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| | Obwohl Befürworter und Lobbyisten der Homöopathie häufig als Kritiker der Pharamindustrie agieren, werben in Deutschland der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) regelmäßig für die Homöopathie. DerBAH erklärte etwa, die homöopathische „Potenzierung“ sei als „Kraftentfaltung“ zu verstehen, die die Homöopathie von allen anderen Heilmethoden unterscheide. Der Verband betreibt ein eigenes Internetportal, bewirbt dort die vermeintlich „natürliche“ Homöopathie – und macht, wie auch der BPI, Lobbyarbeit auf politischer Ebene. | | Obwohl Befürworter und Lobbyisten der Homöopathie häufig als Kritiker der Pharamindustrie agieren, werben in Deutschland der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) regelmäßig für die Homöopathie. DerBAH erklärte etwa, die homöopathische „Potenzierung“ sei als „Kraftentfaltung“ zu verstehen, die die Homöopathie von allen anderen Heilmethoden unterscheide. Der Verband betreibt ein eigenes Internetportal, bewirbt dort die vermeintlich „natürliche“ Homöopathie – und macht, wie auch der BPI, Lobbyarbeit auf politischer Ebene. |
| | ==Varianten der Homöopathie== | | ==Varianten der Homöopathie== |
| − | [[image:Potentizer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|thumb]] | + | [[image:Potentizer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|300px|thumb]] |
| | + | [[Datei:Homoeopathie KI AI 2025.jpg|Bereicht über Künstliche Intelligenz (KI / AI) zur automatischen Auswahl des homöopathischen Mittels mit Hilfe von automatischen "online remedy finder" wie ABCHomeopathy.com, Homeopathic Housecall oder Remedeo. (2025)|300px|thumb]] |
| | [[image:Abnehmglobuli.jpg|Homöopathische Abnehm-Globuli|thumb]] | | [[image:Abnehmglobuli.jpg|Homöopathische Abnehm-Globuli|thumb]] |
| | Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Homöopathen]] usw. | | Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Homöopathen]] usw. |
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| | Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 2. Dezember 1992 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.<ref>[http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erkla%CC%88rung-zur-Homo%CC%88opathie.pdf Marburger Erklärung zur Homöopathie.] Beschluss des Fachbereichsrates Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg vom 2. Dezember 1992</ref> | | Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 2. Dezember 1992 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.<ref>[http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erkla%CC%88rung-zur-Homo%CC%88opathie.pdf Marburger Erklärung zur Homöopathie.] Beschluss des Fachbereichsrates Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg vom 2. Dezember 1992</ref> |
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| | + | Das spanische Gesundheitsministerium bestätigte in einem Bericht von April 2026, der von der spanischen Arzneimittelbehörde (AEMPS) veröffentlicht wurde, dass homöopathische Mittel wie [[Oscillococcinum]] Placebo-Präparate sind. Es wird angegeben, dass es keine wissenschaftlichen Beweise über eine Wirksamkeit der Homöopathie gebe und die Mittel ein Gesundheitsrisiko darstellen können, wenn diese anstelle einer wirksamen Therapie eingesetzt werden.<ref>El Pais, 21.4.2026:<br>https://elpais.com/sociedad/2026-04-21/sanidad-certifica-que-la-homeopatia-es-placebo-y-que-ser-un-riesgo-para-la-salud.html</ref> |
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| | ==Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze== | | ==Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze== |
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| | ==Gefahren der Homöopathie== | | ==Gefahren der Homöopathie== |
| − | [[image:hom2.jpg|320px|thumb]] | + | [[image:hom2.jpg|300px|thumb]] |
| − | [[Datei:Homoeopathie Globuli Kinder Todesfaelle 2022.jpg|Bericht über Todesfälle von Kindern nach Einnahme von [[Globuli]], die in der Homöopathie eingesetzt werden.<ref>https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-02/homoeopathie-usa-arzneimittel-fda-warnung-todesfaelle?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2F</ref> (2022)|320px|thumb]] | + | [[Datei:Homoeopathie Globuli Kinder Todesfaelle 2022.jpg|Bericht über Todesfälle von Kindern nach Einnahme von [[Globuli]], die in der Homöopathie eingesetzt werden.<ref>https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-02/homoeopathie-usa-arzneimittel-fda-warnung-todesfaelle?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2F</ref> (2022)|300px|thumb]] |
| − | [[image:Globuli Blick 2017.jpg|Quelle: [http://blog.gwup.net/2017/01/11/ohrale-globuli-gabe-amusiert-das-netz-ist-aber-nicht-unbedingt-zum-lachen/]|320px|thumb]] | + | [[image:Globuli Blick 2017.jpg|Quelle: [http://blog.gwup.net/2017/01/11/ohrale-globuli-gabe-amusiert-das-netz-ist-aber-nicht-unbedingt-zum-lachen/]|300px|thumb]] |
| | Wie in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien mehrfach festgestellt, sind Homöopathieanwendungen keinswegs risikofrei, da sie effektive Therapien verzögern <ref>Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), "Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials", Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788,</ref><ref>Malik, Imtiaz A.; Gopalan, Sethuraman (2002), "Use of CAM results in delay in seeking medical advice for breast cancer", European Journal of Epidemiology 18 (8): 817–22, doi:10.1023/A:1025343720564, PMID 12974558</ref> oder verhindern <ref>Ernst, E; White, AR (1995), "Homoeopathy and immunization", The British journal of general practice 45 (400): 629–30, PMC 1239445, PMID 8554846</ref><ref>Jones M (2006-07-14), "Malaria advice 'risks lives'", Newsnight (BBC Television)</ref> können. | | Wie in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien mehrfach festgestellt, sind Homöopathieanwendungen keinswegs risikofrei, da sie effektive Therapien verzögern <ref>Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), "Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials", Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788,</ref><ref>Malik, Imtiaz A.; Gopalan, Sethuraman (2002), "Use of CAM results in delay in seeking medical advice for breast cancer", European Journal of Epidemiology 18 (8): 817–22, doi:10.1023/A:1025343720564, PMID 12974558</ref> oder verhindern <ref>Ernst, E; White, AR (1995), "Homoeopathy and immunization", The British journal of general practice 45 (400): 629–30, PMC 1239445, PMID 8554846</ref><ref>Jones M (2006-07-14), "Malaria advice 'risks lives'", Newsnight (BBC Television)</ref> können. |
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| | ===Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen=== | | ===Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen=== |
| − | [[image:Notakehl.jpg|Notakehl D3-Zäpfchen|320px|thumb]] | + | [[image:Notakehl.jpg|Notakehl D3-Zäpfchen|300px|thumb]] |
| | Glaubt man Befürwortern der Homöopathie, so ist deren Anwendung stets nebenwirkungsfrei. Im Hinblick auf die so genannten ''Hochpotenzen'' mag dies plausibel erscheinen. In der Fachliteratur finden sich allerdings Berichte über Nebenwirkungen aufgrund zu schwach verdünnter Homöopathika, obwohl eine Zulassung als homöopathisches Medikament vorlag. Die "Zeitschrift für Klassische Homoeopathie" berichtete 2002 über den Fall einer 32-jährigen Patientin, die nach etwa zweiwöchiger Einnahme eines arsenhaltigen homöopathischen Mittels (Ars 6X) an einer Arsenvergiftung verstarb.<ref>Reiter C., Abermann C., "Unkontrollierte Niedrigpotenzeinnahme mit letalem Ausgang", Zeitschrift für Klassische Homoeopathie, 46 1/2002, S. 18-28 </ref> | | Glaubt man Befürwortern der Homöopathie, so ist deren Anwendung stets nebenwirkungsfrei. Im Hinblick auf die so genannten ''Hochpotenzen'' mag dies plausibel erscheinen. In der Fachliteratur finden sich allerdings Berichte über Nebenwirkungen aufgrund zu schwach verdünnter Homöopathika, obwohl eine Zulassung als homöopathisches Medikament vorlag. Die "Zeitschrift für Klassische Homoeopathie" berichtete 2002 über den Fall einer 32-jährigen Patientin, die nach etwa zweiwöchiger Einnahme eines arsenhaltigen homöopathischen Mittels (Ars 6X) an einer Arsenvergiftung verstarb.<ref>Reiter C., Abermann C., "Unkontrollierte Niedrigpotenzeinnahme mit letalem Ausgang", Zeitschrift für Klassische Homoeopathie, 46 1/2002, S. 18-28 </ref> |
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| | ==Das Homöopathika-Geschäft== | | ==Das Homöopathika-Geschäft== |
| − | [[image:Homöopathie MDR.jpg|Angaben des MDR|300px|left|thumb]] | + | [[image:Homöopathie MDR.jpg|Angaben des MDR|300px|thumb]] |
| − | [[image:HOMANT.jpg|Umsätze Homöopathika (blau) und Anthroposophika (rot) in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2010 in Millionen Euro. Der Homöopathikaumsatz nahm im Zeitraum um 11,2 Prozent zu, der Umsatz der Anthroposophika um 59,3 Prozent, die Inflation betrug im gleichen Zeitraum 17,5%. Quellen: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (bpi.de) und Statistisches Bundesamt.|320px|thumb]] | + | [[image:HOMANT.jpg|Umsätze Homöopathika (blau) und Anthroposophika (rot) in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2010 in Millionen Euro. Der Homöopathikaumsatz nahm im Zeitraum um 11,2 Prozent zu, der Umsatz der Anthroposophika um 59,3 Prozent, die Inflation betrug im gleichen Zeitraum 17,5%. Quellen: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (bpi.de) und Statistisches Bundesamt.|300px|thumb]] |
| − | [[image:Oscillococcinum.jpg|320px|thumb]] | + | [[image:Oscillococcinum.jpg|Oscillococcinum|300px|thumb]] |
| | + | [[Datei:WALA anus Gl D5.jpg|homöopathisches [[Wala]]-Produkt "Wala anus Gl D5", hergestellt aus "Anus bovis GI" |300px|thumb]] |
| | + | [[Datei:Homoepathie Erstattung 2026.jpg|Deutschland, Juli 2026|300px|thumb]] |
| | Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast 60% aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft,<ref>Europäischer Herstellerverband ECHAMP</ref> mit einem europaweiten Zuwachs von 60% zwischen 1995 und 2005. Nach einer Untersuchung des europäischen Branchenverbandes Echamp entfielen 2017 33 Prozent des europäischen Marktes von 1,3 Milliarden Euro auf Frankreich, 27 Prozent auf Deutschland und 13 Prozent auf Italien. Großbritannien kommt so gut wie gar nicht vor: Das National Health System hat die Homöopathie 2017 von der Erstattungsfähigkeit ausgeschlossen. In Deutschland stieg der Umsatz um 80%, in Frankreich sogar um 300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7 Milliarden Euro, was etwa 1% des Pharmamarktes entspricht und etwa 7% des Umsatzes mit rezeptfreien Medikamenten. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930 Millionen Euro, davon 810 Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268 Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294 Millionen Euro.<ref>DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008</ref><ref>European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): ''Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe</ref><ref>http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf</ref><ref>[https://www.dzvhae.de/dzvhae-presse/pressemitteilungen/repraesentative-umfragen-zur-homoeopathie.html&html2pdf_sumbit=1 ''Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte''] In: ''Homöopathische Nachrichten'' Jan./Feb. 2008, S.4.</ref> Laut dem Marktforschungsinstitut IQVIA sank die Zahl der verkauften Packungen homöopathischer Arzneien von 2016 auf 2017 um etwa vier Prozent. Legt man die selbe Datengrundlage an, gingen die Zahlen nach Recherchen des Medizinblogs "Medwatch" 2018 weiter zurück. Die Umsätze werden mittlerweile teilweise mit teureren Verkaufspreisen aufgefangen. | | Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast 60% aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft,<ref>Europäischer Herstellerverband ECHAMP</ref> mit einem europaweiten Zuwachs von 60% zwischen 1995 und 2005. Nach einer Untersuchung des europäischen Branchenverbandes Echamp entfielen 2017 33 Prozent des europäischen Marktes von 1,3 Milliarden Euro auf Frankreich, 27 Prozent auf Deutschland und 13 Prozent auf Italien. Großbritannien kommt so gut wie gar nicht vor: Das National Health System hat die Homöopathie 2017 von der Erstattungsfähigkeit ausgeschlossen. In Deutschland stieg der Umsatz um 80%, in Frankreich sogar um 300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7 Milliarden Euro, was etwa 1% des Pharmamarktes entspricht und etwa 7% des Umsatzes mit rezeptfreien Medikamenten. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930 Millionen Euro, davon 810 Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268 Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294 Millionen Euro.<ref>DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008</ref><ref>European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): ''Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe</ref><ref>http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf</ref><ref>[https://www.dzvhae.de/dzvhae-presse/pressemitteilungen/repraesentative-umfragen-zur-homoeopathie.html&html2pdf_sumbit=1 ''Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte''] In: ''Homöopathische Nachrichten'' Jan./Feb. 2008, S.4.</ref> Laut dem Marktforschungsinstitut IQVIA sank die Zahl der verkauften Packungen homöopathischer Arzneien von 2016 auf 2017 um etwa vier Prozent. Legt man die selbe Datengrundlage an, gingen die Zahlen nach Recherchen des Medizinblogs "Medwatch" 2018 weiter zurück. Die Umsätze werden mittlerweile teilweise mit teureren Verkaufspreisen aufgefangen. |
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| | Dem Umsatz stehen geringe Kosten bei der Entwicklung neuer Präparate gegenüber. Die teure Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung entfällt weitgehend, weil homöopathische Heilmittel in der Regel lediglich registriert werden und keinen komplexen Zulassungsprozess durchlaufen müssen. | | Dem Umsatz stehen geringe Kosten bei der Entwicklung neuer Präparate gegenüber. Die teure Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung entfällt weitgehend, weil homöopathische Heilmittel in der Regel lediglich registriert werden und keinen komplexen Zulassungsprozess durchlaufen müssen. |
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| | + | Im Jahr 2024 ist die Nachfrage nach homöopathischen Mitteln weiter gesunken: Wurden 2023 noch gut 45 Millionen Packungen verkauft, ging die Zahl 2024 auf rund 43 Millionen zurück, wie aus der F.A.Z. vorliegenden Zahlen des Marktforschungsunternehmens IQVIA hervorgeht. Die Anzahl der auf Kassenrezept abgegebenen Mittel sank noch deutlicher von knapp einer Million um 14 Prozent auf gut 830.000. |
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| | + | Der Gesamtumsatz homöopathischer Mittel lag nach dem offiziellen Apothekenverkaufspreis 2024 bei 779 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Homöopathie allgemein deutlich zurückgegangen: 2019 lag der Umsatz noch bei rund 834 Millionen Euro, damals wurden mit rund 56 Millionen Packungen ein Viertel mehr Homöopathika verkauft. |
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| | ==Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant== | | ==Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant== |
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| | Hahnemanns Lehre war bereits zu seinen Lebzeiten umstritten und löste heftige Diskussionen aus. Die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ; bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch beruht auf einem Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber; möglicherweise eine allergische Reaktion. Unverblindete „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung des Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat verfehlen ohnehin wissenschaftliche Standards und sind daher ohne Aussagekraft über die Wirksamkeit. | | Hahnemanns Lehre war bereits zu seinen Lebzeiten umstritten und löste heftige Diskussionen aus. Die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ; bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch beruht auf einem Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber; möglicherweise eine allergische Reaktion. Unverblindete „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung des Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat verfehlen ohnehin wissenschaftliche Standards und sind daher ohne Aussagekraft über die Wirksamkeit. |
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| − | Im Jahre 1835 wurde der wohl erste doppelt verblindete Arzneimittelversuch eines homöopathischen Mittels durchgeführt. 1835 publizierte der Theologe und Redakteur George Löhner ein Testergebnis, zu dem er in Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg gekommen war. Untersucht wurden 55 gesunde Freiwillige. Eine zu diesem Zwecke gebildet Kommission konnte keine Wirkung der aus homöopathischer Potenzierung gewonnenen Mittel erkennen.<ref>George Löhner: "Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart", 1835</ref> Die Veröffentlichung löste damals heftige, polemische Reaktionen homöopathischer Zeitschriften aus, so etwa des Magazins "Hygea - Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst". | + | Im Jahre 1835 wurde der wohl erste doppelt verblindete Arzneimittelversuch eines homöopathischen Mittels durchgeführt, der als [[Nürnberger Kochsalzversuch]] bekannt wurde. 1835 publizierte der Theologe und Redakteur George Löhner ein Testergebnis, zu dem er in Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg gekommen war. Untersucht wurden 55 gesunde Freiwillige. Eine zu diesem Zwecke gebildet Kommission konnte keine Wirkung der aus homöopathischer Potenzierung gewonnenen Mittel erkennen.<ref>George Löhner: "Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart", 1835</ref> Die Veröffentlichung löste damals heftige, polemische Reaktionen homöopathischer Zeitschriften aus, so etwa des Magazins "Hygea - Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst". |
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| | ===Die Homöopathiestudien zur Zeit des Nationalsozialismus=== | | ===Die Homöopathiestudien zur Zeit des Nationalsozialismus=== |
| − | [[image:Homöopathie_NS_Zeit.jpg|320px|thumb]] | + | [[image:Homöopathie_NS_Zeit.jpg|300px|thumb]] |
| | Weitere Untersuchungen zur Homöopathie gab es zur Zeit des Nationalsozialismus. Dem Regime lag an einer Etablierung der "Neuen Deutschen Heilkunde" zur Neuorientierung im Gesundheitswesens. In nationalsozialistischen Kreisen wurde zudem die Kritik an ''der verjudeten Schulmedizin'' lauter. Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes (RGA) Arzneimittelprüfungen statt, viele davon [[placebo]]kontrolliert. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’" erforscht werden. Dem Arbeitskreis gehörten der Homöopath Hanns Rabe (1890-1959), der Internist Werner Siebert (1897-1951) und die Pharmakologie-Professoren Gustav Kuschinsky (1904-1992) und Richard Bonsmann an. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow Krankenhauses in Berlin tätige Arzt und Homöopath Fritz Donner (1896-1979) maßgeblich beteiligt. Von Donner liegen umfangreiche Aufzeichnungen zu den RGA-Untersuchungen und zu vorherigen Studien vor, die als [[Donner-Bericht zur Homöopathie]] bekannt wurden und sich heute im Original im "Homöopathie-Archiv" des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart befinden.<ref>Fritz Donner: ''Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939''. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg 17, D-70184 Stuttgart</ref> Doch es kam bei den staatlich geförderten Untersuchungen nichts Positives für die Homöopathie heraus. Durchgeführt wurden beispielsweise Doppelblindversuche mit Silicea C30. Das Ergebnis: Verum und Placebo verursachten gleich viel Symptome. Den anwesenden Homöopathen war es nicht möglich, Verum und Placebo zu unterscheiden. Auch 1938/39 wurden im Robert-Koch-Krankenhaus in Berlin klinische Versuche mit Homöopathika mit negativem Ergebnis durchgeführt. Der Homöopath Rabe reagierte mit der Vermutung, dass ''[...] Homöopathie keine pharmakotherapeutische Methode, wie bisher angenommen, sondern eine Form der Psychotherapie [...]'' sei. Fritz Donner in einem Gedächtnisprotokoll: ''Wahrheitsgemäß müsste man antworten, dass bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und dass bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist.'' Dennoch wurde offiziell verlautbart, es hätten sich gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, sodass man neu beginnen müsse. Der Krieg verhinderte jedoch weitere Forschung. Später, in den 1960er Jahren, drückte sich Donner deutlicher aus: Er nannte die Untersuchung ein ''totales Fiasko'' für die Homöopathie. | | Weitere Untersuchungen zur Homöopathie gab es zur Zeit des Nationalsozialismus. Dem Regime lag an einer Etablierung der "Neuen Deutschen Heilkunde" zur Neuorientierung im Gesundheitswesens. In nationalsozialistischen Kreisen wurde zudem die Kritik an ''der verjudeten Schulmedizin'' lauter. Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes (RGA) Arzneimittelprüfungen statt, viele davon [[placebo]]kontrolliert. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’" erforscht werden. Dem Arbeitskreis gehörten der Homöopath Hanns Rabe (1890-1959), der Internist Werner Siebert (1897-1951) und die Pharmakologie-Professoren Gustav Kuschinsky (1904-1992) und Richard Bonsmann an. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow Krankenhauses in Berlin tätige Arzt und Homöopath Fritz Donner (1896-1979) maßgeblich beteiligt. Von Donner liegen umfangreiche Aufzeichnungen zu den RGA-Untersuchungen und zu vorherigen Studien vor, die als [[Donner-Bericht zur Homöopathie]] bekannt wurden und sich heute im Original im "Homöopathie-Archiv" des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart befinden.<ref>Fritz Donner: ''Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939''. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg 17, D-70184 Stuttgart</ref> Doch es kam bei den staatlich geförderten Untersuchungen nichts Positives für die Homöopathie heraus. Durchgeführt wurden beispielsweise Doppelblindversuche mit Silicea C30. Das Ergebnis: Verum und Placebo verursachten gleich viel Symptome. Den anwesenden Homöopathen war es nicht möglich, Verum und Placebo zu unterscheiden. Auch 1938/39 wurden im Robert-Koch-Krankenhaus in Berlin klinische Versuche mit Homöopathika mit negativem Ergebnis durchgeführt. Der Homöopath Rabe reagierte mit der Vermutung, dass ''[...] Homöopathie keine pharmakotherapeutische Methode, wie bisher angenommen, sondern eine Form der Psychotherapie [...]'' sei. Fritz Donner in einem Gedächtnisprotokoll: ''Wahrheitsgemäß müsste man antworten, dass bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und dass bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist.'' Dennoch wurde offiziell verlautbart, es hätten sich gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, sodass man neu beginnen müsse. Der Krieg verhinderte jedoch weitere Forschung. Später, in den 1960er Jahren, drückte sich Donner deutlicher aus: Er nannte die Untersuchung ein ''totales Fiasko'' für die Homöopathie. |
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| | Datei:Amk DAe Homoeopathie 1957.jpg|AMK DÄ (1957) | | Datei:Amk DAe Homoeopathie 1957.jpg|AMK DÄ (1957) |
| | Datei:Zappelin DHU.jpg|homöopathisches Mittel Zappelin ([[DHU]]) | | Datei:Zappelin DHU.jpg|homöopathisches Mittel Zappelin ([[DHU]]) |
| | + | Datei:Flatulini Heel.jpg|"Flatulini" [[Globuli]] gegen Blähungen bei Kindern ([[Heel]]) |
| | </gallery> | | </gallery> |
| | {{OtherLang|ge=Homöopathie|nl=Homeopathie|en=Homoeopathy|fr=Homéopathie||ru=Гомеопатия}} | | {{OtherLang|ge=Homöopathie|nl=Homeopathie|en=Homoeopathy|fr=Homéopathie||ru=Гомеопатия}} |
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| | ==Siehe auch== | | ==Siehe auch== |
| | *[[Allopathie]] | | *[[Allopathie]] |
| | + | *[[Liste absurder Homöopathika]] |
| | + | |
| | ==Literatur== | | ==Literatur== |
| | *[https://ebm.bmj.com/content/ebmed/early/2022/01/30/bmjebm-2021-111846.full.pdf Gerald Gartlehner, Robert Emprechtinger, Marlene Hackl, Franziska L Jutz, Jacob E Gartlehner, Julian N Nonninger, Irma Klerings, Andreea Iulia Dobrescu: Assessing the magnitude of reporting bias in trials of homeopathy: a cross-sectional study and meta-analysis, BMJ 2021 http://dx.doi.org/10.1136/bmjebm-2021-111846] ''..»Diese Ergebnisse zeigen erschreckend schlechte wissenschaftliche Standards in der Homöopathie-Forschung. Man kann davon ausgehen, dass viele Studien nicht publiziert wurden, weil sie nicht das gewünschte Ergebnis gezeigt hatten. Publizierte Homöopathie-Studien berichten wahrscheinlich nur die attraktiven Ergebnisse und bieten daher ein verzerrtes Bild der Wirksamkeit von Homöopathie.«..'' | | *[https://ebm.bmj.com/content/ebmed/early/2022/01/30/bmjebm-2021-111846.full.pdf Gerald Gartlehner, Robert Emprechtinger, Marlene Hackl, Franziska L Jutz, Jacob E Gartlehner, Julian N Nonninger, Irma Klerings, Andreea Iulia Dobrescu: Assessing the magnitude of reporting bias in trials of homeopathy: a cross-sectional study and meta-analysis, BMJ 2021 http://dx.doi.org/10.1136/bmjebm-2021-111846] ''..»Diese Ergebnisse zeigen erschreckend schlechte wissenschaftliche Standards in der Homöopathie-Forschung. Man kann davon ausgehen, dass viele Studien nicht publiziert wurden, weil sie nicht das gewünschte Ergebnis gezeigt hatten. Publizierte Homöopathie-Studien berichten wahrscheinlich nur die attraktiven Ergebnisse und bieten daher ein verzerrtes Bild der Wirksamkeit von Homöopathie.«..'' |
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| | *[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705969,00.html Homöopathie in der Kritik - Tausendmal gerührt, Spiegel-Online, 12.07.2010] | | *[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705969,00.html Homöopathie in der Kritik - Tausendmal gerührt, Spiegel-Online, 12.07.2010] |
| | *[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html Kürzungsforderung - Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, Spiegel-Online, 10.07.2010] | | *[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html Kürzungsforderung - Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, Spiegel-Online, 10.07.2010] |
| − | *[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf Evidence Check 2: Homeopathy] House of Commons, Science and Technology Committee, 22 February 2010
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| | *http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm | | *http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm |
| | *http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/ | | *http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/ |
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| | *[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37800/WHO_warnt_vor_Homoeopathie.htm Deutsches Ärzteblatt: WHO warnt vor Homöopathie 24.08.2009] | | *[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37800/WHO_warnt_vor_Homoeopathie.htm Deutsches Ärzteblatt: WHO warnt vor Homöopathie 24.08.2009] |
| | *http://web.archive.org/web/20061213054249/http://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig. | | *http://web.archive.org/web/20061213054249/http://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig. |
| − | *[http://dcscience.net/lancet-homeopathy-2005.pdf The end of homoeopathy] The lancet, Editorial vom 27.08.2005, Vol. 366, 390
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| | *[http://www.zeit.de/1967/20/der-arzt-steckt-im-flaeschchen Der Arzt steckt im Fläschchen] Die Zeit, 19.05.1967 | | *[http://www.zeit.de/1967/20/der-arzt-steckt-im-flaeschchen Der Arzt steckt im Fläschchen] Die Zeit, 19.05.1967 |
| | *[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Verdünnte Wahrheit] Die Zeit, 27.11.2003 | | *[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Verdünnte Wahrheit] Die Zeit, 27.11.2003 |
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| | *[http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht Philipp Graetzel: (17.12.2010) ''Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht] | | *[http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht Philipp Graetzel: (17.12.2010) ''Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht] |
| | *http://excanwahn.wordpress.com/2010/07/28/homoopathie-abgesang-auf-einen-kollektiven-wahn | | *http://excanwahn.wordpress.com/2010/07/28/homoopathie-abgesang-auf-einen-kollektiven-wahn |
| − | *http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/06/homeopathy.html - Comic strip von Darryl Cunningham erklärt Homöopathie (eng.)
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| | *http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/aerzte-gegen-zwangskursein-homoeopathie-1.17668344 | | *http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/aerzte-gegen-zwangskursein-homoeopathie-1.17668344 |
| | *Arzneiverordnung in der Praxis 2016/02: [[media: Arzneimittelverordnung201602.pdf|Buchbesprechung:„Der Glaube an die Globuli“]] | | *Arzneiverordnung in der Praxis 2016/02: [[media: Arzneimittelverordnung201602.pdf|Buchbesprechung:„Der Glaube an die Globuli“]] |
| | *https://ganzheitlichdurchleuchtet.wordpress.com/2017/09/19/homoopathie-nichts-ist-teurer-als-weniger/ | | *https://ganzheitlichdurchleuchtet.wordpress.com/2017/09/19/homoopathie-nichts-ist-teurer-als-weniger/ |
| | + | ==Weblinks (englisch)== |
| | + | *[http://dcscience.net/lancet-homeopathy-2005.pdf The end of homoeopathy] The lancet, Editorial vom 27.08.2005, Vol. 366, 390 |
| | + | *[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf Evidence Check 2: Homeopathy] House of Commons, Science and Technology Committee, 22 February 2010 |
| | + | *https://edzardernst.com/2017/04/official-verdicts-on-homeopathy |
| | + | *https://edzardernst.com/2025/12/homeopathy-in-chronic-disease-management-a-critica-review-of-the-evidence |
| | + | *https://edzardernst.com/2025/08/the-evidence-base-for-hahnemanns-the-organon-of-the-healing-art-and-matters-arising-from-it |
| | + | *https://edzardernst.com/2025/05/the-role-of-homeopathy-in-managing-50-common-conditions |
| | + | *http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/06/homeopathy.html - Comic strip von Darryl Cunningham erklärt Homöopathie (eng.) |
| | *https://www.homeowatch.org/history/browning.html | | *https://www.homeowatch.org/history/browning.html |
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| | ==Weblinks Thema Wirksamkeit und Evidenzlage== | | ==Weblinks Thema Wirksamkeit und Evidenzlage== |
| | *https://www.pharmazeutische-zeitung.de/homoeopathie-wird-wohl-erheblich-ueberschaetzt-132069/ (siehe auch die Studie, auf die sich die Angaben beziehen: [https://ebm.bmj.com/content/ebmed/early/2022/01/30/bmjebm-2021-111846.full.pdf BMJ 2021]) | | *https://www.pharmazeutische-zeitung.de/homoeopathie-wird-wohl-erheblich-ueberschaetzt-132069/ (siehe auch die Studie, auf die sich die Angaben beziehen: [https://ebm.bmj.com/content/ebmed/early/2022/01/30/bmjebm-2021-111846.full.pdf BMJ 2021]) |
| | *https://gutepillen-schlechtepillen.de/homoeopathie-studien-nur-positives-veroeffentlicht | | *https://gutepillen-schlechtepillen.de/homoeopathie-studien-nur-positives-veroeffentlicht |
| − | **http://www.welt.de/welt_print/article1377061/Wie_heilsam_ist_die_Einbildung.html
| + | *http://www.welt.de/welt_print/article1377061/Wie_heilsam_ist_die_Einbildung.html |
| | *[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 "Homöopathika sind Placebos"] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter | | *[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 "Homöopathika sind Placebos"] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter |
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