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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100288</id>
		<title>Veganismus</title>
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		<updated>2012-12-08T12:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Ethische Gründe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Veganlogo.jpg|Logo der Veganer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lebenseinstellung, die auf einer strikten Ablehnung der Haltung und Nutzung von Tieren und dem Gebrauch jeglicher tierischer Produkte beruht. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung (neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier und Honig) als auch auf andere tierische Produkte wie Leder, Wolle, Naturseide, Pelze, aber auch Medikamente, Kosmetika und Reinigungsmittel (z.B. Hormone, Gelatine, Tierversuche). Einige Veganer lehnen auch Impfungen und Medikamente wegen der dafür notwendigen Tierversuche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweggründe für diese Lebenseinstellung sind ethischer Natur. Veganer betrachten die Nutzung von Tieren als Ausbeutung anderer Kreaturen, die sie unbedingt vermeiden wollen ([[Tierrechte|Tierrechtler]]). Andere Beweggründe sind die Umsetzung umweltgerechten Verhaltens, Kritik an der industriellen Massentierhaltung, aber auch gesundheitliche und [[Spiritismus|spirituelle]] oder [[Esoterik|esoterische]] Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders radikaler [[Rohkost]]-Veganismus wird von den Anhängern der [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Lebensmittel==&lt;br /&gt;
Veganer ernähren sich neben Obst und Gemüse von Substituten tierischer Nahrungsmittel, meist auf der Basis von Soja (Tofu, Sojamilch). Milchaustauschprodukte gibt es auch als Getreidemilch, Hafermilch, Hanfmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch und Sesammilch. Käsealternativen werden auf der Basis von Hefe hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus&amp;lt;/ref&amp;gt; Da solche Nahrungsmittel alle zu wenig bis kein Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 enthalten, ist außerdem die Zufuhr dieses Vitamins als [[Nahrungsergänzungsmittel]] nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ethische Gründe==&lt;br /&gt;
Vegan lebende Menschen sehen in ihrer Lebenseinstellung eine völlige Abkehr von der Ausbeutung von Tieren, die sie als [[Tierrechte|gleichberechtigte Mitgeschöpfe]] mit einem Recht auf artgerechtes Leben sehen. Diese Einstellung wird in Veganerkreisen beispielsweise mit dem Slogan &amp;quot;Fleisch ist Mord&amp;quot; propagiert. Da die Milch- und Eierproduktion untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden sind, lehnen Veganer auch den Genuss von Milchprodukten und Eiern ab. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Die männlichen Kälber sind aber für die Milchwirtschaft überflüssig und landen im Schlachthof. Ebenso werden bei der Legehennenaufzucht die männlichen Küken sofort getötet. Dabei kann die Kritik an tierquälerischen Aufzucht-, Transport- und Schlachtmethoden, die die Massentierhaltung mit sich bringt, durchaus gerechtfertigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animals-angels.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beweggrund für eine vegane Ernährung wird z.T. der Wunsch nach einer &amp;quot;natürlichen&amp;quot; Ernährung genannt. Veganismus in der heutigen Form ist ein relativ junges kulturelles Phänomen, das sich nur schwerlich über Begriffe wie &amp;quot;Natürlichkeit&amp;quot; legitimieren lässt. Die Argumentation der &amp;quot;Natürlichkeit&amp;quot; einer veganer Ernährung stützt sich häufig auf die Annahme, der Mensch sei kein Fleischfresser (Carnivore). Nach heutigem Kenntnisstand ist der Homo sapiens weder ein reiner Fleischfresser (Carnivore) noch ein reiner Pflanzenfresser (Herbivore), sondern ein so genannter Allesfresser (Omnivore); umstritten ist allerdings, welcher Anteil der Nahrungsaufnahme auf Fleisch und auf Pflanzenkost entfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1747-0080.2007.00194.x/full Neil Mann, Nutrition &amp;amp; Dietetics, Special Issue: The Role of Red Meat in the Australian Diet. Page S99–S195, Volume 64, Issue Supplement s4, pages S102–S107, September 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die omnivore Lebensweise erleichterte es dem modernen Menschen, sich nahezu jedes Ökosystem der Erde als Lebensraum zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Ströhle, Andreas Hahn: [http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2006/02_06/EU02_52_58.pdf Evolutionäre Ernährungswissenschaft und „steinzeitliche“ Ernährungsempfehlungen – Stein der alimentären Weisheit oder Stein des Anstoßes?] In: Ernährungs-Umschau Original. Band 53, Nr. 2, 2006, S. 52–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Veganismus ist daher vielmehr eine kulturelle Entscheidung und lässt sich kaum über die &amp;quot;natürliche&amp;quot; Entwicklungsgeschichte des Menschen begründen.&lt;br /&gt;
[[image:PETA.jpg|thumb|Aktion von [[PETA]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veganismus als Ideologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Tierrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise beinhaltet oft die Ansicht, dass die Abgrenzung zwischen Menschen und Tieren willkürlich ist und zu einer Ungleichbehandlung der Tiere führe, &amp;#039;&amp;#039;Speziesismus&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an den Begriff Rassismus. Diese ist das Kernstück des Konzepts der &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte&amp;#039;&amp;#039;, deren Vertreter eine ethische Umgestaltung der menschlischen Gesellschaft hin zum Veganismus erreichen wollen. Tierrechtler lehnen den Speziesismus strikt ab, ebenso wie das Halten von Heim- und Reittieren, und fordern für Tiere die gleichen Grundrechte wie für Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivisten der Tierrechtsbewegung zeichnen sich häufig durch radikale Ansichten und Menschenhass aus und bringen ihre Überzeugungen zum Teil mit radikalen Maßnahmen zum Ausdruck. Dazu gehört die Befreiung von Tieren aus der Gefangenschaft, auch wenn diese in der Wildnis nicht überlebensfähig sind oder Schaden an der heimischen Tierwelt anrichten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/17/tierschutzer-tausende-nerze-auf-beutezug-okosysteme-bedroht/5246/&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Beispiel ist die Freilassung von Minks, einer amerikanischen Nerzart aus Pelztierfarmen, die den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt hat). Die Freilassung von Labor- und Versuchstieren schädigt nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern kann zur Verbreitung von Krankheitserregern führen. Somit ist es nicht gerechtfertigt, radikale Tierrechtler als Tierschützer zu bezeichnen; die radikale Tierrechtsbewegung ist nicht gleichzusetzen mit Personen, die dafür eintreten, Missstände in der Tierhaltung und Tierquälerei zu beseitigen oder die sich im Artenschutz engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideologischen Inhalte der Tierrechtsbewegung werden in drastischen Abbildungen von misshandelten Tieren oder Menschen in vergleichbaren Situationen wie Haustiere (bzw. als Tierprodukt) in die Öffentlichkeit transportiert. Dabei überwiegt der entrüstet vorgetragene Appell an die Emotionen der Menschen die sachlichen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist besonders in Veganerforen im Internet ein andere Menschen herabwürdigendes Vokabular. Es wird z.B. von &amp;quot;Tierleichenfressern&amp;quot; oder &amp;quot;Tiermördern&amp;quot; gesprochen, von &amp;quot;Bienenerbrochenem&amp;quot; (Honig), &amp;quot;Hühnermenstruationsprodukten&amp;quot; (Eier), allgemein von &amp;quot;Tierqualprodukten&amp;quot;. Selbst Vegetarier werden als &amp;quot;Mörder&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Vorteile==&lt;br /&gt;
Veganer berufen sich vielfach darauf, dass ihre Ernährungsweise gesünder sei als eine Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Vegetarier leiden weniger häufig an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten seltener auf, wie in einigen Studien gezeigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat hat sich unabhängig vom Veganismus die wissenschaftlich begründete Erkenntnis von der gesundheitsfördernden Wirkung von Vollkornprodukten, frischen Früchten und Nüssen durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot;&amp;gt;Walter P., Baerlocher K., Camenzind-Frey E., Pichler R., Reinli K., Schutz Y., Wenk C. (eds.) Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Bern, Bundesamt für Gesundheit, 2007. ([http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05219/index.html?lang=de. PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzicht auf Fleisch und die damit verbundene verringerte Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren könnte auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Die Aussage, dass Fleischgenuss schädlich und direkt für verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes verantwortlich sei, ist dagegen unbegründet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist der Grund für den besseren Gesundheitszustand der Vegetarier auch auf ihren generell gesünderen Lebenswandel zurückzuführen –  sie trinken durchschnittlich weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?query=Vegetarier&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?id=2103&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung findet die vegane Ernährungsweise von einer Vielzahl pseudowissenschaftlicher Ansichten, dass [[Milchlüge|Milch]] (bzw. Kasein) giftig oder krebserregend sei, dass tierische Proteine Auslöser für verschiedene Zivilisationskrankheiten (Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Allergien) seien und den Körper [[Übersäuerung|übersäuern]] und mit [[Entschlackung|&amp;quot;Schlacken&amp;quot;]] anreicherten. Ein Übermaß an Eiweißzufuhr durch Fleisch führe zudem zu einer wissenschaftlich nicht belegten &amp;quot;[[Eiweißspeicherkrankheit]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweissspeicherkrankheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteren Beleg, dass ihre Lebensweise die gesündere sei, nennen Veganer die so genannte China-Studie von [[Colin T. Campbell]], Professor für Biochemie an der Cornell University Ithaca, New York (USA), die jedoch in der Aussage, dass tierische Proteine generell gesundheitsschädlich sind, wissenschaftlich unhaltbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/China-Study.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/Campbell-Masterjohn.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Risiken==&lt;br /&gt;
===Vitamin B12-Mangel===&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise hat einige deutliche Risiken. Besondere Bedeutung kommt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitamin&amp;amp;nbsp;B12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu, das fast ausschließlich in tierischen Geweben vorkommt, so dass eine vegane Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin&amp;amp;nbsp;B12-Mangel führen kann&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizinfo.de/haematologie/anaemie/vitamin_b12_mangelanaemie.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen von Vitamin B12, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. [[Spirulina]], [[Chlorella]] und [[AFA-Algen]]).[19] Diverse Algen-Produkte (Nori, Chlorella) sowie Sauerkraut und ungewaschenes Obst und Gemüse enthalten keine nennenswerten Anteile an wirksamen Cobalamin-Verbindungen, sie enthalten vielfach überwiegend Vitamin-B12-Analoga. Gerade bei einer Unterversorgung mit wirksamen Cobalamin-Verbindungen ist die zusätzliche Zufuhr von B12-Analoga mit gesundheitlichen Risiken verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Carmel%20R,%20Karnaze%20DS,%20Weiner%20JM.%20Neurologic&amp;lt;/ref&amp;gt; Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Vorkommen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die American Dietic Association empfiehlt insbesondere Veganern daher den Verzehr von Vitamin B12 angereicherten Produkten oder die Einnahme geeigneter Nahrungsergänzungsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eatright.org/WorkArea/linkit.aspx?LinkIdentifier=id&amp;amp;ItemID=8417 Position of the American Dietetic Association: Vegetarian Diets (2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Vitamin B12 kann für eine Störung der Blutbildung (perniziöse Anämie) und vor allem für Störungen von Nervenfunktionen und der Hirnentwicklung (Polyneuropathie und Funikuläre Myelose&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.krankheiten.de/Krankheiten/funikulaere_myelose.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) ursächlich sein. Zudem ist Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Hohe Homocystein-Werte gelten als möglicher Risikofaktor für Arteriosklerose und erhöhen damit eventuell die Gefahr etwa für Herzinfarkt und Schlaganfall.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist es nicht einfach, ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium (wichtig für den Knochenaufbau) sind, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenmangel===&lt;br /&gt;
Zusätzlich auffällig war bei Frauen eine schlechte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenversorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer Untersuchung von Veganerinnen hatten rund 40% der jungen Frauen zu geringe Werte, obwohl fast alle nominell genügend Eisen aufnahmen. Die Erklärung für dieses scheinbare Paradox: Pflanzliches Eisen ist für den Körper wesentlich schlechter verfügbar als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Während Stoffe wie Vitamin&amp;amp;nbsp;C die Eisenresorption verstärken, hemmen andere die Aufnahme, etwa die in Spinat und Rhabarber enthaltene Oxalsäure.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mangel an anderen Nährstoffen===&lt;br /&gt;
Bei veganer Kost können auch Defizite von Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, und Vitamin D auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1295570657095/Naehrstoff-Ausgleich-Strenge-vegetarische-Kost-kann-Mangel-erzeugen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Versorgung des Körpers mit Proteinen kann zu gering ausfallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29348&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb viele vegan lebende Menschen Sojaproduke zu sich nehmen, um dem Mangel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Risiken eines erhöhten Sojaverzehrs===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eiweißreiche Pflanze. Da Eiweiß für das Leben in freier Natur nicht nur wichtig, sondern auch knapp ist, sind eiweißreiche Pflanzen wie die Sojabohne reich an Abwehrstoffen gegen Fraßfeinde. Mit Phyto-Hormonen wird die Fruchtbarkeit von Fraßfeinden geschädigt (verschiedene Zootiere wurden dadurch unfruchtbar), mit Enzyminhibitoren die Eiweißverdauung blockiert, mit Saponinen die Darmwand geschädigt usw. Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das King’s College London kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen mit einem Kinderwunsch durch eine sojareiche Ernährung seltener schwanger werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/health/article-387376/Is-soya-bean.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-45704.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in Soja enthaltene Genistein, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phytoöstrogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, beeinträchtigt bereits in geringen Mengen Spermien auf ihrer Wanderung zur Eizelle. Beim Menschen wurden - so eine Studie aus den USA - Hirnprobleme beobachtet. Wer gerne Tofu aß, dessen intellektuelle Fähigkeiten litten. Je mehr Sojakäse auf dem Speiseplan stand, desto schlechter war die Denkfähigkeiten der Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Demenzerkrankungen assoziiert. Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von [[Isoflavone|Isoflavonoiden]] aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt; Soja ist daneben auch ein starkes Allergen, das insbesondere schwere Reaktionen bei Birkenpollenallergikern hervorrufen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/208/sojaprodukte_koennen_bei_birkenpollen_allergikern_schwere_allergische_reaktionen_ausloesen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Ernährung von Kindern==&lt;br /&gt;
Bei einigen streng veganen Familien werden bereits kleine Kinder vegan ernährt. Sie erhalten nach Ende der Stillzeit Kokos- oder Sojamilch, Tee und Säfte und als feste Nahrung ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel. Diese Form der Ernährung birgt lebensgefährliche Risiken für Kleinkinder durch Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Jod sowie an Vitaminen, vor allem Vitamin B12.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2004/04/ph0404_212.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen, kommt es zu Entwicklungsstörungen, die sogar zum Tod des Kindes wegen Mangelernährung führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oe24.at/welt/weltchronik/Veganer-Eltern_liessen_Tochter_verhungern_282613.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shortnews.de/start.cfm?id=666663&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,328416,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467 Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen. Tagesanzeiger, 7. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mangel an Vitamin B12 kann bei Säuglingen zu irreversiblen Hirnschäden führen. Eine streng vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern wird daher als ungeeignet bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eufic.org/page/de/faqid/53/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu tierischen Eiweißen dient vielfach Soja. Soja enthält eine erhebliche Menge Isoflavone (Phytoöstrogene), also Naturstoffe, die wie weibliche Sexualhormone wirken. In Sojamilch wurden Konzentrationen gefunden, die - rechnet man das Ganze auf das Gewicht eines Säuglings um - der Dosis entsprechen, die in mehreren Antibabypillen enthalten ist. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass dabei tatsächlich hormonelle Effekte auftreten; bei Mädchen beispielsweise eine zu früh einsetzende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen wird - aufgrund von Tierversuchen - befürchtet, dass die Hoden geschädigt werden. Männliche Ratten, deren Mütter mit Soja gefüttert worden waren, waren impotent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendet man die Säuglingsnahrung nach den Angaben der Hersteller, dann ist die zugeführte Dosis extrem hoch – sie ist um ein Vielfaches höher als die Dosis, die bei Frauen in der Menopause zur Linderung von Beschwerden eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Gesundheit-Krebs-Oestrogen;art300,2350650&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kam es auch zur Zurückbildung des Thymus, einem gerade in der frühen Kindheit wichtigen Organ des Immunsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen jedoch nur sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren. Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält die Muttermilch stillender Veganerinnen in einzelnen Fällen einen geringeren Gehalt an Nährstoffen (Lactose, Fette und Proteine), was teilweise zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Wachstumsretardierung bei den Säuglingen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 verhungerte im deutschen Paderborn der 16 Monate alte Leon. In der streng vegan lebenden Familie gab es weder Milch noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen. Völlig entkräftet war das Kleinkind schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben. Wegen des Hungertods ihres Sohnes wurde das Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern, insbesondere die Mutter (eine Krankenschwester), glaubten im Interesse ihres Kindes zu handeln und ließen aus Misstrauen gegen die Schulmedizin keine ärztliche Behandlung zu. Die Mutter versuchte vergeblich, ihren Sohn mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten strikt nach einem Fachbuch für vegane Ernährung nach [[Franz Konz]] (Steuerexperte und Medizinlaie) gefüttert. Der Junge wurde unter anderem mit Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/kind-verhungert-bewaehrungsstrafen-fuer-veganer-eltern-a-328416.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Konz reagierte folgendermaßen auf den Tod: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos [...] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten [...] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[PETA]]&lt;br /&gt;
*[[Urkost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.antivegan.at/index.php&lt;br /&gt;
*http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=4763&lt;br /&gt;
*[http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MT_Oesterreich/41_mtoe/MTA_41_S27.pdf Veganer-Kindern droht Mangelernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/veganismus-riskante-tierliebe-578145.html Veganismus - riskante Tierliebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;br /&gt;
[[category:Überzeugungssystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
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		<title>Veganismus</title>
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		<updated>2012-12-08T12:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Risiken von Soja */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Veganlogo.jpg|Logo der Veganer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lebenseinstellung, die auf einer strikten Ablehnung der Haltung und Nutzung von Tieren und dem Gebrauch jeglicher tierischer Produkte beruht. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung (neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier und Honig) als auch auf andere tierische Produkte wie Leder, Wolle, Naturseide, Pelze, aber auch Medikamente, Kosmetika und Reinigungsmittel (z.B. Hormone, Gelatine, Tierversuche). Einige Veganer lehnen auch Impfungen und Medikamente wegen der dafür notwendigen Tierversuche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweggründe für diese Lebenseinstellung sind ethischer Natur. Veganer betrachten die Nutzung von Tieren als Ausbeutung anderer Kreaturen, die sie unbedingt vermeiden wollen ([[Tierrechte|Tierrechtler]]). Andere Beweggründe sind die Umsetzung umweltgerechten Verhaltens, Kritik an der industriellen Massentierhaltung, aber auch gesundheitliche und [[Spiritismus|spirituelle]] oder [[Esoterik|esoterische]] Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders radikaler [[Rohkost]]-Veganismus wird von den Anhängern der [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Lebensmittel==&lt;br /&gt;
Veganer ernähren sich neben Obst und Gemüse von Substituten tierischer Nahrungsmittel, meist auf der Basis von Soja (Tofu, Sojamilch). Milchaustauschprodukte gibt es auch als Getreidemilch, Hafermilch, Hanfmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch und Sesammilch. Käsealternativen werden auf der Basis von Hefe hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus&amp;lt;/ref&amp;gt; Da solche Nahrungsmittel alle zu wenig bis kein Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 enthalten, ist außerdem die Zufuhr dieses Vitamins als [[Nahrungsergänzungsmittel]] nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ethische Gründe==&lt;br /&gt;
Vegan lebende Menschen sehen in ihrer Lebenseinstellung eine völlige Abkehr von der Ausbeutung von Tieren, die sie als [[Tierrechte|gleichberechtigte Mitgeschöpfe]] mit einem Recht auf artgerechtes Leben sehen. Diese Einstellung wird in Veganerkreisen beispielsweise mit dem Slogan &amp;quot;Fleisch ist Mord&amp;quot; propagiert. Da die Milch- und Eierproduktion untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden sind, lehnen Veganer auch den Genuss von Milchprodukten und Eiern ab. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Die männlichen Kälber sind aber für die Milchwirtschaft überflüssig und landen im Schlachthof. Ebenso werden bei der Legehennenaufzucht die männlichen Küken sofort getötet. Dabei kann die Kritik an tierquälerischen Aufzucht-, Transport- und Schlachtmethoden, die die Massentierhaltung mit sich bringt, durchaus gerechtfertigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animals-angels.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits beruhen die Stoff- und Energiekreisläufe in der Natur darauf, dass in den eng verflochtenen Nahrungsnetzen tierische Nahrung aufgenommen wird und carnivore (fleischfressende) Tiere eine wichtige Rolle im Naturhaushalt bei der Regulation der Herbivoren (Pflanzenfresser) spielen, was wiederum eine Übernutzung der Vegetation (Überweidung) verhindert. Somit wäre der Beweggrund einer &amp;quot;natürlicheren&amp;quot; Lebensweise auf Basis rein pflanzlicher Ernährung nicht plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:PETA.jpg|thumb|Aktion von [[PETA]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veganismus als Ideologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Tierrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise beinhaltet oft die Ansicht, dass die Abgrenzung zwischen Menschen und Tieren willkürlich ist und zu einer Ungleichbehandlung der Tiere führe, &amp;#039;&amp;#039;Speziesismus&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an den Begriff Rassismus. Diese ist das Kernstück des Konzepts der &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte&amp;#039;&amp;#039;, deren Vertreter eine ethische Umgestaltung der menschlischen Gesellschaft hin zum Veganismus erreichen wollen. Tierrechtler lehnen den Speziesismus strikt ab, ebenso wie das Halten von Heim- und Reittieren, und fordern für Tiere die gleichen Grundrechte wie für Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivisten der Tierrechtsbewegung zeichnen sich häufig durch radikale Ansichten und Menschenhass aus und bringen ihre Überzeugungen zum Teil mit radikalen Maßnahmen zum Ausdruck. Dazu gehört die Befreiung von Tieren aus der Gefangenschaft, auch wenn diese in der Wildnis nicht überlebensfähig sind oder Schaden an der heimischen Tierwelt anrichten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/17/tierschutzer-tausende-nerze-auf-beutezug-okosysteme-bedroht/5246/&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Beispiel ist die Freilassung von Minks, einer amerikanischen Nerzart aus Pelztierfarmen, die den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt hat). Die Freilassung von Labor- und Versuchstieren schädigt nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern kann zur Verbreitung von Krankheitserregern führen. Somit ist es nicht gerechtfertigt, radikale Tierrechtler als Tierschützer zu bezeichnen; die radikale Tierrechtsbewegung ist nicht gleichzusetzen mit Personen, die dafür eintreten, Missstände in der Tierhaltung und Tierquälerei zu beseitigen oder die sich im Artenschutz engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideologischen Inhalte der Tierrechtsbewegung werden in drastischen Abbildungen von misshandelten Tieren oder Menschen in vergleichbaren Situationen wie Haustiere (bzw. als Tierprodukt) in die Öffentlichkeit transportiert. Dabei überwiegt der entrüstet vorgetragene Appell an die Emotionen der Menschen die sachlichen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist besonders in Veganerforen im Internet ein andere Menschen herabwürdigendes Vokabular. Es wird z.B. von &amp;quot;Tierleichenfressern&amp;quot; oder &amp;quot;Tiermördern&amp;quot; gesprochen, von &amp;quot;Bienenerbrochenem&amp;quot; (Honig), &amp;quot;Hühnermenstruationsprodukten&amp;quot; (Eier), allgemein von &amp;quot;Tierqualprodukten&amp;quot;. Selbst Vegetarier werden als &amp;quot;Mörder&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Vorteile==&lt;br /&gt;
Veganer berufen sich vielfach darauf, dass ihre Ernährungsweise gesünder sei als eine Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Vegetarier leiden weniger häufig an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten seltener auf, wie in einigen Studien gezeigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat hat sich unabhängig vom Veganismus die wissenschaftlich begründete Erkenntnis von der gesundheitsfördernden Wirkung von Vollkornprodukten, frischen Früchten und Nüssen durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot;&amp;gt;Walter P., Baerlocher K., Camenzind-Frey E., Pichler R., Reinli K., Schutz Y., Wenk C. (eds.) Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Bern, Bundesamt für Gesundheit, 2007. ([http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05219/index.html?lang=de. PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzicht auf Fleisch und die damit verbundene verringerte Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren könnte auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Die Aussage, dass Fleischgenuss schädlich und direkt für verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes verantwortlich sei, ist dagegen unbegründet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist der Grund für den besseren Gesundheitszustand der Vegetarier auch auf ihren generell gesünderen Lebenswandel zurückzuführen –  sie trinken durchschnittlich weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?query=Vegetarier&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?id=2103&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung findet die vegane Ernährungsweise von einer Vielzahl pseudowissenschaftlicher Ansichten, dass [[Milchlüge|Milch]] (bzw. Kasein) giftig oder krebserregend sei, dass tierische Proteine Auslöser für verschiedene Zivilisationskrankheiten (Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Allergien) seien und den Körper [[Übersäuerung|übersäuern]] und mit [[Entschlackung|&amp;quot;Schlacken&amp;quot;]] anreicherten. Ein Übermaß an Eiweißzufuhr durch Fleisch führe zudem zu einer wissenschaftlich nicht belegten &amp;quot;[[Eiweißspeicherkrankheit]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweissspeicherkrankheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteren Beleg, dass ihre Lebensweise die gesündere sei, nennen Veganer die so genannte China-Studie von [[Colin T. Campbell]], Professor für Biochemie an der Cornell University Ithaca, New York (USA), die jedoch in der Aussage, dass tierische Proteine generell gesundheitsschädlich sind, wissenschaftlich unhaltbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/China-Study.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/Campbell-Masterjohn.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Risiken==&lt;br /&gt;
===Vitamin B12-Mangel===&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise hat einige deutliche Risiken. Besondere Bedeutung kommt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitamin&amp;amp;nbsp;B12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu, das fast ausschließlich in tierischen Geweben vorkommt, so dass eine vegane Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin&amp;amp;nbsp;B12-Mangel führen kann&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizinfo.de/haematologie/anaemie/vitamin_b12_mangelanaemie.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen von Vitamin B12, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. [[Spirulina]], [[Chlorella]] und [[AFA-Algen]]).[19] Diverse Algen-Produkte (Nori, Chlorella) sowie Sauerkraut und ungewaschenes Obst und Gemüse enthalten keine nennenswerten Anteile an wirksamen Cobalamin-Verbindungen, sie enthalten vielfach überwiegend Vitamin-B12-Analoga. Gerade bei einer Unterversorgung mit wirksamen Cobalamin-Verbindungen ist die zusätzliche Zufuhr von B12-Analoga mit gesundheitlichen Risiken verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Carmel%20R,%20Karnaze%20DS,%20Weiner%20JM.%20Neurologic&amp;lt;/ref&amp;gt; Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Vorkommen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die American Dietic Association empfiehlt insbesondere Veganern daher den Verzehr von Vitamin B12 angereicherten Produkten oder die Einnahme geeigneter Nahrungsergänzungsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eatright.org/WorkArea/linkit.aspx?LinkIdentifier=id&amp;amp;ItemID=8417 Position of the American Dietetic Association: Vegetarian Diets (2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Vitamin B12 kann für eine Störung der Blutbildung (perniziöse Anämie) und vor allem für Störungen von Nervenfunktionen und der Hirnentwicklung (Polyneuropathie und Funikuläre Myelose&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.krankheiten.de/Krankheiten/funikulaere_myelose.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) ursächlich sein. Zudem ist Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Hohe Homocystein-Werte gelten als möglicher Risikofaktor für Arteriosklerose und erhöhen damit eventuell die Gefahr etwa für Herzinfarkt und Schlaganfall.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist es nicht einfach, ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium (wichtig für den Knochenaufbau) sind, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenmangel===&lt;br /&gt;
Zusätzlich auffällig war bei Frauen eine schlechte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenversorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer Untersuchung von Veganerinnen hatten rund 40% der jungen Frauen zu geringe Werte, obwohl fast alle nominell genügend Eisen aufnahmen. Die Erklärung für dieses scheinbare Paradox: Pflanzliches Eisen ist für den Körper wesentlich schlechter verfügbar als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Während Stoffe wie Vitamin&amp;amp;nbsp;C die Eisenresorption verstärken, hemmen andere die Aufnahme, etwa die in Spinat und Rhabarber enthaltene Oxalsäure.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mangel an anderen Nährstoffen===&lt;br /&gt;
Bei veganer Kost können auch Defizite von Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, und Vitamin D auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1295570657095/Naehrstoff-Ausgleich-Strenge-vegetarische-Kost-kann-Mangel-erzeugen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Versorgung des Körpers mit Proteinen kann zu gering ausfallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29348&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb viele vegan lebende Menschen Sojaproduke zu sich nehmen, um dem Mangel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Risiken eines erhöhten Sojaverzehrs===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eiweißreiche Pflanze. Da Eiweiß für das Leben in freier Natur nicht nur wichtig, sondern auch knapp ist, sind eiweißreiche Pflanzen wie die Sojabohne reich an Abwehrstoffen gegen Fraßfeinde. Mit Phyto-Hormonen wird die Fruchtbarkeit von Fraßfeinden geschädigt (verschiedene Zootiere wurden dadurch unfruchtbar), mit Enzyminhibitoren die Eiweißverdauung blockiert, mit Saponinen die Darmwand geschädigt usw. Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das King’s College London kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen mit einem Kinderwunsch durch eine sojareiche Ernährung seltener schwanger werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/health/article-387376/Is-soya-bean.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-45704.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in Soja enthaltene Genistein, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phytoöstrogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, beeinträchtigt bereits in geringen Mengen Spermien auf ihrer Wanderung zur Eizelle. Beim Menschen wurden - so eine Studie aus den USA - Hirnprobleme beobachtet. Wer gerne Tofu aß, dessen intellektuelle Fähigkeiten litten. Je mehr Sojakäse auf dem Speiseplan stand, desto schlechter war die Denkfähigkeiten der Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Demenzerkrankungen assoziiert. Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von [[Isoflavone|Isoflavonoiden]] aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt; Soja ist daneben auch ein starkes Allergen, das insbesondere schwere Reaktionen bei Birkenpollenallergikern hervorrufen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/208/sojaprodukte_koennen_bei_birkenpollen_allergikern_schwere_allergische_reaktionen_ausloesen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Ernährung von Kindern==&lt;br /&gt;
Bei einigen streng veganen Familien werden bereits kleine Kinder vegan ernährt. Sie erhalten nach Ende der Stillzeit Kokos- oder Sojamilch, Tee und Säfte und als feste Nahrung ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel. Diese Form der Ernährung birgt lebensgefährliche Risiken für Kleinkinder durch Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Jod sowie an Vitaminen, vor allem Vitamin B12.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2004/04/ph0404_212.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen, kommt es zu Entwicklungsstörungen, die sogar zum Tod des Kindes wegen Mangelernährung führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oe24.at/welt/weltchronik/Veganer-Eltern_liessen_Tochter_verhungern_282613.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shortnews.de/start.cfm?id=666663&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,328416,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467 Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen. Tagesanzeiger, 7. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mangel an Vitamin B12 kann bei Säuglingen zu irreversiblen Hirnschäden führen. Eine streng vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern wird daher als ungeeignet bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eufic.org/page/de/faqid/53/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu tierischen Eiweißen dient vielfach Soja. Soja enthält eine erhebliche Menge Isoflavone (Phytoöstrogene), also Naturstoffe, die wie weibliche Sexualhormone wirken. In Sojamilch wurden Konzentrationen gefunden, die - rechnet man das Ganze auf das Gewicht eines Säuglings um - der Dosis entsprechen, die in mehreren Antibabypillen enthalten ist. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass dabei tatsächlich hormonelle Effekte auftreten; bei Mädchen beispielsweise eine zu früh einsetzende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen wird - aufgrund von Tierversuchen - befürchtet, dass die Hoden geschädigt werden. Männliche Ratten, deren Mütter mit Soja gefüttert worden waren, waren impotent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendet man die Säuglingsnahrung nach den Angaben der Hersteller, dann ist die zugeführte Dosis extrem hoch – sie ist um ein Vielfaches höher als die Dosis, die bei Frauen in der Menopause zur Linderung von Beschwerden eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Gesundheit-Krebs-Oestrogen;art300,2350650&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kam es auch zur Zurückbildung des Thymus, einem gerade in der frühen Kindheit wichtigen Organ des Immunsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen jedoch nur sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren. Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält die Muttermilch stillender Veganerinnen in einzelnen Fällen einen geringeren Gehalt an Nährstoffen (Lactose, Fette und Proteine), was teilweise zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Wachstumsretardierung bei den Säuglingen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 verhungerte im deutschen Paderborn der 16 Monate alte Leon. In der streng vegan lebenden Familie gab es weder Milch noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen. Völlig entkräftet war das Kleinkind schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben. Wegen des Hungertods ihres Sohnes wurde das Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern, insbesondere die Mutter (eine Krankenschwester), glaubten im Interesse ihres Kindes zu handeln und ließen aus Misstrauen gegen die Schulmedizin keine ärztliche Behandlung zu. Die Mutter versuchte vergeblich, ihren Sohn mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten strikt nach einem Fachbuch für vegane Ernährung nach [[Franz Konz]] (Steuerexperte und Medizinlaie) gefüttert. Der Junge wurde unter anderem mit Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/kind-verhungert-bewaehrungsstrafen-fuer-veganer-eltern-a-328416.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Konz reagierte folgendermaßen auf den Tod: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos [...] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten [...] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[PETA]]&lt;br /&gt;
*[[Urkost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.antivegan.at/index.php&lt;br /&gt;
*http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=4763&lt;br /&gt;
*[http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MT_Oesterreich/41_mtoe/MTA_41_S27.pdf Veganer-Kindern droht Mangelernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/veganismus-riskante-tierliebe-578145.html Veganismus - riskante Tierliebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;br /&gt;
[[category:Überzeugungssystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100285</id>
		<title>Veganismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100285"/>
		<updated>2012-12-08T12:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Vitamin B12-Mangel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Veganlogo.jpg|Logo der Veganer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lebenseinstellung, die auf einer strikten Ablehnung der Haltung und Nutzung von Tieren und dem Gebrauch jeglicher tierischer Produkte beruht. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung (neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier und Honig) als auch auf andere tierische Produkte wie Leder, Wolle, Naturseide, Pelze, aber auch Medikamente, Kosmetika und Reinigungsmittel (z.B. Hormone, Gelatine, Tierversuche). Einige Veganer lehnen auch Impfungen und Medikamente wegen der dafür notwendigen Tierversuche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweggründe für diese Lebenseinstellung sind ethischer Natur. Veganer betrachten die Nutzung von Tieren als Ausbeutung anderer Kreaturen, die sie unbedingt vermeiden wollen ([[Tierrechte|Tierrechtler]]). Andere Beweggründe sind die Umsetzung umweltgerechten Verhaltens, Kritik an der industriellen Massentierhaltung, aber auch gesundheitliche und [[Spiritismus|spirituelle]] oder [[Esoterik|esoterische]] Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders radikaler [[Rohkost]]-Veganismus wird von den Anhängern der [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Lebensmittel==&lt;br /&gt;
Veganer ernähren sich neben Obst und Gemüse von Substituten tierischer Nahrungsmittel, meist auf der Basis von Soja (Tofu, Sojamilch). Milchaustauschprodukte gibt es auch als Getreidemilch, Hafermilch, Hanfmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch und Sesammilch. Käsealternativen werden auf der Basis von Hefe hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus&amp;lt;/ref&amp;gt; Da solche Nahrungsmittel alle zu wenig bis kein Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 enthalten, ist außerdem die Zufuhr dieses Vitamins als [[Nahrungsergänzungsmittel]] nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ethische Gründe==&lt;br /&gt;
Vegan lebende Menschen sehen in ihrer Lebenseinstellung eine völlige Abkehr von der Ausbeutung von Tieren, die sie als [[Tierrechte|gleichberechtigte Mitgeschöpfe]] mit einem Recht auf artgerechtes Leben sehen. Diese Einstellung wird in Veganerkreisen beispielsweise mit dem Slogan &amp;quot;Fleisch ist Mord&amp;quot; propagiert. Da die Milch- und Eierproduktion untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden sind, lehnen Veganer auch den Genuss von Milchprodukten und Eiern ab. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Die männlichen Kälber sind aber für die Milchwirtschaft überflüssig und landen im Schlachthof. Ebenso werden bei der Legehennenaufzucht die männlichen Küken sofort getötet. Dabei kann die Kritik an tierquälerischen Aufzucht-, Transport- und Schlachtmethoden, die die Massentierhaltung mit sich bringt, durchaus gerechtfertigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animals-angels.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits beruhen die Stoff- und Energiekreisläufe in der Natur darauf, dass in den eng verflochtenen Nahrungsnetzen tierische Nahrung aufgenommen wird und carnivore (fleischfressende) Tiere eine wichtige Rolle im Naturhaushalt bei der Regulation der Herbivoren (Pflanzenfresser) spielen, was wiederum eine Übernutzung der Vegetation (Überweidung) verhindert. Somit wäre der Beweggrund einer &amp;quot;natürlicheren&amp;quot; Lebensweise auf Basis rein pflanzlicher Ernährung nicht plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:PETA.jpg|thumb|Aktion von [[PETA]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veganismus als Ideologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Tierrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise beinhaltet oft die Ansicht, dass die Abgrenzung zwischen Menschen und Tieren willkürlich ist und zu einer Ungleichbehandlung der Tiere führe, &amp;#039;&amp;#039;Speziesismus&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an den Begriff Rassismus. Diese ist das Kernstück des Konzepts der &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte&amp;#039;&amp;#039;, deren Vertreter eine ethische Umgestaltung der menschlischen Gesellschaft hin zum Veganismus erreichen wollen. Tierrechtler lehnen den Speziesismus strikt ab, ebenso wie das Halten von Heim- und Reittieren, und fordern für Tiere die gleichen Grundrechte wie für Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivisten der Tierrechtsbewegung zeichnen sich häufig durch radikale Ansichten und Menschenhass aus und bringen ihre Überzeugungen zum Teil mit radikalen Maßnahmen zum Ausdruck. Dazu gehört die Befreiung von Tieren aus der Gefangenschaft, auch wenn diese in der Wildnis nicht überlebensfähig sind oder Schaden an der heimischen Tierwelt anrichten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/17/tierschutzer-tausende-nerze-auf-beutezug-okosysteme-bedroht/5246/&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Beispiel ist die Freilassung von Minks, einer amerikanischen Nerzart aus Pelztierfarmen, die den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt hat). Die Freilassung von Labor- und Versuchstieren schädigt nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern kann zur Verbreitung von Krankheitserregern führen. Somit ist es nicht gerechtfertigt, radikale Tierrechtler als Tierschützer zu bezeichnen; die radikale Tierrechtsbewegung ist nicht gleichzusetzen mit Personen, die dafür eintreten, Missstände in der Tierhaltung und Tierquälerei zu beseitigen oder die sich im Artenschutz engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideologischen Inhalte der Tierrechtsbewegung werden in drastischen Abbildungen von misshandelten Tieren oder Menschen in vergleichbaren Situationen wie Haustiere (bzw. als Tierprodukt) in die Öffentlichkeit transportiert. Dabei überwiegt der entrüstet vorgetragene Appell an die Emotionen der Menschen die sachlichen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist besonders in Veganerforen im Internet ein andere Menschen herabwürdigendes Vokabular. Es wird z.B. von &amp;quot;Tierleichenfressern&amp;quot; oder &amp;quot;Tiermördern&amp;quot; gesprochen, von &amp;quot;Bienenerbrochenem&amp;quot; (Honig), &amp;quot;Hühnermenstruationsprodukten&amp;quot; (Eier), allgemein von &amp;quot;Tierqualprodukten&amp;quot;. Selbst Vegetarier werden als &amp;quot;Mörder&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Vorteile==&lt;br /&gt;
Veganer berufen sich vielfach darauf, dass ihre Ernährungsweise gesünder sei als eine Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Vegetarier leiden weniger häufig an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten seltener auf, wie in einigen Studien gezeigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat hat sich unabhängig vom Veganismus die wissenschaftlich begründete Erkenntnis von der gesundheitsfördernden Wirkung von Vollkornprodukten, frischen Früchten und Nüssen durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot;&amp;gt;Walter P., Baerlocher K., Camenzind-Frey E., Pichler R., Reinli K., Schutz Y., Wenk C. (eds.) Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Bern, Bundesamt für Gesundheit, 2007. ([http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05219/index.html?lang=de. PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzicht auf Fleisch und die damit verbundene verringerte Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren könnte auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Die Aussage, dass Fleischgenuss schädlich und direkt für verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes verantwortlich sei, ist dagegen unbegründet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist der Grund für den besseren Gesundheitszustand der Vegetarier auch auf ihren generell gesünderen Lebenswandel zurückzuführen –  sie trinken durchschnittlich weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?query=Vegetarier&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?id=2103&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung findet die vegane Ernährungsweise von einer Vielzahl pseudowissenschaftlicher Ansichten, dass [[Milchlüge|Milch]] (bzw. Kasein) giftig oder krebserregend sei, dass tierische Proteine Auslöser für verschiedene Zivilisationskrankheiten (Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Allergien) seien und den Körper [[Übersäuerung|übersäuern]] und mit [[Entschlackung|&amp;quot;Schlacken&amp;quot;]] anreicherten. Ein Übermaß an Eiweißzufuhr durch Fleisch führe zudem zu einer wissenschaftlich nicht belegten &amp;quot;[[Eiweißspeicherkrankheit]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweissspeicherkrankheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteren Beleg, dass ihre Lebensweise die gesündere sei, nennen Veganer die so genannte China-Studie von [[Colin T. Campbell]], Professor für Biochemie an der Cornell University Ithaca, New York (USA), die jedoch in der Aussage, dass tierische Proteine generell gesundheitsschädlich sind, wissenschaftlich unhaltbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/China-Study.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/Campbell-Masterjohn.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Risiken==&lt;br /&gt;
===Vitamin B12-Mangel===&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise hat einige deutliche Risiken. Besondere Bedeutung kommt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitamin&amp;amp;nbsp;B12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu, das fast ausschließlich in tierischen Geweben vorkommt, so dass eine vegane Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin&amp;amp;nbsp;B12-Mangel führen kann&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizinfo.de/haematologie/anaemie/vitamin_b12_mangelanaemie.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen von Vitamin B12, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. [[Spirulina]], [[Chlorella]] und [[AFA-Algen]]).[19] Diverse Algen-Produkte (Nori, Chlorella) sowie Sauerkraut und ungewaschenes Obst und Gemüse enthalten keine nennenswerten Anteile an wirksamen Cobalamin-Verbindungen, sie enthalten vielfach überwiegend Vitamin-B12-Analoga. Gerade bei einer Unterversorgung mit wirksamen Cobalamin-Verbindungen ist die zusätzliche Zufuhr von B12-Analoga mit gesundheitlichen Risiken verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Carmel%20R,%20Karnaze%20DS,%20Weiner%20JM.%20Neurologic&amp;lt;/ref&amp;gt; Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Vorkommen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die American Dietic Association empfiehlt insbesondere Veganern daher den Verzehr von Vitamin B12 angereicherten Produkten oder die Einnahme geeigneter Nahrungsergänzungsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eatright.org/WorkArea/linkit.aspx?LinkIdentifier=id&amp;amp;ItemID=8417 Position of the American Dietetic Association: Vegetarian Diets (2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Vitamin B12 kann für eine Störung der Blutbildung (perniziöse Anämie) und vor allem für Störungen von Nervenfunktionen und der Hirnentwicklung (Polyneuropathie und Funikuläre Myelose&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.krankheiten.de/Krankheiten/funikulaere_myelose.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) ursächlich sein. Zudem ist Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Hohe Homocystein-Werte gelten als möglicher Risikofaktor für Arteriosklerose und erhöhen damit eventuell die Gefahr etwa für Herzinfarkt und Schlaganfall.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist es nicht einfach, ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium (wichtig für den Knochenaufbau) sind, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenmangel===&lt;br /&gt;
Zusätzlich auffällig war bei Frauen eine schlechte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenversorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer Untersuchung von Veganerinnen hatten rund 40% der jungen Frauen zu geringe Werte, obwohl fast alle nominell genügend Eisen aufnahmen. Die Erklärung für dieses scheinbare Paradox: Pflanzliches Eisen ist für den Körper wesentlich schlechter verfügbar als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Während Stoffe wie Vitamin&amp;amp;nbsp;C die Eisenresorption verstärken, hemmen andere die Aufnahme, etwa die in Spinat und Rhabarber enthaltene Oxalsäure.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mangel an anderen Nährstoffen===&lt;br /&gt;
Bei veganer Kost können auch Defizite von Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, und Vitamin D auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1295570657095/Naehrstoff-Ausgleich-Strenge-vegetarische-Kost-kann-Mangel-erzeugen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Versorgung des Körpers mit Proteinen kann zu gering ausfallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29348&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb viele vegan lebende Menschen Sojaproduke zu sich nehmen, um dem Mangel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Risiken von Soja===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eiweißreiche Pflanze. Da Eiweiß für das Leben in freier Natur nicht nur wichtig, sondern auch knapp ist, sind eiweißreiche Pflanzen wie die Sojabohne reich an Abwehrstoffen gegen Fraßfeinde. Mit Phyto-Hormonen wird die Fruchtbarkeit von Fraßfeinden geschädigt (verschiedene Zootiere wurden dadurch unfruchtbar), mit Enzyminhibitoren die Eiweißverdauung blockiert, mit Saponinen die Darmwand geschädigt usw. Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das King’s College London kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen mit einem Kinderwunsch durch eine sojareiche Ernährung seltener schwanger werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/health/article-387376/Is-soya-bean.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-45704.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in Soja enthaltene Genistein, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phytoöstrogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, beeinträchtigt bereits in geringen Mengen Spermien auf ihrer Wanderung zur Eizelle. Beim Menschen wurden - so eine Studie aus den USA - Hirnprobleme beobachtet. Wer gerne Tofu aß, dessen intellektuelle Fähigkeiten litten. Je mehr Sojakäse auf dem Speiseplan stand, desto schlechter war die Denkfähigkeiten der Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Demenzerkrankungen assoziiert. Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von [[Isoflavone|Isoflavonoiden]] aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt; Soja ist daneben auch ein starkes Allergen, das insbesondere schwere Reaktionen bei Birkenpollenallergikern hervorrufen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/208/sojaprodukte_koennen_bei_birkenpollen_allergikern_schwere_allergische_reaktionen_ausloesen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Ernährung von Kindern==&lt;br /&gt;
Bei einigen streng veganen Familien werden bereits kleine Kinder vegan ernährt. Sie erhalten nach Ende der Stillzeit Kokos- oder Sojamilch, Tee und Säfte und als feste Nahrung ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel. Diese Form der Ernährung birgt lebensgefährliche Risiken für Kleinkinder durch Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Jod sowie an Vitaminen, vor allem Vitamin B12.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2004/04/ph0404_212.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen, kommt es zu Entwicklungsstörungen, die sogar zum Tod des Kindes wegen Mangelernährung führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oe24.at/welt/weltchronik/Veganer-Eltern_liessen_Tochter_verhungern_282613.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shortnews.de/start.cfm?id=666663&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,328416,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467 Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen. Tagesanzeiger, 7. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mangel an Vitamin B12 kann bei Säuglingen zu irreversiblen Hirnschäden führen. Eine streng vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern wird daher als ungeeignet bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eufic.org/page/de/faqid/53/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu tierischen Eiweißen dient vielfach Soja. Soja enthält eine erhebliche Menge Isoflavone (Phytoöstrogene), also Naturstoffe, die wie weibliche Sexualhormone wirken. In Sojamilch wurden Konzentrationen gefunden, die - rechnet man das Ganze auf das Gewicht eines Säuglings um - der Dosis entsprechen, die in mehreren Antibabypillen enthalten ist. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass dabei tatsächlich hormonelle Effekte auftreten; bei Mädchen beispielsweise eine zu früh einsetzende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen wird - aufgrund von Tierversuchen - befürchtet, dass die Hoden geschädigt werden. Männliche Ratten, deren Mütter mit Soja gefüttert worden waren, waren impotent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendet man die Säuglingsnahrung nach den Angaben der Hersteller, dann ist die zugeführte Dosis extrem hoch – sie ist um ein Vielfaches höher als die Dosis, die bei Frauen in der Menopause zur Linderung von Beschwerden eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Gesundheit-Krebs-Oestrogen;art300,2350650&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kam es auch zur Zurückbildung des Thymus, einem gerade in der frühen Kindheit wichtigen Organ des Immunsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen jedoch nur sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren. Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält die Muttermilch stillender Veganerinnen in einzelnen Fällen einen geringeren Gehalt an Nährstoffen (Lactose, Fette und Proteine), was teilweise zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Wachstumsretardierung bei den Säuglingen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 verhungerte im deutschen Paderborn der 16 Monate alte Leon. In der streng vegan lebenden Familie gab es weder Milch noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen. Völlig entkräftet war das Kleinkind schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben. Wegen des Hungertods ihres Sohnes wurde das Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern, insbesondere die Mutter (eine Krankenschwester), glaubten im Interesse ihres Kindes zu handeln und ließen aus Misstrauen gegen die Schulmedizin keine ärztliche Behandlung zu. Die Mutter versuchte vergeblich, ihren Sohn mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten strikt nach einem Fachbuch für vegane Ernährung nach [[Franz Konz]] (Steuerexperte und Medizinlaie) gefüttert. Der Junge wurde unter anderem mit Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/kind-verhungert-bewaehrungsstrafen-fuer-veganer-eltern-a-328416.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Konz reagierte folgendermaßen auf den Tod: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos [...] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten [...] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[PETA]]&lt;br /&gt;
*[[Urkost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.antivegan.at/index.php&lt;br /&gt;
*http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=4763&lt;br /&gt;
*[http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MT_Oesterreich/41_mtoe/MTA_41_S27.pdf Veganer-Kindern droht Mangelernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/veganismus-riskante-tierliebe-578145.html Veganismus - riskante Tierliebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;br /&gt;
[[category:Überzeugungssystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100284</id>
		<title>Veganismus</title>
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		<updated>2012-12-08T12:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Veganlogo.jpg|Logo der Veganer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lebenseinstellung, die auf einer strikten Ablehnung der Haltung und Nutzung von Tieren und dem Gebrauch jeglicher tierischer Produkte beruht. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung (neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier und Honig) als auch auf andere tierische Produkte wie Leder, Wolle, Naturseide, Pelze, aber auch Medikamente, Kosmetika und Reinigungsmittel (z.B. Hormone, Gelatine, Tierversuche). Einige Veganer lehnen auch Impfungen und Medikamente wegen der dafür notwendigen Tierversuche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweggründe für diese Lebenseinstellung sind ethischer Natur. Veganer betrachten die Nutzung von Tieren als Ausbeutung anderer Kreaturen, die sie unbedingt vermeiden wollen ([[Tierrechte|Tierrechtler]]). Andere Beweggründe sind die Umsetzung umweltgerechten Verhaltens, Kritik an der industriellen Massentierhaltung, aber auch gesundheitliche und [[Spiritismus|spirituelle]] oder [[Esoterik|esoterische]] Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders radikaler [[Rohkost]]-Veganismus wird von den Anhängern der [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Lebensmittel==&lt;br /&gt;
Veganer ernähren sich neben Obst und Gemüse von Substituten tierischer Nahrungsmittel, meist auf der Basis von Soja (Tofu, Sojamilch). Milchaustauschprodukte gibt es auch als Getreidemilch, Hafermilch, Hanfmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch und Sesammilch. Käsealternativen werden auf der Basis von Hefe hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus&amp;lt;/ref&amp;gt; Da solche Nahrungsmittel alle zu wenig bis kein Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 enthalten, ist außerdem die Zufuhr dieses Vitamins als [[Nahrungsergänzungsmittel]] nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ethische Gründe==&lt;br /&gt;
Vegan lebende Menschen sehen in ihrer Lebenseinstellung eine völlige Abkehr von der Ausbeutung von Tieren, die sie als [[Tierrechte|gleichberechtigte Mitgeschöpfe]] mit einem Recht auf artgerechtes Leben sehen. Diese Einstellung wird in Veganerkreisen beispielsweise mit dem Slogan &amp;quot;Fleisch ist Mord&amp;quot; propagiert. Da die Milch- und Eierproduktion untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden sind, lehnen Veganer auch den Genuss von Milchprodukten und Eiern ab. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Die männlichen Kälber sind aber für die Milchwirtschaft überflüssig und landen im Schlachthof. Ebenso werden bei der Legehennenaufzucht die männlichen Küken sofort getötet. Dabei kann die Kritik an tierquälerischen Aufzucht-, Transport- und Schlachtmethoden, die die Massentierhaltung mit sich bringt, durchaus gerechtfertigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animals-angels.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits beruhen die Stoff- und Energiekreisläufe in der Natur darauf, dass in den eng verflochtenen Nahrungsnetzen tierische Nahrung aufgenommen wird und carnivore (fleischfressende) Tiere eine wichtige Rolle im Naturhaushalt bei der Regulation der Herbivoren (Pflanzenfresser) spielen, was wiederum eine Übernutzung der Vegetation (Überweidung) verhindert. Somit wäre der Beweggrund einer &amp;quot;natürlicheren&amp;quot; Lebensweise auf Basis rein pflanzlicher Ernährung nicht plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:PETA.jpg|thumb|Aktion von [[PETA]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veganismus als Ideologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Tierrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise beinhaltet oft die Ansicht, dass die Abgrenzung zwischen Menschen und Tieren willkürlich ist und zu einer Ungleichbehandlung der Tiere führe, &amp;#039;&amp;#039;Speziesismus&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an den Begriff Rassismus. Diese ist das Kernstück des Konzepts der &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte&amp;#039;&amp;#039;, deren Vertreter eine ethische Umgestaltung der menschlischen Gesellschaft hin zum Veganismus erreichen wollen. Tierrechtler lehnen den Speziesismus strikt ab, ebenso wie das Halten von Heim- und Reittieren, und fordern für Tiere die gleichen Grundrechte wie für Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivisten der Tierrechtsbewegung zeichnen sich häufig durch radikale Ansichten und Menschenhass aus und bringen ihre Überzeugungen zum Teil mit radikalen Maßnahmen zum Ausdruck. Dazu gehört die Befreiung von Tieren aus der Gefangenschaft, auch wenn diese in der Wildnis nicht überlebensfähig sind oder Schaden an der heimischen Tierwelt anrichten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/17/tierschutzer-tausende-nerze-auf-beutezug-okosysteme-bedroht/5246/&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Beispiel ist die Freilassung von Minks, einer amerikanischen Nerzart aus Pelztierfarmen, die den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt hat). Die Freilassung von Labor- und Versuchstieren schädigt nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern kann zur Verbreitung von Krankheitserregern führen. Somit ist es nicht gerechtfertigt, radikale Tierrechtler als Tierschützer zu bezeichnen; die radikale Tierrechtsbewegung ist nicht gleichzusetzen mit Personen, die dafür eintreten, Missstände in der Tierhaltung und Tierquälerei zu beseitigen oder die sich im Artenschutz engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideologischen Inhalte der Tierrechtsbewegung werden in drastischen Abbildungen von misshandelten Tieren oder Menschen in vergleichbaren Situationen wie Haustiere (bzw. als Tierprodukt) in die Öffentlichkeit transportiert. Dabei überwiegt der entrüstet vorgetragene Appell an die Emotionen der Menschen die sachlichen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist besonders in Veganerforen im Internet ein andere Menschen herabwürdigendes Vokabular. Es wird z.B. von &amp;quot;Tierleichenfressern&amp;quot; oder &amp;quot;Tiermördern&amp;quot; gesprochen, von &amp;quot;Bienenerbrochenem&amp;quot; (Honig), &amp;quot;Hühnermenstruationsprodukten&amp;quot; (Eier), allgemein von &amp;quot;Tierqualprodukten&amp;quot;. Selbst Vegetarier werden als &amp;quot;Mörder&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Vorteile==&lt;br /&gt;
Veganer berufen sich vielfach darauf, dass ihre Ernährungsweise gesünder sei als eine Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Vegetarier leiden weniger häufig an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten seltener auf, wie in einigen Studien gezeigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat hat sich unabhängig vom Veganismus die wissenschaftlich begründete Erkenntnis von der gesundheitsfördernden Wirkung von Vollkornprodukten, frischen Früchten und Nüssen durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot;&amp;gt;Walter P., Baerlocher K., Camenzind-Frey E., Pichler R., Reinli K., Schutz Y., Wenk C. (eds.) Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Bern, Bundesamt für Gesundheit, 2007. ([http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05219/index.html?lang=de. PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzicht auf Fleisch und die damit verbundene verringerte Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren könnte auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Die Aussage, dass Fleischgenuss schädlich und direkt für verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes verantwortlich sei, ist dagegen unbegründet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist der Grund für den besseren Gesundheitszustand der Vegetarier auch auf ihren generell gesünderen Lebenswandel zurückzuführen –  sie trinken durchschnittlich weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?query=Vegetarier&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?id=2103&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung findet die vegane Ernährungsweise von einer Vielzahl pseudowissenschaftlicher Ansichten, dass [[Milchlüge|Milch]] (bzw. Kasein) giftig oder krebserregend sei, dass tierische Proteine Auslöser für verschiedene Zivilisationskrankheiten (Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Allergien) seien und den Körper [[Übersäuerung|übersäuern]] und mit [[Entschlackung|&amp;quot;Schlacken&amp;quot;]] anreicherten. Ein Übermaß an Eiweißzufuhr durch Fleisch führe zudem zu einer wissenschaftlich nicht belegten &amp;quot;[[Eiweißspeicherkrankheit]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweissspeicherkrankheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteren Beleg, dass ihre Lebensweise die gesündere sei, nennen Veganer die so genannte China-Studie von [[Colin T. Campbell]], Professor für Biochemie an der Cornell University Ithaca, New York (USA), die jedoch in der Aussage, dass tierische Proteine generell gesundheitsschädlich sind, wissenschaftlich unhaltbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/China-Study.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/Campbell-Masterjohn.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Risiken==&lt;br /&gt;
===Vitamin B12-Mangel===&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise hat einige deutliche Risiken. Besondere Bedeutung kommt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitamin&amp;amp;nbsp;B12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu, das fast ausschließlich in tierischen Geweben vorkommt, so dass eine vegane Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin&amp;amp;nbsp;B12-Mangel führen kann&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizinfo.de/haematologie/anaemie/vitamin_b12_mangelanaemie.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen von Vitamin B12, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. [[Spirulina]], [[Chlorella]] und [[AFA-Algen]]).[19] Diverse Algen-Produkte (Nori, Chlorella) sowie Sauerkraut und ungewaschenes Obst und Gemüse enthalten keine nennenswerten Anteile an wirksamen Cobalamin-Verbindungen, sie enthalten vielfach überwiegend Vitamin-B12-Analoga. Gerade bei einer Unterversorgung mit wirksamen Cobalamin-Verbindungen ist die zusätzliche Zufuhr von B12-Analoga mit gesundheitlichen Risiken verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Carmel%20R,%20Karnaze%20DS,%20Weiner%20JM.%20Neurologic&amp;lt;/ref&amp;gt; Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Vorkommen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die American Dietic Association empfiehlt insbesondere Veganern daher den Verzehr von Vitamin B12 angereicherten Produkten oder die Einnahme geeigneter Nahrungsergänzungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Vitamin B12 kann für eine Störung der Blutbildung (perniziöse Anämie) und vor allem für Störungen von Nervenfunktionen und der Hirnentwicklung (Polyneuropathie und Funikuläre Myelose&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.krankheiten.de/Krankheiten/funikulaere_myelose.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) ursächlich sein. Zudem ist Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Hohe Homocystein-Werte gelten als möglicher Risikofaktor für Arteriosklerose und erhöhen damit eventuell die Gefahr etwa für Herzinfarkt und Schlaganfall.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist es nicht einfach, ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium (wichtig für den Knochenaufbau) sind, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenmangel===&lt;br /&gt;
Zusätzlich auffällig war bei Frauen eine schlechte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenversorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer Untersuchung von Veganerinnen hatten rund 40% der jungen Frauen zu geringe Werte, obwohl fast alle nominell genügend Eisen aufnahmen. Die Erklärung für dieses scheinbare Paradox: Pflanzliches Eisen ist für den Körper wesentlich schlechter verfügbar als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Während Stoffe wie Vitamin&amp;amp;nbsp;C die Eisenresorption verstärken, hemmen andere die Aufnahme, etwa die in Spinat und Rhabarber enthaltene Oxalsäure.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mangel an anderen Nährstoffen===&lt;br /&gt;
Bei veganer Kost können auch Defizite von Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, und Vitamin D auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1295570657095/Naehrstoff-Ausgleich-Strenge-vegetarische-Kost-kann-Mangel-erzeugen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Versorgung des Körpers mit Proteinen kann zu gering ausfallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29348&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb viele vegan lebende Menschen Sojaproduke zu sich nehmen, um dem Mangel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Risiken von Soja===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eiweißreiche Pflanze. Da Eiweiß für das Leben in freier Natur nicht nur wichtig, sondern auch knapp ist, sind eiweißreiche Pflanzen wie die Sojabohne reich an Abwehrstoffen gegen Fraßfeinde. Mit Phyto-Hormonen wird die Fruchtbarkeit von Fraßfeinden geschädigt (verschiedene Zootiere wurden dadurch unfruchtbar), mit Enzyminhibitoren die Eiweißverdauung blockiert, mit Saponinen die Darmwand geschädigt usw. Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das King’s College London kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen mit einem Kinderwunsch durch eine sojareiche Ernährung seltener schwanger werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/health/article-387376/Is-soya-bean.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-45704.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in Soja enthaltene Genistein, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phytoöstrogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, beeinträchtigt bereits in geringen Mengen Spermien auf ihrer Wanderung zur Eizelle. Beim Menschen wurden - so eine Studie aus den USA - Hirnprobleme beobachtet. Wer gerne Tofu aß, dessen intellektuelle Fähigkeiten litten. Je mehr Sojakäse auf dem Speiseplan stand, desto schlechter war die Denkfähigkeiten der Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Demenzerkrankungen assoziiert. Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von [[Isoflavone|Isoflavonoiden]] aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt; Soja ist daneben auch ein starkes Allergen, das insbesondere schwere Reaktionen bei Birkenpollenallergikern hervorrufen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/208/sojaprodukte_koennen_bei_birkenpollen_allergikern_schwere_allergische_reaktionen_ausloesen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Ernährung von Kindern==&lt;br /&gt;
Bei einigen streng veganen Familien werden bereits kleine Kinder vegan ernährt. Sie erhalten nach Ende der Stillzeit Kokos- oder Sojamilch, Tee und Säfte und als feste Nahrung ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel. Diese Form der Ernährung birgt lebensgefährliche Risiken für Kleinkinder durch Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Jod sowie an Vitaminen, vor allem Vitamin B12.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2004/04/ph0404_212.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen, kommt es zu Entwicklungsstörungen, die sogar zum Tod des Kindes wegen Mangelernährung führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oe24.at/welt/weltchronik/Veganer-Eltern_liessen_Tochter_verhungern_282613.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shortnews.de/start.cfm?id=666663&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,328416,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467 Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen. Tagesanzeiger, 7. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mangel an Vitamin B12 kann bei Säuglingen zu irreversiblen Hirnschäden führen. Eine streng vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern wird daher als ungeeignet bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eufic.org/page/de/faqid/53/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu tierischen Eiweißen dient vielfach Soja. Soja enthält eine erhebliche Menge Isoflavone (Phytoöstrogene), also Naturstoffe, die wie weibliche Sexualhormone wirken. In Sojamilch wurden Konzentrationen gefunden, die - rechnet man das Ganze auf das Gewicht eines Säuglings um - der Dosis entsprechen, die in mehreren Antibabypillen enthalten ist. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass dabei tatsächlich hormonelle Effekte auftreten; bei Mädchen beispielsweise eine zu früh einsetzende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen wird - aufgrund von Tierversuchen - befürchtet, dass die Hoden geschädigt werden. Männliche Ratten, deren Mütter mit Soja gefüttert worden waren, waren impotent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendet man die Säuglingsnahrung nach den Angaben der Hersteller, dann ist die zugeführte Dosis extrem hoch – sie ist um ein Vielfaches höher als die Dosis, die bei Frauen in der Menopause zur Linderung von Beschwerden eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Gesundheit-Krebs-Oestrogen;art300,2350650&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kam es auch zur Zurückbildung des Thymus, einem gerade in der frühen Kindheit wichtigen Organ des Immunsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen jedoch nur sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren. Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält die Muttermilch stillender Veganerinnen in einzelnen Fällen einen geringeren Gehalt an Nährstoffen (Lactose, Fette und Proteine), was teilweise zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Wachstumsretardierung bei den Säuglingen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 verhungerte im deutschen Paderborn der 16 Monate alte Leon. In der streng vegan lebenden Familie gab es weder Milch noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen. Völlig entkräftet war das Kleinkind schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben. Wegen des Hungertods ihres Sohnes wurde das Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern, insbesondere die Mutter (eine Krankenschwester), glaubten im Interesse ihres Kindes zu handeln und ließen aus Misstrauen gegen die Schulmedizin keine ärztliche Behandlung zu. Die Mutter versuchte vergeblich, ihren Sohn mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten strikt nach einem Fachbuch für vegane Ernährung nach [[Franz Konz]] (Steuerexperte und Medizinlaie) gefüttert. Der Junge wurde unter anderem mit Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/kind-verhungert-bewaehrungsstrafen-fuer-veganer-eltern-a-328416.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Konz reagierte folgendermaßen auf den Tod: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos [...] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten [...] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[PETA]]&lt;br /&gt;
*[[Urkost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.antivegan.at/index.php&lt;br /&gt;
*http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=4763&lt;br /&gt;
*[http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MT_Oesterreich/41_mtoe/MTA_41_S27.pdf Veganer-Kindern droht Mangelernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/veganismus-riskante-tierliebe-578145.html Veganismus - riskante Tierliebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;br /&gt;
[[category:Überzeugungssystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100278</id>
		<title>Veganismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Veganismus&amp;diff=100278"/>
		<updated>2012-12-08T11:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Ethische Gründe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Veganlogo.jpg|Logo der Veganer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Lebenseinstellung, die auf einer strikten Ablehnung der Haltung und Nutzung von Tieren und dem Gebrauch jeglicher tierischer Produkte beruht. Das bezieht sich sowohl auf die Ernährung (neben Fleisch und Fisch auch Milchprodukte, Eier und Honig) als auch auf andere tierische Produkte wie Leder, Wolle, Naturseide, Pelze, aber auch Medikamente, Kosmetika und Reinigungsmittel (z.B. Hormone, Gelatine, Tierversuche). Einige Veganer lehnen auch Impfungen und Medikamente wegen der dafür notwendigen Tierversuche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweggründe für diese Lebenseinstellung sind ethischer Natur. Veganer betrachten die Nutzung von Tieren als Ausbeutung anderer Kreaturen, die sie unbedingt vermeiden wollen ([[Tierrechte|Tierrechtler]]). Andere Beweggründe sind die Umsetzung umweltgerechten Verhaltens, Kritik an der industriellen Massentierhaltung, aber auch gesundheitliche und [[Spiritismus|spirituelle]] oder [[Esoterik|esoterische]] Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders radikaler [[Rohkost]]-Veganismus wird von den Anhängern der [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Lebensmittel==&lt;br /&gt;
Veganer ernähren sich neben Obst und Gemüse von Substituten tierischer Nahrungsmittel, meist auf der Basis von Soja (Tofu, Sojamilch). Milchaustauschprodukte gibt es auch als Getreidemilch, Hafermilch, Hanfmilch, Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch und Sesammilch. Käsealternativen werden auf der Basis von Hefe hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus&amp;lt;/ref&amp;gt; Da solche Nahrungsmittel alle zu wenig bis kein Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 enthalten, ist außerdem die Zufuhr dieses Vitamins als [[Nahrungsergänzungsmittel]] nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ethische Gründe==&lt;br /&gt;
Vegan lebende Menschen sehen in ihrer Lebenseinstellung eine völlige Abkehr von der Ausbeutung von Tieren, die sie als [[Tierrechte|gleichberechtigte Mitgeschöpfe]] mit einem Recht auf artgerechtes Leben sehen. Diese Einstellung wird in Veganerkreisen beispielsweise mit dem Slogan &amp;quot;Fleisch ist Mord&amp;quot; propagiert. Da die Milch- und Eierproduktion untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden sind, lehnen Veganer auch den Genuss von Milchprodukten und Eiern ab. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Die männlichen Kälber sind aber für die Milchwirtschaft überflüssig und landen im Schlachthof. Ebenso werden bei der Legehennenaufzucht die männlichen Küken sofort getötet. Dabei kann die Kritik an tierquälerischen Aufzucht-, Transport- und Schlachtmethoden, die die Massentierhaltung mit sich bringt, durchaus gerechtfertigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animals-angels.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; [[image:PETA.jpg|thumb|Aktion von [[PETA]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil wird der Wunsch nach einer vermeintlich &amp;quot;natürlichen Lebensweise&amp;quot; als Motivationsgrund für eine vegane Ernährung genannt. Dabei ist Veganismus in der heutigen Form ein relativ junges kulturelles Phänomen, das sich nur schwerlich über Begriffe wie &amp;quot;Natürlichkeit&amp;quot; legitimieren lässt. Die Argumentation der &amp;quot;Natürlichkeit&amp;quot; einer veganer Ernährung stützt sich häufig auf die Annahme, der Mensch sei kein Fleischfresser (Carnivore).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa http://www.vegetarische-initiative.de/gesund_ohne_fleisch.htm#Fleisch%20essen&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar ist der Homo Sapiens nicht primär auf den Verzehr von Fleisch spezialisiert, allerdings kann im Umkehrschluss nicht angenommen werden, der Mensch sei ein reiner Pflanzenfresser (Herbivore). &amp;lt;ref&amp;gt;Neil Mann: Meat in the human diet: An anthropological perspective. In: Nutrition &amp;amp; Dietetics. 64, Nr. s4, 2007, S. S102–S107, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1747-0080.2007.00194.x/abstract?systemMessage=Wiley+Online+Library+will+be+disrupted+on+15+December+from+10%3A00-12%3A00+GMT+%2805%3A00-07%3A00+EST%29+for+essential+maintenance&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielmehr erleichterte die omnivore Lebensweise es dem modernen Menschen, sich nahezu jedes Ökosystem der Erde als Lebensraum zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Ströhle, Andreas Hahn: [http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2006/02_06/EU02_52_58.pdf Evolutionäre Ernährungswissenschaft und „steinzeitliche“ Ernährungsempfehlungen – Stein der alimentären Weisheit oder Stein des Anstoßes?] In: Ernährungs-Umschau Original. Band 53, Nr. 2, 2006, S. 52–58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veganismus als Ideologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Tierrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise beinhaltet oft die Ansicht, dass die Abgrenzung zwischen Menschen und Tieren willkürlich ist und zu einer Ungleichbehandlung der Tiere führe, &amp;#039;&amp;#039;Speziesismus&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an den Begriff Rassismus. Diese ist das Kernstück des Konzepts der &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte&amp;#039;&amp;#039;, deren Vertreter eine ethische Umgestaltung der menschlischen Gesellschaft hin zum Veganismus erreichen wollen. Tierrechtler lehnen den Speziesismus strikt ab, ebenso wie das Halten von Heim- und Reittieren, und fordern für Tiere die gleichen Grundrechte wie für Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivisten der Tierrechtsbewegung zeichnen sich häufig durch radikale Ansichten und Menschenhass aus und bringen ihre Überzeugungen zum Teil mit radikalen Maßnahmen zum Ausdruck. Dazu gehört die Befreiung von Tieren aus der Gefangenschaft, auch wenn diese in der Wildnis nicht überlebensfähig sind oder Schaden an der heimischen Tierwelt anrichten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/17/tierschutzer-tausende-nerze-auf-beutezug-okosysteme-bedroht/5246/&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Beispiel ist die Freilassung von Minks, einer amerikanischen Nerzart aus Pelztierfarmen, die den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt hat). Die Freilassung von Labor- und Versuchstieren schädigt nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern kann zur Verbreitung von Krankheitserregern führen. Somit ist es nicht gerechtfertigt, radikale Tierrechtler als Tierschützer zu bezeichnen; die radikale Tierrechtsbewegung ist nicht gleichzusetzen mit Personen, die dafür eintreten, Missstände in der Tierhaltung und Tierquälerei zu beseitigen oder die sich im Artenschutz engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideologischen Inhalte der Tierrechtsbewegung werden in drastischen Abbildungen von misshandelten Tieren oder Menschen in vergleichbaren Situationen wie Haustiere (bzw. als Tierprodukt) in die Öffentlichkeit transportiert. Dabei überwiegt der entrüstet vorgetragene Appell an die Emotionen der Menschen die sachlichen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist besonders in Veganerforen im Internet ein andere Menschen herabwürdigendes Vokabular. Es wird z.B. von &amp;quot;Tierleichenfressern&amp;quot; oder &amp;quot;Tiermördern&amp;quot; gesprochen, von &amp;quot;Bienenerbrochenem&amp;quot; (Honig), &amp;quot;Hühnermenstruationsprodukten&amp;quot; (Eier), allgemein von &amp;quot;Tierqualprodukten&amp;quot;. Selbst Vegetarier werden als &amp;quot;Mörder&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Vorteile==&lt;br /&gt;
Veganer berufen sich vielfach darauf, dass ihre Ernährungsweise gesünder sei als eine Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Vegetarier leiden weniger häufig an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten und Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten seltener auf, wie in einigen Studien gezeigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat hat sich unabhängig vom Veganismus die wissenschaftlich begründete Erkenntnis von der gesundheitsfördernden Wirkung von Vollkornprodukten, frischen Früchten und Nüssen durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot;&amp;gt;Walter P., Baerlocher K., Camenzind-Frey E., Pichler R., Reinli K., Schutz Y., Wenk C. (eds.) Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Bern, Bundesamt für Gesundheit, 2007. ([http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/05207/05219/index.html?lang=de. PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verzicht auf Fleisch und die damit verbundene verringerte Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren könnte auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Die Aussage, dass Fleischgenuss schädlich und direkt für verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes verantwortlich sei, ist dagegen unbegründet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist der Grund für den besseren Gesundheitszustand der Vegetarier auch auf ihren generell gesünderen Lebenswandel zurückzuführen –  sie trinken durchschnittlich weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?query=Vegetarier&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ernaehrungs-umschau.de/suche/?id=2103&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;walter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung findet die vegane Ernährungsweise von einer Vielzahl pseudowissenschaftlicher Ansichten, dass [[Milchlüge|Milch]] (bzw. Kasein) giftig oder krebserregend sei, dass tierische Proteine Auslöser für verschiedene Zivilisationskrankheiten (Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Allergien) seien und den Körper [[Übersäuerung|übersäuern]] und mit [[Entschlackung|&amp;quot;Schlacken&amp;quot;]] anreicherten. Ein Übermaß an Eiweißzufuhr durch Fleisch führe zudem zu einer wissenschaftlich nicht belegten &amp;quot;[[Eiweißspeicherkrankheit]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweissspeicherkrankheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteren Beleg, dass ihre Lebensweise die gesündere sei, nennen Veganer die so genannte China-Studie von [[Colin T. Campbell]], Professor für Biochemie an der Cornell University Ithaca, New York (USA), die jedoch in der Aussage, dass tierische Proteine generell gesundheitsschädlich sind, wissenschaftlich unhaltbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/China-Study.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cholesterol-and-health.com/Campbell-Masterjohn.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheitliche Risiken==&lt;br /&gt;
===Vitamin B12-Mangel===&lt;br /&gt;
Die vegane Lebensweise hat einige deutliche Risiken. Besondere Bedeutung kommt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitamin&amp;amp;nbsp;B12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu, das fast ausschließlich in tierischen Geweben vorkommt, so dass eine vegane Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin&amp;amp;nbsp;B12-Mangel führen kann&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizinfo.de/haematologie/anaemie/vitamin_b12_mangelanaemie.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine pflanzliche Nahrung enthält für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen von Vitamin B12, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte und Algen (z. B. [[Spirulina]], [[Chlorella]] und [[AFA-Algen]]).[19] Vitamin B12 ist hingegen in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft (auch Eiern und Milchprodukten) enthalten und wird sehr gut als Depot in der Leber gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Vorkommen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Vitamin B12 kann für eine Störung der Blutbildung (perniziöse Anämie) und vor allem für Störungen von Nervenfunktionen und der Hirnentwicklung (Polyneuropathie und Funikuläre Myelose&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.krankheiten.de/Krankheiten/funikulaere_myelose.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) ursächlich sein. Zudem ist Vitamin&amp;amp;nbsp;B12 am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Hohe Homocystein-Werte gelten als möglicher Risikofaktor für Arteriosklerose und erhöhen damit eventuell die Gefahr etwa für Herzinfarkt und Schlaganfall.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist es nicht einfach, ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium (wichtig für den Knochenaufbau) sind, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenmangel===&lt;br /&gt;
Zusätzlich auffällig war bei Frauen eine schlechte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenversorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bei einer Untersuchung von Veganerinnen hatten rund 40% der jungen Frauen zu geringe Werte, obwohl fast alle nominell genügend Eisen aufnahmen. Die Erklärung für dieses scheinbare Paradox: Pflanzliches Eisen ist für den Körper wesentlich schlechter verfügbar als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Während Stoffe wie Vitamin&amp;amp;nbsp;C die Eisenresorption verstärken, hemmen andere die Aufnahme, etwa die in Spinat und Rhabarber enthaltene Oxalsäure.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/article701161/Experten_Vegane_Ernaehrung_birgt_hochgradige_Risiken.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mangel an anderen Nährstoffen===&lt;br /&gt;
Bei veganer Kost können auch Defizite von Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, und Vitamin D auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1295570657095/Naehrstoff-Ausgleich-Strenge-vegetarische-Kost-kann-Mangel-erzeugen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Versorgung des Körpers mit Proteinen kann zu gering ausfallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29348&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb viele vegan lebende Menschen Sojaproduke zu sich nehmen, um dem Mangel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Risiken von Soja===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine eiweißreiche Pflanze. Da Eiweiß für das Leben in freier Natur nicht nur wichtig, sondern auch knapp ist, sind eiweißreiche Pflanzen wie die Sojabohne reich an Abwehrstoffen gegen Fraßfeinde. Mit Phyto-Hormonen wird die Fruchtbarkeit von Fraßfeinden geschädigt (verschiedene Zootiere wurden dadurch unfruchtbar), mit Enzyminhibitoren die Eiweißverdauung blockiert, mit Saponinen die Darmwand geschädigt usw. Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das King’s College London kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen mit einem Kinderwunsch durch eine sojareiche Ernährung seltener schwanger werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/health/article-387376/Is-soya-bean.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-45704.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in Soja enthaltene Genistein, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phytoöstrogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, beeinträchtigt bereits in geringen Mengen Spermien auf ihrer Wanderung zur Eizelle. Beim Menschen wurden - so eine Studie aus den USA - Hirnprobleme beobachtet. Wer gerne Tofu aß, dessen intellektuelle Fähigkeiten litten. Je mehr Sojakäse auf dem Speiseplan stand, desto schlechter war die Denkfähigkeiten der Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Tofu-Verzehr war auch mit einem erhöhten Risiko für Demenzerkrankungen assoziiert. Als Wirkmechanismus wird von den Autoren der Studie eine Beteiligung von [[Isoflavone|Isoflavonoiden]] aus Sojabohnen an den strukturellen Veränderungen im Gehirn diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=293&amp;lt;/ref&amp;gt; Soja ist daneben auch ein starkes Allergen, das insbesondere schwere Reaktionen bei Birkenpollenallergikern hervorrufen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/208/sojaprodukte_koennen_bei_birkenpollen_allergikern_schwere_allergische_reaktionen_ausloesen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vegane Ernährung von Kindern==&lt;br /&gt;
Bei einigen streng veganen Familien werden bereits kleine Kinder vegan ernährt. Sie erhalten nach Ende der Stillzeit Kokos- oder Sojamilch, Tee und Säfte und als feste Nahrung ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel. Diese Form der Ernährung birgt lebensgefährliche Risiken für Kleinkinder durch Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Jod sowie an Vitaminen, vor allem Vitamin B12.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paediatrie-hautnah.de/archiv/2004/04/ph0404_212.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen, kommt es zu Entwicklungsstörungen, die sogar zum Tod des Kindes wegen Mangelernährung führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oe24.at/welt/weltchronik/Veganer-Eltern_liessen_Tochter_verhungern_282613.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shortnews.de/start.cfm?id=666663&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,328416,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467 Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen. Tagesanzeiger, 7. November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mangel an Vitamin B12 kann bei Säuglingen zu irreversiblen Hirnschäden führen. Eine streng vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern wird daher als ungeeignet bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eufic.org/page/de/faqid/53/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;dge&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu tierischen Eiweißen dient vielfach Soja. Soja enthält eine erhebliche Menge Isoflavone (Phytoöstrogene), also Naturstoffe, die wie weibliche Sexualhormone wirken. In Sojamilch wurden Konzentrationen gefunden, die - rechnet man das Ganze auf das Gewicht eines Säuglings um - der Dosis entsprechen, die in mehreren Antibabypillen enthalten ist. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass dabei tatsächlich hormonelle Effekte auftreten; bei Mädchen beispielsweise eine zu früh einsetzende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen wird - aufgrund von Tierversuchen - befürchtet, dass die Hoden geschädigt werden. Männliche Ratten, deren Mütter mit Soja gefüttert worden waren, waren impotent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/687482/&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendet man die Säuglingsnahrung nach den Angaben der Hersteller, dann ist die zugeführte Dosis extrem hoch – sie ist um ein Vielfaches höher als die Dosis, die bei Frauen in der Menopause zur Linderung von Beschwerden eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Gesundheit-Krebs-Oestrogen;art300,2350650&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kam es auch zur Zurückbildung des Thymus, einem gerade in der frühen Kindheit wichtigen Organ des Immunsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen jedoch nur sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren. Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/189/423948/text/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthält die Muttermilch stillender Veganerinnen in einzelnen Fällen einen geringeren Gehalt an Nährstoffen (Lactose, Fette und Proteine), was teilweise zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Wachstumsretardierung bei den Säuglingen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=1130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 verhungerte im deutschen Paderborn der 16 Monate alte Leon. In der streng vegan lebenden Familie gab es weder Milch noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen. Völlig entkräftet war das Kleinkind schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben. Wegen des Hungertods ihres Sohnes wurde das Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern, insbesondere die Mutter (eine Krankenschwester), glaubten im Interesse ihres Kindes zu handeln und ließen aus Misstrauen gegen die Schulmedizin keine ärztliche Behandlung zu. Die Mutter versuchte vergeblich, ihren Sohn mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten strikt nach einem Fachbuch für vegane Ernährung nach [[Franz Konz]] (Steuerexperte und Medizinlaie) gefüttert. Der Junge wurde unter anderem mit Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/panorama/kind-verhungert-bewaehrungsstrafen-fuer-veganer-eltern-a-328416.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Konz reagierte folgendermaßen auf den Tod: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos [...] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten [...] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[PETA]]&lt;br /&gt;
*[[Urkost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.antivegan.at/index.php&lt;br /&gt;
*http://www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=4763&lt;br /&gt;
*[http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MT_Oesterreich/41_mtoe/MTA_41_S27.pdf Veganer-Kindern droht Mangelernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/veganismus-riskante-tierliebe-578145.html Veganismus - riskante Tierliebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;br /&gt;
[[category:Überzeugungssystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Subhuman</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<title>Benutzer Diskussion:0Do3n3rium0</title>
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		<updated>2011-10-05T07:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==== datumswerte sortieren ====&lt;br /&gt;
guxtu ma da: http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Sorting#Dates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich hab das mal angetestet (ohne zu speichern natürlich):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kategorie(n) !! Titel !!  Kurzbeschreibung !! Quelle !! data-sort-type=&amp;quot;date&amp;quot; | Datum !! Autor(en)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn du dann die datumswerte wieder umformst, klappt das mit der sortierung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
goodn8! --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 01:07, 4. Okt. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke! Leider irgendwie net geklappt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith I: Muss ich statt TT.MM.JJJJ eventuell TT-MM-JJJJ machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eith II: Ne klappt auch nüscht... Miist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammte bin ich doof :P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith III: Ups, leseschwäche hama auch noch: Ja das Format soll laut deiner Verlinkung JJJJ-MM-TT sein, aber das haben wir ja momentan so, oder? nur halt statt &amp;quot;-&amp;quot; mit  &amp;quot;.&amp;quot; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:0Do3n3rium0|0Do3n3rium0]] 13:45, 4. Okt. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nene, das deutsche datumsformat klappt schon. das ist (für das deutsche wiki) systemvorgabe. --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 09:19, 5. Okt. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sortierbare Liste von Artikeln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kategorie(n) !! Titel !!  Kurzbeschreibung !! Quelle !! data-sort-type=&amp;quot;date&amp;quot; | Datum !! Autor(en)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Ayurveda, Qualitätsprüfung, Naturheilmittel&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2008/35/ayurveda-schwermetall-gesundheit Ayurvedische Giftpillen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/online/2008/35/ayurveda-schwermetall-gesundheit.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Präparate aus der indischen Heillehre enthalten oft gefährliche Mengen Blei, Quecksilber und Arsen. Eine [http://jama.ama-assn.org/content/300/8/915.short &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;neue Studie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zeigt, dass vor allem online gehandelte Produkte betroffen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|27.08.2008&lt;br /&gt;
| [http://community.zeit.de/user/sven-stockrahm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sven Stockrahm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Drogensucht, Alternativmedizin für Suchtkranke&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/alternativmedizin-fuer-suchtkranke-keine-schnelle-hilfe-fuer-abhaengige-1584089.html Keine schnelle Hilfe für Abhängige]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;In ihrer Not bauen viele [http://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4ngigkeitssyndrom &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abhängige&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] und ihre Angehörigen im Kampf gegen die Drogen auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativmedizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alternative Heilmethoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Skepsis ist geboten, sagt Kolumnist [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] und bremst allzu große Hoffnungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|28.07.2010&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Esoterik, Pseudotherapien, Buch, Heike Dierbach: „Die Seelen-Pfuscher“&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.anonym.to/?http://www.faz.net/artikel/C30405/heike-dierbach-die-seelen-pfuscher-nachrichten-vom-wissenden-feld-30074517.html Nachrichten vom wissenden Feld]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Zwar ahnt man, das viel Halbgares auf dem weiten Feld der Psychotherapie angeboten wird. Aber es braucht eine Autorin wie [http://www.anonym.to/?http://www.buerofreizeichen.de/index.php?page=vwp&amp;amp;id=7&amp;amp;ct=2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heike Dierbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], um einen Überblick über psychische Pseudotherapien aller Art zu erhalten. Man lernt erschreckende Praktiken kennen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.faz.net/s/homepage.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FAZ.NET&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|08.01.2010&lt;br /&gt;
| Manuela Lenzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Esoterik, Pseudotherapien, Psychokurse&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Seelenpfuscher Depression mit Engeln]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://www.anonym.to/?http://pdf.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Seelenpfuscher.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Esoterische Psychokurse versprechen sanfte Heilung seelischer und körperlicher Krankheiten. Viele Techniken sind hochriskant.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|21.06.2011&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.buerofreizeichen.de/index.php?page=vwp&amp;amp;id=7&amp;amp;ct=2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heike Dierbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Heilpraktiker&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2010/49/S-Homoeopathie/seite-1 Nerv getroffen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/2010/49/S-Homoeopathie.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;quot;Ein [http://www.anonym.to/?http://heilpraktikerschule-leipzig.de/Leipzig-Dozenten/%28S%28b1d8a9099a19a4acf701d3861d2a8ecd%29%29 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ehemaliger Diplomat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] aus Leipzig betreibt heute zwölf [http://www.anonym.to/?http://deutsche-heilpraktikerschule.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilpraktiker-Schulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Seine Erfolgsgeschichte zeigt: Zweifelhafte Heilmethoden haben hierzulande Hochkonjunktur.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|12.03.2010&lt;br /&gt;
|[http://www.ralf-geissler.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralf Geißler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Erklärung&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/wissen/2010-07/homoeopathie-therapie-wirkung Wie Glaube und Zufall heilen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/wissen/2010-07/homoeopathie-therapie-wirkung.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Das positive Image der Homöopathie steht im krassen Gegensatz zur Bewertung der Heilmethode durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Evidenzbasierte_Medizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wissenschaftliche Medizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Wie lässt sich ihr Heilerfolg erklären?&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|14.07.2010&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Wewetzer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Wewetzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Geschäftsmodell&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie-Geschaeftsmodell Kleine Kügelchen, großer Gewinn]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie-Geschaeftsmodell.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Über das Zustandekommen großer Gewinnspannen bei homöopathischen Mitteln.&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|04-06-2010&lt;br /&gt;
| Richard Friebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Kritiker, Interview&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie-Interview Wer Zuckerpillen kauft, hat schon aufgegeben]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie-Interview.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Interview von [http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Goldacre &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ben Goldacre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] über Homöopathie.&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|04-06-2010&lt;br /&gt;
|[http://www.sigridneudecker.com/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigrid Neudecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Kritiker, Interview&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://heise.de/-275378 Homöopathika sind Placebos]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Professor [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], 60, hat die Abteilung für Komplementärmedizin an der [http://en.wikipedia.org/wiki/University_of_Exeter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uni Exeter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] aufgebaut. Zuvor war der gebürtige Deutsche Leiter des Lehrstuhls für Physische Medizin und Rehabilitation an der Universität Wien. Gemeinsam mit dem Wissenschaftsautor [http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Singh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Singh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] veröffentlichte Ernst vor kurzem das Buch [http://en.wikipedia.org/wiki/Trick_or_Treatment%3F_Alternative_Medicine_on_Trial &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Trick or Treatment&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], in dem er die empirischen Belege für alternative Heilverfahren zusammenfasste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.heise.de/tr/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technology Review&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|23-07-2008&lt;br /&gt;
| Gregor Honsel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Kritiker, Interview&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://web.archive.org/web/20080731152823/http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html Tausende von Pfund für eine Gegen-Studie]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Einst war [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] ein Fan der Homöopathie, nun ist er einer ihrer schärftsten Kritiker. «Irgendwann muss man sich einfach die Daten rational anschauen», sagt er im Interview mit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Netzeitung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.netzeitung.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;netzeitung.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|02-07-2008&lt;br /&gt;
| Daniel Kählert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Kritiker, Interview, Medizinprofessor Ernst&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html Die Homöopathie ist ein Dogma]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Sollte die Homöopathie verboten werden? Der Mediziner [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] erklärt im Interview mit [http://de.wikipedia.org/wiki/SPIEGEL_ONLINE &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SPIEGEL ONLINE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], warum er die Heilung mit Globuli für gefährlichen Unfug hält - und warum es keine Rolle spielt, wie teuer sie sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.spiegel.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SPIEGEL ONLINE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|20-09-2011&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Kassenleistung&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/politik/2010-07/homoeopathie-streit-wirkung/komplettansicht Zuckerpille oder Zahnersatz]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/politik/2010-07/homoeopathie-streit-wirkung.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Es wäre schön, wenn die Homöopathie funktionieren würde. Tut sie aber nicht. Es gibt also keinen Grund, warum sie weiter von Krankenkassen bezahlt werden sollte, meint [http://www.kaikupferschmidt.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kai Kupferschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|13-07-2010&lt;br /&gt;
| [http://www.kaikupferschmidt.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kai Kupferschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Schüßler-Salze, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-schuessler-salze-teuer-aber-wertlos-1604695.html Schüßler-Salze - teuer, aber wertlos?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BC%C3%9Fler-Salze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schüßler-Salze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] sind seit Jahren ausgesprochen beliebt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Mittel auch [http://www.tk.de/rochelexikon/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zeigen. Alternativmedizin-Experte [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] geht der Effizienz der Kristalle auf den Grund.&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|08-10-2010&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Studien, Placebo-Effekt&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie/komplettansicht Heilkraft aus dem Nichts]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/zeit-wissen/2010/04/Alternative-Medizin-Homoeopathie.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Über keine Behandlungsmethode streiten Patienten und Mediziner so sehr wie über die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589?dopt=Abstract &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zeigen: Die Heilmethode wirkt – aber anders, als viele glauben. Sollen Ärzte das Potenzial der Homöopathie wirklich nutzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|24-06-2010&lt;br /&gt;
| Richard Friebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Tierhomöopathie&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-fuer-Tiere/komplettansicht Alles für die Katz?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-fuer-Tiere.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Auch bei Haustieren helfe Homöopathie, so argumentieren viele Anhänger. Experimente zeigen, was bei Hund, Katze und Pferd tatsächlich wirkt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|13-12-2010&lt;br /&gt;
| [http://www.franziska-badenschier.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska Badenschier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Homöopathie, Wirksamkeit, Heilmethode&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-Contra Eine Beleidigung der Vernunft]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-Contra.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Auch die Homöopathie muss ihre [http://www.anonym.to/?http://de.wikipedia.org/wiki/Therapeutische_Wirksamkeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirksamkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] beweisen. Stefan Schmitt plädiert für aufgeklärtes Denken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|09-12-2010&lt;br /&gt;
| Stefan Schmitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Kritiker, Klage&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2009/25/N-Singh Eine Frage des Rückgrats]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/2009/25/N-Singh.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Sich mit der Lobby der Alternativmedizin anzulegen [http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Singh#Klage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kann teuer werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] – zumindest in England.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|12-06-2009&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Dr%C3%B6sser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Drösser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Kritiker, Prüfung, Medizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2009/22/ernuechternde-alternative/komplettansicht Ernüchternde Alternative]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://pdf.zeit.de/online/2009/22/ernuechternde-alternative.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Akupunktur, Naturheilkunde, Homöopathie auf dem [http://www.amazon.de/Gesund-ohne-Pillen-kann-Alternativmedizin/dp/3446233016/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1317418186&amp;amp;sr=8-1 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] – wie gut sind Verfahren jenseits der [http://de.wikipedia.org/wiki/Schulmedizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|27-05-2009&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Wewetzer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Wewetzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Kritiker, Vorteil, Schulmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/alternativmedizin-gefuehlter-vorteil-1537492.html Gefühlter Vorteil]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Über wirksamere Methoden verfügen Naturheilkundler wohl nicht. Was sie der [http://de.wikipedia.org/wiki/Schulmedizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] voraushaben: Sie hören zu, fassen ihre Patienten mehr an und widmen ihnen viel Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|?&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Magnetfeldtherapie, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-schmerztherapie-mit-anziehungskraft-1709062.html Schmerztherapie mit Anziehungskraft]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetfeldtherapie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magnetfeldtherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] soll helfen, Schmerzen zu lindern - ganz ohne Medikamente. Doch was bringen Magnete in Armbändern, Matratzen und Unterhosen wirklich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|26-07-2011&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Meditation, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-stille-macht-1681661.html Stille Macht]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Meditation &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meditation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] wirkt nachweislich gegen Stress - zumindest unmittelbar. Ob sie auch langfristig vor dem Ausbrennen schützt, ist unklar. Aber einen Versuch ist es wert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|26-05-2011&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Massage, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-heilende-haende-1568239.html &amp;#039;&amp;#039;Ratgeber Alternativmedizin&amp;#039;&amp;#039; - Heilende Hände]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Massage#Klassische_Massage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische Massage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] löst Ängste, beruhigt die Nerven und entspannt die Muskulatur. Kurz: eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Deshalb ist sie jeden Cent wert, sagt Alternativmedizin-Experte [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|03-06-2010&lt;br /&gt;
|[http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Medizinerausbildung&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/2010/37/M-Alternativmedizin Wehe! Wehe!]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://www.anonym.to/?http://pdf.zeit.de/2010/37/M-Alternativmedizin.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Homöopathie, Akupunktur, Ayurveda – der Aberglaube frisst die moderne Medizin. Zunehmend lehren deutsche Hochschulen [http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativmedizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alternative Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Ein Irrweg, findet Harro Albrecht&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|09-09-2010&lt;br /&gt;
| Harro Albrecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alternativmedizin, Sportverletzung, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-was-hilft-bei-sportverletzungen-1640084.html Was hilft bei Sportverletzungen?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Gegen [http://de.wikipedia.org/wiki/Sportverletzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sportverletzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] setzen viele Menschen auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativmedizin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alternative Heilverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Doch bewiesen ist deren [http://de.wikipedia.org/wiki/Therapeutische_Wirksamkeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirksamkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] nicht. Für alle, die auf eine chemiefreie Therapie schwören, gibt es dennoch einen Lichtblick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|08-02-2011&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Esoterik, Anthroposophie, Biologisch-dynamische Landwirtschaft, Pseudowissenschaft, Die Gegenwart&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20020313/fd2200203131327098.html Blut und Bohnen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Der Paradigmenwechsel im [http://de.wikipedia.org/wiki/Renate_K%C3%BCnast &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Künast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]-Ministerium ersetzt Wissenschaft durch [http://de.wikipedia.org/wiki/Okkultismus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okkultismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [http://www.faz.net/s/homepage.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FAZ.NET&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|13-03-2002&lt;br /&gt;
| Peter Treue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Medizin, Naturwirkstoff, Ginko, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-baum-der-erkenntnis-702624.html Baum der Erkenntnis?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Ginkgo#Medizinische_Nutzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extrakte aus Ginkgo-Blättern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] fördern den Blutfluss und schützen die Nerven. Neue Studien widersprechen allerdings der Hoffnung, dass sie uns auch vor [http://de.wikipedia.org/wiki/Demenz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;geistigem Verfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] bewahren können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|?&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Medizin, Naturwirkstoff, Lavendelöl, Psychomarkt, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-hilft-lavendel-gegen-angst-1626492.html Hilft Lavendel gegen Angst?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Lavendel%C3%B6l &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lavendel-Präparate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] werden bei Angstzuständen, Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt. Kontrollierte [http://de.wikipedia.org/wiki/Klinische_Studie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;klinische Studien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Therapeutische_Wirksamkeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirksamkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] existieren allerdings erst seit einigen Jahren. Uneingeschränkt zu empfehlen sind die Öle wohl trotzdem nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|23-11-2010&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Medizin, Naturwirkstoff, Weißdorn, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-hilft-weissdorn-bei-herzschwaeche-1728370.html Hilft Weißdorn bei Herzschwäche?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;[http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fdorn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißdorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] hat ähnlich positive Eigenschaften wie das bekannte, aber selten eingesetzte Herzmittel [http://de.wikipedia.org/wiki/Herzglykoside &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitalis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]. Der Pflanzenextrakt könnte daher eine gute und weniger riskante Alternative zu anderen Präparaten sein, haben erste Studien ergeben.&amp;quot; Von &lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|20-09-2011&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pseudowissenschaften, Esoterik&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.anonym.to/?http://www.anonym.to/?http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung Der akademische Geist]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([http://www.anonym.to/?http://pdf.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung.pdf PDF])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.zeit.de/index &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZEIT Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|31-05-2011&lt;br /&gt;
| Bernd Kramer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verbraucherschutz, Scharlatanerieprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Abnehmhilfe, Angebliches Abnehm-Mittel Chitosan&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/angebliches-abnehm-mittel-chitosan-fischige-verheissungen-1554042.html Fischige Verheißungen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Das Krabbenschalen-Präparat [http://de.wikipedia.org/wiki/Chitosan &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chitosan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] soll Fett förmlich aus dem Körper saugen. Doch vor allem zieht es den Käufern das Geld aus der Tasche, warnt [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|?&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verbraucherschutz, Scharlatanerieprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Abnehmhilfe, Ratgeber Alternativmedizin&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber-alternativmedizin-erstaunliche-versprechen-1662278.html Erstaunliche Versprechen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Etliche [http://de.wikipedia.org/wiki/Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nahrungsergänzungsmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] werden als Abnehmhilfen beworben. Fast immer fehlen brauchbare Belege.&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [http://www.stern.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
| {{|27-03-2011&lt;br /&gt;
| [http://de.wikipedia.org/wiki/Edzard_Ernst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Abk%C3%BCrzungen_(Bologna-Prozess)&amp;diff=79823</id>
		<title>Abkürzungen (Bologna-Prozess)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Abk%C3%BCrzungen_(Bologna-Prozess)&amp;diff=79823"/>
		<updated>2011-10-05T07:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: hat „Abkürzungen (Bologna-Prozess)“ nach „Abkürzungen Titelmissbrauch“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Abkürzungen Titelmissbrauch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:0Do3n3rium0&amp;diff=79633</id>
		<title>Benutzer Diskussion:0Do3n3rium0</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:0Do3n3rium0&amp;diff=79633"/>
		<updated>2011-10-03T23:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde neu angelegt: „==== datumswerte sortieren ==== guxtu ma da: http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Sorting#Dates&amp;lt;br /&amp;gt; ich hab das mal angetestet (ohne zu speichern natürlich): &amp;lt;p…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==== datumswerte sortieren ====&lt;br /&gt;
guxtu ma da: http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Sorting#Dates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich hab das mal angetestet (ohne zu speichern natürlich):&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kategorie(n) !! Titel !!  Kurzbeschreibung !! Quelle !! data-sort-type=&amp;quot;date&amp;quot; | Datum !! Autor(en)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn du dann die datumswerte wieder umformst, klappt das mit der sortierung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
goodn8! --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 01:07, 4. Okt. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Teleportation&amp;diff=79628</id>
		<title>Diskussion:Teleportation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Teleportation&amp;diff=79628"/>
		<updated>2011-10-03T18:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde neu angelegt: „kleine argumentationshilfe: wenn dort, wo jetzt ein guter kubikmeter luft ist, sich im nächsten moment ein mensch materialisieren kann, dann ist die tatsache, da…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;kleine argumentationshilfe: wenn dort, wo jetzt ein guter kubikmeter luft ist, sich im nächsten moment ein mensch materialisieren kann, dann ist die tatsache, dass es nicht viel mehr glaser auf der welt gibt, ein hinreichendes argument gegen die existenz von teleportation. ;-) --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 20:04, 3. Okt. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Linksammlung&amp;diff=79626</id>
		<title>Diskussion:Linksammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Linksammlung&amp;diff=79626"/>
		<updated>2011-10-03T17:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kritik, und Verbesserungsvorschläge hier reinschmeissen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:0Do3n3rium0|0Do3n3rium0]] 19:32, 29. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;lol&amp;#039;&amp;#039; --  wo soll das enden? :D&amp;lt;br /&amp;gt;ich wär&amp;#039; ja dafür, das alles in die sortierbare liste zu schmeißen. dann kommen die tollen wikitables endlich mal richtig zur geltung hier. greetings, --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 19:57, 3. Okt. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79574</id>
		<title>Datei:Qualifications Framework EHEA.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79574"/>
		<updated>2011-10-02T17:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: hat eine neue Version von „Datei:Qualifications Framework EHEA.png“ hochgeladen:&amp;amp;#32;300dpi, transparent&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;300dpi, transparent&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79573</id>
		<title>Datei:Qualifications Framework EHEA.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79573"/>
		<updated>2011-10-02T16:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: hat eine neue Version von „Datei:Qualifications Framework EHEA.png“ hochgeladen:&amp;amp;#32;300dpi, transparent&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;300dpi, transparent&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79572</id>
		<title>Datei:Qualifications Framework EHEA.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Qualifications_Framework_EHEA.png&amp;diff=79572"/>
		<updated>2011-10-02T16:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: 300dpi, transparent&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;300dpi, transparent&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79561</id>
		<title>Titelmissbrauch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79561"/>
		<updated>2011-10-02T12:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[:Kategorie:Titelmissbrauch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79560</id>
		<title>Titelmissbrauch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79560"/>
		<updated>2011-10-02T12:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Weiterleitung nach Kategorie:Titelmissbrauch erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Kategorie:Titelmissbrauch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79559</id>
		<title>Titelmissbrauch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Titelmissbrauch&amp;diff=79559"/>
		<updated>2011-10-02T12:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: hat „Titelmissbrauch“ nach „Benutzer:Subhuman/Baustelle 4“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Benutzer:Subhuman/Baustelle 4]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Hinweis_Rechtsthemen&amp;diff=79554</id>
		<title>Psiram:Hinweis Rechtsthemen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Hinweis_Rechtsthemen&amp;diff=79554"/>
		<updated>2011-10-02T12:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;span title=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Recht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ---- Das EsoWatch Wik…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[file:hinweis_rechtsthemen.png|rechts|frameless|link=|alt=|&amp;lt;span title=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Recht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Letzte Hand&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Évreux&amp;lt;ref&amp;gt;Das war [http://fr.wikipedia.org/wiki/Nicolas-Théodore_Olivier Nicolas-Théodore Olivier].&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Évreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt haben soll. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Évreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[file:levi_seal_solomon.jpg|Titelblatt zu &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 1910|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Évreux&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn die Jahreszahl stimmt, dann war das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Jean-Sébastien_Devoucoux Jean-Sébastien Devoucoux], der seit 1858 die Diözese Évreux leitete. Eine vollständige Liste der Bischöfe findet sich hier: http://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_évêques_d&amp;#039;Évreux&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, folgte er doch stets einem Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration eine gesicherte Zukunft in Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen. Dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zu Menschen zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er ist ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend. Stabil und lange bestehend scheint aber nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz der Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Momente fügen sich zu einem Bild zusammen: Da ist der in der Kindheit tief in ihn gepflanzte Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg, nach Bedeutung und Anerkennung, und da ist die ultimative Geste grenzenloser Verachtung für seinen Verrat an diesem Ziel, der Freitod der Mutter. Ihre Schuldzuweisung wirft ihn für lange Zeit aus dem Gleis, er leidet sichtbar darunter, und seine Aktivitäten in den folgenden Jahren wirken alle ein wenig zu laut, zu auffallend, zu sehr auf Effekt bedacht, wie von jemandem, den ein schlechtes Gewissen plagt, das nur ja niemand erkennen darf. Erst der nächste schwere Schlag, der Tod seiner Tochter 1854 hat diese Getriebenheit beendet - wenngleich um einen hohen Preis: Unter dem Eindruck des jüngsten Verlustes akzeptiert er den alten Vorwurf der Mutter. Einsamkeit wird die gewählte Strafe für seine Schuld, beide zu überwinden erwächst als Triebkraft seines weiteren Lebens. Fortan schreibt er, um sich von der Schuld zu befreien. Er erkennt nicht, dass nur er selbst diese Befreiung erreichen kann, war er es doch, der die Schuld akzeptiert hat. Und je mehr er schreibt, umso tiefer sinkt diese einzige tatsächliche Möglichkeit zur Befreiung hinab ins Verborgene und umso tiefer muss er im Verborgenen schürfen, ohne je zu treffen, was er sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und denen der Ersatzreligion Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Das ist keineswegs polemisch gemeint. Es hat über 100 Jahre (bis Tschernobyl) gedauert, bis wir die Wissenschaft von dem Nimbus befreien konnten, den das 19. Jhd. ihr zugemessen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;.noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Sealsolomon.jpg&lt;/p&gt;
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		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-23T10:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, verfolgte er dabei doch stets ein Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration mit großer Sicherheit eine Zukunft die Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen, dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zum anderen Geschlecht zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er ist ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend, aber stabil und lange bestehend scheint nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz der Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Momente fügen sich zu einem Bild zusammen: Da ist der in der Kindheit tief in ihn gepflanzte Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg, nach Bedeutung und Anerkennung, und da ist die ultimative Geste grenzenloser Verachtung für sein Verlassen dieses Weges, der Freitod der Mutter. Ihre Schuldzuweisung wirft ihn für lange Zeit aus dem Gleis, er leidet sichtbar darunter, und seine Aktivitäten in den folgenden Jahren wirken alle ein wenig zu laut, zu auffallend, zu sehr auf Effekt bedacht, wie von jemandem, den ein schlechtes Gewissen plagt, das nur ja niemand erkennen darf. Erst der Tod seiner Tochter 1854 hat diese Getriebenheit beendet - wenngleich um einen hohen Preis: Unter dem Eindruck des jüngsten Verlustes akzeptiert er den alten Vorwurf der Mutter. Einsamkeit wird die gewählte Strafe für seine Schuld, beide zu überwinden erwächst als Triebkraft seines weiteren Lebens. Fortan schreibt er, um sich von der Schuld zu befreien. Er erkennt nicht, dass nur er selbst diese Befreiung erreichen kann, war er es doch, der die Schuld akzeptiert hat. Und je mehr er schreibt, umso tiefer sinkt diese einzige tatsächliche Möglichkeit zur Befreiung hinab ins Verborgene und umso tiefer muss er im Verborgenen schürfen, ohne je zu treffen, was er sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79114</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-23T10:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Rückblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, verfolgte er dabei doch stets ein Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration mit großer Sicherheit eine Zukunft die Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen, dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zum anderen Geschlecht zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er ist ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend, aber stabil und lange bestehend scheint nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz der Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Momente fügen sich zu einem Bild zusammen: Da ist der in der Kindheit tief in ihn gepflanzte Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg, nach Bedeutung und Anerkennung, und da ist die ultimative Geste grenzenloser Verachtung für sein Verlassen dieses Weges, der Freitod der Mutter. Ihre Schuldzuweisung wirft ihn für lange Zeit aus dem Gleis, er leidet sichtbar darunter, und seine Aktivitäten in den folgenden Jahren wirken alle ein wenig zu laut, zu auffallend, zu sehr auf Effekt bedacht, wie von jemandem, den ein schlechtes Gewissen plagt, das nur ja niemand erkennen darf. Erst der Tod seiner Tochter 1854 hat diese Getriebenheit beendet - wenngleich um einen hohen Preis: Unter dem Eindruck des jüngsten Verlustes akzeptiert er den alten Vorwurf der Mutter. Einsamkeit wird die gewählte Strafe für seine Schuld, beide zu überwinden erwächst als Triebkraft seines weiteren Lebens. Fortan schreibt er, um sich von der Schuld zu befreien. Er erkennt nicht, dass nur er selbst diese Befreiung erreichen kann, war er es doch, der die Schuld akzeptiert hat. Und je mehr er schreibt, umso tiefer sinkt diese einzige tatsächliche Möglichkeit zur Befreiung hinab ins Verborgene und umso tiefer muss er im Verborgenen schürfen, ohne je zu treffen, was er sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79113</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-23T10:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, verfolgte er dabei doch stets ein Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration mit großer Sicherheit eine Zukunft die Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen, dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zum anderen Geschlecht zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er war ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend, aber stabil und lange bestehend scheint nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz der Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Momente fügen sich zu einem Bild zusammen: Da ist der in der Kindheit tief in ihn gepflanzte Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg, nach Bedeutung und Anerkennung, und da ist die ultimative Geste grenzenloser Verachtung für sein Verlassen dieses Weges, der Freitod der Mutter. Ihre Schuldzuweisung wirft ihn für lange Zeit aus dem Gleis, er leidet sichtbar darunter, und seine Aktivitäten in den folgenden Jahren wirken alle ein wenig zu laut, zu auffallend, zu sehr auf Effekt bedacht, wie von jemandem, den ein schlechtes Gewissen plagt, das nur ja niemand erkennen darf. Erst der Tod seiner Tochter 1854 hat diese Getriebenheit beendet - wenngleich um einen hohen Preis: Unter dem Eindruck des jüngsten Verlustes akzeptiert er den alten Vorwurf der Mutter. Einsamkeit wird die gewählte Strafe für seine Schuld, beide zu überwinden erwächst als Triebkraft seines weiteren Lebens. Fortan schreibt er, um sich von der Schuld zu befreien. Er erkennt nicht, dass nur er selbst diese Befreiung erreichen kann, war er es doch, der die Schuld ekzeptiert hat. Und je mehr er schreibt, umso tiefer sinkt diese einzige tatsächliche Möglichkeit zur Befreiung hinab ins Verborgene und umso tiefer muss er im Verborgenen schürfen, ohne je zu treffen, was er sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79112</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-23T10:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, verfolgte er dabei doch stets ein Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration mit großer Sicherheit eine Zukunft die Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen, dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zum anderen Geschlecht zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er war ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend, aber stabil und lange bestehend scheint nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz der Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Momente fügen sich zu einem Bild zusammen: Da ist der in der Kindheit tief in ihn gepflanzte Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg, nach Bedeutung und Anerkennung, und da ist die ultimative Geste grenzenloser Verachtung für sein Verlassen dieses Weges, der Freitod der Mutter. Ihre Schuldzuweisung wirft ihn für lange Zeit aus dem Gleis, er leidet sichtbar darunter, und seine Aktivitäten in den folgenden Jahren wirken alle ein wenig zu laut, zu auffallend, zu sehr auf Effekt bedacht, wie von jemandem, den ein schlechtes Gewissen plagt, das nur ja niemand erkennen darf. Erst der Tod seiner Tochter 1854 hat diese Getriebenheit beendet - wenngleich um einen hohen Preis: Unter dem Eindruck des jüngsten Verlustes akzeptiert er den alten Vorwurf der Mutter. Einsamkeit wird die gewählte Strafe für seine Schuld, beide zu überwinden erwächst als Triebkraft seines weiteren Lebens. Fortan schreibt er, um sich von der Schuld zu befreien. Er erkennt nicht, dass nur er selbst diese Befreiung erreichen kann, war er es doch, der die Schuld ekzeptiert hat. Und je mehr er schreibt, umso tiefer sinkt diese einzige tatsächliche Möglichkeit zur Befreiung hinab ins Verborgene und umso tiefer muss er im Verborgenen schürfen, ohne je zu treffen, was er sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79111</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick ===&lt;br /&gt;
So krumm, holprig und verworren der Lebensweg Lévis dem Betrachter auch erscheinen mag, verfolgte er dabei doch stets ein Ziel: sozialer Aufstieg und die davon erhoffte gesellschaftliche Anerkennung. Dass der junge Alphonse über vielversprechende Anlagen verfügte, zeigt seine schulische Laufbahn. Die eingeschlagene Richtung hin zu einer Karriere als Geistlicher stellte im Frankreich der Restauration mit großer Sicherheit eine Zukunft die Aussicht, in der er das angestammte kleinbürgerliche Milieu verlassen und sein Leben in einer sozial wie materiell gesicherten Position würde führen können. Wie groß die darauf gehenden Hoffnungen seiner Eltern waren, dafür ist der Freitod seiner Mutter ein beredtes Zeichen, dass sie zumindest nicht unberechtigt waren, mag man an dem Einsatz des Pariser Erzbischofs für Alphonse ablesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur vermuten, was der Suizid seiner Mutter und der mit ihm ausgedrückte Vorwurf in Constant bewirkt hat. Dass beides nicht dazu beigetragen hat, sein Verhältnis zum anderen Geschlecht zu stabilisieren, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die einzige Freundin, die er zeitlebens hatte, Flora Tristan, starb zu früh. Seine Ehe und das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes endeten beide im Zwist. Er war ein einsamer Mensch, der Eindruck drängt sich auf. Viele Menschen kreuzen seinen Weg, aber aus keiner dieser Begegnungen entsteht eine stabile Beziehung auf gleicher Höhe. Er scheint vielmehr stets auf Distanz bedacht gewesen zu sein, in der überlegenen Position des Lehrers, der entrückten eines Mediums, der des Wissenden um das Unerreichbare, das Okkulte. Das mag kalkuliert gewesen sein als zur gewählten Rolle gehörend, aber stabil und lange bestehend scheint nur eine Beziehung gewesen zu sein: die zum Baron Spedalieri, mit der doppelten Distanz von Geographie und der des Lehrers zum Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Harold_Aspden&amp;diff=79110</id>
		<title>Harold Aspden</title>
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		<updated>2011-09-23T08:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:HaroldAspden.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harold Aspden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1927 - 9. Juli 2011) war ein englischer Physiker und Elektroingenieur und Anhänger der [[Freie Energie|Freie-Energie-Hypothese]]. Er gilt in der Szene als eine Art Vordenker und hielt auch die [[Kalte Fusion|kalte Kernfusion]] für möglich. Aspden war ein [[Kritik der Relativitätstheorie|Kritiker der Relativitätstheorie]] und Anhänger der [[Äther]]hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Harold Aspden wurde 1927 geboren und studierte von 1945 bis 1948 in Manchester mit dem Abschluss BSc (Bachelor of Science). 1953 promovierte er in Cambridge. Von 1963 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1983 war er in der Patentabteilung der IBM-Forschungslabors in Hursley Park bei Southampton tätig. Aspden starb am am 9. Juli 2011. Seit 2008 war er krankheitsbedingt nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Publikationen==&lt;br /&gt;
Artikel von Aspden sind in randständigen und in populärwissenschaftlichen, aber auch in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen, z.B. in &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Theoretical Physics&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Journal of Physics&amp;amp;nbsp;A&amp;#039;&amp;#039;. Etwa 20 Artikel hat er in den 1970er und 1980er Jahren in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Lettere al Nuovo Cimento&amp;#039;&amp;#039; der italienischen physikalischen Gesellschaft (Società Italiana di Fisica) veröffentlicht. Themen waren vor allem ungewöhnliche Theorien auf dem Gebiet der Teilchenphysik. So hat er die Lebensdauer eines Elektrons, das nach gängiger Ansicht stabil ist, also eine unendliche oder extrem hohe Lebensdauer hat, mit 10&amp;lt;sup&amp;gt;-13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;s angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aspden.org/papers/bib/1984a.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Das widerspricht zwar allen Beobachtungen, aber dies beruhe laut Aspden auf deren falscher Interpretation. Tatsächlich habe man es mit einem statistischen Prozess des Zerfalls und der sofortigen Neubildung von Elektronen zu tun. Dass ein Atomkern aus Protonen und Neutronen besteht, hält er für eine falsche Ansicht. Aspden hat auch ein Elementarteilchen postuliert, welches die Ladung eines Protons, aber die zweifache Masse habe und das er Dyon nennt (im engl. Original &amp;quot;duon&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen spekulativen Theorien ist Aspden ein wissenschaftlicher Außenseiter geblieben. Er selbst und seine Anhänger aus der Freie-Energie-Szene sind dagegen der [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Ansicht, die wissenschaftliche Welt habe &amp;quot;vermieden&amp;quot;, ihn zu zitieren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://peswiki.com/index.php/Harold_Aspden&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinem Ruf nicht zuträglich dürften auch seine aus wissenschaftlicher Sicht fragwürdigen Bemühungen um eine Widerlegung der Relativitätstheorie und sein Beharren auf der obsoleten Äthertheorie gewesen sein. Diese Ansichten hat er zumeist in populärwissenschaftlichen Medien verbreitet, z.B. meinte er, dass der &amp;quot;Spin des Äthers&amp;quot; im Inneren eines Tornados dessen Energie liefere.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aspden.org/papers/bib/1985j.htm (das hier von Aspden genannte &amp;#039;&amp;#039;Journal of Meteorology&amp;#039;&amp;#039; ist keine wissenschaftliche Zeitschrift, sondern ein in Großbritannien erscheinendes populärwissenschaftliches Magazin)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfindungen==&lt;br /&gt;
Aspden hat eine Reihe von Erfindungen zu [[Freie Energie|&amp;quot;freier Energie&amp;quot;]] (bzw. &amp;quot;Nullpunkt-&amp;quot; oder &amp;quot;Vakuumenergie&amp;quot;) und anderen zweifelhaften Konzepten veröffentlicht. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zusammen mit einem Leonard Francis Holihan hat Aspden einen &amp;quot;Kreiselantrieb&amp;quot; zum Patent angemeldet, mit dem man die Schwerkraft überwinden und Fluggeräte bauen könne. Das Funktionsprinzip verletze zwar scheinbar die Gesetze der Newton&amp;#039;schen Mechanik, habe aber dennoch eine solide physikalische Basis.&amp;lt;ref&amp;gt;GB 2209832A: Gyroscopic propulsion and levitation. Anmeldedatum: 12.09.1987. Zitat: &amp;quot;Laboratory demonstrations show that offset gyroscopes can be manipulated to exhibit some quite remarkeable properties, which ostensibly breach Newton&amp;#039;s laws of motion, but which are on a sound physical basis [...]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Elektrisch gesteuerte Kernfusion zur Gewinnung von Wärmeenergie. Ähnlich wie bei der 1989 vermeintlich gelungenen [[Kalte Fusion|kalten Fusion]] von Fleischmann und Pons sollen dabei Elektroden aus Palladium verwendet werden, zwischen denen in einem Bad mit schwerem Wasser ein Strom fließt. Die behauptete Verschmelzung von Deuteriumkernen würde durch &amp;quot;Fluktuationen von Vakuum-Energie&amp;quot; ausgelöst. Dabei würden Supergravitonen eine Rolle spielen (das sind wie die [http://de.wikipedia.org/wiki/Graviton Gravitonen] bislang hypothetische Elementarteilchen).&amp;lt;ref&amp;gt;GB 2231195B: Thermal power generation by electrically controlled fusion. Anmeldedatum: 13.02.1990. Patenterteilung: 13.01.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:HaroldAspden463.png|thumb|320px|Schaltung zur Gewinnung von Energie aus dem Äther. An die mit &amp;quot;+&amp;quot; und &amp;quot;-&amp;quot; gekennzeichneten Anschlüsse muss eine Hilfsspannung von z.B. 10&amp;amp;nbsp;kV angelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pat463&amp;quot;&amp;gt;GB 2432463B: Electric power generating apparatus. Anmeldedatum: 22.11.2005. Patenterteilung: 29.12.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* Eine optische Vorrichtung eines Josiah Alfred Briscoe zur Messung von Relativbewegungen im [[Äther]] wurde von Aspden zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;GB 2276718A: Instrument for measuring velocity and direction. Anmeldedatum: 31.03.1993. Die Erfindung geht ursprünglich auf das Jahr 1958 zurück (GB 884830A: Gauge for measuring absolute or cosmic velocity and direction. Anmeldedatum: 12.05.1958).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet dessen, dass die Äthervorstellung durch die Relativitätstheorie hinfällig geworden ist und zahlreiche Experimente keine Bewegung der Erde in einem hypothetischen Äther nachweisen konnten, soll das mit dieser Erfindung möglich sein. Gegenteilige Ansichten seien die von &amp;quot;Physikern, die mit der philosophischen Lehre der Relativität indoktriniert wurden&amp;quot;. Eine Anwendung der Apparatur sieht Aspden vor allem in der Ausbildung von Physikstudenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mehrere Erfindungen betreffen die direkte Gewinnung von elektrischer Energie aus dem Äther.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pat463&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;GB 2390941B: Electrical power generating apparatus. Anmeldedatum: 09.03.2002. Patenterteilung: 13.07.2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Aspdens Anordnung besteht aus zwei Kondensatoren in Form von konzentrischen Metallzylindern, zwischen denen sich infolge einer &amp;quot;Zitterbewegung&amp;quot; des Äthers eine Wechselspannung einstelle, die man abgreifen könne. Mit einer passenden Induktivität wird die Schaltung als Resonanzkreis betrieben. Damit der Prozess in Gang kommt, müsse eine Gleichspannung angelegt werden; die Gleichspannungsquelle müsse aber keine Energie liefern. Mit einer Gleichspannung von 10&amp;amp;nbsp;kV, Kondensatoren von 20&amp;amp;nbsp;cm Größe und einer Resonanzfrequenz von 100&amp;amp;nbsp;kHz könne eine Leistung im Kilowattbereich entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Adams-Motor, eine Erfindung des Neuseeländers Robert George Adams (1920-2006) aus dem Jahr 1969, wurde mit Aspdens Hilfe patentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;GB 2282708B: Electrical motor-generator. Anmelder/Erfinder: Harold Aspden, Robert George Adams. Anmeldedatum: 30.09.1993. Patenterteilung: 06.11.1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen [http://de.wikipedia.org/wiki/Reluktanzmotor Reluktanzmotor], von dem der Erfinder behauptet, dass er mehr Energie abgibt als hineingesteckt wird, der also ein [[Perpetuum Mobile]] darstellen würde. Von Aspden wird ein Wirkungsgrad von 319% genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.padrak.com/ine/NEN_4_8_1.html Harold Aspden: The Adams &amp;amp; Aspden Motor Patent. New Energy News Vol.4, No.8, 1-7 (December 1996)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Patentschrift vermeidet er allerdings solche Aussagen und spricht lediglich von einem &amp;quot;ungewöhnlich hohen Wirkungsgrad&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Aspden, Harold}}&lt;br /&gt;
[[category:Anhänger der Freien Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Kritiker der Relativitätstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79056</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-19T18:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=79048</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-09-19T12:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=78986</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2011-09-16T11:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Neue oder erheblich überarbeitete Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__ &lt;br /&gt;
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== Glaubenssysteme ==&lt;br /&gt;
[[image:Esoterik1.jpg|thumb|80px]]&lt;br /&gt;
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*&amp;quot;Kirchenstaat&amp;quot; [[Fürstentum Germania]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaftliche Heilmethoden ==&lt;br /&gt;
Besonderer Beliebtheit unter [[Esoterik]]ern und Pseudowissenschaftlern erfreut sich die Erfindung [[Alternativmedizin|alternativer Heilmethoden]]. Zu den beliebtesten Methoden aus diesem Bereich zählen [[Homöopathie]], [[Bachblüten]], [[Bioresonanz]], [[Geistheilen]], [[Lichtfasten]], Anwendungen von [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]] und [[Zapper]]n. Auch die [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] und die [[Holopathie]] gehören hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders ausführlich sind unsere Artikel zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) und ihrem Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Artikel bei EsoWatch thematisieren [[Unkonventionelle Krebstherapien]]. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der [[:Kategorie:Pseudomedizin]].&lt;br /&gt;
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== Beutelschneiderei ==&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die wichtigsten [[:Kategorie:Beutelschneiderei|Scharlatanerieprodukte]], beispielsweise [[AFA-Algen]], [[Atox Bio Computer]], [[Zapper]], [[Spritsparkarte]]n und [[Wasserbelebung]]. Die Auflistung typischer [[Merkmale technisch wirkungsloser Produkte]] kann das Erkennen von solchen zweifelhaften Angeboten erleichtern. Sehr ausführlich werden auch das Thema [[Freie Energie]] und daran anknüpfende [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle|Geschäftsmodelle]] behandelt.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-09-15T21:05:17Z</updated>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Neue oder erheblich überarbeitete Artikel */&lt;/p&gt;
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[[image:Esoterik1.jpg|thumb|80px]]&lt;br /&gt;
*Aus der Esoterik: Hier geht es um [[braune Esoterik]], [[Anthroposophie]], [[Esoterik]] allgemein oder auch um [[Karma]]. Alle Artikel finden Sie in der [[:Kategorie:Esoterik]]. &lt;br /&gt;
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*&amp;quot;Kirchenstaat&amp;quot; [[Fürstentum Germania]]&lt;br /&gt;
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== Pseudowissenschaftliche Heilmethoden ==&lt;br /&gt;
Besonderer Beliebtheit unter [[Esoterik]]ern und Pseudowissenschaftlern erfreut sich die Erfindung [[Alternativmedizin|alternativer Heilmethoden]]. Zu den beliebtesten Methoden aus diesem Bereich zählen [[Homöopathie]], [[Bachblüten]], [[Bioresonanz]], [[Geistheilen]], [[Lichtfasten]], Anwendungen von [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]] und [[Zapper]]n. Auch die [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] und die [[Holopathie]] gehören hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders ausführlich sind unsere Artikel zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) und ihrem Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Artikel bei EsoWatch thematisieren [[Unkonventionelle Krebstherapien]]. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der [[:Kategorie:Pseudomedizin]].&lt;br /&gt;
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== Beutelschneiderei ==&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die wichtigsten [[:Kategorie:Beutelschneiderei|Scharlatanerieprodukte]], beispielsweise [[AFA-Algen]], [[Atox Bio Computer]], [[Zapper]], [[Spritsparkarte]]n und [[Wasserbelebung]]. Die Auflistung typischer [[Merkmale technisch wirkungsloser Produkte]] kann das Erkennen von solchen zweifelhaften Angeboten erleichtern. Sehr ausführlich werden auch das Thema [[Freie Energie]] und daran anknüpfende [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle|Geschäftsmodelle]] behandelt.&lt;br /&gt;
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== [[Pseudowissenschaft]]en ==&lt;br /&gt;
Artikel über die populärsten pseudowissenschaftlichen Theorien finden Sie in der [[:Kategorie:Pseudowissenschaft]]. Beispiele sind die [[Kritik der Relativitätstheorie]], die Erfahrung mit der [[Felix Würth AG]], sowie die [[Bioresonanz]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==[[Spezial:Neue_Seiten|Neue oder erheblich überarbeitete Artikel]]==&lt;br /&gt;
[[Titelmissbrauch]] &amp;amp;sdot; [[Klipp und Klar-Lernkonzept]] &amp;amp;sdot; [[Rosina Sonnenschmidt]] &amp;amp;sdot; [[Granatapfel]] &amp;amp;sdot; [[Individuelle Impfentscheidung]] &amp;amp;sdot; [[Karl Fromme]] &amp;amp;sdot; [[Peter Fitzek]] &amp;amp;sdot; [[Oscillococcinum]] &amp;amp;sdot; [[ILS]] &amp;amp;sdot; [[Energiekegel]] &amp;amp;sdot; [[Boiron]] &amp;amp;sdot; [[Adem Kapur]] (Energologie, oktrale Psychologie) &amp;amp;sdot; [[Tierkreiszeichen]] &amp;amp;sdot; [[Ernährung nach den 5 Elementen]] &amp;amp;sdot; [[Fünf-Elemente-Lehre]] &amp;amp;sdot; [[Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow]] (WP) &amp;amp;sdot; [[Martin Tajmar]] (WP) &amp;amp;sdot; [[Farbtherapie nach Dinshah]] &amp;amp;sdot; [[Glutathion]] &amp;amp;sdot; [[Bernhard Schaub]] (WP) &amp;amp;sdot; [[KVC Verlag]] &amp;amp;sdot; [[Brauereitherapie]] &amp;amp;sdot; [[Gaswerktherapie]] &amp;amp;sdot; [[Andullationstherapie]] &amp;amp;sdot; [[Gleistherapie]] &amp;amp;sdot; [[Evapo-Image-Verfahren nach Kübler]] &amp;amp;sdot; [[Stoffwechselfunktionstest]] &amp;amp;sdot; [[Johann Abfalter]] &amp;amp;sdot; [[Augenakupunktur nach Boel]] &amp;amp;sdot; [[Karin Lenger]] &amp;amp;sdot; [[Vanity-Award]] &amp;amp;sdot; [[Bermuda-Dreieck]] &amp;amp;sdot; [[Vier-Elemente-Lehre]] &amp;amp;sdot; [[Druide]] &amp;amp;sdot; [[Werner Kropp]] (Wekroma Produkte) &amp;amp;sdot; [[Wicca]] &amp;amp;sdot; [[Éliphas Lévi]] &amp;amp;sdot; [[Prophetie]] &amp;amp;sdot; [[Autosuggestion]] &amp;amp;sdot; [[D2Fusion]] &amp;amp;sdot; [[Ptomainvergiftung]] &amp;amp;sdot; [[Salzsäure-Therapie]] &amp;amp;sdot; [[Pseudo-Ritterorden]] &amp;amp;sdot; [[Scheinkirche]] &amp;amp;sdot; [[Kiran Schmidt]] &amp;amp;sdot; [[Oil-Sniffer-Betrug]] &amp;amp;sdot; [[Bodo Kuklinski]] &amp;amp;sdot; [[SanaZon-Therapie]] &amp;amp;sdot; [[Brigitte Elphriede Schories]] &amp;amp;sdot; [[Lebensfeldstabilisator]] &amp;amp;sdot; [[Neo-Astrologie]]&lt;br /&gt;
[[category:!EsoWatch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Sexueller_Missbrauch&amp;diff=78813</id>
		<title>Diskussion:Sexueller Missbrauch</title>
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		<updated>2011-09-05T18:04:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Missbrauch &amp;amp; Esoterik? ==&lt;br /&gt;
Hmm, hmm, hmm... die Intention der Autorin in allen Ehren, aber ist das wirklich ein Thema für EW? Ich war als Kind selbst davon betroffen, drum nimm mir bitte die Frage nicht übel. Aber nochmal: Ist sexueller Missbrauch ein Problem dieses Projekts? Ich denke, nicht. Und ich hoffe, du verrennst dich nicht. Es wäre schade um deine Energie. --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 19:57, 5. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
... und 5 Minuten später: sexueller Missbrauch ist eine nicht ungewöhnliche Folge sektenhafter Entwicklungen. Denn wer die alleinige Wahrheit hat, dem ist der einzelne Mensch gleichgültig. Vielleicht hast du recht und das gehört wirklich hierhin, aber es bedarf eines scharfen Blicks, um das voneinander zu trennen, was so vereint erscheint. However: good luck: :) --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 20:04, 5. Sep. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Sexueller_Missbrauch&amp;diff=78812</id>
		<title>Diskussion:Sexueller Missbrauch</title>
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		<updated>2011-09-05T17:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde neu angelegt: „== Missbrauch &amp;amp; Esoterik? == Hmm, hmm, hmm... die Intention der Autorin in allen Ehren, aber ist das wirklich ein Thema für EW? Ich war als Kind selbst davon bet…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Missbrauch &amp;amp; Esoterik? ==&lt;br /&gt;
Hmm, hmm, hmm... die Intention der Autorin in allen Ehren, aber ist das wirklich ein Thema für EW? Ich war als Kind selbst davon betroffen, drum nimm mir bitte die Frage nicht übel. Aber nochmal: Ist sexueller Missbrauch ein Problem dieses Projekts? Ich denke, nicht. Und ich hoffe, du verrennst dich nicht. Es wäre schade um deine Energie. --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 19:57, 5. Sep. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Swedenborg_B3511_hb.jpg&amp;diff=78638</id>
		<title>Datei:Swedenborg B3511 hb.jpg</title>
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		<updated>2011-08-24T13:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Copyright nach Auskunft von tekniskamuseet.se v. 24.8.11 abgelaufen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Copyright nach Auskunft von tekniskamuseet.se v. 24.8.11 abgelaufen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=78481</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-08-21T13:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten. Zu seiner Entschuldigung muss allerdings angemerkt werden, dass zu der Zeit die Grenzen der Wissenschaft noch unschärfer waren als heute.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=78480</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
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		<updated>2011-08-21T13:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* ... ad occultum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften magisch-okkulten Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des Okkultismus im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundgerüst bei der Abfassung dieses Artikels war der entsprechende in der französischen Wikipedia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi). Dessen Nachteil sind die fehlenden Quellenverweise, weshalb diese auch hier nur sehr spärlich eingestreut sind. Quelle dürfte aber folgendes Werk sein:&amp;lt;br /&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit möglich/ erforderlich, wurden Daten nachrecherchiert und ergänzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher im heutigen 6. Arrondissement von Paris, am linken Ufer der Seine. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie ließ ihn jedoch sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benektiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er ein erstes Büchlein betitelt &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen handfesten Skandal&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ziemlich süffisante zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen in Evreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Evreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt hatte. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Überhaupt: Mit den humanistischen und utopistischen Ideen der Zeit beschäftigte er sich intensiv, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch. Er war jetzt 35, und immer noch suchte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nimmt es da Wunder, dass auch in seinen privaten Verhältnissen nicht alles geradewegs zuging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgeschält, dass das gesamte Internet aus einer einzigen Quelle abgeschrieben hat. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber haufenweise identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Evreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen - was blieb ihm übrig? Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. Die Nachkommen der Erzieherin, die er so unglücklich verlassen hatte, leben heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach. Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi emanzipierte sich. Sie veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
Darf man einen Menschen beurteilen, nachdem man so wenig und so gedrängt über ihn erfahren hat? Vielleicht nicht, aber man darf einen Eindruck von ihm haben und den darf man äußern. Würde man Alphonse Constant jetzt, im Jahr 1850, mit der Ansicht konfrontiert haben, er sei mit seinem bisherigen Leben doch recht eigentlich gescheitert, er würde dies vermutlich von sich weisen, empört vielleicht und polternd und dabei doch insgeheim fürchtend, dass man so falsch nicht gelegen habe. Denn was hatte er bisher erreicht? Seine theologischen und (kirchen-) politischen Schriften hatten ihm außer Ärger und den Unbequemlichkeiten des Strafvollzugs nicht viel eingebracht, von einer Karriere als Seelsorger konnte kaum die Rede sein, sein politisches Engagement blieb erfolglos und sein künstlerisches Schaffen war kaum mehr als ein Steckenpferd - man kann sich vorstellen, dass all das an ihm zu nagen begann.&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]] Doch es zog sich während all der Jahre noch ein weiterer roter Faden durch sein Leben. Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergesponnen in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und neuerdings (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] verdichtete er sich und wurde auch für Alphonse Constant selbst sichtbar als Leitmotiv und als Halt für sein weiteres Leben: die [[Mystik]], die [[Theosophie]], oder allgemeiner das [[Okkultismus|okkulte]] Wissen. Er erinnerte sich an den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist. Eliphas war aber, das sei zur Ehrenrettung der Londoner Rosenkreuzer erwähnt, der Sohn Esaus.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wählte ihn als sein Pseudonym. In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte seinen Weg gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller [[Edward Bulwer-Lytton]] machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der Reichsflugscheiben-Theorie.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit rosenkreuzerischen Kreisen, in denen ihm eine Reihe von erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingen, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der Kabbala fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm - wir kennen ihn inzwischen - einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte. (Ein paar Chansons konnte er allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Le Mousquetaire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, einer Zeitschrift, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere Alexandre Dumas] zu der Zeit herausgab.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter Kreise des &amp;quot;esoterischen&amp;quot; Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rozier war Arzt und hatte außerdem Pharmazie, Chemie und Physik studiert. Das hielt ihn nicht davon ab, geschäftstüchtig als Medium und Hellseher aufzutreten. Zu seiner Entschuldigung muss allerdings angemerkt werden, dass zu der Zeit die Grenzen der Wissenschaft noch unschärfer waren als heute.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird er in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Evreux Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Während eines erneuten Aufenthaltes in London macht er die Bekanntschaft mit Eugène Vintras, einem Arbeiter, der überzeugt ist, eine Wiedergeburt des Propheten Elias zu sein. Lévi, jetzt ganz Gelehrter, hält Vintras allerdings mehr für ein begabtes Medium, auf jeden Fall für ein Studienobjekt. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der Marienerscheinung von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Privatleben allerdings verläuft weniger erfreulich. Zwar entschließt er sich 1861, sich mehr um seinen Sohn zu kümmern und erhält auch die Zustimmung der Mutter dazu, aber sechs Jahre später kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen den Eltern und er wird weder seinen Sohn noch die Mutter je wiedersehen. Dazu stellen sich Kopfschmerzen ein, die ihn immer häufiger peinigen. Die Belagerung von Paris 1870 schneidet ihn von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Herzkrankheit macht ihn immer wieder zum Opfer von Ohnmachtsanfällen - er wäre allerdings nicht der er ist, würde er nicht von ekstatischen Visionen während dieser Zustände berichten. Den so spät errungenen Lebensweg kann er nicht lassen: 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Er hat es dem Leben noch (oder schon dem Tod?) abgerungen, kämpfend gegen eine chronische Bronchitis, ständiges Fieber, Wasser in den Beinen und wiederkehrende Atemnot. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen, wie geschaffen für eine Gesellschaft, die den Tröstungen der Kirche nicht mehr und den Verheißungen der Wissenschaft noch nicht zu glauben im Stande war. Die innenpolitischen Umwälzungen, die Frankreich in den sechs vorangegangenen Jahrzehnten aus den Fugen geworfen hatten, gelangten unter Napoléon III. zwar zu einer zeitweisen Beruhigung, doch weder seine imperialistische Außenpolitik noch der Pomp seiner Selbstinszenierungen konnten die Verunsicherung der Menschen beheben. Man fühlte, dass etwas verloren gegangen war, und auch wenn nur eine kleine Minderheit die Geschichte ungeschehen machen wollte, war da doch eine weit verbreitete diffuse Sehnsucht - nach einem modernen Früher, nach einem &amp;quot;wie damals, nur heute&amp;quot;. Eine Auflösung dieses Widerspruches schien die Esoterik zu bieten. Indem man Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften anwandte auf übernatürliche Vorstellungen entstand eine scheinbare Verbindung zwischen beiden, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war erfolgreich unter anderem, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach [[Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim|Agrippa von Nettesheim]] der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen, ohne dass die ihm nur in geringem Umfang eigene Fähigkeit zu systematischer Arbeit hinderlich wurde. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Gérard Encausse]] (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* [[Stanislas de Guaita]] (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* [[Joséphin Péladan]] (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* [[H.P. Lovecraft]] (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; float:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Gleistherapie&amp;diff=78411</id>
		<title>Gleistherapie</title>
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		<updated>2011-08-20T17:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Schienentherapie.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schienentherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;global rail therapy&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;railroad remedy&amp;#039;&amp;#039;) ist eine skurrile Therapie-Modeerscheinung in Indonesien, die im Jahre 2011 auftauchte. Im nordindonesischen Ort Rawa Buaya legen sich erkrankte Menschen für eine Stunde oder länger auf Schienengleise, um alleine auf diese Weise zu gesunden. Heilsam seien dabei entweder Erschütterungen oder elektrische Phänomene durch vorbeifahrende Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier thematisierte Schienentherapie ist nicht mit der Schienentherapie aus der Zahnheilkunde zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Orga-Urkult]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18313744&lt;br /&gt;
*[http://www.trendhunter.com/trends/rawa-buaya Bilderstrecke]&lt;br /&gt;
*[http://photoblog.msnbc.msn.com/_news/2011/07/13/7076529-sitting-on-the-train-tracks-in-rawa-buaya-indonesia Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Überarbeiten]]&lt;br /&gt;
[[category:Therapie in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[category:skurrile Therapiemethode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Gleistherapie&amp;diff=78406</id>
		<title>Diskussion:Gleistherapie</title>
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		<updated>2011-08-20T16:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;off-topic: Bei manchen Artikeln -wie z.B. diesem- fällt es mir schwer, &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; mal eben im Kalender nachzusehen, ob denn der 1.April sei... [[Benutzer:Gesine|Gesine]] 07:58, 13. Aug. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
:D&amp;#039;accord. Ich bin mir auch nicht sicher, ob wir uns wirklich einen Gefallen tun, wenn wir so etwas ins Wiki aufnehmen. --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 18:16, 20. Aug. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Jewgeni_Nikolajewitsch_Podkletnow&amp;diff=78405</id>
		<title>Diskussion:Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow</title>
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		<updated>2011-08-20T15:30:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: Die Seite wurde neu angelegt: „== Podkle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nov?== Hmm... Ich war mir eigentlich sicher, der Mann schreibt sich mit zwei d. Ok, ich irre mich gerne mal, aber auch Wikipedia ist nicht frei da…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Podkle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nov?==&lt;br /&gt;
Hmm... Ich war mir eigentlich sicher, der Mann schreibt sich mit zwei d. Ok, ich irre mich gerne mal, aber auch Wikipedia ist nicht frei davon. Jedenfalls erinnere ich mich an eine Doku, die vor Jahren mal nachts in BR-Alpha gezeigt wurde, und dass er dort mit zwo d geschrieben wurde. --[[Benutzer:Subhuman|Subhuman]] 17:30, 20. Aug. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Benutzer:Subhuman&amp;diff=78201</id>
		<title>Benutzer:Subhuman</title>
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		<updated>2011-08-17T19:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gibt es etwas, was uns unsere sittliche Schönheit besser genießen lässt, als unsere Ergriffenheit über die unseres Nächsten?&lt;br /&gt;
--&amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO (Main list):&lt;br /&gt;
* Éliphas Lévi (done)&lt;br /&gt;
* Emanuel Swedenborg&lt;br /&gt;
* Helena Blavatsky: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Theosophie: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Anthroposophie: überarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO (beiläufig):&lt;br /&gt;
* Papus&lt;br /&gt;
* de Guaita&lt;br /&gt;
* Péladan&lt;br /&gt;
* Crowley: überarbeiten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Benutzer:Subhuman&amp;diff=78198</id>
		<title>Benutzer:Subhuman</title>
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		<updated>2011-08-17T19:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gibt es etwas, was uns unsere sittliche Schönheit besser genießen lässt, als unsere Ergriffenheit über die unseres Nächsten?&lt;br /&gt;
--&amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO (Main list):&lt;br /&gt;
* Éliphas Lévi (done)&lt;br /&gt;
* Emanuel Swedenborg&lt;br /&gt;
* Helena Blavatsky: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Theosophie: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: überarbeiten&lt;br /&gt;
* Anthroposophie: überarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO (beiläufig):&lt;br /&gt;
* Papus&lt;br /&gt;
* de Guaita&lt;br /&gt;
* Péladan&lt;br /&gt;
* Crowley: überarbeiten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Fliege&amp;diff=77458</id>
		<title>Jürgen Fliege</title>
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		<updated>2011-08-09T04:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Fliege Gebetsessenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:fliege.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol2.jpg|Fliege bewirbt Scharlatanerieprodukt [[Aquapol]] im von den Zuschauern finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD (Fliege mit [[Scientology|Scientologen]] und Aquapol-Hersteller [[Wilhelm Mohorn]] rechts)|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Fliege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 30.&amp;amp;nbsp;März 1947, Radevormwald) ist evangelischer Pfarrer, Fernsehmoderator und Autor und lebt in der Nähe von München. Er wurde bekannt durch die Sendung &amp;quot;Fliege&amp;quot; in der ARD. Fliege präsentierte als damaliger &amp;quot;TV-Pfarrer&amp;quot; im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen zwölf Jahre lang auch den allergrößten [[Esoterik|esoterischen]] Humbug seinen Zuschauern in seiner Sendung. Er bot dabei zahlreichen Quacksalbern jeden Formates eine kostenlose Werbeplattform vor einem Millionenpublikum. Inzwischen ist Fliege auch selbst Anbieter von fragwürdigen Gesundheits-Produkten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege gibt ein eigenes Magazin mit dem Titel &amp;quot;Fliege. Helfen-Heilen-Horizonte&amp;quot; heraus. Kolumnistin ist u.a. die Gründerin der zerstrittenen Kleinpartei &amp;quot;Freie Union&amp;quot; und ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli. Eigenen Angaben zufolge ist Fliege mit [[Hademar Bankhofer]] befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/botschaft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege Gebetsessenz==&lt;br /&gt;
[[image:Fliege-Bildzeitung.jpg|Fliege-Schlagzeile bei &amp;quot;Bildzeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Hat Fliege einen an der Klatsche?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner eigenen Webseite bietet Fliege eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;nutzlose&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat Bildzeitung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;quot;Fliege Essenz&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Fliege Gebetsessenz&amp;#039;&amp;#039;) für 39,95 Euro (95 ml-Flasche) an, von der er behauptet sie täglich einzunehmen. Genaue Inhaltsangaben sind nicht eruierbar. Nach vagen Angaben soll die Flüssigkeit Früchte, Gemüse und Nüsse enthalten, die vergoren seien. Nach Angaben der &amp;quot;Rheinischen Post&amp;quot; handele es sich bei seiner Essenz um ein [[Scheinkirche|&amp;quot;pseudoreligiöses Produkt&amp;quot;]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/gesellschaft/leute/Vorwuerfe-gegen-TV-Pfarrer-Fliege_aid_1017639.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Flieges Webseite handele es sich um eine &amp;quot;Ursuppe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.psiram.com/?p=3658&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; nenne. Sie &amp;quot;unterstütze biologische Regulationsvorgänge im Körper&amp;quot; und sei &amp;quot;idealer Träger für Informationen&amp;quot;. Die Essenz enthalte &amp;quot;spirituelle Informationen vereint mit lebendigen biologischen Trägern&amp;quot;, so Fliege. Sein [[Geistheilen|Geistheil-Produkt]] soll seine Wunderwirkung durch ein Fliege-Gebet erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich habe über sie gebetet wie über Weihwasser. Ich habe immer wieder meine Hände aufgelegt, um den Trost und die Kraft in die Essenz zu senden. Sie soll ein Segen sein&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat von Fliege-Webseite / August 2011)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege bietet auch andere Produkte an, so &amp;quot;Symbiontic&amp;quot; der &amp;quot;Dr. Niedermaier Pharma GmbH&amp;quot; (bekanntestes Produkt: &amp;#039;&amp;#039;Galama&amp;#039;&amp;#039;). Die Niedermaier Pharma ist Hersteller des Produkts [[Rechtsregulat]], das nicht nur namensähnlich zu &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; ist, sondern das ebenfalls aus vergorenen Ingredientien hergestellt und mit gesundheitsrelevanten Effekten als [[funktionelles Lebensmittel]] beworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein pseudoreligiös-dubioses functional-food-Angebot wurde Fliege auch Thema im &amp;quot;Schwarzbuch Esoterik&amp;quot; von [[Sekte]]n-Expertin Ursula Caberta. Sie wirft in ihrem Werk Fliege vor, seine Prominenz zu nutzen, um Esoterik-Scharlatanen scheinbare Seriosität zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und umstrittene Veranstaltungen &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Woerishofen2010.jpg|Plakat zu einer Fliege-Gegenveranstaltung (Quelle: Augsburger Allgemeine [http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Videos/regid,2_puid,2_pageid,11154.html?bcpid=1858324759&amp;amp;bclid=51727503001&amp;amp;bctid=655481294001]|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Im bayerischen Wörishofen (bekannt unter anderem durch Sebastian [[Kneipp-Therapie|Kneipp]]) veranstaltete Jürgen Fliege 2009 und 2010 die so genannten &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot; -Veranstaltungen (als &amp;#039;&amp;#039;Fest für Körper, Geist und Seele&amp;#039;&amp;#039;, Kosten: 201&amp;amp;nbsp;bis knapp 400&amp;amp;nbsp;Euro), die im Jahr 2010 auf Widerstand der örtlichen Stadtverwaltung und katholischen Kirchengemeinden stieß. Die Kirchengemeinden riefen zum Boykott der Esoterikveranstaltung und [[Esoterikmesse]] auf und  Bürgermeister Klaus Holetschek (CSU) initiierte eine Gegenveranstaltung. Für Kritik sorgte vor allem Flieges &amp;quot;Nacht der Heiler&amp;quot;. Bei dieser Gelegenheit sind [[Geistheilen|Geistheiler]] aufgerufen bei hilfesuchenden Menschen die [[Handauflegen|Handauflegungen]] zu Heilzwecken durchzuführen.&lt;br /&gt;
Fliege bezeichnete seine Veranstaltung als &amp;#039;&amp;#039;spirituelles Woodstock, wo wir alles zusammenführen, was für ein sinnvolles, gesundes Leben nötig ist&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sueddeutsche.de/bayern/bad-woerishofen-wirbel-um-fliege-seminar-kalter-guss-fuer-die-kneipp-stadt-1.1017351&amp;lt;/ref&amp;gt; Geladene Gäste sind unter anderem der Esoteriker [[Rüdiger Dahlke]], [[Bert Hellinger]], [[Jakob Bösch]], [[Bernd Kröplin]] (Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Wasser hat ein Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;), [[Noemi Kempe]], &amp;quot;Agrarrebell&amp;quot; Sepp Holzer, Katja Ebstein (bekannt über ihre [[Urintherapie|Eigenurintherapie]]), Jörg Schauberger, Sigard Rude-Rütten (&amp;#039;&amp;#039;Alternative Krebstherapien – Heilung ist immer möglich&amp;#039;&amp;#039;), Colin Tipping (&amp;#039;&amp;#039;Die heilende Kraft der Vergebung. Colin Tipping hat bei seiner Arbeit mit Krebskranken bemerkt, dass alte Verletzungen, die unvergeben waren, massive Auswirkungen hatten – ja vielleicht sogar den Krebs ausgelöst haben.&amp;#039;&amp;#039;) und Franz Alt. Anwesend ist auch Johann Abfalter der St.&amp;amp;nbsp;Leonhards-Vertriebs GmbH &amp;amp; Co.&amp;amp;nbsp;KG (&amp;#039;&amp;#039;Das richtige Wasser ist ein lebendiges Wasser - Wasser, ein wichtiger Baustein in der Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039;). An Geistheilern wurden [[Ewald Janssen]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), [[Wolf-Dieter Storl]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Schamane aus dem Allgäu&amp;#039;&amp;#039;), Aldo Berti (&amp;#039;&amp;#039;der Sänger mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), David Wared (&amp;#039;&amp;#039;der Seelen-Heiler aus dem Rheinland&amp;#039;&amp;#039;) und Peter Simon geladen. Ein Fliege-Angebot ist auch ein &amp;#039;&amp;#039;Schnupperkloster&amp;#039;&amp;#039; mit Unterbringung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aussteller soll 2010 auch die österreichische Firma [[Aquapol]] des bekennenden [[Scientology|Scientologen]] [[Wilhelm Mohorn]] erscheinen um ihre Scharlatanerieprodukte ([[Aquapol]]) zur Wunder-[[Esoterische Mauertrockenlegung|Mauertrockenlegung]] vorzustellen. Weitere [[Esoterikmarkt]]aussteller wollen [[Johannes Wasser]], [[Mangostan|Mangostan Gold]], [[Spirulina]], Wasserfilter der [[MLM]]-Firma &amp;quot;PWS&amp;amp;nbsp;AG&amp;quot; und einen obskur erscheinenen &amp;quot;MKV Detensor&amp;quot; anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung für Esoterik als Moderator der Fliege-Sendung in der ARD==&lt;br /&gt;
[[image:Fliegemaharishi.jpg|Maharishi-Produkt bei Fliege TV Sendung|thumb]]&lt;br /&gt;
In seiner Talkshow „&amp;#039;&amp;#039;Fliege&amp;#039;&amp;#039;“ (ausgestrahlt von 1994 bis 2005 wochentäglich um 16:00&amp;amp;nbsp;Uhr, später um 15:00&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD) warb &amp;quot;Vermarktungspfaffe&amp;quot; (Zitat medialblogs 2010&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medicalblogs.de/2010/04/die-fliege-der-fliege-das-fliege/&amp;lt;/ref&amp;gt;) Jürgen Fliege als verantwortlicher Moderator für Esoterikprodukte und machte zudem bedenkliche Aussagen zu alternativen Heilmethoden bzw. zu Ursachen von Krankheiten. Außerdem bot er Anbietern von Esoterikprodukten eine Plattform zur Darstellung ihrer Produkte, getarnt als &amp;quot;Beratung&amp;quot;, zum Beispiel [[Bert Hellinger]] und Dr.&amp;amp;nbsp;Jürgen Weihofen (Ernährungsberater und Vertreiber von Esoterikprodukten, so auch eines Buches über [[Noni]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_no46.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise kamen diese in der Fliege-Talkshow am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 um 15&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD zum Thema &amp;quot;Sanfte Medizin, Heiler, Gesundbeter&amp;quot; zu Wort. Die Ankündigung des Senders führt Aussagen der eingeladenen Studiogäste auf: &amp;quot;Die an Krebs erkrankte Ärztin Dr.&amp;amp;nbsp;Ingeborg Kutz&amp;amp;nbsp;(54) aus Unna hat im letzten Vierteljahr an 50&amp;amp;nbsp;Heilmeditationen teilgenommen: &amp;#039;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten.&amp;#039; - &amp;#039;Ich habe mit Gebeten meine Herzbeschwerden überwunden&amp;#039;, berichtet die Schweizerin Helen Weber&amp;amp;nbsp;(73). Dr.&amp;amp;nbsp;Erik Vonhof&amp;amp;nbsp;(60) aus München, Spezialist für Randgebiete der Medizin, verweist auf wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Glaube heilen kann.&amp;quot; Weitere Gäste und ihre Tätigkeitsbereiche laut Pressemeldung: Dr.&amp;amp;nbsp;Richard Kocher (katholischer Pfarrer), Gesundbeterin Sofi Tachalov, Dr.&amp;amp;nbsp;[[Harald Wiesendanger]] (Publizist und Organisator von PSI-Tagen), Gertrud Emde (Christliche Heilerin), Pfarrer und Gebetsheiler Daniel Hari.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.institut-verbraucherjournalismus.de/pdf/ifv_PM01_Gesundbeter.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen einzelner Talkshow-Gäste wie: &amp;quot;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten&amp;quot; oder &amp;quot;Glaube kann heilen&amp;quot; suggerieren in unzulässiger Weise die Hoffnung, schwere Erkrankungen wie Krebs ganz ohne Chemotherapie heilen zu können, eine in höchstem Maße lebensgefährliche Aussage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere lebensgefährliche Aussage wurde in der Fliege-Sendung zum Thema &amp;quot;Verbindung der Zähne zum Körper&amp;quot; von dem Zahnarzt Harald Arlom gemacht. Er behauptete, dass man die Operation eines entzündeten Blinddarms mit drei Einläufen umgehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=6143933128455312812&amp;amp;ei=ZVxVSeumG6W82wKArrlL&amp;amp;q=fliege&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Sendung im März 2002 konnte Michael Preuser, Protagonist der [[Aloe Vera|Aloe-Vera]]-Vermarktung und Buchautor, öffentlich behaupten, dass Aloe Vera auch gegen Krebs helfen könne. Auch behauptete Fliege persönlich am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1995 um ca.&amp;amp;nbsp;14:57&amp;amp;nbsp;Uhr: &amp;quot;Krankheiten haben ihre Ursache in der Seele&amp;quot;, womit er sich in die geistige Nähe der [[Ryke Geerd Hamer|Hamer]]-Sekte stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und die Vermarktung von Mangostan==&lt;br /&gt;
Jürgen Fliege betreibt auf einer eigens dafür aufgebauten Internetseite Werbung für [[Mangostan]], ein angeblich wundersames  Heilmittel ohne jeglichen wissenschaftlich belegten Wirksamkeitsnachweis.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan.mangostangold.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/download/MANGOSTAN-BOTSCHAFT_des_Monats-Januar_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werbung auf &amp;quot;Fliege&amp;amp;nbsp;TV&amp;quot; und &amp;quot;Flieges Welt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auf seiner aktuellen Internetseite Fliege&amp;amp;nbsp;TV macht Jürgen Fliege intensiv Werbung für verschiedene Esoterikprodukte. So wird hier auf die &amp;quot;freundliche Unterstützung&amp;quot; seines Auftrittes durch u.a. nachstehende Esoterikanbieter (d.h. Sponsoren) hingewiesen. Folgt man den Links, erscheinen Werbefilmchen zu einschlägigen Produkten, Methoden und deren Anbietern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Prof. Johann&amp;amp;nbsp;A. Bauer (Akupunktur und operative Trennung miteinander verklebter Akupunkturpunkte als Therapie gegen Fibromyalgie) Bion-Pads (&amp;quot;energetisches&amp;quot; Schmerzbekämpfungspad, Zitat auf seiner Homepage: &amp;quot;In den praktischen Pads wirken die subtilen Energien informierter Mineralien.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Equiderm plus (Nahrungsergänzungsmittel gegen Ekzeme, bes. Neurodermitis und Psoriasis sowie Hautalterung)&lt;br /&gt;
*Javital, 60Ments (Werbung für &amp;quot;Vital- und Energydrink&amp;quot;, orthomolekulare Mittel und weitere [[Wellness]]produkte)&lt;br /&gt;
*[[Johannes Wasser]] („energetisiertes Wasser, [[Johann Grander|Granderwasser]])&lt;br /&gt;
*Joyona Chi Pads (Mandarinenbaum-Essig-Pads zum &amp;quot;Wohlfühlen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Maharisha Ayurveda (Ayurveda-Haus - sanfte Entgiftung, chronische Erkrankungen)&lt;br /&gt;
*Klinik Landskrone in Bad Neuenahr (&amp;quot;ganzheitliche&amp;quot; Klinik für innere Medizin, bietet u.a. alternative Naturheilverfahren an: [[ATP-Infusion|intraarterielle ATP-Infusionen]], Knorpelfrischzellen- und Heilschlammbehandlungen, alternative Krebstherapien mit [[ECT|Gleichstrombehandlungen]])&lt;br /&gt;
*Klinik für Biokinematik (Anbieter für Biokinematik – Schmerztherapien)&lt;br /&gt;
*Lumomed, Naturheilpraxis Amon Kaiser ([[Softlasertherapie]] mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot; von Tinnitus und Hörsturz)&lt;br /&gt;
*Natürliche Familienplanung mittels eines Temperaturmessfühlers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die einzelnen Beiträge in Fliege&amp;amp;nbsp;TV, besonders unter den Rubriken &amp;quot;Gesundheit&amp;quot;, &amp;quot;Krebs&amp;quot;, &amp;quot;Psychologie&amp;quot; und &amp;quot;sanfte Medizin&amp;quot; handeln von einem Gemisch aus Religion und Esoterik und einschlägigen Produkten/Verfahren. Auffällig ist, dass die Gäste zu den jeweiligen Themen gleichzeitig auch Anbieter der Produkte/Methoden oder von Büchern darüber sind und oft auch in den Werbespots als Sponsoren der Fliege TV Homepage wiederzufinden sind. Es handelt sich also nicht um neutrale Personen. Insofern können die Sendungen auch als Werbeplattform für Esoterik angesehen werden. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lebendiges Wasser. Gäste: Johann Abfalter (hat eine Firma zum Vertrieb von [[Johann Grander|Granderwasser]]), Dr.&amp;amp;nbsp;Diethard Stelzl (Esoteriker und Buchautor: &amp;quot;Heilen mit kosmischen Symbolen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Jeder ist sein eigener Heiler - Die Omega-Methode. Gast: Gertrud Stepan-Hauser (betreibt eine Gesundheitspraxis für u.a. Gesundheitscoaching, Atemtherapie)&lt;br /&gt;
* Die Heilkraft der Hände. Gast: Erwin Wimpissinger (Heiler – will &amp;quot;Energieblockaden&amp;quot; der Muskulatur zur Schmerzlinderung lösen)&lt;br /&gt;
* Sanfte Lasertherapie - Auch bei Tinnitus. Gast: Amon Kaiser, (Heilpraktiker, Anbieter von &amp;quot;Lumomed&amp;quot;, einer Behandlung von Tinnitus und Hörsturz mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Natürliche Mystik. Die Macht der Ahnen. Gast: [[Bert Hellinger]]&lt;br /&gt;
* Ayurveda - Krankheit muss nicht sein. Gäste: Helga Schmidt (Heilpraktikerin), Dr.&amp;amp;nbsp;Detlef Grunert (Kinderarzt und Ayurveda-Anbieter, Buchautor zu diesem Thema)&lt;br /&gt;
* Sanfte Medizin gegen Schmerzen: die Bionen-Therapie. Gast: Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Hegall Vollert, (betreibt ein &amp;quot;Bioenergetik-Zentrum&amp;quot;, Anbieter der Bion Pads)&lt;br /&gt;
* Infusionstherapie gegen Schaufensterkrankheit. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Torsten Gottschalck (Arzt in der Klinik Landskrone, führt u.a. arterielle ATP-Infusionen durch)&lt;br /&gt;
* Was Krankheiten uns sagen. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Elfrida Müller-Kainz (Mitbetreiberin des Instituts für Gesundheit und Persönlichkeitsbildung: bietet Seminare an, Buchautorin)&lt;br /&gt;
* [[Periphere Hirnstimulation nach Werth]], eine umstrittene [[Implantatakupunktur]] zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Der von Fliege präsentierte Erfinder und Anbieter der Methode, Ulrich Werth, verlor wegen Betruges an Patienten inzwischen seine Approbation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung bei &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auch in der Sendung &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot; am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 21:45&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; (Moderator: Frank Plasberg) machte Fliege Werbung für [[Wasserbelebung|&amp;quot;energetisiertes Wasser&amp;quot;]]. Dazu eine Mitschrift aus der Sendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Herr Fliege, ist Ihnen das nicht etwas peinlich, [...] auch mit einem göttlichen Wasserrohr zu leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein. Zwei Sachen sind dazu: Richtig ist, dass es ein Werbefilm ist, der offenbar wie Werbung im Privatfernsehen ist, vor oder nach der Sendung, da können sie einkaufen, was sie wollen [...] mit was auch immer [...] damit hat Fliege nix zu tun, das ist so was, wie wenn ich auch, was weiß ich, Kathreiner-Kaffee oder sonstwas nehmen würde. Die werben um unsere Sendung herum. Das ist ein Privatkanal und damit verdient man Geld. Das ist richtig. Die tiefere Frage ist, ob es energetisiertes Wasser gibt. Und das ist die spannende Frage [...] und nicht, ob das ein Werbefilm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Haben Sie so ein Wasserrohr im Keller?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ja. Nicht das [...] Granderwasser, ist das selbe System. Und da kann ich nur sagen, mein Installateur ein Mensch aus dem Bayerischen, der nix glaubt, der sagt, ich hab das auch, weil nachweisbar die Rohre von dem reiner wurden durch [...] energetisierten Wasser, der Rost war weg, der Installateur sagt es, die Pflanzen sind besser und [...] meine Frau sagt und meine Haushaltshilfe sagt, bei Euch ist die Ausbeute weniger Waschpulver etc. und mehr Geruch. [...] Es gibt energetisiertes Wasser. Und sonst kann ich nur sagen, wer es ausprobieren will, nehme Johannesquelle [...] (&amp;#039;&amp;#039;Anm.: dafür ist auf der Fliege TV Homepage ein Werbe-Spot verlinkt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wir wollen jetzt nicht die Internetseite runterlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein, aber es gibt energetisiertes Wasser [...] der Erfinder dieser ganzen Sache ist Grander in Österreich. Das gibt es zu tausenden und die Nachweise dafür gibt es auch zu tausenden. Da muss man nicht lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Skandal um den 18.000&amp;amp;nbsp;DM-Betrug an gutgläubigen Patienten==&lt;br /&gt;
Ein Ehepaar aus Leipzig fiel auf einen „Heiler“ herein, den Fliege in einer seiner Sendungen vorstellte. Dabei verloren die Eheleute insgesamt 18.000&amp;amp;nbsp;DM. In der ARD Sendung „Hart aber fair“ am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Moderator: Frank Plasberg, einer der Gäste: Herr Dr. Lütz, Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychtherapie) entgegnete Fliege auf die Frage, ob er sich wenigstens bei dem Ehepaar entschuldigen will, folgendes (Mitschrift aus der o.g. Sendung): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir ein bisschen sensibler werden sollten, was auch die eigenen Heilerfolge in Krankenhäusern angeht, wie viel 18.000&amp;amp;nbsp;Euro und Mark in den Krankenhäusern und bei den Ärzten abgegeben worden sind, ohne dass irgendwas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Keiner meiner Patienten hat jemals 18.000&amp;amp;nbsp;Euro bezahlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wer hat die denn bezahlt? Also, das heißt, ich will noch mal sagen, es ist kein Kriterium, ob ein Paar 18.000&amp;amp;nbsp;Euro ausgegeben hat. Ich will noch mal etwas deutlicher [...] (Anm.: macht Ausführungen über Krankheiten als spirituelle Reise und Bereicherung, wird an dieser Stelle nicht mit aufgeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Warum entschuldigen Sie sich nicht bei diesem Ehepaar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Weil es nix bringt. Dann wird da gesagt „Aha!“ (Sagt etwas in die Runde, schlecht hörbar)&lt;br /&gt;
Ich kann mich bei dem Ehepaar doch nicht entschuldigen, weil [...], natürlich ist da so was wie Verantwortung, [...] würde ich sagen: „Ich entschuldige mich“ (Anm.: Fliege spricht hier sehr undeutlich und leise)&lt;br /&gt;
Zu Dr. Lütz gewandt: Aber wann entschuldigen Sie sich für Ihre Fehler [...]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Beispiele für Esoterik bei Fliege==&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol3.jpg|Werbung für [[esoterische Mauertrockenlegung]]|thumb]]&lt;br /&gt;
* [[Bert Hellinger]] hatte einen Fliege-Auftritt&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rütting]] ebenso&lt;br /&gt;
* Fliege hat ein Buch mit [[Masaru Emoto]] veröffentlicht&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.amazon.de/Die-Heilkraft-Wassers-Masaru-Emoto/dp/3936862486/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1206738107&amp;amp;sr=8-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2008 wollte Fliege eine &amp;quot;Quantum Resonance Communication&amp;quot;-Vorstellung von [[Global Scaling]] und dem [[Institut für Raum-Energie-Forschung]] ([[Ehlers Verlag]]) moderieren, an der auch der &amp;quot;[[Biophoton]]en&amp;quot;-Erfinder [[Fritz-Albert Popp]] beteiligt sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.globalscaling.de/index2.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege nennt den deutschen Steuerexperten und Medizinlaien [[Franz Konz]] den &amp;quot;größten Naturheiler Deutschlands&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sendung &amp;quot;Klipp und Klar&amp;quot; des RBB äußerte Fliege: &amp;quot;Scientology ist eine Religion&amp;quot;. Er setzte sich für die Akzeptanz der Sekte als gleichberechtigte Religion ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.youtube.com/watch?v=4yumMP0JJo0&amp;amp;feature=related&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das mehrere tausend Euro teure Scharlataneriegerät [[Aquapol]] des österreichischen Scientologen [[Wilhelm Mohorn]] wurde durch Fliege beworben. Es soll auf esoterische Weise Mauern Feuchtigkeit entziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Krankheiten machen Sinn. Jede Krankheit ist eine spirtuelle Reinigung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus Sendung &amp;quot;Sandra Maischberger&amp;quot; am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.fernsehlexikon.de/sendungen/fliege/&lt;br /&gt;
* http://www.falter.at/web/heureka/archiv/01_2/10.php&lt;br /&gt;
* [http://blog.gwup.net/2010/01/08/gwup-oder-wenn-jurgen-fliege-rot-sieht/ Bernd Harder: GWUP oder: Wenn Jürgen Fliege rot sieht. GWUP-Blog, 8. Januar 2010]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E396E88AD453F43BFB588B082736CD1FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich schließe die Augen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2004, Nr. 276 / Seite 37] (kritischer Beitrag über einen Auftritt von Fliege in einer Talkshow von Johannes B. Kerner) &lt;br /&gt;
* [http://www.henryk-broder.de/html/tb_fliege.html Ich bin Jürgen Fliege und es ist Krieg. Henryk&amp;amp;nbsp;M. Broder, 18. Mai 2oo3] (über eine von Fliege veranstaltete Diskussionsrunde zum Golfkrieg)&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/fernsehen/article5745667/Fernsehpfarrer-Fliege-mutiert-zum-Esoteriker.html Thilo Maluch: Fernsehpfarrer Fliege mutiert zum Esoteriker. Die Welt, 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fliege, Jürgen}}&lt;br /&gt;
[[category:Esoteriker]]&lt;br /&gt;
[[category:Theologe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Fliege&amp;diff=77457</id>
		<title>Jürgen Fliege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Fliege&amp;diff=77457"/>
		<updated>2011-08-09T04:56:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Fliege Gebetsessenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:fliege.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol2.jpg|Fliege bewirbt Scharlatanerieprodukt [[Aquapol]] im von den Zuschauern finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD (Fliege mit [[Scientology|Scientologen]] und Aquapol-Hersteller [[Wilhelm Mohorn]] rechts)|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Fliege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 30.&amp;amp;nbsp;März 1947, Radevormwald) ist evangelischer Pfarrer, Fernsehmoderator und Autor und lebt in der Nähe von München. Er wurde bekannt durch die Sendung &amp;quot;Fliege&amp;quot; in der ARD. Fliege präsentierte als damaliger &amp;quot;TV-Pfarrer&amp;quot; im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen zwölf Jahre lang auch den allergrößten [[Esoterik|esoterischen]] Humbug seinen Zuschauern in seiner Sendung. Er bot dabei zahlreichen Quacksalbern jeden Formates eine kostenlose Werbeplattform vor einem Millionenpublikum. Inzwischen ist Fliege auch selbst Anbieter von fragwürdigen Gesundheits-Produkten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege gibt ein eigenes Magazin mit dem Titel &amp;quot;Fliege. Helfen-Heilen-Horizonte&amp;quot; heraus. Kolumnistin ist u.a. die Gründerin der zerstrittenen Kleinpartei &amp;quot;Freie Union&amp;quot; und ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli. Eigenen Angaben zufolge ist Fliege mit [[Hademar Bankhofer]] befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/botschaft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege Gebetsessenz==&lt;br /&gt;
[[image:Fliege-Bildzeitung.jpg|Fliege-Schlagzeile bei &amp;quot;Bildzeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Hat Fliege einen an der Klatsche?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner eigenen Webseite bietet Fliege eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;nutzlose&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat Bildzeitung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;quot;Fliege Essenz&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Fliege Gebetsessenz&amp;#039;&amp;#039;) für 39,95 Euro (95 ml-Flasche) an, von der er behauptet sie täglich einzunehmen. Genaue Inhaltsangaben sind nicht eruierbar. Nach vagen Angaben soll die Flüssigkeit Früchte, Gemüse und Nüsse enthalten, die vergoren seien. Nach Angaben der &amp;quot;Rheinischen Post&amp;quot; handele es sich bei seiner Essenz um ein [[Scheinkirche|&amp;quot;pseudoreligiöses Produkt&amp;quot;]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/gesellschaft/leute/Vorwuerfe-gegen-TV-Pfarrer-Fliege_aid_1017639.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Flieges Webseite handele es sich um eine &amp;quot;Ursuppe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.psiram.com/?p=3658&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; nenne. Sie &amp;quot;unterstütze biologische Regulationsvorgänge im Körper&amp;quot; und sei &amp;quot;idealer Träger für Informationen&amp;quot;. Die Essenz enthalte &amp;quot;spirituelle Informationen vereint mit lebendigen biologischen Trägern&amp;quot;, so Fliege. Sein [[Geistheilen|Geistheil-Produkt]] soll seine Wunderwirkung durch ein Fliege-Gebet erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich habe über sie gebetet wie über Weihwasser. Ich habe immer wieder meine Hände aufgelegt, um den Trost und die Kraft in die Essenz zu senden. Sie soll ein Segen sein&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat von Fliege-Webseite / August 2011)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege bietet auch andere Produkte an, so &amp;quot;Symbiontic&amp;quot; der &amp;quot;Dr. Niedermaier Pharma GmbH&amp;quot; (bekanntestes Produkt: &amp;#039;&amp;#039;Galama&amp;#039;&amp;#039;). Die Niedermaier Pharma ist Hersteller des Produkts [[Rechtsregulat]], das nicht nur namensähnlich zu &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; ist, sondern das ebenfalls aus vergorenen Ingredentien hergestellt und mit gesundheitsrelevanten Effekten als [[funktionelles Lebensmittel]] beworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein pseudoreligiös-dubioses functional-food-Angebot wurde Fliege auch Thema im &amp;quot;Schwarzbuch Esoterik&amp;quot; von [[Sekte]]n-Expertin Ursula Caberta. Sie wirft in ihrem Werk Fliege vor, seine Prominenz zu nutzen, um Esoterik-Scharlatanen scheinbare Seriosität zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und umstrittene Veranstaltungen &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Woerishofen2010.jpg|Plakat zu einer Fliege-Gegenveranstaltung (Quelle: Augsburger Allgemeine [http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Videos/regid,2_puid,2_pageid,11154.html?bcpid=1858324759&amp;amp;bclid=51727503001&amp;amp;bctid=655481294001]|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Im bayerischen Wörishofen (bekannt unter anderem durch Sebastian [[Kneipp-Therapie|Kneipp]]) veranstaltete Jürgen Fliege 2009 und 2010 die so genannten &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot; -Veranstaltungen (als &amp;#039;&amp;#039;Fest für Körper, Geist und Seele&amp;#039;&amp;#039;, Kosten: 201&amp;amp;nbsp;bis knapp 400&amp;amp;nbsp;Euro), die im Jahr 2010 auf Widerstand der örtlichen Stadtverwaltung und katholischen Kirchengemeinden stieß. Die Kirchengemeinden riefen zum Boykott der Esoterikveranstaltung und [[Esoterikmesse]] auf und  Bürgermeister Klaus Holetschek (CSU) initiierte eine Gegenveranstaltung. Für Kritik sorgte vor allem Flieges &amp;quot;Nacht der Heiler&amp;quot;. Bei dieser Gelegenheit sind [[Geistheilen|Geistheiler]] aufgerufen bei hilfesuchenden Menschen die [[Handauflegen|Handauflegungen]] zu Heilzwecken durchzuführen.&lt;br /&gt;
Fliege bezeichnete seine Veranstaltung als &amp;#039;&amp;#039;spirituelles Woodstock, wo wir alles zusammenführen, was für ein sinnvolles, gesundes Leben nötig ist&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sueddeutsche.de/bayern/bad-woerishofen-wirbel-um-fliege-seminar-kalter-guss-fuer-die-kneipp-stadt-1.1017351&amp;lt;/ref&amp;gt; Geladene Gäste sind unter anderem der Esoteriker [[Rüdiger Dahlke]], [[Bert Hellinger]], [[Jakob Bösch]], [[Bernd Kröplin]] (Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Wasser hat ein Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;), [[Noemi Kempe]], &amp;quot;Agrarrebell&amp;quot; Sepp Holzer, Katja Ebstein (bekannt über ihre [[Urintherapie|Eigenurintherapie]]), Jörg Schauberger, Sigard Rude-Rütten (&amp;#039;&amp;#039;Alternative Krebstherapien – Heilung ist immer möglich&amp;#039;&amp;#039;), Colin Tipping (&amp;#039;&amp;#039;Die heilende Kraft der Vergebung. Colin Tipping hat bei seiner Arbeit mit Krebskranken bemerkt, dass alte Verletzungen, die unvergeben waren, massive Auswirkungen hatten – ja vielleicht sogar den Krebs ausgelöst haben.&amp;#039;&amp;#039;) und Franz Alt. Anwesend ist auch Johann Abfalter der St.&amp;amp;nbsp;Leonhards-Vertriebs GmbH &amp;amp; Co.&amp;amp;nbsp;KG (&amp;#039;&amp;#039;Das richtige Wasser ist ein lebendiges Wasser - Wasser, ein wichtiger Baustein in der Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039;). An Geistheilern wurden [[Ewald Janssen]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), [[Wolf-Dieter Storl]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Schamane aus dem Allgäu&amp;#039;&amp;#039;), Aldo Berti (&amp;#039;&amp;#039;der Sänger mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), David Wared (&amp;#039;&amp;#039;der Seelen-Heiler aus dem Rheinland&amp;#039;&amp;#039;) und Peter Simon geladen. Ein Fliege-Angebot ist auch ein &amp;#039;&amp;#039;Schnupperkloster&amp;#039;&amp;#039; mit Unterbringung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aussteller soll 2010 auch die österreichische Firma [[Aquapol]] des bekennenden [[Scientology|Scientologen]] [[Wilhelm Mohorn]] erscheinen um ihre Scharlatanerieprodukte ([[Aquapol]]) zur Wunder-[[Esoterische Mauertrockenlegung|Mauertrockenlegung]] vorzustellen. Weitere [[Esoterikmarkt]]aussteller wollen [[Johannes Wasser]], [[Mangostan|Mangostan Gold]], [[Spirulina]], Wasserfilter der [[MLM]]-Firma &amp;quot;PWS&amp;amp;nbsp;AG&amp;quot; und einen obskur erscheinenen &amp;quot;MKV Detensor&amp;quot; anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung für Esoterik als Moderator der Fliege-Sendung in der ARD==&lt;br /&gt;
[[image:Fliegemaharishi.jpg|Maharishi-Produkt bei Fliege TV Sendung|thumb]]&lt;br /&gt;
In seiner Talkshow „&amp;#039;&amp;#039;Fliege&amp;#039;&amp;#039;“ (ausgestrahlt von 1994 bis 2005 wochentäglich um 16:00&amp;amp;nbsp;Uhr, später um 15:00&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD) warb &amp;quot;Vermarktungspfaffe&amp;quot; (Zitat medialblogs 2010&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medicalblogs.de/2010/04/die-fliege-der-fliege-das-fliege/&amp;lt;/ref&amp;gt;) Jürgen Fliege als verantwortlicher Moderator für Esoterikprodukte und machte zudem bedenkliche Aussagen zu alternativen Heilmethoden bzw. zu Ursachen von Krankheiten. Außerdem bot er Anbietern von Esoterikprodukten eine Plattform zur Darstellung ihrer Produkte, getarnt als &amp;quot;Beratung&amp;quot;, zum Beispiel [[Bert Hellinger]] und Dr.&amp;amp;nbsp;Jürgen Weihofen (Ernährungsberater und Vertreiber von Esoterikprodukten, so auch eines Buches über [[Noni]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_no46.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise kamen diese in der Fliege-Talkshow am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 um 15&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD zum Thema &amp;quot;Sanfte Medizin, Heiler, Gesundbeter&amp;quot; zu Wort. Die Ankündigung des Senders führt Aussagen der eingeladenen Studiogäste auf: &amp;quot;Die an Krebs erkrankte Ärztin Dr.&amp;amp;nbsp;Ingeborg Kutz&amp;amp;nbsp;(54) aus Unna hat im letzten Vierteljahr an 50&amp;amp;nbsp;Heilmeditationen teilgenommen: &amp;#039;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten.&amp;#039; - &amp;#039;Ich habe mit Gebeten meine Herzbeschwerden überwunden&amp;#039;, berichtet die Schweizerin Helen Weber&amp;amp;nbsp;(73). Dr.&amp;amp;nbsp;Erik Vonhof&amp;amp;nbsp;(60) aus München, Spezialist für Randgebiete der Medizin, verweist auf wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Glaube heilen kann.&amp;quot; Weitere Gäste und ihre Tätigkeitsbereiche laut Pressemeldung: Dr.&amp;amp;nbsp;Richard Kocher (katholischer Pfarrer), Gesundbeterin Sofi Tachalov, Dr.&amp;amp;nbsp;[[Harald Wiesendanger]] (Publizist und Organisator von PSI-Tagen), Gertrud Emde (Christliche Heilerin), Pfarrer und Gebetsheiler Daniel Hari.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.institut-verbraucherjournalismus.de/pdf/ifv_PM01_Gesundbeter.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen einzelner Talkshow-Gäste wie: &amp;quot;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten&amp;quot; oder &amp;quot;Glaube kann heilen&amp;quot; suggerieren in unzulässiger Weise die Hoffnung, schwere Erkrankungen wie Krebs ganz ohne Chemotherapie heilen zu können, eine in höchstem Maße lebensgefährliche Aussage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere lebensgefährliche Aussage wurde in der Fliege-Sendung zum Thema &amp;quot;Verbindung der Zähne zum Körper&amp;quot; von dem Zahnarzt Harald Arlom gemacht. Er behauptete, dass man die Operation eines entzündeten Blinddarms mit drei Einläufen umgehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=6143933128455312812&amp;amp;ei=ZVxVSeumG6W82wKArrlL&amp;amp;q=fliege&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Sendung im März 2002 konnte Michael Preuser, Protagonist der [[Aloe Vera|Aloe-Vera]]-Vermarktung und Buchautor, öffentlich behaupten, dass Aloe Vera auch gegen Krebs helfen könne. Auch behauptete Fliege persönlich am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1995 um ca.&amp;amp;nbsp;14:57&amp;amp;nbsp;Uhr: &amp;quot;Krankheiten haben ihre Ursache in der Seele&amp;quot;, womit er sich in die geistige Nähe der [[Ryke Geerd Hamer|Hamer]]-Sekte stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und die Vermarktung von Mangostan==&lt;br /&gt;
Jürgen Fliege betreibt auf einer eigens dafür aufgebauten Internetseite Werbung für [[Mangostan]], ein angeblich wundersames  Heilmittel ohne jeglichen wissenschaftlich belegten Wirksamkeitsnachweis.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan.mangostangold.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/download/MANGOSTAN-BOTSCHAFT_des_Monats-Januar_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werbung auf &amp;quot;Fliege&amp;amp;nbsp;TV&amp;quot; und &amp;quot;Flieges Welt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auf seiner aktuellen Internetseite Fliege&amp;amp;nbsp;TV macht Jürgen Fliege intensiv Werbung für verschiedene Esoterikprodukte. So wird hier auf die &amp;quot;freundliche Unterstützung&amp;quot; seines Auftrittes durch u.a. nachstehende Esoterikanbieter (d.h. Sponsoren) hingewiesen. Folgt man den Links, erscheinen Werbefilmchen zu einschlägigen Produkten, Methoden und deren Anbietern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Prof. Johann&amp;amp;nbsp;A. Bauer (Akupunktur und operative Trennung miteinander verklebter Akupunkturpunkte als Therapie gegen Fibromyalgie) Bion-Pads (&amp;quot;energetisches&amp;quot; Schmerzbekämpfungspad, Zitat auf seiner Homepage: &amp;quot;In den praktischen Pads wirken die subtilen Energien informierter Mineralien.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Equiderm plus (Nahrungsergänzungsmittel gegen Ekzeme, bes. Neurodermitis und Psoriasis sowie Hautalterung)&lt;br /&gt;
*Javital, 60Ments (Werbung für &amp;quot;Vital- und Energydrink&amp;quot;, orthomolekulare Mittel und weitere [[Wellness]]produkte)&lt;br /&gt;
*[[Johannes Wasser]] („energetisiertes Wasser, [[Johann Grander|Granderwasser]])&lt;br /&gt;
*Joyona Chi Pads (Mandarinenbaum-Essig-Pads zum &amp;quot;Wohlfühlen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Maharisha Ayurveda (Ayurveda-Haus - sanfte Entgiftung, chronische Erkrankungen)&lt;br /&gt;
*Klinik Landskrone in Bad Neuenahr (&amp;quot;ganzheitliche&amp;quot; Klinik für innere Medizin, bietet u.a. alternative Naturheilverfahren an: [[ATP-Infusion|intraarterielle ATP-Infusionen]], Knorpelfrischzellen- und Heilschlammbehandlungen, alternative Krebstherapien mit [[ECT|Gleichstrombehandlungen]])&lt;br /&gt;
*Klinik für Biokinematik (Anbieter für Biokinematik – Schmerztherapien)&lt;br /&gt;
*Lumomed, Naturheilpraxis Amon Kaiser ([[Softlasertherapie]] mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot; von Tinnitus und Hörsturz)&lt;br /&gt;
*Natürliche Familienplanung mittels eines Temperaturmessfühlers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die einzelnen Beiträge in Fliege&amp;amp;nbsp;TV, besonders unter den Rubriken &amp;quot;Gesundheit&amp;quot;, &amp;quot;Krebs&amp;quot;, &amp;quot;Psychologie&amp;quot; und &amp;quot;sanfte Medizin&amp;quot; handeln von einem Gemisch aus Religion und Esoterik und einschlägigen Produkten/Verfahren. Auffällig ist, dass die Gäste zu den jeweiligen Themen gleichzeitig auch Anbieter der Produkte/Methoden oder von Büchern darüber sind und oft auch in den Werbespots als Sponsoren der Fliege TV Homepage wiederzufinden sind. Es handelt sich also nicht um neutrale Personen. Insofern können die Sendungen auch als Werbeplattform für Esoterik angesehen werden. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lebendiges Wasser. Gäste: Johann Abfalter (hat eine Firma zum Vertrieb von [[Johann Grander|Granderwasser]]), Dr.&amp;amp;nbsp;Diethard Stelzl (Esoteriker und Buchautor: &amp;quot;Heilen mit kosmischen Symbolen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Jeder ist sein eigener Heiler - Die Omega-Methode. Gast: Gertrud Stepan-Hauser (betreibt eine Gesundheitspraxis für u.a. Gesundheitscoaching, Atemtherapie)&lt;br /&gt;
* Die Heilkraft der Hände. Gast: Erwin Wimpissinger (Heiler – will &amp;quot;Energieblockaden&amp;quot; der Muskulatur zur Schmerzlinderung lösen)&lt;br /&gt;
* Sanfte Lasertherapie - Auch bei Tinnitus. Gast: Amon Kaiser, (Heilpraktiker, Anbieter von &amp;quot;Lumomed&amp;quot;, einer Behandlung von Tinnitus und Hörsturz mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Natürliche Mystik. Die Macht der Ahnen. Gast: [[Bert Hellinger]]&lt;br /&gt;
* Ayurveda - Krankheit muss nicht sein. Gäste: Helga Schmidt (Heilpraktikerin), Dr.&amp;amp;nbsp;Detlef Grunert (Kinderarzt und Ayurveda-Anbieter, Buchautor zu diesem Thema)&lt;br /&gt;
* Sanfte Medizin gegen Schmerzen: die Bionen-Therapie. Gast: Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Hegall Vollert, (betreibt ein &amp;quot;Bioenergetik-Zentrum&amp;quot;, Anbieter der Bion Pads)&lt;br /&gt;
* Infusionstherapie gegen Schaufensterkrankheit. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Torsten Gottschalck (Arzt in der Klinik Landskrone, führt u.a. arterielle ATP-Infusionen durch)&lt;br /&gt;
* Was Krankheiten uns sagen. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Elfrida Müller-Kainz (Mitbetreiberin des Instituts für Gesundheit und Persönlichkeitsbildung: bietet Seminare an, Buchautorin)&lt;br /&gt;
* [[Periphere Hirnstimulation nach Werth]], eine umstrittene [[Implantatakupunktur]] zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Der von Fliege präsentierte Erfinder und Anbieter der Methode, Ulrich Werth, verlor wegen Betruges an Patienten inzwischen seine Approbation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung bei &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auch in der Sendung &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot; am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 21:45&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; (Moderator: Frank Plasberg) machte Fliege Werbung für [[Wasserbelebung|&amp;quot;energetisiertes Wasser&amp;quot;]]. Dazu eine Mitschrift aus der Sendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Herr Fliege, ist Ihnen das nicht etwas peinlich, [...] auch mit einem göttlichen Wasserrohr zu leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein. Zwei Sachen sind dazu: Richtig ist, dass es ein Werbefilm ist, der offenbar wie Werbung im Privatfernsehen ist, vor oder nach der Sendung, da können sie einkaufen, was sie wollen [...] mit was auch immer [...] damit hat Fliege nix zu tun, das ist so was, wie wenn ich auch, was weiß ich, Kathreiner-Kaffee oder sonstwas nehmen würde. Die werben um unsere Sendung herum. Das ist ein Privatkanal und damit verdient man Geld. Das ist richtig. Die tiefere Frage ist, ob es energetisiertes Wasser gibt. Und das ist die spannende Frage [...] und nicht, ob das ein Werbefilm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Haben Sie so ein Wasserrohr im Keller?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ja. Nicht das [...] Granderwasser, ist das selbe System. Und da kann ich nur sagen, mein Installateur ein Mensch aus dem Bayerischen, der nix glaubt, der sagt, ich hab das auch, weil nachweisbar die Rohre von dem reiner wurden durch [...] energetisierten Wasser, der Rost war weg, der Installateur sagt es, die Pflanzen sind besser und [...] meine Frau sagt und meine Haushaltshilfe sagt, bei Euch ist die Ausbeute weniger Waschpulver etc. und mehr Geruch. [...] Es gibt energetisiertes Wasser. Und sonst kann ich nur sagen, wer es ausprobieren will, nehme Johannesquelle [...] (&amp;#039;&amp;#039;Anm.: dafür ist auf der Fliege TV Homepage ein Werbe-Spot verlinkt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wir wollen jetzt nicht die Internetseite runterlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein, aber es gibt energetisiertes Wasser [...] der Erfinder dieser ganzen Sache ist Grander in Österreich. Das gibt es zu tausenden und die Nachweise dafür gibt es auch zu tausenden. Da muss man nicht lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Skandal um den 18.000&amp;amp;nbsp;DM-Betrug an gutgläubigen Patienten==&lt;br /&gt;
Ein Ehepaar aus Leipzig fiel auf einen „Heiler“ herein, den Fliege in einer seiner Sendungen vorstellte. Dabei verloren die Eheleute insgesamt 18.000&amp;amp;nbsp;DM. In der ARD Sendung „Hart aber fair“ am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Moderator: Frank Plasberg, einer der Gäste: Herr Dr. Lütz, Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychtherapie) entgegnete Fliege auf die Frage, ob er sich wenigstens bei dem Ehepaar entschuldigen will, folgendes (Mitschrift aus der o.g. Sendung): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir ein bisschen sensibler werden sollten, was auch die eigenen Heilerfolge in Krankenhäusern angeht, wie viel 18.000&amp;amp;nbsp;Euro und Mark in den Krankenhäusern und bei den Ärzten abgegeben worden sind, ohne dass irgendwas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Keiner meiner Patienten hat jemals 18.000&amp;amp;nbsp;Euro bezahlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wer hat die denn bezahlt? Also, das heißt, ich will noch mal sagen, es ist kein Kriterium, ob ein Paar 18.000&amp;amp;nbsp;Euro ausgegeben hat. Ich will noch mal etwas deutlicher [...] (Anm.: macht Ausführungen über Krankheiten als spirituelle Reise und Bereicherung, wird an dieser Stelle nicht mit aufgeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Warum entschuldigen Sie sich nicht bei diesem Ehepaar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Weil es nix bringt. Dann wird da gesagt „Aha!“ (Sagt etwas in die Runde, schlecht hörbar)&lt;br /&gt;
Ich kann mich bei dem Ehepaar doch nicht entschuldigen, weil [...], natürlich ist da so was wie Verantwortung, [...] würde ich sagen: „Ich entschuldige mich“ (Anm.: Fliege spricht hier sehr undeutlich und leise)&lt;br /&gt;
Zu Dr. Lütz gewandt: Aber wann entschuldigen Sie sich für Ihre Fehler [...]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Beispiele für Esoterik bei Fliege==&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol3.jpg|Werbung für [[esoterische Mauertrockenlegung]]|thumb]]&lt;br /&gt;
* [[Bert Hellinger]] hatte einen Fliege-Auftritt&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rütting]] ebenso&lt;br /&gt;
* Fliege hat ein Buch mit [[Masaru Emoto]] veröffentlicht&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.amazon.de/Die-Heilkraft-Wassers-Masaru-Emoto/dp/3936862486/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1206738107&amp;amp;sr=8-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2008 wollte Fliege eine &amp;quot;Quantum Resonance Communication&amp;quot;-Vorstellung von [[Global Scaling]] und dem [[Institut für Raum-Energie-Forschung]] ([[Ehlers Verlag]]) moderieren, an der auch der &amp;quot;[[Biophoton]]en&amp;quot;-Erfinder [[Fritz-Albert Popp]] beteiligt sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.globalscaling.de/index2.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege nennt den deutschen Steuerexperten und Medizinlaien [[Franz Konz]] den &amp;quot;größten Naturheiler Deutschlands&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sendung &amp;quot;Klipp und Klar&amp;quot; des RBB äußerte Fliege: &amp;quot;Scientology ist eine Religion&amp;quot;. Er setzte sich für die Akzeptanz der Sekte als gleichberechtigte Religion ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.youtube.com/watch?v=4yumMP0JJo0&amp;amp;feature=related&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das mehrere tausend Euro teure Scharlataneriegerät [[Aquapol]] des österreichischen Scientologen [[Wilhelm Mohorn]] wurde durch Fliege beworben. Es soll auf esoterische Weise Mauern Feuchtigkeit entziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Krankheiten machen Sinn. Jede Krankheit ist eine spirtuelle Reinigung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus Sendung &amp;quot;Sandra Maischberger&amp;quot; am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.fernsehlexikon.de/sendungen/fliege/&lt;br /&gt;
* http://www.falter.at/web/heureka/archiv/01_2/10.php&lt;br /&gt;
* [http://blog.gwup.net/2010/01/08/gwup-oder-wenn-jurgen-fliege-rot-sieht/ Bernd Harder: GWUP oder: Wenn Jürgen Fliege rot sieht. GWUP-Blog, 8. Januar 2010]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E396E88AD453F43BFB588B082736CD1FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich schließe die Augen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2004, Nr. 276 / Seite 37] (kritischer Beitrag über einen Auftritt von Fliege in einer Talkshow von Johannes B. Kerner) &lt;br /&gt;
* [http://www.henryk-broder.de/html/tb_fliege.html Ich bin Jürgen Fliege und es ist Krieg. Henryk&amp;amp;nbsp;M. Broder, 18. Mai 2oo3] (über eine von Fliege veranstaltete Diskussionsrunde zum Golfkrieg)&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/fernsehen/article5745667/Fernsehpfarrer-Fliege-mutiert-zum-Esoteriker.html Thilo Maluch: Fernsehpfarrer Fliege mutiert zum Esoteriker. Die Welt, 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fliege, Jürgen}}&lt;br /&gt;
[[category:Esoteriker]]&lt;br /&gt;
[[category:Theologe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Fliege&amp;diff=77456</id>
		<title>Jürgen Fliege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Fliege&amp;diff=77456"/>
		<updated>2011-08-09T04:54:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Subhuman: /* Fliege Gebetsessenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:fliege.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol2.jpg|Fliege bewirbt Scharlatanerieprodukt [[Aquapol]] im von den Zuschauern finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD (Fliege mit [[Scientology|Scientologen]] und Aquapol-Hersteller [[Wilhelm Mohorn]] rechts)|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Fliege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 30.&amp;amp;nbsp;März 1947, Radevormwald) ist evangelischer Pfarrer, Fernsehmoderator und Autor und lebt in der Nähe von München. Er wurde bekannt durch die Sendung &amp;quot;Fliege&amp;quot; in der ARD. Fliege präsentierte als damaliger &amp;quot;TV-Pfarrer&amp;quot; im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen zwölf Jahre lang auch den allergrößten [[Esoterik|esoterischen]] Humbug seinen Zuschauern in seiner Sendung. Er bot dabei zahlreichen Quacksalbern jeden Formates eine kostenlose Werbeplattform vor einem Millionenpublikum. Inzwischen ist Fliege auch selbst Anbieter von fragwürdigen Gesundheits-Produkten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege gibt ein eigenes Magazin mit dem Titel &amp;quot;Fliege. Helfen-Heilen-Horizonte&amp;quot; heraus. Kolumnistin ist u.a. die Gründerin der zerstrittenen Kleinpartei &amp;quot;Freie Union&amp;quot; und ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli. Eigenen Angaben zufolge ist Fliege mit [[Hademar Bankhofer]] befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/botschaft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege Gebetsessenz==&lt;br /&gt;
[[image:Fliege-Bildzeitung.jpg|Fliege-Schlagzeile bei &amp;quot;Bildzeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Hat Fliege einen an der Klatsche?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner eigenen Webseite bietet Fliege eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;nutzlose&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat Bildzeitung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;quot;Fliege Essenz&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Fliege Gebetsessenz&amp;#039;&amp;#039;) für 39,95 Euro (95 ml-Flasche) an, von der er behauptet sie täglich einzunehmen. Genaue Inhaltsangaben sind nicht eruierbar. Nach vagen Angaben soll die Flüssigkeit Früchte, Gemüse und Nüsse enthalten, die vergoren seien. Nach Angaben der &amp;quot;Rheinischen Post&amp;quot; handele es sich bei seiner Essenz um ein [[Scheinkirche|&amp;quot;pseudoreligiöses Produkt&amp;quot;]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/gesellschaft/leute/Vorwuerfe-gegen-TV-Pfarrer-Fliege_aid_1017639.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Flieges Webseite handele es sich um eine &amp;quot;Ursuppe&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.psiram.com/?p=3658&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; nenne. Sie &amp;quot;unterstütze biologische Regulationsvorgänge im Körper&amp;quot; und sei &amp;quot;idealer Träger für Informationen&amp;quot;. Die Essenz enthalte &amp;quot;spirituelle Informationen vereint mit lebendigen biologischen Trägern&amp;quot;, so Fliege. Sein [[Geistheilen|Geistheil-Produkt]] soll seine Wunderwirkung durch ein Fliege-Gebet erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich habe über sie gebetet wie über Weihwasser. Ich habe immer wieder meine Hände aufgelegt, um den Trost und die Kraft in die Essenz zu senden. Sie soll ein Segen sein&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Zitat von Fliege-Webseite / August 2011)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege bietet auch andere Produkte an, so &amp;quot;Symbiontic&amp;quot; der &amp;quot;Dr. Niedermaier Pharma GmbH&amp;quot; (bekanntestes Produkt: &amp;#039;&amp;#039;Galama&amp;#039;&amp;#039;). Die Niedermaier Pharma ist Hersteller des Produkts [[Rechtsregulat]], das nicht nur namensähnlich zu &amp;quot;Bioregulat&amp;quot; ist, sondern das ebenfalls aus vergorten Ingredentien hergestellt und mit gesundheitsrelevanten Effekten als [[funktionelles Lebensmittel]] beworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein pseudoreligiös-dubioses functional-food-Angebot wurde Fliege auch Thema im &amp;quot;Schwarzbuch Esoterik&amp;quot; von [[Sekte]]n-Expertin Ursula Caberta. Sie wirft in ihrem Werk Fliege vor, seine Prominenz zu nutzen, um Esoterik-Scharlatanen scheinbare Seriosität zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und umstrittene Veranstaltungen &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Woerishofen2010.jpg|Plakat zu einer Fliege-Gegenveranstaltung (Quelle: Augsburger Allgemeine [http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Videos/regid,2_puid,2_pageid,11154.html?bcpid=1858324759&amp;amp;bclid=51727503001&amp;amp;bctid=655481294001]|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Im bayerischen Wörishofen (bekannt unter anderem durch Sebastian [[Kneipp-Therapie|Kneipp]]) veranstaltete Jürgen Fliege 2009 und 2010 die so genannten &amp;quot;Wörishofener Herbst&amp;quot; -Veranstaltungen (als &amp;#039;&amp;#039;Fest für Körper, Geist und Seele&amp;#039;&amp;#039;, Kosten: 201&amp;amp;nbsp;bis knapp 400&amp;amp;nbsp;Euro), die im Jahr 2010 auf Widerstand der örtlichen Stadtverwaltung und katholischen Kirchengemeinden stieß. Die Kirchengemeinden riefen zum Boykott der Esoterikveranstaltung und [[Esoterikmesse]] auf und  Bürgermeister Klaus Holetschek (CSU) initiierte eine Gegenveranstaltung. Für Kritik sorgte vor allem Flieges &amp;quot;Nacht der Heiler&amp;quot;. Bei dieser Gelegenheit sind [[Geistheilen|Geistheiler]] aufgerufen bei hilfesuchenden Menschen die [[Handauflegen|Handauflegungen]] zu Heilzwecken durchzuführen.&lt;br /&gt;
Fliege bezeichnete seine Veranstaltung als &amp;#039;&amp;#039;spirituelles Woodstock, wo wir alles zusammenführen, was für ein sinnvolles, gesundes Leben nötig ist&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sueddeutsche.de/bayern/bad-woerishofen-wirbel-um-fliege-seminar-kalter-guss-fuer-die-kneipp-stadt-1.1017351&amp;lt;/ref&amp;gt; Geladene Gäste sind unter anderem der Esoteriker [[Rüdiger Dahlke]], [[Bert Hellinger]], [[Jakob Bösch]], [[Bernd Kröplin]] (Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Wasser hat ein Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;), [[Noemi Kempe]], &amp;quot;Agrarrebell&amp;quot; Sepp Holzer, Katja Ebstein (bekannt über ihre [[Urintherapie|Eigenurintherapie]]), Jörg Schauberger, Sigard Rude-Rütten (&amp;#039;&amp;#039;Alternative Krebstherapien – Heilung ist immer möglich&amp;#039;&amp;#039;), Colin Tipping (&amp;#039;&amp;#039;Die heilende Kraft der Vergebung. Colin Tipping hat bei seiner Arbeit mit Krebskranken bemerkt, dass alte Verletzungen, die unvergeben waren, massive Auswirkungen hatten – ja vielleicht sogar den Krebs ausgelöst haben.&amp;#039;&amp;#039;) und Franz Alt. Anwesend ist auch Johann Abfalter der St.&amp;amp;nbsp;Leonhards-Vertriebs GmbH &amp;amp; Co.&amp;amp;nbsp;KG (&amp;#039;&amp;#039;Das richtige Wasser ist ein lebendiges Wasser - Wasser, ein wichtiger Baustein in der Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039;). An Geistheilern wurden [[Ewald Janssen]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), [[Wolf-Dieter Storl]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Schamane aus dem Allgäu&amp;#039;&amp;#039;), Aldo Berti (&amp;#039;&amp;#039;der Sänger mit den heilenden Händen&amp;#039;&amp;#039;), David Wared (&amp;#039;&amp;#039;der Seelen-Heiler aus dem Rheinland&amp;#039;&amp;#039;) und Peter Simon geladen. Ein Fliege-Angebot ist auch ein &amp;#039;&amp;#039;Schnupperkloster&amp;#039;&amp;#039; mit Unterbringung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aussteller soll 2010 auch die österreichische Firma [[Aquapol]] des bekennenden [[Scientology|Scientologen]] [[Wilhelm Mohorn]] erscheinen um ihre Scharlatanerieprodukte ([[Aquapol]]) zur Wunder-[[Esoterische Mauertrockenlegung|Mauertrockenlegung]] vorzustellen. Weitere [[Esoterikmarkt]]aussteller wollen [[Johannes Wasser]], [[Mangostan|Mangostan Gold]], [[Spirulina]], Wasserfilter der [[MLM]]-Firma &amp;quot;PWS&amp;amp;nbsp;AG&amp;quot; und einen obskur erscheinenen &amp;quot;MKV Detensor&amp;quot; anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung für Esoterik als Moderator der Fliege-Sendung in der ARD==&lt;br /&gt;
[[image:Fliegemaharishi.jpg|Maharishi-Produkt bei Fliege TV Sendung|thumb]]&lt;br /&gt;
In seiner Talkshow „&amp;#039;&amp;#039;Fliege&amp;#039;&amp;#039;“ (ausgestrahlt von 1994 bis 2005 wochentäglich um 16:00&amp;amp;nbsp;Uhr, später um 15:00&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD) warb &amp;quot;Vermarktungspfaffe&amp;quot; (Zitat medialblogs 2010&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medicalblogs.de/2010/04/die-fliege-der-fliege-das-fliege/&amp;lt;/ref&amp;gt;) Jürgen Fliege als verantwortlicher Moderator für Esoterikprodukte und machte zudem bedenkliche Aussagen zu alternativen Heilmethoden bzw. zu Ursachen von Krankheiten. Außerdem bot er Anbietern von Esoterikprodukten eine Plattform zur Darstellung ihrer Produkte, getarnt als &amp;quot;Beratung&amp;quot;, zum Beispiel [[Bert Hellinger]] und Dr.&amp;amp;nbsp;Jürgen Weihofen (Ernährungsberater und Vertreiber von Esoterikprodukten, so auch eines Buches über [[Noni]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_no46.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise kamen diese in der Fliege-Talkshow am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 um 15&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD zum Thema &amp;quot;Sanfte Medizin, Heiler, Gesundbeter&amp;quot; zu Wort. Die Ankündigung des Senders führt Aussagen der eingeladenen Studiogäste auf: &amp;quot;Die an Krebs erkrankte Ärztin Dr.&amp;amp;nbsp;Ingeborg Kutz&amp;amp;nbsp;(54) aus Unna hat im letzten Vierteljahr an 50&amp;amp;nbsp;Heilmeditationen teilgenommen: &amp;#039;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten.&amp;#039; - &amp;#039;Ich habe mit Gebeten meine Herzbeschwerden überwunden&amp;#039;, berichtet die Schweizerin Helen Weber&amp;amp;nbsp;(73). Dr.&amp;amp;nbsp;Erik Vonhof&amp;amp;nbsp;(60) aus München, Spezialist für Randgebiete der Medizin, verweist auf wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Glaube heilen kann.&amp;quot; Weitere Gäste und ihre Tätigkeitsbereiche laut Pressemeldung: Dr.&amp;amp;nbsp;Richard Kocher (katholischer Pfarrer), Gesundbeterin Sofi Tachalov, Dr.&amp;amp;nbsp;[[Harald Wiesendanger]] (Publizist und Organisator von PSI-Tagen), Gertrud Emde (Christliche Heilerin), Pfarrer und Gebetsheiler Daniel Hari.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.institut-verbraucherjournalismus.de/pdf/ifv_PM01_Gesundbeter.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen einzelner Talkshow-Gäste wie: &amp;quot;Ich kann jetzt auf Chemotherapien verzichten&amp;quot; oder &amp;quot;Glaube kann heilen&amp;quot; suggerieren in unzulässiger Weise die Hoffnung, schwere Erkrankungen wie Krebs ganz ohne Chemotherapie heilen zu können, eine in höchstem Maße lebensgefährliche Aussage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere lebensgefährliche Aussage wurde in der Fliege-Sendung zum Thema &amp;quot;Verbindung der Zähne zum Körper&amp;quot; von dem Zahnarzt Harald Arlom gemacht. Er behauptete, dass man die Operation eines entzündeten Blinddarms mit drei Einläufen umgehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=6143933128455312812&amp;amp;ei=ZVxVSeumG6W82wKArrlL&amp;amp;q=fliege&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Sendung im März 2002 konnte Michael Preuser, Protagonist der [[Aloe Vera|Aloe-Vera]]-Vermarktung und Buchautor, öffentlich behaupten, dass Aloe Vera auch gegen Krebs helfen könne. Auch behauptete Fliege persönlich am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1995 um ca.&amp;amp;nbsp;14:57&amp;amp;nbsp;Uhr: &amp;quot;Krankheiten haben ihre Ursache in der Seele&amp;quot;, womit er sich in die geistige Nähe der [[Ryke Geerd Hamer|Hamer]]-Sekte stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fliege und die Vermarktung von Mangostan==&lt;br /&gt;
Jürgen Fliege betreibt auf einer eigens dafür aufgebauten Internetseite Werbung für [[Mangostan]], ein angeblich wundersames  Heilmittel ohne jeglichen wissenschaftlich belegten Wirksamkeitsnachweis.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan.mangostangold.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mangostan-fliege.de/download/MANGOSTAN-BOTSCHAFT_des_Monats-Januar_2009.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werbung auf &amp;quot;Fliege&amp;amp;nbsp;TV&amp;quot; und &amp;quot;Flieges Welt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auf seiner aktuellen Internetseite Fliege&amp;amp;nbsp;TV macht Jürgen Fliege intensiv Werbung für verschiedene Esoterikprodukte. So wird hier auf die &amp;quot;freundliche Unterstützung&amp;quot; seines Auftrittes durch u.a. nachstehende Esoterikanbieter (d.h. Sponsoren) hingewiesen. Folgt man den Links, erscheinen Werbefilmchen zu einschlägigen Produkten, Methoden und deren Anbietern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Prof. Johann&amp;amp;nbsp;A. Bauer (Akupunktur und operative Trennung miteinander verklebter Akupunkturpunkte als Therapie gegen Fibromyalgie) Bion-Pads (&amp;quot;energetisches&amp;quot; Schmerzbekämpfungspad, Zitat auf seiner Homepage: &amp;quot;In den praktischen Pads wirken die subtilen Energien informierter Mineralien.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Equiderm plus (Nahrungsergänzungsmittel gegen Ekzeme, bes. Neurodermitis und Psoriasis sowie Hautalterung)&lt;br /&gt;
*Javital, 60Ments (Werbung für &amp;quot;Vital- und Energydrink&amp;quot;, orthomolekulare Mittel und weitere [[Wellness]]produkte)&lt;br /&gt;
*[[Johannes Wasser]] („energetisiertes Wasser, [[Johann Grander|Granderwasser]])&lt;br /&gt;
*Joyona Chi Pads (Mandarinenbaum-Essig-Pads zum &amp;quot;Wohlfühlen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Maharisha Ayurveda (Ayurveda-Haus - sanfte Entgiftung, chronische Erkrankungen)&lt;br /&gt;
*Klinik Landskrone in Bad Neuenahr (&amp;quot;ganzheitliche&amp;quot; Klinik für innere Medizin, bietet u.a. alternative Naturheilverfahren an: [[ATP-Infusion|intraarterielle ATP-Infusionen]], Knorpelfrischzellen- und Heilschlammbehandlungen, alternative Krebstherapien mit [[ECT|Gleichstrombehandlungen]])&lt;br /&gt;
*Klinik für Biokinematik (Anbieter für Biokinematik – Schmerztherapien)&lt;br /&gt;
*Lumomed, Naturheilpraxis Amon Kaiser ([[Softlasertherapie]] mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot; von Tinnitus und Hörsturz)&lt;br /&gt;
*Natürliche Familienplanung mittels eines Temperaturmessfühlers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die einzelnen Beiträge in Fliege&amp;amp;nbsp;TV, besonders unter den Rubriken &amp;quot;Gesundheit&amp;quot;, &amp;quot;Krebs&amp;quot;, &amp;quot;Psychologie&amp;quot; und &amp;quot;sanfte Medizin&amp;quot; handeln von einem Gemisch aus Religion und Esoterik und einschlägigen Produkten/Verfahren. Auffällig ist, dass die Gäste zu den jeweiligen Themen gleichzeitig auch Anbieter der Produkte/Methoden oder von Büchern darüber sind und oft auch in den Werbespots als Sponsoren der Fliege TV Homepage wiederzufinden sind. Es handelt sich also nicht um neutrale Personen. Insofern können die Sendungen auch als Werbeplattform für Esoterik angesehen werden. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lebendiges Wasser. Gäste: Johann Abfalter (hat eine Firma zum Vertrieb von [[Johann Grander|Granderwasser]]), Dr.&amp;amp;nbsp;Diethard Stelzl (Esoteriker und Buchautor: &amp;quot;Heilen mit kosmischen Symbolen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Jeder ist sein eigener Heiler - Die Omega-Methode. Gast: Gertrud Stepan-Hauser (betreibt eine Gesundheitspraxis für u.a. Gesundheitscoaching, Atemtherapie)&lt;br /&gt;
* Die Heilkraft der Hände. Gast: Erwin Wimpissinger (Heiler – will &amp;quot;Energieblockaden&amp;quot; der Muskulatur zur Schmerzlinderung lösen)&lt;br /&gt;
* Sanfte Lasertherapie - Auch bei Tinnitus. Gast: Amon Kaiser, (Heilpraktiker, Anbieter von &amp;quot;Lumomed&amp;quot;, einer Behandlung von Tinnitus und Hörsturz mit &amp;quot;Low-Level-Laser aus verdichtetem roten Licht&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Natürliche Mystik. Die Macht der Ahnen. Gast: [[Bert Hellinger]]&lt;br /&gt;
* Ayurveda - Krankheit muss nicht sein. Gäste: Helga Schmidt (Heilpraktikerin), Dr.&amp;amp;nbsp;Detlef Grunert (Kinderarzt und Ayurveda-Anbieter, Buchautor zu diesem Thema)&lt;br /&gt;
* Sanfte Medizin gegen Schmerzen: die Bionen-Therapie. Gast: Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Hegall Vollert, (betreibt ein &amp;quot;Bioenergetik-Zentrum&amp;quot;, Anbieter der Bion Pads)&lt;br /&gt;
* Infusionstherapie gegen Schaufensterkrankheit. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Torsten Gottschalck (Arzt in der Klinik Landskrone, führt u.a. arterielle ATP-Infusionen durch)&lt;br /&gt;
* Was Krankheiten uns sagen. Gast: Dr.&amp;amp;nbsp;Elfrida Müller-Kainz (Mitbetreiberin des Instituts für Gesundheit und Persönlichkeitsbildung: bietet Seminare an, Buchautorin)&lt;br /&gt;
* [[Periphere Hirnstimulation nach Werth]], eine umstrittene [[Implantatakupunktur]] zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Der von Fliege präsentierte Erfinder und Anbieter der Methode, Ulrich Werth, verlor wegen Betruges an Patienten inzwischen seine Approbation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schleichwerbung bei &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Auch in der Sendung &amp;quot;Hart aber fair&amp;quot; am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 21:45&amp;amp;nbsp;Uhr in der ARD mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; (Moderator: Frank Plasberg) machte Fliege Werbung für [[Wasserbelebung|&amp;quot;energetisiertes Wasser&amp;quot;]]. Dazu eine Mitschrift aus der Sendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Herr Fliege, ist Ihnen das nicht etwas peinlich, [...] auch mit einem göttlichen Wasserrohr zu leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein. Zwei Sachen sind dazu: Richtig ist, dass es ein Werbefilm ist, der offenbar wie Werbung im Privatfernsehen ist, vor oder nach der Sendung, da können sie einkaufen, was sie wollen [...] mit was auch immer [...] damit hat Fliege nix zu tun, das ist so was, wie wenn ich auch, was weiß ich, Kathreiner-Kaffee oder sonstwas nehmen würde. Die werben um unsere Sendung herum. Das ist ein Privatkanal und damit verdient man Geld. Das ist richtig. Die tiefere Frage ist, ob es energetisiertes Wasser gibt. Und das ist die spannende Frage [...] und nicht, ob das ein Werbefilm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Haben Sie so ein Wasserrohr im Keller?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ja. Nicht das [...] Granderwasser, ist das selbe System. Und da kann ich nur sagen, mein Installateur ein Mensch aus dem Bayerischen, der nix glaubt, der sagt, ich hab das auch, weil nachweisbar die Rohre von dem reiner wurden durch [...] energetisierten Wasser, der Rost war weg, der Installateur sagt es, die Pflanzen sind besser und [...] meine Frau sagt und meine Haushaltshilfe sagt, bei Euch ist die Ausbeute weniger Waschpulver etc. und mehr Geruch. [...] Es gibt energetisiertes Wasser. Und sonst kann ich nur sagen, wer es ausprobieren will, nehme Johannesquelle [...] (&amp;#039;&amp;#039;Anm.: dafür ist auf der Fliege TV Homepage ein Werbe-Spot verlinkt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moderator:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wir wollen jetzt nicht die Internetseite runterlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nein, aber es gibt energetisiertes Wasser [...] der Erfinder dieser ganzen Sache ist Grander in Österreich. Das gibt es zu tausenden und die Nachweise dafür gibt es auch zu tausenden. Da muss man nicht lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Skandal um den 18.000&amp;amp;nbsp;DM-Betrug an gutgläubigen Patienten==&lt;br /&gt;
Ein Ehepaar aus Leipzig fiel auf einen „Heiler“ herein, den Fliege in einer seiner Sendungen vorstellte. Dabei verloren die Eheleute insgesamt 18.000&amp;amp;nbsp;DM. In der ARD Sendung „Hart aber fair“ am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 mit dem Titel: &amp;quot;Hand auflegen oder nur Hand aufhalten - Was taugt die alternative Medizin?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;amp;b=212&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Moderator: Frank Plasberg, einer der Gäste: Herr Dr. Lütz, Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychtherapie) entgegnete Fliege auf die Frage, ob er sich wenigstens bei dem Ehepaar entschuldigen will, folgendes (Mitschrift aus der o.g. Sendung): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass wir ein bisschen sensibler werden sollten, was auch die eigenen Heilerfolge in Krankenhäusern angeht, wie viel 18.000&amp;amp;nbsp;Euro und Mark in den Krankenhäusern und bei den Ärzten abgegeben worden sind, ohne dass irgendwas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Keiner meiner Patienten hat jemals 18.000&amp;amp;nbsp;Euro bezahlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wer hat die denn bezahlt? Also, das heißt, ich will noch mal sagen, es ist kein Kriterium, ob ein Paar 18.000&amp;amp;nbsp;Euro ausgegeben hat. Ich will noch mal etwas deutlicher [...] (Anm.: macht Ausführungen über Krankheiten als spirituelle Reise und Bereicherung, wird an dieser Stelle nicht mit aufgeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dr. Lütz:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Warum entschuldigen Sie sich nicht bei diesem Ehepaar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fliege:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Weil es nix bringt. Dann wird da gesagt „Aha!“ (Sagt etwas in die Runde, schlecht hörbar)&lt;br /&gt;
Ich kann mich bei dem Ehepaar doch nicht entschuldigen, weil [...], natürlich ist da so was wie Verantwortung, [...] würde ich sagen: „Ich entschuldige mich“ (Anm.: Fliege spricht hier sehr undeutlich und leise)&lt;br /&gt;
Zu Dr. Lütz gewandt: Aber wann entschuldigen Sie sich für Ihre Fehler [...]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Beispiele für Esoterik bei Fliege==&lt;br /&gt;
[[image:fliegeaquapol3.jpg|Werbung für [[esoterische Mauertrockenlegung]]|thumb]]&lt;br /&gt;
* [[Bert Hellinger]] hatte einen Fliege-Auftritt&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rütting]] ebenso&lt;br /&gt;
* Fliege hat ein Buch mit [[Masaru Emoto]] veröffentlicht&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.amazon.de/Die-Heilkraft-Wassers-Masaru-Emoto/dp/3936862486/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1206738107&amp;amp;sr=8-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2008 wollte Fliege eine &amp;quot;Quantum Resonance Communication&amp;quot;-Vorstellung von [[Global Scaling]] und dem [[Institut für Raum-Energie-Forschung]] ([[Ehlers Verlag]]) moderieren, an der auch der &amp;quot;[[Biophoton]]en&amp;quot;-Erfinder [[Fritz-Albert Popp]] beteiligt sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.globalscaling.de/index2.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliege nennt den deutschen Steuerexperten und Medizinlaien [[Franz Konz]] den &amp;quot;größten Naturheiler Deutschlands&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sendung &amp;quot;Klipp und Klar&amp;quot; des RBB äußerte Fliege: &amp;quot;Scientology ist eine Religion&amp;quot;. Er setzte sich für die Akzeptanz der Sekte als gleichberechtigte Religion ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.youtube.com/watch?v=4yumMP0JJo0&amp;amp;feature=related&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das mehrere tausend Euro teure Scharlataneriegerät [[Aquapol]] des österreichischen Scientologen [[Wilhelm Mohorn]] wurde durch Fliege beworben. Es soll auf esoterische Weise Mauern Feuchtigkeit entziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Krankheiten machen Sinn. Jede Krankheit ist eine spirtuelle Reinigung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus Sendung &amp;quot;Sandra Maischberger&amp;quot; am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.fernsehlexikon.de/sendungen/fliege/&lt;br /&gt;
* http://www.falter.at/web/heureka/archiv/01_2/10.php&lt;br /&gt;
* [http://blog.gwup.net/2010/01/08/gwup-oder-wenn-jurgen-fliege-rot-sieht/ Bernd Harder: GWUP oder: Wenn Jürgen Fliege rot sieht. GWUP-Blog, 8. Januar 2010]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E396E88AD453F43BFB588B082736CD1FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich schließe die Augen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2004, Nr. 276 / Seite 37] (kritischer Beitrag über einen Auftritt von Fliege in einer Talkshow von Johannes B. Kerner) &lt;br /&gt;
* [http://www.henryk-broder.de/html/tb_fliege.html Ich bin Jürgen Fliege und es ist Krieg. Henryk&amp;amp;nbsp;M. Broder, 18. Mai 2oo3] (über eine von Fliege veranstaltete Diskussionsrunde zum Golfkrieg)&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/fernsehen/article5745667/Fernsehpfarrer-Fliege-mutiert-zum-Esoteriker.html Thilo Maluch: Fernsehpfarrer Fliege mutiert zum Esoteriker. Die Welt, 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fliege, Jürgen}}&lt;br /&gt;
[[category:Esoteriker]]&lt;br /&gt;
[[category:Theologe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Subhuman</name></author>
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