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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T07:49:58Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Max_Otto_Bruker&amp;diff=33137</id>
		<title>Max Otto Bruker</title>
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		<updated>2009-11-21T01:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: /* Umstrittene Ansichten zu Ernährungsfragen */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:MO Bruker.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Otto Bruker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (16.&amp;amp;nbsp;November 1909, Reutlingen - 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2001, Lahnstein) war ein umstrittener deutscher Arzt (Internist), Autor und Politiker rechter Gesinnung. Er wurde insbesondere durch seine &amp;#039;&amp;#039;Bruker-Diät&amp;#039;&amp;#039; und umstrittene Ansichten zur Ernährung bekannt. Bruker war allerdings auch politisch im rechten Bereich aktiv und galt als pauschaler [[Impfkritik|Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker (Spitzname: &amp;#039;&amp;#039;brauner Müslipapst&amp;#039;&amp;#039;) darf nach einer gerichtlichen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Frankfurt zutreffend als &amp;#039;&amp;#039;langjährige Scharnierstelle zwischen Naturkostbewegung und Neonaziszene&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberlandesgericht Frankfurt, Az. 16U135/94,2/3O185/94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
[[image:bruker.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Bruker wurde am 16.&amp;amp;nbsp;November 1909 in Reutlingen als Sohn eines Lehrers geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1927 begann er ein Humanmedizinstudium in Tübingen, München, Berlin und Wien und promovierte 1933. In der Folgezeit war er Assistent in Schwerte und Stuttgart. 1938 war Bruker in Bremen an der &amp;#039;&amp;#039;[[Homöopathie|homöopathisch]]-biologischen Klinik&amp;#039;&amp;#039;, wo er Oberarzt wurde. Im zweiten Weltkrieg blieb Bruker zunächst in Deutschland, um, wie er selbst sagt: &amp;#039;&amp;#039;Bettnässer auf ihre Kriegstauglichkeit&amp;#039;&amp;#039; zu prüfen. Die Kriegszeit beschrieb Bruker als &amp;#039;&amp;#039;verantwortungsvolle und aufgabenreiche Zeit&amp;#039;&amp;#039;, die er in Finnland beenden musste, als er in Gefangenschaft geriet. Von 1947 bis 1977 war Bruker in Lemgo und wurde Leiter der Anstalt &amp;#039;&amp;#039;Eben-Ezer&amp;#039;&amp;#039;. Danach wurde er Leiter einer psychosomatischen Klinik in Bad Salzuflen. Ab 1977 war Bruker am Krankenhaus &amp;#039;&amp;#039;Lahnhöhe&amp;#039;&amp;#039; in Lahnstein tätig, wo später seine Söhne seine Aktivitäten fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker veröffentlichte seine Ansichten in eigenen Büchern und Vorträgen. Lediglich zwei wissenschaftliche Arbeiten aus den 1960er Jahre ohne nennenswerte Resonanz sind von ihm bekannt. Seine Bücher werden im eigenen [[Emu-Verlag]] herausgegeben, erschienen aber auch im Verlag seines Sinnesgenossen, dem Zahnarzt und Autor [[Johann Georg Schnitzer]], Erfinder der Schnitzer-Kost und Anhänger der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;nbsp;(GNM) des angeblichen Krebsheilers [[Ryke Geerd Hamer]]. Bruker wurde mehrmals gedrängt, sich auch für diese Außenseiterlehre einzusetzen. Bruker distanzierte sich jedoch von Hamer und seinen Ansichten in einem Beitrag seiner Postille &amp;#039;&amp;#039;Der Gesundheitsberater&amp;#039;&amp;#039; mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hamer und kein Ende - oder - Warum ich vor Wunderheilern warne&amp;#039;&amp;#039;. Seine Ansichten zur Entstehung von Krankheit (hauptsächlich ernährungsbedingt) unterscheiden sich auch fundamental von denen der GNM, die angenommene &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; als Auslöser postuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bruker-Kost==&lt;br /&gt;
Laut Bruker soll auf alles verzichtet werden, was industriell konserviert oder behandelt wurde, er nennt es &amp;#039;&amp;#039;tote Nahrung&amp;#039;&amp;#039;. Seine Rohkost sei so zusammenzustellen, dass jeweils zwei Elemente unterirdisch und zwei oberirdisch gewachsen sind. Morgens soll sein &amp;#039;&amp;#039;Frischkornbrei&amp;#039;&amp;#039; konsumiert werden. Als Fettquellen kommen nur kalt gepresste Öle, Butter und Sahne in Frage. Pflanzliches Eiweiß wird bei der Vollwertkost dem tierischen vorgezogen. Milch gilt als für den menschlichen Organismus nicht geeignet, obwohl aus ihr die von ihm jedoch viel gepriesene Butter gewonnen wird. Die dazu notwendigen Milchmengen sind nicht mit dem vegetarischen Anspruch Brukers vereinbar. Fruchtsäfte und Früchtetees sind laut Bruker nicht empfehlenswert. Statt dessen wird empfohlen, vor allem Wasser oder Kräutertee zu trinken, die gesamte Wassereinfuhr begrenzt jedoch Bruker und widerspricht damit Erkenntnissen der Ernährungswissenschaften. Gerade ältere Menschen müssen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, was mit Brukers Empfehlungen nicht kompatibel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umstrittene Ansichten zu Ernährungsfragen==&lt;br /&gt;
Bruker machte auf sich aufmerksam, als er ab Ende der 1950er Jahre Warnungen vor dem Konsum von &amp;quot;Fabrikzucker&amp;quot; verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;MO Bruker: Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind Emu Verlag 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;JF Grätz: Sind Impfungen sinnvoll Hirthammer 2002 S.61&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptet Bruker, dass es bei ausschließlich vitalstoffreicher Vollwerternährung zu keinen Infektionen mit Kinderlähmung kommen könne: &amp;#039;&amp;#039;Bei Vermeidung von raffinierten Kohlenhydraten, d.h. Fabrikzucker und Auszugsmehlen, ist eine Ansteckung mit Kinderlähmungsvirus nicht möglich&amp;#039;&amp;#039;. Die WHO erklärte allerdings inzwischen Europa für Poliomyelitis-frei, dank der verbreiteten Impfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker dehnt seine Behauptungen jedoch auch auf andere Infektionserkrankungen aus: &amp;#039;&amp;#039;Heute werden für Kinder vorbeugende Impfungen empfohlen, z.&amp;amp;nbsp;B. Keuchhusten, Masern, Röteln, Wundstarrkrampf. Alle diese Impfungen sind bei einem Kind, das die beschriebene vitalstoffreiche Vollwertkost zu sich nimmt, absolut unnötig.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umstrittene Ansichten zu Fragen der Gesundheit==&lt;br /&gt;
Bruker predigt in seinen Büchern eine sozialdarwinistische Ideologie. So konstruiert er einen Zusammenhang zwischen &amp;#039;&amp;#039;Frauenkrankheiten&amp;#039;&amp;#039; und Verhütungsmitteln bzw. gesundheitsschädlicher Lebensweise aus seiner Sicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Max O. Bruker, Gesund durch richtiges Essen, München, 16. überarbeitete Auflage, 1989, S.146&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn eine Frau dadurch &amp;#039;&amp;#039;ihren Körper schädigt&amp;#039;&amp;#039;, hofft Bruker aus Selektionsgründen auf Sterilität: &amp;#039;&amp;#039;[...] vom biologischen Standpunkt aus eine sinnvolle Maßnahme, weil dadurch der Anteil der Bevölkerung von der Fortpflanzung ausgeschlossen wird, der keine gesunde Nachkommenschaft gewährleisten kann [...]&amp;#039;&amp;#039;, schrieb er in demselben Buch. Weil Frauen Erziehungsarbeit scheuten, käme es zu immer mehr &amp;#039;&amp;#039;verweichlichten Einzelkindern&amp;#039;&amp;#039;. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;Zur Vorbereitung für die späteren Lebensaufgaben sind drei Kinder geeigneter als nur zwei. Dies entspricht dem Kampf ums Dasein im späteren Leben mehr. Bei drei Kindern sieht sich das eine meist einer Mehrheit von zweien gegenüber&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruker, Lebensbedingte Krankheiten, Hopferau, 1982, S.280&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs ist für Bruker eine &amp;#039;&amp;#039;vollendete Krankheit [...] dazu ausersehen, dem verblendeten Fortschrittsgläubigen die Augen zu öffnen&amp;#039;&amp;#039; oder aber es wird &amp;#039;&amp;#039;der fortschrittliche Teil der Menschheit in einem Akt der ausgleichenden Gerechtigkeit durch Krankheit, insbesondere Krebs liquidiert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus Bruker MO: Gesund durch richtiges Essen&amp;lt;/ref&amp;gt; Chronische Schlafstörungen erklärt der braune Ernährungspapst mit Hilfe der [[Anthroposophie]] im gleichen Buch (Gesund durch richtiges Essen) als &amp;#039;&amp;#039;starken Mangel an Vertrauen zu dieser Welt und damit zu Gott&amp;#039;&amp;#039;. Ausgehend von der anthroposophischen Lehre vom Menschen als Geist-Seele-Leib-Einheit und einem mystischen Naturbegriff (&amp;#039;&amp;#039;das ursprünglich Gegebene - Göttlich-Geheimnisvolles und Letztes&amp;#039;&amp;#039;) wettert Bruker gegen rationales wissenschaftliches Denken und Wissenschaft als &amp;#039;&amp;#039;Höhepunkt materialistischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruker, Lebensbedingte Krankheiten, S.147&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
[[image:auslaenderstop.jpg|Aufruf Ausländerstop 1981|thumb]]&lt;br /&gt;
Bruker war SA-Mann (laut Eintragung in seiner Berlin Document Center Akte die heute zum Bundesarchiv gehört) und beantragte die Mitgliedschaft im Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund (NSDÄB). In den 1960er Jahren wurde er Mitglied der rechtslastigen Freisozialen Union ([[FSU]]), für die er 1969 auch für den Bundestag kandidierte. 1988 verließ er die FSU wieder. Die FSU darf laut Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt vom 11.&amp;amp;nbsp;Mai 1995 als rechtsextremistisch bezeichnet werden. In Publikationen des Emu-Verlags erschienen Anzeigen für FSU-Verantstaltungen, so in &amp;#039;&amp;#039;Naturarzt&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker war von 1967 bis 1971 Vizepräsident des WSL ([[Weltbund zum Schutze des Lebens]]) und ist von 1971 bis 1974 und mehrere Monate im Jahr 1982 deren Präsident. Der WSL gilt als eine der härtesten Nazi-Organisationen in Deutschland. In Zeitschriften und Flugblättern hat sie offensiv Auschwitz geleugnet und die Position vertreten, dass England den zweiten Weltkrieg angezettelt hat gegen das angeblich friedliebende Deutschland. Bruker war auch Mitglied im Beirat der rassistischen &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(GfbAEV) des Hamburger Nazi-Anwalts Jürgen Rieger&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Mai-Heft 1973, Dezember 1977 und April 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Name von Bruker fand sich auch unter dem rassistischen &amp;#039;&amp;#039;Aufruf der fünfzigtausend. Ausländerstopp jetzt&amp;#039;&amp;#039; der NPD-nahen &amp;#039;&amp;#039;Bürgerinitiative Ausländerstopp&amp;#039;&amp;#039;. Von 1976 bis 1979 war Bruker stellvertretender Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;5%-Block&amp;#039;&amp;#039;, der ein Zusammenschluss rechter Parteien und Gruppen war. Eine Zusammenarbeit mit [[Hans Kaegelmann]] (Gesellschaft für Lebensordnung) ist für das Jahr 1978 dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Zur Rolle der Frau: &amp;#039;&amp;#039;Da ihre Aufgabe, dem Beruf des Mannes entsprechend, die Versorgung und Erziehung der Kinder und Erledigung der anderen häuslichen Pflichten ist, [...]&amp;#039;&amp;#039; (Bruker MO: lebensbedingte Krankheiten 1985).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Inzwischen haben wir aber so viel Kenntnisse erworben, daß es sich beinahe erübrigt zu wiederholen, daß bei einer biologisch vollwertigen Kost auch fünfzehn Schwangerschaften die hintereinander folgen, ebensowenig Gesundheitsschäden mit sich bringen, wie dies bei im Freien lebenden Tieren der Fall ist.&amp;#039;&amp;#039; (Bruker MO lebensbedingte Krankheiten 1985)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Man kann daraus den Schluß ziehen, daß die Krankheitshäufigkeit in einem Volk ein Gradmesser dafür ist, wie wit dieses Volk sich von den Schöpfungsgesetzen entfernt hat. Und was für ein ganzes Volk gilt, gilt auch für den einzelnen. Von dieser Auffassung ist es nur noch ein kurzer Schritt zu der Aussage, daß jede Krankheit eine Folge von Sünde ist, wenn wir unter Sünde die Sonderung (=Entfernung) von den Schöpfungsgesetzen verstehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wenn das Menschengeschlecht die Warnsignale gegen die Eingriffe in die Schöpfungsgesetze ignoriert, wird der fortschrittliche Teil der Menschheit in einem Akt ausgleichender Gerechtigkeit, insbesondere durch Krebs, liquidiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruker MO, Buch: Gesund durch richtiges Essen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur/Quellen==&lt;br /&gt;
*Goldner, C.: Die Psychoszene. Aschaffenburg, 2000, S. 52&lt;br /&gt;
*Jutta Ditfurth: Entspannt in die Barbarei, Esoterik, (Öko-) Faschismus und Biozentrismus,Konkret Literatur Verlag Hamburg 1997&lt;br /&gt;
*Jutta Ditfurth, Buch: &amp;#039;&amp;#039;Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Konkret Verlag&lt;br /&gt;
*Melzer Jörg, &amp;#039;&amp;#039;Vollwerternährung. Diätetik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch&amp;#039;&amp;#039;in  Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Beiheft 20, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2003, 480 S., ISBN 3-515-08278-6&lt;br /&gt;
*Bollmer Johannes,&amp;#039;&amp;#039;Enthüllungen über den Ernährungspapst&amp;#039;&amp;#039; (Max Otto Bruker), Verlag Catalonia ISBN 3-927363-00-6&lt;br /&gt;
*Artikel in der Zeitschrift MAX von August 1993&lt;br /&gt;
*Richard Stöss: Parteienhandbuch, Westdt. Verlag Opladen 1986 (WSL und Bruker)&lt;br /&gt;
*Broschüre Antifagruppe Kiel &amp;#039;&amp;#039;Dr. M.O.Bruker&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Bruker MO, Atherosclerosis - another carbohydrate problem, Landarzt. 1965 März 10;41:274-7&lt;br /&gt;
*Bruker MO, Special nutrition prevents poliomyelitis, Landarzt. 1961 Nov 10;37:1228-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://aawe.blogsport.de/images/1karma.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.roh-vegan.de/artikel/Bruker.htm&lt;br /&gt;
* http://www.salzekurier.de/Berichte_09/090906_Bruker.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bruker, Max Otto}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=CQM&amp;diff=13581</id>
		<title>CQM</title>
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		<updated>2008-12-22T01:03:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Chinesische Quantum Methode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Akasha-Chronik&amp;diff=13580</id>
		<title>Akasha-Chronik</title>
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		<updated>2008-12-22T00:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: typo, interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:akashachronik.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akasha-Chronik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Esoterik]] und [[Anthroposophie]] ein imaginäres tibetisches Buch bezeichnet, in der Informationen über sämtliche bisherigen und noch kommenden Entwicklungsstufen der Menschheit enthalten seien und das dem Anthroposophen [[Rudolf Steiner]] nach eigenen Aussagen als Erkenntnisquelle gedient habe. Den Inhalt der Akasha-Chronik will Steiner aus &amp;#039;&amp;#039;okkulter Schau&amp;#039;&amp;#039; hellgesehen haben. Der Zugang zu diesem &amp;quot;Weltengedächtnis&amp;quot; ist nur Menschen mit spirituell außergewöhnlich hochentwickeltem Bewußtsein möglich. Nach dem dort niedergelegen Plan muß der Mensch in seinem irdischen Leben bestimmte Aufgaben erfüllen. Erst wenn das geschehen ist, kann er auf die nächsthöhere Stufe gelangen. Um dieses Ziel zu erreichen ist jedem Menschen ein geistiger Führer aus dem Jenseits zur Seite gestellt, der ihm in allen Lagen hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gegenwärtige Gläubige der Akasha-Chronik gehen einen Schritt weiter, und sind der Meinung, es gäbe so etwas wie ein sehr leistungsfähiges Computersystem, auf dem für jede Einzelperson eine Datei gespeichert sei, zu der aber nur bestimmte zugangsberechtigte Personen mit bestimmten Befähigungen Zugang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Max_Otto_Bruker&amp;diff=13519</id>
		<title>Max Otto Bruker</title>
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		<updated>2008-12-20T22:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: /* Biografie */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:mo_bruker.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Otto Bruker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am 16. November 1909 in Reutlingen, gestorben am 6. Januar 2001 in Lahnstein) war ein umstrittener deutscher Arzt (Internist), Autor und Politiker rechter Gesinnung. Er wurde insbesondere durch seine &amp;#039;&amp;#039;Bruker-Diät&amp;#039;&amp;#039; und umstrittene Ansichten zur Ernährung bekannt. Bruker war allerdings auch politisch im rechten Bereich aktiv und galt als pauschaler [[Impfkritik|Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der braune Müslipapst darf nach einer gerichtlichen Entscheidung zutreffend als &amp;#039;&amp;#039;langjährige Scharnierstelle zwischen Naturkostbewegung und Neonaziszene&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
[[image:bruker.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Bruker wurde am 16. November 1909 in Reutlingen als Sohn eines Lehrers geboren. Nach dem Abitur im Jahre 1927 begann er ein Humanmedizinstudium in Tübingen, München, Berlin und Wien und promovierte 1933. In der Folgezeit war er Assistent in Schwerte und Stuttgart. 1938 war Bruker in Bremen an der &amp;#039;&amp;#039;hömopathisch-biologischen Klinik&amp;#039;&amp;#039;, wo er Oberarzt wurde. Im zweiten Weltkrieg bleibt Bruker zunächst in Deutschland, um, wie er selbst sagt: &amp;#039;&amp;#039;Bettnässer auf ihre Kriegstauglichkeit&amp;#039;&amp;#039; zu prüfen. Die Kriegszeit beschreibt Bruker als &amp;#039;&amp;#039;verantwortungsvolle und aufgabenreiche Zeit&amp;#039;&amp;#039;, die er in Finnland beenden musste, als er in Gefangenschaft geriet. Von 1947 bis 1977 ist Bruker in Lemgo und wird Leiter der Anstalt &amp;#039;&amp;#039;Eben-Ezer&amp;#039;&amp;#039;. Danach wird er Leiter einer psychosomatischen Klinik in Bad Salzuflen. Ab 1977 ist Bruker am Krankenhaus &amp;#039;&amp;#039;Lahnhöhe&amp;#039;&amp;#039; in Lahnstein zu finden, wo später seine Söhne seine Aktivitäten fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker veröffentliche seine Ansichten in eigenen Büchern und Vorträgen. Lediglich zwei wissenschaftliche Arbeiten der sechziger Jahre ohne nennenswerte Resonanz sind von ihm bekannt. Seine Bücher werden im eigenen [[Emu-Verlag]] herausgegeben wurden aber auch im Verlag seines Sinnesgenossen, dem Zahnarzt und Autor [[Johann Georg Schnitzer]], Erfinder der Schnitzer-Kost und Anhänger der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] des angeblichen Krebsheilers [[Geerd Ryke Hamer]]. Bruker wurde mehrmals gedrängt sich für diese Außenseiterlehre einzusetzen. Bruker distanzierte sich jedoch von Hamer und seinen Ansichten in einem Beitrag seiner Postille &amp;#039;&amp;#039;Der Gesundheitsberater&amp;#039;&amp;#039; mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hamer und kein Ende - oder - Warum ich vor Wunderheilern warne&amp;#039;&amp;#039;. Seine Ansichten zur Entstehung von Krankheit (hauptsächlich ernährungsbedingt) unterscheiden sich auch fundamental von denen der GNM, die angenommene &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; als Auslöser postuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bruker-Kost==&lt;br /&gt;
Laut Bruker soll auf alles verzichtet werden, was industriell konserviert oder behandelt wurde, er nennt es &amp;#039;&amp;#039;tote Nahrung&amp;#039;&amp;#039;. Seine Rohkost sei so zusammenzustellen, dass jeweils zwei Elemente unterirdisch und zwei oberirdisch gewachsen sind. Morgens soll sein &amp;#039;&amp;#039;Frischkornbrei&amp;#039;&amp;#039; konsumiert werden. Als Fettquellen kommen nur kalt gepresste Öle, Butter und Sahne in Frage. Pflanzliches Eiweiß wird bei der Vollwertkost dem tierischen vorgezogen. Milch gilt als für den menschlichen Organismus nicht geeignet, obwohl aus ihr die von ihm jedoch viel gepriesene Butter gewonnen wird. Die dazu notwendigen Milchmengen sind nicht mit dem vegetarischen Anspruch Brukers vereinbar. Fruchtsäfte und Früchtetees sind laut Bruker nicht empfehlenswert. Statt dessen wird empfohlen, vor allem Wasser oder Kräutertee zu trinken, die gesamte Wassereinfuhr begrenzt jedoch Bruker und widerspricht damit Erkenntnissen der Ernährungswissenschaften. Gerade ältere Menschen müssen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, was mit Brukers Empfehlungen nicht kompatibel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==umstrittene Ansichten zu Ernährungsfragen==&lt;br /&gt;
Bruker machte auf sich aufmerksam als er ab Ende der fünfziger Jahre Warnungen vor dem Konsum von &amp;quot;Fabrikzucker&amp;quot; verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;MO Bruker: Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind Emu Verlag 1989&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;JF Grätz: Sind Impfungen sinnvoll Hirthammer 2002 S.61&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptet Bruker, dass bei ausschließlich vitalstoffreicher Vollwerternährung es zu keinen Infektionen mit Kinderlähmung kommen könne: ..&amp;#039;&amp;#039;Bei Vermeidung von raffinierten Kohlenhydraten, d.h. Fabrikzucker und Auszugsmehlen, ist eine Ansteckung mit Kinderlähmungsvirus nicht möglich&amp;#039;&amp;#039;. Die WHO erklärte allerdings inzwischen Europa für Poliomyelitis-frei, dank der verbreiten Impfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker dehnt seine Behauptungen jedoch auch auf andere Infektionserkrankungen aus: &amp;#039;&amp;#039;Heute werden für Kinder vorbeugende Impfungen empfohlen, z. B. Keuchhusten, Masern, Röteln, Wundstarrkrampf. Alle diese Impfungen sind bei einem Kind, das die beschriebene vitalstoffreiche Vollwertkost zu sich nimmt, absolut unnötig.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==umstrittene Ansichten zu Fragen der Gesundheit==&lt;br /&gt;
Bruker predigt in seinen Büchern eine sozialdarwinistische Ideologie. So konstruiert er einen Zusammenhang zwischen &amp;#039;&amp;#039;Frauenkrankheiten&amp;#039;&amp;#039; und Verhütungsmitteln bzw. gesundheitsschädlicher Lebensweise aus seiner Sicht. (Max O. Bruker, Gesund durch richtiges Essen, München, 16. überarbeitete Auflage, 1989, S.146). Wenn eine Frau dadurch &amp;#039;&amp;#039;ihren Körper schädigt&amp;#039;&amp;#039;, hofft Bruker aus Selektionsgründen auf Sterilität: &amp;#039;&amp;#039;vom biologischen Standpunkt aus eine sinnvolle Maßnahme, weil dadurch der Anteil der Bevölkerung von der Fortpflanzung ausgeschlossen wird, der keine gesunde Nachkommenschaft gewährleisten kann&amp;#039;&amp;#039; schrieb er in demselben Buch. Weil Frauen Erziehungsarbeit scheuten, käme es zu immer mehr &amp;#039;&amp;#039;verweichlichten Einzelkindern&amp;#039;&amp;#039;. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;Zur Vorbereitung für die späteren Lebensaufgaben sind drei Kinder geeigneter als nur zwei. Dies entspricht dem Kampf ums Dasein im späteren Leben mehr. Bei drei Kindern sieht sich das eine meist einer Mehrheit von zweien gegenüber.&amp;#039;&amp;#039; (Bruker, Lebensbedingte Krankheiten, Hopferau, 1982, S.280). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs ist für Bruker eine &amp;#039;&amp;#039;vollendete Krankheit.. dazu ausersehen, dem verblendeten Fortschrittsgläubigen die Augen zu öffnen&amp;#039;&amp;#039; oder aber es wird &amp;#039;&amp;#039;der fortschrittliche Teil der Menschheit in einem Akt der ausgleichenden Gerechtigkeit durch Krankheit, insbesondere Krebs liquidiert.&amp;#039;&amp;#039; (Bruker, Gesund durch richtiges Essen). Chronische Schlafstörungen erklärt der braune Ernährungspapst mit Hilfe der Anthroposophie im gleichen Buch als &amp;#039;&amp;#039;starken Mangel an Vertrauen zu dieser Welt und damit zu Gott&amp;#039;&amp;#039;. Ausgehend von der anthroposophischen Lehre vom Menschen als Geist-Seele-Leib-Einheit und einem mystischen Naturbegriff (&amp;#039;&amp;#039;das ursprünglich Gegebene - Göttlich-Geheimnisvolles und Letztes&amp;#039;&amp;#039;) wettert Bruker gegen rationales wissenschaftliches Denken und Wissenschaft als &amp;#039;&amp;#039;Höhepunkt materialistischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;.(Bruker, Lebensbedingte Krankheiten, S.147)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==politische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
[[Bild:auslaenderstop.jpg|Aufruf Ausländerstop 1981|thumb]]&lt;br /&gt;
Bruker war SA-Mann (laut Eintragung in seiner Berlin Document Center Akte die heute zum Bundesarchiv gehört) und beantragte die Mitgliedschaft im Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund (NSDÄB). In den sechziger Jahren wurde er Mitglied der rechtslastigen Freisozialen Union ([[FSU]]), für die er 1969 auch für den Bundestag kandidierte. 1988 verließ er die FSU wieder. Die FSU darf laut Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt vom 11. Mai 1995 als rechtsextremistisch bezeichnet werden. In Publikationen des Emu-Verlags erschienen Anzeigen für FSU-Verantstaltungen. (&amp;#039;&amp;#039;Naturarzt&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/86)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker war von 1967 bis 1971 Vizepräsident des WSL ([[Weltbund zum Schutze des Lebens]]) und ist von 1971 bis 1974 und mehrere Monate im Jahre 1982 deren Präsident. Der WSL gilt als eine der härtesten Nazi-Organisationen in Deutschland. In Zeitschriften und Flugblättern hat sie offensiv Auschwitz geleugnet und die Position vertreten, dass England den zweiten Weltkrieg angezettelt hat gegen das angeblich friedliebende Deutschland. Bruker war auch Mitglied im Beirat der rassistischen &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung&amp;#039;&amp;#039; (GfbAEV) des Hamburger Nazi-Anwalts Jürgen Rieger (siehe Mai-Heft 1973, Dezember 1977 und April 1981). Der Name von Bruker fand sich auch unter dem rassistischen &amp;#039;&amp;#039;Aufruf der fünfzigtausend. Ausländerstopp jetzt&amp;#039;&amp;#039; der NPD-nahen &amp;#039;&amp;#039;Bürgerinitiative Ausländerstopp&amp;#039;&amp;#039;. Von 1976 bis 1979 war Bruker stellvertretender Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;5%-Block&amp;#039;&amp;#039; die ein Zusammenschluss rechter Parteien und Gruppen war. Eine Zusammenarbeit mit [[Hans Kaegelmann]] (Gesellschaft für Lebensordnung) ist für das Jahr 1978 dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bruker-Zitate==&lt;br /&gt;
*(Zur Rolle der Frau:)..&amp;#039;&amp;#039;Da ihre Aufgabe, dem Beruf des Mannes entsprechend, die Versorgung und Erziehung der Kinder und Erledigung der anderen häuslichen Pflichten ist,..&amp;#039;&amp;#039; (Bruker MO: lebensbedingte Krankheiten 1985).&lt;br /&gt;
*..&amp;#039;&amp;#039;Inzwischen haben wir aber so viel Kenntnisse erworben, daß es sich beinahe erübrigt zu wiederholen, daß bei einer biologisch vollwertigen Kost auch fünfzehn Schwangerschaften die hintereinander folgen, ebensowenig Gesundheitsschäden mit sich bringen, wie dies bei im Freien lebenden Tieren der Fall ist..&amp;#039;&amp;#039; (Bruker MO lebensbedingte Krankheiten 1985)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;..Man kann daraus den Schluß ziehen, daß die Krankheitshäufigkeit in einem Volk ein Gradmesser dafür ist, wie wit dieses Volk sich von den Schöpfungsgesetzen entfernt hat. Und was für ein ganzes Volk gilt, gilt auch für den einzelnen. Von dieser Auffassung ist es nur noch ein kurzer Schritt zu der Aussage, daß jede Krankheit eine Folge von Sünde ist, wenn wir unter Sünde die Sonderung (=Entfernung) von den Schöpfungsgesetzen verstehen&amp;#039;&amp;#039;..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur/Quellen==&lt;br /&gt;
*Goldner, C.: Die Psychoszene. Aschaffenburg, 2000, S. 52&lt;br /&gt;
*Jutta Ditfurth: Entspannt in die Barbarei, Esoterik, (Öko-) Faschismus und Biozentrismus,Konkret Literatur Verlag Hamburg 1997&lt;br /&gt;
*Jutta Ditfurth, Buch: &amp;#039;&amp;#039;Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Konkret Verlag&lt;br /&gt;
*Melzer Jörg, &amp;#039;&amp;#039;Vollwerternährung. Diätetik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch&amp;#039;&amp;#039;in  Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Beiheft 20, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2003, 480 S., ISBN 3-515-08278-6&lt;br /&gt;
*Bollmer Johannes,&amp;#039;&amp;#039;Enthüllungen über den Ernährungspapst&amp;#039;&amp;#039; (Max Otto Bruker), Verlag Catalonia ISBN 3-927363-00-6&lt;br /&gt;
*Artikel in der Zeitschrift MAX von August 1993&lt;br /&gt;
*Richard Stöss: Parteienhandbuch, Westdt. Verlag Opladen 1986 (WSL und Bruker)&lt;br /&gt;
*Broschüre Antifagruppe Kiel &amp;#039;&amp;#039;Dr. M.O.Bruker&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Bruker MO, Atherosclerosis - another carbohydrate problem, Landarzt. 1965 März 10;41:274-7&lt;br /&gt;
*Bruker MO, Special nutrition prevents poliomyelitis, Landarzt. 1961 Nov 10;37:1228-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://freenet-homepage.de/auk/1karma.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.roh-vegan.de/artikel/Bruker.htm&lt;br /&gt;
*http://dokmz.akdh.ch/artikel/grau/bruker-ex.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13452</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13452"/>
		<updated>2008-12-19T14:07:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: /* Versagen der GNM in mehreren Hamer-Klinken der 80er Jahre */ ein paar Typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die seit 1981 vom ehemaligen deutschen Arzt [[ Ryke Geerd Hamer]] eingeführte [[Pseudomedizin|pseudomedizinische]] Aussenseiterlehre der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]® postuliert bis dahin nie erreichte Erfolgsraten von über 90% bei der Behandlung auch schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Seiten der Befürworter versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenenheit viele Schwerkranke und ihre Angehörigen trotz fehlender Nachweise für eine mögliche Wirksamkeit dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächlich bekannt gewordenen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, daß die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben und mehr dem Wunschdenken der Befürworter entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach einer GNM-Behandlung bekannt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei von einer nicht unerheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer oder einer seiner Anhänger nicht einen einzigen Fall einer dauerhaften Heilung bei schweren Erkrankungen nachweisen. Ein Teil der Opfer dieser Methode, z.B. Sören Wechselbaum, würde heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Andere mussten unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben, z.B. Michaela Jakubczyk-Eckert. Einige drastische, wohldokumentrierte Schicksale sollen im folgenden beispielhaft dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 80er Jahre==&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers Germanische Neue Medizin in den 80er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;quot;Der Stern&amp;quot; ermittelten kurz nach der Schliessung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50 namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch 7 am Leben waren&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24. November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt;. Siehe auch aus dieser &amp;#039;&amp;#039;Schaffensperiode&amp;#039;&amp;#039; von Hamer: [http://psiram.com/index.php?title=Geerd_Ryke_Hamer#Der_Fall_des_Hamer-Patienten_Zemelka Der Fall Zemelka].&lt;br /&gt;
Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Olivia Pilhar==&lt;br /&gt;
[[Bild:olivia1.jpg|O.Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:olivia2.jpg|O. Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:olivia2001.jpg|O. Pilhar im Jahre 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:opilhar.jpg|O. Pilhar als Fotomodell im Jahre 2008|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Tumor der Niere erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90prozentige Heilungsschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft, die Niere muß mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;#039;Natur-Ärztin&amp;#039; (offenbar Elisabeth Rozkydal), diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: zunächst vermutet Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versucht diese durch Reiben des Bauches zu beheben &amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dann meint er dass das Kind geheilt werden könne, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellt seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;#039;Verhungerungskonflikt&amp;#039; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;#039;Fluchtkonflikt&amp;#039;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;...Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier ferndiagnostizierte also Hamer einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufnahmen.&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]] &amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.8.1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;*http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;*http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. &lt;br /&gt;
Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil: der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250 ml vergrößerte sich die Größe des Tumors auf 4,2 Liter (Größe eines Fussballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, sodass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6 Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite &amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße 9, ausgestrahlt im Bayerischen. Rundfunk, III. Programm, am Freitag, 7.5.1999 (22.30-23.30 Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar)       Dr. Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4 Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3. Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind.&lt;br /&gt;
Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre?&lt;br /&gt;
Dr. Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250 ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6 Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihr Bauch sah aus wie &amp;#039;&amp;#039;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;#039;&amp;#039;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;Spiegel-TV&amp;#039; wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nützte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei.&lt;br /&gt;
Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen, und das Kind wurde nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. &lt;br /&gt;
Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000 Schilling. &lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. &lt;br /&gt;
So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;#039;&amp;#039;exekutiert&amp;#039;&amp;#039; werde und diagnostizierte per Ferndiagnose schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: &amp;#039;&amp;#039;Metastasen in Leber und Gehirn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Herzbeutelkrebs&amp;#039;&amp;#039;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM &amp;#039;&amp;#039;einfühlsamen&amp;#039;&amp;#039; besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung). Der Vater, [[Helmut Pilhar]] lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die Neue Medizin und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden. &amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.8.1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Contest als Fotomodell bewarb und die als &amp;#039;&amp;#039;bildhübsch&amp;#039;&amp;#039; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;#039;&amp;#039;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;#039;&amp;#039; in die engere Wahl von 3000 Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;..es geht mir sehr gut..&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.7.2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.7.2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Michaela Jakubczyk-Eckert==&lt;br /&gt;
[[image:michaela1.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:michaela2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Informationen über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert und Fotos sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14. November 1964 geboren und starb am 12. November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der Neuen Medizin nach Hamer zu und verzichtete bis zu ihrem Tode auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die Neue Medizin stieß sie nach Recherchen im Internet. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150,- Euro zu kaufen, was auch geschah. &lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in Folge verhaftet, und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen unterstützt, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) gehen musste, wo das dortige Pflegepersonal entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter starken Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sören Wechselbaum==&lt;br /&gt;
[[Bild:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war  im  Jahre  2002 25 Jahre alt, als er an  einem  Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn ein Anhänger der GNM bis zu seinem Tode und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa macht auch heute (2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;* Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof. Dr. med. hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.07.2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod der GNM-Anhängerin Carmen==&lt;br /&gt;
[[Bild:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33 Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen Heilpraktiker und an Geerd Ryke Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der Germanischen Neuen Medizin. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst, und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten Emailaustausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste &amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.8.2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gaby J., die Tochter von Rose-Laure Huber==&lt;br /&gt;
[[Bild:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10. November 2005 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby berichtet. Gaby J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der Germanischen Neuen Medizin wurde eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung vom Brustkrebs wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.6.2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: ..&amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie 90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: ...&amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bruder von Wolfgang Adelheim im Jahre 2005==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form einer Leukämie erkrankte Mann glaubte an die Neue Medizin und wurde von Hamer selbst betreut, sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandeln lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie, einer Erkrankung, die Hamer selbst als etwas positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karin von Gunten==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der Neuen Medizin nach Hamer überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15. November 2000. Als sie davon ausging einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voll intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod des krebskranken Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien) im Jahre 2006==&lt;br /&gt;
[[Bild:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:diario.jpg|thumb|eine Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20. August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist D. Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1 cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der Germanischen Neuen Medizin, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) davon überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (San&amp;#039;t Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150,- Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. (Genau in Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert). Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;#039;&amp;#039;Bronchial-Ulkus&amp;#039;&amp;#039; und schloss Krebs kategorisch aus. Der  Begriff  Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau  ein &amp;#039;&amp;#039;Geschwür&amp;#039;&amp;#039;, das  sich von Krebs  unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem  mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung sprechen, sich nach der GNM behandeln zu lassen und sollte auch den  Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;#039;&amp;#039;Ulkus&amp;#039;&amp;#039;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der in der Tat sich nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich, und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: er war nämlich im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod an ihrem Mann mit zu verantworten zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte. Der sorgfältige ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. &lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft vergeblich an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall des jungen Mannes &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Aldo zeigte ein  geradezu blindes Vertrauen in Hamers neue Medizin, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits einige Mitlesende im Forum im Herbst 2006. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20. September 2006 berichtet im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnet und nicht ärztlich behandeln lassen will. Am 2. Oktober äußert er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini las, der sich kritisch zur GNM äußerte und der der Meinung ist, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo beginnt zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelingt es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen, bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24. November berichtet er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sieht er als erwiesen an. Er beginnt sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragt mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung darüber im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls ggf. doch operieren zu lassen. Er wendet sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die NM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden Email in der stand, dass ...&amp;#039;&amp;#039;der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll&amp;#039;&amp;#039;... Er begreift, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernstnimmt oder ihn nicht verstehen will oder inkompetent ist. Sein letztes Posting ist de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schreibt (wie er sagt auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die NM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte, und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; mehr bewusst sei, versteht er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintritt. Sein letzter Satz spricht von schließlich von Schicksal. &lt;br /&gt;
Einer Freundin überlässt Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für das Internet, und diese Freundin soll nun seine Postings fortführen. Sie tut ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnt sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre adenomatöse Polyposis, die zu Tumoren führt, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählen und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der neuen Medizin nach Hamer widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Tod der GNM-Anhängerin Maresa T.L. aus Bergamo (2007)*== &lt;br /&gt;
[[Image:Maresa.jpg|Maresa L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48 Jährige (geboren 1959) gelernte Chemikerin Maresa L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM, ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde Tai-Chi-Lehrerin. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]] behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand, sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weiss, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre, sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch, die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.8. wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man ihr Blut spendete. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.8. fiel sie ins Leberkoma, sie starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.9.07&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist bekannt, die Familie bat jedoch darum den Familiennamen einige Monate nicht öffentlich zu nennen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spanien: Helena Lumbreras== &lt;br /&gt;
[[Bild:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]Helena (Elena) Lumbreras war im Jahre 1987 51 Jahre alt, als man einen Tumor in der linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20 und 22 Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen Geistheiler (curandero) der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sie sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie (Hyperthermie) die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf die Neue Medizin des Geerd Ryke Hamer, der Tip kam von einem Bekannten der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den Anwesungen einer Stimme mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.3. zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera aus Barcelona. Herrera: Der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039; meinte dieser. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr ihr Arzt Herrera dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und ein Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20. notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43 Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20 Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestossen war. Am 4.8.1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der NM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die neue Medizin zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.8.1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Norwegen 2006: Elsemarit Fjeldheim==&lt;br /&gt;
Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahre 2006 im Alter von 52 Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin, insbesondere eine Operation, ab. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus deren Kenntnis sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die Neue Medizin nach Ryke Geerd Hamer kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Neuen Medizin vorgehen, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war damit ihr Arzt einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der Neuen Medizin vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG (Verdens Gang) am 25 und 26 März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Krebspatienten von ihm berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;.  Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkinlymphom, die heute gut therapierbar sind. Auch berichten übereinstimmend die Patienten, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin zu behandeln. In einem Falle von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlag und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und liess bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt ein Gutachten zu erstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.5.07&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel  &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.5.07&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtet am 8. Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte  Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34000 Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35 Jahren &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.12.06&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der Neuen Medizin nach Hamer und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmässig in einer Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;...Er ist ein Anhänger der Hamer&amp;#039;&amp;#039; Theorie meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;..Ich habe mich auf die Hamer Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer...&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten &amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.5.2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19 Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphon, auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.  &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Anna Tosin aus Vicenza starb im Alter von 60 Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen was sie auch tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000 Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5 Jahre, in den 60er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920 deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10 Jahre (1994-2003) &amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;. According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80% &amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Franco Longo==&lt;br /&gt;
Der 51 jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und lies sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog &amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9 Monate Pause statt 4). Ausserderdem wäre ein Morfinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweissen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morfin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.10.2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Todesfälle nach GNM-Therapie in Italien==&lt;br /&gt;
*Im Jahre 2005 verstarb eine 27 jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der germanischen neuen Medizin behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca (PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19 Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren internen Forum von Hameranhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E.T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte der Onkologe sich nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die Germanische Neue Medizin skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an 8 Krebskranken kein einziger überlebt hätte. Einzelheiten wüsste ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]] fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich gemacht wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.11.2005 und 9.8.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Widerlegte_falsifizierbare_Kernaussagen_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13446</id>
		<title>Widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Widerlegte_falsifizierbare_Kernaussagen_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13446"/>
		<updated>2008-12-19T13:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: /* Einleitung */ typo: antro --&amp;gt; anthro; Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
[[image:XrayHH.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die auf den ehemaligen deutschen Arzt [[Geerd Ryke Hamer]] zurückgehende Außenseiterlehre [[Germanische Neue Medizin]] (GNM)  hat eine lediglich [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliche]] Basis und kann sich nur auf retrospektive anekdotenhafte &amp;quot;Verifikationen&amp;quot; und erfundene einfach strukturierte &amp;quot;Naturgesetze&amp;quot; stützen, die keinerlei wissenschaftliche Relevanz haben und nicht wissenschaftlich rezipiert wurden. Prospektive Studien fehlen völlig. Einzig prospektive, kontrollierte und seriös veröffentlichte Studienarbeiten hätten einen beweisenden Charakter und wären dann die Basis für eine Anerkennung. Retrospektive Betrachtungen (Beobachtungen über zurückliegende Ereignisse) haben prinzipiell den Makel der selektiven Auswahl des Datenmaterials und haben daher in der Regel nie einen beweisenden Charakter, da sie sehr leicht manipulierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder Hamer hat darüberhinaus nie selbst wissenschaftlich publiziert (wenn man von seiner Dissertation über ein augenärztliche Thema absieht), sein Habilitationsversuch an der Universität Tübingen schlug aufgrund fehlender Belege und wegen mangelnder Wissenschaftlichkeit eklatant fehl und wurde mit 150:0 Stimmen einhellig abgelehnt. &amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof Schrage vom 2.2.1982 zu: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER &amp;quot;Das HAMER-SYNDROM benannt nach Dirk Geerd Hamer und die EISERNE REGEL DES KREBS&amp;#039;&amp;#039;. Beauftragung war am 8.12.1981 durch den Habilitationsausschuss Uni Tübingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof. Wilms vom 11.3.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil Verwaltungsgericht Sigmaringen Az.: 3 K 1180/86 vom 17. Dezember 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20040621050547/http://pilhar.com/Hamer/Korrespo/1986/861217.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch sein Versuch an der slowakischen Universität Trnava zu habilitieren, wurde abgelehnt &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=GNM-Verifikationen#Die_.E2.80.9EVerifikation.E2.80.9C_von_Trnava_.281998.29&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hamers Hypothesen und Ansichten sind dagegen in seinen eigenen Büchern zu finden, die er zur Sicherheit ausschließlich in einem eigenen Verlag (amici di Dirk) herausbringt sowie auf diversen privaten Webseiten im Internet. Der Verkauf der Bücher trägt außerdem laut Hamer&amp;#039;s eigenen Angaben nicht nur zur Verbreitung seiner Doktrin bei, sondern dient seiner eigenen Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu von Hamer angegebenen Behandlungserfolgen seiner Methode fehlen neutrale seriös publizierte Beweise die nachprüfbar wären und in allen relevanten Einzelheiten bekannt gemacht worden wären. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Berichten die ein völliges Versagen mit Todesfolge für die Patienten dokumentieren, deren Namen zu einem großen Teil von Angehörigen bekannt gemacht wurden um gegebenenfalls die Todesumstände nachzuprüfen &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ergangenen Gerichtsurteile im In- und Ausland gegen Hamer und weitere Therapeuten die seine Methoden anwandten sowie der Entzug der Approbation sprechen ebenfalls eine klare Sprache. Mehreren Ärzten wurde neben Hamer die Approbation entzogen als es zu Todesfällen nach Anwendung der GNM kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die GNM aufgrund zum Teil absurder Hypothesen, interner Widersprüche sowie einem offensichtlichen Kontrast zur tausende Jahre alten Medizingeschichte keine Relevanz in Diskussionen der wissenschaftlichen Medizin hat, so konnte sie dennoch bei einer Minderheit von Ärzten, Therapeuten, Patienten sowie den Medien Beachtung finden. Viele deutsche und ausländische Patienten fühlten sich von dieser Lehre angezogen. Dies konnte offenbar geschehen, weil Hamer ein vorgeblich &amp;quot;in sich geschlossenes&amp;quot; komplett erscheinendes, primitives und vereinfachendes medizinisches Erklärungsmodell entwickelte, das einerseits verbreitete Patientenerwartungen befriedigt und berücksichtigt aber andererseits auch Anziehungskraft auf Massenmedien (insbesondere Boulevardpresse) hat. Aus diesem Grunde, und aufgrund der Tatsache, dass es zu einer Vielzahl von [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin|vermeidbaren Fehlbehandlungen und Todesfällen im Zusammenhang mit der GNM]] kam, haben sich verschiedene Fachverbände und Experten zur GNM zu Wort gemeldet und in diesem Zusammenhang Material veröffentlicht und vor der GNM gewarnt. Eine weitere Motivation sich für die GNM zu interessieren liegt bei einer Minderheit von Patienten und Kranken in ihrer pauschalen Ablehnung von Ärzten und der heutigen Medizin, dies insbesondere in einem esoterisch und/oder [[Anthroposophie|anthroposophisch]] beeinflussten Umfeld. In Ländern wie Italien konnte sich Hamers Lehre besonders schnell ausbreiten, weil dort ein Misstrauen gegen Ärzte nicht selten ist. Das italienische Gesundheitssystem gilt seit langem als unterfinanziert und Gesundheitsskandale waren oft Gegenstand der dortigen Medien, was die Ausbreitung von Heilslehren bei einem Teil der Bevölkerung fördert. Aber auch eine pauschal Autoritäten-ablehnende Haltung, wie man sie bei Jugendlichen antreffen kann, fördert ein generelles Interesse an Außenseitermethoden und Verschwörungstheorien - und da bietet sich die GNM an, sie hat auf diesem Gebiet die entsprechenden nonkonformen Inhalte anzubieten. Neben der politisch rechten Szene (zB im NPD-Umfeld, rassistische [[BfeD|Bund für echte Demokratie]], &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Deutscher Frauen&amp;#039;&amp;#039; und KRR (&amp;#039;&amp;#039;kommissarische Reichsregierungen&amp;#039;&amp;#039;) sind also pauschale Arzt- und Medizin ablehnende Menschen Zielpersonen für die Propagandisten der GNM. Dementsprechend können einige Befürworter der Neuen Medizin zwar aus ihrer Sicht eine Kritik der herkömmlichen wissenschaftlichen Medizin benennen, jedoch fällt es ihnen merkwürdiger Weise schwer in gleicher Weise auch die kritikwürdige Seiten, offensichtlichen Ungereimtheiten und internen Widersprüche der GNM zu erkennen. Ein Teil der GNM-Anhänger definiert sich also durch eine pauschale Ablehnung der evidenzbasierten Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Germanische Neue Medizin als Pseudowissenschaft==&lt;br /&gt;
[[image:pseudoscience.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sciencefaith.jpg|600px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamers Ansichten sind häufig nicht überprüfbar, er nennt zumeist keine überprüfbaren Quellen oder Referenzen, so wie es ein wissenschaftliches Vorgehen erfordert. Dennoch hat er mehrfach eindeutig falsifizierbare und überprüfbare Angaben zu Einzelfragen gemacht. Eine Vielzahl dieser Angaben können sehr leicht durch eine Durchsicht der Fachliteratur widerlegt werden, was die ansonsten meist kritisch eingestellten Anhänger der GNM in der Regel unterlassen. Sie &amp;#039;&amp;#039;glauben&amp;#039;&amp;#039; in der Regel ihrem &amp;#039;&amp;#039;Meister der Entdeckung&amp;#039;&amp;#039; (Hamers eigene Formulierung) lieber, als dass sie als angeblich kritisch denkende Personen Angaben auf Plausibilität hin überprüfen. Hamers Ansicht &amp;#039;&amp;#039;Gesetze der Natur&amp;#039;&amp;#039; entdeckt zu haben und die Benennung eigener Hypothesen als Gesetze stützt den Verdacht der Pseudowissenschaftlichkeit. Bereits 1887 schrieb Thomas Huxley: &amp;#039;&amp;#039;...Tatsächlich ist der fortwährende Gebrauch des Wortes „Gesetz“ im Sinne von etwas Aktivem nahezu das Kennzeichnen einer Pseudo-Wissenschaft. Ein solcher Gebrauch ist charakteristisch für die Schriften jener, welche sich an die äußere Form der Wissenschaft halten, aber keine Ahnung haben von deren Wesen...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Huxley Scientific and Pseudo-Scientific Realism, April 1887&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer erkennt oftmals nicht die Grenzen seines medizinischen Wissens und äußert sich als scheinbar allwissender Experte auf allen Teilgebieten der Medizin. Dem Prinzip des Dunning-Kruger Effekts folgend &amp;lt;ref&amp;gt;*http://www.apa.org/journals/features/psp7761121.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; erkennt er seine eigene Inkompetenz nicht und wird so zu einer Gefahr für Gläubige seiner Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der belgische Psychologe Nady Van Broek äusserte sich in einer Stellungnahme zur GNM (siehe weiter unten; Stellungnahmen) und wies auf die Problematik hin, dass neben den Gefahren durch Unterlassung effektiver Therapien, bei einem Fehlschlag einer Behandlung der Patient Schuldgefühle entwickeln könne, die sein Leiden vergrößern. Da er vorgeblich &amp;#039;&amp;#039;Herr über seine Genesung&amp;#039;&amp;#039; sei, führe er also einen Fehlschlag auf ein eigenes Versagen zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuldzuweisungen in Richtung Patient können sich aus einem starken Glaube an einen [[Krebspersönlichkeit|Einfluss der Psyche auf Krebserkrankungen]] ergeben, der dazu führen kann, dass Betroffene zwanghaft versuchen, negative Gefühle aller Art auszublenden um einen künstlichen Zustand des dauerhaften [[Positiv Denken]] anzustreben. Die Psychoonkologin Susanne Singer von der Universität Leipzig berichtete beispielsweise von einer jungen Brustkrebspatientin, die nicht weinen wollte, weil die Tränen angeblich Nahrung für die Krebszellen seien, wie man ihr einredete. Als &amp;#039;&amp;#039;Tyrannei des positiven Denkens&amp;#039;&amp;#039; hat die amerikanische Begründerin der Psychoonkologie Jimmie Holland dieses Phänomen scharf kritisiert. Denn das zwanghafte Unterdrücken negativer Gefühle kann zur seelischen Dauerbelastung werden und die Lebensqualität unnötig beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Psyche und Krebs==&lt;br /&gt;
Laut der hamerschen Germanischen Neuen Medizin gibt es ausschließlich eine von der Psyche gesteuerte Krebsentstehung. Seit vielen Jahrhunderten wird über eine mögliche psychische Ursache (Psychogenese) von Krebserkrankungen diskutiert, zuerst von Hippokrates, später von Galen. Spätestens seit Peregrinus  Laziosi von Forli (1265 - 1345), dem Heiligen der katholischen Krebskranken, wird auch die psychologische Unterstützung bei Krebs und über die Spontanremissionen (Rückbildungen ohne eigentliche Therapie) diskutiert &amp;lt;ref&amp;gt;Kappauf Herbert: Wunder sind möglich, Spontanheilung bei Krebs. Verlag: Herder, Freiburg. ISBN-10: 3451281082&amp;lt;/ref&amp;gt;. Peregrinus soll der erste gewesen sein, der glaubte spontan von Krebs gesundet zu sein. Er soll sich selbst über Nacht von seinem Tumor am Schienbein geheilt haben.&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert ging man vielerorts noch davon aus, dass sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nervenzusammenbrüche&amp;#039;&amp;#039; dem Krebs vorangingen und generell Stress Krebs auslöse. Der Glaube an eine psychische Ursache von Krebs ist tief bei einem Teil der Bevölkerung verwurzelt. 40% der Australier glaubt, dass Stress Krebs auslöst und 38% aller Kanadierinnen glaubt, dass Stress die Ursache von Brustkrebs sei. Auch viele Artikel in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, der Boulevardpresse oder Fernsehsendungen fördern diesen Glauben. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien stellt dies jedoch in Abrede und belegt nur sehr schwache oder nicht vorhandene Einflüsse der Psyche auf Krebsentstehung und Krankheitsverlauf. Gerade neuere, methodisch bessere (gerade prospektive) Studienergebnisse zeigen, dass die Psychogenese des Krebs nicht bewiesen werden konnte. Ein für den Patienten günstige und optimale psychologische Unterstützung kann jedoch den Krankheitsverlauf geringfügig günstig beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Frage muss zwischen direkten und indirekten Einflüssen unterschieden werden. Einerseits kann die Interaktion zwischen Psyche und dem Immunsystem die Krebsentstehung prinzipiell beeinflussen. Andererseits ist jedoch bekannt, dass unsere Psyche die Lebensgewohnheiten beeinflusst und daher auch unsere Bereitschaft zu krebsförderndem oder -hemmendem Verhalten. Wer sich viel aufregt raucht vielleicht auch mehr oder bewegt sich weniger, trinkt mehr Alkohol (bekannter krebsfördernder Faktor) oder geht seltener zum Arzt. Des weiteren muss klar zwischen einem individuellen psychischen Profil eines Menschen und den psychischen Folgen einer schweren Erkrankung getrennt werden. &lt;br /&gt;
Eine allgemein akzeptierte Theorie einer psychosomatischen Ursache von Krebs gibt es nicht. Die Krebsentstehung wird heute multifaktoriell gesehen, mit psycho-sozialen Faktoren die aufgrund der gemachten Beobachtungen nur von sekundärer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
Die heutige Forschung innerhalb der Psychoonkologie beschäftigt sich aktuell mehr mit den Fragen einer möglichst optimalen Unterstützung des Krebskranken. Das Thema einer identifizierbaren [[Krebspersönlichkeit]] des &amp;#039;&amp;#039;typus carcinomatosus&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;cancer-prone&amp;#039;&amp;#039; Typus C nach Lydia Temoshok bzw Typ I nach [[Ronald Grossarth-Maticek]] ist aufgrund der Studienlage ad acta, genauso wie neurotische Modelle (Krebs als Geburtserlebnis, Libidostau bei [[Wilhelm Reich]]) der dynamischen Psychologie. &lt;br /&gt;
In der Folge wurde in vielen Studien (mehrere hundert) untersucht ob es kausale Zusammenhänge zwischen der Depression, Stress (chron. oder akut), traumatisch erlebten Ereignissen (&amp;#039;&amp;#039;life-event&amp;#039;&amp;#039; 11.September 2001, Tod eines Angehörigen) und Krebs gäbe. Viele Untersuchungen beschäftigten sich in diesem Zusammenhang dabei mit dem häufigen Brustkrebs der Frau. &lt;br /&gt;
Ebenso gibt es viele Arbeiten zum Thema des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;coping-style&amp;#039;&amp;#039;, der Bewältigung der eigenen schweren Erkrankung. Beachtung hatte man dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fighting-spirit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gewidmet, sowie dem rationalen lösungsorientierten Herangehen als Gegensatz zur Verzweiflung und des Sich-Aufgebens. Wie Patienten emotional auf die Diagnose einer Krebserkrankung reagieren, hat jedoch nach heutigem Wissen keinerlei Auswirkungen auf die Prognose. Die mentale Einstellung von Patienten und sein &amp;#039;&amp;#039;fighting spirit&amp;#039;&amp;#039; haben keinen signifikanten Einfluss auf das Überleben oder den Verlauf einer Krebserkrankung. Das ist das Ergebnis einer Studie der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania. Etwa 1000 Patienten mit Kopf- und Hals-Tumoren hatten an der Studie teilgenommen. Ob Patienten geheilt würden oder nicht, sei keine Frage der Einstellung von Patienten. Optimismus könne aber dabei helfen, die Folgen einer Behandlung besser zu verarbeiten und schneller zu einem normalen Leben zurück zu finden &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Pajak TF, Harris J, Konski A, Movsas B, Ang K, Watkins Bruner D. Emotional well-being does not predict survival in head and neck cancer patients: a Radiation Therapy Oncology Group study. Cancer. 2007 Dez 1;110(11):2568-75. PMID: 17955501&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Hanisch LJ, Palmer SC. Psychotherapy does not promote survival (Kissane et al., 2007): now what? Psychooncology. 2007 Nov;16(11):1050-2. Review. PMID: 17937383&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit wurde auch eine unter Ärzten weit verbreitete Ansicht widerlegt, nach der die Psyche einen Einfluss auf die Prognose von Krebserkrankungen hat. Eine psychologische Unterstüzung von Patienten kann die Verarbeitung der Krebsdiagnose fördern, die Prognose des Tumors bleibt dadurch jedoch unbeeinflusst, wie die Studie zeigt. Nach Einschätzung des Autors Coyne handelt es sich um die methodisch bisher beste Studie zur Fragestellung. Frühere Studien mit teilweise positivem Ausgang, nach denen eine starke Psyche sehr wohl die Prognose beeinflusst, haben nach Auskunft der Autoren alle Schwächen gehabt. Sie hätten Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen zusammengefasst und ihre Schlüsse hätten auf einer geringen Teilnehmerzahl und wenigen Todesfälle und damit auf einer wackeligen Grundlage gestanden. Zu dieser Fragestellung publizierte die dänische Krebsgesellschaft 2005 eine gross angelegte Studie mit 8.527 Teilnehmern. Typische Merkmale von Lebenskrisen und vitaler Erschöpfung, dauerhafte Übermüdung, Energieverlust, Reizbarkeit und allgemeine Demoralisierung wurden dabei erfasst. Innerhalb von 8,6 Jahren nach der Befragung waren 976 Studienteilnehmer an Krebs erkrankt (12%). Die vital erschöpften und unglücklichen Menschen waren aber in dieser Gruppe keineswegs in der Überzahl. Im Gegenteil: Die &amp;quot;Pessimisten&amp;quot; wiesen sogar eine um 20 Prozent niedrigere Krebsrate auf &amp;lt;ref&amp;gt;Bergelt C:  Vital exhaustion and risk for cancer: a prospective cohort study on the association between depressive feelings, fatigue, and risk of cancer. Cancer. 2005 Sep 15;104(6):1288-95.&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://www3.interscience.wiley.com/journal/110577511/abstract?CRETRY=1&amp;amp;SRETRY=0].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Spontanremissionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese treten bei etwa jeden 50.000 - 100.000 krebskranken Menschen auf. Dennoch können, wie bei anderen Krankheitsverläufen auch, nach einer derartigen Remission Rezidive (Rückfälle) auftreten. Trotz intensiver Forschung (in Deutschland gibt es dazu zwei Arbeitsgruppen) ist es bis heute nicht gelungen, spontane Remissionen gezielt zu induzieren. Walter Gallmeier der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Biologische Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039; an der Medizinischen Klinik des Klinikum Nürnberg (wo geszielt über dieses Phänomen geforscht wird) sagt dazu: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine Hinweise, auch nicht die Spur davon, wie man eine Spontanremission sozusagen erzwingen oder erreichen kann oder auf den Weg bringen kann. Wir wissen das nicht. Je stärker wir uns in dieses Thema hineinvertiefen, um so weniger können wir sagen, was denn eine Spontanremission auf den Weg bringt. Der Patient kann es nicht erzwingen.&amp;#039;&amp;#039; Dennoch wird heute in der wissenschaftlichen Medizin auch mit der BCG-Impfung bei Blasenkrebs und der therapeutischen Hyperthermie gearbeitet; es war ja beobachtet worden, dass spontane Remissionen nach hohem Fieber und Infekten auftraten. Ein sehr bekannter Fall ist der des Patienten Wright aus dem Jahre 1957, der sich mehrmals nach Placebo-Gabe von Krebs vorübergehend erholte, bis er dann dennoch starb &amp;lt;ref&amp;gt;Brono Klopfer, Psychological Variables in Human Cancer, Journal of Prospective Techniques 31, 1957, Seiten 331-40&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://webspace.quinnipiac.edu/thomas/InformedConsentPlaceboEffectACLMversion2.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rossi, EL (1986). The psychobiology of mind-body healing. (First edition) WW Norton &amp;amp; Company, Inc.&lt;br /&gt;
Watkins, A (1997). Mind-body medicine. A clinicians guide to psychoneuroimmunology. (First edition) Churchill &amp;amp;Livingston.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Händigkeit==&lt;br /&gt;
[[image:klatschtest.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Händigkeit, also die Frage nach Links- oder Rechtshändigkeit (bzw Beidhändigkeit), spielt in der Neuen Medizin nach Hamer eine große Rolle da hier davon ausgegangen wird, dass die Händigkeit in Zusammenhang mit einer möglichen Hemispherendominanz (Dominanz einer Hirnhälfte gegenüber der anderen) zu sehen sei und daher Auswirkungen auf organische Erkrankungen hätte. Aufgrund der hamerschen &amp;quot;DHS&amp;quot;-Hypthese nach den Hamer-&amp;quot;Konflikten&amp;quot; soll die ermittelte Händigkeit des Menschen also relevant für Diagnose und Therapie sein, da - nach seiner Lehre - die Organabhängigkeit sich einzig aus den anatomisch bekannten absteigenden Bahnen ergäbe. Die Bahnen selbst kreuzen zum grössten Teil im Bereich der Brücke (decussio pyramidalis im Pons), jedoch trifft dies nicht auf alle Bahnen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der GNM werden hauptsächlich zwei Verfahren zur Händigkeitsprüfung angewandt, die aber jeweils nicht validiert sind und wissenschaftlich völlig unbekannt sind. Eine Recherche in Datenbanken ergab keinerlei Treffer für den hamerschen &amp;quot;Bet-Test&amp;quot; und den &amp;quot;Klatschtest&amp;quot;. Warum sich Hamer nicht auf validierte Verfahren der Händigkeitsprüfung beruft, ist nicht bekannt. Wissenschaftliche Händigkeitsprüfungen (zB nach Rife &amp;lt;ref&amp;gt;Rife DC: Handedness, with special reference to twins, Genetics 28 1940&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Hand-Dominanz-Test nach Steingrüber für Kinder, Leistungsdominanz-Test nach Schilling oder Target-Test nach Borod), die komplizierter und zeitraubender umzusetzen sind, werden im GNM-Umfeld gemieden. Eine wissenschaftlich zu nennende Diskussion über diese Fragen findet nicht statt. Die Folgen der offenbar nicht aussagekräftigen Tests waren für Patienten verunsichernde unterschiedliche &amp;quot;Prüfergebnisse&amp;quot; des gleichen Probanden bei unterschiedlichen Therapeuten. In Internetforen der GNM-Anhänger sind entsprechende Klagen nachzulesen. &lt;br /&gt;
In der Weltbevölkerung gibt es mehr Rechts- als Linkshänder, wobei umerzogene Linkshänder hier berücksichtigt sind. Nichtrechtshänder (also Linkshänder und Beidhänder) bilden etwa 5-30% der Bevölkerung, allgemein geht man von 15% aus, Frauen sind etwas häufiger Rechtshänderinnen. Zur Händigkeit gibt es viele Hinweise für eine Vererbung. Kinder von zwei Linkshändern sind beispielsweise zu 40% ebenfalls Linkshänder.&lt;br /&gt;
*Hamer gibt an &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 479&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass bei eineiigen Zwillingen stets einer Rechtshänder und einer Linkshänder sei. Dies belegt er nicht durch veröffentlichte Arbeiten und dies ist ausserdem eindeutig falsch. Sowohl bei den ein- als auch zweieiigen Zwillingen ist der Prozentsatz der Linkshänder gleich hoch wie bei Nichtzwillingen &amp;lt;ref&amp;gt;Medland, Special twin environments, genetic influences and their effects on the handedness of twins and their siblings, Twin Res. 2003 Apr;6(2):119&amp;lt;/ref&amp;gt; oder war nur leicht erhöht. In 76% aller Fälle eines Linkshänders ist sein Zwillingsgeschwister ebenfalls Linkshänder/in. Auch Beziehungen von Eigenschaften der Fingerabdrücke zur Händigkeit existieren: siehe Coren 1994 &amp;lt;ref&amp;gt;Coren, Are fingerprints a genetic marker for handedness? Behav Genet. 1994 Mar;24,&amp;lt;/ref&amp;gt; wie wären diese Merkmale anders als über die Vererbung zu erklären ? Die Papillarlinien verändern sich ab Geburt ja nicht mehr. Die Händigkeit ist nicht die einzige Lateralisierung des Menschen. Laut Reiss von der Uni Dresden sind 4 Lateralisierungen beim Menschen bekannt. Rechts wird bei allen Lateralisierungen bevorzugt. Nach Reiss: Hand:91%, Fuss:74%,Auge:66% und Ohr 63%.&lt;br /&gt;
*Hamer legt sich fest auf welcher Körperseite Menschen Kleinkinder halten oder wiegen: es sei immer die Gegenseite der dominanten Hand &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG Buch: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 299&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch dies stimmt nicht. 70-80% aller Menschen und auch die Mehrheit der Primaten wiegen ein Baby auf der linken Seite und zwar unabhängig von der Frage ob sie Rechtshänder sind oder nicht. Salk war 1960 der erste der dokumentierte dass in der Mehrheit der Fälle ein Kind links gehalten wird, und zeigte 1973 daß es keine Beziehung zur Händigkeit gibt. Das gleichte fand de Chateau. Er stellte 1983 fest daß es keine Beziehung zur Händigkeit gab. Zum gleichen Ergebnis kam Georgia Mason: Zitat: ...80 per cent of women hold it against the left side of their body, regardless of whether they are left- or right-handed. Now researchers have discovered the female chimpanzees and gorillas show the same bias. Zitat Ende &amp;lt;ref&amp;gt;Mason G, Animal Behaviour, vol 39, p 1224&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Meinung wird auch von weiteren anderen Forschern vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex radiologische Diagnostik / GNM-eigene CT - Interpretationen==&lt;br /&gt;
Die Diagnostik der Germanischen Neuen Medizin beruft sich nach Aussagen ihrer Befürworter auf eine besondere GNM-eigene und eigentümliche Interpretation von Computertomographien des Schädels, die allerdings in sich widersprüchlich und zudem ungenau formuliert ist. Selbst GNM-Anhänger haben Probleme von Hamer erstellte CT-Diagnosen nachzuvollziehen, viele GNM-Therapeuten geben intern zu Hamer&amp;#039;s Interpretationen nicht nachvollziehen zu können. In Italien haben beispielsweise viele GNM-Therapeuten den Versuch völlig aufgegeben CTs zur GNM-eigenen &amp;#039;&amp;#039;Diagnostik&amp;#039;&amp;#039; mit einzubeziehen. Hamers eigenwillige CT-Interpretationen, die beispielsweise in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert sind, erinnern an das esoterische pendeln oder Kaffeesatzlesen: da werden Ärzten bekannte körpereigene Strukturen (zum Beispiel Gyri des Großhirns) als &amp;#039;&amp;#039;DHS&amp;#039;&amp;#039; erkannt. Da wird willkürlich (offenbar aufgrund der vorher angenommenen Händigkeit oder bereits vorab erkannter Erkrankung oder Symptomatik) festgelegt auf welcher Seite des Gehirns nun das gemeinte DHS sei, auch wenn auf beiden Seiten alles gleich aussieht. &lt;br /&gt;
Laut GNM-Lehre soll es im Rahmen eines angenommenen [[Dirk-Hamer-Syndrom|DHS]] zu radiologisch (lediglich im CT) erkennbaren Veränderungen kommen, den sogenannten [[Hamerscher Herd|hamerschen Herden]]. Diese seien den Radiologen bislang unbekannt geblieben, äußerte sich dazu der Nichtradiologe Hamer wissend. Bei Betrachtung von CTs die derartige Veränderungen zeigen sollen, zeigt sich jedoch, dass diese entweder durchgehend mit aus der Fachliteratur altbekannten technischen Artefakten der Radiologie verwechselt werden, oder aber dass Strukturen die Röntgenärzten seit lange bekannt sind und in der Fachliteratur beschrieben werden, GNM-typisch umdefiniert werden ohne sich dabei (wie in der Medizin sonst üblich) auf pathologische Befunde zu stützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der im CT sichtbaren Veränderungen soll nach Hamer instantan einsetzen, ohne Zeitverzug. Dabei werden morphologische Veränderungen, Zu- oder Abnahmen von Gehirnsubstanz verneint. Die im CT dabei erkannten Ringstrukturen der sogenannten ca-HHs (in Wirklichkeit Ringartefakte) ständen in einem Zusammenhang mit funktionellen Veränderungen. Die angenommene veränderte Hirnaktivität äußere sich sodann in angeblichen &amp;#039;&amp;#039;Kurzschlüssen&amp;#039;&amp;#039; oder einer veränderten &amp;#039;&amp;#039;Beugung&amp;#039;&amp;#039; der Röntgenstrahlung. Dies ist jedoch auszuschließen, da eine unterschiedliche Beugung Dichtedifferenzen (Massedifferenzen) voraussetzen müsste. Somit widerspricht sich diese Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der GNM gemeinten Veränderungen seien gleichzeitige Veränderungen, die Organveränderungen bedingten. Prinzipiell wird jedoch nicht der Frage nachgegangen ob es sich um eventuelle retrograde Degenerationen handeln könnte, die in der experimentellen Anatomie (zusammen mit speziellen Färbemethoden) bei Tierexperimenten angewandt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell bedeutet jede Computertomographie eine hohe Strahlendosis. Daher muss von einer solchen Untersuchung eine hoher Nutzen ausgehen, der die Strahlenbelastung und auch die Kosten gerechtfertigt und die Entscheidung zur Untersuchung muß wohl erwogen werden. Die Belastung liegt bei etwa 4 milliSievert bei einer isolierten Schädeluntersuchung und entspricht in etwa der Gesamtdosis die ein Mensch auf Meereshöhe durch natürlich und künstliche Strahlung pro Jahr erhält. Eine Gesamtkörperuntersuchung ergibt die 5-fache Belastung von 20 mSv (5 Jahresdosen). Eine klassische AP-Aufnahme entspricht im Gegensatz dazu einer Belastung von nur etwa 0,1 mSv. In GNM-Kreisen ist es dagegen üblich auch bei banalen Erkrankungen eine CT-Untersuchung zu erwägen, was ein Verstoß gegen das &amp;#039;&amp;#039;Primum nil nocere&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip medizinischer Ethik ist. Da Radiologen prinzipiell nur nach gegebener Indikation untersuchen, kursieren in GNM-Kreisen die Namen von Radiologen (auch in Spanien), denen unterstellt wird &amp;#039;&amp;#039;großzügig&amp;#039;&amp;#039; präsentierte Indikationen zu akzeptieren von denen sie auch gleichzeitig finanziell profitieren. Nach Aussagen der Fernsehsendung Kontraste (ARD) soll es in diesem Zusammenhang zu einem Ermittlungsverfahren gegen einen deutschen Radiologen gekommen sein, der von einem Heilpraktiker aus Köln (M.) überredet worden sein soll, einen radiologischen Befund zu fälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehler und Widersprüche des sog. [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben|&amp;#039;&amp;#039;Ontogenetischen Systems der Mikroben&amp;#039;&amp;#039;]]==&lt;br /&gt;
Hamer stellte auch zur Infektionslehre und Mikrobiologie Hypothesen auf, die mit wissenschaftlichen Erkenntnisse aber auch jahrtausende langer Erfahrung in der Medizin nicht in Einklang zu bringen ist. Verkürzt dargestellt wären Infektionskrankheiten (auch Tetanus, Tollwut oder Ebola) letzendlich psychosomatische Erkrankungen und die hinlänglich bekannten Erreger wären prinzipiell harmlos, und sogar hilfreich. Eine Ausnahme wird bei Viren gemacht, zu deren Existenz Hamer unterschiedliche Angaben gemacht hat. Einerseits werden diese generell in Frage gestellt, andererseits würden sie aber bestimmte &amp;#039;&amp;#039;ektodermale Organe&amp;#039;&amp;#039; infizieren könnten. Hier kann sich die Lehre nach Hamer nicht entscheiden. &lt;br /&gt;
Bestandteil seiner Hypothese ist eine postulierte &amp;#039;&amp;#039;Keimblattverwandtschaft&amp;#039;&amp;#039; von Mikroben. Nach Hamer würden zu bestimmten &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandten&amp;#039;&amp;#039; Organgruppen bestimmte &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandte&amp;#039;&amp;#039; Mikroben nach einem unbekannten System zuzuordnen sein. Hamer unterteilt dazu alle Mikroben (inkl. Viren) in verschiedene Klassen und zwar einerseits in Abhängigkeit zu ihrem von Hamer vermuteten stammesgeschichtlichen Alter und gleichzeitig in Abhängigkeit zur menschlichen individuellen Entwicklungsgeschichte (Ontogenese). Er unterstellt dabei stillschweigend ein ontogenetisches „Alter“ der verschiedenen Mikroben das zur Entwicklungsgeschichte des Menschen analog verlaufe. Hamer bezieht sich hierbei auf die Hypothese der Biogenetischen Grundregel (Rekapitulationstheorie) &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Biogenetische_Grundregel&amp;lt;/ref&amp;gt; des Darwinanhängers und Monisten Ernst Haeckel (1834-1919) und Ansichten von Karl Ernst von Baer &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Baersche_Regel&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in der menschlichen Entwicklungsgeschichte (Ontogene) eine analoge Wiederholung der Phylogenese sehen. Die Rekapitulationstheorie bezieht sich lediglich auf den Phänotypus. Auch widerspricht seiner Hypothese die alltägliche Beobachtung von Pilzinfektionen (Mykosen) der Haut (als von Organen ektodermalen Ursprungs) die von der Großhirnrinde innerviert sind (Hautpilze, Mundsoor, Onkomykosen usw) die es nach Hamer genauso nicht nicht geben dürfte wie eine Knochentuberkulose. Bei dem Versuch Ontogenese des Menschen und Phylogenese der Mikroben logisch unter einen Hut zu bekommen, unterlaufen Hamer kapitale Fehler die seine ganzen weiteren Erfindungen beeinflussen und somit logisch in Frage stellen. Ontogenetisch entwickeln sich nämlich die primären Keimblätter der zweiblättrigen Keimscheibe gleichzeitig in der 2. SSW. Erst ab der 3. SSW kann später von der Existenz eines Mesoderm gesprochen werden, noch später vom Neuralrohr. Es ist daher falsch die sich gleichzeitig entwickelnden Keimblätter Entoderm und Ektoderm in eine Hamer&amp;#039;sche Altzeit und Neuzeit einzuteilen und das Mesoderm ongenetisch-zeitlich dazwischen anzusiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu ausführlicher: [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==offensichtliche Widersprüche der GNM-Lehre==&lt;br /&gt;
*Hamer ließ seinen eigenen Hodentumor erfolgreich chirurgisch an der Universtätsklinik Tübingen operieren. Bis heute (nach 26 Jahren) scheint kein Rezidiv aufgetreten zu sein. Nach seinen eigenen Angaben gehört er aber damit zu jenen angeblich 2% die eine herkömmliche Krebstherapie überlebt haben, gleichzeitig verstarb jedoch seine eigene Ehefrau 1985 an den Folgen eines Krebsleidens (Brustkrebs linke Brust) &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: Buch &amp;#039;&amp;#039;Krebs - Krankheit der Seele&amp;#039;&amp;#039;, Seite 28. Zitat: ...&amp;#039;&amp;#039;Übrigens, die erste Patientin, die ich behandeln durfte, nachdem ich die EISERNE REGEL DES KREBSES wusste, war meine Frau, die einen Knoten in der linken Brust getastet hatte, Aber wir kannten den Konflikt, nämlich der Hinauswurf aus der Wohnung in der Via Margutta, die der Cousine des Mörders gehörte. Aber wir kannten auch die Therapie. Meine Frau ist der klügste Mensch, den ich überhaupt kenne. Sie wusste, hatte verstanden, sie wurde gesund. Der Konflikt hatte sich lösen lassen. Der Knoten ging zurück&amp;#039;&amp;#039;...&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Zeugenaussagen ist bekannt, dass er allerdings vor ihrem Tod einen enttäuschenden GNM-Therapieversuch unternahm der jedoch erstaunlicherweise trotz angeblich zu erwartender Wahrscheinlichkeit von etwa 95% nicht überlebt wurde. Die Gesamtwahrscheinlichkeit dieser Konstellation liegt nach GNM also bei lediglich 1:1000, während sie aus Betrachtung der Modernen Medizin als eine häufige und realistische Konstellation anzusehen wäre. Auch das Mädchen Olivia Pilhar (heute erwachsen), die chemotherapeutisch behandelt wurde, und zu der Hamer noch während der Behandlung Horroraussagen zu ihrer Überlebenswahrscheinlichkeit gemacht hatte, lebt heute noch (übrigens im klaren Widerspruch zu seinem Anliegen Patienten und Angehörige nicht &amp;#039;&amp;#039;in Panik&amp;#039;&amp;#039; zu versetzen). Im Jahre 2008 sind nunmehr dreizehn Jahre nach ihrer Behandlung vergangen. Dies wäre nach GNM-Lesart aber de facto unmöglich, da ja eine Chemotherapie bei Krebs tödlich sei.&lt;br /&gt;
*Die Angaben zur Krebsentstehung aus Sicht der GNM widersprechen der weltweiten Beobachtung, dass Krebs in allen seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen erst nach einer relativ langen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latenzzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auftritt. Hamer&amp;#039;s eigener Hodenkrebs soll durch den Tod seines Sohnes ausgelöst worden sein, dieser starb jedoch lediglich 2 Monate vor der Beobachtung seines Hodentumors auf. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ergibt sich daß typische Latenzzeiten bei Erwachsenen bei 5-70 Jahren liegen, im Mittel bei 8 Jahren. Lediglich bei Kindern sind kürzere Latenzzeiten bekannt. &lt;br /&gt;
*Es gibt im Tierreich mehrere gut untersuchte Krebsformen die von Tier zu Tier durch Bisse oder den Deckakt übertragbar sind. Es sind die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragbaren Tumoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehören das Sticker-Sarkom der Hunde (CTVT) und die DFTD tumoren des tasmanischen Beutelteufels. Darüber hinaus lässt sich Krebs bei Inzucht-Versuchstieren experimentell übertragen. Diese Form der Krebsentstehung ist mit der GNM nicht kompatibel. &lt;br /&gt;
*Die bekanntlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im Reagenzglas induzierbare Veränderung einer isolierten Zelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu einer Krebszelle bedürfte des Einflusses einer steuernden zellulären Psyche, die es aber nicht gibt. (so müsste ein  Nervensystem aus Neuronen innerhalb einer Zelle bestehen können) Anhänger der GNM gehen mitunter trotzdem von der Existenz einer &amp;#039;&amp;#039;zellulären Psyche&amp;#039;&amp;#039; aus, um das Paradox zu ermöglichen. Dann jedoch benötigte eine Körperzelle keines &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konfliktes&amp;#039;&amp;#039; im zentralen Nervensystem (bzw Hirn) um sich zu einer Krebszelle umzuwandeln. Bei eine derartigen Argumentationsweise widerspricht sich daher ebenfalls die GNM selbst. Die Umwandlung einzelner Zellen bei Anwesenheit krebserregender Substanzen oder Strahlen unter Laborbedingungen widerlegt also bereits die Naturgesetze von Hamer.  &lt;br /&gt;
*Tumoren können sich auch in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;transplantierten Organen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; neu bilden, trotz der Unterbrechung der Nervenversorgung. Siehe Literaturangaben weiter unten. Diese Tatsache ist mit den &amp;#039;&amp;#039;hamerschen biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; überhaupt nicht vereinbar und widerlegt diese.&lt;br /&gt;
*[[image:peteosthor.jpg|Krebserkrankungen nach Peteosthor-Einnahme (Radium 224) und A-Bombenabwurf|300px|thumb]][[image:xray.jpg|Erste Röntgenuntersuchungen bei denen der Untersucher mit bestrahlt wurde|left|thumb]]Die GNM-Lehre akzeptiert zwar dass grundsätzlich Krebs nach Einwirkung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ionisierender Strahlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Röntgen-/Gammastrahlung sowie Korpuskularstrahlung) nach einer Latenzzeit auftritt, führt dies aber auf angebliche &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; oder Angst bei den Bestrahlten zurück die zu einem &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konflik&amp;#039;&amp;#039; führe. Diese Vermutung lässt sich leicht anhand der Medizingeschichte widerlegen: Den ersten Ärzten die Röntgenuntersuchungen durchführten waren die Gefahren ionisierender (Röntgen-)Strahlung natürlich nicht bekannt. Daher wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch kein Schutz vor den Strahlen vorgesehen. Folgen waren typische Krebserkrankungen bei den damaligen Radiologen, die erst mit der Einführung von Schutzmassnahmen nicht mehr auftraten. Aber auch die Einführung der radioaktiven Thorotrast-Kontrastmittel in der Radiologie 1928 und ihre Folgen widerlegen diese Vermutung. Aufgrund der Strahlenschäden durch Throtrast starb damals etwa ein Drittel der Behandelten (die meisten davon an Krebs). Die Patienten und anwendenden Ärzte wussten aber nichts über die Beschaffenheit des Kontrastmittels und deren Gefahren &amp;lt;ref&amp;gt;van Kaick G, Thorotrast-induced liver cancer: results of the German thorotrast study, Radiologe. 1999 Aug;39(8):643-51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.staff.uni-marburg.de/~kunih/all-doc/radmed.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das gleiche gilt für das Radium 224 haltige Mittel Peteosthor. In Mexiko stahlen Kinder auf einem Schrottplatz Kobalt-60 Kugeln die aus verschrotteten Geräten der medizinischen Strahlenheilkunde stammten. Die Kinder spielten mit den Kugeln und bekamen Krebs, sie wussten nichts um die hohe Radioaktivität des Kobalt-60 und konnten demnach daher keine &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; davor haben.&lt;br /&gt;
[[image:morphin.jpg|Morphin|thumb]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Morphium). Laut GNM wäre die Anwendung dieses potenten Schmerzmittels tödlich. Tatsächlich sind jedoch die Nebenwirkungen des Morphins gut bekannt. Patienten dosieren sich beispielsweise oft selbst indem sie nur die gerade erforderliche Menge an Tropfen einnehmen die zur Schmerzlinderung ausreicht. Morphin hat auch keinen ceiling-Effekt. Der Konsum von Morphin lag 1995 in Deutschland bei etwa 7,5 Kg/1 Million Einwohner/Jahr und lag damit weit unter dem Verbrauch in Dänemark mit 83 Kg. Im Jahre 2002 stieg der Verbrauch in Deutschland auf 22 Kg an, während der Verbrauch in Dänemark 92 Kg, in Österreich 152 Kg, in Großbritannien 353 und Ungarn 577 Kg/1 Million Einwohner/Jahr betrug. Der geringste Verbrauch wurde in Brasilien festgestellt. Dennoch ist die Prognose und Mortalität eines deutschen Krebskranken nicht besser als die eines dänischen oder österreichischen Patienten. Morphin kann neben seiner schmerzstillenden Wirkung auch kausal bei Krebserkrankungen wirksam sein: Studien zeigen, dass dieses Opiat (aber auch das verwandte Buprenorphin) postoperativen Stress mindert und daher eine Auswirkung auf das Immunsystem und somit das gesamte Krankheitsgeschehen hat. Genauere Untersuchungen zeigen, dass die stressmindernde Wirkung gegenüber der bekannten Hemmung des Immunsystems durch Morphin überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==publizierte Falschangaben und/oder ohne Beleg==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gnm.jpg|aus einem GNM-Werbefilm|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:cancerage.jpg|Zunahme von Krebs mit dem Alter|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:krebsdeutschland.jpg|Quelle: Ärzteblatt 2005|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
[[image:Hodgkin2.jpg|Prognoseentwicklung beim Hodgkin-Lymphom|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer.jpg|300px|Dosis-Wirkung Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:smokecancer3.jpg|Lungenkrebsrisiko - Alter bei Rauchentwöhnung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer2.jpg|300px|Latenzzeiten Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:astrozytom.jpg|300px|Astrozytom als typischer Hirntumor|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Glioblastom.jpg|Hirntumor Glioblastom|thumb]] &lt;br /&gt;
Hamer machte im Zusammenhang mit seiner Methode viele Einzelangaben die sich als prinzipiell überprüfbar aber gleichzeitig eindeutig fehlerhaft herausgestellt haben:&lt;br /&gt;
*Angaben zur Prognose bei Krebs. Seiner Meinung nach würden nur wenige Prozent aller Patienten eine übliche Therapie überleben und er gibt oft den falschen Wert 2% an und verbreitet dabei unter Betroffenen und Angehörigen eine unnötige Angst, eine Angst die seiner Ansicht nach krebsfördernd wäre. In Wirklichkeit überleben heute in Deutschland etwa 55% der Patienten länger als 5 Jahre. Dabei ist seit Jahren regelmäßig eine Zunahme dieses Wertes zu beobachten, während seit den neunziger Jahren gleichzeitig auch die altersbereinigten Neuerkrankungen rückläufig sind. Die deutschen Zahlenwerte werden dabei allerdings noch von anderen Ländern übertroffen. In den USA liegt die Prognose mittlerweile bei etwa 65%. 1995 gab das National Cancer Institute (USA) für 1920 noch den Wert von 20% an. Angaben des RKI zu Deutschland: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/cln_049/nn_205770/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/KID2008.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=48515&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Europa/USA &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Krebstherapie-%DCberlebenschancen-Krebs/595743.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Siehe auch die Arbeit von Lock als Übersicht über die zeitliche Entwicklung der Krebsmortalität in Deutschland von 1900 bis 1990: &amp;lt;ref&amp;gt;Lock W et al: Alter und Krebs. Eine Analyse der Krebsmortalität in Deutschland von 1900-1990. Versicherungsmedizin 47:157-165 (1995)&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
*Angaben zur Chemotherapie bei Krebs. Die Chemotherapie ist das drittwichtigste Therapiekonzept der modernen Krebsbehandlung, wird aber häufig nur zusammen mit einem anderen Verfahren eingesetzt. Der zusätzliche Gesamtnutzen auf alle Krebserkrankungen bezogen, liegt bei Werten um 10%. Die vielen Fälle bei denen keine Chemotherapie erfolgt sind dabei mit eingerechnet. Bei einigen Erkrankungen haben sich Zytostatika als sehr wirksam erwiesen: die ALL (Leukämie) im Kindesalter wird heute zu 80% überlebt, während dies in den 60er Jahren nur bei etwa 5% der Fall war. Ähnliche gute Ergebnisse gibt es für den Hodenkrebs und das Hodgkin-Lymphom.&lt;br /&gt;
*Zahlenangaben zur Krebsinzidenz und Krebsmortalität. Hamer spricht immer wieder von &amp;#039;&amp;#039;1500 täglich ermordeten Krebskranken&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, 2007 begrenzt er dies auf nichtjüdische Krebskranke &amp;#039;&amp;#039;..Durch die Erkenntnisunterdrückung sterben bei uns täglich 1.500 Nichtjuden..&amp;#039;&amp;#039;, und erweckt den Eindruck als ob jüdische Patienten eine bessere Prognose hätten. Der Webauftritt [[Faktuell]] von GNM-Anhänger [[Christoph Lenz]] schliesst sich dem auch beleglos an: ..&amp;#039;&amp;#039;Pro Tag sterben 1.500 Menschen in Deutschland - angeblich an Krebs. Tatsächlich jedoch an Chemotherapie...&amp;#039;&amp;#039; und ...&amp;#039;&amp;#039;Laut Krebsforschungsinstitut Heidelberg sterben 95 Prozent aller Krebspatienten trotz oder gerade wegen der Chemotherapie im Verlauf von 5 Jahren...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background325.shtml Version von November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Realität: 2002 erkrankten in Deutschland insgesamt 420.000 Mensch an Krebs, und 210.000 starben an Krebs. 210000/365 ist aber nur 575, die Angabe ist also grob falsch. Außerdem: 1500 x 365 = 547500. Nach Hamer würden also mehr Menschen an Krebs sterben als an dieser Krankheit erkranken. Dies wäre nur zu erklären wenn jährlich konstant etwa 300.000 sterbende Krebskranke einwandern würden, was absurd ist. Nachdem dieser Text bei Esowatch einige Monate veröffentlicht war, muss im Juni 2008 Hamer ebenfalls klar geworden sein, dass er in diesem Zusammenhang absurde und nicht durch Daten abgesicherte Behauptungen aufstellt. In einem offenen Brief versucht er seine Meinung durch eine neue Verschwörungstheorie zu untermauern und schreibt: ...&amp;#039;&amp;#039; Im Jahre 2004 wurde an die Ärzte in Deutschland die Weisung von der Ärztekammer ausgegeben, nicht mehr Krebs als Todesursache auf die Totenscheine zu schreiben, sondern – Herz-Kreislaufversagen. Das stimmt ja immer. Jetzt sterben nur noch 500 täglich an Krebs, mit fallender Tendenz, bald nur noch 200. Merkt Ihr, das ist Propaganda, wie mit Angriff auf die Lazarettstadt Dresden im Februar 1945: Erst waren es über eine Million Tote, dann 600.000, jetzt nur noch 29.000, und in ein paar Jahren vielleicht noch „ganz unbedeutend wenige...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2008/20080607_Hamer_an_Freunde.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Natürlich nennt Hamer die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Weisung&amp;#039;&amp;#039; nicht, die Ärztekammern haben sowieso keine Weisungsbefugnis auf die GEKID oder das Robert Koch Institut und somit auf die Erstellung der verschiedenen Krebsregister, die sich ja auf die Daten der einzelnen Bundeländer beziehen. Konsequenz einer solchen Weisung wäre ab 2004 eine abrupte Abnahme der Krebsmortalität um 66% bei gleichzeitiger plötzlicher und grotesker Zunahme der Mortalität bei Herz-Kreislauferkrankungen um mehr als 100%. Da aber die deutsche Todesursachenstatistik sich parallel zu den Erhebungen in anderen Industriestaaten entwickelt (auf die mit Sicherheit keine deutsche Ärztekammer einen Einfluss hat) die eine solche sprunghafte Entwicklung natürlich nicht zeigen, und da Hamer seine Aussagen zu den angeblichen 1500 täglichen Krebstoten bereits lange vor 2004 machte, macht sich Hamer hier völlig lächerlich.&lt;br /&gt;
*Bei einer Anzahl von Krebserkrankungen zeigt sich eine starke Erblichkeit die mit der GNM-Lehre nicht kompatibel ist, da hier keinerlei psychische Faktoren die Tendenz Krebs zu entwickeln beeinflussen können. Beispiele sind die Familiäre adenomatöse Polyposis, Xeroderma pigmentosum, einige Formen des Brustkrebses, das Louis-Bar Syndrom, Gardner Syndrom, Turcot Syndrom, Li-Fraumeni-Syndrom und die familiäre Form des Retinoblastoms. Darüber hinaus ist bekannt, dass etwa 1/6 aller Krebserkrankung durch Onkoviren bedingt sind (Beispiel HPV, HIV, Burkitt-Lymphom) &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dkfz-heidelberg.de/de/presse/pressemitteilungen/2006/dkfz_pm_06_48.php&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Hamer behauptet es gäbe keine krebsauslösende Substanzen, Asbest hätte nur deshalb eine schädliche Wirkung da die Patienten über Asbest fehlinformiert wären (eine autoimmunisierende pseudowissenschaftliche Argumentation). Dies kann aber für die ersten Studien und Untersuchungen zum Thema nicht zutreffen. Rauchen wäre demnach auch kein Krebs fördernder Faktor. So schreibt Hamer: &amp;#039;&amp;#039;..Die Vorstellung, dass Rauchen Krebs macht, sind reine Hypothesen, sind auch nie bewiesen worden, sind unbeweisbar. Die angeführten Beispiele mögen genügen um klar zu machen, dass alle Tierversuche die heute durchgeführt werden, nur sinnlose Tierquälerei sind, weil man bei all diesen Versuchen die Seele des Tieres als nicht existent ansieht. Es gibt überhaupt keinen Beweis für kanzerogene Stoffe, die direkt auf das Organ, am Gehirn vorbei wirken. Rauchen stellt die Gefäße eng, macht aber keinen Krebs!..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schade nicht und löse nicht Krebs aus heisst es in GNM-Kreisen. Das Inhalieren von Tabakrauch, besonders das Zigarettenrauchen, ist in den Industrieländern aber die häufigste Einzelursache für den Krebstod. Bei etwa 30% aller Krebserkrankungen besteht ein kausaler Zusammenhang zum Inhalieren von Tabakrauch. Bis zu 90% aller Karzinome der Organe, die direkt mit dem Tabakrauch in Kontakt kommen, wie die Mundhöhle, der Kehlkopf und die Lungen, haben ihre Ursache im Inhalieren von Tabakrauch. Aber auch in anderen Organen wie der Harnblase, der Niere, der Cervix uteri, dem Pankreas, dem Knochenmark und der weiblichen Brust entwickeln sich bei Rauchern und Raucherinnen in höherem Maße maligne Tumoren bzw. Systemerkrankungen als bei Nichtrauchern und Nichtraucherinnen. Für die durch Tabakrauchen induzierten Karzinome besteht eine eindeutige Dosis-Wirkungs-Beziehung. Bis zu 50 verschiedene Karzinogene wurden bisher im Tabakrauch identifiziert. Auch das passive Rauchen hat einen karzinogenen Effekt &amp;lt;ref&amp;gt;P. Drings: Rauchen und Krebs, Der Onkologe, Springer Berlin Heidelberg Heft Vol 10, Numb. 2 / Februar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Terry-Report (1964 in Washington, US Dept. Health, Educ., Welfare, Publ. 1103)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Deutschland wurden 1995 rund 12 % aller Todesfälle und 40 % aller Krebserkrankungen auf das bzw. Spätfolgen des Rauchens zurückgeführt - somit starben durch das Rauchen jährlich über 100.000 Deutsche. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern ist im Vergleich zu Nichtrauchern um etwa sechs bis zehn Jahre niedriger. Mitte der 90er Jahre wurde schließlich der Nachweis erbracht, dass das Benzo(a)pyren im Tabakrauch das Gen p53 schädigt, und damit war neben Forschungsergebnissen durch Statistiken und Tierversuchen auch der direkte kausale Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs belegt.&lt;br /&gt;
*Metastasen gibt es laut GNM nicht. Zweitkrebse wären jeweils unabhängige Neuerkrankungen. Dem steht jedoch die Beobachtung von isolierten zirkulierenden Krebszellen gegenüber, die im venösen und arteriellen Blut und in der Lymphe gefunden wurden. Zudem auch im Urin und Stuhl von Krebspatienten. Moderne PCR-Methoden lassen keine Zweifel an ihrer Existenz und Herkunft. Hamer&amp;#039;s Angaben es gäbe keine wissenschaftliche Beweise für den Nachweis zirkulierender Krebszellen im arteriellen Blut sind falsch, siehe Fachliteratur: sie wurden nachgewiesen &amp;lt;ref&amp;gt;Yamaguchi K, Ki-ras codon 12 point and P53 mutations: a molecular examination of the main tumor, liver, portal vein, peripheral arterial blood and para-aortic lymph node in pancreatic cancer, Am J Gastroenterol 2000 Aug 95(8)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://inka.mssm.edu/courses/CORE_II/2003part3/manfredi%2038-40/NatRevCancer2,563(Chambers).pdf &lt;br /&gt;
*http://www.moffitt.org/moffittapps/ccj//v5n6/article3.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Georgakoudi I, In Vivo Flow Cytometry: A New Method for Enumerating Circulating Cancer Cells, Cancer Research 64, 5044-5047, August 1, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/full/64/15/5044&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Frage ist auch da irrelevant wo zirkulierende Krebszellen im venösen Blut auf der anderen Körperseite eines Tumors nachgewiesen wurden. &lt;br /&gt;
*Laut Hamer wäre seine Methode verboten. Im Januar 2007 versuchte ein Arzt aus Braunschweig (namens V.E.) über ein experimentelles GNM-Thema zu promovieren. Dies wurde zwar nicht möglich (die Deklaration von Helsinki hätte es nicht zugelassen), dennoch hatte dies keine weiteren Konsequenzen. Der Internetauftritt [[Faktuell]] von Hameranhängern (und Anhängern der ketogenen Diät) befragte sämtliche deutsche Ärztekammern, konnte jedoch keinen Hinweis auf ein GNM-Verbot finden &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background344.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Laut GNM gibt es keine Hirntumoren, diese würden seinen &amp;#039;&amp;#039;biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; ja widersprechen da das Zielorgan gleichzeitig Ort der Konfliktentstehung nach Hamer wäre. Daher werden sie einfach wegdefiniert. Rita Levy-Montalcini erhielt den Nobelpreis über die Entdeckung der Teilungsfähigkeit von Nervenzellen. Ein Vielzahl von unterschiedlichen Hirntumoren sind exakt beschrieben und lassen sich unterscheiden: Astrozytome, Glioblastome, Ependymome, Pinealome, Schwannome, Menigeome und so weiter und so fort.&lt;br /&gt;
*Laut Hamer hätten Männer überraschenderweise 47 Chromosomen und nicht 46. Wörtliches Zitat: ..&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch hat in jeder Zelle einen doppelten (diploiden) Chromosomensatz, nämlich 46, beim Mann kommt noch ein geschlechts-spezifisches Chromosom hinzu, also 47...&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Worauf Hamer&amp;#039;s Meinung zu 47 männlichen Chromosomen beruht, wird nicht mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hamer und der sogenannte Mongolismus==&lt;br /&gt;
[[image:mongolismus.jpg|Artikel aus Zeitenschrift|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamer machte auch Äusserungen zu einer angeblichen Eignung seiner Lehre bei &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039;, wie es auf seiner eigenen Webseite zum Thema heisst &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Hamer&amp;#039;sche Konfliklösung könne Mongolismus sogar heilen. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; stammt allerdings (analog zum Begriff der Mißbildung und Mißgeburt) aus der Mottenkiste der Medizin. Seit den sechziger Jahren, seit einer Beschwerde der Mongolei, wird für den gemeinten Zustand der Begriff Down-Syndrom oder Trisomie 21 verwandt. Der für Mongolen abwertenden Begriff ist seitdem nur noch bei Laien in Gebrauch. Laut GNM-Lehre soll ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;SBS&amp;#039;&amp;#039; (als heilendes Sonderprogramm) eine Veränderung am Chromosom 21 aller Zellen bewirken. &amp;#039;&amp;#039;...Diese Veränderung ist aber nicht Ursache der Erkrankung, da passager, wenn die Veränderung nicht zu lange dauert...&amp;#039;&amp;#039; heisst es dazu im Internet von Seiten der Hameranhänger, schliesslich soll der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; ja zu was nützlich sein. Um diese Erfindung einer vorübergehenden und nützlichen Veränderung am Chromosom 21 und ihrer Behebbarkeit plausibel zu machen, nennt Hamer einen schlecht dokumentierten Einzelfall der eine &amp;#039;&amp;#039;Heilung&amp;#039;&amp;#039; beim Down-Syndrom belegen soll. Angeführt wird der Fall eines fünfjährigen Mädchens namens Anna, deren Mutter eine Ärztin sein soll die nach Hamer-Empfehlungen im Jahre 1999 vorgegangen sein soll. Die Heilung soll dann durch die Mutter im Mai 1999 auf einem Kongreß der Neuen Medizin in Biel (Schweiz) vorgetragen worden sein. Hamer (damals seit zwölf Jahren ohne Approbation) veranlasste bei fehlender Indikation völlig überflüssige Schädel-CT&amp;#039;s. Das Alter der Mutter wird hingegen nicht thematisiert, obwohl ja bekannt ist dass ältere Mütter bis zu 100 mal häufiger Trisomie 21 - Kinder bekommen als junge Mütter. Hamer stellte dann die Pseudodiagnose &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation aufgrund zweier Hör-Konflikte&amp;#039;&amp;#039; (später als Kreissägen-Syndrom bezeichnet), da man ihm erzählte hatte dass während der Schwangerschaft die Mutter auf einer Baustelle einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt worden wäre. Diese &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation&amp;#039;&amp;#039; soll nach Hamer-Lesart zu einer harmlosen vorübergehenden Störung der Reifeentwicklung führen, die dann aber später - nach sogenannter Lösung der Konstellation - für den Betroffenen einen Vorteile haben soll, denn es käme dann automatisch zu einer schnellen Erholung und Heilung. Daher sei der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus biologisch richtig und sinnvoll&amp;#039;&amp;#039;. Der kleinen Anna wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Desensibilisierung&amp;#039;&amp;#039; Ohrenschützer gegeben, die sie vor Lärm schützen sollten. Ohrenschützer stellen jedoch eine Vertäubung dar und keine Desensibilisierung. Nach sieben Monaten der Vertäubung wird als Erfolg berichtet dass (wie zu erwarten war) das Kind um 10 cm gewachsen sei und ganze Sätze sprechen könne. Auf der Hamer-Webseite heisst es noch dazu: ...Der für Mongolide typische Gesichtsausdruck hat sich merklich aufgehellt... Als Ursache des Down-Syndroms schwant es Hamer dass Schallemissionen von Autos, Motorrädern, Schleif- und Kreissägengeräuschen aller Art, Discos und Fernseher eine Rolle bei der Entstehung des Down-Syndrom spielen sollen. Einen Nachweis der angeblichen verschwundenen Trisomie 21 liefert weder Hamer noch die Mutter. Ein einfacher Test hätte den Nachweis erbracht - und möglicherweise Hamer den Nobelpreis eingebracht. Von dem Mädchen Anna wird auch in der Esoterik-Zeitschrift [[Zeitenschrift]] stolz berichtet und jeweils ein vorher-nachher Foto gezeigt &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Heft 27/2000&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Nachher-Bild zeigt jedoch unverändert die typische geschrägte Lidachse bei Trisomie 21 und stellt somit natürlich keinen Nachweis einer Heilung dar. Nach Hamer könne Anna nach ihrer &amp;#039;&amp;#039;Renormalisierung&amp;#039;&amp;#039; später auch Mutter gesunder Nachkommen werden. Wissenschaftlich ist jedoch dokumentiert, dass Frauen mit Down-Syndrom zwar fruchtbar sind, aber leider in 50% der Fälle Mütter eines Kindes werden, das ebenfalls eine Trisomie 21 hat &amp;lt;ref&amp;gt;^ Hsiang YH, Berkovitz GD, Bland GL, Migeon CJ, Warren AC (1987). &amp;quot;Gonadal function in patients with Down syndrome&amp;quot;. Am. J. Med. Genet. 27 (2): 449–58. doi:10.1002/ajmg.1320270223. PMID 2955699.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Insofern ist Hamer&amp;#039;s Empfehlung falsch und unverantwortlich, da er die tatsächliche Lage falsch beschreibt. Kinder die durch moderne Therapiemethoden gefördert werden, können heute durchaus Schulen besuchen. In Einzelfällen ist sogar Down-Syndrom Patienten ein Universitätsabschluss geglückt. Durch gezielte Förderung kann diesen Menschen also durchaus geholfen werden, ein Fortschritt beim Spracherwerb oder ein körperliches Wachstum sind daher kein Wunder. Ein Nachweis der Rückbildung einer Trisomie 21 ist dagegen wissenschaftlich nie berichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Faktuell]]-Seite (Autor Eric E. deWitt) hat etwas zur Trisomie 21 zu schreiben: Das Down-Syndrom wird offenbar nicht von einem Gendefekt ausgelöst steht da für den erstaunten Leser zu lesen, ein Widerspruch nicht nur zu wissenschaftlichen Quellen sondern auch zu Hamer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stellungnahmen zur GNM==&lt;br /&gt;
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* http://www.thescientificworldjournal.com/headeradmin/upload/2005.03.16.pdf&lt;br /&gt;
*Der belgische Psychologe Nady Van Broek Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain Belgien) war Gutachter im Prozess gegen einen Biologie Totale Therapeuten in Belgien und beschäftigte sich auch mit der Hamer-Lehre &amp;lt;ref&amp;gt;Äusserung von Nady Van Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain in Louvain La Neuve - Belgien). Zitat aus: Le coup de marteau du Dr Hamer - Médecine parallèle. http://pagesperso-orange.fr/sos.derivesectaire/ARCHIVES%202004H.htm &lt;br /&gt;
&amp;quot;Outre les risques mortels qu’ils font prendre à ceux qui les suivent aveuglément, ce qu’il y a de terrible dans le discours de ces thérapeutes, c’est qu’il rend les malades responsables de leur malheur...&amp;quot; &amp;quot;...Ils font porter un énorme fardeau sur leurs épaules: déjà «punis» par la maladie, les voilà jugés aussi coupables de ce qui leur arrive, puisque c’est leur cerveau qui pourrait tout programmer et déprogrammer !...&amp;quot; &amp;quot;...A partir de là, pourtant, tout s’enchaîne : si lés patients ne réussissent pas à guérir, c’est, leur dit-on. parce qu’ils ne vont pas assez en profondeur pour voir clair dans leur stress, régler leurs conflits internes et ou assez se relaxer. Leurs tentatives pour y parvenir ? Forcément insuffisantes ! «Comment démontrer le contraire de ce genre d’assertions : elles sont absolument impossibles a réfuter ?&amp;quot; &amp;quot;...Mais terriblement efficaces : ils placent plus encore le malade dans un état de dépendance vis-à-vis de son thérapeute&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er erklärte dazu: ...&amp;#039;&amp;#039;Neben den tödlichen Risiken für Diejenigen die diesen&amp;#039;&amp;#039; [Therapeuten] &amp;#039;&amp;#039;blind folgen, ist es das Furchtbare in den Aussagen dieser Therapeuten, dass sie die Kranken für ihren Zustand verantwortlich machen&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Sie belasten diese mit einer enormen Bürde auf ihren Schultern: bereits durch die Krankheit &amp;#039;&amp;#039;bestraft&amp;#039;&amp;#039;, werden sie nun auch noch als schuldig für das befunden was ihnen zustösst, da ja ihr Gehirn alles programmiere oder deprogrammiere !&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Wenn es den Patienten nicht gelingt gesund zu werden, dann liege das daran, so wird ihnen erklärt, dass sie nicht genügend in die Tiefe gingen um zu erkennen was die Ursache ihres Stresses sei, wie sie ihre Konflikte lösen könnten, oder sich optimal zu entspannen. Und natürlich seien ihre Bemühungen&amp;#039;&amp;#039; [dann - also im Falle eines Misserfolges] &amp;#039;&amp;#039;unzureichend ! Wie kann man Behauptungen dieser Art widerlegen - diese sind absolut nicht widerlegbar&amp;#039;&amp;#039; [im Sinne von nicht falsifizierbar]. &amp;#039;&amp;#039;Aber furchtbar effektiv: sie befördern den Kranken in eine Abhängigkeit zum Therapeuten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Belege für den Nachweis zirkulierender Krebszellen in arteriellem Blut== &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GNM]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Weleda&amp;diff=13441</id>
		<title>Weleda</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: typo: antro... --&amp;gt; anthro...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weleda AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1921 gegründet und folgt anthroposophischen und [[ganzheitlich]]en Grundsätzen. Unter anderem stellt sie [[anthroposophische Heilmittel]] nach den esoterischen Vorgaben [[Rudolf Steiner]]s her. Da diese Mittel aufgrund des [[Binnenkonsens]] keinerlei Wirksamkeitsnachweises bedürfen, entfallen hohe Kosten, die andere Pharmahersteller zu tragen haben, wenn sie ein Medikament zulassen wollen. Der Umsatz beträgt ca. 200 Mio. Euro. Die Firma ist in 20 Ländern tätig und beschäftigt ca. 1300 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Publius Quinctilius Varus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 47/46 AC - Spätsommer 9 AD).  Opfer des Nichtwahrhabenwollens einer ironischerweise realen Verschwörung, ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Publius Quinctilius Varus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 47/46 AC - Spätsommer 9 AD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer des Nichtwahrhabenwollens einer ironischerweise realen [[Verschwörungstheorie|Verschwörung]], setzte er sich auf Anraten seines [[Heilpraktiker]]s eine [[Akupunktur|Autoakupunktur]]. Das war fatal. Nach 2000 Jahren ist er wieder da. Und hat dazugelernt. Hoffentlich. Mal sehen...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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		<title>Ariosophie</title>
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		<updated>2008-12-18T16:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Varus: /* Lehre und prominente Vertreter */ typo, wikifizierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ariosophie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die rassistischen und okkulten Lehren bezeichnet, die [[Guido von List]] und [[Jörg Lanz von Liebenfels]] zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten. Sie hatten maßgeblichen Einfluss auf die völkische Bewegung dieser Zeit, die auch eine Keimzelle des Nationalsozialismus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre und prominente Vertreter ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ariosophie&amp;#039;&amp;#039; greift v.a. auf zentrale Gedanken der [[Theosophie]] zurück, einer antimodernen [[Okkultismus|okkulten]] Weltanschauung. Unter anderem postuliert die Theosophie die Existenz von „Wurzelrassen“, die mit bestimmten Zeitaltern der Menschheitsgeschichte identisch wären, allerdings ohne eine Bewertung der einzelnen Rassen vorzunehmen. Die &amp;#039;&amp;#039;Ariosophen&amp;#039;&amp;#039; verbanden diese Ideen mit den Theorien des Schriftstellers Arthur de Gobineau über die Höherwertigkeit der arischen Rasse. Verbindendes Merkmal der &amp;#039;&amp;#039;Ariosophen&amp;#039;&amp;#039; ist es, dass sie sich vor allem auf die germanische Mythologie berufen, aber auch in eklektischer Manier christliches Gedankengut und indische und nahöstlichen Mythen in ihre Weltanschauung einbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guido von List gilt als Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Ariosophie&amp;#039;&amp;#039;. Das deutsche Volk ist laut List Nachkomme der Arier, der zur Weltherrschaft bestimmten Herrenrasse. Er sieht die Armanen (diese Bezeichnung setzt sich aus Arier und Germanen zusammen), eine mystische Priesterkaste, als Hüter des uralten Wissens der Germanen. Durch die gewaltsame Christianisierung ging dieses größtenteils verloren. Nur in Runeninschriften sei es noch in verschlüsselter Form erhalten. List gewann seine Erkenntnisse über die Bedeutung germanischer [[Runen]], die er 1907 in dem Werk Das Geheimnis der Runen niederlegte, nicht durch archäologische oder linguistische Forschung sondern durch Eingebungen. Er nannte diese Technik „Erberinnern“. Auf diese Weise meinte er erfahren zu haben, dass die Armanen neben weitreichenden kosmologischen, astronomischen und medizinischen Kenntnissen auch über magische Fähigkeiten verfügt hatten. List strebte nach der Rekonstruktion der &amp;quot;Wotansreligion&amp;quot;, seiner Meinung nach die älteste und erhabendste Religion der Welt&amp;lt;ref&amp;gt;Sünner, Rüdiger: Schwarze Sonne. Entfesselung und Missbrauch der Mythen im Nationalsozialismus und rechte Esoterik, Freibug i.B. 1999, 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei ihm finden sich bereits starke dualistische Elemente. So stellte er germanische Mystik der lateinischen Rationalität gegenüber und brandmarkte Juden als rassisch minderwertiges „Schmarotzervolk“ &amp;lt;ref&amp;gt;Sünner, Rüdiger: Schwarze Sonne. Entfesselung und Missbrauch der Mythen im Nationalsozialismus und rechte Esoterik, Freibug i.B. 1999, 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Vermischung der arischen Rasse mit anderen lehnte er strikt ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Mönch Adolf Lanz, der sich Baron Dr. Jörg Lanz von Liebenfels nannte und ein Schüler Lists war, kombinierte Lists Ideen mit christlichen Elementen und Versatzstücken aus der Artus-Sage. In einem prähistorischen Paradies hätten die Arier als reinblütige und halbgöttliche Rasse gelebt, bis es durch die Vermischung mit niederen Rassen zum Sündenfall kam. Dadurch verloren die Arier ihre überragenden magischen und intellektuellen Fähigkeiten. Abhilfe sollte die „Rückzüchtung“ der arischen Rasse schaffen. Dazu wollte Lanz „Zuchtmutterklöster“ errichten, wo sich blonde und blauäugige Männer und mit ausgewählten Frauen fortpflanzen sollten. „Minderrassige“, wozu er auch die Juden zählte, sollten deportiert und sterilisiert werden. Lanz verbreitete seine Ideen von 1905-1930 in der Zeitschrift „Ostara - Briefbücherei der Blonden und Mannesrechtler“. Von Adolf Hitler ist bekannt, dass er ein begeisterter Leser war&amp;lt;ref&amp;gt;Barth, Claudia: Über alles in der Welt – Esoterik und Leitkultur, Aschaffenburg 2003, 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Ariosophische Elemente spielten in der Ideologie des Nationalsozialismus eine wichtige Rolle. Hitler selbst war jedoch stets darauf bedacht, Distanz zu den als wunderlich und verschroben geltenden Ariosophen zu wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ariosophische Organisationen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Ariosophen schlossen sich in verschiedenen Organisationen zusammen. Lanz von Liebenfels gründete 1905 in Wien die Guido-von-List-Gesellschaft, die sich bald zu einem Zentrum des österreichischen Antisemitismus entwickelte. Auch im deutschen Kaiserreich entstanden Ableger der List-Gesellschaft. Als inneren  Zirkel der Gesellschaft gründete List 1911 den Hohen Armanen Orden. In ihm sah List die Keimzelle für die Führer der zur Weltherrschaft bestimmten Arier&amp;lt;ref&amp;gt;Barth, Claudia: Über alles in der Welt – Esoterik und Leitkultur, Aschaffenburg 2003, 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;Lanz erwarb 1907 Burg Werfenstein an der Donau um von dort seinen Orden des Neuen Tempels (ONT) zu betreiben. Lanz hisste auf seiner Burg eine Swastika-Fahne, dass Symbol hielt er für altgermanisch. Er und seine Anhänger führten auf der Burg im so genannten Gralraum „Rituale“ durch, in denen sie Gott beschworen die „Minderrassigen“ zu vernichten und die Arier wieder zur Weltherrschaft zu führen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf und Sigrun Schleipfer gründeten 1976 den Armanenorden, der heute innerhalb rechter [[Neopaganismus|neuheidnischer Gruppen]] eine wichtige Rolle spielt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.relinfo.ch/ao/info.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er vertreibt u.a. die Schriften von Lanz und List und setzt sich für die Verbreitung der &amp;quot;Wotansreligion&amp;quot; ein.  Sigrun Schleipfer, die sich mittlerweile „von Schlichting“ nennt, erwarb 1995 „Feenschloss“ Rothenhorn (bei Szlichtyngowa im westlichen Polen) um es zu einem Zentrum eines heidnischen Germanentums auszubauen. Im Jahr 2000 wurde auch der ONT wiedergedründet, das Ordenshaus befindet sich in Leipzig&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.deutschekirche.drhr.de/index.php?action2=Ordenszentrum&amp;amp;root=002&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Varus</name></author>
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