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Ausnahmen finden sich, wenn die Benutzung z.B. beim Vergleich von Daten nachteilig wäre, bei häufig benutzen Präfixen ("5000 m-Lauf"), wenn sich ein bestimmter Präfix in einem Bereich etabliert hat (z.B. gibt ein Kurzwellen-Rundfunksender seine Frequenz als 13780 kHz und nicht 13,78 MHz an), ferner wenn die Zahlen Extremwerte annehmen, die nur mit sehr unüblichen Präfixen darstellbar wären.  
 
Ausnahmen finden sich, wenn die Benutzung z.B. beim Vergleich von Daten nachteilig wäre, bei häufig benutzen Präfixen ("5000 m-Lauf"), wenn sich ein bestimmter Präfix in einem Bereich etabliert hat (z.B. gibt ein Kurzwellen-Rundfunksender seine Frequenz als 13780 kHz und nicht 13,78 MHz an), ferner wenn die Zahlen Extremwerte annehmen, die nur mit sehr unüblichen Präfixen darstellbar wären.  
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Probleme und Missverständnisse können sich in Bereichen ergeben, in denen Zweierpotenzen eine Rolle spielen wie in der Datenverarbeitung. Streng genommen müssten hier spezielle Binärvorsätze verwendet werden, die jedoch nur wenig bekannt sind. Zum Beispiel ergeben sich für Datenspeicher mit binärer Adressierung Speicherkapazitäten von 2n Byte (Zweierpotenzen). Da es bis 1996 (IEC) keine speziellen Einheitenvorsätze für Zweierpotenzen gab, hat es sich allgemein etabliert, die Präfixe im Zusammenhang mit Speicherkapazitäten zur Bezeichnung von Zweierpotenzen zu verwenden. 1024 Byte entsprechen dabei einem Kilobyte (und nicht 1000 Bytes) und ein Megabyte entspricht 1024 Kilobyte = 1024 · 1024 Byte = 1.048.576 Byte. Diese binäre Verwendung der SI-Präfixe wurde 1986 von der IEEE auch in einem Glossar dokumentiert. Nach den IEC-Regeln müssten strenggenommen 1024 Byte ein Kibibyte sein und 1.048.576 Byte ein Mebibyte (MiB). Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und andere Institutionen forderten bereits vor Jahren die Verwendung der SI-Präfixe für Binärzahlen zu beenden. Die Akzeptanz für diese IEC-Binärpräfixe ist in der IT-Branche bis heute gering.
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Probleme und Missverständnisse können sich in Bereichen ergeben, in denen Zweierpotenzen eine Rolle spielen wie in der Datenverarbeitung. Streng genommen müssten hier spezielle Binärvorsätze verwendet werden, die jedoch nur wenig bekannt sind. Zum Beispiel ergeben sich für Datenspeicher mit binärer Adressierung Speicherkapazitäten von 2<sup>n</sup> Byte (Zweierpotenzen). Da es bis 1996 (IEC) keine speziellen Einheitenvorsätze für Zweierpotenzen gab, hat es sich allgemein etabliert, die Präfixe im Zusammenhang mit Speicherkapazitäten zur Bezeichnung von Zweierpotenzen zu verwenden. 1024 Byte entsprechen dabei einem Kilobyte (und nicht 1000 Bytes) und ein Megabyte entspricht 1024 Kilobyte = 1024 · 1024 Byte = 1.048.576 Byte. Diese binäre Verwendung der SI-Präfixe wurde 1986 von der IEEE auch in einem Glossar dokumentiert. Nach den IEC-Regeln müssten strenggenommen 1024 Byte ein Kibibyte sein und 1.048.576 Byte ein Mebibyte (MiB). Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und andere Institutionen forderten bereits vor Jahren die Verwendung der SI-Präfixe für Binärzahlen zu beenden. Die Akzeptanz für diese IEC-Binärpräfixe ist in der IT-Branche bis heute gering.
    
==Missbrauch im pseudowissenschaftlichen Bereich==
 
==Missbrauch im pseudowissenschaftlichen Bereich==
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