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[[Datei:Rudolf Steiner Impfgegner.jpg|[[Impfgegner]] Rudolf Steiner|340px|thumb]]
 
Die Werke von [[Rudolf Steiner]] sind [http://anthroposophie.byu.edu/ online verfügbar], allerdings für Aussenstehende schwer verständlich. Manche Zitate von Steiner sorgen ungewollt für Heiterkeit. Als eine Quelle kann der Anthroposophieblog genannt werden, der eine Zitatliste führt: [https://anthroposophie.blog/tag/zitat/ Zitatliste Anthoposophieblog]. Von dieser Quelle stammt beispielsweise:  
 
Die Werke von [[Rudolf Steiner]] sind [http://anthroposophie.byu.edu/ online verfügbar], allerdings für Aussenstehende schwer verständlich. Manche Zitate von Steiner sorgen ungewollt für Heiterkeit. Als eine Quelle kann der Anthroposophieblog genannt werden, der eine Zitatliste führt: [https://anthroposophie.blog/tag/zitat/ Zitatliste Anthoposophieblog]. Von dieser Quelle stammt beispielsweise:  
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'''Einige Zitate von [[Rudolf Steiner]]''', dem Begründer der [[Esoterik]]lehre [[Anthroposophie]]:
 
'''Einige Zitate von [[Rudolf Steiner]]''', dem Begründer der [[Esoterik]]lehre [[Anthroposophie]]:
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*''Krankheiten, die man erträgt, kommen im nächsten Leben als besondere Schönheit in der Körperlichkeit zum Vorschein.''
 
*''Vom russischen Volksgeist wird gesagt, dass er überhaupt nicht heruntersteigt:'' „[...] ''und daher kann dieses Volk erst dann eine geistige Entwicklung durchmachen, wenn es sich bequemen wird, das, was erarbeitet wird im Westen, mit seinem eigenen Wesen zu vereinigen, um im Zusammenhange mit dem Westen eine Kultur zu begründen, weil es aus sich selbst niemals eine Kultur entfalten kann.“''<ref>"Menschenschicksale und Völkerschicksale" GA 157, p.225</ref>
 
*''Vom russischen Volksgeist wird gesagt, dass er überhaupt nicht heruntersteigt:'' „[...] ''und daher kann dieses Volk erst dann eine geistige Entwicklung durchmachen, wenn es sich bequemen wird, das, was erarbeitet wird im Westen, mit seinem eigenen Wesen zu vereinigen, um im Zusammenhange mit dem Westen eine Kultur zu begründen, weil es aus sich selbst niemals eine Kultur entfalten kann.“''<ref>"Menschenschicksale und Völkerschicksale" GA 157, p.225</ref>
 
*''„Nicht bloß mit Wasser und Dampf, sondern mit spiritueller Kraft, mit spiritueller Moral werden in Zukunft die Maschinen getrieben werden.” ''(Rudolf Steiner, "Die Zukunft des Menschen", 1905. GA53, Seite 294)
 
*''„Nicht bloß mit Wasser und Dampf, sondern mit spiritueller Kraft, mit spiritueller Moral werden in Zukunft die Maschinen getrieben werden.” ''(Rudolf Steiner, "Die Zukunft des Menschen", 1905. GA53, Seite 294)
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*''“Es gibt im Menschen zweierlei Organe, solche, welche auf dem Wege sind, unvollkommen zu werden, und nach und nach abfallen werden, und solche, die erst in der Ausbildung begriffen sind. Alle niederen Organe, die sexuellen Organe, werden abfallen” <ref>Rudolf Steiner, “Vorträge vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft” 1907-1908, S. 23, GA98''</ref>
 
*''“Es gibt im Menschen zweierlei Organe, solche, welche auf dem Wege sind, unvollkommen zu werden, und nach und nach abfallen werden, und solche, die erst in der Ausbildung begriffen sind. Alle niederen Organe, die sexuellen Organe, werden abfallen” <ref>Rudolf Steiner, “Vorträge vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft” 1907-1908, S. 23, GA98''</ref>
 
*''“Man sieht, der Mensch steigt in ein höheres Reich auf, indem er einen Teil seiner Genossen hinabstößt in ein niederes. Diesen Vorgang werden wir auf den folgenden Entwicklungsstufen sich noch oft wiederholen sehen. Er entspricht einem Grundgesetz der Entwicklung.” ... “Man nennt sie in theosophischen Schriften die Lemurier. Nachdem diese durch verschiedene Entwicklungsstufen durchgegangen waren, kam der größte Teil in Verfall. Er wurde zu verkümmerten Menschen, deren Nachkommen heute noch als so genannte wilde Völker gewisse Teile der Erde bewohnen.”''
 
*''“Man sieht, der Mensch steigt in ein höheres Reich auf, indem er einen Teil seiner Genossen hinabstößt in ein niederes. Diesen Vorgang werden wir auf den folgenden Entwicklungsstufen sich noch oft wiederholen sehen. Er entspricht einem Grundgesetz der Entwicklung.” ... “Man nennt sie in theosophischen Schriften die Lemurier. Nachdem diese durch verschiedene Entwicklungsstufen durchgegangen waren, kam der größte Teil in Verfall. Er wurde zu verkümmerten Menschen, deren Nachkommen heute noch als so genannte wilde Völker gewisse Teile der Erde bewohnen.”''
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*''„Aber das einzig wünschenswerte ist, solche Linkshänder in Rechtshänder umzuwandeln; und das wird im wesentlichen ganz besonders mit Bezug auf das Schreiben, das zeichnende Schreiben meistens gelingen."'' (Rudolf Steiner GA 309)
 
==Steiner-Zitate rassistischen Inhalts==
 
==Steiner-Zitate rassistischen Inhalts==
 
[[image:Steiner10.jpg|Steiner-Skizze|300px|thumb]]
 
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*''Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa, ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das französische Volk wird als Rasse wieder zurückgebracht [...]''<ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;300/2, S.&nbsp;282</ref>
 
*''Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa, ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das französische Volk wird als Rasse wieder zurückgebracht [...]''<ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;300/2, S.&nbsp;282</ref>
 
*(Über Gesundheit und Krankheit. Dornach 1983, S.&nbsp;103) ''Zuletzt würden nur mehr Braun- und Schwarzhaarige da sein können; aber wenn nicht abgeholfen wird, so bleiben sie zugleich dumm. Denn je stärker die Körperkräfte sind, desto weniger stark sind die seelischen Kräfte. Und die Erdmenschheit würde vor der Gefahr stehen, wenn die Blonden ausstreben, dass die ganze Erdenmenschheit eigentlich dumm würde. [...] Die Menschen würden ja, wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würde, die unabhängig ist von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. [...] Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen ausstreben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer.''
 
*(Über Gesundheit und Krankheit. Dornach 1983, S.&nbsp;103) ''Zuletzt würden nur mehr Braun- und Schwarzhaarige da sein können; aber wenn nicht abgeholfen wird, so bleiben sie zugleich dumm. Denn je stärker die Körperkräfte sind, desto weniger stark sind die seelischen Kräfte. Und die Erdmenschheit würde vor der Gefahr stehen, wenn die Blonden ausstreben, dass die ganze Erdenmenschheit eigentlich dumm würde. [...] Die Menschen würden ja, wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würde, die unabhängig ist von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. [...] Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen ausstreben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer.''
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*''Es mag der Mensch erkranken, so lange er sich entwickelt! Durch die Krankheit entwickelt er sich zugleich zur Gesundheit.'' Rudolf Steiner (1910)
 
*''Also diese braunen Malaien sind ausgewanderte Mongolen, die sich aber jetzt, weil die Sonne anders auf sie wirkt, angewöhnen, mehr Licht und Wärme aufzunehmen. Bedenken Sie aber, dass sie nicht die Natur dazu haben. Sie haben sich schon angewöhnt, sogar ein solchers Knochengerüste zu haben, dass sie nur einen bestimmten Grad von Wärme aufnehmen können. Sie haben nicht die Natur, so viel Wärme aufzunehmen, als sie jetzt als Malaien aufnehmen. Die Folge davon ist, dass sie anfangen, unbrauchbare Menschen zu werden, dass sie anfangen, Menschen zu werden, die am Menschenkörper zerbröckeln, deren Körper abstirbt. Das ist in der Tat bei der malaiischen Bevölkerung der Fall. Die stirbt an der Sonne. Die stirbt an der Östlichkeit. So dass man sagen kann: Während die Gelben, die Mongolen noch Menschen in der Vollkraft sind, sind die Malaien schon eine abstrebende Rasse. Sie sterben ab [...]''<ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;354, S.&nbsp;61</ref>
 
*''Also diese braunen Malaien sind ausgewanderte Mongolen, die sich aber jetzt, weil die Sonne anders auf sie wirkt, angewöhnen, mehr Licht und Wärme aufzunehmen. Bedenken Sie aber, dass sie nicht die Natur dazu haben. Sie haben sich schon angewöhnt, sogar ein solchers Knochengerüste zu haben, dass sie nur einen bestimmten Grad von Wärme aufnehmen können. Sie haben nicht die Natur, so viel Wärme aufzunehmen, als sie jetzt als Malaien aufnehmen. Die Folge davon ist, dass sie anfangen, unbrauchbare Menschen zu werden, dass sie anfangen, Menschen zu werden, die am Menschenkörper zerbröckeln, deren Körper abstirbt. Das ist in der Tat bei der malaiischen Bevölkerung der Fall. Die stirbt an der Sonne. Die stirbt an der Östlichkeit. So dass man sagen kann: Während die Gelben, die Mongolen noch Menschen in der Vollkraft sind, sind die Malaien schon eine abstrebende Rasse. Sie sterben ab [...]''<ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;354, S.&nbsp;61</ref>
 
*''Sehen Sie, so hat sich die Sache entwickelt, dass diese fünf Rassen entstanden sind. Man möchte sagen, in der Mitte schwarz, gelb, weiß und als ein Seitenhieb des Schwarzen das Kupferrote, und als ein Seitenzweig des Gelben das Braune - das sind immer die aussterbenden Teile. Die Weißen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickeln [...]'' <ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;354, S.&nbsp;62f.</ref>
 
*''Sehen Sie, so hat sich die Sache entwickelt, dass diese fünf Rassen entstanden sind. Man möchte sagen, in der Mitte schwarz, gelb, weiß und als ein Seitenhieb des Schwarzen das Kupferrote, und als ein Seitenzweig des Gelben das Braune - das sind immer die aussterbenden Teile. Die Weißen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickeln [...]'' <ref>Rudolf Steiner; GA&nbsp;354, S.&nbsp;62f.</ref>
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Über Steiners Ansichten zu "Das Judentum  als Katalysator und kulturelles "Zersetzungsferment" berichtet die Webseite Hagalil: [http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner-5.htm Hagalil: "Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners"]
 
Über Steiners Ansichten zu "Das Judentum  als Katalysator und kulturelles "Zersetzungsferment" berichtet die Webseite Hagalil: [http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner-5.htm Hagalil: "Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners"]
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==Frauenfeindlich==
 
==Frauenfeindlich==
 
*''Bei Menschen, bei denen nicht das denkerische Prinzip vorherrscht, wie das häufig bei Frauen geschieht, da führt der zu reichliche Kaffeegenuss zu Hysterie.”''(Rudolf Steiner, AUS DEN INHALTEN DER ESOTERISCHEN STUNDEN 1904 – 1909”, Seite 559f, GA266a)
 
*''Bei Menschen, bei denen nicht das denkerische Prinzip vorherrscht, wie das häufig bei Frauen geschieht, da führt der zu reichliche Kaffeegenuss zu Hysterie.”''(Rudolf Steiner, AUS DEN INHALTEN DER ESOTERISCHEN STUNDEN 1904 – 1909”, Seite 559f, GA266a)
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==Steiners "Geheimwissenschaft" und Naturwissenschaft==
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*''«Geheimwissenschaft» ist Gegensatz von «Naturwissenschaft».<br>Meinen Schauungen in der geistigen Welt hat man immer wieder entgegengehalten, sie seien veränderte Wiedergaben dessen, was im Laufe älterer Zeit an Vorstellungen der Menschen über die Geist-Welt hervorgetreten ist. Man sagte, ich hätte mancherlei gelesen, es ins Unterbewusste aufgenommen und dann in dem Glauben, es entspringe aus dem eigenen Schauen, zur Darstellung gebracht. Aus gnostischen Lehren, aus orientalischen Weisheitsdichtungen und so weiter soll ich meine Darstellungen gewonnen haben.<br>Man ist, indem man dieses behauptet hat, mit den Gedanken ganz an der Oberfläche geblieben. Meine Erkenntnisse des Geistigen, dessen bin ich mir voll bewusst, sind Ergebnisse eigenen Schauens. Ich hatte jederzeit bei allen Einzelheiten und bei den großen Übersichten mich streng geprüft, ob ich jeden Schritt im schauenden Weiterschreiten so mache, dass vollbesonnenes Bewusstsein diese Schritte begleite. Wie der Mathematiker von Gedanke zu Gedanke schreitet, ohne dass Unbewusstes, Autosuggestion und so weiter eine Rolle spielen, so - sagte ich mir - muss geistiges Schauen von objektiver Imagination zu objektiver Imagination schreiten, ohne dass etwas anderes in der Seele lebt als der geistige Inhalt klar besonnenen Bewusstseins.'' (R. Steiner: DIE GEHEIMWISSENSCHAFT IM UMRISS, Vorrede zur 16. – 20. Auflage)
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*''„Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll“.''
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==Drahtlose Telegraphie==
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*''Aber, meine sehr verehrten Anwesenden, die Verständigung unter Menschen, die aus höheren Welten etwas zu sagen haben, war leichter in der Zeit, in der gesprochen wurde von geheiligten Stätten aus, wie sie hier die Druidenzirkel bergen, und in der dasjenige, was von solchen Stätten an Gedankenwellen durch die Welt ging, nicht den Wellen der drahtlosen Telegrafie begegnete.<br>Wiederum sei nicht in reaktionärer Weise etwa auf die drahtlose Telegrafie hingewiesen. Sie ist selbstverständlich ein materieller Segen für die Menschheit. Aber es handelt sich darum, daß dann, wenn die geistigen Mitteilungen wirklich durch die Welt gehen sollen, stärkere Kräfte notwendig sind in der Zeit, in der die geistigen Wellen treffen auf die Wellen der drahtlosen Telegrafie als in der Zeit, in der das noch nicht der Fall ist. Sähe man nur einmal die Grundbegriffe ein, die grundlegende, tiefe Wahrheit, daß gerade in unserer Zeit, in der zum Segen der Menschen unsere materielle Kultur eine solche Höhe erreicht hat, wie sie sie eben erreicht hat, daß gerade in dieser Zeit es um so mehr notwendig ist, daß mit starker Intensität, mit kräftiger Intensität das Spirituelle in die Herzen der Menschen sich einschreibe und aus den Herzen der Menschen sich verbreite.''
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==Zitate zu Infektionskrankheiten==
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*''«Der Regen kommt, wenn die Frösche quaken» …  «und es ist ein moderner Aberglaube, daß die Bazillen und Bakterien in den Menschen einziehen und ausziehen und die Krankheiten bewirken.»''
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==Zitate zur Schulbildung==
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*''[…] Wenn wir so vorgehen, dann wird uns folgendes passieren, was mir so häufig passiert, wenn solche Veranstaltungen sind, wo die Eltern dabei sind. Dann kommen die Eltern heran - wir müssen da nur lernen, wie wir uns zu den Eltern verhalten sollen, wenn sie kommen und sagen: Könnten Sie nicht irgend etwas dazu tun, dass mein Junge in eine andere Klasse kommt, wo er einen Lehrer hat, dann hat er mehr Respekt. Er ist schon 8 Jahre alt und kann noch nicht lesen und schreiben. - Da wird das dem Umstande zugeschrieben, dass da drinnen eine Lehrerin ist. Die Eltern glauben, wenn er einen Lehrer hat, wird der nun eher die Tendenz haben zum besseren Dressieren. Und auf diese Weise bekommt man die durchaus falschen Urteile, die überall herumschleichen und über die wir insbesondere die Elternschaft aufklären müssen. Wir müssen sie nicht frappieren. Wir können nicht dasselbe, was wir unter uns reden, den Eltern sagen. Wir können nicht sagen: Seid froh, dass euer Junge mit 9 Jahren noch nicht lesen und schreiben kann. Er wird um so besser lesen und schreiben, wenn er es mit 9 Jahren nicht gekonnt hat; '''denn wenn er mit 9 Jahren wunderschön schreiben und lesen kann, dann wird er später ein Automat, weil dem Menschen etwas Fremdes eingeimpft worden ist. Er wird ein Automat.''' Diejenigen werden aber Vollmenschen, die noch etwas entgegengestellt haben in ihrer Kindheit dem Lesen und Schreiben. - Wir müssen die Menschen, die aus der heutigen Bildung kommen, etwas sanft anfassen und nicht gleich frappieren, sonst würden wir mit unseren Bestrebungen unter die Räder kommen. Aber in aller Sanftheit müssen wir ihnen doch beibringen, dass es wirklich keine Sünde wider den heiligen Geist des Kindes ist, wenn es mit 8, 9 Jahren nicht ordentlich lesen und schreiben kann. […]''<ref>Rudolf Steiner, GA 302, 8. Vortrag</ref>
    
==Tafelbilder von Steiner==
 
==Tafelbilder von Steiner==
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