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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T06:44:00Z</updated>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wolfgang_Wodarg&amp;diff=178304</id>
		<title>Wolfgang Wodarg</title>
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		<updated>2020-03-18T13:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Engagement in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfung und &amp;quot;Optaflu&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:WodargJones.jpg|Wodarg beim amerikanischen rechtsextremen Verschwörungstheoretiker [[Alex Jones]]|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wolfgang Wodarg Covid19 2020.jpg|Interview mit Milena Preradovic, weiter verbreitet über [[Gloria TV]] 13.3.2020|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wolfgang Wodarg WZ 2020 03 17.jpg|Artikel in der WZ vom 17. März 2020|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:WodargASR.jpg|Wodarg bei [[Alles Schall und Rauch]]|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Wodarg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 2.&amp;amp;nbsp;März 1947, Itzehoe) ist ein deutscher ehemaliger Schiffs- und Amtsarzt und SPD-Politiker. Aktuell (2020) ist er Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland. Er ist auch Mitbegründer und Mitglied des Kuratoriums &amp;quot;Institut Solidarische Moderne&amp;quot; (ISM). Im März 2020 gab Wodarg an sich in Griechenland aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg engagierte sich als Gegner von Impfmaßnahmen gegen die so genannte &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot; und ließ sich dazu von den bekannten [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]]n [[Alex Jones]] und [[Alles Schall und Rauch|Manfred Petritsch]] interviewen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/weitergen/2010/02/wolfgang-wodarg-bei-alex-jones-von-infowars.php&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Impfgegner]] aller Couleur zitieren Wodarg als Experten bei ihren Bemühungen gegen das Impfprinzip als solches oder gegen bestimmte Impfungen, so auch [[Jane Bürgermeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theflucase.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=2694%3Awolfgang-wodarg-interviewed-by-alex-jones&amp;amp;catid=1%3Alatest-news&amp;amp;Itemid=64&amp;amp;lang=en&amp;lt;/ref&amp;gt; Wodarg ist indes kein Impfgegner (&amp;quot;Ich halte Impfungen bei entsprechender ärztlicher Indikation für richtig&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Wolfgang Wodarg, &amp;quot;PANDEMIE ZU MARKETINGZWECKEN MIßBRAUCHT&amp;quot;, Junge Welt, 18.08.2009, Interview von Ralf Wurzbacher mit Wodarg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Wodarg studierte Humanmedizin in Berlin und Hamburg und promovierte in Hamburg mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Psychische Krankheiten der Seeleute - Untersuchung über Selbsttötung, Alkoholismus und andere wichtige psychiatrische Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039;. Wodarg war als Schiffsarzt, Hafenarzt (Hamburg) und als Amtsarzt in Flensburg tätig. Als Amtsarzt war Wodarg Vorgesetzter des Hochstaplers und Buchautors Gert Postel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politiker Wodarg==&lt;br /&gt;
Wodarg ist seit 1988 Mitglied der SPD. Von 1992 bis 2002 gehörte er dem Vorstand des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg an. Vom 19.&amp;amp;nbsp;November 2005 bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007 war Wodarg Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Flensburg. 1994 wurde Wodarg zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden und 2002 zum Vorsitzenden des Bundesausschusses gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2009 war Wodarg Mitglied des Deutschen Bundestages und von 2003 bis 2005 Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission &amp;#039;&amp;#039;Ethik und Recht der modernen Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1999 gehört Wodarg auch der Parlamentarischen Versammlung des Europarates an. Seit 2002 ist er dort stellvertretender Vorsitzender der sozialistischen Fraktion und seit 2006 außerdem Sprecher der deutschen Sozialdemokraten und stellvertretender Leiter der deutschen Delegation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen zur COVID-19-Pandemie 2019/2020==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Blogs aus dem [[Truther]]bereich und so genannte &amp;quot;alternativen Medien&amp;quot; veröffentlichten zur Zeit der [https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie 2019/2020 Covid-Pandemie] einen Text von der privaten Webseite von Wodarg, in welchem er vor einer &amp;quot;Corona-Hype&amp;quot; warnt und eine Infektion mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 Virus] als eine nicht außergewöhnliche medizinische Gefahr bezeichnet. Seine Ansichten wurden im Flensburger Tageblatt (SHZ) am 29. Februar 2020 verbreitet&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Wodarg: Lösung des Corona-Problems: Panikmacher isolieren. In: Flensburger Tageblatt. 29. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung und dem Tagesspiegel scheiterten. Seine Ansichten konnte Wodarg am 10. März 2020 in der ZDF-Sendung Frontal 21 vorbringen. Ebenso veröffentlichte er auf YouTube Videos, um seine Ansichten zu verbreiten. Seine Youtube-Videos sind von Werbung begleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg kritisierte insbesondere Quarantänemaßnahmen, Tests und Verbotsregelungen (die den zeitlichen Verlauf der Pandemie strecken sollen). Im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie gibt Wodarg an, dass jedes Jahr Coronaviren-Infektionen auftreten. Allerdings verweist er dabei nicht auf die unterschiedlichen Gefahren (u.a. Letalität) der einzelnen Viren aus dieser Gruppe. Beim Menschen sind diverse Coronavirusspezies als Erreger von leichten respiratorischen Infektionen (Erkältungskrankheiten) bis hin zum schweren akuten Atemwegssyndrom von Bedeutung. Insgesamt sind (mit Stand März 2020) sieben humanpathogene Coronaviren bekannt: Neben SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERS-CoV noch HCoV-HKU1, HCoV-NL63, HCoV-OC43 und HCoV-229E; die letzten vier verursachen allerdings nur vergleichsweise geringfügige Symptome. Gegen das neue Virus SARS-CoV-2 besteht jedoch keine Grundimmunität in der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne durchgeführte Tests würde laut Wodarg niemand merken, dass es zu Infektionen durch Coronaviren kommt. Wodarg erwähnt auch nicht, dass entwickelte Test spezifisch für den jeweiligen Virentyp sind. Laut Wodarg sei der derzeit (März 2020) verwendete (PCR-) Test nicht validiert (auf seine Zuverlässigkeit hin überprüft). Tatsächlich jedoch ist dieser - in Deutschland entwickelte - Test vom Robert Koch Institut vorläufig validiert worden. So heisst es vom RKI:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Für eine labordiagnostische Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme u.a. auch vom Konsiliarlabor für Coronaviren (Charité Berlin) entwickelt und vorläufig validiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wegen der Pandemie verhängten Maßnahmen der Gesundheitsbehörden und die Empfehlungen der WHO und des Robert-Koch-Instituts bewertete er als interessengetrieben und auf finanziellen Gewinn bestimmter Nutznießer ausgerichtet. Zum Winter 2019/2020: &amp;#039;&amp;#039;„Statistisch erleben wir einen normalen Grippewinter“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg weist in seinen werbefinanzierten Videos explizit auf seine früheren Ämter und seine SPD-Zugehörigkeit hin. Dies machte die SPD aufmerksam. Der Epidemiologe und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach nannte Wodargs Ansichten gegenüber der Westdeutschen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;„abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“&amp;#039;&amp;#039;. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas sagte, die Aussagen seien grob fahrlässig: &amp;#039;&amp;#039;„Wolfgang Wodarg trägt dazu bei, die Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen zu untergraben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN - Der SPD-Mann Wolfgang Wodarg und die „Corona-Lüge“, Westdeutsche Zeitung, 17.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Einschätzung wurde unter anderem von [[Multipolar Magazin]] (7.3.2020), Bild-Zeitung (7.3.2020), der [[Neue Rheinische Zeitung|Neuen Rheinischen Zeitung]] (10. März 2020), Blog [[Rubikon]] (14.3.2020) und [[Deutsche Wirtschafts Nachrichten]] (11.3.2020) weiterverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleinpartei &amp;quot;Die Neue Mitte&amp;quot; von [[Christoph Hörstel]] verbreitet ähnliche Ansichten und beruft sich auf Wodarg, [[Claus Köhnlein]] und [[Stefan Lanka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engagement in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfung und &amp;quot;Optaflu&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Wodarg2.jpg|Wodarg-Webseite|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wodarg3.jpg|Bezug zu Wodarg auf Polskaweb&amp;lt;ref&amp;gt;http://polskaweb.eu/schweinegrippe-impfstoffe-fordern-todesopfer-76475675635.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:WodargASR2.jpg|Wodarg bei &amp;quot;Alles Schall und Rauch&amp;quot; mit unsicherer Datumsangabe|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
Wodarg war Gegner einer Impfkampagne gegen das Virus der so genannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009/10 Schweinegrippe H1N1 (2009)] und initiierte dazu eine öffentliche Anhörung zum Umgang mit der H1N1-Pandemie im Europarat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/die-industrie-hat-es-beeinflusst/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neues-deutschland.de/artikel/164558.profitable-pandemiewarnung.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wodarg ist auch Gegner der Verwendung des [[Squalen]]-haltigen Impfadjuvans &amp;quot;AS03&amp;quot; im Pandemrix-Impfstoff der Firma GSK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 ließ sich der SPD-Politiker Wodarg vom amerikanischen rechts-konservativen Verschwörungstheoretiker und [[Truther]] [[Alex Jones]] 55&amp;amp;nbsp;Minuten lang zum Thema Schweinegrippe interviewen. In dem Interview ging Wodarg so weit zu behaupten, dass die Impfung gegen das H1N1-Virus ein &amp;#039;&amp;#039;Hoax&amp;#039;&amp;#039; (also ein Scherz) sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.prisonplanet.com/investigation-chief-swine-flu-pandemic-was-a-hoax.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ließ sich Wodarg Anfang 2010 in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfstoffe von Manfred Petritsch interviewen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg über die Schweinegrippepandemie&amp;#039;&amp;#039; ASR-Blog, 10.2.2010 (Datum des Interview nicht genau bekannt)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Petritsch ist Betreiber des [[Truther]]-Blogs [[Alles Schall und Rauch]] und unterstützt mit seinem Blog aktiv eine völlig absurde Kampagne gegen Impfungen gegen die &amp;#039;&amp;#039;Schweinegrippe&amp;#039;&amp;#039; der [[Impfgegner]]in [[Jane Bürgermeister]], die von der Social-Media-Marketingfirma &amp;quot;Evolution Production GmbH&amp;quot; mit getragen wird. Statt selbst zu recherchieren oder kritisch zu hinterfragen, werden die unbelegten Behauptungen von Bürgermeister wiederholt, dass die WHO (Weltgesundheitsorganisation) versuche mit einer Zwangsimpfung gegen die Schweinegrippe, eine [[NWO|Weltregierung zu etablieren]] und dabei den Impfstoff als &amp;quot;biologischen Kampfstoff&amp;quot; einsetze, um eine Pandemie auszulösen und Massenmord zu begehen. Dabei würden auch [[RFID|Nano-Chips]] mit dem Impfstoff verimpft, um die Bürger zu kontrollieren und zu manipulieren. Petritsch veröffentlichte das Interview am 10. Februar 2010, eine Grafik (siehe rechts) gibt jedoch den 9. Januar 2010 an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Auftritt hatte Wodarg auch in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe&amp;#039;&amp;#039; des NDR.&amp;lt;ref&amp;gt;Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe, 2009, NDR Regie: Jutta Pinzler, Stefanie Schwalfenber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodargs Ansicht einer &amp;quot;erfundenen Epidemie&amp;quot; und des &amp;quot;flu scam&amp;quot; (&amp;quot;H1N1 is global scam&amp;quot;, &amp;quot;the H1N1 scare was one of the greatest medical scandals of the century&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.h4cblog.com/h1n1-is-global-scam-faked-by-drug-companies&amp;lt;/ref&amp;gt; brachten ihm vom englischen &amp;#039;&amp;#039;The Telegraph&amp;#039;&amp;#039; den Vorwurf ein, ein Verschwörungstheoretiker (&amp;#039;&amp;#039;conspiracy theorist&amp;#039;&amp;#039;) zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.telegraph.co.uk/news/health/swine-flu/7130303/Was-swine-flu-ever-a-real-threat.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2010, nach dem Ende der ersten bekannten Häufung von H1N1-Fällen in Deutschland und viele Monate nach Impfstoffentwicklung, wurde Wodarg mit den Worten zitiert: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;It&amp;#039;s just a normal kind of flu. It does not cause a tenth of deaths caused by the classic seasonal flu&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.foxnews.com/story/h1n1-flu-is-a-false-pandemic-health-expert-claims&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Impfstoff &amp;quot;Optaflu&amp;quot; kritisierte Wodarg, da dieser &amp;quot;auf Krebszellen gezüchtet&amp;quot; werde und daher &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;für die Anwendung ungeeignet ist, weil er noch nicht lange genug getestet wurde und die Gefahr einer Mitübertragung krebserzeugender Bestandteile des Zellmaterials auf den Geimpften nicht auszuschließen wäre.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wodarg: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meine Einwände bezogen sich auf den Impfstoff Optaflu, der auf Krebszellen gezüchtet wird. Ich habe beklagt, daß dieser Impfstoff für die Anwendung ungeeignet ist, weil er noch nicht lange genug getestet wurde und die Gefahr einer Mitübertragung krebserzeugender Bestandteile des Zellmaterials auf den Geimpften nicht auszuschließen wäre. Es gibt aber noch einen anderen unbedenklichen Novartis-Impfstoff, und das Paul-Ehrlich-Institut stellt die Sache nun so, daß ich diesen attackiert hätte.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [http://209.85.135.132/search?q=cache:pyiZ0rH8pnwJ:www.wodarg.de/politikfelder/gesundheit/2664220.html%20wodarg.de%20krebszellen&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Verozellkulturen zur Herstellung von Impfstoffen gibt es jedoch seit 30 Jahren (Beispiel: inaktivierte Poliovakzine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Verschwörungstheorien zur COVID-19 Pandemie 2019-2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Zum Thema [[Chemtrail]] äusserte sich Wodarg missverständlich, wie auf den Webseiten von abgeordnetenwatch zu lesen war. Inzwischen ist der entsprechende Link entfernt worden. Ursprünglich hiess es:  &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...]die Chemtrails haben sicherlich eine verheerende Wirkung auf die Erdatmosphäre. Ich habe schon früher auf diese Gefahren hingewiesen und z.B. eine erhebliche Besteuerung des Flugbenzins mehrfach eingefordert. Kohl und Schröder hatten offenbar kein Interesse an solchen Massnahmen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_wolfgang_wodarg-650-5799–f60675.html#frage60675 (inzwischen nicht mehr erreichbar)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Später korrigierte sich Wodarg, nachdem bekannt wurde dass er den Begriff Chemtrail benutzt hatte um damit Kondensstreifen von Flugzeugen zu bezeichnen: &amp;#039;&amp;#039;..Ich halte die chemischen Veränderungen durch Flugzeugabgase in großen Höhen in ihrer Auswirkung für unser Klima für sehr problematisch, bin aber kein Vertreter der obskuren Theorie, dass hier jemand absichtlich Verunreinigungen beigemischt haben soll (&amp;quot;chemtrail&amp;quot;- Theorie). In einer früheren Antwort hatte ich den Ausdruck &amp;quot;chemtrails&amp;quot; für die &amp;quot;normalen&amp;quot; Kondensstreifen benutzt, denn für mich sind diese bereits &amp;quot;chemische Spuren&amp;quot; von erheblicher klimatischer Bedeutung. Wer definiert und besetzt eigentlich solche Begriffe? Wikipedia scheint hier nicht das geeignete Instrument für sprachliche Kongruenz zu sein...&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.weather-modification-journal.de/hier-antworten-unsere-politiker-vom-bundestag-auf-anfragen-zu-chemtrails-und-zur-geo-engineering-jeder-politiker-weiss-dass-chemtrails-feldversuche-der-geoengineering-forschung-sind/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregeln.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.wz.de/politik/inland/der-spd-mann-wolfgang-wodarg-und-die-corona-luege_aid-49614149&lt;br /&gt;
*https://www.mimikama.at/allgemein/die-ansichten-des-dr-wolfang-wodarg-coronavirus-massnahmen-uebertrieben/&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/weitergen/2010/02/wolfgang-wodarg-bei-alex-jones-von-infowars.php&lt;br /&gt;
*https://www.telegraph.co.uk/news/health/swine-flu/7130303/Was-swine-flu-ever-a-real-threat.html&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
*[http://www.wodarg.de Webseite Wolfgang Wodarg]&lt;br /&gt;
*[http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_wolfgang_wodarg-650-5799.html Wodarg bei abgeordnetenwatch.de]&lt;br /&gt;
*http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2010/h1n1_pandemic_20100122/en/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wodarg, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Truther]]&lt;br /&gt;
[[category:COVID-19]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wolfgang_Wodarg&amp;diff=178303</id>
		<title>Wolfgang Wodarg</title>
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		<updated>2020-03-18T13:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Engagement in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfung und &amp;quot;Optaflu&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:WodargJones.jpg|Wodarg beim amerikanischen rechtsextremen Verschwörungstheoretiker [[Alex Jones]]|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wolfgang Wodarg Covid19 2020.jpg|Interview mit Milena Preradovic, weiter verbreitet über [[Gloria TV]] 13.3.2020|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wolfgang Wodarg WZ 2020 03 17.jpg|Artikel in der WZ vom 17. März 2020|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:WodargASR.jpg|Wodarg bei [[Alles Schall und Rauch]]|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Wodarg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 2.&amp;amp;nbsp;März 1947, Itzehoe) ist ein deutscher ehemaliger Schiffs- und Amtsarzt und SPD-Politiker. Aktuell (2020) ist er Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland. Er ist auch Mitbegründer und Mitglied des Kuratoriums &amp;quot;Institut Solidarische Moderne&amp;quot; (ISM). Im März 2020 gab Wodarg an sich in Griechenland aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg engagierte sich als Gegner von Impfmaßnahmen gegen die so genannte &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot; und ließ sich dazu von den bekannten [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]]n [[Alex Jones]] und [[Alles Schall und Rauch|Manfred Petritsch]] interviewen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/weitergen/2010/02/wolfgang-wodarg-bei-alex-jones-von-infowars.php&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Impfgegner]] aller Couleur zitieren Wodarg als Experten bei ihren Bemühungen gegen das Impfprinzip als solches oder gegen bestimmte Impfungen, so auch [[Jane Bürgermeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theflucase.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=2694%3Awolfgang-wodarg-interviewed-by-alex-jones&amp;amp;catid=1%3Alatest-news&amp;amp;Itemid=64&amp;amp;lang=en&amp;lt;/ref&amp;gt; Wodarg ist indes kein Impfgegner (&amp;quot;Ich halte Impfungen bei entsprechender ärztlicher Indikation für richtig&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Wolfgang Wodarg, &amp;quot;PANDEMIE ZU MARKETINGZWECKEN MIßBRAUCHT&amp;quot;, Junge Welt, 18.08.2009, Interview von Ralf Wurzbacher mit Wodarg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Wodarg studierte Humanmedizin in Berlin und Hamburg und promovierte in Hamburg mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Psychische Krankheiten der Seeleute - Untersuchung über Selbsttötung, Alkoholismus und andere wichtige psychiatrische Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039;. Wodarg war als Schiffsarzt, Hafenarzt (Hamburg) und als Amtsarzt in Flensburg tätig. Als Amtsarzt war Wodarg Vorgesetzter des Hochstaplers und Buchautors Gert Postel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politiker Wodarg==&lt;br /&gt;
Wodarg ist seit 1988 Mitglied der SPD. Von 1992 bis 2002 gehörte er dem Vorstand des SPD-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg an. Vom 19.&amp;amp;nbsp;November 2005 bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007 war Wodarg Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Flensburg. 1994 wurde Wodarg zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden und 2002 zum Vorsitzenden des Bundesausschusses gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2009 war Wodarg Mitglied des Deutschen Bundestages und von 2003 bis 2005 Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission &amp;#039;&amp;#039;Ethik und Recht der modernen Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1999 gehört Wodarg auch der Parlamentarischen Versammlung des Europarates an. Seit 2002 ist er dort stellvertretender Vorsitzender der sozialistischen Fraktion und seit 2006 außerdem Sprecher der deutschen Sozialdemokraten und stellvertretender Leiter der deutschen Delegation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen zur COVID-19-Pandemie 2019/2020==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Blogs aus dem [[Truther]]bereich und so genannte &amp;quot;alternativen Medien&amp;quot; veröffentlichten zur Zeit der [https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie 2019/2020 Covid-Pandemie] einen Text von der privaten Webseite von Wodarg, in welchem er vor einer &amp;quot;Corona-Hype&amp;quot; warnt und eine Infektion mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 Virus] als eine nicht außergewöhnliche medizinische Gefahr bezeichnet. Seine Ansichten wurden im Flensburger Tageblatt (SHZ) am 29. Februar 2020 verbreitet&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Wodarg: Lösung des Corona-Problems: Panikmacher isolieren. In: Flensburger Tageblatt. 29. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung und dem Tagesspiegel scheiterten. Seine Ansichten konnte Wodarg am 10. März 2020 in der ZDF-Sendung Frontal 21 vorbringen. Ebenso veröffentlichte er auf YouTube Videos, um seine Ansichten zu verbreiten. Seine Youtube-Videos sind von Werbung begleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg kritisierte insbesondere Quarantänemaßnahmen, Tests und Verbotsregelungen (die den zeitlichen Verlauf der Pandemie strecken sollen). Im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie gibt Wodarg an, dass jedes Jahr Coronaviren-Infektionen auftreten. Allerdings verweist er dabei nicht auf die unterschiedlichen Gefahren (u.a. Letalität) der einzelnen Viren aus dieser Gruppe. Beim Menschen sind diverse Coronavirusspezies als Erreger von leichten respiratorischen Infektionen (Erkältungskrankheiten) bis hin zum schweren akuten Atemwegssyndrom von Bedeutung. Insgesamt sind (mit Stand März 2020) sieben humanpathogene Coronaviren bekannt: Neben SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERS-CoV noch HCoV-HKU1, HCoV-NL63, HCoV-OC43 und HCoV-229E; die letzten vier verursachen allerdings nur vergleichsweise geringfügige Symptome. Gegen das neue Virus SARS-CoV-2 besteht jedoch keine Grundimmunität in der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne durchgeführte Tests würde laut Wodarg niemand merken, dass es zu Infektionen durch Coronaviren kommt. Wodarg erwähnt auch nicht, dass entwickelte Test spezifisch für den jeweiligen Virentyp sind. Laut Wodarg sei der derzeit (März 2020) verwendete (PCR-) Test nicht validiert (auf seine Zuverlässigkeit hin überprüft). Tatsächlich jedoch ist dieser - in Deutschland entwickelte - Test vom Robert Koch Institut vorläufig validiert worden. So heisst es vom RKI:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Für eine labordiagnostische Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme u.a. auch vom Konsiliarlabor für Coronaviren (Charité Berlin) entwickelt und vorläufig validiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wegen der Pandemie verhängten Maßnahmen der Gesundheitsbehörden und die Empfehlungen der WHO und des Robert-Koch-Instituts bewertete er als interessengetrieben und auf finanziellen Gewinn bestimmter Nutznießer ausgerichtet. Zum Winter 2019/2020: &amp;#039;&amp;#039;„Statistisch erleben wir einen normalen Grippewinter“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodarg weist in seinen werbefinanzierten Videos explizit auf seine früheren Ämter und seine SPD-Zugehörigkeit hin. Dies machte die SPD aufmerksam. Der Epidemiologe und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach nannte Wodargs Ansichten gegenüber der Westdeutschen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;„abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“&amp;#039;&amp;#039;. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas sagte, die Aussagen seien grob fahrlässig: &amp;#039;&amp;#039;„Wolfgang Wodarg trägt dazu bei, die Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen zu untergraben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN - Der SPD-Mann Wolfgang Wodarg und die „Corona-Lüge“, Westdeutsche Zeitung, 17.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Einschätzung wurde unter anderem von [[Multipolar Magazin]] (7.3.2020), Bild-Zeitung (7.3.2020), der [[Neue Rheinische Zeitung|Neuen Rheinischen Zeitung]] (10. März 2020), Blog [[Rubikon]] (14.3.2020) und [[Deutsche Wirtschafts Nachrichten]] (11.3.2020) weiterverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleinpartei &amp;quot;Die Neue Mitte&amp;quot; von [[Christoph Hörstel]] verbreitet ähnliche Ansichten und beruft sich auf Wodarg, [[Claus Köhnlein]] und [[Stefan Lanka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engagement in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfung und &amp;quot;Optaflu&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Wodarg2.jpg|Wodarg-Webseite|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wodarg3.jpg|Bezug zu Wodarg auf Polskaweb&amp;lt;ref&amp;gt;http://polskaweb.eu/schweinegrippe-impfstoffe-fordern-todesopfer-76475675635.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:WodargASR2.jpg|Wodarg bei &amp;quot;Alles Schall und Rauch&amp;quot; mit unsicherer Datumsangabe|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
Wodarg war Gegner einer Impfkampagne gegen das Virus der so genannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009/10 Schweinegrippe H1N1 (2009)] und initiierte dazu eine öffentliche Anhörung zum Umgang mit der H1N1-Pandemie im Europarat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/die-industrie-hat-es-beeinflusst/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neues-deutschland.de/artikel/164558.profitable-pandemiewarnung.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wodarg ist auch Gegner der Verwendung des [[Squalen]]-haltigen Impfadjuvans &amp;quot;AS03&amp;quot; im Pandemrix-Impfstoff der Firma GSK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 ließ sich der SPD-Politiker Wodarg vom amerikanischen rechts-konservativen Verschwörungstheoretiker und [[Truther]] [[Alex Jones]] 55&amp;amp;nbsp;Minuten lang zum Thema Schweinegrippe interviewen. In dem Interview ging Wodarg so weit zu behaupten, dass die Impfung gegen das H1N1-Virus ein &amp;#039;&amp;#039;Hoax&amp;#039;&amp;#039; (also ein Scherz) sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.prisonplanet.com/investigation-chief-swine-flu-pandemic-was-a-hoax.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ließ sich Wodarg Anfang 2010 in Sachen &amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;-Impfstoffe von Manfred Petritsch interviewen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg über die Schweinegrippepandemie&amp;#039;&amp;#039; ASR-Blog, 10.2.2010 (Datum des Interview nicht genau bekannt)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Petritsch ist Betreiber des [[Truther]]-Blogs [[Alles Schall und Rauch]] und unterstützt mit seinem Blog aktiv eine völlig absurde Kampagne gegen Impfungen gegen die &amp;#039;&amp;#039;Schweinegrippe&amp;#039;&amp;#039; der [[Impfgegner]]in [[Jane Bürgermeister]], die von der Social-Media-Marketingfirma &amp;quot;Evolution Production GmbH&amp;quot; mit getragen wird. Statt selbst zu recherchieren oder kritisch zu hinterfragen, werden die unbelegten Behauptungen von Bürgermeister wiederholt, dass die WHO (Weltgesundheitsorganisation) versuche mit einer Zwangsimpfung gegen die Schweinegrippe, eine [[NWO|Weltregierung zu etablieren]] und dabei den Impfstoff als &amp;quot;biologischen Kampfstoff&amp;quot; einsetze, um eine Pandemie auszulösen und Massenmord zu begehen. Dabei würden auch [[RFID|Nano-Chips]] mit dem Impfstoff verimpft, um die Bürger zu kontrollieren und zu manipulieren. Petritsch veröffentlichte das Interview am 10. Februar 2010, eine Grafik (siehe rechts) gibt jedoch den 9. Januar 2010 an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Auftritt hatte Wodarg auch in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe&amp;#039;&amp;#039; des NDR.&amp;lt;ref&amp;gt;Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe, 2009, NDR Regie: Jutta Pinzler, Stefanie Schwalfenber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodargs Ansicht einer &amp;quot;erfundenen Epidemie&amp;quot; und des &amp;quot;flu scam&amp;quot; (&amp;quot;H1N1 is global scam&amp;quot;, &amp;quot;the H1N1 scare was one of the greatest medical scandals of the century&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.h4cblog.com/h1n1-is-global-scam-faked-by-drug-companies&amp;lt;/ref&amp;gt; brachten ihm vom englischen &amp;#039;&amp;#039;The Telegraph&amp;#039;&amp;#039; den Vorwurf ein, ein Verschwörungstheoretiker (&amp;#039;&amp;#039;conspiracy theorist&amp;#039;&amp;#039;) zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.telegraph.co.uk/news/health/swine-flu/7130303/Was-swine-flu-ever-a-real-threat.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2010, nach dem Ende der ersten bekannten Häufung von H1N1-Fällen in Deutschland und viele Monate nach Impfstoffentwicklung, wurde Wodarg mit den Worten zitiert: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;It&amp;#039;s just a normal kind of flu. It does not cause a tenth of deaths caused by the classic seasonal flu&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.foxnews.com/story/h1n1-flu-is-a-false-pandemic-health-expert-claims&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Impfstoff &amp;quot;Optaflu&amp;quot; kritisierte Wodarg, da dieser &amp;quot;auf Krebszellen gezüchtet&amp;quot; werde und daher &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;für die Anwendung ungeeignet ist, weil er noch nicht lange genug getestet wurde und die Gefahr einer Mitübertragung krebserzeugender Bestandteile des Zellmaterials auf den Geimpften nicht auszuschließen wäre.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wodarg: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meine Einwände bezogen sich auf den Impfstoff Optaflu, der auf Krebszellen gezüchtet wird. Ich habe beklagt, daß dieser Impfstoff für die Anwendung ungeeignet ist, weil er noch nicht lange genug getestet wurde und die Gefahr einer Mitübertragung krebserzeugender Bestandteile des Zellmaterials auf den Geimpften nicht auszuschließen wäre. Es gibt aber noch einen anderen unbedenklichen Novartis-Impfstoff, und das Paul-Ehrlich-Institut stellt die Sache nun so, daß ich diesen attackiert hätte.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [http://209.85.135.132/search?q=cache:pyiZ0rH8pnwJ:www.wodarg.de/politikfelder/gesundheit/2664220.html%20wodarg.de%20krebszellen&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Verozellkulturen zur Herstellung von Impfstoffen gibt es jedoch seit 30 Jahren (Beispiel: inaktivierte Poliovakzine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Verschwörungstheorien zur COVID-19 Pandemie 2019-2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Zum Thema [[Chemtrail]] äusserte sich Wodarg missverständlich, wie auf den Webseiten von abgeordnetenwatch zu lesen war. Inzwischen ist der entsprechende Link entfernt worden. Ursprünglich hiess es:  &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...]die Chemtrails haben sicherlich eine verheerende Wirkung auf die Erdatmosphäre. Ich habe schon früher auf diese Gefahren hingewiesen und z.B. eine erhebliche Besteuerung des Flugbenzins mehrfach eingefordert. Kohl und Schröder hatten offenbar kein Interesse an solchen Massnahmen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_wolfgang_wodarg-650-5799–f60675.html#frage60675 (inzwischen nicht mehr erreichbar)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Später korrigierte sich Wodarg, nachdem bekannt wurde dass er den Begriff Chemtrail benutzt hatte um damit Kondensstreifen von Flugzeugen zu bezeichnen: &amp;#039;&amp;#039;..Ich halte die chemischen Veränderungen durch Flugzeugabgase in großen Höhen in ihrer Auswirkung für unser Klima für sehr problematisch, bin aber kein Vertreter der obskuren Theorie, dass hier jemand absichtlich Verunreinigungen beigemischt haben soll (&amp;quot;chemtrail&amp;quot;- Theorie). In einer früheren Antwort hatte ich den Ausdruck &amp;quot;chemtrails&amp;quot; für die &amp;quot;normalen&amp;quot; Kondensstreifen benutzt, denn für mich sind diese bereits &amp;quot;chemische Spuren&amp;quot; von erheblicher klimatischer Bedeutung. Wer definiert und besetzt eigentlich solche Begriffe? Wikipedia scheint hier nicht das geeignete Instrument für sprachliche Kongruenz zu sein...&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.weather-modification-journal.de/hier-antworten-unsere-politiker-vom-bundestag-auf-anfragen-zu-chemtrails-und-zur-geo-engineering-jeder-politiker-weiss-dass-chemtrails-feldversuche-der-geoengineering-forschung-sind/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregeln.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.wz.de/politik/inland/der-spd-mann-wolfgang-wodarg-und-die-corona-luege_aid-49614149&lt;br /&gt;
*https://www.mimikama.at/allgemein/die-ansichten-des-dr-wolfang-wodarg-coronavirus-massnahmen-uebertrieben/&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/weitergen/2010/02/wolfgang-wodarg-bei-alex-jones-von-infowars.php&lt;br /&gt;
*https://www.telegraph.co.uk/news/health/swine-flu/7130303/Was-swine-flu-ever-a-real-threat.html&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
*[http://www.wodarg.de Webseite Wolfgang Wodarg]&lt;br /&gt;
*[http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_wolfgang_wodarg-650-5799.html Wodarg bei abgeordnetenwatch.de]&lt;br /&gt;
*http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2010/h1n1_pandemic_20100122/en/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wodarg, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Truther]]&lt;br /&gt;
[[category:COVID-19]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Die_Bandbreite&amp;diff=172356</id>
		<title>Die Bandbreite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Die_Bandbreite&amp;diff=172356"/>
		<updated>2019-11-16T19:53:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: + neue demo in dd&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Die Bandbreite Emblem.jpg|Emblem mit Flugzeug, zur Unterstützung der [[Chemtrail]]-Szene|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Die_Bandbreite_AZK2.jpg|300px|thumb|&amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; bei der [[AZK]] von [[Ivo Sasek]]. Marcel Wojnarowicz trägt hier ein T-Shirt von [[Alles Schall und Rauch]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bildquelle: http://planet-dissi.de/?cat=690&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[image:Wojna Bandbreite Jo Conrad.jpg|Marcel Wojnarowicz und [[Jo Conrad]] (Bild: Youtube)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bandbreite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich bis 2005 &amp;#039;&amp;#039;Die komplette Bandbreite&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines Hip-Hop-Duos aus dem Ruhrgebiet (Duisburg), das sich auf Auftritte in der so genannten [[Truther]]-Bewegung, bei EU-Ablehnern, [[Ron Paul]]-Anhängern, in der Querfrontszene sowie bei [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretikern]] spezialisiert hat und sich selbst dem &amp;quot;Polit-Pop&amp;quot; zurechnet. Das Duo entstand 1999, die erste Gemeinschaftsproduktion erschien 2000 auf dem Sampler &amp;quot;Komm in die Pötte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonträger von &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; werden über &amp;quot;Lärmquelle Records&amp;quot; in Oberhausen vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte die Band um Marcel Wojnarowicz durch Songs wie &amp;quot;Selbst gemacht&amp;quot; im Internet, in denen Verschwörungstheorien als Wahrheiten verbreitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mediale Unterstützung und Lob erhielt &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; von der DVU-nahen Webseite &amp;quot;Deutschlandpolitik&amp;quot;, der Webseite des rechtsextremistischen Netzwerks Altermedia (in Deutschland verboten seit Januar 2016) sowie beim rechtsoffenen, teilkommerziellen und anonymen Blog [[Alles Schall und Rauch]]. Für ein Interview mit der rechten Zeitschrift &amp;quot;Junge Freiheit&amp;quot; war das Duo 2007 ebenfalls zu haben. Die NPD Hamburg ehrte die Band mit einer Art Wer­be­ar­ti­kel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mit den Musik­ti­teln (…) durch­bricht die Musik­gruppe das volks­feind­li­che, ame­ri­ka­ni­sierte, unso­ziale und israel­hö­rige Mei­nungs­mo­no­pol der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Medien&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://reflexion-blog.com/?p=768&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bandbreite verbreitet offen ausländerfeindliche Liedtexte wie die in der rechtsradikalen Szene kursierende, urbane Legende, daß Ausländer Deutschen ins Essen masturbieren würden. So heißt es im Song &amp;quot;Schawarma&amp;quot;:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..„Ey, Wojna, Alter, hörma! Der Typ da in seinem Laden würzt die Soße für Deutsche mit Sperma“..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Auch werden die in der gleichen Szene verbreiteten Vorurteile gegen Sozialhilfeempfänger verbreitet. Harz-4 Empfängern riet die Band im Song &amp;quot;Häng dich auf&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.psiram.com/de/index.php/Diskussion:Die_Bandbreite&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dein Gelaber macht mich aggro, ich steck den Kopp ins Klo.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zum Verschwörungserfinder [[Gerhard Wisnewski]] gibt es wechselseitig profitable Beziehungen. So räumte dieser der Band in einem seiner Bücher 10&amp;amp;nbsp;Seiten Platz ein. Im Gegenzug wird ein Wisnewski-Buch auf der Bandbreite-Webseite beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der neuesten Produkte von Die Bandbreite vom Oktober 2014 trägt den Titel „Danke für das Monster“. Im Song wird von der schweren Kindheit eines gewissen Adolf berichtet und wie das &amp;quot;britische und amerikanische Finanzkapital&amp;quot; diesem dann später zur Macht verholfen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Video-Clip: Danke für das Monster“: http://www.diebandbreite.de/video-clip-danke-fuer-das-monster/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite gehört zum Unterstützerkreis der Kleinpartei [[Deutsche Mitte]], die 2013 von [[Christoph Hörstel]] gegründet wurde. Auf ihren Social-Media-Kanälen warb Die Bandbreite für die Kleinstpartei und half ihr beim Dreh von Wahlkampfvideos. Auch bei Wahlkampfveranstaltungen der Partei trat die Band auf. Bereits 2013 sang die Bandbreite den Wahlkampfsong der Partei Neue Mitte. Ferner unterstützte man noch die Kleinpartei &amp;quot;Deutsche Stimme&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 begann die Band sich öffentlich auf [[Impfgegner]]versammlungen zu exponieren. Wojna schrieb und vertonte dazu den Song &amp;quot;Bitte impft sie nicht!&amp;quot; zur Propagation von pharmagerichteten Verschwörungstheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpreten==&lt;br /&gt;
[[image:Wojnarowicz.jpg|Marcel Wojnarowicz|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pape.jpg|Torben Eckhoff|thumb]]&lt;br /&gt;
Interpreten sind:&lt;br /&gt;
*Marcel &amp;#039;&amp;#039;Wojna&amp;#039;&amp;#039; Wojnarowicz (geb. 1976, Gesang, Produktion), der 2009 als Einzelbewerber für den Wahlkreis Duisburg&amp;amp;nbsp;1 zur Bundestagswahl antrat&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/24/news-134275571/detail.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und 407&amp;amp;nbsp;Stimmen (0,32%) erhielt. Wojnarowicz trat dabei als Kandidat der &amp;quot;Willi-Weise-Bewegung&amp;quot; des Unternehmensberaters [[Otto Friedrich Schönbeck]] an, der den [[Kommissarische Reichsregierung|kommissarischen Reichsregierungen]] (KRR) und einem [[Ron Paul|Ron-Paul-Netzwerk]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Torben Eckhoff (&amp;quot;Torben Pape&amp;quot;, &amp;quot;DJ-Torben&amp;quot;, DJ und Co-Produktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
[[image:StubblebineBandbreite.jpg|&amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; mit Verschwörungstheoretiker [[Albert Stubblebine|Albert Stubblebine III]] (Bild:&amp;amp;nbsp;wojna.de)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Songtexte sind ausschließlich auf Deutsch. Der Band wurde mehrfach vorgeworfen, antisemitische und islamfeindliche Agitation zu betreiben und sich gegen vermeintliche &amp;quot;Antideutsche&amp;quot; zu wenden, denen sie ein Stück gleichen Namens widmeten. Verschwörungstheorien zum 11.&amp;amp;nbsp;September 2001 werden kritiklos ins Repertoire integriert, etwa im Stück &amp;quot;Selbst gemacht&amp;quot;. O-Ton: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn man sich Berichte anguckt, dann wird es plausibel, warum die Amerikaner Terroranschläge auf ihre eigenen Hochhäuser verübt haben - Es gibt genügend Berichte im Internet, informiert Euch doch einmal darüber.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigene Positionen ergäben sich nach Auskunft von Marcel Wojnarowicz aus Analysen eines eigenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;verlässlichen Netzwerks&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, zu dem zahlreiche Experten gehören sollen. Der Anschlag am 11.&amp;amp;nbsp;September 2001 gehe schon deshalb auf das Konto der USA, weil die US-Flugabwehr &amp;#039;&amp;#039;ausgeschaltet&amp;#039;&amp;#039; gewesen sei und die beiden WTC-Türme auf Grund ihrer hohen Fallgeschwindigkeit gesprengt worden sein müssten. Der japa­ni­sche Angriff auf Pearl Har­bor wird eben­falls als ein von den USA organisierter Angriff bezeichnet, die USA hät­ten die Angriffe „viel­leicht selbst gemacht” und damit „den Ter­ror in die Welt gebracht”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde dem Duo vorgeworfen, frauenfeindliche Texte in &amp;quot;Man kennt uns&amp;quot; und &amp;quot;Miesmuschel&amp;quot; integriert sowie eine brutale und ekelhafte Vergewaltigung in &amp;quot;Eingelocht&amp;quot; beschrieben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freitag.de/community/blogs/bememabel/braune-inhalte-hinter-linkem-etikett?modus=print%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite beruft sich auch auf die anti-emanzipatorisch-rechtskonservativen Ansichten der Anti-Feministin [[Eva Herman]], die von dem &amp;quot;Bandbreite&amp;quot;-Frontmann Wojnarowicz in der Debatte auf dem &amp;quot;Linken Liedersommer&amp;quot; explizit bemüht wurde. Er müsse sich Eva Herman anschließen, sagte er dort und beklagte mit dieser rechten Ikone eine angebliche &amp;quot;Gleichschaltung der Mainstreammedien&amp;quot;, die Herman ablehnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik an &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; wird im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] völlig beleglos einer &amp;quot;bezahlten&amp;quot; Kritikergemeinschaft zugeordnet. Dazu gehörten mächtige Institutionen aus den USA, linke Blogs und Antifaschisten, die durch ein nicht genanntes &amp;quot;Zensurbüro&amp;quot; koordiniert würden. So behauptet „Wojna“ Wojnarwicz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Irgendjemand bezahlt das doch, oder? [...] Man braucht sich eigentlich nur angucken, wer hat ’nen Nachteil davon, dass wir so ’nen Song über 11.&amp;amp;nbsp;September gestalten. Dann kann man sich ungefähr vorstellen, wo diese ganzen Diffamierungen herkommen und wer dafür bezahlt. Und ich bin mittlerweile sehr überzeugt davon, dass dafür bezahlt wird.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politischen Ansichten werden auch in einem Band-Buch mit dem Titel &amp;quot;Die Wahrheit sitzt im Backstage&amp;quot; im Culex-Verlag verbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2017 gesellte sich Die Bandbreite zum Lager der [[Impfgegner]]. So erschien die Band am 16. September 2017 in Berlin-Wedding bei einer von Impfgegnern organisierten Demonstration („Freie Impfentscheidung“), um ihren neuen Song &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bitte impft sie nicht&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.psiram.com/de/index.php/Diskussion:Die_Bandbreite Link zum Liedtext]) zu präsentieren. Bei dieser Demonstration sprachen auch die Impfgegner [[Andrew Wakefield]], [[Johann Loibner]] und [[Rolf Kron]].&amp;lt;br&amp;gt;Auch bei einem Impfgegnertreffen in Nürnberg im Juni 2018 mit [[Hans Tolzin]] trat die Band Die Bandbreite auf. Der Vortragsredner Tolzin, der mit der Veranstaltung seine Ansichten der Öffentlichkeit vorstellte, reagierte dabei auf einen harmlosen Interviewwunsch von Spiegel TV mit einem Wutausbruch und musste von Passanten festgehalten werden um nicht gewalttätig zu werden. Nach der Verabschiedung des Masernimpfschutzgesetzes 2019 war die Bandbreite ebenfalls in Düsseldorf auf einer Demonstration gegen die Impfpflicht moderierend präsent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorwurf antisemitischer Äußerungen==&lt;br /&gt;
[[image:Bandbreite8.jpg|twitter-Eintrag von Marcel Wojnarowicz|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Bandbreite9.jpg|Internet-Gästebuch von &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot;|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Rande einer Demonstration am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 sagte Bandleader Marcel Wojnarowicz in Duisburg, Israel betreibe beinahe eine Ausrottung der Palästinenser. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;Wir demonstrieren gegen das Unrecht, was den Menschen im Gazastreifen angetan wird. [...] Und wir hoffen, dass es eine friedliche Demo wird, wo wir zum Ausdruck bringen können, dass wir diese Art der Aggression [von Israel] und der Ausbeutung [der Palästinenser] und fast ja schon &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausrottung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht dulden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=X5hxtD606wk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Artikeln der Berliner &amp;quot;TAZ&amp;quot; über &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; kam es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Wojnarowic konnte der TAZ untersagen lassen, die Band sei für ihre antisemitischen Texte bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;LG&amp;amp;nbsp;Berlin 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009, Aktenzeichen 27&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;545/09&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Unterlassungsanspruch gegenüber dem Rechtsanwalt der TAZ, J.&amp;amp;nbsp;Eisenberg, wegen der von ihm vertretenen Meinung, Wojnarowic leugne den Holocaust, indem er Bush und Hitler gleichsetze, sah das Gericht hingegen nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;LG&amp;amp;nbsp;Berlin, 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010. Aktenzeichen 27&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;170/10&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im moderierten und offiziellen Gästebuch von &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; werden offen Nazi-Literatur (Eintrag 4589) und antisemitische Filme (Eintrag 4654) beworben. Überdies wird dort die NS-Diktatur relativiert (Eintrag 3628), und seit Jahren werden Einträge mit positivem Bezug und Links zu antisemitischen und Nazi-Webseiten trotz gegenteiliger Behauptungen nicht gelöscht (Eintrag 3740 / Eintrag 2550, 2566, 2582, 2733, 4288).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; gewählte Rechtsanwalt für Klagen gegen die Verbreitung des Vorwurfs, sie sei antisemitisch, ist [[Dominik Storr]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bandbreite als Verbreiter von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
[[image:Die_Bandbreite_VT.jpg|Kopp-Nachrichten mit Aufruf zur 9/11 Veranstaltung unter Hinweis auf &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Band wurde 2011 von der Tageszeitung &amp;quot;Der Westen&amp;quot; als die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Lieblingsband deutscher Verschwörungsfans&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; tituliert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Die-Bandbreite-aus-Duisburg-unterstellt-Betrug-bei-Voting-fuer-The-Dome-bei-RTL-II-id4951009.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum zehnten Jahrestag der Al-Qaida Anschläge auf das World Trade Center in New York (11.9.2011) trat die Band auf einer Veranstaltung mit Demo von [[Truther]]n, rechtspopulistischen Bloggern und 9/11-Verschwörungstheoretikern auf. Zum aufrufenden Netzwerk gehörten Aktivisten der Blogs [[Alles Schall und Rauch]] und &amp;quot;The Real Stories&amp;quot;. Motto der Veranstaltung war &amp;#039;&amp;#039;für die Opfer und die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://therealstories.wordpress.com/2011/09/16/bericht-911-demo-2011/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bandbreite hatte Verschwörungstheorien zu den Anschlägen von 2001 in der Vergangenheit mehrfach zum Inhalt von Songs gemacht: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Habt ihr dat vielleicht selbst gemacht, den Terror selbst in die Welt gebracht&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Song &amp;quot;Selbst gemacht&amp;quot;). Zu der Veranstaltung rief auch der einschlägige [[Kopp Verlag]] in seinen &amp;quot;Nachrichten&amp;quot; mit [[Eva Herman]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; verbreitet auch typische [[Verschwörungstheorien zu AIDS|Verschwörungstheorien zur Infektionskrankheit AIDS]]. Auf dem neu­es­ten Album mit Namen &amp;quot;Refle­xion&amp;quot; wird bezweifelt, dass AIDS [[HIV/AIDS-Leugnung|durch das HI-Virus]] verursacht wird. Auch in dem Lied „AIDS” geht es um die Immun­schwä­che­krank­heit. Die Band beruft sich dabei auf den Ver­schwö­rung­ideo­lo­gen [[Wolfgang Eggert]]. Die­ser macht in sei­nem Buch „Die geplan­ten Seu­chen”, das auf der Inter­net­seite der Band bewor­ben wird, eine „Mossad-Verschwörung” für AIDS ver­ant­wort­lich. Die Mossad-Verschwörer woll­ten einen „Kunst­er­re­ger” schaf­fen, um einen Geno­zid zu bege­hen: „Es ist die mög­li­che Her­stel­lung eines Kunst­er­re­gers, der sämt­li­che Ras­sen der Welt ver­nich­tet — außer den gene­tisch ‘reins­ten’ Kern der jüdi­schen”, hetzt Eggert. Die Band hat die Theo­rien des Wolf­gang Eggert regelrecht ver­tont. Das Buch des Anti­se­mi­ten Eggert sei eine „Vor­lage” gewe­sen, schreibt die Band auf ihrer Internetseite.&amp;lt;ref&amp;gt;http://reflexion-blog.com/?p=2646&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
[[image:Die_Bandbreite_SVP.jpg|Die Bandbreite bei Anti-[[Bilderberger]]-Veranstaltung mit Beteiligung der rechtskonservativen Schweizer SVP|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Die Bandbreite Michael Vogt.jpg|bei [[Michael Vogt]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Es sind Auftritte der Band auf Veranstaltungen der IG&amp;amp;nbsp;Metall bekannt, aber sie trat auch zusammen mit dem &amp;quot;Bergwerksorchester Niederrhein&amp;quot; auf einem Duisburger SPD-Parteitag auf, ohne dass es zu Protesten kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; spielten auf der [[Anti Zensur Koalition]]en des Schweizer [[Evangelikalismus|evangelikalen]] [[Sekte]]ngründers und Verschwörungstheorieverbreiters [[Ivo Sasek]] auf. Dabei verwendeten sie T-Shirts mit der Aufschrift [[Alles Schall und Rauch]], einem anonymen kommerziellen Blog der Verschwörungstheorieszene um den Schweizer Manfred Petritsch (alias Freeman), und beschwerten sich über Kritik seitens &amp;#039;&amp;#039;an­ony­mer Kräf­te&amp;#039;&amp;#039;, die die Auf­tritte der Band ver­hin­dern wol­lten. So inszenierten sie sich in der öffentlichen Veranstaltung selbst als vermeintliche Opfer einer &amp;#039;&amp;#039;Hexenjagd&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;mächtiger Kreise&amp;quot; .&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.indymedia.org/2009/03/245568.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Ivo Sasek schrieb der Moderator des &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; Internet-Gästebuchs: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ivo hat eine Freikirche und keine Sekte. Diese Lügenscheiße mit der sie ihn überziehen glaube ich nicht - ist doch der gleich Kack, den die Medien mit uns betreiben. Es sind einfach tolle und engagierte Menschen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Eintrag 4258 im Gästebuch). Kritik an anderen geladenen Referenten der AZK-Show wird nicht geübt. De facto solidarisieren sich Wojna und DJ Torben mit einer Riege von Referenten, die offizielle Teilnehmer der AZK sind und vom deutschen &amp;quot;Reichsbürger&amp;quot; und Unternehmer [[Andreas Clauss]], über den Schweizer Scientology-Chef Jürg Stettler bis hin zum bekannten Holocaustleugner Bernhard Schaub reicht. Im Backstage-Interview der Sasek-AZK sagte Wojna: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich bin der Meinung, jede Information muss nach draußen dürfen. Es darf nicht zensiert werden. Und dass wird ständig getan. [...] Man darf ganz bestimmte Sachen nicht sagen. Dann wird man sofort stigmatisiert, in eine ganz bestimmte politische Ecke gestellt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=lqIBNxve3Aw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprecher der DGB-Jugend und der IG&amp;amp;nbsp;Metall Bayern erklärten, die Gruppe nicht mehr auftreten lassen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,519729,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an der Band führte dazu, dass sich im Juni 2008 nur rund ein Dutzend Zuhörer zu einem Gratiskonzert in der Berliner &amp;quot;Kulturbrauerei&amp;quot; verirrten. Als eine Gruppe Infozettel zu &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; verteilten, verließen die Hälfte der wenigen Besucher den Saal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.indymedia.org/2008/06/220048.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 2011 trat &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; auf einer Gegenveranstaltung zu einem [[Bilderberger]]treffen in St. Moritz (Schweiz) auf. Die Veranstaltung stand unter dem Motto &amp;quot;Die Bil­der­ber­ger und ihr Ein­fluss&amp;quot; und wurde sowohl von dem Ver­schwö­rungs­blog [[Alles Schall und Rauch]] als auch der &amp;quot;Jun­gen SVP&amp;quot; un­ter­stützt, als Or­ga­ni­sa­tor trat die Ver­schwö­rungs­platt­form &amp;quot;Info8&amp;quot; in Er­schei­nung. Bei der SVP handelt es sich um eine rechtspopulistische Schweizer Partei. Der Ju­gend­ver­band der rechts­po­pu­lis­ti­schen Schwei­zer Volks­par­tei (SVP) nutzte das Tref­fen der Bil­der­ber­ger, um sich für den schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­staat stark zu ma­chen, den er durch die Kon­fe­renz ge­fähr­det sieht. Un­ter­stützt wurde die­ses Tref­fen durch den Schwei­zer Na­tio­nal­rat Pir­min Schwan­der (SVP), einem Po­li­ti­ker, der sich in der Ver­gan­gen­heit unter an­de­rem für eine re­strik­ti­ve Mi­gra­ti­ons­po­li­tik aus­sprach. Au­ßer­dem trat der Ab­ge­ord­ne­te Lukas Rei­mann (SVP) auf­. Rei­mann sprach sich unter an­de­rem gegen die Öff­nung der Schwei­zer Uni­ver­si­tä­ten für aus­län­di­sche Stu­die­ren­de aus und en­ga­gier­te sich für „be­währ­te Werte“. „Unser Land muss schwei­ze­risch blei­ben“, lau­tet ein Wahl­spruch des Rechts­po­pu­lis­ten, der sich durch die Kon­fe­renz der Bil­der­ber­ger be­droht fühlt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://reflexion.blogsport.de/2011/06/09/die-party-der-anti-bilderberger/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 2012 tauchte &amp;quot;Die Bandbreite&amp;quot; auch auf einer Demonstration der &amp;quot;Occupy&amp;quot;-Bewegung in Berlin auf und konnte eigene Lieder über Lautsprecher abspielen. Zu hören war z.B. das Lied &amp;quot;Was ist los in die­sem Land&amp;quot; der Band. Im Video zu die­sem Song singt Front­mann Woj­na­ro­wicz über einen angeblichen &amp;quot;Völ­ker­mord&amp;quot; in Afgha­nis­tan; wäh­renddes­sen ist eine Fla­sche Zyklon B zu sehen, das in der Zeit des Nationalsozialismus in KZs dazu eingesetzt wurde, Menschen zu ermorden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://reflexion-blog.com/?p=326&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[...] eigne Leute geopfert im Massaker von Pearl Harbor, ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen, endlich mit in den zweiten Weltkrieg einzugreifen [...]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Selbst gemacht&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ja jetzt bist du Antideutscher und bist ein Moslemhasser, denn Zions Feinde sind schließlich auch deine.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Der Anti-Deutsche&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Man braucht sich ei­gent­lich nur an­gu­cken, wer hat ’nen Nach­teil davon, dass wir so ’nen Song über 11.&amp;amp;nbsp;Sep­tem­ber ge­stal­ten. Dann kann man sich un­ge­fähr vor­stel­len, wo diese gan­zen Dif­fa­mie­run­gen her­kom­men und wer dafür be­zahlt. Und ich bin mitt­ler­wei­le sehr über­zeugt davon, dass dafür be­zahlt wird&lt;br /&gt;
*[[HIV/AIDS-Leugnung|Aidsleugnung]] im Song &amp;quot;AIDS&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich belege die Wege des Virus, nenn mich von mir aus nen Revisionist, aber ich weiß Dir unzweifelhaft nach, dass die Geschichte vom Aids ne Lüge ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Immunsystemkrankheit AIDS trat erstmalig in den 1980er Jahren in den USA in Erscheinung. Seit dem wurde viel über die Herkunft des HI-Virus spekuliert. Klar ist jedoch, dass AIDS eben nicht wie offiziell behauptet aus Afrika stammt. Zwischen dem “Affen-AIDS”-Virus SIV und HIV besteht genetisch so gut wie keine verwandtschaftliche Beziehung. Ein Mutationssprung auf den Menschen ist somit ausgeschlossen. Aber woher stammt das Virus dann?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus Kommentar zu einem Youtubevideo (AIDS) von Die Bandbreite.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Kilez More]]&lt;br /&gt;
*[[VitaVision]]&lt;br /&gt;
*Morgaine&lt;br /&gt;
*Bermooda&lt;br /&gt;
*WAMP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.freitag.de/community/blogs/bememabel/braune-inhalte-hinter-linkem-etikett?modus=print%29&lt;br /&gt;
*http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2008/7/31/news-66079726/detail.html&lt;br /&gt;
*http://www.ruhrbarone.de/linke-spinnerband-auftritt-auf-rheinhauser-stadtfest-die-bandbreite-halt-die-vereinigten-staaten-fur-die-tater-des-911&lt;br /&gt;
*http://www.ruhrbarone.de/die-falken-antragsbegruendung-zum-ausschluss-der-bandbreite/&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,519729,00.html&lt;br /&gt;
*http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2008/7/31/news-66079726/detail.html&lt;br /&gt;
*http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/24/news-134275571/detail.html&lt;br /&gt;
*http://de.indymedia.org/2009/03/245568.shtml&lt;br /&gt;
*[http://video.aol.co.uk/video-detail/wojnarowicz-wahlwerbung-1/2733126993 Wahlwerbespot von Marcel Wojnarowicz]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bandbreite&lt;br /&gt;
*http://reflexion.blogsport.de/2009/03/26/verschwoerer/&lt;br /&gt;
*http://reflexion.blogsport.de/2010/05/19/festival-rechtfertigungen/&lt;br /&gt;
*http://reflexion.blogsport.de/2010/07/02/rechtfertigungen-2/&lt;br /&gt;
*http://reflexion.blogsport.de/2011/10/11/reflexion-vs-bandbreite/&lt;br /&gt;
*http://reflexion-blog.com/?p=326&lt;br /&gt;
*http://wind-in-the-wires.blogspot.com/2007/11/die-volle-bandbreite.html&lt;br /&gt;
*http://www.paraphaenomenalia.org/glossar/die-bandbreite/&lt;br /&gt;
*http://www.antifaschismus2.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=452:die-bandbreite-eine-ausfuehrliche-kritik&amp;amp;catid=51:kultur&amp;amp;Itemid=85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Truther]]&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Band]]&lt;br /&gt;
[[category:Musiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=172355</id>
		<title>Angelika Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=172355"/>
		<updated>2019-11-16T19:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: + neuer Verein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Angelika_Mueller.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2012 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Kögel-Schauz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Impfgegner]]in aus Augsburg und steht einem Verein namens &amp;#039;&amp;#039;[[EFI Deutschland|Interessengemeinschaft EFI - Eltern für Impfaufklärung]]&amp;#039;&amp;#039; vor, der auch eine entsprechende Internetseite (www.efi-online.de) betreibt. Eine weitere Aktivistin bei EFI ist Sieglinde Kaufmann aus Dresden, Vorsitzende von &amp;quot;Eltern für Impfaufklärung&amp;quot; (EFI) Dresden. Zusammen mit Sonja Houzer ist Müller im Verein Impfaufklärung e.V. aktiv. Kritiker werfen ihr eklatante Fehler und Täuschungen in ihren Vorträgen und Pamphleten vor. Müller ist weiterhin Administratorin der Facebook-Seite &amp;quot;Deutschland verbrennt den Impfpass&amp;quot;. Die dazugehörige Internet-Domain registrierte Müller Anfang Juli 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis: Lt. Eigenaussage sind das Internetangebot und die Facebook-Community komplett voneinander unabhängig. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist zweifelhaft. Beiträge der Facebook-Seite werden ausschließlich auf der Webseite produziert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Reaktion auf das vom Bundestag 2019 verabschiedete Masernimpfpflichtgesetz gründete sie gemeinsam mit Sandra Blum den Verein &amp;quot;Initiative Freie Impfentscheidung&amp;quot;, welcher im Internet und sozialen Medien aktiv ist. Ihre Gründe für den Widerstand gegen das Masernimpfpflichtgesetz veröffentlichte sie in der [[Kent-Depesche]] des Verlags des Scientologen-Ehepaares [[Michael Hinz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beruf ist Angelika Müller Softwareentwicklerin. An ihrem Wohnort Friedberg bei Augsburg betreibt sie einen Büroservice. Sie wird auch als Inhaberin der Firma &amp;quot;Advanced Papers&amp;quot; ihres Mannes Roland Müller genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichten==&lt;br /&gt;
Müller [[Leugnung von Infektionskrankheiten|leugnet die Tatsache, dass Viren Krankheiten verursachen können]]. Für sie sind Viren &amp;quot;Informationsträger&amp;quot;, die zur Heilung notwendig sind. Fieber sei ein &amp;quot;äußerst heilsamer Prozess&amp;quot;. [[Impfkritik|Impfkritische Äußerungen]] von Müller werden auf Webseiten von [[Hans Tolzin]], im [[Neue Impulse Treff]], in der [[Kent-Depesche]] und im Bereich der [[Urkost]]-Anhänger verbreitet. Darüber hinaus organisiert Müller auch Impfkritiker-Kongresse. Sie beruft sich bei ihrem Engagement gegen Impfungen auf eine mögliche Impfkomplikation bei einem ihrer Kinder, die zu einer Schwerbehinderung geführt hätte und hält es für sinnvoll, dass Kinder eine Masernerkrankung durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kent-Depesche Nr.&amp;amp;nbsp;5/2010 veröffentlichte sie einen Text, in dem sie sich für die [[Hausgeburt]] und gegen Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft sowie beim Neugeborenen ausspricht, so z.B. routinemäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und den Guthrie-Test beim Neugeborenen, bei dem ein Blutstropfen aus der Ferse entnommen wird, um das Blut auf die Stoffwechselkrankheit [http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylketonurie Phenylketonurie] (PKU) zu testen. Zum Ultraschall meint sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die „ganz üblichen, normalen” und gebräuchlichen schulmedizinischen Maßnahmen während der Schwangerschaft und Geburt sind traumatisch für ein Baby: Beim Ultraschall hört das Baby die vom Fruchtwasser gedämpften Töne und gerät wahrscheinlich in Todesangst (das Geräusch mag für die Ohren des Ungeborenen etwa klingen wie kreischende Kreissägen).&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.initiative.cc/Artikel/2010_04_10_geburt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der nachweislich falschen Aussagen von Müller mag damit zu erklären sein, dass sie keine Qualifikation auf den Gebieten Medizin und Biologie hat und daher als Laie anzusehen ist. Von der völligen Unkenntnis biologischer Grundlagen zeugt z.B. ihre Behauptung, dass Menschen (gehören zu den Eucaryoten, d.h. Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern besitzen) mit den Viren (Partikel, die zwar Erbinformation enthalten, aber keine Zellen sind und auch keinen eigenen Stoffwechsel haben) und Bakterien (Prokaryoten haben keinen Zellkern; die Erbinformationen liegen frei im Zellinneren) eng verwandt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Falschaussagen zu Impfungen und Allergien==&lt;br /&gt;
[[image:Kögeldiagramm.png|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
In ihrem Blog www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank meint Müller, dass ihr ein erfahrener homöopathischer Arzt auf der von ihr organisierten 1.&amp;amp;nbsp;Impfkritiker-Konferenz im Jahr 1997 berichtet habe, dass es überhaupt erst seit Einführung der Pockenimpfung Schilderungen von Heuschnupfen gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;&amp;gt;http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist nachweislich falsch. Erste Versuche, gegen Pocken zu impfen, gab es ab 1771.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Pocken#Impfung&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Heuschnupfen existieren allerdings viele historische Überlieferungen aus der Zeit vor der Pockenimpfung. Die erste plausible Überlieferung zum Heuschnupfen stammt bereits aus dem alten Persien mit der Bezeichnung &amp;quot;Rosenschnupfen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hau FR: &amp;#039;&amp;#039;Razis Gutachten über Rosenschnupfen.&amp;#039;&amp;#039; [Historical Article]&lt;br /&gt;
Medizinhist J 1975; 10(2):94-102&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Buch von C.&amp;amp;nbsp;Elgood aus dem Jahr 1952 über die persischen Wissenschaften wird ein gewisser Rhazes (Abû Bakr Muhammed Ibn Zakarîya Al-Râzî) erwähnt, der wahrscheinlich um das Jahr 900&amp;amp;nbsp;u.Z. gelebt hat. Er hatte eine Entzündung der Nasenschleimhaut beschrieben, die regelmäßig im Frühjahr zur Zeit der Rosenblüte aufgetreten sein soll. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde auch in Europa ein &amp;quot;Rosenfieber&amp;quot; beschrieben, das von der Jahreszeit abhängig war und die heute bekannte, typisch allergische Symptomatik zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ugii.net/umwelt/schriften/03-hw-aristokraten.html Allergie – eine Domäne der Aristokraten? Die historische Diskussion um die Ursache des Heuschnupfens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter behauptet sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Von den vehementen Impfbefürwortern und Gesundheitsbehörden ist in letzter Zeit immer öfter der Unfug zu lesen, dass Impfungen sogar vor Allergien schützen würden. In der DDR hätte es schließlich eine Impfpflicht gegeben und dort wären die Allergien wesentlich seltener gewesen. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass in der DDR Allergikerkinder gar nicht bzw. sehr zurückhaltend geimpft wurden, weil man um diese Zusammenhänge wusste!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aussage hätte Müller als mathematisch vorgebildeter Person der Zusammenhang auffallen müssen, dass epidemiologische Vergleiche zeigen, dass Allergien erst nach der &amp;quot;Wende&amp;quot; in der Bevölkerung der ehemaligen DDR signifikant zunahmen &amp;amp;ndash; zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen, bei zuvor annähernd 99% Durchimpfungsrate.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wären Impfungen für die Entstehung von Allergien ursächlich, hätten bei sinkender Impfrate auch die Allergien auf dem Gebiet der ehemaligen DDR abnehmen müssen. Es ist jedoch das Gegenteil eingetreten, die Häufigkeit von Allergien nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller versucht außerdem zu belegen, dass geimpfte Kinder häufiger an Allergien sowie &amp;quot;kleinen und großen Hirnerkrankungen&amp;quot; leiden, z.B. häufiger ADHS haben, einen Logopäden benötigen sowie Brillenträger sind. Dazu hat sie einfache Säulendiagramme aus den Rohdaten der KIGGS-Studie (Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kiggs.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; erstellt, die jedoch keine Aussage über die Signifikanz der Unterschiede zulassen und auch nicht wiedergeben, welche anderen Einflussfaktoren bestehen, die Allergien bzw. ADHS bedingen. Außerdem ist die Feststellung &amp;quot;Logopäde&amp;quot; ohne jegliche Aussagekraft, weil Kinder aus ganz unterschiedlichen Gründen, die man nicht zusammenfassen kann, einen Logopäden in Anspruch nehmen (Sprachverzögerungen unterschiedlicher Genese, z.B. aus neurologischen oder sozialen Gründen, bzw. bei Hörschäden, Stottern, Zahnfehlstellungen, Rachenfehlbildungen). Ebenso sieht es bei der Feststellung &amp;quot;Brillenträger&amp;quot; aus, da hier vor allem angeborene Fehlsichtigkeiten einfließen, die nicht auf eine Impfung zurückgeführt werden können. Die Diagramme sind deshalb völlig nichtssagend. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Allergien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ungeimpfte Kinder sind auch für die Gesellschaft ein Segen, weil sie die natürlichen und notwendigen Abläufe bei Infektionskrankheiten aufrechterhalten. Wenn alle künftigen Mütter wieder Masern bekommen dürfen, treten alsdann beispielsweise keine Säuglingsmasern mehr auf, die sehr schlimme Folgen haben können.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Impfstoffe können Genveränderungen bewirken! Die Schulmedizin gibt sogar zu, dass Viren Genveränderungen auslösen können. Und was ist in den Impfstoffen enthalten? Eben Viren, und diese auch noch genverändert, manipuliert&amp;#039;&amp;#039;. (Forum Impfen, 15.&amp;amp;nbsp;März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Kinderkrankheiten impfen lassen, sind also keinesfalls Schmarotzer, sondern ein Segen für die Allgemeinheit, weil dadurch der Impfschutz der Geimpften überhaupt erst aufrecht erhalten wird&amp;#039;&amp;#039;! (Forum Impfen, März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;eine feste Überzeugung, die sich mit meiner Lebenserfahrung und Beobachtung zu 100% deckt, ist die: jede Krankheit, auch eine sog. Infektion oder Krebs macht Sinn und es steckt eine wichtige Botschaft dahinter. Wir müssen unseren Kindern helfen, diese Botschaften möglichst frühzeitig zu erkennen, aufzulösen und die [[Selbstheilungskraft|Selbstheilungskräfte]] anzuregen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Viren sind nicht die Ursache der Infektionskrankheiten, allenfalls Informationsträger, die bei einer entsprechenden Disposition die Selbstheilungskräfte ankurbeln. Natürlich kann diese Heilreaktion sehr (zu) heftig ausfallen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch besteht aus Erregern, geschichtlich aus Bakterien. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wir sind mit den sog. Viren und Bakterien eng verwandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Angelika Müller|en=Angelika Müller|fr=Angelika Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Müller, Angelika}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Friedrich_Graf&amp;diff=163396</id>
		<title>Friedrich Graf</title>
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		<updated>2018-10-01T17:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: Neues Tätigkeitsfeld für Sohn Demian Graf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:FriedrichGraf.jpg|Friedrich Graf&amp;lt;ref&amp;gt;www.narayana-verlag.de/kinderkongress_2010.php&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Graf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1949) ist ein deutscher Arzt, radikaler [[Impfgegner]] und [[Homöopathie|Homöopath]] mit eigener Praxis mit Schwerpunkt Homöopathie in Plön (Schleswig-Holstein). Graf ist der Meinung, dass Impfungen &amp;quot;immer&amp;quot; krank&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/impfen.html&amp;lt;/ref&amp;gt; machen und für eine Vielzahl von chronischen Krankheiten verantwortlich seien. Graf beendete 1978 sein Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. 1984 wurde er mit einer Abhandlung zur Angina pectoris promoviert (Angina pectoris und ST-Senkung in Relation zur Koronarangiographie bei Patienten nach aorto-koronarer Bypass-Operation). Eine Facharztprüfung hat Graf nicht abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf impft angeblich seit ca. zehn Jahren nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;www.laschkolnig.com/impfungen_aus_ganzheitlicher_sicht/2_autoritaet/impfschaeden&amp;lt;/ref&amp;gt; Infektionskrankheiten sind seiner Ansicht nach harmlos und sogar nützlich für die Entwicklung des Immunsystems und er behauptet, Masern schützten sogar vor Krebs. Demzufolge wendet er sich besonders vehement gegen die Masernimpfung, die seiner Ansicht nach &amp;quot;unnatürlich, schädlich&amp;quot; ist und &amp;quot;beteiligt an vielen modernen Krankheiten (Allergien, Autoimmunkrankheiten, Krebs)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/masern.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Krankheiten, die nach Grafs Meinung durch Impfungen hervorgerufen werden, nennt er  z.B. Infekthäufungen, chronische Schleimhautanschwellungen in Nase, Ohr, Nasennebenhöhlen, Bronchien und Darm, bisweilen auch in den Harnwegen, Häufung von Ohrenentzündungen mit Folgen von Schwerhörigkeit, entzündliche Anschwellungen von Lymphknoten - &amp;quot;Polypen&amp;quot; im Rachenraum und als Mandelschwellungen aber auch Schlafstörungen, nervöse Störungen mit Auswirkungen auf die Schleimhäute, Haut (Neurodermitis), Atmung (Asthma, spastische Bronchitis) und Darm (Colitis), Nerven- Muskelkoordinationsstörungen mit Entwicklungsverzögerungen im Laufen, Sprechen und in der Kontrolle von Stuhl und Urin, Fieberkrämpfe, Epilepsie, Enzephalitis, geistige Leistungsstörungen, emotionale Abnormitäten, ADHS, z.T. plötzlicher Kindstod, alle Arten von Allergien, ungeklärter, aber vermuteter Beitrag zur Krebsentstehung, ungeklärter Anteil an chronischen Nervenkrankheiten (z.B. Multiple Sklerose, Masern, Amyotrophe Lateralsklerose, Polio) und z.T. Sterilität, Fehl- und Frühgeburten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zum Impfen sieht Graf das Nichtimpfen. Als Begründung nennt er nicht nur angebliche Impfschäden, sondern auch verschwörungstheoretisch vorgebrachte, angebliche Interessen der Pharmaindustrie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;altimpf&amp;quot;&amp;gt;www.sprangsrade.de/alternativen_zum_impfen.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei scheut er sich nicht, Eltern massiv zu verunsichern durch Aussagen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Durchgestandene Masern reduzieren nachweislich das Risiko Krebs! Rein statistisch könnte man heute die Frage formulieren: Krebs oder Masern? Wollen Sie lieber das Krebsrisiko durch Impfung erhöhen oder das Masernkomplikationsrisiko nach Impfverzicht für ihr Kind eingehen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Auch Wöchnerinnen und Stillende können sehr gut und hoch fiebern&amp;#039;&amp;#039; (Anm.&amp;amp;nbsp;d. Autors: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kindbettfieber Kindbettfieber]). &amp;#039;&amp;#039;Akutes Fieber ist nicht die Krankheit, sondern die Fähigkeit, Krankheit zu bewältigen und langfristig gewinnbringend zu nutzen. Nur: Allergiker und Krebskranke können nicht mehr richtig fiebern. Erlauben Sie sich also noch die saisonalen Grippen, um diese Fähigkeit wieder zu erlernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Krankheiten wie Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, FSME, Rotavirusinfektion, Grippe, Hepatitis&amp;amp;nbsp;A und&amp;amp;nbsp;B sind in ihrem Verlauf generell abhängig von der Immunlage, überwiegend harmlos und werden nur wegen den seltenen unzumutbaren Komplikationen beimpft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;altimpf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf ist Autor zahlreicher Bücher, in denen auf radikale und polemische Art unwissenschaftliche Anti-Impf-Propaganda verbreitet wird. So heißt es im Klappentext seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Impfen - die Entscheidung&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Impfen macht krank! Das ist auch beabsichtigt. Unklar und umstritten ist nur, wie sehr. Bis heute sind keine Studien von Ungeimpften gegen Geimpfte veranlasst worden, die viele unheilvolle Diskussionen beenden könnten. Man will es wohl nicht wissen. Das ganze Impfprogramm könnte zusammenbrechen. Da keiner richtig weiß, was nach der Spritze geschieht und nur Statistik zur Aussage gebracht wird, bleiben wichtige Fragen ungeklärt. Dass dann noch die Augen und Ohren verschlossen werden, wenn Betroffene Impffolgen einklagen, wenn Impfausweise bei Erkrankungen nicht angeschaut und bei anderen Untersuchungen nicht einbezogen werden, dann gute Nacht, moderne „Wissenschaft“. Dann können nur noch Propaganda, Werbung und Angstkampagnen helfen, die Umsätze zu steigern. So etwas funktioniert heute auf Kosten der Volksgesundheit! Impfungen sind Körperverletzungen, über die jeder für sich selbst und für seine Kinder mit entscheiden muss. Injektionen können nicht rückgängig gemacht werden. Was anschließend passiert, ist wenig beinflussbar. Hier sind frühzeitige Abwägungen gefragt, die nicht allein der Aufklärung durch die Herstellerfirmen überlassen werden können. Dabei haben wir heute ganz andere Nöte als die Impfkrankheiten. Bei Allergien, bei Rheuma und bei Krebs nützen die Impfungen nicht, sondern schaden und sind vermutlich hier in wesentlicher Mitverantwortung. Entscheiden müssen Sie selbst, wie Sie sich und Ihre Kinder heute gesund erhalten wollen. Die vorliegenden Ausführungen sollen Ihnen helfen, zu warten und zu schauen, wie anders und vorteilhaft die Entwicklung ohne Impfungen ist. Das bedarf eines gewissen Widerstandes, der aber stets und bei jeder Krankheiten notwendig ist. Man kann nicht früh genug anfangen, das zu trainieren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Bücher wurden im [[Sprangsrade Verlag]] veröffentlicht, dessen Geschäftsführerin Grafs Ehefrau Fenna ist. Daneben bietet Graf Seminare für Hebammen an, die er mit seinem Impfgegnertum indoktriniert.&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/seminare.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.barbaraklinik.de/fileadmin/bilder/st_barbara/PDF/Hammer%20Hebammentage%202010.pdf, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Graf heiratete die Niederländerin Fenna, welche sich in der [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Waldorfschule|Waldorfbewegung]] engagierte. Mir ihr hat er drei Kinder. &amp;lt;ref&amp;gt;www.grafgarten.de/impressum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines seiner Kinder arbeitete als Facharzt für Innere Medizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und ist seit dem 1. April 2018  als Facharzt in einer niedergelassenen Praxis tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drschwarting-kiel.de/index.php/Willkommen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.fgissler-fachbuch.com/shop/media/leseproben/impfent.pdf?XTCsid=76d35d2cedee8a52222e03c8c9d7d3b3&lt;br /&gt;
*Graf über die Schweinegrippe H1N1: www.sprangsrade.de/Schweinegrippe_Impfkritik.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Graf, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Claus_Fritzsche&amp;diff=159907</id>
		<title>Claus Fritzsche</title>
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		<updated>2018-06-02T21:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claus Fritzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1964 - 2014) war ein deutscher freiberuflicher Werbetexter, [[Spin Doctor]] in Sachen [[Alternativmedizin]], Autor und von der Pharmaindustrie gesponserter [[Homöopathie]]-Lobbyist. Der gelernte Betriebswirt bezeichnete sich als Medizin- und Wissenschaftsjournalist und betrieb mehrere Internetauftritte zu alternativmedizinischen und [[Esoterik|esoterischen]] Themen, darunter seit 2005 &amp;#039;&amp;#039;psychophysik.com&amp;#039;&amp;#039;, für das er Autoren wie [[Helmut Hille]] gewonnen hatte, und das homöopathiefreundliche &amp;#039;&amp;#039;H.Blog&amp;#039;&amp;#039;.  Von 2010 bis 2013 war er Redakteur eines Blogs, der an den Webauftritt des [[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.|Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte e. V. (DZVhÄ)]] angeschlossenen ist. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Angriffe gegen Kritiker der Alternativmedizin. Fritzsche lebte in Meerbusch bei Düsseldorf. Am 14. Januar 2014 nahm er sich das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten als Pharmalobbyist==&lt;br /&gt;
[[image:Fritzsche_CMW.jpg|Sponsoring von cam-media-watch durch Pharmafirmen aus dem Bereich Homöopathie (Juni 2012)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Fritzsche-SZ2.jpg|Artikel in der Süddeutschen Zeitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz2012&amp;quot;/&amp;gt;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Fritzsche war Betreiber des Pharmalobby-Blogs www.cam-media-watch.de, in dessen Impressum der Name von [[Harald Walach]] erscheint. Walachs Stiftungsprofessur wird finanziert von der Firma Heel, die Fritzsches CAM&amp;amp;nbsp;Media.Watch-Blog unterstützte. Der Blog von Walachs [[Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina|Institut für transkulturelle Wissenschaften]] wiederum verweist auf CAM&amp;amp;nbsp;Media.Watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenen Angaben zufolge sollte dieser PR-Blog Journalisten dienen, &amp;quot;die einen Blick hinter die Kulissen der wissenschaftlichen Erforschung von Naturheilverfahren, Komplementärmedizin sowie unkonventioneller Verfahren werfen wollen&amp;quot;, er sollte also Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Pseudomedizin leisten, vor allem der Homöopathie. Dazu wurde der Blog bis zum 31. Dezember 2012 von den Pharmafirmen [[Hevert Arzneimittel]] und [[Biologische Heilmittel Heel GmbH]], Baden-Baden jährlich mit insgesamt 38.000&amp;amp;nbsp;Euro gesponsert.&amp;lt;ref&amp;gt;www.cam-media-watch.de/?page_id=2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wala Heilmittel förderte ebenfalls Fritzsche. Die [[Weleda AG]] hatte schon im Juli ihr jährliches Sponsoring (€ 5.000) aufgekündigt, als bei facebook über die Vorgehensweise von Fritzsche berichtet wurde. Die [[DHU|Deutsche Homöopathie-Union]] (DHU-Arzneimittel GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG, Karlsruhe) stellte daraufhin ebenfalls ihre finanzielle Unterstützung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Opfer der Lobbykampagnen Fritzsches war z. B. Edzard Ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2012 erklärte Fritzsche, die auslaufende finanzielle Unterstützung seitens der Homöopathiefirmen sei lediglich eine &amp;quot;Anschubfinanzierung&amp;quot; seines Blogs gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;www.cam-media-watch.de/?p=13368 Aufruf am 30. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Juni 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz2012&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/homoeopathie-lobby-im-netz-schmutzige-methoden-der-sanften-medizin-1.1397617 Jens Lubbadeh: Homöopathie-Lobby im Netz - Schmutzige Methoden der sanften Medizin. Süddeutsche Zeitung, 30. Juni 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2012/07/01/homoopathie-lobbyisten-ohne-schamgrenzen/ Amardeo Sarma: Homöopathie-Lobbyisten ohne Schamgrenzen. GWUP-Blog, 1. Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; zufolge war Fritzsche für den DZVhÄ &amp;quot;offenbar für das Anschwärzen von Kritikern der Homöopathie zuständig&amp;quot;. Auf Anfrage hätten der DZVhÄ sowie mehrere Hersteller von Homöopathika bestätigt, dass sie die teils von Fritzsche selbst angebotenen, teils von ihm als Chefredakteur verantworteten und mit Texten bestückten Blogs finanziell förderten. Nach Erkenntnissen der SZ bestand eine Art Netzwerk zwischen der Münchner [[Neuraltherapie|Neuraltherapeutin]] Imke Plischko (Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Neuraltherapie IGNH), Claus Fritzsche und Harald Walach. Nicht mit journalistischen Prinzipien vereinbar sei beispielsweise eine der SZ vorliegende E-Mail, in der Fritzsche den Entwurf eines &amp;quot;Verriss-Artikels&amp;quot; über den Journalisten Max Rauner an sein Netzwerk mit der Bitte um &amp;quot;Prüfung von Inhalt und Stil&amp;quot; verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus dem Artikel in der SZ:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Arzneimittelhersteller finanzieren einen Journalisten, der die Kritiker ihrer Produkte anschwärzt - bei jedem herkömmlichen Pharmakonzern wäre dies ein Skandal [...] Fritzsches Sponsoren sind die bekanntesten Hersteller homöopathischer Kügelchen. Marktführer ist die DHU, eine Tochterfirma des Arzneimittelherstellers [[Dr. Willmar Schwabe GmbH &amp;amp; Co. KG|Schwabe]] (Kytta, Prostagutt, Tebonin) [...] Es geht nicht um kleine Summen: Der Gesamtumsatz aller Hersteller beträgt 400&amp;amp;nbsp;Millionen Euro, 100&amp;amp;nbsp;Millionen davon entfallen allein auf die DHU. Über den Gewinn schweigt sich die Firma aus. Fritzsche selbst sieht kein Problem im Sponsoring: &amp;quot;Mit allen Sponsoren bestehen nahezu identische Verträge&amp;quot;, teilt er auf Anfrage mit, &amp;quot;die mich zur Einhaltung relevanter Gesetze sowie weltanschaulicher, wissenschaftlicher und politischer Neutralität verpflichten und darüber hinaus die Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.&amp;quot; Auch Werbung für die Produkte sei ausgeschlossen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Für ein vom Anbieter als journalistisch-redaktionell gestaltetes Angebot im Sinne des §&amp;amp;nbsp;55 Abs.&amp;amp;nbsp;2 RStV angesehener Blog ist aber auch der Pressekodex zu berücksichtigen. Dort heißt es: &amp;quot;Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden.&amp;quot; Und weiter: &amp;quot;Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.&amp;quot; Zu der Frage, wie er das mit seinem Sponsoring vereinbare, nahm Fritzsche trotz zahlreicher Mails, in denen er juristische Schritte nicht ausschloss und &amp;quot;Suggestivfragen&amp;quot; kritisierte, inhaltlich bis heute nicht Stellung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Fritzsche betreibt noch weitere Seiten, auf denen er wissenschaftlich nicht anerkannte oder esoterische Therapien empfiehlt und Homöopathie-Kritiker anschwärzt, darunter Journalisten von Spiegel, Spiegel Online, Zeit, Süddeutsche Zeitung, Süddeutsche.de. Und natürlich immer wieder Edzard Ernst. Die Vorwürfe sind immer die gleichen: unseriöses Arbeiten, Inkompetenz, einseitige und verzerrte Darstellung von Fakten. Seine Seiten verlinkt Fritzsche untereinander, um ihr Google-Ranking zu erhöhen. Neben CAM&amp;amp;nbsp;Media.Watch gehören Fritzsche die Seiten www.psychophysik.com, www.neuraltherapie-blog.de und www.esowatch.org [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Juli 2012 auf den Facebook-Seiten von Weleda Kritik an CAM Media.Watch laut wurde, ließ der Weleda-Pressesprecher Theo Stepp erkennen, dass man sich von dem Blog trennen wolle&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Facebook/Weleda: &amp;#039;&amp;#039;Aufgrund der Debatte um das Blog CAM Media werden wir noch mehr als bisher auf Transparenz setzen, damit künftig keine Missverständnisse entstehen. Eine klare Trennung von Anzeigen und Redaktion ist uns wichtig. Wir sind am echten Austausch und Feedback interessiert. Das bisherige Blogsponsoring werden wir in diesem Falle sofort stoppen. Theo Stepp, Pressesprecher Weleda AG Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dieausrufer.wordpress.com/2012/07/09/weleda-und-die-weisheit-der-menschen/ Weleda und die Weisheit der Menschen. Die Ausrufer, 9. Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was wenig später auch umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Walach gibt Psiram und anderen Internetseiten, die kritisch über Fritzsches Praktiken berichtet hatten, und vor allem der Süddeutschen Zeitung eine Mitschuld am Tod von Fritzsche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:Fritzsche-Nachruf-von-Walach.jpg|Bildschirmfoto des Nachrufs von Harald Walach vom 24. Februar 2014]] auf seiner [http://harald-walach.de/2014/02/24/in-memoriam-claus-fritzsche/ privaten Internetseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten gegen Mobilfunk==&lt;br /&gt;
Claus Fritzsche war sehr wahrscheinlich auch als Benutzer &amp;quot;Handymania&amp;quot; im Mobilfunk-kritischen Forum Gigaherz unterwegs. Darauf deutet der Duktus der Postings und die unkritische Verlinkung und Lobhudelei für Artikel von Fritzsche. Ferner ist der Account seit Fritzsches Ableben nicht mehr aktiv. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=56657&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Claus Fritzsche und der Bundestag==&lt;br /&gt;
[[image:Fritzsche2.jpg|Irreführende Meldung von Fritzsche zur Homöopathie-Erfahrung der Abgeordneten des Deutschen Bundestags|300px|thumb]] &lt;br /&gt;
Am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 meldete Fritzsche in seinem H.Blog: &amp;quot;Homöopathie: 58%&amp;amp;nbsp;der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9325 H.Blog vom 7.&amp;amp;nbsp;Januar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich dabei auf eine Meldung des [[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.|Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)]] vom Dezember 2009. Die Meldung  war jedoch falsch, denn keineswegs wurde der Nachweis geführt, dass 58% der Bundestagsabgeordneten positive Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hatten. Es hatten nicht 360 von den 622 Bundestagsabgeordneten auf die Frage &amp;quot;Haben Sie eigene positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung?&amp;quot; mit Ja geantwortet. Vielmehr hatten nur 61&amp;amp;nbsp;Abgeordnete überhaupt auf die Anfrage der Homöopathen geantwortet (9,8%), und davon hatten 35&amp;amp;nbsp;mit Ja geantwortet (6%&amp;amp;nbsp;aller Abgeordneten).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scienceblogs.de/plazeboalarm/index.php/58-der-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-haben-positive-erfahrungen-mit-einer-homoopathischen-behandlung/ Markus Anhäuser: &amp;quot;58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung&amp;quot;. ScieneceBlogs, 8. Februar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontroversen mit Wikipedia, GWUP, Psiram (EsoWatch) und anderen==&lt;br /&gt;
[[image:GWUP-Freimaurer.jpg|Logo des GWUP-Blogs, das von Claus Fritzsche als vermeintlicher Beweis für [[Freimaurer|Freimaurerei]] und [[Esoterik]] beim Skeptikerverein GWUP angesehen wurde. Zitat Fritzsche: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Man beachte nur die an ein Freimaurer-Symbol erinnernde Grafik oben links im Blog des Vereins GWUP. Diese Symbolik und der reißerische Stil des Blogs und seiner Kommentatoren unterscheidet sich kaum von dem, was manche „esoterischen“ Weltverschwörungs- und Weltuntergangsgruppen in die Welt setzen. Man sieht förmlich den Schaum vorm Mund.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;|300px|left|thumb]] &lt;br /&gt;
[[image:Fritzsche Rumsfeld2.jpg|Erläuterungen von Claus Fritzsche zu Artikeländerungen bei der deutschen Wikipedia unter dem Pseudonym &amp;quot;Rumsfeld-2&amp;quot;. Laut Fritzsche seien die Änderungen private &amp;quot;Edit-Experimente&amp;quot; gewesen. Die Wikipedia sah darin keine reguläre Autorentätigkeit und sperrte Fritzsche wegen &amp;quot;Vandalismus&amp;quot;.|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Claus Fritzsche Psiram.jpg|Erfundene Nachricht von Fritzsche in einem Psiram-kritischen Blog (3. Dezember 2012)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Usernamen Rumsfeld-2 versuchte Fritzsche, seine persönlichen Ansichten über Homöopathie in Artikeln der Wikipedia zu integrieren, ohne sich dabei auf valide Quellen gemäß der Wikipedia-Richtlinien stützen zu können. Dabei versuchte er auch, Links auf seine Webseite psychophysik.com platzieren. Als ihm das nicht gelang, verlegte er sich darauf, die gesamte Wikipedia zu verunglimpfen und in seinem Blog entsprechende [[Verschwörungstheorie]]n zu verbreiten. Seine Wikipedia-Aktivitäten endeten im August 2007 mit seiner Sperrung wegen Vandalismus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Rumsfeld-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: 16:46, 21.&amp;amp;nbsp;Aug. 2007 Achim Raschka (Diskussion | Beiträge) sperrte „Rumsfeld-2 (Diskussion | Beiträge)“ für den Zeitraum: Unbeschränkt (Erstellung von Benutzerkonten gesperrt) (Verstoß gegen keine persönlichen Angriffe: Meinungsmache gegen einzelne Mitarbeiter und Verbreitung schwachsinniger Verschwörungstheorien, siehe http://openpr.de/news/153137/Wikipedia-im-Privateigentum-von-Nin)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Sperrung macht er Nina Gerlach verantwortlich, damals Vorstandsmitglied von Wikimedia Deutschland&amp;amp;nbsp;e.V., und verfolgte sie im Internet, indem er ihre vorgeblichen Verfehlungen in seinem H.Blog veröffentlichte und bei OpenPR ein entsprechendes Statement publizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.openpr.de/pdf/153137/Wikipedia-im-Privateigentum-von-Nina-Gerlach.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erklärte Fritzsche, dass seine Artikeländerungen bei der deutschen Wikipedia unter dem Pseudonym Rumsfeld-2 private &amp;quot;Edit-Experimente&amp;quot; gewesen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzsche war ausgesprochener Ablehner der [http://de.wikipedia.org/wiki/GWUP Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)]. Er bezeichnete die GWUP als &amp;quot;Gruppierung atheistischer Fundamentalisten&amp;quot; und warf ihr vor, &amp;quot;esoterisch&amp;quot; bzw. &amp;quot;pseudowissenschaftlich&amp;quot; und &amp;quot;naiv&amp;quot; vorzugehen. Als einen beweiskräftigen Hinweis auf das von ihm gemeinte &amp;quot;Esoterische&amp;quot; an der GWUP meinte er eine Logo-Grafik der GWUP erkannt zu haben, die ihn an ein [[Freimaurer|&amp;quot;Freimaurer-Symbol&amp;quot;]] erinnerte. Hinter dem Verein GWUP sah Fritzsche eine Art Verschwörung, zu der er auch Psiram (früher &amp;#039;&amp;#039;EsoWatch&amp;#039;&amp;#039;) zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;www.psychophysik.com/h-blog/?p=81&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2009 war Fritzsche mit [[Rolf Finkbeiner]] und [[Hans Weidenbusch]] Urheber einer Anti-EsoWatch-Kampagne. Im März 2009 verlegte er seine Aktivitäten gegen die GWUP und Nina Gerlach aus seinem H.Blog in eine Ausgründung namens GWUP.WATCH&amp;lt;ref&amp;gt;http://gwup-skeptiker.blogspot.com&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche er durch anonyme &amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot; begleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://pressemitteilung.ws/user/22028/track&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Autoren von scienceblogs.de, unter anderem Ulrich Berger und Florian Freistetter, wurden von Fritzsche &amp;quot;beobachtet&amp;quot;. Für Beschuldigungen gegen Psiram setzte er seinen schon länger bestehenden Blog Promed.Watch ein&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat von promedwatch.blogspot.de: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In diesem Weblog dreht sich alles um die Organisation Promed e.V. (Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen) und ihre Verbindungen zum Internet-Portal Esowatch.com. Esowatch.com steht im Verdacht, im Schutz der Anonymität zum Teil schwere Straftaten begangen zu haben und weiter zu begehen. Ziel von Promed.Watch ist es, strafrechtlich und privatrechlich relevante Rechtsverstöße zu dokumentieren und die Identität der Esowatch-Autoren, -Administratoren und -Herausgeber gemäß § 32 StGB (Notwehr) preiszugeben.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sich ursprünglich nur gegen den Verein &amp;#039;&amp;#039;Promed e.V. Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039; richtete. Auf GWUP.WATCH und Promed.Watch schrieb Fritzsche unter dem Pseudonym &amp;quot;Rajiv Singh&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2013 richteten sich sich seine Angriffe vor allem gegen den für den SPIEGEL tätigen Journalisten Markus Grill,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelblog/markus-grill-ein-watchblog-als-pranger-a-887528.html Markus Grill: Ein Watchblog als Pranger. Spiegelblog, 7.3.2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; der 2010 einen kritischen Artikel zur Homöopathie verfasst und sich später kritisch zum Projekt [[Wiki-Watch]] von Wolfgang Stock geäußert hatte (Stock steht im Verdacht, Wikipedia-Artikel zugunsten des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis verändert zu haben). Im Februar 2013 richtete Fritzsche eigens einen Blog mit dem Titel &amp;quot;Faktencheck Markus Grill&amp;quot; bzw. &amp;quot;Markus-Grill-Watch&amp;quot; ein. Der letzte Eintrag stammt vom 10. Januar 2014. Mit einem weiteren, Mitte 2013 angelegten Blog namens &amp;quot;netzwerk recherche Watchblog&amp;quot; versuchte Fritzsche, vor allem der journalistischen Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;netzwerk recherche e.V.&amp;#039;&amp;#039; Fehlverhalten nachzuweisen, bei der Markus Grill Mitglied im Vorstand ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Fehler in Artikeln der genannten Autoren oder der GWUP oder im Psiram-Wiki hat Fritzsche nie benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bet-Service und andere kommerzielle Projekte==&lt;br /&gt;
Fritzsche machte von sich reden, als er im Mai 2005 eine [[Fernheilung|Fernheil]]-Marktlücke auf dem [[Psychomarkt]] entdeckt zu haben glaubte: Den Gesundbet-Service &amp;#039;&amp;#039;Lassen Sie Menschen für sich beten&amp;#039;&amp;#039;, als &amp;#039;&amp;#039;Projekt WIR&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psychophysik.com/html/e10-projektwir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, deklariert als Experiment und zusammen mit dem Schweizer [[Geistheilen|Geistheiler]] und [[MLM]]ler [[Perry Fehr]] organisiert. Nach Angabe einer E-Mailadresse und kostenloser Registrierung sollten andere Benutzer (also nicht Fritzsche selbst) sodann für den Registrierten beten. Zitat Projekt WIR: &amp;quot;Unter &amp;quot;beten&amp;quot; verstehen wir hier, dass Sie sich für alle am Projekt WIR teilnehmenden Menschen etwas wünschen. Wie genau Sie das machen, das bleibt alleine Ihnen überlassen.&amp;quot; Offenbar sollte Fritzsches Gratis-Betprodukt später &amp;quot;zur Abdeckung der laufenden Kosten&amp;quot; kostenpflichtig werden. Der kommerzielle Erfolg scheint ausgeblieben zu sein, denn ab Januar 2009 wurde das WIR-Projekt nur noch von seinem Partner Perry Fehr weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Partnern betrieb Fritzsche ein &amp;#039;&amp;#039;Netzwerk Claus Fritzsche Mentaltraining&amp;#039;&amp;#039; zur Vermarktung von [[Mentaltraining]]-Angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ohne Spitzenplätze bei Google wirft das Denunziations-Geschäft allerdings nur wenig Ertrag ab.&amp;#039;&amp;#039; (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Psychophysik 2.0]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/homoeopathie-lobby-im-netz-schmutzige-methoden-der-sanften-medizin-1.1397617 Jens Lubbadeh: Homöopathie-Lobby im Netz - Schmutzige Methoden der sanften Medizin. Süddeutsche Zeitung, 30. Juni 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Fritzsche&lt;br /&gt;
*http://www.sales-and-marketing.biz/&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/component/content/article/303-kritiker-der-gwup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogs==&lt;br /&gt;
* [http://edzardernst.com/2014/03/thoughts-about-claus-fritzsches-suicide/ Edzard Ernst: Thoughts about Claus Fritzsche’s suicide. edzardernst.com, 1 März 2014]&lt;br /&gt;
* [http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2014/02/25/claus-fritzsche-1964-2014/ Ulrich Berger: Claus Fritzsche 1964 – 2014. ScienceBlogs, 25. Februar 2014]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelblog/markus-grill-ein-watchblog-als-pranger-a-887528.html Markus Grill: Ein Watchblog als Pranger. Spiegelblog, 7.3.2013]&lt;br /&gt;
* [http://blog.psiram.com/2012/07/edzard-ernst-uber-little-h/ Edzard Ernst über „Little H“. Psiram-Blog, 21. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://blog.gwup.net/2012/05/02/mietmauler-und-co/ Bernd Harder: “Mietmäuler” und Co. GWUP-Blog, 2. Mai 2012]&lt;br /&gt;
* [http://blog.gwup.net/2012/07/01/homoopathie-lobbyisten-ohne-schamgrenzen/ Amardeo Sarma: Homöopathie-Lobbyisten ohne Schamgrenzen. GWUP-Blog, 1. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://www.internet-law.de/2012/07/gesponsertes-blog.html Thomas Stadler: Gesponsertes Blog. Internet-Law, 3. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://www.quackometer.net/blog/2012/07/german-homeopathy-companies-pay-journalist-who-smears-uk-academic.html Andy Lewis: German Homeopathy Companies Pay Journalist who Smears UK Academic. Quackometer, 16. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://www.giornalettismo.com/archives/438939/i-furbetti-dellomeopatia/ I furbetti dell’omeopatia. Giornalettismo, 30. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://blogs.elcorreo.com/magonia/2012/07/17/laboratorios-homeopaticos-alemanes-compran-a-un-periodista-para-que-calumnie-a-un-cientifico-critico/ Luis Alfonso Gámez: Laboratorios homeopáticos alemanes compran a un periodista para que calumnie a un científico crítico. magonia, 17. Juli 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fritzsche, Claus}}&lt;br /&gt;
[[category:Esoteriker]]&lt;br /&gt;
[[category:Lobbyist]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Wikipediagegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Qanon&amp;diff=159886</id>
		<title>Qanon</title>
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		<updated>2018-06-02T11:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Qanon.jpg|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Qanon-2.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Qanon-3.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Qanon-4.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qanon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Q-anon) ist der Name eines Unbekannten oder einer Gruppe Unbekannter, die auschließlich über Blogs im Internet [[Verschwörungstheorie]]n und bislang stets nicht eingetretene Prophezeiungen verbreitet. Der Inhalt der Verschwörungstheorien dreht sich um Überzeugungen, die dazu geeignet scheinen, nur in der US-amerikanischen rechten Szene Anklang zu finden. Die Texte sind in einer Art kryptischen Sprache verfasst, die wie bei [[Horoskop]]en dem [[Barnum-Effekt]] Raum lässt. Durch die Unbestimmheit der Aussagen lassen sich die Angaben schwer oder gar nicht verifizieren, es handelt sich demnach zumeist um nicht falzifizierbare Aussagen, die von unkritischen Lesern geglaubt werden müssen, und in der erkennbaren Zielgruppe auf Hoffnungen, und somit auf Akzeptanz stossen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet wurden die Texte zuerst über den Blog 4chan, zunächst vor allem in Form von unbeantworteten Fragen. Später wurden die Verlautbarungen nach 8chan verlegt, mit Weiterbreitung über Reddit, Youtube, Twitter und rechtsoffenen Foren und Blogs, auch in deutscher Sprache. Auch [[Alex Jones]] (infowars) gehört zu den Verbreitern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.infowars.com/treason-qanon-exposes-obama-hillary-16-year-coup-detat-plan/&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA gehört die Schauspielerin und Trump-Unterstützerin Roseanne Barr zu den regelmässigen Weiterverbreitern der Qanon-Texte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte werden zumeist schnell über Foren und Blogs der rechten Szene weiterverbreitet und in andere Sprachen übersetzt. So kursieren mittlerweile auch zahlreichen Qanon-Texte in deutscher Sprache, die jedoch im deutschsprachigen Raum zwar weiterverbreitet werden, aber bisher kaum auf erkennbare Resonanz stießen. Ausnahmen sind [[Oliver Janich]], ein deutscher Qanon-Verbreiter namens Michael Maier aus Bayreuth sowie das Freigeist-Forum von [[Jo Conrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beginn lässt sich auf den 28. Oktober 2017 datieren, als die Mitteilung &amp;quot;Calm Before the Storm&amp;quot; (Ruhe vor dem Sturm) bei 4chan erschien&amp;lt;ref&amp;gt;4chan, thread CBTS (Calm Before The Storm)&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit Bezug auf eine Äußerung von Donald Trump vom 6. Oktober 2017 (wohlgemerkt: drei Wochen nach Trump und nicht davor). Trumps unbestimmte Worte waren:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;TRUMP: “You guys know what this represents? ... Maybe it’s the calm before the storm.”&amp;lt;br&amp;gt;REPORTER: &amp;quot;What storm Mr. President?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;TRUMP: &amp;quot;You&amp;#039;ll find out.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erscheinen von Qanon treten vermehrt Fake-Anon Texte und Trittbrettfahrer im Internet auf. Zu nennen sind beispielsweise MegaAnon oder WH Anon. In deutschsprachigen angeblichen Qanon-Texten fallen bisweilen Texte auf, die steigende Goldkurse ankündigen und tatsächlich von den zahlreichen [[Truther]]-szeneaktiven Goldhändlern zu stammen könnten, die von Prepperängsten profitieren. Neben Trittbrettfahrern treten inzwischen auch zahlreiche Personen auf, die behaupten die Qanon-Texte in irgendeiner gewünschten Weise deuten zu können.&lt;br /&gt;
==Qanon==&lt;br /&gt;
Zur Identität von Qanon wird nichts mitgeteilt, wobei der Buchstabe Q möglicherweise auf eine behauptete Sicherheitseinstufung hindeuten soll, daher auch die Bezeichnung &amp;quot;Q-clearance patriot&amp;quot;. Die verbreiteten Behauptungen und Prophezeiungen sind jedoch so formuliert, dass der Leser den Eindruck gewinnen soll, dass es sich um eine Person oder einen Personenkreis aus dem Umfeld des amerikanischen US-Präsidenten handeln könne. Ausnahmslos wird Trump in ein positives Licht gestellt und vor Kritik in Schutz genommen. Der anonyme Autor Qanon ist auch Autor eines Buchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwörungstheorien und Prophezeiungen==&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Texte sind im Duktus ähnlich wie die bekannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Pizzagate Pizzagate-Verschwörungstheorie] aufgezogen. Ohne überprüfbare Belege zu nennen, werden insbesondere Politiker der amerikanischen demokratischen Partei, aber auch liberale Politiker der republikanischen Partei regelmäßig bestimmter Straftaten beschuldigt. Durch ständige Wiederholungen über mehrere Jahre hinweg wird Lesern auf diese Weise suggeriert, dass trotz völlig fehlender Beweise etwas &amp;quot;dran&amp;quot; sein müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den veröffentlichten vagen Prophezeiungen gehört eine verbreitete Geschichte, nach der am Thanksgiving-Feiertag in den USA Massenverhaftungen von Personen eines verhassten so genannten deep state (tiefer Staat) stattfinden würden, im Rahmen einer &amp;quot;Operation Drumstick&amp;quot;. Zu den Verhafteten sollen Hillary und Bill Clinton sowie Senator John McCain gehören. Tatsächlich seien sie heimlich festgenommen worden, und ihre elektronische Fussfesseln würden durch Beinschienen unentdeckbar gemacht. Dies entspricht der so genannten [[Fußschienen-Verschwörungstheorie]]. Die tatsächlichen Verletzungen, die zum Gebrauch der Fußschienen führten, werden nicht erwähnt. Auch solle die CIA durch amerikanische Truppen besetzt werden. Desweiteren sollen 10.000 versiegelte Anklagen existieren, die zu einem bestimmten Datum verfolgt würden. Verbreitet wurde auch, dass US-Präsident Trump heimlich 1500 Politiker habe verhaften lassen, die Kindesmißbrauch begangen hätten. Diese unbelegte Qanon-Prophezeiung stammte ursprünglich von einer Falschmeldung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2018/03/31/the-conspiracy-theory-behind-a-curious-roseanne-barr-tweet-explained/?utm_term=.40432878dc4c&amp;lt;/ref&amp;gt; der konservativen Autorin Liz Crokin im Jahre 2017: &amp;#039;&amp;#039;“Why the MSM Is Ignoring Trump&amp;#039;s Sex Trafficking Busts”&amp;#039;&amp;#039;. Ein in Las Vegas begangenes Massaker sei in Wirklichkeit durch eine Gruppe aus Saudi-Arabien und Mitgliedern der Clinton Familie begangen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 2017 wurde ein genauer beschriebenes zukünftiges Szenario verbreitet, welches sich - wie andere Behauptungen auch - sich eindeutig nicht einstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;1. November 2017:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q Clearance Patriot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My fellow Americans, over the course of the next several days you will undoubtedly realize that we are taking back our great country (the land of the free) from the evil tyrants that wish to do us harm and destroy the last remaining refuge of shining light. On POTUS’ order, we have initiated certain fail-safes that shall safeguard the public from the primary fallout which is slated to occur 11.3 upon the arrest announcement of Mr. Podesta (actionable 11.4). Confirmation (to the public) of what is occurring will then be revealed and will not be openly accepted. Public riots are being organized in serious numbers in an effort to prevent the arrest and capture of more senior public officials. On POTUS’ order, a state of temporary military control will be actioned and special ops carried out. False leaks have been made to retain several within the confines of the United States to prevent extradition and special operator necessity. Rest assured, the safety and well-being of every man, woman, and child of this country is being exhausted in full. However, the atmosphere within the country will unfortunately be divided as so many have fallen for the corrupt and evil narrative that has long been broadcast. We will be initiating the Emergency Broadcast System (EMS) during this time in an effort to provide a direct message (avoiding the fake news) to all citizens. Organizations and/or people that wish to do us harm during this time will be met with swift fury – certain laws have been pre-lifted to provide our great military the necessary authority to handle and conduct these operations (at home and abroad).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
POTUS will be well insulated/protected on AF1 and abroad (specific locations classified) while these operations are conducted due to the nature of the entrenchment. It is time to take back our country and make America great again. Let us salute and pray for the brave men and women in uniform who will undertake this assignment to bring forth peace, unity, and return power to the people.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It is our hope that this message reaches enough people to make a meaningful impact. We cannot yet telegraph this message through normal methods for reasons I’m sure everyone here can understand. Follow the questions from the previous thread(s) and remain calm, the primary targets are within DC and remain at the top (on both sides). The spill over in the streets will be quickly shut down. Look for more false flags — stay alert, be vigilant, and above all, please pray.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“For God so loved the world that he gave his one and only Son, that whoever believes in him shall not perish but have eternal life. Love is patient, love is kind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
God bless my fellow Americans.&lt;br /&gt;
4,10,20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Fußschienen-Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Q anon: The Secrets behind the Secrets, Buch, CreateSpace Independent Publishing Platform (Februar 2018)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://en.wikipedia.org/wiki/QAnon&lt;br /&gt;
*https://www.nytimes.com/2018/04/06/opinion/qanon-trump-conspiracy-theory.html (und https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2018/03/31/the-conspiracy-theory-behind-a-curious-roseanne-barr-tweet-explained/?utm_term=.40432878dc4c)&lt;br /&gt;
*https://rationalwiki.org/wiki/The_Storm&lt;br /&gt;
*http://nymag.com/selectall/2017/12/qanon-4chan-the-storm-conspiracy-explained.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Verein_IN-ES&amp;diff=159817</id>
		<title>Verein IN-ES</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Verein_IN-ES&amp;diff=159817"/>
		<updated>2018-05-31T16:02:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Marion Kammer.jpg|Marion Kammer|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IN-ES&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (IN-ES - Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug) ist ein [[Impfgegner]]ischer Verein nach Schweizer Recht mit Sitz in CH-9470 Buchs. Der Verein hat auch einen Sitz in Deutschland (D-93149 Nittenau). Mitglieder des Vereins IN-ES gehen davon aus, dass in zahlreichen Fällen von Impfschäden von Behörden fälschlich ein so genanntes Schütteltrauma bei Kleinkindern festgestellt werde, was dann zum Sorgerechtsentzug und Kindsentzug führe. Der Verein gibt auch ein entsprechendes Buch heraus mit dem Titel &amp;quot;Schütteltrauma – Gewaltanwendung oder Impffolge?&amp;quot;. Das Buch wird über einen [[Netzwerk Impfentscheid|Verlag Netzwerk Impfentscheid]] vertrieben, der oder die Autoren werden nicht genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorstand des Vereins finden sich [[Impfgegner]]. Vereinsvorsitzende ist die Deutsche Marion Kammer, eine Sozialpädagogin mit zwei ungeimpften Söhnen. Kammer ist davon überzeugt dass sämtliche Symptome eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtteltrauma Schütteltraumas] (engl. &amp;#039;&amp;#039;shaken baby syndrome&amp;#039;&amp;#039; - SBS) mit angeblichen &amp;quot;Impffolge&amp;quot;-Symptomen identisch seien. Sie nennt als Symptome Hirnschwellung, Hirnblutung, Krampfanfälle, Atemprobleme und Apathie. Tatsächliche Schütteltraumata im Rahmen von Kindesmisshandlungen beinhalten mittels bildgebender Verfahren wie Computer- und Magnetresonanztomographie darstellbare subdurale Hämatome, diffuses axonales Trauma, Scherverletzungen, Parenchymblutungen, Kontusionen als auch Kopfhämatome bei unklarer bzw. zweifelhafter Anamnese. Ein weiteres typisches (85% der Fälle) Symptom sind Einblutungen in die Retina (Netzhaut) sowie Papillenödeme, die von einem Augenarzt diagnostiziert werden können. Das Klinikmanual Kinder- und Jugendpsychiatrie von Fegert u. Kölch gibt an, dass das &amp;#039;&amp;#039;shaken baby syndrom&amp;#039;&amp;#039; (SBS) zu den häufigsten Todesursachen im 1. und 2. Lebensjahr gehört. Das langanhaltende Schreien gehört dabei zu den Risikofaktoren für die spätere Misshandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des Vorstands des Verein sind [[Daniel Trappitsch]], [[Rolf Kron]] und Sabine Neugebauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Medizinlaie, Buchautor, Filmemacher, Impfgegner und [[HIV/AIDS-Leugnung|HIV-AIDS Leugner]] [[Michael Leitner]] ist ebenfalls ein Anhänger der Hypothese, dass Behörden das kindliche Schütteltrauma und Impfschäden verwechseln würden. Er produzierte 2017 den Film &amp;quot;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;quot;, der auch im Paket mit einen thematisch identischen Buch verkauft wird. &lt;br /&gt;
==Schütteltraumafälle die als Impfschaden bezeichnet wurden==&lt;br /&gt;
*2012: Fall des Kindes Leon. Im Dezember 2012 wurde der Vater (Andreas S.) des damals drei Monate alten Leon zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er laut eigenem Geständnis seinen Sohn geschlagen und fast tot geschüttelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/drei-monate-alten-sohn-geschuettelt-schockierendes-gestaendnis-1.1542524&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Leon hatte geschrien und ließ sich nicht beruhigen. Der Vater reagierte darauf mit Schlägen und dem Schütteln des Kindes, bis es leblos zusammensackte. Der Vater führte eine Mund-zu-Mund Beatmung durch und rief den Arzt. Das Kind konnte gerettet werden und offenbar geht es ihm inzwischen wieder gut (mit ein Grund für das milde Urteil). Vor Gericht räumte der Angeklagte auch ein, dass er seinen Sohn bereits zwei Wochen zuvor schon einmal geschüttelt hatte. Auch dabei war es zu Blutungen im Kopf des Kindes gekommen, wie ein Rechtsmediziner feststellte. Im Krankenhaus verschwieg der junge Mann, dass er das Kind misshandelt hatte und behauptete: Es ist ein Impfschaden. Die Impfgegner Michael Leitner und Daniel Trappitsch versuchten diesen Kriminalfall für ihre Impfgegnerschaft zu nutzen. In einem 15 Minuten dauernden Video wird Andreas S. als das Opfer dargestellt. In Wirklichkeit hätte das Kind einen Impfschaden erlitten und der Kindsvater werde nun von den Behörden terrorisiert, die Mutter des Kindes hätte sich von ihm auf richterliche Anordnung trennen müssen. Als Expertin tritt im Film der Medizinlaie [[Angelika Müller]] (vormals Kögel-Schauz) auf, die als Softwareentwicklerin keinerlei Kompetenzen als medizinische Gutachterin hat.&lt;br /&gt;
*Alan Yurko (geb. 1969) wurde 1999 in den USA wegen Mordes (manslaughter) an seinem zehn Wochen alten Sohn Alan Ream zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. 2005 wurde er nach sechs Jahren Haft entlassen. Im Prozess wurde beim verstorbenen Kind ein subdurales Hämatom, Einblutungen in die Augen, Rippenbrüche und Schürfwunden am Kopf festgestellt. Yurko gab zu das Kind an den Füßen gehalten zu haben und geschlagen zu haben, kurz bevor es starb. Alan Yurko war zuvor bereits als bewaffneter Einbrecher zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Amerikanische Impfgegner organisierte eine Free Yurko Kampagne und stellten die Behauptung auf, dass das Kind an einer Nebenwirkung einer Impfung verstorben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://respectfulinsolence.com/2012/02/07/the-vilest-antivaccine-lie-that-wont-die/ (englisch)&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Klaus_Hartmann&amp;diff=159795</id>
		<title>Klaus Hartmann</title>
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		<updated>2018-05-31T02:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Aktivitäten */ +Mitwirkung in Leitners Filmen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hartmann.jpg|Klaus Hartmann|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Hermann Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 13. April 1960, Wiesbaden) ist ein deutscher promovierter Arzt und [[Impfkritik]]er aus Wiesbaden. Hartmann studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er erhielt 1988 seine Approbation und war daraufhin als Assistenzarzt in der Chirurgie bis 1993 tätig. Anschließend promovierte Hartmann am Paul-Ehrlich-Institut&amp;amp;nbsp;(PEI).&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Erfassung und Bewertung unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen - Diskussion der Spontanerfassungsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts 1987 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von August 1993 bis Mai 2003 war er wissenschaftlicher Angestellter des PEI und dort zuständig für die Risikobewertung von Impfstoffen. Anschließend war er ein Jahr lang für die Covidence GmbH in Eschborn als Senior Medical Advisor in Pharmacovigilance tätig. Nach seinem Ausscheiden bei der Covidence GmbH arbeitete Hartmann als selbständiger Experte für Impfstoffsicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Medizinisch-wissenschaftliches Gutachten vom 11.12.2012 für das Sozialgericht Dresden, Seite 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell (2018) ist Hartmann als Arbeitsmediziner in Frankfurt a.M. tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von Hartmann am 16.03.2018 in Dresden-Radebeul beim Elternverein „Impfaufklärung Radebeul e.V., www.youtube.com/watch?v=WGvO2PdMgRk, 00:07:30ff und 1:09:00ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit seinem Ausscheiden beim PEI vertritt Hartmann zunehmend impfkritische Positionen und tritt auch bei Veranstaltungen von ausgesprochenen [[Impfgegner]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der deutsche Arzt Klaus Hartmann ist nicht mit dem gleichnamigen Klaus Hartmann des deutschen Freidenker-Verbands zu verwechseln.&lt;br /&gt;
==Gutachter für Impfschäden==&lt;br /&gt;
Ab 2004 betrieb Hartmann in Wiesbaden eine Zeitlang eine &amp;quot;Privatärztliche Praxis für Fragen zur Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung&amp;quot;. Er bietet Gutachten für Personen an, die glauben, dass sie selbst oder Angehörige durch Impfstoffe einen Schaden erlitten hätten. Er bezeichnete sich als einen der meist beschäftigten gerichtlichen Gutachter zur Feststellung möglicher Impfschäden und gab an, pro Jahr etwa 60&amp;amp;nbsp;bis 70&amp;amp;nbsp;Gutachten für Gerichte zu erstellen. Auf seiner inzwischen gelöschten Website&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Die%20Praxis.html&amp;lt;/ref&amp;gt; warb Hartmann für seine Dienstleistungen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Profitieren Sie von dieser in Deutschland (und vermutlich ganz Europa) einmaligen Expertise unserer Praxis. Glauben Sie nicht unbedingt sofort die Aussage, dass etwas &amp;quot;mit der Impfung nichts zu tun hat&amp;quot;. Auch moderne Impfstoffe haben Nebenwirkungen, oft harmlose und sehr selten schwere. Aber genau diese müssen auch als impfbedingt erkannt werden, sonst ändert sich der &amp;quot;wissenschaftliche Kenntnisstand&amp;quot; nie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer weiteren Seite seines Webauftritts&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Gutachten.html&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte man jedoch erfahren, dass seit 2004 offenbar kein Prozess um vermeintliche oder tatsächliche Impfschadenfälle abgeschlossen wurde, an dem Hartmann als Gutachter involviert ist, da alle Verfahren noch liefen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Seit der Gründung der Praxis für Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung wurde Dr.&amp;amp;nbsp;Hartmann von obersten Sozialgerichten in einigen sehr komplexen und langwierigen Verfahren als Gutachter ernannt. Diese Verfahren sind alle noch nicht abgeschlossen, weshalb hier noch nicht über die Ausgänge berichtet werden kann.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haltung zur Impfgegnerschaft==&lt;br /&gt;
Hartmann sagt, er habe er prinzipiell nichts gegen Impfungen und habe &amp;quot;selbstverständlich&amp;quot; seine Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln immunisieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32060868.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch empfehle er eine Fünffachimpfung im ersten Lebensjahr (Tetanus, Diphtherie, Polio, Hib und Keuchhusten) sowie später die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Andererseits verbreitet er die klassische Impfgegner-Behauptung, dass ein Nutzen von Impfungen noch nicht eindeutig belegt ist, nennt Werbung für Impfungen &amp;quot;Propaganda-Kampagnen&amp;quot; und deutet an, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) von der pharmazeutischen Industrie beeinflusst sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfung-geldgeschaeft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmann kritisiert insbesondere bestimmte Zusatzstoffe in Impfstoffen, vor allem die Verwendung des quecksilberhaltigen Konservierungsstoffes [[Thiomersal]], der seiner Ansicht nach Auslöser von Erkrankungen wie&lt;br /&gt;
* Autismus,&lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörungen und&lt;br /&gt;
* minimal cerebraler Dysfunktionen&lt;br /&gt;
sei. Tatsächlich gibt es diese angeblichen Zusammenhänge nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/111/3/674&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675592,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Hartmann ist häufiger Interviewpartner in den Massenmedien zum Thema Impfen. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Impf-Symposium&amp;#039;&amp;#039;, das von [[Hans Tolzin]] veranstaltet wird, hielt Hartmann einen Vortrag. 2006 trat er zusammen mit den Impfgegnern [[Johann Loibner]] (Berufsverbote 2005 sowie 2009-2013) und [[Angelika Kögel-Schauz]] auf einem Impfsymposium einer &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; in Gauting auf. Im Mai 2009 trat Hartmann zusammen mit [[Martin Hirte]] auf einer Jahresversammlung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte&amp;amp;nbsp;e.V. auf und im gleichen Monat zusammen mit der impfgegnerischen [[Alternativmedizin]]erin [[Juliane Sacher]] beim &amp;#039;&amp;#039;Impfsymposium 2009&amp;#039;&amp;#039; der oben genannten &amp;quot;Akademie für Homöopathie&amp;quot;. Für den September 2010 wurde ein Seminar von Hartmann bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für miasmatische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine impfkritischen Behauptungen waren Thema in einem Beitrag des [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Videoportals [[Secret-TV]], das bei dieser Gelegenheit auch Hans Tolzin zu Wort kommen ließ. Anfang 2008 wurde Hartmann zum Thema Thiomersal von [[Bert Ehgartner]] interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/lob-der-krankheit/2008/11/aluminium-muss-raus-aus-impfstoffen.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem und in anderen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/3206550 HPV-Impfung als Todesursache. derstandard.at, 19. Februar 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviews schürte Hartmann die zu der Zeit in Österreich kursierende Ansicht, der Tod der 19-jährigen Jasmin S. drei Wochen nach einer HPV-Impfung im Oktober 2007 sei eine Folge dieser Impfung gewesen. Er ferndiagnostizierte als Todesursache eine ADEM (akute disseminierte Encephalomyelitis), die, so Hartmann, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bei Impfschadensfällen in meiner Gutachter-Praxis eine der häufigsten Diagnosen und eines der größten Probleme bei inaktivierten Impfstoffen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; sei. Eine histologische Untersuchung nach dem Tod von Jasmin S. gab keine Hinweise auf ADEM; offenbar ebensowenig wurden vor ihrem Tod neurologische Auffälligkeiten beobachtet, die normalerweise mit ADEM verbunden sind. Die Behauptungen von Hartmann und anderen wurden von Medizinern zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medmedia.at/medien/aerztekrone/artikel/2008/03/4142_05-08_HPV-Impfung.php HPV-Impfung - Fakten auf dem Tisch. Ärzte Krone 05/2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien von Hartmann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hartmann: Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht. F.A. Herbig, 2. Auflage 2015 (Ersterscheinung 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 läßt Hartmann sich von [[Michael Leitner]] für dessen Film &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht&amp;#039;&amp;#039; interviewen. Leitner greift ebenfalls auf Hartmann für seinen 2017 erschienenen Film &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/12/aluminium-adhs.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|fr=Klaus Hartmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hartmann, Klaus Hermann}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Klaus_Hartmann&amp;diff=159794</id>
		<title>Klaus Hartmann</title>
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		<updated>2018-05-31T01:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hartmann.jpg|Klaus Hartmann|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Hermann Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 13. April 1960, Wiesbaden) ist ein deutscher promovierter Arzt und [[Impfkritik]]er aus Wiesbaden. Hartmann studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er erhielt 1988 seine Approbation und war daraufhin als Assistenzarzt in der Chirurgie bis 1993 tätig. Anschließend promovierte Hartmann am Paul-Ehrlich-Institut&amp;amp;nbsp;(PEI).&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Erfassung und Bewertung unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen - Diskussion der Spontanerfassungsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts 1987 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von August 1993 bis Mai 2003 war er wissenschaftlicher Angestellter des PEI und dort zuständig für die Risikobewertung von Impfstoffen. Anschließend war er ein Jahr lang für die Covidence GmbH in Eschborn als Senior Medical Advisor in Pharmacovigilance tätig. Nach seinem Ausscheiden bei der Covidence GmbH arbeitete Hartmann als selbständiger Experte für Impfstoffsicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Medizinisch-wissenschaftliches Gutachten vom 11.12.2012 für das Sozialgericht Dresden, Seite 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell (2018) ist Hartmann als Arbeitsmediziner in Frankfurt a.M. tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von Hartmann am 16.03.2018 in Dresden-Radebeul beim Elternverein „Impfaufklärung Radebeul e.V., www.youtube.com/watch?v=WGvO2PdMgRk, 00:07:30ff und 1:09:00ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit seinem Ausscheiden beim PEI vertritt Hartmann zunehmend impfkritische Positionen und tritt auch bei Veranstaltungen von ausgesprochenen [[Impfgegner]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der deutsche Arzt Klaus Hartmann ist nicht mit dem gleichnamigen Klaus Hartmann des deutschen Freidenker-Verbands zu verwechseln.&lt;br /&gt;
==Gutachter für Impfschäden==&lt;br /&gt;
Ab 2004 betrieb Hartmann in Wiesbaden eine Zeitlang eine &amp;quot;Privatärztliche Praxis für Fragen zur Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung&amp;quot;. Er bietet Gutachten für Personen an, die glauben, dass sie selbst oder Angehörige durch Impfstoffe einen Schaden erlitten hätten. Er bezeichnete sich als einen der meist beschäftigten gerichtlichen Gutachter zur Feststellung möglicher Impfschäden und gab an, pro Jahr etwa 60&amp;amp;nbsp;bis 70&amp;amp;nbsp;Gutachten für Gerichte zu erstellen. Auf seiner inzwischen gelöschten Website&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Die%20Praxis.html&amp;lt;/ref&amp;gt; warb Hartmann für seine Dienstleistungen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Profitieren Sie von dieser in Deutschland (und vermutlich ganz Europa) einmaligen Expertise unserer Praxis. Glauben Sie nicht unbedingt sofort die Aussage, dass etwas &amp;quot;mit der Impfung nichts zu tun hat&amp;quot;. Auch moderne Impfstoffe haben Nebenwirkungen, oft harmlose und sehr selten schwere. Aber genau diese müssen auch als impfbedingt erkannt werden, sonst ändert sich der &amp;quot;wissenschaftliche Kenntnisstand&amp;quot; nie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer weiteren Seite seines Webauftritts&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Gutachten.html&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte man jedoch erfahren, dass seit 2004 offenbar kein Prozess um vermeintliche oder tatsächliche Impfschadenfälle abgeschlossen wurde, an dem Hartmann als Gutachter involviert ist, da alle Verfahren noch liefen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Seit der Gründung der Praxis für Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung wurde Dr.&amp;amp;nbsp;Hartmann von obersten Sozialgerichten in einigen sehr komplexen und langwierigen Verfahren als Gutachter ernannt. Diese Verfahren sind alle noch nicht abgeschlossen, weshalb hier noch nicht über die Ausgänge berichtet werden kann.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haltung zur Impfgegnerschaft==&lt;br /&gt;
Hartmann sagt, er habe er prinzipiell nichts gegen Impfungen und habe &amp;quot;selbstverständlich&amp;quot; seine Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln immunisieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32060868.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch empfehle er eine Fünffachimpfung im ersten Lebensjahr (Tetanus, Diphtherie, Polio, Hib und Keuchhusten) sowie später die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Andererseits verbreitet er die klassische Impfgegner-Behauptung, dass ein Nutzen von Impfungen noch nicht eindeutig belegt ist, nennt Werbung für Impfungen &amp;quot;Propaganda-Kampagnen&amp;quot; und deutet an, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) von der pharmazeutischen Industrie beeinflusst sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfung-geldgeschaeft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmann kritisiert insbesondere bestimmte Zusatzstoffe in Impfstoffen, vor allem die Verwendung des quecksilberhaltigen Konservierungsstoffes [[Thiomersal]], der seiner Ansicht nach Auslöser von Erkrankungen wie&lt;br /&gt;
* Autismus,&lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörungen und&lt;br /&gt;
* minimal cerebraler Dysfunktionen&lt;br /&gt;
sei. Tatsächlich gibt es diese angeblichen Zusammenhänge nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/111/3/674&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675592,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Hartmann ist häufiger Interviewpartner in den Massenmedien zum Thema Impfen. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Impf-Symposium&amp;#039;&amp;#039;, das von [[Hans Tolzin]] veranstaltet wird, hielt Hartmann einen Vortrag. 2006 trat er zusammen mit den Impfgegnern [[Johann Loibner]] (Berufsverbote 2005 sowie 2009-2013) und [[Angelika Kögel-Schauz]] auf einem Impfsymposium einer &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; in Gauting auf. Im Mai 2009 trat Hartmann zusammen mit [[Martin Hirte]] auf einer Jahresversammlung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte&amp;amp;nbsp;e.V. auf und im gleichen Monat zusammen mit der impfgegnerischen [[Alternativmedizin]]erin [[Juliane Sacher]] beim &amp;#039;&amp;#039;Impfsymposium 2009&amp;#039;&amp;#039; der oben genannten &amp;quot;Akademie für Homöopathie&amp;quot;. Für den September 2010 wurde ein Seminar von Hartmann bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für miasmatische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine impfkritischen Behauptungen waren Thema in einem Beitrag des [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Videoportals [[Secret-TV]], das bei dieser Gelegenheit auch Hans Tolzin zu Wort kommen ließ. Anfang 2008 wurde Hartmann zum Thema Thiomersal von [[Bert Ehgartner]] interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/lob-der-krankheit/2008/11/aluminium-muss-raus-aus-impfstoffen.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem und in anderen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/3206550 HPV-Impfung als Todesursache. derstandard.at, 19. Februar 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviews schürte Hartmann die zu der Zeit in Österreich kursierende Ansicht, der Tod der 19-jährigen Jasmin S. drei Wochen nach einer HPV-Impfung im Oktober 2007 sei eine Folge dieser Impfung gewesen. Er ferndiagnostizierte als Todesursache eine ADEM (akute disseminierte Encephalomyelitis), die, so Hartmann, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bei Impfschadensfällen in meiner Gutachter-Praxis eine der häufigsten Diagnosen und eines der größten Probleme bei inaktivierten Impfstoffen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; sei. Eine histologische Untersuchung nach dem Tod von Jasmin S. gab keine Hinweise auf ADEM; offenbar ebensowenig wurden vor ihrem Tod neurologische Auffälligkeiten beobachtet, die normalerweise mit ADEM verbunden sind. Die Behauptungen von Hartmann und anderen wurden von Medizinern zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medmedia.at/medien/aerztekrone/artikel/2008/03/4142_05-08_HPV-Impfung.php HPV-Impfung - Fakten auf dem Tisch. Ärzte Krone 05/2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien von Hartmann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hartmann: Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht. F.A. Herbig, 2. Auflage 2015 (Ersterscheinung 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/12/aluminium-adhs.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|fr=Klaus Hartmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hartmann, Klaus Hermann}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
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		<title>Klaus Hartmann</title>
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		<updated>2018-05-31T01:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hartmann.jpg|Klaus Hartmann|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Hermann Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 13. April 1960, Wiesbaden) ist ein deutscher promovierter Arzt und [[Impfkritik]]er aus Wiesbaden. Hartmann studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er erhielt 1988 seine Approbation und war daraufhin als Assistenzarzt in der Chirurgie bis 1993 tätig. Anschließend promovierte Hartmann am Paul-Ehrlich-Institut&amp;amp;nbsp;(PEI).&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Erfassung und Bewertung unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen - Diskussion der Spontanerfassungsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts 1987 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von August 1993 bis Mai 2003 war er wissenschaftlicher Angestellter des PEI und dort zuständig für die Risikobewertung von Impfstoffen. Anschließend war er ein Jahr lang für die Covidence GmbH in Eschborn als Senior Medical Advisor in Pharmacovigilance tätig. Nach seinem Ausscheiden bei der Covidence GmbH arbeitete Hartmann als selbständiger Experte für Impfstoffsicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Medizinisch-wissenschaftliches Gutachten vom 11.12.2012, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell (2018) ist Hartmann als Arbeitsmediziner in Frankfurt a.M. tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von Hartmann am 16.03.2018 in Dresden-Radebeul beim Elternverein „Impfaufklärung Radebeul e.V., www.youtube.com/watch?v=WGvO2PdMgRk, 00:07:30ff und 1:09:00ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit seinem Ausscheiden beim PEI vertritt Hartmann zunehmend impfkritische Positionen und tritt auch bei Veranstaltungen von ausgesprochenen [[Impfgegner]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der deutsche Arzt Klaus Hartmann ist nicht mit dem gleichnamigen Klaus Hartmann des deutschen Freidenker-Verbands zu verwechseln.&lt;br /&gt;
==Gutachter für Impfschäden==&lt;br /&gt;
Ab 2004 betrieb Hartmann in Wiesbaden eine Zeitlang eine &amp;quot;Privatärztliche Praxis für Fragen zur Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung&amp;quot;. Er bietet Gutachten für Personen an, die glauben, dass sie selbst oder Angehörige durch Impfstoffe einen Schaden erlitten hätten. Er bezeichnete sich als einen der meist beschäftigten gerichtlichen Gutachter zur Feststellung möglicher Impfschäden und gab an, pro Jahr etwa 60&amp;amp;nbsp;bis 70&amp;amp;nbsp;Gutachten für Gerichte zu erstellen. Auf seiner inzwischen gelöschten Website&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Die%20Praxis.html&amp;lt;/ref&amp;gt; warb Hartmann für seine Dienstleistungen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Profitieren Sie von dieser in Deutschland (und vermutlich ganz Europa) einmaligen Expertise unserer Praxis. Glauben Sie nicht unbedingt sofort die Aussage, dass etwas &amp;quot;mit der Impfung nichts zu tun hat&amp;quot;. Auch moderne Impfstoffe haben Nebenwirkungen, oft harmlose und sehr selten schwere. Aber genau diese müssen auch als impfbedingt erkannt werden, sonst ändert sich der &amp;quot;wissenschaftliche Kenntnisstand&amp;quot; nie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer weiteren Seite seines Webauftritts&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Gutachten.html&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte man jedoch erfahren, dass seit 2004 offenbar kein Prozess um vermeintliche oder tatsächliche Impfschadenfälle abgeschlossen wurde, an dem Hartmann als Gutachter involviert ist, da alle Verfahren noch liefen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Seit der Gründung der Praxis für Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung wurde Dr.&amp;amp;nbsp;Hartmann von obersten Sozialgerichten in einigen sehr komplexen und langwierigen Verfahren als Gutachter ernannt. Diese Verfahren sind alle noch nicht abgeschlossen, weshalb hier noch nicht über die Ausgänge berichtet werden kann.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haltung zur Impfgegnerschaft==&lt;br /&gt;
Hartmann sagt, er habe er prinzipiell nichts gegen Impfungen und habe &amp;quot;selbstverständlich&amp;quot; seine Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln immunisieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32060868.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch empfehle er eine Fünffachimpfung im ersten Lebensjahr (Tetanus, Diphtherie, Polio, Hib und Keuchhusten) sowie später die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Andererseits verbreitet er die klassische Impfgegner-Behauptung, dass ein Nutzen von Impfungen noch nicht eindeutig belegt ist, nennt Werbung für Impfungen &amp;quot;Propaganda-Kampagnen&amp;quot; und deutet an, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) von der pharmazeutischen Industrie beeinflusst sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfung-geldgeschaeft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmann kritisiert insbesondere bestimmte Zusatzstoffe in Impfstoffen, vor allem die Verwendung des quecksilberhaltigen Konservierungsstoffes [[Thiomersal]], der seiner Ansicht nach Auslöser von Erkrankungen wie&lt;br /&gt;
* Autismus,&lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörungen und&lt;br /&gt;
* minimal cerebraler Dysfunktionen&lt;br /&gt;
sei. Tatsächlich gibt es diese angeblichen Zusammenhänge nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/111/3/674&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675592,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Hartmann ist häufiger Interviewpartner in den Massenmedien zum Thema Impfen. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Impf-Symposium&amp;#039;&amp;#039;, das von [[Hans Tolzin]] veranstaltet wird, hielt Hartmann einen Vortrag. 2006 trat er zusammen mit den Impfgegnern [[Johann Loibner]] (Berufsverbote 2005 sowie 2009-2013) und [[Angelika Kögel-Schauz]] auf einem Impfsymposium einer &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; in Gauting auf. Im Mai 2009 trat Hartmann zusammen mit [[Martin Hirte]] auf einer Jahresversammlung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte&amp;amp;nbsp;e.V. auf und im gleichen Monat zusammen mit der impfgegnerischen [[Alternativmedizin]]erin [[Juliane Sacher]] beim &amp;#039;&amp;#039;Impfsymposium 2009&amp;#039;&amp;#039; der oben genannten &amp;quot;Akademie für Homöopathie&amp;quot;. Für den September 2010 wurde ein Seminar von Hartmann bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für miasmatische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine impfkritischen Behauptungen waren Thema in einem Beitrag des [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Videoportals [[Secret-TV]], das bei dieser Gelegenheit auch Hans Tolzin zu Wort kommen ließ. Anfang 2008 wurde Hartmann zum Thema Thiomersal von [[Bert Ehgartner]] interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/lob-der-krankheit/2008/11/aluminium-muss-raus-aus-impfstoffen.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem und in anderen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/3206550 HPV-Impfung als Todesursache. derstandard.at, 19. Februar 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviews schürte Hartmann die zu der Zeit in Österreich kursierende Ansicht, der Tod der 19-jährigen Jasmin S. drei Wochen nach einer HPV-Impfung im Oktober 2007 sei eine Folge dieser Impfung gewesen. Er ferndiagnostizierte als Todesursache eine ADEM (akute disseminierte Encephalomyelitis), die, so Hartmann, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bei Impfschadensfällen in meiner Gutachter-Praxis eine der häufigsten Diagnosen und eines der größten Probleme bei inaktivierten Impfstoffen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; sei. Eine histologische Untersuchung nach dem Tod von Jasmin S. gab keine Hinweise auf ADEM; offenbar ebensowenig wurden vor ihrem Tod neurologische Auffälligkeiten beobachtet, die normalerweise mit ADEM verbunden sind. Die Behauptungen von Hartmann und anderen wurden von Medizinern zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medmedia.at/medien/aerztekrone/artikel/2008/03/4142_05-08_HPV-Impfung.php HPV-Impfung - Fakten auf dem Tisch. Ärzte Krone 05/2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien von Hartmann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hartmann: Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht. F.A. Herbig, 2. Auflage 2015 (Ersterscheinung 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/12/aluminium-adhs.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|fr=Klaus Hartmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hartmann, Klaus Hermann}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Klaus_Hartmann&amp;diff=159792</id>
		<title>Klaus Hartmann</title>
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		<updated>2018-05-31T01:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: +Lebenslaufinformation&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hartmann.jpg|Klaus Hartmann|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Hermann Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 13. April 1960, Wiesbaden) ist ein deutscher promovierter Arzt und [[Impfkritik]]er aus Wiesbaden. Hartmann studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er erhielt 1988 seine Approbation und war daraufhin als Assistenzarzt in der Chirurgie bis 1993 tätig. Anschließend promovierte Hartmann am Paul-Ehrlich-Institut&amp;amp;nbsp;(PEI).&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Erfassung und Bewertung unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen - Diskussion der Spontanerfassungsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts 1987 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von August 1993 bis Mai 2003 war er wissenschaftlicher Angestellter des PEI und dort zuständig für die Risikobewertung von Impfstoffen. Anschließend war er ein Jahr lang Covidence GmbH in Eschborn als Senior Medical Advisor in Pharmacovigilance tätig. Nach seinem Ausscheiden bei der Covidence GmbH arbeitete Hartmann als selbständiger Experte für Impfstoffsicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Medizinisch-wissenschaftliches Gutachten vom 11.12.2012, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell (2018) ist Hartmann als Arbeitsmediziner in Frankfurt a.M. tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von Hartmann am 16.03.2018 in Dresden-Radebeul beim Elternverein „Impfaufklärung Radebeul e.V. , www.youtube.com/watch?v=WGvO2PdMgRk, 00:07:30ff und 1:09:00ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit seinem Ausscheiden beim PEI vertritt Hartmann zunehmend impfkritische Positionen und trat auch bei Veranstaltungen von ausgesprochenen [[Impfgegner]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der deutsche Arzt Klaus Hartmann ist nicht mit dem gleichnamigen Klaus Hartmann des deutschen Freidenker-Verbands zu verwechseln.&lt;br /&gt;
==Gutachter für Impfschäden==&lt;br /&gt;
Ab 2004 betrieb Hartmann in Wiesbaden eine Zeitlang eine &amp;quot;Privatärztliche Praxis für Fragen zur Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung&amp;quot;. Er bietet Gutachten für Personen an, die glauben, dass sie selbst oder Angehörige durch Impfstoffe einen Schaden erlitten hätten. Er bezeichnete sich als einen der meist beschäftigten gerichtlichen Gutachter zur Feststellung möglicher Impfschäden und gab an, pro Jahr etwa 60&amp;amp;nbsp;bis 70&amp;amp;nbsp;Gutachten für Gerichte zu erstellen. Auf seiner inzwischen gelöschten Website&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Die%20Praxis.html&amp;lt;/ref&amp;gt; warb Hartmann für seine Dienstleistungen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Profitieren Sie von dieser in Deutschland (und vermutlich ganz Europa) einmaligen Expertise unserer Praxis. Glauben Sie nicht unbedingt sofort die Aussage, dass etwas &amp;quot;mit der Impfung nichts zu tun hat&amp;quot;. Auch moderne Impfstoffe haben Nebenwirkungen, oft harmlose und sehr selten schwere. Aber genau diese müssen auch als impfbedingt erkannt werden, sonst ändert sich der &amp;quot;wissenschaftliche Kenntnisstand&amp;quot; nie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer weiteren Seite seines Webauftritts&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfstoffsicherheit.de/Gutachten.html&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte man jedoch erfahren, dass seit 2004 offenbar kein Prozess um vermeintliche oder tatsächliche Impfschadenfälle abgeschlossen wurde, an dem Hartmann als Gutachter involviert ist, da alle Verfahren noch liefen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Seit der Gründung der Praxis für Impfstoffsicherheit und Impfschadensforschung wurde Dr.&amp;amp;nbsp;Hartmann von obersten Sozialgerichten in einigen sehr komplexen und langwierigen Verfahren als Gutachter ernannt. Diese Verfahren sind alle noch nicht abgeschlossen, weshalb hier noch nicht über die Ausgänge berichtet werden kann.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haltung zur Impfgegnerschaft==&lt;br /&gt;
Hartmann sagt, er habe er prinzipiell nichts gegen Impfungen und habe &amp;quot;selbstverständlich&amp;quot; seine Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln immunisieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32060868.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch empfehle er eine Fünffachimpfung im ersten Lebensjahr (Tetanus, Diphtherie, Polio, Hib und Keuchhusten) sowie später die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Andererseits verbreitet er die klassische Impfgegner-Behauptung, dass ein Nutzen von Impfungen noch nicht eindeutig belegt ist, nennt Werbung für Impfungen &amp;quot;Propaganda-Kampagnen&amp;quot; und deutet an, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) von der pharmazeutischen Industrie beeinflusst sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfung-geldgeschaeft.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmann kritisiert insbesondere bestimmte Zusatzstoffe in Impfstoffen, vor allem die Verwendung des quecksilberhaltigen Konservierungsstoffes [[Thiomersal]], der seiner Ansicht nach Auslöser von Erkrankungen wie&lt;br /&gt;
* Autismus,&lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörungen und&lt;br /&gt;
* minimal cerebraler Dysfunktionen&lt;br /&gt;
sei. Tatsächlich gibt es diese angeblichen Zusammenhänge nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/111/3/674&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675592,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Hartmann ist häufiger Interviewpartner in den Massenmedien zum Thema Impfen. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Impf-Symposium&amp;#039;&amp;#039;, das von [[Hans Tolzin]] veranstaltet wird, hielt Hartmann einen Vortrag. 2006 trat er zusammen mit den Impfgegnern [[Johann Loibner]] (Berufsverbote 2005 sowie 2009-2013) und [[Angelika Kögel-Schauz]] auf einem Impfsymposium einer &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; in Gauting auf. Im Mai 2009 trat Hartmann zusammen mit [[Martin Hirte]] auf einer Jahresversammlung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte&amp;amp;nbsp;e.V. auf und im gleichen Monat zusammen mit der impfgegnerischen [[Alternativmedizin]]erin [[Juliane Sacher]] beim &amp;#039;&amp;#039;Impfsymposium 2009&amp;#039;&amp;#039; der oben genannten &amp;quot;Akademie für Homöopathie&amp;quot;. Für den September 2010 wurde ein Seminar von Hartmann bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für miasmatische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine impfkritischen Behauptungen waren Thema in einem Beitrag des [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Videoportals [[Secret-TV]], das bei dieser Gelegenheit auch Hans Tolzin zu Wort kommen ließ. Anfang 2008 wurde Hartmann zum Thema Thiomersal von [[Bert Ehgartner]] interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/lob-der-krankheit/2008/11/aluminium-muss-raus-aus-impfstoffen.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem und in anderen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/3206550 HPV-Impfung als Todesursache. derstandard.at, 19. Februar 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviews schürte Hartmann die zu der Zeit in Österreich kursierende Ansicht, der Tod der 19-jährigen Jasmin S. drei Wochen nach einer HPV-Impfung im Oktober 2007 sei eine Folge dieser Impfung gewesen. Er ferndiagnostizierte als Todesursache eine ADEM (akute disseminierte Encephalomyelitis), die, so Hartmann, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bei Impfschadensfällen in meiner Gutachter-Praxis eine der häufigsten Diagnosen und eines der größten Probleme bei inaktivierten Impfstoffen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; sei. Eine histologische Untersuchung nach dem Tod von Jasmin S. gab keine Hinweise auf ADEM; offenbar ebensowenig wurden vor ihrem Tod neurologische Auffälligkeiten beobachtet, die normalerweise mit ADEM verbunden sind. Die Behauptungen von Hartmann und anderen wurden von Medizinern zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medmedia.at/medien/aerztekrone/artikel/2008/03/4142_05-08_HPV-Impfung.php HPV-Impfung - Fakten auf dem Tisch. Ärzte Krone 05/2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien von Hartmann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hartmann: Impfen, bis der Arzt kommt: Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht. F.A. Herbig, 2. Auflage 2015 (Ersterscheinung 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/12/aluminium-adhs.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|fr=Klaus Hartmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hartmann, Klaus Hermann}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=159791</id>
		<title>Rolf Kron</title>
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		<updated>2018-05-30T22:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und besitzt keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutscher Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 ist Kron mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl verheiratet, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Filme &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;#039;&amp;#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit Impfgegner [[Daniel Trappitsch]] im Vorstand des Vereins [[IN-ES|IN-ES – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug]] nach Schweizer Recht mit Sitz in CH-9470 Buchs. Der Verein hat auch einen Sitz in Deutschland (D-93149 Nittenau). Mitglieder des Vereins IN-ES gehen davon aus, dass in zahlreichen Fällen von Impfschäden von Behörden fälschlich ein so genanntes Schütteltrauma bei Kleinkindern festgestellt werde, was dann zum Sorgerechtsentzug und Kindsentzug führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer Tochter (geb. 1989) und eines Sohnes (geb. 1998).&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Angaben zufolge sind alle Kinder ungeimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=159790</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=159790"/>
		<updated>2018-05-30T22:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: +kinder ungeimpft&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und besitzt keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutscher Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 ist Kron mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl verheiratet, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Filme &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;#039;&amp;#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit Impfgegner [[Daniel Trappitsch]] im Vorstand des Vereins [[IN-ES|IN-ES – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug]] nach Schweizer Recht mit Sitz in CH-9470 Buchs. Der Verein hat auch einen Sitz in Deutschland (D-93149 Nittenau). Mitglieder des Vereins IN-ES gehen davon aus, dass in zahlreichen Fällen von Impfschäden von Behörden fälschlich ein so genanntes Schütteltrauma bei Kleinkindern festgestellt werde, was dann zum Sorgerechtsentzug und Kindsentzug führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer Tochter (geb. 1989) und eines Sohnes (geb. 1998).&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Angaben zufolge sind alle Kinder ungeimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rolf-kron.de/pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=159786</id>
		<title>Rolf Kron</title>
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		<updated>2018-05-30T22:24:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und besitzt keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutscher Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 ist Kron mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl verheiratet, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Filme &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;#039;&amp;#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit Impfgegner [[Daniel Trappitsch]] im Vorstand des Vereins [[IN-ES|IN-ES – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug]] nach Schweizer Recht mit Sitz in CH-9470 Buchs. Der Verein hat auch einen Sitz in Deutschland (D-93149 Nittenau). Mitglieder des Vereins IN-ES gehen davon aus, dass in zahlreichen Fällen von Impfschäden von Behörden fälschlich ein so genanntes Schütteltrauma bei Kleinkindern festgestellt werde, was dann zum Sorgerechtsentzug und Kindsentzug führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer Tochter (geb. 1989) und eines Sohnes (geb. 1998).&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=159785</id>
		<title>Rolf Kron</title>
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		<updated>2018-05-30T22:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: +Filmmusik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und besitzt keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutscher Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 ist Kron mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl verheiratet, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Filme &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; und &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht&amp;#039;&amp;#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist mit Impfgegner [[Daniel Trappitsch]] im Vorstand des Vereins [[IN-ES|IN-ES – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug]] nach Schweizer Recht mit Sitz in CH-9470 Buchs. Der Verein hat auch einen Sitz in Deutschland (D-93149 Nittenau). Mitglieder des Vereins IN-ES gehen davon aus, dass in zahlreichen Fällen von Impfschäden von Behörden fälschlich ein so genanntes Schütteltrauma bei Kleinkindern festgestellt werde, was dann zum Sorgerechtsentzug und Kindsentzug führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer Tochter (geb. 1989) und eines Sohnes (geb. 1998).&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Michael_Leitner&amp;diff=159747</id>
		<title>Michael Leitner</title>
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		<updated>2018-05-30T19:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Videoproduktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Michael Leitner YT.jpg|Michael Leitner (Bild: Youtube 2015)|280px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Michael Leitner EHEC.jpg|thumb|280px|Michael Leitner (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Leitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Journalist, Buchautor, Filmemacher, [[Impfgegner]] und als [[HIV/AIDS-Leugnung|HIV-AIDS Leugner]] Aktivist der HEAL-Szene. Er bezeichnet sich selbst als Impfkritiker, Filmemacher und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat Leitner für Printmedien gearbeitet, aber auch für TV-Sender wie WDR, RTL, Deutsche Welle, Pro7 und SAT.1. Er führt Auftragsproduktionen durch und ist als PR-Berater und -Texter tätig, beispielsweise für den Vertrieb von [[Nahrungsergänzungsmittel]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Werbung auf wunschfilme.net, Aufruf am 13. Juni 2010: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Stärke ist also eine &amp;quot;Ganzheitlichkeit&amp;quot; im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.Dokumentationen und Auftragsproduktionen, z.B. für eine Model-Agentur sind wir auch als PR-Berater und Texter im Einsatz, beispielsweise für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiträge von Leitner finden sich in der [[Kent-Depesche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Leitner: Artikel &amp;quot;Spiel uns noch mal das Lied vom Tod, Onkel Sam&amp;quot; in Kent-Depesche 10/2009&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Michael Hinz]], in [[CoMed]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hefte 11/2000, 12/2000, 3/2001&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei [[NuoViso]] sowie auf den Webseiten von [[Hans Tolzin]] und des [[Neue Impulse Treff]]. Leitner betreibt mehrere Internetseiten&amp;lt;ref&amp;gt;www.aidsinfo.net&amp;lt;/ref&amp;gt;, die unter anderem auf die [[Anti Zensur Koalition]] (AZK) des Schweizer Sektenführers und Impfgegners [[Ivo Sasek]] verlinken. Zusammen mit dem Schweizer Kaufmann und Heilpraktiker [[Daniel Trappitsch]], dem Geschäftsführer des Vereins [[Netzwerk Impfentscheid]], betreibt er die Seite wir-impfen-nicht.eu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder auftauchende Behauptungen von Leitner beziehen sich auf [[Verschwörungstheorie]]n, nach denen [[Leugnung von Infektionskrankheiten|&amp;quot;Zivilisationserkrankungen&amp;quot; als Infektionskrankheit &amp;quot;umdefiniert&amp;quot;]] würden, die so genannte Schweinegrippe WHO-hausgemacht sei und Impfungen aus &amp;quot;toxischen Zusatzstoffen&amp;quot; bestünden. Vorwürfe an AIDS-Forscher und Bundesbehörden gipfeln in einem Mordvorwurf: &amp;quot;Immerhin werfe ich international führenden AIDS-Forschern, Bundesministerien und Bundesbehörden schlicht und einfach Tötung aus niederen Beweggründen vor. Laut Strafgesetzbuch also nicht mehr und nicht weniger als Mord!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videoproduktionen==&lt;br /&gt;
[[image:LeitnerVideoImpfen.jpg|Impfgegnerische Videoproduktion von Michael Leitner|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Leitner2.jpg|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht!&amp;#039;&amp;#039; Dieser im November 2017 erschienene Film versucht Straftaten gegen das Leben eines Säuglings als Impfschadensfolgen zu etablieren und ist der Auftakt für ein im Mai 2018 erschienenes Buch des [[IN-ES]] – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug“ mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Schütteltrauma - Gewaltanwendung oder Impffolge? Hintergründe und Fakte&amp;#039;&amp;#039; aus der Kleinbuchreihe Impfen. Damit soll betroffenen Eltern als auch deren Anwälten ein Leitfaden zur Unterstützung bei der Verteidigung in die Hände gegeben werden, um &amp;quot;sich richtig gegen die falschen Anschuldigungen zur Wehr zu setzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht!&amp;#039;&amp;#039; Dieser im Mai 2014 erschienene Film versucht Angst und Abneigung gegen Impfungen zu schüren. Mit Formulierungen wie &amp;quot;Zell- und Nervengift Aluminium&amp;quot;, &amp;quot;das krebserregende Nervengift Formaldehyd&amp;quot; oder &amp;quot;Quecksilberverbindungen wie [[Thiomersal]]&amp;quot; behauptet Leitner, dass Impfstoffe hochgiftige, gefährliche Substanzen enthalten. Außerdem werde bei einer Impfung ein &amp;quot;Schwarm genetisch veränderter Mikroorganismen&amp;quot; injiziert, &amp;quot;die auf Embryonalzellen oder pürierten Mücken gezüchtet wurden&amp;quot;. Damit versucht Leitner, sich die verbreitete, diffuse Ablehnung von &amp;quot;Gentechnik&amp;quot; zu Nutze zu machen und Ekel hervorzurufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.psiram.net/2014/09/wir-impfen-nicht-eine-rezension/ Wir impfen nicht! – Eine Rezension. Psiram-Blog, 1. September 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Film kommen u.a. auch die Impfgegener [[Christian Fiala]], [[Friedrich Graf]], [[Klaus Hartmann]] und [[Hans Tolzin]] zu Wort. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Films findet sich auf der Webplattform scribd.com unter dem Titel: &amp;quot;Wir impfen nicht! Eine kritische Auseinandersetzung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scribd.com/document/283480241/Wir-impfen-nicht-eine-kritische-Auseinandersetzung Wir impfen nicht! Eine kritische Auseinandersetzung, Upload 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ebola - Gentechnischer Feldversuch des Pentagon?&amp;#039;&amp;#039; Mit dem knapp 7&amp;amp;nbsp;Minuten langen Videoclip verbreitete Leitner seine Variante der [[Verschwörungstheorien zur Ebola-Epidemie 2014]]. Er behauptet darin, das Ebola-Virus sei &amp;quot;ein Fake, genau wie die Schweinegrippe.&amp;quot; Ebola-Opfer seien in Wahrheit an &amp;quot;Armutskrankheiten&amp;quot; und verschmutztem Wasser gestorben. Es gebe überhaupt keine Epidemie, sondern nur eine von den USA gesteuerte &amp;quot;Panikmache&amp;quot;, die es ermöglichen solle, mit einem &amp;quot;angeblichen Medikament&amp;quot; einen &amp;quot;gentechnischen Feldversuch&amp;quot; durchführen zu können. Im Übrigen seien bei der WHO für Ebola &amp;quot;die gleichen Gestalten verantwortlich, die schon bei der Schweinegrippe der Pharmamafia gigantische Umsätze beschert haben.&amp;quot; Der Film wurde u.a. vom schweizer Impfgegener [[Daniel Trappitsch]] propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/schweiz/herausgegriffen/afrikaner-sterben-an-ebola-schweizer-spotten-darueber-1.18414012 Markus Häfliger: Afrikaner sterben an Ebola, Schweizer Impfkritiker spotten darüber. Neue Zürcher Zeitung, 29. Oktober 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wortlaut einer Erklärung von Michael Leitner und Daniel Trappitsch:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liebe Leser!&amp;lt;br&amp;gt;Hier finden Sie einen Text zu den Impfstoffen der Zukunft, GENETISCHEN Impfungen. Ebola wird der Startschuss sein, Gentechnik direkt in den Körper zu spritzen. Es ist an der Zeit, dass die Kritik an Impfungen auch die Kreise von Menschen erreicht, die sich kritisch mit Gentechnik und ähnlichen Themen befassen.&amp;lt;br&amp;gt;Die derzeitge Lage:&amp;lt;br&amp;gt;Ursache des Sterbens in Westafrika sind Armut, Not und Elend. Mit total unspezifischen aber dafür komplizierten Labormethoden werden die Opfer von Armut und Elend einem -wie immer bei “Pandemien”- sehr fragwürdigem Virus in die Schuhe geschoben. Es scheint, dass die Ebola-Panikkampagne nur dazu dient, die genetischen Impfungen durchzudrücken. Da die Pharma immer mehr wegen der Wirkungen des bisher verwendeten Impf-Aluminiums unter Druck gerät, dürfte das Prinzip, genetisch veränderte Viren in die DNA einzuschleusen, die dort gentechnisch veränderte DNA freisetzen, die widerum körperfremde Proteine produziert, DAS Impfstoff-Prinzip der Zukunft sein.&amp;lt;br&amp;gt;Immer, wenn die WHO eine “Pandemie” ausruft, gibt es von allen Seiten Desinformation. Was derzeit in vielen “alternativen” Medien verbreitet wird, ist grossteils beweisfreier Unsinn, der -bewusst oder unbewusst- vom Kernthema ablenkt: Die Einführung genetischen Impfungen durch ein globales Impfprogramm. Wir befassen uns jetzt seit 15 Jahren mit Seuchen, die keine sind. Unser Eindruck: Bei Ebola wird das Finale eingeläutet, es geht an den Zellkern. Entweder wir schaffen es, das ganze System jetzt zu stoppen, oder es kommen unschöne Zeiten auf uns zu!&amp;lt;br&amp;gt;Bitte streuen Sie AKTIV diese Email an so viele Personen wie möglich und fordern Sie diese auf, sie ebenfalls aktiv weiterzuverbreiten! Wir haben in der PDF viele Quellennachweise zusammengetragen, womit jeder Sachverhalt durch zitierfähige Quellen bewiesen sind.&amp;lt;br&amp;gt;Mit herzlichen und optimistischen Grüßen&amp;lt;br&amp;gt;Michael Leitner und Daniel Trappitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heute Rinder, morgen Kinder?&amp;#039;&amp;#039; In diesem 2009 veröffentlichteten Video zur Blauzungen-Krankheit und zu Impfungen von Rindern gegen den Erreger BTV lässt Leitner die Impfgegner Hans Tolzin und [[Angelika Müller]] zu Wort kommen. Er versucht darin seine Ansicht plausibel zu machen, dass die BTV-Impfung Bauern nachhaltig geschädigt und viele Opfer gefordert habe. Grund dafür seien &amp;quot;neue Verstärkerstoffe&amp;quot;. Leitner zieht dann einen Bogen zur Impfung gegen A/H1N1-Impfungen (&amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;) und behauptet, dass die &amp;quot;nicht existente Seuche&amp;quot; zu Massenimpfungen und damit zu mehr Fehlgeburten, neuen und bisher seltenen Immundefekten und &amp;quot;Problemen beim Stillen&amp;quot; führe. Später erklärte er auf seiner Webseite, &amp;quot;das Ausbleiben massenhafter Fehlgeburten&amp;quot; sei darauf zurückzuführen, dass sich nur wenige Personen impfen ließen und dass &amp;quot;in letzter Minute für Schwangere Impfstoffe ohne die experimentellen und toxischen Verstärkerstoffe eingeführt wurden.&amp;quot; Auf der DVD befindet sich ein Spendenaufruf für den Neue Impulse Treff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;H5N1 antwortet nicht&amp;#039;&amp;#039;. Der Film zur Vogelgrippe von Michael Leitner und Thomas&amp;amp;nbsp;A. Hein aus dem Jahr 2006 zeigt im Abspann einen Hinweis zur Publikation &amp;#039;&amp;#039;besser leben&amp;#039;&amp;#039; des Scientologen Michael Hinz (alias Kent). Im Video lässt Leitner die Impfgegner [[Claus Köhnlein]] und [[Juliane Sacher]] zu Wort kommen. Die Musik stammt von [[Braune Esoterik|Braunesoteriker]] [[Jo Conrad]] und Björn Scheiffarth. Finanziert wurde das Projekt von dem einschlägig bekannten Verein Neue Impulse Treff, in dem auch Hinz Mitglied ist. Der Verein hat auch die Verbreitung des Filmes in die Wege geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht Leitner Videoblogs, z.B. 2009 eine vierteilige Reihe mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Virushauptquartier&amp;#039;&amp;#039; zur so gen. Schweinegrippe, und 2011 &amp;#039;&amp;#039;EHEC-Hauptquartier&amp;#039;&amp;#039; mit ebenfalls vier Folgen. Er bezeichnet diese Videos als Satire, verhöhnt darin Behörden und Bemühungen, den Ursprung der jeweiligen Erreger ausfindig zu machen, aber auch die Berichterstattung in den Medien, und garniert dies mit Verschwörungstheorien.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate aus &amp;quot;EHEC-Hauptquartier&amp;quot;, Folge 3: &amp;#039;&amp;#039;Jetzt sollen es also Sojasprossen sein. Wenn die Herrschaften bald alles gesunde Gemüse durch haben und am Ende nur in McDonalds Cheeseburgern keine EHEC-Erreger festgestellt worden sind, dann weiß man wenigstens, wer diese &amp;quot;Pandemie&amp;quot; bezahlt hat.&amp;#039;&amp;#039; Oder: &amp;#039;&amp;#039;Ein Biohof, aha. Jetzt hat man also jemanden gefunden, der keine mächtigen Verbände hinter sich hat, wo sich nicht der Bauernverband aufregt, sondern nur ein armer Züchter, der jetzt auf seinen Produkten sitzen bleibt.&amp;#039;&amp;#039; Zur zeitweise geäußerten Vermutung, die Verbreitung der EHEC-Erreger hätte ihren Ursprung in Biogasanlagen, &amp;quot;fragt&amp;quot; Leitner,&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ob hinter diesen Gerüchten, EHEC - Biogasanlagen, vielleicht die Atomlobby sitzt, die versucht zu retten, was an Restlaufzeiten noch zu retten ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In seinem Webshop verkauft Leitner eine DVD mit Interviewpassagen mit der impfgegnerischen Ärztin Juliane Sacher (Titel: &amp;#039;&amp;#039;Keine Panik bei Tumorerkrankungen&amp;#039;&amp;#039;). Darin behauptet Sacher fälschlich, dass Patienten der &amp;quot;[[Schulmedizin]]&amp;quot; ihre Krebs-Diagnose um durchschnittlich 4&amp;amp;nbsp;Jahre überlebten, während es bei Patienten alternativer Therapeuten oder Therapieverweigerern 12&amp;amp;nbsp;Jahre seien.&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20090105155722/http://www.wunschfilme.net/sacher-krebs.html (Archiv-Version)&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Video bewirbt Sacher auch ein Nahrungsergänzungsmittel namens [[Viathen-T]], das Braunalgenextrakte, Kakao, Alginsäure und Hopfen-Extrakte enthalten soll. Nahrungsergänzungsmittel sind explizit nicht zur Heilung von Krankheiten konzipiert. Unter anderem ist diese Behauptung bei [[Nexworld.TV]], auf Seiten von [[Ralf Kollinger]] sowie bei [[Heinrich Kremer]] und Anhängern der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;www.kollinger-partner.de/html/juliane_sacher_arztin_nhv.html (die [[Ralf Kollinger|Kollinger&amp;amp; Partner GbR]] existiert nicht mehr, der Link führt jetzt zur Nachfolger-Firma tarosan Praxis Consulting von Tatjana Roth)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher==&lt;br /&gt;
Leitner verfasste das Buch &amp;#039;&amp;#039;Mythos HIV: Eine kritische Analyse der AIDS-Hysterie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Leitner M: Mythos HIV: Eine kritische Analyse der AIDS-Hysterie. videel, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem er behauptet, &amp;quot;AIDS ist ein Irrtum, HIV ist eine Erfindung&amp;quot;. Das Buch enthält ein Vorwort des emeritierten Direktors des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried, [[Heinz-Ludwig Sänger]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz-Ludwig Sänger im Vorwort zu Michael Leitners Buch Mythos&amp;amp;nbsp;HIV: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch &amp;#039;Mythos&amp;amp;nbsp;HIV&amp;#039; ist eine fundierte, auch für Laien verständliche Bestandsaufnahme der Widersprüche, welche die AIDS-Forschung in 20&amp;amp;nbsp;Jahren produziert hat. Tatsächlich gibt es keine wissenschaftliche Veröffentlichung, in der die Existenz des &amp;#039;AIDS-Virus&amp;#039; HIV schlüssig nachgewiesen worden wäre. Arbeiten, in denen solche Nachweise behauptet werden, basieren auf ausgeprägtem Wunschdenken seitens der beteiligten Wissenschaftler. Die HIV-Tests reagieren auf über 70&amp;amp;nbsp;Krankheiten positiv. Das Schlimmste an der AIDS-Forschung aber sind die Medikamente, die sie hervorgebracht hat. Ein großer Teil der AIDS-Patienten stirbt gerade an den Wirkungen dieser Medikamente.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[pseudowissenschaft]]licher Weise behauptet Leitner, dass das HIV bislang noch niemals &amp;quot;fotografiert&amp;quot; worden sei. Dies ist eine typische Falschbehauptung von [[Stefan Lanka]], an die Leitner hier anknüpft. Es liegen seit Jahrzehnten elektronenrastermikroskopische und elektronenmikroskopische Aufnahmen der Subtypen des HI-Virus vor. Der Autor und Medizinlaie Leitner äußert sich im Buch auch dahingehend, &amp;quot;bewusst in die Irre geführt&amp;quot;, &amp;quot;manipuliert&amp;quot;, &amp;quot;belogen&amp;quot; und &amp;quot;betrogen&amp;quot; worden zu sein, und zwar von &amp;quot;mehreren tausend Ärzten und Wissenschaftlern, die behaupten, dass HIV die Krankheit AIDS auslöst&amp;quot;. Leitner greift im Buch auf Sekundär- und Tertiärliteratur der so genannten AIDS-Dissidenten zurück, anstatt sich auf aktuelle Fachliteratur zu berufen. Offensichtliche Widersprüche in der zitierten Literatur werden nicht erörtert oder gar entkräftet. Aber auch sein eigenes Buch bietet Widersprüchliches: Einerseits ist dort zu lesen, dass HIV niemals die &amp;quot;primär kausale Ursache&amp;quot; von AIDS sein könne. Wenige Kapitel später erfährt der Leser, dass es HIV eigentlich überhaupt nicht gebe. Einer von Leitners Vorwürfen lautet, die AIDS-Fälle würden &amp;quot;kumuliert&amp;quot;, d.h. in offiziellen Statistiken werde jeder AIDS-Fall der Vergangenheit jedes Jahr neu gezählt. Diese Behauptung wurde vor allem in den 1990er Jahren auch von anderen HIV/AIDS-Leugnern und Kritikern verbreitet, z.B. von dem österreichischen Arzt [[Christian Fiala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitner und Jane Bürgermeister==&lt;br /&gt;
Den absurden und erheiternden Verschwörungstheorien und Behauptungen der Impfgegnerin [[Jane Bürgermeister]] ging Leitner in einem akribischen Artikel für die &amp;#039;&amp;#039;Linke Zeitung&amp;#039;&amp;#039; nach.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=7651&amp;amp;Itemid=286&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl im Artikel ein emsiger Rechercheur sich sogar des Klingelschildes der Wohnung von Bürgermeister in Wien annahm, sei Jane Bürgermeister eine Art Phantom, möglicherweise von der Pharmaindustrie erschaffen, die Impfgegnerszene zu blamieren. Die allzu peinlichen und in Minuten widerlegbaren falschen und verdrehten Angaben von Jane Bürgermeister drohten der Szene offenbar mehr zu schaden als zu nutzen. Leitners Artikel zur fraglichen Existenz von Jane Bürgermeister wurde sowohl vom linken &amp;#039;&amp;#039;Faschismus&amp;amp;nbsp;2.0&amp;#039;&amp;#039; als auch vom rechtsoffenen [[infokrieg.tv]] aufgeriffen, während die [[Alles Schall und Rauch]]-Macher um Manfred Petritsch die Bürgermeister-Behauptungen unkritisch wiedergeben.&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus der Sicht der Quantenphysik ist die DNA kein reiner Bauplan für Eiweiße, sondern durch ihre Doppelspirale eine Sende- und Empfangseinheit für den Kontakt zu höheren Dimensionen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Leitner, Michael}}&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugner/Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Journalist]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Michael_Leitner&amp;diff=159746</id>
		<title>Michael Leitner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Michael_Leitner&amp;diff=159746"/>
		<updated>2018-05-30T19:33:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Videoproduktionen */  +1&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Michael Leitner YT.jpg|Michael Leitner (Bild: Youtube 2015)|280px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Michael Leitner EHEC.jpg|thumb|280px|Michael Leitner (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Leitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Journalist, Buchautor, Filmemacher, [[Impfgegner]] und als [[HIV/AIDS-Leugnung|HIV-AIDS Leugner]] Aktivist der HEAL-Szene. Er bezeichnet sich selbst als Impfkritiker, Filmemacher und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat Leitner für Printmedien gearbeitet, aber auch für TV-Sender wie WDR, RTL, Deutsche Welle, Pro7 und SAT.1. Er führt Auftragsproduktionen durch und ist als PR-Berater und -Texter tätig, beispielsweise für den Vertrieb von [[Nahrungsergänzungsmittel]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Werbung auf wunschfilme.net, Aufruf am 13. Juni 2010: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Stärke ist also eine &amp;quot;Ganzheitlichkeit&amp;quot; im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.Dokumentationen und Auftragsproduktionen, z.B. für eine Model-Agentur sind wir auch als PR-Berater und Texter im Einsatz, beispielsweise für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiträge von Leitner finden sich in der [[Kent-Depesche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Leitner: Artikel &amp;quot;Spiel uns noch mal das Lied vom Tod, Onkel Sam&amp;quot; in Kent-Depesche 10/2009&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Michael Hinz]], in [[CoMed]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hefte 11/2000, 12/2000, 3/2001&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei [[NuoViso]] sowie auf den Webseiten von [[Hans Tolzin]] und des [[Neue Impulse Treff]]. Leitner betreibt mehrere Internetseiten&amp;lt;ref&amp;gt;www.aidsinfo.net&amp;lt;/ref&amp;gt;, die unter anderem auf die [[Anti Zensur Koalition]] (AZK) des Schweizer Sektenführers und Impfgegners [[Ivo Sasek]] verlinken. Zusammen mit dem Schweizer Kaufmann und Heilpraktiker [[Daniel Trappitsch]], dem Geschäftsführer des Vereins [[Netzwerk Impfentscheid]], betreibt er die Seite wir-impfen-nicht.eu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder auftauchende Behauptungen von Leitner beziehen sich auf [[Verschwörungstheorie]]n, nach denen [[Leugnung von Infektionskrankheiten|&amp;quot;Zivilisationserkrankungen&amp;quot; als Infektionskrankheit &amp;quot;umdefiniert&amp;quot;]] würden, die so genannte Schweinegrippe WHO-hausgemacht sei und Impfungen aus &amp;quot;toxischen Zusatzstoffen&amp;quot; bestünden. Vorwürfe an AIDS-Forscher und Bundesbehörden gipfeln in einem Mordvorwurf: &amp;quot;Immerhin werfe ich international führenden AIDS-Forschern, Bundesministerien und Bundesbehörden schlicht und einfach Tötung aus niederen Beweggründen vor. Laut Strafgesetzbuch also nicht mehr und nicht weniger als Mord!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videoproduktionen==&lt;br /&gt;
[[image:LeitnerVideoImpfen.jpg|Impfgegnerische Videoproduktion von Michael Leitner|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Leitner2.jpg|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Fehldiagnose Schütteltrauma?: Impf-Schäden systematisch vertuscht!&amp;quot; Dieser im November 2017 erschienene Film versucht Straftaten gegen das Leben eines Säuglings als Impfschadensfolgen zu etablieren und ist der Auftakt für ein im Mai 2018 erschienenes Buch des [[IN-ES]] – Verein „Impfnebenwirkung – Elterlicher Sorgerechtsentzug“ mit dem Titel &amp;quot;Schütteltrauma - Gewaltanwendung oder Impffolge? Hintergründe und Fakten&amp;quot; aus der Kleinbuchreihe Impfen. Damit soll betroffenen Eltern als auch deren Anwälten ein Leitfaden zur Unterstützung bei der Verteidigung in die Hände gegeben werden, um &amp;quot;sich richtig gegen die falschen Anschuldigungen zur Wehr zu setzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir impfen nicht!&amp;#039;&amp;#039; Dieser im Mai 2014 erschienene Film versucht Angst und Abneigung gegen Impfungen zu schüren. Mit Formulierungen wie &amp;quot;Zell- und Nervengift Aluminium&amp;quot;, &amp;quot;das krebserregende Nervengift Formaldehyd&amp;quot; oder &amp;quot;Quecksilberverbindungen wie [[Thiomersal]]&amp;quot; behauptet Leitner, dass Impfstoffe hochgiftige, gefährliche Substanzen enthalten. Außerdem werde bei einer Impfung ein &amp;quot;Schwarm genetisch veränderter Mikroorganismen&amp;quot; injiziert, &amp;quot;die auf Embryonalzellen oder pürierten Mücken gezüchtet wurden&amp;quot;. Damit versucht Leitner, sich die verbreitete, diffuse Ablehnung von &amp;quot;Gentechnik&amp;quot; zu Nutze zu machen und Ekel hervorzurufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.psiram.net/2014/09/wir-impfen-nicht-eine-rezension/ Wir impfen nicht! – Eine Rezension. Psiram-Blog, 1. September 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Film kommen u.a. auch die Impfgegener [[Christian Fiala]], [[Friedrich Graf]], [[Klaus Hartmann]] und [[Hans Tolzin]] zu Wort. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Films findet sich auf der Webplattform scribd.com unter dem Titel: &amp;quot;Wir impfen nicht! Eine kritische Auseinandersetzung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scribd.com/document/283480241/Wir-impfen-nicht-eine-kritische-Auseinandersetzung Wir impfen nicht! Eine kritische Auseinandersetzung, Upload 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ebola - Gentechnischer Feldversuch des Pentagon?&amp;#039;&amp;#039; Mit dem knapp 7&amp;amp;nbsp;Minuten langen Videoclip verbreitete Leitner seine Variante der [[Verschwörungstheorien zur Ebola-Epidemie 2014]]. Er behauptet darin, das Ebola-Virus sei &amp;quot;ein Fake, genau wie die Schweinegrippe.&amp;quot; Ebola-Opfer seien in Wahrheit an &amp;quot;Armutskrankheiten&amp;quot; und verschmutztem Wasser gestorben. Es gebe überhaupt keine Epidemie, sondern nur eine von den USA gesteuerte &amp;quot;Panikmache&amp;quot;, die es ermöglichen solle, mit einem &amp;quot;angeblichen Medikament&amp;quot; einen &amp;quot;gentechnischen Feldversuch&amp;quot; durchführen zu können. Im Übrigen seien bei der WHO für Ebola &amp;quot;die gleichen Gestalten verantwortlich, die schon bei der Schweinegrippe der Pharmamafia gigantische Umsätze beschert haben.&amp;quot; Der Film wurde u.a. vom schweizer Impfgegener [[Daniel Trappitsch]] propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/schweiz/herausgegriffen/afrikaner-sterben-an-ebola-schweizer-spotten-darueber-1.18414012 Markus Häfliger: Afrikaner sterben an Ebola, Schweizer Impfkritiker spotten darüber. Neue Zürcher Zeitung, 29. Oktober 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wortlaut einer Erklärung von Michael Leitner und Daniel Trappitsch:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liebe Leser!&amp;lt;br&amp;gt;Hier finden Sie einen Text zu den Impfstoffen der Zukunft, GENETISCHEN Impfungen. Ebola wird der Startschuss sein, Gentechnik direkt in den Körper zu spritzen. Es ist an der Zeit, dass die Kritik an Impfungen auch die Kreise von Menschen erreicht, die sich kritisch mit Gentechnik und ähnlichen Themen befassen.&amp;lt;br&amp;gt;Die derzeitge Lage:&amp;lt;br&amp;gt;Ursache des Sterbens in Westafrika sind Armut, Not und Elend. Mit total unspezifischen aber dafür komplizierten Labormethoden werden die Opfer von Armut und Elend einem -wie immer bei “Pandemien”- sehr fragwürdigem Virus in die Schuhe geschoben. Es scheint, dass die Ebola-Panikkampagne nur dazu dient, die genetischen Impfungen durchzudrücken. Da die Pharma immer mehr wegen der Wirkungen des bisher verwendeten Impf-Aluminiums unter Druck gerät, dürfte das Prinzip, genetisch veränderte Viren in die DNA einzuschleusen, die dort gentechnisch veränderte DNA freisetzen, die widerum körperfremde Proteine produziert, DAS Impfstoff-Prinzip der Zukunft sein.&amp;lt;br&amp;gt;Immer, wenn die WHO eine “Pandemie” ausruft, gibt es von allen Seiten Desinformation. Was derzeit in vielen “alternativen” Medien verbreitet wird, ist grossteils beweisfreier Unsinn, der -bewusst oder unbewusst- vom Kernthema ablenkt: Die Einführung genetischen Impfungen durch ein globales Impfprogramm. Wir befassen uns jetzt seit 15 Jahren mit Seuchen, die keine sind. Unser Eindruck: Bei Ebola wird das Finale eingeläutet, es geht an den Zellkern. Entweder wir schaffen es, das ganze System jetzt zu stoppen, oder es kommen unschöne Zeiten auf uns zu!&amp;lt;br&amp;gt;Bitte streuen Sie AKTIV diese Email an so viele Personen wie möglich und fordern Sie diese auf, sie ebenfalls aktiv weiterzuverbreiten! Wir haben in der PDF viele Quellennachweise zusammengetragen, womit jeder Sachverhalt durch zitierfähige Quellen bewiesen sind.&amp;lt;br&amp;gt;Mit herzlichen und optimistischen Grüßen&amp;lt;br&amp;gt;Michael Leitner und Daniel Trappitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heute Rinder, morgen Kinder?&amp;#039;&amp;#039; In diesem 2009 veröffentlichteten Video zur Blauzungen-Krankheit und zu Impfungen von Rindern gegen den Erreger BTV lässt Leitner die Impfgegner Hans Tolzin und [[Angelika Müller]] zu Wort kommen. Er versucht darin seine Ansicht plausibel zu machen, dass die BTV-Impfung Bauern nachhaltig geschädigt und viele Opfer gefordert habe. Grund dafür seien &amp;quot;neue Verstärkerstoffe&amp;quot;. Leitner zieht dann einen Bogen zur Impfung gegen A/H1N1-Impfungen (&amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;) und behauptet, dass die &amp;quot;nicht existente Seuche&amp;quot; zu Massenimpfungen und damit zu mehr Fehlgeburten, neuen und bisher seltenen Immundefekten und &amp;quot;Problemen beim Stillen&amp;quot; führe. Später erklärte er auf seiner Webseite, &amp;quot;das Ausbleiben massenhafter Fehlgeburten&amp;quot; sei darauf zurückzuführen, dass sich nur wenige Personen impfen ließen und dass &amp;quot;in letzter Minute für Schwangere Impfstoffe ohne die experimentellen und toxischen Verstärkerstoffe eingeführt wurden.&amp;quot; Auf der DVD befindet sich ein Spendenaufruf für den Neue Impulse Treff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;H5N1 antwortet nicht&amp;#039;&amp;#039;. Der Film zur Vogelgrippe von Michael Leitner und Thomas&amp;amp;nbsp;A. Hein aus dem Jahr 2006 zeigt im Abspann einen Hinweis zur Publikation &amp;#039;&amp;#039;besser leben&amp;#039;&amp;#039; des Scientologen Michael Hinz (alias Kent). Im Video lässt Leitner die Impfgegner [[Claus Köhnlein]] und [[Juliane Sacher]] zu Wort kommen. Die Musik stammt von [[Braune Esoterik|Braunesoteriker]] [[Jo Conrad]] und Björn Scheiffarth. Finanziert wurde das Projekt von dem einschlägig bekannten Verein Neue Impulse Treff, in dem auch Hinz Mitglied ist. Der Verein hat auch die Verbreitung des Filmes in die Wege geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht Leitner Videoblogs, z.B. 2009 eine vierteilige Reihe mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Virushauptquartier&amp;#039;&amp;#039; zur so gen. Schweinegrippe, und 2011 &amp;#039;&amp;#039;EHEC-Hauptquartier&amp;#039;&amp;#039; mit ebenfalls vier Folgen. Er bezeichnet diese Videos als Satire, verhöhnt darin Behörden und Bemühungen, den Ursprung der jeweiligen Erreger ausfindig zu machen, aber auch die Berichterstattung in den Medien, und garniert dies mit Verschwörungstheorien.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate aus &amp;quot;EHEC-Hauptquartier&amp;quot;, Folge 3: &amp;#039;&amp;#039;Jetzt sollen es also Sojasprossen sein. Wenn die Herrschaften bald alles gesunde Gemüse durch haben und am Ende nur in McDonalds Cheeseburgern keine EHEC-Erreger festgestellt worden sind, dann weiß man wenigstens, wer diese &amp;quot;Pandemie&amp;quot; bezahlt hat.&amp;#039;&amp;#039; Oder: &amp;#039;&amp;#039;Ein Biohof, aha. Jetzt hat man also jemanden gefunden, der keine mächtigen Verbände hinter sich hat, wo sich nicht der Bauernverband aufregt, sondern nur ein armer Züchter, der jetzt auf seinen Produkten sitzen bleibt.&amp;#039;&amp;#039; Zur zeitweise geäußerten Vermutung, die Verbreitung der EHEC-Erreger hätte ihren Ursprung in Biogasanlagen, &amp;quot;fragt&amp;quot; Leitner,&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ob hinter diesen Gerüchten, EHEC - Biogasanlagen, vielleicht die Atomlobby sitzt, die versucht zu retten, was an Restlaufzeiten noch zu retten ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In seinem Webshop verkauft Leitner eine DVD mit Interviewpassagen mit der impfgegnerischen Ärztin Juliane Sacher (Titel: &amp;#039;&amp;#039;Keine Panik bei Tumorerkrankungen&amp;#039;&amp;#039;). Darin behauptet Sacher fälschlich, dass Patienten der &amp;quot;[[Schulmedizin]]&amp;quot; ihre Krebs-Diagnose um durchschnittlich 4&amp;amp;nbsp;Jahre überlebten, während es bei Patienten alternativer Therapeuten oder Therapieverweigerern 12&amp;amp;nbsp;Jahre seien.&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20090105155722/http://www.wunschfilme.net/sacher-krebs.html (Archiv-Version)&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Video bewirbt Sacher auch ein Nahrungsergänzungsmittel namens [[Viathen-T]], das Braunalgenextrakte, Kakao, Alginsäure und Hopfen-Extrakte enthalten soll. Nahrungsergänzungsmittel sind explizit nicht zur Heilung von Krankheiten konzipiert. Unter anderem ist diese Behauptung bei [[Nexworld.TV]], auf Seiten von [[Ralf Kollinger]] sowie bei [[Heinrich Kremer]] und Anhängern der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;www.kollinger-partner.de/html/juliane_sacher_arztin_nhv.html (die [[Ralf Kollinger|Kollinger&amp;amp; Partner GbR]] existiert nicht mehr, der Link führt jetzt zur Nachfolger-Firma tarosan Praxis Consulting von Tatjana Roth)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher==&lt;br /&gt;
Leitner verfasste das Buch &amp;#039;&amp;#039;Mythos HIV: Eine kritische Analyse der AIDS-Hysterie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Leitner M: Mythos HIV: Eine kritische Analyse der AIDS-Hysterie. videel, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem er behauptet, &amp;quot;AIDS ist ein Irrtum, HIV ist eine Erfindung&amp;quot;. Das Buch enthält ein Vorwort des emeritierten Direktors des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried, [[Heinz-Ludwig Sänger]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz-Ludwig Sänger im Vorwort zu Michael Leitners Buch Mythos&amp;amp;nbsp;HIV: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch &amp;#039;Mythos&amp;amp;nbsp;HIV&amp;#039; ist eine fundierte, auch für Laien verständliche Bestandsaufnahme der Widersprüche, welche die AIDS-Forschung in 20&amp;amp;nbsp;Jahren produziert hat. Tatsächlich gibt es keine wissenschaftliche Veröffentlichung, in der die Existenz des &amp;#039;AIDS-Virus&amp;#039; HIV schlüssig nachgewiesen worden wäre. Arbeiten, in denen solche Nachweise behauptet werden, basieren auf ausgeprägtem Wunschdenken seitens der beteiligten Wissenschaftler. Die HIV-Tests reagieren auf über 70&amp;amp;nbsp;Krankheiten positiv. Das Schlimmste an der AIDS-Forschung aber sind die Medikamente, die sie hervorgebracht hat. Ein großer Teil der AIDS-Patienten stirbt gerade an den Wirkungen dieser Medikamente.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[pseudowissenschaft]]licher Weise behauptet Leitner, dass das HIV bislang noch niemals &amp;quot;fotografiert&amp;quot; worden sei. Dies ist eine typische Falschbehauptung von [[Stefan Lanka]], an die Leitner hier anknüpft. Es liegen seit Jahrzehnten elektronenrastermikroskopische und elektronenmikroskopische Aufnahmen der Subtypen des HI-Virus vor. Der Autor und Medizinlaie Leitner äußert sich im Buch auch dahingehend, &amp;quot;bewusst in die Irre geführt&amp;quot;, &amp;quot;manipuliert&amp;quot;, &amp;quot;belogen&amp;quot; und &amp;quot;betrogen&amp;quot; worden zu sein, und zwar von &amp;quot;mehreren tausend Ärzten und Wissenschaftlern, die behaupten, dass HIV die Krankheit AIDS auslöst&amp;quot;. Leitner greift im Buch auf Sekundär- und Tertiärliteratur der so genannten AIDS-Dissidenten zurück, anstatt sich auf aktuelle Fachliteratur zu berufen. Offensichtliche Widersprüche in der zitierten Literatur werden nicht erörtert oder gar entkräftet. Aber auch sein eigenes Buch bietet Widersprüchliches: Einerseits ist dort zu lesen, dass HIV niemals die &amp;quot;primär kausale Ursache&amp;quot; von AIDS sein könne. Wenige Kapitel später erfährt der Leser, dass es HIV eigentlich überhaupt nicht gebe. Einer von Leitners Vorwürfen lautet, die AIDS-Fälle würden &amp;quot;kumuliert&amp;quot;, d.h. in offiziellen Statistiken werde jeder AIDS-Fall der Vergangenheit jedes Jahr neu gezählt. Diese Behauptung wurde vor allem in den 1990er Jahren auch von anderen HIV/AIDS-Leugnern und Kritikern verbreitet, z.B. von dem österreichischen Arzt [[Christian Fiala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitner und Jane Bürgermeister==&lt;br /&gt;
Den absurden und erheiternden Verschwörungstheorien und Behauptungen der Impfgegnerin [[Jane Bürgermeister]] ging Leitner in einem akribischen Artikel für die &amp;#039;&amp;#039;Linke Zeitung&amp;#039;&amp;#039; nach.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=7651&amp;amp;Itemid=286&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl im Artikel ein emsiger Rechercheur sich sogar des Klingelschildes der Wohnung von Bürgermeister in Wien annahm, sei Jane Bürgermeister eine Art Phantom, möglicherweise von der Pharmaindustrie erschaffen, die Impfgegnerszene zu blamieren. Die allzu peinlichen und in Minuten widerlegbaren falschen und verdrehten Angaben von Jane Bürgermeister drohten der Szene offenbar mehr zu schaden als zu nutzen. Leitners Artikel zur fraglichen Existenz von Jane Bürgermeister wurde sowohl vom linken &amp;#039;&amp;#039;Faschismus&amp;amp;nbsp;2.0&amp;#039;&amp;#039; als auch vom rechtsoffenen [[infokrieg.tv]] aufgeriffen, während die [[Alles Schall und Rauch]]-Macher um Manfred Petritsch die Bürgermeister-Behauptungen unkritisch wiedergeben.&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus der Sicht der Quantenphysik ist die DNA kein reiner Bauplan für Eiweiße, sondern durch ihre Doppelspirale eine Sende- und Empfangseinheit für den Kontakt zu höheren Dimensionen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Leitner, Michael}}&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugner/Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Journalist]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniel_Trappitsch&amp;diff=139234</id>
		<title>Daniel Trappitsch</title>
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		<updated>2016-09-28T20:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Trappitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1965) ist ein Schweizer [[Heilpraktiker]], [[Impfgegner]] und Geschäftsführer des impfkritischen Vereins [[Netzwerk Impfentscheid]] (N.I.E.) aus Buchs (Schweiz, Kanton St. Gallen). &lt;br /&gt;
Trappitsch [[Leugnung von Infektionskrankheiten|leugnet die Existenz von Infektionskrankheiten]] und sieht sich als Pharmakritiker. Trappitsch ist Vater einer Tochter (1993) und eines weiteren Kindes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm werden auch Verbindungen zu rechtskonservativen Kreisen nachgesagt, zum Beispiel dem rechtslastigen Patriotenverein „Bürger für Bürger“, auf dessen Homepage er auch verlinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infosperber.ch/Politik/Impfgegner-mit-Verbindungen-zu-rechten-Patrioten Impfgegner mit Verbindungen zu rechten Patrioten] InfoSperber vom 28. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;nie&amp;#039;&amp;gt;www.holistopathie.ch/n-i-e/&amp;lt;/ref&amp;gt; Trappitsch steht auch in Verbindung mit [[Benjamin Ernst]] in Deutschland, der &amp;quot;Bekenntnisausweise&amp;quot; für eine keltisch-druidische Glaubensgemeinschaft (KDG) verkauft. So ist er als Redner für einen Vortrag für eine Schweizer KDG-Gruppe in Murten vorgesehen.&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
===Netzwerk Impfentscheid===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Netzwerk Impfentscheid]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trappitsch ist Geschäftsführer des am 15. November 2011 gegründeten Impfgegnervereins Netzwerk Impfentscheid, der als Schweizer Nachfolgeorganisation von [[AEGIS]] dessen impfgegnerischen Aktivitäten fortsetzt. Auf der Internetseite des Vereins verbreitet Trappitsch einen Text und ein Video von [[Michael Leitner]], der darin Falschinformationen zur Ursache der Ebola-Epidemie 2014 in Westafrika verbreitet und die Opfer der Krankheit verhöhnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/schweiz/herausgegriffen/afrikaner-sterben-an-ebola-schweizer-spotten-darueber-1.18414012 Afrikaner sterben an Ebola Schweizer spotten darüber] Neue Züricher Zeitung online, 29. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Wortlaut einer Erklärung von Michael Leitner und Daniel Trappitsch:&amp;lt;ref&amp;gt;Liebe Leser!&lt;br /&gt;
Hier finden Sie einen Text zu den Impfstoffen der Zukunft, GENETISCHEN Impfungen. Ebola wird der Startschuss sein, Gentechnik direkt in den Körper zu spritzen. Es ist an der Zeit, dass die Kritik an Impfungen auch die Kreise von Menschen erreicht, die sich kritisch mit Gentechnik und ähnlichen Themen befassen.&amp;lt;br&amp;gt;Die derzeitge Lage:&amp;lt;br&amp;gt;Ursache des Sterbens in Westafrika sind Armut, Not und Elend. Mit total unspezifischen aber dafür komplizierten Labormethoden werden die Opfer von Armut und Elend einem -wie immer bei “Pandemien”- sehr fragwürdigem Virus in die Schuhe geschoben. Es scheint, dass die Ebola-Panikkampagne nur dazu dient, die genetischen Impfungen durchzudrücken. Da die Pharma immer mehr wegen der Wirkungen des bisher verwendeten Impf-Aluminiums unter Druck gerät, dürfte das Prinzip, genetisch veränderte Viren in die DNA einzuschleusen, die dort gentechnisch veränderte DNA freisetzen, die widerum körperfremde Proteine produziert, DAS Impfstoff-Prinzip der Zukunft sein.&amp;lt;br&amp;gt;Immer, wenn die WHO eine “Pandemie” ausruft, gibt es von allen Seiten Desinformation. Was derzeit in vielen “alternativen” Medien verbreitet wird, ist grossteils beweisfreier Unsinn, der -bewusst oder unbewusst- vom Kernthema ablenkt: Die Einführung genetischen Impfungen durch ein globales Impfprogramm. Wir befassen uns jetzt seit 15 Jahren mit Seuchen, die keine sind. Unser Eindruck: Bei Ebola wird das Finale eingeläutet, es geht an den Zellkern. Entweder wir schaffen es, das ganze System jetzt zu stoppen, oder es kommen unschöne Zeiten auf uns zu!&amp;lt;br&amp;gt;Bitte streuen Sie AKTIV diese Email an so viele Personen wie möglich und fordern Sie diese auf, sie ebenfalls aktiv weiterzuverbreiten! Wir haben in der PDF viele Quellennachweise zusammengetragen, womit jeder Sachverhalt durch zitierfähige Quellen bewiesen sind.&amp;lt;br&amp;gt;Mit herzlichen und optimistischen Grüßen&amp;lt;br&amp;gt;Michael Leitner und Daniel Trappitsch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rolle beim Referendum gegen das Schweizer Tierseuchengesetz===&lt;br /&gt;
Trappitsch ist über das Netzwerk Impfentscheidung der Hauptinitiator des Volksentscheids in der Schweiz gegen das revidierte Tierseuchengesetz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_40.html Tierseuchengesetz (TSG)] (Schweiz) vom 1. Juli 1966 (Stand vom 1. Januar 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Schweiz am 25. November 2012.&amp;lt;ref name=&amp;#039;tagesanzeiger1&amp;#039;&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Der-Mann-der-das-Volk-vor-Impfungen-retten-will-/story/29069368 Der Mann der das Volk vor Impfungen retten will] Schweizer Tagesanzeiger, 10. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Gesetz ist unter anderem geregelt, dass der Bund ermächtigt wird, Maßnahmen zur Vorbeugung von Tierseuchen zu ergreifen und zu finanzieren. Bei dem Referendum wurde das Gesetz mit 68,3 Prozent der Stimmen bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-nimmt-das-Tierseuchengesetz-deutlich-an/story/12802594 Die Schweiz nimmt das Tierseuchengesetz deutlich an] Schweizer Tagesanzeiger, 26. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründung führten die Impfgegner unter anderem an, dass mit diesem „pharmaindustriefreundlichem Gesetz“ einem Impfzwang und einer Zwangsmedikation nichts mehr im Wege stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=824 Das neue Tierseuchengesetz TSG, Wolf im Schafspelz?!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holistopathie===&lt;br /&gt;
Trappitsch bezeichnet sich als Fachmann für Holistopathie, einem Begriff, den er selber erfunden hat. Es soll sich um eine gesprächsbasierte Therapie handeln, die den „Körper als Ausdrucksmittel der [[Feinstofflichkeit|feinstofflichen Welt]]“ und [[Ganzheitlichkeit|ganzheitlichen]] Therapieansatz bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesanzeiger1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.holistopathie.ch/praxis/&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber, wie und wogegen Holistopathie eigentlich angewendet wird, macht Trappitsch keine Angaben. Die Ausführungen dazu auf seiner Internetpräsenz sind nur sehr vage und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der Holistopathie basiert nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen, sondern auf [[Esoterik|esoterischen]] Vorstellungen. Eine Wirksamkeit gegen Krankheiten ist damit nicht plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges===&lt;br /&gt;
Trappitsch war Teamleiter der [[Kurt Tepperwein|Tepperwein]] Collection AG, einem Strukturvertrieb für [[Nahrungsergänzungsmittel]]. Ferner war er als Dozent an den ehemaligen GAM Fachschulen für Naturheilkunde und an ähnlichen Institutionen tätig, hält Vorträge und ist auf Internetkanälen wie youtube aktiv, wo er ebenfalls Propaganda gegen Impfungen verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;#039;nie&amp;#039;/&amp;gt; Aktuell (2015) ist Trappitsch Gschäftsführer der Schweizer Libertarian AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Trappitsch, Daniel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133304</id>
		<title>I won&#039;t go quietly</title>
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		<updated>2015-12-22T10:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Anne Blumenthal.jpg|[[Anne Blumenthal]] (Bild: [[Sein]]-Magazin)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Karri Stokely.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Karri Stokely im Jahre 2011|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I won&amp;#039;t go quietly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von ungenannten Spendern finanziertes Propagandavideo zur [[HIV/AIDS-Leugnung|Leugnung des dokumentierten Zusammenhangs zwischen HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung]] der in Berlin lebenden Filmemacherin [[Anne Blumenthal]] (Anne Sono). Der Film mit dem Originaltitel &amp;quot;I won&amp;#039;t go quietly - 6 Frauen, eine Diagnose: HIV positiv und gesund&amp;quot; erschien im Vertrieb der &amp;quot;Blue Bell Media&amp;quot; an der Wohnanschrift von Anne Blumenthal in Berlin. Im Film wird AIDS-Kranken explizit empfohlen, Medikamente abzusetzen, weil das HI-Virus &amp;quot;erfunden&amp;quot; und es ohnehin nicht bewiesen sei, dass das HI-Virus AIDS auslöse. Die wissenschaftliche Datenlage zur HIV-Infektion und zu AIDS wird dabei völlig ignoriert. Im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] wird im Film auch behauptet, dass es Aids als Krankheit gar nicht gebe, sondern dies eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Um dies den Zuschauern plausibel zu machen kommt mehrfach der &amp;quot;Virenleugner&amp;quot; [[Stefan Lanka]] in dem Film zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Film treten die HIV-positiven, aber zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht AIDS-kranken Frauen Karri Stockley, Barbara Seebald und Lindsey Nagel auf. Karri Stockley ist inzwischen Ende April 2011 an opportunistischen Infektionen verstorben &amp;lt;ref&amp;gt;http://denyingaids.blogspot.de/2011/04/how-aids-denialism-can-kill-you-part.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Barbara Seebald verstarb im Juni 2015 im Alter von 45 Jahren, Lindsey Nagel im August 2015 im Alter von 24 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://minnesota.cbslocal.com/2015/12/04/family-at-the-center-of-battle-over-hiv-positive-infant-speaks-out/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diversen von AIDS-Leugnern unterhaltenen Webseiten wird der Tod von Lindsey Nagel jedoch erst im Dezember 2015 und ohne Erwähnung eines Todesdatums thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt; z.B. auf truthbarrier.com/2015/12/01/an-open-letter-from-cheryl-nagel/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicherin Barbara Seebald hatte gegen ärztlichen Rat im Jahr 2009 ihr HIV-negativ zu Hause geborenes Kleinkind Muriel gestillt und dabei mit dem HI-Virus infiziert. Das Kind erkrankte danach an AIDS, der Ehemann Seebalds und Vater des Kindes verstarb 2010 an AIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindsey Nagel, die Tochter der US-Amerikanerin Cheryl Nagel, wurde in den 1990er Jahren aus Rumänien adoptiert und kurz nach der Adoption in den USA HIV-positiv getestet. Auf Grund des Eingreifens der Behörden wurde sie im Kindesalter gegen den Willen der Mutter zumindest zeitweise mit einer effektiven Therapie behandelt. Lindsey Nagel gebar ein HIV-positives Kind namens Rico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lässt auch die Wiener AIDS-Leugnerin [[Christl Meyer]] zu Wort kommen, die im Film offen empfiehlt, dass HIV-positive Patienten &amp;quot;nichts tun&amp;quot; sollten, sich also keinen vorbeugenden oder retroviralen Therapien unterziehen sollen. Meyer glaubt, dass das HI-Virus nicht existiere und vertritt unter anderem die von [[Ryke Geerd Hamer]] in die Welt gesetzte Ansicht, dass ein HIV-positiver Test lediglich eine allergische Reaktion auf Sperma anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reaktionen in der Esoterikszene==&lt;br /&gt;
Der Film wird unter anderem in der [[Esoterik]]zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] beworben: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„I won‘t go quietly – 6 Frauen, eine Diagnose – HIV positiv und gesund“ 81 minütiger Dokumentarfilm Die DVD erscheint voraussichtlich ab April 2012 Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten. Sprechen Sie die Kinos in Ihrem Umfeld an und organisieren Sie Filmvorführungen. Sie werden sehen: Das macht großen Spaß und bringt uns alle weiter!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/ganzheitliche-medizin/aids/stoppt-die-hiv-tests.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Esoterikblatt [[Sein]] thematisierte den Film und veröffentlichte einen Artikel dazu. Der Autor des Artikels ist im Zusammenhang mit dem Film der Meinung, dass dieser ein Portrait von &amp;quot;sechs mutigen Frauen&amp;quot; darstelle, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;durch ihre Unbeirrtheit ein todbringendes Dogma unserer Gesellschaft überwunden haben. Helfen wir ihnen, indem wir uns informieren und die Information verbreiten. Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sein.de/archiv/2011/dezember-2011/i-wont-go-quietly-wir-widersetzen-uns-der-todesdiagnose-hiv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geplante Vorführung des Films in Bremen im Jahre 2012 führte zu Interventionen des Bremer Gesundheitsamts und der AIDS-Hilfe Bremen, die vor dem Film warnten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/!93401/&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Filmvorführungen traten auch weitere bekannte AIDS-Leugner und Kritiker der wissenschaftlichen Medizin auf. So am 24. März 2012 [[John Virapen]] im Berliner Kino Babylon&amp;lt;ref&amp;gt;Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder zuvor am 9. März 2012 [[Stefan Lanka]], [[Christl Meyer]] und [[Juliane Sacher]] in der Berlin-Kreuzberger Taborkirche (Taborstr. 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/814712/film-aids-leugner.html Der Film der Aids-Leugner. ÄrzteZeitung, 4. Juni 2012]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/!5093847/ Georg Kirsche: Ärger um AIDS-Leugner. taz, 15. Mai 2012]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&amp;amp;dig=2012%2F05%2F18%2Fa0027 Aidsfilm abgesagt. taz 18. Mai 2012]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2012/07/21/aids-leugner-im-kino-die-sind-verruckt/ Bernd Harder: Aids-Leugner im Kino: “Die sind verrückt.” GWUP-Blog, 21. Juli 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[House of Numbers]]&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133303</id>
		<title>I won&#039;t go quietly</title>
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		<updated>2015-12-22T10:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Anne Blumenthal.jpg|[[Anne Blumenthal]] (Bild: [[Sein]]-Magazin)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Karri Stokely.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Karri Stokely im Jahre 2011|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I won&amp;#039;t go quietly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von ungenannten Spendern finanziertes Propagandavideo zur [[HIV/AIDS-Leugnung|Leugnung des dokumentierten Zusammenhangs zwischen HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung]] der in Berlin lebenden Filmemacherin [[Anne Blumenthal]] (Anne Sono). Der Film mit dem Originaltitel &amp;quot;I won&amp;#039;t go quietly - 6 Frauen, eine Diagnose: HIV positiv und gesund&amp;quot; erschien im Vertrieb der &amp;quot;Blue Bell Media&amp;quot; an der Wohnanschrift von Anne Blumenthal in Berlin. Im Film wird AIDS-Kranken explizit empfohlen, Medikamente abzusetzen, weil das HI-Virus &amp;quot;erfunden&amp;quot; und es ohnehin nicht bewiesen sei, dass das HI-Virus AIDS auslöse. Die wissenschaftliche Datenlage zur HIV-Infektion und zu AIDS wird dabei völlig ignoriert. Im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] wird im Film auch behauptet, dass es Aids als Krankheit gar nicht gebe, sondern dies eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Um dies den Zuschauern plausibel zu machen kommt mehrfach der &amp;quot;Virenleugner&amp;quot; [[Stefan Lanka]] in dem Film zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Film treten die HIV-positiven, aber zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht AIDS-kranken Frauen Karri Stockley, [[Barbara Seebald]] und Lindsey Nagel auf. Karri Stockley ist inzwischen Ende April 2011 an opportunistischen Infektionen verstorben &amp;lt;ref&amp;gt;http://denyingaids.blogspot.de/2011/04/how-aids-denialism-can-kill-you-part.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Barbara Seebald verstarb im Juni 2015 im Alter von 45 Jahren, Lindsey Nagel im August 2015 im Alter von 24 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://minnesota.cbslocal.com/2015/12/04/family-at-the-center-of-battle-over-hiv-positive-infant-speaks-out/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diversen von AIDS-Leugnern unterhaltenen Webseiten wird der Tod von Lindsey Nagel jedoch erst im Dezember 2015 und ohne Erwähnung eines Todesdatums thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt; z.B. auf truthbarrier.com/2015/12/01/an-open-letter-from-cheryl-nagel/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicherin Barbara Seebald hatte gegen ärztlichen Rat im Jahr 2009 ihr HIV-negativ zu Hause geborenes Kleinkind Muriel gestillt und dabei mit dem HI-Virus infiziert. Das Kind erkrankte danach an AIDS, der Ehemann Seebalds und Vater des Kindes verstarb 2010 an AIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindsey Nagel, die Tochter der US-Amerikanerin Cheryl Nagel, wurde in den 1990er Jahren aus Rumänien adoptiert und kurz nach der Adoption in den USA HIV-positiv getestet. Auf Grund des Eingreifens der Behörden wurde sie im Kindesalter gegen den Willen der Mutter zumindest zeitweise mit einer effektiven Therapie behandelt. Lindsey Nagel gebar ein HIV-positives Kind namens Rico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lässt auch die Wiener AIDS-Leugnerin [[Christl Meyer]] zu Wort kommen, die im Film offen empfiehlt, dass HIV-positive Patienten &amp;quot;nichts tun&amp;quot; sollten, sich also keinen vorbeugenden oder retroviralen Therapien unterziehen sollen. Meyer glaubt, dass das HI-Virus nicht existiere und vertritt unter anderem die von [[Ryke Geerd Hamer]] in die Welt gesetzte Ansicht, dass ein HIV-positiver Test lediglich eine allergische Reaktion auf Sperma anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reaktionen in der Esoterikszene==&lt;br /&gt;
Der Film wird unter anderem in der [[Esoterik]]zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] beworben: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„I won‘t go quietly – 6 Frauen, eine Diagnose – HIV positiv und gesund“ 81 minütiger Dokumentarfilm Die DVD erscheint voraussichtlich ab April 2012 Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten. Sprechen Sie die Kinos in Ihrem Umfeld an und organisieren Sie Filmvorführungen. Sie werden sehen: Das macht großen Spaß und bringt uns alle weiter!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/ganzheitliche-medizin/aids/stoppt-die-hiv-tests.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Esoterikblatt [[Sein]] thematisierte den Film und veröffentlichte einen Artikel dazu. Der Autor des Artikels ist im Zusammenhang mit dem Film der Meinung, dass dieser ein Portrait von &amp;quot;sechs mutigen Frauen&amp;quot; darstelle, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;durch ihre Unbeirrtheit ein todbringendes Dogma unserer Gesellschaft überwunden haben. Helfen wir ihnen, indem wir uns informieren und die Information verbreiten. Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sein.de/archiv/2011/dezember-2011/i-wont-go-quietly-wir-widersetzen-uns-der-todesdiagnose-hiv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geplante Vorführung des Films in Bremen im Jahre 2012 führte zu Interventionen des Bremer Gesundheitsamts und der AIDS-Hilfe Bremen, die vor dem Film warnten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/!93401/&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Filmvorführungen traten auch weitere bekannte AIDS-Leugner und Kritiker der wissenschaftlichen Medizin auf. So am 24. März 2012 [[John Virapen]] im Berliner Kino Babylon&amp;lt;ref&amp;gt;Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder zuvor am 9. März 2012 [[Stefan Lanka]], [[Christl Meyer]] und [[Juliane Sacher]] in der Berlin-Kreuzberger Taborkirche (Taborstr. 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/814712/film-aids-leugner.html Der Film der Aids-Leugner. ÄrzteZeitung, 4. Juni 2012]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/!5093847/ Georg Kirsche: Ärger um AIDS-Leugner. taz, 15. Mai 2012]&lt;br /&gt;
*[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&amp;amp;dig=2012%2F05%2F18%2Fa0027 Aidsfilm abgesagt. taz 18. Mai 2012]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2012/07/21/aids-leugner-im-kino-die-sind-verruckt/ Bernd Harder: Aids-Leugner im Kino: “Die sind verrückt.” GWUP-Blog, 21. Juli 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[House of Numbers]]&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=133272</id>
		<title>Germanische Neue Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=133272"/>
		<updated>2015-12-17T15:20:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: die ganzen euphemismen in die einleitung geholt, mit welcher neue interessenten geködert werden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:ngm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hamer2.jpg|Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]]|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germanische Neue Medizin &amp;amp;reg;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (GNM, auch vom Erfinder &amp;#039;&amp;#039;Germanische Heilkunde&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[pseudomedizin]]ische Lehre, die ab Herbst 1981 von dem deutschen ehemaligen Arzt und &amp;quot;Wunderheiler&amp;quot; [[Ryke Geerd Hamer]] entwickelt und 2003 als Markenzeichen registriert wurde. In jüngster Zeit werden weitere Synonyme für Hamers Lehre etabliert: fünf biologische Naturgesetze (5bn/5BN), (traditionelle) germanische Heilkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Laut Lehre der Germanischen Neuen Medizin (GNM, vormals: Neue Medizin) seien bis auf wenige Ausnahmen letztendlich alle Erkrankungen bei Mensch oder Tier als Folge von so genannten &amp;quot;biologischen Konflikten&amp;quot; anzusehen. Krankheitsverläufe und Genesungen beruhten demnach auf fünf &amp;quot;biologischen Gesetzmäßigkeiten&amp;quot; (auch &amp;quot;fünf biologische Naturgesetze&amp;quot; oder abgekürzt &amp;quot;5BN&amp;quot; genannt), die der Wissenschaft bislang entgangen seien bzw verleugnet würden. Lediglich Vergiftungen oder Schädigungen durch ionisierende Strahlen seien davon ausgenommen. Laut Hamer beschreibe die GNM ein &amp;quot;naturgesetzlich&amp;quot; begründetes, diagnostisches und bedingt therapeutisches Prinzip. Ohne sich auf die wissenschaftliche Psychosomatik oder Psychologie zu berufen, werden im Rahmen des GNM-Konstruktes psychotherapeutische und [[Positiv Denken|Elemente des Positiven Denkens]] eingesetzt, die das Ziel verfolgen, bei Patienten Selbstheilungseffekte entweder anzuregen oder Patienten vor als schädlich empfundenen Einflüssen zu bewahren. Wie bei anderen alternativmedizinischen Methoden wird dem Patienten eine unrealistisch zu bezeichnende &amp;quot;Verantwortung&amp;quot; für den eigenen Krankheitsverlauf aufgebürdet: Therapieversagen seien demnach Folge des Nichtrespekts der GNM-Lehre oder äußerer Eingriffe, etwa durch eine herkömmliche medizinische Therapie, Kritik durch externe Personen, Verschwörungstheorien wie tödliche &amp;quot;Chipimplantate&amp;quot; usw. Andererseits werden Patienten bei Anwendung der GNM-Lehre unrealistische Heilversprechen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Germanische Neue Medizin ist mit Erkenntnissen der heutigen wissenschaftlichen Medizin nicht vereinbar, sieht sich aber selbst als ein der modernen Medizin überlegener Ersatz bei einer Vielzahl von (auch schweren) Erkrankungen und beruft sich dabei auf umstrittene [[GNM-Verifikationen|&amp;quot;Verifikationen&amp;quot;]], die jedoch heutigen wissenschaftlichen minimalen Standards nicht entsprechen, da sie häufig nur wenige Zeilen lang sind, Unterschriften oft nicht lesbar sind und Angaben zur Methodologie fehlen. Keine einzige dieser so genannten &amp;#039;&amp;#039;Verifikationen&amp;#039;&amp;#039; ist je wissenschaftlich publiziert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was medizinisch oder umgangssprachlich als Symptom oder Krankheit bezeichnet wird, ist aus Sicht der GNM ein &amp;quot;sinnvolles biologisches Sonderprogramm&amp;quot; (SBS) als Zeichen einer positiven Reaktion des Körpers auf die unterstellten Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Wirksamkeitsnachweis dieser Lehre im wissenschaftlichen Sinne gibt es nicht. Vielmehr sprechen eine Vielzahl von eklatanten [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin|Behandlungsmisserfolgen]] und fehlende seriös veröffentlichte Behandlungserfolge gegen eine mögliche Wirksamkeit oder Eignung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Hamers Lehrmeinung seien auch schwere Erkrankungen wie Krebs bei adäquater eigener &amp;quot;Confliktolyse&amp;quot; (CL) der Neuen Medizin zu etwa 95-98% überlebbar. Misserfolge werden zumeist &amp;quot;schulmedizinischen&amp;quot; Eingriffen oder Zweifeln an der Methodik zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 hatte Ryke Geerd Hamer versucht, den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Biologische Neue Medizin&amp;#039;&amp;#039; als Wortmarke registrieren zu lassen und in seiner Anmeldung beim deutschen Markenamt sein Konzept folgendermaßen beschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Bereich der Medizin, der die natürlichen Heilmittel der [[Naturheilkunde]] bevorzugt und die Selbstheilungskräfte des Körpers durch Umstimmung und Reizbehandlung zu fördern sucht und sich dabei neuentwickelter Methoden und Erkenntnisse bedient&amp;#039;&amp;#039;. Dies widerspricht allerdings dem, was er bis dahin über seine Lehre verbreitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[GABNM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Germanisch&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Der Begriff geht auf die antiken Römer zurück und wurde von den Völkern, die in Folge &amp;#039;&amp;#039;Germanen&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden, nie selbst benutzt. Wechselnd wurde die Bezeichnung für Völker nördlich der Alpen oder östlich des Rheins benutzt, wohlgemerkt zumeist von ihren Feinden. Die ersten Nennungen gehen auf die fasti triumphales 222 vor Jesu zurück sowie auf Plinius in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Naturalis Historia&amp;#039;&amp;#039; und Publius Cornelius Tacitus in &amp;#039;&amp;#039;de origine et situ Germanorum&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 antwortete Hamer auf die Frage, warum er den Begriff &amp;#039;&amp;#039;germanisch&amp;#039;&amp;#039; für seine Methode gewählt habe: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich bin stolz, Deutscher zu sein&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/ge/images/0/04/20050101_Markolin_Plaedoyer.htm.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere Angaben finden sich in offenen Briefen von Hamer, zum Beispiel hier: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren [...] Ich bin jedenfalls stolz darauf, aus dem germanischen Volk der Dichter u. Denker, der Musiker, Erfinder u. Entdecker zu stammen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und hier: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;am Ende soll dieses wunderbare Göttergeschenk dann vielleicht Jüdische Neue Medizin heißen. Dann nennen wir sie doch vorher lieber Germanische Neue Medizin. Ausserdem darf doch jeder stolz auf sein Volk sein. Ich bin jedenfalls stolz darauf, aus dem germanischen Volk der Dichter u. Denker, der Musiker, Erfinder u. Entdecker zu stammen. Warum sollten unsere lieben Welt-Mitmenschen nicht aus Germanien das schönste Göttergeschenk dieser Welt empfangen dürfen?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==GNM als Therapie==&lt;br /&gt;
[[image:Hamer Mein Studentenmädchen.jpg|pseudo-musiktherapeutisches Angebot zum Download eines von Hamer komponierten Musikstücks mit dem Titel &amp;quot;Mein Studentenmädchen&amp;quot;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
In der Neuen Medizin wird üblicherweise außer &amp;quot;nichts tun&amp;quot; oder einfach bleibenden psychotherapeutischen Eingriffen (auch durch psychotherapeutische Laien oder nicht psychotherapeutisch ausgebildete Ärzte) keine eigentliche kausale oder symptomatische Therapie angeboten, und sowohl übliche medizinische aber auch naturheilkundliche Methoden werden gern geringschätzig als &amp;quot;Firlefanz&amp;quot; abgetan. Dies geht aus einer Vielzahl von übereinstimmenden Berichten von Patienten oder deren Angehörigen sowie aus Berichten ehemaliger Mitarbeiterinnen von Hamer hervor, die Einblick in die experimentelle praktische Umsetzung der GNM-Lehre in den privaten Hamer-Kliniken hatten (siehe &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=GNM_Dokumentation&amp;lt;/ref&amp;gt;). Einzig kausal wirksam sei nach der Lehre der Neuen Medizin eine so genannte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039;, die angenommene psychische Konflikte &amp;#039;&amp;#039;lösen&amp;#039;&amp;#039; soll. Nach Hamers eigenen Angaben soll dies innerhalb kürzester Zeit möglich sein (Hamer zur Zeitschrift Stern: &amp;#039;&amp;#039;Ich löse jeden Konflikt innerhalb von 2&amp;amp;nbsp;Stunden&amp;#039;&amp;#039;). 1982 zitierte die Bild-Zeitung Hamer dazu mit den Worten: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe schon 30&amp;amp;nbsp;Krebskranke mit der Seele geheilt&amp;#039;&amp;#039;, wobei zu vermuten ist, dass er dabei seine &amp;#039;&amp;#039;Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; meinte. Der Anhänger der [[GABNM|BNM]] [[Nicolas Rene Barro]] erwähnt diese Konfliktolyse und subsumiert darunter verschiedene anzuwendende Techniken wie ein &amp;quot;Heruntertransformieren&amp;quot;, ein Vermeidungsverhalten oder auto-suggestive Elemente wie anzutrainierende &amp;quot;Gelassenheit&amp;quot;. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schwupps&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, so Barro, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;sei es dann mit der anzugehenden Symptomatik vorbei&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Barro: &amp;#039;&amp;#039;[...] Konfliktlösung, wenn das Programm sozusagen nur noch durch Begleitschienen (Geruch, Farbe, Stoffe usw.) ausgelöst wird, der tatsächliche Konfliktinhalt aber keine reale Rolle mehr spielt, dann reicht es im Prinzip, sich über diesen Umstand klar zu werden und schwups ist es mit dem immer wieder rezidivierenden SBS vorbei. Komplizierter ist es, wenn der Konfliktinhalt als solches schon noch eine Gefahr, weil gegenwärtig oder immer wieder vorhanden, darstellt. Dann muß man versuchen, die Schienen, den eigentlichen Konfliktinhalt als Ereignis zu meiden. Der ganz große Wurf gelingt einem, wenn man, trotz der nicht gebannten Gefahr, eine Art &amp;#039;Gelassenheit/Ungerührtheit&amp;#039; gegen den ursprünglichen Konfliktinhalt aufbauen kann. Also, sozusagen einem das Problem an sich nicht mehr berühren kann, am A.... vorbeigeht, auch wenn es noch präsent ist oder man in dieses immer wieder reingeraten kann. Dann hat man sicher den schwarzen Gürtel erreicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem im Dezember 2006 von Hamer &amp;#039;&amp;#039;par ordre de mufti&amp;#039;&amp;#039; verkündeten Erlass ohne jegliche inhaltliche Begründung sind mehrere alternativmedizinische Methoden im GNM-Umfeld verboten worden, darunter die [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellung]] von [[Bert Hellinger]]. Hamer behauptet, er habe die &amp;quot;einzig wahre Therapie&amp;quot; und bei Patienten wird der Eindruck vermittelt, dass auch schwerste Krankheiten zu 90% von alleine ausheilen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Sie sind ja in der Heilphase&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;der Konflikt ist ja schon gelöst&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;). Von Hamer weiß man jedoch aus Patienten- und Zeugenberichten, dass nicht nur die patienteneigene [[Selbstheilungskraft|Selbstheilungsfähigkeit]] genutzt werden soll, sondern dass in der GNM Anwendungen von Eisbeuteln, Coca-Cola, Kaffee aber auch Cortison an der Tagesordnung sind. Eine besondere Rolle sollen auch Eier von reinrassigen Hühnern spielen, wie Mitarbeiterinnen aus seiner Klinik in Katzenelnbogen berichten. 2007 versuchte der italienische [[ALBA]]-Präsident [[Marco Pfister]] einen Arzt zu überreden, das Diuretikum Lasix (Wirkstoff Furosemid) bei einer sterbenden Krebspatientin anzuwenden, um therapeutisch eine, wie er sagte, &amp;quot;Pipi-Phase2 anzuregen&amp;quot;. Eine Auseinandersetzung über das Thema Therapie war einer der Gründe, warum es zum Bruch zwischen Hamer und seinem Unterstützungs- und Verwertungsverein ALBA in Italien kam. Der ALBA-Präsident hatte beispielsweise in einer &amp;quot;Information für Patienten&amp;quot; erklärt, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Anwendung dieser neuen Art die Medizin zu verstehen, zur Zeit klinisch nicht praktikabel sei&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Auseinandersetzung, die sich auch im Internet abspielte, kamen einige Interna zum Vorschein. So wurde von einem ALBA-Vertreter genüsslich kolportiert, dass Hamer bei einem internen Seminar die [[Magie|Psychomagie]] des chilenischen Regisseurs und Hobbypsychologen Alejandro Jodorowsky anwandte, bei der zeremoniell-magisch Briefe verbrannt werden, in denen angenommene &amp;#039;&amp;#039;Konfliktinhalte&amp;#039;&amp;#039; schriftlich fixiert waren. Jodorowsky hatte jedoch schon 2003 erklärt, dass nur er selbst, seine Frau Mariana Costa und sein Sohn Cristobal das Recht hätten, die von ihm erfundene Psychomagie durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.clubcultura.com/clubliteratura/clubescritores/jodorowsky/robo.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Praktik erinnert an [[Schluckbildchen]]-Prozeduren, bei denen Patienten kleine Zettel verschlucken müssen, auf denen ihre Diagnosen verzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurde zu vermeintlich therapeutischen Zwecken von Hamer das endlose Abspielen eines selbst komponierten Musikstücks vermehrt propagiert. Es handelt sich dabei um eine volksmusikähnliche Komposition aus dem Jahre 1976 mit dem Titel &amp;quot;Mein Studentenmädchen&amp;quot;, bezogen auf seine verstorbene Ehefrau. Laut Hamer handele es sich um eine &amp;#039;&amp;#039;magische Melodie&amp;#039;&amp;#039;, die er als &amp;#039;&amp;#039;heilig und heilend&amp;#039;&amp;#039; ansieht. Das Musikstück, das von Hamer als &amp;quot;archaische Urmelodie&amp;quot; bezeichnet wird, kursiert als Download bei diversen Webseiten der Anhängerschaft von Hamer und ist auch in verschiedenen Versionen (darunter von Hamer selbst gesungen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=qMBRZLGRysI&amp;lt;/ref&amp;gt;) bei Youtube zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sy0rYfhTRZs&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie bei anderen Themen auch, erfand Hamer zu dem Lied eine passende Verschwörungstheorie, die Thema eines Blogartikels bei Psiram war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.psiram.com/2015/03/die-juedische-verschwoerung-gegen-die-zaubermelodie-mein-studentenmaedchen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Rolle des Schmerzes in der GNM==&lt;br /&gt;
Anders als in der modernen Medizin, in der versucht wird, kranken Menschen ihr Menschenrecht auf Schmerzfreiheit zu sichern, soll der Schmerz aus Sicht der Neuen Medizin eine heilsame Wirkung haben und muss ohne effektive Schmerzstillung ertragen werden. Opiate und andere potente Schmerzmittel wie Morphine werden Patienten gegenüber als todbringende Medikamente gebrandmarkt, deren Anwendung die eigentliche Todesursache vieler Erkrankungen sei. Ähnliche Konzepte sind aus der Zeit des Nationalsozialismus und aus Kriegszeiten bekannt. Zitat RG Hamer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn zum Beispiel ein Patient weiß, dass seine von der Knochenhaut kommenden Schmerzen eine gute Sache sind, dann kann er diese ohne Probleme ertragen. Alle meine Patienten konnten die Schmerzen ertragen, sie waren sogar froh darüber! Weil sie sagen &amp;#039;Ah, sehr gut, meine Knochen sind in Lösung, sie verknöchern&amp;#039;...Meine Patienten hätten von mir Morphium gegen den Schmerz bekommen können, es war ja zur Hand, aber keiner wollte es, nicht einmal Pillen gegen den Schmerz, kein Einziger. Sie haben sich leichten Herzens dazu entschlossen kein Morphium zu nehmen, &amp;#039;wir wollen kein Morphium oder Pillen gegen den Schmerz&amp;#039;, sie haben Nein gesagt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (aus einem Interview am 23.&amp;amp;nbsp;September 2007). Eine andere Äußerung Hamers geht ebenfalls auf den Schmerz ein, den er mit folgenden Worten verharmlost: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Hier z.B. bei der Knochenkrebsheilung, bei der die Aufdehnung der Knochenhaut in der Heilungsphase starke Schmerzen hervorruft. Diese Schmerzen entstehen regelmäßig bei der Dehnung des Periosts, wenn in der Heilungsphase der Knochen Oedem macht. Sie sind ein gutes Zeichen und ein wichtiger Vorgang bei der biologischen Knochenheilung, weil diese Schmerzen das Individuum dazu zwingen, den betroffenen Skeletteil ruhig zu halten, der bei Belastung oder Funktionsbeanspruchung in Gefahr wäre zu frakturieren. Wichtig ist, daß der Patient begreift: Knochenschmerzen sind im Prinzip etwas Gutes, denn sie sind ein sicheres Zeichen der Heilung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsetzlichen Qualen, unter denen viele [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin]] zu Hause oder in seinen privaten [[Hamer-Kliniken|‎Kliniken]] leiden mussten, verdrängen Hamer und seine Anhänger. Krebspatienten sind bekanntlich oft bereit, für haltlose Versprechungen Unkundiger Schmerzen hinzunehmen, in der Hoffnung auf eine Besserung ihres Krankheitsbildes. Diese Fälle können als versuchte oder erfolgte Körperverletzung angesehen werden. So war eine 59-jährige Krebspatientin mit starken Tumorschmerzen bis zu ihrem Tode bereit, auf Analgetika zu verzichten, da man ihr einredete, diese (sowie sämtliche Medikamente) würden ihre Prognose beeinträchtigen &amp;lt;ref&amp;gt;Staudigel K, Hankemeier U., Ärztliches Verbot von Schmerztherapie bei Tumorschmerzpatienten, ein unglaublicher Fallbericht. Der Schmerz, Heft Vol 14, Number 2 / April 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==GNM, Antisemitismus und politisch rechte Kreise==&lt;br /&gt;
[[image:Vitzhamer.jpg|Vitz und Hamer|thumb]]&lt;br /&gt;
Anhänger der Germanischen Neuen Medizin finden sich häufig im Dunstkreis rechter Kreise und Parteien wie der NPD sowie nicht selten bei Befürwortern antisemitischen Gedankengutes. Hamer selbst war wegen seiner jahrelangen [[Ryke Geerd Hamer und Antisemitismus|antisemitischen Äußerungen]] nur selten von seinen Anhängern kritisiert oder zurückgewiesen worden. Antisemitisches Gedankengut findet sich auch bei seinem engsten Mitarbeiter [[Helmut Pilhar]], aber auch bei Hameranhänger [[Iwan Wanja Götz]] sowie weiteren Personen der GNM-Szene. Ein bekannter Unterstützer der GNM ist [[Martin Gabling]], der NPD-Kreisvorsitzende in Passau mit Wohnort Ruhstorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2009 ereignete sich ein skandalöser Auftritt von GNM-Anhängern in der Kronacher Synagoge. In der Gemeinde Kronach hatte sich in der Bevölkerung Widerstand gegen die jahrelangen Aktivitäten eines Dirk Vitz und seiner Frau formiert, die sich für die GNM propagandistisch eingesetzt hatten. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/856383/664/2772411/Stammtisch-fuer-Scharlatane.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/kronach/art2396,920133&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-kronach.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Vitz hatte bereits eine so genannte &amp;quot;Niederschrift&amp;quot; des wegen Volksverhetzung verurteilten [[Iwan Wanja Götz]] an Bekannte verschickt. Allen Ernstes wird darin behauptet, dass letztendlich 20 Millionen nichtjüdische Patienten sterben mussten, weil die Segnungen der GNM dem Rest der Menschheit von Rabbinern vorenthalten werden. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein gezielt geplanter weltweiter Genozid&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, heißt es in dem Papier. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/kronach/art2396,920133&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2009 kam es zu einer Infoveranstaltung in der örtlichen Synagoge in Kronach, die jedoch von etwa 20 Hameranhängern mit antisemitischen Äußerungen gestört wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.redok.de/content/view/1373/36/&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dabei war auch Helmut Pilhar. Im Vorfeld war der Referent Bernhard Wolf laut eigener Auffassung bereits von [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]] und Hameranhänger [[Rolf Finkbeiner]] bedroht worden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.np-coburg.de/nachrichten/regional/frankenbayern/art2592,926015&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Nachhinein kam es sogar zu einer Morddrohung gegen den GNM-Kritiker Richard Maxheim. Ein unbekannter Anrufer sagte: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Maxheim, bei dir hilft nur noch ein Kopfschuss und der wird demnächst erfolgen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.meisenpiep.beepworld.de/kronach.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Bernhard Wolf, evangelischer Kirchenrat &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bayern-evangelisch.de/www/index.php&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatte Hamer in seinem Vortrag als Scharlatan bezeichnet, dessen medizinische Ansichten jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilhar behauptete in der Synagoge zum Entsetzen der meisten Zuhörer, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die jüdische Seite&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; sei dafür verantwortlich, dass die &amp;quot;Germanische Neue Medizin&amp;quot; nicht angewendet werden dürfe. Dadurch seien alle Nicht-Juden dazu gezwungen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;sich von der Chemotherapie töten zu lassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin sagte Pilhar, dass alle Juden selbst die GNM praktizierten und Ryke Hamer daher als &amp;quot;größter Wohltäter der Juden&amp;quot; bezeichnet werden müsse. Beifall gab es von den etwa 20 Hameranhängern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.np-coburg.de/nachrichten/regional/frankenbayern/art2592,926015&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der NPD-Bezirksverband Oberfranken polemisierte im zynischen Tonfall eines nationalsozialistischen Hetzblattes gegen den &amp;#039;&amp;#039;Kronacher Synagogen-Fanclub&amp;#039;&amp;#039;. Kommentar der NPD zum Auftritt der Pilhar-Truppe mit den antisemitischen Äußerungen: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge wurde auf das Schändlichste entweiht und muß höchstwahrscheinlich demnächst abgerissen werden, sofern Charlotte nicht anreist und Segen bringt. Shalom!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hagalil.com/archiv/2009/03/23/gnm/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.npd-oberfranken.de/index.php?inhalt=190309synagoge&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Ryke Geerd Hamer und Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sektenhafte Eigenschaften der GNM==&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung der Hamer-Lehre fallen Analogien zu [[Sekte]]n auf. So sind die fünf &amp;quot;Naturgesetze&amp;quot; der GNM seit Anfang der 80er Jahre regelrechte Glaubensinhalte, die nur zaghaft von der inzwischen aufgesplitterten Anhängerschaft diskutiert werden. Insbesondere werden die zahlreichen, meist von Angehörigen dokumentierten Therapieversager mit allen Mitteln verdrängt oder durch Verschwörungstheorien unterschiedlichster Art &amp;quot;wegdiskutiert&amp;quot;. Auch die Frage, ob überhaupt tatsächlich je eine Wunderheilung bei schwerer Krankheit durch eine GNM-Anwendung erfolgt sei, wird nicht ersthaft untersucht&amp;lt;ref&amp;gt;http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/2006/02/bislang-keine-einzige-heilung-durch.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern es wird lediglich auf die wissenschaftlich wertlosen Verifikationen und Anekdoten verwiesen&amp;lt;ref&amp;gt;http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/2006/02/die-angeblichen-verifizierungen-der.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Charakter der GNM gehört auch die bewusste falsche Darstellung von gegebenen Fakten, die teilweise zur Entwicklung von Verschwörungstheorien herangezogen werden, so z.B. die Behauptung, die Universität Tübingen sei gerichtlich dazu verurteilt worden, die GNM zu prüfen. Diese Behauptung ist falsch. Wie dem entsprechenden Urteil gegen die Uni Tübingen zu entnehmen ist, wurde lediglich ein erneuter Beschluss bzgl. der Ablehnung des Habilitationsgesuches Hamers gefordert, da der erste Beschluss einen Formfehler beinhaltete. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen schreibt dazu in seiner Urteilsbegründung vom 17.12.1987 (Az: 3 K 1180/86):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Soweit der Kläger die Verpflichtung der Beklagten erstrebt, ihm die Habilitation zu erteilen, ist die Klage unbegründet. Überdies scheitert die Begründetheit dieses Verpflichtungsantrages auch an prüfungsrechtlichen Grundsätzen. In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass eventuell vorhandene Mängel bei der Bewertung einer vorhandenen, in einem Gegenstand oder Schriftstück verkörperten Prüfungsleistung - und als solche muß auch eine Habilitationsschrift angesehen werden - etwa dergestalt, daß im Verfahren Fehler unterlaufen sind, von den Prüfern ein unrichtiger Sachverhalt zugrundegelegt wurde oder allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe nicht beachtet worden sind, grundsätzlich nur zu einem Anspruch auf Neubewertung der Leistung führen kann &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. BVerwG, Beschl.v. 16.4.1980, Buchholz 421.= Nr. 127; VGH Beschl.v. 14.12.1981 - 9 S 1092/80) […]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Falle des Klägers ist es jedoch - abgesehen von der ohnehin fehlenden Spruchreife - so, dass die Voraussetzungen für einen ausnahmsweise anzunehmenden Anspruch auf Erteilung der Habilitation nicht gegeben sind. Vielmehr können eventuelle Rechtsfehler, mit denen die Entscheidung der Habilitation auf der Grundlage einer neuen dem zuständigen Prüfungsorgan obliegenden Bewertung der von ihm eingereichten Arbeit führen &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. VGH, Urt.v. 18.10.1977 - IX 971/77 -&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der in dem vom Kläger gestellten Verpflichtungsantrag als &amp;quot;weniger&amp;quot; enthaltene Antrag auf Verpflichtung der Beklagten zur Neubescheidung über sein Habilitationsgesuch gem. § 113 Abs. 4 Satz 2 VwGO ist jedoch begründet. Insoweit ist der Bescheid der Beklagten vom 10.5.1982 rechtswidrig und verletzt den Kläger in seinen Rechten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Wichtig ist vor allem der letzte Abschnitt, welcher jeden Hamer-Anhänger Lügen straft, der weiterhin behauptet, die Uni Tübingen sei zur Überprüfung der NM (damals noch ohne &amp;quot;G&amp;quot;) verurteilt worden. Lediglich der Beschluss zur Ablehnung musste neu gefasst und Hamer entsprechend mitgeteilt werden. Laut Hamer und seinen Anhängern jedoch ist die Weigerung der Uni Tübingen, die GNM zu überprüfen, erstens rechtswidrig und zweitens nichts anderes als ein Teil der weltweiten Verschwörung gegen ihn selbst und die GNM insgesamt (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sektenartig erscheint auch die interne Hierarchie der GNM mit einem &amp;quot;Guru Hamer&amp;quot; an der Spitze.&lt;br /&gt;
Seine medizinische und politische Lehre wird von seinem Verkünder und engen Vertrauten [[Helmut Pilhar]] unter die Gläubigen gebracht. Dieser kontrolliert einige Dutzend so genannter Studienkreisleiter (früher: Stammtischleiter), die wiederum eine lokale Anhängerschaft unterrichten und an sich binden sowie für den Absatz der GNM-Druckerzeugnisse und anderen Produkte sorgen. Mitglieder aus dem GNM-Spektrum, die öffentlich eine andere als die von Pilhar vorgegebene Meinung vertreten, werden zurechtgewiesen. Dies hat dazu geführt, dass sich mittlerweile mehrere GNM- bzw. NM-Splittergruppen gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls sektenartig ist die praktische Umsetzung der GNM-Lehre. In GNM-eigenen Kreisen wird oft nach GNM-Therapeuten gefragt. Öffentliche Anfragen nach entsprechenden Ärzten und Therapeuten werden hingegen ungern öffentlich beantwortet. Viele der Ärzte, Heilpraktiker und sonstigen &amp;quot;Heilkundigen&amp;quot;, die mit der GNM-Lehre sympathisieren, arbeiten quasi &amp;quot;im Untergrund&amp;quot; und verleugnen bei Prozessen oder auf Nachfrage in der Regel ihre Orientierung (Beispiel: Fall Allgemeinmediziner &amp;quot;W&amp;quot; aus Berheim, Arzt des verstorbenen Patienten Schlömer), angeblich, weil die Ausübung der GNM in Deutschland verboten sei. Doch diese Behauptung ist falsch. In Deutschland herrscht grundsätzlich Therapiefreiheit, und jeder Therapeut, gleich ob Arzt oder [[Heilpraktiker]], darf die Verfahren anwenden, die er möchte. Verbotene Verfahren gibt es nicht. Einzig und allein für die Folgen muss jeder Therapeut haften, evtl. sogar strafrechtlich. Fragende werden dagegen meist mit dem Hinweis abgespeist, man möge sich an einen ominösen Förderverein oder an den nächsten Stammtischleiter wenden. Das Ziel ist klar: wieder ein GNM-Mitglied mehr, dem die Hamersche Hirnwäsche verpasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein weiteres Merkmal für sektenartige Eigenschaften der GNM erscheinen die häufigen Empfehlungen durch GNM-Behandler an ihre Patienten, sich von skeptischen Familienangehörigen oder Hausärzten fernzuhalten und auch den Namen des GNM-Behandlers geheim zu halten. Die Betrachtung der verschiedenen Angehörigenberichte aus mehreren Ländern (von Italien über Frankreich, Belgien, Österreich und Deutschland bis Norwegen) zeigt ein sich ständig wiederholendes Empfehlungs-Muster, das an entsprechende Aufforderungen von Sekten erinnert, sich von der eigenen Familie oder Freunden zu isolieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der GNM-Doktrin werden Widersprüche und Ungereimtheiten mit kruden Verschwörungstheorien behandelt, in deren Mittelpunkt der [[Ryke Geerd Hamer und Antisemitismus|Antisemitismus Hamers]] steht. Die Juden seien es nämlich, welche die Verbreitung der GNM letztlich verhinderten, behandelten gleichzeitig jedoch krebskranke Personen ihres Glaubens schon lange ausschließlich nach der GNM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prüfung der GNM durch die Universität Tübingen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Uni Tübingen lehnte bekanntlich 1982 Hamers Habilitation über seine Theorien ab und begründete die Ablehnung, nachdem der Habilitationsausschuss der Universität seine präsentierte Schrift begutachtet hatte. Anhänger von Hamer behaupten jedoch, Hamers Habilitationschrift sei nie gelesen, seine &amp;quot;Neue Medizin&amp;quot; (damals noch nicht &amp;quot;germanisch&amp;quot;) nie &amp;quot;geprüft&amp;quot; worden. Das ist definitiv falsch, denn aus dem Urteil eines Prozesses gegen die Uni Tübingen um den Habilitationsversuch geht hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In den Sitzungen des Habilitationsausschusses der Medizinischen Fakultät der Beklagten am 8.12.1981 und 19.1.1982 wurde Prof. Dr. Schrage - Frauenklinik - und Prof. Dr. Wilms - Medizinische Klinik, Abteilung Innere Medizin - beauftragt, über die eingereichte Arbeit ein Fachgutachten zu erstellen. Am 2.2.1982 erstattete Prof. Dr. Schrage sein Gutachten. Darin ist ausgeführt, dass Form und Methodik der Arbeit den Grundregeln einer Habilitationsschrift nicht entsprechen. Der Kläger entwickle seine Ansichten nicht sachlich und prägnant, sondern der Stil der Arbeit sei geprägt durch persönlich-emotionale Momente. Auch nehme er keinerlei Bezug auf die vorhandene umfangreiche Literatur. Die Anschauungen des Klägers seien auch als Spekulation nicht zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Auch der Zweitgutachter Prof. Dr. Wilms legte in seinem Gutachten vom 11.3.1982 dar, dass Form und methodisches Vorgehen des Klägers in seiner Arbeit nicht den Regeln einer wissenschaftlichen Publikation entsprechen. Eine Auseinandersetzung mit der Literatur zu den Entstehungstheorien des Krebses fehle vollständig. Der Kläger äußere sich ohne sachliche Argumentation entweder polemisch oder sensitiv als Außenseiter der sogenannten Schulmedizin. Eine wissenschaftlichen Kriterien genügende, reproduzierbare Darstellung der Methodik insbesondere bei der Auswahl des Krankengutes und der Durchführung der Patientengespräche fehle ebenfalls vollständig. Die Nomenklatur des Klägers erwecke in vielen Bereichen den Eindruck einer Pseudowissenschaftlichkeit. Der vom Kläger postulierte zeitliche Zusammenhang zwischen Konflikt und Krebsentstehung sei an keinem der vom Kläger dargestellten Beispiele schlüssig nachgewiesen. Zusammenfassend ist der Gutachter der Auffassung, dass der Fakultät die Annahme der Arbeit als Habilitationsleistung nicht empfohlen werden könne, da diese an gravierenden formalen, methodischen und sachlichen Mängel leide. Am 4.5.1982 lehnte der Habilitationsausschuß der Medizinischen Fakultät nach Bekanntgabe der Gutachten und abschließender Diskussion einstimmig die Anerkennung der eingereichten Arbeit des Klägers als Habilitationsleistung ab.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof Schrage vom 2.2.1982 zu: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER &amp;quot;Das HAMER-SYNDROM benannt nach Dirk Geerd Hamer und die EISERNE REGEL DES KREBS&amp;#039;&amp;#039;. Beauftragung war am 8.12.1981 durch den Habilitationsausschuss Uni Tübingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof. Wilms vom 11.3.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil Verwaltungsgericht Sigmaringen Az.: 3 K 1180/86 vom 17. Dezember 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/ge/images/0/05/Pilhar_861217.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Hamers Habilitationsarbeit über die Neue Medizin wurde gelesen und &amp;quot;geprüft&amp;quot;, jedoch wegen definitiver Unwissenschaftlichkeit von der Uni Tübingen abgelehnt. Hamer reagierte auf die Ablehnung seiner Schrift mit der Vorlage weiterer Schriften (inklusive eines Buches) sowie einer Tonbandkassette als &amp;#039;&amp;#039;Habilitationsschrift&amp;#039;&amp;#039;, so dass die Universität sich veranlasst sah, Hamer zu fragen, was eigentlich Gegenstand seiner Habilitation sein solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bislang keine einzige Heilung durch GNM==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behauptung, es gebe viele Geheilte durch die GNM, wird von den Anhängern Hamers gebetsmühlenartig wiederholt.&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es tatsächlich keinen einzigen dokumentierten Fall, welcher belegt, dass ein nachweislich an einer schweren Erkrankung leidender Mensch durch Anwendung der GNM geheilt worden wäre. Andererseits gibt es jedoch einige Dutzend Berichte über nachweislich an einem Malignom erkrankte Menschen, welche die GNM nicht überlebten. Zwar behaupten viele Hamer-Anhänger, sie seien durch die GNM geheilt worden, nur können diese in keinem einzigen Fall einen Beleg für eine vormals bestehende bösartige Krankheit erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgender Link zeigt in exemplarischer Weise, wie die Anhänger Hamers zu ihrer so gen. Diagnose kommen. Hier wird aus einem veränderten Körpergefühl in der Schulter die Diagnose &amp;quot;Neuroblastom&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.gnm-forum.com/phpBB2/ftopic422-0-asc-0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Orthopäde hätte nach einer Untersuchung wohl von einer leichten Arthritis der Schulter oder einer Muskelverspannung gesprochen. Der GNM-Anhänger macht daraus ein &amp;quot;Neuroblastom&amp;quot; und sieht in der kurzfristigen Heilung einen Beweis für die Richtigkeit der GNM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin nahezu berühmt wurde der Fall eines Hamer-Anhängers, der bei sich selbst nach dem Warnhinweis eines Urologen die Diagnose „Hodenkrebs“ stellte, ohne dass es dafür irgend einen Beleg gegeben hätte. Im Gegenteil: Alle angeblichen Beweise, die er auf seiner Homepage für diese Diagnose vorlegt, belegen eher die Tatsache, dass er keinen Hodenkrebs hatte. Umso weniger wundert es, dass er nun gesund ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.buck-info.de/Mein-Hodenkrebs-Christoph-Buck.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits ließ sich Hamer selbst bei der gleichen Erkrankung &amp;quot;schulmedizinisch&amp;quot; in Tübingen operieren und ist mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Eingriff offenbar noch am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall des Sören Wechselbaum, über den im Magazin &amp;quot;report&amp;quot; Ende 2002 berichtet wurde, zeigt jedoch, was passiert, wenn sich ein Patient mit echtem Hodenkrebs der Hamerschen Irrlehre anvertraut &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legendär ist auch der Hamer-Fan und bekennende Reichsbürger [[Christian Joswig]], der behauptet, Leukämie sei &amp;quot;total harmlos&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite380.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat InfoDiJo am 08. Januar 2001: Leukämie hat ja zum Glück nie ein Arzt diagnostiziert, es war immer nur Hexenschuß bzw. Lumbalsyndrom. Das sind als Symptome natürlich hauptsächlich die Schmerzen. Daß dies immer eine Leukämie war, weiß ich, seit ich die NM kenne. Ich hatte z. B. schon Leberkrebs und einige andere. Das ist alles auf den CTs zu sehen, wenn man sie lesen kann. Und meine hat Dr. Hamer selbst und auch andere, die das können, gelesen. Ich war immerhin schon auf 10 Seminaren mit Dr. Hamer selbst. Die Diabetes habe ich als solche auch nie von einem Arzt diagnostiziert bekommen und das auch so nie zu dem Zeitpunkt gewußt. Zudem waren sie wohl meist mit anderen gleichzeitigen Konfliktaktivitäten quasi heruntertransformiert, so daß es keine (vor allem keine lebensgefährlichen) Schwierigkeiten gab. 10 X Leukämie ist 10 X Hexenschuß. Das ist halt eine Schiene, die immer mal wieder im Zusammenhang mit Selbstwert-Angelegenheiten abläuft. Aber man denkt ja nicht, sondern &amp;quot;man wird gedacht&amp;quot;. Das sind biologische Programme, die im Hintergrund (Unterbewußtsein) ständig laufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Er selbst habe schon x-fach Leukämie gehabt. Die Tatsache, dass er sich diese Leukämien immer selbst angedichtet hat, versteht sich von selbst. Hamer selbst äußerte sich folgendermaßen dazu: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;wenn zu mir ein Krebskranker kommt, der eine Leukämie hat, mache ich Luftsprünge vor Freunde, weil es zeigt, dass sein Immunapparat aktiviert ist für die Heilungsphase&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt aus: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.investireoggi.it/phpBB2/allegati/1133984045georgerispondeafrida.doc&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Fall von Heilung nach selbst gestellter, vollkommen übertriebener Falsch-Diagnose &amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Erfarung/NonHodgkin.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier diagnostiziert ein Vater bei seinem Sohn, der wohl am ehesten einen muskulären Schiefhals hatte, nicht nur ein bösartiges Non-Hodgkin-Lymphom, sondern sogar ganz konkret ein zentroblastisch-zentrozytisches Non-Hodgkin-Lymphom.&lt;br /&gt;
Dass er dabei aus zentrozytisch &amp;quot;zentrozy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tisch&amp;quot; machte, lässt die Sache noch lächerlicher erscheinen. Witzigerweise übernahm er diesen Fehler von Hamer selbst, der gar nicht bemerkte, dass er aus der Zyte (Zelle) eine Zyste (flüssigkeitsgefüllter Raum im Gewebe) gemacht hat und daraus falsche Rückschlüsse und Behauptungen ableitet.&lt;br /&gt;
Hamer fabuliert nämlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Löst sich nach einer gewissen Zeit der vermeintlichen oder echten Gefahr der Angst-Konflikt, bzw. die Krebsangst-Panik, so entstehen am Hals an den Stellen, an denen in der konflikt-aktiven Phase in den alten stillgelegten Kiemenbogengängen Ulcera entstanden waren, (...) nunmehr in der Heilungsphase Flüssigkeits-Zysten. Diese werden fälschlicherweise in der Schulmedizin, weil man sie für Lymphknoten gehalten hatte, zentrozystisch-zentroblastische non-Hodgkin-Lymphome (keine H.-L.) genannt. Diese Kiemenbogen-Flüssigkeitszysten sind hervorgerufen durch starke Schwellungen der Heilung an den bis dahin ulcerierten Stellen in den stillgelegten mit Plattenepithel-Schleimhaut ausgekleideten Rohren der alten Kiemenbogengänge.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unnötig zu sagen, dass es bei einem echten zentroblastisch-zentrozytischen NHL keine Zysten am Hals gibt und der Sohn natürlich auch schnell wieder gesund wurde, wie fast alle Patienten mit muskulären Verspannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Beispiele angeblicher Heilung durch die GNM könnte man noch dutzendfach aufführen, doch zeigen sie alle eines: die Diagnose haben sich diese &amp;quot;Kranken&amp;quot; immer selbst gestellt und in keinem einzigen Fall der behaupteten Heilungen wurde die Diagnose durch eine histologische Untersuchung nachgewiesen, ohne die ohnehin nicht von einem bösartigen Tumor gesprochen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch Anhänger Hamers mit histologisch oder zytologisch nachgewiesenen Malignomen, die von sich behaupten, sie seien geheilt worden. Jedoch existiert bislang für keinen einzigen Fall der Nachweis der Tumorfreiheit oder einer 5-Jahres-Überlebensgrenze, die bei den meisten Malignomen einer Heilung gleich kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass ein nachweislicher Erfolgsfall der GNM bei einer bösartigen Erkrankung mittlerweile auf einer der vielen Webseiten der Hamer-Anhänger unter Vorlage aller Krankenakten veröffentlicht worden und dieser Fall in der GNM-Szene lange bekannt wäre. Das Nicht-Vorhandensein eines solchen Falles wird von den Hamer-Anhängern im Allgemeinen mit einem Schwenk in die der GNM eigene Verschwörungstheorie begründet: Alle Beteiligten hätten angeblich Angst vor Repressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesunde Menschenverstand fragt sich dabei aber sofort, wer denn Repressalien gegen einen geheilten Patienten oder einen heilenden Arzt aussprechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toten, die der Wahnsinn GNM gefordert hat, sind dagegen gut belegt &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.todessekte.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier ist insbesondere darauf zu verweisen, dass es auch in [[Hamer-Kliniken|Hamers eigenen Kliniken]], als er noch frei schalten und walten konnte, in großer Zahl [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin|zu Todesfällen unter seiner Methode]] kam. Siehe dazu auch eine Berichterstattung von ehemaligen Mitarbeiterinnen von Hamer &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=GNM_Dokumentation/index.php?title=GNM_Dokumentation&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der &amp;quot;[[Hamerscher Herd|Hamersche Herd]]&amp;quot; - nichts anderes als ein Artefakt==&lt;br /&gt;
[[image:hamerartefakt.jpg|Von Hamer präsentierter Ringartefakt|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:drg.jpg|Warnung der deutschen Röntgengesellschaft|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamer behauptet, im Hirn-CT (cCT) von Krebspatienten Veränderungen entdecken zu können, die einer Schießscheibe ähneln, also so gen. konzentrische Kreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Art der &amp;quot;Hamer-Herde&amp;quot; stellen sich sofort zwei Fragen, die von Hamer nirgends beantwortet werden. Er beharrt zwar ständig darauf, dass diese Erscheinungen keine Artefakte (Darstellungsfehler) der Computertomographie seien, ist aber nicht in der Lage, dafür einen stichhaltigen Beweis zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welche morphologische Struktur liegt den Hamer-Herden zugrunde? Bei einer Computertomographie handelt es sich bekanntlich um eine Schnittbilddarstellung mit einer Schichtdicke von wenigen Millimetern. Damit ein Schnitt durch eine geometrische Figur einen Kreis ergibt, muss diese eine der nachfolgenden Formen oder eine Mischform daraus aufweisen:&lt;br /&gt;
## Die Kugel: Egal, in welchem Winkel und in welcher Schicht man durch eine Kugel einen ebenen Schnitt führt, er wird immer kreisförmig sein. Ein daneben geführter paralleler Schnitt hat natürlich die gleiche Form, aber nur dann die gleiche Größe, wenn er exakt genauso weit vom Mittelpunkt der Kugel entfernt ist. Wenn es sich bei den Hamer-Herden also um kugelförmige Gebilde handeln sollte, muss er ab einem Durchmesser größer als die Schichtdicke immer in mehreren Schnittbildern zu sehen sein und auf jedem Bild eine andere Größe haben.&lt;br /&gt;
## Der Zylinder: Damit ein Schnitt durch einen Zylinder einen exakten Kreis ergibt, muss die Schnittebene im rechten Winkel zur Zylinderachse stehen. Dies dürfte im CT aber nur in den seltensten Fällen vorliegen, sodass die Hamer-Herde meistens als Oval erscheinen müssten. In den benachbarten Schnittbildern müsste in jedem Fall jeweils die gleiche Struktur mit gleicher Größe erkennbar sein. Bei Kippung der Schnittebene muss die Struktur ihre Form verändern. Zur vorauszusetzenden exakt gleichmäßigen Struktur des Zylinders ist das gleiche zu vermerken wie bei der Kugel.&lt;br /&gt;
## Der Kegel: Auch der Schnitt durch einen Kegel ergibt nur bei einem rechten Winkel zur Längsachse einen exakten Kreis, andernfalls entsteht ein unregelmäßiges Oval oder eine Parabel. In den Nachbarbildern müssten ähnliche, d.h. gleich geformte, aber unterschiedlich große Strukturen erkennbar sein.&lt;br /&gt;
## Die Scheibe: Womöglich ist ja der Hamer-Herd genau das, als was er erscheint, nämlich eine flache Scheibe. In diesem Fall wäre es aber sehr unwahrscheinlich, im CT diese Scheibe so zu treffen, dass deren Ebene mit der Schnittbildebene genau übereinstimmt. In allen anderen Fällen wäre eine mehr oder weniger breite Linie oder annähernd rechteckige Fläche zu sehen. Bei genauer Übereinstimmung dürfte in den Nachbarschnitten nichts zu sehen sein, bei nicht genauer Übereinstimmung müssten Linien oder Flächen unterschiedlicher Länge erkennbar sein.&lt;br /&gt;
Zusammenfassung: Wie dem auch sei, Hamer schweigt sich über das morphologische Korrelat seiner Herde aus. Aber eines wird klar: wenn sie immer als konzentrische Kreise auf einem CT abgebildet werden, müssen sie von sehr gleichmäßiger innerer und äußerer Struktur sein. Aus technischen bzw. stochastischen Gründen scheiden der Zylinder, der Kegel und die Scheibe und alle ihre Abwandlungen als morphologisches Korrelat aus. Bleibt also nur die Kugel. Die müsste jedoch auch in weiteren Bildern erkennbar sein, wobei der Schnitt von Bild zu Bild an Größe entweder zu- oder abnimmt. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass im Rahmen eines krankhaften Geschehens immer ein exakt kugelrundes Gebilde an verschiedenen Orten des Gehirns auftritt. Weder in der Anatomie noch in der Pathologie sind größere, d.h. im CT erkennbare exakt kugelrunde Strukturen bekannt. Auch wurden bislang aus den Reihen Hamers nie Bildfolgen einer Computertomographie mit so gen. Hamer-Herden auf mehreren Bildern, die o.a. Kriterien entsprechen, veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind „Hamer-Herde“ nur im CT nachweisbar? Von Kritikern und Radiologen werden die „Hamer-Herde“ von jeher als Artefakt bezeichnet (siehe: [http://psiram.com/index.php?title=Hamerscher_Herd#Stellungnahme_des_Pr.C3.A4sidenten_der_Deutschen_R.C3.B6ntgengesellschaft Stellungnahmen zum Thema]). Diese Ringartefakte waren bei CT-Geräten der 3. Generation (ab 1974), die Hamer bei seiner &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; Anfang der 80er Jahre verwendet haben dürfte, bekanntermaßen keine Seltenheit, treten aber bei moderneren CTs so gut wie nicht mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der von Hamer als &amp;quot;Verifikation&amp;quot; bezeichneten Bestätigung der Firma Siemens, an der er allerdings selbst mitgearbeitet hat, wird u. a. als Ausschlusskriterium für ein Artefakt genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ein Ringartefakt liegt demzufolge sicher nicht vor, wenn im NMR eine vergleichbare eindeutige Ringformation sichtbar ist, … die geräteabhängigen Artefakte sind kreisförmige oder kreissegmentförmige Strukturen um das Drehzentrum der Anlage. Wenn solche Strukturen echten anatomischen Gegebenheiten entsprechen können, empfiehlt sich die Wiederholung des Scans mit seitlich oder in der Höhe verschobener Patientenposition. Wenn die Struktur in dem wiederholten Tomogramm bezüglich markanter, patienteneigener Strukturen nicht verschoben ist, liegt kein Artefakt vor.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/891222.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein diese beiden Kriterien genügen, um nachzuweisen, ob es sich bei den &amp;quot;Hamer-Herden&amp;quot; um Artefakte handelt oder nicht. Wenn eine im cCT entdeckte Ringstruktur an gleicher Stelle auch im NMR sichtbar ist, kann es sich logischerweise nicht um ein Artefakt des CT handeln, denn die Technik des NMR unterscheidet sich grundlegend von der des CT. Im CT wird mit Röntgenstrahlen gearbeitet, im NMR mit magnetischen Impulsen.&lt;br /&gt;
Außerdem wäre ein Hamer-Herd zweifelsfrei kein Artefakt, wenn er bei einem erneuten cCT in anderer Position des Patienten oder anderer Schnittbildführung wieder an gleicher Stelle des Patienten erscheint.&lt;br /&gt;
Merkwürdigerweise hat Hamer diese Möglichkeit des Nachweises für die Richtigkeit seiner Theorie – zumindest offiziell - nie genutzt, und bis heute sprechen alle Anhänger der &amp;quot;GNM&amp;quot; nur immer vom CT, nie aber vom NMR. Das mutet seltsam an, da doch die Kernspintomographie seit Jahren etabliert und im Gegensatz zum CT strahlungsfrei ist. Natürlich kann man getrost davon ausgehen, dass Hamer bei allen seinen Bemühungen, die &amp;quot;(G)NM&amp;quot; zu &amp;quot;verifizieren&amp;quot;, auch versuchte, seine Herde im NMR zu finden. Hätte er sie gefunden, so wäre dies ein Beweis für die Richtigkeit seiner These und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von ihm sofort veröffentlicht worden, spätestens auf Pilhars Web-Seite. Es ist jedoch kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Hamer-Herd aus dem CT auch im NMR nachgewiesen worden wäre. Das Nichtvorhandensein eines solchen Falles ist daher so zu interpretieren, dass die Hamer-Herde im NMR nicht gefunden werden konnten und sie somit als Artefakt des CT mit veralteter Technik zu werten sind. Auch über die Möglichkeit des Nachweises anhand einer Lageänderung oder einer anderen Schnittbildführung im CT gibt es keine einzige Veröffentlichung auf den einschlägigen GNM-Seiten, wobei man auch hier davon ausgehen kann, dass Hamer dies mit Sicherheit versucht hat, aber auch hier scheiterte und die Sache unkommentiert unter den Tisch fallen ließ.&lt;br /&gt;
Die artifizielle Genese der &amp;quot;Hamer-Herde&amp;quot; wird zudem durch die wenigen Beispiele deutlich, die sich auf GNM-freundlichen Seiten finden. Das eindruckvollste Beispiel ist ausgerechnet auf der Seite von Pilhar zu finden: [http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2005/20050808_Beisswenger_GlaubeWissenWeisheit.htm]. (Siehe auch das Bild zu Beginn des Abschnitts). Sieht man sich einmal den so gen. Hamerschen Herd an, der auf dieser Seite abgebildet ist, fällt sofort auf, dass sich dieser über die Trennung der beiden Großhirnhälften erstreckt. Sogar die Ringstruktur wird durch die so gen. Fissura longitudinalis cerebri deutlich durchbrochen, so dass zwei ungleich große Teile eines Kreises entstehen.&lt;br /&gt;
Das gleiche gilt für mehrere „Hamer-Herde“, die sich auf den Umschlagsseiten von italienischen Büchern des italienischen Vereins [[ALBA]] finden, sowie auf weiteren CTs auf dieser Seite: [http://www.transgallaxys.com/~italix/CT-TAC/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies macht deutlich, dass es sich in diesen Fällen nicht um eine anatomische Struktur, sondern nur um ein Artefakt handeln kann, denn welche Struktur kann ohne Verbindung von einem Organteil in ein anderes wachsen oder entstehen, wobei der Verlauf der Grenzstrukturen weiterhin exakt eingehalten wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu auch den spezielleren Artikel [[Hamerscher Herd|Hamerscher Herd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die angeblichen Verifizierungen der GNM== &lt;br /&gt;
Die Vertreter der GNM behaupten, sie sei über 30mal erfolgreich &amp;quot;verifiziert&amp;quot; worden. Einzelheiten zu diesen &amp;#039;&amp;#039;Verifikationen&amp;#039;&amp;#039; sind im eigenständigen Artikel [[GNM-Verifikationen]] nachzulesen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die genannten &amp;#039;&amp;#039;Verifikationen&amp;#039;&amp;#039; nicht heutigen Anforderungen an eine wissenschaftliche Studie genügen. Meist handelt es sich um kurze Schreiben von wenigen Zeilen, ohne genaue Angabe der Methodik. Nachprüfbare Daten werden nicht genannt, Unterschriften sind oft unleserlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrich Abel und Germanische Neue Medizin==&lt;br /&gt;
[[image:ulrich_abel.jpg|U.&amp;amp;nbsp;Abel|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen verweisen Anhänger der GNM nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse, da Wissenschaftlern pauschal Misstrauen entgegen gebracht wird. Allerdings wird von Anhängern der wissenschaftsmedizinisch feindlichen eingestellten GNM auf den Biologen und Statistiker Ulrich Abel verwiesen, der sich 1992 ernüchternd in wissenschaftlicher Weise zur Chemotherapie bei bestimmten fortgeschrittenen Krebserkrankungen äußerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Abel U,Chemotherapy of advanced epithelial cancer - a critical review. Biomed Pharmacother. 1992;46(10):439-52&amp;lt;/ref&amp;gt; Abel bezieht sich dabei ausschließlich auf fortgeschrittene Karzinome. Diese stellen aber nicht die Mehrheit aller Krebsfälle dar. Ausdrücklich weist er darauf hin, dass die Aussagen nicht für die medikamentöse Therapie von Lymphomen, insbesondere Morbus Hodgkin, Leukämien, Sarkomen und Hodenkrebs gelten. Diese Krankheiten können heute in vielen Fällen definitiv geheilt werden. Auch sind Hirntumore und Hautkrebse nicht mit einbezogen. Die gemachten Aussagen beziehen sich laut Ulrich Abel nicht auf die adjuvanten Therapien und gerade diese sind häufig. Die Arbeit ist von 1992 und ab 1995 wurden vermehrt Phase&amp;amp;nbsp;III-Studien veröffentlicht, die die Wirksamkeit der Chemotherapie bei metastasierten, fortgeschrittenen Organkarzinomen belegen. Abel hat sich 2004 zum Thema im deutschen Ärzteblatt geäußert und auf die Arbeiten ab 1995 verwiesen. Seine ältere Ansicht sieht er inzwischen als &amp;quot;überholt&amp;quot; an. Zitat Ärzteblatt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auch Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med. Ulrich Abel von der Universität Heidelberg, der vom Spiegel als Kronzeuge gegen die Chemotherapie zitiert wird, verweist gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt auf solche neueren Studien. Seine im Spiegel wiedergegebenen Zitate stammten laut Abel aus einer Analyse von 1995, die er selbst heute als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;überholt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einordnet: “Das hatte ich dem Spiegel auch vor Abdruck des Artikels gesagt.“ Die Frage, ob eine Therapie das Leben verlängert, könnten nur randomisierte kontrollierte Studien beantworten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zahlen zur akuten lymphatischen Leukämie bei Kindern: 1956 überlebten nur 10% aller behandelten Kinder mindestens 2&amp;amp;nbsp;Jahre und heute überleben etwa 80%. Ähnlich ist die Situation beim Hodgkin-Lymphom und dem Hodenkrebs, die etwa 90% der Betroffenen überleben und dies gerade wegen einer medikamentösen Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angaben von Graeme Morgan et al. aus dem Jahr 2004==&lt;br /&gt;
Der Radiologe Graeme Morgan aus Sydney veröffentlichte 2004 eine Arbeit zum Thema des Beitrages der Chemotherapie bei Krebs im Falle von Erwachsenen.&amp;lt;ref&amp;gt;Morgan G, Ward R, Barton M. The contribution of cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adult malignancies. Clin Oncol 2004;16:549-60.[http://www.psiram.com/media/Hamer/pdf/graememorgan.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Artikel wird gelegentlich von Anhängern der Germanischen Neuen Medizin genannt, da er ihrer Ansicht nach Hamers Angabe stütze, dass nach Einnahme von Zytostatika nur wenige Prozent der Patienten überlebten. Üblicherweise wird bei der Benennung der Studie keine exakte Quellenangabe gemacht, da ansonsten die Gefahr bestünde, dass aufmerksame Leser die Arbeit auch tatsächlich lesen könnten. Die Lektüre dieser wissenschaftlichen Studie zeigt jedoch, dass Morgan Hamers Aussagen in relevanten, entscheidenden Punkten widerlegt und keinesfalls irgendeine Grundannahme der GNM nach Hamer stützt. So ist im Artikel zu lesen, dass in Australien 63% aller Krebspatienten nach allen bekannten Therapien ihre Krankheit überleben&amp;lt;ref&amp;gt;[...] Overall cancer survival, following all kinds of treatment, is approximately 63% [...]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was der Hamerangabe von&amp;amp;nbsp;2% widerspricht. Der Radiologe Morgan bezieht sich bei seiner Arbeit nur auf Erwachsene, die bei 22&amp;amp;nbsp;verschiedenen Krebserkrankungen bei nachgewiesenem Malignom ausschließlich mit Zytostatika (zytostatische Chemotherapie) behandelt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;[...] solely to cytotoxic chemotherapy in 22&amp;amp;nbsp;major adult malignancies [...]&amp;lt;/ref&amp;gt; und kommt zum Ergebnis: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;So in other words if there was no chemotherapy in Australia, the survival of all patients with cancer would drop from 62% to 60%&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und bezogen auf die Strahlentherapie sagt er: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] there is a survival gain with radiotherapy of&amp;amp;nbsp;16.1%.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Das bedeutet, dass es bei einer Untergruppe von Krebserkrankungen bei Erwachsenen angeblich einen zusätzlichen Nutzen von etwas mehr als 2% alleine durch Zytostatika gäbe, und dies abgeleitet aus Daten vom Stande des Jahres 1998. Und natürlich zeigt diese Arbeit nicht - wie behauptet wird - dass nur&amp;amp;nbsp;2% aller behandelten Krebskranken überlebe. Aus dem gleichen Datenmaterial leiteten Kritiker von Morgan aber auch&amp;amp;nbsp;6% ab. Nachzulesen in einer Kritik der australischen Onkologen M.&amp;amp;nbsp;Boyer und Eva Segelov und anderen Quellen aus Australien.&amp;lt;ref&amp;gt;The health report: chemotherapy&amp;amp;nbsp;[http://www.abc.net.au/rn/talks/8.30/helthrpt/stories/s1348333]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.australianprescriber.com/upload/pdf/articles/759.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Kritik an der Arbeit kam auch von australischen Hämatologen, die auf Fehler im Artikel hinwiesen und Schwächen zu den gemachten Aussagen aufzeigten&amp;lt;ref&amp;gt;L. MileshkinCorresponding Author Contact Information, E-mail The Corresponding Author, D. Rischin, H.M. Prince and J. Zalcberg. The Contribution of Cytotoxic Chemotherapy to the Management of Cancer. Clinical Oncology. Volume 17, Issue 4, Juni 2005, Seite 294. doi:10.1016/j.clon.2005.02.012 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Contribution of Cytotoxic Chemotherapy to the Management of Cancer&lt;br /&gt;
We read with interest the paper by Morgan et al. [1], which claimed to assess the contribution of curative or adjuvant cytotoxic chemotherapy to survival in adults with cancer. We are concerned that their approach underestimates the contribution of chemotherapy to the care of cancer patients. By using all newly diagnosed adult patients as a denominator, despite the fact that chemotherapy is not indicated for many of these patients, the magnitude of the benefit in many sub-groups is obscured.&lt;br /&gt;
Furthermore, the authors use a time-point of 5 years to assess effect on survival. This will underestimate the efficacy of chemotherapy because of late relapses. In breast cancer, the leading cause of cancer death in women, survival curves show ongoing relapses beyond 5 years. Adjuvant chemotherapy produces an absolute survival benefit at 10 years in women less than 50 years with node-negative and node-positive disease of 7% and 11%, respectively, whereas the benefit at 5 years is 3% and 6.8% [2]. Quality-adjusted Times Without Symptoms of disease and Toxicity of treatment (Q-TWIST) analysis has shown additional benefits beyond just survival, with adjuvant treatment of breast cancer prolonging quality-adjusted survival, partly by delaying symptomatic disease relapse [3].&lt;br /&gt;
The paper also contains several inaccuracies and omissions. The authors omitted leukaemias, which they curiously justify in part by citing the fact that it is usually treated by clinical haematologists rather than medical oncologists. They also wrongly state that only intermediate and high-grade non-Hodgkin’s lymphoma of large-B cell type can be cured with chemotherapy, and ignore T-cell lymphomas and the highly curable Burkitt’s lymphoma. They neglect to mention the significant survival benefit achievable with high-dose chemotherapy and autologous stem-cell transplantation to treat newly-diagnosed multiple myeloma [4]. In ovarian cancer, they quote a survival benefit from chemotherapy of 11% at 5 years, based on a single randomised-controlled trial (RCT), in which chemotherapy was given in both arms [5]; however, subsequent trials have reported higher 5-year survival rates. In cancers such as myeloma and ovarian cancer, in which chemotherapy has been used long before our current era of well-designed RCTs, the lack of RCT comparing chemotherapy to best supportive care should not be misconstrued to dismiss or minimise any survival benefit. In head and neck cancer, the authors erroneously claim the benefit from chemotherapy given concomitantly with radiotherapy in a meta-analysis to be 4%, when 8% was in fact reported [6].&lt;br /&gt;
The authors do not address the important benefits from chemotherapy to treat advanced cancer. Many patients with cancers such as lung and colon present or relapse with advanced incurable disease. For these conditions, chemotherapy significantly improves median survival rates, and may also improve quality of life by reducing symptoms and complications of cancer. Advanced cancer consumes a significant component of the healthcare dollar, and chemotherapy can be a cost-effective treatment. For example, lung cancer with more than two-thirds of patients presenting with advanced disease, accounted for 5.6% of total healthcare system costs in Australia in 1993–1994 [7]. The use of chemotherapy rather than best-supportive care alone is cost-effective, as it reduces costs of treatment of complications of lung cancer and requirement for palliative radiotherapy to control pain 8 and 9.&lt;br /&gt;
Although we fully agree that there is a need for evidence-based assessment of all treatments, the contribution of this type of analysis, with pooling of all cancer patients, is questionable and potentially misleading. It is time to focus on future improvement by providing optimal evidence-based multi-disciplinary care to our patients.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
References&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 G. Morgan, R. Ward and M. Barton, The contribution of cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adult malignancies, Clin Oncol 16 (2004), pp. 549–560. SummaryPlus | Full Text + Links | PDF (189 K) | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Early Breast Cancer Trialists’ Collaborative Group, Polychemotherapy for early breast cancer: an overview of the randomised trials, Lancet 352 (1998), pp. 930–942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 B.F. Cole, R.D. Gelber, S. Gelber, A.S. Coates and A. Goldhirsch, Polychemotherapy for early breast cancer: an overview of the randomised clinical trials with quality-adjusted survival analysis, Lancet 358 (2001), pp. 277–286. SummaryPlus | Full Text + Links | PDF (264 K) | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 J.L. Harousseau, J. Shaughnessy Jr. and P. Richardson, Multiple myeloma, Hematology (Am Soc Hematol Educ Program) (2004), pp. 237–256. Full Text via CrossRef | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 M.H. Tattersall, C.E. Swanson and H.J. Solomon, Long-term survival with advanced ovarian cancer: analysis of 5-year survivors in the Australian trial comparing combination versus sequential chlorambucil and cisplatin therapy, Gynaecol Oncol 47 (1992), pp. 292–297. SummaryPlus | Full Text + Links | PDF (596 K) | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 J.P. Pignon, Chemotherapy added to locoregional treatment for head and neck squamous-cell carcinoma: three meta-analyses of updated individual data. MACH-HC Collaborative Group. Meta-analysis of chemotherapy on head and neck cancer, Lancet 355 (2000), pp. 949–955. SummaryPlus | Full Text + Links | PDF (118 K) | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (737)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 The Cancer Council Australia, Clinical practice guidelines for the prevention, diagnosis and management of lung cancer, National Health and Medical Research Council (2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 J.M. Berthelot, B.P. Will, W.K. Evans, D. Coyle, C.C. Earle and L. Bordeleau, Decision framework for chemotherapeutic interventions for metastatic non-small-cell lung cancer, J Natl Cancer Inst 92 (2000), pp. 1321–1329. Full Text via CrossRef | View Record in Scopus | Cited By in Scopus (44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 A. Szczepura, Healthcare outcomes: gemcitabine cost-effectiveness in the treatment of non-small cell lung cancer, Lung Cancer 38 (2002) (Suppl 2), pp. 21–28. SummaryPlus | Full Text + Links | PDF (455 K)&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Morgan hat Leukämien nicht mit berücksichtigt; gerade hier kann eine Chemotherapie entscheidend sein. Viele Krebserkrankungen, bei denen sich eine Chemotherapie als wirksam erwiesen hat, wurden hier nicht einbezogen. Z.B. das Chorionkarzinom der Frau (60-90%) und die Leukämien; hier werden Zytostatika gezielt eingesetzt. Es wurden Tumoren bei Kindern und Jugendlichen auch nicht mit berücksichtigt, bei denen Zytostatika eingesetzt werden. So wird die akute lymphatische Leukämie (ALL) zu&amp;amp;nbsp;80% von Kindern überlebt (eine OP kommt hier nicht in Frage), noch vor wenigen Jahrzehnten war dies nur in etwa&amp;amp;nbsp;5% der Fall. Auch waren die gängigen kombinierten Therapien hier nicht das Thema. Andere Autoren nennen zusätzliche Prognosewerte, die für chemotherapeutische Verfahren bei&amp;amp;nbsp;10-15% liegen und sich dann aber auf sämtliche Krebserkrankungen beziehen und Kinder mit einbeziehen.&lt;br /&gt;
Im Januar 2010 verwies Hamer in einem eingeblendeten schriftlichen Kommentar des eigenen Mitschnitts eines Interviews mit dem BR-Journalisten Hagmann nicht direkt auf die Studie von Graeme Morgan, sondern auf eine Besprechung derselben durch den amerikanischen Chemotherapie-Kritiker [[Ralph W. Moss]] auf seinen Cancerdecisions-Seiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cancerdecisions.com/030506_page.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Medizinkritiker Moss ist jedoch kein Arzt und gilt als Kritiker der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cancerdecisions.com/mrstore/index.php?main_page=product_info&amp;amp;cPath=84&amp;amp;products_id=631&amp;lt;/ref&amp;gt; So bezeichnet er Hamer als &amp;quot;antisemitisch&amp;quot;, &amp;quot;paranoid&amp;quot; und &amp;quot;mentally deranged&amp;quot;. Auch sei die Existenz von Metastasen nachgewiesen, und die so genannten Hamerschen-Herde seien in Wirklichkeit Artefakte.&amp;lt;ref&amp;gt;CancerDecisions.com, Newsletter #402, 08/02/09 Introducing &amp;#039;German New Medicine®&amp;#039;-Hope Or Hoax?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peled et al.-Studie 2008==&lt;br /&gt;
Im August 2008 wurde eine Fall-Kontrollstudie aus Israel zur Frage nach möglichen Korrelationen zwischen dem Brustkrebs der Frau und Optimismus bzw. Depression bekannt&amp;lt;ref&amp;gt;Peled R, Carmil D, Siboni-Samocha O, Shoham-Vardi I.: Breast cancer, psychological distress and life events among young women, BMC Cancer. 2008 Aug 22;8(1):245. Kostenloser Download:&amp;amp;nbsp;[http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?tool=pubmed&amp;amp;pubmedid=18721454]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die am 27.&amp;amp;nbsp;August 2008 auch Beachtung in der Bild-Zeitung (Ratgeber gesund-fit) unter der Schlagzeile &amp;#039;&amp;#039;Positiv Denken - Optimismus schützt vor Brustkrebs&amp;#039;&amp;#039; fand. Hamer und seine Jünger waren begeistert, obwohl eine derartige Behauptung zuvor, wie auch die [[NLP]]-Masche [[Positiv Denken]], nie Thema der Neuen Medizin war und die Bild-Zeitung alles andere als zitierbar ist, um wissenschaftliche Ansichten zu dokumentieren. &amp;#039;&amp;#039;Hurrah!&amp;#039;&amp;#039; schrieb Hamer, &amp;#039;&amp;#039;[...] Darf die Germanische Neue Medizin jetzt durchkommen, oder soll sie demnächst Ben Gurion-Medizin oder israelische Medizin heißen? Wir freuen uns über die klugen israelischen Forscher, die heraus gefunden haben, daß Konfliktschocks häufig Brustkrebs bei Frauen hervorrufen [...]&amp;#039;&amp;#039; Aber die retrospektive und somit beweislose Fragebogenarbeit aus Israel kam zu ganz anderen Ergebnissen, als Hamer verlautbarte, inklusive mehrerer Widerlegungen seiner GNM sozusagen als Abfallprodukt. &lt;br /&gt;
Befragt wurden 622&amp;amp;nbsp;junge Frauen mit und ohne Brustkrebs auf Basis einer vorformulierten Arbeitshypothese. Eine Null-Hypothese wurde dagegen nicht formuliert, was die Aussagekraft der Arbeit einschränkt. Die Begriffe &amp;quot;Neue Medizin&amp;quot; oder &amp;quot;Hamer&amp;quot; tauchen natürlich nicht auf. So genannte &amp;#039;&amp;#039;Life-Events&amp;#039;&amp;#039; (als &amp;#039;&amp;#039;einschneidend&amp;#039;&amp;#039; betrachtete Lebensereignisse, ohne Beachtung der spezifischen Hamerlehre als &amp;#039;&amp;#039;isolativ erlebte Konflikte&amp;#039;&amp;#039;) wurden über einen Fragebogen ermittelt. Als Ergebnis zeigte sich in Bestätigung älterer Arbeiten, dass die erkrankten Frauen signifikant häufiger an Depressionen litten und signifikant seltener Zeichen eines Optimismus zeigten als die gesunde Vergleichsgruppe. Ein rein statistisches Verfahren gab Anlass zur Vermutung (wörtlich: suggest), dass mehr als ein Life Event positiv mit dem Vorhandensein von Brustkrebs korrelierte. Bei einem einzelnen Life-Event war die Korrelation nicht signifikant. Das heißt: Die Hamer&amp;#039;sche Hypothese der psychogenen Krebsentstehung aufgrund eines einzelnen Life-Events (Hamer-Jargon: Konflikt) war laut Peled und Kollegen nicht nachweisbar, hätte aber laut Hamer&amp;#039;schen Postulaten erkennbar werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Arbeit ist von einer rein zeitlichen Korrelation die Rede, ohne Erwähnung oder Nachweis eines möglichen kausalen Zusammenhangs und/oder möglicher plausibler Kausalketten. Wir erinnern uns: Hamer selbst sowie etliche seiner Jünger lehnen ansonsten rein zeitliche Korrelationen als &amp;#039;&amp;#039;Beweis&amp;#039;&amp;#039; oder Widerlegung kategorisch ab und verweisen gern auf den Rückgang von Störchen und den gleichzeitigen Rückgang der Geburtenrate (wo sie völlig recht haben, denn solche nicht kausalen Korrelationen sind nicht beweiskräftig und werden wissenschaftlich natürlich nicht berücksichtigt). Aber diese Einschränkung war Hamer genauso egal wie gravierende methodische Einschränkungen, auf die die Autoren selbst hinwiesen. Nur&amp;amp;nbsp;25% der befragten Frauen beantworteten den Fragebogen, die Mehrheit von&amp;amp;nbsp;75% beantworteten den Fragebogen erst gar nicht. Die Arbeit war auch nicht repräsentativ angelegt: Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Kontrollgruppe nicht repräsentativ zur gleichgeschlechtlichen und gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung sei ([...] The study population can not be considered a representative sample of the relevant population [...]), und weist auf fehlende Randomisierung hin ([...] and the controls were not randomly selected [...]). Der Beobachtungszeitraum war mit maximal 4&amp;amp;nbsp;Jahren deutlich kürzer als die Entwicklungszeit bei Brustkrebs. Depressionen sind bekannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer Krebserkrankung, genauso wie das Fehlen eines allgemeinen Optimismus. Das heißt: Auch grundsätzlich positiv eingestellte Frauen können im Rahmen der Belastungen einer Krebserkrankung depressiv werden und somit fälschlich als ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Depressive&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet werden. Dies ist eine seit langem diskutierte Problematik derartiger Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Schwarz R, Social and psychological differences between cancer and noncancer patients: cause or consequence of the disease? Psychother Psychosom, 1984;41(4):195-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Faller H, cancer personality&amp;quot; attribution--an expression of maladaptive coping with illness?, Z Klin Psychol Psychiatr Psychother, 1996 44(1) 104 [...] The question is put up to discussion if the psychosomatic concept of a cancer personality may reflect patients&amp;#039; subjective theories which in turn may be the expression of their depressive coping modes [...]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fragt sich, ob Frauen, die an Brustkrebs leiden, sich nicht mehr bemühen, sich an Life-Events zu erinnern. Durch Brustkrebs depressiv Verstimmte (üblicherweise ist ein Großteil der Krebspatienten depressiv verstimmt) nehmen Stress, Belastungen und Ärger anders wahr, sie könnten also retrospektiv eher unangenehme Life-Events eruiert und damit die Studienergebnissse verzerrt haben. Autor Peled wies zudem in dieser Arbeit darauf hin, welche Faktoren (Rauchen, Ernährung, genetische Disposition, ...) bei der Entstehung von Brustkrebs gesichert seien&amp;lt;ref&amp;gt;Several risk factors have been documented in the scientific literature, among them are: family history, radiation exposure, androgenic estrogens, nutrition and diet habits, smoking, alcohol consumption, lack of physical activity and lack or short term of breast feeding and social status. However, it was estimated that these factors explain only 40% of the BC cases.&amp;lt;/ref&amp;gt;, somit eine klare Nebenbei-Widerlegung der GNM bei dieser Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Psychoonkologin Susanne Singer von der Universität Leipzig hat Peleds Metaanalyse ebenso typische wie offensichtliche Schwächen: Bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht und eine späte Geburt des ersten Kindes würden gar nicht abgefragt und bei der Auswertung nicht herausgerechnet. Peled erwähnt an einer Stelle der Veröffentlichung nur lapidar: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir gehen davon aus, dass beide Personengruppen recht ähnlich sind.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Fraglich ist auch, ob die brustkrebskranken Frauen schon vor ihrer Diagnose negative Erlebnisse wie den Tod eines Verwandten als derart belastend empfunden haben, oder ob sich erst danach ihre Wahrnehmung verschoben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/public/article/wissen/gesundheit/616907/Krebs-Welche-Rolle-spielt-die-Psyche.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit von Peled et al. steht außerdem in Kontrast zu einer großen Zahl von Arbeiten, die sich in der Vergangenheit der gleichen Frage nach Einflüssen von Life-Events (Tod von Angehörigen, Unfälle, ...) und Krebsentstehung widmeten, aber zu völlig gegensätzlichen Ergebnisse kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwards JR, The relationship between psychosocial factors and breast cancer: some unexpected results, Behav med, 1990 Spring;16(1):5-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barraclough J, Pinder P, Cruddas M, Osmond C, Taylor I, Perry M. Life events and breast cancer prognosis. BMJ 1992;304:1078-81&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kvikstad A, Widowhood and divorce in relation to overall survival among middle-aged Norwegian women with cancer, Br J Cancer 1995 june 71(6) 1343&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bleiker EM, Personality factors and breast cancer development: a prospective longitudinal study, J natl cancer inst, 1996 Oct 16;88(20):1478-82 http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/reprint/88/20/1478?ijkey=b a8a8b7de087a2eb6604b0724ae2f4276bc33545&amp;amp;keytype2=tf_ipsecsha&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roberts FD, Self-reported stress and risk of breast cancer, Cancer, 1996 Mar 15;77(6):1089-93&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kvikstad A, Risk and prognosis of cancer in middle-aged women who have experienced the death of a child. Int J Cancer, 1996 july 17 67(2) 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Giraldi T, Psychosocial factors and breast cancer: a 6-year Italian follow-up study, Psychother Psychosom 1997 66(5) 229&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Protheroe D, Stressful life events and difficulties and onset of breast cancer: case-control study, BMJ, 1999 Oct16; 319(7216):1027-30&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bleiker EM - van der Ploeg, Psychosocial factors in the etiology of breast cancer: review of a popular link, Pat Educ Couns, 1999 Jul;37(3):201-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Petticrew M, Cancer-stress link: the truth, 1999 Nurs Times Mar 3-9 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Butow PN, Epidemiological evidence for a relationship between life events, coping style, and personality factors in the development of breast cancer, J Psychom res, 2000 Sep;49(3):169-81&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lillberg K, Stress of daily activities and risk of breast cancer: a prospective cohort study in Finland, int j cancer, 2001 Mar 15; 91(6):888-93&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maunsell E, Stressful life events and survival after breast cancer, Psychosom Med, 2001 Mar-Apr; 63(2):306-15 [http://www.psychosomaticmedicine.org/cgi/reprint/63/2/306]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Graham J, Stressful life experiences and risk of relapse of breast cancer: observational cohort study, BMJ, 2002 Jun 15;324(7351):1420 http://www.pubmedcentral.nih.gov/picrender.fcgi?artid=115851&amp;amp;blobtype=pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dalton SO, Mind and cancer. Do psychological factors cause cancer? in: Eur J Cancer. 2002 Jul;38(10):1313-23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Duijts SF, The association between stressful life events and breast cancer risk: a meta-analysis, int j cancer, 2003 Dec 20; 107(6):1023-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansen PE, Personality traits, health behavior, and risk for cancer: a prospective study of Swedish twin court, Cancer, 2005 Mar 1; 103(5):1082-91&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nielsen (Nielsen NR, Stress and breast cancer: a systematic update on the current knowledge. Nat Clin Pract Oncol 2006 Nov; 3(11):612-20&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bergelt C, Stressful life events and cancer risk. Br J Cancer 2006 Dec 4; 95(11):1579-81&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tschuschke V: Psychoonkologie - Psychologische Aspekte der Entstehung und Bewältigung von Krebs. Stuttgart Schattauer 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Stellvertretend kann hier Dalton (2002) zitiert werden:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Dalton SO, Mind and cancer. Do psychological factors cause cancer? in: Eur J Cancer. 2002 Jul; 38(10):1313-23&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Arbeit aus Australien aus dem Jahr 2004 kam bereits zum Ergebnis, dass optimistisch gestimmte Lungenkrebspatienten keine bessere Prognose hatten als die übrigen Patienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Schofield Penelope, Ball D, Smith J, Borland Rm O&amp;#039;Bien P, Davis S, Olver I, Ryan G, Joseph D: Optimism and survival in lung carcinoma patients. Cancer  2004, vol. 100, 6, Seiten 1276-1282 ISSN 0008-543X. Zitat: CONCLUSIONS. There was no evidence that a high level of optimism prior to treatment enhanced survival in patients with NSCLC. Encouraging patients to be positive only may add to the burden of having cancer while providing little benefit, at least in patients with NSCLC.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Opfer der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Plagiate und Nachahmer der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Vorläufer der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Hamerscher Herd]]&lt;br /&gt;
*[[Dirk-Hamer-Syndrom]]&lt;br /&gt;
*[[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben]]&lt;br /&gt;
*[[Hamer-Kliniken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Germanische Neue Medizin|en=Germanic New Medicine|fr=Médecine Nouvelle Germanique|it=Nuova Medicina Germanica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Ryke Geerd Hamer, Kurzfassung der Neuen Medizin 3. Aufl. Amici di Dirk - Ediciones de la Nueva Medicina S.L., Fuengirola, España, 2000 ISBN 84-930091-8-0&lt;br /&gt;
*Hamer RG, Vermächtnis einer Neuen Medizin, Teil 1. Die 5 Biologischen Gesetze - Grundlage der gesamten Medizin.. 7. Aufl. Amici di Dirk - Ediciones de la Nueva Medicina S.L., E-Fuengirola 1999 ISBN 84-930091-0-5&lt;br /&gt;
*Hamer RG: Vermächtnis einer Neuen Medizin. Teil 2. Die 5 Biologischen Gesetze - Grundlage der gesamten Medizin.. 7. Aufl. Amici di Dirk - Ediciones de la Nueva Medicina S.L., E-Fuengirola 1999 ISBN 84-930091-0-5. (Auch als Onlineversion verfügbar die im Internet kursiert)&lt;br /&gt;
------------------------------------&lt;br /&gt;
*H. Heimpel , P. Drings, G. Gaedicke, M. Girke, W.-D. Ludwig und M. Bamberg: &amp;#039;&amp;#039;Krebsbehandlung 2008: Wissenschaftlich begründete Verfahren und Methoden mit umstrittener Wirksamkeit.&amp;#039;&amp;#039; Der Onkologe, Volume 15, Number 1, S. 85-94 (2009)&lt;br /&gt;
*J. Beuth: &amp;#039;&amp;#039;Nebenwirkungen komplementärer Therapien in der Onkologie.&amp;#039;&amp;#039; Der Gynäkologe, Volume 40, Number 11, S. 876-882 (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*De Bousingen DD: Austrian cancer patient’s parents sentenced. Lancet. 1996;348:1440&lt;br /&gt;
*Krista Federspiel: &amp;#039;Krebsheiler&amp;#039; Geerd Ryke Hamer im Spiegel von Presse und TV oder: die Eiserne Regel der Medien. in Oepen, Sarma (Hrsg.): Paramedizin - Analysen und Kommentare. (1998) ISBN 3-89473-721-2&lt;br /&gt;
*Andrea Appel, Dietmar Jazbinsek: Olivia und die Onkologie. Über das Thema Krebsmedizin in den Medien. in Koch, Quehl (Hrsg.): Jahrbuch 1998/99 des Tumorzentrums Potsdam e. V.&lt;br /&gt;
*Der Spiegel, Nr.37, 84-89, 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
===Links auf Deutsch===&lt;br /&gt;
*[http://www.neue-medizin.de Webseite von RG Hamer]&lt;br /&gt;
---------------------------&lt;br /&gt;
* [http://assets.krebsliga.ch/downloads/01_02_hamer_d_neu.pdf Hamers &amp;quot;Neue Medizin&amp;quot;] Schweizer Krebsliga, 18. Juni 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.swisscancer.ch/dt_fr/content/orange/pdf/skak/01_02_hamer_d.pdf Krebsliga Schweiz zur Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer]&lt;br /&gt;
* http://fieber.blogg.de/eintrag.php?id=3&lt;br /&gt;
*[http://www.promed-ev.de/modules/news/article.php?storyid=105 Stellungnahme des Präsidenten der Deutschen Röntgengesellschaft Maximilian Reiser zu Hamers Interpretation von CT]&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Medizin&lt;br /&gt;
*[http://www.krebsinformation.de/Fragen_und_Antworten/therapie_nach_hamer.html Krebsinformationsdienst Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg zum Thema] [http://www.krebsinfo.at/Fremdseiten/Hamer/www.krebsinformation.de.therapie_na.pdf Kopie]&lt;br /&gt;
* http://www.freund-im-netz.de/kg/_downloads/17789_gutachten-zu-hamer-dkg.pdf&lt;br /&gt;
*[http://www.agpf.de/Hamer.htm AGPF zu Hamer]&lt;br /&gt;
* http://www.thescientificworldjournal.com/headeradmin/upload/2005.03.16.pdf&lt;br /&gt;
*[http://home.arcor.de/paralex/content/neuemedizin.htm Paralexx] [http://home.arcor.de/paralex/content/hamer1.htm Krista Federspiel zu Hamer]&lt;br /&gt;
*[http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16337 ehemalige Mitarbeiterinnen von Hamer berichten]&lt;br /&gt;
*[http://www.mopo.de/news/nach-mopo-bericht-experten-warnen-vor-der-todes-sekte,5066732,5655190.html Artikel der Morgenpost (Hamburg) zur GNM]&lt;br /&gt;
* http://www.dervinschger.it/artikel.phtml?id_artikel=4203&amp;amp;seite=1&lt;br /&gt;
*[http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2257 2007:ehemalige Mitarbeiterinnen von Hamer berichten über ihre Erfahrungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/dritteseite/art2446,711747 Frankenpost 15.&amp;amp;nbsp;September 2007 über Vortrag H.&amp;amp;nbsp;Pilhar]&lt;br /&gt;
*[http://logo.at/artikel.dws?ffitem=732&amp;amp;TEMPLATE=NEWS&amp;amp;TID=EHGDOLCITRENOD GNM als Sekte]&lt;br /&gt;
*[http://www.dossierhamer.it/sentenze/sentenze.html Urteilsbegründungen zu Hamers Verfahren]&lt;br /&gt;
* http://jungle-world.com/artikel/2005/21/15284.html&lt;br /&gt;
* http://jungle-world.com/artikel/2008/34/22488.html&lt;br /&gt;
* http://news.doccheck.com/de/article/149842-schwachsinn-im-baerenfell&lt;br /&gt;
* http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/2009.pdf (&amp;quot;Es gibt kein unheilbar-Heils- und Heilungsversprechen - Eine kritische Analyse anhand konkreter Beispiele&amp;quot; mit Informationen zur GNM)&lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-presse-meldungen-ID122046833664.xml Sendung Report München vom 18.1.2010]&lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-topthema-neue-germanische-medizin-ID1274776308158.xml &amp;#039;&amp;#039;Dr. Scharlatan - Todesfalle Germanische Neue Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Sendung des BR über die GNM vom 26.5.2010]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/gnm.pdf Die ideologischen Hintergründe der Germanischen Neuen Medizin]&amp;#039;&amp;#039;, Tagungsbericht einer Fachtagung zum Thema &amp;quot;Totalitäre Ideologien, Verschwörungstheorien und zweifelhafte Heilsversprechen&amp;quot; der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. und der Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V.(ADK)&lt;br /&gt;
*http://www.mister-wong.de/doc/germanische-neue-medizin_260391260/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Englisch===&lt;br /&gt;
*http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=1993&lt;br /&gt;
*http://www.jewish-conspiracy.com/jc/new-medicine.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Italienisch===&lt;br /&gt;
*http://www.dossierhamer.it&lt;br /&gt;
*http://www.transgallaxys.com/~italix/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Französisch===&lt;br /&gt;
*http://www.ariplex.com/ama/amamichf.htm&lt;br /&gt;
*http://www.prevensectes.com/stop2.htm&lt;br /&gt;
*http://www.pseudo-sciences.org/spip.php?article746&lt;br /&gt;
*[http://www.charlatans.info/hamer.php Artikel von Olivier Jallut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Spanisch===&lt;br /&gt;
*http://charlatanes.blogspot.com/2004/09/annimos-de-la-secta-de-hamer.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Norwegisch===&lt;br /&gt;
*Sendungen von TV2 am 15.4.2009, 16.4.2009 und 17.4.2009. [http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/article2679239.ece] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links auf Niederländisch===&lt;br /&gt;
*http://www.kwakzalverij.nl/1056/Ryke_Geerd_Hamer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Andreas_Bachmair&amp;diff=133271</id>
		<title>Andreas Bachmair</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Andreas_Bachmair&amp;diff=133271"/>
		<updated>2015-12-17T11:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Impfgegnerische Propaganda */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bachmair.jpg|Andreas Bachmair&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: http://www.impfschaden.info/kontakt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Bachmair_Buch.jpg|Werk von Andreas Bachmair|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Bachmair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1968) ist ausgebildeter Betriebswirt, Eigenverlagsbuchautor und kantonal approbierter [[Heilpraktiker|Naturheilpraktiker]] und betreibt eine Praxis für klassische [[Homöopathie]] in Kreuzlingen in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Bachmair, Homöopath, kantonal approbierter Heilpraktiker, Praxis für klassische Homöopathie, Bahnhofstr. 31, CH-8280 Kreuzlingen&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Tätigkeit als Naturheilpraktiker ist Bachmair auch als Ausbilder in Heilpraktikerschulen tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impfgegnerische Propaganda==&lt;br /&gt;
Als [[Impfgegner]] (Heilpraktiker dürfen keine Impfungen durchführen) propagiert Bachmair eine &amp;quot;individuelle&amp;quot; Impfentscheidung, nicht ohne die Eltern vorher durch Desinformationen über Impfungen und deren Nebenwirkungen verunsichert zu haben. Dabei sind seine &amp;quot;Argumente&amp;quot; mit denen anderer Impfgegner identisch, auf deren Veröffentlichungen er in einer Linkliste verweist. Zu nennen sind etwa  [[Martin Hirte]], [[Hans Ulrich Albonico]] und [[Gerhard Buchwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pneumokokken.info/content/view/26/47/&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem beruft er sich auf [[Wolfgang Ehrengut]]. Im Eigenverlag vertreibt Bachmair diesbezügliche Druckwerkw wie Eltern-Ratgeber, aber auch ein Buch, welches sich gezielt an Kinder wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair sammelt in Umfragen und Formularen insbesondere Meldungen über vermutete Nebenwirkungen und mögliche Schäden durch Impfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufruf auf Imfschaden.info: &amp;quot;Impfreaktionen und Impfschäden können Sie auf www.impfschaden.info veröffentlichen. Bitte füllen Sie dazu das Formular aus. Bereits gemeldete Fälle finden Sie unter Impfschäden (oder in der Datenbank).&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Beschreibung zu seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;#039;&amp;#039; findet sich bei Amazon der Hinweis, dass Bachmair sich darauf spezialisiert habe, Impfschäden zu behandeln: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Über den Autor - Andreas Bachmair ist klassischer Homöopath mit Praxis am Bodensee in der Schweiz. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Behandlung von Impfschäden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Aus gleicher Quelle ist zu erfahren, dass Bachmair in dem genannten Werk behauptet, von &amp;quot;offizieller Seite&amp;quot; würden &amp;quot;Nebenwirkungen von Impfungen systematisch runtergespielt&amp;quot; und dass &amp;quot;nur maximal 5% aller schweren Impfreaktionen [...] überhaupt in die Statistik&amp;quot; eingingen. [[Klaus Hartmann]] wird zum Buch mit folgenden Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dem Buch wünsche ich eine breite Leserschaft, da hier ein „echter“ Einblick in die Welt der Impfkomplikationen geboten wird, der vor einer anstehenden Entscheidung von größter Bedeutung ist.&amp;quot; Dr. Klaus Hartmann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Sich selbst sieht Bachmair als jemand, der &amp;quot;impfkritische Seiten&amp;quot; verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;From: &amp;quot;Andreas Bachmair&amp;quot; &amp;lt;praxis@bachmair.org&amp;gt;&lt;br /&gt;
To: &amp;lt;Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sent: Thursday, April 20, 2006 10:18 AM&lt;br /&gt;
Subject: [IIE] Impfforum braucht mehr impfkritische Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kollegen und Kolleginnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf meiner impfkritischen Seite www.impfschaden.info betreibe ich seit&lt;br /&gt;
mehreren Jahren ein Impfforum.&lt;br /&gt;
Auf diesem Impfforum, bei dem ich beide Seite zum Wort kommen lassen möchte,&lt;br /&gt;
tummeln sich aber besonders aktive , sehr  kompromisslose und viel Zeit&lt;br /&gt;
habende Impfbefürworter, die Impfkritiker sind leider in der Minderheit&lt;br /&gt;
(warum auch immer), wodurch es immer wieder zum starken Übergewicht der&lt;br /&gt;
absoluten pro-Impfung Meinung kommt.&lt;br /&gt;
Unter den Impfbefürwortern finden sich z.B. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Maurer,&lt;br /&gt;
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, medizinische Universität Wien,&lt;br /&gt;
der unter dem Namen clostridium schreibt, ferner Catherina Becker, eine&lt;br /&gt;
Neurobiologin und dann weiter Mitbetreiber deren Webseite(tommy, michael).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hat der eine oder andere zwischendurch einmal Zeit, reinzusehen,&lt;br /&gt;
um die Balance zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank und viele Grüsse aus der Schweiz&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
kantonal approbierter Naturheilpraktiker&lt;br /&gt;
Praxis für klassische Homöopathie&lt;br /&gt;
Bahnhofstr.31&lt;br /&gt;
8280 Kreuzlingen&lt;br /&gt;
Tel:0041-71-6700672&lt;br /&gt;
www.bachmair.org&lt;br /&gt;
www.impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: [http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1625.0]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Homöopath vertritt Bachmair die Ansicht, dass die kindliche Hyperaktivität (ADHS, seiner Meinung nach eine &amp;quot;Entwicklungsstörung&amp;quot; durch &amp;quot;unsere reizüberflutete Kultur&amp;quot;) mit Homöopathie therapierbar sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/Studie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/vorteile.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Privatansicht seien homöopathische Mittel allgemein empfindlich für Sonne oder Stromquellen. &amp;quot;Zerstörend&amp;quot; auf die Mittel sollen Fernseher, Microwelle und Kühlschrank wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bachmair.org/homoeopathie/homoeopathische-mittel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair nennt auf seinen Webseiten keine eigene medizinische Qualifikation. Er beruft sich allein auf den erlangten Heilpraktikerschein sowie Ausbildungen bei privaten Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair betreibt im Internet ein verzweigtes Netz von werbefinanzierten&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Warum Werbung auf der Seite?&amp;lt;br&amp;gt;Leider sind die Kosten für den Unterhalt der Seite mittlerweile im 4-stelligen Bereich, da durch die fortschreitende Technisierung es mir nicht mehr möglich ist, die Seite selber zu pflegen. So verlangt jede Anpassung der Datenbank nach einem Computerspezialisten. Dies machte es leider notwendig, auf der Seite Werbeinblendungen zu schalten. Damit kann ein Teil der Kosten durch Google-Werbeeinnahmen oder im seltenen Fall auch mal durch Spenden gedeckt werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Webseiten.&amp;lt;ref&amp;gt;blutgruppe.info&amp;lt;br&amp;gt;roeteln.info&amp;lt;br&amp;gt;hyperaktivität.com&amp;lt;br&amp;gt;impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;pneumokokken.info&amp;lt;br&amp;gt;sulphur.de&amp;lt;br&amp;gt;bachmair.org&amp;lt;br&amp;gt;www.VaccineInury.info&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört das Webportal [http://www.impfschaden.info/ impfschaden.info], dessen Forum auch schon in Vertretung von [[Hans Tolzin]] moderiert wurde. Das Webportal publiziert eine erhebliche Anzahl medizinischer Falschinformationen; so wird z.B. eine Studie von [[Andrew Wakefield]] erwähnt. Auf Wakefields längst zurückgezogene Studie verweist Bachmair auch in seinen Publikationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im esoterischen Sozialen Netzwerk [[Momanda]] gründete Bachmair eine sogenannte Fangruppe zur Impfkritik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2015 war er Referent bei der umstrittenen [[MMS]]-Propagandaveranstaltung [[Spirit of Health Kongress]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommerzielle Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Bachmair vertreibt [[MLM]]-[[Nahrungsergänzungsmittel]]produkte in einem eigenen Webshop, in dem neben Wachteleiern, Mitteln der so genannten [[Blutgruppendiät]] und Vitalstoffen der US-Pharmafirma Supplementa&amp;lt;ref&amp;gt;Supplementa Mail Order, Inc., 1380 Lead Hill Boulevard, Suite 106, USA-95661 Roseville, CaliforniaUSA&amp;lt;/ref&amp;gt; auch ein obskures [[Nierenreinigung|&amp;quot;Nierenreinigungsprogramm]] nach [[Hulda Clark|Dr. Hulda Clark&amp;quot;]] zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autor und Selbstverleger sprach Bachmair bisher eine erwachsene impfkritische Klientel an. Mit der Phytotherapeutin und Ernährungsberaterin Madlen Maker veröffentliche Bachmair im Jahr 2015 das an Kinder gerichtete Buch &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;, welches von Alena Ryazanowa illustriert wurde. Ryazanowa arbeitete bereits mit Bachmair an dessen Projekt &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;. Das Kinderbuch enthält ein vier Seiten umfassendes &amp;quot;Wort zur Masernerkrankung und Impfung&amp;quot; als sogenannte Hintergrundinformation für Eltern, in welchem Bachmair sein impfkritisches Repertoire abspult. Die fehlerhafte Präsentation von Publikationen und Erkenntnissen der Wissenschaft ist entweder seiner fehlenden wissenschaftlichen Ausbildung geschuldet oder manipulative Absicht. Bachmair verweist z.B. auf eine Publikation der Universität Bonn zu Fledermäusen als Virenvektoren und führt aus, dass die Virologen dieser Universität erst kürzlich &amp;quot;Fledermäuse als natürliches Erregerreservoir, u.a. für ... Masernviren&amp;quot; identifiziert hätten. Das stimmt jedoch nicht. Masernviren wurden nicht in den Fledermäusen gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nature.com/ncomms/journal/v3/n4/full/ncomms1796.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Bachmair führt weiterhin aus, dass die Impfung eine Verschiebung der Krankheitsfälle ins Säuglings- und Erwachsenenalter fördere, ohne dabei aber zu erwähnen, dass die relativen Fallzahlen in diesen Altersgruppen zwar höher sind, die absoluten Fallzahlen aber trotzdem seit Einführung der Impfung auch in diesen Altersgruppen deutlich zurückgingen. Insofern findet sich auch hier die gewohnte Falschdarstellung von Seiten der Impfgegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kinder haben ganz häufig eine Lymphozytose und ist im Kindesalter nicht beunruhigend&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.blutgruppe.info/index.htm?/Enzyklopaedie/Lymphozytose.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke und Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2012)&lt;br /&gt;
*Bachmair Andreas:  &amp;quot;Vaccine Free&amp;quot;, CreateSpace Independent Publishing Platform&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2012)&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: [http://www.verein-homoeopathie.ch/folio1203.pdf Der Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder im Vergleich, SVH Folio, 3,2012]&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Leitfaden zur Impfentscheidung - 30 Fakten&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2014)&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas und Madlen Maker (Illustration: Alena Ryazanova): &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.bachmair.org/homoeopath/person.html Lebenslauf in Eigendarstellung]&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.com/insolence/2011/08/31/an-anti-vaccine-administered-survey-back (englisch)&lt;br /&gt;
*[https://www.amazon.de/review/R2ZVR09I7ZMQ2O Rezension eines Käufers des Buches &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bachmair, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Andreas_Bachmair&amp;diff=133270</id>
		<title>Andreas Bachmair</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Andreas_Bachmair&amp;diff=133270"/>
		<updated>2015-12-17T11:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* Werke und Veröffentlichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bachmair.jpg|Andreas Bachmair&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: http://www.impfschaden.info/kontakt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Bachmair_Buch.jpg|Werk von Andreas Bachmair|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Bachmair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1968) ist ausgebildeter Betriebswirt, Eigenverlagsbuchautor und kantonal approbierter [[Heilpraktiker|Naturheilpraktiker]] und betreibt eine Praxis für klassische [[Homöopathie]] in Kreuzlingen in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Bachmair, Homöopath, kantonal approbierter Heilpraktiker, Praxis für klassische Homöopathie, Bahnhofstr. 31, CH-8280 Kreuzlingen&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Tätigkeit als Naturheilpraktiker ist Bachmair auch als Ausbilder in Heilpraktikerschulen tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impfgegnerische Propaganda==&lt;br /&gt;
Als [[Impfgegner]] (Heilpraktiker dürfen keine Impfungen durchführen) propagiert Bachmair eine &amp;quot;individuelle&amp;quot; Impfentscheidung, nicht ohne die Eltern vorher durch Desinformationen über Impfungen und deren Nebenwirkungen verunsichert zu haben. Dabei sind seine &amp;quot;Argumente&amp;quot; mit denen anderer Impfgegner identisch, auf deren Veröffentlichungen er in einer Linkliste verweist. Zu nennen sind etwa  [[Martin Hirte]], [[Hans Ulrich Albonico]] und [[Gerhard Buchwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pneumokokken.info/content/view/26/47/&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem beruft er sich auf [[Wolfgang Ehrengut]]. Im Eigenverlag vertreibt Bachmair diesbezügliche Druckwerkw wie Eltern-Ratgeber, aber auch ein Buch, welches sich gezielt an Kinder wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair sammelt in Umfragen und Formularen insbesondere Meldungen über vermutete Nebenwirkungen und mögliche Schäden durch Impfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufruf auf Imfschaden.info: &amp;quot;Impfreaktionen und Impfschäden können Sie auf www.impfschaden.info veröffentlichen. Bitte füllen Sie dazu das Formular aus. Bereits gemeldete Fälle finden Sie unter Impfschäden (oder in der Datenbank).&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Beschreibung zu seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;#039;&amp;#039; findet sich bei Amazon der Hinweis, dass Bachmair sich darauf spezialisiert habe, Impfschäden zu behandeln: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Über den Autor - Andreas Bachmair ist klassischer Homöopath mit Praxis am Bodensee in der Schweiz. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Behandlung von Impfschäden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Aus gleicher Quelle ist zu erfahren, dass Bachmair in dem genannten Werk behauptet, von &amp;quot;offizieller Seite&amp;quot; würden &amp;quot;Nebenwirkungen von Impfungen systematisch runtergespielt&amp;quot; und dass &amp;quot;nur maximal 5% aller schweren Impfreaktionen [...] überhaupt in die Statistik&amp;quot; eingingen. [[Klaus Hartmann]] wird zum Buch mit folgenden Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dem Buch wünsche ich eine breite Leserschaft, da hier ein „echter“ Einblick in die Welt der Impfkomplikationen geboten wird, der vor einer anstehenden Entscheidung von größter Bedeutung ist.&amp;quot; Dr. Klaus Hartmann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Sich selbst sieht Bachmair als jemand, der &amp;quot;impfkritische Seiten&amp;quot; verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;From: &amp;quot;Andreas Bachmair&amp;quot; &amp;lt;praxis@bachmair.org&amp;gt;&lt;br /&gt;
To: &amp;lt;Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sent: Thursday, April 20, 2006 10:18 AM&lt;br /&gt;
Subject: [IIE] Impfforum braucht mehr impfkritische Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kollegen und Kolleginnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf meiner impfkritischen Seite www.impfschaden.info betreibe ich seit&lt;br /&gt;
mehreren Jahren ein Impfforum.&lt;br /&gt;
Auf diesem Impfforum, bei dem ich beide Seite zum Wort kommen lassen möchte,&lt;br /&gt;
tummeln sich aber besonders aktive , sehr  kompromisslose und viel Zeit&lt;br /&gt;
habende Impfbefürworter, die Impfkritiker sind leider in der Minderheit&lt;br /&gt;
(warum auch immer), wodurch es immer wieder zum starken Übergewicht der&lt;br /&gt;
absoluten pro-Impfung Meinung kommt.&lt;br /&gt;
Unter den Impfbefürwortern finden sich z.B. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Maurer,&lt;br /&gt;
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, medizinische Universität Wien,&lt;br /&gt;
der unter dem Namen clostridium schreibt, ferner Catherina Becker, eine&lt;br /&gt;
Neurobiologin und dann weiter Mitbetreiber deren Webseite(tommy, michael).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hat der eine oder andere zwischendurch einmal Zeit, reinzusehen,&lt;br /&gt;
um die Balance zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank und viele Grüsse aus der Schweiz&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
kantonal approbierter Naturheilpraktiker&lt;br /&gt;
Praxis für klassische Homöopathie&lt;br /&gt;
Bahnhofstr.31&lt;br /&gt;
8280 Kreuzlingen&lt;br /&gt;
Tel:0041-71-6700672&lt;br /&gt;
www.bachmair.org&lt;br /&gt;
www.impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: [http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1625.0]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Homöopath vertritt Bachmair die Ansicht, dass die kindliche Hyperaktivität (ADHS, seiner Meinung nach eine &amp;quot;Entwicklungsstörung&amp;quot; durch &amp;quot;unsere reizüberflutete Kultur&amp;quot;) mit Homöopathie therapierbar sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/Studie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/vorteile.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Privatansicht seien homöopathische Mittel allgemein empfindlich für Sonne oder Stromquellen. &amp;quot;Zerstörend&amp;quot; auf die Mittel sollen Fernseher, Microwelle und Kühlschrank wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bachmair.org/homoeopathie/homoeopathische-mittel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair nennt auf seinen Webseiten keine eigene medizinische Qualifikation. Er beruft sich allein auf den erlangten Heilpraktikerschein sowie Ausbildungen bei privaten Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair betreibt im Internet ein verzweigtes Netz von werbefinanzierten&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Warum Werbung auf der Seite?&amp;lt;br&amp;gt;Leider sind die Kosten für den Unterhalt der Seite mittlerweile im 4-stelligen Bereich, da durch die fortschreitende Technisierung es mir nicht mehr möglich ist, die Seite selber zu pflegen. So verlangt jede Anpassung der Datenbank nach einem Computerspezialisten. Dies machte es leider notwendig, auf der Seite Werbeinblendungen zu schalten. Damit kann ein Teil der Kosten durch Google-Werbeeinnahmen oder im seltenen Fall auch mal durch Spenden gedeckt werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Webseiten.&amp;lt;ref&amp;gt;blutgruppe.info&amp;lt;br&amp;gt;roeteln.info&amp;lt;br&amp;gt;hyperaktivität.com&amp;lt;br&amp;gt;impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;pneumokokken.info&amp;lt;br&amp;gt;sulphur.de&amp;lt;br&amp;gt;bachmair.org&amp;lt;br&amp;gt;www.VaccineInury.info&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört das Webportal [http://www.impfschaden.info/ impfschaden.info], dessen Forum auch schon in Vertretung von [[Hans Tolzin]] moderiert wurde. Das Webportal publiziert eine erhebliche Anzahl medizinischer Falschinformationen; so wird z.B. eine Studie von [[Andrew Wakefield]] erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im esoterischen Sozialen Netzwerk [[Momanda]] gründete Bachmair eine sogenannte Fangruppe zur Impfkritik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2015 war er Referent bei der umstrittenen [[MMS]]-Propagandaveranstaltung [[Spirit of Health Kongress]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommerzielle Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Bachmair vertreibt [[MLM]]-[[Nahrungsergänzungsmittel]]produkte in einem eigenen Webshop, in dem neben Wachteleiern, Mitteln der so genannten [[Blutgruppendiät]] und Vitalstoffen der US-Pharmafirma Supplementa&amp;lt;ref&amp;gt;Supplementa Mail Order, Inc., 1380 Lead Hill Boulevard, Suite 106, USA-95661 Roseville, CaliforniaUSA&amp;lt;/ref&amp;gt; auch ein obskures [[Nierenreinigung|&amp;quot;Nierenreinigungsprogramm]] nach [[Hulda Clark|Dr. Hulda Clark&amp;quot;]] zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autor und Selbstverleger sprach Bachmair bisher eine erwachsene impfkritische Klientel an. Mit der Phytotherapeutin und Ernährungsberaterin Madlen Maker veröffentliche Bachmair im Jahr 2015 das an Kinder gerichtete Buch &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;, welches von Alena Ryazanowa illustriert wurde. Ryazanowa arbeitete bereits mit Bachmair an dessen Projekt &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;. Das Kinderbuch enthält ein vier Seiten umfassendes &amp;quot;Wort zur Masernerkrankung und Impfung&amp;quot; als sogenannte Hintergrundinformation für Eltern, in welchem Bachmair sein impfkritisches Repertoire abspult. Die fehlerhafte Präsentation von Publikationen und Erkenntnissen der Wissenschaft ist entweder seiner fehlenden wissenschaftlichen Ausbildung geschuldet oder manipulative Absicht. Bachmair verweist z.B. auf eine Publikation der Universität Bonn zu Fledermäusen als Virenvektoren und führt aus, dass die Virologen dieser Universität erst kürzlich &amp;quot;Fledermäuse als natürliches Erregerreservoir, u.a. für ... Masernviren&amp;quot; identifiziert hätten. Das stimmt jedoch nicht. Masernviren wurden nicht in den Fledermäusen gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nature.com/ncomms/journal/v3/n4/full/ncomms1796.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Bachmair führt weiterhin aus, dass die Impfung eine Verschiebung der Krankheitsfälle ins Säuglings- und Erwachsenenalter fördere, ohne dabei aber zu erwähnen, dass die relativen Fallzahlen in diesen Altersgruppen zwar höher sind, die absoluten Fallzahlen aber trotzdem seit Einführung der Impfung auch in diesen Altersgruppen deutlich zurückgingen. Insofern findet sich auch hier die gewohnte Falschdarstellung von Seiten der Impfgegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kinder haben ganz häufig eine Lymphozytose und ist im Kindesalter nicht beunruhigend&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.blutgruppe.info/index.htm?/Enzyklopaedie/Lymphozytose.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke und Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2012)&lt;br /&gt;
*Bachmair Andreas:  &amp;quot;Vaccine Free&amp;quot;, CreateSpace Independent Publishing Platform&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2012)&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: [http://www.verein-homoeopathie.ch/folio1203.pdf Der Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder im Vergleich, SVH Folio, 3,2012]&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Leitfaden zur Impfentscheidung - 30 Fakten&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2014)&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas und Madlen Maker (Illustration: Alena Ryazanova): &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Bachmair (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.bachmair.org/homoeopath/person.html Lebenslauf in Eigendarstellung]&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.com/insolence/2011/08/31/an-anti-vaccine-administered-survey-back (englisch)&lt;br /&gt;
*[https://www.amazon.de/review/R2ZVR09I7ZMQ2O Rezension eines Käufers des Buches &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bachmair, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Andreas_Bachmair&amp;diff=133265</id>
		<title>Andreas Bachmair</title>
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		<updated>2015-12-16T21:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: +Kinderbuch +Restruktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bachmair.jpg|Andreas Bachmair&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: http://www.impfschaden.info/kontakt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Bachmair_Buch.jpg|Werk von Andreas Bachmair|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Bachmair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1968) ist ausgebildeter Betriebswirt, Eigenverlagsbuchautor und kantonal approbierter [[Heilpraktiker|Naturheilpraktiker]] und betreibt eine Praxis für klassische [[Homöopathie]] in Kreuzlingen in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Bachmair, Homöopath, kantonal approbierter Heilpraktiker, Praxis für klassische Homöopathie, Bahnhofstr. 31, CH-8280 Kreuzlingen&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Tätigkeit als Naturheilpraktiker ist Bachmair auch als Ausbilder in Heilpraktikerschulen tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impfgegnerische Propaganda==&lt;br /&gt;
Als [[Impfgegner]] (Heilpraktiker dürfen keine Impfungen durchführen) propagiert Bachmair eine &amp;quot;individuelle&amp;quot; Impfentscheidung, nicht ohne die Eltern vorher durch Desinformationen über Impfungen und deren Nebenwirkungen verunsichert zu haben. Dabei sind seine &amp;quot;Argumente&amp;quot; mit denen anderer Impfgegner identisch, auf deren Veröffentlichungen er in einer Linkliste verweist. Zu nennen sind etwa  [[Martin Hirte]], [[Hans Ulrich Albonico]] und [[Gerhard Buchwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pneumokokken.info/content/view/26/47/&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem beruft er sich auf [[Wolfgang Ehrengut]]. Im Eigenverlag vertreibt Bachmair diesbezüglich Druckwerke, wie Eltern-Ratgeber, aber auch ein Buch, welches sich gezielt an Kinder wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair sammelt in Umfragen und Formularen insbesondere Meldungen über vermutete Nebenwirkungen und mögliche Schäden durch Impfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufruf auf Imfschaden.info: &amp;quot;Impfreaktionen und Impfschäden können Sie auf www.impfschaden.info veröffentlichen. Bitte füllen Sie dazu das Formular aus. Bereits gemeldete Fälle finden Sie unter Impfschäden (oder in der Datenbank).&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Beschreibung zu seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;#039;&amp;#039; findet sich bei Amazon der Hinweis, dass Bachmair sich darauf spezialisiert habe, Impfschäden zu behandeln: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Über den Autor - Andreas Bachmair ist klassischer Homöopath mit Praxis am Bodensee in der Schweiz. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Behandlung von Impfschäden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Aus gleicher Quelle ist zu erfahren, dass Bachmair in dem genannten Werk behauptet, von &amp;quot;offizieller Seite&amp;quot; würden &amp;quot;Nebenwirkungen von Impfungen systematisch runtergespielt&amp;quot; und dass &amp;quot;nur maximal 5% aller schweren Impfreaktionen [...] überhaupt in die Statistik&amp;quot; eingingen. [[Klaus Hartmann]] wird zum Buch mit folgenden Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dem Buch wünsche ich eine breite Leserschaft, da hier ein „echter“ Einblick in die Welt der Impfkomplikationen geboten wird, der vor einer anstehenden Entscheidung von größter Bedeutung ist.&amp;quot; Dr. Klaus Hartmann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Sich selbst sieht Bachmair als jemand, der &amp;quot;impfkritische Seiten&amp;quot; verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;From: &amp;quot;Andreas Bachmair&amp;quot; &amp;lt;praxis@bachmair.org&amp;gt;&lt;br /&gt;
To: &amp;lt;Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sent: Thursday, April 20, 2006 10:18 AM&lt;br /&gt;
Subject: [IIE] Impfforum braucht mehr impfkritische Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kollegen und Kolleginnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf meiner impfkritischen Seite www.impfschaden.info betreibe ich seit&lt;br /&gt;
mehreren Jahren ein Impfforum.&lt;br /&gt;
Auf diesem Impfforum, bei dem ich beide Seite zum Wort kommen lassen möchte,&lt;br /&gt;
tummeln sich aber besonders aktive , sehr  kompromisslose und viel Zeit&lt;br /&gt;
habende Impfbefürworter, die Impfkritiker sind leider in der Minderheit&lt;br /&gt;
(warum auch immer), wodurch es immer wieder zum starken Übergewicht der&lt;br /&gt;
absoluten pro-Impfung Meinung kommt.&lt;br /&gt;
Unter den Impfbefürwortern finden sich z.B. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Maurer,&lt;br /&gt;
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, medizinische Universität Wien,&lt;br /&gt;
der unter dem Namen clostridium schreibt, ferner Catherina Becker, eine&lt;br /&gt;
Neurobiologin und dann weiter Mitbetreiber deren Webseite(tommy, michael).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hat der eine oder andere zwischendurch einmal Zeit, reinzusehen,&lt;br /&gt;
um die Balance zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank und viele Grüsse aus der Schweiz&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Bachmair&lt;br /&gt;
kantonal approbierter Naturheilpraktiker&lt;br /&gt;
Praxis für klassische Homöopathie&lt;br /&gt;
Bahnhofstr.31&lt;br /&gt;
8280 Kreuzlingen&lt;br /&gt;
Tel:0041-71-6700672&lt;br /&gt;
www.bachmair.org&lt;br /&gt;
www.impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: [http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1625.0]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Homöopath vertritt Bachmair die Ansicht, dass die kindliche Hyperaktivität (ADHS, seiner Meinung nach eine &amp;quot;Entwicklungsstörung&amp;quot; durch &amp;quot;unsere reizüberflutete Kultur&amp;quot;) mit Homöopathie therapierbar sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/Studie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xn--hyperaktivitt-mfb.com/index.htm?/vorteile.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Privatansicht seien homöopathische Mittel allgemein empfindlich für Sonne oder Stromquellen. &amp;quot;Zerstörend&amp;quot; auf die Mittel sollen Fernseher, Microwelle und Kühlschrank wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bachmair.org/homoeopathie/homoeopathische-mittel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair nennt auf seinen Webseiten keine eigene medizinische Qualifikation. Er beruft sich allein auf den erlangten Heilpraktikerschein sowie Ausbildungen bei privaten Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmair betreibt im Internet ein verzweigtes Netz von werbefinanzierten&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Warum Werbung auf der Seite?&amp;lt;br&amp;gt;Leider sind die Kosten für den Unterhalt der Seite mittlerweile im 4-stelligen Bereich, da durch die fortschreitende Technisierung es mir nicht mehr möglich ist, die Seite selber zu pflegen. So verlangt jede Anpassung der Datenbank nach einem Computerspezialisten. Dies machte es leider notwendig, auf der Seite Werbeinblendungen zu schalten. Damit kann ein Teil der Kosten durch Google-Werbeeinnahmen oder im seltenen Fall auch mal durch Spenden gedeckt werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Webseiten.&amp;lt;ref&amp;gt;blutgruppe.info&amp;lt;br&amp;gt;roeteln.info&amp;lt;br&amp;gt;hyperaktivität.com&amp;lt;br&amp;gt;impfschaden.info&amp;lt;br&amp;gt;pneumokokken.info&amp;lt;br&amp;gt;sulphur.de&amp;lt;br&amp;gt;bachmair.org&amp;lt;br&amp;gt;www.VaccineInury.info&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört das Webportal [http://www.impfschaden.info/ impfschaden.info], dessen Forum auch schon in Vertretung von [[Hans Tolzin]] moderiert wurde. Das Webportal publiziert eine erhebliche Anzahl medizinischer Falschinformationen; so wird z.B. eine Studie von [[Andrew Wakefield]] erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im esoterischen Sozialen Netzwerk [[Momanda]] gründete Bachmair eine sogenannte Fangruppe zur Impfkritik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2015 war er Referent bei der umstrittenen [[MMS]]-Propagandaveranstaltung [[Spirit of Health Kongress]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommerzielle Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Bachmair vertreibt [[MLM]]-[[Nahrungsergänzungsmittel]]produkte in einem eigenen Webshop, in dem neben Wachteleiern, Mitteln der so genannten [[Blutgruppendiät]] und Vitalstoffen der US-Pharmafirma Supplementa&amp;lt;ref&amp;gt;Supplementa Mail Order, Inc., 1380 Lead Hill Boulevard, Suite 106, USA-95661 Roseville, CaliforniaUSA&amp;lt;/ref&amp;gt; auch ein obskures [[Nierenreinigung|&amp;quot;Nierenreinigungsprogramm]] nach [[Hulda Clark|Dr. Hulda Clark&amp;quot;]] zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autor und Selbstverleger sprach Bachmair bisher eine erwachsene impfkritische Klientel an. Mit der Phytotherapeutin und Ernährungsberaterin Madlen Maker veröffentliche Bachmair im Jahr 2015 das an Kinder gerichtete Buch &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;, welches von Alena Ryazanowa illustriert wurde. Ryazanowa arbeitete bereits mit Bachmair an dessen Projekt &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;. Das Kinderbuch enthält ein vier Seiten umfassendes &amp;quot;Wort zur Masernerkrankung und Impfung&amp;quot; als Hintergrundinformation für Eltern, in welchem Bachmair sein impfkritisches Repertoire abspult. Die fehlerhafte Präsentation von Publikationen und Erkenntnissen der Wissenschaft ist entweder seiner fehlenden wissenschaftlichen Ausbildung geschuldet oder manipulative Absicht. Bachmair verweist z.B. auf eine Publikation zu Fledermäusen als Virenvektoren der Universität Bonn und führt aus, dass die Virologen dieser Universität erst kürzlich &amp;quot;Fledermäuse als natürliches Erregerreservoir, u.a. für ... Masernviren&amp;quot; identifiziert hätten. Das stimmt jedoch nicht. Masernviren wurden nicht in den Fledermäusen gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nature.com/ncomms/journal/v3/n4/full/ncomms1796.html&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bachmair führt weiterhin aus, dass die Impfung eine Verschiebung der Krankheitsfälle ins Säuglings- und Erwachsenenalter fördere, ohne dabei aber zu erwähnen, dass die relativen Fallzahlen in diesen Altersgruppen zwar höher sind, die absoluten Fallzahlen aber trotzdem seit Einführung der Impfung auch in diesen Altersgruppen deutlich zurückgingen.  Insofern findet sich auch hier die gewohnte Falschdarstellung von Seiten der Impfgegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kinder haben ganz häufig eine Lymphozytose und ist im Kindesalter nicht beunruhigend&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.blutgruppe.info/index.htm?/Enzyklopaedie/Lymphozytose.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke und Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Risiko und Nebenwirkung Impfschaden: Was Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker nicht erzaehlt&amp;quot;, Eigenverlag Andreas Buchmair&lt;br /&gt;
*Bachmair Andreas:  &amp;quot;Vaccine Free&amp;quot;, CreateSpace Independent Publishing Platform&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: &amp;quot;Leben ohne Impfung&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Bachmair, Andreas: [http://www.verein-homoeopathie.ch/folio1203.pdf Der Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder im Vergleich, SVH Folio, 3,2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.bachmair.org/homoeopath/person.html Lebenslauf in Eigendarstellung]&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.com/insolence/2011/08/31/an-anti-vaccine-administered-survey-back (englisch)&lt;br /&gt;
*[https://www.amazon.de/review/R2ZVR09I7ZMQ2O Rezension eines Käufers des Buches &amp;quot;Sarah will nicht geimpft werden&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bachmair, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=KISS-Syndrom&amp;diff=130958</id>
		<title>KISS-Syndrom</title>
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		<updated>2015-08-21T14:51:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das umstrittene [[pseudomedizin]]ische Konzept des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KISS-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung oder auch “kinematic imbalances due to suboccipital strain”) bezeichnet eine angebliche Erkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter, bei der Störungen der Körperhaltung und des Verhaltens auftreten sollen. Diese Hypothese geht auf den [[Alternativmedizin]]er und Orthopäden Heiner Biedermann zurück, der hierbei eine Fehlstellung im Bereich der oberen Halswirbelsäule annimmt, welche in der Entwicklung ein ebenfalls umstrittenes KiDD-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Dyspraxis/Dysgnosie) nach sich ziehen könnte. Biedermanns Erfindung basiert auf dem cervical-diencephal-statischen Syndrom des Kleinkindes, welches sein früherer Lehrmeister, der Förderer der manuellen Medizin, Gottfried Gutmann (1911 - 1990), 1968 erstmalig beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Das cervicale-diencephal-statische Syndrom des Kleinkindes. Manuelle Med 6:112-119. (1968)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gutmann benannte es später in das &amp;quot;cervical-diencephal-kinesiologisches Syndrom&amp;quot; um, um es dann einige Zeit später als &amp;quot;Atlas-Blockierungs-Syndrom&amp;quot; einzuführen. Biedermann selbst kreiierte dann 1993 einen neuen Namen für Gutmanns Syndrom: KISS.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann, H., Das Kiss-Syndrom der Neugeborenen und Kleinkinder. Manuelle Medizin, 1993. 31: p. 97 -107&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heymann, W von. „Tonusasymmetriesyndrom“ und „sensomotorische Dyskybernese“, in: Manuelle Medizin 50/4: 285-288. http://link.springer.com/article/10.1007/s00337-012-0919-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder des KISS-Syndroms, der Chirurg Heiner Biedermann, arbeitet heute als [[Chiropraktik|Manualmediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome==&lt;br /&gt;
Betroffene Kinder sollen eine Vielzahl von Symptomen wie z.B. schiefe Haltung und einen asymmetrischen Schädel zeigen. Außerdem sollen sie viel schreien, spucken, sabbern, Haare raufen, schlecht schlafen oder in der motorischen Entwicklung verzögert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf sollen sich ohne Behandlung Kopfschmerzen, Lern-, Konzentrations- oder Wahrnehmungsstörungen, soziale Probleme oder Hyperaktivität entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache sei eine Verschiebung der Halswirbel durch die bei der Geburt auf den Hals des Babys einwirkenden gewaltigen Kräfte. Dadurch komme es zu einer „[[Blockade]]“ in den komplexen Funktionssystemen, die Kopf und Körper miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose KISS-Syndrom ist wissenschaftlich nicht anerkannt, wird aber im alternativmedizinischen Bereich häufig als eine typische [[Krankheitserfindung]] diagnostiziert und entsprechend behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren bei der Behandlung==&lt;br /&gt;
Bei der Behandlung wird der Halswirbel des Kindes meist durch einen [[Osteopathie|Osteopathen]] oder [[Chiropraktik|Chiropraktiker]] „eingerenkt“, eine Manipulation an der Halswirbelsäule, die bei unsachgemäßer Handhabung sehr gefährlich ist und sogar zu Halswirbelbrüchen führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Diagnose gehört meist ein Röntgenbild. Da jedoch die Halswirbelsäule bei Säuglingen vor allem aus Knorpel besteht, sieht man fast nichts auf den Bildern. Die Kinder werden somit unnötigerweise einer Strahlenbelastung ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kosten==&lt;br /&gt;
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung nicht. Die Kosten für eine Behandlung betragen ca. 150&amp;amp;nbsp;Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bodo Kuklinski|Krankheitslehre nach Bodo Kuklinski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.zeit.de/2000/35/200035_kiss.xml&lt;br /&gt;
*http://www.neuropaediatrie.com/fileadmin/user_upload/pdfs/Kiss_und_Arlen_neu..pdf&lt;br /&gt;
*http://www.autismus-etcetera.de/KISS-Syndrom.html&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,613521,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[category:Krankheitserfindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=KISS-Syndrom&amp;diff=130957</id>
		<title>KISS-Syndrom</title>
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		<updated>2015-08-21T14:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: +gutmann und frühere bezeichnungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das umstrittene [[pseudomedizin]]ische Konzept des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KISS-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung oder auch “kinematic imbalances due to suboccipital strain”) bezeichnet eine angebliche Erkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter, bei der Störungen der Körperhaltung und des Verhaltens auftreten sollen. Diese Hypothese geht auf den [[Alternativmedizin]]er und Orthopäden Heiner Biedermann zurück, der hierbei eine Fehlstellung im Bereich der oberen Halswirbelsäule annimmt, welche in der Entwicklung ein ebenfalls umstrittenes KiDD-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Dyspraxis/Dysgnosie) nach sich ziehen könnte. Biedermanns Erfindung basiert auf dem cervical-diencephal-statischen Syndrom des Kleinkindes, welches sein früherer Lehrmeister, der Förderer der manuellen Medizin, Gottfried Gutmann (1911 - 1990), 1968 erstmalig beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Das cervicale-diencephal-statische Syndrom des Kleinkindes. Manuelle Med 6:112-119. (1968)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gutmann benannte es später in das &amp;quot;cervical-diencephal-kinesiologisches Syndrom&amp;quot; um, um es dann einige Zeit später als &amp;quot;Atlas-Blockierungs-Syndrom&amp;quot; einzuführen. Biedermann selbst kreiierte dann 1993 einen neuen Namen für Gutmanns Syndrom: KISS.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann, H., Das Kiss-Syndrom der Neugeborenen und Kleinkinder. Manuelle Medizin, 1993. 31: p. 97 -107&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heymann, W von. „Tonusasymmetriesyndrom“ und „sensomotorische Dyskybernese“, in: Manuelle Medizin 50/4: 285-288. http://link.springer.com/article/10.1007/s00337-012-0919-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder des KISS-Syndroms, der Chirurg Heiner Biedermann, arbeitet heute als [[Chiropraktik|Manualmediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome==&lt;br /&gt;
Betroffene Kinder sollen eine Vielzahl von Symptomen wie z.B. schiefe Haltung und einen asymmetrischen Schädel zeigen. Außerdem sollen sie viel schreien, spucken, sabbern, Haare raufen, schlecht schlafen oder in der motorischen Entwicklung verzögert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf sollen sich ohne Behandlung Kopfschmerzen, Lern-, Konzentrations- oder Wahrnehmungsstörungen, soziale Probleme oder Hyperaktivität entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache sei eine Verschiebung der Halswirbel durch die bei der Geburt auf den Hals des Babys einwirkenden gewaltigen Kräfte. Dadurch komme es zu einer „[[Blockade]]“ in den komplexen Funktionssystemen, die Kopf und Körper miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose KISS-Syndrom ist wissenschaftlich nicht anerkannt, wird aber im alternativmedizinischen Bereich häufig als eine typische [[Krankheitserfindung]] diagnostiziert und entsprechend behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren bei der Behandlung==&lt;br /&gt;
Bei der Behandlung wird der Halswirbel des Kindes meist durch einen [[Osteopathie|Osteopathen]] oder [[Chiropraktik|Chiropraktiker]] „eingerenkt“, eine Manipulation an der Halswirbelsäule, die bei unsachgemäßer Handhabung sehr gefährlich ist und sogar zu Halswirbelbrüchen führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Diagnose gehört meist ein Röntgenbild. Da jedoch die Halswirbelsäule bei Säuglingen vor allem aus Knorpel besteht, sieht man fast nichts auf den Bildern. Die Kinder werden somit unnötigerweise einer Strahlenbelastung ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kosten==&lt;br /&gt;
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung nicht. Die Kosten für eine Behandlung betragen ca. 150&amp;amp;nbsp;Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bodo Kuklinski|Krankheitslehre nach Bodo Kuklinski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.zeit.de/2000/35/200035_kiss.xml&lt;br /&gt;
*http://www.neuropaediatrie.com/fileadmin/user_upload/pdfs/Kiss_und_Arlen_neu..pdf&lt;br /&gt;
*http://www.autismus-etcetera.de/KISS-Syndrom.html&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,613521,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Krankheitserfindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129853</id>
		<title>Rolf Kron</title>
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		<updated>2015-06-27T20:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 ist Kron verheiratet mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Film &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; verwendet.  Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer 1989 geborenen Tochter und eines 1998 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129852</id>
		<title>Rolf Kron</title>
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		<updated>2015-06-27T17:33:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [[Michael Leitner]]s Film &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; verwendet.  Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer 1989 geborenen Tochter und eines 1998 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129851</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129851"/>
		<updated>2015-06-27T17:32:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der impfkritischen Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [Michael Leitner]s Film &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; verwendet.  Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer 1989 geborenen Tochter und eines 1998 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129850</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129850"/>
		<updated>2015-06-27T17:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [Michael Leitner]s Film &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; verwendet.  Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer 1989 geborenen Tochter und eines 1998 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt; http://radaris.de/p/Rolf/Kron&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129849</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129849"/>
		<updated>2015-06-27T17:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Ihre Musik wurde für [Michael Leitner]s Film &amp;quot;Wir impfen nicht&amp;quot; verwendet.  Kron ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129839</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129839"/>
		<updated>2015-06-27T06:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der Künstlerin Margareta Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer Konzerte und mystischen Abende gemeinsam auftritt. Er ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129838</id>
		<title>Rolf Kron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Rolf_Kron&amp;diff=129838"/>
		<updated>2015-06-27T06:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:RolfKron.jpg|300px|thumb|Rolf Kron (mit einem Buch des Impfgegners [[Gerhard Buchwald]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vol.at/bregenz/impfungen-kritisch-betrachtet/3863272 Vorarlberg Online, 16. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein praktischer Arzt, [[Homöopathie|Homöopath]] und [[Impfgegner]] aus Kaufering in Oberbayern. Kron ist rein privatärztlich tätig und hat keine kassenärztliche Zulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/behandlungsgebuehren.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Homöopathie bietet er in seiner Praxis &amp;quot;psychologische Interventionen&amp;quot;, Ernährung und Nahrungsergänzung, begleitende Kräuter- und [[Phytotherapie]], [[biologische Krebstherapie]], [[Akupunktur]] und [[Ohrakupunktur]], Musiktherapie und therapeutische Trommelkurse speziell bei ADHS sowie [[Osteopathie]] und [[craniosacrale Therapie]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/zu-den-verschiedenen-therapiemoeglichkeiten.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron beruft sich in seiner Impfkritik auf [[Gerhard Buchwald]]. Er ist &amp;quot;Fachbeirat&amp;quot; in [[Hans Tolzin]]s [[DAGIA|Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängigge Impfaufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron ist ferner Verantwortlicher der Internetseite &amp;quot;Arbeitsgruppe Impformationen&amp;quot;, die ebenfalls impfgegnerische Positionen verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://impformation.org/de/impressum/&amp;lt;/ref&amp;gt; Kron ist verheiratet mit der Künstlerin Margarete Eibl, mit der er auch im Rahmen ihrer mystischen Abende gemeinsam auftritt. Er ist Vater eines 2013 geborenen Sohnes.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rairda.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angstmache vor Impfungen==&lt;br /&gt;
Kron verbreitet Ängste vor Impfungen, indem er unbewiesene Anekdoten über Krankheiten von Patienten seiner Praxis in Verbindung mit Impfungen bringt. Zahlen und Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Erkrankung und den Impfungen liefert er nicht. Auch seine pauschale Behauptung, dass ungeimpfte Kinder gesunder seien, wird nicht belegt. Die Ausführungen Krons zum Thema Impfen erweisen sich bei näherem Hinsehen als unwissenschaftlich, falsch und irreführend. Aufgrund der Fülle an Falschinformationen kann dieser Artikel nur einen kurzen Überblick dazu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise Krons ist die Überbewertung angeblicher Impfschäden: So behauptet er insbesondere einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod,&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//media/Studie%20ohne%20Tetanus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Asthma, Neurodermitis, Allergien, häufigeren Mittelohrentzündungen, Autismus, ADHS, Epilepsie und Diabetes.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/studie-2008---sind-geimpfte-gesuender.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zusammenhänge will er in einer eigenen Studie festgestellt haben. Die Studie entspricht allerdings nicht den wissenschaftlichen Mindeststandards. Sie beruht auf einer einfachen Online- oder brieflichen Patientenbefragung und es ist nicht einmal die Methode zur Auswertung der Datensätze beschrieben. Angaben zu den Befragten (z.B. Patientenauswahl, Alter, Geschlecht, Vorerkrankung) fehlen und es dominieren subjektive Angaben (z.B. Zufriedenheit mit der Nichtimpfung) bzw. irrelevante Informationen (wurden die Kinder in Tragetüchern getragen und wie lange, Angaben zu homöopathischen Behandlungen). Wie andere Impfgegner auch lässt Kron unbeachtet, dass in der DDR die Durchimpfungsrate viel höher war, die Rate an allergischen Erkrankungen aber viel niedriger als in der Altbundesrepublik. Diese Daten widersprechen somit Krons Behauptungen. Widerlegt ist auch ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Diese Annahme beruhte auf einer Datenfälschung durch [[Andrew Wakefield]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt die Sicherheit von Impfstoffen an. So bezeichnet er die in einer Impfdosis enthaltenen Stoffe pauschal als Gifte, wobei einige Stoffe keine Gifte sind und er zudem nicht differenziert, ab welcher Dosis ein einzelner Stoff toxisch ist und welche Mengen in einer Impfdosis enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/impfen/impfstoffe-ihre-risiken-und-nebenwirkungen/herstellungsverfahren-der-impfstoffe/giftige-inhaltsstoffe-der-impfstoffe.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Krons Aussagen sind demnach unwissenschaftlich, irreführend und ungeeignet, die gesundheitlichen Aspekte von Impfungen bewerten zu können. Folgende Stoffe bezeichnet Kron als &amp;quot;Gifte&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Thiomersal]]&amp;#039;&amp;#039;: Dieser Stoff ist bereits in sehr geringen Konzentrationen keimhemmend und wird daher auch in Konzentrationen verwendet, die nicht akuttoxisch sind. Zudem enthalten heutige Einzeldosis-Impfstoffe in der Regel kein Thiomersal mehr.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumhydroxid]]&amp;#039;&amp;#039;: Die mit einer Impfdosis verabreichte Menge an Aluminiumhydroxid ist geringer als diejenige, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist, und damit unschädlich. Viele Impfstoffe enthalten als Adjuvans statt Aluminiumhydroxid Squalen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Formaldehyd&amp;#039;&amp;#039; wird bei der Herstellung einiger Impfstoffe zur Inaktivierung der Erreger eingesetzt. Der Restgehalt an Formaldehyd in Impfstoffen liegt deutlich unter der Schwelle zur Toxizität (0,2g/l und darunter).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Fremdeiweiße&amp;#039;&amp;#039;: Diese Proteine sind keine Gifte, sondern der eigentliche Stoff, gegen den eine Immunität aufgebaut werden soll. Es handelt sich dabei um Antigene des jeweiligen Erregers, inaktivierte Erreger oder Bestandteile seiner Hülle. Ein weiteres Fremdeiweiß ist Hühnereiweiß, das als Rest des Kulturmediums jedoch im Reinigungsverfahren weitgehend entfernt wird, sodass Impfungen auch für Allergiker nicht mehr kontraindiziert sind.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Antibiotika&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls in den eingesetzten Dosierungen für den Menschen ungiftig und stellen in den verwendeten Dosierungen für Allergiker nur ein geringes Risiko dar.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Squalen]]&amp;#039;&amp;#039; ist in den in Impfstoffen verwendeten Mengen nicht toxisch.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Phenoxyethanol&amp;#039;&amp;#039; ist ein Konservierungsmittel und kommt in ungiftigen Konzentrationen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polysorbate&amp;#039;&amp;#039; sind Emulgatoren und nicht toxisch. Sie werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Polygeline&amp;#039;&amp;#039; werden als Stabilisator verwendet. Sie sind Abkömmlinge von Gelatine und ungiftig. Sie kommen auch in Lebensmitteln vor.&amp;lt;ref&amp;gt; K. Weißer; I. Barth; B. Keller-Stanislawski: [http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bundesgesundheitsblatt/2009/2009-sicherheit-impfstoffe.pdf;jsessionid=67CFD1538EA220378359EB5E5464A306.1_cid344?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Sicherheit von Impfstoffen] Bundesinstitut für Sera und Impfstoffe (PEI), Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Bundesgesundheitsbl 2009, Springer 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kron zweifelt ferner den Nutzen von Impfungen an, indem er behauptet, Antikörper vermittelten keinen Schutz und beim Diphtherietoxin handele es sich um ein Gift, gegen das keine Immunität aufgebaut werden könne. Dazu vergleicht er das [http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherietoxin Diphtherietoxin] in unzulässiger Weise mit giftigen Schwermetallen. Das Diphterietoxin ist jedoch ein Eiweiß, gegen das sehr wohl eine Immunität aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner versucht Kron, Misstrauen gegen Institutionen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu säen, indem er ihnen Bestechlichkeit durch Sponsoring unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/sponsoren.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortragstätigkeit==&lt;br /&gt;
Seine Ansichten verbreitet Kron unter anderem durch zahlreiche Vorträge, Symposien und Stammtische an Institutionen, wo er seine Klientel vermutet: In Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geburtshäusern und Homöopathieeinrichtungen. Sein Anliegen ist vor allem Impfkritik und Homöopathie, oft beides kombiniert, so wie in einem Vortrag über die homöopathische Behandlung von Impfschäden. An der Volkshochschule Buchloe versucht er sich als Referent zu etablieren;&amp;lt;ref&amp;gt;https://vhs-buchloe.de/Kontakt/import_4da421a03c772.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren für 2014 keine Veranstaltungen mit ihm gelistet. Sein so genanntes Impfsymposium in Chemnitz am 20./21. März 2015, hatte das Motto &amp;quot;Impfschutz - Traum oder Wirklichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/vortraege-symposien-und-stammtische/vortraege-mit-rolf-kron.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://vkhd.de/component/jevents/icalrepeat.detail/2015/03/21/1126/144/9-chemnitzer-impfsymposium-09126-chemnitz-dr-wodang-h-kron-j-fridrich-dr-soeldner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie==&lt;br /&gt;
Als Anhänger der Homöopathie hat Kron eine homöopathische Reise- und Notfallapotheke mit entsprechenden Arzneimittelbildern, d.h. Symptomen, die mit dem jeweiligen Mittel beseitigt werden sollen, zusammengestellt. Angesichts des nicht vorhandenen Wirkstoffgehalts von homöopathischen Hochpotenzen erscheinen seine dort gegebenen Warnhinweise deplatziert und absurd:&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de/pages/die-homoeopathische-notfallapotheke.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Homöopathische Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände und müssen dementsprechend aufgehoben werden. Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;eignen sich allgemein nicht für eine dauerhafte Einnahme! In Akutfällen reichen Einzelgaben aus, d.h. 2-3 [[Globuli]] trocken auf die Zunge. Wiederholungen der Hochpotenzen in kurzen Abständen können schaden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;Warnhinweise&amp;quot; suggerieren dem unkundigen Leser, dass homöopathische Hochpotenzen wirksame Arzneimittel seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Seinen Angaben zum Werdegang zufolge hat Kron Weiterbildungen in weiteren, teils [[pseudomedizin]]ischen Bereichen absolviert: [[Neurolinguistisches Programmieren]], [[Familienaufstellung nach Hellinger|Familienaufstellen]], [[Festhaltetherapie nach Prekop|Festhaltetherapie]], Meditationstechniken, Paar- und Sexualtherapie und Erziehungsberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;www.rolf-kron.de//pages/praxis/werdegang.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kron, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129650</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2015-06-21T09:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert bis dahin nie erreichte Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung von Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hatte drei gemeinsame Kinder und eines, welches die Mutter mit in die Beziehung brachte. Beide Eltern waren HIV positiv, verweigerten aber eine Therapie. Beide waren AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde die jüngste Tochter Muriel 2009 zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter Barbara Seebald infiziert und mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Alle drei älteren Kinder der Mutter sind HIV negativ. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Diese Situation führte dazu, dass alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden. Muriel erhielt eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten, gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Stefan Lanka]] als auch von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten und sich öffentlich positionierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter, Barbara Seebald, wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehemann von Barbara Seebald, Leonhard, verstarb am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;Seine Witwe sah aber nicht die Folgen der HIV-Infektion für den Tod verantwortlich, sondern gab an, dass ihr Mann &amp;quot;an der Folter der Pharmagesteuerten Schulmedizin und deren Handlanger, die Behörden und Gerichte&amp;quot; verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/leonhard.seebald&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeit.de/2013/28/hiv-mutter-kind-oesterreich/komplettansicht&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter (inzwischen mit Franz Tabei, GNM-Anhänger und Vater ihres jüngsten Kindes, liiert) verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2015 in einem Zustand, der von ihrer aus GNM-Anhängern bestehenden Gefolgschaft als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129649</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2015-06-21T09:54:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert bis dahin nie erreichte Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung von Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hatte drei gemeinsame Kinder und eines, welches die Mutter mit in die Beziehung brachte. Beide Eltern waren HIV positiv, verweigerten aber eine Therapie. Beide waren AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde die jüngste Tochter Muriel 2009 zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter Barbara Seebald infiziert und mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Alle drei älteren Kinder der Mutter sind HIV negativ. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Diese Situation führte dazu, dass alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden. Muriel erhielt eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten, gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Stefan Lanka]] als auch von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten und sich öffentlich positionierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter, Barbara Seebald, wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehemann von Barbara Seebald, Leonhard, verstarb am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;Seine Witwe sah aber nicht die Folgen der HIV-Infektion für den Tod verantwortlich, sondern gab an, dass ihr Mann &amp;quot;an der Folter der Pharmagesteuerten Schulmedizin und deren Handlanger, die Behörden und Gerichte&amp;quot; verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/leonhard.seebald&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter (inzwischen mit Franz Tabei, GNM-Anhänger und Vater ihres jüngsten Kindes, liiert) verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2015 in einem Zustand, der von ihrer aus GNM-Anhängern bestehenden Gefolgschaft als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129613</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2015-06-20T13:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert, bis dahin nie erreichte, Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung von Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hatte fünf Kinder. Die Eltern waren beide HIV positiv, verweigerten aber eine Therapie. Beide waren AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde ihre Tochter Muriel zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter Barbara Seebald infiziert und mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Diese Situation führte dazu, dass alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden. Muriel erhielt eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten, gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Stefan Lanka]] als auch von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter Barbara Seebald wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der ersten vier Kinder verstarb bereits am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter, (inzwischen mit dem GNM-Anhänger und Vater ihres jüngsten Kindes Franz Tabei liiert), verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2015 in einem Zustand, der von ihrer Gefolgschaft der GNM-Anhänger als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129612</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2015-06-20T13:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert, bis dahin nie erreichte, Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung von Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hatte fünf Kinder. Die Eltern waren beide HIV positiv, verweigerten aber eine Therapie. Beide waren AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde ihre Tochter Muriel zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter Barbara Seebald infiziert und mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Diese Situation führte dazu, dass alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden. Muriel erhielt eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten, gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Stefan Lanka]] als auch von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter Barbara Seebald wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der ersten vier Kinder verstarb bereits am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter, (inzwischen mit dem GNM-Anhänger Franz Tabei liiert), verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2015 in einem Zustand, der von ihrer Gefolgschaft der GNM-Anhänger als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129569</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2015-06-17T21:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert, bis dahin nie erreichte, Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung von Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hatte fünf Kinder. Die Eltern waren beide HIV positiv, verweigerten aber eine Therapie. Beide waren AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde ihre Tochter Muriel zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter Barbara Seebald infiziert und mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Diese Situation führte dazu, dass alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht wurden. Muriel erhielt eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten, gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Stefan Lanka]] als auch von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der ersten vier Kinder verstarb bereits am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16.  Juni 2015 im Rahmen einer Epikrise, welche von ihrer Gefolgschaft als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; interpretiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129535</id>
		<title>Opfer der Germanischen Neuen Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=129535"/>
		<updated>2015-06-17T16:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2009/2010: Familie Seebald (Österreich) */  Mutter tot&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hameropfer.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sternartikel.jpg|Artikel in Stern vom 24.11.1983|thumb]]&lt;br /&gt;
Die [[pseudomedizin]]ische Außenseiterlehre der [[GNM|Germanischen Neuen Medizin]]&amp;amp;reg; (GNM) wurde seit 1981 vom deutschen ehemaligen Arzt [[Ryke Geerd Hamer]] eingeführt. Sie postuliert, bis dahin nie erreichte, Erfolgsraten von über&amp;amp;nbsp;90% bei der Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Krebs. Die von Befürwortern versprochenen Heilungsaussichten haben in der Vergangenheit viele Schwerkranke und deren Angehörige trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise dazu bewogen, sich nach dieser Methode behandeln zu lassen. Die bekannt gewordenen tatsächlichen Krankheitsverläufe von GNM-Patienten zeigen jedoch, dass die propagierten Prognosen nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind mehr als 140&amp;amp;nbsp;Tote nach GNM-Behandlungen bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist. Andererseits konnten Hamer und seine Anhänger keine einzige dauerhafte Heilung einer schweren Erkrankung nachweisen. Einige Opfer (z.B. [[#2002:_S.C3.B6ren_Wechselbaum_.28Deutschland.29|Sören Wechselbaum]]) könnten heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, hätten sie nicht auf Hamer gehört. Einige Schicksale werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Weitere Krankengeschichten von GNM-Therapierten, die Psiram bekannt wurden, sind hier wegen unzureichender Dokumentation nicht aufgeführt. Patienten die nach der GNM-Methode behandelt wurden, mussten oftmals unter unvorstellbaren, vermeidbaren Schmerzen sterben. Ein Beispiel dafür ist das Martyrium von [[#2005:_Michaela_Jakubczyk-Eckert_.28Deutschland.29|Michaela Jakubczyk-Eckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versagen der GNM in mehreren Hamer-Kliniken der 1980er Jahre==&lt;br /&gt;
[[image:hamer72.jpg|Hamer in Katzenelnbogen|thumb]]&lt;br /&gt;
Spektakulär versagte Hamers GNM in den 1980er Jahren bei ihrer Erprobung und praktischen Umsetzung in mehreren [[Hamer-Kliniken]], in denen der Wunderheiler in alleiniger Verantwortung ärztliche Entscheidungen treffen konnte. Zwei Journalisten der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; ermittelten kurz nach der Schließung der Hamer-Klinik Rosenhof und erfuhren, dass von 50&amp;amp;nbsp;namentlich ermittelten ehemaligen Hamer-Patienten nur noch&amp;amp;nbsp;7 am Leben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;quot;Der Stern&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;November 1983 Autoren: Teja Fiedler und Cordt Schnippen&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe aus dieser &amp;quot;Schaffensperiode&amp;quot; von Hamer auch: [[Ryke Geerd Hamer#Der Fall des Hamer-Patienten Zemelka|Der Fall Zemelka]]. Über die skandalösen Zustände in einer anderen Hamerklinik in Katzenelnbogen berichten drei ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Rundfunkinterview, nachzulesen in dieser [[GNM_Dokumentation|Abschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Olivia Pilhar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Olivia9.jpg|Auf der Flucht in Malaga|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar Jahre nach der Behandlung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hamer_Olivia_Pilhar.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia2001.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar im Jahr 2001|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:olivia1.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar vor der OP|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:opilhar.jpg|O.&amp;amp;nbsp;Pilhar als Fotomodell im Jahr 2008|thumb]]&lt;br /&gt;
Das österreichische Mädchen Olivia war sechs Jahre alt, als es im Mai 1995 an einem Nierentumor erkrankte, dem Wilms-Tumor (Nephroblastom). Eine sofortige Chemotherapie und Operation wurde angeraten, eine Behandlung, die bei dieser Erkrankung eine 90-prozentige Heilungschance bringt. Sie ist allerdings schmerzhaft. Die Niere muss mitoperiert werden, die Haare gehen für eine Zeit lang verloren. Die Eltern wandten sich an eine Wiener &amp;quot;Natur-Ärztin&amp;quot; (offenbar Elisabeth Rozkydal, gest. 2004). Diese vermittelte sie zu Ryke Geerd Hamer, dem bereits neun Jahre vorher die Approbation entzogen worden war. Er versprach, was sich die Eltern ersehnten: Zunächst vermutete Hamer Blähungen als Ursache für Olivias Bauchschmerzen und versuchte diese durch Reiben des Bauches zu beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pilhar H: Olivia - Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, ISBN 3-926755-08-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann meinte er, das Kind könne geheilt werden, ohne an einer Therapie leiden zu müssen. Er stellte seine eigene Diagnose: Olivia hätte einen &amp;quot;Verhungerungskonflikt&amp;quot; (weil ihr das Essen bei der Oma nicht schmeckte) und einen &amp;quot;Fluchtkonflikt&amp;quot;, weil die Familie umgezogen sei. Hamer wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Olivia hatte sie Leberkrebs, weil sie einen Verhungerungskonflikt hatte, weil die Mutter nicht mehr gekocht hatte und in die Schule gegangen war, und die Oma nun kochen musste, die immer Schnitzel nur briet [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ferndiagnostizierte Hamer also einen zusätzlichen Lebertumor und glaubt, dass ein kurz vorher stattgefundenes Ereignis innerhalb kürzester Zeit Krebs ausgelöst hätte. Aufgrund der Latenzzeiten bei Krebs ist dies unmöglich. Er riet der Mutter, ihren Beruf aufzugeben und beim Kind zu bleiben - das würde Olivia heilen. Den behandelnden Ärzten gegenüber erwähnten die Eltern zunächst nicht, dass sie Kontakt mit Hamer aufgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mithilfe von vier Mitgliedern der religiösen Sekte [[Fiat Lux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9208312&amp;amp;aref=image017/SP1995/032/SP199503201540162.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachten die Eltern ihre Tochter nach Kärnten, dann nach München und schließlich nach Malaga (Hotel Las Vegas), in die Nähe von Hamer. Dem Kind ging es jedoch in Spanien nicht besser, im Gegenteil. Der Tumor vergrößerte sich und der Gesundheitszustand des Mädchens verschlechterte sich dramatisch. Von einem anfänglichen Volumen von 250&amp;amp;nbsp;ml vergrößerte sich der Tumor auf 4,2&amp;amp;nbsp;Liter (Größe eines Fußballs) und drückte bereits auf die verschleimte und entzündete Lunge, so dass Olivia hechelnd atmete. Später wuchs das Volumen sogar auf 6&amp;amp;nbsp;Liter, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück. Die Lunge war auf der rechten Seite zusammengefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Talk-Show &amp;quot;Schmidbauers&amp;quot; aus dem Münchner Schlachthof, Zenettistraße&amp;amp;nbsp;9, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk, III.&amp;amp;nbsp;Programm, am Freitag, 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 (22:30-23:30&amp;amp;nbsp;Uhr). Zitate: Schmidbauer: Ist sie geheilt? (gemeint Olivia Pilhar) Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Naja, das ist jetzt genau 4&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Ereignis und der Vater behauptet, dass es schwerst behindert wäre. Das Kind geht in die Schule, ich glaube in die 3.&amp;amp;nbsp;Volksschulklasse. Die Haare sind wieder alle nachgewachsen. Natürlich, wie es dem Kind psychisch geht, das kann niemand wirklich von außen beurteilen. Möglicherweise wird das alles erst später rauskommen. Vom Tumor ist nichts mehr nachzuweisen, und ich glaube und ich hoffe für uns alle, dass das letztendlich doch gut gehen wird für das Kind. Schmidbauer: Ist es klar, dass sie nicht letztlich doch dann schulmedizinisch betreut worden wäre, dass sie dann gestorben wäre? Dr.&amp;amp;nbsp;Zoubek: Der Tumor war zwei Monate, bevor diese Flucht passiert ist, 250&amp;amp;nbsp;ml groß in der rechten Niere - ein Viertelliter. Und wie die dann zurückkamen, war er 6&amp;amp;nbsp;Liter und hat im Grunde genommen das Leben dieses Kindes unterdrückt. Er hat dem Kind das Blut und die Luft abgedrückt. Ich habe das Kind gesehen, die Beine waren geschwollen, das Blut konnte nicht mehr zum Herz zurück, die Lunge war zusammengefallen auf der rechten Seite.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bauch sah aus wie &amp;quot;bei einer erwachsenen Frau, die Zwillinge erwartet&amp;quot;, sagten die Ärzte. Ihre Blutwerte entsprachen denen von Hungerkindern der Dritten Welt, das Herz flatterte. Sie wimmerte vor Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spiegel-TV wurde die Familie in Spanien entdeckt. Hamer nutzte die Medienberichterstattung, um ins Bild und zu Wort zu kommen. Er drängte das kranke Mädchen zu einem Strandspaziergang vor laufender Kamera, um zu demonstrieren, wie &amp;quot;gut&amp;quot; es ihr gehe und dass seine Methode die bessere sei. Den Eltern wurde schließlich in Österreich das Sorgerecht für sieben Jahre entzogen und das Kind nach Wien zurückgebracht, wo es mit einer Chemotherapie und einer Operation erfolgreich behandelt wurde. Während die Medien ein großes Interesse am &amp;quot;Fall Olivia&amp;quot; hatten und einen unerträglichen Rummel um das Leid des Kindes veranstalteten, verkaufte [[Helmut Pilhar]] Fotos seiner Tochter an Zeitungen und versuchte, die Berichterstattung zu beeinflussen. Für die Erteilung von Senderechten erhielt das Paar 500.000&amp;amp;nbsp;Schilling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer versuchte in dieser Zeit, die Eltern enger an sich zu binden und versetzte sie in Dauerangst. So vermutete er öffentlich, dass die Tochter von den behandelnden Ärzten &amp;quot;exekutiert&amp;quot; werde und diagnostizierte schwere Krankheiten, die Olivia selbst nicht hatte: ein Lebertumor und ein Hirntumor (den es laut GNM aber gar nicht geben soll), &amp;quot;Herzbeutelkrebs&amp;quot; und ein &amp;quot;Sammelrohr-Karzinom&amp;quot; der Niere. Auch hätte das Kind eine große Nierenzyste&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage am 10.7.95 [http://www.youtube.com/watch?v=-mmqpnCUp6w&amp;amp;feature=player_embedded]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch verwies er immer wieder darauf, dass eine Chemotherapie 95% der Patienten töte. Seine Einflussnahme widerspricht dabei der von der GNM propagierten &amp;quot;einfühlsamen&amp;quot;, besonderen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.&lt;br /&gt;
Das Elternpaar Pilhar wurde schließlich zu 8&amp;amp;nbsp;Monaten auf Bewährung verurteilt (Entziehung aus der Macht des Erziehungsberechtigten und fahrlässige Körperverletzung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/533340/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Vater, [[Helmut Pilhar]], lebt heute von Seminaren und Vorträgen über die GNM und gehört zum engsten Kreis der GNM-Befürworter. Seinen Beruf als Ingenieur gab er auf. Olivia überlebte die Krebserkrankung dank der effektiven Therapie und ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Austrian cancer patient&amp;#039;s parents sentenced, in: lancet, 1996 Nov 23;348(9039):1440&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Zimper &amp;quot;Das Mädchen Olivia&amp;quot; Verlag Herbig, 1996 ISBN 3-7766-1970-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel Nr.32, 7.&amp;amp;nbsp;August 1995 http://66.39.15.117/News/Presse/1995/19950807_Spiegel_Kampf.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde bekannt, dass Olivia Pilhar sich bei einem Wettbewerb als Fotomodell bewarb und die als &amp;quot;bildhübsch&amp;quot; Bezeichnete dabei aufgrund ihres &amp;quot;Kate Moss-Supermodelblickes&amp;quot; in die engere Wahl von 3.000&amp;amp;nbsp;Bewerberinnen geriet. In einem Interview mit der Zeitschrift Madonna äußerte sie sich zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand und sagte wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] es geht mir sehr gut [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Madonna, Ausgabe vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bild vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/13/krebs-kind-olivia/so-schoen-ist-sie-heute.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus dem Jahr 2010 des Chefredakteurs Pohl der österreichischen Zeitschrift &amp;quot;News&amp;quot; verlange der Vater Helmut Pilhar 800.000 bis 1&amp;amp;nbsp;Million Euro für ein Interview mit seiner Tochter Olivia. Pohl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ich bin auch schon 48&amp;amp;nbsp;Jahre alt – würde wahnsinnig gern mit der Olivia Pilhar ein Interview machen. Jetzt weiß ich, der Herr Pilhar sagt. „Ja, das kostet 800.000&amp;amp;nbsp;Euro oder eine Million Euro“, das zahlt mir natürlich in der Redaktion kein Mensch, ja?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=363&amp;amp;Itemid=63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1995: Helena Lumbreras (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:lumbreras.jpg|Helena Lumbreras|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Herrera.jpg|Vicenç Herrera aus Barcelona|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena (Elena) Lumbreras war 51&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als man 1987 einen Tumor in ihrer linken Brust entdeckte. Sie versuchte verschiedene [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Behandlungsmethoden gegen ihre Krebserkrankung]] anzuwenden. Die Universitätsprofessorin und bekannte Francogegnerin (Regieassistentin von Fellini und Rosi) starb jedoch letztendlich unter entsetzlichen Schmerzen und hinterließ zwei Töchter von 20&amp;amp;nbsp;und 22&amp;amp;nbsp;Jahren und einen Ehemann. Helena Lumbreras begann mit Behandlungen durch einen [[Geistheilen|Geistheiler]] (curandero), der sie vor den Wasserleitungen der Stadt Barcelona warnte, therapeutischem Hören von Mozartmusik und Anwendungen von Fotos mit Bildern von Kathedralen, die auf die Brust gedrückt werden sollten. Nach den Misserfolgen alternativer Methoden und dem weiteren Wachstum ihres Tumors sowie dem Auftreten einer Metastase in der Wirbelsäule wandte sie sich sehr spät nach der Beobachtung der ersten Symptome der wissenschaftlichen Medizin zu und unterzog sich einer Chemotherapie und einer Bestrahlungstherapie. Sie wandte sich danach erneut enttäuscht den alternativen Methoden zu und versuchte eine Fiebertherapie ([[Hyperthermie]]), die sie aber nicht gut vertrug und die wirkungslos war. Dann stieß sie zuletzt auf Hamers GNM. Der Tipp kam von einem Bekannten, der bei einem Fernsehsender arbeitete. Ihre Tochter Valeria erzählte später, dass Helena ein Hamerzentrum in Malaga anrief, wo man ihr versprach: &amp;#039;&amp;#039;In drei Wochen bist Du geheilt, wenn Du die Methode des Dr. Hamer anwendest&amp;#039;&amp;#039;. Helena folgte blind den telefonischen Anweisungen mit deutschem Akzent aus Malaga. Am 12.&amp;amp;nbsp;März zog sie sich in ihr Zimmer zurück, da sie nicht mehr aufstehen konnte. Die deutsche Stimme verbat ihr jegliches Schmerzmittel und sie solle keiner Chemotherapie zustimmen. Wegen der starken Schmerzen konnte sie jeweils nur eine Stunde am Tag schlafen und aß nichts mehr. Nach zwei Monaten der telefonischen Geisterdiagnosen erschien ein GNM-Arzt auf der Bildfläche, der Dr. Vicenç Herrera Adell aus Barcelona. Herrera Adell meinte, der Tumor in der linken Brust sei ein Hinweis auf einen &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Kind-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. Als die Schmerzen weiter zunahmen und unerträglich wurden, sagte ihr Herrera, dass dies ein &amp;#039;&amp;#039;proceso de recalcificación&amp;#039;&amp;#039; (Wiederverknöcherung) sei und als Zeichen der Heilung anzusehen sei. Im Juni verschlechterte sich der Zustand dennoch und sie musste am 20.&amp;amp;nbsp;Juni notfallmäßig in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dort sah sie im Fernsehen einen Bericht über das Mädchen Olivia Pilhar, das sich in Spanien aufhielt und erfuhr so, dass Hamer in Deutschland die Approbation entzogen worden war. Zu ihrer Tochter Valeria sagte sie: «Ojalá lo hubiera sabido antes», (wenn ich das vorher gewusst hätte). Der letzte Arzt, der sie nach der Hamerdoktrin behandelte, war Vicenç Herrera Adell (43&amp;amp;nbsp;Jahre alt im Jahre 1995), der nach 20&amp;amp;nbsp;Jahren als Arzt 1992 auf die Hamer-Methode gestoßen war. Am 4.&amp;amp;nbsp;August 1995 starb Helena unter starken Schmerzen. Die behandelnden Juan Puget Valencia und Vicenç Herrera wurden von den Angehörigen angezeigt. Puget Valencia distanzierte sich von der GNM. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt. Das &amp;#039;&amp;#039;Colegio de Médicos de Barcelona&amp;#039;&amp;#039; verbat Herrera für zwei Jahre Behandlungen nach Hamer bei Krebs durchzuführen und Werbung für die GNM zu machen. Herrera beschwerte sich beim übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;Consejo del Colegio de Médicos de Catalunya&amp;#039;&amp;#039;, das ihm die Approbation entzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Margarit (Barcelona), El Mundo vom 13.&amp;amp;nbsp;August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elmundo.es/papel/hemeroteca/1995/08/13/sociedad/59623.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1996: Angelo Amstutz (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Angelo war der Sohn der GNM-Anhängerin [[Daniela Amstutz]].  Wie Olivia Pilhar litt er an einem Wilms-Tumor. Zum Zeitpunkt der Diagnose war Daniela Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie für ihren Sohn ab.  Angelo starb am 3. Dezember 1996 im Alter von sechs Jahren an seiner Erkrankung. Daniela Amstutz machte den zuletzt behandelnden Arzt dafür verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997: Dunja Huszar (Österreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Huszar.jpg|Mutter B.&amp;amp;nbsp;Huszar|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Grazerin Dunja Huszar war 17&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als sie 1993 an einer Leukämie erkrankte. Gleichzeitig war sie schwanger und lehnte daher eine Chemotherapie oder Stammzellentransplantation (Knochenmarkspende) ab. Ihr Bruder wäre als Spender in Frage gekommen. Sie gebar ein gesundes Kind. Anschließend kamen sie und ihre Familie über einen Vortrag in Kontakt mit Hamer und seiner GNM. Dunja wurde von Hamer überzeugt keine Therapie der modernen Medizin durchführen zu lassen, sondern sich seiner Methode anzuvertrauen. Auch ihre Mutter war der GNM gegenüber positiv eingestellt. Ohne Medikamente zu nehmen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, starb sie 21-jährig, kurze Zeit nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Ihre Milz war zuletzt grotesk groß angeschwollen.&amp;lt;ref&amp;gt;ORF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;September 1997 [http://home.arcor.de/paralexx/content/hamer2.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Gaby&amp;amp;nbsp;J., die Tochter von Rose-Laure Huber (Schweiz)==&lt;br /&gt;
[[image:tochterhuber.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Im RBB von Berlin-Brandenburg wurde am 10.&amp;amp;nbsp;November 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über den Tod der jungen Schweizer Krankenschwester Gaby&amp;amp;nbsp;J. berichtet. Gaby&amp;amp;nbsp;J. wurde 1952 geboren. Sie erkrankte an Brustkrebs und verweigerte weitere medizinische Therapien nach einer operativen Entfernung der betroffenen Brust und vertraute sich der GNM nach Hamer an. Von Seiten der GNM wurde ihr eingeredet, dass ihre Symptome Zeichen einer Selbstheilung wären. Sie müsse nur durchhalten, wurde ihr geraten. Sie verstarb jedoch am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 unter entsetzlichen Schmerzen. Ihre Mutter Rose-Laure Huber beschrieb ihre Tochter in den letzten Tagen vor ihrem Tode so: &amp;#039;&amp;#039;Sie war nur noch ein Skelett mit Haut überzogen, ein paar Büscheln Haaren. Sie sah aus wie&amp;amp;nbsp;90. Und die ganze Brust, es war offen, es hat geblutet, faulig, es hatte Eiter, die Brust, Rücken, eine faulige, eitrige offene Wunde. Man hätte fast die Knochen sehen können, es war einfach alles weg. Das muss entsetzlich geschmerzt haben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rose-Laure Huber macht die GNM verantwortlich für den Tod ihrer Tochter: &amp;#039;&amp;#039;Ich werfe ihnen vor, dass sie akzeptieren, dass so und so viele Leute grauenvoll zugrunde gehen. Ohne ärztliche Hilfe. Es sind Lügner, es sind Menschenverächter. Ich weiß nicht, was ich denen noch sagen soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausführlicher Bericht von Frau Huber ist hier zu lesen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/TG/hamer-gabyj.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Psiram ist der vollständige Name von Gaby&amp;amp;nbsp;J. bekannt, ihre Familie wünscht jedoch nicht die Nennung des Nachnamens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000: Karin von Gunten (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Karin von Gunten hatte Gebärmutterhalskrebs und war von der GNM überzeugt, die davon ausgeht, dass jeder Krankheit ein Konflikt zugrunde liegt. Sie starb am 15.&amp;amp;nbsp;November 2000. Als sie davon ausging, einem Konflikt auf die Spur gekommen zu sein, der aus ihrer Sicht die Ursache ihres Krebsleidens war, glaubte sie, dass sie ohne medizinischen Eingriff wieder gesund werden könne. Erst nach einem Jahr voller intensiver Selbstheilungsversuche ohne Beeinflussung ihres Krankheitsgeschehens gelangte sie zur Auffassung, eine Operation könnte nun doch helfen. Karin wurde zunächst innerhalb der Familie gepflegt, sie grenzte sich in ihren letzten zwei Wochen von der Familie ab und verbrachte ihre letzten Tage vor ihrem Tod bei einer Freundin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2000-2001: Unbekannte Frau (Schweiz)==&lt;br /&gt;
Die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger berichtete im Jahr 2003 über den grausamen Tod einer Schweizer Frau mit Brustkrebs aus dem Kanton Zürich, die sich bis zum Tode der GNM anvertraute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Stamm: Tages-Anzeiger, Zürich 22.&amp;amp;nbsp;April 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf der Ereignisse: Bei der 47-jährigen aus der Gegend von Mutschellen (Zürich) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 2000 bei einer gynäkologischen Untersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust entdeckt. Die Punktion ergab, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Über Bekannte erfuhr die Patientin von der «Neuen Medizin» und sie entschloss sich daraufhin, eine medizinische Therapie abzulehnen. Zwei GNM-Therapeutinnen machten ihr weis, dass sie bald genesen werde. Fast ein Jahr lang blieb der Knoten symptomlos, bis es zu einem Aufbruch mit Blutung aus der Brust kam. Dies sei eine Folge der damaligen Punktierung durch den Arzt, behaupteten die beiden GNM-Frauen. Es kam zu einer Einweisung in ein Zürcher Spital, wo sich herausstellte, dass die ganze Brust vereitert war. Die späte Operation gestaltete sich daher schwierig und trotz der mittlerweile ungünstigen Prognose verweigerte Karin Roth sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung. Sie würde daran sterben, redeten ihr die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» ein. Die Wunde heilte aber nicht mehr zu und produzierte viel Eiter. Es stellte sich eine zunehmende Schwäche ein, und es kam zu einem körperlichen Verfall und sie benötigte einen Rollstuhl. Die Schmerzen brachten sie fast um den Verstand. Trotzdem nahm sie keine Schmerzmittel, entsprechend den GNM-Regeln. Die beiden «Therapeutinnen» behaupteten weiterhin, sie sei auf dem Weg zur Genesung. In ihrer Verzweiflung flog die Frau mit ihrem Ehemann zu Hamer nach Spanien. Doch Hamer schien ratlos: &amp;#039;&amp;#039;Er hat meine Frau in der Hotelhalle untersucht, aber auch nichts unternommen&amp;#039;&amp;#039;, erklärt der Ehemann später. &amp;#039;&amp;#039;Die Beschwerden seien Ausdruck des Heilungsprozesses, hat er meiner Frau gesagt.&amp;#039;&amp;#039; Die Ursache des Brustkrebs liege in einem Partnerschafts- und Vaterkonflikt. &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine gute Ehe geführt&amp;#039;&amp;#039;, beteuert der Ehemann, &amp;#039;&amp;#039;und Konflikte mit ihrem Vater hatte meine Frau auch nicht.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl ihm der Zustand seiner Frau immer mehr Angst machte, respektierte er ihren Wunsch, der «Neuen Medizin» zu vertrauen und ärztliche Hilfe abzulehnen. In den nächsten Monaten verschlimmerte sich der Zustand zusehends. Die Schmerzen griffen auf Arme und Schultern über. &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Oberarm fehlte ein großer Teil des Knochens, das Schulterblatt war durchlöchert.&amp;#039;&amp;#039; Trotzdem gaben die beiden Vertreterinnen der «Neuen Medizin» unbeirrt die Durchhalteparole aus: Sie sei in der Heilungsphase, die Knochen würden sich wieder aufbauen, sagten sie. Doch die Brustkrebspatientin starb schließlich unter Qualen. Wenige Tage vor ihrem Ableben war sie noch überzeugt, bald zu genesen. Ihr Ehemann sagte der einen «Therapeutin» nach dem Tod, er habe ein schlechtes Gewissen, weil er tatenlos zugeschaut habe. Ihre Antwort: &amp;#039;&amp;#039;Aha, der Konflikt war also nicht gelöst. Deshalb ist deine Frau gestorben.&amp;#039;&amp;#039; Kurze Zeit später starb seine Schwägerin ebenfalls an Brustkrebs. Auch sie hatte sich nach den Methoden der «Neuen Medizin» «behandeln» lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Sören Wechselbaum (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:soeren1.jpg|thumb|Sören Wechselbaum]]&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum war im Jahr 2002 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, als er an Hodenkrebs erkrankte. Nach Angaben seiner Mutter Christa war ihr Sohn bis zu seinem Tod Anhänger der GNM und verweigerte jegliche medizinische Therapie. Der Hodenkrebs gilt heute in der evidenzbasierten Medizin als gut behandelbar mit einer Prognose, die über 90% liegt. Hamer ließ seinen eigenen Hodenkrebs daher auch chirurgisch entfernen.&lt;br /&gt;
Sören Wechselbaum verstarb jedoch an seinem Tumor. Einen Tag vor seinem Tode vertraute er sich seinem Freund Stefan an und bereute seine Entscheidung.&lt;br /&gt;
Die Mutter Christa machte auch Jahre später (zumindest bis 2007) noch regelmäßig Demonstrationen gegen die GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten zum Fall Wechselbaum von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;med.&amp;amp;nbsp;hab. Jürgen Dietrich, Leipzig, vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002: Eine Frau aus Belgien==&lt;br /&gt;
Eine Frau aus der Gemeinde Amel erhielt Anfang 2002 hatte die Diagnose “Magenkrebs”. Die Familie wandte sich daraufhin an einen aus St. Vith stammenden GNM-Therapeuten. Nach Angaben der Familie versprach dieser eine 80-prozentige Heilungschance. Der Therapeut deutete den Tumor als Ausdruck &amp;quot;eines inneren Konfliktes, der in der Beziehung zu ihrem Großvater in der Kindheit begründet sei&amp;quot;. Als sich der Zustand der Frau weiter verschlechterte, habe er das als Anzeichen dafür gedeutet, dass sich der Tumor auflöse. Der Heiler wurde 2011 vor das Strafgericht Lüttich gestellt. Die Anklage lautet „fahrlässige Körperverletzung“, weil das Gericht die Krebserkrankung der Frau auch mit angemessener medizinischer Behandlung als tödlich wertete. Ein Arzt, der die Frau kurz vor ihrem Tod untersucht hatte, sagte aus, er habe nie jemanden in einem so schlechten Zustand gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://brf.be/nachrichten/regional/223945/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2004: GNM-Anhängerin Carmen (Spanien)==&lt;br /&gt;
[[image:carmen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Carmen erkrankte 2003 an Brustkrebs, einem intraductalen Karzinom, an dem sie im Alter von 33&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb. Sie verweigerte kompetente, medizinische Hilfe durch Ärzte und wandte sich stattdessen an einen [[Heilpraktiker]] und an Ryke Geerd Hamer, der zu dieser Zeit in Spanien lebte. Hamer empfing Carmen und nach Angaben ihres Freundes Erik Stolz kam es zu einer &amp;#039;&amp;#039;erfolgreichen Konfliktolyse&amp;#039;&amp;#039; nach der GNM. Der Heilpraktiker versprach ihr Heilung ohne Chemotherapie, ohne Strahlen, ohne Operation. Stattdessen solle sie ihre psychischen Konflikte lösen, dann verschwinde der Krebs von selbst, meinte er. Carmen erlitt dennoch einen Schlaganfall (hier GNM-typisch als &amp;#039;&amp;#039;epileptoide Krise&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), der dilettantisch durch Kühlung des Kopfes und Trinken von zuckerhaltigen Getränken angegangen wurde. Der Tumor der Brust blieb jedoch davon unbeeinflusst und es stellte sich Übelkeit ein. Mehrere Metastasen und der bis zum Rücken voranschreitende Tumor verursachten starke Schmerzen. Einzelheiten zum Krankheitsverlauf sind durch einen inzwischen veröffentlichten E-Mail-Austausch mit Erik Stolz bekannt geworden. In einem Beitrag der rbb-Sendung Kontraste&amp;lt;ref&amp;gt;RBB: Kontraste 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Einzelheiten durch ihre Schwester bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2005 wurde durch einen Beitrag in einem GNM-Forum bekannt, dass Carmen inzwischen an ihrem Brustkrebs gestorben war. Wahrscheinlich starb sie bereits im Sommer 2004. Mehrere weitere Beiträge, die sich mit Einzelheiten des Todes von Carmen beschäftigten, wurden von den Administratoren umgehend gelöscht. Eine Diskussion war offenbar unerwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den behandelnden Heilpraktiker hatte der Fall keine Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von Erik Stolz: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Bruder von Wolfgang Adelheim (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Adelheim.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Der an einer behandelbaren Form der Leukämie erkrankte Mann glaubte an die GNM und wurde von Hamer selbst betreut. Sein behandelnder Arzt soll ein [[Anton Bader]] gewesen sein, der heute nach der [[Metamedizin]] behandelt. Auf Hamers Anraten hin, solle er sich ausdrücklich nicht durch die wissenschaftliche Medizin behandelt haben lassen. Er verstarb jedoch an einer seit kurzem medikamentös gut behandelbaren Form von Leukämie. Einer Erkrankung die Hamer selbst als etwas Positives bezeichnet. Vorher kam es zu inneren Blutungen und starken Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Wolfgang erinnert sich: &amp;#039;&amp;#039;Herr Hamer hat meinem Bruder ganz klar abgeraten, hat ihm gesagt, wenn er sich in die Hände der Schulmedizin begibt, wird das sein Untergang sein. Diesen Satz hat mein Bruder auch mehrmals wiederholt in Gesprächen dann mit uns. Herr Hamer hat ganz klar gesagt, er hat ein anderes Konzept von Krankheit und seine Leukämie, das ist ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Und darauf hat er sich dann eingelassen mein Bruder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu weitere Einzelheiten in einer Sendung von rbb-TV (Radio Berlin Brandenburg) [http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Ellen Pegoraro (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 verstarb eine 27-jährige italienische Studentin namens Ellen Pegoraro an Krebs, die bei einem Arzt in Behandlung war, der nach der GNM behandelt: Roberto Zanella aus Arqua Petrarca&amp;amp;nbsp;(PV). Zanella wurde damals wegen Totschlag angezeigt, die Ermittlungen gegen ihn wurden jedoch eingestellt, da er selbst in der Zwischenzeit an Krebs verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Michaela Jakubczyk-Eckert (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Die Informationen und Fotos über die Krankengeschichte von Frau Jakubczyk-Eckert sind von ihrem Ehemann Gilbert und dem zu Anfang behandelnden Arzt bekannt geworden.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin Michaela Jakubczyk-Eckert wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November 1964 geboren und starb am 12.&amp;amp;nbsp;November 2005. Sie erkrankte Ende 2000 an Brustkrebs und hatte zunächst große Angst und wandte sich erst spät (Ende 2001) an einen Arzt. Nach einer anfänglichen Therapie wandte sie sich der GNM zu und verzichtete bis zu ihrem Tod auf Therapien der wissenschaftlichen Medizin und verweigerte insbesondere potente Schmerzmittel. Auf die GNM stieß sie nach Recherchen im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;http://futurezone.orf.at/stories/1646236/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit ihrer Mutter besuchte sie Hamer 2002 in Spanien. Laut Aussagen ihres Ehemannes (der ihr von Hamer abriet) soll Hamer ihr gesagt haben, dass ihr Brustkrebs (rechte Brust einer angeblichen Rechtshänderin) das Resultat eines &amp;quot;Partnerkonfliktes&amp;quot; sei. Nach Aussagen ihres Ehemannes solle sie auch bisherige Therapien abbrechen und auf eine geplante Operation verzichten. Als Hamer gefragt wurde, was zu bezahlen sei, soll er sie aufgefordert haben, zwei seiner Bücher für 150&amp;amp;nbsp;Euro zu kaufen, was auch geschah. Nach ihrer Rückkehr brach Frau Jakubczyk-Eckert ihre bisherige Therapie ab. Hamer wurde in der Folge verhaftet und Frau Jakubczyk-Eckert spendete Geld für seinen Prozess. Sie wurde von einem &amp;quot;Studienkreis der Germanischen Neuen Medizin&amp;quot; in Nordrhein-Westfalen in ihren Glauben in die Neue Medizin gestützt und regelrecht indoktriniert, bis sich ihr Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass sie unter großen Schmerzen in ein Hospiz in Köln (Hospiz Lohmar) musste, wo das Pflegepersonal über ihren medizinisch unbehandelten Zustand entsetzt war. Frau Jakubczyk-Eckert starb unter entsetzlichen Schmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm Michaela Jacubzyk-Eckert bei Ariplex]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/politik/hamer_hat_sie_auf_dem_gewissen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von Michaela Jakubczyk-Eckert: [http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005: Corinne Thos (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Thos.jpg|Corinne Thos|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Thos2.jpg|C.&amp;amp;nbsp;Thos|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb im Alter von 41&amp;amp;nbsp;Jahren die französische Tänzerin und Tanzlehrerin Corinne Thos aus Rouen, Mutter zweier Kinder.&lt;br /&gt;
Frau Thos war 2003 an Brustkrebs erkrankt. In ihrer Tanzschule lernte sie einen Therapeuten (von ihr als &amp;quot;Psychotherapeut&amp;quot; bezeichnet) kennen, dem sie vertraute. Dieser riet ihr, jegliche medizinische Therapie abzulehnen, was sie auch tat. Ihrer Familie gegenüber behauptete Corinne dann in Folge, dass sie nun &amp;quot;nichts mehr habe&amp;quot;, de facto also gesund geworden sei. Sie wandte sich jedoch zunehmend von ihrer Familie ab. Dies, weil ihr NM-Therapeut dazu riet, sich zu isolieren, um, wie er sagte, mehr &amp;quot;Freiheit zu haben, um eigene Entscheidungen zu treffen&amp;quot;. Zwei Jahre später begann Corinne jedoch, sich ihren Angehörigen gegenüber zu offenbaren: Ja, der Brustkrebs ist noch da, und er hat sich nun bis zu den Knochen ausgedehnt. Eine NM-Therapeutin (bereits zuvor in einem ähnlichen Fall verurteilt) teilte ihr jedoch mit, dass dieser Umstand des nunmehr Knochenkrebses &amp;quot;normal&amp;quot; sei und als simple &amp;quot;Löcher die sich wieder schließen&amp;quot; anzusehen sei. Corinne versuchte nun ihre Angehörigen auch von der NM zu überzeugen. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie konnte schließlich nicht mehr laufen. Am 23.&amp;amp;nbsp;November 2005 starb sie bei sich zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anaximperator.wordpress.com/2009/11/12/video-of-hamer-victim-corinne-thos-removed/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/09/15761035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=IKVqgynE4sw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Video vom Bruder von Corinne: [http://www.youtube.com/watch?v=JoPQuv7GiHc&amp;amp;feature=player_embedded]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Domenico Mannarino aus Crotone (Süditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Mannarino.jpg|Domenico Mannarino mit Ehefrau Cinzia|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:diario.jpg|thumb|Seite aus dem Tagebuch des GNM-Patienten Mannarino]]&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2006 starb unter starken Schmerzen und ohne, dass sein behandelnder Arzt zur Stelle war, der fünfzigjährige Polizist Domenico Mannarino aus der süditalienischen Stadt Crotone (Kalabrien) an den Folgen eines Lungenkrebses und aufgetretenen multiplen Metastasen. Er wusste seit November 2005 um seinen Lungenkrebs, der zu Beginn einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;cm hatte. Er entschied sich für eine Behandlung nach der GNM, da ein mit ihm verwandter Arzt (B.L.) von dieser überzeugt war. Sein Arzt war eigentlich an einem römischen Krankenhaus (Sant&amp;#039;Andrea) beschäftigt, behandelte jedoch ebenfalls Patienten in seiner Heimatstadt Crotone. Er begab sich in Begleitung seiner Frau Cinzia nach Aulla in Ligurien, wo er einen der bekanntesten GNM-Ärzte (dott Lupi) aufsuchte, der für ein Gespräch 150&amp;amp;nbsp;Euro verlangte und zu verstehen gab, dass es opportun wäre, wenn sie noch GNM-Bücher kauften, was sie auch taten. Im Ort Aulla residiert eine GmbH, die als Verlagsvertretung für Hamerbücher in Italien fungiert. Seine ihn begleitende Ehefrau Cinzia Alunni und er wunderten sich jedoch darüber, dass Lupi fast nur von sich selbst sprach und waren enttäuscht. Später behandelte ihn auch der Präsident des italienischen GNM-Vereins [[ALBA|A.L.B.A.]] und ehemalige Barbetreiber [[Marco Pfister]]. Sein behandelnder GNM-Arzt B.L. diagnostizierte nach Aussagen der Ehefrau Cinzia trotz anderslautender radiologischer Befunde ein &amp;quot;Bronchial-Ulkus&amp;quot; und schloss Krebs kategorisch aus. Der Begriff Ulkus (oder Ulcera/Ulzera) bezeichnet ungenau ein &amp;quot;Geschwür&amp;quot;, das sich von Krebs unterscheidet, beispielsweise können Ulzera nach langanhaltendem mechanischen Druck als Dekubitalgeschwüre auftreten. Bekannt sind auch Magengeschwüre bei Alkoholikern oder Menschen unter Dauerstress. Dieser Arzt verbot dem Patienten jegliche Therapie der modernen wissenschaftlichen Medizin und riet auch von weiteren radiologischen Untersuchungen ab. Mannarino sollte vor allem mit niemandem über seine Entscheidung, sich nach der GNM behandeln zu lassen, sprechen und sollte auch den Namen seines Arztes nicht anderen Personen gegenüber erwähnen. BL versprach ihm dazu eine rasche Genesung von seinem &amp;quot;Ulkus&amp;quot;. Der Gesundheitszustand von Mannarino, der sich in der Tat nicht medizinisch behandeln ließ, verschlechterte sich jedoch rapide. Sein Lungentumor vergrößerte sich und es stellte sich eine Metastase am Kinn ein. Sein behandelnder Arzt meinte jedoch, dass dies als Zeichen der baldigen Gesundung anzusehen sei. Später stellte sich jedoch eine krebsbedingte, halbseitige Lähmung ein und er starb zu Hause, umsorgt von seiner Frau und seinen drei Kindern. Währendessen war sein GNM-Arzt nicht zu erreichen: Er war im Urlaub in der Karibik. Nach seiner Rückkehr tröstete der Arzt nicht die Witwe, sondern warf ihr stattdessen vor, &amp;quot;skeptisch&amp;quot; gegenüber der GNM eingestellt gewesen zu sein und dadurch den Tod ihres Mannes mit verantwortet zu haben. Sie entgegnete ihm jedoch, dass sie noch am Sterbebett ihrem Mann aus dem Hamer-Buch &amp;#039;&amp;#039;Testamento di una nuova medicina&amp;#039;&amp;#039; vorgelesen hätte, als dieser kranheitsbedingt nicht mehr lesen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorgfältige, ehemalige Polizist Mannarino schrieb ein Tagebuch, in dem er die Phasen seiner Erkrankung und der GNM-Behandlung festhielt. Auch hob er alle Rechnungen und Rezepte auf. Seine Witwe ist nun im Besitz aller Unterlagen. Sie kennt den Arzt B.L. ebenfalls aus familiären Gründen gut und weiß zu berichten, dass dieser seine eigene Mutter nicht nach der GNM behandelte, als diese an Krebs erkrankte, sondern stattdessen lieber auf eine konventionelle Strahlentherapie setzte. In einem Zeitungsartikel äußerte sie den Verdacht, dass B.L. illegale Menschenversuche mit ihrem Mann angestellt hätte und zeigte ihn bei der Staatsanwaltschaft (vergeblich) an. Das Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/cdm13042007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Frau Alunni mit dem italienischen Fernsehen Kontakt aufnahm, um über den Fall ihres Mannes zu berichten, wurde sie auf dem Heimweg von einer maskierten, bewaffneten Person mit einer Pistole bedroht. Zu einem Bericht im Fernsehen kam es dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: &amp;#039;&amp;#039;Aldo&amp;#039;&amp;#039; aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 verstarb ein junger Hameranhänger aus Bergamo namens Aldo an Krebs. Aldo war als Hamerbefürworter in einem italienischen Internetforum als &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba&amp;#039;&amp;#039; aktiv. Er zeigte ein geradezu blindes Vertrauen in Hamers GNM, an der ihn die Einfachheit faszinierte. Dies schockierte bereits im Herbst 2006 einige Mitlesende im Forum. Keiner riet ihm, zu einem Arzt zu gehen. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2006 berichtete er im Internet von einem Tumor, den er auch als Krebs bezeichnete und nicht ärztlich behandeln lassen wollte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober äußerte er vorübergehend Zweifel an Hamer, nachdem er einen Text des italienischen Arztes Simoncini gelesen hatte, der sich kritisch zur GNM äußerte und der Meinung war, dass Krebs stets die Folge einer Candida albicans (ein Sprosspilz) Infektion wäre und mit Bikarbonat behandelbar wäre. Simoncini soll ebenfalls in der Lage sein, aus CT-Aufnahmen Krebsdiagnosen im ganzen Körper ableiten zu können. Aldo begann zu irritieren, dass Simoncini in Candida einen Feind sieht, während Hamer in Mikroben (zu denen Aldo diesen Pilz zählt) Helfer bei einer Erkrankung sieht. Als medizinischem Laien gelang es ihm nicht, diesen Widerspruch zu lösen bzw. einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Am 24.&amp;amp;nbsp;November berichtete er von einem sehr großen Tumor im Bereich des Bauches, der zu inneren Blutungen und einer Notaufnahme führte. Seine erfolgte &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; sah er als erwiesen an. Er begann sich daran zu klammern, dass ein anderer Patient angeblich durch die GNM im Falle eines Hirntumors geheilt worden sei und fragte mehrmals vergeblich nach einer Bestätigung dafür im Forum, um Hoffnung zu schöpfen oder sich andernfalls doch operieren zu lassen. Er wandte sich auch an den GNM-Verein [[ALBA]], der die GNM in Italien vertritt und entsprechende Kurse und Publikationen gegen Bezahlung anbietet. Offenbar antwortete man ihm mit einer nichtssagenden E-Mail in der stand, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] der Patient die Entscheidungen über seine Therapien selbst treffen soll [...]&amp;#039;&amp;#039;. Er begriff, dass man ihn als Patienten entweder nicht ernst nahm, ihn nicht verstehen wollte oder inkompetent war. Sein letztes Posting war de facto ein Abschied und ein klare, energische pauschale Absage an die moderne Medizin. Er schrieb (wie er sagte auf Anfrage), dass angeblich kein GNM-Arzt ihn unterstützt habe, so als ob er sich klarmachen würde, welche Konsequenzen für die GNM eine gegenteilige Information hätte. Da er eine erfolgreiche Hamersche &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung&amp;#039;&amp;#039; absolviert hätte und sich keinerlei aktueller &amp;#039;&amp;#039;Konflikte&amp;#039;&amp;#039; bewusst sei, verstand er nicht, warum die erwartete Heilung nicht eintrat. Sein letzter Satz sprach schließlich von Schicksal.&lt;br /&gt;
Einer Freundin überließ Aldo kurz vor seinem Tode sämtliche Passwörter für den Internetzugang. Diese sollte nun seine Postings fortführen. Sie tat ihm nach dem Tode jedoch nicht den Gefallen. Ausdrücklich erwähnte sie eine erbliche Krebserkrankung in der Familie. Andere Familienmitglieder hätten nach einer Operation alle überlebt. Offenbar hatten Aldo und andere Familienmitglieder die familiäre, adenomatöse Polyposis, die zu den erblichen Tumorerkrankungen zählt und aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte die Annahmen der GNM widerlegt.&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/aldo_de.htm Fall Aldo aus Bergamo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2006: Franco Longo aus Carugo (Italien)==&lt;br /&gt;
Der 51-jährige italienische GNM-Anhänger Franco Longo aus Carugo (bei Como) erkrankte an Krebs und ließ sich von [[Samorindo Peci]] nach seiner Medicina Biologica behandeln, nachdem er von GNM-Therapeuten enttäuscht war, weil sich keine Besserung einstellte. Alles deutet darauf hin, dass er mittlerweile verstorben ist. Longo beschreibt in einem eigenen Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://grazieperche.blogspot.com/2006_09_01_archive.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ausführlich seine Therapie durch Peci. Laut Longo hätte sich Peci vor allem für ein CT des Schädels interessiert. Laut Peci wäre sein Tumor auf einen Konflikt zurückzuführen und Longo wäre längst von seinem Tumor geheilt, wenn er nicht so viel gearbeitet hätte (9&amp;amp;nbsp;Monate Pause statt&amp;amp;nbsp;4). Außerdem wäre ein Morphinpflaster bei der sich nun einstellenden Heilung hinderlich und sollte entfernt werden. Homöopathische Testosterongaben und ein Biphosphonat (Zometa) wären stattdessen angezeigt. Seine letzten Worte in seinem Blog sprechen von zunehmenden Schmerzen, die er auf das Zusammenschweißen von Knochen im Rahmen einer erwarteten Heilungsphase von vier Knochentumoren zurückführt (Morphin hatte er abgesetzt). Seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 findet sich kein Eintrag mehr. Anfragen in diversen GNM-Foren ergaben ausweichende Antworten bei Frage nach diesem Mann, der sich der GNM und Medicina Biologica anvertraute. Quelle:&amp;amp;nbsp;[http://www.dossierhamer.it/francolongo.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Heinz-Dieter Schlömer (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Heinz-Dieter Schlömer (16.&amp;amp;nbsp;März 1946 - 10.&amp;amp;nbsp;März 2007) aus Bergheim bei Köln  erkrankte 2001 an Darmkrebs (Sigmakarzinom). Ihm wurde im Krankenhaus empfohlen, sich operieren zu lassen. Heinz-Dieter Schlömer vertraute seinem nach der &amp;quot;Neuen Medizin&amp;quot; behandelnden Bergheimer Freund und Arzt &amp;quot;W&amp;quot; und reiste zusammen mit ihm und weiteren Patienten des Allgemeinmediziners im März und im Juli 2003 zu Hamer in dessen spanisches Exil, und ließ sich auf Anraten seines Arztes&amp;amp;nbsp;&amp;quot;W&amp;quot; nicht medizinisch behandeln. Der Arzt ließ später verlauten, sein Patient habe eine medizinische Behandlung &amp;quot;nicht gewollt&amp;quot;. Der Darmkrebs schritt jedoch bei Herrn Schlömer ungehindert fort und die Beschwerden nahmen zu. Es entwickelte sich ein fortgeschrittenes Rektumkarzinom mit Beteiligung des ganzen kleinen Beckens, großer Teile des Darms und der Blase. Im Universitätsklinikum Aachen wurde 2004 der größte Teil des weit fortgeschrittenen Tumors entfernt und es folgten Operationen im Jahre 2005. Heinz-Dieter  Schlömer starb nach drei Jahren einer GNM-Anwendung am 10.&amp;amp;nbsp;März 2007. Sein zunächst kleiner Tumor wog zuletzt 4&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Die &amp;#039;&amp;#039;Rossaro-Todesfälle&amp;#039;&amp;#039; in Vicenza und Padova (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:primumvitae.jpg|Paolo Rossaro|thumb]]&lt;br /&gt;
Der italienische Arzt Paolo Rossaro aus Albignasego (bei Vicenza) ist als ein Arzt bekannt, der seine Diagnosen und Therapie nach der GNM ausrichtet. So betreibt er eine GNM-typische Diagnostik, die er von Hirn-CTs nach Hamer ableitet. Seine Krebspatienten berichten übereinstimmend, dass er sich auf Hamer beruft und beschrieben seine Methode als die &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;. Rossaro gründete auch einen privaten &amp;#039;&amp;#039;Primum-vitae&amp;#039;&amp;#039; Verein. Mehrere seiner Krebspatienten verstarben trotz der &amp;#039;&amp;#039;Hamer-Methode&amp;#039;&amp;#039;, darunter alleine zwei Patienten mit Hodgkin-Lymphom, das heute gut therapierbar ist. Auch berichten die Patienten übereinstimmend, dass Rossaro ihnen GNM-typisch davon abgeraten hätte, sich nach Regeln der wissenschaftlichen Medizin behandeln zu lassen. In einem Fall von Lungenkrebs soll er diese Krebsform als Folge des Todes des Vaters angesehen haben, ohne dies beweisen zu können. Durch seine Methode geheilte Krebspatienten sind unbekannt geblieben. Nach den Todesfällen kam es zu Anzeigen gegen ihn wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung (&amp;quot;omicidio colposo&amp;quot; art 589 cp und &amp;quot;lesioni colpose&amp;quot;). Die Ärztekammer prüft einen Entzug der Approbation, und die Staatsanwaltschaft Padua ermittelt gegen ihn und ließ bereits Dokumente und Material in seiner Praxis beschlagnahmen. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Mattino aus Padova&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Il Gazzettino di Padova&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 bezüglich eines Zivilprozesses um nicht erfolgte Unterhaltszahlungen an seine Ehefrau und seine Tochter von 34.000&amp;amp;nbsp;Euro, dass seine Ehefrau zu Protokoll gab, dass Rossaro neben seiner ärztlichen Tätigkeit auch als Zahnarzt und Schönheitschirurg tätig sei und er ein &amp;#039;&amp;#039;geheimes&amp;#039;&amp;#039; Mitglied einer Organisation für Alternativmedizin sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christan Trevisan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Nacht zu Weihnachten 2007 starb der LKW-Fahrer Christian Trevisan an einem Hodgkin-Lymphom in Vicenza im Alter von nur 35&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel &amp;#039;&amp;#039;Giornale di Vicenza&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, mit denen er noch Weihnachten feiern wollte. Nach den Angaben von mehreren Zeitungsartikeln hatte er zunächst jegliche Hilfe der modernen Medizin abgelehnt und sich ganz der GNM und dem Wunderheiler Rossaro vertraut. Rossaro behandelte ihn vergeblich mit &amp;#039;&amp;#039;Ozeanwasser&amp;#039;&amp;#039;, Vitaminen und seiner Hamer-Methode. Als sein Gesundheitszustand sich aber verschlechterte, entschied sich Trevisan sehr spät, sich notfallmäßig in eine Klinik zu begeben, wo die dortigen Ärzte sich entschlossen, ihren Kollegen Rossaro anzuzeigen. &amp;#039;&amp;#039;[...] Er ist ein Anhänger der Hamer-Theorie [...]&amp;#039;&amp;#039;, meinte der LKW-Fahrer über seinen Arzt. Und weiter: &amp;#039;&amp;#039;[...] Ich habe mich auf die Hamer-Therapie versteift und glaubte, dass es die beste Lösung wäre, um gesund zu werden: Selbstwertgefühl und die Gewissheit, dass es mir gut ginge, als Antidot gegen den Schmerz. Aber das Lymphom wurde schlimmer [...]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Rolle spielt hier eine private Organisation namens &amp;quot;Primum vitae&amp;quot; aus Polverara,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/primumvitae.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident Paolo Rossano ist. Er starb jedoch, sein Zustand war bereits zu weit fortgeschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Tageszeitung Mattino aus Padova vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Giornale di Vicenza vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 starb ein 21-jähriger Mann in Padua an einem Hodgkin-Lymphom. Auch er war vorher von Rossaro behandelt worden und hatte herkömmliche medizinische Hilfe abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Tosin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Vicenza starb im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Sie war ebenfalls von Rossaro behandelt worden. Nach Angaben von verschiedenen Zeitungsartikel wurde ihr von Rossaro ebenfalls abgeraten, sich konventionell-medizinisch behandeln zu lassen, was sie auch nicht tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodgkin-Lymphom:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Hodgkin-Lymphom gilt als eine der Krebsarten mit der besten Prognose überhaupt bei rechtzeitiger und sachgerechter Therapie. Dies ist aus Studien an mehr als 14.000&amp;amp;nbsp;Behandelten bekannt. Etwa 90% der behandelten Patienten überleben 5&amp;amp;nbsp;Jahre, in den 1960er Jahren waren es noch lediglich etwa 30%. Mit Strahlentherapie und Chemotherapie überlebten 96% aller 920&amp;amp;nbsp;deutschen Hodgkin-Patienten fünf Jahre und 95% von ihnen überlebte 10&amp;amp;nbsp;Jahre (1994-2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2004 des Deutschen Kinderkrebsregisters, Universität Mainz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
According to a study from the USA (2006), the prognosis was over 80%.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansell SM, Armitage JO, Management of Hodgkin lymphoma, Mayo Clin Proc. 2006 Mar;81(3):419-26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Maresa&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;L.* aus Bergamo (Italien)==&lt;br /&gt;
[[image:Maresa.jpg|Maresa&amp;amp;nbsp;L. (Bergamo)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 48-jährige (geb. 1959) gelernte Chemikerin Maresa&amp;amp;nbsp;L. besuchte seit drei Jahren einen GNM-Kurs in Aulla (Ligurien). 2004 wurde ihr aufgrund eines histologischen Befundes nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Man empfahl ihr eine Operation, die sie jedoch vehement ablehnte. Sie verweigerte auch weitere Untersuchungen. Sie lehnte jegliche Behandlung durch die wissenschaftliche Medizin ab und verließ sich ganz auf die GNM. Ihre Arbeit bei einer deutschen Pharmafirma gab sie auf und wurde [[Taijiquan|Tai-Chi-Lehrerin]]. Sie ließ sich von einem GNM-Physiotherapeuten (P.&amp;amp;nbsp;P.) in Bergamo und vom Präsidenten des GNM-Vereins [[ALBA]], [[Marco Pfister]], behandeln, mit dem sie, nach Auskunft von Verwandten, fast täglich telefonisch in Kontakt war. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht mehr gehen und im August 2007 verfärbte sich ihre Haut immer gelblicher (Ikterus). Pfister machte ihr weis, dass dies kein Grund zur Beunruhigung wäre. Sie wäre gelb aus Wut über einen entgangenen Urlaub in Ischia geworden, wo sie bereits ein Ferienhaus gemietet hatte. Eine Operation wäre lediglich aus &amp;#039;&amp;#039;ästhetischen Gründen&amp;#039;&amp;#039; zu erwägen. Im Juni 2007 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Die linke Brust war von großen Tumoren durchsetzt, die Brustwarze tief eingezogen. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2007 wurde sie notfallmäßig in ein Krankenhaus (Ospedali Riuniti di Bergamo) eingeliefert, wo man sie mit Blutkonserven versorgte. Metastasen hatten sich an mehreren Orten ihres Körpers gebildet. Am Nachmittag des 28.&amp;amp;nbsp;August 2007 fiel sie ins Leberkoma und starb am gleichen Tag nach entsetzlichen Schmerzen. Eine Untersuchung einen Tag vor ihrem Tode zeigte, dass ihre Leber von einem Tumor fast völlig zerstört war, was auch die Ursache für die Hautverfärbung war.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;Libero&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.libero-news.it/libero/LF_showArticle.jsp?edition=&amp;amp;topic=4921&amp;amp;idarticle=87528124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Die Identität ist Psiram bekannt, die Familie bat jedoch darum, den Familiennamen nicht öffentlich zu nennen)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007: Jacqueline Starck (Belgien)==&lt;br /&gt;
[[image:Zeitung-Starck.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buch-cover Nathalie De Reuck|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Belgierin namens Nathalie de Reuck berichtet in einem Buch vom Tode ihrer Mutter Jacqueline Starck, Opfer des GNM-Ablegers [[Biologie totale nach Sabbah|&amp;quot;biologie totale&amp;quot;]] von Claude Sabbah.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Buches der Tochter lautet &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; Verlag éditions Buchet-Chastel&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch führten das belgische Fernsehen RTBF und der Journalist Philippe Dutilleul dazu Ermittlungen durch. Dem Journalisten gelang es auch, in die belgische BT-Szene einzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel des RTBF-Berichts: &amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter berichtet in ihrem Buch von drei Tätern, darunter ein Brüssler [[Osteopathie|Osteopath]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen [...] pffft [...] wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;“Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur [...] pfffft [...] si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…”&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 60-jährige Jaqueline Starck war an Brustkrebs erkrankt und starb 2007. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil &amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; hätte und stattdessen &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; hätte, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles Mögliche wurde veranstaltet von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[Schwarze Magie]], [[Kinesiologie]], [[Pendel]]n, ... Alles war gut, wenn es bloß nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelt aus der Ferne über das Telefon von einem französischen Zentrum aus, und ließ sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Serge Bidart (Frankreich)==&lt;br /&gt;
[[image:Serge Bidart.jpg|Serge Bidart|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Schwester des Franzosen Serge Bidart berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 2006, mein Bruder meldet sich von seinem Handy: &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck kleine Schwester hier Dein &amp;quot;Frero&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (großer Bruder) &amp;#039;&amp;#039;eure Ferien im Baskenland laufen gut?&amp;#039;&amp;#039; Nichts als Positives am Telefon, mit sanfter, aber zitternder Stimme erzählt er, dass eine Biopsie (Gewebeentnahme) positiv gewesen sei... Sein kleines Hautknötchen im Gesicht war also Krebs... Ein starker, unbeschreiblicher Schmerz für meinen Bruder erfasst meinen Körper. Die Familie weiß ebenfalls Bescheid und die Unterstützung ist da. &lt;br /&gt;
Serge beginnt recht zügig eine Chemotherapie und Bestrahlungstherapie. Er erträgt die beiden tief eingreifenden Behandlungen... Der Mut, um sein Leben zu kämpfen, hält zwei bis drei Monate an. Ich begleitete ihn zur Chemotherapie und eines Tages erzählt er mir von einer Dame, die er öfter sehe, einer [[Kinesiologie|Kinesiologin]], die ihm enorm viel Gutes zu bieten hätte, um seinen Krebs besser zu ertragen... Ich habe ihm geraten, seine Therapien fortzusetzen, aber er lehnte ab, er wollte auch von mir keine Ratschläge mehr, da es nur ihn etwas anginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang war unsere Beziehung nun angespannt. Er erzählte, dass alles gut ginge, aber das war falsch. Serge erzählte uns nicht, warum er sich von uns abwandte. Erst sechs Monate vor seinem Tod haben wir verstanden, was geschehen war... Aber da war es bereits zu spät!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hatte beschlossen, seine beiden Therapien im Krankenhaus abzubrechen und wandte sich Scharlatanen in der Gegend Rhône Alpes zu. Darunter eine Kinesiologin, er sieht die Frau des öfteren und fühlte sich nach jedem Besuch leichter und glücklich, sie gesehen zu haben. Er müsse nun an sich und seiner Familie &amp;quot;arbeiten&amp;quot;, um zu verstehen, warum er krank wurde. Ein &amp;quot;Doktor&amp;quot; der Methode &amp;quot;Decodage biologique&amp;quot; (deutsch: &amp;quot;biologische Decodierung&amp;quot;) gab ihm die gleichen Empfehlungen wie die Kinesiologin. Dieser Mann behauptet nun, er hätte meinem Bruder nie empfohlen, seine Behandlungen aufzugeben. Serge bat mich schließlich, ihn zu besuchen, da sein Krebs fortschritt. Wegen des Tumors begann sein rechtes Auge, aus der Augenhöhle herauszutreten. Mein Bruder sprach von seinem Tumor und nannte ihn Tuvie... (in der französischen Sprache bedeutet Tumor tumeur, tumeur erinnert an die Worte &amp;quot;Du stirbst&amp;quot;, Tuvie ist hingegen ein Kunstwort mit der Bedeutung &amp;quot;Du lebst&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem bestimmten Zeitpunkt an glaubte er an eine durch mich ausgelöste Leukämie, gleichzeitig sei ich jedoch nicht für seinen Tumor im Sinus maxillaris verantwortlich, vielmehr würde er in die Gironde reisen, um der Familie bestimmte Fragen zu stellen, um zu erkunden, warum der Tumor entstanden sei. Ich war wie am Boden zerstört, wie konnte mein Bruder mir einen derartigen Horror erzählen, ich erkannte meinen Bruder nicht wieder. Weinend und mit angehaltener Luft sagte ich ihm, dass er mich entsetzlich verletzt und erschüttert hatte. Zwei Tage später brachte mir ein Blumenhändler einen wunderschönen Blumenstrauß von meinem Bruder. Mein Bruder hatte begriffen, dass sein Vorhaben, mich zu zerstören, erreicht war!!! Und nun bereute er dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heilpraktiker (naturopathe) schickte ihm per Email Links zu AMESSI VIA HAMER sowie Links zu einer Klinik mit dem Namen [[ProLeben]] in Igls, die eine biologische Medizin betreibe und Serge hatte vor, dahin zu gehen!!!! Mit Hilfe dieses Heilpraktikers machte er eine [[Breuß-Kur]] (eine [[Krebsdiät]] des Landwirts und Heilpraktikers Rudolf Breuß), bei der Gemüsesäfte 42 Tage lang eingenommen werden. Dieser Heilpraktiker und ein Zahnarzt überzeugen ihn schließlich, sich Zähne ziehen zu lassen, die &amp;quot;tot&amp;quot; seien und seine Heilung erschweren würden. Ende Februar 2008 wurden ihm diese Zähne tatsächlich in einer Klink gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren hilflos gegen diese Behandlung, er glaubte daran. Indoktriniert, blind geworden durch die Einredungen, magerte er ab, aber für ihn war das normal... Für ihn schwand sein &amp;quot;Tuvie&amp;quot; genauso wie sein Körpergewicht. Auf gleiche Weise interpretierte er seine Blutungen als Zeichen des nun für immer schwindenden Krebses!!! Stark abgemagert, begannen seine Energien zu schwinden, einen Krankenhausaufenthalt lehnte er ab. Seine Augenhöhle schwoll weiter an, Mama versorgte seine Blutungen, denn eine Krankenschwester lehnte er ab. Unsere Mutter, eine starke und mutige Mama, konnte nur durch ihre Duldsamkeit und Pflege seine Schmerzensschreie beruhigen und die Blutungen pflegen... Sein Tumor wurde sichtbarer, er kam über das rechte Auge heraus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 akzeptiert Serge widerwillig einen Krankenhausaufenthalt, obwohl ihn seine Beine nicht mehr trugen, hätte er das Krankenhaus auch verlassen können. Mein Bruder beendete das Leben als Blinder unter schrecklichen Schmerzen, sein Tumor breitete sich im Inneren des Kopfes über das ganze Gesicht aus. Das Schrecklichste war, dass während der letzten 15 Tage mein Bruder nicht mehr zu uns sprechen konnte. Der Kehlkopf war auch betroffen. Wir sahen sein Gesicht nicht mehr, es war vollkommen verhüllt von den Verbänden über dem Tumor und den blutenden Stellen, nur sein Mund war sichtbar. Seine Schmerzen beschreiben zu wollen, tut mir selbst weh. Ab dem ersten Tag im Krankenhaus lassen sich die Scharlatane nicht mehr sehen, sie lassen ihn fallen. Es sind fünf. Einem [[Iridologie|Iridologenpaar]] und einem Arzt namens T.J. gelang es, ihn zu indoktrinieren und ihn auf diese Straße des Todes mit unbeschreiblichen Schmerzen zu bringen. Zahlreich sind sie, diejenigen, die verantwortlich für das Abbringen von einer konventionellen Therapie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder starb im Mai 2008 im Alter von 42 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/08/02/18728277.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode &amp;quot;décodage biologique&amp;quot; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodécodage&amp;#039;&amp;#039;) ist in Frankreich populär. Der Begriff wurde von dem französischen Krankenpfleger und Buchautor Christian Flèche erfunden. Die aktuellen Anbieter dieser Methode (Marc Fréchet, Philippe Lévy, Christian Flèche usw.) berufen sich ausdrücklich auf Hamer und seine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008: Manuela Trevisan (Norditalien)==&lt;br /&gt;
[[image:Trevisan.jpg|Manuela Trevisan|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Danilo_Toneguzzi2.jpg|Danilo Toneguzzi|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Manuela_Trevisan.jpg|Bericht vom Prozess gegen Psychiater Danilo Toneguzzi|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die 46 jährige Manuela Trevisan aus der italienischen Ortschaft Casarsa della Delizia (Provinz Pordenone) verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 45 Jahren an einem Hirntumor. Einzelheiten zu ihrem Tode werden von ihrer Schwester berichtet und waren Thema in einigen Zeitungsartikeln. Im Februar 2007 stellte sie einen Tumor an der Unterseite ihres rechten Armes fest. Man stellt die Diagnose Hodgkin-Lymphom. Das Hodgkin-Lymphon ist eine Tumorart, die realtiv gut und dauerhaft behandelbar ist. Manuela lehnte aber die angebotete Chemotherapie ab, schottet sich von der Familie ab und wendet sich der GNM zu. Zu dieser hatte sie Informationen im Internet gefunden. Sie kontaktiert den Psychiater Danilo Toneguzzi und wird dessen Patientin. Toneguzzi ist in der italienischen GNM-Szene gut bekannt: er ist Vorsitzende eines &amp;quot;wissenschaftlichen Komitees&amp;quot; des GNM-Vereins [[ALBA]] aus Genua. Nach dem Bericht der Schwester von Manuela Trevisan habe Toneguzzi seine Patientin aufgefordert eine Tumor-Therapie abzubrechen und zwar mit der Begründung &amp;#039;&amp;#039;Hirntumoren gibt es nicht&amp;#039;&amp;#039; (Dies ist eine bekannte Theorie von Hamer) und laut einem Artikel im &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; habe er versucht die &amp;quot;Ursache&amp;quot; des Lymphoms zu finden. Nach Ansicht des Psychiaters wäre die Ursache eine Krankheit des Vaters von Manuela. Ihre Sorgen um die Erkrankung des Vaters hätten das Lymphom ausgelöst. Ein Jahr lang wird nun Manuela von ihrem Psychiater in die Irre geführt. Toneguzzi überzeugte sie beispielsweise, daß Süssigkeiten im Falle der Krankheit hilfreich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Muore di tumore, medico nei guai&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 14.6.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes14062009.pdf]. &amp;#039;&amp;#039;Tumori, medico a giudizio per omicidio.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 15.10.2009, Seite 5. [http://www.dossierhamer.it/articoli/mes15102009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem anderen Zeitungsartikel der sich dem Todesfall widmete, wird Toneguzzi mit weiteren absurden Ansichten und Therapieempfehlungen zitiert. So helfe es Patienten im Endstadium  schwerster Krankheiten auch, wenn sie einen Pudding essen würden und zwar im Rahmen einer Therapie die sich an die Germanische Neue Medizin anlehnen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uccisa dal cancro, accuse allo psichiatra. Lo specialista avrebbe indotto in errore la vittima con la “Nuova medicina germanica&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Il Gazzettino di Padova&amp;quot; vom 7.6.2009, Seite 3 [http://www.dossierhamer.it/articoli/gdp07062009.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Schwester der Verstorbenen zeigte den Psychiater an, und gegen diesen wurde Anklage wegen Totschlag erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Psichiatra accusato di omicidio colposo per aver curato con “medicine alternative”.&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;il Messaggero Veneto&amp;quot; vom 25.1.2010, Seite 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dossierhamer.it/toneguzzi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2002 - 2009: fünf Todesfälle bei Metamedizin / GNM - Anwendung in Norwegen==&lt;br /&gt;
[[image:metamedizinopfer norwegen.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:elsemarit1.jpg|Elsemarit Fjeldheim|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:birkeland2.jpg|Tore Birkeland|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:vossgard.jpg|Agnete Vossgård|thumb]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind seit Jahren Aktivitäten bekannt geworden, [[Metamedizin|metamedizinische Behandlungsweisen]] bei Krebskranken einzusetzen. Norwegen ist auch das Land, in dem sich GNM-Erfinder Hamer zur Zeit (2009) aufhält (Sandefjord). Die Behandlungsideologie der Metamedizin orientiert sich nach eigenen Aussagen bekanntlich an der GNM. Wie das norwegische Fernsehen im April 2009 berichtete, wurden diese Aktivitäten insbesondere durch die Personen Bent Madsen und Dagfrid Kolås vorangetrieben. Auch ist bekannt geworden, dass der deutsche Metamediziner [[Anton Bader]] in Norwegen Vorträge gehalten hat. Nach den insgesamt acht Fernsehberichten des norwegischen Fernsehens (drei davon online zugänglich, fünf weitere im Pay&amp;amp;nbsp;TV) sollen mehrere Patienten mit Krebserkrankungen von Metamedizin-Therapeuten überzeugt worden sein, eine etablierte medizinische Therapie entweder nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. Die Folge waren mindestens fünf Krebs-Todesfälle, bei denen laut Angaben der Journalisten der Verdacht besteht, dass die Unterlassung einer validierten und effektiven Therapie Mit-Todesursache war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/helse/46aaring-doede-av-kreft-etter-behandlingsnekt-2691934.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tv2nyhetene.no/innenriks/-har-aldri-fraraadet-kreftmedisin-2697643.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der Metamedizin zuzuordnende Heilerfolge bei Krebs ist indes nichts bekannt. Die Norwegerin Elsemarit Fjeldheim starb im Jahr 2006 im Alter von 52&amp;amp;nbsp;Jahren an Brustkrebs. Bei ihr war ursprünglich die Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt worden und man hatte ihr eine gute Prognose bei rechtzeitiger Therapie gegeben. Frau Fjeldheim lehnte jedoch jegliche Behandlung der wissenschaftlichen Medizin ab, insbesondere eine Operation. Frau Fjeldheim schrieb während ihrer Krankheit ein ausführliches Tagebuch aus dem sich der Verlauf der Krankeit wie folgt zeigt: Sie lernte die GNM kennen und schlug ihrem behandelnden Arzt vor, sich von zwei Therapeuten in Norwegen behandeln zu lassen, die nach der Metamedizin vorgehen, die auf Prinzipien der GNM beruht, nämlich Bent Madsen und Dagfrid Kolas. Überraschenderweise war ihr Arzt damit einverstanden. Später wurde jedoch gegen diesen Arzt eine Ermittlung in diesem Zusammenhang geführt. Frau Fjeldheim wurde zunächst von den Therapeuten als ein lebendes Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit der GNM vorgestellt. Obwohl es ihr zunehmend schlechter ging, wurde ihr eingeredet, dass sie baldigst genesen würde. Etwa ein Jahr nach dem Beginn der GNM-Therapie starb sie jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitungsartikel in VG&amp;amp;nbsp;(Verdens Gang) am 25.&amp;amp;nbsp;und 26.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Alain Piat (Kanada)==&lt;br /&gt;
[[image:Alain_Piat.jpg|Alain Piat|thumb]]&lt;br /&gt;
Über den Tod ihres Vaters Alain, der an einem Prostatatumor starb, berichtete am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 eine junge Frau namens Marion Piat im Internet. Die Übersetzung ist etwas gekürzt, und an manchen Stellen umformuliert, damit es verständlicher wird:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/02/17/16949528.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=6076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La jeune Marion témoigne aprés la mort de son père&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles fing im Oktober 2007 damit an, dass mein Vater bei einem Berufsaufenthalt in Guatemala nicht mehr normal urinieren konnte. Er wurde notfallmäßig operiert, wobei der Urologe eine Veränderung an der Prostata feststellte. Die Gewebeprobe ergab ein Prostatakarzinom. Mein Vater hatte aber bereits eine Entscheidung getroffen: Er wollte sich nicht medizinisch überbehandeln lassen, wollte sich nicht amputieren lassen, wie er sich ausdrückte und er bezog sich dabei auf die konventionelle Medizin. Er hatte kurze Zeit zuvor einen Therapeuten der Neuen Medizin kennengelernt, und wandte sich nun diesem zu, um sich beraten zu lassen. &amp;quot;Man muss den Konflikt finden&amp;quot;, erklärte der Therapeut. Dann würde alles sich bessern. Und er wolle helfen, &amp;quot;den Konflikt&amp;quot; zu finden. Mein Vater begann dann, über das Telefon seinem Therapeuten alles Mögliche zu erzählen. Einem Mann, den er ansonsten wenig kannte. Der Therapeut kam bald zum Punkt, die Tochter - ich - der Typ mit dem sie jetzt zusammen ist [...] (gekürzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst blieb sein Gesundheitszustand in etwa gleich und er arbeitete bis zum Ende des Arbeitsvertrages im Juni 2008. Dann kamen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Hüften. Wir fuhren nach Frankreich zur Hochzeit seiner Schwester, aber es ging ihm zunehmend schlechter. Als wir zurückkehrten, schlief er viel, er hatte Schwierigkeiten mit den Schmerzen umzugehen. Ein Krankenhausbesuch wurde erwogen, um wenigstens zu wissen, was los ist. Er stimmte zu unter der Bedingung: Keine Medikamente, keine Chirurgie, rein gar nichts. Die Doktoren machen Untersuchungen und sprachen von Knochenmetastasen und Krebs. Von da an ging es ihm noch schlechter und er wurde unruhiger. Er konnte auch kaum noch aufstehen. Mama und ich, wir mussten ihm den ganzen Tag über helfen. Schließlich stand er gar nicht mehr auf, er konnte es nicht mehr. Er litt wie ein Märtyrer, aber dies wäre normal, meinte der (NM-)Therapeut. Der Schmerz sei Zeichen einer Heilung. Als Medikament hatte er nur Aspirin, wie man es für Kopfschmerzen nimmt, außerdem pflanzliche Mittel, die ihm der Therapeut verkaufte, sowie Öle, die auf die Zunge geträufelt werden. Im Oktober 2008 schrie er vor Schmerz, er weinte fast ohne Unterlass. Schließlich war es soweit, dass wir ihm rieten, ins Krankenhaus zu gehen. Überraschenderweise stimmte er zu. Es war wegen der Schmerzen schwer, ihn auf die Trage des Krankenwagens zu hieven. Im Krankenwagen erklärte er, dass er Schmerzen habe, weil er sich &amp;quot;in Heilung befinde&amp;quot;. Und er erklärte den Pflegern, was die Germanische Neue Medizin ist. Die im Krankenhaus angebotenen Medikamente wollte er nicht. Er wollte auch nicht therapiert werden, so dass die Ärzte ihn wieder nach Hause entließen. Der Zustand verschlechterte sich weiter, er konnte nicht mehr auf die Toilette, er machte nun in einen Topf, verlor aber auch unkontrolliert Urin. Er litt fürchterlich, aß wenig, beschimpfte uns laufend wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Mein so lieber Vater, der immer so lieb und gutmütig war, veränderte sich völlig. Er wollte sich schließlich von uns trennen, er wollte weg, um zu gesunden, da es mit uns zusammen nicht ginge. In Wirklichkeit waren dies jedoch die Worte des Therapeuten. Im Dezember 2008 stand er nicht mehr auf, rauchte und das in seinem Zimmer. Wir konnten nichts machen, wir hatten alles probiert. Jedes Mal, wenn Mama versuchte ihn zu überzeugen ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie angebrüllt. Es war schrecklich. Da Mama arbeiten musste und meine Schule erst gegen 13&amp;amp;nbsp;Uhr losging, war ich morgens bei Papa, der mich immer früh weckte, weil er Hilfe brauchte. Für Papa hätte ich alles gemacht. Eines Morgens brüllte er meinen Namen, er rief, &amp;quot;Marion hilf mir&amp;quot;. Ich sprang auf und er hatte derartige Schmerzen, dass er ganz weiß im Gesicht war. Die wenigen Muskeln, die ihm geblieben waren, völlig verkrampft. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Krankenwagen braucht, aber auch ich wurde zusammengebrüllt: &amp;quot;Glaubst Du, dass das der Moment ist, von eurer Hurenmedizin zu reden, ihr wollt mich wirklich aufregen, du und deine Mutter, ist es das, was ihr wollt? Ich habe Schmerzen, Schmerzen, aber ihr hört nicht auf, von eurer Scheißmedizin zu reden, ich werde gesund ohne sie, ihr werdet schon sehen ...&amp;quot; Dann bekam er eine Phlebitis (Venenentzündung), dagegen aß er Knoblauch. Dann bekam er ein Dekubitalgeschwür von 15&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dagegen sollte Spitzwegerich helfen. Gegen ein richtiges Loch am unteren Ende vom Rücken. Januar 2009 wollte er ausziehen, in ein Palliativzentrum gehen, weil er mit uns nicht gesund werden würde. Dabei haben Mama und ich uns jeden Tag um ihn gekümmert, ihm Eis gegen Kopfschmerzen gegeben, das er gegen seine Stirn drückte. Warum er Kopfschmerzen hatte, wusste keiner. Er ließ sich nicht untersuchen. Im Juli 2009 wurde er mit dem Krankenwagen in die Palliativeinrichtung abgeholt. Einen Monat lang wollte er dort nicht von uns besucht werden. Er wollte dort allein sein. Nach nur einem Tag rief uns eine Schwester von dort an und teilte uns mit, dass sein Zustand sich stark verschlechtert habe. Er bewege sich nicht, habe die Augen geöffnet, erkenne aber niemanden mehr, esse und spreche nicht. Ich ging hin, er musste mich erkannt haben, ich habe es gemerkt. Aber er hatte keine Kraft mehr, sein Körper war erschöpft von den Schmerzen. Am nächsten Tag war er immer noch nicht zu einer Reaktion fähig. Wir hatten den Bruder aus Quebec nach Montreal hergebeten, da wir von einem Ende seines Lebens ausgingen. Am Abend sagten wir ihm reihum immer wieder, dass wir ihn liebhaben, dass wir ihn nie vergessen werden. Und jeden von uns hat er angeguckt und angelächelt. Am nächsten Morgen um 6&amp;amp;nbsp;Uhr tat er seinen letzten Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://medecinedangereuse.unblog.fr Der Blog von Marion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen auf Französisch, mit Hinweisen zu den beiden GNM-Behandlern Louise-Marie Bédard und François Leduc: [http://lcn.canoe.ca/lcn/infos/faitsdivers/archives/2010/05/20100507-132641.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: Susanne Rehklau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:SK.jpg|Susanne Rehklau&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bayerischer Rundfunk, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SusanneRehklau.jpg|Susanne Rehklau|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Pilhar-I-Chip.jpg|RFID-Chip Verschwörung bei GNM-Anhänger Helmut Pilhar|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ErikaRehklau.jpg|&amp;quot;Nachwort&amp;quot; der Mutter auf der eigenen Webseite|450px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag 2009 starb die zwölfjährige Susanne Rehklau aus Altusried (Oberallgäu) an Krebs. Zum Todeszeitpunkt befand sich das zunehmend abgemagerte Kind zu Hause. Die Erkrankung begann im Juli 2009, es handelte sich um ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionepitheliom Chorion-Karzinom] des Ovars (Eierstock). Die Eltern des kranken Mädchens hatten nach einer anfänglichen Therapie jede weitere medizinisch wirksame Behandlung mit der Begründung abgelehnt, sie seien Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM). Den Eltern wurde vom Oberlandesgericht München das Sorgerecht entzogen (Bestätigung eines Urteils des Familiengerichts Kempten von Oktober 2009), da das &amp;#039;&amp;#039;Wohl des Kindes gefährdet&amp;#039;&amp;#039; sei und die Eltern &amp;#039;&amp;#039;telefonischen Diagnosen&amp;#039;&amp;#039; vertrauten. Die Betreuung wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in &amp;quot;Allgäuer Rundschau&amp;quot;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Tübingen. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte, so genannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen ([http://medias-klinikum.com Medias-Klinik Burghausen]). Nach der Therapie verweigerten die Eltern eine weiterführende Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort zum damaligen Zeitpunkt von einer Heilungschance von 70% bis 80% ausgingen. Die Eltern wollten ihr Kind lieber nach den Richtlinien der GNM behandeln lassen und eine [[Krebsdiät|Ernährungsumstellung]] ([[Öl-Eiweißkost]] nach [[Johanna Budwig]]) und eine [[Misteltherapie]] anwenden und lehnten eine Fortsetzung der Chemotherapie ab. Auf die GNM waren die Eltern über das Internet gestoßen. Mit Hamer nahmen sie telefonisch Kontakt auf. Nach dem Gerichtsbeschluss wurde Susanne Rehklau Anfang November am Universitätsklinikum Ulm untersucht. Der Zustand hatte sich erheblich verschlechtert. In seinem Gutachten schreibt der behandelnde Arzt Prof.&amp;amp;nbsp;Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Durch die erhebliche Therapieverzögerung ist es nun zu einer Erholung des Tumors und zu einem erneuten Wachstum gekommen.&amp;#039;&amp;#039; Es hatten sich Metastasen gebildet und die Überlebenschancen wurden nun nur noch auf 20% bis 30% geschätzt. Nach Angaben von Steinbach hätte Susanne &amp;#039;&amp;#039;bei durchgehender Chemotherapie mit großer Wahrscheinlichkeit gerettet werden können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Susanne Rehklau wird im Internet mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;Ich nehme im Moment keine Medizin [...] Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, war ich bei keinem Arzt, auch nicht bei Frau Dr.&amp;amp;nbsp;U. [...] Mich würde interessieren, ob die Germanische Neue Medizin stimmt, weil nach der werde ich gerade behandelt. Das ist eine Sache, die mich beschäftigt. [...] Ich habe zwei Mal mit Herrn Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert, meine Eltern haben schon oft mit Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer telefoniert. Wir haben dem Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer Bilder und Unterlagen gefaxt. Der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat zu mir etwas von einer Nierenzyste gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich einen Badeunfall gehabt habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat mich auch noch gefragt, ob ich in der letzten Zeit einmal auf den Bauch gefallen bin. Es war so, dass ich im Juni 2009 auf den Bauch gefallen bin. Herr Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat gesagt, dass sich durch den Badeunfall eine Zyste gebildet hat. Ich war einmal im März 2009 im Kristallbad. Nach Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sollte sich dann der Konflikt gelöst haben, weil ich mich nämlich wieder getraut habe, unter das Wasser zu tauchen, was ich mich früher nicht getraut habe. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meint, dass durch den Sturz auf den Bauch die Zyste aufgeplatzt sei. Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer hat dann auch noch gesagt, dass die Flüssigkeit aus der Zyste in den Bauch gelaufen ist [...] Ich möchte keine Chemo machen, weil der Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer sagt, es geht mit seiner Medizin anders [...] In der [http://www.gisunt.de/ Gisunt-Klinik] war ich nur einmal zur Kontrolle. Die Gisunt-Klinik hat gesagt, dass sie keine Hyperthermie macht, wenn die Klinik in Tübingen eine Chemotherapie macht. Deswegen konnten wir dort nicht behandelt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansichten der Mutter sei ihre Tochter nicht an Krebs gestorben: &amp;#039;&amp;#039;Es war ihr Auftrag. Es war der Weg, den sie gehen wollte. Und er ist nun zu Ende [...] Vielleicht würde ich den Tod nicht mehr so ausgrenzen [...] Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas besser oder anders hätte machen können. Ob Susanne mit Chemotherapie noch leben würde, daran denke ich nicht. Es war das Richtige. Es war ihr Weg, den sie gegangen ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-An-der-Kreuzung-des-Lebens-_arid,2050249_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eltern legten auch eine eigene Webseite im Internet an&amp;amp;nbsp;[http://www.f-rehklau.de]. Dort verlinken sie derzeit (Stand: Januar 2010) auf Webseiten der GNM, [[Karl Probst]], [[Electro Cancer Therapy|Elektro-Krebs-Therapie (ECT)]], [[Amygdalin]], [[Matthias Rath]], [[Johann Georg Schnitzer]] und den Verein [[Menschen gegen Krebs]] von [[Lothar Hirneise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September 2009 das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Bei einer späteren Untersuchung an der Uniklinik Ulm stellte sich heraus, dass das Kind Metastasen hatte, und die Heilungschancen wurden dann nur noch auf 20% bis 30% geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer schaltete sich aus seinem Asyl in Norwegen aus ein, gab Ferndiagnosen und fragwürdige Ratschläge per Telefon und fertigte unaufgeforderte &amp;quot;Gutachten&amp;quot;, die er an Beteiligte verschickte und mit seinen Verschwörungstheorien ergänzte. Eine baldige &amp;quot;Heilung&amp;quot; träte ein, verhieß Hamer aus Norwegen. Das Kind habe auch keine Metastasen, lediglich Zysten. &amp;#039;&amp;#039;Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hamer waren alle Konflikte gelöst, und an einer ungünstigen &amp;quot;Konfliktkonstellation&amp;quot; (laut GNM-Wortwahl) hätte Susanne Rehklau laut Hamer nicht sterben können. Das von Hamer gegebene Heilungsversprechen führte letztendlich zum Abbruch der Therapie und zum Tod des Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 2009 sprach Hamer in einem &amp;quot;Gutachten&amp;quot; von einem Tumor am rechten Ovar (Eierstock). Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Bei dem Kind Susanne hat man einen Tumor am Ovar festgestellt. Das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm begann mit einem Verlustkonflikt eines Elternteils durch Weggehen. [...] Von dort an wuchs im rechten Ovar ein Eierstocks-Karzinom oder Terato-Karzinom. Das bedeutet eine vom Stammhirn gesteuerte Keimzellvermehrung, die die archaische Art der Fortpflanzung beinhaltet.&amp;#039;&amp;#039; Hamer identifizierte auch einen zu seiner Ferndiagnose passenden so genannten [[Hamerscher Herd|Hamerschen Herd]]: &amp;#039;&amp;#039;Deshalb sehen wir bei einem Eierstockskarzinom, die ja beim schweren Verlustkonflikt die Art der zusätzlichen Fortpflanzung darstellt einen großen HH im (hier: rechten) Stammhirn (Pons) [...] Wäre das linke Ovar betroffen, dann hieße es: &amp;quot;ein gleiches Exemplar dieser Art auf den Weg schicken wollen&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In Hamers &amp;quot;Abschlußgutachen&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 (nach Susannes Tod) heißt es dann jedoch völlig widersprechend: &amp;#039;&amp;#039;Und obwohl das Ovarial-Ca links (nicht rechts, wie früher angenommen)&amp;#039;&amp;#039;. Hamers &amp;quot;Gutachten&amp;quot; und Vermutungen basierten also auf einem Irrtum, da das Ovarial-Karzinom in Wirklichkeit auf der linken Seite war. Hamer hatte also alle seine vorherigen Diagnosen von der falschen Annahme abgeleitet, der Tumor sei auf der rechten Seite. Die entsprechende &amp;quot;Konflikt&amp;quot;-Findung (das &amp;quot;Vater zurückhaben wollen&amp;quot;) und der angeblich zu seiner Diagnose passende Hamersche Herd passten in Wirklichkeit nicht zum Konstrukt der GNM.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5857&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Mädchen verstorben war, erklärte Hamer in Deutschen Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Politmagazin report MÜNCHEN (18.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 21:45, ARD)&amp;amp;nbsp;[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-germanische-medizin-ID1263811034754.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es lägen &amp;#039;&amp;#039;mysteriöse Umstände&amp;#039;&amp;#039; vor und Susanne sei im Krankenhaus heimlich ein so genannter Todeschip implantiert worden: &amp;#039;&amp;#039;Diese Chips werden eingesetzt und haben Giftkammern und sie können per Satellit ausgelöst werden.&amp;#039;&amp;#039; Das Mädchen sei demnach gezielt umgebracht (&amp;#039;&amp;#039;ausgeknipst&amp;#039;&amp;#039;) worden, weil ein angeblicher Erfolg der GNM vertuscht werden sollte. Als &amp;quot;Beweis&amp;quot; für eine angebliche Chipimplantation wird von seinem Anhänger Helmut Pilhar die Internetseite &amp;quot;i-chip.de&amp;quot; genannt. In kürzester Zeit lässt sich jedoch feststellen, dass es sich dabei um eine Fake-Seite der Künstlerin Birte Kleine-Benne handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Familie Rehklau durch die Rechtsanwältin Birgit Steinacker, die die Familie Rehklau beim familiengerichtlichen Verfahren vertrat. Eine Rolle spielte auch der kroatische Arzt und [[Hulda Clark]]-Anwender&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.drclark.net/de/therapists/professionals.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Sasha (Sascha) Tesic&amp;lt;ref&amp;gt;Praxis Tesic, Dragutina Domjanica&amp;amp;nbsp;32, 33405&amp;amp;nbsp;Pitomaca, Kroatien&amp;lt;/ref&amp;gt;, der das Kind am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 untersuchte, ein Gutachten im Sinn der GNM erstellte und keine Notwendigkeit einer &amp;quot;schulmedizinischen onkologischen Therapie&amp;quot; sah und vage Vermutungen über &amp;quot;Existenz-Konflike&amp;quot; sowie über angebliche Morphium-Anwendungen anstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Sascha Tesic: Ergänzend zum Gutachten von Dr.&amp;amp;nbsp;Hamer meine ich, dass kein Handlungsbedarf im Sinne einer schulmedizinisch onkologischen Therapie besteht, sehr wohl aber weiterhin schulmedizinische Kontrollen erforderlich sind, sowie Therapiebedarf nach den Kriterien der Germanischen Neuen Medizin bestehen insofern, als dass das Kind sofort in eine für sie (subjektiv) sichere Umgebung verschafft werden sollte und zwar aus folgenden medizinischen Gründen:&lt;br /&gt;
Das Kind lagert Wasser ein, was nach der Germanischen Neuen Medizin auf einen Existenz-Konflikt (Nierensammelrohre) schließen lässt, wahrscheinlich aufgrund einer Traumatisierung der bisher erfolgten schulmedizinischen sowie juristischen Vorgehensweise. Diese Situation ist für das Wohl des Kindes schnell zu lösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gegen Hamer als auch gegen die Mutter leitete die Staatsanwaltschaft Kempten inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht ein. Der Mutter drohen bis zu fünf Jahre Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Völkerling: &amp;#039;&amp;#039;Krebstod einer Zwölfjährigen - Für Vertrauen in Wunderheiler droht Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;. Welt online, 29.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.welt.de/vermischtes/article6973356/Fuer-Vertrauen-in-Wunderheiler-droht-Gefaengnis.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde bekannt, dass gegen Hamer wegen &amp;quot;versuchten Totschlags&amp;quot; ermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009: 4-jähriges Mädchen (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Ein an Diabetes (insulinpflichtiger Diabetes Typ I) erkranktes 4-jähriges Mädchen namens Sieghild (teilweise in der Presse und im Internet auch &amp;#039;&amp;#039;Sighild&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) aus Uelzen wollten die Eltern, die laut Medienberichten Anhänger der Germanischen Heilkunde von Ryke Geerd Hamer sind, von Insulin &amp;quot;entwöhnen&amp;quot;, indem sie ihm stattdessen [[Rohkost]] gaben. Das Kind starb im Dezember 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover an multiplem Organversagen als Folge von Überzuckerung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Tage vor dem Tod litt das Kleinkind, ein Arzt wurde nicht konsultiert. Erst nachdem das Kind Blut spuckte und ein Atemstillstand eingetreten war, wurde der Notarzt alarmiert. In den zwei Jahren nach der Diagnose wurden keine Kontrolluntersuchungen von einem Facharzt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern, die inzwischen in Altmärkische Wische (Sachsen-Anhalt) wohnen, wurden im Februar 2015 vom Landgericht Hannover wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-im-Insulin-Prozess-Hannover-zu-8-Monaten-auf-Bewaehrung-verurteilt Eltern im Insulin-Prozess schuldig gesprochen] Hannoversche Allgemeine, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Insulin-Prozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Eltern,prozess2496.html Insulin-Prozess: Bewährungsstrafe für Eltern] NDR 1 Niedersachsen, 11. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Medienberichten räumten die Eltern vor Gericht nur ein, sich über die GNM informiert zu haben, eine Nähe zur &amp;quot;NS-Ideologie oder völkischem Gedankengut&amp;quot; bestreiten beide jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kindeseltern entstammen Familien, die fest in rechtsextreme Strukturen eingebunden sind: Die österreichische Familie von Baldur B. übersiedelte nach Sachsen in ein Schloss, das rasch zum Szenetreffpunkt wurde; Baldur B. war Mitglied der 1994 verbotenen Wiking-Jugend, später in der 2009 verbotenen &amp;quot;Heimattreuen Deutschen Jugend&amp;quot; (HDJ) und hatte Kontakte zum &amp;quot;Sturmvogel&amp;quot;. Die Mutter Antje B. wuchs in einer Familie auf, die der &amp;quot;[[Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung|Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft]]&amp;quot; angehört, in der sie selbst bis zur Eheschließung aktiv war; ihr Vater soll zum Vorstand der Organisation gehören. Ihr verstorbenes Kind ließen die Eltern auf einem Friedhof des &amp;quot;[[Bund für Gotterkenntnis]] - Ludendorffer&amp;quot; beisetzen. Die Eltern leben inzwischen mit ihren derzeit fünf Kindern in einem [[Neo-Artamanen|rechtsextremen Siedlungsprojekt]] in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/vierjaehrige-stirbt-eltern-reduzierten-insulin-4720329.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ärztin sagte ferner aus, die Eltern hätten bereits 2007 Routineuntersuchungen sowie Insulingabe abgelehnt, weshalb sie das Jugendamt informiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tochter-stirbt-an-Insulinmangel-Eltern-weisen-Schuld-vor-Gericht-von-sich&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der Hannoverschen Allgemeinen seien die Eltern gegen eine medikamentöse Behandlung ihrer Tochter gewesen, weil ihrer Ansicht nach ein Leben nicht lebenswert sei, wenn sich der Mensch nicht eigenständig von einer Krankheit wie Diabetes erholen könne. Dies gehe aus einem Brief der Mutter hervor, den ein Bruder des Kindesvaters gefunden habe. Demnach wollten die Eltern den Gesundheitszustand ihrer zuckerkranken Tochter dadurch verbessern, indem sie mit ihr schwimmen gingen. Die Tochter habe schwache Abwehrkräfte wegen eines sogenannten Hamerschen &amp;quot;Wasserkonflikts&amp;quot; gehabt, dem die Eltern durch regelmäßiges Schwimmen entgegenwirken wollten. Laut Bruder der Angeklagten sei diese regelmäßig zu Treffen von GNM-Anhängern gegangen, und sie sei &amp;quot;eine fast sektenmäßige Anhängerin der Theorien Hamers&amp;quot; gewesen. Das Kind wurde offenbar in den zwei Jahren zwischen Diagnosestellung und Tod keinem Arzt mehr vorgestellt; alle Kinder der Familie sollen ferner nicht geimpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.publikative.org/2015/02/12/tod-eines-siedlerkindes/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009/2010/2015: Familie Seebald (Österreich)==&lt;br /&gt;
Die Familie Seebald hat fünf Kinder. Die Eltern sind beide HIV positiv, verweigern aber eine Therapie. Beide sind AIDS-Leugner, Anhänger der GNM und Impfgegner. Entgegen ärztlichen Auflagen wurde ihre Tochter Muriel zu [[Hausgeburt|Hause geboren]] und trotz HIV-Infektion der Mutter und des damit verbundenen Infektionsrisikos voll gestillt. Auch die die Geburt betreuende Hebamme wurde nicht über die HIV-Infektion der Mutter aufgeklärt. Das Mädchen wurde von der Mutter angesteckt und letztes Jahr mit der Diagnose AIDS gegen den Willen der Eltern an der Kinderklinik Uni Graz behandelt. Impfungen wurden den Kindern zusätzlich verweigert. Mittlerweile sind alle Kinder bei Pflegeeltern untergebracht. Muriel erhält eine antiretrovirale Behandlung. Die Eltern versuchten gegen die Entscheidung der Behörden anzugehen. Dabei erhielten sie Unterstützung von [[Helmut Pilhar]] und [[Ryke Geerd Hamer]], die verschiedene Schreiben an die Behörden verfassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Mutter wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Dauerfolge, vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen mit übertragbaren Krankheiten sowie Verleumdung eingeleitet. Die Verhandlung begann am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1271378386227/Gericht-Mutter-von-HIV-infiziertem-Kind-in-Graz-angeklagt&amp;lt;/ref&amp;gt; Die HIV-infizierte Mutter wurde am 6. Juli 2010 vom Grazer Straflandesgericht wegen Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (Österreich: &amp;quot;bedingte Haft&amp;quot;) verurteilt, sie legte Berufung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/579159/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil wurde im März 2012 durch das Oberlandesgericht Graz wieder aufgehoben. Das neue Urteil lautete 14 Monate bedingte Haft wegen schwerer Körperverletzung, Verbreitung einer übertragbaren Krankheit und Verleumdung. Das Kind muss mit schweren Dauerschäden leben, die möglicherweise mit einer adäquaten Behandlung vermeidbar gewesen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2523297/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Prozess über mehrere Instanzen hinzog, wurde Barbara Seebald am 5. Juli 2013 freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://steiermark.orf.at/news/stories/2591750/&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Juli 2013 brachte sie eine weitere Tochter zur Welt, diesmal im Krankenhaus und per Kaiserschnitt. Über das Sorgerecht für dieses Kind wird noch entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wearechangeaustria.wordpress.com/2013/07/21/jugendamt-unrecht-im-namen-des-volkes/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater der ersten vier Kinder verstarb bereits am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010. Zur Todesursache ist noch nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.seebald.at/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter verstarb in der Nacht vom 15. auf den 16.  Juni 2015, im Rahmen einer Epikrise, welche von ihrer Gefolgschaft als &amp;quot;Mitte der Regenerationsphase&amp;quot; interpretiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/pages/Schlu%C3%9F-mit-der-hexenjagd-Muriel-WILL-ZU-IHRER-MAMA/460444554072674?fref=ts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010: Maraike Foldt (Deutschland)==&lt;br /&gt;
Maraike Foldt (geb. am 3. März 1998) aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Maraike hatte offenbar ein Ewing-Sarkom im linken Oberschenkel, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, reisten die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://transgallaxys.com/~aktenschrank/gestorben_durch_Ryke_Geerd_Hamer_und_seine_Mordshelfer/Anlage_2.indd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Sorgerechtsverfahren vor dem Amtsgericht Bad Segeberg (Az.: 13 bS 374/10) wurde im Sinne der Eltern entschieden. Die Mutter brach jedoch die &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bei Hamer ab und verließ bereits Ende September gegen den ausdrücklichen Rat Hamers Norwegen. Maraike wurde 2013 im Alter von 15 Jahren konfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://issuu.com/nordexpress/docs/newe2013-03-20 Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu: http://blog.psiram.com/2010/09/hamers-neues-opfer-maraike-12-jahre/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011: Krebstod des spanischen GNM-Arztes Fermin Moriano und weitere Opfer==&lt;br /&gt;
[[image:Fermin_Moriano.jpg|Fermin Moriano|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 starb der spanische Arzt Fermin Moriano (Fermín Moriano Marcos) im Alter von 54 Jahren an Lungenkrebs. Moriano war als Arzt gleichzeitig Anhänger, Verbreiter und Anwender der Germanischen Neuen Medizin. Moriano führte die Privatklinik &amp;quot;Virgen de la Salud&amp;quot; in Malaga, besaß eine Praxis in Madrid und hielt in Spanien und südamerikanischen Ländern GNM-Promotionvorträge. Der GNM-&amp;quot;Experte&amp;quot; Moriano arbeitete in Malaga zwei Jahre mit Hamer zusammen und soll sich mit Hamer (der damals keine Approbation mehr besaß und auch keine Zulassung zur Ausübung der Heilkunde in Spanien hatte) die Behandlungspraxis geteilt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sobremoriano.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten zufolge sollen mindestens zwei seiner Patienten ebenfalls an Krebs gestorben sein, weil er ihnen eine effektive Therapie ausredete. Genannt werden die 18jährige María José H. und die 40jährige María del Carmen Expósito. María José wurde in Malaga auch von einer deutschen Therapeutin mit Namen Ilsen behandelt, die ihr von Schmerzmitteln und medizinisch zu nennenden Therapien strikt abriet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://elpais.com/diario/1995/09/13/sociedad/810943222_850215.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Berichten der spanischen Tageszeitung El Pais beschied er zynischer Weise eine Patientin mit Brustkrebs und starken Schmerzen, dass eine Zunahme der Tumorschmerzen ein Zeichen der Heilung sei und überzeugte die Patientin Concepción C., eine konventionelle Therapie in einem Krankenhaus abzubrechen. Moriano arbeitete mit dem kolumbianischen Arzt Jorge Ivan Carvajal Posada zusammen, dem Erfinder einer &amp;quot;Medicina Integral&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet kursiert ein Vortrag&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aamepsi.com.ar/index.cgi?wid_seccion=5&amp;amp;wid_item=37&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem Moriano fälschlich behauptet, dass Rauchen keinen Krebs verursacht und er deshalb nicht aufgegeben habe zu rauchen. Tatsächlich verstarb Moriano an einer typischen Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen ist. Die Diagnose des Lungenkrebs überlebte Moriano nicht einmal ein Jahr, weniger als bei effektiver Therapie zu erwarten ist. Er starb nach mindestens einer Woche der qualvollen Agonie in seinem Haus. Dies wird aus Angaben einer spanischen GNM-Unterstützerseite ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nuevamedicinagermanica.wordpress.com/2011/12/25/muerte-fermin-moriano/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort wird der vorzeitige Tod und sein Leiden angesprochen. In der spanischen GNM-Szene wird sein Tod aber auch romantisiert: so sei er friedlich gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dsalud.com/index.php?pagina=articulo&amp;amp;c=1677&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch auf dieser Unterstützerseite kommen Zweifel und Fragen auf, weshalb ein erfahrerer GNM-Kenner derart stark leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013: Unbekannte Frau (Deutschland)==&lt;br /&gt;
[[image:Hamerbrief100513.jpg|Offener Brief der Freundin eines Hamer-Opfers|300 px|thumb]]&lt;br /&gt;
Aus einem offenen Brief der Freundin eines GNM-Opfers an Hamer vom 10. Mai 2013 (siehe Bild rechts) geht der Todesfall einer 72-Jährigen Frau hervor, die seit 25 Jahren Anhängerin der GNM gewesen sein soll. 2009 erkrankte sie an Krebs und ließ sich von einem Arzt sowie von einem Heilpraktiker und einer anderen Person mit der GNM behandeln. Der Arzt überzeugte sie, trotz starker Schmerzen keine Schmerzmedikamente zu nehmen. Erst gegen Ende der Krankheit nahm sie Schmerztabletten. Zweieinhalb Monate vor ihrem Tod ging die stark abgemagerte Frau in ein Hospiz, wo sie Morphium bekam. Sie starb im Jahr 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritische Forumseinträge bei ALBA==&lt;br /&gt;
2007 tauchte ein Beitrag in einem nicht öffentlich einsehbaren, internen Forum von italienischen Hamer-Anhängern auf, der von einem angehenden Onkologen aus Rimini mit Namen E. T. (Name und Anschrift sind bekannt) geschrieben war. In diesem Beitrag zeigte sich der Onkologe nach anfänglicher Neugierde und Interesse für die GNM skeptisch, da ihm bekannt sei, dass bei nicht öffentlich bekannt gemachten GNM-Therapieversuchen an acht Krebskranken kein einziger überlebt habe. Einzelheiten wisse ein Dr. Trupiano des &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039; des Vereins [[ALBA]], fügte er hinzu. Nachdem dieser Beitrag in anderen Foren und in einem Zeitungsartikel öffentlich eingestellt wurde, verschwanden über Nacht viele Beiträge im für Nichtmitglieder nicht einsehbaren Forum des GNM-Vereins ALBA. Im Juni 2007 wurde das Forum endgültig geschlossen und dies damit begründet, dass &amp;#039;&amp;#039;Außenstehende&amp;#039;&amp;#039; die Kontrolle über das Forum übernommen hätten. Einen Bericht über die Therapieversuche gibt es von Seiten des Vereins ALBA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über weitere Todesfälle==&lt;br /&gt;
*[http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1013476/Monika_von_Gunten_40_Tod_der_Zwillingsschwester Schweiz 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wenn da wirklich 100 bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren, das wäre gar nix.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Ryke Geerd Hamer im Interview BR (ARD) 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Opfer der Germanischen Neuen Medizin|it=Vittime della Nuova Medicina|en=Hamer-Focus|en=Victims of New Medicine|fr=Victimes de la Médecine Nouvelle Germanique}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
* http://www.transgallaxys.com/~italix/articoli/ Sammlung von Zeitungsartikeln über italienische Opfer (auf italienisch)&lt;br /&gt;
* http://www.healthwatcher.net/Quackerywatch/New-Medicine/index.html&lt;br /&gt;
* Sendung &amp;quot;Kontraste&amp;quot; des rbb vom 10.&amp;amp;nbsp;November 2005 und 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Artikel in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/fr/index.php?title=Victimes_de_la_Nouvelle_M%C3%A9decine_Germanique Cet article en langue française]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:GNM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Friedrich_Graf&amp;diff=123949</id>
		<title>Friedrich Graf</title>
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		<updated>2015-01-29T13:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:FriedrichGraf.jpg|Friedrich Graf&amp;lt;ref&amp;gt;www.narayana-verlag.de/kinderkongress_2010.php&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Graf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1949) ist ein deutscher Arzt, radikaler [[Impfgegner]] und [[Homöopathie|Homöopath]] mit eigener Praxis mit Schwerpunkt Homöopathie in Plön (Schleswig-Holstein). Graf ist der Meinung, dass Impfungen &amp;quot;immer&amp;quot; krank&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/impfen.html&amp;lt;/ref&amp;gt; machen und für eine Vielzahl von chronischen Krankheiten verantwortlich seien. Graf beendete 1978 sein Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. 1984 wurde er mit einer Abhandlung zur Angina pectoris promoviert (Angina pectoris und ST-Senkung in Relation zur Koronarangiographie bei Patienten nach aorto-koronarer Bypass-Operation). Eine Facharztprüfung hat Graf nicht abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf impft angeblich seit ca. zehn Jahren nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;www.laschkolnig.com/impfungen_aus_ganzheitlicher_sicht/2_autoritaet/impfschaeden&amp;lt;/ref&amp;gt; Infektionskrankheiten sind seiner Ansicht nach harmlos und sogar nützlich für die Entwicklung des Immunsystems und er behauptet, Masern schützten sogar vor Krebs. Demzufolge wendet er sich besonders vehement gegen die Masernimpfung, die seiner Ansicht nach &amp;quot;unnatürlich, schädlich&amp;quot; ist und &amp;quot;beteiligt an vielen modernen Krankheiten (Allergien, Autoimmunkrankheiten, Krebs)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/masern.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Krankheiten, die nach Grafs Meinung durch Impfungen hervorgerufen werden, nennt er  z.B. Infekthäufungen, chronische Schleimhautanschwellungen in Nase, Ohr, Nasennebenhöhlen, Bronchien und Darm, bisweilen auch in den Harnwegen, Häufung von Ohrenentzündungen mit Folgen von Schwerhörigkeit, entzündliche Anschwellungen von Lymphknoten - &amp;quot;Polypen&amp;quot; im Rachenraum und als Mandelschwellungen aber auch Schlafstörungen, nervöse Störungen mit Auswirkungen auf die Schleimhäute, Haut (Neurodermitis), Atmung (Asthma, spastische Bronchitis) und Darm (Colitis), Nerven- Muskelkoordinationsstörungen mit Entwicklungsverzögerungen im Laufen, Sprechen und in der Kontrolle von Stuhl und Urin, Fieberkrämpfe, Epilepsie, Enzephalitis, geistige Leistungsstörungen, emotionale Abnormitäten, ADHS, z.T. plötzlicher Kindstod, alle Arten von Allergien, ungeklärter, aber vermuteter Beitrag zur Krebsentstehung, ungeklärter Anteil an chronischen Nervenkrankheiten (z.B. Multiple Sklerose, Masern, Amyotrophe Lateralsklerose, Polio) und z.T. Sterilität, Fehl- und Frühgeburten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zum Impfen sieht Graf das Nichtimpfen. Als Begründung nennt er nicht nur angebliche Impfschäden, sondern auch verschwörungstheoretisch vorgebrachte, angebliche Interessen der Pharmaindustrie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;altimpf&amp;quot;&amp;gt;www.sprangsrade.de/alternativen_zum_impfen.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei scheut er sich nicht, Eltern massiv zu verunsichern durch Aussagen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Durchgestandene Masern reduzieren nachweislich das Risiko Krebs! Rein statistisch könnte man heute die Frage formulieren: Krebs oder Masern? Wollen Sie lieber das Krebsrisiko durch Impfung erhöhen oder das Masernkomplikationsrisiko nach Impfverzicht für ihr Kind eingehen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Auch Wöchnerinnen und Stillende können sehr gut und hoch fiebern&amp;#039;&amp;#039; (Anm.&amp;amp;nbsp;d. Autors: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kindbettfieber Kindbettfieber]). &amp;#039;&amp;#039;Akutes Fieber ist nicht die Krankheit, sondern die Fähigkeit, Krankheit zu bewältigen und langfristig gewinnbringend zu nutzen. Nur: Allergiker und Krebskranke können nicht mehr richtig fiebern. Erlauben Sie sich also noch die saisonalen Grippen, um diese Fähigkeit wieder zu erlernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Krankheiten wie Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, FSME, Rotavirusinfektion, Grippe, Hepatitis&amp;amp;nbsp;A und&amp;amp;nbsp;B sind in ihrem Verlauf generell abhängig von der Immunlage, überwiegend harmlos und werden nur wegen den seltenen unzumutbaren Komplikationen beimpft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;altimpf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf ist Autor zahlreicher Bücher, in denen auf radikale und polemische Art unwissenschaftliche Anti-Impf-Propaganda verbreitet wird. So heißt es im Klappentext seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Impfen - die Entscheidung&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Impfen macht krank! Das ist auch beabsichtigt. Unklar und umstritten ist nur, wie sehr. Bis heute sind keine Studien von Ungeimpften gegen Geimpfte veranlasst worden, die viele unheilvolle Diskussionen beenden könnten. Man will es wohl nicht wissen. Das ganze Impfprogramm könnte zusammenbrechen. Da keiner richtig weiß, was nach der Spritze geschieht und nur Statistik zur Aussage gebracht wird, bleiben wichtige Fragen ungeklärt. Dass dann noch die Augen und Ohren verschlossen werden, wenn Betroffene Impffolgen einklagen, wenn Impfausweise bei Erkrankungen nicht angeschaut und bei anderen Untersuchungen nicht einbezogen werden, dann gute Nacht, moderne „Wissenschaft“. Dann können nur noch Propaganda, Werbung und Angstkampagnen helfen, die Umsätze zu steigern. So etwas funktioniert heute auf Kosten der Volksgesundheit! Impfungen sind Körperverletzungen, über die jeder für sich selbst und für seine Kinder mit entscheiden muss. Injektionen können nicht rückgängig gemacht werden. Was anschließend passiert, ist wenig beinflussbar. Hier sind frühzeitige Abwägungen gefragt, die nicht allein der Aufklärung durch die Herstellerfirmen überlassen werden können. Dabei haben wir heute ganz andere Nöte als die Impfkrankheiten. Bei Allergien, bei Rheuma und bei Krebs nützen die Impfungen nicht, sondern schaden und sind vermutlich hier in wesentlicher Mitverantwortung. Entscheiden müssen Sie selbst, wie Sie sich und Ihre Kinder heute gesund erhalten wollen. Die vorliegenden Ausführungen sollen Ihnen helfen, zu warten und zu schauen, wie anders und vorteilhaft die Entwicklung ohne Impfungen ist. Das bedarf eines gewissen Widerstandes, der aber stets und bei jeder Krankheiten notwendig ist. Man kann nicht früh genug anfangen, das zu trainieren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Bücher wurden im [[Sprangsrade Verlag]] veröffentlicht, dessen Geschäftsführerin Grafs Ehefrau Fenna ist. Daneben bietet Graf Seminare für Hebammen an, die er mit seinem Impfgegnertum indoktriniert.&amp;lt;ref&amp;gt;www.sprangsrade.de/seminare.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.barbaraklinik.de/fileadmin/bilder/st_barbara/PDF/Hammer%20Hebammentage%202010.pdf, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Graf heiratete die Niederländerin Fenna, welche sich in der [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Waldorfschule|Waldorfbewegung]] engagierte. Mir ihr hat er drei Kinder. &amp;lt;ref&amp;gt;www.grafgarten.de/impressum.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines seiner Kinder ist Facharzt für Innere Medizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uksh.de/innere1-kiel/Mitarbeiter/Fach%C3%A4rzte.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.fgissler-fachbuch.com/shop/media/leseproben/impfent.pdf?XTCsid=76d35d2cedee8a52222e03c8c9d7d3b3&lt;br /&gt;
*Graf über die Schweinegrippe H1N1: www.sprangsrade.de/Schweinegrippe_Impfkritik.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Graf, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Tolzin&amp;diff=119722</id>
		<title>Hans Tolzin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Tolzin&amp;diff=119722"/>
		<updated>2014-10-25T18:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: Informationen zur Facebook.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hans_Tolzin_AZK.jpg|Hans Tolzin bei der [[Anti Zensur Konferenz]] des Sektenführers [[Ivo Sasek]] (Bild: antikorruption.ch&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: antikorruption.ch/sammelstrafanzeige/schweinegrippeterror/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;)|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;amp;nbsp;U.&amp;amp;nbsp;P. Tolzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 31.&amp;amp;nbsp;August 1958) ist ein gelernter Milchwirt aus Schwäbisch Hall, der durch Stimmungsmache gegen etablierte medizinische Erkenntnisse und Standards auf sich aufmerksam macht. Er bezeichnet sich als Journalist, tritt als genereller [[Impfkritik|Impfgegner]], [[HIV/AIDS-Leugnung|AIDS-Leugner]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E523C89F60C644E8D9CCDD816A83CDBEE~ATpl~Ecommon~Scontent.html Peter-Philipp Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Aids-Leugner - Kreuzzug gegen die Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039;. FAZ.net, 16. März 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ritalin]]gegner auf und befürwortet die [[Germanische Neue Medizin]] (GNM) von [[Ryke Geerd Hamer]],&amp;lt;ref&amp;gt;Tolzin war u.a.Moderator in einem inzwischen gelöschten Internetforum zur GNM, siehe http://web.archive.org/web/20041205031310/http://f24.parsimony.net/forum60117/index.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seiner Ansicht nach soll Homosexualität &amp;quot;heilbar&amp;quot; sein &amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20020604074537/http://www.kein-schicksal.de/ Belege von seiner Homepage wurden inzwischen gelöscht und sind auch für Wayback-Suchmaschinen gesperrt&amp;lt;/ref&amp;gt; und Poliomyelitis (Kinderlähmung)  wahrscheinlich durch das Pestizid DDT verursacht werden. Von einer medizinischen Qualifikation ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolzin verbreitet seine Ansichten über mehrere Internetseiten und seit Dezember 2012 auch über Facebook unter dem Motto &amp;quot;Deutschland verbrennt den Impfpass&amp;quot;. [[Angelika Müller]] als auch [[Rolf Kron]] waren dort als Administratoren bis Oktober 2014 tätig. Nach internen Zerwürfnissen ging die von Frau Müller registrierte Internet-Domain offline und Müller als auch Kron betreiben nun ihre eigenen Impfkritik-Desinformationsportale auf Facebook.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichten über Krankheitserreger==&lt;br /&gt;
Hans Tolzin bestreitet generell die Existenz von Infektionserregern. Bakterien stellen seiner Auffassung nach einen Teil der natürlichen „Fauna&amp;quot; des Blutes dar und Viren einen Bestandteil des natürlichen Erbgutes, womit sie [https://de.wikipedia.org/wiki/Endogen endogenen] Ursprungs seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag von Hans Tolzin zur Schweinegrippe-&amp;quot;Massenimpfung&amp;quot; http://www.youtube.com/watch?v=AAvAPbdkkBU&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zahlreichen Bakterienzellen im menschlichen Körper befinden sich vor allem im Magen-Darm-Trakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorion Sagan, Lynn Margulis: Garden of Microbial Delights: A Practical Guide to the Subvisible World. Kendall/Hunt Publishing Company, Dubuque, Iowa 1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Endogene Viren (z.B. Transposons), welche einen Großteil des menschlichen Erbguts ausmachen, existieren, sie werden aber im Gegenteil als Überreste von [https://de.wikipedia.org/wiki/Exogen exogenen] Viren angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz oder krankmachende Wirkung des HI-Virus oder Polio-Virus wird von Tolzin bezweifelt. Er ignoriert die Tatsache, dass beispielsweise eine Infektion durch das Tollwut-Virus fast immer tödlich verläuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciam.com/article.cfm?id=jeanna-giese-rabies-survivor&amp;amp;sc=WR_20081014  Jordan Lite: „Medical Mystery: Only One Person Has Survived Rabies without Vaccine--But How?“ Scientific American, 10.08.2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Existenz des Influenza-Virus A/H1N1 streitet er ab. A/H1N1 verursachte die [http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe Spanischen Grippe], welche von 1918 bis 1920 zwischen 25 und 50&amp;amp;nbsp;Millionen Menschen tötete.&amp;lt;ref&amp;gt;Johnson, Niall P. A. S. / Mueller, Juergen D. „Updating the Accounts: Global Mortality of the 1918-1920 „Spanish“ Influenza Pandemic“, Bulletin of the History of Medicine Volume 76, Number 1, Spring 2002, S. 105–115&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu verfasste er ein Flugblatt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/Tolzin/20051112-spanische-grippe.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/infoblatt/20051112-spanische-grippe.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;, wonach die Krankheit und die Todesfälle durch die Impfprogramme der damaligen Zeit (etwa gegen Pocken und Typhus) hervorgerufen worden seien. Das Influenza-Virus war damals aber noch nicht bekannt; dessen Isolation gelang erst 1933 durch Andrewes, Smith und Laidlaw vom National Institute for Medical Research.&amp;lt;ref&amp;gt; Wilson Smith, C. H. Andrewes und P. P. Laidlaw: A Virus Obtained From Influenza Patients. In: The Lancet. Bd. 222, 1933, S. 66-68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grippeimpfung wurde 1945 eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Plotkin, S. et al: Vaccines 5ed (2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_vaccines&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der spanischen Grippe gab es lediglich symptomatische Therapien, wie die Bluttransfusion von ehemals an der Spanischen Grippe Erkrankter als eine Art der [http://de.wikipedia.org/wiki/Immunisierung#Passive_Immunisierung passiven Immunisierung] (Übertragung von im Spenderblut enthaltenen Antikörpern).&amp;lt;ref&amp;gt;http://darwin.nap.edu/books/0309095042/html/62.html The Threat of Pandemic Influenza: Are We Ready? Workshop Summary (2005) (free online book)] S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Influenza_vaccine#Influenza&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl unwissenschaftlicher Behauptungen wurden von ihm in einer siebenteiligen &amp;quot;Polio-Serie&amp;quot; zusammengefasst, wonach die Ursache der Kinderlähmung (Poliomyelitis) nicht bei einem Virus liegen könne. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/Tolzin/polio.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/flugblatt/polio.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/16.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/15.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/17.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/18.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/19.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/20.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/22.htm#01&amp;lt;/ref&amp;gt; Zitat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Für die Schuld des angeblichen Poliovirus an der Entstehung einer als Poliomyelitis beschriebenen Krankheit gibt es bis heute keinerlei Beweise. Die in diesem Artikel angeführten Fakten deuten darauf hin, dass die angeblichen Erfolge der Impfaktionen auf statistische Manipulationen zurückzuführen sind. Die weit verbreitete Angst vor einer Ansteckung ist somit unbegründet.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/22.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer seiner Webseiten präsentiert er unkommentiert einen Text von [[Karl Probst]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Infektionskrankheiten durch Keime: ein modernes Märchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tolzin.de/infektionen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===EHEC===&lt;br /&gt;
[[image:Tolzin_EHEC.jpg|thumb|Ausschnitt aus einer Broschüre von Hans Tolzin zur EHEC-Epidemie im Jahr 2011&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Tolzin: pdf-Broschüre Sonderdruck &amp;#039;&amp;#039;EHEC - Die wahren Hintergründe einer erfundenen Seuche&amp;#039;&amp;#039;. Tolzin Verlag, 7.Juni&amp;amp;nbsp;2011&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/HUS-Epidemie_2011 EHEC-Fällen (Enterohämorrhagische Escherichia coli) im Mai/Juni 2011] äußerte er sich ebenfalls. Entgegen der Tatsache, dass einige Stämme pathogen sind, seien alle Formen von Coli-Bakterien nützliche Symbionten im Darm. Krankheiten entstünden erst, wenn das &amp;quot;Gleichgewicht im Darm&amp;quot; gestört sei. Die Ursachen für die Erkrankungen durch EHEC seien demnach falsche Ernährung, Umweltgifte und Nebenwirkungen von Medikamenten, insbesondere von Antibiotika. Die medizinische Diagnose von EHEC sei willkürlich, der Einsatz &amp;quot;hochdosierter Vitamine&amp;quot; und [[Homöopathie]] bei einer EHEC-Erkrankung hingegen hilfreich. Eine [[Verschwörungstheorie]] über angebliche Nutznießer dieser Erkrankung wird zusätzlich aufgebaut: Ärzte würden damit ihre Karriere fördern, Labors, Entwickler und Anbieter der Tests sowie die Pharmaindustrie ihre Profite dadurch steigern. Mikrobiologen wird ein &amp;quot;Tunnelblick&amp;quot;, &amp;quot;marxismusähnliche Ideologie&amp;quot; und biochemisches Unwissen unsterstellt. Am Ende seiner Ausführungen resümiert Hans Tolzin: &amp;quot;Esst mehr rohes Gemüse!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfkritik.de/ehec&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ebola===&lt;br /&gt;
Auch zur 2014 grassierenden Ebola-Epidemie in Westafrika äußerte sich Hans Tolzin öffentlich und [[Verschwörungstheorien zur Ebola-Epidemie 2014‎|bezweifelte die obligat notwendige Anwesenheit des Ebola-Virus bei der Entstehung der zumeist tödlich verlaufenden Infektionskrankheit des Ebolafiebers]] (Zitate):&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die wahren Krankheitsursachen, die je nach Einzelfall sehr unterschiedlich ausfallen können, werden ignoriert, d. h. der Patient bleibt auf der Strecke. Die eher unspezifischen Symptome einer Erkrankung mit dem neuen Ebola-Etikett treten häufig im Zusammenhang mit Medikamenten- und Pestizidvergiftung auf.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das Alarmgeschrei der sogenannten Experten (ich benutze das Wort „sogenannt“ bewusst, denn ein Mediziner, der die individuellen Umstände einer Erkrankung ignoriert, ist alles Mögliche, aber sicherlich kein „Experte“) führt dazu, dass weltweit Millionen, wenn nicht gar Milliarden in die Entwicklung von Medikamenten und Impfprogrammen fließen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impfen==&lt;br /&gt;
Hans Tolzins Hauptanliegen ist das Impfen. Er vertritt die Ansicht, dass Impfen nutzlos und schädlich sei. In seiner Argumentation folgt er dabei in großen Teilen [[Gerhard Buchwald]]. Die Impfstoffe sollen durch angeblich gefährliche Zusatzstoffe wie den Konservierungsstoff [[Thiomersal]] und das Adjuvans [[Squalen]] für einige Krankheiten (Impfschäden) verantwortlich sein. Diese Erkenntnis werde von der Pharmaindustrie unterdrückt, weil sie mit dem Impfen Milliarden verdiene. Ferner lehnt er die Infektionshypothese von Robert Koch ab und bewegt sich damit auf dem Niveau einer Medizin, die vor 100&amp;amp;nbsp;Jahren bereits überholt war. Beispielsweise meinte er:&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/masern/index.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wie dem auch sei: Es gibt im Zusammenhang mit Masern viele Ungereimtheiten und offene Fragen: Wo kommt das Virus so plötzlich her? Warum stecken sich immer nur Einzelne an, der Großteil der empfänglichen Personen aber nicht? Warum funktionieren, wie Eltern berichten, die offiziell immer wieder angeprangerten &amp;quot;Masernpartys&amp;quot; in Wahrheit gar nicht? Welche Faktoren machen einen Menschen überhaupt empfänglich?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die immer wieder aufflackernden lokalen Ausbrüche unter Ungeimpften zeigen, sind Masern aber hochansteckend.&amp;lt;ref&amp;gt;Etwa im März 2010 im Waldorf-Umfeld im Raum Essen mit 71 Erkrankten ([http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/23/Art__01.html RKI, Epidemiologisches Bulletin 23/2010]), im Januar 2010 im Berliner Waldorf-Umfeld mit 62 Erkrankten ([http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/rex5YcoTSgTU/PDF/22kZfqpsHmXPro.pdf&amp;amp;pli=1 Epidemiologisches Bulletin 16/2010]), 180 Fälle im Kreis Verden um die Jahreswende 2001/2002 ([http://www.nlga.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=6648&amp;amp;article_id=19356&amp;amp;_psmand=20#Verden Mitteilung des Niedersächsisches Landesgesundheitsamtes]), 1200 Erkrankte im Raum Coburg im Jahr 2001 ([http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581585.html Epiedemien: Tanz auf dem Minenfeld. Der Spiegel 15/2006])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere spricht er sich gegen die Polio-Impfung aus. Die Gründe dafür legte er 2004 in einer siebenteiligen Artikelreihe dar, dessen erster Teil auch in der [[Kent-Depesche]] erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;impf-report 15/2004 bis 20/2004 und 22/2004, Teil 1 auch in der Kent-Depesche Nr. 143/144, 7/8/2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Post-Polio-Syndrom schreibt er an anderer Stelle:&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/poliomyelitis/mythos.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Doch neben neuen Namen für die alte Krankheit (z.B. aseptische Meningits) macht seit Anfang der 80er Jahre das sog. &amp;quot;Post-Polio-Syndrom&amp;quot; auf sich aufmerksam, das ausschließlich Menschen erfasste, die noch vor der Einführung des Impfstoffs die Kinderlähmung auf natürliche Weise durchmachten. Das wirft die Frage auf, wie eine der Originalkrankheit nachempfundene Impfung immunisieren soll, wenn es noch nicht einmal die Originalkrankheit kann?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Hans Tolzin sind Impfungen für viele Erkrankungen verantwortlich, vor allem für jene, gegen die geimpft wurde (angeblich auch die Spanische Grippe, gegen die es jedoch damals noch keinen Impfstoff gab). Autismus und ADHS werden als mögliche Folge einer Impfung aufgeführt,&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/autismus/index.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/ads/&amp;lt;/ref&amp;gt; was aber durch wissenschaftliche Studien längst widerlegt wurde (siehe auch: [[Andrew Wakefield]]). Der plötzliche Kindstod soll auch eine Folge von Impfungen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/sids/index.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Thiomersal-Hoax==&lt;br /&gt;
[[image:Thiomersalfake.jpg|350px|thumb|Ausschnitt aus dem &amp;quot;Thimerosal-Fake&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
2005 wurde ihm ein fabriziertes und vermeintlich &amp;quot;internes&amp;quot; Schreiben zugespielt, das die Behauptung enthielt, dass [[Thiomersal]] durch Verwendung von bestimmten Quecksilberisotopen derartig in Impfstoffen verwendet werden könne, dass einschlägige Nachweisverfahren die Substanz nicht nachweisen könnten. Außerdem soll hierbei Quecksilber aus Giftmüll in Impfstoffen sozusagen recycelt worden sein. &amp;quot;Belegt&amp;quot; wurde dies durch lächerliche Behauptungen, Grafiken sowie Fotos einer Kaffeetasse von ALDI.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/media/thiomersal_fake/thiomersal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Angaben so gestaltet waren, dass sie recht einfach als [[Hoax]] hätten erkannt werden können, wurden sie ungeprüft von ihm in seinen &amp;quot;Impf-Report&amp;quot; aufgenommen. Nach einer Woche wurde die Aktion enthüllt und Hans Tolzin war blamiert. Das frei erfundene Dokument war jedoch noch 2008 auf Seiten von Impfgegnern zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.impfkritik.de/quecksilber/thiomersal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ritalin==&lt;br /&gt;
[[image:Tolzin-Ritalin.JPG|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner Webseite befindet sich ein übernommener Artikel des Magazins [[Zeitenschrift]], der sich gegen die Einnahme von Psychopharmaka bei Kindern wendet. Ritalin wird als Psychodroge für Kinder dargestellt, die damit &amp;quot;ruhiggestellt&amp;quot; und abhängig gemacht werden sollen. Die Wirksamkeit von Ritalin wird angezweifelt, während die Nebenwirkungen dramatisiert werden (Gehirnschäden und Parkinson-Krankheit, siehe auch: [[Gerald Hüther]]). Ereignisse wie Amokläufe an Schulen werden in einen direkten Zusammenhang mit der Einnahme von &amp;quot;Psychodrogen&amp;quot; gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.tolzin.de/ritalin/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei beruft sich der Autor auf die von dem Scientologen [[Helmut Kaeding]] betriebe Webseite www.ritalin-kritik.de und andere fragwürdigen Quellen wie z.B. [[Zeitenschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suchtpotential von Methylphenidat, des Ritalin-Wirkstoffs, konnte wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wege zur Verbreitung seiner Ansichten==&lt;br /&gt;
===Verbreitungskanäle===&lt;br /&gt;
Hans Tolzin verbreitet seine impfgegnerischen Ansichten im Internet und in zahlreichen Vorträgen. Er ist Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Impf-Report&amp;quot; und betreibt die Webseiten tolzin.de, impfkritik.de, findefux.de, patientenkammer.de und  virushauptquartier.de, die ebenfalls impfgegnerische Inhalte verbreiteten bzw. entsprechende Foren beinhalten. Die Seite impfkritik.de führt auch die Kontaktadressen von [[AEGIS]] auf bzw. von dessen Nachfolgeorganisation &amp;#039;&amp;#039;N.I.E. Netzwerk Impfentscheid&amp;#039;&amp;#039;. Seine Propaganda wird auch auf anderen einschlägigen Webseiten verbreitet, z.B. in der [[Kent-Depesche]], bei [[Andreas Bunkahle]], dem [[Scientology]]-nahen [[Neue Impulse Treff]], auf [[Andreas Bachmair]]s Seite impfschaden.info, und den Seiten von [[Helmut Pilhar]] und [[Brigitte Rondholz]]. 2009 trat er auf der so genannten [[Anti-Zensur-Koalition|Anti-Zensur-Konferenz]] des Schweizer Sektengründers [[Ivo Sasek]] auf. In der ARD-Sendung &amp;quot;Morgenmagazin&amp;quot; vom 6.&amp;amp;nbsp;August 2009 kam er als kritischer &amp;quot;Experte&amp;quot; zur Schweinegrippeimpfung zu Wort.&amp;lt;ref&amp;gt;http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2811828?pageId=487890&amp;amp;moduleId=435054&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2003 veranstaltet Tolzin nahezu jedes Jahr das &amp;quot;Stuttgarter Impfsymposium&amp;quot;, eine ein- bis zweitägige Veranstaltung mit Vorträgen von Impfgegnern. Mehrfach vertreten waren z.B. [[Angelika Müller]], [[Juliane Sacher]], [[Johann Loibner]], [[Georg Kneißl]] und [[Rolf Kron]]. Wiederholt bot Tolzin hier auch Anhängern der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] nach [[Ryke Geerd Hamer]] eine Plattform, so 2004 Robert Alexander Reichmeyer, 2005 Anton Bader und 2013 [[Daniela Amstutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGBUG&amp;amp;nbsp;e.V.===&lt;br /&gt;
Hans Tolzin ist Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und Gesundheit AGBUG&amp;amp;nbsp;e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und Gesundheit (AGBUG) e.V., Amtsgericht Augsburg VR 200154&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Vorstand dieses Impfgegner-Vereins gehörte zeitweise auch [[Hans-Christoph Scheiner]], der 2012 verstorbene Vorsitzende der Partei &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit&amp;#039;&amp;#039;, die durch fragwürdige Thesen zum [[Elektrosmog]] durch Mobilfunk auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bisherige Aktivitäten des Vereins werden unter anderem die &amp;quot;Finanzielle Unterstützung von kostenlosen Internet-Portalen zur unabhängigen Impfaufklärung (z.B. www.impfkritik.de)&amp;quot; und die &amp;quot;Finanzierung einer juristischen Auseinandersetzung gegen einen mutmaßlichen Internet-Stalker&amp;quot; genannt. Letztere sollte die &amp;quot;Erreichung eines Grundsatz-Urteils des BGH zum Schutzes von geschlossenen Mailinglisten gegen die Veröffentlichung von internen Emails auf Internet-Prangern&amp;quot; zum Ziel haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agbug.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies bedeutet, dass er Vereinsgelder unter anderem für private Rechtsstreitigkeiten mit seinen Kritikern verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Methoden der Desinformation===&lt;br /&gt;
Hans Tolzin bemüht sich in den meisten Fällen, keine völlig falschen Behauptungen zu verbreiten. Seine Methoden bestehen in der Wiedergabe unvollständiger Zitate sowie in Übertreibung und Uminterpretation von Aussagen Anderer. Als Beispiel hierfür seien die Aussagen zu einem Schweinegrippe-Impfstoff genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Seite www.impfkritik.de interpretiert er einen Artikel von Tobias Maier über den adjuvanzfreien Impfstoff gegen Schweinegrippe AFLURIA von CSL Biotherapies&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/12/afluria-schweinegrippe-impfstoff-fur-schwangere-von-csl-biotherapies.php Tobias Maier: AFLURIA Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere von CSL Biotherapies] WeiterGen/Scienceblogs, 11. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; in seinem Sinne um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Impfstoff, der deutlich weniger als Pandemrix und andere EMEA zugelassene Impfstoffe getestet wurde und explizit nicht für Schwangere empfohlen wird, wird von den Ländern eingekauft um damit bevorzugt Schwangere zu impfen? Wegen dem Adjuvans uns dem Thiomersal in Pandemrix? Was ist das den für ein Schnellschuss?&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2010010503.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist das Zitat unvollständig, denn bei Maier heißt es weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Nicht falsch verstehen. Der angepasste AFLURIA Impfstoff von CSL Biotherapies ist wahrscheinlich nicht gefährlicher oder weniger gefährlich als Pandemrix, aber nur weil Squalen und Thiomersal in den letzten Wochen durch einen Haufen profilierungsgieriger Impfgegner in den Medien war, werden jetzt alle sonst angebrachten Bedenken über den Haufen geworfen, nur um einen adjuvantienfreien Impfstoff anbieten zu können?&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch über die Zusammensetzung des Impfstoffes verbreitet er falsche Tatschen und versucht zu suggerieren, dass darin gefährliche Stoffe enthalten seien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neomycin, Antibiotika [sic!]: Hochgiftig, nicht mit anderen Antibiotika kombinierbar, kann Darmflora und Quecksilberverträglichkeit beeinflussen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Neomycin ist nicht hochgiftig, sondern lediglich toxischer als andere Antibiotika. Die Dosis im Impfstoff ist so gering, dass keine Vergiftungen auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polymyxin, Antibiotika [sic!]: Hochgiftig, kann Nebenwirkungen anderer Substanzen verstärken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Polymyxin ist zwar ein sehr toxisches Antibiotikum, jedoch ist es in einer Impfdosis in nur in einer Menge von höchstens 0,03&amp;amp;nbsp;pg (Picogramm) enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.afluria.com/docs/PI.pdf, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalium: sehr reaktionsfreudiges Element&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Kalium ist nur als elementares Metall sehr reaktionsfreudig. Im Impfstoff liegt es jedoch in Ionenform gelöst vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natrium: sehr reaktionsfreudiges Element&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Natrium ist nur als elementares Metall sehr reaktionsfreudig. Im Impfstoff liegt es jedoch in Ionenform gelöst vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dinatriumphosphat (wasserfrei): steht im Verdacht, ADHS zu verursachen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Die Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage. Natriumphosphat kommt unter natürlichen Bedingungen in Mineralwasserquellen vor. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E&amp;amp;nbsp;339 zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/e339-natriumphosphate:-mononatriumphosphat,-dinatriumphosphat,-trinatriumphosphat/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaliumchlorid: giftig, wird in den USA für die Todesspritze verwendet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Kalium-Salze sind im menschlichen Körper sehr häufig. Erst in sehr hoher Überdosierung führen sie zum Herzstillstand, wie das z.B. bei Hinrichtungen in den USA ausgenutzt wird. Eine Impfstoff-Dosis enthält weniger Kalium als mit der täglichen Nahrung aufgenommen wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium#Bedeutung_f.C3.BCr_den_K.C3.B6rper&amp;lt;/ref&amp;gt;. Früchte enthalten relativ viel Kalium und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt eine Empfehlung für Jugendliche und Erwachsene von 2.000&amp;amp;nbsp;mg Kalium pro Tag (Schätzwert der DGE für eine minimale tägliche Kaliumzufuhr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039; Kaliumdihydrogenphosphat: giftig&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
:Kaliumdihydrogenphosphat ist eine Puffersubstanz und Lebensmittelzusatzstoff (E&amp;amp;nbsp;340) und in den verwendeten Konzentrationen nicht giftig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumdihydrogenphosphat#Verwendung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039; Kalziumchlorid: giftig&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Kalziumchlorid ist ein Salz und wird als Festigungsmittel, Geschmacksverstärker und Stabilisator eingesetzt (unter anderem bei der Trinkwasseraufbereitung, Oberflächenbehandlung von Obst). Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E&amp;amp;nbsp;509 zugelassen. Es ist in den verwendeten Konzentrationen nicht giftig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Calciumchlorid#Verwendung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Stoffe - mit Ausnahme der Antibiotika und der reinen Metalle - sind lebensnotwendige körpereigene Elektrolyte, die Tolzin als &amp;quot;Gifte&amp;quot; bezeichnet. Die wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper sind Natrium, Kalium und Kalzium als Kationen (positiv geladene Ionen) sowie Chlorid, Hydrogencarbonat, Phosphat (als Baustein von ATP) und Sulfat als Anionen (negativ geladene Ionen).&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasser-Elektrolyt-Haushalt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Petition an den Deutschen Bundestag===&lt;br /&gt;
Am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 reichte Tolzin eine Petition an den Deutschen Bundestag ein:&amp;lt;ref&amp;gt;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9119&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Thema &amp;quot;Impfstoffsicherheit&amp;quot; aus dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, auszugliedern und einer neuen, vom PEI völlig unabhängigen Behörde, zu übertragen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begründet dies damit, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) stehe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;als Zulassungsbehörde für Impfstoffe in einem Interessenkonflikt, wenn es Impfstoffe, die es selbst zugelassen hat, später kritisch anhand neuer Studiendaten und den Daten aus dem Meldesystem für Impfkomplikationen bewerten und sich quasi selbst Noten ausstellen soll.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist nach Tolzins Meinung die Sicherheit vor angeblichen Impfnebenwirkungen nicht gewährleistet. Er behauptet weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unklare Fälle werden nicht nachverfolgt und Vertreter des PEI äußern sich in der Öffentlichkeit auf sehr unwissenschaftliche Weise, wenn von ihm zugelassene Impfstoffe kritisiert werden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedenes==&lt;br /&gt;
[[image:tolzinfwv.jpg|350px|thumb|Tolzin bezeichnete sich als Vorstandsmitglied der &amp;quot;Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung&amp;quot;, einer Organistation der Mun-Sekte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sekten-sachsen.de/kurzbeschreibung-christlich.htm#mun&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Tolzin war Mitglied der [[Mun-Sekte]]. Nach eigener Aussage ist er inzwischen ausgetreten. In der Newsgroup &amp;quot;alt.religion.unification&amp;quot; des Usenets verteidigte er im Januar 1998 die Vereinigungskirche und behauptete, 20&amp;amp;nbsp;Jahre offizielles Mitglied der Vereinigungskirche gewesen zu sein. Dabei merkte er an, dass er &amp;quot;jetzt seinen eigenen Weg gehen&amp;quot; würde.&amp;lt;ref&amp;gt;ZITAT:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Tolzin am 20.01.98 in der Newsgroup &amp;quot;alt.religion.unification&amp;quot;:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://groups.google.de/group/alt.religion.unification/msg/37b37e72c11a6563&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle abgerufen am 09.06.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
google-groups-screenshot&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Screenshot v. 29.05.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: groups.google.de (s.o.) Hallo, D.Smith,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
It seems you are very shure about the &amp;quot;criminal organization&amp;quot;.&lt;br /&gt;
I was an official member of the UC in Germany for 20 Years.&lt;br /&gt;
It&amp;#039;s not criminal.&lt;br /&gt;
It&amp;#039;s like all other religios organizations in the world. (And ALL&lt;br /&gt;
structures in the world)&lt;br /&gt;
Addicted structures. Addicted People. Addicted to power and controlling&lt;br /&gt;
others.&lt;br /&gt;
The UC is just a mirror of the society as the society is a mirror of the&lt;br /&gt;
UC. Not better and not bader.&lt;br /&gt;
Just to mention: I am on my own way now to heal from all my addictions&lt;br /&gt;
and to find a TRUE spiritual life. I don&amp;#039;t need any religious&lt;br /&gt;
organization for that.&lt;br /&gt;
Just friends.&lt;br /&gt;
And I am not shure about the personality of Rev. Moon. I think he beliefs&lt;br /&gt;
in what he is saying and doing and I respect him for that.&lt;br /&gt;
And it&amp;#039;s not MY way.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Tolzin ist mit dem Scientologen [[Michael Hinz]] befreundet. Er schreibt für dessen [[Kent-Depesche]] (Anti-)Impf-Artikel. Auf seiner Internetseite tolzin.de übernahm er einen ritalinkritischen Artikel, in dem ein Zusammenhang zwischen Schulmassakern und der Einnahme von (u.a.) Ritalin hergestellt wird, von der [[Braune Esoterik|braunesoterischen]] Seite &amp;quot;[[Zeitenschrift]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.tolzin.de/ritalin/index.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner ist Tolzin beim Scientology-nahen [[Neue Impulse Treff]] aktiv, der vom Verfassungsschutz beobachtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2004/Pressefassung-2004.pdf, S.231&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Nahtstelle zwischen [[Scientology]] und Rechtsextremen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben aus seinem Newsletter 5/2012 ist Tolzin Mitglied des [[Global Information Network Connection]] (GIN) von Kevin Trudeau. Er spricht in diesem Zusammenhang umschreibend von einem &amp;quot;Selbstermächtigungsprogramm&amp;quot; und bewirbt dieses. GIN-Mitglieder profitieren finanziell davon, weitere Mitglieder anzuwerben. Auf seiner facebook-Seite verlinkt Tolzin zur &amp;quot;Kevin Trudeau Show&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.facebook.com/hans.tolzin eingesehen am 5.5.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolzin ist Anhänger der [[Verschwörungstheorie]], dass von Flugzeugen aus Giftstoffe in Form von Kondensstreifen als so genannte [[Chemtrail|Chemtrails]] verteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: &amp;#039;&amp;#039;Heute morgen schaute ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster und sah die üblichen Chemtrails über den blauen Himmel ziehen. Es hatte eine Zeit gegeben, da hatte ich mich darüber aufgeregt. Heute morgen aber sagte ich kopfschüttelnd zu den unbekannten Verursachern dieser globalen Luftverschmutzung: „Habt Ihr denn immer noch nicht kapiert, dass das alles nichts nutzt? Dass Ihr die Entwicklung, das Erwachen der Menschheit, nicht aufhalten könnt?“&amp;lt;br&amp;gt;Nein, sie haben es nicht kapiert, denn sie wollen es offenbar nicht kapieren. Ähnlich wie die Chemtrails haben auch die Impfungen letztlich die Aufgabe, den Menschen daran zu hindern, in seine spirituelle Kraft zu kommen. Denn: Wer in seiner Kraft ist, der lässt sich nicht mehr manipulieren und entgleitet der Kontrolle der Machtjunkies. Und so wird das globale Kartenhaus aus Lügen, Abhängigkeitsstrukturen und Manipulation in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Das ist zumindest meine feste Überzeugung.&amp;#039;&amp;#039; Quelle: [http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2012122401.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
[[image:Tolzin12.jpg|Zitat aus impf-report&amp;lt;ref&amp;gt;Tolzin H: 20 gute Gründe sich nicht impfen zu lassen, impf-report November/Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Masern sind aus naturheilkundlicher Sicht ein natürliches Geschehen, dass der nachhaltigen Stärkung des körperlichen und geistigen Wesens dient. Komplikationen haben in den meisten Fällen entweder einen sehr geschwächten Allgemeinzustand oder aber symptomunterdrückende Medikamente als Ursache. Beobachtungen zufolge profitert ein Erkrankter langfristig um so mehr von Masern, je stärker die Symptome ausgelegt wurden. Die Impfung kann eine Erkrankung allenfalls aufschieben (je älter der Erkrankte, desto höher das Komplikationsrisiko), Beweise für einen echten Nutzen gibt es nicht, da vergleichende Studien fehlen. Masererkrankungen sollten durch erfahrene Homöopathen oder Naturheilkundler begleitet werden, die nicht unterdrücken, sondern unterstützen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=726 06.04.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wer die Masern bekämpft, bekämpft den Menschen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://f3.webmart.de/f.cfm?id=357215&amp;amp;d=180&amp;amp;r=threadview&amp;amp;pg=4&amp;amp;a=1&amp;amp;t=2819939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Es ist u.a. radiästesischisch nachgewiesen, dass der [[Strichcode-Verschwörung|Strichcode]] eine negative Auswirkung hat und entsprechend beklebte und lasergescannte Lebensmittel an Energie verlieren.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.f15.parsimony.net/forum25649/messages/8280.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Masernpartys funktionieren nicht !! &amp;gt;Kaum treten ein paar Masernfälle auf wird der Masernpartymythos wieder bemüht. [...] Das, was da derzeit über die Medien läuft und vom bayer. Gesundheitsminister verbreitet wird, ist platte Demagogie. Es gibt keine Masernpartys, zumindest keine, von denen wir wissen. Es gibt sie deshalb nicht, weil es nicht funktioniert: Eine programmierbare Ansteckung durch Kontakt mit Masernerkrankten ist definitiv nicht möglich. Ausserdem liest man immer wieder, dass die Infektionsketten bei Ausbrüchen nicht geklärt werden konnten. Das spricht gegen die Hypothese, Masern sei eine ansteckende Krankheit. Dort, wo Masern gehäuft auftreten, müssen andere Faktoren eine Rolle spielen - und eigentlich von unseren lieben Gesunheitsbehörden untersucht werden. grüßle Hans&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra)&lt;br /&gt;
Geschrieben von Hans am 06. Juni 2005 18:56:03: Als Antwort auf: Re: ???&amp;quot;Masernparties&amp;quot;??? geschrieben von VaxxNo am 06. Juni 2005 16:33:55: [http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/20810.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;eigentlich war ich der Meinung, mittlerweile genügend Angst vor einer Zwangsimpfung gegen Pocken verbreitet zu haben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://f25.parsimony.net/forum63595/messages/3166.htm (Der IMPF-REPORT Nr. 23 ist da! Geschrieben von Hans am 15. Dezember 2002)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.freitag.de/wissen/1219-ist-doch-alles-nur-gelogen Boris Hänßler: &amp;quot;Pseudowissenschaft -Ist doch alles nur gelogen! Impf­kritiker richten mit ihren Thesen großen Schaden an. Dennoch gelten sie vielen eher als entlarvende Querdenker denn als Scharlatane&amp;quot;, Freitag, 15.5.2012]&lt;br /&gt;
*[http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/455072/Umtriebiger-Impfgegner-in-Kaarst.html NGZ: Umtriebiger Impfgegner in Kaarst]&lt;br /&gt;
*http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E2974EE8E09474E358703A2CD5BEC0A72~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;
*http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E523C89F60C644E8D9CCDD816A83CDBEE~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;
* http://www.bmelv-forschung.de/fileadmin/sites/FR-Texte/2008/fr-2008-1-12-Deutschland_ist_tollwutfrei.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Michaela-liegt-im-Sterben_aid_796653.html&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/index.php?itemid=356&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/index.php?query=Tolzin&amp;amp;amount=0&amp;amp;blogid=1&lt;br /&gt;
*[http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=50 Tolzins Akte bei transgallaxys]&lt;br /&gt;
*http://www.scilogs.de/wblogs/blog/robotergesetze/allgemein/2012-05-02/impfen-ist-gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Tolzin, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:ADHS/Ritalin-Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Kritiker der wissenschaftlichen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Sektierer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Ursula_Stoll&amp;diff=119096</id>
		<title>Diskussion:Ursula Stoll</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Ursula_Stoll&amp;diff=119096"/>
		<updated>2014-09-18T17:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: Die Seite wurde neu angelegt: „Notiz: Ursula Homm dankt in ihrem Buch &amp;quot;Lebensmittelheilkunde für die neue Medizin&amp;quot;, herausgegeben von Christopher Ray/Lenz, Stefan Lankas Co-Autorin Susanne…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Notiz: Ursula Homm dankt in ihrem Buch &amp;quot;Lebensmittelheilkunde für die neue Medizin&amp;quot;, herausgegeben von Christopher Ray/Lenz, Stefan Lankas Co-Autorin Susanne Brix (gest. 2014). &amp;quot;Für die große Geduld bei der Entstehung für dieses Buch danke ich Susanne Brix, meinem Mann und meinen Kindern.&amp;quot; [[Benutzer:Peter|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter|Diskussion]]) 19:16, 18. Sep. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Christoph_Lenz&amp;diff=119095</id>
		<title>Christoph Lenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Christoph_Lenz&amp;diff=119095"/>
		<updated>2014-09-18T09:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Lenzderpoet.jpg|thumb|&amp;quot;Der Poet&amp;quot; Christoph Lenz (Bild: [[FAKTuell]])|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph (Chris&amp;amp;nbsp;W.) Lenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1947, Frankfurt a.M., gest. 5. November 2013) ist ein deutscher Autor [[pseudowissenschaft]]licher und medizinkritischer Werke, Webseitenbetreiber sowie Unterstützer und Profiteur der [[Germanische Neue Medizin]]-Szene aus Görlitz. Lenz bezeichnet sich auch als &amp;quot;Personal-Coach&amp;quot;. Bekannter ist er unter seinen Pseudonymen &amp;#039;&amp;#039;Christopher Ray&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Poet&amp;#039;&amp;#039;. Lenz veröffentlicht im eigenen Verlag [[FAKTuell]] oder bei &amp;#039;&amp;#039;Books-on-Demand (BOD)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Lenz versuchte sich zunächst als Science-Fiction-Autor und tingelte einige Jahre als Sänger bei verschiedenen Rockbands. In den 1980er Jahren schrieb Lenz journalistische Beiträge zu Science-Fiction-Themen. Des Weiteren veröffentlichte er Gedichte unter seinem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Der Poet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Aktivitäten==&lt;br /&gt;
[[image:HCG-Homöopathie Hamer.jpg|&amp;quot;faktor-L Neue Medizin &amp;amp; HCG * Homöopathie: oder: Hamer trifft Hahnemann&amp;quot;|280px|thumb]]&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren engagierte Lenz sich für die Germanische Neue Medizin (GNM) und schrieb als medizinischer Laie&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2005/20050910_Hamer_an_Faktuell.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; drei Promotion-Bücher zu diesem Thema im eigenen Verlag oder bei BOD und gehört so zum Kreis derjenigen, die von dieser nicht funktionierenden Methode profitieren. Hamer bezeichnete den &amp;quot;Rabbi Lenz&amp;quot; daher als &amp;quot;Räuber&amp;quot; seiner Erfindung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2007/20070927_Hamer_an_Freunde.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; und als &amp;quot;absoluten Laien&amp;quot; in Sachen GNM, der &amp;quot;verleumderischen Rufmord&amp;quot; gegen ihn betreibe. Lenz betreibt auch im Internet ein Forum für Anhänger der Germanischen Neuen Medizin. Auf der Startseite des Webauftritts (Faktor-L) wird für den [[Heilpraktiker]] und GNM-Anhänger [[Harry Holzinger]] als Therapeuten geworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2009, nach mehr als vier Jahren der Existenz seines Pro-GNM-Forums &amp;#039;&amp;#039;Faktor-L&amp;#039;&amp;#039; und vier Jahren der kommerziell bedingten Protektion von Hamer, wandte sich Lenz von Hamer ab. Dieser sei &amp;quot;nicht zurechnungsfähig&amp;quot; und habe einen &amp;quot;Verfolgungswahn&amp;quot;, der ihn von der Realität trenne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Poet&amp;#039;&amp;#039; in Forum Faktor-L 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2009. Weiteres Zitat: &amp;quot;Und abschließend zu Ryke Geerd Hamer: Den stoße ich hiermit ab.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund sind die jahrelange und nicht zu vertuschende Hinwendung von Hamer zu Holocaustlegnern wie [[Iwan Wanja Götz]] und der rechten Szene. Zwei Jahre zuvor wurde Schreibenden seines &amp;quot;Forums&amp;quot; noch mit Zensur gedroht, wenn sie auf derartige Beziehungen hinwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenz gilt als Anhänger der [[Ketogene Diät|ketogenen Diät]] und des Stelzer-Motors, eines Zweitakt-Freikolbenmotors, der sich aufgrund des Funktionsprinzips lediglich als Gas-Kompressor oder ggfs. zur Stromerzeugung eignen kann und schwierig zu starten ist. Ein derartiger Motor wird von keinem bekannten Motorenhersteller gebaut, was dem für [[Verschwörungstheorie]]n anfälligen Lenz entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (2013) ist Lenz Anhänger der [[Bioenergetische Meditation|bioenergetischen Meditation]] (Theomedizin) des [[Geistheilen|Geistheilers]] [[Viktor Philippi]] geworden und machte eine Ausbildung zum so genannten &amp;quot;Biosens&amp;quot;-Geistheiler. Als Biosens und Medizinlaie und ohne Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde will er auch Heilungen bei einem Bandscheibenvorfall bewirkt haben: &amp;quot;War schon faszinierend, als z.B. der erste Bandscheibenvorfall in wenigen Stunden durch meine Hände &amp;quot;repariert&amp;quot; werden konnte. Bisher bin ich noch auf keine Grenzen gestoßen.&amp;quot; Lenz ist auch Befürworter und Propagandist der umstrittenen [[HCG-Diät]] in einer [[Homöopathie|homöopathischen]] Variante. Als &amp;quot;homöopathische HCG&amp;quot; bezeichnet der [[Ketogene Ernährung|Ketarier]] Lenz eine homöopathische Variante der [[HCG-Diät]] und setzt diese in Beziehung zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) von [[Ryke Geerd Hamer]]. Lenz will zwischen Homöopathie und GNM grundsätzliche Übereinstimmungen erkannt haben. Lenz ist Autor eines die HCG-Diät propagierenden Werks bei Books on Demand mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;faktor-L Neue Medizin &amp;amp; HCG Homöopathie: oder: Hamer trifft Hahnemann&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Lenz: &amp;quot;faktor-L Neue Medizin &amp;amp; HCG Homöopathie: oder: Hamer trifft Hahnemann&amp;quot;, Books on Demand, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorwort zum 2012 erschienenen Buch heißt es von Lenz: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Widmung - Ich bedanke mich bei Dr. Ryke Geerd Hamer, der mit seiner Entdeckung der Neuen Medizin das Fundament erstellt hat, auf dem wir seither unser weiteres Wissen aufbauen konnten. Christopher Ray&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Mit seinem Werk versucht der Medizinlaie Lenz, Annahmen aus der Hamer-Lehre der Germanischen Neuen Medizin mit der Lehre der [[Homöopathie]] von [[Samuel Hahnemann]] in Einklang zu bringen. GNM-Erfinder Hamer hatte jedoch bereits vor Jahren die Homöopathie als &amp;quot;wertlos&amp;quot; und als &amp;quot;Homöo-(placebo-Phantasie)&amp;quot; abgelehnt und den Namen Samuel Hahnemann entstellte der Antisemit Hamer zu &amp;quot;Kahnemann&amp;quot;, offenbar um einen Zusammenhang zum jüdischen Glauben zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenz betrieb eine persönliche Webseite (www.christopher-ray.de), auf der er mit plastinierten Leichenpräparaten Karten spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Lenz, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[category:Anhänger der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Kritiker der wissenschaftlichen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Verleger]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119094</id>
		<title>Diskussion:Angelika Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119094"/>
		<updated>2014-09-11T15:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Verbindung zu Tolzin ist wohl abgerissen- aus dem Impressum des Impfreport ist sie seit längerem entfernt. [[Benutzer:Thomas X|Thomas X]] 12:54, 20. Aug. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Nein, ist sie nicht. Die Verbindung hat sich in soziale Netzwerke verlegt. Müller und Tolzin ziehen weiterhin an einem Strang. [[Benutzer:Peter|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter|Diskussion]]) 17:15, 11. Sep. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119093</id>
		<title>Angelika Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119093"/>
		<updated>2014-09-11T14:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:koegelSchauz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2012 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Kögel-Schauz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Impfgegner]]in aus Augsburg und steht einem Verein namens &amp;#039;&amp;#039;[[EFI Deutschland|Interessengemeinschaft EFI - Eltern für Impfaufklärung]]&amp;#039;&amp;#039; vor, der auch eine entsprechende Internetseite (www.efi-online.de) betreibt. Eine weitere Aktivistin bei EFI ist Sieglinde Kaufmann aus Dresden, Vorsitzende von &amp;quot;Eltern für Impfaufklärung&amp;quot; (EFI) Dresden. Zusammen mit Sonja Houzer ist Müller im Verein Impfaufklärung e.V. aktiv. Kritiker werfen ihr eklatante Fehler und Täuschungen in ihren Vorträgen und Pamphleten vor. Müller ist weiterhin Administratorin der Facebook-Seite &amp;quot;Deutschland verbrennt den Impfpass&amp;quot;. Die dazugehörige Internet-Domain registrierte Müller Anfang Juli 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis: Lt. Eigenaussage sind das Internetangebot und die Facebook-Community komplett voneinander unabhängig. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist zweifelhaft. Beiträge der Facebook-Seite werden ausschließlich auf der Webseite produziert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beruf ist Angelika Müller Softwareentwicklerin. An ihrem Wohnort Friedberg bei Augsburg betreibt sie einen Büroservice. Sie wird auch als Inhaberin der Firma &amp;quot;Advanced Papers&amp;quot; ihres Mannes Roland Müller genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichten==&lt;br /&gt;
Müller leugnet die Tatsache, dass Viren Krankheiten verursachen. Für sie sind Viren &amp;quot;Informationsträger&amp;quot;, die zur Heilung notwendig sind. Fieber sei ein &amp;quot;äußerst heilsamer Prozess&amp;quot;. [[Impfkritik|Impfkritische Äußerungen]] von Müller werden auf Webseiten von [[Hans Tolzin]], im [[Neue Impulse Treff]], in der [[Kent-Depesche]] und im Bereich der [[Urkost]]-Anhänger verbreitet. Darüber hinaus organisiert Müller auch Impfkritiker-Kongresse. Sie beruft sich bei ihrem Engagement gegen Impfungen auf eine mögliche Impfkomplikation bei einem ihrer Kinder, die zu einer Schwerbehinderung geführt hätte und hält es für sinnvoll, dass Kinder eine Masernerkrankung durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kent-Depesche Nr.&amp;amp;nbsp;5/2010 veröffentlichte sie einen Text, in dem sie sich für die [[Hausgeburt]] und gegen Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft sowie beim Neugeborenen ausspricht, so z.B. routinemäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und den Guthrie-Test beim Neugeborenen, bei dem ein Blutstropfen aus der Ferse entnommen wird, um das Blut auf die Stoffwechselkrankheit [http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylketonurie Phenylketonurie] (PKU) zu testen. Zum Ultraschall meint sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die „ganz üblichen, normalen” und gebräuchlichen schulmedizinischen Maßnahmen während der Schwangerschaft und Geburt sind traumatisch für ein Baby: Beim Ultraschall hört das Baby die vom Fruchtwasser gedämpften Töne und gerät wahrscheinlich in Todesangst (das Geräusch mag für die Ohren des Ungeborenen etwa klingen wie kreischende Kreissägen).&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.initiative.cc/Artikel/2010_04_10_geburt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der nachweislich falschen Aussagen von Müller mag damit zu erklären sein, dass sie keine Qualifikation auf den Gebieten Medizin und Biologie hat und daher als Laie anzusehen ist. Von der völligen Unkenntnis biologischer Grundlagen zeugt z.B. ihre Behauptung, dass Menschen (gehören zu den Eucaryoten, d.h. Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern besitzen) mit den Viren (Partikel, die zwar Erbinformation enthalten, aber keine Zellen sind und auch keinen eigenen Stoffwechsel haben) und Bakterien (Prokaryoten haben keinen Zellkern; die Erbinformationen liegen frei im Zellinneren) eng verwandt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Falschaussagen zu Impfungen und Allergien==&lt;br /&gt;
[[image:Kögeldiagramm.png|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
In ihrem Blog www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank meint Müller, dass ihr ein erfahrener homöopathischer Arzt auf der von ihr organisierten 1.&amp;amp;nbsp;Impfkritiker-Konferenz im Jahr 1997 berichtet habe, dass es überhaupt erst seit Einführung der Pockenimpfung Schilderungen von Heuschnupfen gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;&amp;gt;http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist nachweislich falsch. Erste Versuche, gegen Pocken zu impfen, gab es ab 1771.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Pocken#Impfung&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Heuschnupfen existieren allerdings viele historische Überlieferungen aus der Zeit vor der Pockenimpfung. Die erste plausible Überlieferung zum Heuschnupfen stammt bereits aus dem alten Persien mit der Bezeichnung &amp;quot;Rosenschnupfen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hau FR: &amp;#039;&amp;#039;Razis Gutachten über Rosenschnupfen.&amp;#039;&amp;#039; [Historical Article]&lt;br /&gt;
Medizinhist J 1975; 10(2):94-102&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Buch von C.&amp;amp;nbsp;Elgood aus dem Jahr 1952 über die persischen Wissenschaften wird ein gewisser Rhazes (Abû Bakr Muhammed Ibn Zakarîya Al-Râzî) erwähnt, der wahrscheinlich um das Jahr 900&amp;amp;nbsp;u.Z. gelebt hat. Er hatte eine Entzündung der Nasenschleimhaut beschrieben, die regelmäßig im Frühjahr zur Zeit der Rosenblüte aufgetreten sein soll. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde auch in Europa ein &amp;quot;Rosenfieber&amp;quot; beschrieben, das von der Jahreszeit abhängig war und die heute bekannte, typisch allergische Symptomatik zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ugii.net/umwelt/schriften/03-hw-aristokraten.html Allergie – eine Domäne der Aristokraten? Die historische Diskussion um die Ursache des Heuschnupfens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter behauptet sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Von den vehementen Impfbefürwortern und Gesundheitsbehörden ist in letzter Zeit immer öfter der Unfug zu lesen, dass Impfungen sogar vor Allergien schützen würden. In der DDR hätte es schließlich eine Impfpflicht gegeben und dort wären die Allergien wesentlich seltener gewesen. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass in der DDR Allergikerkinder gar nicht bzw. sehr zurückhaltend geimpft wurden, weil man um diese Zusammenhänge wusste!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aussage hätte Müller als mathematisch vorgebildeter Person der Zusammenhang auffallen müssen, dass epidemiologische Vergleiche zeigen, dass Allergien erst nach der &amp;quot;Wende&amp;quot; in der Bevölkerung der ehemaligen DDR signifikant zunahmen &amp;amp;ndash; zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen, bei zuvor annähernd 99% Durchimpfungsrate.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wären Impfungen für die Entstehung von Allergien ursächlich, hätten bei sinkender Impfrate auch die Allergien auf dem Gebiet der ehemaligen DDR abnehmen müssen. Es ist jedoch das Gegenteil eingetreten, die Häufigkeit von Allergien nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller versucht außerdem zu belegen, dass geimpfte Kinder häufiger an Allergien sowie &amp;quot;kleinen und großen Hirnerkrankungen&amp;quot; leiden, z.B. häufiger ADHS haben, einen Logopäden benötigen sowie Brillenträger sind. Dazu hat sie einfache Säulendiagramme aus den Rohdaten der KIGGS-Studie (Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kiggs.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; erstellt, die jedoch keine Aussage über die Signifikanz der Unterschiede zulassen und auch nicht wiedergeben, welche anderen Einflussfaktoren bestehen, die Allergien bzw. ADHS bedingen. Außerdem ist die Feststellung &amp;quot;Logopäde&amp;quot; ohne jegliche Aussagekraft, weil Kinder aus ganz unterschiedlichen Gründen, die man nicht zusammenfassen kann, einen Logopäden in Anspruch nehmen (Sprachverzögerungen unterschiedlicher Genese, z.B. aus neurologischen oder sozialen Gründen, bzw. bei Hörschäden, Stottern, Zahnfehlstellungen, Rachenfehlbildungen). Ebenso sieht es bei der Feststellung &amp;quot;Brillenträger&amp;quot; aus, da hier vor allem angeborene Fehlsichtigkeiten einfließen, die nicht auf eine Impfung zurückgeführt werden können. Die Diagramme sind deshalb völlig nichtssagend. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Allergien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ungeimpfte Kinder sind auch für die Gesellschaft ein Segen, weil sie die natürlichen und notwendigen Abläufe bei Infektionskrankheiten aufrechterhalten. Wenn alle künftigen Mütter wieder Masern bekommen dürfen, treten alsdann beispielsweise keine Säuglingsmasern mehr auf, die sehr schlimme Folgen haben können.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Impfstoffe können Genveränderungen bewirken! Die Schulmedizin gibt sogar zu, dass Viren Genveränderungen auslösen können. Und was ist in den Impfstoffen enthalten? Eben Viren, und diese auch noch genverändert, manipuliert&amp;#039;&amp;#039;. (Forum Impfen, 15.&amp;amp;nbsp;März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Kinderkrankheiten impfen lassen, sind also keinesfalls Schmarotzer, sondern ein Segen für die Allgemeinheit, weil dadurch der Impfschutz der Geimpften überhaupt erst aufrecht erhalten wird&amp;#039;&amp;#039;! (Forum Impfen, März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;eine feste Überzeugung, die sich mit meiner Lebenserfahrung und Beobachtung zu 100% deckt, ist die: jede Krankheit, auch eine sog. Infektion oder Krebs macht Sinn und es steckt eine wichtige Botschaft dahinter. Wir müssen unseren Kindern helfen, diese Botschaften möglichst frühzeitig zu erkennen, aufzulösen und die [[Selbstheilungskraft|Selbstheilungskräfte]] anzuregen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Viren sind nicht die Ursache der Infektionskrankheiten, allenfalls Informationsträger, die bei einer entsprechenden Disposition die Selbstheilungskräfte ankurbeln. Natürlich kann diese Heilreaktion sehr (zu) heftig ausfallen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch besteht aus Erregern, geschichtlich aus Bakterien. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wir sind mit den sog. Viren und Bakterien eng verwandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Müller, Angelika}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119092</id>
		<title>Angelika Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119092"/>
		<updated>2014-09-11T14:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:koegelSchauz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2012 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Kögel-Schauz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Impfgegner]]in aus Augsburg und steht einem Verein namens &amp;#039;&amp;#039;[[EFI Deutschland|Interessengemeinschaft EFI - Eltern für Impfaufklärung]]&amp;#039;&amp;#039; vor, der auch eine entsprechende Internetseite (www.efi-online.de) betreibt. Eine weitere Aktivistin bei EFI ist Sieglinde Kaufmann aus Dresden, Vorsitzende von &amp;quot;Eltern für Impfaufklärung&amp;quot; (EFI) Dresden. Zusammen mit Sonja Houzer ist Müller im Verein Impfaufklärung e.V. aktiv. Kritiker werfen ihr eklatante Fehler und Täuschungen in ihren Vorträgen und Pamphleten vor. Müller ist weiterhin Administratorin der Facebook-Seite &amp;quot;Deutschland verbrennt den Impfpass&amp;quot;. Die dazugehörige Internet-Domain registrierte Müller im Juli 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beruf ist Angelika Müller Softwareentwicklerin. An ihrem Wohnort Friedberg bei Augsburg betreibt sie einen Büroservice. Sie wird auch als Inhaberin der Firma &amp;quot;Advanced Papers&amp;quot; ihres Mannes Roland Müller genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichten==&lt;br /&gt;
Müller leugnet die Tatsache, dass Viren Krankheiten verursachen. Für sie sind Viren &amp;quot;Informationsträger&amp;quot;, die zur Heilung notwendig sind. Fieber sei ein &amp;quot;äußerst heilsamer Prozess&amp;quot;. [[Impfkritik|Impfkritische Äußerungen]] von Müller werden auf Webseiten von [[Hans Tolzin]], im [[Neue Impulse Treff]], in der [[Kent-Depesche]] und im Bereich der [[Urkost]]-Anhänger verbreitet. Darüber hinaus organisiert Müller auch Impfkritiker-Kongresse. Sie beruft sich bei ihrem Engagement gegen Impfungen auf eine mögliche Impfkomplikation bei einem ihrer Kinder, die zu einer Schwerbehinderung geführt hätte und hält es für sinnvoll, dass Kinder eine Masernerkrankung durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kent-Depesche Nr.&amp;amp;nbsp;5/2010 veröffentlichte sie einen Text, in dem sie sich für die [[Hausgeburt]] und gegen Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft sowie beim Neugeborenen ausspricht, so z.B. routinemäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und den Guthrie-Test beim Neugeborenen, bei dem ein Blutstropfen aus der Ferse entnommen wird, um das Blut auf die Stoffwechselkrankheit [http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylketonurie Phenylketonurie] (PKU) zu testen. Zum Ultraschall meint sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die „ganz üblichen, normalen” und gebräuchlichen schulmedizinischen Maßnahmen während der Schwangerschaft und Geburt sind traumatisch für ein Baby: Beim Ultraschall hört das Baby die vom Fruchtwasser gedämpften Töne und gerät wahrscheinlich in Todesangst (das Geräusch mag für die Ohren des Ungeborenen etwa klingen wie kreischende Kreissägen).&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.initiative.cc/Artikel/2010_04_10_geburt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der nachweislich falschen Aussagen von Müller mag damit zu erklären sein, dass sie keine Qualifikation auf den Gebieten Medizin und Biologie hat und daher als Laie anzusehen ist. Von der völligen Unkenntnis biologischer Grundlagen zeugt z.B. ihre Behauptung, dass Menschen (gehören zu den Eucaryoten, d.h. Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern besitzen) mit den Viren (Partikel, die zwar Erbinformation enthalten, aber keine Zellen sind und auch keinen eigenen Stoffwechsel haben) und Bakterien (Prokaryoten haben keinen Zellkern; die Erbinformationen liegen frei im Zellinneren) eng verwandt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Falschaussagen zu Impfungen und Allergien==&lt;br /&gt;
[[image:Kögeldiagramm.png|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
In ihrem Blog www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank meint Müller, dass ihr ein erfahrener homöopathischer Arzt auf der von ihr organisierten 1.&amp;amp;nbsp;Impfkritiker-Konferenz im Jahr 1997 berichtet habe, dass es überhaupt erst seit Einführung der Pockenimpfung Schilderungen von Heuschnupfen gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;&amp;gt;http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist nachweislich falsch. Erste Versuche, gegen Pocken zu impfen, gab es ab 1771.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Pocken#Impfung&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Heuschnupfen existieren allerdings viele historische Überlieferungen aus der Zeit vor der Pockenimpfung. Die erste plausible Überlieferung zum Heuschnupfen stammt bereits aus dem alten Persien mit der Bezeichnung &amp;quot;Rosenschnupfen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hau FR: &amp;#039;&amp;#039;Razis Gutachten über Rosenschnupfen.&amp;#039;&amp;#039; [Historical Article]&lt;br /&gt;
Medizinhist J 1975; 10(2):94-102&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Buch von C.&amp;amp;nbsp;Elgood aus dem Jahr 1952 über die persischen Wissenschaften wird ein gewisser Rhazes (Abû Bakr Muhammed Ibn Zakarîya Al-Râzî) erwähnt, der wahrscheinlich um das Jahr 900&amp;amp;nbsp;u.Z. gelebt hat. Er hatte eine Entzündung der Nasenschleimhaut beschrieben, die regelmäßig im Frühjahr zur Zeit der Rosenblüte aufgetreten sein soll. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde auch in Europa ein &amp;quot;Rosenfieber&amp;quot; beschrieben, das von der Jahreszeit abhängig war und die heute bekannte, typisch allergische Symptomatik zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ugii.net/umwelt/schriften/03-hw-aristokraten.html Allergie – eine Domäne der Aristokraten? Die historische Diskussion um die Ursache des Heuschnupfens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter behauptet sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Von den vehementen Impfbefürwortern und Gesundheitsbehörden ist in letzter Zeit immer öfter der Unfug zu lesen, dass Impfungen sogar vor Allergien schützen würden. In der DDR hätte es schließlich eine Impfpflicht gegeben und dort wären die Allergien wesentlich seltener gewesen. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass in der DDR Allergikerkinder gar nicht bzw. sehr zurückhaltend geimpft wurden, weil man um diese Zusammenhänge wusste!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aussage hätte Müller als mathematisch vorgebildeter Person der Zusammenhang auffallen müssen, dass epidemiologische Vergleiche zeigen, dass Allergien erst nach der &amp;quot;Wende&amp;quot; in der Bevölkerung der ehemaligen DDR signifikant zunahmen &amp;amp;ndash; zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen, bei zuvor annähernd 99% Durchimpfungsrate.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wären Impfungen für die Entstehung von Allergien ursächlich, hätten bei sinkender Impfrate auch die Allergien auf dem Gebiet der ehemaligen DDR abnehmen müssen. Es ist jedoch das Gegenteil eingetreten, die Häufigkeit von Allergien nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller versucht außerdem zu belegen, dass geimpfte Kinder häufiger an Allergien sowie &amp;quot;kleinen und großen Hirnerkrankungen&amp;quot; leiden, z.B. häufiger ADHS haben, einen Logopäden benötigen sowie Brillenträger sind. Dazu hat sie einfache Säulendiagramme aus den Rohdaten der KIGGS-Studie (Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kiggs.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; erstellt, die jedoch keine Aussage über die Signifikanz der Unterschiede zulassen und auch nicht wiedergeben, welche anderen Einflussfaktoren bestehen, die Allergien bzw. ADHS bedingen. Außerdem ist die Feststellung &amp;quot;Logopäde&amp;quot; ohne jegliche Aussagekraft, weil Kinder aus ganz unterschiedlichen Gründen, die man nicht zusammenfassen kann, einen Logopäden in Anspruch nehmen (Sprachverzögerungen unterschiedlicher Genese, z.B. aus neurologischen oder sozialen Gründen, bzw. bei Hörschäden, Stottern, Zahnfehlstellungen, Rachenfehlbildungen). Ebenso sieht es bei der Feststellung &amp;quot;Brillenträger&amp;quot; aus, da hier vor allem angeborene Fehlsichtigkeiten einfließen, die nicht auf eine Impfung zurückgeführt werden können. Die Diagramme sind deshalb völlig nichtssagend. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Allergien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ungeimpfte Kinder sind auch für die Gesellschaft ein Segen, weil sie die natürlichen und notwendigen Abläufe bei Infektionskrankheiten aufrechterhalten. Wenn alle künftigen Mütter wieder Masern bekommen dürfen, treten alsdann beispielsweise keine Säuglingsmasern mehr auf, die sehr schlimme Folgen haben können.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Impfstoffe können Genveränderungen bewirken! Die Schulmedizin gibt sogar zu, dass Viren Genveränderungen auslösen können. Und was ist in den Impfstoffen enthalten? Eben Viren, und diese auch noch genverändert, manipuliert&amp;#039;&amp;#039;. (Forum Impfen, 15.&amp;amp;nbsp;März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Kinderkrankheiten impfen lassen, sind also keinesfalls Schmarotzer, sondern ein Segen für die Allgemeinheit, weil dadurch der Impfschutz der Geimpften überhaupt erst aufrecht erhalten wird&amp;#039;&amp;#039;! (Forum Impfen, März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;eine feste Überzeugung, die sich mit meiner Lebenserfahrung und Beobachtung zu 100% deckt, ist die: jede Krankheit, auch eine sog. Infektion oder Krebs macht Sinn und es steckt eine wichtige Botschaft dahinter. Wir müssen unseren Kindern helfen, diese Botschaften möglichst frühzeitig zu erkennen, aufzulösen und die [[Selbstheilungskraft|Selbstheilungskräfte]] anzuregen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Viren sind nicht die Ursache der Infektionskrankheiten, allenfalls Informationsträger, die bei einer entsprechenden Disposition die Selbstheilungskräfte ankurbeln. Natürlich kann diese Heilreaktion sehr (zu) heftig ausfallen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch besteht aus Erregern, geschichtlich aus Bakterien. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wir sind mit den sog. Viren und Bakterien eng verwandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Müller, Angelika}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Angelika_M%C3%BCller&amp;diff=119091</id>
		<title>Angelika Müller</title>
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		<updated>2014-09-11T14:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:koegelSchauz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2012 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Kögel-Schauz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Impfgegner]]in aus Augsburg und steht einem Verein namens &amp;#039;&amp;#039;[[EFI Deutschland|Interessengemeinschaft EFI - Eltern für Impfaufklärung]]&amp;#039;&amp;#039; vor, der auch eine entsprechende Internetseite (www.efi-online.de) betreibt. Eine weitere Aktivistin bei EFI ist Sieglinde Kaufmann aus Dresden, Vorsitzende von &amp;quot;Eltern für Impfaufklärung&amp;quot; (EFI) Dresden. Zusammen mit Sonja Houzer ist Müller im Verein Impfaufklärung e.V. aktiv. Kritiker werfen ihr eklatante Fehler und Täuschungen in ihren Vorträgen und Pamphleten vor. Müller ist weiterhin Administratorin der Facebook-Seite &amp;quot;Deutschland verbrennt den Impfpass&amp;quot;. Die dazugehörige Internet-Domain registrierte Müller im Juli 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beruf ist Angelika Müller Softwareentwicklerin. An ihrem Wohnort Friedberg bei Augsburg betreibt sie einen Büroservice. Sie wird auch als Inhaberin der Firma &amp;quot;Advanced Papers&amp;quot; ihres Mannes Roland Müller genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichten==&lt;br /&gt;
Müller leugnet die Tatsache, dass Viren Krankheiten verursachen. Für sie sind Viren &amp;quot;Informationsträger&amp;quot;, die zur Heilung notwendig sind. Fieber sei ein &amp;quot;äußerst heilsamer Prozess&amp;quot;. [[Impfkritik|Impfkritische Äußerungen]] von Müller werden auf Webseiten von [[Hans Tolzin]], im [[Neue Impulse Treff]], in der [[Kent-Depesche]] und im Bereich der [[Urkost]]-Anhänger verbreitet. Darüber hinaus organisiert Müller auch Impfkritiker-Kongresse. Sie beruft sich bei ihrem Engagement gegen Impfungen auf eine mögliche Impfkomplikation bei einem ihrer Kinder, die zu einer Schwerbehinderung geführt hätte und hält es für sinnvoll, dass Kinder eine Masernerkrankung durchmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kent-Depesche Nr.&amp;amp;nbsp;5/2010 veröffentlichte sie einen Text, in dem sie sich für die [[Hausgeburt]] und gegen Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft sowie beim Neugeborenen ausspricht, so z.B. routinemäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und den Guthrie-Test beim Neugeborenen, bei dem ein Blutstropfen aus der Ferse entnommen wird, um das Blut auf die Stoffwechselkrankheit [http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylketonurie Phenylketonurie] (PKU) zu testen. Zum Ultraschall meint sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die „ganz üblichen, normalen” und gebräuchlichen schulmedizinischen Maßnahmen während der Schwangerschaft und Geburt sind traumatisch für ein Baby: Beim Ultraschall hört das Baby die vom Fruchtwasser gedämpften Töne und gerät wahrscheinlich in Todesangst (das Geräusch mag für die Ohren des Ungeborenen etwa klingen wie kreischende Kreissägen).&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.initiative.cc/Artikel/2010_04_10_geburt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der nachweislich falschen Aussagen von Müller mag damit zu erklären sein, dass sie keine Qualifikation auf den Gebieten Medizin und Biologie hat und daher als Laie anzusehen ist. Von der völligen Unkenntnis biologischer Grundlagen zeugt z.B. ihre Behauptung, dass Menschen (gehören zu den Eucaryoten, d.h. Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern besitzen) mit den Viren (Partikel, die zwar Erbinformation enthalten, aber keine Zellen sind und auch keinen eigenen Stoffwechsel haben) und Bakterien (Prokaryoten haben keinen Zellkern; die Erbinformationen liegen frei im Zellinneren) eng verwandt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Falschaussagen zu Impfungen und Allergien==&lt;br /&gt;
[[image:Kögeldiagramm.png|500px|thumb]]&lt;br /&gt;
In ihrem Blog www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank meint Müller, dass ihr ein erfahrener homöopathischer Arzt auf der von ihr organisierten 1.&amp;amp;nbsp;Impfkritiker-Konferenz im Jahr 1997 berichtet habe, dass es überhaupt erst seit Einführung der Pockenimpfung Schilderungen von Heuschnupfen gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;&amp;gt;http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist nachweislich falsch. Erste Versuche, gegen Pocken zu impfen, gab es ab 1771.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Pocken#Impfung&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Heuschnupfen existieren allerdings viele historische Überlieferungen aus der Zeit vor der Pockenimpfung. Die erste plausible Überlieferung zum Heuschnupfen stammt bereits aus dem alten Persien mit der Bezeichnung &amp;quot;Rosenschnupfen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hau FR: &amp;#039;&amp;#039;Razis Gutachten über Rosenschnupfen.&amp;#039;&amp;#039; [Historical Article]&lt;br /&gt;
Medizinhist J 1975; 10(2):94-102&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Buch von C.&amp;amp;nbsp;Elgood aus dem Jahr 1952 über die persischen Wissenschaften wird ein gewisser Rhazes (Abû Bakr Muhammed Ibn Zakarîya Al-Râzî) erwähnt, der wahrscheinlich um das Jahr 900&amp;amp;nbsp;u.Z. gelebt hat. Er hatte eine Entzündung der Nasenschleimhaut beschrieben, die regelmäßig im Frühjahr zur Zeit der Rosenblüte aufgetreten sein soll. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde auch in Europa ein &amp;quot;Rosenfieber&amp;quot; beschrieben, das von der Jahreszeit abhängig war und die heute bekannte, typisch allergische Symptomatik zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ugii.net/umwelt/schriften/03-hw-aristokraten.html Allergie – eine Domäne der Aristokraten? Die historische Diskussion um die Ursache des Heuschnupfens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter behauptet sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Von den vehementen Impfbefürwortern und Gesundheitsbehörden ist in letzter Zeit immer öfter der Unfug zu lesen, dass Impfungen sogar vor Allergien schützen würden. In der DDR hätte es schließlich eine Impfpflicht gegeben und dort wären die Allergien wesentlich seltener gewesen. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass in der DDR Allergikerkinder gar nicht bzw. sehr zurückhaltend geimpft wurden, weil man um diese Zusammenhänge wusste!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aussage hätte Müller als mathematisch vorgebildeter Person der Zusammenhang auffallen müssen, dass epidemiologische Vergleiche zeigen, dass Allergien erst nach der &amp;quot;Wende&amp;quot; in der Bevölkerung der ehemaligen DDR signifikant zunahmen &amp;amp;ndash; zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen, bei zuvor annähernd 99% Durchimpfungsrate.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Wären Impfungen für die Entstehung von Allergien ursächlich, hätten bei sinkender Impfrate auch die Allergien auf dem Gebiet der ehemaligen DDR abnehmen müssen. Es ist jedoch das Gegenteil eingetreten, die Häufigkeit von Allergien nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller versucht außerdem zu belegen, dass geimpfte Kinder häufiger an Allergien sowie &amp;quot;kleinen und großen Hirnerkrankungen&amp;quot; leiden, z.B. häufiger ADHS haben, einen Logopäden benötigen sowie Brillenträger sind. Dazu hat sie einfache Säulendiagramme aus den Rohdaten der KIGGS-Studie (Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kiggs.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; erstellt, die jedoch keine Aussage über die Signifikanz der Unterschiede zulassen und auch nicht wiedergeben, welche anderen Einflussfaktoren bestehen, die Allergien bzw. ADHS bedingen. Außerdem ist die Feststellung &amp;quot;Logopäde&amp;quot; ohne jegliche Aussagekraft, weil Kinder aus ganz unterschiedlichen Gründen, die man nicht zusammenfassen kann, einen Logopäden in Anspruch nehmen (Sprachverzögerungen unterschiedlicher Genese, z.B. aus neurologischen oder sozialen Gründen, bzw. bei Hörschäden, Stottern, Zahnfehlstellungen, Rachenfehlbildungen). Ebenso sieht es bei der Feststellung &amp;quot;Brillenträger&amp;quot; aus, da hier vor allem angeborene Fehlsichtigkeiten einfließen, die nicht auf eine Impfung zurückgeführt werden können. Die Diagramme sind deshalb völlig nichtssagend. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung von Allergien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ungeimpfte Kinder sind auch für die Gesellschaft ein Segen, weil sie die natürlichen und notwendigen Abläufe bei Infektionskrankheiten aufrechterhalten. Wenn alle künftigen Mütter wieder Masern bekommen dürfen, treten alsdann beispielsweise keine Säuglingsmasern mehr auf, die sehr schlimme Folgen haben können.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impfenmachtkrank&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Impfstoffe können Genveränderungen bewirken! Die Schulmedizin gibt sogar zu, dass Viren Genveränderungen auslösen können. Und was ist in den Impfstoffen enthalten? Eben Viren, und diese auch noch genverändert, manipuliert&amp;#039;&amp;#039;. (Forum Impfen, 15.&amp;amp;nbsp;März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Kinderkrankheiten impfen lassen, sind also keinesfalls Schmarotzer, sondern ein Segen für die Allgemeinheit, weil dadurch der Impfschutz der Geimpften überhaupt erst aufrecht erhalten wird&amp;#039;&amp;#039;! (Forum Impfen, März 2001)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;eine feste Überzeugung, die sich mit meiner Lebenserfahrung und Beobachtung zu 100% deckt, ist die: jede Krankheit, auch eine sog. Infektion oder Krebs macht Sinn und es steckt eine wichtige Botschaft dahinter. Wir müssen unseren Kindern helfen, diese Botschaften möglichst frühzeitig zu erkennen, aufzulösen und die [[Selbstheilungskraft|Selbstheilungskräfte]] anzuregen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Viren sind nicht die Ursache der Infektionskrankheiten, allenfalls Informationsträger, die bei einer entsprechenden Disposition die Selbstheilungskräfte ankurbeln. Natürlich kann diese Heilreaktion sehr (zu) heftig ausfallen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch besteht aus Erregern, geschichtlich aus Bakterien. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wir sind mit den sog. Viren und Bakterien eng verwandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [sic!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Müller, Angelika}}&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Frank_Reitemeyer&amp;diff=119090</id>
		<title>Frank Reitemeyer</title>
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		<updated>2014-09-11T13:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frank Reitemeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1963) ist ein [[KRR|KRR-&amp;quot;Reichsbürger&amp;quot;]], [[Impfgegner]], [[Ufologie|Ufologe]] und Anhänger des [[Pleomorphismus]] aus Berlin-Steglitz. Von Beruf ist er Verwaltungsfachwirt. Bis April 2007 war er im Vorstand des NPD-Kreisverbands Berlin-Steglitz und fungierte als stellvertretender Kreisvorsitzender. Im Dezember 2011 wurde Reitemeyer in den Medien wegen seiner Bemühungen bekannt, per Gerichtsbeschluss Einsicht in &amp;quot;UFO-Akten&amp;quot; des deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebens. Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.morgenpost.de/politik/article1843889/Berliner-erklagt-Einsicht-in-geheimes-Ufo-Papier.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.gwup.net/2011/12/04/ufos-prozess-gewonnen-sonst-nix/&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut TV-Sender ntv sei Reitemeyer davon überzeugt, dass Regierungskreise über die Existenz von [[UFO]]s informiert seien, dies aber der Bevölkerung nicht mitteilten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.n-tv.de/wissen/Berliner-will-UFO-Akten-sehen-article4903491.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Reitemeyer ist Leiter eines privaten [[Theosophie|&amp;quot;Theosophischen Centralarchivs&amp;quot;]] in Berlin. In der Vergangenheit trat er bei NSL-Treffen (siehe [[Neuschwabenland]]) von [[Axel Stoll]] auf und hielt Vorträge wie &amp;quot;Theosophie und Wurzelrassen nach [[Helena Blavatsky|Helena P. Blavatsky]]&amp;quot; oder &amp;quot;Wiederentdecken indogermanischer Weisheit&amp;quot;. Laut der Zeitung BZ sei Reitemeyer als [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]] und &amp;quot;UFO-Freak&amp;quot; anzusehen, der in Berlin &amp;quot;Kontakt zu deutschtümelnden Kreisen&amp;quot; habe. Demnach habe er sich inzwischen vom NSL getrennt. Er soll dazu gesagt haben: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ja, ich habe Vorträge bei den Neuschwabensteinern&amp;#039;&amp;#039; [sic!] &amp;#039;&amp;#039;gemacht, weil sich unsere Themen überschneiden. Ich habe mich von denen aber distanziert&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bz-berlin.de/archiv/gericht-gibt-ufo-mann-recht-article1331825.html&amp;lt;/ref&amp;gt;), was jedoch in Internetverlautbarungen des NSL dementiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Impfgegner ist Reitemeyer Betreiber der Internetseite www.impfen-nein-danke.jimdo.com, auf der er die in diesen Kreisen üblichen Tatsachenverdrehungen und Falschdarstellungen einsetzt, um sich gegen Impfungen zu äußern.&amp;lt;ref&amp;gt;impfen-nein-danke.jimdo.com/about/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem entsprechend verlinkt er auch andere Impfgegner wie [[Hans Tolzin]], [[Angelika Müller]], [[Stefan Lanka]] und [[Robert Faulborn]] bzw. veröffentlicht deren Beiträge auf seiner Internetseite.&amp;lt;ref&amp;gt;impfen-nein-danke.jimdo.com/downloads/&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist über Facebook mit der Seite &amp;#039;&amp;#039;Impfen - Nein Danke&amp;#039;&amp;#039; mit den Impfkritikern vernetzt und nutzt Facebook für den Vertrieb seines Aufklebers: &amp;quot;Impfst Du noch oder denkst Du schon?&amp;quot;. In dem Shop der Webseite vertreibt er weiteres Agitationsmaterial.&amp;lt;ref&amp;gt;impfen-nein-danke.jimdo.com/shop/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Frank Reitemeyer vertreibt außerdem das Propagandawerk der Impfkritik &amp;quot;Wir impfen nicht!&amp;quot; von [[Michael Leitner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Reitemeyer, Frank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Ufologe]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Masernausbr%C3%BCche_an_Waldorfschulen&amp;diff=116145</id>
		<title>Masernausbrüche an Waldorfschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Masernausbr%C3%BCche_an_Waldorfschulen&amp;diff=116145"/>
		<updated>2014-04-26T22:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter: /* 2011 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image: masernstatistik.jpg|Quelle: Robert-Koch-Institut, 2010&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/232/die_rolle_deutschlands_fuer_die_elimination_der_masern_in_europa_2010.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Durch die [[Impfkritik|impfkritische Einstellung]] vieler [[Anthroposophie|Anthroposophen]], insbesondere zur Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln, treten regelmäßig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Masernausbrüche an [[Waldorfpädagogik|Waldorfschulen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf. Die Krankheit wird dabei besonders an Waldorfschulen und in deren Umfeld übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eurosurveillance.org/images/dynamic/EE/V13N16/art18838.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Masern sind gemäß der [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Medizin]] eine „Kinderkrankheit“, aus der das Kind angeblich gestärkt hervorgehen soll und die bei „guter Pflege“ [[Homöopathie|homöopathisch]] „gut behandelbar“ sei. Nachfolgend sind einige der Masernausbrüche aufgeführt, bei denen anthroposophische Einrichtungen eine zentrale Rolle spielen. Mit einer gewissen Dunkelziffer ist zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2001==&amp;lt;!-- Ist fast wörtlich aus dem EPB übernommen, muß noch einen späteren Bericht geben, Überarbeitung folgt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende Oktober 2001 traten zunächst im Landkreis Miltenberg/Unterfranken etwa 5–8 Masernerkrankungen pro Woche auf. Ende November klang diese kleinere Häufung ab, gleichzeitig wurden beim Gesundheitsamt Coburg die ersten Erkrankungsfälle bekannt. Den Mitarbeitern fiel schnell auf, dass es sich bei den Erkrankten überwiegend um Schüler der Waldorfschule handelte. Das Gesundheitsamt nahm daraufhin Kontakt mit der Schule sowie dem Kindergarten des gleichen Trägers und dem betreuenden Kinderarzt auf und versorgte diese mit Informationsmaterial, die Ärzte und die lokalen Medien wurden informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Jahres wurden wöchentlich etwa 20–30 Fälle gemeldet, überwiegend Kleinkinder und Grundschüler, zunehmend auch aus anderen Schulen bzw. Kindergärten. Im Stadtkreis Coburg wurden von der 46. Woche 2001 bis zur 16. Woche 2002 insgesamt 1.166 Masernerkrankungen durch Meldung erfasst. Es mußten 43 Personen stationär behandelt werden, davon etwa die Hälfte Kleinkinder. Anlass waren  Pneumonie, Bronchitis, Otitis media, Krämpfe. Enzephalitiden und Todesfälle traten erfreulicherweise nicht auf. Angaben zum Impfstatus lagen von 934 Erkrankten vor, von ihnen waren 882 (94%) ungeimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2002/Ausgabenlinks/19_02.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 19/2002]&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der erkrankten Kinder waren Patienten des Kinderartztes und [[Impfgegner]]s [[Karl Fromme]], dem eine gewisse Mitschuld an der Ausbreitung der Epidemie zugeschrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=42500&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.plaudern.de/impfen-eine-entscheidung-3318/dr--fromme-einer-der-2-beschuldigten-kinderaerzte-in-coburg-n-45.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden im Jahr 2001 in Deutschland 5.780 Masernerkrankungen gemeldet, über 2.200 Fälle wurden allein in Bayern registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2002/Ausgabenlinks/03_02.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image: Masern_homöopatisch_behandeln.jpg|Anmerkung: Lt. Homöopathie wird kein Arzt benötigt. Quelle: Elternwissen.com|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
==2002==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 erkrankten in Coburg insgesamt 1.191 Personen, am häufigsten Kinder. Die Endemie ging von einer Steiner-Schule aus. Nur&lt;br /&gt;
9% der Kinder waren geimpft. Komplikationen wurden bei 28% aller Erkrankten berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thieme&amp;quot;&amp;gt;[https://www.thieme-connect.de/ejournals/pdf/10.1055/s-0031-1292041.pdf Edzard Ernst: Anthroposophische Medizin verursacht Masern-Ausbrüche, Dtsch Med Wochenschr 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschlandweit wurden 2002 4.657 Masernerkrankungen gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2003/Ausgabenlinks/03_03.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2003==&amp;lt;!-- Ist fast wörtlich aus dem EPB übernommen, muß noch einen späteren Bericht geben, Überarbeitung folgt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Epidemiologische Bulletin 5/2003 berichtete über einen Masernausbruch im niedersächsischen Landkreis Verden mit insgesamt 106 Erkrankungen im Zeitraum von Dezember 2002 bis Januar 2003. Neben Verden, wo der Ausbruch in einem anthroposophischen Kindergarten bzw. Schulkomplex seinen Ursprung hatte, waren auch umliegende Landkreise betroffen. Nach einigen Wochen wurden keine neuen Erkrankungen registriert. Ab Dezember 2002 wurden diesem Ausbruch insgesamt 218 gemeldete Masernerkrankungen zugeordnet, 130 (60%) betrafen den Landkreis Verden. Weitere mit dem Ausbruch assoziierte Fälle traten in den Nachbarkreisen Rotenburg, Osterholz, Oldenburg und in der Stadt Delmenhorst auf. Die Mehrzahl der Betroffenen (n = 157; 70%) waren Kinder vom ersten bis zum 10. Lebensjahr, nur wenige Erwachsene erkrankten. Die Maserninzidenz war im Vorschul- und Grundschulalter am höchsten. Zwanzig Prozent (n = 43) der Masernerkrankungen wurden labordiagnostisch bestätigt. Nur für eines der erkrankten Kinder war eine Masernimpfung angegeben worden. Während des gesamten Ausbruchs mussten vier Kinder wegen schwerer Verläufe, darunter eine Enzephalitis, stationär behandelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2003/Ausgabenlinks/05_03.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 05/2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 13-jähriger Junge aus Verden erkrankte im Januar 2003 im Rahmen einer örtlichen Häufung an Masern. Es kam zu einem generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfall, der zur Klinikeinweisung führte. Der Patient war komatös, und der Anfall konnte auch medikamentös nicht durchbrochen werden. Für 2 Stunden wurden Intubation und Beatmung notwendig. Im EEG zeigten sich Allgemeinveränderungen 2. Grades. Nach langsamer Besserung und Normalisierung der Befunde bestanden noch einige Monate später verminderte Leistungsfähigkeit, Wesensveränderungen und Kopfschmerzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2002/Ausgabenlinks/29_03.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 29/2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden im Jahre 2003 778 Masernerkrankungen in Deutschland gemeldet, 241 Erkrankungen traten allein in Niedersachsen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2004/Ausgabenlinks/02_04.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 02/2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2005==&lt;br /&gt;
In einer anthroposophischen Privatschule in Bayern erkrankten 2005 106 Kinder, von denen 105 nicht geimpft waren. Diese Schule nahm in der Vergangenheit nicht an Impfinitiativen des Gesundheitsamtes teil, so dass diesem keine Information über die Impfquote an der Schule vorlag. Die altersgemischten Klassen hatten ein landkreisübergreifendes Einzugsgebiet, daher konnte sich von dort die Erkrankung in Bayern (324 Fälle insgesamt) ausbreiten. Die Erkrankungsfälle wurden nicht den dafür zuständigen Stellen gemeldet und die Kooperation wurde seitens der Schule auf ein absolutes Minimum beschränkt. Die Elternschaft war insgesamt impfskeptisch, benachrichtigte weder Schule noch andere Betreuungseinrichtungen im Erkrankungsfall und suchte nur selten einen Arzt auf. Einige der Ärzte unterließen es, Masern zu diagnostizieren und wenn sie eine Diagnose gestellt hatten, meldeten sie die Fälle nicht weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0003/79032/Report_Berlin__ENGDec06.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die örtlichen Behörden äußerten sogar den Verdacht, Eltern hätten dort &amp;quot;Masern-Partys&amp;quot; organisiert, bei denen kranke Kinder gesunde anstecken sollen, um sie so auf natürliche Weise zu immunisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581585.html Tanz auf dem Minenfeld, Spiegel, 10.04.2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden für Deutschland im Jahr 2005 780 Masernerkrankungen gemeldet, die meisten Erkrankungen traten in Bayern auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/Ausgabenlinks/03_06.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---==2006== ===Schweiz===Who Gets Measles in Europe? - The Journal of Infectious ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
jid.oxfordjournals.org/content/204/.../S353.full.pdf‎Diese Seite übersetzen&lt;br /&gt;
von M Muscat - ‎2011 - ‎Zitiert durch: 47 - ‎Ähnliche Artikel&lt;br /&gt;
during 2006 and 2007, the highest age-specific measles incidence was observed in .... posophic schools, also known as Steiner or Waldorf schools,. Who Gets ...--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Passau and Rottal-Inn in Lower Bavaria. Montessori--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang Juni 2007 brachen an der Freien Waldorfschule in Gerresheim die Masern aus. Insgesamt erkrankten in der Schule und im unmittelbaren Umfeld 57&amp;amp;nbsp;Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Masern-jetzt-schon-19-Faelle_aid_446325.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Masern-Zwangsimpfung_aid_445463.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/108-Masern-Faelle-in-Duesseldorf_aid_461535.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte dazu, dass sich das örtliche Gesundheitsamt einschaltete. Der Leiter des Gesundheitsamtes gab an: „Es gibt an der Schule eine Reihe von Impfgegnern, und das ist problematisch“. Es wurde vorgeschlagen, auf dem Schulgelände Impfungen anzubieten. Dies wurde von der Schulleitung abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thieme&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 starben zwei Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung. Ein 13-Monate alter Junge erlag einer Masernenzephalitis, ein 3-Jähriger, aufgrund eines Immundefektes nicht impfbarer Junge, starb an einer MIBE.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barbara-steffens.de/fileadmin/media/MdB/barbarasteffens_de/barbara_steffens/themen_bis_mai_2010/parlamentarisches/anfragen/auf_kleine_anfrage_ds_145727_statistisch/auf_kleine_anfrage_ds_145727_statistisch.pdf Kleine Anfrage 2137 &amp;quot;Statistische Erhebung zu Masernerkrankungen und Erkrankungen durch Masernpräventionsimpfung&amp;quot; Drucksache  14/5960]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 567 Masernfälle gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;survstat&amp;quot;&amp;gt;[http://www3.rki.de/SurvStat Robert Koch-Institut: SurvStat, Datenstand: 21.04.2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008==&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres traten Masernerkrankungen bei Schülern einer freien Waldorfschule in Reutlingen auf. Auch der Kindergarten war betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten_artikel,-Gesundheitsamt-besorgt-Zwei-Kinder-an-Masern-erkrankt-_arid,65581_print,0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 brachen an einer Waldorfschule in Gütersloh die Masern aus. Es erkrankten 30 Personen, die alle ungeimpft waren. Das Gesundheitsamt schloss Kinder ohne Impfschutz vom Unterricht aus. Sie durften bis zum 22.&amp;amp;nbsp;April, dem Ende der möglichen Ansteckungszeit, nicht mehr zur Schule. Die Infektion ging von sieben Schülern aus, die sich zuvor in den Ferien angesteckt hatten. Die Überprüfung des Impfschutzes der Schüler anhand der Impfpässe wurde eingeleitet. Es ergab sich, dass 32&amp;amp;nbsp;der 153&amp;amp;nbsp;überprüften Schüler ohne Impfschutz waren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/masern-ausbruch-tuersteher-vor-der-schule-617045.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 wurden insgesamt 916 Masernfälle in Deutschland gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;survstat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreich===&lt;br /&gt;
In Salzburg hatte im Jahr 2008 ein von einer Waldorfschule ausgehender Masernausbruch insgesamt 443&amp;amp;nbsp;Erkrankungsfälle zur Folge. Etwa 120 dieser Fälle kamen aus der besagten Schule. Die Krankheit wurde durch einen Schüler einer Rudolf-Steiner-Schule im Schweizerischen Muttenz eingeschleppt, als dieser zu einem Schülertreffen anreiste, und verbreitete sich in der Folge auch an anderen Schulen. An der zuerst betroffenen Waldorfschule war ein großer Teil der Schüler nicht geimpft. Es wurden Abriegelungsimpfungen eingeleitet, die dort jedoch kaum angenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.docs4you.at/Content.Node/Spezialbereiche/Infektiologie/Masern_in_Oesterreich_08.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.virologie.meduniwien.ac.at/home/upload/vei/2010/0810s.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Impfreferent der österreichischen Ärztekammer sprach von einer „missionarischen Blindheit“ und einer „medial aufgeschaukelten Skepis“ der Eltern dieser Schüler gegenüber dem Thema Impfungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thieme&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---===Niederlande===Who Gets Measles in Europe? - The Journal of Infectious ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
jid.oxfordjournals.org/content/204/.../S353.full.pdf‎Diese Seite übersetzen&lt;br /&gt;
von M Muscat - ‎2011 - ‎Zitiert durch: 47 - ‎Ähnliche Artikel&lt;br /&gt;
during 2006 and 2007, the highest age-specific measles incidence was observed in .... posophic schools, also known as Steiner or Waldorf schools,. Who Gets ...--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2009==&lt;br /&gt;
===Schweiz===&lt;br /&gt;
Seit Ende Januar 2009 grassierte bei Lausanne ein Masernausbruch in einer Rudolf-Steiner-Schule. Innerhalb von zwei Tagen wurden dort 22 Neuerkrankungen gemeldet. Aufgrund der Untersuchungen im Umfeld wurden über hundert Fälle an dieser Schule oder in Verbindung mit diesem Ausbruch berichtet. Die Durchimpfungsrate der Schüler dieser Schule mit mindestens einer Dosis wurde auf rund 30% geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/01087/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCHeXt6g2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 erkrankten an der Rudolf-Steiner-Schule in Crissier rund 40 Schüler an Masern. Daraufhin wurden 250 der 340 Schüler für drei Wochen von der Schule ausgeschlossen. Der Ausbruch in der Schule wurde zunächst nicht entdeckt, weil ein Arzt einen Krankheitsfall nicht vorschriftsgemäß gemeldet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Masernepidemie-in-Waadtlaender-Schulhaus-40-Teenager-krank/story/20947380 Berner Zeitung vom 10.02.2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 12-jähriges Mädchen verstarb am 29. Januar an Masern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/534033/masernausbruch-hamburg.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Situation in der Schweiz 2006 bis 2009:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
In der Schweiz grassierte in den Jahren 2006 bis 2009 eine große Masernepidemie, die im November 2006 im Kanton Luzern begann. Vom 1. November 2006 bis zum 3. März 2009 wurden insgesamt 3.577 Fälle gemeldet. Rudolf-Steiner-Schulen spielten bei der Verbreitung der Masern eine Rolle, aber auch die generell niedrige Durchimpfungsrate.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/01087/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCHeXt6g2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schweizer Epidemie war Ausgangspunkt für Masernausbrüche in anderen Ländern, z.B. 2008 in Salzburg. Ein Schüler einer Orchestergruppe der Freien Oberstufe Baselland (FOS) in Muttenz, einer Rudolf-Steiner-Schule, reiste zu einem Schülertreffen nach Salzburg, wo er gemeinsam mit anderen Schülern in einer Turnhalle der Waldorfschule übernachtete. Dort erkrankte er am 7. März 2008 als Erster an den Masern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.20min.ch/news/basel/story/30147894&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 kam es in Deutschland zu einem Masernausbruchgeschehen an einer Waldorfschule im Hamburger Bezirk Harburg. Nach Überprüfung der Unterlagen stellte sich heraus, daß weniger als die Hälfte der Schüler immun waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=MWRE090000718&amp;amp;st=ent Anordnung eines Schulbesuchsverbots aufgrund einer Masernerkrankung eines Mitschülers]&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb kurzer Zeit breitete sich die Infektion auch auf andere Schulen des Bezirkes aus. Nach dem Auftreten des ersten Erkrankungsfalls verhängten die betroffenen Schulen ein Betretungsverbot für nicht-immune Schüler und Personal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mopo.de/news/harburg-masern-alarm-an-schulen,5066732,5243534.html Masernalarm an Schulen, Morgenpost, 18.02.2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein bulgarischer LKW-Fahrer importierte die Masernviren des Genotypes D4 von Hamburg nach Bulgarien; in der Folge traten dort über 24.000 Erkrankungsfälle mit 24 Todesfällen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.crm.de/itb2011/beitraege/st_wichmann.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in einer Waldorfschule im niedersächsichen Landkreis Harburg kam es Anfang des Jahres zu Erkrankungsfällen bei sechs Schülern. Bis auf diese Schüler der Waldorfschule wurden keine Ausbrüche außerhalb bzw. im Wohnumfeld beobachtet. Als Ursache wurde der Masernausbruch in Hamburg angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;www.niedersachsen.de/download/9744‎&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden für das Jahr 2009 in Deutschland 572 Masernerkrankungen gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/Ausgaben/03_10.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreich===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 konnte mit 52 Maserninfektionen noch immer eine Masernvirusaktivität verzeichnet werden, die höher lag als in den Jahren zuvor (Abb. 1). Der Großteil der Maserninfektionen 2009 (n=37/52; 71%) war auf einen kleinen Ausbruch in einer anthroposophischen Schule in Graz/Steiermark zurückzuführen. Wie epidemiologische Untersuchungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) ergaben, wurde das Masernvirus sehr wahrscheinlich während eines Billardturniers von einem Infizierten auf ein Mitglied der anthroposophischen Gemeinschaft übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kasper S, Holzmann H, et al.. Measles outbreak in Styria, Austria, March-May 2009. Euro Surveill. 2009 Oct 8;14(40)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte zu 24 Folgeinfektionen, darunter bei 12 Schülern einer Waldorfschule. Den zumeist ungeimpften Schülern wurde eine Masern-Mumps-Röteln (MMR) Post-Expositions-Prophylaxe angeboten und Infizierten wurde geraten, während der infektiösen Phase zu Hause zu bleiben. Die Schule verlängerte freiwillig die Osterferien und blieb für zwei Wochen geschlossen. Der Großteil der Maserninfektionen während des Grazer Ausbruchs betraf ungeimpfte Personen (27/37) bzw. Personen mit unbekanntem Impfstatus (9/37). Nur ein Patient war einmal geimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;[VIRUSEPIDEMIOLOGISCHE INFORMATION NR.08/10]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2010==&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
Anfang 2010 kam es an einer Berliner Waldorfschule zu einem Ausbruch der Masern, weil sich ein ungeimpfter Schüler bei einer Indienreise Ende 2009 infizierte und die Krankheit nach seiner Rückkehr auf Mitschüler übertrug. Der Anteil geimpfter Kinder betrug an dieser Schule nur&amp;amp;nbsp;70%. Die Infektion sprang auf Geschwister, Freunde und Kinder in anderen Schulen und Kindertagesstätten über. Auch in Brandenburg wurden zehn Masernfälle registriert. Alle Erkrankten besuchten Waldorfschulen. Insgesamt wurden 62&amp;amp;nbsp;Fälle registriert, die alle ungeimpfte Personen betrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesspiegel.de/berlin/waldorf-schueler-steckte-62-menschen-mit-masern-an/1809266.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gesundheitsamt verhängte daraufhin ein Betretungsverbot für Schüler und Personal ohne dokumentierte Immunität.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kostenlose-urteile.de/VG-Berlin_VG-3-L-3510_VG-Berlin-Schulverbot-wegen-fehlender-Masernimpfung-zulaessig.news9251.htm Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom 18.02.2010 - VG 3 L 35.10 - ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2010 brachen an einer Waldorfschule in Essen die Masern aus; dies ist höchstwahrscheinlich auf Kontakte zum Berliner Ausbruchgeschehen zurückzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thieme&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2010 wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 71&amp;amp;nbsp;Masernerkrankungen gemeldet. Allerdings wurden Geschwisterkinder teilweise nicht einem Arzt vorgestellt und somit nicht gemeldet, so dass die tatsächliche Fallzahl höher lag. Von den Erkrankten besuchten 30&amp;amp;nbsp;Waldorfschulen und&amp;amp;nbsp;20 waren Patienten anthroposophischer Ärzte, die von einer Impfung abrieten. Von den 71&amp;amp;nbsp;Fällen erhielt nur ein Kind die empfohlenen 2&amp;amp;nbsp;MMR-Impfdosen und in zwei weiteren Fällen lediglich die Grundimmunisierung. Alle anderen waren ungeimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/Ausgaben/23_10.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 23/2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/doc/Ernst%2C_Edzard_-_Anthropsophy%2C_Risk_factor_noncompl._measles_immuniz._%28PIDJ_2011%29.004915.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.presse-service.de/data.cfm/static/761399.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt betrug die Immunisierungsrate für Masern an der Schule nur 59%.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thieme&amp;quot; /&amp;gt; Die Beteiligung der Eltern an der eingeleiteten Impfkampagne war gering.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1312446_Masern_Gesundheitsamt_warnt_vor_gefaehrlicher_Infektionswelle.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland insgesamt 780 Masernfälle gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;survstat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweiz===&lt;br /&gt;
An der Rudolf-Steiner-Schule in Basel wurden von Dezember 2010 bis Januar 2011 31 Masernfälle gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.steinerschule-basel.ch/uploads/media/mm.masern.rssbasel.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2011==&lt;br /&gt;
Im Südwesten Deutschlands wurden mit Stand 11. Juli 2011 509 Masernfälle gezählt. Als Ursache für die Häufung (2010 gab es im selben Gebiet insgesamt nur 160 Fälle) werden Masernausbrüche an Schulen (296 Fälle), speziell jenen mit einem traditionell geringen Anteil geimpfter Kinder wie etwa Waldorfschulen, verantwortlich gemacht. Von den mehr als 500 Masernpatienten sei nur einer zweimal geimpft gewesen, und dieser leide unter der Beeinträchtigung der körpereigenen Immunabwehr. 38 Personen waren einmal geimpft, die überwiegende Mehrheit gar nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2011/07/13/masernepidemie-unter-ungeimpften.html Masernepidemie unter Ungeimpften], Internetportal der Deutschen Apothekerzeitung, abgerufen am 25.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März kam es an der Freien Waldorfschule im Freiburger Stadtteil St.&amp;amp;nbsp;Georgen zu einem Ausbruchgeschehen. Nachdem fünf Erkrankungsfälle auftraten, verordnete das städtische Gesundheitsamt in Verabredung mit der Schulleitung, dass Kinder und Erwachsene ab Jahrgang 1970 ohne Masernimpfschutz die Schule nicht mehr betreten durften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/freiburg/masern-in-st-georgen-schulbesuch-nur-mit-impfpass--43894713.html Anita Rüffer: Masern in St. Georgen: Schulbesuch nur mit Impfpass, Badische Zeitung, 07.04.2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort breitete sich die Erkrankung innerhalb kürzester Zeit auf vier weitere Schulen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/freiburg/masern-inzwischen-an-fuenf-schulen-im-stadtgebiet--44217100.html Anita Rüffer: Masern inzwischen an fünf Schulen im Stadtgebiet, 15.04.2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2011 infizierten sich an der Waldorfschule in Offenburg 26&amp;amp;nbsp;Kinder aller Klassenstufen mit Masern. Insgesamt wurden 34&amp;amp;nbsp;Masernfälle gemeldet. Das Gesundheitsamt schloss daraufhin die Schule vom 15.&amp;amp;nbsp;April 2011 bis nach den Osterferien.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=67&amp;amp;db=news_lokales&amp;amp;table=artikel_ortenau&amp;amp;id=16256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 traten auch an einer Waldorfschule in Berlin-Reinickendorf die Masern auf. Die meisten Erkrankungsfälle registrierte man in Berlin in Reinickendorf (33) und Pankow (56), wo viele Schüler lebten. 2011 gab es 160 Masernfälle in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&amp;amp;dig=2012%2F07%2F26%2Fa0177&amp;amp;cHash=30c521b982a1ae8190661a67fcc85637&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www3.rki.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden für das Jahr 2011 in Deutschland 1.609 Erkrankungsfälle gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2012/Ausgaben/03_12.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2013==&lt;br /&gt;
An der Freien Waldorfschule in Erftstadt erkrankten im Juli 29 Schüler und ein Erwachsener an Masern. Nach Angaben der Schule zeigte die Überprüfung der Masernimmunität durch das Gesundheitsamt, dass nur 53 Prozent der Schüler und Mitarbeiter gegen Masern immun waren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Medien sprachen von einem deutlich geringeren Prozentsatz. Der komplette Unterricht wurde für eine Woche eingestellt und durfte danach nur für Schüler mit ausreichender Immunitätslage wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/erftstadt/waldorfschule-erftstadt-unterricht-wegen-masern-eingestellt,15189182,23588546.html Kölner Stadtanzeiger vom 4. Juli 2013] abgerufen am 4. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nordrhein-Westfalen traten insgesamt 128 Masernfälle auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Masernausbruch 2013 erreichte ebenfalls die Freie Waldorfschule in Landsberg am Lech. Die Schule wurde zur Überprüfung des Immunitätsstatus kurzzeitig geschlossen. Ungeimpfte Kinder durften erst ab dem 22. Juli bzw. dem 25. Juli wieder zum Unterricht erscheinen. Die geplante Aufführung des Schulzirkus musste infolge von Erkrankungsfällen unter den Teilnehmern der Zirkus-AG verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freie-waldorfschule-landsberg.de/Freie-Waldorfschule-Landsberg/Aktuelles/Eintrage/2013/7/12_Masern.html] Webseite der Freien Waldorfschule Landsberg, abgerufen am 23. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem jedoch mehr als 40 Krankheitsfälle auftraten, wurde die Schule noch vor den Sommerferien komplett geschlossen. Weniger als die Hälfte der Kinder der Schule wiesen einen ausreichenden Impfschutz gegen Masern auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/ueber-masernfaelle-freie-waldorfschule-landsberg-muss-vorzeitig-sommerferien-3032528.html] Waldorfschule muss schließen - Weniger als die Hälfte ist geimpft! Kreisbote vom 30.07.2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In Bayern traten insgesamt 789 Masernfälle auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Bremen traten 2013 Masernfälle auf. Nach der Masern-Erkrankung von sechs Schülern einer Bremer Waldorfschule Ende August ließ sich das Gesundheitsamt die Impfausweise aller 424 SchülerInnen vorlegen. 71 Mitschüler der Erkrankten, die dies verweigerten oder keine Impfung nachweisen konnten, mussten mindestens zwei Wochen zu Hause bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/!124087 Jurik Iser, Impfkontrolle bei Waldorfs, TAZ 19.09.2013]/&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden in Bremen 2013 7 Masernerkrankungen registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2013 wurden deutschlandweit insgesamt 1.775 Masernerkrankungen gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2014/Ausgaben/03_14.pdf?__blob=publicationFile Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 03/2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2014==&lt;br /&gt;
===Österreich===&lt;br /&gt;
Im Osten Österreichs erkrankten mindestens 34 Menschen an Masern. Die Erkrankungen traten vorwiegend in alternativen Privatbildungseinrichtungen auf. Index-Patient ist ein 3-jähriges, ungeimpftes Kind. Eine nicht geimpfte Ärztin infizierte sich und über eine nicht geimpfte Sozialarbeiterin und ihre nicht geimpften Kinder erreichte die Krankheit einen Montessori-Kindergarten und die zugehörige Montessori-Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hpd.de/node/17759 Christoph Baumgarten: Die Gefahr kommt aus der Mitte, 04.02.2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt traten 12 Masernfälle an anthroposophischen Einrichtungen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECDC&amp;quot;&amp;gt;http://www.ecdc.europa.eu/en/publications/Publications/measles-rubella-monitoring-february-2014.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finnland===&lt;br /&gt;
In Finnland wurden Anfang 2014 50 Kinder einer anthroposophischen Schule unter Quarantäne gestellt, nachdem einer der Schüler sich während einer Urlaubsreise im Ausland mit Masern infizierte. Nur die Hälfte der Schüler war empfehlungsgemäß geimpft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECDC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Ernst E.: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophy - A Risk Factor for Noncompliance With Measles Immunization&amp;#039;&amp;#039;, commentary, The Pediatric Infectious Disease Journal, Volume 30, 3, März 2011&lt;br /&gt;
*Hanratty B, Holt T, Duffell E, et al. &amp;#039;&amp;#039;UK measles outbreak in non-immune anthroposophic communities: the implications for the elimination of measles from Europe&amp;#039;&amp;#039;. Epidemiol Infect. 2000;125:377–383.&lt;br /&gt;
*Duffell E. &amp;#039;&amp;#039;Attitudes of parents towards measles and immunisation after a measles outbreak in an anthroposophical community.&amp;#039;&amp;#039; J Epidemiol Community Health. 2001;55:685–686&lt;br /&gt;
*van Velzen E, de Coster E, van Binnendijk R, et al. Measles outbreak in an anthroposophic community in The Hague, The Netherlands, Juni-Juli 2008. Euro Surveill. 2008;13:1–2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid_bull_form.html Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Institutes]&lt;br /&gt;
*http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/M/Masern/Masern.html&lt;br /&gt;
*http://www.rki.de/cln_169/nn_494538/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2005/13__05,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/13_05.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/&lt;br /&gt;
*http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=1870&amp;amp;nodeid=26&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,604918,00.html&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581585.html&lt;br /&gt;
*http://www.bfr.bund.de/cm/232/die_rolle_deutschlands_fuer_die_elimination_der_masern_in_europa_2010.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=337476&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attachments ==&lt;br /&gt;
*[[:File:Masern_homöopatisch_behandeln.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter</name></author>
	</entry>
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