Nürnberger Kochsalzversuch
Der Nürnberger Kochsalzversuch war im 19. Jahrhundert einer der ersten dokumentierten Versuche eine randomisierte, doppelt verblindete und [[placebo|placebokontrollierte Studie zur Homöopathie durchzuführen. Johann Jacob Reuter, ein bekannter Homöopath aus Nürnberg, forderte den damaligen Homöopathiekritiker Friedrich Wilhelm von Hoven zu einem Test heraus, der als Nürnberger Kochsalzversuch berühmt wurde. Reuter behauptete, dass selbst ein gesunder Mensch „außergewöhnliche Empfindungen“ erleben würde, wenn er eine Verdünnung von gewöhnlichem Kochsalz (Natriumchlorid oder Natrum Muriaticum, wie Homöopathen es nennen) einnähme.
Der Test wurde von einer „Gesellschaft wahrheitsliebender Männer“ organisiert, die von George Löhner, einem Lokalzeitungsredakteur, unterstützt wurde, der auch den Abschlussbericht verfasste Um Unparteilichkeit zu gewährleisten, wandten sie ein für die damalige Zeit revolutionäres Studiendesign an.
Der Test von 1835
Siehe auch
Weblinks
- https://edzardernst.com/2026/03/the-1835-nuremberg-salt-trial-of-homeopathy-background-execution-and-consequences (englischsprachig)
Quellennachweise
Hinweis: dieser Artikel ist im wesentlichen eine Übersetzung des online erschienenen Artikels "The 1835 Nuremberg Salt Trial of Homeopathy: Background, Execution and Consequences" von Edzard Ernst, veröffentlicht am 16. März 2026. Der Originalartikel ist hier einzusehen: The 1835 Nuremberg Salt Trial of Homeopathy: Background, Execution and Consequences