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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T19:56:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240078</id>
		<title>Matthias Rath</title>
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		<updated>2026-02-10T17:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Politisches Engagement */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Matthias Rath Leukaemie.jpg|Matthias Rath|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathpropaganda.jpg|typische Propaganda|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Rath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1955 in Stuttgart, gest. 17. Januar 2026) war ein deutscher Arzt und Wunderheiler. Er gilt als Erfinder eines [[alternativmedizin]]ischen Verfahrens, der so genannten [[Zellularmedizin]], die Heilversprechen bei schweren Erkrankungen wie Krebs und AIDS macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa trat Rath als Verkäufer entsprechender Produkte (&amp;quot;[[Mikronährstoffe]]&amp;quot; oder Vitamine) auf, die er auf Grund der gesetzlichen Lage von Holland aus vermarktet (siehe auch: [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]). Rath führte die Firmen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation&amp;quot;, die eng mit der Firma &amp;quot;Health Now Inc.&amp;quot; verbunden ist, sowie das &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Research Institute&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rath versuchte mit millionenschweren Anzeigekampagnen, sich als Weltretter und von der Pharmaindustrie (zu der er mit seinen Produkten letztlich genauso gehört) Unterdrückter darzustellen. Seine Produkte dürfen in Deutschland teilweise tatsächlich nicht verkauft werden, da in manchen Fällen die erlaubten Grenzwerte für in Lebensmitteln zugelassene Vitamine drastisch überschritten wurden. Sie gelten damit nicht mehr als [[Nahrungsergänzungsmittel]] (Lebensmittel), sondern Arzneimittel und unterliegen einer Zulassung mit entsprechenden Wirksamkeitsstudien. Diese konnten nicht erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika kam Rath mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, da er HIV/AIDS-Kranken von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene Zellularmedizin anpries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick Zellularmedizin==&lt;br /&gt;
Das von Rath propagierte Heilverfahren der [[Zellularmedizin]] hat sich in wissenschaftlichen Studien als wirkungslos erwiesen. In Industrieländern wie Deutschland ist ein behandlungsbedürftiger Vitaminmangel sehr selten und müsste nachgewiesen sein, um die Substitution tatsächlich fehlender Vitamine durch vitaminhaltige Mittel zu rechtfertigen. Zuviel zugeführte Vitamine können unerwünschte Wirkungen haben. Dies ist insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen der Fall. In großen epidemiologischen Studien konnte sogar gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen bei Krebspatienten zu einer Lebensverkürzung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Myung SK et al.: Effects of antioxidant supplements on cancer prevention: meta-analysis of randomized controlled trials. Annals of Oncology 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bjelankovic G et al.: Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases. Cochrane Database Syst Rev. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zellularmedizin kann als eine Rath&amp;#039;sche Interpretation der [[Orthomolekulare Medizin|orthomolekularen Medizin]] (OM), die auf Linus Pauling zurückgeht, verstanden werden. Pauling selbst wurde wegen übertriebener Behauptungen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barrett, SJ (2001-05-05). [http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html &amp;quot;The dark side of Linus Pauling&amp;#039;s legacy], [http://en.wikipedia.org/wiki/Quackwatch Quackwatch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Raths Versuche, seinen eigenen, weit übertriebenen Behauptungen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, werden dadurch behindert, dass nicht einmal Paulings Arbeiten sie stützen. Er verließ das Linus Pauling Institut, bei dem er tätig war, im Streit und verklagte es wegen Einmischung in seine geschäftlichen Tätigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.southafrica&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Dominik Feld==&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominikfeld.jpg|Rath mit Dominik Feld|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominik090204.jpg|Werbekampagne|thumb]]&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit erlangte der Fall des neunjährigen Jungen Dominik Feld, der an einem metastasierenden Knochenkrebs erkrankt war und trotz Zellularmedizin-Therapie verstarb. Rath hatte den krebskranken Dominik Feld monatelang auf seinen Veranstaltungen als Werbeträger für die Wirksamkeit seiner Vitaminpillen vorgeführt und ihn als &amp;quot;geheilt&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern, die auch jetzt noch an Rath glaubten, hatten im Mai 2003 eine Chemotherapie ihres Sohnes abgebrochen, weil sie sich von Raths Präparaten bessere Heilungschancen erhofften. Die Eltern begannen den Jungen mit einer Mikro-Nährstoffkombination zu behandeln, die zusammengefasst als die Vitaminpräparate des Dr.&amp;amp;nbsp;Rath bekannt sind. Die Eltern brachten den Jungen im September 2004 schließlich in eine [[Alternativmedizin]]klinik im mexikanischen Tijuana, die nach Raths Methoden behandelt. Dort starb Dominik am 1.&amp;amp;nbsp;November 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort schaltete Rath großflächige Anzeigen mit der Behauptung, Dominik sei nicht an Krebs, sondern an Herzversagen und ärztlichen Kunstfehlern – dem &amp;quot;Pfusch der Schulmedizin&amp;quot; – gestorben. Bei der Obduktion der Leiche wurde allerdings ein großer Tumor in der Brust festgestellt, der auf Lunge und Herz drückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=2560136/1tf7kd5/index.html German News on &amp;quot;Der Fall Dominik&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikinews.org/wiki/Todesermittlungsverfahren:_Dominik_Feld_starb_an_metastasierendem_Knochenkrebs_und_Tumorkachexie Wikinews on Dominik Felds death]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25742 German Ärzteblatt on Dominik Feld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Dominik schrieb Rath: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jetzt bist du endlich frei, Dominik! Hier auf der Erde warst du gefangen, festgehalten auf einer Insel der Krebskranken. Wie Millionen Krebspatienten mit dir warst du angekettet an die Fesseln der Chemo-Medizin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article710180/Dominik-tot-Ermittlungen-gegen-Krebs-Arzt.html German newspaper on Dominik Feld and the investigation against Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rath und AIDS==&lt;br /&gt;
[[image:rathdemo.jpg|Demo gegen Rath in Südafrika|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RathSpiegel45-2005.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In Südafrika mussten sich Rath und dessen Stiftung vor Gericht verantworten, nachdem er den AIDS-Kranken des Landes falsche Hoffnungen machte, ihnen von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene [[Zellularmedizin]] anpries. Rath wurde ebenfalls vorgeworfen, illegal Versuche an Patienten betrieben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.health-e.org.za/news/article.php?uid=20031294&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Versuche widersprächen südafrikanischem Recht, erklärten Richter in einem Gerichtsverfahren &amp;quot;TAC gegen Rath&amp;quot; am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 in Kapstadt. Zudem wurde Rath untersagt, seine Multivitaminprodukte als gegen HIV/AIDS wirksam zu bewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.brot-fuer-die-welt.de/downloads/fachinformationen/hintergrundpapier_rath-tac.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/RathWrongs Unrecht von Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 wurde Rath wegen falscher Aussagen über die NRO TAC, Treatment Action Campaign, in Kapstadt verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/rath Treatment Action Campaign vs. Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eröffnung der Internationalen AIDS-Impfkonferenz 2008 in Kapstadt ließ die neue südafrikanische Gesundheitsministerin Barbara Hogan keine Zweifel daran, dass AIDS durch das HI-Virus ausgelöst wird und mit evidenzbasierter Medizin bekämpft werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.timeslive.co.za/thetimes/article29163.ece&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südafrika starben Anfang der 2000-Jahre täglich etwa 1.000&amp;amp;nbsp;Menschen an AIDS. Hogan versprach zudem, dafür Sorge zu tragen, dass Behandlungen von HIV-Infizierten mit Vitaminkuren unterbunden werden. Dies bezieht sich unter anderem auf die Geschäftsaktivitäten von Rath, der mehrere Jahre lang Werbekampagnen für seine Vitaminbehandlungen in Südafrika durchführte. Bereits 2005 hatten WHO und UNICEF vor dieser Methode zur Behandlung von AIDS gewarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Statements01/ps_rath_30mar05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Releases03/pr_rath_11may05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20071020134733/http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&amp;amp;id=271&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue südafrikanische Gesundheitspolitik beendete damit eine zehnjährige Phase der [[HIV/AIDS-Leugnung]], die vor allem vom ehemaligen Präsidenten Thabo Mbeki und dessen Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang gestützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Thabo_Mbeki#Haltung_zu_AIDS&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/dec/17/mbeki-south-africa-aids&amp;lt;/ref&amp;gt; Tshabalala-Msimang war unter dem Spitznamen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Knoblauch&amp;quot; bekannt, weil sie die Behandlung von AIDS-Kranken mit [[Knoblauch]], Roter Bete oder Olivenöl anstelle antiviraler Medikamente propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/947/311867/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe hatte Tshabalala-Msimang ihres Amtes enthoben und auf einen weniger wichtigen Posten im Kabinett versetzt. Dies war von AIDS-Aktivisten mit einer spontanen Party vor dem Parlamentsgebäude gefeiert worden. Tshabalala-Msimang wurde beschuldigt, für den Tod hunderttausender AIDS-Kranker verantwortlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Folgen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Ablehnung effektiver AIDS-Therapien in Südafrika war verantwortlich für den vermeidbaren Tod von 330.000 südafrikanischen AIDS-Kranken im Zeitraum 2000 bis 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/2008-releases/researchers-estimate-lives-lost-delay-arv-drug-use-hivaids-south-africa.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34133&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen nach einer Studie im Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes noch 35.000&amp;amp;nbsp;HIV-infizierte Neugeborene, denen eine Prophylaxe mit Nevirapin vorenthalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pride Chigwedere, George R Seage III, Sofia Gruskin, Tun-Hou Lee, Estimating the Lost Benefits of Antiretroviral Drug Use in South Africa.JAIDS 2008 doi: 10.1097/QAI.0b013e31818a6cd5 Online: http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2008/11/26/harvard-universityreport.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Angebot der Pharmafirma Boehringer Ingelheim im Jahr 2000, über fünf Jahre das HIV-Medikament Nevirapin zur Prophylaxe der Mutter-Kind-Übertragung kostenlos zur Verfügung zu stellen, wurde dagegen dankend abgelehnt. Nur zwei Pilotprojekte wurden genehmigt. Auch die Spenden des Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis, and Malaria für die Provinz KwaZulu Natal wurden über mehr als ein Jahr blockiert, berichtet Pride Chigwedere, der vor seiner Tätigkeit an der Harvard School of Public Health in Boston als Arzt HIV-Patienten in Simbabwe behandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde eine Rath-Pillenlieferung von 1.000&amp;amp;nbsp;Kilogramm nach Südafrika vom Gesundheitsministerium beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5594456/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politisches Engagement==&lt;br /&gt;
Aus der Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation ging im Juni 2005 in Deutschland die Kleinpartei &amp;#039;&amp;#039;Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; (AGFG) hervor, die von Raths PR-Manager Lutz Kliche geleitet wird und deren stellvertretender Vorsitzender Rath anfangs war. 2009 wurde die Partei aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernstück des Parteiprogramms sind Hypothesen der [[Zellularmedizin]], verbunden mit den weit reichenden Verschwörungstheorien Raths. So sah Rath zum Beispiel in der Nichtzulassung seiner Präparate den Beweis einer so genannten &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot;, welche weltweit Politiker und Wissenschaftler kontrolliere und im Hintergrund die Fäden ziehe. Auf seiner Webseite und in Broschüren behauptete Rath, das Pharmakartell habe &amp;quot;den Gesundheits- und Lebensinteressen der gesamten Menschheit den Krieg&amp;quot; erklärt. Rath unterstellte weiterhin, dass &amp;quot;Vitamine und andere Naturheilverfahren aus Profitgier bekämpft und verleumdet&amp;quot; werden, um mit &amp;quot;unwirksamen Medikamenten&amp;quot;, welche in erster Linie Symptome bekämpften, auf Kosten der Verbraucher weiter Geld zu verdienen. Als angebliche Beweise führte er Auszüge aus Fachartikeln, Broschüren und Pressemeldungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese aggressive Taktik wurde Rath 1998 durch einen Gerichtsbeschluss verboten. In der Begründung des Landgerichts Berlin heißt es: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei der Broschüre handelt es sich um ein Konglomerat von Tatsachenverdrehungen, Anschwärzungen und schlichten Unwahrheiten. Sie ist in toto auf Manipulation und Täuschung angelegt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 2006 gestarteten Aktion der Partei AGFG warnte Rath vor einem unmittelbar bevorstehenden Atomkrieg, der zum Ziel habe, eine &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot; zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holocaust-Vergleich: In einem Text der AGFG bezieht sich Rath in einem Vortrag &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz wird zum Wendepunkt der Geschichte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auf einen Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz und stellt einen Vergleich zu einem &amp;quot;Pharma-Völkermord&amp;quot; an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz ist nicht in der Vergangenheit abgeschlossen. Es dauert noch an. [...] Die grausamen Ereignisse in Auschwitz waren und sind nur ein Teil des größeren Zusammenhangs des weltweiten Pharma-Völkermordes!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20080609012456/http://www.agfg.de/aktuell/2006oct/auschwitz.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 versuchte Rath, den irischen Volksentscheid zu einem neuen EU-Vertrag zu beeinflussen. In einem sechseitigen Heftchen warnte Rath die Iren davor, mit &amp;quot;Yes&amp;quot; zu stimmen, da dies zu einer &amp;quot;Militarisierung&amp;quot; und einem &amp;quot;Orwell Polizeistaat&amp;quot; Irland führe. Europa sei zudem auf dem Wege, durch Öl- und Pharmakartelle kontrolliert zu werden. Eigene Aktivitäten sah der Pharmaunternehmer Rath dagegen als die einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;non-profit organisation dedicated to improving human health through research, education and the defence of patients’ rights to choose natural health therapies&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2009/0922/1224254989371.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsfälle==&lt;br /&gt;
Rath war in einige Rechtsfälle verwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2000: Der Gerichtshof von Almelo in den Niederlanden ordnete an, dass Rath unbegründete, falsche und beleidigende Aussagen über die Nahrungsmittelfirma Numico zu unterlassen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thetimes.co.za/News/Article.aspx?id=785054 &amp;quot;Quackery quashed, but Rath&amp;#039;s legacy lives&amp;quot; Donaldson A and Huisman B, The Times, SA, 14 June 2008] Accessed 16 June 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.numico.com/NR/rdonlyres/9AE781C8-31EB-4D5D-AF55-20476B5B340C/273/CaseDrRath151100.pdf Press release describing Dutch court decision against Dr. Rath] for defamation, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Der Britische Werberat stellte fest, dass die Anzeigen von Rath irreführende und falsche Behauptungen enthielten und ordnete deren Entfernung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/BritishASARulingAgainstRath.pdf Ruling by the British Advertising Standards Association] against Matthias Rath for false and misleading advertising, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Die FDA (United States Food and Drug Administration) verständigte Rath, dass die Werbung für seine Nahrungszusätze gegen das Gesetz verstoßen, da sie Behauptungen der Wirksamkeit ohne wissenschaftliche oder regulatorische Prüfung machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fda.gov/cder/warn/cyber/2002/CFSANvitacor.htm Letter from the U.S. Food and Drug Administration] warning Dr. Rath that his marketing campaign is in violation of the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2005: Der Werberat Südafrikas (ASASA) entschied in drei Fällen gegen Rath und stellte fest, dass dieser falsche und irreführende Behauptungen zur Wirksamkeit seiner Produkte gemacht hatte. Seine Werbeschaltungen wurden als &amp;quot;extrem rücksichtslos&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reckless&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aegis.org/news/dmg/2005/mg050807.html Matthias Rath&amp;#039;s ads &amp;#039;reckless in the extreme&amp;#039;], by Elvira van Noort. Published in the &amp;#039;&amp;#039;Mail &amp;amp; Guardian&amp;#039;&amp;#039; on August 30, 2005; accessed May 9, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt; Rath setzte seine Werbeeinschaltungen fort, was zur Folge hatte, dass die ASASA aufgrund der Schwere von Raths Vergehen entschied, dass alle zukünftigen Werbeeinschaltungen von Rath in Zukunft der ASASA zur Prüfung vorgelegt werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quackwatch.org/11Ind/rath3.html Rulings against Matthias Rath for false and misleading advertising] by the Advertising Standards Association of South Africa, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Das Hohe Gericht Südafrikas entschied, dass Rath die Treatment Action Campain (TAC), eine gemeinnützige Gesellschaft gegen AIDS, diffamiert hatte, indem er falsche und irreführende Äußerungen über sie gemacht hatte. Rath wurde verboten, seine diffamierenden Äußerungen fortzusetzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;to ensure that the TAC&amp;#039;s continued participation in the debate is not hamstrung by defamatory and unfounded allegations&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/JudgmentTACvRath-20060303.pdf Urteil des Südafrikanischen Höchstgerichts] verbietet Rath falsche und irreführende Äußerungen gegen die Treatment Action Campaign. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Die Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039; (BMJ) vom 22. Juli veröffentlichte einen Bericht, dass Rath wegen Betruges in Zusammenhang mit dem Tod von Dominik Feld in Hamburg vor Gericht gestellt wurde. Der BMJ zog die Meldung aufgrund von Rechtsberatung zurück und entschuldigte sich bei Rath. Das BMJ akzeptierte, dass die Beschuldigungen ohne Grundlage publiziert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/extract/333/7569/621-b Dr Matthias Rath: an apology.] &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 23 September 2006. Accessed January 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein folgendes Verfahren wegen Beleidigung kam zu einer außergerichtlichen Einigung und &amp;#039;&amp;#039;BMJ&amp;#039;&amp;#039; zahlte Rath ₤100,000.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/full/334/7595/656 News in Brief], from the &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 2007;334:656 (31 March).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&amp;amp;storycode=37846&amp;amp;c=1 &amp;#039;BMJ pays out to doctor over &amp;#039;child death&amp;#039; story.’] Press Gazette magazine. Published June 5, 2007. Accessed April 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Rath wurde in Deutschland wegen des Verkaufs von Vitaminen über das Internet ohne Apothekerlizenz angeklagt. Des Weiteren für die Behauptungen auf seiner Webseite, dass Vitamine Krebs heilen können. Rath einigte sich außergerichtlich und zahlte 33.000&amp;amp;nbsp;Euro Strafe, die an eine Organisation für behinderte Kinder gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 10 October 2006, [http://archiv.mopo.de/archiv/2006/20061010/hamburg/panorama/vitamin_arzt_rath_muss_33000_euro_zahlen.html Vitamin-Arzt Rath muss 33000&amp;amp;nbsp;Euro zahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass die Broschüren &amp;quot;Kein Vitaminverbot! Stoppt das Pharmakartell!&amp;quot; und &amp;quot;Stoppt die Codex-Pläne des Pharmakartells!&amp;quot; nicht verboten werden dürfen, da ein solches Verbot gegen das Recht der Meinungsfreiheit verstoße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judicialis.de/Bundesverfassungsgericht_1-BvR-2041-02_Beschluss_12.07.2007.html Bundesverfassungsgericht  am 12. Juli 2007, no. 1 BvR 2041/02.] Veröffentlicht 2007. Abgerufen am 27. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Das Gericht von Kapstadt verbot Rath, seine Produkte weiterhin zur Behandlung von AIDS anzupreisen und erklärte, dass die &amp;quot;Menschenversuche&amp;quot;, die er in den Vorstädten gemacht hatte, illegal seien. Das Gericht befand, dass Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang und ihre Behörde die Pflicht gehabt hätten, Raths Aktivitäten zu untersuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;amp;click_id=15&amp;amp;art_id=nw20080613124210476C691501 IOL News for South Africa and the World]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Ben Goldacre und &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; wurden von Rath wegen des Inhalts dreier Artikel verklagt, die Raths Aktivitäten in Südafrika beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/20/southafrica.aids No way to treat an Aids hero]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/27/aids.badscience &amp;#039;Gambia&amp;#039;s president may be weird, but Aids superstitions strike closer to home’] The Guardian. Published January 27, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/science/2007/feb/17/badscience.uknews &amp;#039;How money is not the only barrier to Aids patients getting hold of drugs’] The Guardian. Published February 17, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2008 zog Rath seine Klage zurück und wurde verurteilt, die zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten von £220,000 zu tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FallofRath&amp;quot;&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2 Fall of the vitamin doctor: Matthias Rath drops libel action], by Sarah Boseley. The Guardian, UK, 12 September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Goldacre drückte seinen Wunsch aus, eine akribisch genaue Arbeit über Rath und die [[HIV/AIDS-Leugnung]] in Südafrika zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badscience.net/2008/09/matthias-rath-pulls-out-forced-to-pay-the-guardians-costs-i-think-this-means-i-win/ &amp;#039;Matthias Rath drops his million pound legal case against me and the Guardian&amp;#039;] badscience.net. Published September 12, 2008.  Accessed September 20, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kapitel aus Goldacres Buch &amp;#039;&amp;#039;Bad Science&amp;#039;&amp;#039; musste aus der ersten Edition wegen des laufenden Verfahrens entfernt werden, wurde aber in späteren Auflagen ergänzt und ist über Goldacres Webseite frei verfügbar.[http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;ARV-Medikamente sind hochgiftige Chemo-Keulen, die die Körperzellen schädigen, vor allem die Zellen des Immunsystems. Deshalb verschlimmert die Einnahme von ARV-Präparaten die bestehende Immunschwäche von AIDS-Patienten noch weiter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agfg.de/aktuell/2006mar/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; (ARV: antiretrovirale Mittel)&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tine van der Maas]]&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Matthias Rath|en=Matthias Rath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2020/09/doctor-mathias-rath-an-example-of-the-worst-excesses-of-the-alternative-therapy-industry/&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,589561,00.html WIRKUNGSLOSE PILLEN - Vitamine schützen nicht vor Herzkrankheiten], Der Spiegel 11.11.2008&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html Cocktails mit Stuss], Nils Klawitter, Der Spiegel 47/2003&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html Scharlatane - Vermarktung bis in den Tod], Jörg Blech, Der Spiegel 15.11.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/nachrichten/489-rath-patient-starb-an-krebs Gutachten: Rath-Patient starb an Krebs], Kirsch, S., GWUP-Webnews vom 09.01.2005&lt;br /&gt;
* http://www.agpf.de/Rath.htm&lt;br /&gt;
* http://www.zeit.de/2005/21/Glosse_21&lt;br /&gt;
*[http://www.bukopharma.de/Pharma-Brief/PB-Archiv/2004/Phbf2004_09_10.pdf Kritik an Rath Buko-Pharmakampagne]&lt;br /&gt;
* https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425647,00.html&lt;br /&gt;
* http://www.dvg-online.de/NewsletterAG/DVG_informiert-1.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42983363.html&lt;br /&gt;
* http://www.netdoktor.de/Magazin/Verschwoerungstheorien-um-Vita-2360.html&lt;br /&gt;
* http://www.der-arzneimittelbrief.net/Jahrgang2000/Ausgabe10Seite80.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.nessiehoaxer.de/?p=323 Philipp Nolden: “Chemo oder Vitamine?”, 17. März 2012]&lt;br /&gt;
* http://skepdic.com/rath.html&lt;br /&gt;
* http://www.badscience.net/2009/04/matthias-rath-steal-this-chapter/#more-1088 und [http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/sep/12/matthiasrath.aids&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids1&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/newsletter/2005/ns19_04_2005.htm&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/community/node/2348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: [[AGFG]], [[Orthomolekulare Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rath, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Orthomolekulare Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Wunderheiler gegen Krebs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240077</id>
		<title>Matthias Rath</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240077"/>
		<updated>2026-02-10T17:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Politisches Engagement */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Matthias Rath Leukaemie.jpg|Matthias Rath|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathpropaganda.jpg|typische Propaganda|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Rath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1955 in Stuttgart, gest. 17. Januar 2026) war ein deutscher Arzt und Wunderheiler. Er gilt als Erfinder eines [[alternativmedizin]]ischen Verfahrens, der so genannten [[Zellularmedizin]], die Heilversprechen bei schweren Erkrankungen wie Krebs und AIDS macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa trat Rath als Verkäufer entsprechender Produkte (&amp;quot;[[Mikronährstoffe]]&amp;quot; oder Vitamine) auf, die er auf Grund der gesetzlichen Lage von Holland aus vermarktet (siehe auch: [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]). Rath führte die Firmen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation&amp;quot;, die eng mit der Firma &amp;quot;Health Now Inc.&amp;quot; verbunden ist, sowie das &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Research Institute&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rath versuchte mit millionenschweren Anzeigekampagnen, sich als Weltretter und von der Pharmaindustrie (zu der er mit seinen Produkten letztlich genauso gehört) Unterdrückter darzustellen. Seine Produkte dürfen in Deutschland teilweise tatsächlich nicht verkauft werden, da in manchen Fällen die erlaubten Grenzwerte für in Lebensmitteln zugelassene Vitamine drastisch überschritten wurden. Sie gelten damit nicht mehr als [[Nahrungsergänzungsmittel]] (Lebensmittel), sondern Arzneimittel und unterliegen einer Zulassung mit entsprechenden Wirksamkeitsstudien. Diese konnten nicht erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika kam Rath mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, da er HIV/AIDS-Kranken von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene Zellularmedizin anpries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick Zellularmedizin==&lt;br /&gt;
Das von Rath propagierte Heilverfahren der [[Zellularmedizin]] hat sich in wissenschaftlichen Studien als wirkungslos erwiesen. In Industrieländern wie Deutschland ist ein behandlungsbedürftiger Vitaminmangel sehr selten und müsste nachgewiesen sein, um die Substitution tatsächlich fehlender Vitamine durch vitaminhaltige Mittel zu rechtfertigen. Zuviel zugeführte Vitamine können unerwünschte Wirkungen haben. Dies ist insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen der Fall. In großen epidemiologischen Studien konnte sogar gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen bei Krebspatienten zu einer Lebensverkürzung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Myung SK et al.: Effects of antioxidant supplements on cancer prevention: meta-analysis of randomized controlled trials. Annals of Oncology 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bjelankovic G et al.: Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases. Cochrane Database Syst Rev. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zellularmedizin kann als eine Rath&amp;#039;sche Interpretation der [[Orthomolekulare Medizin|orthomolekularen Medizin]] (OM), die auf Linus Pauling zurückgeht, verstanden werden. Pauling selbst wurde wegen übertriebener Behauptungen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barrett, SJ (2001-05-05). [http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html &amp;quot;The dark side of Linus Pauling&amp;#039;s legacy], [http://en.wikipedia.org/wiki/Quackwatch Quackwatch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Raths Versuche, seinen eigenen, weit übertriebenen Behauptungen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, werden dadurch behindert, dass nicht einmal Paulings Arbeiten sie stützen. Er verließ das Linus Pauling Institut, bei dem er tätig war, im Streit und verklagte es wegen Einmischung in seine geschäftlichen Tätigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.southafrica&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Dominik Feld==&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominikfeld.jpg|Rath mit Dominik Feld|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominik090204.jpg|Werbekampagne|thumb]]&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit erlangte der Fall des neunjährigen Jungen Dominik Feld, der an einem metastasierenden Knochenkrebs erkrankt war und trotz Zellularmedizin-Therapie verstarb. Rath hatte den krebskranken Dominik Feld monatelang auf seinen Veranstaltungen als Werbeträger für die Wirksamkeit seiner Vitaminpillen vorgeführt und ihn als &amp;quot;geheilt&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern, die auch jetzt noch an Rath glaubten, hatten im Mai 2003 eine Chemotherapie ihres Sohnes abgebrochen, weil sie sich von Raths Präparaten bessere Heilungschancen erhofften. Die Eltern begannen den Jungen mit einer Mikro-Nährstoffkombination zu behandeln, die zusammengefasst als die Vitaminpräparate des Dr.&amp;amp;nbsp;Rath bekannt sind. Die Eltern brachten den Jungen im September 2004 schließlich in eine [[Alternativmedizin]]klinik im mexikanischen Tijuana, die nach Raths Methoden behandelt. Dort starb Dominik am 1.&amp;amp;nbsp;November 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort schaltete Rath großflächige Anzeigen mit der Behauptung, Dominik sei nicht an Krebs, sondern an Herzversagen und ärztlichen Kunstfehlern – dem &amp;quot;Pfusch der Schulmedizin&amp;quot; – gestorben. Bei der Obduktion der Leiche wurde allerdings ein großer Tumor in der Brust festgestellt, der auf Lunge und Herz drückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=2560136/1tf7kd5/index.html German News on &amp;quot;Der Fall Dominik&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikinews.org/wiki/Todesermittlungsverfahren:_Dominik_Feld_starb_an_metastasierendem_Knochenkrebs_und_Tumorkachexie Wikinews on Dominik Felds death]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25742 German Ärzteblatt on Dominik Feld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Dominik schrieb Rath: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jetzt bist du endlich frei, Dominik! Hier auf der Erde warst du gefangen, festgehalten auf einer Insel der Krebskranken. Wie Millionen Krebspatienten mit dir warst du angekettet an die Fesseln der Chemo-Medizin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article710180/Dominik-tot-Ermittlungen-gegen-Krebs-Arzt.html German newspaper on Dominik Feld and the investigation against Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rath und AIDS==&lt;br /&gt;
[[image:rathdemo.jpg|Demo gegen Rath in Südafrika|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RathSpiegel45-2005.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In Südafrika mussten sich Rath und dessen Stiftung vor Gericht verantworten, nachdem er den AIDS-Kranken des Landes falsche Hoffnungen machte, ihnen von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene [[Zellularmedizin]] anpries. Rath wurde ebenfalls vorgeworfen, illegal Versuche an Patienten betrieben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.health-e.org.za/news/article.php?uid=20031294&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Versuche widersprächen südafrikanischem Recht, erklärten Richter in einem Gerichtsverfahren &amp;quot;TAC gegen Rath&amp;quot; am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 in Kapstadt. Zudem wurde Rath untersagt, seine Multivitaminprodukte als gegen HIV/AIDS wirksam zu bewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.brot-fuer-die-welt.de/downloads/fachinformationen/hintergrundpapier_rath-tac.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/RathWrongs Unrecht von Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 wurde Rath wegen falscher Aussagen über die NRO TAC, Treatment Action Campaign, in Kapstadt verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/rath Treatment Action Campaign vs. Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eröffnung der Internationalen AIDS-Impfkonferenz 2008 in Kapstadt ließ die neue südafrikanische Gesundheitsministerin Barbara Hogan keine Zweifel daran, dass AIDS durch das HI-Virus ausgelöst wird und mit evidenzbasierter Medizin bekämpft werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.timeslive.co.za/thetimes/article29163.ece&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südafrika starben Anfang der 2000-Jahre täglich etwa 1.000&amp;amp;nbsp;Menschen an AIDS. Hogan versprach zudem, dafür Sorge zu tragen, dass Behandlungen von HIV-Infizierten mit Vitaminkuren unterbunden werden. Dies bezieht sich unter anderem auf die Geschäftsaktivitäten von Rath, der mehrere Jahre lang Werbekampagnen für seine Vitaminbehandlungen in Südafrika durchführte. Bereits 2005 hatten WHO und UNICEF vor dieser Methode zur Behandlung von AIDS gewarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Statements01/ps_rath_30mar05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Releases03/pr_rath_11may05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20071020134733/http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&amp;amp;id=271&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue südafrikanische Gesundheitspolitik beendete damit eine zehnjährige Phase der [[HIV/AIDS-Leugnung]], die vor allem vom ehemaligen Präsidenten Thabo Mbeki und dessen Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang gestützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Thabo_Mbeki#Haltung_zu_AIDS&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/dec/17/mbeki-south-africa-aids&amp;lt;/ref&amp;gt; Tshabalala-Msimang war unter dem Spitznamen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Knoblauch&amp;quot; bekannt, weil sie die Behandlung von AIDS-Kranken mit [[Knoblauch]], Roter Bete oder Olivenöl anstelle antiviraler Medikamente propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/947/311867/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe hatte Tshabalala-Msimang ihres Amtes enthoben und auf einen weniger wichtigen Posten im Kabinett versetzt. Dies war von AIDS-Aktivisten mit einer spontanen Party vor dem Parlamentsgebäude gefeiert worden. Tshabalala-Msimang wurde beschuldigt, für den Tod hunderttausender AIDS-Kranker verantwortlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Folgen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Ablehnung effektiver AIDS-Therapien in Südafrika war verantwortlich für den vermeidbaren Tod von 330.000 südafrikanischen AIDS-Kranken im Zeitraum 2000 bis 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/2008-releases/researchers-estimate-lives-lost-delay-arv-drug-use-hivaids-south-africa.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34133&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen nach einer Studie im Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes noch 35.000&amp;amp;nbsp;HIV-infizierte Neugeborene, denen eine Prophylaxe mit Nevirapin vorenthalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pride Chigwedere, George R Seage III, Sofia Gruskin, Tun-Hou Lee, Estimating the Lost Benefits of Antiretroviral Drug Use in South Africa.JAIDS 2008 doi: 10.1097/QAI.0b013e31818a6cd5 Online: http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2008/11/26/harvard-universityreport.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Angebot der Pharmafirma Boehringer Ingelheim im Jahr 2000, über fünf Jahre das HIV-Medikament Nevirapin zur Prophylaxe der Mutter-Kind-Übertragung kostenlos zur Verfügung zu stellen, wurde dagegen dankend abgelehnt. Nur zwei Pilotprojekte wurden genehmigt. Auch die Spenden des Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis, and Malaria für die Provinz KwaZulu Natal wurden über mehr als ein Jahr blockiert, berichtet Pride Chigwedere, der vor seiner Tätigkeit an der Harvard School of Public Health in Boston als Arzt HIV-Patienten in Simbabwe behandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde eine Rath-Pillenlieferung von 1.000&amp;amp;nbsp;Kilogramm nach Südafrika vom Gesundheitsministerium beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5594456/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politisches Engagement==&lt;br /&gt;
Aus der Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation ging im Juni 2005 in Deutschland die Kleinpartei &amp;#039;&amp;#039;Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; (AGFG) hervor, die von Raths PR-Manager Lutz Kliche geleitet wird und deren stellvertretender Vorsitzender Rath anfangs war. 2009 wurde die Partei aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernstück des Parteiprogramms sind Hypothesen der [[Zellularmedizin]], verbunden mit den weit reichenden Verschwörungstheorien Raths. So sah Rath zum Beispiel in der Nichtzulassung seiner Präparate den Beweis einer so genannten &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot;, welche weltweit Politiker und Wissenschaftler kontrolliere und im Hintergrund die Fäden ziehe. Auf seiner Webseite und in Broschüren behauptete Rath, das Pharmakartell habe &amp;quot;den Gesundheits- und Lebensinteressen der gesamten Menschheit den Krieg&amp;quot; erklärt. Rath unterstellte weiterhin, dass &amp;quot;Vitamine und andere Naturheilverfahren aus Profitgier bekämpft und verleumdet&amp;quot; werden, um mit &amp;quot;unwirksamen Medikamenten&amp;quot;, welche in erster Linie Symptome bekämpften, auf Kosten der Verbraucher weiter Geld zu verdienen. Als angebliche Beweise führte er Auszüge aus Fachartikeln, Broschüren und Pressemeldungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese aggressive Taktik wurde Rath 1998 durch einen Gerichtsbeschluss verboten. In der Begründung des Landgerichts Berlin heißt es: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei der Broschüre handelt es sich um ein Konglomerat von Tatsachenverdrehungen, Anschwärzungen und schlichten Unwahrheiten. Sie ist in toto auf Manipulation und Täuschung angelegt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 2006 gestarteten Aktion der Partei AGFG warnt Rath vor einem unmittelbar bevorstehenden Atomkrieg, der zum Ziel habe, eine &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot; zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holocaust-Vergleich: In einem Text der AGFG bezieht sich Rath in einem Vortrag &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz wird zum Wendepunkt der Geschichte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auf einen Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz und stellt einen Vergleich zu einem &amp;quot;Pharma-Völkermord&amp;quot; an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz ist nicht in der Vergangenheit abgeschlossen. Es dauert noch an. [...] Die grausamen Ereignisse in Auschwitz waren und sind nur ein Teil des größeren Zusammenhangs des weltweiten Pharma-Völkermordes!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20080609012456/http://www.agfg.de/aktuell/2006oct/auschwitz.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 versuchte Rath, den irischen Volksentscheid zu einem neuen EU-Vertrag zu beeinflussen. In sechseitigen Heftchen warnte Rath die Iren davor, mit &amp;quot;Yes&amp;quot; zu stimmen, da dies zu einer &amp;quot;Militarisierung&amp;quot; und einem &amp;quot;Orwell Polizeistaat&amp;quot; Irland führe. Europa sei zudem auf dem Wege, durch Öl- und Pharmakartelle kontrolliert zu werden. Eigene Aktivitäten sah der Pharmaunternehmer Rath dagegen als die einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;non-profit organisation dedicated to improving human health through research, education and the defence of patients’ rights to choose natural health therapies&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2009/0922/1224254989371.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsfälle==&lt;br /&gt;
Rath war in einige Rechtsfälle verwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2000: Der Gerichtshof von Almelo in den Niederlanden ordnete an, dass Rath unbegründete, falsche und beleidigende Aussagen über die Nahrungsmittelfirma Numico zu unterlassen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thetimes.co.za/News/Article.aspx?id=785054 &amp;quot;Quackery quashed, but Rath&amp;#039;s legacy lives&amp;quot; Donaldson A and Huisman B, The Times, SA, 14 June 2008] Accessed 16 June 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.numico.com/NR/rdonlyres/9AE781C8-31EB-4D5D-AF55-20476B5B340C/273/CaseDrRath151100.pdf Press release describing Dutch court decision against Dr. Rath] for defamation, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Der Britische Werberat stellte fest, dass die Anzeigen von Rath irreführende und falsche Behauptungen enthielten und ordnete deren Entfernung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/BritishASARulingAgainstRath.pdf Ruling by the British Advertising Standards Association] against Matthias Rath for false and misleading advertising, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Die FDA (United States Food and Drug Administration) verständigte Rath, dass die Werbung für seine Nahrungszusätze gegen das Gesetz verstoßen, da sie Behauptungen der Wirksamkeit ohne wissenschaftliche oder regulatorische Prüfung machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fda.gov/cder/warn/cyber/2002/CFSANvitacor.htm Letter from the U.S. Food and Drug Administration] warning Dr. Rath that his marketing campaign is in violation of the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2005: Der Werberat Südafrikas (ASASA) entschied in drei Fällen gegen Rath und stellte fest, dass dieser falsche und irreführende Behauptungen zur Wirksamkeit seiner Produkte gemacht hatte. Seine Werbeschaltungen wurden als &amp;quot;extrem rücksichtslos&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reckless&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aegis.org/news/dmg/2005/mg050807.html Matthias Rath&amp;#039;s ads &amp;#039;reckless in the extreme&amp;#039;], by Elvira van Noort. Published in the &amp;#039;&amp;#039;Mail &amp;amp; Guardian&amp;#039;&amp;#039; on August 30, 2005; accessed May 9, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt; Rath setzte seine Werbeeinschaltungen fort, was zur Folge hatte, dass die ASASA aufgrund der Schwere von Raths Vergehen entschied, dass alle zukünftigen Werbeeinschaltungen von Rath in Zukunft der ASASA zur Prüfung vorgelegt werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quackwatch.org/11Ind/rath3.html Rulings against Matthias Rath for false and misleading advertising] by the Advertising Standards Association of South Africa, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Das Hohe Gericht Südafrikas entschied, dass Rath die Treatment Action Campain (TAC), eine gemeinnützige Gesellschaft gegen AIDS, diffamiert hatte, indem er falsche und irreführende Äußerungen über sie gemacht hatte. Rath wurde verboten, seine diffamierenden Äußerungen fortzusetzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;to ensure that the TAC&amp;#039;s continued participation in the debate is not hamstrung by defamatory and unfounded allegations&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/JudgmentTACvRath-20060303.pdf Urteil des Südafrikanischen Höchstgerichts] verbietet Rath falsche und irreführende Äußerungen gegen die Treatment Action Campaign. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Die Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039; (BMJ) vom 22. Juli veröffentlichte einen Bericht, dass Rath wegen Betruges in Zusammenhang mit dem Tod von Dominik Feld in Hamburg vor Gericht gestellt wurde. Der BMJ zog die Meldung aufgrund von Rechtsberatung zurück und entschuldigte sich bei Rath. Das BMJ akzeptierte, dass die Beschuldigungen ohne Grundlage publiziert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/extract/333/7569/621-b Dr Matthias Rath: an apology.] &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 23 September 2006. Accessed January 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein folgendes Verfahren wegen Beleidigung kam zu einer außergerichtlichen Einigung und &amp;#039;&amp;#039;BMJ&amp;#039;&amp;#039; zahlte Rath ₤100,000.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/full/334/7595/656 News in Brief], from the &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 2007;334:656 (31 March).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&amp;amp;storycode=37846&amp;amp;c=1 &amp;#039;BMJ pays out to doctor over &amp;#039;child death&amp;#039; story.’] Press Gazette magazine. Published June 5, 2007. Accessed April 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Rath wurde in Deutschland wegen des Verkaufs von Vitaminen über das Internet ohne Apothekerlizenz angeklagt. Des Weiteren für die Behauptungen auf seiner Webseite, dass Vitamine Krebs heilen können. Rath einigte sich außergerichtlich und zahlte 33.000&amp;amp;nbsp;Euro Strafe, die an eine Organisation für behinderte Kinder gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 10 October 2006, [http://archiv.mopo.de/archiv/2006/20061010/hamburg/panorama/vitamin_arzt_rath_muss_33000_euro_zahlen.html Vitamin-Arzt Rath muss 33000&amp;amp;nbsp;Euro zahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass die Broschüren &amp;quot;Kein Vitaminverbot! Stoppt das Pharmakartell!&amp;quot; und &amp;quot;Stoppt die Codex-Pläne des Pharmakartells!&amp;quot; nicht verboten werden dürfen, da ein solches Verbot gegen das Recht der Meinungsfreiheit verstoße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judicialis.de/Bundesverfassungsgericht_1-BvR-2041-02_Beschluss_12.07.2007.html Bundesverfassungsgericht  am 12. Juli 2007, no. 1 BvR 2041/02.] Veröffentlicht 2007. Abgerufen am 27. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Das Gericht von Kapstadt verbot Rath, seine Produkte weiterhin zur Behandlung von AIDS anzupreisen und erklärte, dass die &amp;quot;Menschenversuche&amp;quot;, die er in den Vorstädten gemacht hatte, illegal seien. Das Gericht befand, dass Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang und ihre Behörde die Pflicht gehabt hätten, Raths Aktivitäten zu untersuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;amp;click_id=15&amp;amp;art_id=nw20080613124210476C691501 IOL News for South Africa and the World]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Ben Goldacre und &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; wurden von Rath wegen des Inhalts dreier Artikel verklagt, die Raths Aktivitäten in Südafrika beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/20/southafrica.aids No way to treat an Aids hero]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/27/aids.badscience &amp;#039;Gambia&amp;#039;s president may be weird, but Aids superstitions strike closer to home’] The Guardian. Published January 27, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/science/2007/feb/17/badscience.uknews &amp;#039;How money is not the only barrier to Aids patients getting hold of drugs’] The Guardian. Published February 17, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2008 zog Rath seine Klage zurück und wurde verurteilt, die zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten von £220,000 zu tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FallofRath&amp;quot;&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2 Fall of the vitamin doctor: Matthias Rath drops libel action], by Sarah Boseley. The Guardian, UK, 12 September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Goldacre drückte seinen Wunsch aus, eine akribisch genaue Arbeit über Rath und die [[HIV/AIDS-Leugnung]] in Südafrika zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badscience.net/2008/09/matthias-rath-pulls-out-forced-to-pay-the-guardians-costs-i-think-this-means-i-win/ &amp;#039;Matthias Rath drops his million pound legal case against me and the Guardian&amp;#039;] badscience.net. Published September 12, 2008.  Accessed September 20, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kapitel aus Goldacres Buch &amp;#039;&amp;#039;Bad Science&amp;#039;&amp;#039; musste aus der ersten Edition wegen des laufenden Verfahrens entfernt werden, wurde aber in späteren Auflagen ergänzt und ist über Goldacres Webseite frei verfügbar.[http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;ARV-Medikamente sind hochgiftige Chemo-Keulen, die die Körperzellen schädigen, vor allem die Zellen des Immunsystems. Deshalb verschlimmert die Einnahme von ARV-Präparaten die bestehende Immunschwäche von AIDS-Patienten noch weiter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agfg.de/aktuell/2006mar/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; (ARV: antiretrovirale Mittel)&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tine van der Maas]]&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Matthias Rath|en=Matthias Rath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2020/09/doctor-mathias-rath-an-example-of-the-worst-excesses-of-the-alternative-therapy-industry/&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,589561,00.html WIRKUNGSLOSE PILLEN - Vitamine schützen nicht vor Herzkrankheiten], Der Spiegel 11.11.2008&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html Cocktails mit Stuss], Nils Klawitter, Der Spiegel 47/2003&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html Scharlatane - Vermarktung bis in den Tod], Jörg Blech, Der Spiegel 15.11.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/nachrichten/489-rath-patient-starb-an-krebs Gutachten: Rath-Patient starb an Krebs], Kirsch, S., GWUP-Webnews vom 09.01.2005&lt;br /&gt;
* http://www.agpf.de/Rath.htm&lt;br /&gt;
* http://www.zeit.de/2005/21/Glosse_21&lt;br /&gt;
*[http://www.bukopharma.de/Pharma-Brief/PB-Archiv/2004/Phbf2004_09_10.pdf Kritik an Rath Buko-Pharmakampagne]&lt;br /&gt;
* https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425647,00.html&lt;br /&gt;
* http://www.dvg-online.de/NewsletterAG/DVG_informiert-1.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42983363.html&lt;br /&gt;
* http://www.netdoktor.de/Magazin/Verschwoerungstheorien-um-Vita-2360.html&lt;br /&gt;
* http://www.der-arzneimittelbrief.net/Jahrgang2000/Ausgabe10Seite80.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.nessiehoaxer.de/?p=323 Philipp Nolden: “Chemo oder Vitamine?”, 17. März 2012]&lt;br /&gt;
* http://skepdic.com/rath.html&lt;br /&gt;
* http://www.badscience.net/2009/04/matthias-rath-steal-this-chapter/#more-1088 und [http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/sep/12/matthiasrath.aids&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids1&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/newsletter/2005/ns19_04_2005.htm&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/community/node/2348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: [[AGFG]], [[Orthomolekulare Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rath, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Orthomolekulare Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Wunderheiler gegen Krebs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240073</id>
		<title>Matthias Rath</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240073"/>
		<updated>2026-02-10T17:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Überblick Zellularmedizin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Matthias Rath Leukaemie.jpg|Matthias Rath|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathpropaganda.jpg|typische Propaganda|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Rath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1955 in Stuttgart, gest. 17. Januar 2026) war ein deutscher Arzt und Wunderheiler. Er gilt als Erfinder eines [[alternativmedizin]]ischen Verfahrens, der so genannten [[Zellularmedizin]], die Heilversprechen bei schweren Erkrankungen wie Krebs und AIDS macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa trat Rath als Verkäufer entsprechender Produkte (&amp;quot;[[Mikronährstoffe]]&amp;quot; oder Vitamine) auf, die er auf Grund der gesetzlichen Lage von Holland aus vermarktet (siehe auch: [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]). Rath führte die Firmen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation&amp;quot;, die eng mit der Firma &amp;quot;Health Now Inc.&amp;quot; verbunden ist, sowie das &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Research Institute&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rath versuchte mit millionenschweren Anzeigekampagnen, sich als Weltretter und von der Pharmaindustrie (zu der er mit seinen Produkten letztlich genauso gehört) Unterdrückter darzustellen. Seine Produkte dürfen in Deutschland teilweise tatsächlich nicht verkauft werden, da in manchen Fällen die erlaubten Grenzwerte für in Lebensmitteln zugelassene Vitamine drastisch überschritten wurden. Sie gelten damit nicht mehr als [[Nahrungsergänzungsmittel]] (Lebensmittel), sondern Arzneimittel und unterliegen einer Zulassung mit entsprechenden Wirksamkeitsstudien. Diese konnten nicht erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika kam Rath mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, da er HIV/AIDS-Kranken von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene Zellularmedizin anpries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick Zellularmedizin==&lt;br /&gt;
Das von Rath propagierte Heilverfahren der [[Zellularmedizin]] hat sich in wissenschaftlichen Studien als wirkungslos erwiesen. In Industrieländern wie Deutschland ist ein behandlungsbedürftiger Vitaminmangel sehr selten und müsste nachgewiesen sein, um die Substitution tatsächlich fehlender Vitamine durch vitaminhaltige Mittel zu rechtfertigen. Zuviel zugeführte Vitamine können unerwünschte Wirkungen haben. Dies ist insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen der Fall. In großen epidemiologischen Studien konnte sogar gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen bei Krebspatienten zu einer Lebensverkürzung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Myung SK et al.: Effects of antioxidant supplements on cancer prevention: meta-analysis of randomized controlled trials. Annals of Oncology 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bjelankovic G et al.: Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases. Cochrane Database Syst Rev. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zellularmedizin kann als eine Rath&amp;#039;sche Interpretation der [[Orthomolekulare Medizin|orthomolekularen Medizin]] (OM), die auf Linus Pauling zurückgeht, verstanden werden. Pauling selbst wurde wegen übertriebener Behauptungen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barrett, SJ (2001-05-05). [http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html &amp;quot;The dark side of Linus Pauling&amp;#039;s legacy], [http://en.wikipedia.org/wiki/Quackwatch Quackwatch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Raths Versuche, seinen eigenen, weit übertriebenen Behauptungen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, werden dadurch behindert, dass nicht einmal Paulings Arbeiten sie stützen. Er verließ das Linus Pauling Institut, bei dem er tätig war, im Streit und verklagte es wegen Einmischung in seine geschäftlichen Tätigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.southafrica&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Dominik Feld==&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominikfeld.jpg|Rath mit Dominik Feld|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominik090204.jpg|Werbekampagne|thumb]]&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit erlangte der Fall des neunjährigen Jungen Dominik Feld, der an einem metastasierenden Knochenkrebs erkrankt war und trotz Zellularmedizin-Therapie verstarb. Rath hatte den krebskranken Dominik Feld monatelang auf seinen Veranstaltungen als Werbeträger für die Wirksamkeit seiner Vitaminpillen vorgeführt und ihn als &amp;quot;geheilt&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern, die auch jetzt noch an Rath glaubten, hatten im Mai 2003 eine Chemotherapie ihres Sohnes abgebrochen, weil sie sich von Raths Präparaten bessere Heilungschancen erhofften. Die Eltern begannen den Jungen mit einer Mikro-Nährstoffkombination zu behandeln, die zusammengefasst als die Vitaminpräparate des Dr.&amp;amp;nbsp;Rath bekannt sind. Die Eltern brachten den Jungen im September 2004 schließlich in eine [[Alternativmedizin]]klinik im mexikanischen Tijuana, die nach Raths Methoden behandelt. Dort starb Dominik am 1.&amp;amp;nbsp;November 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort schaltete Rath großflächige Anzeigen mit der Behauptung, Dominik sei nicht an Krebs, sondern an Herzversagen und ärztlichen Kunstfehlern – dem &amp;quot;Pfusch der Schulmedizin&amp;quot; – gestorben. Bei der Obduktion der Leiche wurde allerdings ein großer Tumor in der Brust festgestellt, der auf Lunge und Herz drückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=2560136/1tf7kd5/index.html German News on &amp;quot;Der Fall Dominik&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikinews.org/wiki/Todesermittlungsverfahren:_Dominik_Feld_starb_an_metastasierendem_Knochenkrebs_und_Tumorkachexie Wikinews on Dominik Felds death]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25742 German Ärzteblatt on Dominik Feld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Dominik schrieb Rath: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jetzt bist du endlich frei, Dominik! Hier auf der Erde warst du gefangen, festgehalten auf einer Insel der Krebskranken. Wie Millionen Krebspatienten mit dir warst du angekettet an die Fesseln der Chemo-Medizin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article710180/Dominik-tot-Ermittlungen-gegen-Krebs-Arzt.html German newspaper on Dominik Feld and the investigation against Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rath und AIDS==&lt;br /&gt;
[[image:rathdemo.jpg|Demo gegen Rath in Südafrika|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RathSpiegel45-2005.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In Südafrika mussten sich Rath und dessen Stiftung vor Gericht verantworten, nachdem er den AIDS-Kranken des Landes falsche Hoffnungen machte, ihnen von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene [[Zellularmedizin]] anpries. Rath wurde ebenfalls vorgeworfen, illegal Versuche an Patienten betrieben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.health-e.org.za/news/article.php?uid=20031294&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Versuche widersprächen südafrikanischem Recht, erklärten Richter in einem Gerichtsverfahren &amp;quot;TAC gegen Rath&amp;quot; am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 in Kapstadt. Zudem wurde Rath untersagt, seine Multivitaminprodukte als gegen HIV/AIDS wirksam zu bewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.brot-fuer-die-welt.de/downloads/fachinformationen/hintergrundpapier_rath-tac.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/RathWrongs Unrecht von Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 wurde Rath wegen falscher Aussagen über die NRO TAC, Treatment Action Campaign, in Kapstadt verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/rath Treatment Action Campaign vs. Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eröffnung der Internationalen AIDS-Impfkonferenz 2008 in Kapstadt ließ die neue südafrikanische Gesundheitsministerin Barbara Hogan keine Zweifel daran, dass AIDS durch das HI-Virus ausgelöst wird und mit evidenzbasierter Medizin bekämpft werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.timeslive.co.za/thetimes/article29163.ece&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südafrika starben Anfang der 2000-Jahre täglich etwa 1.000&amp;amp;nbsp;Menschen an AIDS. Hogan versprach zudem, dafür Sorge zu tragen, dass Behandlungen von HIV-Infizierten mit Vitaminkuren unterbunden werden. Dies bezieht sich unter anderem auf die Geschäftsaktivitäten von Rath, der mehrere Jahre lang Werbekampagnen für seine Vitaminbehandlungen in Südafrika durchführte. Bereits 2005 hatten WHO und UNICEF vor dieser Methode zur Behandlung von AIDS gewarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Statements01/ps_rath_30mar05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Releases03/pr_rath_11may05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20071020134733/http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&amp;amp;id=271&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue südafrikanische Gesundheitspolitik beendete damit eine zehnjährige Phase der [[HIV/AIDS-Leugnung]], die vor allem vom ehemaligen Präsidenten Thabo Mbeki und dessen Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang gestützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Thabo_Mbeki#Haltung_zu_AIDS&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/dec/17/mbeki-south-africa-aids&amp;lt;/ref&amp;gt; Tshabalala-Msimang war unter dem Spitznamen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Knoblauch&amp;quot; bekannt, weil sie die Behandlung von AIDS-Kranken mit [[Knoblauch]], Roter Bete oder Olivenöl anstelle antiviraler Medikamente propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/947/311867/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe hatte Tshabalala-Msimang ihres Amtes enthoben und auf einen weniger wichtigen Posten im Kabinett versetzt. Dies war von AIDS-Aktivisten mit einer spontanen Party vor dem Parlamentsgebäude gefeiert worden. Tshabalala-Msimang wurde beschuldigt, für den Tod hunderttausender AIDS-Kranker verantwortlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Folgen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Ablehnung effektiver AIDS-Therapien in Südafrika war verantwortlich für den vermeidbaren Tod von 330.000 südafrikanischen AIDS-Kranken im Zeitraum 2000 bis 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/2008-releases/researchers-estimate-lives-lost-delay-arv-drug-use-hivaids-south-africa.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34133&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen nach einer Studie im Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes noch 35.000&amp;amp;nbsp;HIV-infizierte Neugeborene, denen eine Prophylaxe mit Nevirapin vorenthalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pride Chigwedere, George R Seage III, Sofia Gruskin, Tun-Hou Lee, Estimating the Lost Benefits of Antiretroviral Drug Use in South Africa.JAIDS 2008 doi: 10.1097/QAI.0b013e31818a6cd5 Online: http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2008/11/26/harvard-universityreport.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Angebot der Pharmafirma Boehringer Ingelheim im Jahr 2000, über fünf Jahre das HIV-Medikament Nevirapin zur Prophylaxe der Mutter-Kind-Übertragung kostenlos zur Verfügung zu stellen, wurde dagegen dankend abgelehnt. Nur zwei Pilotprojekte wurden genehmigt. Auch die Spenden des Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis, and Malaria für die Provinz KwaZulu Natal wurden über mehr als ein Jahr blockiert, berichtet Pride Chigwedere, der vor seiner Tätigkeit an der Harvard School of Public Health in Boston als Arzt HIV-Patienten in Simbabwe behandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde eine Rath-Pillenlieferung von 1.000&amp;amp;nbsp;Kilogramm nach Südafrika vom Gesundheitsministerium beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5594456/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politisches Engagement==&lt;br /&gt;
Aus der Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation ging im Juni 2005 in Deutschland die Kleinpartei &amp;#039;&amp;#039;Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; (AGFG) hervor, die von Raths PR-Manager Lutz Kliche geleitet wird und deren stellvertretender Vorsitzender Rath anfangs war. 2009 wurde die Partei aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernstück des Parteiprogramms sind Hypothesen der [[Zellularmedizin]], verbunden mit den weit reichenden Verschwörungstheorien Raths. So sah Rath zum Beispiel in der Nichtzulassung seiner Präparate den Beweis einer so genannten &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot;, welche weltweit Politiker und Wissenschaftler kontrolliere und im Hintergrund die Fäden ziehe. Auf seiner Webseite und in Broschüren behauptete Rath, das Pharmakartell habe &amp;quot;den Gesundheits- und Lebensinteressen der gesamten Menschheit den Krieg&amp;quot; erklärt. Rath unterstellte weiterhin, dass &amp;quot;Vitamine und andere Naturheilverfahren aus Profitgier bekämpft und verleumdet&amp;quot; werden, um mit &amp;quot;unwirksamen Medikamenten&amp;quot;, welche in erster Linie Symptome bekämpften, auf Kosten der Verbraucher weiter Geld zu verdienen. Als angebliche Beweise führte er Auszüge aus Fachartikeln, Broschüren und Pressemeldungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese aggressive Taktik wurde Rath 1998 durch einen Gerichtsbeschluss verboten. In der Begründung des Landgerichts Berlin heißt es: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei der Broschüre handelt es sich um ein Konglomerat von Tatsachenverdrehungen, Anschwärzungen und schlichten Unwahrheiten. Sie ist in toto auf Manipulation und Täuschung angelegt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer seit 2006 laufenden Aktion der Partei AGFG warnt Rath sogar vor einem unmittelbar bevorstehenden Atomkrieg, der zum Ziel habe, eine &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot; zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peinlicher Holocaust-Vergleich: In einem Text der AGFG bezieht sich Rath in einem Vortrag &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz wird zum Wendepunkt der Geschichte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auf einen Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz und stellt einen Vergleich zu einem &amp;quot;Pharma-Völkermord&amp;quot; an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz ist nicht in der Vergangenheit abgeschlossen. Es dauert noch an. [...] Die grausamen Ereignisse in Auschwitz waren und sind nur ein Teil des größeren Zusammenhangs des weltweiten Pharma-Völkermordes!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20080609012456/http://www.agfg.de/aktuell/2006oct/auschwitz.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2009 versuchte Rath auch, den irischen Volksentscheid zu einem neuen EU-Vertrag beeinflussen. In verbreiteten sechseitigen Heftchen warnte Rath die Iren davor, mit &amp;quot;Yes&amp;quot; zu stimmen, da dies zu einer &amp;#039;&amp;#039;Militarisierung&amp;#039;&amp;#039; und einem &amp;#039;&amp;#039;Orwell Polizeistaat&amp;#039;&amp;#039; Irland führe. Europa sei zudem auf dem Wege, durch Öl- und Pharmakartelle kontrolliert zu werden. Eigene Aktivitäten sah der &amp;#039;&amp;#039;Vitamin-Millionär&amp;#039;&amp;#039; und Pharmaunternehmer als die einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;non-profit organisation dedicated to improving human health through research, education and the defence of patients’ rights to choose natural health therapies&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2009/0922/1224254989371.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsfälle==&lt;br /&gt;
Rath war in einige Rechtsfälle verwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2000: Der Gerichtshof von Almelo in den Niederlanden ordnete an, dass Rath unbegründete, falsche und beleidigende Aussagen über die Nahrungsmittelfirma Numico zu unterlassen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thetimes.co.za/News/Article.aspx?id=785054 &amp;quot;Quackery quashed, but Rath&amp;#039;s legacy lives&amp;quot; Donaldson A and Huisman B, The Times, SA, 14 June 2008] Accessed 16 June 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.numico.com/NR/rdonlyres/9AE781C8-31EB-4D5D-AF55-20476B5B340C/273/CaseDrRath151100.pdf Press release describing Dutch court decision against Dr. Rath] for defamation, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Der Britische Werberat stellte fest, dass die Anzeigen von Rath irreführende und falsche Behauptungen enthielten und ordnete deren Entfernung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/BritishASARulingAgainstRath.pdf Ruling by the British Advertising Standards Association] against Matthias Rath for false and misleading advertising, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Die FDA (United States Food and Drug Administration) verständigte Rath, dass die Werbung für seine Nahrungszusätze gegen das Gesetz verstoßen, da sie Behauptungen der Wirksamkeit ohne wissenschaftliche oder regulatorische Prüfung machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fda.gov/cder/warn/cyber/2002/CFSANvitacor.htm Letter from the U.S. Food and Drug Administration] warning Dr. Rath that his marketing campaign is in violation of the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2005: Der Werberat Südafrikas (ASASA) entschied in drei Fällen gegen Rath und stellte fest, dass dieser falsche und irreführende Behauptungen zur Wirksamkeit seiner Produkte gemacht hatte. Seine Werbeschaltungen wurden als &amp;quot;extrem rücksichtslos&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reckless&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aegis.org/news/dmg/2005/mg050807.html Matthias Rath&amp;#039;s ads &amp;#039;reckless in the extreme&amp;#039;], by Elvira van Noort. Published in the &amp;#039;&amp;#039;Mail &amp;amp; Guardian&amp;#039;&amp;#039; on August 30, 2005; accessed May 9, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt; Rath setzte seine Werbeeinschaltungen fort, was zur Folge hatte, dass die ASASA aufgrund der Schwere von Raths Vergehen entschied, dass alle zukünftigen Werbeeinschaltungen von Rath in Zukunft der ASASA zur Prüfung vorgelegt werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quackwatch.org/11Ind/rath3.html Rulings against Matthias Rath for false and misleading advertising] by the Advertising Standards Association of South Africa, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Das Hohe Gericht Südafrikas entschied, dass Rath die Treatment Action Campain (TAC), eine gemeinnützige Gesellschaft gegen AIDS, diffamiert hatte, indem er falsche und irreführende Äußerungen über sie gemacht hatte. Rath wurde verboten, seine diffamierenden Äußerungen fortzusetzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;to ensure that the TAC&amp;#039;s continued participation in the debate is not hamstrung by defamatory and unfounded allegations&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/JudgmentTACvRath-20060303.pdf Urteil des Südafrikanischen Höchstgerichts] verbietet Rath falsche und irreführende Äußerungen gegen die Treatment Action Campaign. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Die Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039; (BMJ) vom 22. Juli veröffentlichte einen Bericht, dass Rath wegen Betruges in Zusammenhang mit dem Tod von Dominik Feld in Hamburg vor Gericht gestellt wurde. Der BMJ zog die Meldung aufgrund von Rechtsberatung zurück und entschuldigte sich bei Rath. Das BMJ akzeptierte, dass die Beschuldigungen ohne Grundlage publiziert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/extract/333/7569/621-b Dr Matthias Rath: an apology.] &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 23 September 2006. Accessed January 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein folgendes Verfahren wegen Beleidigung kam zu einer außergerichtlichen Einigung und &amp;#039;&amp;#039;BMJ&amp;#039;&amp;#039; zahlte Rath ₤100,000.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/full/334/7595/656 News in Brief], from the &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 2007;334:656 (31 March).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&amp;amp;storycode=37846&amp;amp;c=1 &amp;#039;BMJ pays out to doctor over &amp;#039;child death&amp;#039; story.’] Press Gazette magazine. Published June 5, 2007. Accessed April 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Rath wurde in Deutschland wegen des Verkaufs von Vitaminen über das Internet ohne Apothekerlizenz angeklagt. Des Weiteren für die Behauptungen auf seiner Webseite, dass Vitamine Krebs heilen können. Rath einigte sich außergerichtlich und zahlte 33.000&amp;amp;nbsp;Euro Strafe, die an eine Organisation für behinderte Kinder gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 10 October 2006, [http://archiv.mopo.de/archiv/2006/20061010/hamburg/panorama/vitamin_arzt_rath_muss_33000_euro_zahlen.html Vitamin-Arzt Rath muss 33000&amp;amp;nbsp;Euro zahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass die Broschüren &amp;quot;Kein Vitaminverbot! Stoppt das Pharmakartell!&amp;quot; und &amp;quot;Stoppt die Codex-Pläne des Pharmakartells!&amp;quot; nicht verboten werden dürfen, da ein solches Verbot gegen das Recht der Meinungsfreiheit verstoße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judicialis.de/Bundesverfassungsgericht_1-BvR-2041-02_Beschluss_12.07.2007.html Bundesverfassungsgericht  am 12. Juli 2007, no. 1 BvR 2041/02.] Veröffentlicht 2007. Abgerufen am 27. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Das Gericht von Kapstadt verbot Rath, seine Produkte weiterhin zur Behandlung von AIDS anzupreisen und erklärte, dass die &amp;quot;Menschenversuche&amp;quot;, die er in den Vorstädten gemacht hatte, illegal seien. Das Gericht befand, dass Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang und ihre Behörde die Pflicht gehabt hätten, Raths Aktivitäten zu untersuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;amp;click_id=15&amp;amp;art_id=nw20080613124210476C691501 IOL News for South Africa and the World]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Ben Goldacre und &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; wurden von Rath wegen des Inhalts dreier Artikel verklagt, die Raths Aktivitäten in Südafrika beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/20/southafrica.aids No way to treat an Aids hero]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/27/aids.badscience &amp;#039;Gambia&amp;#039;s president may be weird, but Aids superstitions strike closer to home’] The Guardian. Published January 27, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/science/2007/feb/17/badscience.uknews &amp;#039;How money is not the only barrier to Aids patients getting hold of drugs’] The Guardian. Published February 17, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2008 zog Rath seine Klage zurück und wurde verurteilt, die zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten von £220,000 zu tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FallofRath&amp;quot;&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2 Fall of the vitamin doctor: Matthias Rath drops libel action], by Sarah Boseley. The Guardian, UK, 12 September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Goldacre drückte seinen Wunsch aus, eine akribisch genaue Arbeit über Rath und die [[HIV/AIDS-Leugnung]] in Südafrika zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badscience.net/2008/09/matthias-rath-pulls-out-forced-to-pay-the-guardians-costs-i-think-this-means-i-win/ &amp;#039;Matthias Rath drops his million pound legal case against me and the Guardian&amp;#039;] badscience.net. Published September 12, 2008.  Accessed September 20, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kapitel aus Goldacres Buch &amp;#039;&amp;#039;Bad Science&amp;#039;&amp;#039; musste aus der ersten Edition wegen des laufenden Verfahrens entfernt werden, wurde aber in späteren Auflagen ergänzt und ist über Goldacres Webseite frei verfügbar.[http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;ARV-Medikamente sind hochgiftige Chemo-Keulen, die die Körperzellen schädigen, vor allem die Zellen des Immunsystems. Deshalb verschlimmert die Einnahme von ARV-Präparaten die bestehende Immunschwäche von AIDS-Patienten noch weiter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agfg.de/aktuell/2006mar/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; (ARV: antiretrovirale Mittel)&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tine van der Maas]]&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Matthias Rath|en=Matthias Rath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2020/09/doctor-mathias-rath-an-example-of-the-worst-excesses-of-the-alternative-therapy-industry/&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,589561,00.html WIRKUNGSLOSE PILLEN - Vitamine schützen nicht vor Herzkrankheiten], Der Spiegel 11.11.2008&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html Cocktails mit Stuss], Nils Klawitter, Der Spiegel 47/2003&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html Scharlatane - Vermarktung bis in den Tod], Jörg Blech, Der Spiegel 15.11.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/nachrichten/489-rath-patient-starb-an-krebs Gutachten: Rath-Patient starb an Krebs], Kirsch, S., GWUP-Webnews vom 09.01.2005&lt;br /&gt;
* http://www.agpf.de/Rath.htm&lt;br /&gt;
* http://www.zeit.de/2005/21/Glosse_21&lt;br /&gt;
*[http://www.bukopharma.de/Pharma-Brief/PB-Archiv/2004/Phbf2004_09_10.pdf Kritik an Rath Buko-Pharmakampagne]&lt;br /&gt;
* https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425647,00.html&lt;br /&gt;
* http://www.dvg-online.de/NewsletterAG/DVG_informiert-1.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42983363.html&lt;br /&gt;
* http://www.netdoktor.de/Magazin/Verschwoerungstheorien-um-Vita-2360.html&lt;br /&gt;
* http://www.der-arzneimittelbrief.net/Jahrgang2000/Ausgabe10Seite80.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.nessiehoaxer.de/?p=323 Philipp Nolden: “Chemo oder Vitamine?”, 17. März 2012]&lt;br /&gt;
* http://skepdic.com/rath.html&lt;br /&gt;
* http://www.badscience.net/2009/04/matthias-rath-steal-this-chapter/#more-1088 und [http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/sep/12/matthiasrath.aids&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids1&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/newsletter/2005/ns19_04_2005.htm&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/community/node/2348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: [[AGFG]], [[Orthomolekulare Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rath, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Orthomolekulare Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Wunderheiler gegen Krebs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240072</id>
		<title>Matthias Rath</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Matthias_Rath&amp;diff=240072"/>
		<updated>2026-02-10T17:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: verstorben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Matthias Rath Leukaemie.jpg|Matthias Rath|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathpropaganda.jpg|typische Propaganda|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Rath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1955 in Stuttgart, gest. 17. Januar 2026) war ein deutscher Arzt und Wunderheiler. Er gilt als Erfinder eines [[alternativmedizin]]ischen Verfahrens, der so genannten [[Zellularmedizin]], die Heilversprechen bei schweren Erkrankungen wie Krebs und AIDS macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa trat Rath als Verkäufer entsprechender Produkte (&amp;quot;[[Mikronährstoffe]]&amp;quot; oder Vitamine) auf, die er auf Grund der gesetzlichen Lage von Holland aus vermarktet (siehe auch: [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]). Rath führte die Firmen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation&amp;quot;, die eng mit der Firma &amp;quot;Health Now Inc.&amp;quot; verbunden ist, sowie das &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Research Institute&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rath versuchte mit millionenschweren Anzeigekampagnen, sich als Weltretter und von der Pharmaindustrie (zu der er mit seinen Produkten letztlich genauso gehört) Unterdrückter darzustellen. Seine Produkte dürfen in Deutschland teilweise tatsächlich nicht verkauft werden, da in manchen Fällen die erlaubten Grenzwerte für in Lebensmitteln zugelassene Vitamine drastisch überschritten wurden. Sie gelten damit nicht mehr als [[Nahrungsergänzungsmittel]] (Lebensmittel), sondern Arzneimittel und unterliegen einer Zulassung mit entsprechenden Wirksamkeitsstudien. Diese konnten nicht erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika kam Rath mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, da er HIV/AIDS-Kranken von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene Zellularmedizin anpries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick Zellularmedizin==&lt;br /&gt;
Das von Rath propagierte Heilverfahren der [[Zellularmedizin]] hat sich in wissenschaftlichen Studien als wirkungslos erwiesen. In Industrieländern wie Deutschland ist ein behandlungsbedürftiger Vitaminmangel sehr selten und müsste nachgewiesen sein, um die Substitution tatsächlich fehlender Vitamine durch vitaminhaltige Mittel zu rechtfertigen. Zuviel zugeführte Vitamine können erhebliche unerwünschte Wirkungen haben. Dies ist insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen der Fall. In großen epidemiologischen Studien konnte sogar gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen bei Krebspatienten zu einer Lebensverkürzung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Myung SK et al.: Effects of antioxidant supplements on cancer prevention: meta-analysis of randomized controlled trials. Annals of Oncology 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bjelankovic G et al.: Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases. Cochrane Database Syst Rev. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zellularmedizin kann als eine Rath&amp;#039;sche Interpretation der [[Orthomolekulare Medizin|orthomolekularen Medizin]] (OM), die auf Linus Pauling zurückgeht, verstanden werden. Pauling selbst wurde wegen übertriebener Behauptungen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barrett, SJ (2001-05-05). [http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/pauling.html &amp;quot;The dark side of Linus Pauling&amp;#039;s legacy], [http://en.wikipedia.org/wiki/Quackwatch Quackwatch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Raths Versuche, seinen eigenen, weit übertriebenen Behauptungen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, werden dadurch behindert, dass nicht einmal Paulings Arbeiten sie stützen. Er verließ das Linus Pauling Institut, bei dem er tätig war, im Streit und verklagte es wegen Einmischung in seine geschäftlichen Tätigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.southafrica&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Fall Dominik Feld==&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominikfeld.jpg|Rath mit Dominik Feld|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rathdominik090204.jpg|Werbekampagne|thumb]]&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit erlangte der Fall des neunjährigen Jungen Dominik Feld, der an einem metastasierenden Knochenkrebs erkrankt war und trotz Zellularmedizin-Therapie verstarb. Rath hatte den krebskranken Dominik Feld monatelang auf seinen Veranstaltungen als Werbeträger für die Wirksamkeit seiner Vitaminpillen vorgeführt und ihn als &amp;quot;geheilt&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern, die auch jetzt noch an Rath glaubten, hatten im Mai 2003 eine Chemotherapie ihres Sohnes abgebrochen, weil sie sich von Raths Präparaten bessere Heilungschancen erhofften. Die Eltern begannen den Jungen mit einer Mikro-Nährstoffkombination zu behandeln, die zusammengefasst als die Vitaminpräparate des Dr.&amp;amp;nbsp;Rath bekannt sind. Die Eltern brachten den Jungen im September 2004 schließlich in eine [[Alternativmedizin]]klinik im mexikanischen Tijuana, die nach Raths Methoden behandelt. Dort starb Dominik am 1.&amp;amp;nbsp;November 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort schaltete Rath großflächige Anzeigen mit der Behauptung, Dominik sei nicht an Krebs, sondern an Herzversagen und ärztlichen Kunstfehlern – dem &amp;quot;Pfusch der Schulmedizin&amp;quot; – gestorben. Bei der Obduktion der Leiche wurde allerdings ein großer Tumor in der Brust festgestellt, der auf Lunge und Herz drückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=2560136/1tf7kd5/index.html German News on &amp;quot;Der Fall Dominik&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikinews.org/wiki/Todesermittlungsverfahren:_Dominik_Feld_starb_an_metastasierendem_Knochenkrebs_und_Tumorkachexie Wikinews on Dominik Felds death]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25742 German Ärzteblatt on Dominik Feld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Dominik schrieb Rath: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jetzt bist du endlich frei, Dominik! Hier auf der Erde warst du gefangen, festgehalten auf einer Insel der Krebskranken. Wie Millionen Krebspatienten mit dir warst du angekettet an die Fesseln der Chemo-Medizin.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article710180/Dominik-tot-Ermittlungen-gegen-Krebs-Arzt.html German newspaper on Dominik Feld and the investigation against Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rath und AIDS==&lt;br /&gt;
[[image:rathdemo.jpg|Demo gegen Rath in Südafrika|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RathSpiegel45-2005.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In Südafrika mussten sich Rath und dessen Stiftung vor Gericht verantworten, nachdem er den AIDS-Kranken des Landes falsche Hoffnungen machte, ihnen von einer antiretroviralen Therapie abriet und stattdessen seine eigene [[Zellularmedizin]] anpries. Rath wurde ebenfalls vorgeworfen, illegal Versuche an Patienten betrieben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.health-e.org.za/news/article.php?uid=20031294&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Versuche widersprächen südafrikanischem Recht, erklärten Richter in einem Gerichtsverfahren &amp;quot;TAC gegen Rath&amp;quot; am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 in Kapstadt. Zudem wurde Rath untersagt, seine Multivitaminprodukte als gegen HIV/AIDS wirksam zu bewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.brot-fuer-die-welt.de/downloads/fachinformationen/hintergrundpapier_rath-tac.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/RathWrongs Unrecht von Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 wurde Rath wegen falscher Aussagen über die NRO TAC, Treatment Action Campaign, in Kapstadt verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/community/rath Treatment Action Campaign vs. Rath]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eröffnung der Internationalen AIDS-Impfkonferenz 2008 in Kapstadt ließ die neue südafrikanische Gesundheitsministerin Barbara Hogan keine Zweifel daran, dass AIDS durch das HI-Virus ausgelöst wird und mit evidenzbasierter Medizin bekämpft werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.timeslive.co.za/thetimes/article29163.ece&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südafrika starben Anfang der 2000-Jahre täglich etwa 1.000&amp;amp;nbsp;Menschen an AIDS. Hogan versprach zudem, dafür Sorge zu tragen, dass Behandlungen von HIV-Infizierten mit Vitaminkuren unterbunden werden. Dies bezieht sich unter anderem auf die Geschäftsaktivitäten von Rath, der mehrere Jahre lang Werbekampagnen für seine Vitaminbehandlungen in Südafrika durchführte. Bereits 2005 hatten WHO und UNICEF vor dieser Methode zur Behandlung von AIDS gewarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Statements01/ps_rath_30mar05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://data.unaids.org/Media/Press-Releases03/pr_rath_11may05_en.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20071020134733/http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&amp;amp;id=271&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue südafrikanische Gesundheitspolitik beendete damit eine zehnjährige Phase der [[HIV/AIDS-Leugnung]], die vor allem vom ehemaligen Präsidenten Thabo Mbeki und dessen Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang gestützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Thabo_Mbeki#Haltung_zu_AIDS&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/dec/17/mbeki-south-africa-aids&amp;lt;/ref&amp;gt; Tshabalala-Msimang war unter dem Spitznamen &amp;quot;Dr.&amp;amp;nbsp;Knoblauch&amp;quot; bekannt, weil sie die Behandlung von AIDS-Kranken mit [[Knoblauch]], Roter Bete oder Olivenöl anstelle antiviraler Medikamente propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/947/311867/text/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe hatte Tshabalala-Msimang ihres Amtes enthoben und auf einen weniger wichtigen Posten im Kabinett versetzt. Dies war von AIDS-Aktivisten mit einer spontanen Party vor dem Parlamentsgebäude gefeiert worden. Tshabalala-Msimang wurde beschuldigt, für den Tod hunderttausender AIDS-Kranker verantwortlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Folgen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Ablehnung effektiver AIDS-Therapien in Südafrika war verantwortlich für den vermeidbaren Tod von 330.000 südafrikanischen AIDS-Kranken im Zeitraum 2000 bis 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/2008-releases/researchers-estimate-lives-lost-delay-arv-drug-use-hivaids-south-africa.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34133&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen nach einer Studie im Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes noch 35.000&amp;amp;nbsp;HIV-infizierte Neugeborene, denen eine Prophylaxe mit Nevirapin vorenthalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pride Chigwedere, George R Seage III, Sofia Gruskin, Tun-Hou Lee, Estimating the Lost Benefits of Antiretroviral Drug Use in South Africa.JAIDS 2008 doi: 10.1097/QAI.0b013e31818a6cd5 Online: http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2008/11/26/harvard-universityreport.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Angebot der Pharmafirma Boehringer Ingelheim im Jahr 2000, über fünf Jahre das HIV-Medikament Nevirapin zur Prophylaxe der Mutter-Kind-Übertragung kostenlos zur Verfügung zu stellen, wurde dagegen dankend abgelehnt. Nur zwei Pilotprojekte wurden genehmigt. Auch die Spenden des Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis, and Malaria für die Provinz KwaZulu Natal wurden über mehr als ein Jahr blockiert, berichtet Pride Chigwedere, der vor seiner Tätigkeit an der Harvard School of Public Health in Boston als Arzt HIV-Patienten in Simbabwe behandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde eine Rath-Pillenlieferung von 1.000&amp;amp;nbsp;Kilogramm nach Südafrika vom Gesundheitsministerium beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5594456/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politisches Engagement==&lt;br /&gt;
Aus der Dr.&amp;amp;nbsp;Rath Health Foundation ging im Juni 2005 in Deutschland die Kleinpartei &amp;#039;&amp;#039;Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; (AGFG) hervor, die von Raths PR-Manager Lutz Kliche geleitet wird und deren stellvertretender Vorsitzender Rath anfangs war. 2009 wurde die Partei aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernstück des Parteiprogramms sind Hypothesen der [[Zellularmedizin]], verbunden mit den weit reichenden Verschwörungstheorien Raths. So sah Rath zum Beispiel in der Nichtzulassung seiner Präparate den Beweis einer so genannten &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot;, welche weltweit Politiker und Wissenschaftler kontrolliere und im Hintergrund die Fäden ziehe. Auf seiner Webseite und in Broschüren behauptete Rath, das Pharmakartell habe &amp;quot;den Gesundheits- und Lebensinteressen der gesamten Menschheit den Krieg&amp;quot; erklärt. Rath unterstellte weiterhin, dass &amp;quot;Vitamine und andere Naturheilverfahren aus Profitgier bekämpft und verleumdet&amp;quot; werden, um mit &amp;quot;unwirksamen Medikamenten&amp;quot;, welche in erster Linie Symptome bekämpften, auf Kosten der Verbraucher weiter Geld zu verdienen. Als angebliche Beweise führte er Auszüge aus Fachartikeln, Broschüren und Pressemeldungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese aggressive Taktik wurde Rath 1998 durch einen Gerichtsbeschluss verboten. In der Begründung des Landgerichts Berlin heißt es: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei der Broschüre handelt es sich um ein Konglomerat von Tatsachenverdrehungen, Anschwärzungen und schlichten Unwahrheiten. Sie ist in toto auf Manipulation und Täuschung angelegt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer seit 2006 laufenden Aktion der Partei AGFG warnt Rath sogar vor einem unmittelbar bevorstehenden Atomkrieg, der zum Ziel habe, eine &amp;quot;Pharma-Diktatur&amp;quot; zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peinlicher Holocaust-Vergleich: In einem Text der AGFG bezieht sich Rath in einem Vortrag &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz wird zum Wendepunkt der Geschichte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auf einen Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz und stellt einen Vergleich zu einem &amp;quot;Pharma-Völkermord&amp;quot; an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Auschwitz ist nicht in der Vergangenheit abgeschlossen. Es dauert noch an. [...] Die grausamen Ereignisse in Auschwitz waren und sind nur ein Teil des größeren Zusammenhangs des weltweiten Pharma-Völkermordes!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20080609012456/http://www.agfg.de/aktuell/2006oct/auschwitz.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2009 versuchte Rath auch, den irischen Volksentscheid zu einem neuen EU-Vertrag beeinflussen. In verbreiteten sechseitigen Heftchen warnte Rath die Iren davor, mit &amp;quot;Yes&amp;quot; zu stimmen, da dies zu einer &amp;#039;&amp;#039;Militarisierung&amp;#039;&amp;#039; und einem &amp;#039;&amp;#039;Orwell Polizeistaat&amp;#039;&amp;#039; Irland führe. Europa sei zudem auf dem Wege, durch Öl- und Pharmakartelle kontrolliert zu werden. Eigene Aktivitäten sah der &amp;#039;&amp;#039;Vitamin-Millionär&amp;#039;&amp;#039; und Pharmaunternehmer als die einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;non-profit organisation dedicated to improving human health through research, education and the defence of patients’ rights to choose natural health therapies&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2009/0922/1224254989371.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsfälle==&lt;br /&gt;
Rath war in einige Rechtsfälle verwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2000: Der Gerichtshof von Almelo in den Niederlanden ordnete an, dass Rath unbegründete, falsche und beleidigende Aussagen über die Nahrungsmittelfirma Numico zu unterlassen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thetimes.co.za/News/Article.aspx?id=785054 &amp;quot;Quackery quashed, but Rath&amp;#039;s legacy lives&amp;quot; Donaldson A and Huisman B, The Times, SA, 14 June 2008] Accessed 16 June 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.numico.com/NR/rdonlyres/9AE781C8-31EB-4D5D-AF55-20476B5B340C/273/CaseDrRath151100.pdf Press release describing Dutch court decision against Dr. Rath] for defamation, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Der Britische Werberat stellte fest, dass die Anzeigen von Rath irreführende und falsche Behauptungen enthielten und ordnete deren Entfernung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/BritishASARulingAgainstRath.pdf Ruling by the British Advertising Standards Association] against Matthias Rath for false and misleading advertising, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002: Die FDA (United States Food and Drug Administration) verständigte Rath, dass die Werbung für seine Nahrungszusätze gegen das Gesetz verstoßen, da sie Behauptungen der Wirksamkeit ohne wissenschaftliche oder regulatorische Prüfung machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fda.gov/cder/warn/cyber/2002/CFSANvitacor.htm Letter from the U.S. Food and Drug Administration] warning Dr. Rath that his marketing campaign is in violation of the Federal Food, Drug, and Cosmetic Act. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2005: Der Werberat Südafrikas (ASASA) entschied in drei Fällen gegen Rath und stellte fest, dass dieser falsche und irreführende Behauptungen zur Wirksamkeit seiner Produkte gemacht hatte. Seine Werbeschaltungen wurden als &amp;quot;extrem rücksichtslos&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reckless&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aegis.org/news/dmg/2005/mg050807.html Matthias Rath&amp;#039;s ads &amp;#039;reckless in the extreme&amp;#039;], by Elvira van Noort. Published in the &amp;#039;&amp;#039;Mail &amp;amp; Guardian&amp;#039;&amp;#039; on August 30, 2005; accessed May 9, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt; Rath setzte seine Werbeeinschaltungen fort, was zur Folge hatte, dass die ASASA aufgrund der Schwere von Raths Vergehen entschied, dass alle zukünftigen Werbeeinschaltungen von Rath in Zukunft der ASASA zur Prüfung vorgelegt werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quackwatch.org/11Ind/rath3.html Rulings against Matthias Rath for false and misleading advertising] by the Advertising Standards Association of South Africa, accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Das Hohe Gericht Südafrikas entschied, dass Rath die Treatment Action Campain (TAC), eine gemeinnützige Gesellschaft gegen AIDS, diffamiert hatte, indem er falsche und irreführende Äußerungen über sie gemacht hatte. Rath wurde verboten, seine diffamierenden Äußerungen fortzusetzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;to ensure that the TAC&amp;#039;s continued participation in the debate is not hamstrung by defamatory and unfounded allegations&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quackery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tac.org.za/Documents/Court_Cases/Rath/JudgmentTACvRath-20060303.pdf Urteil des Südafrikanischen Höchstgerichts] verbietet Rath falsche und irreführende Äußerungen gegen die Treatment Action Campaign. Accessed 19 Sept 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Die Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039; (BMJ) vom 22. Juli veröffentlichte einen Bericht, dass Rath wegen Betruges in Zusammenhang mit dem Tod von Dominik Feld in Hamburg vor Gericht gestellt wurde. Der BMJ zog die Meldung aufgrund von Rechtsberatung zurück und entschuldigte sich bei Rath. Das BMJ akzeptierte, dass die Beschuldigungen ohne Grundlage publiziert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/extract/333/7569/621-b Dr Matthias Rath: an apology.] &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 23 September 2006. Accessed January 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein folgendes Verfahren wegen Beleidigung kam zu einer außergerichtlichen Einigung und &amp;#039;&amp;#039;BMJ&amp;#039;&amp;#039; zahlte Rath ₤100,000.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmj.com/cgi/content/full/334/7595/656 News in Brief], from the &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, 2007;334:656 (31 March).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&amp;amp;storycode=37846&amp;amp;c=1 &amp;#039;BMJ pays out to doctor over &amp;#039;child death&amp;#039; story.’] Press Gazette magazine. Published June 5, 2007. Accessed April 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006: Rath wurde in Deutschland wegen des Verkaufs von Vitaminen über das Internet ohne Apothekerlizenz angeklagt. Des Weiteren für die Behauptungen auf seiner Webseite, dass Vitamine Krebs heilen können. Rath einigte sich außergerichtlich und zahlte 33.000&amp;amp;nbsp;Euro Strafe, die an eine Organisation für behinderte Kinder gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 10 October 2006, [http://archiv.mopo.de/archiv/2006/20061010/hamburg/panorama/vitamin_arzt_rath_muss_33000_euro_zahlen.html Vitamin-Arzt Rath muss 33000&amp;amp;nbsp;Euro zahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass die Broschüren &amp;quot;Kein Vitaminverbot! Stoppt das Pharmakartell!&amp;quot; und &amp;quot;Stoppt die Codex-Pläne des Pharmakartells!&amp;quot; nicht verboten werden dürfen, da ein solches Verbot gegen das Recht der Meinungsfreiheit verstoße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judicialis.de/Bundesverfassungsgericht_1-BvR-2041-02_Beschluss_12.07.2007.html Bundesverfassungsgericht  am 12. Juli 2007, no. 1 BvR 2041/02.] Veröffentlicht 2007. Abgerufen am 27. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Das Gericht von Kapstadt verbot Rath, seine Produkte weiterhin zur Behandlung von AIDS anzupreisen und erklärte, dass die &amp;quot;Menschenversuche&amp;quot;, die er in den Vorstädten gemacht hatte, illegal seien. Das Gericht befand, dass Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang und ihre Behörde die Pflicht gehabt hätten, Raths Aktivitäten zu untersuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&amp;amp;click_id=15&amp;amp;art_id=nw20080613124210476C691501 IOL News for South Africa and the World]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2008: Ben Goldacre und &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; wurden von Rath wegen des Inhalts dreier Artikel verklagt, die Raths Aktivitäten in Südafrika beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/20/southafrica.aids No way to treat an Aids hero]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2007/jan/27/aids.badscience &amp;#039;Gambia&amp;#039;s president may be weird, but Aids superstitions strike closer to home’] The Guardian. Published January 27, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/science/2007/feb/17/badscience.uknews &amp;#039;How money is not the only barrier to Aids patients getting hold of drugs’] The Guardian. Published February 17, 2007. Accessed July 30, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2008 zog Rath seine Klage zurück und wurde verurteilt, die zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten von £220,000 zu tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FallofRath&amp;quot;&amp;gt;[http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2 Fall of the vitamin doctor: Matthias Rath drops libel action], by Sarah Boseley. The Guardian, UK, 12 September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Goldacre drückte seinen Wunsch aus, eine akribisch genaue Arbeit über Rath und die [[HIV/AIDS-Leugnung]] in Südafrika zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badscience.net/2008/09/matthias-rath-pulls-out-forced-to-pay-the-guardians-costs-i-think-this-means-i-win/ &amp;#039;Matthias Rath drops his million pound legal case against me and the Guardian&amp;#039;] badscience.net. Published September 12, 2008.  Accessed September 20, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kapitel aus Goldacres Buch &amp;#039;&amp;#039;Bad Science&amp;#039;&amp;#039; musste aus der ersten Edition wegen des laufenden Verfahrens entfernt werden, wurde aber in späteren Auflagen ergänzt und ist über Goldacres Webseite frei verfügbar.[http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;ARV-Medikamente sind hochgiftige Chemo-Keulen, die die Körperzellen schädigen, vor allem die Zellen des Immunsystems. Deshalb verschlimmert die Einnahme von ARV-Präparaten die bestehende Immunschwäche von AIDS-Patienten noch weiter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agfg.de/aktuell/2006mar/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; (ARV: antiretrovirale Mittel)&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tine van der Maas]]&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Matthias Rath|en=Matthias Rath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2020/09/doctor-mathias-rath-an-example-of-the-worst-excesses-of-the-alternative-therapy-industry/&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,589561,00.html WIRKUNGSLOSE PILLEN - Vitamine schützen nicht vor Herzkrankheiten], Der Spiegel 11.11.2008&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html Cocktails mit Stuss], Nils Klawitter, Der Spiegel 47/2003&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html Scharlatane - Vermarktung bis in den Tod], Jörg Blech, Der Spiegel 15.11.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/nachrichten/489-rath-patient-starb-an-krebs Gutachten: Rath-Patient starb an Krebs], Kirsch, S., GWUP-Webnews vom 09.01.2005&lt;br /&gt;
* http://www.agpf.de/Rath.htm&lt;br /&gt;
* http://www.zeit.de/2005/21/Glosse_21&lt;br /&gt;
*[http://www.bukopharma.de/Pharma-Brief/PB-Archiv/2004/Phbf2004_09_10.pdf Kritik an Rath Buko-Pharmakampagne]&lt;br /&gt;
* https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425647,00.html&lt;br /&gt;
* http://www.dvg-online.de/NewsletterAG/DVG_informiert-1.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-36625928.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29212899.html&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42983363.html&lt;br /&gt;
* http://www.netdoktor.de/Magazin/Verschwoerungstheorien-um-Vita-2360.html&lt;br /&gt;
* http://www.der-arzneimittelbrief.net/Jahrgang2000/Ausgabe10Seite80.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.nessiehoaxer.de/?p=323 Philipp Nolden: “Chemo oder Vitamine?”, 17. März 2012]&lt;br /&gt;
* http://skepdic.com/rath.html&lt;br /&gt;
* http://www.badscience.net/2009/04/matthias-rath-steal-this-chapter/#more-1088 und [http://badscience.net/files/The-Doctor-Will-Sue-You-Now.pdf]&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/sep/12/matthiasrath.aids&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids1&lt;br /&gt;
* http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/12/matthiasrath.aids2&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/newsletter/2005/ns19_04_2005.htm&lt;br /&gt;
* http://www.tac.org.za/community/node/2348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: [[AGFG]], [[Orthomolekulare Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rath, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Orthomolekulare Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Wunderheiler gegen Krebs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Michael_Frass&amp;diff=239866</id>
		<title>Michael Frass</title>
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		<updated>2026-01-25T11:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Homöopathieforschung und Wassergedächtnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Frass Atox.jpg|Werbung für den [[Atox Bio Computer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:Frass_Atox_Seite.jpg|Werbung von Michael Frass für das Scharlatanerieprodukt &amp;quot;Atox Bio Computer]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|340px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Frass COVID-19-Homoeopathie.png|Michael Frass und [[Behandlungsexperimente der COVID-19 Erkrankung mit Homöopathie]]|thumb|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Frass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 9.&amp;amp;nbsp;März 1954, Wien) ist ein promovierter und habilitierter Internist und Erfinder aus Wien. Er ist Anhänger der [[Homöopathie]] und setzt sich für deren Anwendung in der Intensivmedizin, also bei der Behandlung lebensbedrohlicher Zustände&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frass, Martin Bündner (Hrsg.): Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin. Urban &amp;amp; Fischer, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;, und in der [[Homöopathische Therapie von Krebs|homöopathischen Therapie von Krebs]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2014/10/17/frass-dahlke-und-die-panikmacher/ Ulrich Berger: Frass, Dahlke und die Panikmacher] Scienceblogs.de, 17. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner bietet er eine &amp;quot;Additive Homöopathie für Tumorpatienten&amp;quot; an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.multiplesmyelom.at/86.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Sich selbst bezeichnet Frass als &amp;quot;Internist, Intensivmediziner, Wissenschafter, Erfinder&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frass ist Leiter der Salzburger ÄKH-Ambulanz (&amp;#039;&amp;#039;Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;) &amp;quot;Homöopathie bei malignen Erkrankungen&amp;quot; und ist im Beirat des [[Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung|Interuniversitären Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2010 machte Frass durch eine Kontroverse&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/11/anmerkungen-zur-homoopathie-replik-frass.php Ulrich Berger: Anmerkungen zur Homöopathie: Replik auf Herrn Frass (ÄKH)] Scienceblogs.de, 29.November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; um einen Text der Arbeiterkammer Wien&amp;lt;ref&amp;gt;http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d129/Esoteriktexte.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; auf sich aufmerksam, in dem die Homöopathie kritisch dargestellt wurde. In seiner Eigenschaft als Vizepräsident der &amp;#039;&amp;#039;Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039; (ÄKH, Sitz Salzburg) bemängelte er vor allem, dass die Homöopathie durch den Titel des Textes in den Bereich der [[Esoterik]] gerückt werde, und vertrat die Meinung, &amp;quot;dass nur Fachkundige zum Thema Homöopathie eine fundierte Aussage machen können&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frass bewarb das Scharlatanerieprodukt [[Atox Bio Computer]], ein nutzloses [[Elektrosmog-Schutzprodukte|Elektrosmog-Schutzprodukt]], das vor verschiedenen Strahlungen schützen soll, indem es &amp;quot;negative Informationen in positive umwandelt&amp;quot;. 2006 will er zusammen mit der Ärztin und ehemaligen Atox-Mitarbeiterin Gabriele Stilianu durch Messung der [[Herzfrequenzvariabilität#HRV_in_der_Pseudowissenschaft|Herzfrequenzvariabilität]] herausgefunden haben, dass sich &amp;quot;unter Anwendung des Atox Bio Computers eine sofortige, merklich positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem&amp;quot; ergäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pressebox.de/pressemeldungen/atox-systemtechnik-gmbh/boxid/95333&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gwup.org/images/stories/pdf/skeptiker/vor%202008/altern.wiss.in-oesterreich-1.pdf Ulrich Berger: Alternativwissenschaft in Österreich. Teil 1. Skeptiker 1/2007, 22-24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 erhielt Michael Frass den Negativpreis &amp;quot;Das Goldene Brett&amp;quot; für sein Lebenswerk.&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Michael Frass wurde 1954 in Wien geboren. Er studierte von 1972 bis 1978 Humanmedizin an der Universität Wien. Es folgten Forschungsaufenthalte am Institut Pasteur in Paris und dem &amp;quot;Porter Memorial Hospital&amp;quot; (USA). Die Habilitation fand 1990 statt. Seit Februar 2004 ist er Leiter einer &amp;quot;Spezialambulanz „Homöopathie bei malignen Erkrankungen“ an der Klinik für Innere Medizin&amp;amp;nbsp;I der Meduni Wien. Seit 2005 ist Frass Koordinator des in die Kritik geratenen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/11/homoopathie-meduni-1.php Ulrich Berger: Homöopathie an der MedUni – Teil 1/2] Scienceblogs.de, 29. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahlfachs &amp;quot;Homöopathie&amp;quot; der Medizinischen Universität Wien. 2018 wurde die Homöopathie-Vorlesung von Frass nach dem dritten Mal von der Uni Wien gestrichen, weil es wiederholt Beschwerden von Studenten gegeben hatte. Der Rektor Markus Müller begründet den Schritt im Gespräch mit der Zeitung Standard damit, dass sich &amp;quot;die Med-Uni von unwissenschaftlichen Verfahren und Scharlatanerie klar distanziert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.derstandard.at/story/2000092345586/homoeopathie-polarisierende-potenzen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2001 hielt Frass eine Vorlesung &amp;quot;Komplementärmedizin&amp;quot; an der Universität Wien. Ab dem Wintersemester 2001/02 war er Koordinator der Ringvorlesung &amp;quot;Grundlagen und Praxis komplementärmedizinischer Methoden&amp;quot; an der Universität Wien. Von Mai 2002 bis Dezember 2005 war er Leiter des &amp;quot;Ludwig Boltzmann Instituts für Homöopathie&amp;quot;. Seit 2005 wird er als Leiter eines &amp;quot;Instituts für Homöopathieforschung&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 ist Frass Vizepräsident der österreichischen Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (ÄKH). Seit 2002 ist er Vizepräsident des Dachverbandes Österreichischer Ärzte für Ganzheitsmedizin. Frass ist Präsident der 2010 in Köthen (Sachsen-Anhalt) gegründeten [[Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V.]] (WissHom). Frass ist außerdem Mitglied der Society of Critical Care Medicine, des American College of Emergency Physicians, der Society for Academic Emergency Medicine, der Society for Airway Management, des American Institute of Homeopathy und der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathieforschung und Wassergedächtnis==&lt;br /&gt;
Frass wird häufig von Homöopathen zitiert, wenn die Frage nach über Placeboeffekte hinausgehende Wirkungen der Homöopathie positiv beantwortet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frass führte eine Studie bei Patienten durch, die im Koma waren. Auf diese Weise sollten Suggestiveffekte angeblich keine Rolle spielen. Er behauptet in der Studie, dass ein homöopathisches Mittel (Kaliumdichromat C30, [[DHU]]) Absonderungen aus der Luftröhre &amp;quot;signifikant verringert&amp;quot; habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Frass M, Dielacher C, Linkesch M, Endler C, Muchitsch I, Schuster E, Kaye A. Influence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients. Chest. 2005; 127:936-41 [http://chestjournal.chestpubs.org/content/127/3/936.full Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit geriet in die Kritik, da im Titel der Arbeit (&amp;#039;&amp;#039;Influence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients&amp;#039;&amp;#039;) von Kaliumchromat als Wirkstoff die Rede ist (ohne dabei zu erwähnen, dass es sich um eine Anwendung der Homöopathie handelte), dieses jedoch auf Grund der extremen Verdünnung (C30, dreißigste Centesimal-Potenzierung) nicht über die bereits im Lösungsmittel vorhandene Konzentration hinaus eingesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Letter to the editor. (Chest). &amp;lt;br&amp;gt;Treating Critically Ill Patients With Sugar Pills&amp;lt;br&amp;gt;David Colquhoun, FRS, University College of London, London,UK&amp;lt;br&amp;gt;To the Editor:&amp;lt;br&amp;gt;It surprises me that CHEST would publish an article (March 2005)1 on the effect of a therapeutic agent when in fact the patients received none of the agent mentioned in the title of the article. It is not mentioned in the title, but reading the article reveals that the “potassium dichromate” was a homeopathic C30 dilution. That is a dilution by a factor of 1060, and for those of us who believe in the Avogadro number, that means there would be one molecule in a sphere with a diameter of approximately 1.46 × 1011 m. That is close to the distance from the earth to the sun. To describe this as “diluted and well shaken,” as the authors do, is the understatement of the century. The fact of the matter is that the medicine contained no medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The authors will doubtless claim some magic effect of shaking that causes the water to remember for years that it once had some dichromate in it. The memory of water has been studied quite a lot. The estimate of the duration of this memory has been revised2 downwards from a few picoseconds to approximately 50 femtoseconds (50 × 10-15 s). That is not a very good shelf life.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It is one thing to tolerate homeopathy as a harmless 19th century eccentricity for its placebo effect in minor self-limiting conditions like colds. It is quite another to have it recommended for seriously ill patients. That is downright dangerous.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch stellten Kritiker nachträglich fest, dass die zwei sehr kleinen Vergleichsgruppen (je 25) ungleich verteilt waren (unterschiedliches COPD-staging), was das Ergebnis wertlos macht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scienceblogs.com/insolence/2007/07/homeopathy_in_thecringeicu_1.php Or]ac: Homeopathy in the–cringe–ICU] Scienceblogs.com, 2. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Untersuchung stellte er fest, dass die Homöopathie einen signifikanten Einfluss auf die Überlebenschancen von intensivmedizinisch behandelten Patienten mit Sepsis (&amp;quot;Blutvergiftung&amp;quot;) haben könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Frass, M, Linkesch M, Banyai S, Resch G, Dielacher C, Löbl T, Endler C, Haidvogl M, Muchitsch I, Schuster E. Adjunctive homeopathic treatment in patients with severe sepsis: a randomized, double-blind, placebocontrolled trial in an intensive care unit. Homeopathy 2005; 94:75-80 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Wiener Apothekerin Ilse Muchitsch (&amp;#039;&amp;#039;Interdisziplinärer Homöopathischer Arbeitskreises der Österreichischen Apothekerkammer&amp;#039;&amp;#039;) lud Michael Frass 2003 den französischen Biophysiker und Anhänger des so genannten [[Wassergedächtnis|Wassergedächtnisses]] [[Louis Rey]] (Lausanne) nach Wien zu einem Festvortrag zu seinen Thermolumineszenz-Experimenten, in denen er behauptete, dass hochverdünntes Lithiumchlorid in Deuterium (schwerem Wasserstoff) &amp;quot;Spuren&amp;quot; hinterlasse.&amp;lt;ref&amp;gt;http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/01/21/ein-gigabyte-pro-liter/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Krebsstudie von 2020===&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte Frass 2020 mit einer Untersuchung zu einer homöopathischen Zusatzherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frass, Peter Lechleitner, Christa Gründling, Claudia Pirker, Erwin Grasmuk-Siegl, Julian Domayer, Maximilian Hochmair, Katharina Gaertner, Cornelia Duschek, Ilse Muchitsch, Christine Marosi, Michael Schumacher, Sabine Zöchbauer-Müller, Raj K. Manchanda, Andrea Schrott, Otto Burghuber: Homeopathic Treatment as an Add-On Therapy May Improve Quality of Life and Prolong Survival in Patients with Non-Small Cell Lung Cancer: A Prospective, Randomized, Placebo-Controlled, Double-Blind, Three-Arm, Multicenter Study. The Oncologist 2020;25:e1930–e1955 https://theoncologist.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/onco.13548&amp;lt;/ref&amp;gt; Die peer-reviewte Studie erschien in der renommierten Zeitschrift &amp;lt;i&amp;gt;The Oncologist&amp;lt;/i&amp;gt; und ergab, dass die homöopathische Zusatzbehandlung die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessert habe. Zudem sei die Überlebenszeit dieser Patienten im Durchschnitt etwa doppelt so lang wie die der Placebo-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung des Artikels durch das Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) und die österreichische Initiative für wissenschaftliche Medizin (IWM) deckte allerdings Ungereimtheiten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://netzwerk-homoeopathie.info/studienkritik-zu-lungenkrebsstudie-frass-et-al-2020/ Norbert Aust, Viktor Weisshäupl: Verbesserungen beim Überleben von Lungenkrebspatienten mit homöopathischer Komplementärbehandlung ? (Frass et al. 2020) – Eine Studienkritik. 8. Juni 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://netzwerk-homoeopathie.info/forschung-auf-homoeopathisch/ Norbert Aust, Viktor Weisshäupl:Forschung auf Homöopathisch. Update zu „Verbesserungen beim Überleben von Lungenkrebspatienten mit homöopathischer Komplementärbehandlung ? (Frass et al. 2020) – Eine Studienkritik“. 9. August 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sog. Studienprotokoll, in dem wesentliche Parameter der Untersuchung im Vorfeld festgelegt werden, offenbar wurde offenbar nach Ende der Datenaufnahme 2019 geändert, um die Ergebnisse in die gewünschte Richtung zu lenken, um also die positive Wirkung der homöopathischen Zusatzbehandlung zu zeigen. So wurde die Anzahl der Probanden verringert, die Beobachtungsdauer zur Ermittlung der Lebensqualität verkürzt und die Zahl der Ausschlusskriterien von 1 (Schwangerschaft) auf 20 erhöht. Das also nachträglich im Register &amp;lt;i&amp;gt;ClinicalTrials.gov&amp;lt;/i&amp;gt; hinterlegte Studienprotokoll trug jedoch ein Datum von &amp;lt;i&amp;gt;vor&amp;lt;/i&amp;gt; dem Untersuchungsbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesen Manipulationen war es auch nicht plausibel, dass eine derart starke Wirksamkeit homöopathischer Mittel bislang noch nicht entdeckt worden sein sollte. Nach einer längeren Auseinandersetzung zwischen INH und IWM, den Autoren der Studie und der Redaktion von &amp;lt;i&amp;gt;The Oncologist&amp;lt;/i&amp;gt; wurde die Studie schließlich im November 2025 von&amp;lt;i&amp;gt;The Oncologist&amp;lt;/i&amp;gt; zurückgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://doi.org/10.1093/oncolo/oyaf364&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfindungen==&lt;br /&gt;
Frass ist Erfinder eines ösophagotrachealen Kombinationstubus (&amp;#039;&amp;#039;Combitube&amp;#039;&amp;#039; TM), der von Tyco-Healthcare-Kendall-Sheridan in New York hergestellt wird. Er ist Inhaber mehrerer Patente und Gebrauchsmuster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frass M., Frenzer R., Zahler, J. (1987): Respiratory tube or airway. US-Patent 4.688.568&lt;br /&gt;
* Frass M., Frenzer R., Long G, Kline J.S., Sheridan D.S., Fink D., Toppses A.N.: Esophageal-Tracheal Double Lumen Airway. US-Patent 5,499,625&lt;br /&gt;
* Frass M., Frenzer R. (1989): Ultrasound contact medium dispenser. US-Patent 4,844,080&lt;br /&gt;
* Frass M., Kurtaran A., Kaserer K., Halling L. (2006): Gerät für Nadelbiopsie. Österreichisches Patent AT 413 790 B &lt;br /&gt;
* Frass, M., Frass., A. (2005): Rasierapparat mit Leuchtvorrichtung. Österreichisches Gebrauchsmuster AT 007 606 U2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke und Veröffentlichungen (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Frass Retraction Homoepathie-Studie Lungenkrebs.jpg|2025: Retraction von Studie über homöopathische Behandlungen bei Lungenkrebs&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=352&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=240&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Frass ist Autor und Coautor zahlreicher Fachartikel zu Fragen der maschinellen Beatmung und weiterer intensivmedizinischer, onkologischer und kardiologischer Themen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.homoeopathin.at/ausbildungszentrum/vortragende/univ.-prof.-dr.-michael-frass/literatur.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Publikationen zur Homöopathie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Frass et al. Homeopathic Treatment as an Add-On Therapy May Improve Quality of Life and Prolong Survival in Patients with Non-Small Cell Lung Cancer: A Prospective, Randomized, Placebo-Controlled, Double-Blind, Three-Arm, Multicenter Study. The Oncologist, Volume 25, Issue 12, Dezember 2020, Pp e1930–e1955. https://doi.org/10.1002/onco.13548 Published:07 November 2020. Zurückgezogen (retracted) Oktober 2025&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=352&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=240&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frass M: Acht Jahre Kopfschmerzen. Dt J Homöopathie 1988; 7 (4. Quartal): 323-324&lt;br /&gt;
* Frass M. (1990): Sepsis-Behandlung beim beatmeten Patienten an der Intensivstation. Dt J Homöopathie 1990; 9 (2. Quartal): 159-162&lt;br /&gt;
* Frass M, Bunzel B, Strasser M: Homöopathie in der Wartezeit vor Herztransplantation. Dt J Homöopathie 2000, 16 (4. Quartal), 318-320&lt;br /&gt;
* Frass M: Homöopathie – ihr Stellenwert auf einer Intensivstation. In: Durch Ähnliches Heilen. Homöopathie in Österreich. Herausgeber: [[Peter König]], Orac Verlag. 1996; 143-151&lt;br /&gt;
* 21-teilige Serie über Homöopathie für die Österreichische Apothekerzeitung gemeinsam mit Ilse Muchitsch (2001)&lt;br /&gt;
* Endler PC, Ludtke R, Heckmann C, Zausner C, Lassnig H, Scherer-Pongratz W, Haidvogl M, Frass M. Pretreatment with thyroxine (10 -8 parts by weight) enhances a &amp;#039;curative&amp;#039; effect of homeopathically prepared thyroxine (10 -13) on lowland frogs. Forsch Komplementarmed Klass Naturheilkd. 2003;10:137-142&lt;br /&gt;
* Michael Frass, Michael Bündner (Hrsg.): Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin. Urban &amp;amp; Fischer/Elsevier Verlag 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Michael Frass==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Mir war Frass vor Jahren aufgefallen, nachdem er hintereinander zig Untersuchungen in den unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten publiziert hatte, von denen entgegen jeder Wahrscheinlichkeit alle eine Wirksamkeit von Homöopathie nahelegten.&amp;lt;br&amp;gt;Entweder hat er eine ganz ungewöhnliche Begabung, so dachte ich mir, oder etwas stimmt da womöglich nicht.&amp;#039;&amp;#039; (Edzard Ernst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=352  und  https://www.initiative-wissenschaftliche-medizin.at/index.php?id=240&lt;br /&gt;
*[https://www.spiegel.de/gesundheit/globuli-gegen-krebs-umstrittene-homoeopathie-studie-zurueckgezogen-a-5811f297-c6a4-4b4c-adb4-16b6bc123102 Artikel: Globuli gegen Krebs - umstrittene Homöopathie Studie zurückgezogen, Der Spiegel, 26.11.2025] Der Artikel bezieht sich auf eine Studie von Michael Frass&lt;br /&gt;
*[https://netzwerk-homoeopathie.info/frass-et-al-2020-update-zur-studienkritik/ Verbesserungen beim Überleben von Lungenkrebspatienten mit homöopathischer Komplementärbehandlung (Frass et al. 2020) – Update zur Studienkritik (Oktober 2022)] INH, 25. Oktober 2022&lt;br /&gt;
*[https://blog.gwup.net/2022/10/26/eine-weitere-vorzeigestudie-der-homoeopathen-endet-als-desaster/ Eine weitere Vorzeigestudie der Homöopathen endet als Desaster] GWUP-Blog, 26. Oktober 2022&lt;br /&gt;
*[https://www.profil.at/wissenschaft/homoeopathie-bei-krebspatienten-fast-zu-schoen-um-wahr-zu-sein/402198219 Homöopathie bei Krebspatienten: Fast zu schön, um wahr zu sein] Profil, 28. Oktober 2022&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/06/prof-frass-homoopathiegegenkrebs-pr-in-forschen-entdecken.php Ulrich Berger: Prof. Frass: Homöopathie-gegen-Krebs PR in “Forschen &amp;amp; Entdecken”] Scienceblogs.de, 21. Juni 2011&lt;br /&gt;
*[http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1054 Norbert Aust: Homöopathie bei schweren Atemwegsproblemen – Studie von Frass (2005)] Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie, 13. Oktober 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks (englisch)==&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2025/11/finally-the-long-awaited-retraction-notice-of-the-infamous-study-by-frass-et-al-on-homeopathy-for-cancer-has-been-published/&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2025/10/the-end-of-a-long-and-shameful-debacle-prof-michael-frass-infamous-cancer-study-will-be-retracted&lt;br /&gt;
*https://edzardernst.com/2025/10/an-unbelievable-chronology-our-criticism-of-the-homeopathy-study-by-frass-et-al&lt;br /&gt;
*https://skepticalinquirer.org/2023/05/homeopathy-research-hits-new-low&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Frass, Michael}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Gutachter für Scharlatanerieprodukte]]&lt;br /&gt;
[[category:Homöopath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Herzfrequenzvariabilit%C3%A4t&amp;diff=238935</id>
		<title>Herzfrequenzvariabilität</title>
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		<updated>2025-12-03T11:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:hrv.jpg|HRV|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:HRV2.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzfrequenzvariabilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (HRV, auch Herzratenvariabilität, heart rate variability) ist in der Kardiologie und Medizin ein wissenschaftlich anerkannter Parameter der Herzfunktion und übergeordneter, steuernder Regulationszentren. Die Herzfrequenzvariabilität beschreibt zeitliche Veränderungen der Herzfrequenz (auch vereinfacht Veränderungen der Pulsfrequenz), also der Anzahl von &amp;#039;&amp;#039;Herzschlägen&amp;#039;&amp;#039; pro Zeiteinheit (meist pro Minute), zumeist als Ausdruck einer ständigen Anpassung an eine wechselnde Sauerstoffanforderung durch den Körper. Obwohl die HRV ein einfacher, preiswerter und &amp;#039;&amp;#039;unblutig&amp;#039;&amp;#039; zu bestimmender Parameter der Herzfunktion ist, wird sie aufgrund der geringen Aussagekraft in der Kardiologie nicht routinemäßig durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben anerkannten Anwendungen einer Analyse der Herzfrequenzvariabilität sind auch Anwendungen für [[pseudowissenschaft]]liche Zwecke und zur Vermarktung von umstrittenen Produkten zu beobachten, die Haupthema dieses Artikels sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HRV-Tests werden mitunter auch ANSA-Test (autonome Nervensystem Analyse) genannt. [[Enrico Edinger]] nennt sein HRV-Verfahren HFA (Herzfrequenzvariations-Analyse).&lt;br /&gt;
==Die Herzfrequenzvariabilität==&lt;br /&gt;
Die Herzfrequenz (HF) des erwachsenen und gesunden Menschen beträgt in Ruhe 50&amp;amp;nbsp;bis 100&amp;amp;nbsp;Schläge pro Minute. Beim Elefanten sind es nur etwas mehr als 15, bei Kolibris dagegen bis zu 1.000&amp;amp;nbsp;Schläge pro Minute. Die Herzfrequenz des Gesunden unterliegt vielfältigen Einflüssen. Ein wesentlicher Teil der Regulation erfolgt durch das autonome Nervensystem im Gleichgewicht von stimulierendem Sympathikus und dämpfendem Parasympathikus, des Weiteren spielen im Blutkreislauf zirkulierende Hormone, insbesondere Katecholamine wie Adrenalin, eine Rolle. Aber auch die Atmung beeinflusst die Herzfrequenz. Eine erhöhte Herzfrequenz wird als Tachykardie, eine erniedrigte als Bradykardie bezeichnet.&lt;br /&gt;
Bei körperlicher Anstrengung steigt beim Gesunden die Herzfrequenz an, die Pumpleistung des Herzens nimmt dabei zu und dem Körper kann mehr Sauerstoff zur Verfügung gestellt werden. Extremwerte werden beim Radsport beobachtet. In Ruhe nimmt die Herzfrequenz wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestimmung der HRV==&lt;br /&gt;
Gemessen wird die HRV mit Hilfe eines EKG-Gerätes, aber auch mit optischen Fingersensoren. Die Zeit zwischen zwei R-Zacken (das R-R-Intervall) kann zur Berechnung der aktuellen Herzfrequenz benutzt werden (als reziproker Wert der Periodendauer), um sodann durch Vergleich der Messergebnisse die Variabilität statistisch zu beschreiben. Basisvariablen sind die mittlere Dauer eines R-R-Intervalls und die Standardabweichung über 24&amp;amp;nbsp;Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache elektronische Pulsmesser können zur Messung der Herzfrequenz allein, also ohne HRV-Berechnung, genauso benutzt werden   wie die Jahrtausende alte, mit den Fingern ertastete, manuelle Pulsmessung, die auch in der [[Traditionelle Chinesische Medizin|Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)]] und der europäischen Medizin des Mittelalters bekannt ist. Aber in der TCM fanden die zeitlichen Veränderungen der Herzfrequenz bereits Beachtung. Ein allzu regelmäßiger Pulsschlag galt als ein Indiz für den bevorstehenden Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;Wang Shu-he (auch Wang Shu-ho oder Wang Hsi): „Mai Ching“/„The Knowledge of Pulse Diagnosis“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Untersuchungstechniken der HRV wurden vorgeschlagen und werden auch angewandt:&lt;br /&gt;
*time domain&lt;br /&gt;
*frequency domain&lt;br /&gt;
*geometrische Analysen&lt;br /&gt;
*Histogramme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird die HRV meist mit einer Spektralanalyse mit Hilfe der Fourierfunktionen untersucht, was frequenzabhängige Oszillationen erfasst. Das betreffende Mess-Spektrum wird in drei Frequenzbänder aufgeteilt, teilweise zuzüglich eines vierten Frequenzbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* High Frequency band (HF) 0,15 bis 0,4&amp;amp;nbsp;Hz. (Atemeinfluss, vagale Einflüsse)&lt;br /&gt;
* Low Frequency band (LF) 0,04 bis 0,15&amp;amp;nbsp;Hz. (para- und sympathikone Einflüsse)&lt;br /&gt;
* Very Low Frequency band (VLF) band 0,0033 bis 0,04&amp;amp;nbsp;Hz.&lt;br /&gt;
* Ultra Low Frequency (ULF) band 0 bis 0,0033&amp;amp;nbsp;Hz. (circadiane Rythmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein geometrisches Verfahren zur Auswertung ist der Poincaré Plot, zur Darstellung zwei- oder mehrdimensionaler Punktwolkendarstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HRV in der wissenschaftlichen Forschung und klinischen Anwendung==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Herzfrequenzvariabilitätsanalyse versucht, die HRV-Veränderungen quantitativ zu erfassen und für diagnostische und prognostische Zwecke nutzbar zu machen. Bestimmte Krankheiten führen nämlich zu prognostisch nutzbaren Veränderungen von Parametern der HRV. Dazu gehören der Bluthochdruck, die Sepsis (&amp;#039;&amp;#039;Blutvergiftung&amp;#039;&amp;#039;), Folgen der Zuckerkrankheit (diabetische Neuropathie), die koronare Herzkrankheit und Folgen des Herzinfarkts. In der Rehabilitativen Medizin findet die HRV Verwendung zur weiteren Prognose. Weitere Anwendungen finden sich in der Stressforschung und der Sportmedizin. Zur Vermeidung von Fehleinschätzungen der Bedeutung verschiedener Parameter der HRV wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Task Force of the European Society of Cardiology&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The North American Society of Pacing and Electrophysiology&amp;#039;&amp;#039; Richtlinien festgelegt zur Durchführung und Interpretation von HRV-Analysen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herzkohärenz==&lt;br /&gt;
Da die Herzfrequenz bekanntermaßen durch die Atmung beeinflusst wird, wurde in der Vergangenheit untersucht, ob es so etwas wie eine Synchronisation zwischen Atmung (u.a. Atemfrequenz) und Herzfrequenz gibt. In diesem Zusammenhang wurde auch von einer &amp;#039;&amp;#039;Herzkohärenz&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Verschiedene Biofeedback-Techniken und -Geräte wurden entwickelt, um eine derartige Herzkohärenz trainierbar herbeizuführen und nachzuweisen. Die Messung des Pulses erfolgte dabei mit Hilfe eines Brustgurtes oder eines Ohrclips. Empfindungen wie Liebe, Freude oder Dankbarkeit sollten demnach eine reproduzierbar nachweisbare Synchronisation der Rhythmen von Herz und Atmung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HRV in der Pseudowissenschaft==&lt;br /&gt;
Auf die Herzfrequenzvariabilität und Messergebnisse derselben wird häufig bei pseudowissenschaftlichen Argumentationsversuchen zurückgegriffen. Die meist wenig bekannte HRV, die einfache Datenerhebung, der technische Nimbus, die Beeindruckbarkeit von Laien durch &amp;#039;&amp;#039;harte&amp;#039;&amp;#039; elektrophysiologische Daten und der weiterhin bestehende Forschungsbedarf scheinen dafür disponierend zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur Beweisbarkeit von [[Erdstrahlen]] und der [[Geomantie]] wird die HRV häufig angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.geowave.ch/documents/Presse/HagiaChora18HermannJell.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die unterstellten Erdstrahlen sollen demnach Auswirkungen auf Energieströme des Menschen haben, mit der Konsequenz, dass die HRV sich verändere. Entsprechende Nachweise seien in Österreich an einem &amp;#039;&amp;#039;Institut für Nichtinvasive Diagnostik&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Joanneum Research Weiz&amp;#039;&amp;#039; erbracht worden. [[Kraftort]]e ließen sich ebenfalls mit der HRV nachweisen, heißt es aus gleichem Hause. Sogar Bäume würden demnach ihre Spuren in Herzfrequenzvariabilität und Pulsschlag hinterlassen: Buchen sollen aktivierend, Eichen neutralisierend auf die HRV des Menschen wirken. Eine Salzburger Forschergruppe untersuchte per HRV &amp;#039;&amp;#039;geopathogene Störzonen&amp;#039;&amp;#039; - natürlich mit Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.geowave.eu/download/studie/StudiegeopathogeneStoerzonen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auf positive HRV-Ergebnisse beruft sich der Erfinder der pseudowissenschaftlich bezeichneten [[Thought Field Therapy]] (TFT), Callahan. Die TFT ist eine Kombination aus [[Akupressur]], [[Kinesiologie]] und Kurzzeitpsychotherapie.&amp;lt;ref&amp;gt;Callahan RJ. The impact of Thought Field Therapy on heart rate variability. J Clin Psychol. 2001 Oct;57(10):1153-70&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei komme es jedoch sowohl zu einer Zunahme, als auch zu einer Abnahme der HRV, die er unter anderem auf Toxine zurückführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Callahan RJ. Raising and lowering of heart rate variability: some clinical findings of Thought Field Therapy. J Clin Psychol. 2001 Oct;57(10):1175-86&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Behauptungen wurden jedoch als methodisch fehlerhaft bezeichnet und Callahan wurde eine &amp;#039;&amp;#039;subjektive&amp;#039;&amp;#039; Dateninterpretation, eine fehlerhafte statistische Auswertung sowie das Fehlen einer Kontrollgruppe unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kline JP. Heart rate variability does not tap putative efficacy of Thought Field Therapy. J Clin Psychol. 2001 Oct;57(10):1187-92&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pignotti M. Callahan fails to meet the burden of proof for Thought Field Therapy claims. J Clin Psychol. 2005 Mar;61(3):251-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pignotti M. Regarding the October 2001 Journal of Clinical Psychology special issue on Thought Field Therapy: retraction of conclusions in the article &amp;quot;heart rate variability as an outcome measure for Thought Field Therapy in clinical practice&amp;quot;. J Clin Psychol. 2005 Mar;61(3):361-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch kam der Vorwurf einer missbräuchlichen Anwendung der HRV auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert JD, Gaudiano BA. The search for the holy grail: heart rate variability and thought field therapy. J Clin Psychol. 2001 Oct;57(10):1207-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur Eignung eines [[VNS-Diagnosis System]] zur Erkennung einer &amp;#039;&amp;#039;sympathovagalen Balance&amp;#039;&amp;#039; wird von der Firma GeoWave die HRV herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;GeoWave http://www.geowave.ch/documents/Corner/Pressemappekomplett.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma Geowave bietet unter anderem das Produkt [[GeoWave-Welle]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die HRV kommt auch im Bereich der [[Quantenmedizin]] ins Spiel und soll das Verfahren untermauern. Ein Beispiel dafür ist das pseudomedizinische Gerät [[Alphaquant]] des deutschen [[Heilpraktiker]]s Heinz Reinwald aus Schwarzenbruck. (siehe [[Mikro-Energie-Therapie nach Reinwald]])&lt;br /&gt;
*Der Wiener [[Claus Holler]] (geb. 1956) führt die HRV zur Begründung an, dass &amp;#039;&amp;#039;signifikante Unterschiede der sympatho-vagalen Balance unter dem Einfluss von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm gegenüber Vergleichssalzen (Kräutersalz Demeter und Ischler Salz) nachweisbar sind, ohne das Salz konsumieren zu müssen&amp;#039;&amp;#039;, woraus man folgern könne, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;dass der Konsum von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm günstige Effekte auf die sympathovagale Balance bewirken.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Holler (2004): Sympatho-vagale kardiale Regulationstätigkeit unter dem Einfluss von Salz bei gesunden Personen. Studie am Wiener Krankenanstaltenverbund, Bereich Umweltschutz. [http://web38.venus17.plusserver.de/fileadmin/download/Studie_Wr.Krankenanstaltenverband.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Aussage &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ohne das Salz konsumieren zu müssen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ist gemeint, dass die Versuchspersonen das Salz nicht essen mussten, sondern lediglich ein Glasgefäß mit dem jeweiligen Salz in der Hand halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die HRV wurde 2006 vom österreichischen [[Homöopathie|Homöopathen]] und Internisten [[Michael Frass]] zum Nachweis einer Wirksamkeit des [[Elektrosmog-Schutzprodukte|Elektrosmog-Scharlatanerieprodukts]] [[Atox Bio Computer]] eingesetzt. Der Atox Bio-Computer soll laut Hersteller &amp;quot;negative Informationen in positive umwandeln&amp;quot;. Den HRV-Wirksamkeitsnachweis erstellte er zusammen mit der Ärztin und ehemaligen Atox-Mitarbeiterin Gabriele Stilianu. Beide wollen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;unter Anwendung des Atox Bio Computers eine sofortige, merklich positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; erkannt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pressebox.de/pressemeldungen/atox-systemtechnik-gmbh/boxid/95333&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gwup.org/images/stories/pdf/skeptiker/vor%202008/altern.wiss.in-oesterreich-1.pdf U. Berger: Alternativwissenschaft in Österreich. Teil 1. Skeptiker 1/2007, 22-24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Firma [[Airnergy]] verweist auf die HRV zum Nachweis des eigenen Verfahrens, genauso wie der Erfinder der alternativmedizinischen [[Wellness]]methode [[Moma-Matrix-Therapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine Pilotstudie aus dem Jahre 2005 setzte die HRV zur Erkennung von Effekten von &amp;quot;Gesundheitspflastern&amp;quot; der Firma [[LifeWave]] ein. Die Wunderprodukte der Firma sollen alleine durch ihre räumliche Nähe zum menschlichen Körper gesundheitsrelevante Effekte (Schmerzlinderung, Gewichtsreduktion, Besserung von Schlafstörungen, usw.) hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Anwendungen in Consumerprodukten==&lt;br /&gt;
Viele Sport- und Fitness-Uhren verwenden HRV-Messungen, um daraus Aussagen zu &amp;quot;Stress-Score&amp;quot;, &amp;quot;Body Battery&amp;quot;, Laktatschwelle und Schlafqualität abzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://support.garmin.com/de-DE/?faq=04pnPSBTYSAYL9FylZoUl5 Was ist die Herzfrequenzvariabilität (HFV/HRV)? Supportseite der Firma Garmin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[HeartMath]]&lt;br /&gt;
*[[Vegetative Nervensystem Analyse​]] (vnsanalyse) der deutschen Firma Commit GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*M. Malik and A. Camm, &amp;quot;Heart Rate Variability,&amp;quot; Futura Publishing Company, 1995&lt;br /&gt;
*Lombardi F, Mäkikallio T H, Myerburg R J et al.: Sudden cardiac death: role of heart rate variability to identify patients at risk. Cardiovasc Res 2001; 50: 210 – 217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenzvariabilit%C3%A4t Herzfrequenzvariabilität] Deutscher Wikipedia-Artikel&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=18505 Löllgen, H.: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik – Herzfrequenzvariabilität] Dtsch Arztebl 1999; 96(31-32): A-2029&lt;br /&gt;
*[http://www.hrv24.de/ Mück, H., Löllgen, D., Mück-Weymann, M.: Alles über Herzratenvariabilität] Köln 2001-2012&lt;br /&gt;
*[http://www.zfa-online.de/informationen/leser/volltexte/2002/2002_01_02_volltexte/nickel_eilers_seehase.pdf Nickel, Eilers, Seehase, Nachreiner: Zur Reliabilität, Validität, Sensitivität und Diagnostizität von Herzfrequenz- und Herzfrequenzvariabilitätsmaßen als Indikatoren psychischer Beanspruchung] Zeitschrift für Arbeitswissenschaft Ausgabe 1-2/2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Georg_Menting&amp;diff=237528</id>
		<title>Georg Menting</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Menting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Geologe, der sich mit Außenseiterdisziplinen wie [[Chronologiekritik]] und [[Kreationismus]] befasst. Er verteidigt z.B. dieTheorien von [[Wolf-Ekkehard Lönnig]] und greift Kritiker dieser Theorien scharf und persönlich an. Seine Artikel werden von der Mainstream-Wissenschaft nicht beachtet &amp;lt;ref&amp;gt;http://evilunderthesun.blogspot.com/2008/04/den-wald-vor-bumen-nicht-sehen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, stoßen aber im Umfeld der Kreationisten auf Interesse.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=sij/sij102/sij102-11.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menting verunglimpft die universitäre Wissenschaft als &amp;quot;innovationsfeindlich und irrtumsanfällig&amp;quot; und nennt sie &amp;quot;Standardwissenschaft&amp;quot;. Außerdem bezeichnet er weite Bereiche der Evolutionstheorie als falsch. Im Stile wissenschaftlicher Veröffentlichungen (z.B. in einem Artikel über die Evolution der Buntbarsche) stellt er das kreationistische [[Grundtypmodell]] dar, als ob es sich um einen fundierten wissenschaftlichen Ansatz handele, stellt damit also die [http://de.wikipedia.org/wiki/Makroevolution Makroevolution] in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Internetpräsenz listet Menting kreationistische Internetseiten und Seiten zum Thema [[Intelligent Design]] auf, die er dem Leser als Lektüre ausdrücklich empfiehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.evolutionsbiologen.de/menting.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Chronologiekritik|chronologiekritisches]] Buch von Menting&amp;lt;ref&amp;gt;G. Menting: Die kurze Geschichte des Waldes. Plädoyer für eine drastische Kürzung der nacheiszeitlichen Waldgeschichte. Mantis-Verlag, Gräfelfing 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; erschien im Mantis-Verlag von [[Heribert Illig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Links==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Menting, Georg}}&lt;br /&gt;
[[category:Chronologiekritiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Kreationist]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Georg_Menting&amp;diff=237527</id>
		<title>Georg Menting</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Menting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Diplom-Geograph, der sich mit Außenseiterdisziplinen wie [[Chronologiekritik]] und [[Kreationismus]] befasst. Er verteidigt z.B. dieTheorien von [[Wolf-Ekkehard Lönnig]] und greift Kritiker dieser Theorien scharf und persönlich an. Seine Artikel werden von der Mainstream-Wissenschaft nicht beachtet &amp;lt;ref&amp;gt;http://evilunderthesun.blogspot.com/2008/04/den-wald-vor-bumen-nicht-sehen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, stoßen aber im Umfeld der Kreationisten auf Interesse.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=sij/sij102/sij102-11.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menting verunglimpft die universitäre Wissenschaft als &amp;quot;innovationsfeindlich und irrtumsanfällig&amp;quot; und nennt sie &amp;quot;Standardwissenschaft&amp;quot;. Außerdem bezeichnet er weite Bereiche der Evolutionstheorie als falsch. Im Stile wissenschaftlicher Veröffentlichungen (z.B. in einem Artikel über die Evolution der Buntbarsche) stellt er das kreationistische [[Grundtypmodell]] dar, als ob es sich um einen fundierten wissenschaftlichen Ansatz handele, stellt damit also die [http://de.wikipedia.org/wiki/Makroevolution Makroevolution] in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Internetpräsenz listet Menting kreationistische Internetseiten und Seiten zum Thema [[Intelligent Design]] auf, die er dem Leser als Lektüre ausdrücklich empfiehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.evolutionsbiologen.de/menting.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Chronologiekritik|chronologiekritisches]] Buch von Menting&amp;lt;ref&amp;gt;G. Menting: Die kurze Geschichte des Waldes. Plädoyer für eine drastische Kürzung der nacheiszeitlichen Waldgeschichte. Mantis-Verlag, Gräfelfing 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; erschien im Mantis-Verlag von [[Heribert Illig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Links==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Menting, Georg}}&lt;br /&gt;
[[category:Chronologiekritiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Kreationist]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=G%C3%BCnter_Bechly&amp;diff=237524</id>
		<title>Günter Bechly</title>
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		<updated>2025-09-02T16:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günter Bechly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (16. Oktober 1963, Sindelfingen - 6.Januar 2025, Österreich) war ein deutscher Paläontologe und Entomologe (Insektenkundler). Er war Anhänger [[Intelligent Design]], einer Spielart des [[Kreationismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Bechly wurde 1963 in Sindelfingen geboren. Von 1987 bis 1991 studierte er Biologie an der Universität Hohenheim und von 1991 bis 1994 Zoologie, Parasitologie und Paläontologie an der Universität Tübingen. 1999 promovierte er bei Wolf-Ernst Reif mit über dieStammesgeschichte der Libellen promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2016 war er wissenschaftlicher Kurator für Bernstein und fossile Insekten am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart. Er forschte über fossile Libellen aus allen Erdzeitaltern, der Evolution und Stammesgeschichte von Libellen und anderen frühen Fluginsekten. Bechly entdeckte 167 neue Arten. Internationale Beachtung fand die Beschreibung der neuen fossilen Insektenordnung der Chimärenflügler im Jahre 2011, die auch neue Hinweise zur Evolution der Insektenflügel lieferte. 2016 führte er mit Kollegen die neue Insektenordnung Permopsocida ein. Bechly und André Nel fanden Ende 2013 ein Exemplar (Psocorrhyncha burmitica) in der Bernsteinsammlung des Naturkundemuseums Stuttgart aus Burma (mittlere Kreide, rund 100 Millionen Jahre alt) und ein Mitarbeiter von Nel etwa gleichzeitig ein weiteres Exemplar der Ordnung in einer chinesischen Bernsteinsammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Jahr 2009 organisierte Bechly die Ausstellung „Der Fluss des Lebens – 150 Jahre Evolutionstheorie“ im Schloss Rosenstein, die mit mehr als 90.000 Besuchern eine der größten Veranstaltungen zum Darwinjahr 2009 in Deutschland war. Die Konzeption zu dieser Ausstellung war einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs „Evolution heute“ der Volkswagenstiftung im Jahre 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bechly wird als Co-Autor des wikipedia-gegnerischen Werks &amp;quot;Schwarzbuch Wikipedia&amp;quot; des Krimiautoren Andreas Mäckler (siehe auch [[Free21]]) genannt, welches 2019 im Verlag zeitgeist print online&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag zeitgeist Print &amp;amp; Online, Inh.: Thomas Röttcher, Hermann-Geisen-Straße 1, D-56203 Höhr-Grenzhausen&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Thomas Röttcher]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bechly war verheiratet und hatte zwei Söhne. Er lebte mit seiner Familie in Niederösterreich. Im Januar 2025 starb er durch einen Verkehrsunfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten als Befürworter des Kreationismus==&lt;br /&gt;
Bechly war Anhänger von [[Intelligent Design]]-Hypothesen und wurde als Anhänger des Kreationismus Gegner und Ablehner der Evolutionstheorie. Er veröffentlichte dazu Texte auf seiner privaten Webseite. Auf seiner privaten Internetseite legte er seine Weltanschauung dar und bekannte sich zum biblischen Schöpfergott als intelligenten Designer des Lebens. Bechly war seit 2016 Senior Fellow des Center for Science and Culture am Discovery Institute in Seattle und seit 2017 auch Senior Scientist am Biologic Institute in Redmond, eine ebenfalls dem Intelligent Design verpflichtete Einrichtung. Er wirkte bei dem Intelligent-Design-Film „Revolutionary“ (2016) mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bechly war Mitglied des kreationistischen Discovery Institute und trat in dem Kreationisten-Film “Revolutionär: Michael Behe und das Geheimnis molekularer Maschinen” auf. Er war auch am Biologic Institute in Redmond tätig, einer ebenfalls dem Intelligent Design verpflichteten Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bechly erkannte jedoch die gemeinsame Abstammung der Arten vollkommen an. Unterschiedliche Tierarten existierten zu verschiedenen Erdzeitaltern. Seine Ablehnung der Evolution begründete Blechy mit vermeintlichen Schwachstellen in der Evolutionstheorie. So seien wissenschaftlich genutzte mathematische Modelle zu Mutationsraten in der Biologie nicht in der Lage, die Zeiträume zur Entwickung komplexer Lebewesen wie Säugertiere zu erklären. Nach Angaben von Bechly würde die koordiniert-gemeinsame Mutation an zwei Genorten länger (10&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt; Jahre) dauern als das Alter des Universums. Er beruft sich dabei auf den ID-Miterfinder Michael Behe, der dies 2007 in seinem Buch [https://en.wikipedia.org/wiki/The_Edge_of_Evolution &amp;quot;The Edge of Evolution&amp;quot;]&amp;lt;ref&amp;gt;Behe, M. J., 2007. The Edge of Evolution: The Search for the Limits of Darwinism. Free Press, New York&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argumentation von Bechly folgt dabei dem logischen Fehlschluss [https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_ignorantiam &amp;quot;argumentum ad ignorantiam&amp;quot;] (lat. &amp;quot;Argument, das an das Nichtwissen appelliert&amp;quot;). Demnach ist eine Hypothese fehlerhaft, allein weil sie bisher nicht bewiesen werden konnte. Der Fehlschluss wird ohne Sachargumente gezogen. Der so Argumentierende sieht seine mangelnde Vorstellungskraft oder seine Ignoranz als hinreichend für die Widerlegung bzw. Bestätigung einer These an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &amp;quot;Influencern&amp;quot;, die ihm das Intelligent Design näher gebracht hätten, zählte Bechly unter anderen Michael Behe (Discovery Institute), [[David Ray Griffin]] (amerikanischer Theologe und Verbreiter von [[Verschwörungstheorien um den 11. September 2001]]), Esoteriker [[Rupert Sheldrake]] und Ken Wilber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;I am meanwhile convinced that even without sophisticated arguments we can simply know as a properly basic belief that materialism is wrong and that a universal mind (aka God) exists as ground of all being.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;I am a Biblical Christian theist, supernaturalist, and immaterialist. I strongly oppose atheism, materialism, naturalism, and scientism. I have not become a Christian in spite of being a scientist but because of it. My conversion was based on a critical evaluation of empirical data and philosophical arguments, following the evidence wherever it leads. I reject the Neodarwinian theory of evolution and support Intelligent Design theory for purely scientific reasons.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Leiden und Sterben Jesu ist wesentlich besser überliefert als das Leben Alexander des Großen – und an dessen Existenz zweifelt niemand.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Bechly&lt;br /&gt;
*https://www.sapereaudepls.de/2018/10/14/g%C3%BCnter-bechly-zweifel-an-darwin/&lt;br /&gt;
*[http://deletedwiki.com/index.php?title=G%C3%BCnter_Bechly gelöschter Artikel über Günter Bechly in der englischsprachigen Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Kreationist]]&lt;br /&gt;
[[category:Wikipediagegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236120</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236120"/>
		<updated>2025-07-09T12:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner  Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines aus der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse war jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch versuchte eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München zu nutzen, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür suchte er Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptete, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; würde sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen wollte, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schrieb er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236119</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236119"/>
		<updated>2025-07-09T12:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Das Noether-Theorem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner  Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse war jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch versuchte eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München zu nutzen, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür suchte er Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptete, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; würde sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen wollte, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schrieb er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236118</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236118"/>
		<updated>2025-07-09T12:11:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Bürgerinitiative Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse war jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch versuchte eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München zu nutzen, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür suchte er Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptete, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; würde sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen wollte, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schrieb er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236117</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236117"/>
		<updated>2025-07-09T12:08:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Bürgerinitiative Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse war jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch versuchte eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München zu nutzen, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür suchte er Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptete, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; würde sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236116</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236116"/>
		<updated>2025-07-09T12:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Health World Capital Venture (HWCV) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse war jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236115</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236115"/>
		<updated>2025-07-09T12:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zu  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Disskussion &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter IP-Benutzer auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb,t. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236114</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236114"/>
		<updated>2025-07-09T12:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Health World Capital Venture (HWCV) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Medium:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[Medium:RZ dem weltraum so nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zur  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei ungenannte &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Löschdiskussion umgehend &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter &amp;quot;IP-Benutzer&amp;quot; auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versuchte Weidenbusch, Investoren für seine Health World Capital Venture (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% warb,t. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236113</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236113"/>
		<updated>2025-07-09T11:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[media:RZ_dem_weltraum_so_nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zur  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Eine-Million-Euro-Preis==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei ungenannte &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Löschdiskussion umgehend &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter &amp;quot;IP-Benutzer&amp;quot; auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versucht Weidenbusch, Investoren für seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% wirbt. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236112</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236112"/>
		<updated>2025-07-09T11:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[media:RZ_dem_weltraum_so_nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitete seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhielten oft frei erfundene Behauptungen, dass die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden sei. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagierte Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; drohte mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. Im Februar 2014 gelang es ihm, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im zwei Monate später zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 mehrere Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zur  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet. Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[media:RZ_dem_weltraum_so_nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitet seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhalten oft frei erfundene Behauptungen, die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen sei von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende und zitierfähige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagiert Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; droht mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. So gelang es ihm im Februar 2014, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im April 2014 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 verschiedene Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zur  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Eine-Million-Euro-Versprechen==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei ungenannte &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Löschdiskussion umgehend &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter &amp;quot;IP-Benutzer&amp;quot; auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versucht Weidenbusch, Investoren für seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% wirbt. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236111</id>
		<title>Hans Weidenbusch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hans_Weidenbusch&amp;diff=236111"/>
		<updated>2025-07-09T11:44:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Weidenb.jpg|Hans Weidenbusch beim Experimentieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/philosophische-perpetuum-mobile-731538.html Das philosophische Perpetuum Mobile. 25. April 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:weidenbusch.jpg|Das 1-Million-Euro-Versprechen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Weidenbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1965 - 2025) war Kreuzfahrtschiff-Entertainer&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Tobias Lill: Eine Million Euro gegen Einstein. Münchner Merkur, 10.&amp;amp;nbsp;März 2004], ([https://web.archive.org/web/20101014170131/http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/eine-million-euro-gegen-einstein-211676.html Archivversion])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erfinder aus der Nähe von München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch war der Meinung, den Impulserhaltungssatz der Physik experimentell in Auftriebsversuchen mit zwei Kapseln aus Überraschungseiern der Firma Ferrero widerlegt zu haben und glaubte fest daran, damit &amp;quot;die wohl größte wissenschaftliche Sensation seit Albert Einstein&amp;quot; erreicht zu haben. 2010 stellte er die Behauptung auf, ein [[Perpetuum Mobile]] der &amp;quot;fünften Art&amp;quot; erfunden zu haben. Ebenfalls seit 2010 trat er mit einer &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) in Erscheinung, für die er versuchte, mit hohen Renditeversprechen Anleger zu gewinnen. Mit Stand von 2023 gab Weidenbusch für seine HWCV eine Adresse in Zermatt (Schweiz) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1965 in München geboren. 1983 wurde er mit 18&amp;amp;nbsp;Jahren Vater eines Sohnes. Das Abitur legte er 1987 mit 22&amp;amp;nbsp;Jahren mit der Note&amp;amp;nbsp;4,0 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:WbuschZeugnis.png|Abiturzeugnis Hans Weidenbusch, von ihm selbst verbreitet]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später studierte er nach eigenen Angaben Mineralogie und Philosophie in München, von einem Abschluss ist jedoch nichts bekannt. Während des Studiums arbeitete er als Musiker. Hans Weidenbusch war der Bruder des Politikers Ernst Weidenbusch (CSU). Er starb am 29. April 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Weidenbusch_rz.jpg|Artikel von Weidenbusch in der Zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;&amp;gt;[[media:RZ_dem_weltraum_so_nah.pdf|Hans Weidenbusch: Dem Weltraum so nah. raum&amp;amp;zeit 130/2004, 10-13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt zu versuchen, die vermeintliche Sensation der Widerlegung der Impulserhaltung in wissenschaftlichen Zeitschriften bekannt zu geben, begnügte Weidenbusch sich damit, den &amp;quot;Quantensprung&amp;quot; der hüpfenden gelben Eier auf Diskussionsseiten des P.M. Magazins über seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; HWCV zu verbreiten (siehe [[#Health World Capital Venture (HWCV)|Abschnitt HWCV]] in diesem Artikel). Einen wissenschaftlichen Anstrich versuchte er sich durch die (inzwischen nur noch bei &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039; zu findende) Internetseite &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-frontal.de&amp;#039;&amp;#039; zu geben, in deren Impressum er auch aufgeführt war. Hier sollte dem Betrachter der Eindruck eines Peer-Review-Magazins gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 war Weidenbusch derart von seiner vermeintlichen Widerlegung des Impulserhaltungssatzes überzeugt, dass er dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber und der bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier gedroht haben soll, auf sie ein Kopfgeld auszusetzen. Er habe, so sagte er, mit seinem Ruhepunktbeschleuniger &amp;quot;Einstein, Newton und Heisenberg widerlegt&amp;quot;. Wenn dies nicht anerkannt werde, breche das Kultusministerium die Verfassung. Die Polizei war alarmiert und durchsuchte zweimal Weidenbuschs Wohnung auf Waffen. Der Erfinder bestritt allerdings, ein Kopfgeld angedroht zu haben, und die zweite Durchsuchung wurde vom Verwaltungsgericht München für unrechtmäßig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html &amp;#039;&amp;#039;Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Merkur, 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004], [https://web.archive.org/web/20091205211234/http://www.merkur-online.de:80/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html (Archivversion)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch verbreitet seine Vorstellungen unter diversen Identitäten (K.&amp;amp;nbsp;Baist, Holger Meyer, HolgerM, H.&amp;amp;nbsp;Meyer, Holger35, hansus, actio, Paintner, S.&amp;amp;nbsp;Voithjner, M.&amp;amp;nbsp;Severin, Peter&amp;amp;nbsp;Welber, S.&amp;amp;nbsp;Elber, Madame Curie usw.) in Internetforen und in Form von Internet-&amp;quot;Pressemitteilungen&amp;quot;. Diese erhalten oft frei erfundene Behauptungen, die Richtigkeit seiner physikalischen Überlegungen sei von namhaften Professoren, Entwicklungsleitern großer Konzerne usw. bestätigt worden. Seine Behauptung, er habe ein funktionierendes [[Perpetuum Mobile]] 2.&amp;amp;nbsp;Art konstruiert, zeigt, dass er den Unterschied zwischen einem Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Art nicht kennt und daher auch nicht bemerkt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/183908,210.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass seine Idee gemäß der thermodynamischen Definition ein Perpetuum Mobile 1.&amp;amp;nbsp;Art wäre&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich zu nennende und zitierfähige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften gibt es von Weidenbusch nicht. Zweimal waren seine Erfindungen Gegenstand von Artikeln in der Esoterikzeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] des [[Ehlers Verlag]]s. Im Heft 130/2004 behauptete er: &amp;quot;Erfinder widerlegt uneingeschränkte Gültigkeit des Impulserhaltssatzes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2004&amp;quot;/&amp;gt; Im Heft 166/2010 folgte ein Artikel des Autors Detlef Scholz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Energie aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; - Hans Weidenbusch stellt ein Perpetuum mobile vor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kritik reagiert Weidenbusch ausfallend,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/sommerratsel-gelost-das-perpetuum-immobile-des-hans-weidenbusch.php&amp;lt;/ref&amp;gt; droht mit juristischen Schritten und hat auch verschiedentlich versucht, Skeptiker seiner Ideen zu verklagen. Mehrere Webseiten löschten, offenbar aufgrund solcher Drohungen, Artikel über ihn. So gelang es ihm im Februar 2014, beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung gegen den TÜV Süd zu erwirken, die dem TÜV untersagte zu behaupten, ein Perpetuum Mobile gebe es nicht. Das Gericht nahm die einstweilige Verfügung allerdings im April 2014 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Perpetuum mobile ist tot. Amtsgericht nimmt eine einstweilige Verfügung zurück und verhilft der Physik zu ihrem Recht. Märkische Allgemeine, 18. Juli 2014, Seite Brandenburg 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbuschs Diskussionsstil führt in Internetforen regelmäßig zu seiner Sperrung. Auch bei Wikipedia ist er unangenehm aufgefallen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Impulserhaltungssatz/Archiv&amp;amp;oldid=26500791&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde schließlich gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&amp;amp;type=block&amp;amp;page=Benutzer%3AHolger35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft München berichtet über Ermittlungen gegen Hans Weidenbusch wegen Betruges im Jahre 2015. Über die Angaben auf der Internethomepage der Weidenbusch-Firma und über persönliche Kontakte gewann der Beschuldigte zwischen Juni 2010 und November 2011 verschiedene Investoren. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft floss das von den Geschädigten investierte Kapital auf die Bankkonten des Beschuldigten und wurde dort zum Ausgleich der Konten und zur  Begleichung laufender Rechnungen, nicht aber für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Vermarktung der Kapillar-Technologie verwendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft erhob daher Anklage wegen fünf Fällen des vollendeten Betruges gegen den Beschuldigten. Nach gerichtlich veranlassten Nachermittlungen durch das Amtsgericht München erfolgte in der Verhandlung vom 25.01.2018 schließlich eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Höhe einer vierstelligen Summe, vom Beschuldigten zu bezahlen an einen Geschädigten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Eine-Million-Euro-Versprechen==&lt;br /&gt;
[[image:hw1.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw2.jpg|Experiment 1|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw3.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:hw4.jpg|Experiment 2|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Widerlegung seiner Behauptungen setzte Weidenbusch einen Preis von 1&amp;amp;nbsp;Million Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur2004&amp;quot;/&amp;gt; Natürlich ist versucht worden, ihn zu widerlegen. Er wollte das jedoch nicht einsehen, was zu einem Rechtsstreit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Az. 25&amp;amp;nbsp;U&amp;amp;nbsp;1611/08&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;O&amp;amp;nbsp;427/03 LG&amp;amp;nbsp;München&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidenbusch musste die Million nicht zahlen, weil die Beweisführung des Klägers nicht richtig war und aus formaljuristischen Gründen. Dazu wurde ein Gutachten von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Schenzle, Dekan der Physikalischen Fakultät der LMU&amp;amp;nbsp;München, eingeholt. Schenzle ließ keinen Zweifel, dass er die Ausführungen des beklagten Weidenbusch für falsch hält, dass der Kläger diese Fehler aber nicht gefunden hat: &amp;quot;Ich habe mich bemüht, die Denkfehler des Beklagten bei der Voraussage der Bewegungsabläufe aufzuspüren und ausführlich qualitativ darzustellen; diese Denkfehler kann ich aus der Argumentation des Klägers an keiner Stelle entnehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Noether-Theorem==&lt;br /&gt;
Der Impulserhaltungssatz ist nicht nur eine Erfahrungstatsache. Die Mathematikerin und Physikerin Emmy Noether entdeckte 1918 das  [http://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem nach ihr benannte Theorem], demzufolge die Erhaltungsgrößen der Physik sich aus den Symmetrien von Raum und Zeit ergeben. Insbesondere ergibt sich die Impulserhaltung aus der Translationsinvarianz des Raumes. Da sich der Raum nicht für Herrn Weidenbusch verbiegt, kann sein Experiment niemals funktionieren. Der Versuch, die Impulserhaltung zu widerlegen, ohne auf das Noether-Theorem auch nur einzugehen, zeugt von seiner fundamentalen Unkenntnis der Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2010 verbreitete Weidenbusch unter dem Pseudonym &amp;quot;elbspezial&amp;quot; eine Internet-Pressemitteilung mit dem Titel &amp;quot;Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-news.de/news/Erstes+Perpetuum+Mobile+der+Welt+in+Deutschland+erfunden/43715.html Erstes Perpetuum Mobile der Welt in Deutschland erfunden. fair-NEWS - Pressemitteilung von elbspezial, 04.01.2010 - 22:55 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Meldung behauptete er: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ein deutscher Erfinder hat das unmögliche Wahr gemacht und das erste echte Perpetuum Mobile der Welt erfunden [...] Fest steht andererseits, dass dieser wahrhaftig funktionierende und so einfach zu verstehende Mechanismus ganz ohne Zweifel die bis dato größte Entdeckung der Menschheit darstellt, und sich wieder einmal mehr die alte Weisheit bestätigt, welche besagt, dass Geniales immer einfach ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Weidenbusch nannte sein Perpetuum Mobile der ersten Art aus unbekannten Gründen ein &amp;quot;Perpetuum Mobile der 5.&amp;amp;nbsp;Art&amp;quot; und bezog sich auf 100&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bäume, die auf Grund seiner Erfindung auf diese Weise Wasser von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen ohne Energieverbrauch pumpen würden. Als Beleg wurde lediglich ein undeutliches YouTube-Video verlinkt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Veröffentlichung, ein Literaturhinweis oder eine eingehende Diskussion des Kapillareffekts unterblieben. Im Jahr 2010 wurden entsprechende Behauptungen auch über Internetmeldungen verbreitet, die angeblich von einem &amp;quot;Wissenschaftliche[n] Verlag Wilhelm Bausch&amp;quot; aus München&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftlicher Verlag Wilhelm Bausch, Rübezahlstr.&amp;amp;nbsp;19, 81739&amp;amp;nbsp;München&amp;lt;/ref&amp;gt; stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;quot;Fair-News&amp;quot;-Meldung von Weidenbusch sollen zwei ungenannte &amp;quot;führende deutsche Universitäten&amp;quot; die Weidenbusch-Sensation bestätigt haben. So habe ein Physik-Dekan behauptet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der fehlende Unterdruck in einem Kapillar die Grundlage eines Perpetuum Mobiles darstellt, auch wenn es schwer fällt, dies einzuräumen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und im vorliegenden Falle sei &amp;quot;keinerlei Zweifel möglich&amp;quot;. In der deutschsprachigen Wikipedia erschien auch ein dazugehöriger Kommentar mit der gleichen Behauptung, die Fehlerhaftigkeit dieser Behauptung wurde sogleich in einem Antwort-Posting offensichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Perpetuum_Mobile Zitat: Warum das nicht gehen kann. Ein schwimmendes Objekt verdrängt immer genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt. Es ist also völlig egal, ob ein Schwimmer gehoben wird, oder nur das Wasser alleine. Zum Anheben der Kapillare wird mechanische Energie benötigt. Das gilt besonders dann, wenn die Kapillare mit Wasser gefüllt ist. Wenn man die Kapillare ganz aus dem Wasser heraus zieht, verliert man das gehobene Wasser. Wenn man den Kapillarspalt verengt, dann wird Bindungsenergie frei. Wenn man den Kapillarspalt erweitert, dann wird Bindungsenergie verbraucht. (Kommentar eines Wikipedia - Users Karl Bednarik 06:23, 21. Jan. 2010 (CET)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weidenbusch solle sich in Kapillaren, in denen der Kapillareffekt beobachtet wird, kein Unterdruck einstellen, wie er angeblich zu erwarten wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur731538&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weidenbusch und Wikipedia==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschWP.jpg|Bei Wikipedia gelöschter Artikel über Hans Weidenbusch|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:EW100000.jpg|Auslobung einer Kopfprämie von 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der EsoWatch-Autoren. Screenshot vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 einer Webseite bei der deutschsprachigen Wikipedia|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 wurde bei der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel zu Hans Weidenbusch angelegt. Dieser wurde jedoch wegen offensichtlicher Irrelevanz ohne die sonst übliche öffentliche Löschdiskussion umgehend &amp;quot;schnellgelöscht&amp;quot;. Als Begründung wurde von den löschenden Administratoren &amp;quot;Unsinn&amp;quot; und &amp;quot;Unfug&amp;quot; angegeben. Der Wortlaut des gelöschten Artikels ist [http://psiram.com/ge/index.php?title=Diskussion:Hans_Weidenbusch hier zu lesen]. Hans Weidenbusch ist selbst als so genannter &amp;quot;IP-Benutzer&amp;quot; auf Diskussionsseiten bei Wikipedia aktiv, so zum Artikel &amp;quot;Perpetuum Mobile&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 veröffentlichte Weidenbusch einen Aufruf bei der deutschsprachigen Wikipedia und lobte 100.000&amp;amp;nbsp;Euro für die Identifizierung der anonym publizierenden EsoWatch-Autoren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Enzyklop%C3%A4dist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsmuster von Hans Weidenbusch==&lt;br /&gt;
[[image:WeidenbuschVerdraenger.png|thumb|270px|Typische Erfindung (&amp;quot;Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&amp;quot; für eine &amp;quot;Standort- und Rohstoffunabhängige Energieerzeugung&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Weidenbusch hat für diverse Erfindungen Gebrauchsmuster angemeldet. Ende 2014 war keines der folgenden Liste noch in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DE 202011002991 U1 Gaskapillar &lt;br /&gt;
* DE 202011002467 U1 Kapillarflüssigkeitsgenerator&lt;br /&gt;
* DE 202010007580 U1 Kapillarkühler&lt;br /&gt;
* DE 202006017070 U1 Apparatur mit Auftriebsdiametralimpuls   &lt;br /&gt;
* DE 202006017027 U1 Antirückstoßbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20306038 U1 Absolutdimensionator&lt;br /&gt;
* DE 20305526 U1 Ruhebeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20305106 U1 Restenergievernichter&lt;br /&gt;
* DE 20302623 U1 Impulsantrieb&lt;br /&gt;
* DE 20301639 U1 Ruhepunktbeschleuniger&lt;br /&gt;
* DE 20217433 U1 Drehimpulsbeschleunigungsübersetzung&lt;br /&gt;
* DE 20217432 U1 Transparentscheibenwischer&lt;br /&gt;
* DE 20217430 U1 Ringorbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20211119 U1 Orbitalschleuder&lt;br /&gt;
* DE 20201807 U1 Rotationshub&lt;br /&gt;
* DE 20003129 U1 Versenkbarer Flüssigkeitsverdränger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Health World Capital Venture (HWCV)==&lt;br /&gt;
In zahlreichen Pressemeldungen versucht Weidenbusch, Investoren für seine &amp;quot;Health World Capital Venture&amp;quot; (HWCV) zu gewinnen, indem er mit Renditen von 20% wirbt. So verbreitete er als &amp;quot;Holger Meyer&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Meyer, Hauptstr., D-85579&amp;amp;nbsp;Neubiberg&amp;lt;/ref&amp;gt; am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010, dass sein &amp;quot;Münchner Technologietransfer Unternehmen HWCV&amp;quot; hohe Renditen erwarte und seine &amp;quot;Kapillartechnologie&amp;quot; für Investoren öffne. Das Unternehmen habe einen Wert von zehn Millionen Euro und seit seiner Gründung vor 15&amp;amp;nbsp;Jahren eine Rendite von durchschnittlich 20% für seine Anleger erwirtschaftet. Ursprünglich sei seine &amp;quot;Technologie&amp;quot; entwickelt worden, um bei Kernkraftwerken eine auf Kühlwasser basierende Effektivitätserhöhung von 70% zu erreichen, behauptet Weidenbusch ferner. Dabei solle Energie generiert werden, ohne zu einer Abkühlung des Kühlwassers zu führen. Laut Weidenbusch lasse ein Artikel in der &amp;quot;Fachzeitschrift Raum&amp;amp;Zeit von Dipl.&amp;amp;nbsp;Phys. Detlef Scholz&amp;quot; daran keinen Zweifel. [[Raum und Zeit|Raum&amp;amp;Zeit]] ist jedoch nur eine außerwissenschaftliche Esoterikzeitschrift. Zur angeblich zehn Millionen schweren Firma HWCV lässt sich lediglich ein &amp;quot;Ansprechpartner: Hr Weidenbusch&amp;quot; mit Handytelefonnummer und eine Adresse in Haar ermitteln&amp;lt;ref&amp;gt;HWCV, Tannenhofstraße 47, 85540 Haar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mit Stand von 2023 eine Adresse in Zermatt (Schweiz).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Weidenbusch&amp;lt;br&amp;gt;Binna 14, 3920 Zermatt, Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt; An dieser Adresse ist jedoch kein Unternehmen im Schweizer Handelsregister eingetragen, sondern nur ein Hotel &amp;quot;Appartment Chalet Casa Pia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Bürgerinitiative Energiewende==&lt;br /&gt;
[[image:BEW Hans Weidenbusch.jpg|Selbstdarstellung des &amp;quot;Bundesverbandes Energiewende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverband-energiewende.de/%C3%BCber-uns Aufruf am 1. Februar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hans Weidenbusch nutzt eine &amp;quot;Bürgerinitiative Energiewende&amp;quot; mit Sitz in München, um über seine Firma HWCV das von ihm erfundene Auftriebskapillargerät, ein angebliches [[Perpetuum Mobile]], zu vermarkten. Dafür sucht Weidenbusch Promoter, Spender und Kapitalgeber, denen er hohe Renditen verspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;www.hwcv.net/investoren-infos/rendite/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich bei dieser als Bürgerinitiative bezeichneten Seite jedoch offensichtlich um keine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerinitiative Interessenvereinigung von Bürgern], sondern dies ist Weidenbuschs eigenes Konstrukt, das er lediglich als &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenbusch behauptet, das Auftriebskapillar sei die günstigste und umweltfreundlichste Energiequelle, die unabhängig vom Wetter sei und ohne fossile bzw. nukleare Energieträger auskomme, wodurch sie allen anderen Energiequellen weit überlegen sein soll. Weidenbuschs &amp;quot;Bürgerinitiative&amp;quot; will sich dafür einsetzen, dass sein Perpetuum Mobile nicht länger unterdrückt werde und es als nutzbare Energiequelle verfügbar machen, indem er die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erreichen will, &amp;quot;welche die Nutzung von existierender umweltfreundlicher Energie Technologie zwingend vorschreibt&amp;quot;. Er verspricht damit nicht weniger als die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie. Dazu schreibt er auf seiner Seite www.buergerinitiative-energiewende.de:&amp;lt;ref&amp;gt;www.buergerinitiative-energiewende.de/anliegen/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Hersteller garantiert zudem, dass die Technologie definitiv für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Energie geeignet ist. Ein entsprechender existierender Prototyp belegt dies seit Ende 2012.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sollten Sie das ganze Video gesehen haben, dann gehören &amp;#039;&amp;#039;[sic]&amp;#039;&amp;#039; zu einem historischen Personenkreis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weitere Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hans Weidenbusch Generator.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://www.deutschlandfunkkultur.de/und-es-bewegt-sich-doch-der-traum-vom-perpetuum-mobile-lebt.media.fbc352bf75d3724c628b53001b83e5dd.pdf&lt;br /&gt;
*http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Kapillare.htm&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/das-perpetuum-mobile-des-hans-weidenbusch.php U. Berger: Sommerrätsel: Das perpetuum mobile des Hans Weidenbusch. ScienceBlogs, 26. August 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zentralbewegungen.htm Gerhard W. Bruhn: Energie- und Drehimpulssatz bei Bewegungen von Massenpunkten um ein Zentrum]&lt;br /&gt;
*[http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/allein-gegen-einstein-stoiber-polizei-224757.html Allein gegen Einstein, Stoiber und die Polizei. Merkur-Online, 23. April 2009]&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_13119.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16083.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.psiram.com/media/Weidenbusch/PM/PM_Thread_16170.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Diskussionbeachten}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidenbusch, Hans}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Universelles_Leben&amp;diff=230911</id>
		<title>Universelles Leben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Universelles_Leben&amp;diff=230911"/>
		<updated>2024-11-21T11:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Angegliederte Firmen und Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:gabrielewittek.jpg|Gabriele Wittek|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (UL) ist eine Organisation von etwa 2.000&amp;amp;nbsp;bis 5.000&amp;amp;nbsp;Anhängern, die sich als Glaubensgemeinschaft versteht, außerdem jedoch einen Buchverlag, eine Ladenkette für vegetarische Lebensmittel und andere kommerzielle Unternehmungen betreibt. UL ist daneben durch die [[HG Naturklinik Michelrieth]] (vormals auch als &amp;quot;Christusklinik&amp;quot; bekannt) auf dem Gebiet der [[Alternativmedizin]] tätig. UL finanziert sich aber auch durch Spenden. Der Verein Universelles Leben (Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit&amp;amp;nbsp;e.V.) selbst hat rund 500&amp;amp;nbsp;Mitglieder. Der innere Kreis bezeichnet sich auch als &amp;#039;&amp;#039;Bundgemeinde Neues Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Nach Eigeneinschätzung gehört die Organisation zu den Neuoffenbarungsbewegungen. Die ursprüngliche Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;Heimholungswerk Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039;, seit 1984 trägt die Gruppierung den Namen &amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;. Die Tätigkeit konzentriert sich auf Bayern, die Organisation war aber auch in anderen Regionen Deutschlands sowie in Österreich, Italien, in der Schweiz und in Frankreich aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird über eine Abnahme der missionarischen Tätigkeit von UL berichtet. Als ein Grund wurde das geschwundene Interesse religiös orientierter Personen an UL vermutet. In Stellenanzeigen für seine Firmen suchte UL 2014 &amp;quot;Menschen aus der Welt&amp;quot;, während solche Stellen früher UL-Anhängern vorbehalten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Toepfer: Zieht sich das UL zurück? Main-Post, 14. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das aggressive Auftreten des UL als Verfechter von [[Tierrechte]]n, etwa gegen Jäger, ist der Lokalpresse zufolge nicht mehr zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründerin von UL ist Gabriele Wittek, (geb. 7. Oktober 1933 in Wertingen, gest. Oktober 2024&amp;lt;ref&amp;gt;Gründerin der Glaubensgemeinschaft &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; ist tot. BR24, 24.10.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach dem Tod ihrer Mutter 1970 glaubte Wittek, mit dieser weiterhin in Verbindung zu stehen. Sie besuchte verschiedene [[Spiritismus|spiritistische]] Zirkel, um mit der [[Jenseitskontakt|Verstorbenen Kontakt aufzunehmen]]. Am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 soll bei Frau Wittek das &amp;quot;Innere Wort&amp;quot; durchgebrochen sein. Der &amp;quot;Geistlehrer Bruder Emanuel&amp;quot; und &amp;quot;Jesus Christus&amp;quot; sollen sie seitdem als Sprachrohr benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 bestanden Zellen des späteren &amp;quot;Heimholungswerks Jesu Christi&amp;quot; (HHW) in Nürnberg und Würzburg. Anfangs gab es vier Medien im HHW; ab 1980 blieb nur Wittek übrig, die von da an als &amp;quot;Prophetin&amp;quot; bezeichnet wurde. Sie unternahm Anfang der 1980er Jahre verstärkt Reisen im In- und Ausland, in denen sie über ihre &amp;quot;Offenbarungen&amp;quot; neue Anhänger gewann. Das &amp;quot;Heimholungswerk&amp;quot; expandierte und der Eintritt eines Münchner Großindustriellen verschaffte die notwendigen Geldmittel. Dennoch scheiterten Projekte der nun in &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; (UL) umbenannten Gemeinschaft in Würzburg, dem Zentrum der Bewegung, und Umgebung am Widerstand der Bevölkerung. Allerdings konnte das UL expandieren, so dass es heute vielfältige wirtschaftliche Aktivitäten ausübt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bbs-wertheim.de/wer_ist_das_ul_.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 erklärte Wittek, sie wolle die Führung von UL &amp;quot;vor allem jüngeren Urchristen&amp;quot; übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post, 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist seitdem, in welchem Umfang sie noch an der Leitung beteiligt ist. Zwar sind noch Ansprachen von ihr als Tonträger beim Verlag Das Wort erhältlich und wurden bis zum Jahresende 2010 regelmäßig über das UL-eigene Radio Santec ausgestrahlt, jedoch handelt es sich dabei um teilweise Jahrzehnte alte Aufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psiram.com/media/Universelles_Leben/gabriele01.mp3 Typischer Ausschnitt] aus einer &amp;quot;göttlichen Offenbarung gegeben durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit&amp;quot;. Aufzeichung aus dem Jahr 1990, gesendet von Radio Santec am 13.&amp;amp;nbsp;September 2009 über einen angemieteten Mittelwellensender. Die Sendungen auf Kurz- und Mittelwelle wurden 2011 eingestellt, seitdem ist Radio Santec ein reines Internetradio.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutet wurde ein größerer Umbau der inneren Struktur der Sekte.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Fragner: Wohin steuert das UL? Materialdienst der EZW 06/2008, 230-232&amp;lt;/ref&amp;gt; Als führender Kopf von UL galt lange Zeit der Rechtsanwalt Christian Sailer, der auch als Pressesprecher der Sekte fungierte und sie bei ihren zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen vertrat. 2012 trennte sich Sailer von UL.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Toepfer: Jurist Sailer mit UL über Kreuz? Main-Post, 7. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die &amp;quot;Lehren&amp;quot; von Gabriele Wittek==&lt;br /&gt;
UL bezeichnet sich als urchristliche Gemeinschaft, lehnt die heutige katholische Kirche ab und folgt einer kruden Mischung aus Religion, [[UFO]]-Theorien, [[Esoterik]] und Antisemitismus. Die [[Sekte]] ist autoritär strukturiert. Die Gründerin Wittek hatte angeblich in der Vergangenheit Gespräche mit ihrer verstorbenen Mutter, mit Jesus Christus und mit einem Alien namens Mairadi und nennt sich &amp;quot;Prophetin von Gott&amp;quot;. Wittek bezeichnet sich als das einzige Bindeglied zwischen Gott und der Welt. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr [[Esoterik|esoterische]], okkulte und New-Age-Elemente hinzu. So glauben UL-Anhänger an die [[Reinkarnation]] und behaupten, dass der Holocaust lediglich eine Bestrafung für Sünden aus früheren Leben gewesen sei. Nach Wittek entstehe jegliche Krankheit aus einem &amp;quot;seelischen Ungleichgewicht&amp;quot;, das die Folge von begangenen Sünden im jetzigen Leben oder einem früheren Leben sei. Heilung könne erfahren, wer den &amp;quot;universellen Geist&amp;quot; empfinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragwürdige therapeutische Empfehlungen==&lt;br /&gt;
Auch bei schweren Krankheiten, so wird behauptet, wurden &amp;quot;aus dem Geiste Gottes&amp;quot; diverse fragwürdige Therapieempfehlungen offenbart, die sich in entsprechenden therapeutischen und diagnostischen Verfahren in der [[HG Naturklinik Michelrieth]] bzw. dem &amp;quot;Diagnostischen Zentrum für Mineralanalytik und Spektroskopie&amp;quot; und dem &amp;quot;Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde&amp;quot; niederschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/medi3.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verständnis von UL beruht Krankheit im Wesentlichen auf &amp;quot;falschem Denken&amp;quot;. Menschliche Schuld und Versagen werden in der gigantischen &amp;quot;Buchhaltung Gottes&amp;quot; gespeichert und fallen in der Form von Krankheiten oder Schicksalsschlägen wieder auf die Schuldigen zurück. So hält es die &amp;quot;Prophetin&amp;quot; für richtig, &amp;quot;unsere Krankheit als unser eigenes Fehlverhalten gegenüber den Gesetzen des Herrn&amp;quot; zu erkennen und sich der &amp;quot;Ätherkraft&amp;quot; als dem &amp;quot;inneren Arzt und Heiler&amp;quot; anzuvertrauen. Entsprechend kommen in der HG Naturklinik neben wissenschaftsbasierten medizinischen Verfahren Heilmeditationen, [[Geistheilen]], Organansprachen und ähnliches zur Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Medikamente, die nicht aus der Natur stammen, werden als schädlich betrachtet. Sie werden mit Drogen, Alkohol und Nikotin gleichgesetzt, die nach UL-Verständnis &amp;quot;in unterschiedlicher Weise die Körperstruktur&amp;quot; verändern sollen. Wenn allerdings die Einnahme von Medikamenten unumgänglich ist, sollten diese besser zuvor in &amp;quot;eine höhere geistige &amp;quot;Schwingung&amp;quot; gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimholungswerk Jesu Christi, Offenbarung durch das Innere Wort aus dem geistigen Reich vom 3.2.80, S. 4f&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ähnlich skeptische Bewertung gilt entsprechend auch für [[Impfgegner|Impfungen]], &amp;quot;weil dahinter natürlich ein mangelndes Vertrauen zur Führung durch Gott steckt&amp;quot;. Nach UL-Offenbarung liegt in der Inanspruchnahme medizinischer Behandlung die Gefahr, dass die sich in der Krankheit äußernde Schuld einfach verdrängt werde, was sich letztendlich als wenig hilfreich erweisen soll. Der beste Arzt sei der &amp;quot;innere Arzt&amp;quot;, bzw. letztendlich Jesus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/medi4.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei schweren Erkrankungen soll u.a. dies helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Gehirntumoren und Geistesschwäche sollte der Mensch gerade in kühlen Tagen und bei großer Hitze eine Kopfbedeckung tragen. [...] Wesentlich ist auch, dass solchen Heilung-Suchenden viel Ruhe zuteil wird. Morgendliche Waldspaziergänge, besonders in sehr waldreicher Gegend, sind ebenfalls anzuraten, auch eine morgendliche Meditation, für die sich der Patient nach Osten ausrichtet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Geisteskranke, Epileptiker und Menschen mit Tumoren sollten sich dagegen auf [[Wasserader]]n legen, jedoch nur auf solche, die von Norden her fließen [...]&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Menschen mit schlechter Verdauung greifen gedankenlos zu Medikamenten. Ihnen könnte oftmals das Verweilen auf bestimmten, unschädlichen Wasserkreuzungen dienlich sein. Solche segensreichen Kreuzungen befinden sich beispielsweise dort, wo ein Schwarm Mücken tanzt. [...] Auch an Stellen, an denen sich große Ameisenberge befinden, kreuzen sich gutartige Wasseradern. Dort entstehen sehr viele Dämpfe und Schwingungen von Ameisensäure. Diese beeinflussen positiv das Sonnengeflecht und tragen zur seelischen und körperlichen Aktivität bei. Sie beeinflussen auch heilbringend das Blutbild und stählen die Nerven. Dieses Vorgehen wäre auch bei Krebserkrankungen zu bejahen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 96f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei einer Krebserkrankung, insbesondere bei Lungenkrebs, wäre ein Tee aus ganz jungem Tannenspross angezeigt, der noch den Morgentau und damit hohe [[Äther]]kräfte trägt. Diesen Tannenspross setze 1-2&amp;amp;nbsp;Stunden lang mit gutem, nicht kohlensäurehaltigem Mineralwasser an. Dann lasse ihn kurz aufkochen und trinke tagsüber 2-3&amp;amp;nbsp;Tassen lauwarm, schluckweise, nicht gezuckert. Bei Krebserkrankungen können auch Moor- oder Lehmbäder Linderung und Heilung bringen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==UL und Kinder==&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Firmen betreibt UL auch einen Kindergarten und Schulen (Grund- und Hauptschule), um auch die Kinder der Sektenmitglieder im Sinne von UL beeinflussen zu können. Kinder werden auch in Vater-Mutter-Häusern untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müttern und Vätern wird weniger Fähigkeit zur Erziehung zugetraut als den Sekten-Profis. Weint ein Kind, wenn es morgens in der Krippe oder im Kindergarten abgegeben wird, ist meist die Mutter schuld. Diese gibt das Kind nicht frei, so heißt es. Die Mutter muss lernen, der Harmonie in der Kindereinrichtung zu vertrauen. In der abendlichen Elternschule im Kindergarten sollen Mütter und Väter lernen, Negatives zu bereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne von UL werden unter anderem folgende Inhalte vermittelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sex ist schmutzig, auch Sex in der Ehe, glaubt man im UL. Mann und Frau sollen nur dann miteinander intim werden, wenn sie &amp;quot;einer Seele zur Inkarnation&amp;quot; verhelfen wollen. Die Schuld wird dadurch bereinigt, dass so genannte [[Engramm]]e, negative Einprägungen in der Seele, gelöscht werden. Ähnliche Sprachbilder finden sich auch bei [[Scientology]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Berührungen durch andere sind gefährlich: Jeder Händedruck, jeder Kuss kann gefährlich werden. Schon die Haarbürste eines anderen kann mit negativer Energie aufladen. Geschlechtsverkehr kann die &amp;quot;kosmische Landkarte und den Charakter&amp;quot; vor allem der Frauen durcheinander bringen. Die Frau erfährt durch &amp;quot;Informationsübertragung, gleich Programmtransfer, eine Prägung von Seiten des Mannes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch der Eindruck vermittelt, fleischfressende Tiere seien böse, bzw. es reiche aus, sich nur richtig mit Christus in Verbindung zu setzen, um den Angriff eines gefährlichen Tieres abzuwenden.&lt;br /&gt;
In der Krippe und im Kindergarten stehen die Kinder unter ständiger Beobachtung. Von Anfang an gibt es das Lebensbuch, das die Erzieherinnen für die Kinder führen. Darin wird notiert und gesammelt, was das Kind malt, plaudert und tut. Dieses Lebensbuch wird regelmäßig zusammen mit den Eltern besprochen. Später einmal soll das Kind fähig sein, das Lebensbuch selbst zu führen. Nicht nur die Taten soll es dann eintragen, sondern vor allem auch alle schlechten Gedanken. Geistige Führer des UL dürfen auch jederzeit Einblick in das Lebensbuch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweilig dürfen Eltern ihre Kinder auch Tag und Nacht abgeben. Dafür gibt es in Altfeld eine eigene Einrichtung mit dem Namen &amp;quot;Spiel mit uns&amp;quot;. Dort können Kinder jederzeit stundenweise, tageweise und &amp;quot;rund um die Uhr&amp;quot; untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Patientinnen und Patienten der Naturklinik Michelreuth gibt es das Angebot, dass die Krankenkasse die Kosten für die Betreuung derer Kinder auf Anfrage übernehmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/kinder.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angegliederte Firmen und Vereine==&lt;br /&gt;
[[image:Uleinkaufsland1.jpg|thumb|196px|Einkaufsland]]&lt;br /&gt;
[[image:hoellischer_Klimawandel.jpg|Höllischer Klimawandel|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die kommerzielle Aktivität von UL ist umfangreich und unübersichtlich. Die folgende Liste stellt einne Momentaufnahme aus dem Jahr 2014 dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ALL-SEIN Grundstücksverwaltung (ALL-SEIN Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, ALL-SEIN Beteiligungs-Fonds GmbH und 5 weitere Gesellschaften)&lt;br /&gt;
* Apostel Kräuter Naturprodukte Versand GmbH&lt;br /&gt;
* BGV Betriebsgesellschaft für Veranstaltungen mbH&lt;br /&gt;
* Bliib Gsund Natur-Versand AG, Birsfelden, Schweiz &lt;br /&gt;
* Bürger beobachten Kirchen e.V.&lt;br /&gt;
* CB Beteiligungsgesellschaft der Mitarbeiter GmbH (bis 1998 Vereinigte Christusbetriebe Holding GmbH)&lt;br /&gt;
* Christusschule (private Grund- und Hauptschule &amp;quot;Lern mit mir im Universellen Leben&amp;quot;, Schulverein &amp;quot;Ich helfe Dir&amp;quot;&amp;amp;nbsp;e.V.) in Esselbach&lt;br /&gt;
* Cosmos Chic Textil GmbH (2011 erloschen)&lt;br /&gt;
* Das Karussell - Handels GmbH&lt;br /&gt;
* Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit e.V.&lt;br /&gt;
* Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH&lt;br /&gt;
* Die Neue Zeit TV (Vita Vera Verlags GmbH, Bremgarten, Schweiz)&lt;br /&gt;
* Einkaufsland (Einkaufsland Altfeld GmbH &amp;amp; Co. KG, Einkaufsland Altfeld Verwaltungs-GmbH. Unter dem Dach dieses Supermarkts existieren außerdem weitere Einzelhands- und Dienstleistungsbetriebe des UL und von UL-Anhängern)&lt;br /&gt;
* Erde und Mensch&amp;amp;nbsp;TV (Erde und Mensch&amp;amp;nbsp;TV GmbH, Seregno (MI), Italien)&lt;br /&gt;
* ES Bau und Handel GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG&lt;br /&gt;
* Gabriele-Stiftung (G.S.&amp;amp;nbsp;Stiftung Verwaltungs-GmbH)&lt;br /&gt;
* Gesellschaft für Betriebssicherheit Altfeld GmbH&lt;br /&gt;
* Gutes vom Johannishof Gut für Tiere GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
* Gut Axis Vitae GmbH (vormals Hin zur Natur GmbH)&lt;br /&gt;
* Gut Terra Nova GmbH, Gut Terra Nova GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co. Betriebs-KG (Gut Greußenheim)&lt;br /&gt;
* Gut zum Leben Nahrungsmittel GmbH&lt;br /&gt;
* Heimat für Tiere - Neue Zeit&amp;amp;nbsp;e.V., Birkenfeld&lt;br /&gt;
* Helfende Hände Soziale Dienste&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* Helios Stiftung (Helios Stiftung Verwaltungs GmbH)&lt;br /&gt;
* [[HG Naturklinik Michelrieth]] GmbH&lt;br /&gt;
* HG Physikalische Therapie Praxisvereinigung GmbH (in der HG Naturklinik Michelrieth)&lt;br /&gt;
* Internationales Institut für Erfahrungsheilkunde (IIFEh) e.V.&lt;br /&gt;
* Kindergärten des &amp;quot;Kindergartenland&amp;amp;nbsp;e.V.&amp;quot; in Altfeld&lt;br /&gt;
* Kosmo Bio-Nahrungs GmbH, Kosmo Bio-Nahrungs GmbH &amp;amp; Co. Beteiligungs KG&lt;br /&gt;
* Kosmo Data Abrechnungs-Service GmbH (Werbeagentur)&lt;br /&gt;
* Lebe Gesund (mehrere GmbH für Herstellung und Vertrieb von Lebensmitteln)&lt;br /&gt;
* Leben im Geiste Gottes&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* N. J. Güter Verwaltungs-GmbH&lt;br /&gt;
* Phönix - Schöner Leben GmbH&lt;br /&gt;
* Radio Santec GmbH (Tochterunternehmen vom Verlag Das Wort GmbH; Sbetreibt u.a. ophia&amp;amp;nbsp;TV)&lt;br /&gt;
* Santec Media GmbH&lt;br /&gt;
* Santec Music GmbH&lt;br /&gt;
* Santec Studio und Druckerei GmbH&lt;br /&gt;
* Schloss Gelchsheim (Zentrum für Gesundheit und Vitalität Schloss Gelchsheim GmbH, Schloß Gelchsheim GmbH &amp;amp; Co. KG, Schloss Gelchsheim Service GmbH, Schloß Gelchsheim Verwaltungs GmbH)&lt;br /&gt;
* Siedlergemeinschaft im Universellen Leben&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* TV-Sender Neu Jerusalem weltweit GmbH&lt;br /&gt;
* Universelles Leben Verein zur Förderung und zum Schutz des Lebens für Mensch und Umwelt e.V.&lt;br /&gt;
* Vegetarische Restaurants Aglio e Olio GmbH&lt;br /&gt;
* Verlag Das Brennglas GmbH&lt;br /&gt;
* Verlag Das Weisse Pferd GmbH &lt;br /&gt;
* Verlag Das Wort GmbH&lt;br /&gt;
* Wir sind für Sie da Dienstleistungs-GmbH (&amp;quot;Handwerker für Alle&amp;quot; im &amp;quot;Einkaufsland&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Vereine und Firmen ihrem Zweck nach grob in vier Gruppen einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbreitung der eigenen Ideologie (z.B. die Verlage Das Wort und Brennglas, Radio Santec, Sender Neu-Jerusalem)&lt;br /&gt;
* Vertrieb von Waren. UL erwirtschaftet einen großen Teil seiner Einnahmen durch die Vermarktung von Bio-Produkten, die z.B. under den Marken &amp;quot;Gut zum Leben&amp;quot; oder &amp;quot;Lebe Gesund&amp;quot; verkauft werden. Die Produkte werden teilweise in den sogenannten &amp;quot;Christusbetrieben&amp;quot; angebaut, in denen Sektenmitglieder nicht selten ehrenamtliche Arbeit im Obst- und Gemüseanbau sowie in der Landwirtschaft leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/biobau1.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einigen Jahren werden auch Luxusgüter gekauft (Einkaufsland).&lt;br /&gt;
* Medizinische Dienstleistungen&lt;br /&gt;
* Immobilienhandel und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten in der Tierrechtszene==&lt;br /&gt;
UL ist in der [[Tierrechte|Tierrechtsszene]] aktiv und versucht, diese für seine Zwecke zu unterwandern. In diesem Zusammenhang werden von UL nicht nur Massentierhaltung und Fleischverzehr kritisiert, sondern es wird auch gegen Tierversuche in der medizinischen Forschung agitiert sowie, auf Internetseiten wie lusttoeter.de, gegen die Jagd. UL versucht auch, durch verschiedene Aktionen die Jagd zu boykottieren. Beispielsweise wurde im Landkreis Würzburg von  &amp;quot;Christusfreunden&amp;quot; die Verpachtung eines Jagdreviers verhindert und es kam zu Drohungen, als die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Würzburg die Jagd wegen zu hoher Wildschweinbestände anordnen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20060518.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle [[Klimalüge|Diskussion um Ursachen und Folgen der aktuellen Erderwärmung]] wird ebenfalls von UL für die Verbreitung der eigenen Lehre genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Die Organisation reagiert sehr empfindlich auf Kritik und ist für ihre Klagefreudigkeit bekannt. Die Zahl der von UL gestellten Strafanzeigen sowie von ihr angestrengten Verfahren gegen kirchliche und staatliche Stellen wird auf mehrere Hundert geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachrichten aus der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen Nr.&amp;amp;nbsp;10. Evangelische Landeskirche in Württemberg, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geklagt wurde beispielsweise gegen das Tierrechts-Magazin &amp;quot;Voice&amp;quot;, welches 2002 kritisch über Aktivitäten von UL in der Tierrechtsszene berichtete. In der Folge wurde auf dem Klageweg versucht, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern daran zu hindern, eine Pressemitteilung von &amp;quot;Voice&amp;quot; zu verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20040724.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Bayerischen Rundfunk (BR) wollte UL kritische Berichterstattung gerichtlich untersagen lassen, was jedoch scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post vom 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgangspunkt war eine Fernsehsendung des BR vom Januar 2003, in der von &amp;quot;falschen Propheten&amp;quot; und einer &amp;quot;bedrohlichen Psychogruppe&amp;quot; die Rede war. In einem weiteren Beitrag des BR vom 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2004 ist zu sehen, wie Dreharbeiten in der Nähe von Gut Greußenheim (Landkreis Würzburg), das sich im Besitz des UL befindet, unter Einsatz von Traktoren massiv behindert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agpf.de/Wittek-BayTV-1.2.04-Traktorangriff.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfarrer Michael Fragner behauptete an einer Würzburger Schule, Gabriele Wittek sei mehrfach in psychiatrischer Behandlung gewesen. UL versuchte dagegen im Jahre 2008 zu klagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post vom 18.&amp;amp;nbsp;August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Fragner dokumentiert außerdem im Internet die Aktivität von UL in Marktheidenfeld bei Würzburg. Die UL-eigene ES Bau und Handel GmbH &amp;amp; Co. KG aus Marktheidenfeld hatte die bayerische Landeskirche deshalb auf Schadenersatz verklagt, weil angeblich als Folge von Fragners Veröffentlichungen Kreditverhandlungen mit Banken gescheitert seien. Nachdem die Klage bereits 2006 vom Landgericht München&amp;amp;nbsp;I abgewiesen und diese Entscheidung 2008 vom Oberlandesgericht München bestätigt worden war, wurde im März 2009 vom Bundesgerichtshof endgültig die Nichtzulassung der Beschwerde von UL gegen die Revision bestätigt. Der Streitwert belief sich zuletzt auf 1,44 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgerichtshof beendet Rechtsstreit mit Sekten-Anhängern [http://www.epd.de/nachrichten/index_62979.html EPD-Meldung vom 17. März 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20090317.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Jungen: Universelles Leben. Die Prophetin der Endzeit und ihr Management. Die Praktiken der Sektenführerin Gabriele Wittek, Droemer/Knaur 1995, ISBN 3629006752&lt;br /&gt;
* Wolfram Mirbach: Universelles Leben. Die einzig wahren Christen? Eine Neureligion zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Herder 1996, ISBN 3451236192&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behnk: &amp;quot;Abschied vom Urchristentum&amp;quot;? Gabriele Witteks &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; zwischen Verfolgungswahn und Institutionalisierung Münchner Texte ISBN 3583502108&lt;br /&gt;
* Michael Hitziger: Weltuntergang bei Würzburg. 2008. Verlag Hans Schiler ISBN 978-3-89930-227-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben&lt;br /&gt;
*http://www.free-speech.info/html/informationen.html&lt;br /&gt;
*http://www.projektwerkstatt.de/ul/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.bbs-wertheim.de/bvg_1.htm&lt;br /&gt;
*http://www.bbs-wertheim.de/bvg_2.htm&lt;br /&gt;
*http://www.religio.de/dialog/297/297s18.html&lt;br /&gt;
*http://www.ekd.de/download/EZW_KI_Universelles_Leben_5_2005.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Wittek.htm&lt;br /&gt;
*http://www.relinfo.ch/ul/info.html&lt;br /&gt;
*http://antispe.de/txt/ul.html&lt;br /&gt;
*http://maqi.de/txt/ul.html&lt;br /&gt;
*http://www.peryton.de/freedomofspeech/ul-bericht_voice_31-2002.pdf&lt;br /&gt;
*http://home.arcor.de/veganwitch/ul/&lt;br /&gt;
*http://www.4pawsnet.de/sekten-esoterik_ul.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Neureligiöse Bewegung/Sekte]]&lt;br /&gt;
[[category:Religiöse Fanatiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Universelles_Leben&amp;diff=230910</id>
		<title>Universelles Leben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Universelles_Leben&amp;diff=230910"/>
		<updated>2024-11-21T11:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:gabrielewittek.jpg|Gabriele Wittek|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (UL) ist eine Organisation von etwa 2.000&amp;amp;nbsp;bis 5.000&amp;amp;nbsp;Anhängern, die sich als Glaubensgemeinschaft versteht, außerdem jedoch einen Buchverlag, eine Ladenkette für vegetarische Lebensmittel und andere kommerzielle Unternehmungen betreibt. UL ist daneben durch die [[HG Naturklinik Michelrieth]] (vormals auch als &amp;quot;Christusklinik&amp;quot; bekannt) auf dem Gebiet der [[Alternativmedizin]] tätig. UL finanziert sich aber auch durch Spenden. Der Verein Universelles Leben (Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit&amp;amp;nbsp;e.V.) selbst hat rund 500&amp;amp;nbsp;Mitglieder. Der innere Kreis bezeichnet sich auch als &amp;#039;&amp;#039;Bundgemeinde Neues Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Nach Eigeneinschätzung gehört die Organisation zu den Neuoffenbarungsbewegungen. Die ursprüngliche Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;Heimholungswerk Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039;, seit 1984 trägt die Gruppierung den Namen &amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;. Die Tätigkeit konzentriert sich auf Bayern, die Organisation war aber auch in anderen Regionen Deutschlands sowie in Österreich, Italien, in der Schweiz und in Frankreich aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird über eine Abnahme der missionarischen Tätigkeit von UL berichtet. Als ein Grund wurde das geschwundene Interesse religiös orientierter Personen an UL vermutet. In Stellenanzeigen für seine Firmen suchte UL 2014 &amp;quot;Menschen aus der Welt&amp;quot;, während solche Stellen früher UL-Anhängern vorbehalten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Toepfer: Zieht sich das UL zurück? Main-Post, 14. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das aggressive Auftreten des UL als Verfechter von [[Tierrechte]]n, etwa gegen Jäger, ist der Lokalpresse zufolge nicht mehr zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründerin von UL ist Gabriele Wittek, (geb. 7. Oktober 1933 in Wertingen, gest. Oktober 2024&amp;lt;ref&amp;gt;Gründerin der Glaubensgemeinschaft &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; ist tot. BR24, 24.10.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach dem Tod ihrer Mutter 1970 glaubte Wittek, mit dieser weiterhin in Verbindung zu stehen. Sie besuchte verschiedene [[Spiritismus|spiritistische]] Zirkel, um mit der [[Jenseitskontakt|Verstorbenen Kontakt aufzunehmen]]. Am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 soll bei Frau Wittek das &amp;quot;Innere Wort&amp;quot; durchgebrochen sein. Der &amp;quot;Geistlehrer Bruder Emanuel&amp;quot; und &amp;quot;Jesus Christus&amp;quot; sollen sie seitdem als Sprachrohr benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 bestanden Zellen des späteren &amp;quot;Heimholungswerks Jesu Christi&amp;quot; (HHW) in Nürnberg und Würzburg. Anfangs gab es vier Medien im HHW; ab 1980 blieb nur Wittek übrig, die von da an als &amp;quot;Prophetin&amp;quot; bezeichnet wurde. Sie unternahm Anfang der 1980er Jahre verstärkt Reisen im In- und Ausland, in denen sie über ihre &amp;quot;Offenbarungen&amp;quot; neue Anhänger gewann. Das &amp;quot;Heimholungswerk&amp;quot; expandierte und der Eintritt eines Münchner Großindustriellen verschaffte die notwendigen Geldmittel. Dennoch scheiterten Projekte der nun in &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; (UL) umbenannten Gemeinschaft in Würzburg, dem Zentrum der Bewegung, und Umgebung am Widerstand der Bevölkerung. Allerdings konnte das UL expandieren, so dass es heute vielfältige wirtschaftliche Aktivitäten ausübt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bbs-wertheim.de/wer_ist_das_ul_.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 erklärte Wittek, sie wolle die Führung von UL &amp;quot;vor allem jüngeren Urchristen&amp;quot; übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post, 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist seitdem, in welchem Umfang sie noch an der Leitung beteiligt ist. Zwar sind noch Ansprachen von ihr als Tonträger beim Verlag Das Wort erhältlich und wurden bis zum Jahresende 2010 regelmäßig über das UL-eigene Radio Santec ausgestrahlt, jedoch handelt es sich dabei um teilweise Jahrzehnte alte Aufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psiram.com/media/Universelles_Leben/gabriele01.mp3 Typischer Ausschnitt] aus einer &amp;quot;göttlichen Offenbarung gegeben durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit&amp;quot;. Aufzeichung aus dem Jahr 1990, gesendet von Radio Santec am 13.&amp;amp;nbsp;September 2009 über einen angemieteten Mittelwellensender. Die Sendungen auf Kurz- und Mittelwelle wurden 2011 eingestellt, seitdem ist Radio Santec ein reines Internetradio.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutet wurde ein größerer Umbau der inneren Struktur der Sekte.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Fragner: Wohin steuert das UL? Materialdienst der EZW 06/2008, 230-232&amp;lt;/ref&amp;gt; Als führender Kopf von UL galt lange Zeit der Rechtsanwalt Christian Sailer, der auch als Pressesprecher der Sekte fungierte und sie bei ihren zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen vertrat. 2012 trennte sich Sailer von UL.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Toepfer: Jurist Sailer mit UL über Kreuz? Main-Post, 7. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die &amp;quot;Lehren&amp;quot; von Gabriele Wittek==&lt;br /&gt;
UL bezeichnet sich als urchristliche Gemeinschaft, lehnt die heutige katholische Kirche ab und folgt einer kruden Mischung aus Religion, [[UFO]]-Theorien, [[Esoterik]] und Antisemitismus. Die [[Sekte]] ist autoritär strukturiert. Die Gründerin Wittek hatte angeblich in der Vergangenheit Gespräche mit ihrer verstorbenen Mutter, mit Jesus Christus und mit einem Alien namens Mairadi und nennt sich &amp;quot;Prophetin von Gott&amp;quot;. Wittek bezeichnet sich als das einzige Bindeglied zwischen Gott und der Welt. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr [[Esoterik|esoterische]], okkulte und New-Age-Elemente hinzu. So glauben UL-Anhänger an die [[Reinkarnation]] und behaupten, dass der Holocaust lediglich eine Bestrafung für Sünden aus früheren Leben gewesen sei. Nach Wittek entstehe jegliche Krankheit aus einem &amp;quot;seelischen Ungleichgewicht&amp;quot;, das die Folge von begangenen Sünden im jetzigen Leben oder einem früheren Leben sei. Heilung könne erfahren, wer den &amp;quot;universellen Geist&amp;quot; empfinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragwürdige therapeutische Empfehlungen==&lt;br /&gt;
Auch bei schweren Krankheiten, so wird behauptet, wurden &amp;quot;aus dem Geiste Gottes&amp;quot; diverse fragwürdige Therapieempfehlungen offenbart, die sich in entsprechenden therapeutischen und diagnostischen Verfahren in der [[HG Naturklinik Michelrieth]] bzw. dem &amp;quot;Diagnostischen Zentrum für Mineralanalytik und Spektroskopie&amp;quot; und dem &amp;quot;Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde&amp;quot; niederschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/medi3.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verständnis von UL beruht Krankheit im Wesentlichen auf &amp;quot;falschem Denken&amp;quot;. Menschliche Schuld und Versagen werden in der gigantischen &amp;quot;Buchhaltung Gottes&amp;quot; gespeichert und fallen in der Form von Krankheiten oder Schicksalsschlägen wieder auf die Schuldigen zurück. So hält es die &amp;quot;Prophetin&amp;quot; für richtig, &amp;quot;unsere Krankheit als unser eigenes Fehlverhalten gegenüber den Gesetzen des Herrn&amp;quot; zu erkennen und sich der &amp;quot;Ätherkraft&amp;quot; als dem &amp;quot;inneren Arzt und Heiler&amp;quot; anzuvertrauen. Entsprechend kommen in der HG Naturklinik neben wissenschaftsbasierten medizinischen Verfahren Heilmeditationen, [[Geistheilen]], Organansprachen und ähnliches zur Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Medikamente, die nicht aus der Natur stammen, werden als schädlich betrachtet. Sie werden mit Drogen, Alkohol und Nikotin gleichgesetzt, die nach UL-Verständnis &amp;quot;in unterschiedlicher Weise die Körperstruktur&amp;quot; verändern sollen. Wenn allerdings die Einnahme von Medikamenten unumgänglich ist, sollten diese besser zuvor in &amp;quot;eine höhere geistige &amp;quot;Schwingung&amp;quot; gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimholungswerk Jesu Christi, Offenbarung durch das Innere Wort aus dem geistigen Reich vom 3.2.80, S. 4f&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ähnlich skeptische Bewertung gilt entsprechend auch für [[Impfgegner|Impfungen]], &amp;quot;weil dahinter natürlich ein mangelndes Vertrauen zur Führung durch Gott steckt&amp;quot;. Nach UL-Offenbarung liegt in der Inanspruchnahme medizinischer Behandlung die Gefahr, dass die sich in der Krankheit äußernde Schuld einfach verdrängt werde, was sich letztendlich als wenig hilfreich erweisen soll. Der beste Arzt sei der &amp;quot;innere Arzt&amp;quot;, bzw. letztendlich Jesus.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/medi4.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei schweren Erkrankungen soll u.a. dies helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei Gehirntumoren und Geistesschwäche sollte der Mensch gerade in kühlen Tagen und bei großer Hitze eine Kopfbedeckung tragen. [...] Wesentlich ist auch, dass solchen Heilung-Suchenden viel Ruhe zuteil wird. Morgendliche Waldspaziergänge, besonders in sehr waldreicher Gegend, sind ebenfalls anzuraten, auch eine morgendliche Meditation, für die sich der Patient nach Osten ausrichtet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Geisteskranke, Epileptiker und Menschen mit Tumoren sollten sich dagegen auf [[Wasserader]]n legen, jedoch nur auf solche, die von Norden her fließen [...]&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Menschen mit schlechter Verdauung greifen gedankenlos zu Medikamenten. Ihnen könnte oftmals das Verweilen auf bestimmten, unschädlichen Wasserkreuzungen dienlich sein. Solche segensreichen Kreuzungen befinden sich beispielsweise dort, wo ein Schwarm Mücken tanzt. [...] Auch an Stellen, an denen sich große Ameisenberge befinden, kreuzen sich gutartige Wasseradern. Dort entstehen sehr viele Dämpfe und Schwingungen von Ameisensäure. Diese beeinflussen positiv das Sonnengeflecht und tragen zur seelischen und körperlichen Aktivität bei. Sie beeinflussen auch heilbringend das Blutbild und stählen die Nerven. Dieses Vorgehen wäre auch bei Krebserkrankungen zu bejahen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 96f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei einer Krebserkrankung, insbesondere bei Lungenkrebs, wäre ein Tee aus ganz jungem Tannenspross angezeigt, der noch den Morgentau und damit hohe [[Äther]]kräfte trägt. Diesen Tannenspross setze 1-2&amp;amp;nbsp;Stunden lang mit gutem, nicht kohlensäurehaltigem Mineralwasser an. Dann lasse ihn kurz aufkochen und trinke tagsüber 2-3&amp;amp;nbsp;Tassen lauwarm, schluckweise, nicht gezuckert. Bei Krebserkrankungen können auch Moor- oder Lehmbäder Linderung und Heilung bringen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==UL und Kinder==&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Firmen betreibt UL auch einen Kindergarten und Schulen (Grund- und Hauptschule), um auch die Kinder der Sektenmitglieder im Sinne von UL beeinflussen zu können. Kinder werden auch in Vater-Mutter-Häusern untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müttern und Vätern wird weniger Fähigkeit zur Erziehung zugetraut als den Sekten-Profis. Weint ein Kind, wenn es morgens in der Krippe oder im Kindergarten abgegeben wird, ist meist die Mutter schuld. Diese gibt das Kind nicht frei, so heißt es. Die Mutter muss lernen, der Harmonie in der Kindereinrichtung zu vertrauen. In der abendlichen Elternschule im Kindergarten sollen Mütter und Väter lernen, Negatives zu bereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne von UL werden unter anderem folgende Inhalte vermittelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sex ist schmutzig, auch Sex in der Ehe, glaubt man im UL. Mann und Frau sollen nur dann miteinander intim werden, wenn sie &amp;quot;einer Seele zur Inkarnation&amp;quot; verhelfen wollen. Die Schuld wird dadurch bereinigt, dass so genannte [[Engramm]]e, negative Einprägungen in der Seele, gelöscht werden. Ähnliche Sprachbilder finden sich auch bei [[Scientology]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Berührungen durch andere sind gefährlich: Jeder Händedruck, jeder Kuss kann gefährlich werden. Schon die Haarbürste eines anderen kann mit negativer Energie aufladen. Geschlechtsverkehr kann die &amp;quot;kosmische Landkarte und den Charakter&amp;quot; vor allem der Frauen durcheinander bringen. Die Frau erfährt durch &amp;quot;Informationsübertragung, gleich Programmtransfer, eine Prägung von Seiten des Mannes&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch der Eindruck vermittelt, fleischfressende Tiere seien böse, bzw. es reiche aus, sich nur richtig mit Christus in Verbindung zu setzen, um den Angriff eines gefährlichen Tieres abzuwenden.&lt;br /&gt;
In der Krippe und im Kindergarten stehen die Kinder unter ständiger Beobachtung. Von Anfang an gibt es das Lebensbuch, das die Erzieherinnen für die Kinder führen. Darin wird notiert und gesammelt, was das Kind malt, plaudert und tut. Dieses Lebensbuch wird regelmäßig zusammen mit den Eltern besprochen. Später einmal soll das Kind fähig sein, das Lebensbuch selbst zu führen. Nicht nur die Taten soll es dann eintragen, sondern vor allem auch alle schlechten Gedanken. Geistige Führer des UL dürfen auch jederzeit Einblick in das Lebensbuch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweilig dürfen Eltern ihre Kinder auch Tag und Nacht abgeben. Dafür gibt es in Altfeld eine eigene Einrichtung mit dem Namen &amp;quot;Spiel mit uns&amp;quot;. Dort können Kinder jederzeit stundenweise, tageweise und &amp;quot;rund um die Uhr&amp;quot; untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Patientinnen und Patienten der Naturklinik Michelreuth gibt es das Angebot, dass die Krankenkasse die Kosten für die Betreuung derer Kinder auf Anfrage übernehmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/kinder.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angegliederte Firmen und Vereine==&lt;br /&gt;
[[image:Uleinkaufsland1.jpg|thumb|196px|Einkaufsland]]&lt;br /&gt;
[[image:hoellischer_Klimawandel.jpg|Höllischer Klimawandel|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die kommerzielle Aktivität von UL ist umfangreich und unübersichtlich. Die folgende Liste ist ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ALL-SEIN Grundstücksverwaltung (ALL-SEIN Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, ALL-SEIN Beteiligungs-Fonds GmbH und 5 weitere Gesellschaften)&lt;br /&gt;
* Apostel Kräuter Naturprodukte Versand GmbH&lt;br /&gt;
* BGV Betriebsgesellschaft für Veranstaltungen mbH&lt;br /&gt;
* Bliib Gsund Natur-Versand AG, Birsfelden, Schweiz &lt;br /&gt;
* Bürger beobachten Kirchen e.V.&lt;br /&gt;
* CB Beteiligungsgesellschaft der Mitarbeiter GmbH (bis 1998 Vereinigte Christusbetriebe Holding GmbH)&lt;br /&gt;
* Christusschule (private Grund- und Hauptschule &amp;quot;Lern mit mir im Universellen Leben&amp;quot;, Schulverein &amp;quot;Ich helfe Dir&amp;quot;&amp;amp;nbsp;e.V.) in Esselbach&lt;br /&gt;
* Cosmos Chic Textil GmbH (2011 erloschen)&lt;br /&gt;
* Das Karussell - Handels GmbH&lt;br /&gt;
* Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit e.V.&lt;br /&gt;
* Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH&lt;br /&gt;
* Die Neue Zeit TV (Vita Vera Verlags GmbH, Bremgarten, Schweiz)&lt;br /&gt;
* Einkaufsland (Einkaufsland Altfeld GmbH &amp;amp; Co. KG, Einkaufsland Altfeld Verwaltungs-GmbH. Unter dem Dach dieses Supermarkts existieren außerdem weitere Einzelhands- und Dienstleistungsbetriebe des UL und von UL-Anhängern)&lt;br /&gt;
* Erde und Mensch&amp;amp;nbsp;TV (Erde und Mensch&amp;amp;nbsp;TV GmbH, Seregno (MI), Italien)&lt;br /&gt;
* ES Bau und Handel GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG&lt;br /&gt;
* Gabriele-Stiftung (G.S.&amp;amp;nbsp;Stiftung Verwaltungs-GmbH)&lt;br /&gt;
* Gesellschaft für Betriebssicherheit Altfeld GmbH&lt;br /&gt;
* Gutes vom Johannishof Gut für Tiere GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
* Gut Axis Vitae GmbH (vormals Hin zur Natur GmbH)&lt;br /&gt;
* Gut Terra Nova GmbH, Gut Terra Nova GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co. Betriebs-KG (Gut Greußenheim)&lt;br /&gt;
* Gut zum Leben Nahrungsmittel GmbH&lt;br /&gt;
* Heimat für Tiere - Neue Zeit&amp;amp;nbsp;e.V., Birkenfeld&lt;br /&gt;
* Helfende Hände Soziale Dienste&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* Helios Stiftung (Helios Stiftung Verwaltungs GmbH)&lt;br /&gt;
* [[HG Naturklinik Michelrieth]] GmbH&lt;br /&gt;
* HG Physikalische Therapie Praxisvereinigung GmbH (in der HG Naturklinik Michelrieth)&lt;br /&gt;
* Internationales Institut für Erfahrungsheilkunde (IIFEh) e.V.&lt;br /&gt;
* Kindergärten des &amp;quot;Kindergartenland&amp;amp;nbsp;e.V.&amp;quot; in Altfeld&lt;br /&gt;
* Kosmo Bio-Nahrungs GmbH, Kosmo Bio-Nahrungs GmbH &amp;amp; Co. Beteiligungs KG&lt;br /&gt;
* Kosmo Data Abrechnungs-Service GmbH (Werbeagentur)&lt;br /&gt;
* Lebe Gesund (mehrere GmbH für Herstellung und Vertrieb von Lebensmitteln)&lt;br /&gt;
* Leben im Geiste Gottes&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* N. J. Güter Verwaltungs-GmbH&lt;br /&gt;
* Phönix - Schöner Leben GmbH&lt;br /&gt;
* Radio Santec GmbH (Tochterunternehmen vom Verlag Das Wort GmbH; Sbetreibt u.a. ophia&amp;amp;nbsp;TV)&lt;br /&gt;
* Santec Media GmbH&lt;br /&gt;
* Santec Music GmbH&lt;br /&gt;
* Santec Studio und Druckerei GmbH&lt;br /&gt;
* Schloss Gelchsheim (Zentrum für Gesundheit und Vitalität Schloss Gelchsheim GmbH, Schloß Gelchsheim GmbH &amp;amp; Co. KG, Schloss Gelchsheim Service GmbH, Schloß Gelchsheim Verwaltungs GmbH)&lt;br /&gt;
* Siedlergemeinschaft im Universellen Leben&amp;amp;nbsp;e.V.&lt;br /&gt;
* TV-Sender Neu Jerusalem weltweit GmbH&lt;br /&gt;
* Universelles Leben Verein zur Förderung und zum Schutz des Lebens für Mensch und Umwelt e.V.&lt;br /&gt;
* Vegetarische Restaurants Aglio e Olio GmbH&lt;br /&gt;
* Verlag Das Brennglas GmbH&lt;br /&gt;
* Verlag Das Weisse Pferd GmbH &lt;br /&gt;
* Verlag Das Wort GmbH&lt;br /&gt;
* Wir sind für Sie da Dienstleistungs-GmbH (&amp;quot;Handwerker für Alle&amp;quot; im &amp;quot;Einkaufsland&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Vereine und Firmen ihrem Zweck nach grob in vier Gruppen einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbreitung der eigenen Ideologie (z.B. die Verlage Das Wort und Brennglas, Radio Santec, Sender Neu-Jerusalem)&lt;br /&gt;
* Vertrieb von Waren. UL erwirtschaftet einen großen Teil seiner Einnahmen durch die Vermarktung von Bio-Produkten, die z.B. under den Marken &amp;quot;Gut zum Leben&amp;quot; oder &amp;quot;Lebe Gesund&amp;quot; verkauft werden. Die Produkte werden teilweise in den sogenannten &amp;quot;Christusbetrieben&amp;quot; angebaut, in denen Sektenmitglieder nicht selten ehrenamtliche Arbeit im Obst- und Gemüseanbau sowie in der Landwirtschaft leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/biobau1.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einigen Jahren werden auch Luxusgüter gekauft (Einkaufsland).&lt;br /&gt;
* Medizinische Dienstleistungen&lt;br /&gt;
* Immobilienhandel und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten in der Tierrechtszene==&lt;br /&gt;
UL ist in der [[Tierrechte|Tierrechtsszene]] aktiv und versucht, diese für seine Zwecke zu unterwandern. In diesem Zusammenhang werden von UL nicht nur Massentierhaltung und Fleischverzehr kritisiert, sondern es wird auch gegen Tierversuche in der medizinischen Forschung agitiert sowie, auf Internetseiten wie lusttoeter.de, gegen die Jagd. UL versucht auch, durch verschiedene Aktionen die Jagd zu boykottieren. Beispielsweise wurde im Landkreis Würzburg von  &amp;quot;Christusfreunden&amp;quot; die Verpachtung eines Jagdreviers verhindert und es kam zu Drohungen, als die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Würzburg die Jagd wegen zu hoher Wildschweinbestände anordnen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20060518.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle [[Klimalüge|Diskussion um Ursachen und Folgen der aktuellen Erderwärmung]] wird ebenfalls von UL für die Verbreitung der eigenen Lehre genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Die Organisation reagiert sehr empfindlich auf Kritik und ist für ihre Klagefreudigkeit bekannt. Die Zahl der von UL gestellten Strafanzeigen sowie von ihr angestrengten Verfahren gegen kirchliche und staatliche Stellen wird auf mehrere Hundert geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachrichten aus der Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen Nr.&amp;amp;nbsp;10. Evangelische Landeskirche in Württemberg, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geklagt wurde beispielsweise gegen das Tierrechts-Magazin &amp;quot;Voice&amp;quot;, welches 2002 kritisch über Aktivitäten von UL in der Tierrechtsszene berichtete. In der Folge wurde auf dem Klageweg versucht, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern daran zu hindern, eine Pressemitteilung von &amp;quot;Voice&amp;quot; zu verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20040724.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Bayerischen Rundfunk (BR) wollte UL kritische Berichterstattung gerichtlich untersagen lassen, was jedoch scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post vom 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgangspunkt war eine Fernsehsendung des BR vom Januar 2003, in der von &amp;quot;falschen Propheten&amp;quot; und einer &amp;quot;bedrohlichen Psychogruppe&amp;quot; die Rede war. In einem weiteren Beitrag des BR vom 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2004 ist zu sehen, wie Dreharbeiten in der Nähe von Gut Greußenheim (Landkreis Würzburg), das sich im Besitz des UL befindet, unter Einsatz von Traktoren massiv behindert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.agpf.de/Wittek-BayTV-1.2.04-Traktorangriff.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfarrer Michael Fragner behauptete an einer Würzburger Schule, Gabriele Wittek sei mehrfach in psychiatrischer Behandlung gewesen. UL versuchte dagegen im Jahre 2008 zu klagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Main-Post vom 18.&amp;amp;nbsp;August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Fragner dokumentiert außerdem im Internet die Aktivität von UL in Marktheidenfeld bei Würzburg. Die UL-eigene ES Bau und Handel GmbH &amp;amp; Co. KG aus Marktheidenfeld hatte die bayerische Landeskirche deshalb auf Schadenersatz verklagt, weil angeblich als Folge von Fragners Veröffentlichungen Kreditverhandlungen mit Banken gescheitert seien. Nachdem die Klage bereits 2006 vom Landgericht München&amp;amp;nbsp;I abgewiesen und diese Entscheidung 2008 vom Oberlandesgericht München bestätigt worden war, wurde im März 2009 vom Bundesgerichtshof endgültig die Nichtzulassung der Beschwerde von UL gegen die Revision bestätigt. Der Streitwert belief sich zuletzt auf 1,44 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgerichtshof beendet Rechtsstreit mit Sekten-Anhängern [http://www.epd.de/nachrichten/index_62979.html EPD-Meldung vom 17. März 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.michelrieth.de/20090317.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Jungen: Universelles Leben. Die Prophetin der Endzeit und ihr Management. Die Praktiken der Sektenführerin Gabriele Wittek, Droemer/Knaur 1995, ISBN 3629006752&lt;br /&gt;
* Wolfram Mirbach: Universelles Leben. Die einzig wahren Christen? Eine Neureligion zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Herder 1996, ISBN 3451236192&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behnk: &amp;quot;Abschied vom Urchristentum&amp;quot;? Gabriele Witteks &amp;quot;Universelles Leben&amp;quot; zwischen Verfolgungswahn und Institutionalisierung Münchner Texte ISBN 3583502108&lt;br /&gt;
* Michael Hitziger: Weltuntergang bei Würzburg. 2008. Verlag Hans Schiler ISBN 978-3-89930-227-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben&lt;br /&gt;
*http://www.free-speech.info/html/informationen.html&lt;br /&gt;
*http://www.projektwerkstatt.de/ul/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.bbs-wertheim.de/bvg_1.htm&lt;br /&gt;
*http://www.bbs-wertheim.de/bvg_2.htm&lt;br /&gt;
*http://www.religio.de/dialog/297/297s18.html&lt;br /&gt;
*http://www.ekd.de/download/EZW_KI_Universelles_Leben_5_2005.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Wittek.htm&lt;br /&gt;
*http://www.relinfo.ch/ul/info.html&lt;br /&gt;
*http://antispe.de/txt/ul.html&lt;br /&gt;
*http://maqi.de/txt/ul.html&lt;br /&gt;
*http://www.peryton.de/freedomofspeech/ul-bericht_voice_31-2002.pdf&lt;br /&gt;
*http://home.arcor.de/veganwitch/ul/&lt;br /&gt;
*http://www.4pawsnet.de/sekten-esoterik_ul.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Neureligiöse Bewegung/Sekte]]&lt;br /&gt;
[[category:Religiöse Fanatiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230171</id>
		<title>LESA</title>
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		<updated>2024-09-28T12:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: Kleinkram, Gegenwart --&amp;gt; Vergangenheit&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. 2023 meldete LESA Insolvenz an, im April 2023 wurde die Firma liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg, Aktenzeichen 36l IN 654/23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung war ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren sollte. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer behauptete jedoch, wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitete dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gab an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz Strom erzeugen sollte. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion sollte  im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. 2010 hieß es, man sei in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde LESA &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis wurden 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre von 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezog. Um diesen Betrag zu erzielen, hätte die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh laufen müssen. In den Rechenbeispielen wurde die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wäre die Vergütung laut EEG 2009 jedoch um 1% pro Jahr gesunken, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne (Preis von 2010),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
*[http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
*[http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
*[http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
*https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230170</id>
		<title>LESA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230170"/>
		<updated>2024-09-28T12:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. Im Februar 2023 meldete LESA Insolvenz an, im April 2023 wurde die Firma liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg, Aktenzeichen 36l IN 654/23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung war ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren sollte. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer behauptete jedoch, wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitete dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gab an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz Strom erzeugen sollte. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion sollte  im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. 2010 hieß es, man sei in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde LESA &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis wurden 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre von 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezog. Um diesen Betrag zu erzielen, hätte die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh laufen müssen. In den Rechenbeispielen wurde die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wäre die Vergütung laut EEG 2009 jedoch um 1% pro Jahr gesunken, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne (Preis von 2010),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* [http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
* [http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230169</id>
		<title>LESA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230169"/>
		<updated>2024-09-28T12:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Renditeversprechen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. Im April 2023 wurde sie Rahmen eines Insolvenzverfahrens liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.northdata.de/LESA+Maschinen+GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung war ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren sollte. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer behauptete jedoch, wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitete dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gab an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz Strom erzeugen sollte. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion sollte  im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. 2010 hieß es, man sei in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde LESA &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis wurden 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre von 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezog. Um diesen Betrag zu erzielen, hätte die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh laufen müssen. In den Rechenbeispielen wurde die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wäre die Vergütung laut EEG 2009 jedoch um 1% pro Jahr gesunken, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne (Preis von 2010),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* [http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
* [http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230168</id>
		<title>LESA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230168"/>
		<updated>2024-09-28T12:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Renditeversprechen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. Im April 2023 wurde sie Rahmen eines Insolvenzverfahrens liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.northdata.de/LESA+Maschinen+GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung war ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren sollte. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer behauptete jedoch, wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitete dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gab an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz Strom erzeugen sollte. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion sollte  im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. 2010 hieß es, man sei in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde LESA &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis wurden 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre von 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezog. Um diesen Betrag zu erzielen, hätte die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh laufen müssen. In den Rechenbeispielen wurde die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wäre die Vergütung laut EEG 2009 jedoch um 1% pro Jahr gesunken, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne (Preise von 2010),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* [http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
* [http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230167</id>
		<title>LESA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230167"/>
		<updated>2024-09-28T12:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Technik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. Im April 2023 wurde sie Rahmen eines Insolvenzverfahrens liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.northdata.de/LESA+Maschinen+GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung war ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren sollte. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer behauptete jedoch, wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitete dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berief sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gibt an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz, eventuell auch von anderen Rohstoffen, Strom erzeugen soll. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. Inzwischen (2010) sei man in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde die LESA GmbH &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis werden derzeit 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; werden beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezieht. Um diesen Betrag zu erzielen, müsste die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh arbeiten. In den Rechenbeispielen wird die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wird die Vergütung jedoch um 1% pro Jahr abgesenkt, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh. Möglicherweise hat LESA auch mit dem so gen. Technologie-Bonus für innovative Anlagentechnik von weiteren 2&amp;amp;nbsp;Cent/kWh kalkuliert; dies geht aus den öffentlich zugänglichen Unterlagen nicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* [http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
* [http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=LESA&amp;diff=230166</id>
		<title>LESA</title>
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		<updated>2024-09-28T12:02:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:LESA2.jpg|LESA Geschäftsführerin Gelia Lerche und Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wieland: [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 &amp;#039;&amp;#039;Volldampf voraus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin maximal&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LESA-Mischdampf-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Bernhard Schaeffer&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Freie Energie]]-Anhängern wird Schaeffer meist als &amp;quot;Physiker&amp;quot; bezeichnet. Einer Darstellung seines Lebensweges im einschlägigen [[NET-Journal]] zufolge hat Schaeffer jedoch sein Physikstudium abgebrochen. Anlass sei ein Streit gewesen, weil sein Professor Schaeffers Überlegungen zur Ungültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik für unsinnig hielt (Gottfried Hilscher: Das LESA-Mischdampf-Kraftwerk - Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. NET-Journal Jg. 19, Heft Nr. 1/2, Januar/Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1935, Berlin) propagierte Wärmekraftmaschine, die einen Wirkungsgrad erreichen sollte, der mit den Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht vereinbar ist. Auf Basis dieser Erfindung wollte Schaeffer Kleinkraftwerke produzieren, die aus der Verbrennung von Holz mit einem Wirkungsgrad von 60% elektrischen Strom erzeugen sollten. Finanziert werden sollte das Projekt durch ein Anlagemodell mit fragwürdigen Renditeversprechen. Die Firma LESA Maschinen GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;LESA MASCHINEN GMBH, Am Juliusturm 17, D-13599 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 93555 B&amp;lt;/ref&amp;gt; spricht explizit davon, physikalische Grundgesetze widerlegt und gebrochen zu haben. Der Öffentlichkeit wurde jedoch nie ein funktionierender Prototyp präsentiert, sondern Anteilsinhaber und Interessenten wurden mit immer gleichen Phrasen (man stehe kurz vor dem Durchbruch, es gebe nur noch einige kleine Probleme zu lösen usw.) vertröstet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20211121111034/https://www.lesa-maschinen.de/de/zeitplan/ [[:Datei:LESA_Zeitplan.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 2014 waren keine nennenswerten Aktivitäten der LESA Maschinen GmbH mehr sichtbar. Im April 2023 wurde sie Rahmen eines Insolvenzverfahrens liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.northdata.de/LESA+Maschinen+GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Kernstück der Erfindung ist ein &amp;quot;Mischdampf-Motor&amp;quot;, eine Wärmekraftmaschine, die mit einem Gemisch aus Benzol und Wasser als Arbeitsmedium funktionieren soll. Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln. Nach dem 2.&amp;amp;nbsp;Hauptsatz der Thermodynamik ist dies nur möglich, wenn eine Temperatur&amp;#039;&amp;#039;differenz&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, also ein Wärme&amp;quot;reservoir&amp;quot; mit hoher Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt; und eines mit niedriger Temperatur T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der theoretisch maximal mögliche Wirkungsgrad ist dann der des Carnotschen Kreisprozesses (ein idealisiertes Modellkonzept aus der Thermodynamik) und beträgt 1&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;T&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;/T&amp;lt;sub&amp;gt;H&amp;lt;/sub&amp;gt;. Praktisch erreichbare Wirkungsgrade sind erheblich niedriger. Bei einem Verbrennungsmotor (Kraftfahrzeugmotor) beispielsweise liegt der Carnot-Wirkungsgrad bei 85%, tatsächlich werden aber nur 20 bis 30% erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Temperaturverhältnissen in der LESA-Maschine ist der Carnot-Wirkungsgrad rund 22%. Schaeffer Wegen der Besonderheiten des Mischdampfs aus Wasser und Benzol betrage kommt Schaeffer auf einen  der thermische Wirkungsgrad seiner Maschine aber fast 39%. Er verbreitet dazu eine Abhandlung mit dem Untertitel &amp;quot;Eine Widerlegung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://lesa-maschinen.de/pdf/Wasser_und_Benzol-05-11-23.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und beruft sich auf eine Erfindung des ungarischen Ingenieurs Arnold Irinyi aus dem Jahr 1931, die aber in Vergessenheit geraten sei. Beim Schaeffer-Mischdampf-Motor werde ein nochmals verbessertes Verfahren benutzt, das ebenfalls in den 1930er Jahren von einem Rudoph Doczekal erfunden wurde. Damit würden, so Schaeffer, &amp;quot;Wirkungsgrade von 60-65% erzielt&amp;quot;. Die Versuche und Ergebnisse Irinyis wurden allerdings schon 1931 und 1932 von Ingenieuren und Chemikern in mehreren Fachzeitschriften widerlegt, wobei festgestellt wurde, dass Irinyi seine Experimente unter falschen Annahmen tätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure-Zeitschrift; Band 76, Teil 1 S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkesselwesen, Band 13, 1932, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Renditeversprechen==&lt;br /&gt;
Die Firma LESA gibt an, dass sie auf Basis des Schaeffer-Mischdampf-Motors ein garagengroßes Kleinkraftwerk mit einer Leistung von 30&amp;amp;nbsp;kW auf den Markt bringen wolle, welches durch Verbrennung von Holz, eventuell auch von anderen Rohstoffen, Strom erzeugen soll. Für die Entwicklung wurden Investoren gesucht und auch einige gefunden. Ein solches Kraftwerk sollte ursprünglich 120.000&amp;amp;nbsp;€ kosten, die Produktion im Jahr 2010 beginnen. Der Betrag sollte aus den Betriebseinnahmen über einen Zeitraum von elf Jahren getilgt werden. Bei einem Kapitaleinsatz von 1.000&amp;amp;nbsp;€ wurde eine Rendite von über 800.000&amp;amp;nbsp;€ über einen Zeitraum von 20&amp;amp;nbsp;Jahren versprochen und noch über 300.000&amp;amp;nbsp;€, wenn man LESA mit dem Betrieb beauftragte. Inzwischen (2010) sei man in der &amp;quot;3.&amp;amp;nbsp;Finanzierungstufe&amp;quot;. Für jeweils 2.500&amp;amp;nbsp;€ gebe es eine &amp;quot;jährliche Grundverzinsung von 5%&amp;quot;, eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von 3% und eine &amp;quot;Kaufoption auf ein Kraftwerk&amp;quot;. Dazu werde die LESA GmbH &amp;quot;ab ca.&amp;amp;nbsp;2013/14&amp;quot; ein Kaufangebot unterbreiten. Als Kaufpreis werden derzeit 150.000&amp;amp;nbsp;€ genannt. Insgesamt konnte LESA so mehrere Millionen Euro an Einlagen durch private Anleger gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;Im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschlüsse der LESA Maschinen GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn das Kraftwerk funktionieren würde, sind die von LESA präsentierten Ertragsaussichten jedoch nicht seriös. In einer Broschüre&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Infobroschuere.pdf LESA-Informationbroschüre vom 01. Oktober 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; werden beispielsweise bei einer angenommenen Einspeisevergütung von 17,84&amp;amp;nbsp;Cent/kWh jährliche Einnahmen aus der Stromeinspeisung von 47.711&amp;amp;nbsp;€ angegeben, wobei man sich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Januar 2009 bezieht. Um diesen Betrag zu erzielen, müsste die Anlage aber ohne Stillstand 365 Tage im Jahr mit etwas mehr als der Maximalleistung von 30&amp;amp;nbsp;kWh arbeiten. In den Rechenbeispielen wird die Einspeisevergütung zudem als konstant über 20 Jahre angegeben. Bei Strom aus Biomasse wird die Vergütung jedoch um 1% pro Jahr abgesenkt, nach 20 Jahren also auf etwa 82% des Anfangswertes. Der Wert im ersten Jahr ergibt sich aus dem Grundbetrag für Strom aus Biomasse von 11,67&amp;amp;nbsp;Cent/kWh plus einem Bonus für Strom aus nachwachsenden Rohstoffen von 6&amp;amp;nbsp;Cent/kWh. Möglicherweise hat LESA auch mit dem so gen. Technologie-Bonus für innovative Anlagentechnik von weiteren 2&amp;amp;nbsp;Cent/kWh kalkuliert; dies geht aus den öffentlich zugänglichen Unterlagen nicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Betrieb müssten laut LESA jährlich 94&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz in Form von Hackschnitzel verfeuert werden. Mit den oben genannten Zahlen (und dem behaupteten Wirkungsgrad von 60%, also einer Heizleistung von 50&amp;amp;nbsp;kW) ergibt sich, dass dabei ein Brennwert von über 4&amp;amp;nbsp;kWh/kg angenommen wurde. Das ist aber nur mit &amp;quot;konzentriertem&amp;quot; Holz in Form von Pellets oder Sägespänen zu erreichen, für die der Bonus für nachwachsende Rohstoffe laut EEG explizit nicht gilt. Mit Waldhackschnitzel sind 2 bis 3&amp;amp;nbsp;kWh/kg zu erreichen, das ergibt einen Bedarf von 150 bis über 200 Tonnen oder 600 bis 700&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Jahr. Der Preis für Hackschnitzel liegt in der Größenordnung von 100&amp;amp;nbsp;€ je Tonne,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.carmen-ev.de/dt/energie/bezugsquellen/hackschnipreise.html C.A.R.M.E.N. e.V.: Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass dem behaupteten Erlös aus der Stromeinspeisung allein schon Brennstoffkosten von mindestens 15.000&amp;amp;nbsp;€ gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LESA Maschinen GmbH==&lt;br /&gt;
[[image:LESA1.jpg|LESA-Anzeige (Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe Österreich, 196.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Heft&amp;amp;nbsp;18; 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2006)|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Diese Firma wurde 2004 von Bernhard Schaeffer und seiner Lebensgefährtin, der Elektrotechnikerin Gelia Lerche, in Berlin gegründet. Lerche ist auch die Geschäftsführerin. Schaeffer war zuvor Gründer und Inhaber der Firma Schaeffer, die zunächst rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre lang Kirmesautomaten (&amp;quot;Kraftmesser&amp;quot;) herstellte (die heutige Schaeffer&amp;amp;nbsp;AG produziert Frontplatten und Gehäuse für die Elektronikindustrie). Bernhard Schaeffer ist auch Gründungsmitglied des Berliner Vereins [[Binnotec]], der sich mit [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] und ähnlichen [[pseudowissenschaft]]lichen Themen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 gab LESA bekannt, dass die Maschinen nun &amp;quot;eindeutig&amp;quot; über dem Carnot-Wirkungsgrad liefen. Die Ankündigung kam gleichzeitig mit dem Start der 3. Finanzierungswelle, in welcher Interesssierte und Alt-Anleger aufgerufen wurden, weitere Anteile von LESA zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt; LESA &amp;quot;Aktuell&amp;quot; - News auf der Firmen-HP: http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=aktuell&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LESA Aktuell - Ausgabe 1/2009 http://www.lesa-maschinen.de/cms/uploads/file/LESA-Aktuell-12-09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; LESA konnte jedoch bis heute keinen Nachweis für diese Behauptung bringen. Später wurde sie dahingehend abgeschwächt, dass Carnot &amp;quot;nicht stabil&amp;quot; übertroffen werde. Eine unabhängige Untersuchung der Maschinen lehnt die Firma bis heute, selbst auf Drängen der Anteilsinhaber, ab. Im Januar 2011 befand sich die Firma in starken finanziellen Schwierigkeiten. Hätte tatsächlich eine revolutionäre Widerlegung von physikalischen Grundgesetzen stattgefunden oder man sich wenigstens dem theoretisch Möglichen angenähert, könnte die Firma mit einem glaubhaften Nachweis durch eine Veröffentlichung und unabhängige Überprüfung vermutlich sehr einfach neue Geldquellen erschließen, anstatt die bisherigen Anteilsinhaber weiter um Geld zu bitten.&amp;lt;ref&amp;gt;verschienede Threads im &amp;quot;privaten&amp;quot; LESA Forum z.B. http://lesa.foren-city.de/topic,244,-aktueller-stand.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde Anlegern mitgeteilt, dass die Unternehmensberatung MAC Management Advertising Consulting GmbH aus Köln der LESA von einem &amp;quot;Großinvestor&amp;quot; einen Kredit in Höhe von 125 Millionen Euro vermitteln werde. Zur Überbrückung bis zu dessen Auszahlung erbat die LESA von den Anlegern wieder einen Kredit von jeweils 500 bis 1.000 Euro. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind in den letzten Jahren stark rückläufig: 4,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Ende 2007, 2,8&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2008, 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen im Jahr 2011 und 530.000&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte der LESA werden über die [[Anthroposophie|anthroposophisch]] orientierte GLS-Bank und die Ethik-Bank abgewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lesa-maschinen.de/cms/index.php?page=beteiligung&amp;amp;hl=de_DE&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist aus Sicht der GLS-Bank konsequent, da [[Rudolf Steiner]] an die Möglichkeit eines [[John Keely|Perpetuum Mobile]] glaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperationen==&lt;br /&gt;
Der Name des Erfinders Bernhard Schaeffer wird auch im Zusammenhang mit einer &amp;quot;Weltwärmeenergie&amp;quot; genannt, einer Kooperation von Schaeffer mit der Firma Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG in Velbert&amp;lt;ref&amp;gt;Permobil GmbH &amp;amp; Co.KG. Am Schmachtenberg 20. 42555 Velbert&amp;lt;/ref&amp;gt;. Geschäftsführer der Permobil war von August 1994 bis November 2006 der [[Anthroposophie|Anthroposoph]] Hans Wilhelm Colsman. Die Firma wurde 2011 gelöscht.&lt;br /&gt;
==Ähnliche Behauptungen und Geschäftsmodelle==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
*DE 4101500 A1 Wärmekraftmaschine, Erfinder Bernhard Schaeffer, Anmeldung: 19.1.1991&lt;br /&gt;
*27.03.2008 Wärmekraftmaschine mit einer Ventilanordnung und Ventilsteuerung für eine solche Ventilanordnung&lt;br /&gt;
*25.01.2008 Kolbenkraftmaschine mit Integrierter Hydraulischer Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*10.01.2008 Verfahren zum Erzeugen von Mischdampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.lesa-maschinen.de/ Homepage der LESA Maschinen GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://lesaforum.iphpbb3.com/ &amp;quot;Freies LESA-Forum&amp;quot; von sich geprellt fühlenden Anlegern und anderen Kritikern] (alte Adresse bis Mai 2011: http://freies-lesa-forum.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* [http://kupferhammer.blogspot.com/2008/01/lesa-maschinen-gmbh.html Blog Kupferhammer zu LESA]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-maximal.de/branchen/hersteller/art90,725 Volldampf voraus]. Berlin Maximal (Wirtschaftmagazin des Tagesspiegels), Ausgabe 3/2009&lt;br /&gt;
* [http://lesa.iphpbb3.com/ &amp;quot;Privates&amp;quot; LESA-Forum&amp;quot; von Anteilsinhabern die eher &amp;quot;pro&amp;quot; LESA sind] (alte Adresse bis Anfang 2011: http://lesa.foren-city.de/)&lt;br /&gt;
* https://insolvenzmonitor.online/insobekanntmachung/lesa-maschinen-gmbh/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Firma]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Quantenanalyse&amp;diff=229569</id>
		<title>Quantenanalyse</title>
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		<updated>2024-08-29T16:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regumed Bicom BBC2.jpg|Produkt Bicom Body Check 2 für 19311,00 €, eingesetzt für Quantenanalyse. Ähnliche Geräte aus chinesischer Herkunft werden im Internethandel ab etwa 25 € (Alibaba) angeboten|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bicom Body Check 2 Hund.jpg|Beispiel für &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; in der [[Pseudomedizin]]: eine quantenanalytische Untersuchung eines Hundes. Verwendet wird dabei ein übergestülpter &amp;quot;Kopfhörer&amp;quot;, der an ein Bicom - [[Bioresonanz]]gerät &amp;quot;Bicom Body Check&amp;quot; der Firma Regumed angeschlossen ist|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalytik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Begriff, der selten und ohne exakte Beschreibung und Definition in der [[Alternativmedizin]] verwendet wird. Er wird dann stellvertretend für die [[pseudomedizin]]ischen Methoden der [[Bioresonanz]] und der [[Radionik]] benutzt. In der Human- oder Tiermedizin finden die Begriffe Quantenanalyse und Quantenanalytik keine Verwendung. Sie lassen sich zu den zahllosen Versuchen in Esoterik und Pseudomedizin zählen, durch Begriffe wie &amp;quot;Quanten&amp;quot;, &amp;quot;Quantenphysik&amp;quot; usw. eigene Produkte und Dienstleistungen aufzuwerten und diesen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Siehe dazu auch [[Quantenmystik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Quantenanalyse wurde anscheinend erstmalig im März 2006 in der Werbung für Bioresonanzprodukte der Firma Regumed in Planegg&amp;lt;ref&amp;gt;Regulative Medizintechnik GmbH, Robert-Koch-Straße 1a, D-82152 Planegg&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet. Regumed stellt Bioresonanzgeräte her, insbesondere unter der Marke Bicom. Erster Geschäftsführer der Regumed war der [[Scientology|Scientologe]] Hans Brügemann (1925-2018). Mit Stand von 2024 werden die Begriffe &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanalytik&amp;quot; nicht mehr auf den Webseiten der Firma Regumed verwendet. Jedoch werden die Begriffe Quantenanalyse und Quantenanalytik von einigen wenigen Nutzern von Bioresonanz weiter benutzt. Zu nennen ist hier vor allem der Hamburger Tierarzt und [[Chlordioxid]]-Propagandist [[Dirk Schrader]]. Schrader nutzt dazu das Bioresonanzgerät BBC2 (Bicom Body Check 2) von Regumed. Schrader:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Erst die Quantenanalyse schafft den Durchblick auf die Zusammenhänge von Belastungen und Krankheit. Und sie bietet eine Chance für echte Vorsorge. Der Standard-Scan mit dem BBC2 der Firma Regumed läuft 25 Minuten und kostet 60 Euro. Wie blöd und verkommen muss man als Arzt sein, wenn man diese Chance nicht nutzen will ? Aber: Können Ärzte und Tierärzte Physik? Eher nicht, denn sie hatten ja nur 2 Semester und konnten die Bücher nach dem Vorphysikum verbrennen – mit Lust und Wonne.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier thematisierte &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanlytik&amp;quot; ist in der Medizin und Tiermedizin unbekannt und wird nicht verwendet. Es fehlt eine nachvollziehbare Definition des Begriffs. Auch findet sich mit Stand von 2024 keine Fachliteratur zu diesem Begriff aus der [[Alternativmedizin]]. Die wenigen Befürworter können sich nicht auf seriös veröffentlichte Literatur berufen. Anwendungen sind daher rein experimentelle Tier- oder Menschenversuche, in eigener Verantworter der Anwender. Erkennbar ist dass der Begriff tatsächlich nur eine Umschreibung von [[Bioresonanz]] und [[Radionik]] ist. Beiden Konzepten fehlt eine wissenschaftliche Basis. Laut Studienlage von 2024 sind experimentellen Bioresonanz-Anwendungen gegenüber [[Placebo]] wirkungslos, und entsprechen daher einer Nichtbehandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ernst: Bioresonance, a study of pseudo-scientific language, Forschende Komplementarmedizin Und Klassische Naturheilkunde = Research in Complementary and Natural Classical Medicine, Band 11, 3, Juni 2006, Seiten 171–173, DOI=10.1159/000079446, PMID=15249751&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Wüthrich, P. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn, Aktuelle Dermatologie, 40, 7, Juli 2014, Seiten 283–287. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1367626, DOI 10.1055/s-0034-1367626&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Warentest kam Anfang der 90er Jahre zum Fazit, dass Bioresonanztherapie „als Spekulation und Irreführung der Patienten gelten“ müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückfall ins Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 21, Mai 1997, https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8716404&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen kann das Verfahren die Gesundheit des Patienten gefährden. So werden entweder vermeintliche Krankheiten behandelt, die der Patient gar nicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler, https://www.srf.ch/news/schweiz/esoterischer-humbug-bioresonanz-therapie-viel-geld-fuer-keine-wirkung |titel=Esoterischer Humbug - Bioresonanz-Therapie: Viel Geld für keine Wirkung |werk=Schweizer Radio und Fernsehen 2020-04-14&amp;lt;/ref&amp;gt; oder es werden Krankheiten nicht erkannt und damit eine wirksame Therapie verhindert, beispielsweise bei Krebsleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler:, https://www.srf.ch/news/schweiz/verschwoerungstheoretiker-bioresonanz-eso-arzt-verhindert-ueberlebens-chance, Verschwörungstheoretiker - Bioresonanz: Eso-Arzt verhindert Überlebens-Chance, Schweizer Radio und Fernsehen, 9.2.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies müssen Anwender ihren Kunden und Patienten mitteilen. Die Kosten derartiger experimenteller Anwendungen werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.  &lt;br /&gt;
==Radionische Quantenanalyse==&lt;br /&gt;
Die Firma m-Tec nutzt in der Werbung für ihr [[Radionik]]-Gerät [[Quantec]] einen Begriff &amp;quot;radionische Quantenanalyse&amp;quot;. Mit dem medizinisch unbrauchbaren Quantec-Gerät soll es laut Werbung möglich sein Gesundheitszustände einer Person zu erkennen, auch wenn nur ein Foto oder das Geburtsdatum einer Person vorliege. Dabei sollen dann &amp;#039;&amp;#039;Photonen mit ihren Zwillingsphotonen in Kontakt stehen und unabhängig von Zeit und Raum Informationen austauschen&amp;#039;&amp;#039;, was für diese Form einer Pseudodiagnostik ausreiche und einen Bezug zur Quantenphysik herleiten soll. Tatsächlich nutzt Quantec lediglich eine herkömmliche Diode (&amp;quot;Rauschdiode&amp;quot;, Wert: wenige Cent), die als [[Rauschgenerator]] ein schwaches, stochastisches &amp;quot;weisses Rauschen&amp;quot; abgibt, das zur Erzeugung von Zufallszahlen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Begriffe und Wortkreationen==&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetischer Analysator]] ([[Robert Franz]])&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetic Analyzer]] (QRM)&lt;br /&gt;
*[[Quantenmagnetische Resonanzanalyse]]&lt;br /&gt;
*[[Quantum Response Technologie]]&lt;br /&gt;
*Quantenradionik&lt;br /&gt;
*[[Bruce Copen]] - Geräte (Radionik)&lt;br /&gt;
*Radionische Quantenmethode&lt;br /&gt;
*[[SCIO]] - Geräte des Erfinders [[William Nelson]] sollen nach einem &amp;quot;Quanten Biofeedback&amp;quot; Verfahren funktionieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quantenanalyse in der Finanzwirtschaft==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Begriff einer Quantenanalyse auch in der Finanzwirtschaft genutzt. So als &amp;quot;Quantum Risk Analysis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmystik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostik in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioresonanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
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		<title>Quantenanalyse</title>
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		<updated>2024-08-29T16:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regumed Bicom BBC2.jpg|Produkt Bicom Body Check 2 für 19311,00 €, eingesetzt für Quantenanalyse. Ähnliche Geräte aus chinesischer Herkunft werden im Internethandel ab etwa 25 € (Alibaba) angeboten|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bicom Body Check 2 Hund.jpg|Beispiel für &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; in der [[Pseudomedizin]]: eine quantenanalytische Untersuchung eines Hundes. Verwendet wird dabei ein übergestülpter &amp;quot;Kopfhörer&amp;quot;, der an ein Bicom - [[Bioresonanz]]gerät &amp;quot;Bicom Body Check&amp;quot; der Firma Regumed angeschlossen ist|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalytik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Begriff, der selten und ohne exakte Beschreibung und Definition in der [[Alternativmedizin]] verwendet wird. Er wird dann stellvertretend für die [[pseudomedizin]]ischen Methoden der [[Bioresonanz]] und der [[Radionik]] benutzt. In der Human- oder Tiermedizin finden die Begriffe Quantenanalyse und Quantenanalytik keine Verwendung. Sie lassen sich zu den zahllosen Versuchen in Esoterik und Pseudomedizin zählen, durch Begriffe wie &amp;quot;Quanten&amp;quot;, &amp;quot;Quantenphysik&amp;quot; usw. eigene Produkte und Dienstleistungen aufzuwerten und diesen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, siehe dazu auch [[Quantenmystik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Quantenanalyse wurde anscheinend erstmalig im März 2006 in der Werbung für Bioresonanzprodukte der Firma Regumed in Planegg&amp;lt;ref&amp;gt;Regulative Medizintechnik GmbH, Robert-Koch-Straße 1a, D-82152 Planegg&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet. Die Regumed stellt Bioresonanzgeräte her, insbesondere unter der Marke Bicom. Erster Geschäftsführer der Regumed war der [[Scientology|Scientologe]] Hans Brügemann (1925-2018). Mit Stand von 2024 werden die Begriffe &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanalytik&amp;quot; nicht mehr auf den Webseiten der Firma Regumed verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;2024: Suche bei Google mit &amp;quot;quantenanalytik&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;quantenanalyse&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen werden die Begriff Quantenanalyse/Quantenanalytik seitdem von einigen wenigen Nutzern von Bioresonanz weiter benutzt. Zu nennen ist hier vor allem der Hamburger Tierarzt und [[Chlordioxid]]-Propagandist [[Dirk Schrader]]. Schrader nutzt dazu das Bioresonanzgerät BBC2 (Bicom Body Check 2) von Regumed. Schrader:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Erst die Quantenanalyse schafft den Durchblick auf die Zusammenhänge von Belastungen und Krankheit. Und sie bietet eine Chance für echte Vorsorge. Der Standard-Scan mit dem BBC2 der Firma Regumed läuft 25 Minuten und kostet 60 Euro. Wie blöd und verkommen muss man als Arzt sein, wenn man diese Chance nicht nutzen will ? Aber: Können Ärzte und Tierärzte Physik? Eher nicht, denn sie hatten ja nur 2 Semester und konnten die Bücher nach dem Vorphysikum verbrennen – mit Lust und Wonne.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier thematisierte &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanlytik&amp;quot; ist in der Medizin und Tiermedizin unbekannt und wird nicht verwendet. Es fehlt eine nachvollziehbare Definition des Begriffs. Auch findet sich mit Stand von 2024 keine Fachliteratur zu diesem Begriff aus der [[Alternativmedizin]]. Die wenigen Befürworter können sich nicht auf seriös veröffentlichte Literatur berufen. Anwendungen sind daher rein experimentelle Tier- oder Menschenversuche, in eigener Verantworter der Anwender. Erkennbar ist dass der Begriff tatsächlich nur eine Umschreibung von [[Bioresonanz]] und [[Radionik]] ist. Beiden Konzepten fehlt eine wissenschaftliche Basis. Laut Studienlage von 2024 sind experimentellen Bioresonanz-Anwendungen gegenüber [[Placebo]] wirkungslos, und entsprechen daher einer Nichtbehandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ernst: Bioresonance, a study of pseudo-scientific language, Forschende Komplementarmedizin Und Klassische Naturheilkunde = Research in Complementary and Natural Classical Medicine, Band 11, 3, Juni 2006, Seiten 171–173, DOI=10.1159/000079446, PMID=15249751&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Wüthrich, P. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn, Aktuelle Dermatologie, 40, 7, Juli 2014, Seiten 283–287. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1367626, DOI 10.1055/s-0034-1367626&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Warentest kam Anfang der 90er Jahre zum Fazit, dass Bioresonanztherapie „als Spekulation und Irreführung der Patienten gelten“ müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückfall ins Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 21, Mai 1997, https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8716404&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen kann das Verfahren die Gesundheit des Patienten gefährden. So werden entweder vermeintliche Krankheiten behandelt, die der Patient gar nicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler, https://www.srf.ch/news/schweiz/esoterischer-humbug-bioresonanz-therapie-viel-geld-fuer-keine-wirkung |titel=Esoterischer Humbug - Bioresonanz-Therapie: Viel Geld für keine Wirkung |werk=Schweizer Radio und Fernsehen 2020-04-14&amp;lt;/ref&amp;gt; oder es werden Krankheiten nicht erkannt und damit eine wirksame Therapie verhindert, beispielsweise bei Krebsleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler:, https://www.srf.ch/news/schweiz/verschwoerungstheoretiker-bioresonanz-eso-arzt-verhindert-ueberlebens-chance, Verschwörungstheoretiker - Bioresonanz: Eso-Arzt verhindert Überlebens-Chance, Schweizer Radio und Fernsehen, 9.2.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies müssen Anwender ihren Kunden und Patienten mitteilen. Die Kosten derartiger experimenteller Anwendungen werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.  &lt;br /&gt;
==Radionische Quantenanalyse==&lt;br /&gt;
Die Firma m-Tec nutzt in der Werbung für ihr [[Radionik]]-Gerät [[Quantec]] einen Begriff &amp;quot;radionische Quantenanalyse&amp;quot;. Mit dem medizinisch unbrauchbaren Quantec-Gerät soll es laut Werbung möglich sein Gesundheitszustände einer Person zu erkennen, auch wenn nur ein Foto oder das Geburtsdatum einer Person vorliege. Dabei sollen dann &amp;#039;&amp;#039;Photonen mit ihren Zwillingsphotonen in Kontakt stehen und unabhängig von Zeit und Raum Informationen austauschen&amp;#039;&amp;#039;, was für diese Form einer Pseudodiagnostik ausreiche und einen Bezug zur Quantenphysik herleiten soll. Tatsächlich nutzt Quantec lediglich eine herkömmliche Diode (&amp;quot;Rauschdiode&amp;quot;, Wert: wenige Cent), die als [[Rauschgenerator]] ein schwaches, stochastisches &amp;quot;weisses Rauschen&amp;quot; abgibt, das zur Erzeugung von Zufallszahlen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Begriffe und Wortkreationen==&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetischer Analysator]] ([[Robert Franz]])&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetic Analyzer]] (QRM)&lt;br /&gt;
*[[Quantenmagnetische Resonanzanalyse]]&lt;br /&gt;
*[[Quantum Response Technologie]]&lt;br /&gt;
*Quantenradionik&lt;br /&gt;
*[[Bruce Copen]] - Geräte (Radionik)&lt;br /&gt;
*Radionische Quantenmethode&lt;br /&gt;
*[[SCIO]] - Geräte des Erfinders [[William Nelson]] sollen nach einem &amp;quot;Quanten Biofeedback&amp;quot; Verfahren funktionieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quantenanalyse in der Finanzwirtschaft==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Begriff einer Quantenanalyse auch in der Finanzwirtschaft genutzt. So als &amp;quot;Quantum Risk Analysis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmystik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostik in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioresonanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Quantenanalyse&amp;diff=229567</id>
		<title>Quantenanalyse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Quantenanalyse&amp;diff=229567"/>
		<updated>2024-08-29T16:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regumed Bicom BBC2.jpg|Produkt Bicom Body Check 2 für 19311,00 €, eingesetzt für Quantenanalyse. Ähnliche Geräte aus chinesischer Herkunft werden im Internethandel ab etwa 25 € (Alibaba) angeboten|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bicom Body Check 2 Hund.jpg|Beispiel für &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; in der [[Pseudomedizin]]: eine quantenanalytische Untersuchung eines Hundes. Verwendet wird dabei ein übergestülpter &amp;quot;Kopfhörer&amp;quot;, der an ein Bicom - [[Bioresonanz]]gerät &amp;quot;Bicom Body Check&amp;quot; der Firma Regumed angeschlossen ist|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalytik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Begriff, der selten und ohne exakte Beschreibung und Definition in der [[Alternativmedizin]] verwendet wird. Er wird dann stellvertretend für die [[pseudomedizin]]ischen Methoden der [[Bioresonanz]] und der [[Radionik]] benutzt. In der Human- oder Tiermedizin finden die Begriffe Quantenanalyse und Quantenanalytik keine Verwendung. Sie lassen sich zu den zahllosen Versuchen in Esoterik und Pseudomedizin zählen, durch Begriffe wie &amp;quot;Quanten&amp;quot;, &amp;quot;Quantenphysik&amp;quot; usw. eigene Produkte und Dienstleistungen aufzuwerten, siehe dazu auch [[Quantenmystik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich durch die Verwendung von Suchmaschinen und zwischengespeicherten Versionen von Webseiten herausfinden, dass der Begriff Quantenanalyse erstmalig im März 2006 in der Online-Werbung für Bioresonanzprodukte der Firma Regumed in Planegg&amp;lt;ref&amp;gt;Regulative Medizintechnik GmbH, Robert-Koch-Straße 1a, D-82152 Planegg&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet wurde. Die Regumed stellt Bioresonanzgeräte her, insbesondere unter der Marke Bicom. Erster Geschäftsführer der Regumed war der [[Scientology|Scientologe]] Hans Brügemann (1925-2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand von 2024 werden die Begriffe &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanalytik&amp;quot; nicht mehr auf den Webseiten der Firma Regumed verwendet. &amp;lt;ref&amp;gt;2024: Suche bei Google mit &amp;quot;quantenanalytik&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;quantenanalyse&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen werden die Begriff Quantenanalyse/Quantenanalytik seitdem von einigen wenigen Nutzern von Bioresonanz weiter benutzt. Zu nennen ist hier vor allem der Hamburger Tierarzt und [[Chlordioxid]]-Propagandist [[Dirk Schrader]]. Schrader nutzt dazu ein Bicom (Regumed) Bioresonanzgerät BBC2 (Bicom Body Check 2). Schrader:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Erst die Quantenanalyse schafft den Durchblick auf die Zusammenhänge von Belastungen und Krankheit. Und sie bietet eine Chance für echte Vorsorge. Der Standard-Scan mit dem BBC2 der Firma Regumed läuft 25 Minuten und kostet 60 Euro. Wie blöd und verkommen muss man als Arzt sein, wenn man diese Chance nicht nutzen will ? Aber: Können Ärzte und Tierärzte Physik? Eher nicht, denn sie hatten ja nur 2 Semester und konnten die Bücher nach dem Vorphysikum verbrennen – mit Lust und Wonne.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier thematisierte &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanlytik&amp;quot; ist in der Medizin und Tiermedizin unbekannt und wird nicht verwendet. Es fehlt eine nachvollziehbare Definition des Begriffs. Auch findet sich mit Stand von 2024 keine Fachliteratur zu diesem Begriff aus der [[Alternativmedizin]]. Die wenigen Befürworter können sich nicht auf seriös veröffentlichte Literatur berufen. Anwendungen sind daher rein experimentelle Tier- oder Menschenversuche, in eigener Verantworter der Anwender. Erkennbar ist dass der Begriff tatsächlich nur eine Umschreibung von [[Bioresonanz]] und [[Radionik]] ist. Beiden Konzepten fehlt eine wissenschaftliche Basis. Laut Studienlage von 2024 sind experimentellen Bioresonanz-Anwendungen gegenüber [[Placebo]] wirkungslos, und entsprechen daher einer Nichtbehandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ernst: Bioresonance, a study of pseudo-scientific language, Forschende Komplementarmedizin Und Klassische Naturheilkunde = Research in Complementary and Natural Classical Medicine, Band 11, 3, Juni 2006, Seiten 171–173, DOI=10.1159/000079446, PMID=15249751&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Wüthrich, P. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn, Aktuelle Dermatologie, 40, 7, Juli 2014, Seiten 283–287. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1367626, DOI 10.1055/s-0034-1367626&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Warentest kam Anfang der 90er Jahre zum Fazit, dass Bioresonanztherapie „als Spekulation und Irreführung der Patienten gelten“ müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückfall ins Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 21, Mai 1997, https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8716404&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen kann das Verfahren die Gesundheit des Patienten gefährden. So werden entweder vermeintliche Krankheiten behandelt, die der Patient gar nicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler, https://www.srf.ch/news/schweiz/esoterischer-humbug-bioresonanz-therapie-viel-geld-fuer-keine-wirkung |titel=Esoterischer Humbug - Bioresonanz-Therapie: Viel Geld für keine Wirkung |werk=Schweizer Radio und Fernsehen 2020-04-14&amp;lt;/ref&amp;gt; oder es werden Krankheiten nicht erkannt und damit eine wirksame Therapie verhindert, beispielsweise bei Krebsleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler:, https://www.srf.ch/news/schweiz/verschwoerungstheoretiker-bioresonanz-eso-arzt-verhindert-ueberlebens-chance, Verschwörungstheoretiker - Bioresonanz: Eso-Arzt verhindert Überlebens-Chance, Schweizer Radio und Fernsehen, 9.2.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies müssen Anwender ihren Kunden und Patienten mitteilen. Die Kosten derartiger experimenteller Anwendungen werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.  &lt;br /&gt;
==Radionische Quantenanalyse==&lt;br /&gt;
Die Firma m-Tec nutzt in der Werbung für ihr [[Radionik]]-Gerät [[Quantec]] einen Begriff &amp;quot;radionische Quantenanalyse&amp;quot;. Mit dem medizinisch unbrauchbaren Quantec-Gerät soll es laut Werbung möglich sein Gesundheitszustände einer Person zu erkennen, auch wenn nur ein Foto oder das Geburtsdatum einer Person vorliege. Dabei sollen dann &amp;#039;&amp;#039;Photonen mit ihren Zwillingsphotonen in Kontakt stehen und unabhängig von Zeit und Raum Informationen austauschen&amp;#039;&amp;#039;, was für diese Form einer Pseudodiagnostik ausreiche und einen Bezug zur Quantenphysik herleiten soll. Tatsächlich nutzt Quantec lediglich eine herkömmliche Diode (&amp;quot;Rauschdiode&amp;quot;, Wert: wenige Cent), die als [[Rauschgenerator]] ein schwaches, stochastisches &amp;quot;weisses Rauschen&amp;quot; abgibt, das zur Erzeugung von Zufallszahlen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Begriffe und Wortkreationen==&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetischer Analysator]] ([[Robert Franz]])&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetic Analyzer]] (QRM)&lt;br /&gt;
*[[Quantenmagnetische Resonanzanalyse]]&lt;br /&gt;
*[[Quantum Response Technologie]]&lt;br /&gt;
*Quantenradionik&lt;br /&gt;
*[[Bruce Copen]] - Geräte (Radionik)&lt;br /&gt;
*Radionische Quantenmethode&lt;br /&gt;
*[[SCIO]] - Geräte des Erfinders [[William Nelson]] sollen nach einem &amp;quot;Quanten Biofeedback&amp;quot; Verfahren funktionieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quantenanalyse in der Finanzwirtschaft==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Begriff einer Quantenanalyse auch in der Finanzwirtschaft genutzt. So als &amp;quot;Quantum Risk Analysis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmystik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostik in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioresonanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
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		<title>Quantenanalyse</title>
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		<updated>2024-08-29T16:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regumed Bicom BBC2.jpg|Produkt Bicom Body Check 2 für 19311,00 €, eingesetzt für Quantenanalyse. Ähnliche Geräte aus chinesischer Herkunft werden im Internethandel ab etwa 25 € (Alibaba) angeboten|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bicom Body Check 2 Hund.jpg|Beispiel für &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; in der [[Pseudomedizin]]: eine quantenanalytische Untersuchung eines Hundes. Verwendet wird dabei ein übergestülpter &amp;quot;Kopfhörer&amp;quot;, der an ein Bicom - [[Bioresonanz]]gerät &amp;quot;Bicom Body Check&amp;quot; der Firma Regumed angeschlossen ist|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenanalytik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Begriff, der selten und ohne exakte Beschreibung und Definition in der [[Alternativmedizin]] verwendet wird. Er wird dann stellvertretend für die [[pseudomedizin]]ischen Methoden der [[Bioresonanz]] und der [[Radionik]] benutzt. In der Human- oder Tiermedizin finden die Begriffe Quantenanalyse und Quantenanalytik keine Verwendung. Sie lassen sich zu den zahllosen Versuchen in Esoterik und Pseudomedizin zählen, durch Begriffe wie &amp;quot;Quanten&amp;quot;, &amp;quot;Quantenphysik&amp;quot; usw. eigene Produkte und Dienstleistungen aufzuwerten, siehe dazu auch [[Quantenmystik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich durch die Verwendung von Suchmaschinen und zwischengespeicherten Versionen von Webseiten herausfinden, dass der Begriff Quantenanalyse erstmalig im März 2006 in der Online-Werbung für Bioresonanzprodukte der Firma Regumed in Planegg&amp;lt;ref&amp;gt;Regulative Medizintechnik GmbH, Robert-Koch-Straße 1a, D-82152 Planegg&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet wurde. Die Regumed stellt Bioresonanzgeräte her, insbesondere unter der Marke Bicom. Erster Geschäftsführer der Regumed war der [[Scientology|Scientologe]] Hans Brügemann (1925-2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand von 2024 werden die Begriffe &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanalytik&amp;quot; nicht mehr auf den Webseiten der Firma Regumed verwendet. &amp;lt;ref&amp;gt;2024: Suche bei Google mit &amp;quot;quantenanalytik&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;quantenanalyse&amp;quot; site: regumed.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen werden die Begriff Quantenanalyse/Quantenanalytik seitdem von einigen wenigen Nutzern von Bioresonanz weiter benutzt. Zu nennen ist hier vor allem der Hamburger Tierarzt und [[Chlordioxid]]-Propagandist [[Dirk Schrader]]. Schrader nutzt dazu ein Bicom (Regumed) Bioresonanzgerät BBC2 (Bicom Body Check 2). Schrader:&lt;br /&gt;
:..&amp;#039;&amp;#039;Erst die Quantenanalyse schafft den Durchblick auf die Zusammenhänge von Belastungen und Krankheit. Und sie bietet eine Chance für echte Vorsorge. Der Standard-Scan mit dem BBC2 der Firma Regumed läuft 25 Minuten und kostet 60 Euro. Wie blöd und verkommen muss man als Arzt sein, wenn man diese Chance nicht nutzen will ? Aber: Können Ärzte und Tierärzte Physik? Eher nicht, denn sie hatten ja nur 2 Semester und konnten die Bücher nach dem Vorphysikum verbrennen – mit Lust und Wonne.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier thematisierte &amp;quot;Quantenanalyse&amp;quot; und &amp;quot;Quantenanlytik&amp;quot; ist in der Medizin und Tiermedizin unbekannt und wird nicht verwendet. Es fehlt eine nachvollziehbare Definition des Begriffs. Auch findet sich mit Stand von 2024 keine Fachliteratur zu diesem Begriff aus der [[Alternativmedizin]]. Die wenigen Befürworter können sich nicht auf seriös veröffentlichte Literatur berufen. Anwendungen sind daher rein experimentelle Tier- oder Menschenversuche, in eigener Verantworter der Anwender. Erkennbar ist dass der Begriff tatsächlich nur eine Umschreibung von [[Bioresonanz]] und [[Radionik]] ist. Beiden Konzepten fehlt eine wissenschaftliche Basis. Laut Studienlage von 2024 sind experimentellen Bioresonanz-Anwendungen gegenüber [[Placebo]] wirkungslos, und entsprechen daher einer Nichtbehandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ernst: Bioresonance, a study of pseudo-scientific language, Forschende Komplementarmedizin Und Klassische Naturheilkunde = Research in Complementary and Natural Classical Medicine, Band 11, 3, Juni 2006, Seiten 171–173, DOI=10.1159/000079446, PMID=15249751&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Wüthrich, P. Frei, A. Bircher, C. Hauser, W. Pichler, Bioresonanz – diagnostischer und therapeutischer Unsinn, Aktuelle Dermatologie, 40, 7, Juli 2014, Seiten 283–287. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1367626, DOI 10.1055/s-0034-1367626&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Warentest kam Anfang der 90er Jahre zum Fazit, dass Bioresonanztherapie „als Spekulation und Irreführung der Patienten gelten“ müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückfall ins Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 21, Mai 1997, https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8716404&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen kann das Verfahren die Gesundheit des Patienten gefährden. So werden entweder vermeintliche Krankheiten behandelt, die der Patient gar nicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler, https://www.srf.ch/news/schweiz/esoterischer-humbug-bioresonanz-therapie-viel-geld-fuer-keine-wirkung |titel=Esoterischer Humbug - Bioresonanz-Therapie: Viel Geld für keine Wirkung |werk=Schweizer Radio und Fernsehen 2020-04-14&amp;lt;/ref&amp;gt; oder es werden Krankheiten nicht erkannt und damit eine wirksame Therapie verhindert, beispielsweise bei Krebsleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Basler:, https://www.srf.ch/news/schweiz/verschwoerungstheoretiker-bioresonanz-eso-arzt-verhindert-ueberlebens-chance, Verschwörungstheoretiker - Bioresonanz: Eso-Arzt verhindert Überlebens-Chance, Schweizer Radio und Fernsehen, 9.2.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies müssen Anwender ihren Kunden und Patienten mitteilen. Die Kosten derartiger experimenteller Anwendungen werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.  &lt;br /&gt;
==Radionische Quantenanalyse==&lt;br /&gt;
Die Firma m-Tec nutzt in der Werbung für ihr [[Radionik]]-Gerät [[Quantec]] einen Begriff &amp;quot;radionische Quantenanalyse&amp;quot;. Mit dem medizinisch unbrauchbaren Quantec-Gerät soll es laut Werbung möglich sein Gesundheitszustände einer Person zu erkennen, auch wenn nur ein Foto oder das Geburtsdatum einer Person vorliege. Dabei sollen dann &amp;#039;&amp;#039;Photonen mit ihren Zwillingsphotonen in Kontakt stehen und unabhängig von Zeit und Raum Informationen austauschen&amp;#039;&amp;#039;, was für diese Form einer Pseudodiagnostik ausreiche und einen Bezug zur Quantenphysik herleiten soll. Tatsächlich nutzt Quantec lediglich eine herkömmliche Diode (&amp;quot;Rauschdiode&amp;quot;, Wert: wenige Cent), die als [[Rauschgenerator]] ein schwaches, stochastisches &amp;quot;weisses Rauschen&amp;quot; abgibt, das zur Erzeugung von Zufallszahlen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Begriffe und Wortkreationen==&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetischer Analysator]] ([[Robert Franz]])&lt;br /&gt;
*[[Quantum Resonance Magnetic Analyzer]] (QRM)&lt;br /&gt;
*[[Quantenmagnetische Resonanzanalyse]]&lt;br /&gt;
*[[Quantum Response Technologie]]&lt;br /&gt;
*Quantenradionik&lt;br /&gt;
*[[Bruce Copen]] - Geräte (Radionik)&lt;br /&gt;
*Radionische Quantenmethode&lt;br /&gt;
*[[SCIO]] - Geräte des Erfinders [[William Nelson]] sollen nach einem &amp;quot;Quanten Biofeedback&amp;quot; Verfahren funktionieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quantenanalyse in der Finanzwirtschaft==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird der Begriff einer Quantenanalyse auch in der Finanzwirtschaft genutzt. So als &amp;quot;Quantum Risk Analysis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmystik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostik in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioresonanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229565</id>
		<title>Wasserauto</title>
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		<updated>2024-08-29T15:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von einigen Anbietern durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von rund60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder. Die Energiebilanz des Antriebs ist sehr schecht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Benzinmotor setzt die Lichtmaschine in Bewegung; der Wirkungsgrad (Bewegungsenergie zu Energiegehalt des Benzins) wird kaum 40 % erreichen&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine erzeugt Elektrizät hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff im Motor verbrannt, bei einem Wirkungsgrad von unter 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also nur 0,4 x 0,7 x 0,6 x 0,4 = 7% der Energie aus Benzin genutzt, gegenüber 30 bis 40% bei einem reinen Benzinmotor. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der On-board-Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 mal so viel Benzin. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, weil eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen PKW bereitzustellen: Die maximale Leistung von PKW-Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 erloschene) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte der Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Group===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Group, inc.&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bot für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht. Die Ronn Motor Group kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wurdeunter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2016 sind keine Aktivitäten der Ronn Motor Group bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229564</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229564"/>
		<updated>2024-08-29T15:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von einigen Anbietern durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von rund60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder. Die Energiebilanz des Antriebs ist sehr schecht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Benzinmotor setzt die Lichtmaschine in Bewegung; der Wirkungsgrad (Bewegungsenergie zu Energiegehalt des Benzins) wird kaum 40 % erreichen&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine erzeugt Elektrizät hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff im Motor verbrannt, bei einem Wirkungsgrad von unter 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also nur 0,4 x 0,7 x 0,6 x 0,4 = 7% der Energie aus Benzin genutzt, gegenüber 30 bis 40% bei einem reinen Benzinmotor. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der On-board-Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 mal so viel Benzin. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 erloschene) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte der Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Group===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Group, inc.&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bot für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht. Die Ronn Motor Group kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wurdeunter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2016 sind keine Aktivitäten der Ronn Motor Group bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-08-29T15:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Neue oder erheblich überarbeitete Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__ &lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Willkommen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Willkommen bei Psiram.com ==&lt;br /&gt;
Willkommen auf dem Wiki der irrationalen [[Überzeugungssysteme]]. Wir hoffen, Sie finden etwas Nützliches oder Interessantes. Wenn Sie Lust haben, können Sie auch bei uns [[mitmachen]]. Zum Stöbern eignet sich gut der Link [[Spezial:Zufällige Seite|Zufällige Seite]] in der Navigationsbox. Aktuelle Hintergründe finden sich im [http://blog.psiram.com Blog] und auf der Seite [[Psiram:Aktuelle Ereignisse|aktuelle Ereignisse]]. Weiterführende, seriöse Literatur finden Sie auf der [[Linksammlung|Linkliste]]. Reden lassen wir mit uns im [http://forum.psiram.com Forum].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaubenssysteme ==&lt;br /&gt;
*Esoterik: [[braune Esoterik|Braune Esoterik]], [[Anthroposophie]], [[Esoterik]] allgemein oder auch [[Karma]]. Alle Artikel finden Sie in der [[:Kategorie:Esoterik]]. &lt;br /&gt;
*[[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheorien]], z.B. über den [[Verschwörungstheorien um den 11. September 2001|11. September 2001]] oder dem Glauben an [[Chemtrail]]s&lt;br /&gt;
NEU: Verschwörungstheorien zum Coronavirus SARS-2 CoV-2:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Verschwörungstheorien_zur_COVID-19_Pandemie_2019-2020|COVID-19-Pandemie]] (laufend aktualisiert)&lt;br /&gt;
*Das ideologische Umfeld des &amp;quot;Kirchenstaats&amp;quot; [[Fürstentum Germania]]&lt;br /&gt;
*[[Rhetorik der Pseudomediziner und Vermarkter zweifelhafter Produkte]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaftliche Heilmethoden ==&lt;br /&gt;
Besonderer Beliebtheit unter [[Esoterik]]ern und Pseudowissenschaftlern erfreuen sich so genannte [[Alternativmedizin|alternative Heilmethoden]] wie z.B. [[Homöopathie]], [[Bachblüten]], [[Bioresonanz]], [[Geistheilen]], [[Lichtfasten]], Anwendungen von [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]], [[MMS]] und [[Zapper]]n. Auch die [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] und die [[Holopathie]] gehören hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEU: Unwirksame Therapiemethoden gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (laufend aktualisiert):&lt;br /&gt;
* [[Pseudomedizinische Therapievorschläge gegen COVID-19 Infektion]]&lt;br /&gt;
* [[Behandlungsexperimente der COVID-19 Erkrankung mit Chlordioxid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders ausführlich sind unsere Artikel zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) und ihrem Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Artikel bei Psiram thematisieren [[Unkonventionelle Krebstherapien|unkonventionelle Krebstherapien]]. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der [[:Kategorie:Pseudomedizin]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beutelschneiderei ==&lt;br /&gt;
Wir bieten eine Übersicht der wichtigsten [[:Kategorie:Beutelschneiderei|Scharlatanerieprodukte]], beispielsweise [[AFA-Algen]], [[Atox Bio Computer]], [[Zapper]], [[Spritsparkarte]]n und [[Wasserbelebung]]. Ob ein Angebot unseriös ist, lässt sich u.a. anhand typischer [[Merkmale technisch wirkungsloser Produkte]] erkennen. Sehr ausführlich werden auch das Thema [[Freie Energie]] und die daran anknüpfenden [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle|Geschäftsmodelle]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Pseudowissenschaft]]en ==&lt;br /&gt;
Artikel über populäre pseudowissenschaftliche Theorien finden Sie in der [[:Kategorie:Pseudowissenschaft|Kategorie Pseudowissenschaft]]. Beispiele sind die [[Kritik der Relativitätstheorie]], die Versuche zur Nutzung von [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]] oder auch zahlreiche Produkte zur [[Wasserbelebung]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Spezial:Neue_Seiten|Neue oder erheblich überarbeitete Artikel]]==&lt;br /&gt;
[[The People&amp;#039;s Voice]] &amp;amp;sdot; [[Quantenanalyse]] &amp;amp;sdot; [[Berliner-Wochenzeitung]] (russ. Desinformation) &amp;amp;sdot; [[Zeitgeschenen de]] (Desinformation russ. Herkunft) &amp;amp;sdot; [[Klardenken TV]] &amp;amp;sdot; [[Neue Medien Portal]] (Verein [[MWGfD]]) &amp;amp;sdot; [[Mitteldeutschland TV]] &amp;amp;sdot; [[Stattzeitung]] &amp;amp;sdot; [[Secondary Infektion]] &amp;amp;sdot; [[InfoRos]] &amp;amp;sdot; [[Doppelgänger Kampagne]] &amp;amp;sdot; [[Vitori]] (Vitori Kristallmatte) &amp;amp;sdot; [[Hoch2 TV]] &amp;amp;sdot; [[Tkp]] &amp;amp;sdot; [[Mies Kloos-Raasveldt]] &amp;amp;sdot; [[News-pravda]] (mehrsprachiges russisches Desinformationsnetzwerk &amp;quot;Portal Kombat&amp;quot;) &amp;amp;sdot; [[Axion Resist]] &amp;amp;sdot; [[Die Freien]] (Zeitschrift) &amp;amp;sdot; [[Inuspherese]] &amp;amp;sdot; [[Neue Horizonte TV]] &amp;amp;sdot; [[GlukoBest]] &amp;amp;sdot; [[Chantal Frei]] (Pseudonym) &amp;amp;sdot; [[Die blaue Hand]] &amp;amp;sdot; [[Maria Hubmer-Mogg]] &amp;amp;sdot; [[Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit]] (GGI) &amp;amp;sdot; [[Alexej Danckwardt]] (Antimaidan Deutsch) &amp;amp;sdot; [[Aufbruch Frieden Souveränität Gerechtigkeit]] (AFSG) &amp;amp;sdot; [[United For Freedom]] &amp;amp;sdot; [[Victims Mission]] &amp;amp;sdot; [[Voice of Europe]] &amp;amp;sdot; [[Alexander Bohley]] (Alexander Vulcaneanu, alias Alex Malik) &amp;amp;sdot; [[Leuchtturm ARD]] &amp;amp;sdot; [[Elizabeth Anne Eads]] (Betsy Eads) &amp;amp;sdot; [[Sabine Linek]] &amp;amp;sdot; [[WIR (Verein Wirksamkeit – Intuition – Respekt)]] &amp;amp;sdot; [[Felix Opprecht]] &amp;amp;sdot; [[Matthias Burchardt]] &amp;amp;sdot; [[FreeDoLine]] &amp;amp;sdot; [[PostVac]] &amp;amp;sdot; [[Heiner Gehring]] &amp;amp;sdot; [[Frei3]] &amp;amp;sdot; [[SuperPatch]] &amp;amp;sdot; [[FREE the Words]] &amp;amp;sdot; [[Restostitis]] &amp;amp;sdot; [[Kolloidale Mineralien und monoatomare Elemente]] &amp;amp;sdot; [[Brigitte König]] (ü) &amp;amp;sdot; [[David Charles Grusch]] &amp;amp;sdot; [[Centropix]] (Firma [[Bemer]]) [[Originews]] &amp;amp;sdot; [[Paul Schlie]] &amp;amp;sdot; [[Mutter Erde Bayern e.V.]] &amp;amp;sdot; [[German Health Technology GmbH]] (Biorelax, &amp;quot;Kleinsche Felder&amp;quot;) &amp;amp;sdot; [[Brigitte König]] &amp;amp;sdot; [[Nicotinamid-Mononukleotid]] (NMN) &amp;amp;sdot; [[Alexander Vasilewitsch Trofimov]] &amp;amp;sdot; [[Florian Schilling]] &amp;amp;sdot; [[Joe Dispenza]] &amp;amp;sdot; [[Menschliche Welt]] (Partei) &amp;amp;sdot; [[Michael Emin Salla]] &amp;amp;sdot; [[Rifetech Plasma]] &amp;amp;sdot; [[Anti Spiegel TV]] &amp;amp;sdot; [[Hans-Benjamin Braun]] &amp;amp;sdot; [[Stew Peters]] &amp;amp;sdot; [[David E. Martin]]  &amp;amp;sdot; [[V-AIDS]] &amp;amp;sdot; [[Tom Jörg Wellbrock]] &amp;amp;sdot; [[Tobias Ulbrich]]&lt;br /&gt;
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[[category:!Psiram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229562</id>
		<title>Wasserauto</title>
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		<updated>2024-08-29T08:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Ronn Motor Company */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von einigen Anbietern durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 erloschene) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte der Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Group===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Group, inc.&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bot für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht. Die Ronn Motor Group kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wurdeunter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2016 sind keine Aktivitäten der Ronn Motor Group bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229561</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229561"/>
		<updated>2024-08-29T08:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Angebliches Funktionsprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von einigen Anbietern durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 erloschene) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte der Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229560</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229560"/>
		<updated>2024-08-29T08:19:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von Anbietern mitunter durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 erloschene) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte der Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Clean_World_Energies_GmbH&amp;diff=229559</id>
		<title>Clean World Energies GmbH</title>
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		<updated>2024-08-29T08:18:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:CWE.jpg|Screenshot der CWE-Webseite vom 10.02.2011|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Jülicher Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clean World Energies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (CWE)&amp;lt;ref&amp;gt;Clean World Energies GmbH, Gartenweg&amp;amp;nbsp;3, 52428&amp;amp;nbsp;Jülich. Webseiten: clean-world-energies.de 4cleanenergy.de. HRB 5097 beim Amtsgericht Düren. Geschäftsführer Bodo Oepen&amp;lt;/ref&amp;gt; suchte jahrelang Anleger für das [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle|&amp;quot;Freie-Energie-Geschäftmodell&amp;quot;]], um so genannte &amp;quot;Super Cube&amp;quot; - H-Reaktoren zu produzieren. Dabei handelt es sich um Vorrichtungen zur Elektrolyse von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Zur Firma gehören auch die Unternehmen 4CleanEnergy und 4CleanProduction. Mit Stand von September 2020 ist im Handelsregister der Status der Clean World Energies GmbH gelöscht. Die Firma verschmolz 2016 mit der MSI Verwaltungs-GmbH, MSI Materials Science Institute GmbH &amp;amp; Co. KG, wurde 2018 unter einem Liquidator geführt und 2020 aus dem Register gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.northdata.de/Clean+World+Energies+GmbH,+J%C3%BClich/Amtsgericht+D%C3%BCren+HRB+5097&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/nw/Dueren/HRB/5097/Clean-World-Energies-GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
==H-Reaktor==&lt;br /&gt;
Der H-Reaktor wird von CWE als ein &amp;#039;&amp;#039;Hochleistungs-Elektrolyseur&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, der unter Zufuhr elektrischer Energie eine Elektrolyse aufbereiteten Wassers in Wasserstoffgas und Sauerstoff derart realisieren soll, dass bei der anschließenden Verbrennung des Wasserstoffs mehr Energie freisetzbar sei, als zugeführt wurde. &amp;#039;&amp;#039;Der Energieerhaltungssatz wird nicht angetastet&amp;#039;&amp;#039; heißt es bei CWE. Die Firma schreibt dazu auf ihrer Webseite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Wir haben nach langer Zeit ein neues Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, Elektrolyse mit relativ geringer Eingangsleistung in eine extrem hohe Ausgangsleistung zu verwandeln! In ersten Tests gelang es bei einer Eingangsleistung von 100&amp;amp;nbsp;Watt eine Ausgangsleistung von 2,5&amp;amp;nbsp;m³ Wasserstoffgas (ca.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;KW Brennwert) in 30&amp;amp;nbsp;Minuten zu erzeugen. Mittlerweile sind diese Werte noch mal deutlich verbessert worden!!!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach werden also nach CWE-Angaben mit 0,1&amp;amp;nbsp;kWh elektrischer Energie 5&amp;amp;nbsp;m³ Wasserstoffgas erzeugt. Moderne Elektrolyseverfahren (Stand der Technik) benötigen zur Herstellung von 1&amp;amp;nbsp;m³ Wasserstoff jedoch eine Stromenergie von 4,3–4,9&amp;amp;nbsp;kWh. Die Firma CWE behauptet also, die Ausbeute der Elektrolyse um den Faktor&amp;amp;nbsp;215 verbessert zu haben. Die Angabe &amp;quot;22&amp;amp;nbsp;kW Brennwert&amp;quot; ist zudem unsinnig, da dafür korrekterweise die Einheit&amp;amp;nbsp;J oder kWh verwendet wird. 1&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Wasserstoffgas hat einen tatsächlichen Brennwert von 11,7&amp;amp;nbsp;MJ oder 3,2&amp;amp;nbsp;kWh (1&amp;amp;nbsp;kg 33,3&amp;amp;nbsp;kWh).&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mit 0,1&amp;amp;nbsp;kWh zugeführter Energie angeblich erzeugten 5&amp;amp;nbsp;m³ Wasserstoffgas hätten also einen Brennwert von 16&amp;amp;nbsp;kWh. Diese Energie ließe sich unter den bekannten Verlusten einer Wärmekraftmaschine problemlos nutzen, um die notwendige Energie zur Elektrolyse zur Verfügung zu stellen. Mit anderen Worten: Zum H-Reaktor der Firma CWE werden Behauptungen aufgestellt, die für ein physikalisch unmögliches [[Perpetuum Mobile]] gelten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkte==&lt;br /&gt;
Bereits verbaute Produkte der CWE werden auf der Webseite in Bildern vorgestellt. Dazu wird jedoch behauptet, es handele sich um Anwendungen einer &amp;quot;Wasserstoffzugabe&amp;quot;. Die Wasserstoffgaszugabe soll dabei den Kraftstoffverbrauch senken und Schadstoffemissionen vermindern. Bei LKW ließen sich nach CWE-Angaben &amp;quot;bis zu 28%&amp;quot; des Treibstoffs einsparen. Die elektrische Energie zur Elektrolyse wird bei all diesen Konzepten generell aus dem 12-Volt-Bordnetz gewonnen. Derartige &amp;quot;Wasserstoffzugaben&amp;quot; sind seit Jahren ein Geschäft, insbesondere in den USA, wo sie als &amp;quot;HHO Fuel Saver&amp;quot; oder &amp;quot;Hydroxy Booster&amp;quot; angeboten werden. Oft ist dabei von [[HHO]]-Gas oder &amp;quot;Browns Gas&amp;quot; die Rede, um vom bekannten Knallgas abzulenken. Meist wird bei diesen Konzepten ein Knallgasgemisch zusätzlich zum Treibstoff mit verbrannt. Bei dem CWE-Konzept sollen hingegen Wasserstoff und Sauerstoff getrennt dem Motor zugeführt werden. Dass bei der Elektrolyse nur unter bestimmten Voraussetzungen brauchbare Wirkungsgrade erzielt werden können und die Lichtmaschine ebenfalls nur unter Verlust Strom aus der Motorleistung gewinnt, wird verschwiegen. Auch wird nicht erwähnt, dass sich bei zusätzlichem Wasserstoff die Verbrennungstemperatur erhöht und mehr Stickoxide freigesetzt werden.&lt;br /&gt;
==Patentanmeldung==&lt;br /&gt;
*WO2012034549A2, Norbert Rade, Ernst Oepen: Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals. &amp;#039;&amp;#039;Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff und/oder Silan&amp;lt;br&amp;gt;Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse eines wässrigen und/oder eines Alkohole enthaltenen Elektrolyten. Ebenso betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung von Silan.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Intergreentech]] aus Erbach bei Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Energiesparen]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229558</id>
		<title>Wasserauto</title>
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		<updated>2024-08-29T08:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von Anbietern mitunter durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland machte die (2020 gelöschte) Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super-Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern sollten. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; sollte aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229557</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229557"/>
		<updated>2024-08-29T08:08:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Angebliches Funktionsprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von Anbietern mitunter durch [[Esoterik|esoterische]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229556</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229556"/>
		<updated>2024-08-29T08:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Mit diesem Gasgemisch ([[Knallgas]]) wird dann ein normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgaswird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt; die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder der Autobatterie entnommen. Die von einer Kombination aus üblicher Lichtmaschine und Autobatterie abgegebene Leistung ist aber viel zu gering, um beispielsweise einen normalen PKW anzutreiben. Diese Tatsache wird von Anbietern mitunter durch [[Esoterik|esoterisch]en]] Hypothesen &amp;quot;wegerklärt&amp;quot;, beispielsweise durch [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229555</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229555"/>
		<updated>2024-08-29T07:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse */  Themafremden Abschnitt entfernt; Versuche, Lesbarkeit zu verbessern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Kfz-Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren und liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14 V, wie sie eine normale Lichtmaschine liefert) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff bzw. mit [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;), wie es bei der Elektrolyse entsteht, ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt. Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;, höherem Verschleiß beim hierfür nicht ausgelegten Motor und zeine stärkern Belastung des Kühlsystems. Der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
* die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
* mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60%&lt;br /&gt;
* Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas sind es bis 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229554</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229554"/>
		<updated>2024-08-29T07:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei 8 bis 20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit Wassserstoff + Sauerstoff [[Knallgas]] (&amp;quot;Brown&amp;#039;s Gas&amp;quot;) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs, der bei 30 bis 40% liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kämen Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen auch deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit der Antriebsleistung eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229549</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229549"/>
		<updated>2024-08-28T10:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Phinergy */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei große Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch eine Primärzelle und damit nicht wiederaufladbar, sie muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer raschen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benötigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229548</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229548"/>
		<updated>2024-08-28T10:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Wassermototor nach Klaus Hablitzel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229547</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229547"/>
		<updated>2024-08-28T10:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Wassermototor nach Klaus Hablitzel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Aussage von Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen. Tatsächlich wäre solch ein Fahrzeug aber ein gewöhnliches Elektrofahrzeug, mit dem Unterschied, dass es die elektrische Energie Energie aus den Akkumulatoren in sehr umständlicher und verlustreicher Weise verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229546</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229546"/>
		<updated>2024-08-28T10:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Wassermototor nach Klaus Hablitzel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Aussage von Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229545</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229545"/>
		<updated>2024-08-28T10:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: /* Wassermototor nach Klaus Hablitzel= */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel===&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Aussage von Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229544</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229544"/>
		<updated>2024-08-28T10:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei On-Board-Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen. Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;quot;mit Wasser fahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel====&lt;br /&gt;
2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Aussage von Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren===&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben. Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bott eine On-Board-Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
* https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
* http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229543</id>
		<title>Wasserauto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=229543"/>
		<updated>2024-08-28T09:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Miraculix: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Wasserauto You Gotta Know Ronald Keszler.jpg|typische Werbung für Scharlatanerie mit Einbausätzen zur on Bord Wasserstofferzeugung. Bild der Firma You Gotta Know / Ronald Keszler aus Zypern. Die Firma hütet sich aktuell fertige Produkte anzubieten, sondern verkauft Bauanleitungen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|Einbausatz zur Wasserstoffproduktion|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Ideengeber war der amerikanische Erfinder [[Stanley Meyer]] (1940-1998). Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein realisiertes Wasserauto-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Treibstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
Alle bislang präsentierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: Mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, und mit diesem Knallgasgemisch wird dann ein ganz normaler Benzinmotor betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt, und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann nur eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; und zwar bis die Autobatterie entladen und das restliche [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten würde, müsste die fehlende Energie, die notwendig wäre, um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten, mit bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene und [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen erklärt werden. Wasserauto-Fans bringen dazu [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) ins Gespräch.&lt;br /&gt;
==Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren==&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfurter Firma Fiss-Management (wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb und ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin) bietet eine On-Board Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei on-board Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 50% bis 62%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von &amp;amp;asymp;60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten, die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad mit Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern entspricht etwa dem Wirkungsgrad reinen Benzinbetriebs. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Betriebstemperatur führt zudem zu höherem Verschleiß im Motor selbst und zu einer stärkeren Belastung des Kühlsystems; der dadurch steigende Bedarf an Reparaturen (und Austauschteilen) schlägt sich negativ auf die Umweltbilanz des Gesamtsystems nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch, einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, führt insgesamt zu höherem Treibstoffverbrauch. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Wasserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,62 x 0,6 x 0,4 = 6% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-board Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips als Mischantrieb würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sowie höherer Kosten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reine Wasserstoffbetrieb ist mit den angebotenen Umrüstsätzen allein deshalb illusorisch, da eine normale Lichtmaschine auch nicht ansatzweise dafür ausgelegt ist, die gesamte Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitzustellen: Die maximale Leistung von Lichtmaschinen liegt (bei Fahrzeugen der Oberklasse) bei ca. 3000&amp;amp;nbsp;W, was ungefähr 4&amp;amp;nbsp;PS und damit etwa dem Antrieb eines kleinen Motorrollers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung aller Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Energie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich - anders als Benzin - auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen aus den USA konnte gezeigt werden, dass eine derartige bordständige Wasserelektrolyse mit Wasserstoffverbrennung keinen Sinn macht, weil sich der Treibstoffverbrauch erhöht, und nicht wie behauptet sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.popularmechanics.com/automotive/how_to/4276846.html?series=19 Popular Mechanics, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Water-Powered Cars: Hydrogen Electrolyzer Mod Can&amp;#039;t Up MPGs&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wyff4.com/news/17036761/detail.html Greenville News Looking Out 4 You: &amp;#039;&amp;#039;Water 4 Gas Fails to Boost Mileage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3news.co.nz/Video/CampbellLive/tabid/367/articleID/64717/cat/84/Default.aspx  Hydrogen conversion claims put to the test]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.consumeraffairs.com/news04/2008/07/water4gas.html Consumer Affairs Water4gas&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele für angebliche Wassermotoren==&lt;br /&gt;
===Firma Clean World Energies und ihr H-Reaktor===&lt;br /&gt;
In Deutschland macht die Jülicher Firma [[Clean World Energies GmbH]] Werbung für so genannte &amp;quot;H-Reaktoren&amp;quot; und &amp;quot;Super - Cubes&amp;quot;, die durch Zusatz von Wasserstoffgas den Treibstoffverbrauch und die Freisetzung von Schadstoffen von Automotoren verringern soll. Der Strom zum Betrieb des eigenen &amp;quot;Eletrolyseurs&amp;quot; soll aus der bordeigenen Autobatterie entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ronn Motor Company===&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch sei. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten, um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% und die CO&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emission um 90% abnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Genepax===&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; der indischen Marke [https://de.wikipedia.org/wiki/REVA Reva] vor, von dem sie behauptete, es würde allein durch Wasser und Luft betrieben und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist bei seinem Water Energy System (WES) nur ungenau auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas dient dann letztendlich als Brennstoff. Reva-Automobile gerieten in die Kritik, da sie nur ungenügend Schutz bei Unfällen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt sei wiederum Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasserstoff aus Wasser erzeugt werden: Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei; der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnt, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Fachzeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Fachwelt nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;#039;&amp;#039;mit Wasser fahre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wassermototor nach Klaus Hablitzel====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 machte der ehemalige Berufsschullehrer Klaus Hablitzel (geb. 1955) aus Donaueschingen in der regionalen Presse darauf aufmerksam,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Müller-Albrecht: Tausend Kilometer mit ein paar Litern destillierten Wasser fahren? Klaus Hablitzel hat das Patent. Südkurier, 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er ein Patent auf einen Motor erhalten habe, der Wasser als Treibstoff benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europäische Patentanmeldung EP 3 643 886 A2: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANTREIBEN EINES FAHRZEUGS, FLUGZEUGS, SCHIFFS ODER DERGLEICHEN. Anmeldetag: 21.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Aussage von Hablitzel könne man „künftig 1000 bis 2000 Kilometer fahren und benötigt nur zwei bis vier Liter destilliertes Wasser“. Für die Verwertung seiner Erfindung hat Hablitzel die Firma HK Innovation UG gegründet.&lt;br /&gt;
Ein Muster seines Motors existiert nicht. Die Patentanmeldung beschreibt ein physikalisch zweifelhaftes Konzept: Wasser gelangt aus einem Tank in eine Elektrolysekammer. Die dort entstehenden Gase Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in einer Brennkammer miteinander, wodurch wieder Wasser entsteht, nun aber in Form von Wasserdampf, der über eine Turbine Fahrzeuge antreiben könne. Die für die Elektrolyse benötigte elektrische Energie soll aus mitgeführten Akkumulatoren oder Solarzellen stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phinergy===&lt;br /&gt;
Die israelische Firma Phinergy ist Entwickler einer Luft-Aluminium Batterie, die für Elektroautos geeignet sei und dabei grosse Reichweiten ermöglichen soll. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium-Luft-Batterie Luft-Aluminium Batterie] ist jedoch als Peimärzelle nicht wiederaufladbar und muss nach Entladung komplett ausgetauscht werden. Bisher bekannt gewordene Luft-Aluminium Batterien hatten zudem das Problem einer hohen Selbstentladung. Da bei der chemischen Reaktion auch Wasser benörigt wird, werden Elektroautos die mit von Phinergy hergestellten Zellen angetrieben werden, auch fälschlich als &amp;quot;Wasserauto&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Daniel Dingel===&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Wasserauto nach Meyer.jpg|Wasserauto nach [[Stanley Meyer]]|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein 2010 verstorbener Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://web.archive.org/web/20080713054208/http://danieldingel.com./] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel solle sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der damals 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren mußte er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgab, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht in der Lage, wie versprochen einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angebote konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens [[Stanley Meyer]], der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Dingel verstarb am 18. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Herman P. Anderson===&lt;br /&gt;
Der amerikanische Tüftler Herman Anderson (1918-2004) aus Brentwood in Tennessee behauptete ein Auto der Marke Chevy Cavalier derart umgebaut zu haben, dass es mit Wasser als Treibstoff betrieben werde. Das Geheimnis seines Umbaus lag in speziellen Zündkerzen (&amp;#039;&amp;#039;Water Spark Plug&amp;#039;&amp;#039;), die bei 70 KV verstäubtes Wasser dem Motor zuführten. Die Hochspannung sollte dabei das Wasser eletrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) aufspalten. Anderson behauptete auch Deuterium produziert zu haben, welches den Wirkungsgrad seines Antriebsmotors erhöht hätte. In zwei Patenten von Anderson (1998 und 2000) wird jedoch ein anderes Prinzip dargestellt. Als Treibstoff wird Wasserstoff (und nicht Wasser) genutzt. Durch Luftzufuhr entsteht dann im Bereich der Zündkerze das zündfähige Knallgas.&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 5852993, &amp;quot;Fuel System for Internal Combustion System and Adapter for Use in Same&amp;quot;, 29.12.1998, Anmelder HERMAN P ANDERSON TECHNOLOGIES (US)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;US Patent 6119651, &amp;quot;Hydrogen Powered Vehicle, Internal Combustion Engine, and Spark Plug for use in same&amp;quot;, 19.9.2000, Erfinder Herman P. Anderson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserauto nach Intergreentech (Erbach / Deutschland)===&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Intergreentech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Global Environmental Energy Technology]] (GEET nach Paul Pantone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
* [http://www.psiram.com/ge/images/8/80/Wasserauto_de.pdf typische Darstellung bei wasserauto.de]&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------&lt;br /&gt;
*https://www.popularmechanics.com/cars/a3499/4276846/&lt;br /&gt;
*http://www.aardvark.co.nz/hho_scam.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:HHO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Miraculix</name></author>
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