C4-Homöopathie

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C4 Homöopathie bezeichnet seit 1993 eine Variante der Homöopathie, die 1993 auf den Bremer Erfinder und Mittelhersteller Witold Ehrler (Firma Labopharma, Berlin) zurückgeht. Ehrler ist auch Autor und Astrologe.

Methode

Die hier gemeinte ausserwissenschaftlich diskutierte C4-Homöopathie ist nicht mit einer reinen Anwendung von C4-potentierten (also verdünnten) Ursubstanzen zu verwechseln. Das "C" steht demnach hier nicht für die C-centesimal Potenzierung.

Erfinder Ehler bezieht sein C4 auf eine Art spirituellen Erweiterung der Verdünnung einer Ausgangssubstanz. Die C4-Homöopathie betont den Herstellungsprozess der Mittel, welche durch Verreibung per Hand zusammen mit Milchzucker in einem Mörser geschehen soll. Dabei sollen Eingebungen wie innere Bilder, "spirituelle Durchsagen", Symbole und Texte beim Hersteller ("Verreiber") auftauchen. In diesem Zusammenhang entstanden auch so genannte C4-Texte. Befürworter der Methode glauben eine "resonante", stufenweisen C4-Verreibung der Ausgangsstoffe zu erreichen, bevor die Produkte in einem zweiten Schritt mit Alkohol oder Wasser weiter verdünnt werden.

Die Lehre sieht vier C-Stufen der Verreibung vor, die für Aussenstehende schwer verständlich erscheinen müssen und in der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann nicht erwähnt werden:

  • C1: als vitalorganische Kraft der zu verdünnenden Stoffes bei körperlichen Beschwerden
  • C2: emotionale oder seelische Kraft
  • C3: mentale, geistige Kraft
  • C4: wesenhafte, spirituelle Kraft

Bücher zum Thema

Zum Thema liegt keine wissenschaftliche Literatur vor (Stand 2020).

  • Jürgen Becker, Witold Ehrler: Die fünf Miasmen der C4-Homöopathie, Narayana Verlag
  • Jürgen Becker, Witold Ehrler: Die resonante C4-Verreibung als Grundlage der C4-Homöopathie, Narayana Verlag
  • Jürgen Becker: Vorläufige Einführung in die C4-Homöopathie, Narayana Verlag