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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Hohlerde&amp;diff=38994</id>
		<title>Diskussion:Hohlerde</title>
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		<updated>2010-02-12T16:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich habe mal die Kat &amp;quot;widerlegte Hypothese&amp;quot; ergänzt. Dabei fiel mir auf, dass im Artikel immer &amp;quot;Theorie&amp;quot; gesagt wird. Sollte es nicht &amp;quot;Hypothese&amp;quot; heißen? Denn zu einer Theorie, im wissenschaftlichen Sinn, ist das doch nie geworden, oder? --[[Benutzer:EsoTypo|EsoTypo]] 16:56, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ändere das doch so ab, wie du meinst, dass es richtig ist. Völlig unwissenschaftlich waren die Überlegungen im 17. und 18. Jahrhundert aber nicht, siehe z.B. den [http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_hohlen_Erde Wikipedia-Artikel] zur Hohlen Erde. [[Benutzer:Skrzypczajk|Skrzypczajk]] 17:04, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Hab mich nach Deinem Hinweis mal schlauer gemacht. Ich denke es ist besser die Kategorie anders zu benennen oder diese kleine Unschärfe einfach zu belassen. Das lasse ich mal sacken. Den Artikel lasse ich aber ungeändert. --[[Benutzer:EsoTypo|EsoTypo]] 18:55, 1. Jul. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis auf fehlende Schwerkraft im Inneren einer Hohlkugel hinzugefügt. Shrek, 12.02.2010&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hohlerde&amp;diff=38993</id>
		<title>Hohlerde</title>
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		<updated>2010-02-12T16:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie der hohlen Erde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine veraltete wissenschaftliche Theorie, die annahm, dass das Erdinnere größtenteils hohl ist. In bestimmten [[Esoterik|esoterischen Kreisen]] ist sie aber nach wie vor beliebt, wobei man im Allgemeinen davon ausgeht, dass die Hohlräume im Inneren der Erde bewohnt sind. Zugänge zu dieser Unterwelt sollen sich in der Arktis und Antarktis befinden, aber z.B. auch in Tibet. Die Hohlerde-Theorie ist nicht mit der Innenwelt- oder [[Hohlwelt|Hohlwelttheorie]] zu verwechseln, nach der sich das &amp;#039;&amp;#039;gesamte Universum&amp;#039;&amp;#039; im Innern einer Hohlkugel mit dem Durchmesser der Erde befindet.&lt;br /&gt;
[[image:Lamprecht_hollow_planets.jpg|thumb|Pseudowissenschaftliches Werk zur Hohlerde-Theorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Massivität der Erde ist durch sehr viele geophysikalische Daten belegt, hingegen gibt es keine Daten aus dem Bereich der Geophysik, die auch nur in die Nähe kommen, für eine hohle Erde zu sprechen. Das fängt bereits bei der Masse und der Massenverteilung des Planeten an. So hat die Erde eine mittlere Dichte von 5,52&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, aber die Gesteine der Erdoberfläche und der Kruste haben nur Dichten zwischen 2,6&amp;amp;nbsp;und 3,3&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;www.uni-koeln.de/math-nat-fak/mineral/museum/3-Aufbau.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Wo sollten sich in einem hohlen Planeten die erforderlichen Massen befinden, um die Gesamtdichte zu erzeugen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nachdem die Vorstellung von einer hohlen Erde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wissenschaftlich überholt war, lieferte sie noch Stoff für viele Erzählungen und später für Filme. Am bekanntesten dürfte der Roman &amp;#039;&amp;#039;Reise zum Mittelpunkt der Erde&amp;#039;&amp;#039; von Jules Verne sein. Daneben wird sie gelegentlich von [[Pseudowissenschaft]]lern aufgegriffen, welche den gegenwärtigen Kenntnisstand über den Aufbau von Erdkern und Erdmantel sowie die gute belegte Theorie der Plattentektonik anzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Vertreter behaupten, die hohle Erde sei mit Wasserstoffgas gefüllt. Faltengebirge seien durch Meteoriteneinschläge und dem Entweichen des Gases aus dem Erdinneren und der daraus folgenden Schrumpfung der Erde entstanden. Allerdings widerspricht dieser Annahme die Existenz von Dehnungsstrukturen wie z.B. mittelozeanischen Riftsystemen oder Grabenbrüchen, an denen sich die Erdkruste aufweitet. Wie sollte bei einer schrumpfenden Erde z.B. ein Stück der amerikanischen Kontinentalplatte in Schottland und ein Stück Europas in Amerikas auftauchen dürfen? Gerade dieses nebeneinander von Dehnungsspuren und Einengungsprozessen kann mit Hilfe der Plattentektonik sehr gut verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein weiterer Beleg für die hohle Erde wird die Existenz von Erdgas genannt, das aus dem Erdinneren stammen soll. Wasserstoff kommt im Erdmantel vor, und das dürfte nicht weiter verwunderlich sein, ist doch Wasserstoff im Weltall und im Sonnensystem das mit Abstand häufigste Element. Erdgas ist auch kein reiner Wasserstoff, sondern meist Methan mit Beimengungen anderer kurzkettiger Kohlenwasserstoffe und weiterer Gase wie Schwefeloxyd, Stickstoff etc. Und ebenso wie Erdgas aus organischer Substanz entstehen kann, findet sich auch anorganisch entstandenes. Beides kann durch das Vorhandensein verschiedener Helium-Isotope voneinander unterschieden werden. So findet sich in Erdgasen organischer Herkunft das Isotop&amp;amp;nbsp;4He, in anorganisch entstandenem dagegen 3He.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Erkenntnisse aus der Seismik über die Ausbreitung von Erdbeben- und anderen Erschütterungswellen in der Erdkruste und im Erdinneren lassen sich mit der Existenz einer hohlen Erde nicht vereinbaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Annahme eines bewohnten Erdinneren ist nur schwer mit der Gravitationstheorie zu vereinbaren, da die Schwerkraft innerhalb einer homogenen Hohlkugel gleich Null ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vertreter der These einer hohlen Erde ist [[Gernot L. Geise|Gernot Geise]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.efodon.de/html/archiv/sonstiges/geise/hohlwelt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hohlerde-Mythos wird aber auch von rechtsorientierten [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretikern]] wie [[Jan Udo Holey]] verbreitet und mit [[UFO]]-Sichtungen in Verbindung gebracht, sowie mit der angeblichen unterirdischen Nazi-Basis [[Neuschwabenland]] in der Antarktis. Die Bewohner des Erdinneren sollen die technisch hoch entwickelten Hyperboreaner sein, die ursprünglich aus dem Sternensystem Aldebaran im Sternbild Stier stammen und als groß, weiß, blond und blauäugig beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_hohlen_Erde&lt;br /&gt;
*http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/weltbilder/hohlwelttheorie.html Kritische Anmerkungen von Marcus Haas&lt;br /&gt;
*http://www.hohle-erde.de/ Seite von Anhängern der Hohlerde-Theorie&lt;br /&gt;
*http://webspace.webring.com/people/fg/gunnar_ries/contra-geise.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Braune Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;br /&gt;
[[category:Ufologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Schwache_Quantentheorie&amp;diff=38992</id>
		<title>Schwache Quantentheorie</title>
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		<updated>2010-02-12T16:18:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:WQT2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[image:HaraldWalach2.jpg|Harald Walach|thumb]]&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie (englisch: „Weak Quantum Theory“, WQT; auch „verallgemeinerte Quantentheorie, VQT) ist ein Satz mathematischer Axiome, der weiterführenden Theorien Struktur geben kann. Anders als der Name andeutet, handelt es sich bei der schwachen Quantentheorie selbst noch nicht um eine physikalische Theorie, da keinerlei Aussagen über konkrete Phänomene gemacht werden.&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie geht auf die Freiburger Wissenschaftler Harald Atmanspacher, [[Harald_Walach|Harald Walach]] und Hartmann Römer zurück; zuerst beschrieben wurde sie in einem Artikel in Foundations of Physics &amp;lt;ref&amp;gt; H. Atmanspacher, H. Römer, H. Walach: Weak Quantum Theory: Complementarity and Entanglement in Physics and Beyond, Foundations of Physics 32:3, 2002 [http://arxiv.org/abs/quant-ph/0104109]&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem wissenschaftlichen Journal mit peer-review-System. Sie wird vor allem als theoretischer Unterbau von Ideen propagiert, die im Allgemeinen der Esoterik bzw. der alternativen Medizin zugeordnet werden. Daneben gibt es noch einige spekulative, aber durchaus wissenschaftliche Anwendungen aus so unterschiedlichen Wissenschaften wie der Physik und der Psychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mathematische Struktur der schwachen Quantentheorie orientiert sich an der algebraischen Formulierung der Quantenmechanik. Demnach kann ein System sich in unterschiedlichen Zuständen befinden; Beobachtungen des Systems entsprechen dem Einsatz von Observablen, d.h. von Operatoren, die den Zustand des Systems verändern. Im Vergleich zur Quantenmechanik fehlen jedoch einige wichtige Einschränkungen, so dass die schwache Quantentheorie über wesentlich mehr Freiheitsgrade verfügt. Daraus leitet sich auch die Namensgebung „schwache“ oder „verallgemeinerte“ Quantentheorie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden wesentlichen Eigenschaften der Quantenmechanik werden in der verallgemeinerten Version nicht vorgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Interpretation von Zuständen als Wahrscheinlichkeiten&lt;br /&gt;
*Vektorraum komplexer Zahlen (Hilbert-Raum) als „Basis“ für die Zustände und Operatoren und daher&lt;br /&gt;
*Addierbarkeit der Zustände und deren Multiplizierbarkeit mit komplexen Zahlen (Superpositionsprinzip);&lt;br /&gt;
*Aufbau komplexer Systeme durch Zusammenfügen einfacher Teilsysteme bzw. Zerlegung in einfache Teilsysteme&lt;br /&gt;
*Äquivalent zur Planck-Konstante &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für spezifische Anwendungen muss die sehr allgemeine Rahmentheorie natürlich um wesentliche Postulate erweitert werden. Diese können unter Umständen den oben aufgeführten Punkten entsprechen, so dass die verallgemeinerte Quantentheorie die Quantenmechanik als Spezialfall mit einschließt. Für solche Festlegungen werden jedoch keine Regeln vorgeschlagen.Vorschriften zur Konstruktion von Zuständen oder Operatoren werden ebenso wenig diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen einer Systematik zur Schaffung von Brücken zwischen konkreten Anwendungen und der sehr allgemeinen Rahmentheorie unterscheidet sich die schwache Quantentheorie radikal von ihrem Vorbild. Durch Korrespondenzprinzipien zwischen Quantenmechanik und klassische Physik wird genau beschrieben, wie die klassische Beschreibung eines Problems zu einem quantenmechanischen Modell erweitert werden kann. Aufgrund der eindeutigen mathematischen Formulierung können wesentliche Eigenschaften des beschriebenen Systems dann rechnerisch ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplementarität und Verschränkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zur Quantenmechanik ähnlichen mathematischen Struktur besteht die Möglichkeit, dass in einem durch die schwache Quantentheorie beschriebenen System komplementäre Größen oder verschränkte Zustände auftreten. Komplementäre Variablen zeichnen sich dadurch aus, dass eine gleichzeitige und exakte Kenntnis beider Größen nicht möglich ist (Heisenberg&amp;#039;sches Unschärfeprinzip). Verschränkung kann zu Korrelationen zwischen unterschiedlichen Teilen eines Systems führen, die selbst dann nicht verschwinden, wenn diese Teile so gründlich voneinander isoliert werden, dass jede Art von Kommunikation zwischen ihnen unterbunden ist (Einstein-Podolsky-Rosen bzw. EPR-Paradoxon). In der klassischen Physik oder in der Alltagswelt gibt es nichts Entsprechendes zur Komplementarität oder zur Verschränkung, dementsprechend fehlen anschauliche Erklärungen. Insbesondere die Verschränkung gilt deshalb als mysteriös und faszinierend.&lt;br /&gt;
Komplementarität und Verschränkung folgen jedoch nicht notwendigerweise aus einer Anwendung der schwachen Quantentheorie. Ob und wann es in dazu kommt, kann nur anhand eines passenden, auf das konkrete System explizit zugeschnittenen mathematischen Modells bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels quantenmechanischer Verschränkung ist es möglich, eine Art von Verbindung zwischen scheinbar voneinander isolierten Systemen herzustellen. Aufgrund dessen wird das Phänomen oft missbraucht, um [[Holismus|holistische]] Weltbilder aller Art zu rechtfertigen. Quantenmechanische Verschränkungen zwischen getrennten Systemen aufrecht zu erhalten ist jedoch außergewöhnlich schwierig und erfordert eine möglichst vollständige Trennung von der Umgebung (d.h. vom „Rest der Welt“). Daher scheint der Versuch, Phänomene wie Spukschlösser, Magie, [[Voodoo]], [[Telepathie]] oder [[Channeling]] durch Quantenmechanik zu erklären, zum Scheitern verurteilt zu sein. Da diesen Phänomenen aber offensichtlich eine Art „verstecktes Band“ zwischen getrennten Dingen zugrunde liegt, bietet die schwache Quantentheorie einen scheinbaren Ausweg: Ihre Anwendung auf die „Lebenswelt“ eröffnet die Möglichkeit von Verschränkungen, die nicht quantenmechanischer Natur sind und auch daher nicht an die Restriktionen der Quantenmechanik gebunden sind. Dabei lädt die Tatsache, dass kein Äquivalent zur Planck-Konstante h spezifiziert wird, zum Spekulieren ein: Da &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; ein Maß für die Stärke quantenmechanischer Effekte ist, können ihre Pendants in der schwachen Quantentheorie beliebig groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 1: Transpersonale Phänomene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach schlägt vor, transpersonale Phänomene – dazu gehören „[...] außer den genuin spirituellen Erfahrungen der Einheit mit anderen oder dem All, Reinkarnations-, Nahtoderfahrungen [all jene] die suggerieren, dass unser Ich über die Grenzen unseres Organismus hinausreichend ist [...]“ &amp;lt;ref&amp;gt;H. Walach: Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum Theory): Eine theoretische Basis zum Verständnis transpersonaler Phänomene [http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; – durch die schwache Quantentheorie zu erklären. Unabhängig davon, dass er ihre Existenz für offensichtlich hält und nicht weiter auf den Stand der Forschung eingeht, liegt die Hauptschwäche seiner Argumentation darin, dass er kein konkretes, auf der schwachen Quantentheorie basierendes Modell transpersonaler Phänomene anbietet. Obwohl ein mathematisches Rahmenmodell bemüht wird, bleibt seine Diskussion rein verbal und geht im Endeffekt nicht über einen simplen Logikfehler hinaus: Transpersonale Phänomene sind real, die schwache Quantentheorie beschreibt verallgemeinerte Verschränkung, also sind transpersonale Phänomene Manifestationen solcher verallgemeinerter Verschränkungen. Zweifellos richtig daran ist höchstens, dass die schwache Quantentheorie verallgemeinerte Verschränkungen nicht generell ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 2: Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Harald Walach stammt ein Modell der [[Homöopathie]] &amp;lt;ref&amp;gt;H. Walach: Entanglement Model of Homeopathy as an Example of Generalized Entanglement Predicted by Weak Quantum Theory, Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde, 10, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;, das auf der schwachen Quantentheorie basiert. Der Anspruch dieses Modells ist hoch, denn neben bekannten Beobachtungen aus der homöopathischen Praxis soll auch erklärt werden, warum homöopathische Hochpotenzen, in denen mit Sicherheit kein einziges Molekül der Urtinktur mehr vorhanden ist, dennoch eine spezifisch, weit über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung haben. Walach nimmt an, dass das Homöopathikum durch die Potenzierung mit der Urtinktur, die Urtinktur über die homöopathische Anamnese wiederum mit dem Symptombild des Patienten verschränkt ist. Die Wirkung der Arznei soll demnach darin bestehen, dass die Symptome vom Patienten zum Homöopathikum – analog zur quantenmechanischen Teleportation – übertragen werden. Das homöopathische Mittel kann demnach als eine Art leerer Behälter für die Symptome angesehen werden, dessen Fassungsvermögen umso größer ist, je stärker die Ursubstanz aus ihm herausverdünnt wurde.&lt;br /&gt;
Problematisch an Walachs Modell ist wiederum, dass die Argumentation nicht über die verbale Ebene hinausgeht. Nirgends wird klargestellt, wie ein Zustand aussehen oder mit welchen Observablen gerechnet werden könnte. Daher kann eine ernsthafte Diskussion, etwa um Voraussetzungen oder Effektstärken bei den angenommenen Verschränkungen, nicht stattfinden.&lt;br /&gt;
Von Lionel R. Milgrom, einem emeritiertem Chemiker des Imperial Colleges in London, stammt ein weiteres Modell der Homöopathie, dass sich auf die schwache Quantentheorie beruft. Es wird in einer Serie von Veröffentlichungen (z.B. &amp;lt;ref&amp;gt;L.R. Milgrom, Conspicuous by its absence: the Memory of Water, macro-entanglement, and the possibility of homeopathy, Homeopathy 96:209-219, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;L.R. Milgrom: Journeys in The Country of The Blind: Entanglement Theory and The Effects of Blinding on Trials of Homeopathy and Homeopathic Provings, eCAM 2007 4(1):7-16 [http://ecam.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/4/1/7]&amp;lt;/ref&amp;gt;) beschrieben. Den zwei Verschränkungen aus Walachs Modell wird eine Dritte hinzugefügt („Patient-Practitioner-Remedy Entanglement“), die den Homöopathen berücksichtigt. Anders als Walach versucht Milgrom, sein Modell mit quantenmechanisch inspirierten Rechnungen weiterzuentwickeln. Es bleibt jedoch größtenteils unklar, welche Bedeutung die Variablen in seinen Rechnungen haben. Darüber hinaus wurden ihm von Kritikern zahlreiche Rechenfehler nachgewiesen &amp;lt;ref name=Chrastina&amp;gt;D. Chrastina: Weak Quantum Theory isn&amp;#039;t that weak, Electronic Letters to eCAM 2007; 4: 7-16 [http://www.oxfordjournals.org/our_journals/ecam/chrastina.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Walach und Milgrom folgern aus ihren Modellen, dass bei einer randomisierten, plazebo-kontrollierten Doppelblindstudie eine Art Verschränkung zwischen Verum- und Placebogruppe entstehen sollte. Demnach würden die Genesungsverläufe der einen Gruppe auf die jeweils andere „überschwappen“, so dass solche Studien prinzipiell nicht geeignet wären, um die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen zu prüfen. Sie fordern daher Studien mit weniger restriktiven Kontrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker werfen den Proponenten der schwachen Quantentheorie vor, sie als eine Art wissenschaftliches Feigenblatt zu verwenden, um ihren vagen Spekulationen einen Anschein von Seriosität und mathematischer Exaktheit zu verleihen &amp;lt;ref&amp;gt;P. Leick: Homeopathy, 97:50-51, 2008 [http://www.badscience.net/?p=528#comment-17246]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie, Skeptiker 3/06&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A.P. Gaylard, Straw men and black swans: the philosophy of contemporary science, Homeopathy, 97:47-48, 2008 [http://apgaylard.wordpress.com/2007/10/12/homeopathy-and-the-memory-of-water-milgrom-and-the-philosophy-of-science/]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den bisher veröffentlichten Arbeiten aus dem Bereich der alternativen Medizin wird (ganz im Gegensatz zur Quantenmechanik!) entweder gar nicht oder nicht richtig gerechnet, so dass die Notwendigkeit des mathematischen Unterbaus nicht gegeben ist. &lt;br /&gt;
Es kann nicht unabhängig nachvollzogen werden, ob Schlussfolgerungen aus den Modellen gerechtfertigt sind oder dem Wunschdenken des Autors entspringen. Da aus der Theorie letztendlich keine nachvollziehbaren und überprüfbaren Aussagen abgeleitet werden, sind die allermeisten Anwendungen der schwachen Quantentheorie – zumindest in ihrem heutigen Zustand – nicht wissenschaftlich. Potentielle Ausnahmen finden sich vor allem außerhalb des alternativmedizinischen Bereichs &amp;lt;ref&amp;gt;H. Römer, P. Leick, Skeptiker 4/06&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. Skeptiker 19, Heft 3/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Harald_Walach&amp;diff=38991</id>
		<title>Harald Walach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Harald_Walach&amp;diff=38991"/>
		<updated>2010-02-12T16:13:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: Die Seite wurde neu angelegt: „thumb Prof. Dr. Dr. Harald Walach (* 1957) ist Professor für die Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:HaraldWalach2.jpg|Harald Walach|thumb]]&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Dr. Harald Walach (* 1957) ist Professor für die Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Universität Frankfurt (Oder). Zuletzt war er Professor für Psychologie an der Universität Northampton, bis 2005 war er Leiter der „Arbeitsgruppe für Evaluation, Naturheilverfahren und Umweltmedizin“ an der Universitätsklinik Freiburg &amp;lt;ref&amp;gt;Claus Fritzsche: Coup: Prof. Dr. Dr. Harald Walach übernimmt Professur an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) [http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walach hat sowohl in klinischer Psychologie (Universität Basel, 1990) als auch in der Philosophie und Geschichte der Wissenschaft (1995, Universität Wien) promoviert und hat sich in Psychologie habilitiert (1998, Universität Freiburg). Er ist europäischer Leiter des Samueli-Instituts, Herausgeber der Fachzeitschrift „Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde“. Er war lange Zeit Mitglied des Vorstands des deutschen Kollegiums für transpersonale Psychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen aus dem Bereich der alternativen bzw. komplementären Medizin. Sein besonderes Interesse gilt der Homöopathie und der Methodik zur Evaluation komplementärmedizinischer Methoden. Er gehört zu den Urhebern der sogenannten [[Schwache_Quantentheorie|„Schwachen Quantentheorie“]] und benutzt diese Theorie u.a. um (angebliche) Phänomene aus dem Bereich der transpersonalen Psychologie zu erklären oder ein Modell der Homöopathie zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Schwache_Quantentheorie&amp;diff=38946</id>
		<title>Schwache Quantentheorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Schwache_Quantentheorie&amp;diff=38946"/>
		<updated>2010-02-11T23:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:WQT2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[image:HaraldWalach2.jpg|Harald Walach|thumb]]&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie (englisch: „Weak Quantum Theory“, WQT; auch „verallgemeinerte Quantentheorie, VQT) ist ein Satz mathematischer Axiome, der weiterführenden Theorien Struktur geben kann. Anders als der Name andeutet, handelt es sich bei der schwachen Quantentheorie selbst noch nicht um eine physikalische Theorie, da keinerlei Aussagen über konkrete Phänomene gemacht werden.&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie geht auf die Freiburger Wissenschaftler Harald Atmanspacher, Harald Walach und Hartmann Römer zurück; zuerst beschrieben wurde sie in einem Artikel in Foundations of Physics &amp;lt;ref&amp;gt; H. Atmanspacher, H. Römer, H. Walach: Weak Quantum Theory: Complementarity and Entanglement in Physics and Beyond, Foundations of Physics 32:3, 2002 [http://arxiv.org/abs/quant-ph/0104109]&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem wissenschaftlichen Journal mit peer-review-System. Sie wird vor allem als theoretischer Unterbau von Ideen propagiert, die im Allgemeinen der Esoterik bzw. der alternativen Medizin zugeordnet werden. Daneben gibt es noch einige spekulative, aber durchaus wissenschaftliche Anwendungen aus so unterschiedlichen Wissenschaften wie der Physik und der Psychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mathematische Struktur der schwachen Quantentheorie orientiert sich an der algebraischen Formulierung der Quantenmechanik. Demnach kann ein System sich in unterschiedlichen Zuständen befinden; Beobachtungen des Systems entsprechen dem Einsatz von Observablen, d.h. von Operatoren, die den Zustand des Systems verändern. Im Vergleich zur Quantenmechanik fehlen jedoch einige wichtige Einschränkungen, so dass die schwache Quantentheorie über wesentlich mehr Freiheitsgrade verfügt. Daraus leitet sich auch die Namensgebung „schwache“ oder „verallgemeinerte“ Quantentheorie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden wesentlichen Eigenschaften der Quantenmechanik werden in der verallgemeinerten Version nicht vorgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Interpretation von Zuständen als Wahrscheinlichkeiten&lt;br /&gt;
*Vektorraum komplexer Zahlen (Hilbert-Raum) als „Basis“ für die Zustände und Operatoren und daher&lt;br /&gt;
*Addierbarkeit der Zustände und deren Multiplizierbarkeit mit komplexen Zahlen (Superpositionsprinzip);&lt;br /&gt;
*Aufbau komplexer Systeme durch Zusammenfügen einfacher Teilsysteme bzw. Zerlegung in einfache Teilsysteme&lt;br /&gt;
*Äquivalent zur Planck-Konstante h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für spezifische Anwendungen muss die sehr allgemeine Rahmentheorie natürlich um wesentliche Postulate erweitert werden. Diese können unter Umständen den oben aufgeführten Punkten entsprechen, so dass die verallgemeinerte Quantentheorie die Quantenmechanik als Spezialfall mit einschließt. Für solche Festlegungen werden jedoch keine Regeln vorgeschlagen.Vorschriften zur Konstruktion von Zuständen oder Operatoren werden ebenso wenig diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen einer Systematik zur Schaffung von Brücken zwischen konkreten Anwendungen und der sehr allgemeinen Rahmentheorie unterscheidet sich die schwache Quantentheorie radikal von ihrem Vorbild. Durch Korrespondenzprinzipien zwischen Quantenmechanik und klassische Physik wird genau beschrieben, wie die klassische Beschreibung eines Problems zu einem quantenmechanischen Modell erweitert werden kann. Aufgrund der eindeutigen mathematischen Formulierung können wesentliche Eigenschaften des beschriebenen Systems dann rechnerisch ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplementarität und Verschränkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zur Quantenmechanik ähnlichen mathematischen Struktur besteht die Möglichkeit, dass in einem durch die schwache Quantentheorie beschriebenen System komplementäre Größen oder verschränkte Zustände auftreten. Komplementäre Variablen zeichnen sich dadurch aus, dass eine gleichzeitige und exakte Kenntnis beider Größen nicht möglich ist (Heisenberg&amp;#039;sches Unschärfeprinzip). Verschränkung kann zu Korrelationen zwischen unterschiedlichen Teilen eines Systems führen, die selbst dann nicht verschwinden, wenn diese Teile so gründlich voneinander isoliert werden, dass jede Art von Kommunikation zwischen ihnen unterbunden ist (Einstein-Podolsky-Rosen bzw. EPR-Paradoxon). In der klassischen Physik oder in der Alltagswelt gibt es nichts Entsprechendes zur Komplementarität oder zur Verschränkung, dementsprechend fehlen anschauliche Erklärungen. Insbesondere die Verschränkung gilt deshalb als mysteriös und faszinierend.&lt;br /&gt;
Komplementarität und Verschränkung folgen jedoch nicht notwendigerweise aus einer Anwendung der schwachen Quantentheorie. Ob und wann es in dazu kommt, kann nur anhand eines passenden, auf das konkrete System explizit zugeschnittenen mathematischen Modells bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels quantenmechanischer Verschränkung ist es möglich, eine Art von Verbindung zwischen scheinbar voneinander isolierten Systemen herzustellen. Aufgrund dessen wird das Phänomen oft missbraucht, um [[Holismus|holistische]] Weltbilder aller Art zu rechtfertigen. Quantenmechanische Verschränkungen zwischen getrennten Systemen aufrecht zu erhalten ist jedoch außergewöhnlich schwierig und erfordert eine möglichst vollständige Trennung von der Umgebung (d.h. vom „Rest der Welt“). Daher scheint der Versuch, Phänomene wie Spukschlösser, Magie, [[Voodoo]], [[Telepathie]] oder [[Channeling]] durch Quantenmechanik zu erklären, zum Scheitern verurteilt zu sein. Da diesen Phänomenen aber offensichtlich eine Art „verstecktes Band“ zwischen getrennten Dingen zugrunde liegt, bietet die schwache Quantentheorie einen scheinbaren Ausweg: Ihre Anwendung auf die „Lebenswelt“ eröffnet die Möglichkeit von Verschränkungen, die nicht quantenmechanischer Natur sind und auch daher nicht an die Restriktionen der Quantenmechanik gebunden sind. Dabei lädt die Tatsache, dass kein Äquivalent zur Planck-Konstante h spezifiziert wird, zum Spekulieren ein: Da h ein Maß für die Stärke quantenmechanischer Effekte ist, können ihre Pendants in der schwachen Quantentheorie beliebig groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 1: Transpersonale Phänomene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach schlägt vor, transpersonale Phänomene – dazu gehören „[...] außer den genuin spirituellen Erfahrungen der Einheit mit anderen oder dem All, Reinkarnations-, Nahtoderfahrungen [all jene] die suggerieren, dass unser Ich über die Grenzen unseres Organismus hinausreichend ist [...]“ &amp;lt;ref&amp;gt;H. Walach: Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum Theory): Eine theoretische Basis zum Verständnis transpersonaler Phänomene, [http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; – durch die schwache Quantentheorie zu erklären. Unabhängig davon, dass er ihre Existenz für offensichtlich hält und nicht weiter auf den Stand der Forschung eingeht, liegt die Hauptschwäche seiner Argumentation darin, dass er kein konkretes, auf der schwachen Quantentheorie basierendes Modell transpersonaler Phänomene anbietet. Obwohl ein mathematisches Rahmenmodell bemüht wird, bleibt seine Diskussion rein verbal und geht im Endeffekt nicht über einen simplen Logikfehler hinaus: Transpersonale Phänomene sind real, die schwache Quantentheorie beschreibt verallgemeinerte Verschränkung, also sind transpersonale Phänomene Manifestationen solcher verallgemeinerter Verschränkungen. Zweifellos richtig daran ist höchstens, dass die schwache Quantentheorie verallgemeinerte Verschränkungen nicht generell ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 2: Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Harald Walach stammt ein Modell der [[Homöopathie]] &amp;lt;ref&amp;gt;H. Walach: Entanglement Model of Homeopathy as an Example of Generalized Entanglement Predicted by Weak Quantum Theory, Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde, 10, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;, das auf der schwachen Quantentheorie basiert. Der Anspruch dieses Modells ist hoch, denn neben bekannten Beobachtungen aus der homöopathischen Praxis soll auch erklärt werden, warum homöopathische Hochpotenzen, in denen mit Sicherheit kein einziges Molekül der Urtinktur mehr vorhanden ist, dennoch eine spezifisch, weit über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung haben. Walach nimmt an, dass das Homöopathikum durch die Potenzierung mit der Urtinktur, die Urtinktur über die homöopathische Anamnese wiederum mit dem Symptombild des Patienten verschränkt ist. Die Wirkung der Arznei soll demnach darin bestehen, dass die Symptome vom Patienten zum Homöopathikum – analog zur quantenmechanischen Teleportation – übertragen werden. Das homöopathische Mittel kann demnach als eine Art leerer Behälter für die Symptome angesehen werden, dessen Fassungsvermögen umso größer ist, je stärker die Ursubstanz aus ihm herausverdünnt wurde.&lt;br /&gt;
Problematisch an Walachs Modell ist wiederum, dass die Argumentation nicht über die verbale Ebene hinausgeht. Nirgends wird klargestellt, wie ein Zustand aussehen oder mit welchen Observablen gerechnet werden könnte. Daher kann eine ernsthafte Diskussion, etwa um Voraussetzungen oder Effektstärken bei den angenommenen Verschränkungen, nicht stattfinden.&lt;br /&gt;
Von Lionel R. Milgrom, einem emeritiertem Chemiker des Imperial Colleges in London, stammt ein weiteres Modell der Homöopathie, dass sich auf die schwache Quantentheorie beruft. Es wird in einer Serie von Veröffentlichungen (z.B. &amp;lt;ref&amp;gt;L.R. Milgrom, Conspicuous by its absence: the Memory of Water, macro-entanglement, and the possibility of homeopathy, Homeopathy 96:209-219, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;L.R. Milgrom: Journeys in The Country of The Blind: Entanglement Theory and The Effects of Blinding on Trials of Homeopathy and Homeopathic Provings, eCAM 2007 4(1):7-16, online auf [http://ecam.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/4/1/7]&amp;lt;/ref&amp;gt;) beschrieben. Den zwei Verschränkungen aus Walachs Modell wird eine Dritte hinzugefügt („Patient-Practitioner-Remedy Entanglement“), die den Homöopathen berücksichtigt. Anders als Walach versucht Milgrom, sein Modell mit quantenmechanisch inspirierten Rechnungen weiterzuentwickeln. Es bleibt jedoch größtenteils unklar, welche Bedeutung die Variablen in seinen Rechnungen haben. Darüber hinaus wurden ihm von Kritikern zahlreiche Rechenfehler nachgewiesen &amp;lt;ref name=Chrastina&amp;gt;D. Chrastina: Weak Quantum Theory isn&amp;#039;t that weak, Electronic Letters to eCAM 2007; 4: 7-16, [http://www.oxfordjournals.org/our_journals/ecam/chrastina.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Walach und Milgrom folgern aus ihren Modellen, dass bei einer randomisierten, plazebo-kontrollierten Doppelblindstudie eine Art Verschränkung zwischen Verum- und Placebogruppe entstehen sollte. Demnach würden die Genesungsverläufe der einen Gruppe auf die jeweils andere „überschwappen“, so dass solche Studien prinzipiell nicht geeignet wären, um die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen zu prüfen. Sie fordern daher Studien mit weniger restriktiven Kontrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker werfen den Proponenten der schwachen Quantentheorie vor, sie als eine Art wissenschaftliches Feigenblatt zu verwenden, um ihren vagen Spekulationen einen Anschein von Seriosität und mathematischer Exaktheit zu verleihen &amp;lt;ref&amp;gt;P. Leick: Homeopathy, 97:50-51, 2008, online auf [http://www.badscience.net/?p=528#comment-17246]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie, Skeptiker 3/06&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A.P. Gaylard, Straw men and black swans: the philosophy of contemporary science, Homeopathy, 97:47-48, 2008, online auf [http://apgaylard.wordpress.com/2007/10/12/homeopathy-and-the-memory-of-water-milgrom-and-the-philosophy-of-science/]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den bisher veröffentlichten Arbeiten aus dem Bereich der alternativen Medizin wird (ganz im Gegensatz zur Quantenmechanik!) entweder gar nicht oder nicht richtig gerechnet, so dass die Notwendigkeit des mathematischen Unterbaus nicht gegeben ist. &lt;br /&gt;
Es kann nicht unabhängig nachvollzogen werden, ob Schlussfolgerungen aus den Modellen gerechtfertigt sind oder dem Wunschdenken des Autors entspringen. Da aus der Theorie letztendlich keine nachvollziehbaren und überprüfbaren Aussagen abgeleitet werden, sind die allermeisten Anwendungen der schwachen Quantentheorie – zumindest in ihrem heutigen Zustand – nicht wissenschaftlich. Potentielle Ausnahmen finden sich vor allem außerhalb des alternativmedizinischen Bereichs &amp;lt;ref&amp;gt;H. Römer, P. Leick, Skeptiker 4/06&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. Skeptiker 19, Heft3/2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Shrek&amp;diff=38887</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Shrek</title>
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		<updated>2010-02-10T23:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: /* Schwache Q(q)uantentheorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Schwache Q(q)uantentheorie==&lt;br /&gt;
Hallo ! Ich habe das Q gross geschrieben. Recht so ? Gruss [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 00:11, 11. Feb. 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passt schon! Kenne Wikimedia noch nicht gut und lerne dazu, am besten durch Beobachtung der Verbesserungen, die andere an meinem Text durchführen. Gruss [[Benutzer:Shrek|Shrek]] 00:13, 11. Feb. 2010 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer Diskussion:Shrek</title>
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		<updated>2010-02-10T23:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: /* Schwache Q(q)uantentheorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Schwache Q(q)uantentheorie==&lt;br /&gt;
Hallo ! Ich habe das Q gross geschrieben. Recht so ? Gruss [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 00:11, 11. Feb. 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passt schon! Kenne Wikimedia noch nicht gut und lerne dazu, am besten durch Beobachtung der Verbesserungen, die andere an meinem Text durchführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Schwache_Quantentheorie&amp;diff=38880</id>
		<title>Schwache Quantentheorie</title>
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		<updated>2010-02-10T23:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie (englisch: „Weak Quantum Theory“, WQT; auch „verallgemeinerte Quantentheorie, VQT) ist ein Satz mathematischer Axiome, der weiterführenden Theorien Struktur geben kann. Anders als der Name andeutet, handelt es sich bei der schwachen Quantentheorie selbst noch nicht um eine physikalische Theorie, da keinerlei Aussagen über konkrete Phänomene gemacht werden.&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie geht auf die Freiburger Wissenschaftler Harald Atmanspacher, Harald Walach und Hartmann Römer zurück; zuerst beschrieben wurde sie in einem Artikel in Foundations of Physics [1], einem wissenschaftlichen Journal mit peer-review-System. Sie wird vor allem als theoretischer Unterbau von Ideen propagiert, die im Allgemeinen der Esoterik bzw. der alternativen Medizin zugeordnet werden. Daneben gibt es noch einige spekulative, aber durchaus wissenschaftliche Anwendungen aus so unterschiedlichen Wissenschaften wie der Physik und der Psychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mathematische Struktur der schwachen Quantentheorie orientiert sich an der algebraischen Formulierung der Quantenmechanik. Demnach kann ein System sich in unterschiedlichen Zuständen befinden; Beobachtungen des Systems entsprechen dem Einsatz von Observablen, d.h. von Operatoren, die den Zustand des Systems verändern. Im Vergleich zur Quantenmechanik fehlen jedoch einige wichtige Einschränkungen, so dass die schwache Quantentheorie über wesentlich mehr Freiheitsgrade verfügt. Daraus leitet sich auch die Namensgebung „schwache“ oder „verallgemeinerte“ Quantentheorie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden wesentlichen Eigeschaften der Quantenmechanik werden in der verallgemeinerten Version nicht vorgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Interpretation von Zuständen als Wahrscheinlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vektorraum komplexer Zahlen (Hilbert-Raum) als „Basis“ für die Zustände und Operatoren und daher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Addierbarkeit der Zustände und deren Multiplizierbarkeit mit komplexen Zahlen (Superpositionsprinzip);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufbau komplexer Systeme durch Zusammenfügen einfacher Teilsysteme bzw. Zerlegung in einfache Teilsysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Äquivalent zur Planck-Konstante h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für spezifische Anwendungen muss die sehr allgemeine Rahmentheorie natürlich um wesentliche Postulate erweitert werden. Diese können unter Umständen den oben aufgeführten Punkten entsprechen, so dass die verallgemeinerte Quantentheorie die Quantenmechanik als Spezialfall mit einschließt. Für solche Festlegungen werden jedoch keine Regeln vorgeschlagen.Vorschriften zur Konstruktion von Zuständen oder Operatoren werden ebensowenig diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen einer Systematik zur Schaffung von Brücken zwischen konkreten Anwendungen und der sehr allgemeinen Rahmentheorie unterscheidet sich die schwache Quantentheorie radikal von ihrem Vorbild. Durch Korrespondenzprinzipien zwischen Quantenmechanik und klassische Physik wird genau beschrieben, wie die klassische Beschreibung eines Problems zu einem quantenmechanischen Modell erweitert werden kann. Aufgrund der eindeutigen mathematischen Formulierung können wesentliche Eigenschaften des beschriebenen Systems dann rechnerisch ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplementarität und Verschränkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zur Quantenmechanik ähnlichen mathematischen Struktur besteht die Möglichkeit, dass in einem durch die schwache Quantentheorie beschriebenen System komplementäre Größen oder verschränkte Zustände auftreten. Komplementäre Variablen zeichnen sich dadurch aus, dass eine gleichzeitige und exakte Kenntnis beider Größen nicht möglich ist (Heisenberg&amp;#039;sches Unschärfeprinzip). Verschränkung kann zu Korrelationen zwischen unterschiedlichen Teilen eines Systems führen, die selbst dann nicht verschwinden, wenn diese Teile so gründlich voneinander isoliert werden, dass jede Art von Kommunikation zwischen ihnen unterbunden ist (Einstein-Podolsky-Rosen bzw. EPR-Paradoxon). In der klassischen Physik oder in der Alltagswelt gibt es nichts Entsprechendes zur Komplementarität oder zur Verschränkung, dementsprechend fehlen anschauliche Erklärungen. Insbesondere die Verschränkung gilt deshalb als mysteriös und faszinierend.&lt;br /&gt;
Komplementarität und Verschränkung folgen jedoch nicht notwendigerweise aus einer Anwendung der schwachen Quantentheorie. Ob und wann es in dazu kommt, kann nur anhand eines passenden, auf das konkrete System explizit zugeschnittenen mathematischen Modells bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels quantenmechanischer Verschränkung ist es möglich, eine Art von Verbindung zwischen scheinbar voneinander isolierten Systemen herzustellen. Aufgrund dessen wird das Phänomen oft missbraucht, um holistische Weltbilder aller Art zu rechtfertigen. Quantenmechanische Verschränkungen zwischen getrennten Systemen aufrecht zu erhalten ist jedoch außergewöhnlich schwierig und erfordert eine möglichst vollständige Trennung von der Umgebung (d.h. vom „Rest der Welt“). Daher scheint der Versuch, Phänomene wie Spukschlösser, Magie, Voodoo, Telepathie oder Channeling durch Quantenmechanik zu erklären, zum Scheitern verurteilt zu sein. Da diesen Phänomenen aber offensichtlich eine Art „verstecktes Band“ zwischen getrennten Dingen zugrunde liegt, bietet die schwache Quantentheorie einen scheinbaren Ausweg: Ihre Anwendung auf die „Lebenswelt“ eröffnet die Möglichkeit von Verschränkungen, die nicht quantenmechanischer Natur sind und auch daher nicht an die Restriktionen der Quantenmechanik gebunden sind. Dabei lädt die Tatsache, dass kein Äquivalent zur Planck-Konstante h spezifiziert wird, zum Spekulieren ein: Da h ein Maß für die Stärke quantenmechanischer Effekte ist, können ihre Pendants in der schwachen Quantentheorie beliebig groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 1: Transpersonale Phänomene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach schlägt vor, transpersonale Phänomene – dazu gehören „[...] außer den genuin spirituellen Erfahrungen der Einheit mit anderen oder dem All, Reinkarnations-, Nahtoderfahrungen [all jene] die suggerieren, dass unser Ich über die Grenzen unseres Organismus hinausreichend ist [...]“ [2] – durch die schwache Quantentheorie zu erklären. Unabhängig davon, dass er ihre Existenz für offensichtlich hält und nicht weiter auf den Stand der Forschung eingeht, liegt die Hauptschwäche seiner Argumentation darin, dass er kein konkretes, auf der schwachen Quantentheorie basierendes Modell transpersonaler Phänomene anbietet. Obwohl ein mathematisches Rahmenmodell bemüht wird, bleibt seine Diskussion rein verbal und geht im Endeffekt nicht über einen simplen Logikfehler hinaus: Transpersonale Phänomene sind real, die schwache Quantentheorie beschreibt verallgemeinerte Verschränkung, also sind transpersonale Phänomene Manifestationen solcher verallgemeinerter Verschränkungen. Zweifellos richtig daran ist höchstens, dass die schwache Quantentheorie verallgemeinerte Verschränkungen nicht generell ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 2: Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Harald Walach stammt ein Modell der Homöopathie [3], das auf der schwachen Quantentheorie basiert. Der Anspruch dieses Modells ist hoch, denn neben bekannten Beobachtungen aus der homöopathischen Praxis soll auch erklärt werden, warum homöopathische Hochpotenzen, in denen mit Sicherheit kein einziges Molekül der Urtinktur mehr vorhanden ist, dennoch eine spezifisch, weit über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung haben. Walach nimmt an, dass das Homöopathikum durch die Potenzierung mit der Urtinktur, die Urtinktur über die homöopathische Anamnese wiederum mit dem Symptombild des Patienten verschränkt ist. Die Wirkung der Arznei soll demnach darin bestehen, dass die Symptome vom Patienten zum Homöopathikum – analog zur quantenmechanischen Teleportation – übertragen werden. Das homöopathische Mittel kann demnach als eine Art leerer Behälter für die Symptome angesehen werden, dessen Fassungsvermögen umso größer ist, je stärker die Ursubstanz aus ihm herausverdünnt wurde.&lt;br /&gt;
Problematisch an Walachs Modell ist wiederum, dass die Argumentation nicht über die verbale Ebene hinausgeht. Nirgends wird klargestellt, wie ein Zustand aussehen oder mit welchen Observablen gerechnet werden könnte. Daher kann eine ernsthafte Diskussion, etwa um Voraussetzungen oder Effektstärken bei den angenommenen Verschränkungen, nicht stattfinden.&lt;br /&gt;
Von Lionel R. Milgrom, einem emeritiertem Chemiker des Imperial Colleges in London, stammt ein weiteres Modell der Homöopathie, dass sich auf die schwache Quantentheorie beruft. Es wird in einer Serie von Veröffentlichungen (z.B. [4], [5]) beschrieben. Den zwei Verschränkungen aus Walachs Modell wird eine Dritte hinzugefügt („Patient-Practitioner-Remedy Entanglement“), die den Homöopathen berücksichtigt. Anders als Walach versucht Milgrom, sein Modell mit quantenmechanisch inspirierten Rechnungen weiterzuentwickeln. Es bleibt jedoch größtenteils unklar, welche Bedeutung die Variablen in seinen Rechnungen haben. Darüber hinaus wurden ihm von Kritikern zahlreiche Rechenfehler nachgewiesen [6].&lt;br /&gt;
Walach und Milgrom folgern aus ihren Modellen, dass bei einer randomisierten, plazebo-kontrollierten Doppelblindstudie eine Art Verschränkung zwischen Verum- und Placebogruppe entstehen sollte. Demnach würden die Genesungsverläufe der einen Gruppe auf die jeweils andere „überschwappen“, so dass solche Studien prinzipiell nicht geeignet wären, um die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen zu prüfen. Sie fordern daher Studien mit weniger restriktiven Kontrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker werfen den Proponenten der schwachen Quantentheorie vor, sie als eine Art wissenschaftliches Feigenblatt zu verwenden, um ihren vagen Spekulationen einen Anschein von Seriosität und mathematischer Exaktheit zu verleihen [6-8]. In den bisher veröffentlichten Arbeiten aus dem Bereich der alternativen Medizin wird (ganz im Gegensatz zur Quantenmechanik!) entweder gar nicht oder nicht richtig gerechnet, so dass die Notwendigkeit des mathematischen Unterbaus nicht gegeben ist. &lt;br /&gt;
Es kann nicht unabhängig nachvollzogen werden, ob Schlussfolgerungen aus den Modellen gerechtfertigt sind oder dem Wunschdenken des Autors entspringen. Da aus der Theorie letztendlich keine nachvollziehbaren und überprüfbaren Aussagen abgeleitet werden, sind die allermeisten Anwendungen der schwachen Quantentheorie – zumindest in ihrem heutigen Zustand – nicht wissenschaftlich. Potentielle Ausnahmen finden sich vor allem außerhalb des alternativmedizinischen Bereichs [10].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# H. Atmanspacher, H. Römer, H. Walach: Weak Quantum Theory: Complementarity and Entanglement in Physics and Beyond, Foundations of Physics 32:3, 2002&lt;br /&gt;
Internet: [http://arxiv.org/abs/quant-ph/0104109]&lt;br /&gt;
# H. Walach: Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum Theory): Eine theoretische Basis zum Verständnis transpersonaler Phänomene, [http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf]&lt;br /&gt;
# H. Walach: Entanglement Model of Homeopathy as an Example of Generalized Entanglement Predicted by Weak Quantum Theory, Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde, 10, 2003&lt;br /&gt;
# L.R. Milgrom, Conspicuous by its absence: the Memory of Water, macro-entanglement, and the possibility of homeopathy, Homeopathy 96:209-219, 2007&lt;br /&gt;
# L.R. Milgrom: Journeys in The Country of The Blind: Entanglement Theory and The Effects of Blinding on Trials of Homeopathy and Homeopathic Provings, eCAM 2007 4(1):7-16, online auf [http://ecam.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/4/1/7]&lt;br /&gt;
# D. Chrastina: Weak Quantum Theory isn&amp;#039;t that weak, Electronic Letters to eCAM 2007; 4: 7-16, [http://www.oxfordjournals.org/our_journals/ecam/chrastina.pdf]&lt;br /&gt;
# P. Leick: Homeopathy, 97:50-51, 2008, online auf [http://www.badscience.net/?p=528#comment-17246]&lt;br /&gt;
# P. Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie, Skeptiker 3/06&lt;br /&gt;
# A.P. Gaylard, Straw men and black swans: the philosophy of contemporary science, Homeopathy, 97:47-48, 2008, online auf [http://apgaylard.wordpress.com/2007/10/12/homeopathy-and-the-memory-of-water-milgrom-and-the-philosophy-of-science/]&lt;br /&gt;
# H. Römer, P. Leick, Skeptiker 4/06&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
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		<title>Verallgemeinerte Quantentheorie</title>
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		<updated>2010-02-10T23:06:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: Weiterleitung nach Schwache quantentheorie erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[schwache_quantentheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
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		<title>Wqt</title>
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		<updated>2010-02-10T23:02:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: Weiterleitung nach Schwache Quantentheorie erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT[[Schwache_Quantentheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
	</entry>
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		<title>Wqt</title>
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		<updated>2010-02-10T23:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: Die Seite wurde neu angelegt: „# REDIRECT Schwache_Quantentheorie“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;# REDIRECT Schwache_Quantentheorie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Schwache_Quantentheorie&amp;diff=38875</id>
		<title>Schwache Quantentheorie</title>
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		<updated>2010-02-10T22:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shrek: Die Seite wurde neu angelegt: „== Einleitung ==  Die schwache Quantentheorie (englisch: „Weak Quantum Theory“, WQT; auch „verallgemeinerte Quantentheorie, VQT) ist ein Satz mathematischer…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie (englisch: „Weak Quantum Theory“, WQT; auch „verallgemeinerte Quantentheorie, VQT) ist ein Satz mathematischer Axiome, der weiterführenden Theorien Struktur geben kann. Anders als der Name andeutet, handelt es sich bei der schwachen Quantentheorie selbst noch nicht um eine physikalische Theorie, da keinerlei Aussagen über konkrete Phänomene gemacht werden.&lt;br /&gt;
Die schwache Quantentheorie geht auf die Freiburger Wissenschaftler Harald Atmanspacher, Harald Walach und Hartmann Römer zurück; zuerst beschrieben wurde sie in einem Artikel in Foundations of Physics [1], einem wissenschaftlichen Journal mit peer-review-System. Sie wird vor allem als theoretischer Unterbau von Ideen propagiert, die im Allgemeinen der Esoterik bzw. der alternativen Medizin zugeordnet werden. Daneben gibt es noch einige spekulative, aber durchaus wissenschaftliche Anwendungen aus so unterschiedlichen Wissenschaften wie der Physik und der Psychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesentliche Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mathematische Struktur der schwachen Quantentheorie orientiert sich an der algebraischen Formulierung der Quantenmechanik. Demnach kann ein System sich in unterschiedlichen Zuständen befinden; Beobachtungen des Systems entsprechen dem Einsatz von Observablen, d.h. von Operatoren, die den Zustand des Systems verändern. Im Vergleich zur Quantenmechanik fehlen jedoch einige wichtige Einschränkungen, so dass die schwache Quantentheorie über wesentlich mehr Freiheitsgrade verfügt. Daraus leitet sich auch die Namensgebung „schwache“ oder „verallgemeinerte“ Quantentheorie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden wesentlichen Eigeschaften der Quantenmechanik werden in der verallgemeinerten Version nicht vorgegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Interpretation von Zuständen als Wahrscheinlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vektorraum komplexer Zahlen (Hilbert-Raum) als „Basis“ für die Zustände und Operatoren und daher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Addierbarkeit der Zustände und deren Multiplizierbarkeit mit komplexen Zahlen (Superpositionsprinzip);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufbau komplexer Systeme durch Zusammenfügen einfacher Teilsysteme bzw. Zerlegung in einfache Teilsysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Äquivalent zur Planck-Konstante h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für spezifische Anwendungen muss die sehr allgemeine Rahmentheorie natürlich um wesentliche Postulate erweitert werden. Diese können unter Umständen den oben aufgeführten Punkten entsprechen, so dass die verallgemeinerte Quantentheorie die Quantenmechanik als Spezialfall mit einschließt. Für solche Festlegungen werden jedoch keine Regeln vorgeschlagen.Vorschriften zur Konstruktion von Zuständen oder Operatoren werden ebensowenig diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen einer Systematik zur Schaffung von Brücken zwischen konkreten Anwendungen und der sehr allgemeinen Rahmentheorie unterscheidet sich die schwache Quantentheorie radikal von ihrem Vorbild. Durch Korrespondenzprinzipien zwischen Quantenmechanik und klassische Physik wird genau beschrieben, wie die klassische Beschreibung eines Problems zu einem quantenmechanischen Modell erweitert werden kann. Aufgrund der eindeutigen mathematischen Formulierung können wesentliche Eigenschaften des beschriebenen Systems dann rechnerisch ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplementarität und Verschränkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der zur Quantenmechanik ähnlichen mathematischen Struktur besteht die Möglichkeit, dass in einem durch die schwache Quantentheorie beschriebenen System komplementäre Größen oder verschränkte Zustände auftreten. Komplementäre Variablen zeichnen sich dadurch aus, dass eine gleichzeitige und exakte Kenntnis beider Größen nicht möglich ist (Heisenberg&amp;#039;sches Unschärfeprinzip). Verschränkung kann zu Korrelationen zwischen unterschiedlichen Teilen eines Systems führen, die selbst dann nicht verschwinden, wenn diese Teile so gründlich voneinander isoliert werden, dass jede Art von Kommunikation zwischen ihnen unterbunden ist (Einstein-Podolsky-Rosen bzw. EPR-Paradoxon). In der klassischen Physik oder in der Alltagswelt gibt es nichts Entsprechendes zur Komplementarität oder zur Verschränkung, dementsprechend fehlen anschauliche Erklärungen. Insbesondere die Verschränkung gilt deshalb als mysteriös und faszinierend.&lt;br /&gt;
Komplementarität und Verschränkung folgen jedoch nicht notwendigerweise aus einer Anwendung der schwachen Quantentheorie. Ob und wann es in dazu kommt, kann nur anhand eines passenden, auf das konkrete System explizit zugeschnittenen mathematischen Modells bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels quantenmechanischer Verschränkung ist es möglich, eine Art von Verbindung zwischen scheinbar voneinander isolierten Systemen herzustellen. Aufgrund dessen wird das Phänomen oft missbraucht, um holistische Weltbilder aller Art zu rechtfertigen. Quantenmechanische Verschränkungen zwischen getrennten Systemen aufrecht zu erhalten ist jedoch außergewöhnlich schwierig und erfordert eine möglichst vollständige Trennung von der Umgebung (d.h. vom „Rest der Welt“). Daher scheint der Versuch, Phänomene wie Spukschlösser, Magie, Voodoo, Telepathie oder Channeling durch Quantenmechanik zu erklären, zum Scheitern verurteilt zu sein. Da diesen Phänomenen aber offensichtlich eine Art „verstecktes Band“ zwischen getrennten Dingen zugrunde liegt, bietet die schwache Quantentheorie einen scheinbaren Ausweg: Ihre Anwendung auf die „Lebenswelt“ eröffnet die Möglichkeit von Verschränkungen, die nicht quantenmechanischer Natur sind und auch daher nicht an die Restriktionen der Quantenmechanik gebunden sind. Dabei lädt die Tatsache, dass kein Äquivalent zur Planck-Konstante h spezifiziert wird, zum Spekulieren ein: Da h ein Maß für die Stärke quantenmechanischer Effekte ist, können ihre Pendants in der schwachen Quantentheorie beliebig groß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 1: Transpersonale Phänomene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach schlägt vor, transpersonale Phänomene – dazu gehören „[...] außer den genuin spirituellen Erfahrungen der Einheit mit anderen oder dem All, Reinkarnations-, Nahtoderfahrungen [all jene] die suggerieren, dass unser Ich über die Grenzen unseres Organismus hinausreichend ist [...]“ [2] – durch die schwache Quantentheorie zu erklären. Unabhängig davon, dass er ihre Existenz für offensichtlich hält und nicht weiter auf den Stand der Forschung eingeht, liegt die Hauptschwäche seiner Argumentation darin, dass er kein konkretes, auf der schwachen Quantentheorie basierendes Modell transpersonaler Phänomene anbietet. Obwohl ein mathematisches Rahmenmodell bemüht wird, bleibt seine Diskussion rein verbal und geht im Endeffekt nicht über einen simplen Logikfehler hinaus: Transpersonale Phänomene sind real, die schwache Quantentheorie beschreibt verallgemeinerte Verschränkung, also sind transpersonale Phänomene Manifestationen solcher verallgemeinerter Verschränkungen. Zweifellos richtig daran ist höchstens, dass die schwache Quantentheorie verallgemeinerte Verschränkungen nicht generell ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel 2: Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Harald Walach stammt ein Modell der Homöopathie [3], das auf der schwachen Quantentheorie basiert. Der Anspruch dieses Modells ist hoch, denn neben bekannten Beobachtungen aus der homöopathischen Praxis soll auch erklärt werden, warum homöopathische Hochpotenzen, in denen mit Sicherheit kein einziges Molekül der Urtinktur mehr vorhanden ist, dennoch eine spezifisch, weit über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung haben. Walach nimmt an, dass das Homöopathikum durch die Potenzierung mit der Urtinktur, die Urtinktur über die homöopathische Anamnese wiederum mit dem Symptombild des Patienten verschränkt ist. Die Wirkung der Arznei soll demnach darin bestehen, dass die Symptome vom Patienten zum Homöopathikum – analog zur quantenmechanischen Teleportation – übertragen werden. Das homöopathische Mittel kann demnach als eine Art leerer Behälter für die Symptome angesehen werden, dessen Fassungsvermögen umso größer ist, je stärker die Ursubstanz aus ihm herausverdünnt wurde.&lt;br /&gt;
Problematisch an Walachs Modell ist wiederum, dass die Argumentation nicht über die verbale Ebene hinausgeht. Nirgends wird klargestellt, wie ein Zustand aussehen oder mit welchen Observablen gerechnet werden könnte. Daher kann eine ernsthafte Diskussion, etwa um Voraussetzungen oder Effektstärken bei den angenommenen Verschränkungen, nicht stattfinden.&lt;br /&gt;
Von Lionel R. Milgrom, einem emeritiertem Chemiker des Imperial Colleges in London, stammt ein weiteres Modell der Homöopathie, dass sich auf die schwache Quantentheorie beruft. Es wird in einer Serie von Veröffentlichungen (z.B. [4], [5]) beschrieben. Den zwei Verschränkungen aus Walachs Modell wird eine Dritte hinzugefügt („Patient-Practitioner-Remedy Entanglement“), die den Homöopathen berücksichtigt. Anders als Walach versucht Milgrom, sein Modell mit quantenmechanisch inspirierten Rechnungen weiterzuentwickeln. Es bleibt jedoch größtenteils unklar, welche Bedeutung die Variablen in seinen Rechnungen haben. Darüber hinaus wurden ihm von Kritikern zahlreiche Rechenfehler nachgewiesen [6].&lt;br /&gt;
Walach und Milgrom folgern aus ihren Modellen, dass bei einer randomisierten, plazebo-kontrollierten Doppelblindstudie eine Art Verschränkung zwischen Verum- und Placebogruppe entstehen sollte. Demnach würden die Genesungsverläufe der einen Gruppe auf die jeweils andere „überschwappen“, so dass solche Studien prinzipiell nicht geeignet wären, um die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen zu prüfen. Sie fordern daher Studien mit weniger restriktiven Kontrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker werfen den Proponenten der schwachen Quantentheorie vor, sie als eine Art wissenschaftliches Feigenblatt zu verwenden, um ihren vagen Spekulationen einen Anschein von Seriosität und mathematischer Exaktheit zu verleihen [7, 8, 9]. In den bisher veröffentlichten Arbeiten aus dem Bereich der alternativen Medizin wird (ganz im Gegensatz zur Quantenmechanik!) entweder gar nicht oder nicht richtig gerechnet, so dass die Notwendigkeit des mathematischen Unterbaus nicht gegeben ist. &lt;br /&gt;
Es kann nicht unabhängig nachvollzogen werden, ob Schlussfolgerungen aus den Modellen gerechtfertigt sind oder dem Wunschdenken des Autors entspringen. Da aus der Theorie letztendlich keine nachvollziehbaren und überprüfbaren Aussagen abgeleitet werden, sind die allermeisten Anwendungen der schwachen Quantentheorie – zumindest in ihrem heutigen Zustand – nicht wissenschaftlich. Potentielle Ausnahmen finden sich vor allem außerhalb des alternativmedizinischen Bereichs [10].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. H. Atmanspacher, H. Römer, H. Walach: Weak Quantum Theory: Complementarity and Entanglement in Physics and Beyond, Foundations of Physics 32:3, 2002&lt;br /&gt;
Internet: [http://arxiv.org/abs/quant-ph/0104109]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. H. Walach: Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum Theory): Eine theoretische Basis zum Verständnis transpersonaler Phänomene, [http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. H. Walach: Entanglement Model of Homeopathy as an Example of Generalized Entanglement Predicted by Weak Quantum Theory, Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde, 10, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. L.R. Milgrom, Conspicuous by its absence: the Memory of Water, macro-entanglement, and the possibility of homeopathy, Homeopathy 96:209-219, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. L.R. Milgrom: Journeys in The Country of The Blind: Entanglement Theory and The Effects of Blinding on Trials of Homeopathy and Homeopathic Provings, eCAM 2007 4(1):7-16, online auf [http://ecam.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/4/1/7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. D. Chrastina: Weak Quantum Theory isn&amp;#039;t that weak, Electronic Letters to eCAM 2007; 4: 7-16, [http://www.oxfordjournals.org/our_journals/ecam/chrastina.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. P. Leick: Homeopathy, 97:50-51, 2008, online auf [http://www.badscience.net/?p=528#comment-17246]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. P. Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie, Skeptiker 3/06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. A.P. Gaylard, Straw men and black swans: the philosophy of contemporary science, Homeopathy, 97:47-48, 2008, online auf [http://apgaylard.wordpress.com/2007/10/12/homeopathy-and-the-memory-of-water-milgrom-and-the-philosophy-of-science/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. H. Römer, P. Leick, Skeptiker 4/06&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shrek</name></author>
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