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Methylenblau ist neurotoxisch. Beim Kontakt mit Nervengewebe werden neurotoxische Wirkungen mit schwerwiegenden Folgen (Meningismus, Querschnittslähmung, Radikulopathie, Enzephalopathie) ausgelöst. Auch eine subkutane Anwendung ist kontraindiziert.<ref>https://flexikon.doccheck.com/de/Methylenblau</ref>
 
Methylenblau ist neurotoxisch. Beim Kontakt mit Nervengewebe werden neurotoxische Wirkungen mit schwerwiegenden Folgen (Meningismus, Querschnittslähmung, Radikulopathie, Enzephalopathie) ausgelöst. Auch eine subkutane Anwendung ist kontraindiziert.<ref>https://flexikon.doccheck.com/de/Methylenblau</ref>
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Patienten, die Antidepressiva vom Typ der selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) oder SNRI nehmen, riskieren unter Methylenblau einen ein Serotonin-Syndrom.
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Patienten, die Antidepressiva vom Typ der selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) oder SNRI nehmen, riskieren unter Methylenblau ein Serotonin-Syndrom.
    
Im Tierversuch zeigte eine langandauernde Einnahme bei männlichen Mäusen eine dosisabhängige Rate an Dünndarmtumoren. Bei männlichen Ratten traten nach lebenslanger Methylenblau-Behandlung vermehrt Tumore der Bauchspeicheldrüse auf. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Methylenblau in Kategorie 3 ein, als nicht klassifizierbar hinsichtlich seiner Karzinogenität für den Menschen.<ref>https://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/nda/2016/204630Orig1s000PharmR.pdf</ref>
 
Im Tierversuch zeigte eine langandauernde Einnahme bei männlichen Mäusen eine dosisabhängige Rate an Dünndarmtumoren. Bei männlichen Ratten traten nach lebenslanger Methylenblau-Behandlung vermehrt Tumore der Bauchspeicheldrüse auf. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Methylenblau in Kategorie 3 ein, als nicht klassifizierbar hinsichtlich seiner Karzinogenität für den Menschen.<ref>https://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/nda/2016/204630Orig1s000PharmR.pdf</ref>
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