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| | Auf Hinweise über die Hintergründe und Wertigkeit der oft und gerne erwähnten Studien und Arbeiten wird in der Regel verzichtet (siehe Studienlage). Zudem erweisen sich Untersuchungen zu angeblichen positiven Wirkungen von Nahrungsmitteln teils als von der Nahrungsmittelindustrie bezahlte Promotionen. | | Auf Hinweise über die Hintergründe und Wertigkeit der oft und gerne erwähnten Studien und Arbeiten wird in der Regel verzichtet (siehe Studienlage). Zudem erweisen sich Untersuchungen zu angeblichen positiven Wirkungen von Nahrungsmitteln teils als von der Nahrungsmittelindustrie bezahlte Promotionen. |
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| − | Ursächlich ist der Inhaltsstoff Epigallocatechingallat [[EGCG]], ein Antioxidans, der Grund dafür, dass [[Grüntee]] in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat. Grüner Tee ist momentan der beste Epigallocatechingallat-Lieferant. Medizinisch interessant ist diese Verbindung aufgrund ihrer möglichen, gesundheitsfördernden Eigenschaften. Allerdings wurden die positiven Ergebnisse der durchgeführten Studien lediglich in vitro bestätigt. Problematisch ist auch, dass die positiven Effekte nur bei einer hohen Dosis auftraten, die alleine durch Teetrinken beim beim Menschen nicht zu erreichen wären. | + | Ursächlich ist der Inhaltsstoff Epigallocatechingallat [[EGCG]], ein Antioxidans, der Grund dafür, dass [[Grüntee]] in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat. Grüner Tee ist einer der Epigallocatechingallat-Lieferanten. Medizinisch interessant ist diese Verbindung aufgrund ihrer möglichen, gesundheitsfördernden Eigenschaften. Allerdings wurden die positiven Ergebnisse der durchgeführten Studien lediglich in vitro bestätigt. Problematisch ist auch, dass die positiven Effekte nur bei einer hohen Dosis auftraten, die alleine durch Teetrinken beim Menschen nicht zu erreichen wären. |
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| − | "''Wer mehr als zehn Tassen grünen Tee am Tag trinkt, könnte damit seine Leber und Nieren schädigen"''. Dies behaupten Chung Yang und seine Kollegen der Rutgers-Universität New Jersey im Journal ''Chemical Research in Toxicology'' nach einer Sichtung von Studien. Zu hohe Dosen der im grünen Tee enthaltenen Polyphenole können toxisch wirken, so Yang. Bislang konnte diese These in Studien am Menschen jedoch nicht bestätigt werden.<ref>: Joshua: D. Lambert, Shengmin Sang, Chung S. Yang: Possible Controversy over Dietary Polyphenols: Benefits vs Risks. In: Chemical Research in Toxicology. 20, 2007, S. 583–585. doi:10.1021/tx7000515</ref> | + | "''Wer mehr als zehn Tassen grünen Tee am Tag trinkt, könnte damit seine Leber und Nieren schädigen"''. Dies geben Chung Yang und seine Kollegen der Rutgers-Universität New Jersey im Journal ''Chemical Research in Toxicology'' nach einer Sichtung von Studien an. Zu hohe Dosen der im grünen Tee enthaltenen Polyphenole können toxisch wirken, so Yang. Bislang konnte diese These in Studien am Menschen jedoch nicht bestätigt werden.<ref>: Joshua: D. Lambert, Shengmin Sang, Chung S. Yang: Possible Controversy over Dietary Polyphenols: Benefits vs Risks. In: Chemical Research in Toxicology. 20, 2007, S. 583–585. doi:10.1021/tx7000515</ref> |
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| | Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der Genuss von grünem Tee auch bestimmte Arzneimittel in ihrer Wirkung behindern kann. So stellte eine japanische Studie aus dem Jahr 2014 fest, dass der Genuss von grünem Tee die Plasmakonzentration des Betablockers Nadolol reduzieren kann. Offensichtlich vermindern Substanzen im Tee die Aufnahme des Wirkstoffes im Serum.<ref>S. Misaka, J. Yatabe, F. Müller, K. Takano, K. Kawabe,et al. Green tea ingestion greatly reduces plasma concentrations of nadolol in healthy subjects. In: Clinical Pharmacology & Therapeutics. 2014, S. 432–438 </ref> | | Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der Genuss von grünem Tee auch bestimmte Arzneimittel in ihrer Wirkung behindern kann. So stellte eine japanische Studie aus dem Jahr 2014 fest, dass der Genuss von grünem Tee die Plasmakonzentration des Betablockers Nadolol reduzieren kann. Offensichtlich vermindern Substanzen im Tee die Aufnahme des Wirkstoffes im Serum.<ref>S. Misaka, J. Yatabe, F. Müller, K. Takano, K. Kawabe,et al. Green tea ingestion greatly reduces plasma concentrations of nadolol in healthy subjects. In: Clinical Pharmacology & Therapeutics. 2014, S. 432–438 </ref> |