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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-07T21:20:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Weleda_AG&amp;diff=53170</id>
		<title>Weleda AG</title>
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		<updated>2010-08-09T20:15:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Twister: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weleda&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein weltweit operierendes Pharmaunternehmen für [[Anthroposophische Heilmittel]] und Körperpflegemittel, das eng mit dem [[Esoterik|esoterischen]] Konzept der [[Anthroposophie]] verknüpft ist. Der Firmenhauptsitz ist in Arlesheim (Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weleda&amp;amp;nbsp;AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht. Unternehmerisch geführt wird die Weleda Gruppe von der Weleda Gruppenleitung (WGL). Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Unternehmensstrategie auf internationaler Ebene. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 übernahm Patrick Sirdey den Vorsitz der WGL. Er ist außerdem Mitglied der Geschäftsleitungen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Der größte Teil des Arzneimittel- und Naturkosmetiksortiments wird in den Betrieben dieser drei Länder produziert. Daneben gibt es in über 15&amp;amp;nbsp;weiteren Ländern Weleda Niederlassungen, die zusammen mit den drei Kernbetrieben insgesamt über 1.700&amp;amp;nbsp;Menschen beschäftigen. 2007 betrug der Umsatz 361&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1976 wirken Weleda-Mitarbeiter in der Deutschen Homöopathischen Arzneimittel-Kommission als Lobbyisten für die anthroposophische Medizin an den Arzneibuch-Monografien des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weleda&amp;amp;nbsp;AG entstand aus der 1922 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Internationale Laboratorien &amp;amp; Klinisch-Therapeutisches Institut Arlesheim AG&amp;#039;&amp;#039; mit Beteiligung der &amp;#039;&amp;#039;Futurum AG – ökonomische Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte (Dornach)&amp;#039;&amp;#039;. Sechs Jahre später wurde der Name Weleda markenrechtlich geschützt. Der Name Weleda geht auf die germanische &amp;#039;&amp;#039;Veleda&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktspektrum==&lt;br /&gt;
Die Weleda&amp;amp;nbsp;AG stellt rund 1.400&amp;amp;nbsp;anthroposophische Heilmittel her. Darunter befinden sich viele [[Homöopathie|homöopathische Präparate]], aber auch sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kompositionen&amp;#039;&amp;#039;, die aus Substanzen von Pflanzen, Tieren und Mineralien hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweites Geschäftsfeld produziert und vertreibt das Unternehmen etwa 100&amp;amp;nbsp;Körperpflegemittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;quot;Naturheilkundliche Frostschutzcreme&amp;quot; der Weleda für KZ-Experimente in Dachau==&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren geriet das Unternehmen in die Kritik, weil bekannt wurde, dass Weleda während der Zeit des Nationalsozialismus dem KZ-Arzt und Himmler-Protegé&amp;amp;nbsp;[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Rascher Sigmund Rascher] (siehe auch das Laborjournal dazu: [http://www.laborjournal.de/rubric/buch/2006/b_07_05.lasso]) eine &amp;#039;&amp;#039;Naturheilkundliche Frostschutzcreme&amp;#039;&amp;#039; geliefert hatte. Rascher setzte die Weleda-Creme im Rahmen von Unterkühlungsversuchen an Häftlingen im Konzentrationslager Dachau ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Leiter des Heilpflanzenanbaus bei der Weleda&amp;amp;nbsp;AG in Schwäbisch Gmünd, Franz Lippert, war für die Heilkräuterversuchsanlage der SS beim Konzentrationslager Dachau verantwortlich. Lippert hatte die Stelle bei der Weleda&amp;amp;nbsp;AG im Herbst 1940 aufgegeben und trat im September 1941 seine Stelle in Dachau an, wo er bis zum März 1945 blieb. Ein nach Kriegsende gegen Lippert eingeleitetes Verfahren wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Uwe Werner: Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus: (1933–1945), München 1999, ISBN 3-486-56362-9&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer, Frankfurt am Main 1997 – vgl. dazu die Rezension von Götz Aly: In der Geisterbahn des Fortschritts, in: Berliner Zeitung vom 6. September 1997, online abrufbar über das Textarchiv der Berliner Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Twister</name></author>
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