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==Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder==
 
==Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder==
An der [[Europa-Universität Viadrina]] in Frankfurt an der Oder wird am [[Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina|Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften]] (IntraG) ein Masterstudiengang Komplementärmedizin angeboten. Zielgruppen sind Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Heilpraktiker.Der Sudiengang wurde 2008 genehmigt und nahm 2009 seinen Betrieb auf. Abgeschlossen wird der Studiengang mit dem akademischen Grad eines Master of Arts (M.A.). 60 Studienplätze sollen jährlich vergeben werden. Die Kosten dafür betragen 10.000 € je Studienplatz bzw. 2500 € pro Semester. Der von der Firma [[Biologische Heilmittel Heel GmbH]] und den Kursteilnehmern finanzierte Studiengang geriet wegen seiner Unwissenschaftlichkeit in die Kritik zahlreicher deutscher Printmedien und von Bloggern aus dem Wissenschaftsbereich. Schließlich wurde er auch von der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg beanstandet. In einem im Juni 2012 vorgelegten Bericht empfahl die Hochschulstrukturkommission
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An der [[Europa-Universität Viadrina]] in Frankfurt an der Oder wird am [[Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina|Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften]] (IntraG) ein Masterstudiengang Komplementärmedizin angeboten. Zielgruppen sind Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Heilpraktiker.Der Studiengang wurde 2008 genehmigt und nahm 2009 den Betrieb auf. Abgeschlossen wird der Studiengang mit dem akademischen Grad eines Master of Arts (M.A.). 60 Studienplätze sollen jährlich vergeben werden. Die Kosten dafür betragen 10.000 € je Studienplatz bzw. 2500 € pro Semester. Der von der Firma [[Biologische Heilmittel Heel GmbH]] und den Kursteilnehmern finanzierte Studiengang geriet wegen seiner Unwissenschaftlichkeit in die Kritik zahlreicher deutscher Printmedien und von Bloggern aus dem Wissenschaftsbereich. Schließlich wurde er auch von der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg beanstandet. In einem im Juni 2012 vorgelegten Bericht empfahl die Hochschulstrukturkommission
 
:''"...nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“. Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.”''<ref>[http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bericht_HochschulstrukturkommissionLandBRB.pdf Abschlussbericht der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg vom 8. Juni 2012], Seiten 196ff</ref>
 
:''"...nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“. Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.”''<ref>[http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bericht_HochschulstrukturkommissionLandBRB.pdf Abschlussbericht der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg vom 8. Juni 2012], Seiten 196ff</ref>
 
Presseberichten zufolge habe der Präsident der Europa-Universität, Gunter Pleuger, Ende Juni mit einem "Maulkorb für seine Professoren" reagiert. In einem Rundschreiben habe er angeordnet, dass Presseanfragen zum IntraG vor der Beantwortung mit der Hochschulleitung abzustimmen seien.<ref name="welt04nov2012">[http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article110595875/Hokuspokus-an-der-Hochschule.html Inga Michler: Hokuspokus an der Hochschule] Welt am Sonntag, 4. November 2012</ref>
 
Presseberichten zufolge habe der Präsident der Europa-Universität, Gunter Pleuger, Ende Juni mit einem "Maulkorb für seine Professoren" reagiert. In einem Rundschreiben habe er angeordnet, dass Presseanfragen zum IntraG vor der Beantwortung mit der Hochschulleitung abzustimmen seien.<ref name="welt04nov2012">[http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article110595875/Hokuspokus-an-der-Hochschule.html Inga Michler: Hokuspokus an der Hochschule] Welt am Sonntag, 4. November 2012</ref>
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