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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Focardi-Rossi-Energiekatalysator&amp;diff=71977</id>
		<title>Focardi-Rossi-Energiekatalysator</title>
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		<updated>2011-04-08T20:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: Formulierungen geglättet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Rossi_Focardi.jpg|Andrea Rossi und Sergio Focardi (Bild &amp;quot;La Repubblica&amp;quot;). Im Vordergrund ist eine (gelbe) Förderpumpe des Typs &amp;quot;LMI J5&amp;quot; zu sehen (maximale Förderleistung: 7,6 l/h).|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Focardi-Rossi-Energiekatalysator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rossi energy amplifier&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;E-Cat&amp;#039;&amp;#039;) ist ein kompakter angeblicher Fusionsreaktor auf angenommener Basis einer [[Kalte Fusion|&amp;quot;kalten Fusionstechnik&amp;quot;]], der im Jahr 2011 auf den Markt kommen soll. Er soll bei einer zugeführten elektrischen Heizleistung von einigen hundert Watt eine Wärmeleistung von über 10&amp;amp;nbsp;kW abgeben. Nach Erreichen einer Betriebstemperatur solle sogar jegliche elektrische Heizleistung abgeschaltet werden können, die freigesetzte Wärme soll den Prozess weiter aufrecht halten. Nach Angaben der Erfinder, des italienischen angeblichen Ingenieurs (siehe weiter unten im Text) Andrea Rossi&amp;lt;ref&amp;gt;Rossi: &amp;#039;&amp;#039;I am a doctor in the Philosophy of Science and Engineering from the Universita’ Degli Studi Di Milano&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und des italienischen emeritierten Physikers Sergio Focardi, finde im Reaktor eine so genannte &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Rossi in seiner Patentanmeldung, Seite 12: &amp;#039;&amp;#039;the reaction actually provides a true nuclear cold fusion.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wasserstoff und Nickel statt, was zur Bildung von Kupfer führe. Als Begleiterscheinung soll auch ionisierende Strahlung auftreten, was von unabhängiger Seite jedoch widerlegt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/doc/Levi%2C_Giuseppe_-_Report_on_heat_production_during_preliminary_tests_on_the_Rossi_Ni-H_reactor_%282010-2011%29.004810.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Replikationsversuche des Prinzips von unabhängiger Seite scheiterten bislang. Eine letzte öffentliche Vorführung fand Mitte Januar 2011 statt. Wie ein griechisches Wirtschaftblatt namens &amp;quot;Investors World&amp;quot; im März 2011 meldete, sei das Konzept im Mittelpunkt eines spekulativen Investmentgeschäfts von mehreren hundert Millionen Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlicher Erfinder des Prinzips war 1989 der italienische Biophysiker Francesco Piantelli, der dazu 1995 und 2010 Patente anmeldete.&amp;lt;ref&amp;gt;Piantelli, F., &amp;#039;&amp;#039;Energy Generation and Generator by Means of Anharmonic Stimulated Fusion&amp;#039;&amp;#039;. Patent EP 0767962 B1, 1995. [https://data.epo.org/publication-server/pdf-document?PN=EP0767962%20EP%200767962&amp;amp;iDocId=4823352&amp;amp;iepatch=.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;WO 2010058288 A1: METHOD FOR PRODUCING ENERGY AND APPARATUS THEREFOR. 2010-05-27. Erfinder: PIANTELLI SILVIA; PIANTELLI FRANCESCO&amp;lt;/ref&amp;gt; Rossi, der selbst versucht seine Erfindung patentieren zu lassen, erkennt dies jedoch nicht an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;My process has nothing to do with the process of Piantelli. The proof is that I am making operating reactors, he is not.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Einige Aspekte des beschriebenen Funktionsprinzips ähneln auch Angaben aus einem Patent des Japaners Yoshiaki Arata von Juli 2005 (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachliteratur liegt zum &amp;quot;Energiekatalysator&amp;quot; nicht vor (Stand April 2011), Untersuchungen die einen Beleg für einen Fusionsprozess liefern könnten, verliefen stets negativ. So konnte weder Gamma- noch Neutronenstrahlung nachgewiesen werden, und es gibt keinen Beleg für die Bildung von nicht-natürlichen Isotopenverhältnissen in Reaktionsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
[[image:FAE3.jpg|Andrea Rossi und der Reaktor (Demonstration am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2011, Bild: [http://curiositybox.wordpress.com/2011/01/16/bologna-14111-cronaca-test-fusione-fredda-del-reattore-nichel-idrogeno-focardi-rossi/ Curiosity-Blog])|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_Ecat2.jpg|mehrere &amp;quot;Ecat&amp;quot; ohne Abschirmung und Isolation. Bild: Giuseppe Levi|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_Ecat.jpg|Reaktionskammer von aussen, bei entfernter Bleiabschirmung und Isolation. Unten äusserer Heizwiderstand (hier: 300W), oben Wasserstoffeinlass, links und rechts Kühlwasserleitung. Bild: Giuseppe Levi|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
Sämtliche zur Verfügung stehenden Angaben zum &amp;quot;Focardi-Rossi-Energiekatalysator&amp;quot; stammen von den Erfindern selbst, aus ihrem Internetblog, einer Patentanmeldung von Rossi, YouTube-Videos sowie aus Angaben von wenigen Physikern, die versuchten, das Prinzip zu replizieren. Eine nennenswerte Rezeption seitens der internationalen Physiker-Community blieb bislang aus, der Versuch der Erfinder in einer anerkannten Fachzeitschrift über das Prinzip zu veröffentlichen, misslang. Lediglich einzelne Physiker reagierten in Form von Blogbeiträgen oder Kommentaren auf das Thema (Beispiel: [http://pages.csam.montclair.edu/~kowalski/cf/388amplifier.html]). Die wohl renommierteste Person, die sich zum Energiekatalysator zu Wort meldete, war der englische Nobelpreisträger Brian Josephson. Josephon gilt seit Jahren als Anhänger der so genannten &amp;quot;kalten Fusion&amp;quot;. Eine einwandfreie wissenschaftlich zu nennende Publikation ist bislang (Januar 2011) unbekannt. Focardi und Rossi verbreiten ihre Angaben über eine eigene &amp;quot;Online-Zeitschrift&amp;quot; namens &amp;quot;Journal of Nuclear Physics&amp;quot;, die im Prinzip ein Internet-Blog ist, sowie die italienische Zeitschrift &amp;quot;Il&amp;amp;nbsp;Cimento&amp;quot;. Physiker Focardi teilte auf Anfrage mit, die Zeitschrift &amp;quot;Journal of Nuclear Physics&amp;quot; gegründet zu haben, da eine Veröffentlichung in einer anerkannten Fachzeitschrift namens &amp;quot;archive&amp;quot; zu publizieren. Die beteiligte Firma von Rossi, die EON&amp;amp;nbsp;srl stellt bislang keine weiteren Informationen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zur Verfügung stehenden und teilweise widersprüchlichen Informationen der Erfinder Focardi und Rossi soll ihr Kleinreaktor exotherme Fusionsprozesse ermöglichen. Nach ihren Angaben sei es ihnen als Extremfall gelungen experimentell bis zu 130&amp;amp;nbsp;kW thermische Energie zu &amp;quot;gewinnen&amp;quot;, bei einer Zufuhr von 80 bis 1.250&amp;amp;nbsp;Watt zur &amp;quot;Vorheizung&amp;quot; bzw. zum Betrieb der elektronischen Steuerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur teilweise offengelegte, aber zum Patent angemeldete (bislang nicht patentierte) Verfahren sieht dabei vor, dass sich Nickel in Anwesenheit von Wasserstoffgas und einem unbekannten Katalysator unter Wärmeabgabe und ionisierender Strahlung in Kupfer umwandelt. In der Patentanmeldung wird genauer behauptet, dass das stabile Nickel-Isotop 62Ni28 (zu 3,6% im normalen Nickel enthalten) mit Wasserstoff in das stabile Kupferisotop 62Cu29 umgewandelt werde. Das dabei entstehende Kupfer soll zwei stabile Kupferisotope beinhalten, dabei sei das Isotopenverhältnis anders als bei natürlich vorkommendem Kupfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe von S.&amp;amp;nbsp;Focardi in einer E-Mail: &amp;#039;&amp;#039;[...] mostra l&amp;#039;esistenza di Cu (non presente inizialmente) i cui due isotopi stabili sono in un rapporto diverso da quello naturale [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine derartige Fusion müsste jedoch sehr hohe Temperaturen voraussetzen und müsste eine starke Gammastrahlung durch Vernichtungsstrahlung von Positronen und Elektronen zur Folge haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansicht von Prof. Jonghwa Chang, Chief Research Advisor der &amp;quot;Korea Atomic Energy Research Institute&amp;quot;, als Antwort auf eine Anfrage eines italienischen Chemikers. siehe: [http://www.queryonline.it/2011/01/31/il-ritorno-della-fusione-fredda-2/]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet worden sein sollen anfänglich Nickelstäbe, und bei den letzten Versuchen Nickelpulver (die Rede ist von Partikelgrößen im nm-Bereich, in der Patenschrift werden jedoch 10 µm genannt). Als Lieferant des Nickel nannte Rossi die Mailänder Firma &amp;quot;Gerli Metalli&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Powder nickel: Gerli Metalli--Milan&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zusätzlich sollen unbekannte, und auch in der Patentanmeldung nicht näher bezeichnete Katalysatoren zum Einsatz kommen. Nickeloxid, das mit Wasserstoff unter Wasserbildung und Wärme reagiert (NiO2&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;H2 --&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Ni&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;H20) soll hier nicht verwendet worden sein. Im Inneren ihres Reaktors soll laut Patentanmeldung ein innerer Wasserkreislauf (angereichert mit Borsäure) vorgesehen sein, der Wärme über einen Wärmetauscher an den externen Wasserkreislauf abgebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erhitzen mittels Zufuhr elektrischer Heizleistung würden bei 180-400&amp;amp;nbsp;Grad angeblich Protonen aus dem Wasserstoffgas in die Nickelatome gelangen, um zu einer Kernreaktion zu führen, wenn der Wasserstoffdruck regelmäßig impulsartig stark erhöht wird. Insgesamt solle sich ein Wasserstoffverbrauch einstellen und etwas Helium entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Focardi, V. Gabbani, V. Montalbano, F. Piantelli, S. Veronesi. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Large excess heat production in Ni-H systems&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Il Nuovo Cimento Vol. 111 A, N.11 pp. 1233, novembre 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nickelstab solle außerdem nach Reaktion auf der Oberfläche kleine Krater aufweisen. Laut Patentschrift soll die elektrische Vorheizung über einen Thermostaten automatisch abgeschaltet werden, wenn eine bestimmte Betriebstemperatur erreicht wird. Weiter zugeführte elektrische Energie (20 bis 80 W) sei nur noch für die Versorgung der Steuerelektronik notwenig. Nach im Internet kursierenden und nicht prüfbaren Gerüchten könnte auch eine Hochspannung oder ein Magnetfeld zur Anwendung kommen, die Rede ist von 360&amp;amp;nbsp;kV zur Überwindung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Coulombwall Coulombwalls]. Die Anwendung einer derartig hohen Spannung ist auf Grund einer Funkenbildung jedoch nicht innerhalb eines derart kleinen Apparates möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfinder behaupten, dass es unter der genannten &amp;quot;Fusion&amp;quot; auch zu einer schwachen Gamma- und/oder Neutronenstrahlung kommen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Battaglia, L. Daddi, S. Focardi, V. Gabbani, V. Montalbano, F. Piantelli, P.G. Sona, S. Veronesi. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Neutron emission in Ni-H Systems&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Nuovo Cimento 112A, pp. 921, 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Strahlung soll es sich um eine β+-Korpuskularstrahlung mit Positronen handeln (bekannt vom Kalium&amp;amp;nbsp;40-Zerfall). Sie geben auch an, das genaue Funktionsprinzip selbst nicht zu kennen. Der eigentliche etwa 1 Liter Volumen umfassende Reaktor soll von einer 2 cm starken Bleischicht umgeben sein. Die Erfinder behaupten in ihrer Patentanmeldung, dass die Bleischicht nicht nur zur Abschirmung ionisierender Strahlung notwendig sei, sondern diese auch in Wärme umwandele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;The above mentioned coatings are so designed as to restrain all radiation emitted by the exothermal reaction and transform said radiation into thermal energy.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Blog findet sich ein Beitrag, der den Focardi-Rossi-Energiekatalysator mit der [[Hydrino]]-Theorie des amerikanischen Arztes und Elektroingenieurs Randell Mills (geb. 1957) spekulativ in Verbindung bringt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=338 E. Stremmenos: Hydrogen/Nickel cold fusion probable mechanism. Journal of nuclear physics, 12.12.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mills soll ebenfalls mit Wasserstoff und Nickel arbeiten. Häufig wird von Anhängern der &amp;quot;kalten Fusion&amp;quot; behauptet in diesem Falle würden so genannte [[Low Energy Nuclear Reactions]] (LENR) ablaufen. Der LENR-Begriff ist jedoch in der Fachliteratur unbekannt, derartige Fusionsprozesse konnten bislang nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anderen Spekulationen aus dem Internet könne es sich um eine, den Erfindern offenbar unbekannte gebliebene, chemische Reaktion handeln, die bei der Aufreinigung von Nickelerzen angewandt wird: Der &amp;quot;Sherritt-Gordon process&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Cobalt_extraction_techniques#Recovery_from_nickel-cobalt_sulfide_concentrates_.28Sherritt_process.29&amp;lt;/ref&amp;gt;, der mit Wärmefreisetzung einhergeht, aber eine herkömmliche chemische Reaktion ist. Der Nachweis von Kupfer wäre dadurch zu erklären, dass üblicherweise erhältliches Nickel stets mit etwas Kupfer verunreinigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der geheimnisvolle Katalysator==&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Erfinder sei die hohe Wärmefreisetzung der Energiekatalysatoren insbesondere auf die Verwendung eines Katalysators zurück zu führen, dessen Beschaffenheit geheim gehalten wird. In der wissenschaftlichen Kernphysik sind jedoch im Gegensatz zur klassischen Physik Katalysatoren bei Kernumwandlungsprozessen unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nicht nachprüfbaren Gerüchten aus dem Internet könne es sich dabei um [http://de.wikipedia.org/wiki/Raney-Nickel &amp;quot;Raney-Nickel&amp;quot;] handeln, denn zweimal war es in einem Labor von Rossi zu einem Brand gekommen, der auf &amp;quot;Raney-Nickel&amp;quot; zurück zu führen war. Nach Angaben von Focardi kenne er selbst den Katalysator nicht, sondern nur Rossi kenne ihn. Focardi spekulierte in einem Rundfunkinterview am 6. März 2011 über den Katalysator. Er glaube, dass dieser eine chemische Verbindung sei, kein Element. Uran sei es nicht. Aufgabe der Substanz sei es offenbar, die Umwandlung erhitzten Wasserstoffgases (H2) in atomaren Wasserstoff zu katalysieren. (eine Diskussion zu möglichen Katalysatoren zu einem derartigen Zweck findet sich in einer Veröffentlichung von Romanowski im Jahre 1999&amp;lt;ref&amp;gt;S. Romanowski, W. M. Bartczak, R. Wesołkowski: &amp;#039;&amp;#039;Density Functional Calculations of the Hydrogen Adsorption on Transition Metals and Their Alloys. An Application to Catalysis&amp;#039;&amp;#039;, (3.8.1999), Langmuir, 1999, 15 (18), Seiten 5773–5780 - DOI: 10.1021/la981339q&lt;br /&gt;
[http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/la981339q]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Um die Identifizierung des Katalysators zu erschweren, wurde es beobachtenden Personen verboten Spektralanalysen eventueller Gammastrahlung zu machen, weil sie möglicherweise verwendete Elemente in der Substanz erkennbar gemacht hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Abschaltung==&lt;br /&gt;
Nach Angaben des beteiligten Focardi sei anfangs unklar gewesen, wie ein eingeleiteter Prozess beendet werde könne. Spasseshalber sei anfangs erwogen worden zu einem Hammer zu greifen. Da bei einigen der Versuche mit elektrolytisch hergestelltem Wasserstoffgas gearbeitet worden sei, sei dann die Stromzufuhr zur Elektrolyse unterbrochen worden, was zur Beendigung der Wärmeentwicklung geführt habe. Auch sei bei einigen Versuchen der Reaktor durch kaltes Wasser gekühlt worden, was bei gleichzeitiger Abschaltung der Wasserstoffzufuhr zum Ende der Reaktion geführt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behauptete praktische Anwendungen und Erfolge==&lt;br /&gt;
[[image:FAE1.jpg|Angaben der Erfinder zur Energieabgabe ihres Reaktors&amp;lt;ref&amp;gt;S. Focardi, A. Rossi: &amp;#039;&amp;#039;A new energy source from nuclear fusion.&amp;#039;&amp;#039;, journal og nuclear physics. [http://www.journal-of-nuclear-physics.com/files/Rossi-Focardi_paper.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach Angaben von Focardi und Rossi hätte diese im Laufe der Jahre eine immer größere Wärmemenge mit ihrer Apparatur erreicht. Nach Angaben der Erfinder reiche ein Nickelstab für einen 6-monatigen Betrieb. Anekdotisch berichtet der Patentanmelder Rossi in seiner Patentschrift, mit dem Reaktor die Räume seiner Firma zu heizen und dabei über 6&amp;amp;nbsp;Monate 90% der Stromkosten eingespart zu haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;A practical embodiment of the inventive apparatus, installed on October&amp;amp;nbsp;16, 2007, is at present perfectly operating 24&amp;amp;nbsp;hours per day, and provides an amount of heat sufficient to heat the factory of the Company EON of via Carlo Ragazzi&amp;amp;nbsp;18, at Bondeno (Province of Ferrara).&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird behauptet, dass ein &amp;quot;kW-module&amp;quot; in seiner Firma &amp;quot;Leonardo facility&amp;quot; in New Hampshire (USA) seit 2008 laufen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angaben zum Nickelverbrauch und Kosten==&lt;br /&gt;
Nach Angaben von Rossi ergebe sich ein Verbrauch an Nickelpulver von 100&amp;amp;nbsp;Gramm innerhalb von sechs Monaten, dies bezogen auf 10&amp;amp;nbsp;kW (therm.) Leistung. Die Kosten für den &amp;quot;Brennstoff&amp;quot; würden sich dann auf 2&amp;amp;nbsp;Euro belaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nyteknik-Chat 12.03.2011, [http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3124295.ece]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein E-cat soll etwa 2.000&amp;amp;nbsp;Euro pro installiertem kW Leistung kosten (ein 10&amp;amp;nbsp;kW-Modell demnach 20.000&amp;amp;nbsp;Euro). Bei der für die Verbreitung von [[Verschwörungstheorie]]n bekannten US-amerikanischen Rundfunksendung &amp;quot;Coast to Coast AM&amp;quot; teilte Rossi im März 2011 mit, dass sein geplantes 1 MW Kleinkraftwerk 2 Millionen Dollar kosten würde, und später seine 10 kW E-cat nur noch 5000 US Dollar kosten sollen&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Rossi im Interview, Sender &amp;quot;Coast to Coast AM&amp;quot;, vom 23.3.2011 [http://www.coasttocoastam.com/article/rossi-cold-fusion-device]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach Angaben der griechischen Zeitschrift &amp;quot;Investors World&amp;quot; von März 2011 sollen die zukünftigen &amp;quot;E-cat&amp;quot; auch elektrischen Strom dank eines &amp;quot;Inverters&amp;quot; produzieren können. Als jährliche Kosten für die rund um die Uhr Lieferung von 20 KW Leistung (unklar ob thermisch oder elektrisch) würden den Kunden Kosten von 1300 Euro enstehen. &amp;quot;Defkalion Green Technologies&amp;quot; plant bei der RAE (Regulationsbehörde für Energie) um Aufnahme ins &amp;quot;Erneuerbare Energie&amp;quot;-Programm anzusuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://talefta.blogspot.com/2011/03/new-mainstream-coverage-of-e-cat-and.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xanthipress.gr/eidiseis/politiki/6874-xynidis-ependysi-hyperion-xanthi-ydrogono-nikelio-paragogi-energeias-ergostasio-xanthi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in der griechischen Zeitschrift &amp;quot;Investors World&amp;quot; am 12.03.2011, Seiten 20-21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
1989 war durch große mediale Aufmerksamkeit für die kalte Fusion gekennzeichnet, als Folge der Behauptungen zu den misslungenen Experimenten von Fleischmann und Pons. In diesem Jahre meinte der italienische Biophysiker Francesco Piantelli (Universität Siena) zufällig bei Untersuchungen mit organischem Material, das gleichzeitig mit Nickel und Wasserstoff in Kontakt kam, eine starke Wärmeentwicklung bei Temperaturen bis 1.450°&amp;amp;nbsp;C zu beobachten, die er sich nicht erklären konnte. Die Nachricht darüber war Thema mehrerer italienischer Tageszeitungen. 1995 erhielt Piantelli für seine Beobachtung einen &amp;quot;Truffle Prize&amp;quot; auf einem &amp;quot;Workshop on Anomalies in Hydrogen / Deuterium Loaded Metals&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Truffle Prize&amp;quot;, second Asti Workshop on Anomalies in Hydrogen / Deuterium Loaded Metals, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon erfuhr der Physiker Sergio Focardi von der Universität Bologna, der mit Piantelli eine Arbeitsgruppe bildete, um das Phänomen zu untersuchen. Nach einigen Jahren war ein entsprechender Nickel-Wasserstoff-Reaktor fertig, und im Februar 1994 kündigten die beiden auf einer Pressekonferenz den Reaktor als Prinzip für &amp;quot;Reazioni Nucleari a Bassa Energia&amp;quot; (LENR, &amp;quot;Kernreaktionen bei niedriger Energie&amp;quot;) an, dabei aber den Begriff &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; vermeidend.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressekonferenz vom 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1994, Aula magna der Universität Siena&amp;lt;/ref&amp;gt; Wieder erschienen Artikel in der Tagespresse, und wie bereits zuvor 1989, kam es nicht zu einer wissenschaftlichen Veröffentlichung. Die Rede war hier von einer Leistung von 40-50 thermischen Watt. Ein oberflächenvorbehandelter und mehrere Stunden &amp;quot;entgaster&amp;quot; Nickelstab sollte im Reaktor von Wasserstoffgas umgeben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 soll Andrea Rossi Sergio Focardi einen Vertrag als Berater angeboten haben, was zur Zusammenarbeit geführt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorführung am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2011==&lt;br /&gt;
[[image:FAE4.jpg|Video-Übertragung eines wenige Minuten dauernden Experiments während einer öffentlichen Demonstration am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2011 (Bild: [http://curiositybox.wordpress.com/2011/01/16/bologna-14111-cronaca-test-fusione-fredda-del-reattore-nichel-idrogeno-focardi-rossi/ Curiosity-Blog])|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RF_Dauer2.jpg|Screenshot aus einem Video zum Experiment, das geeignet ist die Dauer zu schätzen|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RF_Thermometer.jpg|Vergleich des gezeigten Thermometers mit einer HP474AC Sonde (Bild: www.physicsforums.com)|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:RF_Pumpe.jpg|Angaben zur verwendeten Förderpumpe &amp;quot;LMI J5&amp;quot; (Bild: www.physicsforums.com)|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2011 veranstalteten Andrea Rossi und Sergio Focardi eine Pressekonferenz, zu der nicht nur das italienische öffentlich-rechtliche Fernsehen RAI (RAI&amp;amp;nbsp;3) und zahlreiche Journalisten kamen, sondern an der auch mehrere an Universitäten tätige Physiker teilnahmen. Die Vorführung fand in angemieteten Räumen der Firma &amp;quot;GM System&amp;quot; in einem Industriegebiet von Bologna statt&amp;lt;ref&amp;gt;Firma GM System, Via dell&amp;#039;Elettricista 16, Bologna&amp;lt;/ref&amp;gt;, und nicht in Räumen der Universität Bologna wie mancherorts im Internet behauptet wird. Gleichzeitig zur Pressekonferenz wurde in einem Nebenraum eine nur einige Minuten andauernde Funktion des Reaktors vorgeführt. Über die genaue Dauer des Experiments liegen unterschiedliche Angaben zwischen 15 und 40 Minuten vor. Eine Betrachtung der aufgezeichneten Messdaten, die auf dem Bildschirm eines Notebooks für einige Sekunden zu sehen sind, lassen auf eine Dauer von circa 15-20 Minuten schliessen, bei der eine Wassertemepratur über 100 Grad erreicht wurde (siehe Bild). In dem Bericht zum Experiment werden die Daten, die auf dem Notebook zu sehen sind, nicht wiedergegeben. Im Bericht ist von einer Dauer von 40 Minuten die Rede, offenbar ist damit die Gesamtdauer des Experiments inklusive der Aufheizzeit gemeint. Die Erfinder berichten über ihr Experiment in ihrem Blog&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=360&amp;lt;/ref&amp;gt;, inklusive dreier Youtube-Videos in italienischer Sprache [http://www.youtube.com/watch?v=z-0WvK2b7dU], [http://www.youtube.com/watch?v=u-Ru1eAymvE], [http://www.youtube.com/watch?v=dmHZrhTQhUc].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Pressekonferenz war die Rede von einer zugeführten Heizleistung von 600&amp;amp;nbsp;Watt, bei rechnerischer Energieabgabe von 12.000&amp;amp;nbsp;Watt (12&amp;amp;nbsp;kW). Die entstehende Wärme leiteten die Erfinder aus erhitztem Wasser ab: So seien pro Minute 292&amp;amp;nbsp;Gramm Wasser von 20&amp;amp;nbsp;°C auf 101&amp;amp;nbsp;°C (trockener Wasserdampf) erhitzt und verdampft worden. Während der Vorführung durften beobachtende Physiker einige Messungen vornehmen. Diese waren jedoch enttäuscht, keine Spektralanalyse der Gammastrahlung machen zu dürfen, die ihnen aus Gründen der Geheimhaltung verwehrt wurde. Wie in einem ausführlichen Report beteiligter, aber unabhängiger Physiker der Universität Bologna ersichtlich ist, konnte keine Gammastrahlung nachgewiesen werden, obwohl in der Apparatur zu Messzwecken zwei Öffnungen geschaffen wurden. Zitat aus dem Report:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] no gamma radiation above the background level in the energy region Eγ&amp;amp;nbsp;&amp;gt; 200&amp;amp;nbsp;keV has been observed, neither in single counting, not in coincidence;&amp;lt;br&amp;gt;regardless of the internal details of the reaction chamber, shieldings and other industrial secrets, the γ&amp;amp;nbsp;rates measured with the NaI counters seem not compatible with the rates deduced or expected assuming that the energy production was due to nuclear fusion or decay reactions, as suggested in [1].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Beobachter durften die Wasserstoffgasflasche vor und nach dem Experiment wiegen (Gewicht: 18,6&amp;amp;nbsp;kg). Trotz möglicher Messfehler (hängengebliebene Klebestreifen) wurde der Wasserstoffverbrauch auf weniger als 1&amp;amp;nbsp;Gramm geschätzt, zuwenig um eine herkömmliche Wasserstoffverbrennung plausibel erscheinen zu lassen. Link zum Report: [http://www.psiram.com/doc/Levi%2C_Giuseppe_-_Report_on_heat_production_during_preliminary_tests_on_the_Rossi_Ni-H_reactor_%282010-2011%29.004810.pdf] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ungereimtheiten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nicht nur die Dauer des Experiments ist mit 20 Netto-Minuten kürzer als ansonsten verbreitete Angaben zur Dauer, sondern auch bei anderen Angaben ergeben sich Gründe an den Angaben der Erfinder und Durchführer des Experiments zu zweifeln. Im Nachhinein wurde die Energieschätzung durch Verdampfen von Wasser im &amp;quot;www.physicsforums.com&amp;quot; kritisiert, da entsprechende Berechnungen von trockenem Dampf ohne Anteile von kondensiertem Wasser ausgingen, was nicht erwiesen sei. Ein im Video gezeigtes Hochtemperatur-Thermometer kann lediglich die Temperatur, nicht aber die relative Feuchte messen. Behauptet wurde der Einsatz einer Kombi-Messonde des Typs HP474AC (Delta Ohm), tatsächlich ist im Video jedoch eine anders aussehende Sonde zu sehen, die wie eine SPC C45 0500 BEX - Sonde aussieht. Auch wurde der behauptete Wasserfluß von 292&amp;amp;nbsp;ml/Min (= 17,5 Liter/Min) bezweifelt, da die verwendete Pumpe laut Hersteller nur die halbe der genannten Förderleistung hätte. Ganz offensichtlich wurde eine Förderpumpe des Typs &amp;quot;LMI J5&amp;quot; verwendet. Der Hersteller gibt dazu eine maximale Förderleistung von 7,6 Litern/h an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lmipumps.com/Files/lmi/Global/US-en/site_files/seriesj5.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Undokumentierter Versuch vom 10.&amp;amp;nbsp;Februar 2011==&lt;br /&gt;
Am 10.&amp;amp;nbsp;Februar 2011 soll in Anwesenheit des als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; bezeichneten Physikdozenten Giuseppe Levi von der Universität Bologna ein weiterer Versuch (&amp;quot;internal test&amp;quot;) mit dem &amp;quot;E-Cat&amp;quot; in Bologna durchgeführt worden sein. Mehrere Webseiten im Internet behaupten jedoch, dieser Test habe am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2011 stattgefunden. Levi ist Leiter einer Arbeitsgruppe der Fakultät für Physik, die für ihre Unterstüzung des Projekts von Rossi eine finanzielle Unterstüzung erhielt. Nach Giuseppe Levis Angaben, die im Internet in einem schwedischen Online-Artikel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Cold Fusion: 18&amp;amp;nbsp;hour test excludes combustion&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben werden&amp;lt;ref&amp;gt;Mats Lewan: &amp;#039;&amp;#039;Cold Fusion: 18&amp;amp;nbsp;hour test excludes combustion&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;nyteknik.se&amp;quot;, Artikel vom 23.&amp;amp;nbsp;Februar 2011. [http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3108242.ece Text]&amp;lt;/ref&amp;gt;, soll diesmal die Vorrichtung über einen Schlauch mit einem Wasserhahn der Wasserversorgung verbunden worden sein, um den &amp;quot;Reaktor&amp;quot; zu kühlen. Das Leitungwasser hätte das Gerät mit knapp einem Liter pro Sekunde durchflossen und sei dabei um 5&amp;amp;nbsp;Grad erwärmt worden. Der Versuch sei über 18&amp;amp;nbsp;Stunden ununterbrochen geführt worden, eine Wasseruhr habe den Wasserdurchfluss registriert und diese sei per Video auch nachts kontrolliert worden. Anfänglich sei der &amp;quot;Reaktor&amp;quot; für zehn Minuten mit 1.250&amp;amp;nbsp;Watt erwärmt worden, anschließend sei nur noch ein Kontrollgerät weiter mit 80&amp;amp;nbsp;Watt versorgt worden, während sich rechnerisch eine konstante thermische Leistung von 15-20&amp;amp;nbsp;Kilowatt eingestellt haben soll. Nach Angaben von Levi habe er einen Wasserstoffverbrauch von 0,4&amp;amp;nbsp;Gramm über die genannten 18&amp;amp;nbsp;Stunden festgestellt. Levi wird in gleicher Quelle auch mit der Aussage zitiert, dass er nun, nach diesem Versuch, &amp;quot;chemische Energiequellen&amp;quot; als Wärmequelle ausschließe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;...Now that I have seen the device work for so many hours, in my view all chemical energy sources are excluded..&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angeblich insgesamt freigesetzte Wärmemenge wird nach einer anderen Quelle von Anhängern der so genannten [[Kalte Fusion|&amp;quot;kalten Fusion&amp;quot;]] (LENR &amp;#039;&amp;#039;Low Energy Nuclear Reactions&amp;#039;&amp;#039; - CANR &amp;#039;&amp;#039;Chemically Assisted Nuclear Reactions&amp;#039;&amp;#039;) mit 270-288&amp;amp;nbsp;kWh (rund ein GJ) berechnet, was dabei mit der Energie von 26&amp;amp;nbsp;Litern Heizöl verglichen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat:&amp;lt;br&amp;gt;News&amp;lt;br&amp;gt;Rossi 18-hour demonstration&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
February 2011&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
On February&amp;amp;nbsp;10 and&amp;amp;nbsp;11, 2011, Levi et&amp;amp;nbsp;al. (U.&amp;amp;nbsp;Bologna) performed another test of the Rossi device. Compared to the January&amp;amp;nbsp;14 test, they used a much higher flow rate, to keep the cooling water from vaporizing. This is partly to recover more heat, and partly because Celani and others criticized phase-change calorimetry as too complicated. There were concerns about the enthalpy of wet steam versus dry steam, and the use of a relative humidity meter to determine how dry the steam was. A source close to the test gave Jed Rothwell the following figures. These are approximations:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Duration of test: 18&amp;amp;nbsp;hours&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flow rate: 3,000&amp;amp;nbsp;L/h = ~833&amp;amp;nbsp;ml/s.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cooling water input temperature: 15°C&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cooling water output temperature: ~20°C&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Input power from control electronics: variable, average 80&amp;amp;nbsp;W, closer to 20&amp;amp;nbsp;W for 6&amp;amp;nbsp;hours&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
The temperature difference of 5°C * 833&amp;amp;nbsp;ml = 4,165&amp;amp;nbsp;calories/second = 17,493&amp;amp;nbsp;W. Observers estimated average power as 16&amp;amp;nbsp;kW. A 5°C temperature difference can easily be measured with confidence.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3,000&amp;amp;nbsp;L/h is 793&amp;amp;nbsp;gallons/h, which is the output of a medium-sized $120 ornamental pond pump.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
The control electronics input of ~80&amp;amp;nbsp;W is in line with what was reported for tests before Jan.&amp;amp;nbsp;14. Input power was high on that day because there was a problem with cracked welding, according to the Levi report.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18&amp;amp;nbsp;hours * 16&amp;amp;nbsp;kWh = 288&amp;amp;nbsp;kWh = 1,037&amp;amp;nbsp;MJ. That is the amount of energy in 26&amp;amp;nbsp;kg of gasoline (7.9&amp;amp;nbsp;gallons). Given the size and weight of the device, this rules out a chemical source of energy.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Levi et&amp;amp;nbsp;al. are expected to write another paper about this test. We will upload it when it becomes available. NyTeknik published a fascinating description of the latest experiment (in English). This includes new details, such as the fact that the power briefly peaked at 130&amp;amp;nbsp;kW. NyTeknik also published an interview with two outside experts about the demonstration: Prof. Emeritus at Uppsala University Sven Kullander, chairman of the National Academy of Sciences Energy Committee, and Hanno Essén, associate professor of theoretical physics, Swedish Royal Institute of Technology. Two versions are available, in English and Swedish.&amp;lt;br&amp;gt;LENR-CANR Org. News von Februar 2011. [http://lenr-canr.org/News.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Annahme einer mittleren Leistung von 17&amp;amp;nbsp;kW (die zugeführte elektrische Heizleistung und Energie zur Steuerung kann vernachlässigt werden) ergeben sich über 18&amp;amp;nbsp;Stunden tatsächlich rechnerisch rund 300&amp;amp;nbsp;kWh. Der Heizwert von einem Liter Heizöl liegt bei 10&amp;amp;nbsp;kWh&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Heiz%C3%B6l&amp;lt;/ref&amp;gt;, sodass sich eine Heizölmenge von rund 30&amp;amp;nbsp;Litern errechnen lässt, um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Volumen der sichtbaren Geräte geschätzt werden kann, wurde von Interessierten im Internet (Usenet) versucht Kandidaten für eine herkömmliche chemische Reaktion zu finden, die in dem Volumen Platz finden könnten und ausreichende Wärme abgeben könnten, dabei Probleme wie Rauchbildung, Giftigkeit, Kosten oder Unbeherrschbarkeit der Reaktion ausklammernd. Während für die Vorführung im Januar tatsächlich die Möglichkeit einer herkömmlichen chemischen Reaktion nicht ausgeschlossen werden kann, findet sich kein derartiger Kandidat für das angebliche 18 Stunden Experiment im Februar. Das Volumen der externen &amp;quot;control-unit&amp;quot; soll zwar etwa 60&amp;amp;nbsp;Liter betragen, soll aber andererseits laut Beobachter Levi nur Elektronik enthalten haben. Die eigentliche Reaktionskammer schätzte er auf ein Volumen von ca. einem Liter. Die Abschirmung soll aus einer 2&amp;amp;nbsp;cm starken Bleischicht bestehen, die ein Gesamtgewicht von etwa 30&amp;amp;nbsp;kg haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik an der Durchführung dieses Versuchs wurde an der Plazierung derjenigen Temperatursonde laut, die die Temperatur des erwärmten Waser messen sollte. Die Sonde war von aussen in den &amp;quot;Reaktor&amp;quot; eingeführt, und hätte theoretisch in Kontakt mit einer der inneren Heizwiderstände stehen können, was eine Bewertung der behaupteten Heizleistung unmöglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuch vom 29. März 2011==&lt;br /&gt;
Am 29. März 2011 fand eine sechs stündige Vorführung in Bologna vor den geladenen schwedischen Physikern Sven Kullander und Hanno Essén statt. Verwendet wurde &amp;quot;aus Stabilitätsgründen&amp;quot; ein kleinerer &amp;quot;Energiekatalysator&amp;quot; mit geringerer Leistung, der in den knapp sechs Stunden circa 25 kWh freigesetzt habe bei einer vermuteten thermischen Leistung von 4,4 kW. Bei diesem Versuch wurde die gleiche Förderpumpe LMI J5 verwendet wie im Januar, diesmal war die angegebene Förderleistung aber kompatibel mit den Maximaldaten des Herstellers LMI und somit plausibel. Gefüllt wurde das Aggregat mit 50 Gramm Nickelpulver. Anfangs wurde einmalig Wasserstoffgas mit einem Druck von 25 Bar eingefüllt ohne vorheriges Abpumpen der Umgebungsluft. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;The air of atmospheric pressure was remaining in the container as a small impurity.&amp;#039;&amp;#039; (Anmerkung: falls hierbei der Luftsauerstoff verblieben wäre - was ja behauptet wurde - müsste sich sehr schnell Wasser aus Luftsauerstoff und Wasserstoff ergeben haben, da ja das Nickelpulver als Katalysator wirkt) Geheizt wurde mit 300 Watt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3144827.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3144772.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://22passi.blogspot.com/2011/04/i-fisici-svedesi-sulle-cat-e-una.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Vorführung wurde die Isolationsschicht und Bleiabschirmung von einigen vorgestellten Ecats entfernt, nicht jedoch vom verwendeten Ecat selbst. Der anwesende Giuseppe Levi machte Fotos die in italienischen und schwedischen Blogs veröffentlicht wurden. Die schwedischen Beobachter fertigten danach einen Bericht, der in Internetblogs verbreitet wurde. In ihrem Bericht&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nyteknik.se/incoming/article3144960.ece/BINARY/Download+the+report+by+Kullander+and+Ess%C3%A9n+%28pdf%29.&amp;lt;/ref&amp;gt; schreiben sie, dass sie eine herkömmliche chemische Reaktion ausschliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Any chemical process should be ruled out for producing 25 kWh from whatever is in a 50 cubic centimeter container. The only alternative explanation is that there is some kind of a nuclear process that gives rise to the measured energy production.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geladenen Beobachter durften eigenständig zwei Materialproben untersuchen lassen: das Nickelpulver sowie &amp;quot;verbrauchtes&amp;quot; Nickelpulver aus einem Versuch der vorher zweieinhalb Monate lang durchgeführt worden sei. Im &amp;quot;verbrauchten&amp;quot; Nickelpulver soll zu 10% Kupfer und zu 11% Eisen enthalten gewesen sein, wie eine Untersuchung in einem &amp;quot;Ångström Laboratory&amp;quot; in Uppsala gezeigt habe. Erstaunlichweise war in der &amp;quot;verbrauchten&amp;quot; Probe das Isotopenverhältnis bei Nickel und Kupfer (63 und 65) gleich dem in der Natur vorkommenden Isotopenverhältnis. Bei Fusionsprozessen hätte sich das Isotopenverhältnis verändert, ein zufällig gleiches Isotopenverhältnis wie natürlicherweise vorkommend ist daher als sehr unwahrscheinlich anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Both measurements show that the pure nickel powder contains mainly nickel, and the used powder is different in that several elements are present, mainly 10 percent copper and 11 percent iron. The isotopic analysis through ICP-MS doesn’t show any deviation from the natural isotopic composition of nickel and copper.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Replikationsversuche==&lt;br /&gt;
1996 versuchte ein Gruppe unter Antonino Zichichi ein Jahr lang am Genfer CERN das Experiment zu wiederholen, blieb aber erfolglos. Die Autoren sprechen zwar von beobachteten Temperaturerhöhungen, die jedoch keiner Energiefreisetzung entsprechen würden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;The authors state, &amp;quot;We have found the [Piantelli-Focardi group’s] results to be consistent with our observations; namely we measured higher temperatures for the same input power when hydrogen is absorbed during a heating cycle. Nevertheless this temperature rise does not appear to correspond to an increase in heat production. We have added a temperature sensor to the container of the experiment. The temperature of the container follows the same temperature with input power curve irrespective of whether there is an anomalous absorption of hydrogen or not; therefore we have no evidence that this temperature increase corresponds to another source of heat. In conclusion, we have observed all the effects discovered by Focardi et&amp;amp;nbsp;al., but our results imply that there is no production of power associated with the absorption of hydrogen by nickel.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cerron-Zeballos, E., Crotty, I., Hatzifotiadou, D., Lamas Valverde, J., Williams, M.C.S., and Zichichi, A., &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.newenergytimes.com/Library/1996Cerron-InvestigationOfAnomalous.pdf Investigation of Anomalous Heat Production in Ni-H Systems]&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Nuovo Cimento, Vol. 109A, p. 1645-1654, (1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998/1999 kam es zu einem weiteren Replikationsversuch in Pavia (Italien) durch die Forscher Luigi Nosenzo und Luigi Cattaneo. Wieder konnte über mehrere Monate hinweg keine Fusionsreaktion oder Energiefreisetzung beobachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalberto Piazzoli. &amp;quot;[http://www.cicap.org/new/articolo.php?id=273588 &amp;#039;&amp;#039;Fusione Fredda? Una ricerca italiana&amp;#039;&amp;#039;]&amp;quot;. CICAP - Scienza &amp;amp; Paranormale N. 78 (Mai 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfinder Andrea Rossi==&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_CV.jpg|Rossi-CV auf eigener Webseite (4.&amp;amp;nbsp;März 2011)|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Kensington_university.jpg|Angebot der [[Titelmühle]]n Firma &amp;quot;Kensington University Inc.&amp;quot; an ehemalige Kunden alle Kosten zurück zu erstatten|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Rossi-Energiekatalysator&amp;quot; ist nicht die erste Erfindung von Andrea Rossi. In den 1970er und 1980er Jahren hatte er vergeblich versucht, aus Abfall Kohlenwasserstoffe herzustellen. Es kam zu zahlreichen Prozessen und Strafverfahren mit Haftstrafen gegen den &amp;quot;Scheich der Brianza&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Sceicco della Brianza&amp;#039;&amp;#039;, auf die Behauptung bezogen er würde als &amp;quot;Scheich&amp;quot; aus Industrieabfällen Erdöl gewinnen. Brianza ist der Name einer Region nördlich von Mailand). Die Prozesse wurde auch als &amp;quot;Petroldragon-Affäre&amp;quot; bekannt, da die Rossi-Firma &amp;quot;Petroldragon&amp;quot; hieß. In der italienischen Wikipedia existiert ein Artikel dazu: [http://it.wikipedia.org/wiki/Petroldragon Petroldragon]. Rossi wurde verurteilt, weil er große Mengen (58.000 Tonnen) auch giftiger Abfälle nicht ordungsgemäß entsorgte und mit ihnen Handel trieb. Nach Angaben aus einem Artikel der italienischen Tageszeitung &amp;quot;Corriere della Sera&amp;quot; vom 6. April 1995 soll Rossi zusammen mit einem Michele Pizzato zweimal verhaftet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;FASANO GIUSI, &amp;quot;Corriere della Sera&amp;quot; vom 6. April 1995:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manette bis per Andrea Rossi&amp;lt;br&amp;gt;La Procura di Ariano Irpino accusa l’ inventore del ” refluo petrolio ” di riciclaggio di denaro sporco. Ricercato il corriere della banda che avrebbe trasferito con furgoni blindati oltre 2 tonnellate d’ oro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MONZA. Se finora ha creduto di essere nei guai si e’ sbagliato. Andrea Rossi, inventore del chiacchierato procedimento per trasformare in petrolio la spazzatura e i rifiuti industriali, e’ molto piu’ che in semplici guai. Di tutte le “tegole” che gli sono piovute addosso finora, la piu’ pesante e’ arrivata ieri dalla Procura di Ariano Irpino, in provincia di Avellino. Il giudice delle indagini preliminari Vincenzo Caputo ha emesso, su richiesta del sostituto Rosario Baglioni, un’ ordinanza di custodia cautelare contro di lui per associazione a delinquere finalizzata al riciclaggio di capitali di illecita provenienza e alla frode fiscale. La presunta organizzazione a delinquere sarebbe formata, oltre che dall’ ideatore del “refluo petrolio” e da una persona per ora irreperibile, anche da Michele Pizzato, italiano con residenza in Svizzera, uomo di fiducia di Andrea Rossi e, negli ultimi tempi, suo compagno di “sventura”. Una sventura cominciata un paio di settimane fa con le conclusioni di una inchiesta condotta dal sostituto procuratore monzese Salvatore Bellomo. Alla fine delle sue indagini, il pm monzese aveva chiesto e ottenuto l’ arresto sia di Rossi che di Pizzato per associazione a delinquere finalizzata alla falsa fatturazione e alla frode fiscale. L’ accusa riguardava la documentazione fittizia che i due avrebbero compilato per attestare la compravendita e l’ esportazione di decine di chili d’ oro, merce di cui Rossi si occupa da quasi due anni come titolare dell’ oreficeria “St. Andre’ ” di Milano (societa’ che lavora l’ oro a Luogosano, in provincia di Avellino). I due erano percio’ finiti in carcere, sperando che il castello di accuse crollasse dopo gli interrogatori. Errore. Perche’ i fatti contestati dal pm monzese hanno trovato conferma nell’ inchiesta del collega di Ariano Irpino, che da oltre un anno stava seguendo praticamente lo stesso filone d’ indagine e che adesso, nelle sue ipotesi d’ accusa, si spinge fino all’ associazione finalizzata al riciclaggio di denaro sporco. In un comunicato stampa diffuso ieri dal comando di gruppo della Guardia di Finanza di Avellino si parla in dettaglio della nuova ordinanza di custodia notificata in carcere a Rossi e Pizzato. Risulterebbe, com’ era gia’ noto dall’ inchiesta monzese, che 46 miliardi di lingotti d’ oro (ben 2.323 chili) avrebbero passato il confine italiano solo sulla carta e, inoltre, che l’ associazione a cui farebbe capo Rossi avrebbe evaso tributi per 120 miliardi con false esportazioni di congegni ad alta tecnologia. Il terzo uomo ricercato e’ il trasportatore dei lingotti, un personaggio abituato a muoversi su furgoni blindati. Sul trasferimento di fondi verso paradisi fiscali come il Liechtenstein, i finanzieri sostengono che “l’ articolazione dell’ organizzazione” era tale da far intuire che l’ obiettivo fosse anche anche il riciclaggio di denaro sporco.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E da Milano nuova incriminazione. Smaltimento clandestino di veleni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MILANO . Petrolio dai rifiuti tossici? Macche’ , le 58 mila tonnellate di liquami industriali accumulate dalla Petrol Dragon nelle cisterne dell’ ex raffineria Omar di Lacchiarella erano e restano un cocktail di veleni assolutamente non riciclabile. Andrea Rossi, rappresentante legale dell’ azienda, e il liquidatore Alessandro Reale sono stati incriminati dalla Procura circondariale di Milano per stoccaggio e smaltimento abusivo di rifiuti tossico nocivi. La Regione ha gia’ deciso di costituirsi parte civile, anche per ottenere i 50 60 miliardi necessari alla bonifica. L’ inchiesta era stata avviata il 14 dicembre ‘ 93 dopo il sequestro, da parte del Corpo forestale dello Stato, di un’ autocisterna proveniente dal deposito Petrol Dragon di Piossasco (Torino), sorpresa a scaricare nei serbatoi di Lacchiarella 10 tonnellate di liquami con altissime percentuali di Pcb (policlorobifenile), una sostanza tossica e sospetta cancerogena.&lt;br /&gt;
Fasano Giusi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MILANO . Petrolio dai rifiuti tossici? Macche’ , le 58 mila tonnellate di liquami industriali accumulate dalla Petrol Dragon nelle cisterne dell’ ex raffineria Omar di Lacchiarella erano e restano un cocktail di veleni assolutamente non riciclabile. Andrea Rossi, rappresentante legale dell’ azienda, e il liquidatore Alessandro Reale sono stati incriminati dalla Procura circondariale di Milano per stoccaggio e smaltimento abusivo di rifiuti tossico nocivi. La Regione ha gia’ deciso di costituirsi parte civile, anche per ottenere i 50 60 miliardi necessari alla bonifica. L’ inchiesta era stata avviata il 14 dicembre ‘ 93 dopo il sequestro, da parte del Corpo forestale dello Stato, di un’ autocisterna proveniente dal deposito Petrol Dragon di Piossasco (Torino), sorpresa a scaricare nei serbatoi di Lacchiarella 10 tonnellate di liquami con altissime percentuali di Pcb (policlorobifenile), una sostanza tossica e sospetta cancerogena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FASANO GIUSI&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitglied einer &amp;quot;Bande&amp;quot; und &amp;quot;kriminellen Vereinigung&amp;quot; habe er zwei Tonnen Gold im Rahmen einer Geldwäscheoperation verschoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht von Rossi handelte es sich jedoch um eine Art Repression seiner vermeintlich ökologischen Umwandlungstechnik. Nach einer Serien von Strafprozessen wanderte er daraufhin in die USA aus. Aktuelle Firmenbeteiligungen (EON&amp;amp;nbsp;srl) werden von seiner Ehefrau Maddalena Pascucci durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem im Internet einsehbaren Curriculum Vitae zum beruflichen Werdegang&amp;lt;ref&amp;gt;http://ingandrearossi.com/gli-inizi/&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe Abbildung rechts vom 4.&amp;amp;nbsp;März 2011) gibt Rossi an, in Mailand Philosophie studiert zu haben. Er nennt als zweiten Studienabschluss auch eine &amp;quot;Laurea&amp;quot; (übliche Bezeichnung für einen Studienabschluß an einer italienischen Universität mit obligatorischem Doktortitel) im Fach &amp;quot;Ingegneria Chimica&amp;quot; (&amp;quot;Chemie-Ingenieur&amp;quot;) an einer kalifornischen &amp;quot;Kensington University Inc&amp;quot;. Diese Firma war offiziell in Hawaii registriert, operierte jedoch vom kalifornischen Glendale aus&amp;lt;ref&amp;gt;Kensington University, 520&amp;amp;nbsp;E Broadway Suite&amp;amp;nbsp;400, Glendale, CA&amp;amp;nbsp;91205&amp;lt;/ref&amp;gt; und war bis zu ihrer gerichtlich angeordneten Schließung im Oktober 2003 als [[Titelmühle]] bekannt&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel aus der &amp;quot;LA-Times&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Kensington University Faces Closure Hearing&amp;#039;&amp;#039;. April 23, 1996 | JOHN CHANDLER, TIMES STAFF WRITER.&amp;lt;br&amp;gt;Kensington University has no classrooms, laboratories or dorms. Its students don&amp;#039;t play football, join fraternities or linger dreamily on a quadrangle. In fact, the entire campus is housed in a small Glendale office building. Recruiting from across the nation, the school runs a program in which students studying entirely at home can earn anything from a bachelor&amp;#039;s degree to a doctorate--all without ever attending a single class or even meeting their instructors face to face.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.osac.state.or.us/oda/unaccredited.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_unaccredited_institutions_of_higher_education&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Urteil wurde der Firma auferlegt ehemaligen Kunden ihre Kosten zu erstatten (siehe Bild links). Die Firma war zuvor von einer Verbraucherschutzorganisation angezeigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://hawaii.gov/dcca/ocp/udgi/lawsuits/kensington/kensington_u_dj.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2011 wurde Andrea Rossi von einem Journalisten mit dem Vorwurf konfrontiert einen Ingenieurstitel einer Titelmühle zu führen. Rossi entgegnete, dass es sich bei dem Titel um einen Ehrentitel (&amp;#039;&amp;#039;honorary title&amp;#039;&amp;#039;) handeln würde, der ihm ehrenhalber wegen eines in der Vergangenheit erteilten Patents zu Biodiesel gewährt worden sei. Über die Firma &amp;quot;Kensington University Inc.&amp;quot; würden ihm angeblich keine Informationen vorliegen. Er verfüge hingegen über einen ordentlichen Titel &amp;#039;&amp;#039;Dottore Magistrale in Filosofia&amp;#039;&amp;#039; der Università degli Studi di Milano vom 10. Dezember 1975.&amp;lt;ref&amp;gt;Beitrag eines users Matslewan vom 23.3.2011 bei der engl. Wikipedia: &amp;#039;&amp;#039;As a journalist I have interviewed Rossi and he says that the title from Kensington University is an honorary title he gained because of an earlier patent regarding bio fuel. He claims he knows no more about this university.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem eigenen Blog &amp;quot;journal of nuclear physics&amp;quot; stellte Katholik Rossi die Evolutionstheorie nach Darwin zur Erklärung der Entstehung des Menschen in Frage und versuchte die Atombombenversuche im Pazifik der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts als Ursache für das Erdbeben in Japan plausibel zu machen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;I can’t read the mind of God. But I have a doubt, about what happened in Japan: are we sure that all the atomic bombs explosions tested in the Pacific Ocean did not change the configuration of the bottom of the sea in that area? I read that few inches of displacement of the bottom sea has caused that disaster…&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=360#comments&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EON&amp;amp;nbsp;srl, Leonardo Corporation und die Defkalion Green Technologies==&lt;br /&gt;
Die im Zusammenhang zum Thema immer wieder genannte italienische Firma EON&amp;amp;nbsp;srl (im Besitz von Rossi) ist sowohl in der Ortschaft Bondeno&amp;lt;ref&amp;gt;Eon&amp;amp;nbsp;S.r.l., V.&amp;amp;nbsp;C.ragazzi&amp;amp;nbsp;18, I-44012&amp;amp;nbsp;Bondeno&amp;lt;/ref&amp;gt;, als auch in Rom&amp;lt;ref&amp;gt;EON&amp;amp;nbsp;Srl, Via Ottaviano&amp;amp;nbsp;66, Roma&amp;lt;/ref&amp;gt; angemeldet. Am Standort Bondeno soll ein &amp;quot;E-cat&amp;quot; über lange Zeit Räumlichkeiten quasi zum Nulltarif geheizt haben. Rossi behauptete auch an seiner Privatanschrift das Warmwasser per E-cat zu erzeugen. Zu beiden Behauptungen liegen keinerlei nachprüfbare Belege vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 2011 wollen die beteiligten nicht-italienischen ungenannten Investoren (angeblich Griechen) und die Erfinder gebrauchsfertige Reaktoren für industrielle Anwendungen anbieten und zwar unter dem Handelsnamen &amp;quot;Hyperion&amp;quot; (nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen Konzept kleiner Fissionsreaktoren aus den USA). Aus dem Jahr 2006 ist eine behördliche Erlaubnis bekannt, die der italienischen EON&amp;amp;nbsp;srl erlaubt, ein mit Biodiesel betriebenes Kleinkraftwerk mit einer elektrischen Leistung bis 1&amp;amp;nbsp;Megawatt (MW) in der Ortschaft Bondeno zu betreiben. Nach Angaben der Erfinder werde auch derzeit daran gearbeitet, mit Hilfe von 120 zusammengeschalteten Energiekatalysator-Reaktoren ein Kleinkraftwerk der gleichen Leistung von 1.000&amp;amp;nbsp;kW (1&amp;amp;nbsp;MW) in Griechenland oder den USA zu bauen, das bis Oktober 2011 fertig sein soll und zwei Millionen US-Dollar kosten soll. Als Hersteller wird dazu die griechische &amp;quot;Defkalion Green Technologies S.A.&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA existiert in Bedford, New Hampshire, eine &amp;#039;&amp;#039;Leonardo Corporation&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Leonardo Corporation, 116&amp;amp;nbsp;South River Road, Bedford, N.H. 03110 - USA. Webseite: http://leonardocorp1996.com&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Rossi beschäftigt sein soll. Die Emailadresse der Firma ist identisch mit der EON srl in Italien. Diese Firma soll wie die griechische Defkalion die späteren &amp;quot;Reaktoren&amp;quot; herstellen. Aktuell bietet sie Kraftwerke auf herkömmlicher Biodiesel-Basis an (mit Turbolader und Zwischenkühlung). Die Firma behauptet einen sehr hohen Wirkungsgrad dank einer patentierten &amp;quot;EON Technik&amp;quot;, bei der die anfallende Verlustwärme zurückgewonnen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Athen existiert eine kleine Firma namens &amp;quot;Defkalion Energy&amp;quot; bzw. &amp;quot;Defkalion Green Technologies S.A.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.defkalion-energy.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Besitz verschiedener Investoren (Pressesprecher: Symeon Tsalikoglou), die nach Angaben von Rossi einmal einen Teil der &amp;quot;Energiekatalysatoren&amp;quot; herstellen soll. Während die Webseite der EON srl seit Monaten &amp;quot;under construction&amp;quot; ist, wird mittlerweile auf der Seite der Defkalion eine Kontaktadresse in Athen genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Defkalion Green Technologies S.A., Temporary Head Quarters - Mesogeion Avenue&amp;amp;nbsp;2-4, Athens Tower, 18th&amp;amp;nbsp;Floor, GR-11527&amp;amp;nbsp;Athens, Tel: +30&amp;amp;nbsp;210&amp;amp;nbsp;7770602, Fax: +30&amp;amp;nbsp;210&amp;amp;nbsp;7770608. Email: info@defkalion-energy.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Domainanmelder ist ein Andreas Meintanis aus GR-19200&amp;amp;nbsp;Elefsina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Rossi-Firma &amp;quot;Leonardo Corp.&amp;quot; das USA-Geschäft abdecken soll, soll die griechische Firma Defakalion die zukünftigen Verkaufsrechte für die restliche Welt, zumindest aber für Europa erhalten. Nach Angaben der griechischen Zeitschrift &amp;quot;Investors World&amp;quot; soll in der Ortschaft Xanthi ein ehemaliges Firmengelände erworben worden sein, um dort ein 1 MW-Kleinkraftwerk mit Energiekatalysatoren nach Rossi zu errichten. Die gleiche Quelle behauptet eine Zusammenarbeit mit einem &amp;quot;Prof. Christos Stremmenos&amp;quot;, und die Defkalion sei insgesamt als ein &amp;quot;200 Millionen Euro Investment&amp;quot; zu betrachten. Die Hälfte der Investionssumme (also 100 Millionen) solle später an den Erfinder Rossi abfliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://talefta.blogspot.com/2011/03/new-mainstream-coverage-of-e-cat-and.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xanthipress.gr/eidiseis/politiki/6874-xynidis-ependysi-hyperion-xanthi-ydrogono-nikelio-paragogi-energeias-ergostasio-xanthi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in der griechischen Zeitschrift &amp;quot;Investors World&amp;quot; am 12.03.2011, Seiten 20-21&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben von Rossi werde auch dann die Produktion seiner E-cat beginnen, wenn ihm das Patent am Ende nicht wie gewünscht erteilt werde. Auch wolle er weiter produzieren, falls die Konkurrenz durch reverse-engineering seine Erfindung durchschaut habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben aus Chat bei Nyeteknik am 12.&amp;amp;nbsp;März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung und Zusammenarbeit mit der Universität Bologna==&lt;br /&gt;
Erfinder Andrea Rossi will insgesamt 500.000&amp;amp;nbsp;Euro für Versuche mit über 1.000&amp;amp;nbsp;E-cat-Reaktoren ausgegeben haben, unter anderen aus dem Verkauf seiner vormaligen Firma Petroldragon, die ihm Einnahmen in Höhe von einer Million Euro eingebracht haben sollen. Bislang hätte nach seinen Angaben kein Kunde Vorauszahlungen geleistet, Rossi wolle erst Lizenzgebühren oder Einnahmen erzielen, wenn der Verkauf beginne. Mit der Universität Bologna hat Rossi angeblich eine Zusammenarbeit vereinbart. Demnach habe die Fakultät für Physik der Universität Bologna 500.000 Euro von Rossi erhalten um ihn bei der Entwicklung zu unterstützen. Nach anderen Angaben seien es sogar 1 Million Euro. Leiter für diese Tätigkeiten ist der Physiker Giuseppe Levi.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;..Rossi is now paying the remaining 500,000 Euros to the Physics Department of Bologna University, following a new agreement under which the university will help Rossi with the continued development of the reactor and studies of its physical phenomena.&amp;lt;br&amp;gt;According to the agreement, the work is led by the physicist Giuseppe Levi, who was the main observer when the &amp;quot;energy catalyzer&amp;quot; was demonstrated to invited scientists and media in Bologna in January 2011. Giuseppe Levi also carried out a longer test of the reactor in February, lasting 18 hours.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Teil der zukünftigen Erlöse will Rossi für krebskranke Kinder spenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;The 500,000 Euros I am paying to the University of Bologna is my last money, but when I deliver the one-megawatt plant to Defkalion I get cash back. From then on, 50% will be used for expansion and 50% to treat children with cancer. I will personally look for the children whose families cannot afford their care..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nyteknik.se/nyheter/energi_miljo/energi/article3122915.ece&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Journal of Nuclear Physics==&lt;br /&gt;
[[image:JONP.jpg|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:JONP2.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
Rossi verbereitet Angaben zu seiner Erfindung in einem eigenen Internetblog mit der Bezeichnung &amp;quot;Journal of Nuclear Physics&amp;quot;, die &amp;quot;peer-reviewed&amp;quot; sei. Dass es sich nicht um eine Fachzeitschrift handelt, wird durch den Titelzusatz &amp;quot;Nuclear experiments blog&amp;quot; ersichtlich. &amp;quot;Journal of Nuclear Physics&amp;quot; war der Titel einer russischen Fachzeitschrift, die inzwischen ihr Erscheinen eingestellt hat. In der englischsprachigen Wikipedia existiert ein Eintrag, der alle vergangenen Zeitschriften dieses Namens auflistet: [http://en.wikipedia.org/wiki/Journal_of_Nuclear_Physics Artikel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Webseite des Blogs [http://www.journal-of-nuclear-physics.com/] wird ein &amp;quot;Board of Advisers&amp;quot; genannt. Genannt werden aktuell (April 2011) 8 Namen: Prof. Sergio Focardi (INFN – University of Bologna – Italy), Prof. Michael Melich (DOD – USA), Prof. Alberto Carnera (INFM – University of Padova – Italy), Prof. Pierluca Rossi (University of Bologna – Italy), Prof. Luciana Malferrari (University of Bologna – Italy), Prof. George Kelly (University of New Hampshire – USA), Prof. Stremmenos Christos (Bologna University – Italy) und Richard Noceti, Ph.D. (LTI-global.com)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?page_id=2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auffällig ist hierbei, dass mehrere der genannten Personen dem Kreis der Erfinder zuzurechnen sind. Bei einigen der Personen ist unklar, was sie für Fragen der Physik qualifiziert. Der genannte George Kelly ist offenbar nicht an der University of New Hampshire tätig, es ist überhaupt ungeklärt ob er tatsächlich existiert. Ein amerikanischer Psychologe gleichen Namen ist bereits verstorben. Der angeblich für das &amp;quot;DOD&amp;quot; (US Verteidigungsministerium) tätige Michael Melich machte durch merkwürdige Angaben auf sich aufmerksam. So sei er verdeckt als eine Art undercover Agent für einen US-Geheimdienst tätig, um diesen über Aktivitäten der &amp;quot;kalten Fusion&amp;quot; - Szene zu berichten. Der ursprünglich als advisor genannte Giuseppe Levi wurde Ende Januar wieder von der Liste gestrichen. (siehe Screenshots)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blog kann auch für moderierte Kommentare genutzt werden. Allerdings machten mehrere Personen im Internet darauf aufmerksam, dass ausschliesslich Kommentare oder Fragen veröffentlich werden, die keinerlei Kritik oder Zweifel am &amp;quot;E-cat&amp;quot; beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patente und Patentanmeldungen==&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_Focardi_Patent.jpg|thumb|Zeichnung aus Patentanmeldung WO&amp;amp;nbsp;2009/125444 von Rossi]]&lt;br /&gt;
Zum Verfahren hat Rossi ein Patent angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;WO 2009/125444 A1: METHOD AND APPARATUS FOR CARRYING OUT NICKEL AND HYDROGEN EXOTHERMAL REACTIONS. Anmelder: Pascucci, Maddalena. Erfinder: Rossi, Andrea. Veröffentlichungsdatum: 15.10.2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;EP 02259998 A1: VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG VON EXOTHERMEN REAKTIONEN ZWISCHEN NICKEL UND WASSERSTOFF. Anmelder: Pascucci, Maddalena. Erfinder: Rossi, Andrea. EP-Offenlegungsdatum: 15.12.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Europäischen Patentamt, als einer der sog. International Searching Authorities der Weltorganisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization, WIPO), wurde die Patentschrift ablehnend beurteilt. Bemängelt wurde, dass die Erfindung nicht nachvollziehbar dargestellt sei und insbesondere nicht ersichtlich sei, dass durch die beschriebene Reaktion von Nickel mit Wasserstoff Energie erzeugt wird. Zitat aus dem ablehnenden Report:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;As the invention seems, at least at first, to offend against the generally accepted laws of physics and established theories, the disclosure should be detailed enough to prove to a skilled person conversant with mainstream science and technology that the invention is indeed feasible. [...] In the present case, the invention does not provide experimental evidence (nor any firm theoretical basis) which would enable the skilled person to assess the viability of the invention. The description is essentially based on general statement and speculations which are not apt to provide a clear and exhaustive technical teaching.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wipo.int/pctdb/en/wads.jsp?IA=IT2008000532&amp;amp;LANGUAGE=EN&amp;amp;ID=id00000011868762&amp;amp;VOL=100&amp;amp;DOC=075642&amp;amp;WO=09/125444&amp;amp;WEEK=NA&amp;amp;TYPE=NA&amp;amp;DOC_TYPE=WOSA&amp;amp;TOK=Q309-A-eI6srxLYw7s9qWfbp73Y&amp;amp;PAGE=1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Webseiten der WIPO ist eine Antwort des Rossi-Patentanwalts Cicogna vom 17.12.2010 aufgeführt, in der dieser auf die angeführten Punkte eingeht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/doc/application_rossi.004908.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Antwort an das münchener europäische Patentamt verzichtete er auf 6 von vormals 15 Ansprüchen. Der Schriftverkehr geht auch auf ein bereits 2005 erteiltes Patent (Yoshiaki Arata: (Juli 2005) &amp;#039;&amp;#039;Hydrogen condensate and method of generating heat therewith.&amp;#039;&amp;#039;, EP1551032 [http://www.freepatentsonline.com/EP1551032.pdf]) des japanischen emeritierten Physikers Yoshiaki Arata ein, der sich seit 1989 mit &amp;quot;kalter Fusion&amp;quot; befasst. Arata beschreibt in seinem Patent Methoden zur Erzeugung einer &amp;quot;Arata Energy&amp;quot; durch Wasserstoff Isotope, die unter Energieaufwand in fein gemahlene Metalle (&amp;#039;&amp;#039;metal nano-ultrafine particle &amp;#039;&amp;#039;, Arata nennt mehrere Metalle, darunter auch Nickel) oder Legierungen eindringen. Bei diesem Vorgang käme es zu einem &amp;quot;Kondensat&amp;quot; mit verringertem Atomabstand zwischen den Wasserstoffisotopen, was die Wärmefreisetzung erkläre. Als Produkt der Reaktion würde auch Helium entstehen. Nach Arata solle Energie in verschiedener Form zuführbar sein: als Druck, Ultraschall, hohem Strom, Laserlicht, Magnetfeld usw. Arata stellte seinen Reaktor mit angeschlossenem Stirling-Motor im Mai 2008 der Öffentlichkeit vor&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28011/1.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, erklärte jedoch, dass sich das Prinzip nicht nutzen liesse, da die Bildung von Helium die Fusionsprozesse &amp;quot;vergifte&amp;quot; und daher die Reaktionskammer regelmässig entgast werden müsse, was die Anwendung unwirtschaftlich mache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Focardi-Rossi-Energiekatalysator|en=Focardi-Rossi Energy-Catalyzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/doc/Levi%2C_Giuseppe_-_Report_on_heat_production_during_preliminary_tests_on_the_Rossi_Ni-H_reactor_%282010-2011%29.004810.pdf Giuseppe Levi: &amp;quot;Report on heat production during preliminary tests on the Rossi “Ni-H” reactor&amp;quot;, Univ. Bologna, Jan. 2011] (auch: [http://www.territorioscuola.com/download/Levi-Bianchini-and-Villa-Reports.pdf])&lt;br /&gt;
*[http://www.queryonline.it/2011/01/31/il-ritorno-della-fusione-fredda-2/ &amp;quot;Il ritorno della fusione fredda&amp;quot;, Artikel in der Zeitschrift &amp;quot;Query&amp;quot;, 31.1.2011]&lt;br /&gt;
*[http://www.queryonline.it/2011/02/02/il-ritorno-della-fusione-fredda-ci-risponde-levi &amp;quot;Il ritorno della fusione fredda: ci risponde Levi&amp;quot;, Artikel in der Zeitschrift &amp;quot;Query&amp;quot;, 2.2.2011]&lt;br /&gt;
*Focardi S., Habel R., and Piantelli F., &amp;quot;Anomalous Heat Production in Ni-H Systems,&amp;quot; Nuovo Cimento, Vol. 107A, p. 163-167, (1994)&lt;br /&gt;
*Notoya, R. et al., &amp;quot;Tritium Generation and Large Excess Heat Evolution by Electrolysis in Light and Heavy Water-Potassium Carbonate Solutions With Nickel Electrodes,&amp;quot; Fusion Technology, Vol. 26, p. 179, (Sept. 1994)&lt;br /&gt;
*Cerron-Zeballos, E., Crotty, I., Hatzifotiadou, D., Lamas Valverde, J., Williams, M.C.S., and Zibichi, A., &amp;quot;Investigation of Anomalous Heat Production in Ni-H Systems,&amp;quot; Nuovo Cimento, Vol. 109A, p. 1645-1654, (1996)&lt;br /&gt;
*Mengoli, G., Bernardini, M., Manducchi, C., and Zannoni, G., &amp;quot;Anomalous Heat Effects Correlated With Electrochemical Hydriding of Nickel,&amp;quot; Il Nuovo Cimento, Vol. 20 D, p. 331-352, (1998)&lt;br /&gt;
*Battaglia, A., Daddi, L., Focardi, S., Gabbani, V., Montalbano, V., Piantelli, F., Sona, P.G., and nesi, S., &amp;quot;Neutron Emission in Ni-H Systems,&amp;quot; Nuovo Cimento, Vol. 112 A p. 921-931, (Sept. 1999)&lt;br /&gt;
*S. Focardi, V. Gabbani, V. Montalbano, F. Piantelli, S. Veronesi. &amp;quot;Large excess heat production in Ni-H systems&amp;quot;. Il Nuovo Cimento Vol. 111 A, N.11 pp. 1233, novembre 1998&lt;br /&gt;
*Cerron-Zeballos, E., Crotty, I., Hatzifotiadou, D., Lamas Valverde, J., Williams, M.C.S., and Zichichi, A., &amp;quot;Investigation of Anomalous Heat Production in Ni-H Systems&amp;quot;. Nuovo Cimento, Vol. 109A, p. 1645-1654, (1996).&lt;br /&gt;
*Adalberto Piazzoli. &amp;quot;Fusione Fredda? Una ricerca italiana&amp;quot;. CICAP - Scienza &amp;amp; Paranormale N. 78 (Mai 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitungsartikel==&lt;br /&gt;
*Franco, Foresta Martin, &amp;quot;Siena scopre l&amp;#039; energia pulita Fusione fredda all&amp;#039; italiana?,&amp;quot; Corriere Della Sera, 19. Februar 1994&lt;br /&gt;
*Ilaria Venturi: &amp;#039;&amp;#039;Fusione nucleare a freddo - &amp;quot;A Bologna ci siamo riusciti&amp;quot;, Artikel in &amp;quot;La Repubblica&amp;quot; (Bologna-Lokalausgabe) vom 14.1.2011. [http://bologna.repubblica.it/cronaca/2011/01/14/news/fusione_nucleare_a_freddo_a_bologna_ci_siamo_riusciti-11237521/]&lt;br /&gt;
*[http://www.ilrestodelcarlino.it/bologna/cronaca/2011/01/13/441795-realizzato_fusione_fredda.shtml MARCO PIVATO: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ho realizzato la fusione fredda&amp;quot; - Annuncio choc del fisico Focardi&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in &amp;quot;Il Resto del Carlino&amp;quot; (Lokalausgabe Bologna) vom 13.1.2011]&lt;br /&gt;
*[http://www.physorg.com/news/2011-01-italian-scientists-cold-fusion-video.html Lisa Zyga: &amp;#039;&amp;#039;Italian scientists claim to have demonstrated cold fusion&amp;#039;&amp;#039;, physorg, 20.1.2011]&lt;br /&gt;
*[http://www.foxnews.com/scitech/2011/01/24/italian-scientists-claim-cold-fusion-breakthrough/#ixzz1HFDdqNuC Clay Dillow: &amp;#039;&amp;#039;Italian Scientists Claim (Dubious) Cold Fusion Breakthrough&amp;#039;&amp;#039;, Fox News, 24.1.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine letztendlich positive Beachtung fand der Energiekatalysator bei der der [[Mun-Sekte]] zuzuordnenden konservativen &amp;quot;Washington Times&amp;quot; in einem Artikel von Frank Perley.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Perley: &amp;#039;&amp;#039;PERLEY: [http://www.washingtontimes.com/news/2011/mar/17/nuclear-future-beyond-japan/ Nuclear future beyond Japan - Purported cold fusion advance aimed at energy woes]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;The Washington Times&amp;quot;, 17.3.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.ingandrearossi.com Internetseite von Andrea Rossi]&lt;br /&gt;
*[http://www.journal-of-nuclear-physics.com &amp;quot;Journal of Nuclear Physics&amp;quot;]. Der Titel suggeriert eine physikalische Zeitschrift, tatsächlich handelt es sich um eine von Focardi und Rossi betriebene, Blog-ähnliche Internetseite, deren Beiträge aber angeblich einen Peer Review durchlaufen und von &amp;quot;mindestens einem&amp;quot; Physikprofessor begutachtet würden.&lt;br /&gt;
*http://www.eonsrl.com (aktuell ohne Inhalt)&lt;br /&gt;
*http://pages.csam.montclair.edu/~kowalski/cf/388amplifier.html&lt;br /&gt;
*http://www.newenergytimes.com/v2/news/2008/NET29-8dd54geg.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video==&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=x5uChrjknJA Bericht im griechischen Fernsehen] (griechisch/englisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=z-0WvK2b7dU] (Vorführung Bologna 1, Jan. 2011)&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=u-Ru1eAymvE] (Vorführung Bologna 2, Jan. 2011)&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=dmHZrhTQhUc] (Vorführung Bologna 3, Jan. 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Kalte Fusion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Biophoton&amp;diff=71576</id>
		<title>Biophoton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Biophoton&amp;diff=71576"/>
		<updated>2011-03-23T13:57:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: /* &amp;quot;Biophotonen&amp;quot; als Marketingvokabel */ Offensichtlich fehlt ein Wort, ein passend erscheinendes eingesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:USZ1.jpg|UV induzierte Lichtemission|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biophotonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden von einigen Autoren Photonen bezeichnet, die biologischen Ursprungs sind und sich von herkömmlichen Photonen unterscheiden sollen. Nach heutigem Wissenstand gibt es keine Unterschiede zwischen Photonen biologischen und nicht-biologischen Ursprungs. Auch die Biophotonen-Befürworter konnten bislang keine Unterschiede nachweisen. Photonen (Lichtquanten in der akademischen Physik) unterscheiden sich lediglich durch ihre Energie (bzw. Wellenlänge). Elektromagnetische Strahlung kann durch ihr Spektrum und die Intensität beschrieben werden. Die Benutzung des Begriffs Biophoton ist insbesondere in [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlichen]] und [[Alternativmedizin|alternativmedizinischen]] Kreisen populär und wird gern zur Erklärung verschiedener Phänomene herangezogen. Allerdings wird in der englischsprachigen Literatur der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Biophoton&amp;#039;&amp;#039; teils auch synonym für jegliche Photonen biologischer Herkunft benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Biophotonik ist dagegen ein etablierter Begriff aus Physik und Biologie, so dass die Verwendung des Wortes Biophoton zu einer Verwirrung führen kann, da in diesem Zusammenhang nicht Photonen aus der Biophotonik (im herkömmlichen Sinne) gemeint sind. Der Begriff der Biophotonik beschreibt im heutigen Sprachgebrauch ganz allgemein die Verbindung von Biologie und Photonik, also unter anderem alle Arten von medizinischen Untersuchungs-, Therapie- und Bildgebungsverfahren auf optischer Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektromagnetische Strahlung in der Biologie==&lt;br /&gt;
Alle Objekte, ob biologisch oder nicht, emittieren Wärmestrahlung, abhängig von ihrer Temperatur. Diese Strahlung lässt sich auf Grund ihrer gut bekannten Eigenschaften (die auch theoretisch gut beschrieben sind) von anderen Leuchterscheinungen oder Abstrahlungen unterscheiden und kann daher bei Messungen berücksichtigt und subtrahiert werden. Das Fachgebiet der Erfassung dieser Strahlung (im Bereich der Hochfrequenz) ist die Radiothermometrie. Auch wird die thermische Photonenabstrahlung bei berührungslosen IR-Thermometern (z.B. Fiebermessung bei Kindern im Ohr) gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Biologie ist die Abstrahlung von Licht eine altbekannte Tatsache, zum Beispiel als relativ intensive Biolumineszenz bei Glühwürmchen. Relativ jung ist dagegen die Erforschung der so genannten &amp;quot;ultraschwachen Zellstrahlung&amp;quot;, einer sehr gering intensiven Abstrahlung von einzelnen Photonen durch lebende Zellen, biologischem Material bzw. als Begleiterscheinung chemischer Reaktionen überhaupt, die nichts mit dem Phänomen der Biolumineszenz oder der Abstrahlung &amp;quot;thermischer&amp;quot; Photonen (Wärmestrahlung) zu tun hat und von ihrer Intensität zwischen diesen beiden Erscheinungen einzuordnen ist. Eine derartige Lichterscheinung begleitet zwar prinzipiell chemische Reaktionen jeglicher Art in der Biologie (insbesondere Redox-Reaktionen), aber auch bei nicht belebten Substanzen. Diese ist jedoch auf Grund ihrer geringen Intensität für einen Beobachter selbst bei absoluter Dunkelheit und Dunkeladaptation mit dem Auge nicht zu sehen. Lediglich durch elektronische Verstärkung oder durch Langzeitbelichtung empfindlicher Filme lässt sich diese ultraschwache Zellstrahlung erkennbar machen. Dabei kann es sogar gelingen, einzelne Photonen nachzuweisen. In der wissenschaftlichen Erforschung dieser Phänomene werden die einzelnen sichtbar gemachten Lichtquanten Photonen und nicht Biophotonen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliche Wundereigenschaften==&lt;br /&gt;
Die Vertreter des Begriffs Biophoton sind der Meinung, dass die damit gemeinten Photonen sich von üblichen Photonen (z.B. des Sonnenlichts oder aus künstlichen Lichtquellen) unterscheiden. Insbesondere wäre bei diesen das Phänomen der &amp;#039;&amp;#039;Kohärenz&amp;#039;&amp;#039; zu beobachten, das insbesondere bei Laserlicht beobachtet wird. Die Lichtaussendung aus biologischem Material ist als die Strahlung aus einer räumlich ausgedehnten Lichtquelle und daher mit räumlich inkohärentem Licht anzusehen, das breite Frequenzspektrum dieser Strahlung zeigt dabei zusätzlich eine zeitlich inkohärente Eigenschaft. Auch hätten Biophotonen eine biologisch wichtige Funktion bei einer &amp;#039;&amp;#039;Zellkommunikation&amp;#039;&amp;#039;, die jedoch nicht genauer beschrieben wird und somit rein hypothetisch bleibt. Eine Vielzahl von Messungen ergaben Intensitäten dieser Photonenabstrahlung von wenigen bis einigen hundert Quanten pro Sekunde und Quadratzentimeter Oberfläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein etwaiger Nachweis einer Kohärenz bei der ultraschwachen Zellstrahlung ist nach heutigem Wissen genauso unbekannt, wie eine etwaige Zellkommunikation auf diesem Wege. Wegen der extrem geringen Wahrscheinlichkeit einer Photonenemission pro Zelle, typischerweise weniger als ein Photon pro Monat, vergehen durchschnittlich mehr als 100&amp;amp;nbsp;Jahre bis zur erneuten Emission eines Photons gleicher Wellenlänge, wodurch der direkte Nachweis der Kohärenz mittels Interferenz unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Fritz-Albert Popp]], einem der bekanntesten Vertreter der Biophotonik, würden seine Biophotonen aus der zellulären DNA stammen, demzufolge dürfte also DNA-freies biologisches Material keine Biophotonen abstrahlen. DNA ist jedoch nicht nur im Zellkern eukaryontischer (kernhaltiger) Zellen vorhanden, sondern auch beispielsweise in den [[Mitochondrienmedizin|Mitochondrien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nichtmediziner Popp vertritt auch die Hypothese, dass die schwache biologische Photonenemission sich zum Nachweis von Krebs eigene und erklärte Krebs zu einer &amp;quot;Kohärenzstörung&amp;quot;. Der österreichische Physiker [[Herbert Klima]] (der bei Popp in Marburg promovierte) wird in der Esoterikszene mit experimentellen Belegen einer kohärenten Lichtabstrahlung von biologischen Zellen zitiert, die er am Atominstitut der TU&amp;amp;nbsp;Wien durchgeführt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Homöopathie|homöopathische]] Präparat &amp;#039;&amp;#039;Staphisagria&amp;#039;&amp;#039; (Ursubstanz: Scharfer Rittersporn) sei selbst bei einer Verdünnung von 10&amp;lt;sup&amp;gt;-12&amp;lt;/sup&amp;gt; noch in der Lage, die Abstrahlung von Photonen zu bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 veröffentlichte Popp eine Arbeit, in der er mit zwei anderen Autoren seines privaten Instituts IIB, die [[Meridian]]e der [[Traditionelle Chinesische Medizin|Traditionellen Chinesischen Medizin]] durch Sichtbarwerden von Biophotonen nachgewiesen haben wollte. Angeblichte reichte dazu eine simple, unempfindliche IR-Wärmebildkamera. Die Ergebnisse von Popp wurden wissenschaftlich nicht weiter beachtet und später als Artefakte erkannt (siehe: [[Meridian#Nachweisversuch_durch_Fritz-Albert_Popp|Nachweisversuch der Merdidiane durch Fritz-Albert Popp]]). Das Beispiel zeigt die Sorglosigkeit der Interpretationen eigener Experimente, aber auch die beliebige Austauschbarkeit der Begriffe Wärmestrahlung und Biophotonenstrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine typische pseudowissenschaftliche Anwendungen der Biophotonenhypothese von Popp ist die Biophotonenlinse (Biophotonenkonverter). Diese soll schädliche elektromagnetische Strahlung wandeln und harmonisieren können, wenn der Anwender diese in der Hand hält oder am Körper trägt. Das Ergebnis wären nicht näher erklärte &amp;quot;positive Wellen&amp;quot;, wie das [[P.M. Magazin]] verlautbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der ultraschwachen Zellstrahlung in der Biologie==&lt;br /&gt;
[[image:Gurwitsch.jpg|Alexander Gurwitsch|left|thumb]][[image:Popp-Li.jpg|F.-A. Popp und Li (1980)|thumb]]&lt;br /&gt;
Bekannt wurde dieses Phänomen durch den russischen Biologen Alexander Gurwitsch in den 1920er und 1930er Jahren. Er glaubte, eine geringe Lichtabstrahlung bei Pflanzenzellen beobachtet zu haben und nannte das Phänomen &amp;quot;mitogenetische Strahlung&amp;quot;, da er einen Zusammenhang zur Zellteilung (Mitose) sah. Eine Reproduktion seiner Versuche blieb aber erfolglos. 1954 gelang es den italienischen Astronomen L. Colli, U. Facchini und anderen Autoren, die schwache Lichtemission von Pflanzenzellen direkt zu messen, indem sie einen Photonenverstärker verwendeten, der ursprünglich zum Nachweis schwachen Sternenlichts entwickelt wurde. 1967 folgten Beschreibungen des Effekts durch Terence Quickenden in Australien. In den 1970er Jahren wurde die Beschäftigung mit dieser schwachen Lichtstrahlung durch den deutschen Physiker Fritz-Albert Popp wieder vermehrt untersucht und diskutiert. Er gründete ein privates Labor in Neuss (Internationales Institut für Biophysik IIB) und versucht seitdem, den quantitativen Nachweis dieser Strahlung kommerziell zu Qualitätsaussagen von Lebensmitteln zu vermarkten. Auch wird im IIB vor allem die sogenannte &amp;quot;verzögerte Chemilumineszenz&amp;quot; (&amp;quot;delayed luminescence&amp;quot;) nach optischer Anregung untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffskritik==&lt;br /&gt;
Hypothesen über &amp;#039;&amp;#039;Biophotonen&amp;#039;&amp;#039; können als Versuch einer Wiederbelebung des Vitalismus-Begriffs des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und somit als [[Vitalismus|Neovitalismus]] verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;quot;Biophotonen&amp;quot; als Marketingvokabel==&lt;br /&gt;
Der Begriff wird in der Werbung für alternativmedizinische und [[Esoterik|esoterische]] Produkte oft als eine Art Gütemerkmal verwendet. Neben der Messung angeblicher Biophotonenstrahlung zur Bewertung der Qualität von Lebensmitteln (z.B. von [[Wasserbelebung|&amp;quot;belebtem Wasser&amp;quot;]]) durch Popp und andere werden auch Produkte mit dem Wort Biophotonen beworben, die nichts mit dem ursprünglichen Konzept zu tun haben und oft noch nicht einmal mit Licht. Beispielsweise wird von Farblichtlampen behauptet, dass sie Biophotonen aussenden würden (siehe z.B. [[Dieter Jossner]]), bestimmte Plastikuntersetzer könnten &amp;quot;Biophotonen-Energie&amp;quot; an Lebensmittel, Getränke und Putzmittel abgeben, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,370918-2,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Galvanischer_Strom&amp;diff=71575</id>
		<title>Galvanischer Strom</title>
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		<updated>2011-03-23T13:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: doppelter Artikel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galvanischer Strom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der Elektrotherapie der physikalischen Medizin, [[Pseudomedizin]] und [[Alternativmedizin]], mit dem die therapeutische Anwendung von elektrischem Gleichstrom gemeint ist. Entsprechende Verfahren wurden auch &amp;#039;&amp;#039;Galvanisation&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Faradisation&amp;#039;&amp;#039; genannt. Man findet ihn in Zusammenhang mit Reizstrom-Verfahren der [[Feinstromtherapie]] oder den in der [[Wellness]]-Szene angebotenen &amp;quot;Faltenbügeleisen&amp;quot; und z.B. bei der [[Hydroresonanz]]therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtiger Faktor wird von Anwendern aus der Alternativmedizin oft genannt, dass der Strom &amp;quot;keine Frequenzen&amp;quot; enthalten dürfe, womit in diesem Fall gemeint ist, dass der Gleichstrom keine sog. Restwelligkeit oder periodische Schwankungen der Stromstärke aufweisen soll. Das ist bei Strom aus einem &amp;quot;galvanischen Element&amp;quot;, also einer Batterie, weitgehend der Fall. Die erste Batterie wurde 1799 von Volta vorgestellt. Bei Gleichstrom aus Netzgeräten kann die Spannung dagegen je nach Qualität des Gerätes periodisch geringfügig schwanken. Die Frequenzen dieser Schwingungen können Vielfache der Netzfrequenz 50&amp;amp;nbsp;Hz sein und, wenn es sich um ein Schaltnetzteil handelt, Vielfache der Schaltfrequenz (einige 10&amp;amp;nbsp;kHz bis einige 100&amp;amp;nbsp;kHz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter entsprechender pseudomedizinischer Geräte behaupten, dass mit Netzteilen in herkömmlicher Schaltungstechnik kein galvanischer Strom erzeugt werden könne, ihr Gerät jedoch dazu in der Lage sei. Sofern versucht wird, zu begründen, warum der Strom &amp;quot;keine Frequenzen&amp;quot; haben darf, werden die üblichen Phantasieerklärungen gegeben, etwa dass die Quantenphysik herausgefunden habe, dass Zellen mit bestimmten Frequenzen schwingen, die je nach Organ verschieden sind und Störschwingungen mit anderen Frequenzen zu Erkrankungen der Zelle führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungen mit impulsartigem Strömen sind als Ultrareizstrom-Therapie (auch nach ihrem Erfinder Träbertstrom genannt) oder Impulsgalvanisation nach Jantsch usw bekannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Jenrich: Grundlagen der Elektrotherapie. Verlag: Urban &amp;amp; Fischer Verlag. 2000. ISBN-10:3437470809 ISBN-13:978-3437470806&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Elektromedizin und Magnetfeldtherapien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hydroresonanz&amp;diff=71574</id>
		<title>Hydroresonanz</title>
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		<updated>2011-03-23T13:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: fehlende Buchstaben ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Hydroresonanzbad.jpg|thumb|Hydroresonanz-Fußbad, oben zu Beginn, unten nach 30 Minuten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroresonanz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroresonanztherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen eine [[pseudomedizin]]ische Methode zur [[Entschlackung|Entgiftung und Entschlackung]], das auf den Freiburger Arzt [[Bodo Köhler]] zurückgeht. Tatsächlich handelt es sich um das gleiche Verfahren, welches von zahlreichen Anbietern als [[Ionen-Fußbad]] oder Detox-Fußbad beworben wird. Schadstoffe im Körper würden dabei durch die Fußsohlen &amp;quot;ausgeleitet&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Befürworter sei die Hydroresonanztherapie bei folgenden Symptomen und Krankheiten angebracht: Kopfschmerzen und Migräne, Übersäuerung, Übergewicht, rheumatische Beschwerden, Arthrosen und Gicht, Neurodermitis und Psoriasis, Allergien, Asthma, Cellulite, unreine Haut, Verdauungsbeschwerden, Fibromyalgie, chronische Müdigkeit, Schlafprobleme, Burn-out-Syndrom. Teilweise werden auch Depressionen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hydroresonanztherapie besteht wie andere Detox-Fußbäder darin, dass ein elektrischer Gleichstrom durch ein Fußbad geleitet wird. Der Strom fließt nicht durch die Füße, sondern nur innerhalb eines kleinen Käfigs, der in das Wasser getaucht wird und in dem sich die beiden Elektroden befinden. Dem Bad wird &amp;quot;Spezial-Salz&amp;quot; zugesetzt. Die Zugabe von Salz ist notwendig, da normales Leitungswasser keine ausreichende elektrische Leitfähigkeit hat. Durch die Zersetzung der Elektroden wird das Wasser innerhalb von einigen Minuten zu einer trüben Flüssigkeit. Erklärungen, warum ein Fußbad in solcherart verschmutztem Wasser eine &amp;quot;Entgiftung&amp;quot; des Körpers bewirken soll, finden sich nicht. Die Methode sei aber, so eine Werbeaussage, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;unmittelbar wirksam und sehr intensiv, da die Entschlackung nicht nur von der Kapazität der Nieren abhängt, sondern die 4.000 Schweißdrüsen der Fußsohlen nutzt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hydroresonanzgeräte werden von der &amp;#039;&amp;#039;AionoMed Ltd.&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Competence Center Ltd.&amp;#039;&amp;#039; in Nußdorf in Oberbayern hergestellt (manchmal wird als Sitz auch nur eine typische Ltd-Sammeladresse in England angegeben). Die Werbung ist mit dem branchenüblichen Wortgeklingel aus Begriffen wie [[Quantenmystik|&amp;quot;Quantenphysik&amp;quot;]], &amp;quot;[[Quantenmedizin]]&amp;quot;, &amp;quot;Resonanzfelder&amp;quot;, &amp;quot;Rauschfelder&amp;quot;, &amp;quot;neueste Feldtechnologie&amp;quot; usw. angereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit oben beschrieben hat Hydroresonanztherapie nichts mit irgendeinem Resonanzphänomen zu tun, wird aber dennoch mit der bei Pseudomedizinern modischen Vokabel &amp;quot;Resonanz&amp;quot; beworben. Es ist auch davon die Rede, dass &amp;quot;Informationen&amp;quot; und &amp;quot;Resonanzwirbel&amp;quot; über das Medium Wasser übertragen werden könnten. Überhaupt könne Wasser Schwingungen &amp;quot;in einer erstaunlich hohen Resonanzgenauigkeit&amp;quot; weitergeben. Das bedeutet aber nicht etwa, dass dem elektrischen Strom, der durch das Fußbad fließt, Informationen aufmoduliert werden, denn wie betont wird, ist dieser Strom [[galvanischer Strom]], also reiner Gleichstrom. Wie welche Informationen in das Fußbad und von dort in den Körper gelangen, ist somit unklar. Für einige Geräte gibt es als Zubehör Handelektroden usw., um sie zu einem [[Bioresonanz]]system aufzurüsten (beim Bioresonanzverfahren spielt Resonanz allerdings ebenfalls keine Rolle). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Therapie in der Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Elektromedizin und Magnetfeldtherapien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Spagyrik&amp;diff=71573</id>
		<title>Spagyrik</title>
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		<updated>2011-03-23T13:24:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: /* Clustermedizin als neumodische Variante */ Klammer geschlossen; &amp;quot;Humbug&amp;quot; versachlicht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Spagyrik2.jpg|Mittel der Spagyrik|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Paracelsus.jpg|Paracelsus|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spagyrik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet verschiedene [[pseudomedizin]]ische Konzepte, die sich auf die [[Alchemie]] beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Spagyrik kommt aus dem Griechischen und besteht aus spagein (trennen) sowie ageirein (verbinden). Vermutlich wurde der Begriff durch Paracelsus, den Schöpfer der [[Iatrochemie]], erfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spagyrik nennt man den Teil der [[Alchemie]], der sich mit Hilfe überlieferter alchemistischer Verfahren der aufwendigen Fertigung von Medikamenten und Tinkturen widmet. Es handelt sich um Verfahren, die sich beträchtlich sowohl von denen der Hochschulmedizin und der Pflanzenheilkunde als auch von denen der [[Homöopathie]] unterscheiden. Die Fertigungsschritte Gärung, Destillation, Reinigung, Veraschung und Zusammenführung – an sich schon zeitaufwändiger als die meisten heute üblichen medizinischen Herstellungsverfahren – müssen zudem noch in Harmonie mit bestimmten kosmozyklischen Abläufen wie dem Stand von Sonne, Mond und Planeten durchgeführt werden. Eisklares Wasser wird in Spiralen über sieben Ringe geleitet, die die Information von sieben verschiedenen Metallen enthalten, welche wiederum mit den sieben Planeten in Beziehung stehen. Dann fließt das auf diese Weise energetisierte Wasser durch Holzrinnen zu Feldern und Gärten mit den unterschiedlichsten Heilpflanzen. Zu bestimmten Zeiten, im Rhythmus der Auf- und Untergänge von Sonne und Mond, werden die Heilpflanzen bewegt, um die polaren Kräfte dieser Gestirne in den Pflanzensäften harmonisch zu entfalten. Nach Destillation, Reinigung und anderen Fertigungsschritten sind die Pflanzen, Mineralien und Metalle in eine spagyrische Tinktur verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Spagyrik zu Alchemie, [[Numerologie]] und [[Esoterik|esoterischer]] Kosmologie ist offensichtlich. Allein die Behauptung, Wasser könne &amp;#039;&amp;#039;energetisiert&amp;#039;&amp;#039; werden, ist aus physikalischer Sicht reiner Unsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spagyrik wurde durch den Eisenbahningenieur [[Carl Friedrich Zimpel]] (1801-1879) im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert neu belebt. Dieser ohne Ausbildung zum Dr. med. promovierte Arzt arbeitete auf der Basis der [[Humoralpathologie]] im damaligen Deutschland zu einer Zeit, als es keine standardisierte Ausbildung für Ärzte und Mediziner gab bzw. totale Kurierfreiheit herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene biederte sich im III.&amp;amp;nbsp;Reich der Homöopathie-Szene an und konnte im Nachkriegs-Deutschland durch enge politische Kontakte mit führenden Politikern erreichen, einen Ausnahmetatbestand im Arzneimittelsystem zu etablieren. Da einige Mittel, die zur Herstellung von Spagyrika notwendig sind, von der Zulassungskomission, die das Homöopathische Arzneimittelbuch (HAB) erarbeitete, in das HAB eingeführt wurden, war es einschlägigen Firmen möglich, aus diesen Substanzen hergestellte Mittel ohne Wirksamkeitsnachweis in Deutschland legal in den Verkehr zu bringen. Hintergrund dafür waren offenbar pekuniäre Interessen. Diese Sonderstellung haben die Spagyrika (wie auch Homöopathika und [[Anthroposophische Medizin|Anthroposophika]]) bis heute beibehalten können, da es trotz der angeblichen Reformbemühungen im Gesundheits- und Arzneimittelsektor Deutschlands keinen Hinweis darauf gibt, solche Wundermittel bei fehlendem Wirksamkeitsnachweis aus dem Verkehr zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Stiftung Warentest liegen keinerlei Belege für eine therapeutische Wirksamkeit für Methoden aus dem Bereich der Spagyrik vor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_heilpraktiker_spagyrik__therapie_p84930.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moderne Vermarktung==&lt;br /&gt;
Wie bereits vor über hundert Jahren werden auch heute noch viele Erscheinungsformen der Spagyrik mit oftmals eigenen Herstellerfirmen und eigenen Bezeichnungen beobachtet. Einige von ihnen sind zugelassene Hersteller aus dem Bereich &amp;#039;&amp;#039;besondere Therapieeinrichtungen&amp;#039;&amp;#039; und dürfen Spagyrika ohne wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit wie Homöopathika rezeptfrei anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Bernus (Soluna GmbH, Donauwörth) nach Alexander von Bernus&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Glückselig (Phönix, Bondorf) nach Conrad Johann Glückselig (1864 - 1934)&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Ulrich-Jürgen Heinz (Heinz Spagyrik)&lt;br /&gt;
*IFAS-Spagyrik (Institut für angewandte Spagyrik, Hanau)&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Krauß (ISO Arzneimittel GmbH, Ettlingen) nach Theodor Krauß (1864-1924) und Johannes Sonntag&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Lemasor (Lemasor GmbH, Püttingen) nach Heilpraktiker Thomas Bönschen&lt;br /&gt;
*Spagyric nach Pekana (Pekana Naturheilmittel GmbH, Kißlegg) nach Peter Beyersdorff&lt;br /&gt;
*Solitaire-Spagyrik (Solitaire, Kirchzell) nach Achim Stockhardt&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Strathmeyer (Strath Labor, Donaustauf) nach Walter Strathmeyer (1899-1969)&lt;br /&gt;
*Spagyrik nach Zimpel (Staufen Pharma, Göppingen) nach [[Carl Friedrich Zimpel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clustermedizin als neumodische Variante==&lt;br /&gt;
Eine neumodische Variante der Spagyrik ist die sog. [[Clustermedizin]], die vom [[Heilpraktiker]] [[Ulrich-Jürgen Heinz]] aus seiner vorherigen &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Spagyrik&amp;#039;&amp;#039; entwickelt wurde. Das Verfahren benutzt zur diagnostischen Informationsgewinnung Proben aus Körpersubstanzen (z.B. Blut oder Urin), welche kristallisiert werden. Dabei entstehende Muster (sog. Graphen oder fraktalgeometrische und geometrische Muster) werden zur Diagnose herangezogen. Mit dem ermittelten &amp;#039;Code&amp;#039; wird auf Erkrankungen, organische Störungen, Toxinbelastungen, Vitamin- und Mineralienmangel geschlossen. Auch soll die Diagnostik eine Darstellung der Persönlichkeit des betroffenen Menschen ermöglichen. Das ist jedoch nicht ungefährlich, weil auf dieser offensichtlich fragwürdigen Basis durchaus ernsthafte Diagnosen und entsprechende therapeutische Konsequenzen gefolgert werden. Hier kann der Patient durch Unterlassung vernünftiger Therapien Schäden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Traditionelle Abendländische Medizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.homotox.de/cms/docs/doc50090.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Paralex}}&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Alchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Clustermedizin&amp;diff=71572</id>
		<title>Clustermedizin</title>
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		<updated>2011-03-23T13:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: Wort übersehen und jetzt gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clustermedizin ®&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (CM) geht auf den schwäbischen [[Heilpraktiker]] [[Ulrich-Jürgen Heinz]] zurück und soll bei &amp;quot;allen körperlichen und seelischen Erkrankungen&amp;quot; hilfreich sein.  Es handelt sich um ein [[alternativmedizin]]isches Wunderverfahren und eine Abwandlung der [[Spagyrik]] zur &amp;quot;diagnostischen Informationsgewinnung&amp;quot; und zur so genannten &amp;#039;&amp;#039;Verbalen Provokation&amp;#039;&amp;#039;. Heinz wird im Internet auch als &amp;quot;Prof. Dr. Ulrich-Jürgen Heinz&amp;quot; tituliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Clustermedizin wird von ihren Befürwortern zur Krebsdiagnostik und [[unkonventionelle Krebstherapien|Therapie]] empfohlen. Das Ergebnis der Clustermedizin-&amp;quot;Diagnostik&amp;quot; sei eine &amp;quot;profilierte, grafische Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen als Abbild seiner Eigenschaften, Störungen und Regulierungsmöglichkeiten&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verfahren==&lt;br /&gt;
Verschiedene Proben von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten des Patienten werden über Erhitzung und Wasserentzug kristallisiert. Aus den dabei entstehenden &amp;quot;fraktalgeometrischen Mustern&amp;quot; wird ein &amp;quot;numerischer Code&amp;quot; erstellt, der den Patienten in seiner &amp;quot;Gesamtheit&amp;quot; darstellen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Code&amp;quot; wird nun mit anderen, in einer eigenen Datenbank gespeicherten Kristallisationsmustern verglichen und damit &amp;quot;entschlüsselt&amp;quot;. Diese &amp;quot;Entschlüsselung&amp;quot; läßt angeblich Folgerungen auf Krankheiten, organische Störungen, Toxinbelastungen, Vitamin- und Mineralienmangel zu. Selbst künftige Erkrankungen, für die es noch keinerlei Anzeichen gibt, seien auf diese Weise erkennbar, heißt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entschlüsselte Code soll zudem die objektive Erkenntnis ermöglichen, welche Spagyrika als Heilmittel einzusetzen seien. Über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten werden dann spagyrisch hergestellte und homöopathieähnlich aufbereitete Präparate aus Pflanzenteilen, Metallen und Körpersubstanzen wie Kot, Urin, Ohrenschmalz oder Schweiß verordnet, die dem Körper sein &amp;quot;Störprofil&amp;quot; zurückgeben und ihn dadurch zur &amp;quot;Selbstkorrektur&amp;quot; anregen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den spagyrischen Präparaten sind angeblich keine Substanzen mehr enthalten, sondern, wie es ein einem Lehrbuch heißt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;nur noch die in das Wasser kopierten Informationen. Der Körper wird also nicht mit Substanzen in vorgegebene Reaktionen manipuliert, sondern er bekommt Informationen über seinen eigenen Stoffwechsel geliefert, die er mit seinen eigenen Möglichkeiten und nach eigenen Bedürfnissen dann selbst umsetzt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik an der CM==&lt;br /&gt;
Es gibt keinen unabhängigen Hinweis darauf, dass sich aus der clustermedizinischen Kristallisationsanalyse irgendeine medizinisch ernstzunehmende Erkenntnis herleiten ließe. Da das Heinzsche Gesamtverfahren als alleinige Maßnahme auch bei schwerwiegenden Erkrankungen empfohlen wird, besteht die Gefahr massiver Folgeschäden, wenn auf gesicherte Diagnose und Therapie verzichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wundertherapie gegen Krebs]]&lt;br /&gt;
[[category:Alchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Clustermedizin&amp;diff=71571</id>
		<title>Clustermedizin</title>
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		<updated>2011-03-23T13:18:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: Lesbarkeit erhöht durch Satzumstellungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clustermedizin ®&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (CM) geht auf den schwäbischen [[Heilpraktiker]] [[Ulrich-Jürgen Heinz]] zurückgeht und soll bei &amp;quot;allen körperlichen und seelischen Erkrankungen&amp;quot; hilfreich sein.  Es handelt sich um ein [[alternativmedizin]]isches Wunderverfahren und eine Abwandlung der [[Spagyrik]] zur &amp;quot;diagnostischen Informationsgewinnung&amp;quot; und zur so genannten &amp;#039;&amp;#039;Verbalen Provokation&amp;#039;&amp;#039;. Heinz wird im Internet auch als &amp;quot;Prof. Dr. Ulrich-Jürgen Heinz&amp;quot; tituliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Clustermedizin wird von ihren Befürwortern zur Krebsdiagnostik und [[unkonventionelle Krebstherapien|Therapie]] empfohlen. Das Ergebnis der Clustermedizin-&amp;quot;Diagnostik&amp;quot; sei eine &amp;quot;profilierte, grafische Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen als Abbild seiner Eigenschaften, Störungen und Regulierungsmöglichkeiten&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verfahren==&lt;br /&gt;
Verschiedene Proben von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten des Patienten werden über Erhitzung und Wasserentzug kristallisiert. Aus den dabei entstehenden &amp;quot;fraktalgeometrischen Mustern&amp;quot; wird ein &amp;quot;numerischer Code&amp;quot; erstellt, der den Patienten in seiner &amp;quot;Gesamtheit&amp;quot; darstellen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Code&amp;quot; wird nun mit anderen, in einer eigenen Datenbank gespeicherten Kristallisationsmustern verglichen und damit &amp;quot;entschlüsselt&amp;quot;. Diese &amp;quot;Entschlüsselung&amp;quot; läßt angeblich Folgerungen auf Krankheiten, organische Störungen, Toxinbelastungen, Vitamin- und Mineralienmangel zu. Selbst künftige Erkrankungen, für die es noch keinerlei Anzeichen gibt, seien auf diese Weise erkennbar, heißt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entschlüsselte Code soll zudem die objektive Erkenntnis ermöglichen, welche Spagyrika als Heilmittel einzusetzen seien. Über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten werden dann spagyrisch hergestellte und homöopathieähnlich aufbereitete Präparate aus Pflanzenteilen, Metallen und Körpersubstanzen wie Kot, Urin, Ohrenschmalz oder Schweiß verordnet, die dem Körper sein &amp;quot;Störprofil&amp;quot; zurückgeben und ihn dadurch zur &amp;quot;Selbstkorrektur&amp;quot; anregen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den spagyrischen Präparaten sind angeblich keine Substanzen mehr enthalten, sondern, wie es ein einem Lehrbuch heißt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;nur noch die in das Wasser kopierten Informationen. Der Körper wird also nicht mit Substanzen in vorgegebene Reaktionen manipuliert, sondern er bekommt Informationen über seinen eigenen Stoffwechsel geliefert, die er mit seinen eigenen Möglichkeiten und nach eigenen Bedürfnissen dann selbst umsetzt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik an der CM==&lt;br /&gt;
Es gibt keinen unabhängigen Hinweis darauf, dass sich aus der clustermedizinischen Kristallisationsanalyse irgendeine medizinisch ernstzunehmende Erkenntnis herleiten ließe. Da das Heinzsche Gesamtverfahren als alleinige Maßnahme auch bei schwerwiegenden Erkrankungen empfohlen wird, besteht die Gefahr massiver Folgeschäden, wenn auf gesicherte Diagnose und Therapie verzichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wundertherapie gegen Krebs]]&lt;br /&gt;
[[category:Alchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pseudowissenschaft&amp;diff=71522</id>
		<title>Pseudowissenschaft</title>
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		<updated>2011-03-21T16:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: /* Sieben Sünden der Pseudowissenschaft */ Teil wurde offensichtlich bei Übersetzung übersehen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:pseudoscience2.jpg|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudowissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Theorien und Lehren, die sich durch an Wissenschaft erinnernde Methodik und Sprachgebrauch einen wissenschaftlichen Anstrich geben, ohne den hohen Standard der Wissenschaftlichkeit zu erfüllen. Insbesondere immunisieren sich Pseudowissenschaften meistens gegen ihre Widerlegung, indem sie die verwendeten Begriffe nicht eindeutig definieren und sich nicht auf falsifizierbare Vorhersagen festlegen lassen.&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Pseudo-Science&amp;quot; ist seit dem 18. Jahrhundert in Verwendung und eine der ersten Verwendungen war 1844 im Northern Journal of Medicine, I 387: &amp;quot;That opposite kind of innovation which pronounces what has been recognized as a branch of science, to have been a pseudo-science, composed merely of so-called facts, connected together by misapprehensions under the disguise of principles&amp;quot;. Die heutigen Definition basiert mehr oder weniger auf den Arbeiten von Thomas Huxley und Karl Popper. Popper nannte Falsifizierbarkeit ein wichtiges Kriterium zum unterscheiden von Wissenschaft und Pseudowissenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://aleph0.clarku.edu/huxley/CE5/S&amp;amp;PS.html T. H. Huxley: Science and Pseudo-Science]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Incidentally, the philosopher Karl Popper coined the term, ‘pseudo-science’. The examples he gave were (Western) astrology and homeopathy, the medical system developed in Germany.“ V. V. S. Sarma: Natural calamities and pseudoscientific menace. Current Science 90:2 (25. Januar 2006); „The notion of pseudoscience, as coined by philosopher Karl Popper is discussed in the context of its application to library science and its implications for selection.“ Graham Howard: Pseudo Science and Selection. Collection Management 29:2 (24. Mai 2005)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Kriterien, nach denen Pseudowissenschaft von Wissenschaft abgegrenzt werden kann. Allgemein kann jede Abweichung von einer &amp;#039;&amp;#039;Grundlage des wissenschaftlichen Vorgehens&amp;#039;&amp;#039; ein Hinweis auf Pseudowissenschaft sein. Hierbei ist die Unterscheidung zwischen schlechter oder betrügerischer Forschung innerhalb der Wissenschaft einerseits und pseudowissenschaftlichem Vorgehen andererseits oft problematisch. Jedoch zeichnet sich Pseudowissenschaft fast immer dadurch aus, dass sie speziell dazu dient, ein fertiges Gedankengebäude zu stützen. Außerdem widersprechen pseudowissenschaftliche Ergebnisse meist erfahrungswissenschaftlichen Theorien, während bei Betrugsfällen innerhalb der etablierten Wissenschaft meist versucht wird, die &amp;quot;Ergebnisse&amp;quot; in bestehende Theorien einzugliedern. Wissenschaftliche Scherze sowie wissenschaftlicher Betrug fallen nicht unter den Begriff Pseudowissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Theoriengebäude einer Pseudowissenschaft geht oft auf eine einzelne Person zurück, deren Autorität nicht in Frage gestellt werden darf. Die ursprünglichen Aussagen des Urhebers werden dogmatisch vertreten und sowohl die theoretischen Erklärungsansätze als auch eventuelle experimentelle Versuchsreihen werden stets im Sinne des ursprünglichen Dogmas gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pseudowissenschaften verwenden oft &amp;quot;Experimente&amp;quot;, bei denen aus dem statistischen Rauschen Daten genommen werden, mit denen dann durch geschickte Auswahl und Manipulation Effekte vorgetäuscht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xy44.de/belladonna/ Gerhard Bruhn, Erhard Wielandt, Klaus Keck: Pseudowissenschaften an der Universität Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch findet hierbei gern die Anwendung des [[Umgekehrtes Ockhamsches Rasiermesser|umgekehrten Ockhamschen Rasiermessers]] statt: Das heißt, komplexe oder abwegige Hypothesen werden einem hypothesensparsamen Vorgehen vorgezogen. Typisch für eine Pseudowissenschaft ist auch, dass sie keine Methode kennt, Fehler eigener Beobachtungen oder Schlüsse aufzuspüren, ganz davon zu schweigen, sie überhaupt zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Esoteriker suchen hingegen nach einem Ersatz oder einer Ergänzung für Wissenschaft und erscheinen letztendlich als Kämpfer gegen die Wissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Typische Merkmale==&lt;br /&gt;
* Behauptungen, die sich weder experimentell erhärten noch mathematisch ableiten lassen: Häufig stehen solche Behauptungen sogar im Widerspruch zu Experimenten, zu mathematischen Theorien und nicht selten zum &amp;quot;gesunden  Menschenverstand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Angabe von Quellen, die sich nicht nachvollziehen und damit nicht nachprüfen lassen.&lt;br /&gt;
* Experimente, die sich nicht reproduzieren lassen&lt;br /&gt;
* Kontrovers zu [[Ockhams Rasiermesser]]&lt;br /&gt;
* Systematische Unterdrückung oder selektive Auswahl von bestimmten Beobachtungen bzw. Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sieben Sünden der Pseudowissenschaft== &amp;lt;!-- Konnte den Quelltext nicht auftreiben, daher Umstellung auf diesen, äquivalenten. Bei Änderung eventuell auch die englische Version anpassen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehrere Wissenschaftstheoretiker haben Listen der Sünden, die Pseudowissenschaft von Wissenschaft unterscheiden zusammengestellt. Dazu gehören Langmuir ([1953] 1989), Gruenberger (1964), Dutch (1982), Bunge (1982), Radner und Radner (1982), Kitcher (1982, 30–54), Hansson (1983), Grove (1985), Thagard (1988), Glymour und Stalker (1990), Derkson (1993, 2001), Vollmer (1993), Ruse (1996, 300–306) und Mahner (2007)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://plato.stanford.edu/entries/pseudo-science/ Science and Pseudo-Science], Stanford Encyclopedia of Philosophy&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deerksen A.A: &amp;#039;&amp;#039;The seven sins of pseudo-science&amp;#039;&amp;#039;, Journal for General Philosophy of Science, Volume 24, Number 1 / März 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;. Meistens sind dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Glauben in die Autorität: Einige Personen haben größere Einsicht. Man muss deren Aussagen vertrauen.&lt;br /&gt;
#Nicht wiederholbare Experimente: Experimenten, die von anderen nicht wiederholt werden können, wird vertraut.&lt;br /&gt;
#Handverlesene Beispiele: Beispiele werden genannt, obwohl diese nicht repräsentativ sind.&lt;br /&gt;
#Unwillen zu testen: Eine Theorie wird nicht getestet, obwohl dies möglich wäre&lt;br /&gt;
#Unbegründete Immunisierungen: Kritische Argumente werden abgewiesen und Argumente, die die eigene Auffassung stützen, werden gezielt gefördert.&lt;br /&gt;
#Eingebauter Betrug: Der Test der Theorie wird so arrangiert, dass die Theorie durch das Ergebnis nur bewiesen, nie falsifiziert, werden kann.&lt;br /&gt;
#Erklärungen werden ohne Ersatz entfernt: Existierende Erklärungen werden gestrichen, sodass die neue Theorie weniger erklärt als eine vorherige&lt;br /&gt;
(Hansson 1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaften versus Parawissenschaften==&lt;br /&gt;
In ähnlichem Sinn wie &amp;#039;&amp;#039;Pseudowissenschaft&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich auch den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Parawissenschaft&amp;#039;&amp;#039; benutzt. Im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;paranormal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Paramedizin&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Parapsychologie]]&amp;#039;&amp;#039; ist das Wort jedoch weniger gebräuchlich. Im deutschen Sprachraum wurde es erst Ende der 1980er-Jahre populär und vor allem durch die 1987 gegründete Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unterschied zwischen Pseudowissenschaft und Parawissenschaft wird meist darin gesehen, dass der Begriff Pseudowissenschaft ein normativer ist, weil er eine Wertung enthält: Pseudowissenschaften sind Gedankengebäude, die einen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben, diesem Anspruch aber nicht genügen können. Dagegen ist der Begriff Parawissenschaft eher beschreibend: Parawissenschaften sind Bereiche, deren wissenschaftlicher Status noch unklar ist; sie können sich als Pseudowissenschaften herausstellen, aber auch als [[Protowissenschaft]]en, also als Lehren, die sich noch in einem vorwissenschaftlichen Stadium befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biologe und Philosoph Martin Mahner hat vorgeschlagen, auch den Begriff der Parawissenschaft normativ zu begründen. Die ursprüngliche Charakterisierung beruhe &amp;quot;unter anderem auf der Furcht, dogmatisch zu erscheinen&amp;quot;. Seine vorgeschlagene Neudefinition benutzt das Kriterium eines &amp;quot;illusionären Denkens&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Eine Parawissenschaft ist ein außerhalb der Wissenschaften &amp;amp;ndash; aber nicht notwendigerweise außerhalb des universitären Wissenschaftsbetriebes &amp;amp;ndash; angesiedelter Erkenntnisbereich, dessen Theorie und Praxis weitgehend auf illusionärem Denken beruht.&amp;#039;&amp;#039; Der Anspruch, verlässliches Wissen über die Welt zu erlangen, könne von einer Parawissenschaft damit nicht eingelöst werden. Wird neben dem einfachen Erkenntnisanspruch auch der Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhoben, wird die Parawissenschaft nach Mahner zur Pseudowissenschaft. Pseudowissenschaften wären damit eine Teilmenge der Parawissenschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahner2009&amp;quot;&amp;gt;M. Mahner (2009): Was sind Parawissenschaften? Der Versuch einer Neubestimmung. Skeptiker 4/2009, 186-190. Diskussion dazu in Skeptiker 1/2010, 49-50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;In science, the burden of proof falls upon the claimant; and the more extraordinary a claim, the heavier is the burden of proof demanded. The true skeptic takes an agnostic position, one that says the claim is not proved rather than disproved. He asserts that the claimant has not borne the burden of proof and that science must continue to build its cognitive map of reality without incorporating the extraordinary claim as a new &amp;quot;fact.&amp;quot; Since the true skeptic does not assert a claim, he has no burden to prove anything. He just goes on using the established theories of &amp;quot;conventional science&amp;quot; as usual. But if a critic asserts that there is evidence for disproof, that he has a negative hypothesis --saying, for instance, that a seeming psi result was actually due to an artifact--he is making a claim and therefore also has to bear a burden of proof [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: Marcello Truzzi, On Pseudo-Skepticism&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Pseudowissenschaft|en=Pseudoscience}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Deutsch: &amp;lt;!-- Anmerkung: Einige Bücher sind im DE und EN Teil vorhanden. Das ist Absicht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Alan Sokal, Jean Bricmont (1999): Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften missbrauchen, Muenchen&lt;br /&gt;
*Alexander K. Dewdney (1998): Alles fauler Zauber? IQ-Tests, Psychoanalyse und andere umstrittene Theorien, Basel&lt;br /&gt;
*Andreas Hergovich (2001): Der Glaube an Psi - Die Psychologie paranormaler Überzeugungen. Bern&lt;br /&gt;
*Ben Goldacre: Die Wissenschaftslüge: Wie uns Pseudo-Wissenschaftler das Leben schwer machen. Fischer Frankfurt 2010, ISBN 978-3596185108&lt;br /&gt;
*Bernd Harder: Geister, Gothics, Gabelbieger. 66 Antworten auf Fragwürdiges aus Esoterik und Okkultismus. Aschaffenburg: Alibri 2005&lt;br /&gt;
*Carl Sagan: Der Drache in meiner Garage. Oder: Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven. München: Droemer Knaur 1997&lt;br /&gt;
*Christoph Bördlein (2002): Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine - Eine Einfuehrung in das skeptische Denken, Aschaffenburg&lt;br /&gt;
*Colin Goldner (2000): Die Psycho-Szene&lt;br /&gt;
*Douglas R. Hofstadter: Wissenschaft und Aberglaube: ein Kampf zwischen David und Goliath. Spektrum der Wissenschaft April 1982, 8-13&lt;br /&gt;
*Gerald L. Eberlein (Hrsg.): Schulwissenschaft – Parawissenschaft – Pseudowissenschaft. Stuttgart: Hirzel 1991&lt;br /&gt;
*Gerhard Vollmer: Wozu Pseudowissenschaften gut sind. Argumente aus Wissenschaftstheorie und Wissenschaftspraxis. Universitas 47 (Feb. 1992) 155-168&lt;br /&gt;
*Gerhardt Vollmer (1993): Wissenschaftstheorie im Einsatz - Beitraege zu einer selbstkritischen Wissenschaftsphilosophie, Stuttgart&lt;br /&gt;
*Gero von Randow (Hrsg.): Der Fremdling im Glas und weitere Anlaesse zur Skepsis, entdeckt im &amp;#039;&amp;#039;Skeptical Inquirer&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt, Reinbek, 1996&lt;br /&gt;
*Gero von Randow: Mein paranormales Fahrrad – und andere Anlässe zur Skepsis, entdeckt im &amp;#039;&amp;#039;Skeptical Inquirer&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt (rororo), Reinbek, 1993&lt;br /&gt;
*Hans-Peter Beck-Bornholdt, Hans-Hermann Dubben (1997): Der Hund, der Eier legt - Erkennen von Fehlinformationen durch Querdenken, Reinbek&lt;br /&gt;
*Hansjoerg Hemminger, Bernd Harder (2000): Was ist Aberglaube? Bedeutung, Erscheinungsformen, Beratungshilfen, Gütersloh&lt;br /&gt;
*Ingo Kugenbuch: Warum sich der Löffel biegt und die Madonna weint - Übersinnliche Phänomene und ihre irdischen Erklärungen. Humboldt Verlag August 2008&lt;br /&gt;
*Irmgard Oepen, Amardeo Sarma (Hrsg.) (1995): Parawissenschaften unter der Lupe, Muenster&lt;br /&gt;
*Irmgard Oepen, Krista Federspiel, Amardeo Sarma (Hrsg.) (1999): Lexikon der Parawissenschaften - Astrologie, Esoterik, Okkultismus, Paramedizin, Parapsychologie kritisch betrachtet, Muenster&lt;br /&gt;
*James Randi (2001): Lexikon der Übersinnlichen Phänomene - Die Wahrheit über die paranormale Welt, Muenchen&lt;br /&gt;
*Joachim Herrmann: Das falsche Weltbild. Astronomie und Aberglaube. Stuttgart: Franckh 1962; dtv 958, 1973&lt;br /&gt;
*M. Ecker: Kritisch argumentieren. Aschaffenburg: Alibri 2006&lt;br /&gt;
*Marcello Truzzi: Überlegungen zur Kontroverse um Wissenschaft und Pseudowissenschaft. In: H.P. Duerr (Hrsg.): Der Wissenschaftler und das Irrationale. Frankfurt: Syndikat 1985, Band IV, 48-63&lt;br /&gt;
*Markus Poessel (2000): Phantastische Wissenschaften - über Erich von Daeniken und Johannes von Buttlar, Reinbek&lt;br /&gt;
*Michael Shermer, Benno Maidhof-Christig, Lee Traynor (1998): Endzeittaumel - Propheten, Prognosen, Propaganda, Aschaffenburg&lt;br /&gt;
*Otto Prokop, Wolf Wimmer (1987): Der moderne Okkultismus, Stuttgart&lt;br /&gt;
*Stuart A. Vyse (1999): Die Psychologie des Aberglaubens - Schwarze Kater und Maskottchen, Basel&lt;br /&gt;
*Time-Life: Irrwege der Wissenschaft. Amsterdam 1993&lt;br /&gt;
*Wolfgang Hell, Klaus Fiedler, Gerd Gigerenzer (Hrsg.) (1993): Kognitive Taeuschungen - Fehl-Leistungen und Mechanismen des Urteilens, Denkens und Erinnerns, Heidelberg&lt;br /&gt;
*Wolfgang Hund (2000): Falsche Geister - echte Schwindler? Esoterik und Okkultismus kritisch hinterfragt, Wuerzburg&lt;br /&gt;
*[[Harald Wiesendanger]]: Zwischen Wissenschaft und Aberglaube. Grenzbereiche psychologischer Forschung. Frankfurt: Fischer-TB 42326, 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Englisch:&lt;br /&gt;
*A. Lugg: Bunkum, flim-flam and quackery: pseudoscience as a philosophical problem. Dialectica 41 (1987) 221-230&lt;br /&gt;
*Anton Derksen: The seven sins of pseudoscience. Journal for General Philosophy of Science 24 (1993) 17-42&lt;br /&gt;
*Ben Goldacre: Bad Science: Quacks, Hacks, and Big Pharma Flacks, Faber &amp;amp; Faber Reprint 2010, ISBN 978-0865479180&lt;br /&gt;
*Carl Sagan: The Demon-Haunted World: Science as a Candle in the Dark, Ballantine Books 1997, ISBN 978-0345409461&lt;br /&gt;
*G. Bakker, L. Clark: Explanation. An introduction to the philosophy of science. Mountain View (Ca.): Mayfield 1988&lt;br /&gt;
*Imre Lakatos: Science and pseudoscience. Conceptus 8, Nr. 24 (1974) 5-9&lt;br /&gt;
*James Randi (1995): Flim-Flam - Psychics, ESP, Unicorns and other Delusions, New York&lt;br /&gt;
*James Randi: An Encyclopedia of Claims, Frauds, and Hoaxes of the Occult and Supernatural, St. Martin&amp;#039;s Griffin 1997, ISBN 978-0312151195&lt;br /&gt;
*James Randi: Flim-Flam! Buffalo: Prometheus 1982&lt;br /&gt;
*Kenneth L. Feder: Frauds, Myth, and Mysteries - Science and Pseudoscience in Archaeology, 2001&lt;br /&gt;
*M.A. Rothman: A physicist’s guide to skepticism. Applying laws of physics to faster-than-light travel, psychic phenomena, telepathy, time travel, UFO’s, and other pseudoscientific claims. Buffalo: Prometheus 1988&lt;br /&gt;
*Mario Bunge: Scientific research. New York: Springer 1967, vol. I, 36-44&lt;br /&gt;
*Martin Gardner (1957): Fads &amp;amp;; Fallacies - In the Name of Science, New York&lt;br /&gt;
*Michael Scriven: The frontiers of psychology: psychoanalysis and parapsychology. In: R.G. Colodny  Frontiers of science and philosophy. Lanham: University Press of America 1983, 79-129&lt;br /&gt;
*Michael Shermer, Pat Linse (2002): The Skeptic Encyclopedia of Pseudoscience&lt;br /&gt;
*Michael Shermer: (1998): Why people believe in weird things - pseudoscience, superstition, and other confusions of our time, New York&lt;br /&gt;
*Patrick Grim (ed.): Philosophy of science and the occult. Albany: State University of New York Press 1982, 1990&lt;br /&gt;
*Paul Kurtz (1992): The New Skepticism: Inquiry and Reliable Knowledge&lt;br /&gt;
*Paul Kurtz (2001): Skeptical Odysseys: Personal Accounts by the World&amp;#039;s Leading Paranormal Investigation&lt;br /&gt;
*Philip Plait: Bad Astronomy - Misconceptions and Misuses Revealed, from Astrology to the Moon Landing &amp;quot;Hoax&amp;quot;, New York 2002&lt;br /&gt;
*Terence Hines: Pseudoscience and the paranormal. A critical examination of the evidence. Buffalo: Prometheus &lt;br /&gt;
*Theodore Schick Jr., Lewis Vaughn (2004): How to think about weird things - critical thinking for a New Age&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Pseudoscience Wikipedia about Pseudoscience]&lt;br /&gt;
* [http://www.randi.org/site/ Website of James Randi]&lt;br /&gt;
* [http://www.badscience.net/ Website of Ben Goldacre]&lt;br /&gt;
* [http://pdos.csail.mit.edu/scigen/ SCIgen - An Automatic CS Paper Generator]&lt;br /&gt;
* [http://www.pulsetoday.co.uk/section.asp?navcode=961 Blog of Edzard Ernst]&lt;br /&gt;
* http://home.tele2.at/aloisreutterer/wissenschaft.htm  (German)&lt;br /&gt;
* http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=sij/sij72/sij72-3.html (German)&lt;br /&gt;
* http://members.fortunecity.com/lange42/pseudo.htm (German)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Freie_Energie&amp;diff=71514</id>
		<title>Freie Energie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Freie_Energie&amp;diff=71514"/>
		<updated>2011-03-21T10:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: /* Freie Energie als Ausweichbegriff für Perpetua Mobile */ Lesbarkeit erhöht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:DennisLeeMachine.jpg|Dennis Lee, Erfinder und Händler von Freie-Energie-Maschinen, mit einem angeblichen Generator|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;freie Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird unterschiedlich benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freie Energie in der wissenschaftlichen Physik==&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Physik ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;freie Energie&amp;#039;&amp;#039; allerdings genau definiert und wird in einem anderen Sinne als Helmholtz-Energie oder Helmholtz-Potential angewandt. In der Physik steht er für die Nutzarbeitsfähigkeit eines thermodynamischen Systems, d.h. für den Teil der Energie, die laut dem  Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik in Arbeit umsetzbar ist [http://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Energie]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freie Energie als Ausweichbegriff für Perpetua Mobile==&lt;br /&gt;
[[image:Brady_Blick.jpg|Artikel in &amp;quot;Blick&amp;quot; 14.4.2010 zur Verhaftung von [[Mike Brady]]|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
In [[Esoterik|esoterisch]]-[[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Kreisen bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;freie Energie&amp;#039;&amp;#039; eine angeblich unerschöpflich zur Verfügung stehende Energieform, die die Nutzung fossiler oder erneuerbarer Energien (Solarenergie) ersetzen könne, was aber durch einflussreiche und nicht näher beschriebene Kreise verhindert werde. Über einen Nachweis einer solchen Energie ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der esoterischen Hypothese einer freien Energie eng verwandt ist die Vorstellung von einem [[Perpetuum Mobile]]. Ein solches ist nicht möglich, denn es würde die themodynamische Gesetzmäßigkeit des Energieerhalts in der Physik verletzen. Freie-Energie-Anhänger benutzen auch gern den Begriff Over-unity, der zum Ausdruck bringt, dass die behaupteten Maschinen mehr nutzbare Energie zur Verfügung stellen sollen als ihnen zugeführt wird (Wirkungsgrad &amp;gt;&amp;amp;nbsp;1). Eine Anzahl an Betrügern und Geschäftemachern bietet kommerziell &amp;quot;Freienergiemaschinen&amp;quot; oder Generatoren an. Dazu werden oft abenteuerliche Entstehungsgeschichten oder Geschichten von einer angeblichen Unterdrückung der Erfindung verbreitet. Typische Beispiele sind das [[Wasserauto]], die kalte Fusion oder die [[Felix Würth AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei vielen [[Pseudowissenschaft]]en üblich, gibt es auch bei den Exponenten der freien Energie keine einheitliche Nomenklatur. So gibt es einge alternative Begriffe, die zur freien Energie mehr oder weniger synonym gebraucht werden. Einige davon sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nichtkonventionelle Energie&lt;br /&gt;
*NET (Nichtkonventionelle Energie-Technologie) oder NCET (Non-Conventional Energy Technology)&lt;br /&gt;
*[[Nullpunktenergie]] (siehe dazu [[Claus Wilhelm Turtur]])&lt;br /&gt;
*[[Orgon]]&lt;br /&gt;
*Raumenergie&lt;br /&gt;
*[[Tachyonen]]energie&lt;br /&gt;
*Vakuumenergie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Begriffe haben fachsprachlich andere Bedeutungen, so dass sich die Befürworter der freien Energie darauf berufen können, freie Energie sei auch in der wissenschaftlichen Physik bekannt und werde dort erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raumenergie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vakuumenergie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nullpunktenergie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; soll eine Nähe zur Quantenmechanik suggeriert werden, in der gebundene Systeme auch am absoluten Temperaturnullpunkt eine endliche kinetische Energie aufweisen. Die Nullpunktenergie der Quantenmechanik hat jedoch nichts mit einer unerschöpflichen Energiequelle zu tun, auch in der Quantenmechanik gilt das Prinzip der Energieerhaltung streng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz eines Freie-Energie-Feldes, dem mit geeigneten Maschinen Energie entzogen werden kann, ist nicht belegt und es gibt keine übereinstimmenden Aussagen dazu, wie ein solcher Beweis erbracht werden könnte. Es gibt keine Hinweise darauf, welcher Art ein solches Feld überhaupt sein könnte. Autoren, die ein solches Feld postulieren, nehmen in der Regel zumindest implizit an, dass dieses Feld &amp;quot;psychischer&amp;quot; oder &amp;quot;[[Feinstofflichkeit|feinstofflicher]]&amp;quot; Natur ist und mit der physischen Welt in keiner messbaren Form wechselwirkt &amp;amp;ndash; außer mit Freie-Energie-Maschinen. Es ist davon auszugehen, dass der Begriff der Freien Energie oder Raumenergie eine Ausweichhypothese zur Vermeidung des Begriffes Perpetuum Mobile ist, der als Fiktion vorbelastet ist und zur schnelleren Ablehnung durch Zuhörer oder potenzielle Anleger führt. Das Konzept der Freien Energie passt dagegen zu gängigen esoterischen Feld-Konzepten. Außerdem ist freie Energie ein seriöser Begriff aus der Physik, den aber nur wenige kennen und verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsmodelle und Betrügereien==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es allein im deutschsprachigen Raum zahlreiche Versuche, unter Umgehung physikalischer Gesetzmässigkeiten oder in betrügerischer Absicht &amp;quot;Freie-Energie&amp;quot;-Anlagemodelle zu vermarkten. Eine Übersicht liefert dieser Artikel: [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/ueberuns/konferenzen/2004/freieenergiemaschinen.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.xy44.de/bmz_studie/bmz.html&lt;br /&gt;
*[http://www.laborjournal.de/rubric/archiv/editorials/269.lasso Ein Bundesministerium auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Laborjournal, 04.09.2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Bilderberger&amp;diff=71513</id>
		<title>Bilderberger</title>
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		<updated>2011-03-21T10:27:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Greebo: Jahreszahl zu Des Griffins Werk zur besseren Einordnung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:bilderbergerhotel.jpg|Hotel de Bilderberger|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:bilderbergerCH.jpg|Bilderbergerliste zum Abhaken|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilderberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Bilderberg-Club, Bilderberggruppe - 1960 wurde der Name von „Bilderberg-Gruppe” zu „Bilderberg-Konferenz” geändert) sind ein loser Club-ähnlicher Zusammenschluss ehemaliger und aktiver politischer Entscheidungsträger, Hochschullehrer, Wirtschafts- und Medienvertreter, Hochadelsangehöriger und Gewerkschafter, der sich alljährlich zu einem privaten dreitägigen Gedankenaustausch (der Bilderberg-Konferenz) treffen und hartnäckig Gegenstand aller möglicher [[Verschwörungstheorie]]n seitens Anti-[[NWO]] Aktivisten und Verschwörungstheoretikern ist. Bei der Bilderberg-Gruppe handelt es sich um keine formelle Organisation. Es existieren weder Mitgliedschaft noch ein Gründungsvertrag. Die Clubtreffen finden in jährlich wechselnden Hotelanlagen statt, die zu diesem Zweck angemietet werden. Entgegen Vermutungen, nehmen auch Teilnehmer aus Nicht-Nato-Staaten an den Konferenzen teil. Für gewöhnlich nehmen rund 115-130 Personen teil, von denen zwei Drittel aus Westeuropa und ein Drittel aus Nordamerika stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Bilderberger leitet sich von einem holländischen Hotel gleichen Namens (Hotel de Bilderberg in Oosterbeek/NL) ab, an dem sich die damalige Gruppe erstmalig im Jahre 1954 traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konferenzen der Bilderberger sind inzwischen zum jährlichen Wallfahrtsort aller NWO-fighter und Verschwörungstheoretiker geworden, die mit einer Kamera bewaffnet, die eintreffenden Teilnehmer auf ihren Listen abhakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Details==&lt;br /&gt;
[[image:bilderberger1954.jpg|erste Bilderberger-Konferenz 1954|thumb]]&lt;br /&gt;
Die einzelnen Treffen finden unter Leitung eines Vorsitzenden statt. Der Vorsitzende wird in seiner Arbeit durch zwei ehrenamtliche Generalsekretäre unterstützt, je einen für Europa und Kanada, sowie einen für die USA. Dementsprechend bestehen Sekretariate in Leiden (Niederlande) und New York. Weiter gibt es einen ehrenamtlichen Leiter für Finanzen. Die Liste der Teilnehmer und die vereinbarten Tagesordnungspunkte werden der Presse vorab zur Verfügung gestellt. Aus Teilnehmerkreisen ist bekannt, dass die Clubmitglieder Fragen zur Weltwirtschaft und zur internationalen Politik erörtern. Nach jedem Treffen wird den einzelnen Teilnehmern, sowie allen, die je an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen haben, ein Protokoll des Treffens zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
[[image:joschka.jpg|bekannter Bilderberger (rechts vermummt)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die Gruppe ihre Konferenzen in eigens gemieteten Hotels abhält und die Presse und Zuschauer keinen Zutritt zu den Konferenzen haben, war Ausgangspunkt diverser Verschwörungstheorien und eigens dazu veröffentlichter Bücher und Webseiten. In Deutschland sind in dieser Sache zum Beispiel die zwei [[Pseudowissenschaft]]ler [[Fosar und Bludorf]] aktiv und verkaufen über den Verschwörungsrummel eigene Bücher. Auch widmet sich das Esoterikblatt [[NEXUS Magazin]] dem Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Griffin griff das Thema der Bilderberger-Konferenzen in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Herrscher – Luzifers fünfte Kolonne&amp;#039;&amp;#039; (1980) auf und behauptete, dass die Bilderberger-Mitglieder eine „Weltdiktatur” im Sinne einer [[Neue Weltordnung|Neuen Weltordnung]] anstrebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Andreas von Rétyi]] ist mit Spekulationen dabei, etwa bezüglich der Frage, ob nicht hinter den Morden an Alfred Herrhausen und Olof Palme die Bilderberger stecken würden (beispielsweise vertreten durch den Bilderberger und ex-Sponti Joschka Fischer oder [[Anthroposophie|Anthroposophen]] Schily).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.guardian.co.uk/world/2009/may/13/in-search-of-bilderberg (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Greebo</name></author>
	</entry>
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