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[[image:Oscillococcinum3.jpg|[[Boiron]]-Produkt Oscillococcinum (Bild: cdn2.mothernature.com)|280px|thumb]]
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[[image:Oscillococcinum3.jpg|[[Boiron]]-Produkt Oscillococcinum (Bild: cdn2.mothernature.com)|320px|thumb]]
[[image:Oscillo.jpg|Veranschaulichung der Verdünnung (Bild aus einer Klageschrift gegen "Oscillo"-Hersteller Boiron in Kalifornien)|350px|thumb]]
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[[image:Oscillo.jpg|Veranschaulichung der Verdünnung (Bild aus einer Klageschrift gegen "Oscillo"-Hersteller Boiron in Kalifornien)|320px|thumb]]
 
'''Oscillococcinum''' (auch kurz ''Oscillo'') ist der Handelsname von [[Globuli|Milchzuckerpräparaten]] aus der Homöopathie, die gegen die Grippe wirksam sein sollen. Der Name stammt von dem französischen Militärarzt Joseph Roy (1891 – 1978), der nach dem ersten Weltkrieg während einer Grippeepidemie glaubte, im Blut Erkrankter Mikroorganismen entdeckt zu haben, die aus unterschiedlich großen, rasch vibrierenden Kugeln bestünden. Roy nannte das von ihm vermutete Bakterium "Oscillococcus" und glaubte, nicht nur den Erreger der Grippe, sondern auch vieler anderen Krankheiten gefunden zu haben. Roy fand diese Bakterien angeblich auch in Eiter, Geschwüren und Tumoren, in Enten aber in besonders großen Mengen. Roys Beobachtungen konnte von keinem weiteren Mikrobiologen bestätigt werden. Wahrscheinlich handelte es sich um kleine Luftblasen.
 
'''Oscillococcinum''' (auch kurz ''Oscillo'') ist der Handelsname von [[Globuli|Milchzuckerpräparaten]] aus der Homöopathie, die gegen die Grippe wirksam sein sollen. Der Name stammt von dem französischen Militärarzt Joseph Roy (1891 – 1978), der nach dem ersten Weltkrieg während einer Grippeepidemie glaubte, im Blut Erkrankter Mikroorganismen entdeckt zu haben, die aus unterschiedlich großen, rasch vibrierenden Kugeln bestünden. Roy nannte das von ihm vermutete Bakterium "Oscillococcus" und glaubte, nicht nur den Erreger der Grippe, sondern auch vieler anderen Krankheiten gefunden zu haben. Roy fand diese Bakterien angeblich auch in Eiter, Geschwüren und Tumoren, in Enten aber in besonders großen Mengen. Roys Beobachtungen konnte von keinem weiteren Mikrobiologen bestätigt werden. Wahrscheinlich handelte es sich um kleine Luftblasen.
  
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