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==Gerichtsverfahren, Verurteilungen und Kontakte mit der Justiz==
 
==Gerichtsverfahren, Verurteilungen und Kontakte mit der Justiz==
 
Zur Kriminalbiographie von Marsson liegen hauptsächlich seine eigenen Angaben vor. Im Alter von 15 Jahren will Marsson als Opfer von Misshandlungen Anzeige bei der Polizei erstattet haben, die jedoch angeblich untätig gewesen sei. Er selbst sowie lediglich einer seiner Peiniger seien später verurteilt worden.
 
Zur Kriminalbiographie von Marsson liegen hauptsächlich seine eigenen Angaben vor. Im Alter von 15 Jahren will Marsson als Opfer von Misshandlungen Anzeige bei der Polizei erstattet haben, die jedoch angeblich untätig gewesen sei. Er selbst sowie lediglich einer seiner Peiniger seien später verurteilt worden.
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Versuchte Strafvereitelung: Büntert/Jessie Marsson wurde im Juli 2008 von bayrischen Polizisten kontrolliert und wies sich zunächst mit einem Fantasiepass des US-Bundesstaates New York aus, später legte er einen deutschen Personalausweis vor, der auf einen anderen Namen lautete. Weil er die Polizisten als „Kinderschänder“ beschimpfte, kam es im November 2009 zu einem Prozess vor dem Amtsgericht Augsburg. Ein unbekannter Besucher filmte dabei heimlich die Richterin und stellte das Video später mit beleidigenden Kommentaren ins Netz. Bei einem weiteren Prozess sollte sich Marsson wegen Betrügereien verantworten. Um erneute heimliche Filmaufnahmen zu verhindern, wurden alle Zuschauer von der Polizei penibel durchsucht und Handys einbehalten. Ein Polizist, der als Zeuge geladen war, bemerkte, dass der falsche Mann auf der Anklagebank saß. Der Mann besaß allerdings auch einen auf Marsson lautenden echten amtlichen Personalausweis. Damit war klar, dass sich zumindest einer der beiden Männer eine falsche Identität hatte. Die Staatsanwältin liess den falschen Angeklagten unmittelbar festnehmen und der Prozess wurde ausgesetzt.<br>Ein Lechhauser Polizist entdeckte den Frank Büntert zufällig in einem Wohnmobil nahe dem Strafjustizzentrum und erkannte ihn als den Mann, den er seinerzeit als angeblichen US-Bürger kontrolliert hatte. Bei dem im Sitzungssaal Festgenommenen, damals 37-Jährigen aus Rosenheim, handelte es sich um einen Freund Marssons, der sich als "Frank Büntert" ausgab. Der Verdacht der Staatsanwaltschaft war, dass beide Männer beabsichtigten, nacheinander mit amtlichen Ausweisen als Angeklagter zum Prozess zu erscheinen, um so das Gericht zu provozieren und die Reaktion des Richters dann mit versteckter Kamera zu filmen. Gegen beide erging Haftbefehl wegen versuchter Strafvereitelung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und mittelbarer Falschbeurkundung.<ref>Augsburger Allgemeine: Verwirrspiel im Gerichtssaal. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 31. Oktober 2016])</ref>
    
Im März 2011 wurde von [[Norbert Brakenwagen]], der als Moderator bei [[Schweiz 5]] tätig ist, bekannt, dass Marsson im Februar gleichen Jahres verhaftet worden sei. Marsson-Freund [[Jo Conrad]] wiederholte diese Angabe und behauptete, dass er zusammen mit zwei "Freunden" verhaftet worden sei und rief zu Prozesskostenspenden über den undurchsichtigen [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]] auf. Des Weiteren behauptete er, dass Marsson angebliches "Belastungsmaterial" hinterlegt habe, welches zu veröffentlichen sei, falls ihm etwas zustoße.
 
Im März 2011 wurde von [[Norbert Brakenwagen]], der als Moderator bei [[Schweiz 5]] tätig ist, bekannt, dass Marsson im Februar gleichen Jahres verhaftet worden sei. Marsson-Freund [[Jo Conrad]] wiederholte diese Angabe und behauptete, dass er zusammen mit zwei "Freunden" verhaftet worden sei und rief zu Prozesskostenspenden über den undurchsichtigen [[Verein zur Förderung zensurfreier Medien]] auf. Des Weiteren behauptete er, dass Marsson angebliches "Belastungsmaterial" hinterlegt habe, welches zu veröffentlichen sei, falls ihm etwas zustoße.
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