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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-16T23:19:47Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=10207</id>
		<title>Homöopathie</title>
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		<updated>2008-09-23T14:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Potenzierer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[pseudowissenschaft]]liche Methode zur Behandlung praktisch aller Erkrankungen, die von [[Samuel Hahnemann]] etwa um 1800 begründet wurde. Die Homöopathie stützt sich auf zwei allgemeine Grundprinzipien. Nach dem [[Simile-Prinzip]] der Homöopathie kann aus symptomorientierter Sicht jede Krankheit durch Stoffe geheilt werden, die beim gesunden Patienten ähnliche Symptome hervorrufen. Nach dem Prinzip der [[Potenzierung]] wirken die Stoffe um so stärker, je stärker sie nach einem vorgeschriebenen Verfahren in Lösungsmittel verdünnt werden. Keines dieser beiden Prinzipien konnte bisher experimentell bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöopathiegläubige sind bewußt oder unbewußt häufig pauschal skeptisch gegenüber der Wissenschaftlichen Medizin: Mit der (meist irrationalen) Angst vor der &amp;quot;schädlichen Chemie&amp;quot; ist untrennbar ein &amp;quot;[[Nocebo]]-Effekt&amp;quot; verbunden, der die Wirkung von gut bewährten konventionellen Verfahren beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten der Homöopathie==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Form der Homöopathie die sich streng an der Lehre von Samuel  Hahnemann orientiert. Nach Hahnemann soll für die Gesamtheit aller körperlichen und geistigen Beschwerden immer nur ein einziges Mittel zur gleichen Zeit verabreicht werden. Der klassisch arbeitende Homöopath sucht nach dem seiner Meinung nach geeigneten Simile. Bekanntester aktueller Vertreter ist [[Georgos Vithoulkas]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexmittelhomöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Anwendung homöopathischer Mittelgemische aufgrund einer Krankheitsdiagnose. Siehe: [[Komplexmittelhomöopathie]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Klinische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Anwendung von homöopathische Mittel in sogenannten tiefen Potenzen (D1-D12) nach bestimmten Diagnosen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;moderne Interpretationen der Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Kommen. Hier zeigen sich fliessende Übergänge zum [[Geistheilen]] oder einer &amp;#039;&amp;#039;Energiemedizin&amp;#039;&amp;#039;. Vertreter dieser unter klassischen Homöopathen meist abgelehnten Gruppe glauben nach Anamnese und [[Repertorisieren]] die gefundenen homöopathischen Mittel nicht in den Körper des Patienten einführen zu müssen. Alleine die räumliche Nähe des Mittels zum Patient reiche aus um eine Wirkung zu entfalten. Die Mittel könnten beispielsweise am Körper getragen oder unter das Kopfkissen gelegt werden. Auch könne ein Glas Wasser &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Effekte&amp;#039;&amp;#039; zeigen, wenn es lediglich auf ein Blatt Papier mit dem Namen des Mittels gestellt werde. Das Blatt Papier übertrage hier seine &amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039; auf das einzusetzende Glas Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage ==&lt;br /&gt;
Nach etwa 200 Jahren der Forschung von Homöopathen und Nicht-Homöopathen ist bislang kein wissenschaftlicher Beweis für eine über den [[Placebo|Placeboeffekt]] hinausgehende Wirkung der Homöopathie bekannt geworden &amp;lt;ref&amp;gt;Ernst E.,  A systematic review of systematic reviews of homeopathy., Br J Clin Pharmacol. 2002 Dec;54(6):577-82&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach heutigem Erkenntnisstand ist sie mit einer Placebo-Therapie gleichzusetzen, was allerdings nicht heißen muss, dass sie völlig wirkungslos ist. In der Tat kann man davon ausgehen, dass sie gegenüber einer Nichtbehandlung (also dem Nichtstun) eine Wirkung bei entsprechenden Patienten erzielen kann, insbesondere bei charismatischen Therapeuten und entsprechendem therapeutischem Ritual. Gefahren der Homöopathie ergeben sich aus der Tatsache dass Homöopathen und Patienten die Placebowirkungen der Homöopathie überschätzen und reproduzierbar effektive Behandlungen mit einem Wirksamkeitsnachweis, der über den Placeboeffekt hinausgeht, unterlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Homöopathie sprechen die fehlenden Wirksamkeitsnachweise, der pseudowissenschaftliche-dogmatische Charakter der Homöopathieschulen (die tatsächliche Schulmedizinen sind), die völlig fehlende Prävention der Krankheit sowie innere Widersprüche wie der nicht reproduzierbare Chinarindenversuch, auf den sich Hahnemann hilfsweise beruft. Homöopathen geben ungerne an, wie lange eine Therapie durchgeführt werden soll.&lt;br /&gt;
Auch aus chemisch-naturwissenschaftlicher Sicht ist das [[Potenzierung|Potenzierverfahren]] (was in Wirklichkeit eine Verdünnung unter bestimmten Umständen ist) nicht mit der Realität in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Argument für die Homöopathie wird oft die Freiheit von Nebenwirkungen angesprochen. Das Argument ist dabei, dass bei starker Potenzierung (Verdünnung) kaum Nebenwirkungen zu erwarten seien. Dieses Argument widerspricht jedoch der Annahme, Potenzierung würde die Wirkung der Substanzen verstärken und ist damit ein Widerspruch der Homöopathie in sich. Auch der Anspruch, die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen zu stärken wird oft als Argument für die Homöopathie genannt. Den Nachweis hierfür bleiben die Befürworter jedoch schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen häufig verbreiteten Ansichten um eine &amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche Behandlung&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der Homöopathie, ist diese Alternativmedizin als eine symptom-basierte Therapieform anzusehen, die sich ausschliesslich auf geschilderte und beobachtbare Symptome des Patienten stützt. Die Ätiologie von Krankheiten wird weitgehend ausgeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahneman und moderne Homöopathen orientieren sich an &amp;#039;&amp;#039;Heilgesetzen&amp;#039;&amp;#039;, zu denen auch die Vorstellung gehört, dass homöopathische Therapien Menschen von oben nach unten, von innen nach außen und beginnend mit dem neuesten Symptom behandeln. Solche Vorstellungen haben wiederum keine Grundlage in irgendwelchen Modellen der Biologie oder der Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 3. März 1993 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers &amp;lt;ref&amp;gt;http://oehinfo.uibk.ac.at/natwi/pharm/bunsi/0195/marburg.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze ==&lt;br /&gt;
Die Homöopathie ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel: Es widerspricht der Logik, den Naturgesetzen und medizinischen Erkenntnissen der Vergangenheit und Gegenwart. Hochpotenzen ab D 23 bzw. C 12 enthalten kein Molekül des Grundstoffes. Wie sollen Tropfen, die nur noch aus Lösungsmitteln bestehen, wirken? Ein [[Wassergedächtnis]], das „Information“ aufnehmen könnte, gibt es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht sinnvoll, die Funktionsweise von Methoden zu erklären, die gar keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen können. Die Frage nach dem Wirkprinzip der Homöopathie ist völlig sinnlos, solange es keine Hinweise darauf gibt, dass Homöopathie überhaupt Wirkung entwickelt. Alle Erklärungsversuche der Homöopathie sind daher nicht wissenschaftlich fundiert und können als pseudowissenschaftlich eingestuft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hält Homöopathen jedoch nicht davon ab, sich Wirkmechanismen zur Homöopathie auszudenken und diese zu veröffentlichen. Die Spannweite reicht dabei von [[Animismus|animistischen]] Vorstellungen geistbelebter Materie, in denen die [[Potenzierung]] die positiven Geister (auch Schwingungen) der Substanzen freisetzt, bis zur pseudowissenschaftlichen Umdeutung quantenmechanischer und atomphysikalischer Erkenntnisse &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird das [[Wassergedächtnis]], welches [[Jacques Benveniste]] meinte gefunden zu haben, als &amp;quot;Beweis&amp;quot; angeführt. Spätestens seit 1995 ist klar, dass Benvenistes Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis?page=all&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;*http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/2/media/wasser_gedaechtnis.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Trotzdem wird weiterhin behauptet, dass Hochpotenzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; enthalten würden, obwohl weder ein Informationsträger zu finden noch ein Code vorstellbar ist. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der letzte, als Durchbruch gefeierte &amp;quot;Beweis&amp;quot; an der Uni Leipzig mit Rattendärmen sich als falsch und unhaltbar herausstellte. Eine umfangreiche Würdigung dieser Pseudo-Forschung an der Uni Leipzig findet sich hier:[http://www.xy44.de/belladonna/]. Welche &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; die Struktur des Wassers auch immer in der Vorstellung der Anhänger enthalten sollte, sie müssten auch auf die Zuckerpillen übertragen werden, auf die der Tropfen des homöopathischen Wassers aufgetragen wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis des Wassers&amp;#039;&amp;#039; müsste die Aufnahme und Absorption durch das gastrointestinale System im Körper und den Transport durch das Blut bis zu den Geweben gewissermassen überleben. Biologen haben weder ein „Wassergedächtnis“ noch homöopathische Signale oder Rezeptoren entdeckt, noch irgendetwas, das plausiblerweise als Rezeptor für Wasserstrukturen dienen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige heutige Homöopathen ziehen sich auf die Quantenmechanik zurück, um die Wirkungen homöopathischer Mittel zu erklären, aber Quanteneffekte sind lediglich auf subatomarer Ebene relevant und können sich vielleicht bis auf die atomare Ebene auswirken, sie sind jedoch nicht für die makroskopische Welt oder für biologische Systeme relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie nebenwirkungsfrei ?==&lt;br /&gt;
Glaubt man den Befürwortern der Homöopathie, so wäre die Anwendung stets nebenwirkungsfrei, und dies mag im allgemeinen auch auf die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; bezogen plausibel erscheinen. Wenn man die Problematik der Homöopathie-Wirkungslosigkeit (gegenüber Placebo) und des Zeitverzuges durch Verzicht auf wirksame Therapien ausser Acht lässt, lassen sich aber in der Fachliteratur Angaben zu Nebenwirkungen durch niedrig potenzierte Homöopathika finden. Nicht jedes als homöopathisches Medikament zugelassene Mittel enthält die Wirksubstanzen in hinreichender Verdünnung (bzw. „hoher Potenz“), so dass es frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre. Als Beispiel kann hier ein Mittel gegen Bluthochdruck namens „Homviotensin“ ® genannt werden, das als &amp;#039;&amp;#039;nebenwirkungsfrei&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, aber einige Phytotherapeutika in ausreichender Konzentration enthält um pharmakologische Wirkungen zu entfalten. Zitat Bewerbung: ...&amp;#039;&amp;#039;Eine Tablette Homviotensin zu 320 mg enthält, arzneilich wirksame Bestandteile Reserpinum Trit. D3 32,0 mg (HAB1,Vorschrift 6); Rauwolfia Trit. D3 32,0 mg; Viscum album Trit. D2 32,0 mg; Crataegus Trit. D2 64,0 mg. Die sonstigen Bestandteile sind Lactose und Magnesiumstearat...&amp;#039;&amp;#039; Hier sind also herzwirksame Substanzen in erheblicher Konzentration zu finden. Als Nebenwirkungen werden zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;verstopfte Nase und depressive Verstimmung&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die meisten homöopathischen [[Komplexmittelhomöopathie|Komplexmittel]] funktionieren nicht homöopathisch, sondern haben eindeutig pharmakologische Wirkungen. Das wird durch den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Niedrigpotenzen&amp;#039;&amp;#039; der eingesetzten Urtinkturen erreicht. Damit lassen sich sogar kleinere Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit machen (die natürlich nichts mit dem Prinzip der Homöopathie zu tun haben, sondern replizierbare Beobachtungen der Pharmakodynamik sind). Diese Komplexmittel sind für bestimmte Indikationen zugelassen. Allgemein kann als Faustregel davon ausgegangen werden, dass bei niedrigen Potenzstufen (&amp;#039;&amp;#039;kritische Potenz&amp;#039;&amp;#039; im allgemeinen bis etwa D6) eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten kann, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen mit dem gesamten Wirkungsspektrum enthalten sind. So können z. B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze, die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden. Die kritische Potenz ist abhängig vom Tablettengewicht sowie dem Molekulargewicht der Wirksubstanz und ihrer relativen Wirksamkeit. Im folgenden soll als Beispiel die kritische Potenz für das Diphtherintoxin berechnet werden: das Toxin hat ein Molekulargewicht von 61 kDa. Ein einziges Molekül vermag eine Zelle zu töten. Die Tablette möge 10mg wiegen, was etwa einem Kügelchen mit dem Radius 1 mm entspricht. 10mg entsprechen 1,6*10^-7 Mol bzw. 1*10^17 Moleküle Bei einer Potenz von D16, enthält eine 10mg Tablette noch 10 Moleküle, bzw. 10 potenziell tote Zellen, was eindeutig noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Homöopathie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Homöopathie kann man zur Zeit der Entwicklung durchaus &amp;quot;wissenschaftlichen&amp;quot; Charakter (nach damaliger Definition) zugestehen. Immerhin ging Hahnemann empirisch vor und überprüfte seine Thesen an Selbstversuchen. Der Zugewinn an Wissen seit dieser Zeit lässt die Theorie heutzutage nur noch aus medizinhistorischer Sicht interessant erscheinen. Als ernsthafte medizinische Methode kann die Homöopathie aufgrund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises nicht betrachtet werden. Zu Hahnemanns Zeiten gab es weder ein Fieberthermometer noch die Kenntnis von Bakterien, dafür die seltsamsten Erklärungsversuche (z.B. Miasmen - krankheitserregende Dämpfe, die vom Boden aufsteigen), so dass man Hahnemanns Modell aus historischer Sicht durchaus als vernünftig betrachten muss. Aus heutiger Sicht nach über zwei Jahrhunderten enormen Wissensgewinns kann man vermuten, dass selbst Hahnemann, würde er noch leben und über das heutige Wissen verfügen, seine Apologeten verspotten würde. So wurde die Homöopathie schon vor über 100 Jahren heftig kritisiert (siehe Links). Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie geht nicht auf Hahnemann zurück, bereits vorher gab es (zum Beispiel in England) analoge Vorstellungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==homöopathische Ärzte in Europa==&lt;br /&gt;
In Deutschland sollen etwa 5000 Ärzte die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Homöopath&amp;#039;&amp;#039; erlangt haben, die Netzeitung gibt an dass in Deutschland zur Zeit etwa jeder 40. Arzt über die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» verfügt&amp;lt;ref&amp;gt;Netzeitung 2.7.08 [http://www.netzeitung.de/gesundheit/1075357.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Angaben der ECHAMP tragen in Deutschland etwa 2,5% der Ärzte, in Italien 8,3% und in der Slowakei etwa 14%, die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. In Schweden liegt die Quote dagegen bei unter 0,03%, von fast 30.000 schwedischen Ärzten insgesamt haben nur zehn eine homöopathische Zusatzausbildung. Europaweit würden demnach fast 56.000 Mediziner die entsprechende Bezeichnung führen. Die so krass unterschiedliche Akzeptanz der Homöopathie in zwei Industriestaaten wie Deutschland und Schweden bei vergleichbarem Gesundheitsstatus der Deutschen und Schweden zeigt dass einerseits offenbar problemlos auf die Homöopathie verzichtet werden kann ohne dass sich für die Gesundheit der Bevölkerung ein relevanter Effekt ergibt und dass andererseits die Beliebtheit der Homöopathie weniger mit naturwissenschenschaftlichen Argumenten oder Belegen einer möglichen Wirksamkeit zusammenzuhängen scheint als vielmehr mit Weltanschauungen, Vorurteilen oder Traditionen. Überzeugende wissenschaftliche Argumente und Wirksamkeitsnachweise die für die Anwendung der Homöopathie sprächen hätten nämlich auch schwedische Ärzte überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Homöopathika-Business==&lt;br /&gt;
Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast 60 Prozent aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft &amp;lt;ref&amp;gt;europäischer Herstellerverband ECHAMP&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit einem europaweiten Zuwachs von 60% zwischen 1995 und 2005. In Deutschland gab es ein Umsatzplus von 80%, in Frankreich gar 300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7 Milliarden Euro, etwa 7% aller rezeptfreien Medikamente. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930 Millionen Euro, davon 810 Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268 Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/130208094908_6hn141febr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jan./Feb. 2008, S.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marktführende Unternehmen in Deutschland ist die Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Der Konzern mit über 400 Mitarbeitern hat sich aus der 1961 gegründeten Firma Schwabe entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meistverwendete Homöopathicum in den USA ist das &amp;#039;&amp;#039;Occilococcinum C 200&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Mittel wird auch „die 20-Millionen-Ente“ genannt. Der Jahresumsatz für das Produkt beträgt 20 Millionen Dollar. Das Mittel wird aus Entenleber erzeugt, doch für den gesamten Umsatz wird nur die Leber einer einzigen Ente gebraucht - und von dieser bleibt einiges übrig: Die Potenzierung von C 200 bedeutet, dass das Verhältnis von Leber zur Lösung 1 zu 10 mit 400 Nullen beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und umstrittene [[Masernparty]]==&lt;br /&gt;
2005 wurde bekannt dass Anhänger der Homöopathie sogenannte Masern-Partys nicht generell ablehnen. Zitat eines entsprechenden Zeitungsartikels &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/726112-100,1,0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;: ..&amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Ärzte lehnen &amp;quot;Masern-Partys&amp;quot; nicht generell ab. Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren &amp;quot;eine Überlegung wert&amp;quot;, sagte der Münchner Kinderarzt Dr. Steffen Rabe.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Es sei eine Folge der Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte Rabe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine unmittelbare Folge der Impfpolitik&amp;quot;, so Rabe. Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer &amp;quot;Masern-Party&amp;quot; liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei Eltern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im Falle einer Masernerkrankung rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel, da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. &amp;quot;Der Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung.&amp;quot; Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen gut zu behandeln.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten von Hahnmann war seine Lehre umstritten und löste lebhafte Diskussionen aus und die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ. Bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch, auf dem die Lehre beruht, war ein Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber. Möglicherweise eine allergische Reaktion. Auch die unverblindeten „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung eines möglichen Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat sind nicht wissenschaftlich akzeptabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gaben Homöopathen an, ihre Methode sei so auf den einzelnen Patienten individualisiert zugeschnitten, dass man sie nicht klinisch überprüfen könne. Als später deutlich wurde, dass der Weg zur Anerkennung ihrer Medizin nur über den klinischen Nachweis gehen kann, bemühten sie sich, den Erfolg homöopathischer Behandlung mit klinischen Studien zu belegen. Veröffentlicht wurden viele Tests mit positiven Ergebnissen – so kamen zum Beispiel im Jahr 1995 merkwürdigerweise nur ein Prozent aller in alternativen Fachzeitschriften publizierten Untersuchungen zu einem negativen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie unter der Leitung des Berner Epidemiologen Matthias Egger belegt: Je genauer der Test-Aufbau nach wissenschaftlichen Kriterien, desto geringer die Effekte homöopathischer Behandlungen in den jeweiligen Studien. Das Ergebnis wurde im August 2005 in der anerkannten Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht. Lapidar forderten die Herausgeber die Homöopathen auf, endlich offen zu bekennen, dass ihre Methode ein Placebo sei. Die Schweizer Regierung schloss Homöopathie aus der Kassen-Erstattung aus und die Stiftung Warentest bewertete die Homöopathie als „zur Behandlung von Krankheiten ungeeignet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Studien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Shang, A et al., (2005) Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. In: The Lancet, 27. August–2. September 2005, Band 366 (9487), S. 726–732, PMID 16125589&lt;br /&gt;
* E. Ernst (2002), &amp;quot;A systematic review of systematic reviews of homeopathy&amp;quot;, British Journal of Clinical Pharmacology 54 (6), 577–582: ..&amp;#039;&amp;#039;Homeopathy remains one of the most controversial subjects in therapeutics. This article is an attempt to clarify its effectiveness based on recent systematic reviews. Electronic databases were searched for systematic reviews/meta-analysis on the subject. Seventeen articles fulfilled the inclusion/exclusion criteria. Six of them related to re-analyses of one landmark meta-analysis. Collectively they implied that the overall positive result of this meta-analysis is not supported by a critical analysis of the data. Eleven independent systematic reviews were located. Collectively they failed to provide strong evidence in favour of homeopathy. In particular, there was no condition which responds convincingly better to homeopathic treatment than to placebo or other control interventions. Similarly, there was no homeopathic remedy that was demonstrated to yield clinical effects that are convincingly different from placebo. It is concluded that the best clinical evidence for homeopathy available to date does not warrant positive recommendations for its use in clinical practice..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* A. Paris, N. Gonnet, C. Chaussard, P. Belon, F. Rocourt, D. Saragaglia, J. L. Cracowski, &amp;quot;Effect of homeopathy on analgesic intake following knee ligament reconstruction: a phase III monocentre randomized placebo controlled study&amp;quot;, British Journal of Clinical Pharmacology (OnlineEarly Articles). &amp;#039;&amp;#039;Conclusions: The complex of homeopathy tested in this study was not superior to placebo in reducing 24 h morphine consumption after knee ligament reconstruction...&amp;#039;&amp;#039; Der Witz bei dieser Studie ist, dass einer der Autoren (P. Belon) Direktor des französischen Homöopathie-Herstellers Boiron ist, die die Studie mitfinanziert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herausforderung==&lt;br /&gt;
Der Alternativmedizin-Professor Edzard Ernst (Universität Exeter/GB) bot im Juni 2008 10.000 Pfund für denjenigen, der einen wissenschaftlichen Studien-Nachweis über die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen gegenüber Placebo liefert &amp;lt;ref&amp;gt;*http://stargoss.co.uk/badhomeopathy/modules/news/article.php?storyid=34&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1026966/Leading-professor-offers-10-000-person-prove-homeopathy-works.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*R. v. Bredow: Homöopathie. Die Heilung mit dem Nichts? GEO Juni1997, 44-56&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. Skeptiker 19 (3/06) 92-102&lt;br /&gt;
*R. Twenhöfel: Homöopathie und Schulmedizin. Zur Soziologie eines Konfliktes. Heidelberg: Haug 1994&lt;br /&gt;
*Otto Prokop (1995): Homöopathie - Was leistet sie wirklich?, Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
* Martin Lambeck (2003): Irrt die Physik?, Beck&amp;#039;sche Reihe, ISBN 3406494692&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/&lt;br /&gt;
*http://www.skeptiker.de/themen/texte/homoeopathie/&lt;br /&gt;
*http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*ftp://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig.&lt;br /&gt;
*[http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/011005042421_lancet_kopie.pdf the lancet: the end of homoeopathy]&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1967/20/Der-Arzt-steckt-im-Flaesdichen?page=all Die Zeit: Der Arzt steckt im Fläsdichen]&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Die Zeit: Verdünnte Wahrheit]&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2004/24/M-Hom_9aopathie_neu Die Zeit: Die Angst vor der Globulisierung]&lt;br /&gt;
*http://dcscience.net/ernst-bjcp-07.pdf&lt;br /&gt;
*[http://de.youtube.com/watch?v=BWE1tH93G9U James Randi erklärt Homöopathie (englisch - sehr sehenswert)]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 &amp;quot;Homöopathika sind Placebos&amp;quot;] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternativmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homöopathie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=7237</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2008-07-21T13:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* Elektromagnetische Felder die im Eletrosmogdiskurs üblicherweise ausgeschlossen werden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:emf1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrosmog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen manche Personenkreise die Anwesenheit von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern, denen sie eine schädliche Wirkung auf Menschen oder Lebewesen unterstellen. Dabei wird stillschweigend der Frequenzbereich von Längstwellen (wenige Hertz) bis hin zu den Mikrowellen gemeint, die man vereinfacht als &amp;#039;&amp;#039;Radiowellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen kann und die sich ausschließlich auf nichtionisierende Strahlung bezieht. Die wissenschaftliche Bezeichnung für möglichen Interaktionen zwischen elektromagnetischen Feldern (EMF) und biologischen Strukturen wird &amp;#039;&amp;#039;elektromagnetische Umweltverträglichkeit&amp;#039;&amp;#039; (EMVU) genannt und ist aktueller Gegenstand der Forschung. Bislang sind athermische (= nicht durch Hitzewirkung erzielte) pathogene Wirkungen von EMF trotz intensiver Suche nicht sicher belegt. &lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Elektrosmog&amp;quot; ist dabei ein physikalisch ungenaues Kunstwort, zusammengesetzt aus dem englischen &amp;quot;smoke&amp;quot; für Rauch und &amp;quot;fog&amp;quot; für Nebel und soll damit den umweltbelastenden Faktor der künstlich erzeugten Felder herausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Teil der unterstellten Elektrosmogwirkungen im athermischen Bereich kann von einem [[Nocebo]]-Effekt ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektromagnetische Felder die im Elektrosmogdiskurs üblicherweise ausgeschlossen werden==&lt;br /&gt;
Überraschend werden in Diskussionen zum Thema bestimmte Frequenzbereiche bzw Erscheinungsformen elektromagnetischer Strahlung per Definition ausgeklammert, obwohl sie aufgrund des gleichen physikalischen Phänomens (Photonen) und einer hohen Intensität leicht messbar sind und erwiesenermaßen erhebliche Wirkungen auf den Mensch haben können. Als Beispiel sei hier nur auf den Sonnenbrand und die licht- und UV-induzierten Tumoren der Haut hingewiesen die auf die Einwirkung des Sonnenlichts zurückgehen. Allgemein werden im Umfeld der Elektrosmog- und Elektrosensibilitätsszene mögliche Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von natürlichen Quellen (Sonne, Sferics) sowie von alternativmedizinischen oder medizinischen Therapieverfahren anders beurteilt als die von Menschen geschaffenen Quellen (Rundfunk, Mobilfunk).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen elektromagnetischer Strahlung natürlichen Ursprungs oder von Therapieverfahren sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
*Licht allgemein&lt;br /&gt;
*Wärmestrahlung &lt;br /&gt;
*Sferics (elektromagnetische Felder als Begleiterscheinung von Gewittern). Siehe auch [[Schumannstrahlung]].&lt;br /&gt;
*EMF von elektrisch betriebenen Magnetfeldtherapiegeräten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise wird im Elektrosmogumfeld dem Licht, aber auch der Wärmestrahlung sowie den Magnetfeldtherapien oftmals pauschal eine positive Wirkung zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unterstellte und erwiesene Wirkungen von elektromagnetischen Feldern==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Unterscheidung der dabei entstehenden Strahlung ist dabei die in nicht-ionisierende Strahlung, wie die von Funk- oder Lichtwellen und ionisierende Strahlung wie etwa Röntgenstrahlung. Die nicht-ionisierende Strahlung hat - im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung - nicht genügend Energie um Elementarbausteine wie Moleküle oder Atome zu verändern, insbesondere zu ionisieren. &lt;br /&gt;
Die möglichen Auswirkungen schwacher bis intensiver EMF auf Mensch und Umwelt ist seit langem Forschungsgegenstand und es gibt zur Zeit (2008) mindestens 20.000 Fachartikel zum Thema &amp;lt;ref&amp;gt;Der Focus, Ausgabe 5 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie unzählige populärwissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen. Darüber hinaus gibt es eine große Zahl pseudowissenschaftlicher oder unwissenschaftlicher Bücher und Artikel von Laien auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich werden zwei Arten von Interaktionen zwischen EMF und Mensch unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Thermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
*Athermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;thermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreiben nicht stochastische (nichtzufällige,determinierte) Effekte aufgrund der Wärmeentwicklung bestrahlter Körperteile (dielektrische Erwärmung). Hier kann es bei Menschen bei Überschreitung einer kritischen Temperatur von etwas über 40 Grad Celsius zu bleibenden Schäden bis hin zum Tod kommen. Als Beispiel können hier Radartechniker genannte werden die aufgrund eines Irrtums an eingeschalteten Radaranlagen großer Leistung (Impulse im Megawattbereich) sich verbrannten oder starben. Mit Abschaltung der Felder endet der schädliche Effekt schlagartig. Zum Schutz von Mensch und Umwelt sind daher Grenzwerte und Schutzzonen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;athermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf schwache elektromagnetische Felder, die keine thermischen Effekte aufweisen und in stochastischer Weise (zumeist also in nicht genau vorhersagbarer Weise) Schäden oder Veränderungen bewirken sollen, wobei hier oftmals eine später einsetzende, verzögerte Wirkung unterstellt wird, was ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu den thermischen Wirkungen ist. Es gibt derzeit kein allgemein akzeptiertes Wirkmodell, aus dem sich ein wissenschaftlicher Nachweis für gesundheitliche Schädigung durch schwache elektromagnetische nichtionisierende Strahlung führen ließe. So haben sich auch Berichte über eine erbgutschädigende Wirkung des Mobilfunks als plumpe Fälschung entpuppt [http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=216&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=471&amp;amp;cHash=44de76750f].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektrosensibilität==&lt;br /&gt;
[[image:emf2.jpg|absurder Nachbarstreit um EMF|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein Teil der Bevölkerung hält sich für elektrosensibel und glaubt durch schwache elektromagnetische Felder gesundheitlich gefährdet zu sein. Wissenschaftliche Studien zu möglichen athermischen Wirkungen zeigten keinen Zusammenhang bei angeblich elektrosensiblen Personen zwischen Strahlungsexposition und Auftreten von Beschwerden, zudem traten mehrfach Beschwerden auch bei neuen aber noch nicht angeschlossenen Sendemasten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;*[http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/newsletter06-03d.pdf Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. (Sept. 2006)], S.28&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Gerlinde Kaul (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin Nov.2006) online: http://www.baua.de/nn_49914/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/pdf/Vortrag-05.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Elaine Fox: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study, Environmental Health Perspectives vol 115, number 11, November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Vom Sinn und Unsinn der Sinnestäuschung. Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen. Studium Generale der Universität Würzburg (1998)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen. Skeptiker 12:140-149 (1999)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Subjektive Eindrücke sagen nichts über die Existenz einer Schädigung aus, da sie suggestiven Einflüssen unterliegen und deshalb nicht verwertbar sind. Da ein- und ausgeschalteten Mobilfunkanlagen zumeist eine Mastkonstruktion gemeinsam ist, wurde auch inzwischen von reinen &amp;#039;&amp;#039;Mast-induzierten&amp;#039;&amp;#039; Störungen der Befindlichkeit oder Gesundheit gesprochen. In Einzelfällen kam es zu erbitterten  Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn um angeblich strahlende Antennen auf dem Dach. Gerichte mussten sich mit diesen Fällen befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) kommt in ihrer [http://www.ssk.de/werke/volltext/2008/ssk0804.pdf Stellungnahme]vom 13.5.2008 zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm zu dem Schluss:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] kann in der Zusammenschau mit der internationalen Literatur der Schluss gezogen werden, dass „Elektrosensibilität“ mit großer Wahrscheinlichkeit nicht existiert. Weitere Forschung sollte daher in einem Themenkreis außerhalb der EMF-Forschung erfolgen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäfte mit der Angst vor Elektrosmog==&lt;br /&gt;
[[image:emf4.jpg|Schutzbekleidung vor EMF|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Esoterikmarkt]] tummeln sich im In- und Ausland viele Anbieter von Produkten die angeblich den Elektrosmog oder die angenommenen Schädigungen vermindern sollen. Dazu gehören Aufkleber die an oder in Handys geklebt werden sollen (siehe [[Gabriel Chip]]) oder Produkte aus dem [[Cloudbuster]]-Bereich. Auch gibt es eine Fülle von hf-dichten Tapeten oder Vorhängen, und Vorrichtungen die angeblich den sogenannten Elektrosmog aus Steckdosen fernhalte. Im Bereich der [[Alternativmedizin]] werden verschiedene nicht validierte und stets von den Krankenkassen nicht erstattungsfähige Verfahren angeboten, die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Elektrosmogschäden&amp;#039;&amp;#039; mit einem Bluttest nachweisen sollen. So wird beispielsweise behauptet, dass die Anwesenheit elektromagnetischer Felder zu einem stapelförmigen Aneinanderhaften von roten Blutkörperchen führe, was mit [[Dunkelfeldmikroskopie|dunkelfeldmikroskopischen]] Untersuchungen versucht wird zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EMF-hoax==&lt;br /&gt;
[[image:emf3.jpg|typischer EMF-Hoax|thumb]]&lt;br /&gt;
Mögliche Effekte schwacher elektromagnetischer Felder waren immer wieder Gegenstand von [[Internet-Hoax]]en, die von Elektrosensiblen geglaubt werden. So wurde von russischen Spassvögeln ein fiktives Experiment verbreitet, das belegen sollte dass zwei miteinander verbundene sendende Handys ein dazwischen angeordnetes Ei zum garen bringen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2008 wurden nahezu gleichzeitig mehrere Videos bei youtube eingestellt, die zeigten, wie man angeblich mit Handys Popcorn zum Platzen bringen kann.&lt;br /&gt;
Einfache physikalische [http://www.mmfai.org/public/docs/de/080616_viewpoint_popcorn_final_de.pdf Überlegungen] zeigen, dass das nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat die Firma Cardo -Produzent von Bluetooth Headsets-[http://www.cardosystems.com/pop/ zugegeben], diese Videos als Werbegag ins Netz gestellt zu haben.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Pop-Effekt&amp;quot; in den Filmen wurde offenbar durch digitale Nachbearbeitung erzeugt: Bereits geplatzte Körner wurden ins Bild fallen gelassen, digitales Entfernen der Körner auf dem Tisch, Richtungsumkehr der betreffenden Sequenzen &amp;lt;ref&amp;gt;*http://blog.wired.com/underwire/2008/06/cellphones-cant.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;*http://www.snopes.com/science/cookegg.asp&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.heise.de/ct/00/14/218/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Elektrosmog&amp;diff=7083</id>
		<title>Diskussion:Elektrosmog</title>
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		<updated>2008-07-18T10:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* &amp;quot;20.000 Studien&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung aus der Diskussion ausgeschlossen ==&lt;br /&gt;
Das sehe ich anders. Die Gefährlichkeit ionisierender Strahlung wird auch von &amp;quot;Elektrosmog-Gegnern&amp;quot; nicht ausgeblendet. Im Gegenteil: Die vermeintlich unheilvolle Geschichte der Grenzwertfindung auf diesem Gebiet, widerhole sich nun bei der nichtionisierenden Strahlung, so der populäre Trugschluss.&lt;br /&gt;
Dass von &amp;quot;Environmentalists&amp;quot; auch die Gefahren der ionisierenden Strahlung oft massiv und unwissenschaftlich übertrieben werden, sei am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;
Empfehle, diesen Anstrich zu streichen.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:51, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;20.000 Fachartikel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne einen Beleg würde ich diese Zahl nicht bringen. &amp;quot;Tausende&amp;quot; tut es genau so.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:54, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Elektrosmog&amp;diff=7082</id>
		<title>Diskussion:Elektrosmog</title>
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		<updated>2008-07-18T10:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* 20.000 Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung aus der Diskussion ausgeschlossen ==&lt;br /&gt;
Das sehe ich anders. Die Gefährlichkeit ionisierender Strahlung wird auch von &amp;quot;Elektrosmog-Gegnern&amp;quot; nicht ausgeblendet. Im Gegenteil: Die vermeintlich unheilvolle Geschichte der Grenzwertfindung auf diesem Gebiet, widerhole sich nun bei der nichtionisierenden Strahlung, so der populäre Trugschluss.&lt;br /&gt;
Dass von &amp;quot;Environmentalists&amp;quot; auch die Gefahren der ionisierenden Strahlung oft massiv und unwissenschaftlich übertrieben werden, sei am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;
Empfehle, diesen Anstrich zu streichen.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:51, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;20.000 Studien&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne einen Beleg würde ich diese Zahl nicht bringen. &amp;quot;Tausende Studien&amp;quot; tut es genau so.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:54, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
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		<title>Diskussion:Elektrosmog</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: 20.000 Studien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung aus der Diskussion ausgeschlossen ==&lt;br /&gt;
Das sehe ich anders. Die Gefährlichkeit ionisierender Strahlung wird auch von &amp;quot;Elektrosmog-Gegnern&amp;quot; nicht ausgeblendet. Im Gegenteil: Die vermeintlich unheilvolle Geschichte der Grenzwertfindung auf diesem Gebiet, widerhole sich nun bei der nichtionisierenden Strahlung, so der populäre Trugschluss.&lt;br /&gt;
Dass von &amp;quot;Environmentalists&amp;quot; auch die Gefahren der ionisierenden Strahlung oft massiv und unwissenschaftlich übertrieben werden, sei am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;
Empfehle, diesen Anstrich zu streichen.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:51, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20.000 Studien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne einen Beleg würde ich diese Zahl nicht bringen. &amp;quot;Tausende Studien&amp;quot; tut es genau so.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:54, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Elektrosmog&amp;diff=7080</id>
		<title>Diskussion:Elektrosmog</title>
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		<updated>2008-07-18T10:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: Die Seite wurde neu angelegt: == Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung aus der Diskussion ausgeschlossen == Das sehe ich anders. Die Gefährlichkeit ionisierender Strahlung wird auch von &amp;quot;Elektrosmo...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung aus der Diskussion ausgeschlossen ==&lt;br /&gt;
Das sehe ich anders. Die Gefährlichkeit ionisierender Strahlung wird auch von &amp;quot;Elektrosmog-Gegnern&amp;quot; nicht ausgeblendet. Im Gegenteil: Die vermeintlich unheilvolle Geschichte der Grenzwertfindung auf diesem Gebiet, widerhole sich nun bei der nichtionisierenden Strahlung, so der populäre Trugschluss.&lt;br /&gt;
Dass von &amp;quot;Environmentalists&amp;quot; auch die Gefahren der ionisierenden Strahlung oft massiv und unwissenschaftlich übertrieben werden, sei am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;
Empfehle, diesen Anstrich zu streichen.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:MHahn|MHahn]] 12:51, 18. Jul. 2008 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=7078</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2008-07-18T10:45:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* Elektrosensibilität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:emf1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrosmog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen manche Personenkreise die Anwesenheit von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern, denen sie eine schädliche Wirkung auf Menschen oder Lebewesen unterstellen. Dabei wird stillschweigend der Frequenzbereich von Längstwellen (wenige Hertz) bis hin zu den Mikrowellen gemeint, die man vereinfacht als &amp;#039;&amp;#039;Radiowellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen kann und die sich ausschließlich auf nichtionisierende Strahlung bezieht. Die wissenschaftliche Bezeichnung für möglichen Interaktionen zwischen elektromagnetischen Feldern (EMF) und biologischen Strukturen wird &amp;#039;&amp;#039;elektromagnetische Umweltverträglichkeit&amp;#039;&amp;#039; (EMVU) genannt und ist aktueller Gegenstand der Forschung. Bislang sind athermische (= nicht durch Hitzewirkung erzielte) pathogene Wirkungen von EMF trotz intensiver Suche nicht sicher belegt. &lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Elektrosmog&amp;quot; ist dabei ein physikalisch ungenaues Kunstwort, zusammengesetzt aus dem englischen &amp;quot;smoke&amp;quot; für Rauch und &amp;quot;fog&amp;quot; für Nebel und soll damit den umweltbelastenden Faktor der künstlich erzeugten Felder herausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Teil der unterstellten Elektrosmogwirkungen im athermischen Bereich kann von einem [[Nocebo]]-Effekt ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektromagnetische Felder die im Eletrosmogdiskurs üblicherweise ausgeschlossen werden==&lt;br /&gt;
Überraschend werden in Diskussionen zum Thema bestimmte Frequenzbereiche bzw Erscheinungsformen elektromagnetischer Strahlung per Definition ignoriert, obwohl sie aufgrund des gleichen physikalischen Phänomens (Photonen) und einer hohen Intensität leicht messbar sind und erwiesenermaßen erhebliche Wirkungen auf den Mensch haben können. Als Beispiel sei hier nur auf den Sonnenbrand und die licht- und UV-induzierten Tumoren der Haut hingewiesen. Auch kann intensive Wärmestrahlung (Hochofen) zu Verbrennungen und Schädigung der Augen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Licht&lt;br /&gt;
*Wärmestrahlung&lt;br /&gt;
*Sferics (elektromagnetische Felder als Begleiterscheinung von Gewittern)&lt;br /&gt;
*EMF von elektrischen Magnetfeldtherapiegeräten&lt;br /&gt;
*Röntgenstrahlung und hochenergetische Partikelstrahlung (&amp;#039;&amp;#039;Höhenstrahlung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise wird im Elektrosmogumfeld dem Licht, aber auch der Wärmestrahlung sowie den Magnetfeldtherapien oftmals pauschal eine positive Wirkung zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unterstellte und erwiesene Wirkungen von elektromagnetischen Feldern==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Unterscheidung der dabei entstehenden Strahlung ist dabei die in nicht-ionisierende Strahlung, wie die von Funk- oder Lichtwellen und ionisierende Strahlung wie etwa Röntgenstrahlung. Die nicht-ionisierende Strahlung hat - im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung - nicht genügend Energie um Elementarbausteine wie Moleküle oder Atome zu verändern, insbesondere zu ionisieren. &lt;br /&gt;
Die möglichen Auswirkungen schwacher bis intensiver EMF auf Mensch und Umwelt ist seit langem Forschungsgegenstand und es gibt zur Zeit (2008) etwa 20.000 Fachartikel zum Thema sowie unzählige populärwissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen. Darüber hinaus gibt es eine große Zahl pseudowissenschaftlicher oder unwissenschaftlicher Bücher und Artikel von Laien auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich werden zwei Arten von Interaktionen zwischen EMF und Mensch unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Thermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
*Athermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;thermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreiben nicht stochastische (nichtzufällige,determinierte) Effekte aufgrund der Wärmeentwicklung bestrahlter Körperteile (dielektrische Erwärmung). Hier kann es bei Menschen bei Überschreitung einer kritischen Temperatur von etwas über 40 Grad Celsius zu bleibenden Schäden bis hin zum Tod kommen. Als Beispiel können hier Radartechniker genannte werden die aufgrund eines Irrtums an eingeschalteten Radaranlagen großer Leistung (Impulse im Megawattbereich) sich verbrannten oder starben. Mit Abschaltung der Felder endet der schädliche Effekt schlagartig. Zum Schutz von Mensch und Umwelt sind daher Grenzwerte und Schutzzonen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;athermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf schwache elektromagnetische Felder, die keine thermischen Effekte aufweisen und in stochastischer Weise (zumeist also in nicht genau vorhersagbarer Weise) Schäden oder Veränderungen bewirken sollen, wobei hier oftmals eine später einsetzende, verzögerte Wirkung unterstellt wird, was ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu den thermischen Wirkungen ist. Es gibt derzeit kein allgemein akzeptiertes Wirkmodell, aus dem sich ein wissenschaftlicher Nachweis für gesundheitliche Schädigung durch schwache elektromagnetische nichtionisierende Strahlung führen ließe. So haben sich auch Berichte über eine erbgutschädigende Wirkung des Mobilfunks als plumpe Fälschung entpuppt [http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=216&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=471&amp;amp;cHash=44de76750f].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektrosensibilität==&lt;br /&gt;
[[image:emf2.jpg|absurder Nachbarstreit um EMF|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein Teil der Bevölkerung hält sich für elektrosensibel und glaubt durch schwache elektromagnetische Felder gesundheitlich gefährdet zu sein. Wissenschaftliche Studien zu möglichen athermischen Wirkungen zeigten keinen Zusammenhang bei angeblich elektrosensiblen Personen zwischen Strahlungsexposition und Auftreten von Beschwerden, zudem traten mehrfach Beschwerden auch bei neuen aber noch nicht angeschlossenen Sendemasten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;*[http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/newsletter06-03d.pdf Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. (Sept. 2006)], S.28&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Gerlinde Kaul (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin Nov.2006) online: http://www.baua.de/nn_49914/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/pdf/Vortrag-05.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Elaine Fox: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study, Environmental Health Perspectives vol 115, number 11, November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Vom Sinn und Unsinn der Sinnestäuschung. Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen. Studium Generale der Universität Würzburg (1998)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen. Skeptiker 12:140-149 (1999)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Subjektive Eindrücke sagen nichts über die Existenz einer Schädigung aus, da sie suggestiven Einflüssen unterliegen und deshalb nicht verwertbar sind. Da ein- und ausgeschalteten Mobilfunkanlagen zumeist eine Mastkonstruktion gemeinsam ist, wurde auch inzwischen von reinen &amp;#039;&amp;#039;Mast-induzierten&amp;#039;&amp;#039; Störungen der Befindlichkeit oder Gesundheit gesprochen. In Einzelfällen kam es zu erbitterten  Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn um angeblich strahlende Antennen auf dem Dach. Gerichte mussten sich mit diesen Fällen befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) kommt in ihrer [http://www.ssk.de/werke/volltext/2008/ssk0804.pdf Stellungnahme]vom 13.5.2008 zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm zu dem Schluss:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] kann in der Zusammenschau mit der internationalen Literatur der Schluss gezogen werden, dass „Elektrosensibilität“ mit großer Wahrscheinlichkeit nicht existiert. Weitere Forschung sollte daher in einem Themenkreis außerhalb der EMF-Forschung erfolgen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäfte mit der Angst vor Elektrosmog==&lt;br /&gt;
[[image:emf4.jpg|Schutzbekleidung vor EMF|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Esoterikmarkt]] tummeln sich im In- und Ausland viele Anbieter von Produkten die angeblich den Elektrosmog oder die angenommenen Schädigungen vermindern sollen. Dazu gehören Aufkleber die an oder in Handys geklebt werden sollen (siehe [[Gabriel Chip]]) oder Produkte aus dem [[Cloudbuster]]-Bereich. Auch gibt es eine Fülle von hf-dichten Tapeten oder Vorhängen, und Vorrichtungen die angeblich den sogenannten Elektrosmog aus Steckdosen fernhalte. Im Bereich der [[Alternativmedizin]] werden verschiedene nicht validierte und stets von den Krankenkassen nicht erstattungsfähige Verfahren angeboten, die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Elektrosmogschäden&amp;#039;&amp;#039; mit einem Bluttest nachweisen sollen. So wird beispielsweise behauptet, dass die Anwesenheit elektromagnetischer Felder zu einem stapelförmigen Aneinanderhaften von roten Blutkörperchen führe, was mit [[Dunkelfeldmikroskopie|dunkelfeldmikroskopischen]] Untersuchungen versucht wird zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EMF-hoax==&lt;br /&gt;
[[image:emf3.jpg|typischer EMF-Hoax|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Mögliche Effekte schwacher elektromagnetischer Felder waren immer wieder Gegenstand von [[Internet-Hoax]]en, die von Elektrosensiblen geglaubt werden. So wurde von russischen Spassvögeln ein fiktives Experiment verbreitet, das belegen sollte dass zwei miteinander verbundene sendende Handys ein dazwischen angeordnetes Ei zum garen bringen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2008 wurden nahezu gleichzeitig mehrere Videos bei youtube eingestellt, die zeigten, wie man angeblich mit Handys Popcorn zum Platzen bringen kann.&lt;br /&gt;
Einfache physikalische [http://www.mmfai.org/public/docs/de/080616_viewpoint_popcorn_final_de.pdf Überlegungen] zeigen, dass das nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat die Firma Cardo -Produzent von Bluetooth Headsets-[http://www.cardosystems.com/pop/ zugegeben], diese Videos als Werbegag ins Netz gestellt zu haben.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Pop-Effekt&amp;quot; in den Filmen wurde offenbar durch digitale Nachbearbeitung erzeugt: Bereits geplatzte Körner wurden ins Bild fallen gelassen, digitales Entfernen der Körner auf dem Tisch, Richtungsumkehr der betreffenden Sequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://blog.wired.com/underwire/2008/06/cellphones-cant.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.snopes.com/science/cookegg.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=7077</id>
		<title>Elektrosmog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=7077"/>
		<updated>2008-07-18T10:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* EMF-hoax */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:emf1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrosmog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen manche Personenkreise die Anwesenheit von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern, denen sie eine schädliche Wirkung auf Menschen oder Lebewesen unterstellen. Dabei wird stillschweigend der Frequenzbereich von Längstwellen (wenige Hertz) bis hin zu den Mikrowellen gemeint, die man vereinfacht als &amp;#039;&amp;#039;Radiowellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen kann und die sich ausschließlich auf nichtionisierende Strahlung bezieht. Die wissenschaftliche Bezeichnung für möglichen Interaktionen zwischen elektromagnetischen Feldern (EMF) und biologischen Strukturen wird &amp;#039;&amp;#039;elektromagnetische Umweltverträglichkeit&amp;#039;&amp;#039; (EMVU) genannt und ist aktueller Gegenstand der Forschung. Bislang sind athermische (= nicht durch Hitzewirkung erzielte) pathogene Wirkungen von EMF trotz intensiver Suche nicht sicher belegt. &lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Elektrosmog&amp;quot; ist dabei ein physikalisch ungenaues Kunstwort, zusammengesetzt aus dem englischen &amp;quot;smoke&amp;quot; für Rauch und &amp;quot;fog&amp;quot; für Nebel und soll damit den umweltbelastenden Faktor der künstlich erzeugten Felder herausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Teil der unterstellten Elektrosmogwirkungen im athermischen Bereich kann von einem [[Nocebo]]-Effekt ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektromagnetische Felder die im Eletrosmogdiskurs üblicherweise ausgeschlossen werden==&lt;br /&gt;
Überraschend werden in Diskussionen zum Thema bestimmte Frequenzbereiche bzw Erscheinungsformen elektromagnetischer Strahlung per Definition ignoriert, obwohl sie aufgrund des gleichen physikalischen Phänomens (Photonen) und einer hohen Intensität leicht messbar sind und erwiesenermaßen erhebliche Wirkungen auf den Mensch haben können. Als Beispiel sei hier nur auf den Sonnenbrand und die licht- und UV-induzierten Tumoren der Haut hingewiesen. Auch kann intensive Wärmestrahlung (Hochofen) zu Verbrennungen und Schädigung der Augen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Licht&lt;br /&gt;
*Wärmestrahlung&lt;br /&gt;
*Sferics (elektromagnetische Felder als Begleiterscheinung von Gewittern)&lt;br /&gt;
*EMF von elektrischen Magnetfeldtherapiegeräten&lt;br /&gt;
*Röntgenstrahlung und hochenergetische Partikelstrahlung (&amp;#039;&amp;#039;Höhenstrahlung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise wird im Elektrosmogumfeld dem Licht, aber auch der Wärmestrahlung sowie den Magnetfeldtherapien oftmals pauschal eine positive Wirkung zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unterstellte und erwiesene Wirkungen von elektromagnetischen Feldern==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Unterscheidung der dabei entstehenden Strahlung ist dabei die in nicht-ionisierende Strahlung, wie die von Funk- oder Lichtwellen und ionisierende Strahlung wie etwa Röntgenstrahlung. Die nicht-ionisierende Strahlung hat - im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung - nicht genügend Energie um Elementarbausteine wie Moleküle oder Atome zu verändern, insbesondere zu ionisieren. &lt;br /&gt;
Die möglichen Auswirkungen schwacher bis intensiver EMF auf Mensch und Umwelt ist seit langem Forschungsgegenstand und es gibt zur Zeit (2008) etwa 20.000 Fachartikel zum Thema sowie unzählige populärwissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen. Darüber hinaus gibt es eine große Zahl pseudowissenschaftlicher oder unwissenschaftlicher Bücher und Artikel von Laien auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich werden zwei Arten von Interaktionen zwischen EMF und Mensch unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Thermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
*Athermische Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;thermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreiben nicht stochastische (nichtzufällige,determinierte) Effekte aufgrund der Wärmeentwicklung bestrahlter Körperteile (dielektrische Erwärmung). Hier kann es bei Menschen bei Überschreitung einer kritischen Temperatur von etwas über 40 Grad Celsius zu bleibenden Schäden bis hin zum Tod kommen. Als Beispiel können hier Radartechniker genannte werden die aufgrund eines Irrtums an eingeschalteten Radaranlagen großer Leistung (Impulse im Megawattbereich) sich verbrannten oder starben. Mit Abschaltung der Felder endet der schädliche Effekt schlagartig. Zum Schutz von Mensch und Umwelt sind daher Grenzwerte und Schutzzonen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;athermischen Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf schwache elektromagnetische Felder, die keine thermischen Effekte aufweisen und in stochastischer Weise (zumeist also in nicht genau vorhersagbarer Weise) Schäden oder Veränderungen bewirken sollen, wobei hier oftmals eine später einsetzende, verzögerte Wirkung unterstellt wird, was ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu den thermischen Wirkungen ist. Es gibt derzeit kein allgemein akzeptiertes Wirkmodell, aus dem sich ein wissenschaftlicher Nachweis für gesundheitliche Schädigung durch schwache elektromagnetische nichtionisierende Strahlung führen ließe. So haben sich auch Berichte über eine erbgutschädigende Wirkung des Mobilfunks als plumpe Fälschung entpuppt [http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=216&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=471&amp;amp;cHash=44de76750f].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektrosensibilität==&lt;br /&gt;
[[image:emf2.jpg|absurder Nachbarstreit um EMF|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein Teil der Bevölkerung hält sich für elektrosensibel und glaubt durch schwache elektromagnetische Felder gesundheitlich gefährdet zu sein. Wissenschaftliche Studien zu möglichen athermischen Wirkungen zeigten keinen Zusammenhang bei angeblich elektrosensiblen Personen zwischen Strahlungsexposition und Auftreten von Beschwerden, zudem traten mehrfach Beschwerden auch bei neuen aber noch nicht angeschlossenen Sendemasten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;*[http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/newsletter06-03d.pdf Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. (Sept. 2006)], S.28&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Gerlinde Kaul (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin Nov.2006) online: http://www.baua.de/nn_49914/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/pdf/Vortrag-05.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Elaine Fox: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study, Environmental Health Perspectives vol 115, number 11, November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Vom Sinn und Unsinn der Sinnestäuschung. Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen. Studium Generale der Universität Würzburg (1998)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wolf R: Das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen. Skeptiker 12:140-149 (1999)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Subjektive Eindrücke sagen nichts über die Existenz einer Schädigung aus, da sie suggestiven Einflüssen unterliegen und deshalb nicht verwertbar sind. Da ein- und ausgeschalteten Mobilfunkanlagen zumeist eine Mastkonstruktion gemeinsam ist, wurde auch inzwischen von reinen &amp;#039;&amp;#039;Mast-induzierten&amp;#039;&amp;#039; Störungen der Befindlichkeit oder Gesundheit gesprochen. In Einzelfällen kam es zu erbitterten  Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn um angeblich strahlende Antennen auf dem Dach. Gerichte mussten sich mit diesen Fällen befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäfte mit der Angst vor Elektrosmog==&lt;br /&gt;
[[image:emf4.jpg|Schutzbekleidung vor EMF|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Esoterikmarkt]] tummeln sich im In- und Ausland viele Anbieter von Produkten die angeblich den Elektrosmog oder die angenommenen Schädigungen vermindern sollen. Dazu gehören Aufkleber die an oder in Handys geklebt werden sollen (siehe [[Gabriel Chip]]) oder Produkte aus dem [[Cloudbuster]]-Bereich. Auch gibt es eine Fülle von hf-dichten Tapeten oder Vorhängen, und Vorrichtungen die angeblich den sogenannten Elektrosmog aus Steckdosen fernhalte. Im Bereich der [[Alternativmedizin]] werden verschiedene nicht validierte und stets von den Krankenkassen nicht erstattungsfähige Verfahren angeboten, die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Elektrosmogschäden&amp;#039;&amp;#039; mit einem Bluttest nachweisen sollen. So wird beispielsweise behauptet, dass die Anwesenheit elektromagnetischer Felder zu einem stapelförmigen Aneinanderhaften von roten Blutkörperchen führe, was mit [[Dunkelfeldmikroskopie|dunkelfeldmikroskopischen]] Untersuchungen versucht wird zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EMF-hoax==&lt;br /&gt;
[[image:emf3.jpg|typischer EMF-Hoax|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Mögliche Effekte schwacher elektromagnetischer Felder waren immer wieder Gegenstand von [[Internet-Hoax]]en, die von Elektrosensiblen geglaubt werden. So wurde von russischen Spassvögeln ein fiktives Experiment verbreitet, das belegen sollte dass zwei miteinander verbundene sendende Handys ein dazwischen angeordnetes Ei zum garen bringen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2008 wurden nahezu gleichzeitig mehrere Videos bei youtube eingestellt, die zeigten, wie man angeblich mit Handys Popcorn zum Platzen bringen kann.&lt;br /&gt;
Einfache physikalische [http://www.mmfai.org/public/docs/de/080616_viewpoint_popcorn_final_de.pdf Überlegungen] zeigen, dass das nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat die Firma Cardo -Produzent von Bluetooth Headsets-[http://www.cardosystems.com/pop/ zugegeben], diese Videos als Werbegag ins Netz gestellt zu haben.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Pop-Effekt&amp;quot; in den Filmen wurde offenbar durch digitale Nachbearbeitung erzeugt: Bereits geplatzte Körner wurden ins Bild fallen gelassen, digitales Entfernen der Körner auf dem Tisch, Richtungsumkehr der betreffenden Sequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://blog.wired.com/underwire/2008/06/cellphones-cant.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.snopes.com/science/cookegg.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Bioshield&amp;diff=6967</id>
		<title>Bioshield</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Bioshield&amp;diff=6967"/>
		<updated>2008-07-14T12:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bei Bioshield handelt es sich um ein weiteres Scharlatanerieprodukt zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern. Es handelt sich um zwei Plastikkugeln, die am Computerbildschirm angebracht vor dessen angeblich schädlicher Strahlung schützen sollen. Ein seriöser Wirkungsnachweis wird nicht erbracht. Auf dem Website wird auch offen zugegeben, dass Effekte durch Bioshield nicht mit normalen Messinstrumenten beobachtbar sind [http://www.emf-bioshield.com/emf/faqs.html]. Bioshield ist ein amerikanisches Produkt und wird hauptsächlich dort vermarktet. Beworben wird Bioshield hauptsächlich in unseriösen, esoterischen Blättern. &lt;br /&gt;
In Deutschland wird Bioshield von Prof. [[Rainer Frentzel-Beyme|Frentzel-Beyme]] propagiert.&lt;br /&gt;
In einem Artikel der von Frentzel-Beyme geleiteten Zeitschrift [http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/ &amp;quot;Umwelt-Medizin-Gesellschaft&amp;quot;] (Ausgabe 2/2005) heißt es, dass der Erfinder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZITAT &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;verwendete dazu ein einfaches physikalisches Prinzip, dass sich die Eigenschaften bestimmter Erd-Oxyde (Massen 57 bis 72 im Periodensystems nach Mendelejew) zu Nutze macht. Sobald der Bildschirm eingeschaltet wird und PEMS&amp;#039;&amp;#039; [damit meint er „pulsierende elektromagnetische Strahlen“] &amp;#039;&amp;#039;entweichen, werden die am Bildschirm in Minibehältern angebrachten Oxidlösungen erregt und annullieren durch ihre eigene Gegenphasen-Resonanz alle schädlichen Strahlen der Katodenbildschirme“&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
ZITAT ENDE &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.emf-bioshield.com/ Homepage&lt;br /&gt;
* http://www.zeitenschrift.com/magazin/21103-bioshield.ihtml Jubelartikel in [[Zeitenschrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beutelschneiderei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Konstantin_Meyl&amp;diff=6966</id>
		<title>Konstantin Meyl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Konstantin_Meyl&amp;diff=6966"/>
		<updated>2008-07-14T12:07:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MHahn: /* Aktivitäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Person ==&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl ist wohl einer der bekanntesten deutschen Wissenschaftler dem vorgeworfen wird ein Pseudowissenschaftler zu sein. Er ist Professor an der Hochschule Furtwangen und lehrt dort Leistungselektronik und Alternative Energietechnik. Seine Vorlesung &amp;quot;elektromagnetische Umweltverträglichkeit&amp;quot; wird im Vorlesungsverzeichnis 2007 aber nicht mehr angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorien ==&lt;br /&gt;
Prof. Meyl ist vor allem wegen seiner &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kontroversen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Theorien umstritten. Er vetritt eine sogenannte [[Objektivitätstheorie,]] die er als Alternative zur von ihm abgelehnten [[Kritik der Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] sieht. Diese Theorie fusst auf der mathematisch falschen Herleitung seiner [[Skalarwellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skalarwellen ===&lt;br /&gt;
[[Skalarwellen]] sind hypothetische longitudinale, skalare elektromagnetische Wellenerscheinungen. Ihre falsche Herleitung wird vor allem von Prof. Bruhn [http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Meyliana.html widerlegt]. Skalarwellen sollen eine medizinische Wirkung haben, hier ist eine Schnittstelle zu beutelschneiderischen medizinischen [[Überzeugungssysteme|Überzeugungssystemen]] zu sehen. Meyl vertreibt inzwischen &amp;#039;&amp;#039;Wellnessgeräte&amp;#039;&amp;#039; auf Basis seiner hypothetischen Skalarwellen [http://www.etzs.de/onlineshop/index.php?cPath=2]. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wellnessgeräte&amp;#039;&amp;#039; vermeidet dabei rechtliche Schwierigkeiten, die sich bei dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Medizingerät&amp;#039;&amp;#039; ergeben würden. Trotzdem wird lautstark mit einer angeblichen medizinischen Wirkung seiner Geräte geworben [http://www.ohland-medizintechnik.de/Skalarwellen.266.0.html].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutrino-Power ===&lt;br /&gt;
Prof. Meyl vertritt die Ansicht, daß die Erde durch Wechselwirkung mit der Neutrinostrahlung der Sonne [[Expansionshypothese|wächst]]. Ferner soll diese Neutrinostrahlung für [[freie Energie|over-unity Effekte]] verantwortlich sein. Diesen Überzeugungen wurde von [[Franz Fitzke]] in Arte eine Plattform gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiche Obelisken ===&lt;br /&gt;
Eine Bestätigung seiner Theorien sieht er darin, dass die Obelisken der Ägypter angeblich nicht mit Hammer und Meissel erstellt wurden, sondern einfach mit einem Spachtel. Damals wären sie angeblich  weich gewesen und erst später durch eine Wechselwirkung mit Neutrinos erhärtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Prof. Meyl hat die normalen Aktivitäten eines Wissenschaftlers weitgehend aufgegeben. Er publiziert nicht und ist vor allem in Esoteriker-Veranstaltungen, etwa der [http://www.dgeim.de/page3/page56/page65/page112/page112.html &amp;quot;Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin e.V.&amp;quot;] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.xy44.de/skalar/obelisk.htm&lt;br /&gt;
* http://www.xy44.de/skalar/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MHahn</name></author>
	</entry>
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