| | [[Datei:The Arctic Home in the Vedas Tilak.jpg|Unter Berufung auf William F. Warren und die hinduistischen Veda, Erzählung von Bal Gangadhar Tilak (1903) über einen polaren Ursprung der Arier, die sich später, nach Abkühlung der Erde, nach Europa, Indien und den Iran ausgebreitet hätten|300px|thumb]] | | [[Datei:The Arctic Home in the Vedas Tilak.jpg|Unter Berufung auf William F. Warren und die hinduistischen Veda, Erzählung von Bal Gangadhar Tilak (1903) über einen polaren Ursprung der Arier, die sich später, nach Abkühlung der Erde, nach Europa, Indien und den Iran ausgebreitet hätten|300px|thumb]] |
| − | In seinem Werk "Paradise found, the cradle of the human race at the North Pole : a study of the primitive world" von 1885 verlegt William F. Warren den Ursprung der Menschheit an den geographischen Nordpol, wo einst eine Insel gelegen habe. Dorthin verlegt er auch den "Garten Eden", [[Atlantis]], Avalon, Hyperborea und einen Mount Meru. In den arktischen Gebieten habe es zur Zeit der Entstehung des Menschen klimatisch günstige Bedingungen gegeben, da die Erde insgesamt durch die Erdwärme zu hohe Oberflächentemperaturen aufwies, die eine Leben unmöglich gemacht hätte. Nur in den polare Gebieten sei Leben möglich gewesen. Ein allgemeiner Temperatursturz hätte später zum Ende seines polaren Paradises geführt, wobei er sich offenbar an biblische Überlieferungen zu einer Sintflut orientiert. Da die Antartis heute ein Kontinent ist, lehnte Warren eine Entstehung des Menschen in antarktischen Gebieten ab. Eine anderer Autor, Robert Argod, stellte eine ähnliche Hypothese auf, die den Ursprung des Menschen diesmal in der Antarktis verortet.<ref>Robert Argod: Buch "Out of Antarctica"</ref> | + | In seinem Werk "Paradise found, the cradle of the human race at the North Pole : a study of the primitive world" von 1885 verlegt William F. Warren den Ursprung der Menschheit an den geographischen Nordpol, wo einst eine Insel gelegen habe. Dorthin verlegt er auch den "Garten Eden", [[Atlantis]], Avalon, Hyperborea und einen Mount Meru. In den arktischen Gebieten habe es zur Zeit der Entstehung des Menschen klimatisch günstige Bedingungen gegeben, da die Erde insgesamt durch die Erdwärme zu hohe Oberflächentemperaturen aufwies, die eine Leben unmöglich gemacht hätte. Nur in den polare Gebieten sei Leben möglich gewesen. Ein allgemeiner Temperatursturz hätte später zum Ende seines polaren Paradises geführt, wobei er sich offenbar an biblische Überlieferungen zu einer Sintflut orientiert. Da die Antartis heute ein Kontinent ist, lehnte Warren eine Entstehung des Menschen in antarktischen Gebieten ab. Eine anderer Autor, Robert Argod, stellte 2004 eine ähnliche Hypothese auf, die den Ursprung des Menschen diesmal in der Antarktis verortet.<ref>Robert Argod: Buch "Out of Antarctica"</ref> |
| − | Seine Idee, den Ursprung der Menschheit am Nordpol anzunehmen, fand später eine Weiterverbreitung durch den Inder [http://de.wikipedia.org/wiki/Bal_Gangadhar_Tilak Bal Gangadar Tilak]. Tilak veröffentlichte dazu sein Buch "The Arctic Home in the Vedas"<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/The_Arctic_Home_in_the_Vedas</ref>. In diesem Buch ist auch die Rede des Ursprungs der "Arya" (Arier) in die Arktis, die dort ein frühes Weltreich aufgebaut hätten. Dort hätte sich auch ein inzwischen untergegangener Kontinent mit Namen Airyana Vaêjo befunden. | + | Seine Idee, den Ursprung der Menschheit am Nordpol anzunehmen, fand später eine Weiterverbreitung durch den Inder [http://de.wikipedia.org/wiki/Bal_Gangadhar_Tilak Bal Gangadar Tilak]. Tilak veröffentlichte dazu 1903 sein Buch "The Arctic Home in the Vedas"<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/The_Arctic_Home_in_the_Vedas</ref>. In diesem Buch ist auch die Rede des Ursprungs der "Arya" (Arier) in die Arktis, die dort ein frühes Weltreich aufgebaut hätten. Dort hätte sich auch ein inzwischen untergegangener Kontinent mit Namen Airyana Vaêjo befunden. |