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Reckeweg war als Alternativmediziner und Homotoxikolge Gegner der so genannten "[[Schulmedizin]]" und versuchte, verschiedene Krankheiten als Folge anerkannter medizinischer Behandlungen zu propagieren. Eine konventionelle Therapie mit herkömmlichen Arzneimitteln könne den Körper bei der Krankheitsabwehr gegen Gifte stören. Dabei komme es zu einer "Rückvergiftung". Reckeweg behauptete unter anderem, die Behandlung einer Mandelentzündung mit Antibiotika könne auf diese Weise eine Leukämie auslösen.<ref>Stiftung Warentest: ''Die andere Medizin. Nutzen und Risiken sanfter Heilmethoden'', Berlin, 2. Aufl. 1992, S. 184 f.</ref>
 
Reckeweg war als Alternativmediziner und Homotoxikolge Gegner der so genannten "[[Schulmedizin]]" und versuchte, verschiedene Krankheiten als Folge anerkannter medizinischer Behandlungen zu propagieren. Eine konventionelle Therapie mit herkömmlichen Arzneimitteln könne den Körper bei der Krankheitsabwehr gegen Gifte stören. Dabei komme es zu einer "Rückvergiftung". Reckeweg behauptete unter anderem, die Behandlung einer Mandelentzündung mit Antibiotika könne auf diese Weise eine Leukämie auslösen.<ref>Stiftung Warentest: ''Die andere Medizin. Nutzen und Risiken sanfter Heilmethoden'', Berlin, 2. Aufl. 1992, S. 184 f.</ref>
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==Schweinefleisch==
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==Reckeweg, Schweinefleisch und seine Gewebeverwandlungstheorie==
Reckeweg war Gegner des Konsums von Schweinefleisch. Seine Ansichten zu Schweinefleisch, die er mit überholten und falschen medizinischen Angaben vermischte, spielen auch Jahre nach seinem Tod weiterhin eine Rolle in der Alternativmedizinszene. Seiner Ansicht nach enthalte Schweinefleisch wissenschaftlich unbekannte, so genannte "Sutoxine", die giftig seien.<ref>http://www.docstoc.com/docs/735023/reckeweg-schweinefleisch</ref> De facto handelt es sich um jeweils gut bekannte Substanzen. Reckeweg definierte sieben (acht) verschiedene ''Sutoxine'', unter diesen:
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Reckeweg war Gegner des Konsums von Schweinefleisch. Seine Ansichten zu Schweinefleisch, die er mit überholten und falschen medizinischen Angaben vermischte, spielen auch Jahre nach seinem Tod weiterhin eine Rolle in der Alternativmedizinszene. Seiner Ansicht nach enthalte Schweinefleisch wissenschaftlich unbekannte, so genannte "Sutoxine", die giftig seien.<ref>http://www.docstoc.com/docs/735023/reckeweg-schweinefleisch</ref> De facto handelt es sich um jeweils gut bekannte Substanzen. Reckeweg nannte sieben (oder acht) verschiedene ''Sutoxine'', unter diesen:
    
*Cholesterin
 
*Cholesterin
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In einem ansonsten unveröffentlichen Bericht, den Reckeweg in seinem Werk ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin'' 1955 vorstellt, behauptet er, Fütterungsversuche mit Mäusen durchgeführt zu haben. Mit Schweinefleisch gefütterte Mäuse sollen sich zu Kannibalen entwickelt haben und seien an Krebs und Hautgeschwüren erkrankt.<ref>Reckeweg HH: ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin''. Aurelia Verlag, 1955</ref>
 
In einem ansonsten unveröffentlichen Bericht, den Reckeweg in seinem Werk ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin'' 1955 vorstellt, behauptet er, Fütterungsversuche mit Mäusen durchgeführt zu haben. Mit Schweinefleisch gefütterte Mäuse sollen sich zu Kannibalen entwickelt haben und seien an Krebs und Hautgeschwüren erkrankt.<ref>Reckeweg HH: ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin''. Aurelia Verlag, 1955</ref>
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Nach Reckewegs Ansicht verbleibe Fett aus verzehrtem Schweinefleisch weiterhin als "Schweinefett" im menschlichen Körper. Bei regelmäßigem Verzehr von Schweinefleisch ersetze Gewebe des Schweins allmählich menschliches Körpergewebe und der Mensch entwickle sich allmählich hin zu dem Tier, das er verspeist habe. Derartige Ansichten stehen im Widerspruch zu ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Aufgenommenes Fett wird nämlich im menschlichen Körper durch Lipasen zu Fettsäuren und Glycerin hydrolysiert und ins Blut abgegeben und bildet neu (unter anderem aus den entstandenen Fettsäuren) das Speicher- oder Depotfett, dem später seine Herkunft von einem bestimmten Tier nicht mehr zugeordnet werden kann.
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Nach Reckewegs so genannter "Gewebeverwandlungstheorie" verbleibe Fett aus verzehrtem Schweinefleisch weiterhin als "Schweinefett" im menschlichen Körper. Bei regelmäßigem Verzehr von Schweinefleisch ersetze Gewebe des Schweins allmählich menschliches Körpergewebe und der Mensch entwickle sich allmählich hin zu dem Tier, das er verspeist habe. Derartige Ansichten stehen im Widerspruch zu ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Aufgenommenes Fett wird nämlich im menschlichen Körper durch Lipasen zu Fettsäuren und Glycerin hydrolysiert und ins Blut abgegeben und bildet neu (unter anderem aus den entstandenen Fettsäuren) das Speicher- oder Depotfett, dem später seine Herkunft von einem bestimmten Tier nicht mehr zugeordnet werden kann.
    
Bislang gibt es keine konkreten wissenschaftlichen Belege dafür, dass Schweinefleisch weniger gesund sei als anderes Fleisch. Einige Studien lassen jedoch vermuten, dass ein regelmäßiger hoher Verzehr von "rotem" Fleisch (Beispiele: Schwein, Rind, Schaf) und Fleischwaren das Risiko für Darmkrebs erhöht. Die Hintergründe hierfür sind aber noch nicht abschließend geklärt. Keinesfalls tritt diese Aussage alleine auf das Schwein und Schweinefleisch zu.
 
Bislang gibt es keine konkreten wissenschaftlichen Belege dafür, dass Schweinefleisch weniger gesund sei als anderes Fleisch. Einige Studien lassen jedoch vermuten, dass ein regelmäßiger hoher Verzehr von "rotem" Fleisch (Beispiele: Schwein, Rind, Schaf) und Fleischwaren das Risiko für Darmkrebs erhöht. Die Hintergründe hierfür sind aber noch nicht abschließend geklärt. Keinesfalls tritt diese Aussage alleine auf das Schwein und Schweinefleisch zu.
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