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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-09T15:54:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=113111</id>
		<title>PaläoPower</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=113111"/>
		<updated>2013-11-05T14:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: /* Sabine Paul */  Teilnahme an EvoKids Konferenz ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Paläopower.jpg|Buchtitel zu PaläoPower|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PaläoPower&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch palaiós „alt“, englisch power „Kraft“; Werbeslogans: &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower ist die Kraft, die aus der Steinzeit kommt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Kraft und Erfolgsfaktoren, die aus dem paläolithischen Leben stammen&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;die Steinzeitkraft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;innere Urkraft&amp;#039;&amp;#039;) werden von einem &amp;quot;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien&amp;quot; in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien, Dr. Sabine Paul, Skylineblick 14, D-60438 Frankfurt a.M.&amp;lt;/ref&amp;gt; Produkte, Dienstleistungen, &amp;quot;Erfolgsgeheimnisse&amp;quot; und &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; angeboten, die aus Eigensicht &amp;quot;neue Lösungen&amp;quot; für unterschiedliche, als Zivilisationskrankheiten bezeichnete Erkrankungen wie Übergewicht, Allergien, Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, ADS, ADHS, Stress und Burnout bieten sollen. Diese &amp;quot;neuen Lösungen&amp;quot; werden aus Interpretationen einer &amp;quot;evolutionären Medizin&amp;quot; und &amp;quot;evolutionären Ernährung&amp;quot; abgeleitet. Letztere erscheint als Variante der so genannten [[Steinzeitdiät]], einer propagierten Ernährungsweise, die der der Steinzeitmenschen nachempfunden sein soll. Dabei wird auch Bezug auf eine &amp;quot;evolutionäre Psychologie&amp;quot; genommen, mit der Störungen wie ADHS oder Burnout erklärt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Anteil der PaläoPower-Dienstleistungen bezieht sich auf [[Mentaltraining|Motivationstraining und Erfolgstraining]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kraft des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien ist die promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin Sabine Paul. Unterstützt wird sie vom Apotheker und Biologiehistoriker [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Junker Thomas Junker], der wie Paul Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der [http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno_Stiftung Giordano Bruno Stiftung] (GBS) ist und sich einen Namen als [[Kreationismus]]-Kritiker machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das PaläoPower–Geschäftsmodell und Konzept==&lt;br /&gt;
Im Eigenverständnis des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien sei PaläoPower &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Urkraft, die Menschen seit zwei Millionen Jahren als genetisches Erbe in sich tragen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;quot;innerer Kompass&amp;quot;, der &amp;quot;wiederentdeckt werden könne&amp;quot;, um ausschließlich positive Effekte auf bestimmte Erkrankungen oder Störungen auszuüben oder ein tieferes Verständnis für ihre Entstehung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept geht von der Annahme aus, dass sich die Menschheit seit Beginn des Neolithikums vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren genetisch nicht wesentlich verändert habe. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir tragen heute alle genetischen Informationen in uns, die unsere Vorfahren erfolgreich gemacht haben – und können sie in einem positiven Sinn für uns nutzen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Andererseits wird auch ein Zeitraum von 2 Millionen Jahren genannt, auf den Bezug genommen wird. Bestimmte Erkrankungen werden unter anderem darauf zurückgeführt, dass &amp;quot;heutige Umweltbedingungen&amp;quot; nicht mehr mit denjenigen übereinstimmten, unter denen unsere Vorfahren gelebt haben. Daraus sollen sich &amp;quot;Ungleichgewichte&amp;quot; ergeben, die zur Entstehung von Krankheiten und Konflikten führten. Der enorme Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten als Folge verbesserter Ernährung, Hygiene und Gesundheitsvorsorge und -versorgung spielt im Rahmen des PaläoPower-Konzepts keine erkennbare Rolle. Herausgestellt werden lediglich angenommene oder tatsächliche Störungen und (Zivilisations-)Erkrankungen, die mit der Umwelt der Menschen der &amp;quot;ersten Welt&amp;quot; in Verbindung gebracht werden. Die Steinzeit mitsamt Hungerzeiten, Parasiten und Infektionen und eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung wird als Vorbild bezeichnet, um heute ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich handelt es sich um in kostenpflichtigen Kursen gelehrte Ernährungsratschläge mit Elementen der so genannten [[Steinzeitdiät]]. Gesundheitliche Effekte werden allein von einer bestimmten Ernährungsweise erwartet, die der Ernährung des Altsteinzeitmenschen (knapp erste 2 Millionen Jahre der Menschheit) nachempfunden sein soll. Interessierten wird auch ein Bluttest angeboten, der angeblich die Frage beantworten könne, ob man ein Kandidat für die PaläoPower-Ernährungsratschläge sei.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang werden vom Institut beispielsweise [[Moodfood]]-Konzepte und Wachteleier aus &amp;quot;artgerechter Haltung&amp;quot; empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.palaeo-power.de/home?page_id=5041&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem behaupteten prophylaktischen und therapeutischen Nutzen durch das PaläoPower-Konzept werden auch &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; für &amp;quot;Wirtschaft und Management&amp;quot; im Sinne eines [[Mentaltraining|Erfolgs- oder Motivationstraining]] propagiert sowie Werke von Paul und Junker zu PaläoPower beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
===Ernährung in der Steinzeit===&lt;br /&gt;
Allgemeine Aussagen über die Nahrungszusammensetzung steinzeitlicher Menschen sind nicht zulässig. Abhängig von den vorherrschenden Umweltbedingungen gab es unterschiedliche Nahrungsangebote. Damit variierten auch die Ernährungsformen erheblich. Getreide wurde bereits vor 30.000 Jahren für die menschliche Ernährung genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,723778,00.html Menschen mahlten Getreide schon vor 30.000 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich Evolution nicht in Jahren messen, einige Spezies überleben nahezu unverändert über hunderttausende von Jahren, andere verändern sich binnen weniger Generationen erheblich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/327/5961/92.abstract The Rate and Molecular Spectrum of Spontaneous Mutations in Arabidopsis thaliana, S. Ossowski et.al. Science 1 January 2010: Vol. 327 no. 5961 pp. 92-94]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilschwanzkrebse Pfeilschwanzkrebse &amp;quot;Lebende Fossilien&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussage, dass sich das menschliche Erbgut seit der Steinzeit nicht verändert habe, ist nicht haltbar. Wissenschaftler haben rund&amp;amp;nbsp;700 genetische Veränderungen gefunden, die in den letzten 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren aufgetreten sind. Zu diesen genetischen Veränderungen gehört die Entwicklung der Lactosetoleranz bei Erwachsenen, und zwar vor allem bei den Nachkommen der Ethnien, die vor rund 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren die Viehzucht einführten und die heute vorwiegend in Europa, den USA und Australien leben. Hier verfügen 80% bis 90% der Bevölkerung über das für die Verarbeitung des Milchzuckers nötige Enzym Lactase. Entgegen der These der Steinzeitdiät-Vertreter hat diese Anpassung an ein neues Nahrungsmittel in einem relativ kurzen Zeitraum längst stattgefunden. Wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen im Gegenteil sogar dafür, dass die Evolution des Menschen sich vor etwa 10.000 Jahren erheblich beschleunigt hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://johnhawks.net/weblog/topics/evolution/selection/acceleration/accel_story_2007.html Recent acceleration of human adaptive evolution. J. Hawks et.al. Proc Natl Acad Sci U S A. 2007 December 26; 104(52): 20753–20758.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Therapie von Krankheiten===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich völlig unhaltbar sind Annahmen, dass PaläoPower zur Vorbeugung bzw. Behandlung so genannter Zivilisationskrankeiten wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Burnout und AD(H)S geeignet sei:&amp;lt;ref&amp;gt;www.palaeo-power.de/home/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Aber wir können uns ihre Erfolgsstrategien bewusst machen und für körperliche und geistige Gesundheit nutzen, z.B. bei Übergewicht, AD(H)S oder Burnout.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Begründung, warum ein Leben ohne Eier, Milchprodukte und Brot gesünder sein soll, fehlt beim PaläoPower-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutete Zivilisationskrankheiten sind auch aus ferner Vergangenheit bekannt. So litt bereits in der Jungsteinzeit „[[Fluch des Ötzi|Ötzi]]” an Arteriosklerose und Arthritis.&amp;lt;ref&amp;gt;Breuer, G.: Ötzi: Neue Befunde. Naturwissenschaftliche Rundschau 1995/48/S.236&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren hatte er einen Bandscheibenverschleiß im Bereich der Lendenwirbelsäule und stark abgenutzte Zähne. 2011 wurden bei Ötzi verschiedene Zahnerkrankungen wie Karies und leichte Parodontose diagnostiziert, genauso wie drei Gallensteine, die auf einen wahrscheinlich erhöhten Cholesterinspiegel hindeuten. Außerdem deuten gefundene Borrelien darauf hin, dass er an einer durch Zecken übertragenen Borreliose gelitten haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehrbüchern der Paläopathologie ist von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen oder Parasitosen die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufderheide AC, Rodriduez-Martin C: The Cambridge Encyclopedia of Human Paleopathology. Cambridge University Press, Cambridge 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits Neandertaler litten an verschiedenen als Zivilisationskrankheiten bezeichneten Erkrankungen, wie zum Beispiel Tumore, Bandscheibenschäden und Karies.&amp;lt;ref&amp;gt;Probst, Ernst: [http://www.med-kolleg.de/krankheiten-urmenschen.html Mit Schmerzen auf die Pirsch] Krankheiten der Urmenschen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archaeologie-news.blog.de/2005/07/05/krankheiten_in_der_urzeit/  Krankheiten in der Urzeit], Archaeologie-News, 5. Juli 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rlmb.lvr.de/museum/forschung/neandertalerinfo.htm  Der Neandertaler - Spuren eines harten Lebens] Rheinisches Landesmuseum Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dinosaurier litten bereits an Krebserkrankungen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springerlink.com/content/ktqqkxcqdc620keb/ Epidemiologic study of tumors in dinosaurs, B.M. Rothschild, D.H. Tanke, M. Helbling und L.D. Martin - Naturwissenschaften Volume 90, Number 11 (2003), 495-500, DOI: 10.1007/s00114-003-0473-9]&amp;lt;/ref&amp;gt; was die These von der Zivilisationskrankheit endgültig ad absurdum führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelthesen aus dem PaleoPower-Buch wurden nicht in wissenschaftlichen, peer-reviewten Zeitschriften, sondern in Artikelform im [[alternativmedizin]]ischen Organ [[CO&amp;#039;MED]], laut Eigenauskunft &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Fachmagazin für Komplementärmedizin&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, publiziert und regelrecht beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. Neurodermitis: Neue Möglichkeiten der differenzierten Ursachensuche für eine nachhaltige Therapie. CO’MED 05:56-58 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. AD(H)S: Von Genen - und mehr. CO&amp;#039;MED Jahrgang 12:02/07, S.12-16&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Magazin behandelt beispielsweise in der Ausgabe 10/2012 Themen wie &amp;quot;Schwerhörigkeit in der [[TCM|traditionellen chinesischen Medizin]]&amp;quot; und den 4. Teil der Serie &amp;quot;[[Homöopathie]]: Die 9 neuen Mineralsalze – Neue Wege der Stoffwechselanregung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comed-online.de/fileadmin/inhalte/ausgaben/Comed-Online/Inhalt-Editorial-PDF/comed_inhalt_10-12.pdf|Inhaltsverzeichniss Co&amp;#039;MED 10/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Artikel befanden auch in der Referenzliste der Webseite PaläoPower, wurden jedoch ohne Begründung in der ersten Hälfte 2012 wieder entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabine Paul==&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Paul.jpg|Screenshot der Webseite zu Sabine Paul bei der Giordano Bruno Stiftung (August 2012)|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Sabine Paul (geb. 1968) ist promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin und Buchautorin. Sie ist auch Vortragsrednerin und Workshop-Trainerin bzw. &amp;quot;Coach&amp;quot; (Workshops wie &amp;quot;Bodypainting in Südfrankreich auf den Spuren der Jäger und Sammler&amp;quot;). Sie studierte Biologie und promovierte an der Universität Tübingen. Nach ihrer Promotion 1999 war Sabine Paul nicht mehr wissenschaftlich forschend oder in der akademischen Lehre bei unabhängigen Institutionen tätig, sondern wechselte - laut ihrem Lebenslauf bei der GBS - zu Marketing- und PR-Abteilungen diverser Unternehmen. Ab 1999 war sie im Wissenschaftsmarketing tätig, von 2002 bis 2005 war sie Abteilungsleiterin &amp;quot;Kommunikation und Marketing&amp;quot; beim Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senckenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Director Marketing and Communication). Seit 2009 leitet Paul das PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war sie bei der Pharmafirma Procter &amp;amp; Gamble (Schwalbach i.Ts.) zuständig für Produktentwicklung, Marktforschung und Marketing und sitzt aktuell im Aufsichtsrat der Firma Tavarlin AG, die Produkte nach der umstrittenen [[Coy-Diät]] von Johannes Coy (Autor des Bestsellers &amp;quot;Die neue Anti-Krebs-Ernährung – Wie Sie das Krebs-Gen stoppen&amp;quot;) vermarktet, die in einem weiten Sinne als eine Erscheinungsform einer [[Krebsdiät]] zu verstehen ist. Weitere Tavarlin-Angebote sind kohlenhydratarmes Brot, Fette, Büffelsalami, Kakaokekse, Kakaocreme, Erdbeermarmelade, Bierwurst, Nusskuchen und eine proprietäre Diagnostik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist auch für die Firma Evomed Diagnostics AG&amp;lt;ref&amp;gt;Evomed Diagnostics AG, Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt&amp;lt;/ref&amp;gt; als Marketing Director tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to?http://de.linkedin.com/in/sabinepaul Marketing Director, Evomed Diagnostics AG, D-60308 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; Evomed gründete in der Vergangenheit zusammen mit der Firma Indago&amp;lt;ref&amp;gt;INDAGO GmbH, Deutscher Platz 5a, D-04103 Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehr als hundert zuarbeitenden Ärzten ein Kartell mit dem Ziel der gemeinsamen Ausbeutung von Patienten. Schwerpunkt des gemeinsam betriebenen Geschäfts sind Kinder mit der Krankheit ADHS. Indago vermarktete die [[Nanopartikelanalyse]], die nach erfolgreicher Klage inzwischen als [[Stoffwechselfunktionstest]] angeboten wird. Beispielsweise wird Indago-Kunden von ihren Behandlern empfohlen, Testverfahren der Evomed in Anspruch zu nehmen, unter anderem ein Evomed &amp;quot;ImuPro300&amp;quot;-Test zum angeblichen Nachweis von Nahrungsmittelallergien, auf die vorher der Stoffwechselfunktionstest einen Verdacht lieferte. Ein &amp;quot;CTL-Labor - Ortholab&amp;quot; bietet diesen umstrittenen [[IgG-Lebensmittel-Allergietest]] für 450 Euro an. Diese können jedoch nach Expertenmeinung im Gegensatz zu IgE-Tests weder Allergien noch Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen. Die Ergebnisse sollen daher nicht zu Ernährungsempfehlungen herangezogen werden. Experimentell zeigte sich, dass erhobene Befunde nur wenig reproduzierbar waren. Das Verwaltungsgericht Lüneburg urteilte 2004, dass die IgG-Bestimmung im Gegensatz zur IgE-Bestimmung keine allgemein wissenschaftlich anerkannte Methode zur Austestung einer Lebensmittelallergie sei. Kunden des SFT werden somit zu immer weiteren unnötigen und kostspieligen Tests aufgefordert. Die Evomed AG ist auch Lieferant von TAVARLIN-Produkten nach Johannes Coy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist Mitglied im Forschungsrat der Giordano Bruno Stiftung. Sie wirbt auf Veranstaltungen der GBS (siehe GBS, zertifizierte Lehrerfortbildung, GEW) offen für ihre Firma und ihr kommerziell umgesetztes Konzept einer &amp;quot;Evolutionären Ernährung&amp;quot; und empfiehlt in diesem Zusammenhang den umstrittenen IgG-Test. Pauls Behauptungen wurden in der Vergangenheit unkritisch und unkommentiert in Vortragsankündigungen der GBS wiedergegeben (Zitat: &amp;quot;Paläopower – Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;quot;), obwohl sie mit dem aktuellen Forschungsstand nicht übereinstimmten. Im Rahmen ihrer Arbeit für die GBS nimmt Sabine Paul als Sprecherin mit den &amp;quot;Spezialgebieten Gentechnik, Evolutionäre Medizin, Evolutionäre Ernährung und Evolutionäre Psychologie&amp;quot; teil. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.evokids.de/kongress.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriff &amp;quot;Evolutionäre Medizin&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;evolutionäre Medizin&amp;quot; wird unter anderem von Prof. Detlev Ganten&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Ganten&amp;lt;/ref&amp;gt; (Vorstand Charité) benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/medizin/evolutionsmedizin/interview_evolutionaere_medizin.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Ganten, Thilo Spahl, Thomas Deichmann: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen: Gesundheit als Erbe der EvolutionMünchen und Zürich: Piper-Verlag 2011 (siehe auch die [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/detlev-ganten-u-a-die-steinzeit-steckt-uns-in-den-knochen-hygiene-ist-gut-aber-ein-bisschen-dreck-doch-sehr-gesund-1880198.html Rezension von Joachim Müller-Jung, FAZ, 25. November 2009])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Zeitungsartikel==&lt;br /&gt;
*Sabine Paul (Autor), Helge Nyncke (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower: Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;#039;&amp;#039;. Beck Verlag 2012&lt;br /&gt;
*Thomas Junker, Sabine Paul: &amp;#039;&amp;#039;Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2009 (Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
===PaläoPower-Weblinks===&lt;br /&gt;
* www.palaeo-power.de&lt;br /&gt;
* www.evolution-ernaehrung-medizin.de&lt;br /&gt;
* www.darwin-code.de&lt;br /&gt;
===Verschiedenes===&lt;br /&gt;
*Jennifer Zimmermann: [http://www.fr-online.de/wissenschaft/ernaehrung-mythos-steinzeit-diaet,1472788,17635864.html Mythos Steinzeit-Diät] Frankfurter Rundschau 21. September 2012&lt;br /&gt;
*Manuela Lenzen: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/von-palaeopower-bis-lebenssinn-1775212.html Von Paläopower bis Lebenssinn] Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr.41, S.28, 18.02.2009, &lt;br /&gt;
*Florian Bayer: [http://derstandard.at/0000000000000/Palaeopower-Arbeit-statt-Jagd-Kaefighaltung-statt-Leben Paläopower - Das Wissen der Evolution nutzen] Der Standard 27. Juli 2012&lt;br /&gt;
*Jutta Muth: [http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2005/2005-5-6_i_web_EULE.pdf Steinzeitdiät. Der Ruf der Wildnis] Der EU.L.E.n-Spiegel 5-6/2005&lt;br /&gt;
*Mathias Schwarz (Hrsg.): [http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/000-0-00000-000-0.volltext.frei.pdf Fleisch oder Nudeln - Ernährungsempfehlungen auf Schlingerkurs] Tagungsband Universität Kassel, 2005 ISBN 3-89958-121-0&lt;br /&gt;
*Alexander Ströhle, Andreas Hahn: Ernährung à la Altsteinzeit? Einsichten und Missverständnisse. In: Skeptiker 3/2012, S.104-112 [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1129-skeptiker-32012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blogbeiträge===&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/08/giordano-bruno-stiftung-und-der-fall-sabine-paul Giordano Bruno Stiftung und der Fall Sabine Paul] psiram.com 11. August 2012&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/04/palaopower-giordano-bruno-stiftung-goes-marketing/ PaläoPower: Giordano Bruno Stiftung goes marketing] psiram.com 16. April 2012&lt;br /&gt;
*[http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/sabine-paul-und-palaopower-fragwurdig-rezensiert-bei-spektrum-de Sabine Paul und PaläoPower fragwürdig rezensiert bei spektrum.de] RelativKritisch 15. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=98585</id>
		<title>PaläoPower</title>
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		<updated>2012-10-21T14:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: dinolink berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Paläopower.jpg|Buchtitel zu PaläoPower|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PaläoPower&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch palaiós „alt“, englisch power „Kraft“; Werbeslogans: &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower ist die Kraft, die aus der Steinzeit kommt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Kraft und Erfolgsfaktoren, die aus dem paläolithischen Leben stammen&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;die Steinzeitkraft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;innere Urkraft&amp;#039;&amp;#039;) werden von einem &amp;quot;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien&amp;quot; in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien, Dr. Sabine Paul, Skylineblick 14, D-60438 Frankfurt a.M.&amp;lt;/ref&amp;gt; Produkte, Dienstleistungen, &amp;quot;Erfolgsgeheimnisse&amp;quot; und &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; angeboten, die aus Eigensicht &amp;quot;neue Lösungen&amp;quot; für unterschiedliche, als Zivilisationskrankheiten bezeichnete Erkrankungen wie Übergewicht, Allergien, Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, ADS, ADHS, Stress und Burnout bieten sollen. Diese &amp;quot;neuen Lösungen&amp;quot; werden aus Interpretationen einer &amp;quot;evolutionären Medizin&amp;quot; und &amp;quot;evolutionären Ernährung&amp;quot; abgeleitet. Letztere erscheint als Variante der so genannten [[Steinzeitdiät]], einer propagierten Ernährungsweise, die der der Steinzeitmenschen nachempfunden sein soll. Dabei wird auch Bezug auf eine &amp;quot;evolutionäre Psychologie&amp;quot; genommen, mit der Störungen wie ADHS oder Burnout erklärt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Anteil der PaläoPower-Dienstleistungen bezieht sich auf [[Mentaltraining|Motivationstraining und Erfolgstraining]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kraft des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien ist die promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin Sabine Paul. Unterstützt wird sie vom Apotheker und Biologiehistoriker [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Junker Thomas Junker], der wie Paul Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der [http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno_Stiftung Giordano Bruno Stiftung] (GBS) ist und sich einen Namen als [[Kreationismus]]-Kritiker machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das PaläoPower–Geschäftsmodell und Konzept==&lt;br /&gt;
Im Eigenverständnis des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien sei PaläoPower &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Urkraft, die Menschen seit zwei Millionen Jahren als genetisches Erbe in sich tragen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;quot;innerer Kompass&amp;quot;, der &amp;quot;wiederentdeckt werden könne&amp;quot;, um ausschließlich positive Effekte auf bestimmte Erkrankungen oder Störungen auszuüben oder ein tieferes Verständnis für ihre Entstehung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept geht von der Annahme aus, dass sich die Menschheit seit Beginn des Neolithikums vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren genetisch nicht wesentlich verändert habe. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir tragen heute alle genetischen Informationen in uns, die unsere Vorfahren erfolgreich gemacht haben – und können sie in einem positiven Sinn für uns nutzen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Andererseits wird auch ein Zeitraum von 2 Millionen Jahren genannt, auf den Bezug genommen wird. Bestimmte Erkrankungen werden unter anderem darauf zurückgeführt, dass &amp;quot;heutige Umweltbedingungen&amp;quot; nicht mehr mit denjenigen übereinstimmten, unter denen unsere Vorfahren gelebt haben. Daraus sollen sich &amp;quot;Ungleichgewichte&amp;quot; ergeben, die zur Entstehung von Krankheiten und Konflikten führten. Der enorme Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten als Folge verbesserter Ernährung, Hygiene und Gesundheitsvorsorge und -versorgung spielt im Rahmen des PaläoPower-Konzepts keine erkennbare Rolle. Herausgestellt werden lediglich angenommene oder tatsächliche Störungen und (Zivilisations-)Erkrankungen, die mit der Umwelt der Menschen der &amp;quot;ersten Welt&amp;quot; in Verbindung gebracht werden. Die Steinzeit mitsamt Hungerzeiten, Parasiten und Infektionen und eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung wird als Vorbild bezeichnet, um heute ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich handelt es sich um in kostenpflichtigen Kursen gelehrte Ernährungsratschläge mit Elementen der so genannten [[Steinzeitdiät]]. Gesundheitliche Effekte werden allein von einer bestimmten Ernährungsweise erwartet, die der Ernährung des Altsteinzeitmenschen (knapp erste 2 Millionen Jahre der Menschheit) nachempfunden sein soll. Interessierten wird auch ein Bluttest angeboten, der angeblich die Frage beantworten könne, ob man ein Kandidat für die PaläoPower-Ernährungsratschläge sei.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang werden vom Institut beispielsweise [[Moodfood]]-Konzepte und Wachteleier aus &amp;quot;artgerechter Haltung&amp;quot; empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.palaeo-power.de/home?page_id=5041&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem behaupteten prophylaktischen und therapeutischen Nutzen durch das PaläoPower-Konzept werden auch &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; für &amp;quot;Wirtschaft und Management&amp;quot; im Sinne eines [[Mentaltraining|Erfolgs- oder Motivationstraining]] propagiert sowie Werke von Paul und Junker zu PaläoPower beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
===Ernährung in der Steinzeit===&lt;br /&gt;
Allgemeine Aussagen über die Nahrungszusammensetzung steinzeitlicher Menschen sind nicht zulässig. Abhängig von den vorherrschenden Umweltbedingungen gab es unterschiedliche Nahrungsangebote. Damit variierten auch die Ernährungsformen erheblich. Getreide wurde bereits vor 30.000 Jahren für die menschliche Ernährung genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,723778,00.html Menschen mahlten Getreide schon vor 30.000 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich läßt sich Evolution nicht in Jahren messen, einige Spezies überleben nahezu unverändert über hunderttausende von Jahren, andere verändern sich binnen weniger Generationen erheblich. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/327/5961/92.abstract The Rate and Molecular Spectrum of Spontaneous Mutations in Arabidopsis thaliana, S. Ossowski et.al. Science 1 January 2010: Vol. 327 no. 5961 pp. 92-94]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilschwanzkrebse Pfeilschwanzkrebse &amp;quot;Lebende Fossilien&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussage, dass sich das menschliche Erbgut seit der Steinzeit nicht verändert habe, ist nicht haltbar. Wissenschaftler haben rund&amp;amp;nbsp;700 genetische Veränderungen gefunden, die in den letzten 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren aufgetreten sind. Zu diesen genetischen Veränderungen gehört die Entwicklung der Lactosetoleranz bei Erwachsenen, und zwar vor allem bei den Nachkommen der Ethnien, die vor rund 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren die Viehzucht einführten und die heute vorwiegend in Europa, den USA und Australien leben. Hier verfügen 80% bis 90% der Bevölkerung über das für die Verarbeitung des Milchzuckers nötige Enzym Lactase. Entgegen der These der Steinzeitdiät-Vertreter hat diese Anpassung an ein neues Nahrungsmittel in einem relativ kurzen Zeitraum längst stattgefunden. Wissenschaftliche Erketnisse sprechen im Gegenteil sogar dafür, daß die Evolution des Menschen sich vor etwa 10000 Jahren erheblich beschleunigt hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://johnhawks.net/weblog/topics/evolution/selection/acceleration/accel_story_2007.html Recent acceleration of human adaptive evolution. J. Hawks et.al. Proc Natl Acad Sci U S A. 2007 December 26; 104(52): 20753–20758.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Therapie von Krankheiten===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich völlig unhaltbar sind Annahmen, dass PaläoPower zur Vorbeugung bzw. Behandlung so genannter Zivilisationskrankeiten wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Burnout und AD(H)S geeignet sei:&amp;lt;ref&amp;gt;www.palaeo-power.de/home/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Aber wir können uns ihre Erfolgsstrategien bewusst machen und für körperliche und geistige Gesundheit nutzen, z.B. bei Übergewicht, AD(H)S oder Burnout.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Begründung, warum ein Leben ohne Eier, Milchprodukte und Brot gesünder sein soll, fehlt beim PaläoPower-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutete Zivilisationskrankheiten sind auch aus ferner Vergangenheit bekannt. So litt bereits in der Jungsteinzeit „[[Fluch des Ötzi|Ötzi]]” an Arteriosklerose und Arthritis.&amp;lt;ref&amp;gt;Breuer G: Ötzi: Neue Befunde. Naturwissenschaftliche Rundschau 1995/48/S.236&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren hatte er einen Bandscheibenverschleiß im Bereich der Lendenwirbelsäule und stark abgenutzte Zähne. 2011 wurden bei Ötzi verschiedene Zahnerkrankungen wie Karies und leichte Parodontose diagnostiziert, genauso wie drei Gallensteine, die auf einen wahrscheinlich erhöhten Cholesterinspiegel hindeuten. Außerdem deuten gefundene Borrelien darauf hin, dass er an einer durch Zecken übertragenen Borreliose gelitten haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehrbüchern der Paläopathologie ist von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen oder Parasitosen die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufderheide AC, Rodriduez-Martin C: The Cambridge Encyclopedia of Human Paleopathology. Cambridge University Press, Cambridge 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits Neandertaler litten an verschiedenen als Zivilisationskrankheiten bezeichneten Erkrankungen, wie zum Beispiel Tumore, Bandscheibenschäden und Karies.&amp;lt;ref&amp;gt;Probst, Ernst: [http://www.med-kolleg.de/krankheiten-urmenschen.html Mit Schmerzen auf die Pirsch] Krankheiten der Urmenschen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archaeologie-news.blog.de/2005/07/05/krankheiten_in_der_urzeit/  Krankheiten in der Urzeit], Archaeologie-News, 5. Juli 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rlmb.lvr.de/museum/forschung/neandertalerinfo.htm  Der Neandertaler - Spuren eines harten Lebens] Rheinisches Landesmuseum Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dinosaurier litten bereits an Krebserkrankungen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springerlink.com/content/ktqqkxcqdc620keb/ Epidemiologic study of tumors in dinosaurs, B.M. Rothschild, D.H. Tanke, M. Helbling und L.D. Martin - Naturwissenschaften Volume 90, Number 11 (2003), 495-500, DOI: 10.1007/s00114-003-0473-9]&amp;lt;/ref&amp;gt; was die These von der Zivilisationskrankheit endgültig ad absurdum führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelthesen aus dem PaleoPower Buch wurden nicht in wissenschaftlichen peer-reviewed Zeitschriften sondern in Artikelform im CO&amp;#039;MED dem &amp;quot;Fachmagazin für Komplementärmedizin&amp;quot; publiziert und beworben. &amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. Neurodermitis: Neue Möglichkeiten der differenzierten Ursachensuche für eine nachhaltige Therapie. CO’MED 05:56-58 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. AD(H)S: Von Genen - und mehr. Comed Jahrgang 12:02/07, S.12-16&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Magazin behandelt beispielsweise in der Ausgabe 10/2012 Themen wie &amp;quot;Schwerhörigkeit in der [[TCM|traditionellen chinesischen Medizin]]&amp;quot; und den 4. Teil der Serie &amp;quot;[[Homöopathie]]: Die 9 neuen Mineralsalze – Neue Wege der Stoffwechselanregung&amp;quot; behandelt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comed-online.de/fileadmin/inhalte/ausgaben/Comed-Online/Inhalt-Editorial-PDF/comed_inhalt_10-12.pdf|Inhaltsverzeichniss Co&amp;#039;MED 10/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Artikel waren auch in der Referzenliste der paleo-power website, sind jedoch in der 1. Hälfte 2012 entfernt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabine Paul==&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Paul.jpg|Screenshot der Webseite zu Sabine Paul bei der Giordano Bruno Stiftung (August 2012)|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Sabine Paul (geb. 1968) ist promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin und Buchautorin. Sie ist auch Vortragsrednerin und Workshop-Trainerin bzw. &amp;quot;Coach&amp;quot; (Workshops wie &amp;quot;Bodypainting in Südfrankreich auf den Spuren der Jäger und Sammler&amp;quot;). Sie studierte Biologie und promovierte an der Universität Tübingen. Nach ihrer Promotion 1999 war Sabine Paul nicht mehr wissenschaftlich forschend oder in der akademischen Lehre bei unabhängigen Institutionen tätig, sondern wechselte - laut ihrem Lebenslauf bei der GBS - zu Marketing- und PR-Abteilungen diverser Unternehmen. Ab 1999 war sie im Wissenschaftsmarketing tätig, von 2002 bis 2005 war sie Abteilungsleiterin &amp;quot;Kommunikation und Marketing&amp;quot; beim Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senckenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Director Marketing and Communication). Seit 2009 leitet Paul das PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war sie bei der Pharmafirma Procter &amp;amp; Gamble (Schwalbach i.Ts.) zuständig für Produktentwicklung, Marktforschung und Marketing und sitzt aktuell im Aufsichtsrat der Firma Tavarlin AG, die Produkte nach der umstrittenen [[Coy-Diät]] von Johannes Coy (Autor des Bestsellers &amp;quot;Die neue Anti-Krebs-Ernährung – Wie Sie das Krebs-Gen stoppen&amp;quot;) vermarktet, die in einem weiten Sinne als eine Erscheinungsform einer [[Krebsdiät]] zu verstehen ist. Weitere Tavarlin-Angebote sind kohlenhydratarmes Brot, Fette, Büffelsalami, Kakaokekse, Kakaocreme, Erdbeermarmelade, Bierwurst, Nusskuchen und eine proprietäre Diagnostik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist auch für die Firma Evomed Diagnostics AG&amp;lt;ref&amp;gt;Evomed Diagnostics AG, Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt&amp;lt;/ref&amp;gt; als Marketing Director tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to?http://de.linkedin.com/in/sabinepaul Marketing Director, Evomed Diagnostics AG, D-60308 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; Evomed gründete in der Vergangenheit zusammen mit der Firma Indago&amp;lt;ref&amp;gt;INDAGO GmbH, Deutscher Platz 5a, D-04103 Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehr als hundert zuarbeitenden Ärzten ein Kartell mit dem Ziel der gemeinsamen Ausbeutung von Patienten. Schwerpunkt des gemeinsam betriebenen Geschäfts sind Kinder mit der Krankheit ADHS. Indago vermarktete die [[Nanopartikelanalyse]], die nach erfolgreicher Klage inzwischen als [[Stoffwechselfunktionstest]] angeboten wird. Beispielsweise wird Indago-Kunden von ihren Behandlern empfohlen, Testverfahren der Evomed in Anspruch zu nehmen, unter anderem ein Evomed &amp;quot;ImuPro300&amp;quot;-Test zum angeblichen Nachweis von Nahrungsmittelallergien, auf die vorher der Stoffwechselfunktionstest einen Verdacht lieferte. Ein &amp;quot;CTL-Labor - Ortholab&amp;quot; bietet diesen umstrittenen [[IgG-Lebensmittel-Allergietest]] für 450 Euro an. Diese können jedoch nach Expertenmeinung im Gegensatz zu IgE-Tests weder Allergien noch Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen. Die Ergebnisse sollen daher nicht zu Ernährungsempfehlungen herangezogen werden. Experimentell zeigte sich, dass erhobene Befunde nur wenig reproduzierbar waren. Das Verwaltungsgericht Lüneburg urteilte 2004, dass die IgG-Bestimmung im Gegensatz zur IgE-Bestimmung keine allgemein wissenschaftlich anerkannte Methode zur Austestung einer Lebensmittelallergie sei. Kunden des SFT werden somit zu immer weiteren unnötigen und kostspieligen Tests aufgefordert. Die Evomed AG ist auch Lieferant von TAVARLIN-Produkten nach Johannes Coy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist Mitglied im Forschungsrat der Giordano Bruno Stiftung. Sie wirbt auf Veranstaltungen der GBS (siehe GBS, zertifizierte Lehrerfortbildung, GEW) offen für ihre Firma und ihr kommerziell umgesetztes Konzept einer &amp;quot;Evolutionären Ernährung&amp;quot; und empfiehlt in diesem Zusammenhang den umstrittenen IgG-Test. Pauls Behauptungen wurden in der Vergangenheit unkritisch und unkommentiert in Vortragsankündigungen der GBS wiedergegeben (Zitat: &amp;quot;Paläopower – Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;quot;), obwohl sie mit dem aktuellen Forschungsstand nicht übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriff &amp;quot;Evolutionäre Medizin&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;evolutionäre Medizin&amp;quot; wird unter anderem von Prof. Detlev Ganten&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Ganten&amp;lt;/ref&amp;gt; (Vorstand Charité) benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/medizin/evolutionsmedizin/interview_evolutionaere_medizin.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Ganten, Thilo Spahl, Thomas Deichmann: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen: Gesundheit als Erbe der EvolutionMünchen und Zürich: Piper-Verlag 2011 (siehe auch die [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/detlev-ganten-u-a-die-steinzeit-steckt-uns-in-den-knochen-hygiene-ist-gut-aber-ein-bisschen-dreck-doch-sehr-gesund-1880198.html Rezension von Joachim Müller-Jung, FAZ, 25. November 2009])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Zeitungsartikel==&lt;br /&gt;
*Sabine Paul (Autor), Helge Nyncke (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower: Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;#039;&amp;#039;. Beck Verlag 2012&lt;br /&gt;
*Thomas Junker, Sabine Paul: &amp;#039;&amp;#039;Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2009 (Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
===PaläoPower-Weblinks===&lt;br /&gt;
* www.palaeo-power.de&lt;br /&gt;
* www.evolution-ernaehrung-medizin.de&lt;br /&gt;
* www.darwin-code.de&lt;br /&gt;
===Verschiedenes===&lt;br /&gt;
*Jennifer Zimmermann: [http://www.fr-online.de/wissenschaft/ernaehrung-mythos-steinzeit-diaet,1472788,17635864.html Mythos Steinzeit-Diät] Frankfurter Rundschau 21. September 2012&lt;br /&gt;
*Manuela Lenzen: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/von-palaeopower-bis-lebenssinn-1775212.html Von Paläopower bis Lebenssinn] Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr.41, S.28, 18.02.2009, &lt;br /&gt;
*Florian Bayer: [http://derstandard.at/0000000000000/Palaeopower-Arbeit-statt-Jagd-Kaefighaltung-statt-Leben Paläopower - Das Wissen der Evolution nutzen] Der Standard 27. Juli 2012&lt;br /&gt;
*Jutta Muth: [http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2005/2005-5-6_i_web_EULE.pdf Steinzeitdiät. Der Ruf der Wildnis] Der EU.L.E.n-Spiegel 5-6/2005&lt;br /&gt;
*Mathias Schwarz (Hrsg.): [http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/000-0-00000-000-0.volltext.frei.pdf Fleisch oder Nudeln - Ernährungsempfehlungen auf Schlingerkurs] Tagungsband Universität Kassel, 2005 ISBN 3-89958-121-0&lt;br /&gt;
*Alexander Ströhle, Andreas Hahn: Ernährung à la Altsteinzeit? Einsichten und Missverständnisse. In: Skeptiker 3/2012, S.104-112 [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1129-skeptiker-32012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blogbeiträge===&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/08/giordano-bruno-stiftung-und-der-fall-sabine-paul Giordano Bruno Stiftung und der Fall Sabine Paul] psiram.com 11. August 2012&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/04/palaopower-giordano-bruno-stiftung-goes-marketing/ PaläoPower: Giordano Bruno Stiftung goes marketing] psiram.com 16. April 2012&lt;br /&gt;
*[http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/sabine-paul-und-palaopower-fragwurdig-rezensiert-bei-spektrum-de Sabine Paul und PaläoPower fragwürdig rezensiert bei spektrum.de] RelativKritisch 15. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=98584</id>
		<title>PaläoPower</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=98584"/>
		<updated>2012-10-21T14:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: links und formatierung berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Paläopower.jpg|Buchtitel zu PaläoPower|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PaläoPower&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch palaiós „alt“, englisch power „Kraft“; Werbeslogans: &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower ist die Kraft, die aus der Steinzeit kommt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Kraft und Erfolgsfaktoren, die aus dem paläolithischen Leben stammen&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;die Steinzeitkraft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;innere Urkraft&amp;#039;&amp;#039;) werden von einem &amp;quot;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien&amp;quot; in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien, Dr. Sabine Paul, Skylineblick 14, D-60438 Frankfurt a.M.&amp;lt;/ref&amp;gt; Produkte, Dienstleistungen, &amp;quot;Erfolgsgeheimnisse&amp;quot; und &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; angeboten, die aus Eigensicht &amp;quot;neue Lösungen&amp;quot; für unterschiedliche, als Zivilisationskrankheiten bezeichnete Erkrankungen wie Übergewicht, Allergien, Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, ADS, ADHS, Stress und Burnout bieten sollen. Diese &amp;quot;neuen Lösungen&amp;quot; werden aus Interpretationen einer &amp;quot;evolutionären Medizin&amp;quot; und &amp;quot;evolutionären Ernährung&amp;quot; abgeleitet. Letztere erscheint als Variante der so genannten [[Steinzeitdiät]], einer propagierten Ernährungsweise, die der der Steinzeitmenschen nachempfunden sein soll. Dabei wird auch Bezug auf eine &amp;quot;evolutionäre Psychologie&amp;quot; genommen, mit der Störungen wie ADHS oder Burnout erklärt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Anteil der PaläoPower-Dienstleistungen bezieht sich auf [[Mentaltraining|Motivationstraining und Erfolgstraining]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kraft des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien ist die promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin Sabine Paul. Unterstützt wird sie vom Apotheker und Biologiehistoriker [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Junker Thomas Junker], der wie Paul Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der [http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno_Stiftung Giordano Bruno Stiftung] (GBS) ist und sich einen Namen als [[Kreationismus]]-Kritiker machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das PaläoPower–Geschäftsmodell und Konzept==&lt;br /&gt;
Im Eigenverständnis des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien sei PaläoPower &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Urkraft, die Menschen seit zwei Millionen Jahren als genetisches Erbe in sich tragen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;quot;innerer Kompass&amp;quot;, der &amp;quot;wiederentdeckt werden könne&amp;quot;, um ausschließlich positive Effekte auf bestimmte Erkrankungen oder Störungen auszuüben oder ein tieferes Verständnis für ihre Entstehung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept geht von der Annahme aus, dass sich die Menschheit seit Beginn des Neolithikums vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren genetisch nicht wesentlich verändert habe. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir tragen heute alle genetischen Informationen in uns, die unsere Vorfahren erfolgreich gemacht haben – und können sie in einem positiven Sinn für uns nutzen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Andererseits wird auch ein Zeitraum von 2 Millionen Jahren genannt, auf den Bezug genommen wird. Bestimmte Erkrankungen werden unter anderem darauf zurückgeführt, dass &amp;quot;heutige Umweltbedingungen&amp;quot; nicht mehr mit denjenigen übereinstimmten, unter denen unsere Vorfahren gelebt haben. Daraus sollen sich &amp;quot;Ungleichgewichte&amp;quot; ergeben, die zur Entstehung von Krankheiten und Konflikten führten. Der enorme Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten als Folge verbesserter Ernährung, Hygiene und Gesundheitsvorsorge und -versorgung spielt im Rahmen des PaläoPower-Konzepts keine erkennbare Rolle. Herausgestellt werden lediglich angenommene oder tatsächliche Störungen und (Zivilisations-)Erkrankungen, die mit der Umwelt der Menschen der &amp;quot;ersten Welt&amp;quot; in Verbindung gebracht werden. Die Steinzeit mitsamt Hungerzeiten, Parasiten und Infektionen und eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung wird als Vorbild bezeichnet, um heute ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich handelt es sich um in kostenpflichtigen Kursen gelehrte Ernährungsratschläge mit Elementen der so genannten [[Steinzeitdiät]]. Gesundheitliche Effekte werden allein von einer bestimmten Ernährungsweise erwartet, die der Ernährung des Altsteinzeitmenschen (knapp erste 2 Millionen Jahre der Menschheit) nachempfunden sein soll. Interessierten wird auch ein Bluttest angeboten, der angeblich die Frage beantworten könne, ob man ein Kandidat für die PaläoPower-Ernährungsratschläge sei.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang werden vom Institut beispielsweise [[Moodfood]]-Konzepte und Wachteleier aus &amp;quot;artgerechter Haltung&amp;quot; empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.palaeo-power.de/home?page_id=5041&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem behaupteten prophylaktischen und therapeutischen Nutzen durch das PaläoPower-Konzept werden auch &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; für &amp;quot;Wirtschaft und Management&amp;quot; im Sinne eines [[Mentaltraining|Erfolgs- oder Motivationstraining]] propagiert sowie Werke von Paul und Junker zu PaläoPower beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
===Ernährung in der Steinzeit===&lt;br /&gt;
Allgemeine Aussagen über die Nahrungszusammensetzung steinzeitlicher Menschen sind nicht zulässig. Abhängig von den vorherrschenden Umweltbedingungen gab es unterschiedliche Nahrungsangebote. Damit variierten auch die Ernährungsformen erheblich. Getreide wurde bereits vor 30.000 Jahren für die menschliche Ernährung genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,723778,00.html Menschen mahlten Getreide schon vor 30.000 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich läßt sich Evolution nicht in Jahren messen, einige Spezies überleben nahezu unverändert über hunderttausende von Jahren, andere verändern sich binnen weniger Generationen erheblich. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/327/5961/92.abstract The Rate and Molecular Spectrum of Spontaneous Mutations in Arabidopsis thaliana, S. Ossowski et.al. Science 1 January 2010: Vol. 327 no. 5961 pp. 92-94]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilschwanzkrebse Pfeilschwanzkrebse &amp;quot;Lebende Fossilien&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussage, dass sich das menschliche Erbgut seit der Steinzeit nicht verändert habe, ist nicht haltbar. Wissenschaftler haben rund&amp;amp;nbsp;700 genetische Veränderungen gefunden, die in den letzten 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren aufgetreten sind. Zu diesen genetischen Veränderungen gehört die Entwicklung der Lactosetoleranz bei Erwachsenen, und zwar vor allem bei den Nachkommen der Ethnien, die vor rund 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren die Viehzucht einführten und die heute vorwiegend in Europa, den USA und Australien leben. Hier verfügen 80% bis 90% der Bevölkerung über das für die Verarbeitung des Milchzuckers nötige Enzym Lactase. Entgegen der These der Steinzeitdiät-Vertreter hat diese Anpassung an ein neues Nahrungsmittel in einem relativ kurzen Zeitraum längst stattgefunden. Wissenschaftliche Erketnisse sprechen im Gegenteil sogar dafür, daß die Evolution des Menschen sich vor etwa 10000 Jahren erheblich beschleunigt hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://johnhawks.net/weblog/topics/evolution/selection/acceleration/accel_story_2007.html Recent acceleration of human adaptive evolution. J. Hawks et.al. Proc Natl Acad Sci U S A. 2007 December 26; 104(52): 20753–20758.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Therapie von Krankheiten===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich völlig unhaltbar sind Annahmen, dass PaläoPower zur Vorbeugung bzw. Behandlung so genannter Zivilisationskrankeiten wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Burnout und AD(H)S geeignet sei:&amp;lt;ref&amp;gt;www.palaeo-power.de/home/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Aber wir können uns ihre Erfolgsstrategien bewusst machen und für körperliche und geistige Gesundheit nutzen, z.B. bei Übergewicht, AD(H)S oder Burnout.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Begründung, warum ein Leben ohne Eier, Milchprodukte und Brot gesünder sein soll, fehlt beim PaläoPower-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutete Zivilisationskrankheiten sind auch aus ferner Vergangenheit bekannt. So litt bereits in der Jungsteinzeit „[[Fluch des Ötzi|Ötzi]]” an Arteriosklerose und Arthritis.&amp;lt;ref&amp;gt;Breuer G: Ötzi: Neue Befunde. Naturwissenschaftliche Rundschau 1995/48/S.236&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren hatte er einen Bandscheibenverschleiß im Bereich der Lendenwirbelsäule und stark abgenutzte Zähne. 2011 wurden bei Ötzi verschiedene Zahnerkrankungen wie Karies und leichte Parodontose diagnostiziert, genauso wie drei Gallensteine, die auf einen wahrscheinlich erhöhten Cholesterinspiegel hindeuten. Außerdem deuten gefundene Borrelien darauf hin, dass er an einer durch Zecken übertragenen Borreliose gelitten haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehrbüchern der Paläopathologie ist von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen oder Parasitosen die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufderheide AC, Rodriduez-Martin C: The Cambridge Encyclopedia of Human Paleopathology. Cambridge University Press, Cambridge 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits Neandertaler litten an verschiedenen als Zivilisationskrankheiten bezeichneten Erkrankungen, wie zum Beispiel Tumore, Bandscheibenschäden und Karies.&amp;lt;ref&amp;gt;Probst, Ernst: [http://www.med-kolleg.de/krankheiten-urmenschen.html Mit Schmerzen auf die Pirsch] Krankheiten der Urmenschen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archaeologie-news.blog.de/2005/07/05/krankheiten_in_der_urzeit/  Krankheiten in der Urzeit], Archaeologie-News, 5. Juli 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rlmb.lvr.de/museum/forschung/neandertalerinfo.htm  Der Neandertaler - Spuren eines harten Lebens] Rheinisches Landesmuseum Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dinosaurier litten bereits an Krebserkrankungen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springerlink.com/content/ktqqkxcqdc620keb/|Epidemiologic study of tumors in dinosaurs, B.M. Rothschild, D.H. Tanke, M. Helbling und L.D. Martin - Naturwissenschaften Volume 90, Number 11 (2003), 495-500, DOI: 10.1007/s00114-003-0473-9]&amp;lt;/ref&amp;gt; was die These von der Zivilisationskrankheit endgültig ad absurdum führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelthesen aus dem PaleoPower Buch wurden nicht in wissenschaftlichen peer-reviewed Zeitschriften sondern in Artikelform im CO&amp;#039;MED dem &amp;quot;Fachmagazin für Komplementärmedizin&amp;quot; publiziert und beworben. &amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. Neurodermitis: Neue Möglichkeiten der differenzierten Ursachensuche für eine nachhaltige Therapie. CO’MED 05:56-58 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. AD(H)S: Von Genen - und mehr. Comed Jahrgang 12:02/07, S.12-16&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Magazin behandelt beispielsweise in der Ausgabe 10/2012 Themen wie &amp;quot;Schwerhörigkeit in der [[TCM|traditionellen chinesischen Medizin]]&amp;quot; und den 4. Teil der Serie &amp;quot;[[Homöopathie]]: Die 9 neuen Mineralsalze – Neue Wege der Stoffwechselanregung&amp;quot; behandelt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comed-online.de/fileadmin/inhalte/ausgaben/Comed-Online/Inhalt-Editorial-PDF/comed_inhalt_10-12.pdf|Inhaltsverzeichniss Co&amp;#039;MED 10/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Artikel waren auch in der Referzenliste der paleo-power website, sind jedoch in der 1. Hälfte 2012 entfernt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabine Paul==&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Paul.jpg|Screenshot der Webseite zu Sabine Paul bei der Giordano Bruno Stiftung (August 2012)|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Sabine Paul (geb. 1968) ist promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin und Buchautorin. Sie ist auch Vortragsrednerin und Workshop-Trainerin bzw. &amp;quot;Coach&amp;quot; (Workshops wie &amp;quot;Bodypainting in Südfrankreich auf den Spuren der Jäger und Sammler&amp;quot;). Sie studierte Biologie und promovierte an der Universität Tübingen. Nach ihrer Promotion 1999 war Sabine Paul nicht mehr wissenschaftlich forschend oder in der akademischen Lehre bei unabhängigen Institutionen tätig, sondern wechselte - laut ihrem Lebenslauf bei der GBS - zu Marketing- und PR-Abteilungen diverser Unternehmen. Ab 1999 war sie im Wissenschaftsmarketing tätig, von 2002 bis 2005 war sie Abteilungsleiterin &amp;quot;Kommunikation und Marketing&amp;quot; beim Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senckenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Director Marketing and Communication). Seit 2009 leitet Paul das PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war sie bei der Pharmafirma Procter &amp;amp; Gamble (Schwalbach i.Ts.) zuständig für Produktentwicklung, Marktforschung und Marketing und sitzt aktuell im Aufsichtsrat der Firma Tavarlin AG, die Produkte nach der umstrittenen [[Coy-Diät]] von Johannes Coy (Autor des Bestsellers &amp;quot;Die neue Anti-Krebs-Ernährung – Wie Sie das Krebs-Gen stoppen&amp;quot;) vermarktet, die in einem weiten Sinne als eine Erscheinungsform einer [[Krebsdiät]] zu verstehen ist. Weitere Tavarlin-Angebote sind kohlenhydratarmes Brot, Fette, Büffelsalami, Kakaokekse, Kakaocreme, Erdbeermarmelade, Bierwurst, Nusskuchen und eine proprietäre Diagnostik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist auch für die Firma Evomed Diagnostics AG&amp;lt;ref&amp;gt;Evomed Diagnostics AG, Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt&amp;lt;/ref&amp;gt; als Marketing Director tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to?http://de.linkedin.com/in/sabinepaul Marketing Director, Evomed Diagnostics AG, D-60308 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; Evomed gründete in der Vergangenheit zusammen mit der Firma Indago&amp;lt;ref&amp;gt;INDAGO GmbH, Deutscher Platz 5a, D-04103 Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehr als hundert zuarbeitenden Ärzten ein Kartell mit dem Ziel der gemeinsamen Ausbeutung von Patienten. Schwerpunkt des gemeinsam betriebenen Geschäfts sind Kinder mit der Krankheit ADHS. Indago vermarktete die [[Nanopartikelanalyse]], die nach erfolgreicher Klage inzwischen als [[Stoffwechselfunktionstest]] angeboten wird. Beispielsweise wird Indago-Kunden von ihren Behandlern empfohlen, Testverfahren der Evomed in Anspruch zu nehmen, unter anderem ein Evomed &amp;quot;ImuPro300&amp;quot;-Test zum angeblichen Nachweis von Nahrungsmittelallergien, auf die vorher der Stoffwechselfunktionstest einen Verdacht lieferte. Ein &amp;quot;CTL-Labor - Ortholab&amp;quot; bietet diesen umstrittenen [[IgG-Lebensmittel-Allergietest]] für 450 Euro an. Diese können jedoch nach Expertenmeinung im Gegensatz zu IgE-Tests weder Allergien noch Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen. Die Ergebnisse sollen daher nicht zu Ernährungsempfehlungen herangezogen werden. Experimentell zeigte sich, dass erhobene Befunde nur wenig reproduzierbar waren. Das Verwaltungsgericht Lüneburg urteilte 2004, dass die IgG-Bestimmung im Gegensatz zur IgE-Bestimmung keine allgemein wissenschaftlich anerkannte Methode zur Austestung einer Lebensmittelallergie sei. Kunden des SFT werden somit zu immer weiteren unnötigen und kostspieligen Tests aufgefordert. Die Evomed AG ist auch Lieferant von TAVARLIN-Produkten nach Johannes Coy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist Mitglied im Forschungsrat der Giordano Bruno Stiftung. Sie wirbt auf Veranstaltungen der GBS (siehe GBS, zertifizierte Lehrerfortbildung, GEW) offen für ihre Firma und ihr kommerziell umgesetztes Konzept einer &amp;quot;Evolutionären Ernährung&amp;quot; und empfiehlt in diesem Zusammenhang den umstrittenen IgG-Test. Pauls Behauptungen wurden in der Vergangenheit unkritisch und unkommentiert in Vortragsankündigungen der GBS wiedergegeben (Zitat: &amp;quot;Paläopower – Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;quot;), obwohl sie mit dem aktuellen Forschungsstand nicht übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriff &amp;quot;Evolutionäre Medizin&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;evolutionäre Medizin&amp;quot; wird unter anderem von Prof. Detlev Ganten&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Ganten&amp;lt;/ref&amp;gt; (Vorstand Charité) benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/medizin/evolutionsmedizin/interview_evolutionaere_medizin.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Ganten, Thilo Spahl, Thomas Deichmann: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen: Gesundheit als Erbe der EvolutionMünchen und Zürich: Piper-Verlag 2011 (siehe auch die [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/detlev-ganten-u-a-die-steinzeit-steckt-uns-in-den-knochen-hygiene-ist-gut-aber-ein-bisschen-dreck-doch-sehr-gesund-1880198.html Rezension von Joachim Müller-Jung, FAZ, 25. November 2009])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Zeitungsartikel==&lt;br /&gt;
*Sabine Paul (Autor), Helge Nyncke (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower: Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;#039;&amp;#039;. Beck Verlag 2012&lt;br /&gt;
*Thomas Junker, Sabine Paul: &amp;#039;&amp;#039;Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2009 (Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
===PaläoPower-Weblinks===&lt;br /&gt;
* www.palaeo-power.de&lt;br /&gt;
* www.evolution-ernaehrung-medizin.de&lt;br /&gt;
* www.darwin-code.de&lt;br /&gt;
===Verschiedenes===&lt;br /&gt;
*Jennifer Zimmermann: [http://www.fr-online.de/wissenschaft/ernaehrung-mythos-steinzeit-diaet,1472788,17635864.html Mythos Steinzeit-Diät] Frankfurter Rundschau 21. September 2012&lt;br /&gt;
*Manuela Lenzen: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/von-palaeopower-bis-lebenssinn-1775212.html Von Paläopower bis Lebenssinn] Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr.41, S.28, 18.02.2009, &lt;br /&gt;
*Florian Bayer: [http://derstandard.at/0000000000000/Palaeopower-Arbeit-statt-Jagd-Kaefighaltung-statt-Leben Paläopower - Das Wissen der Evolution nutzen] Der Standard 27. Juli 2012&lt;br /&gt;
*Jutta Muth: [http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2005/2005-5-6_i_web_EULE.pdf Steinzeitdiät. Der Ruf der Wildnis] Der EU.L.E.n-Spiegel 5-6/2005&lt;br /&gt;
*Mathias Schwarz (Hrsg.): [http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/000-0-00000-000-0.volltext.frei.pdf Fleisch oder Nudeln - Ernährungsempfehlungen auf Schlingerkurs] Tagungsband Universität Kassel, 2005 ISBN 3-89958-121-0&lt;br /&gt;
*Alexander Ströhle, Andreas Hahn: Ernährung à la Altsteinzeit? Einsichten und Missverständnisse. In: Skeptiker 3/2012, S.104-112 [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1129-skeptiker-32012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blogbeiträge===&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/08/giordano-bruno-stiftung-und-der-fall-sabine-paul Giordano Bruno Stiftung und der Fall Sabine Paul] psiram.com 11. August 2012&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/04/palaopower-giordano-bruno-stiftung-goes-marketing/ PaläoPower: Giordano Bruno Stiftung goes marketing] psiram.com 16. April 2012&lt;br /&gt;
*[http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/sabine-paul-und-palaopower-fragwurdig-rezensiert-bei-spektrum-de Sabine Paul und PaläoPower fragwürdig rezensiert bei spektrum.de] RelativKritisch 15. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=98583</id>
		<title>PaläoPower</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Pal%C3%A4oPower&amp;diff=98583"/>
		<updated>2012-10-21T14:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: Krebserkankungen bei Dinos, Literatur zur Geschwindigkeit der Evolution und CO&amp;#039;MED Publikationen von S. Paul eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Paläopower.jpg|Buchtitel zu PaläoPower|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PaläoPower&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch palaiós „alt“, englisch power „Kraft“; Werbeslogans: &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower ist die Kraft, die aus der Steinzeit kommt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Kraft und Erfolgsfaktoren, die aus dem paläolithischen Leben stammen&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;die Steinzeitkraft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;innere Urkraft&amp;#039;&amp;#039;) werden von einem &amp;quot;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien&amp;quot; in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien, Dr. Sabine Paul, Skylineblick 14, D-60438 Frankfurt a.M.&amp;lt;/ref&amp;gt; Produkte, Dienstleistungen, &amp;quot;Erfolgsgeheimnisse&amp;quot; und &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; angeboten, die aus Eigensicht &amp;quot;neue Lösungen&amp;quot; für unterschiedliche, als Zivilisationskrankheiten bezeichnete Erkrankungen wie Übergewicht, Allergien, Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, ADS, ADHS, Stress und Burnout bieten sollen. Diese &amp;quot;neuen Lösungen&amp;quot; werden aus Interpretationen einer &amp;quot;evolutionären Medizin&amp;quot; und &amp;quot;evolutionären Ernährung&amp;quot; abgeleitet. Letztere erscheint als Variante der so genannten [[Steinzeitdiät]], einer propagierten Ernährungsweise, die der der Steinzeitmenschen nachempfunden sein soll. Dabei wird auch Bezug auf eine &amp;quot;evolutionäre Psychologie&amp;quot; genommen, mit der Störungen wie ADHS oder Burnout erklärt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Anteil der PaläoPower-Dienstleistungen bezieht sich auf [[Mentaltraining|Motivationstraining und Erfolgstraining]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kraft des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien ist die promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin Sabine Paul. Unterstützt wird sie vom Apotheker und Biologiehistoriker [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Junker Thomas Junker], der wie Paul Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der [http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno_Stiftung Giordano Bruno Stiftung] (GBS) ist und sich einen Namen als [[Kreationismus]]-Kritiker machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das PaläoPower–Geschäftsmodell und Konzept==&lt;br /&gt;
Im Eigenverständnis des PaläoPower-Instituts für evolutionäre Strategien sei PaläoPower &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Urkraft, die Menschen seit zwei Millionen Jahren als genetisches Erbe in sich tragen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;quot;innerer Kompass&amp;quot;, der &amp;quot;wiederentdeckt werden könne&amp;quot;, um ausschließlich positive Effekte auf bestimmte Erkrankungen oder Störungen auszuüben oder ein tieferes Verständnis für ihre Entstehung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept geht von der Annahme aus, dass sich die Menschheit seit Beginn des Neolithikums vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren genetisch nicht wesentlich verändert habe. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir tragen heute alle genetischen Informationen in uns, die unsere Vorfahren erfolgreich gemacht haben – und können sie in einem positiven Sinn für uns nutzen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Andererseits wird auch ein Zeitraum von 2 Millionen Jahren genannt, auf den Bezug genommen wird. Bestimmte Erkrankungen werden unter anderem darauf zurückgeführt, dass &amp;quot;heutige Umweltbedingungen&amp;quot; nicht mehr mit denjenigen übereinstimmten, unter denen unsere Vorfahren gelebt haben. Daraus sollen sich &amp;quot;Ungleichgewichte&amp;quot; ergeben, die zur Entstehung von Krankheiten und Konflikten führten. Der enorme Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten als Folge verbesserter Ernährung, Hygiene und Gesundheitsvorsorge und -versorgung spielt im Rahmen des PaläoPower-Konzepts keine erkennbare Rolle. Herausgestellt werden lediglich angenommene oder tatsächliche Störungen und (Zivilisations-)Erkrankungen, die mit der Umwelt der Menschen der &amp;quot;ersten Welt&amp;quot; in Verbindung gebracht werden. Die Steinzeit mitsamt Hungerzeiten, Parasiten und Infektionen und eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung wird als Vorbild bezeichnet, um heute ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich handelt es sich um in kostenpflichtigen Kursen gelehrte Ernährungsratschläge mit Elementen der so genannten [[Steinzeitdiät]]. Gesundheitliche Effekte werden allein von einer bestimmten Ernährungsweise erwartet, die der Ernährung des Altsteinzeitmenschen (knapp erste 2 Millionen Jahre der Menschheit) nachempfunden sein soll. Interessierten wird auch ein Bluttest angeboten, der angeblich die Frage beantworten könne, ob man ein Kandidat für die PaläoPower-Ernährungsratschläge sei.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang werden vom Institut beispielsweise [[Moodfood]]-Konzepte und Wachteleier aus &amp;quot;artgerechter Haltung&amp;quot; empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.palaeo-power.de/home?page_id=5041&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem behaupteten prophylaktischen und therapeutischen Nutzen durch das PaläoPower-Konzept werden auch &amp;quot;Erfolgsstrategien&amp;quot; für &amp;quot;Wirtschaft und Management&amp;quot; im Sinne eines [[Mentaltraining|Erfolgs- oder Motivationstraining]] propagiert sowie Werke von Paul und Junker zu PaläoPower beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
===Ernährung in der Steinzeit===&lt;br /&gt;
Allgemeine Aussagen über die Nahrungszusammensetzung steinzeitlicher Menschen sind nicht zulässig. Abhängig von den vorherrschenden Umweltbedingungen gab es unterschiedliche Nahrungsangebote. Damit variierten auch die Ernährungsformen erheblich. Getreide wurde bereits vor 30.000 Jahren für die menschliche Ernährung genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,723778,00.html Menschen mahlten Getreide schon vor 30.000 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich läßt sich Evolution nicht in Jahren messen, einige Spezies überleben nahezu unverändert über hunderttausende von Jahren, andere verändern sich binnen weniger Generationen erheblich. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/327/5961/92.abstract|The Rate and Molecular Spectrum of Spontaneous Mutations in Arabidopsis thaliana, S. Ossowski et.al. Science 1 January 2010: Vol. 327 no. 5961 pp. 92-94]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilschwanzkrebse|Pfeilschwanzkrebse - &amp;quot;Lebende Fossilien&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussage, dass sich das menschliche Erbgut seit der Steinzeit nicht verändert habe, ist nicht haltbar. Wissenschaftler haben rund&amp;amp;nbsp;700 genetische Veränderungen gefunden, die in den letzten 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren aufgetreten sind. Zu diesen genetischen Veränderungen gehört die Entwicklung der Lactosetoleranz bei Erwachsenen, und zwar vor allem bei den Nachkommen der Ethnien, die vor rund 10.000&amp;amp;nbsp;Jahren die Viehzucht einführten und die heute vorwiegend in Europa, den USA und Australien leben. Hier verfügen 80% bis 90% der Bevölkerung über das für die Verarbeitung des Milchzuckers nötige Enzym Lactase. Entgegen der These der Steinzeitdiät-Vertreter hat diese Anpassung an ein neues Nahrungsmittel in einem relativ kurzen Zeitraum längst stattgefunden. Wissenschaftliche Erketnisse sprechen im Gegenteil sogar dafür, daß die Evolution des Menschen sich vor etwa 10000 Jahren erheblich beschleunigt hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://johnhawks.net/weblog/topics/evolution/selection/acceleration/accel_story_2007.html|Recent acceleration of human adaptive evolution. J. Hawks et.al. Proc Natl Acad Sci U S A. 2007 December 26; 104(52): 20753–20758.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Therapie von Krankheiten===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich völlig unhaltbar sind Annahmen, dass PaläoPower zur Vorbeugung bzw. Behandlung so genannter Zivilisationskrankeiten wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Burnout und AD(H)S geeignet sei:&amp;lt;ref&amp;gt;www.palaeo-power.de/home/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Aber wir können uns ihre Erfolgsstrategien bewusst machen und für körperliche und geistige Gesundheit nutzen, z.B. bei Übergewicht, AD(H)S oder Burnout.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Begründung, warum ein Leben ohne Eier, Milchprodukte und Brot gesünder sein soll, fehlt beim PaläoPower-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutete Zivilisationskrankheiten sind auch aus ferner Vergangenheit bekannt. So litt bereits in der Jungsteinzeit „[[Fluch des Ötzi|Ötzi]]” an Arteriosklerose und Arthritis.&amp;lt;ref&amp;gt;Breuer G: Ötzi: Neue Befunde. Naturwissenschaftliche Rundschau 1995/48/S.236&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren hatte er einen Bandscheibenverschleiß im Bereich der Lendenwirbelsäule und stark abgenutzte Zähne. 2011 wurden bei Ötzi verschiedene Zahnerkrankungen wie Karies und leichte Parodontose diagnostiziert, genauso wie drei Gallensteine, die auf einen wahrscheinlich erhöhten Cholesterinspiegel hindeuten. Außerdem deuten gefundene Borrelien darauf hin, dass er an einer durch Zecken übertragenen Borreliose gelitten haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehrbüchern der Paläopathologie ist von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen oder Parasitosen die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufderheide AC, Rodriduez-Martin C: The Cambridge Encyclopedia of Human Paleopathology. Cambridge University Press, Cambridge 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits Neandertaler litten an verschiedenen als Zivilisationskrankheiten bezeichneten Erkrankungen, wie zum Beispiel Tumore, Bandscheibenschäden und Karies.&amp;lt;ref&amp;gt;Probst, Ernst: [http://www.med-kolleg.de/krankheiten-urmenschen.html Mit Schmerzen auf die Pirsch] Krankheiten der Urmenschen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archaeologie-news.blog.de/2005/07/05/krankheiten_in_der_urzeit/  Krankheiten in der Urzeit], Archaeologie-News, 5. Juli 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rlmb.lvr.de/museum/forschung/neandertalerinfo.htm  Der Neandertaler - Spuren eines harten Lebens] Rheinisches Landesmuseum Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dinosaurier litten bereits an Krebserkrankungen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springerlink.com/content/ktqqkxcqdc620keb/|Epidemiologic study of tumors in dinosaurs, B.M. Rothschild, D.H. Tanke, M. Helbling und L.D. Martin - Naturwissenschaften Volume 90, Number 11 (2003), 495-500, DOI: 10.1007/s00114-003-0473-9]&amp;lt;/ref&amp;gt; was die These von der Zivilisationskrankheit endgültig ad absurdum führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelthesen aus dem PaleoPower Buch wurden nicht in wissenschaftlichen peer-reviewed Zeitschriften sondern in Artikelform im CO&amp;#039;MED dem &amp;quot;Fachmagazin für Komplementärmedizin&amp;quot; publiziert und beworben. &amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. Neurodermitis: Neue Möglichkeiten der differenzierten Ursachensuche für eine nachhaltige Therapie. CO’MED 05:56-58 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul, S. 2007. AD(H)S: Von Genen - und mehr. Comed Jahrgang 12:02/07, S.12-16&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Magazin behandelt beispielsweise in der Ausgabe 10/2012 Themen wie &amp;quot;Schwerhörigkeit in der [[TCM|traditionellen chinesischen Medizin]]&amp;quot; und den 4. Teil der Serie &amp;quot;[[Homöopathie]]: Die 9 neuen Mineralsalze – Neue Wege der Stoffwechselanregung&amp;quot; behandelt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comed-online.de/fileadmin/inhalte/ausgaben/Comed-Online/Inhalt-Editorial-PDF/comed_inhalt_10-12.pdf|Inhaltsverzeichniss Co&amp;#039;MED 10/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Artikel waren auch in der Referzenliste der paleo-power website, sind jedoch in der 1. Hälfte 2012 entfernt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sabine Paul==&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Paul.jpg|Screenshot der Webseite zu Sabine Paul bei der Giordano Bruno Stiftung (August 2012)|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Sabine Paul (geb. 1968) ist promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin und Buchautorin. Sie ist auch Vortragsrednerin und Workshop-Trainerin bzw. &amp;quot;Coach&amp;quot; (Workshops wie &amp;quot;Bodypainting in Südfrankreich auf den Spuren der Jäger und Sammler&amp;quot;). Sie studierte Biologie und promovierte an der Universität Tübingen. Nach ihrer Promotion 1999 war Sabine Paul nicht mehr wissenschaftlich forschend oder in der akademischen Lehre bei unabhängigen Institutionen tätig, sondern wechselte - laut ihrem Lebenslauf bei der GBS - zu Marketing- und PR-Abteilungen diverser Unternehmen. Ab 1999 war sie im Wissenschaftsmarketing tätig, von 2002 bis 2005 war sie Abteilungsleiterin &amp;quot;Kommunikation und Marketing&amp;quot; beim Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senckenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Director Marketing and Communication). Seit 2009 leitet Paul das PaläoPower-Institut für evolutionäre Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war sie bei der Pharmafirma Procter &amp;amp; Gamble (Schwalbach i.Ts.) zuständig für Produktentwicklung, Marktforschung und Marketing und sitzt aktuell im Aufsichtsrat der Firma Tavarlin AG, die Produkte nach der umstrittenen [[Coy-Diät]] von Johannes Coy (Autor des Bestsellers &amp;quot;Die neue Anti-Krebs-Ernährung – Wie Sie das Krebs-Gen stoppen&amp;quot;) vermarktet, die in einem weiten Sinne als eine Erscheinungsform einer [[Krebsdiät]] zu verstehen ist. Weitere Tavarlin-Angebote sind kohlenhydratarmes Brot, Fette, Büffelsalami, Kakaokekse, Kakaocreme, Erdbeermarmelade, Bierwurst, Nusskuchen und eine proprietäre Diagnostik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist auch für die Firma Evomed Diagnostics AG&amp;lt;ref&amp;gt;Evomed Diagnostics AG, Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt&amp;lt;/ref&amp;gt; als Marketing Director tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to?http://de.linkedin.com/in/sabinepaul Marketing Director, Evomed Diagnostics AG, D-60308 Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; Evomed gründete in der Vergangenheit zusammen mit der Firma Indago&amp;lt;ref&amp;gt;INDAGO GmbH, Deutscher Platz 5a, D-04103 Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehr als hundert zuarbeitenden Ärzten ein Kartell mit dem Ziel der gemeinsamen Ausbeutung von Patienten. Schwerpunkt des gemeinsam betriebenen Geschäfts sind Kinder mit der Krankheit ADHS. Indago vermarktete die [[Nanopartikelanalyse]], die nach erfolgreicher Klage inzwischen als [[Stoffwechselfunktionstest]] angeboten wird. Beispielsweise wird Indago-Kunden von ihren Behandlern empfohlen, Testverfahren der Evomed in Anspruch zu nehmen, unter anderem ein Evomed &amp;quot;ImuPro300&amp;quot;-Test zum angeblichen Nachweis von Nahrungsmittelallergien, auf die vorher der Stoffwechselfunktionstest einen Verdacht lieferte. Ein &amp;quot;CTL-Labor - Ortholab&amp;quot; bietet diesen umstrittenen [[IgG-Lebensmittel-Allergietest]] für 450 Euro an. Diese können jedoch nach Expertenmeinung im Gegensatz zu IgE-Tests weder Allergien noch Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen. Die Ergebnisse sollen daher nicht zu Ernährungsempfehlungen herangezogen werden. Experimentell zeigte sich, dass erhobene Befunde nur wenig reproduzierbar waren. Das Verwaltungsgericht Lüneburg urteilte 2004, dass die IgG-Bestimmung im Gegensatz zur IgE-Bestimmung keine allgemein wissenschaftlich anerkannte Methode zur Austestung einer Lebensmittelallergie sei. Kunden des SFT werden somit zu immer weiteren unnötigen und kostspieligen Tests aufgefordert. Die Evomed AG ist auch Lieferant von TAVARLIN-Produkten nach Johannes Coy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabine Paul ist Mitglied im Forschungsrat der Giordano Bruno Stiftung. Sie wirbt auf Veranstaltungen der GBS (siehe GBS, zertifizierte Lehrerfortbildung, GEW) offen für ihre Firma und ihr kommerziell umgesetztes Konzept einer &amp;quot;Evolutionären Ernährung&amp;quot; und empfiehlt in diesem Zusammenhang den umstrittenen IgG-Test. Pauls Behauptungen wurden in der Vergangenheit unkritisch und unkommentiert in Vortragsankündigungen der GBS wiedergegeben (Zitat: &amp;quot;Paläopower – Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;quot;), obwohl sie mit dem aktuellen Forschungsstand nicht übereinstimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriff &amp;quot;Evolutionäre Medizin&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;evolutionäre Medizin&amp;quot; wird unter anderem von Prof. Detlev Ganten&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Ganten&amp;lt;/ref&amp;gt; (Vorstand Charité) benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/medizin/evolutionsmedizin/interview_evolutionaere_medizin.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Ganten, Thilo Spahl, Thomas Deichmann: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen: Gesundheit als Erbe der EvolutionMünchen und Zürich: Piper-Verlag 2011 (siehe auch die [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/detlev-ganten-u-a-die-steinzeit-steckt-uns-in-den-knochen-hygiene-ist-gut-aber-ein-bisschen-dreck-doch-sehr-gesund-1880198.html Rezension von Joachim Müller-Jung, FAZ, 25. November 2009])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Zeitungsartikel==&lt;br /&gt;
*Sabine Paul (Autor), Helge Nyncke (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;PaläoPower: Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss&amp;#039;&amp;#039;. Beck Verlag 2012&lt;br /&gt;
*Thomas Junker, Sabine Paul: &amp;#039;&amp;#039;Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2009 (Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
===PaläoPower-Weblinks===&lt;br /&gt;
* www.palaeo-power.de&lt;br /&gt;
* www.evolution-ernaehrung-medizin.de&lt;br /&gt;
* www.darwin-code.de&lt;br /&gt;
===Verschiedenes===&lt;br /&gt;
*Jennifer Zimmermann: [http://www.fr-online.de/wissenschaft/ernaehrung-mythos-steinzeit-diaet,1472788,17635864.html Mythos Steinzeit-Diät] Frankfurter Rundschau 21. September 2012&lt;br /&gt;
*Manuela Lenzen: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/von-palaeopower-bis-lebenssinn-1775212.html Von Paläopower bis Lebenssinn] Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr.41, S.28, 18.02.2009, &lt;br /&gt;
*Florian Bayer: [http://derstandard.at/0000000000000/Palaeopower-Arbeit-statt-Jagd-Kaefighaltung-statt-Leben Paläopower - Das Wissen der Evolution nutzen] Der Standard 27. Juli 2012&lt;br /&gt;
*Jutta Muth: [http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2005/2005-5-6_i_web_EULE.pdf Steinzeitdiät. Der Ruf der Wildnis] Der EU.L.E.n-Spiegel 5-6/2005&lt;br /&gt;
*Mathias Schwarz (Hrsg.): [http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/000-0-00000-000-0.volltext.frei.pdf Fleisch oder Nudeln - Ernährungsempfehlungen auf Schlingerkurs] Tagungsband Universität Kassel, 2005 ISBN 3-89958-121-0&lt;br /&gt;
*Alexander Ströhle, Andreas Hahn: Ernährung à la Altsteinzeit? Einsichten und Missverständnisse. In: Skeptiker 3/2012, S.104-112 [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1129-skeptiker-32012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blogbeiträge===&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/08/giordano-bruno-stiftung-und-der-fall-sabine-paul Giordano Bruno Stiftung und der Fall Sabine Paul] psiram.com 11. August 2012&lt;br /&gt;
*[http://blog.psiram.com/2012/04/palaopower-giordano-bruno-stiftung-goes-marketing/ PaläoPower: Giordano Bruno Stiftung goes marketing] psiram.com 16. April 2012&lt;br /&gt;
*[http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/sabine-paul-und-palaopower-fragwurdig-rezensiert-bei-spektrum-de Sabine Paul und PaläoPower fragwürdig rezensiert bei spektrum.de] RelativKritisch 15. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Diät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Werner_Gitt&amp;diff=83984</id>
		<title>Werner Gitt</title>
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		<updated>2012-02-11T16:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: Zitat aus dem Vortrag in Leimen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Gitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1937, Raineck, Ostpreußen) ist ein deutscher Buchautor und Vertreter des [[Kreationismus]]. Gitt ist ehrenamtlicher Ältester der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptistengemeinde) &amp;quot;Braunschweiger Friedenskirche&amp;quot;. Er ist auch Mitglied der [[Evangelikalismus|evangelikalen]] [[Studiengemeinschaft Wort und Wissen]] und tritt in ganz Deutschland auf Evangelisationen als Vortragsredner auf, z.T. sogar an Universitäten, wie z.B. am 14. Oktober 2010 an der Universität Jena (Titel: &amp;quot;Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube&amp;quot; ).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/10/kreationisten-besuche-universitaten-jetzt-auch-in-jena.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gitt ist Autor mehrerer Werke, die auch im [[Copix Verlag]] erscheinen. Er hält Vorträge und seine Ansichten werden regelmäßig im Biblischen Hörfunk (Bible Broadcasting Network) BBN-Deutsch über Radio und Internet-Livestream verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Werner Gitt wurde 1937 in Raineck, einem kleinen Dorf in Ostpreußen geboren. Er studierte Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover. Danach war er als Assistent am Institut für Regelungstechnik der TH&amp;amp;nbsp;Aachen tätig. Hier promovierte er 1971 und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 am Fachbereich Informationstechnologie der Abteilung für Wissenschaftlich-Technische Querschnittsaufgaben innerhalb der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PRB) in Braunschweig tätig, dessen Direktor er ab 1978 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wie komme ich in den Himmel?&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus - und von unserer Beziehung zu Ihm!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gitt, W: Kopie eines Traktates &amp;quot;Wie komme ich in den Himmel?&amp;quot;, Homepage Werner Gitt [http://www.werner-gitt.de/traktate.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Schlußfolgerungen nach dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gottesbeweis&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Wie steht es nun - und das müssen wir uns in unseren Tagen in Deutschland fragen - um den Koran? Da es bei unserer Betrachtung um die Prophetien in der Bibel ging, ist Gott somit kein anderer als der lebendige Gott der Bibel. Damit erweisen sich alle in den verschiedenen Religionen genannten Götter als nichtexistent.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tonmitschnitt des Vortrages &amp;quot;Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube&amp;quot;, Leimen bei Heidelberg 3.2.2012 ähnlich formuliert in den Traktaten [http://www.werner-gitt.de/traktate.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.werner-gitt.de www.werner-gitt.de Eigene Homepage von Werner Gitt]&lt;br /&gt;
*[http://www.martin-neukamm.de/gitt.html Buchkritik zu Gitts „Am Anfang war die Information“]&lt;br /&gt;
*[http://home.mira.net/~reynella/debate/gitt.htm kritische Auseinandersetzung mit Gitts Thesen] (Englisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23560/1.html Telepolis-Artikel von Klaus Schmeh mit Kritik an Aussagen von Gitt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gitt, Werner}}&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Kreationist]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hochschulen_mit_pseudowissenschaftlichen_Lehr-_und_Forschungsinhalten&amp;diff=83981</id>
		<title>Hochschulen mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinhalten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hochschulen_mit_pseudowissenschaftlichen_Lehr-_und_Forschungsinhalten&amp;diff=83981"/>
		<updated>2012-02-11T15:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glyptapanteles: Neu eingefügt: Uni Heidelberg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Zeit_Esowatch.jpg|[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;] über Esoterik an deutschen Hochschulen, unter beispielhafter Nennung der Universität Viadrina|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschäftigt sich mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochschulen mit [[pseudowissenschaft]]lichen Lehr- und Forschungsinhalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Homöopathie]] als Wahlpflichtfach wird z.B. an einem Drittel der 36&amp;amp;nbsp;medizinischen Fakultäten in Deutschland angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.academics.de/wissenschaft/wehe_wehe_40299.html?unpaged=true&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Fach bieten neben den hier behandelten Universitäten auch folgende an: TU&amp;amp;nbsp;Dresden mit einer AG&amp;amp;nbsp;Homöopathie&amp;lt;ref&amp;gt;http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/medizinische_fakultaet/inst/fsmed/projekte/homo&amp;lt;/ref&amp;gt;, Friedrich-Alexander-Universität-Universität Erlangen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizin1.uk-erlangen.de/e113/e191/e5946/e5950/e6012/e6018/inhalt6019/WS2008_9WahlfHomopathie_EinfhrungVeranstPlangendert_ger.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizin.uni-halle.de/allmed/index.php?id=347&amp;lt;/ref&amp;gt;, Universität Ulm neben [[anthroposophische Medizin|anthroposophischer Medizin]] als klinisches Wahlfach&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-ulm.de/med/med-fs/aktivitaeten/ak-anthroposophische-medizin-und-homoeopathie/klinisches-wahlfach.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Universität Duisburg&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.carstens-stiftung.de/service/presse_downloads/20091210_pi_wahlpflichtfach.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;, Universität Greifswald als vorklinisches Wahlpflichtfach zusammen mit [[TCM|Traditioneller Chinesischer Medizin]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medizin.uni-greifswald.de/medpsych/institut/dokumente/lehre/IM-SoSe10.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu unterscheiden von offensichtlich pseudowissenschaftlichen Lehrveranstaltungen sind Lehrangebote, die diese Thematik aus medizinhistorischer Perspektive zum Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Humboldt Universität zu Berlin: Universitätsklinikum Charité==&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Charité]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Charité Berlin wurde innerhalb des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Projektbereich Komplementärmedizin eingerichtet. Dessen Leiterin ist die Epidemiologin [[Claudia Witt]], für die am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 eine Stiftungsprofessur eingerichtet wurde. Finanziert wurde diese durch die [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]] mit einer Million Euro über fünf Jahre. Inzwischen hat die Charité für Frau Witt einen Lehrstuhl am gleichen Institut eingerichtet. Ziel ist die Integration der [[Pseudomedizin]] in die evidenzbasierte Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Projekte bzw. Studien laufen derzeit dazu&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/ag_witt_forschung.html&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stimulation von „gastric slow waves“ durch [[Akupunktur]] – eine randomisierte kontrollierte Studie&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/gastric_slow_waves.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*DISCI-Studie - Prospektive, randomisierte, kontrollierte, multizentrische, teils doppelblinde Studie zum Vergleich von Disci/Rhus toxicodendron comp.&amp;amp;reg;, Placebo und Warteliste bei Patienten mit chronischen LWS-Schmerzen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/disci.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*QEBA – Studie zur Wirksamkeit von [[Qigong]] und einem stabilisierenden Rückenübungsprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/ADEV.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*QENA – Qigong- und Nackenschulungskurse für Patienten mit chronischen Beschwerden der Halswirbelsäule (HWS)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/qena.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*QIBANE - Qigong oder Nackenübungen für ältere Patienten mit chronischen HWS-Schmerzen - Qualitative Studie&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/qeba.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wirksamkeit lokaler Anwendung von heißer Luft bei akuten Infekten der oberen Atemwege – eine randomisierte kontrollierte Studie&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/sauna.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Langzeit-Follow-up der Studie Atopische Dermatitis Verlaufsstudie (ADEV)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/QIBANE.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Akupunkturformen bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/AkuNoName.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Konzeptuelle Unterschiede im Verständnis von klassischen Kinderkrankheiten zwischen homöopathischen, [[Anthroposophische Medizin|antroposophischen]] und konventionellen Kinderärzten&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/Kinderkrankheiten.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Experimentelle Pilotstudie zum Auftreten arzneispezifischer Effekte im homöopathischen Arzneimittelselbstversuch (HAMSV)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/HAMSV.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Pilotstudie &amp;quot;Komplementärmedizin in der Geriatrie&amp;quot; (CamGer)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.charite.de/epidemiologie/german/projekte/CamGer.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige dieser Studien werden von der Homöopathie-Stiftung bzw. der Karl und Veronica Carstens-Stiftung (mit)finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H:G Hochschule für Gesundheit und Sport Berlin==&lt;br /&gt;
Die private Berliner H:G Hochschule für Gesundheit und Sport bietet einen Bachelor- und Master-Studiengang Komplementärmedizin an. Neben &amp;quot;Homöopathie, Akupunktur und vielen weiteren naturheilkundlichen Verfahren auf wissenschaftlichem Niveau&amp;quot; würden auch medizinische Grundkenntnisse vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.my-campus-berlin.com/Komplementaermedizin_B_Sc.2401.0.html Aufruf am 12.&amp;amp;nbsp;November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Studium würde &amp;quot;auf eine den Medizinalfachberufen und Fachtherapeuten übergeordnete Tätigkeit im Gesundheitswesen&amp;quot; vorbereiten. Ausdrücklich angesprochen werden auch Personen, die [[Heilpraktiker]] werden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Bern, KIKOM==&lt;br /&gt;
Die Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM wurde 1995 gegründet, nachdem sich 1992 eine Volksinitiative im Kanton Bern für die Schaffung eines Lehrstuhls für Naturheilverfahren an der Universität Bern ausgesprochen hatte. Es wurde allerdings keine &amp;quot;echte&amp;quot; Professur eingerichtet, sondern eine Stelle im Rang einer außerordentlichen Professur, die sich vier Dozenten ohne Professorentitel teilen. Die Fachgebiete der KIKOM sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophische Medizin]]&lt;br /&gt;
* Klassische [[Homöopathie]]&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[TCM|Chinesische Medizin (TCM)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Medizinerausbildung an der Uni Bern beteiligt sich die KIKOM mit verschiedenen Wahlpraktika, daneben werden Weiterbildungskurse für Mediziner angeboten sowie medizinische Dienstleistungen für die Allgemeinheit. Forschungsprojekte der KIKOM sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kostenvergleich homöopathischer und konventioneller Arzneimittel bei Kindern mit Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD)&lt;br /&gt;
* Evaluation von Einsatz und Wirksamkeit der Therapeutischen Sprachgestaltung bei Asthma bronchiale&lt;br /&gt;
* Evaluation der Neuraltherapie und Vergleich mit der Schulmedizin: Struktur, Prozess und Outcome&lt;br /&gt;
* Wirkungen von Homöopathika auf Mikroorganismen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Universität Dresden==&lt;br /&gt;
Die TU Dresden bietet im Rahmen des Medizinstudiums das Wahlpflichtfach &amp;quot;Homöopathie&amp;quot; an. Finanziell gefördert wird dieser Kurs von der [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]] und dem  [[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.|Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte]], Landesverband Sachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/medizinische_fakultaet/inst/ame/lehre/wahlfach%20homoeopathie/Programm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Essen-Duisburg==&lt;br /&gt;
Die Universität Essen-Duisburg hat einen eigenen Lehrstuhl für Naturheilverfahren. Schwerpunkt in Lehre und Forschung bildet die Traditionelle Chinesische Medizin. Ein TCM-Ambulanz ist ebenfalls eingerichtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-due.de/naturheilkunde/de/tcm/index.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Universität bietet daneben auch eine ärztliche Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren an. Inhalte dieser Weiterbildung sind z.B. [[Phytotherapie]], Hydrotherapie, Ernährung, Bewegung und Mind/ Body Medicine, [[Neuraltherapie]], [[Schröpfen]], [[Blutegelbehandlung|Blutegel]] und weitere [[Entgiftung|ausleitende Verfahren]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zusatzbezeichnungnaturheilkunde.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sueddeutsche.de/wissen/alternative-heilverfahren-alles-so-schoen-sanft-hier-1.1033429 Werner Bartens: Alles so schön sanft hier. Sueddeutsche.de, 08.12.2010] (Bericht über Patientenversuche mit [[Cantharidinpflaster]]n an der Universität Essen-Duisburg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main==&lt;br /&gt;
Im Institut für Allgemeinmedizin der Universität wird das Profilfach [[Alternativmedizin]] angeboten. Dieses umfasst Lehrveranstaltungen in Naturheilkunde und [[Osteopathie]], Naturheilverfahren, TCM - Arbeitskreis Akupunktur, Aufbauseminar Naturheilkunde und klassische Homöopathie&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/lehre/profil7.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder==&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Europa-Universität Viadrina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europa-Universität Viadrina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt/Oder wird ein Masterstudiengang Komplementärmedizin angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.euv-frankfurt-o.de/de/forschung/institut/institut_intrag/dokumentation/auftakt/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Inhalt dieses berufsbegleitenden Programmes sind &amp;quot;Biologische Medizin&amp;quot; und medizinische Fachkunde sowie &amp;quot;Sprechende Medizin&amp;quot; als Pflichtmodule und gesundheitswissenschaftliche Forschung (Methoden der evidenzbasierten Medizin und ihre Kritik sowie weitere Methoden komplementärmedizinischer Forschung), Medizinethnologie (Konzepte von Krankheit und Gesundheit, Erfahrungen anderer Kulturen), Ethik – Recht – Wirtschaft (u.a. ethische und rechtliche Aspekte der Komplementärmedizin), [[Homöopathie]], Naturheilverfahren (u.a. Vermittlung von [[Salutogenese nach Antonovsky|salutogenetische Prinzipien]]) sowie biologische Schmerzmedizin (u.a. Überwindung von Regulationsblockaden) als Wahlpflichtmodule.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.euv-frankfurt-o.de/de/forschung/institut/institut_intrag/studium/postgraduierter/Studium/Inhalte/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weitere Wahlpflichtmodule werden seit dem Sommersemester 2010 [[Traditionelle Europäische Medizin|Traditionelle Abendländische Medizin]] und [[Energetische Medizin|Energy Medicine]] angeboten. Ab 2011 sind [[Ayurveda|Ayurvedische Medizin]], [[Anthroposophische Medizin]] und [[NLP]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Masterstudiengangs sind Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kooperationspartnern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Masterstudienganges zählen bekannte Personen und Gruppierungen aus dem Gebiet der Pseudomedizin. Das Modul Energy Medicine wird z.B. in Zusammenarbeit mit der [[DGEIM|Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin e.V. DGEIM]] angeboten. Zum Inhalt wird auf den Masterstudiengang Komplementäre Gesundheitswissenschaften des [[Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung|Interuniversitären Kollegs für Gesundheit und Entwicklung]] in Graz (Österreich) verwiesen, wo ebenfalls ein von der DGEIM gestaltetes Curriculum Energie- und Informationsmedizin existiert. Themen des insgesamt 9-tägigen Kurses der Europa-Universität Viadrina im Winter 2010/2011 sind: [[Klangschale|Klangtherapie]] &amp;amp;ndash; Energiemedizinische Diagnostik und Therapie &amp;amp;ndash; diverse energiemedizinische Testverfahren &amp;amp;ndash; Bioinformative Verfahren &amp;amp;ndash; Bewusstseinsmedizin &amp;amp;ndash; [[Orgon]]-Therapie und [[Radionik]] &amp;amp;ndash; Systematik der energiemedizinischen Diagnostik und Therapie - Spezialtechniken der muskuloskelettären Therapie &amp;amp;ndash; [[Elektroakupunktur nach Voll]] &amp;amp;ndash; [[Prognos|Meridian]]- und Segmentardiagnostik.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.euv-frankfurt-o.de/de/forschung/institut/institut_intrag/Anmeldung.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Neue Homöopathie]] nach [[Erich Körbler|Körbler]] ist Lehrinhalt des Curriculums des Masterstudiengangs &amp;quot;Komplementäre Medizin&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Freiburg==&lt;br /&gt;
Die Universität Freiburg betreibt am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene u.a. komplementärmedizinische Evaluationsforschung. Abgeschlossene Forschungsthemen sind u.a.: „[[Präkognition]] in organisatorisch geschlossenen Systemen“, „Reproduzierbarkeit des Unterdrucks beim [[Schröpfen]]“ und „Untersuchung der Wirkung einer Bettauflage ([[TerraPro Energieauflage|TerraPro]]®)“.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uniklinik-freiburg.de/iuk/live/forschung/projekte.html#p10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gleichen Institut befindet sich das Uni-Zentrum Naturheilkunde, in dem verschiedene pseudomedizinische Therapien angeboten werden wie z.B. klassische Akupunktur bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Leber, [[Augmentierte Akupunktur nach Covic|augmentierte Akupunktur]] und [[Eigenbluttherapie]] bei Allergien und Hauterkrankungen, anthroposophische Medizin, Eigenbluttherapie, Ernährungstherapie, Homöopathie, Ordnungstherapie und [[Phytotherapie]] bei Erkrankungen der Atemwegsorgane, Akupunktur, anthroposophische Medizin, Homöopathie und Phytotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen, anthroposophische Medizin, Ausgleich der Defizite von [[Antioxidantien]], Ernährungstherapie, [[Fiebertherapie]], [[Hyperthermie]] (lokoregionäre Radiofrequenz-Hyperthermie), [[Misteltherapie]] und phytotherapeutisch unterstützende Behandlung bei Tumorerkrankungen sowie Akupunktur, [[TCM|Traditionelle Chinesische Medizin]], Homöopathie, Phytotherapie und Schröpfen bei psychosomatischen und umweltmedizinischen Erkrankungen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uniklinik-freiburg.de/iuk/live/unizentrumnaturheilkunde/leistungskatalog.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gleichen Institut fand im Jahre 2008 eine Untersuchung der Augmentativen Akupunktur an 90&amp;amp;nbsp;Probanden statt, die zeigte, dass die am Uni-Zentrum Naturheilkunde gegen Allergien immer noch angewandte Methode gar nicht funktioniert. Die Ergebnisse sind in einer Doktorarbeit eines Zahnarztes zu finden, der an der Uni Freiburg promovierte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6177/pdf/LenzCornelius_2008.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch: http://blog.psiram.com/?p=2624&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Forschungsprojekte sind u.a.:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uniklinik-freiburg.de/iuk/live/unizentrumnaturheilkunde/projekte.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Augmentierte Akupunktur bei Heuschnupfen&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Immunologische Effekte pflanzlicher Präparate und Medikamente der anthroposophischen Medizin - Wirkung von Gencydo® als Antiallergikum. Wirkungen von Mistelpräparaten auf eosinophile Granulozyten &lt;br /&gt;
*Antitumorale Effekte von Senfölen und Triterpenen - In-vitro-Untersuchungen an Leberzellkarzinomen und Leberzellmetastasen kolorektaler Karzinome.&lt;br /&gt;
*Schröpfen: Untersuchungen zum Wirkmechanismus. Mittels Mikrodialyse werden Stoffwechselparameter im subcutanen Gewebe bei gesunden Freiwilligen analysiert.&lt;br /&gt;
*Anwendungsbeobachtungen zur Wirkweise von Wermutkraut gegen Appetitlosigkeit.&lt;br /&gt;
*Anwendungsbeobachtungen zur Wirkweise von Granatapfelsaft bei menopausalen Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz (Österreich)==&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz/Schloss Seggau, Österreich ist eine seit 2000 bestehende Forschungs- und Bildungseinrichtung in Form einer interuniversitären Zusammenarbeit, die zwei Masterlehrgänge - Health Sciences, Komplementäre (Psychosoziale und Integrative Gesundheitswissenschaften) sowie Child Development (Entwicklungsförderung im Kindes- und Jugendalter) - durchführt. Das Kolleg ist auch in der Schweiz als &amp;quot;Interuniversitäre Hochschule für Gesundheit und Entwicklung&amp;quot; zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inter-uni.net/kolleg_visitenkarte.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrgänge sind als berufsbegleitende Fernlehrgänge (6&amp;amp;nbsp;Semester) mit Gruppenseminaren (vierteljährlich) für Angehörige helfender Berufe wie Ärzte, Therapeuten, Berater, Sozialarbeiter, Pädagogen, Wissenschaftler mit komplementärmedizinischem oder psychosozialem Schwerpunkt ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeboten werden folgende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fächer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &lt;br /&gt;
*salutogenetische Grundlagen &lt;br /&gt;
*tiefenpsychologische Grundlagen: (u.a.: Gegenstand und Ziel der [[Psychoanalyse]]: Die Suche nach dem wahren Selbst - Der autonome Mensch im Gespräch mit seiner inneren Welt, Übertragung und Gegenübertragung in jeder therapeutischen Beziehung - Abstinenz und gleichschwebende Aufmerksamkeit als Herausforderung an den Therapeuten, Krankheit als Botschaft oder die salutogenetische Wende, [[Traumdeutung|die Sprache des Traumes]])&lt;br /&gt;
*regulationsbiologische Grundlagen: (u.a.: [[Simile-Prinzip|durch Ähnliches heilen]], das Auftreten und einander Ablösen von Symptomen als Heilungszeichen, Reflexzonen und Herdbeziehungen, Rhythmen als Kontrolle des Gesundheitszustandes, Anregungen zu einer Quantenphysiologie&lt;br /&gt;
*Vorstellung regulativer Verfahren (Ernährung, Diätetik, Fasten, Spannungsausgleich und Entspannung, Physikalische (Reiz-)Therapien innerhalb der Naturheilverfahren Pflanzenheilverfahren, [[Phytotherapie]] – pflanzliche [[Aromatherapie]], Verfahren unterschiedlicher Kulturen: Ayurveda - Traditionelle Chinesische Medizin - [[Hildegard-Medizin]], [[Akupunktur]] und [[Akupressur]] - Manipulative Therapien - [[Neuraltherapie]], Information als Schlüssel: Homöopathie - [[Bioresonanz]] - [[Bachblüten]]&lt;br /&gt;
*Vergleich und Integration komplementärmedizinischer Verfahren (hier u.a. [[Homöopathie]] und verwandte Methoden im Vergleich mit der [[Allopathie]], Feedback-Diagnosen und Feedback-Therapien, [[TCM|Traditionelle Chinesische Medizin]], [[Ayurveda]] und Tibetische Medizin),&lt;br /&gt;
*wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben im Kontext komplementärer Medizin,&lt;br /&gt;
*Heilkunde und Gesundheitsförderung&lt;br /&gt;
*Reflexion und wissenschaftliche Vertiefung der angestammten Kompetenz und öffentlichen Dialogfähigkeit und angeleitete theoriegestützte Vertiefung der psychophysischen und psychosozialen Kenntnis und Kompetenz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inter-uni.net/download/Curriculum_Health_Sciences-Inhalte.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Dozenten ist [[Hendrik Treugut]], Gründer der Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin [[DGEIM]]. Er ist am Kolleg als Lehrkraft für &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Reflexion der angestammten Kompetenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; und Betreuer von Masterthesen im Bereich &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;[[Energetische Medizin|Energy Medicine]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inter-uni.net/staff/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Masterlehrgang wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms „Leonardo da Vinci“ für Transparenz in der Weiterbildung (Projekt A/02/B/F/PP-124.205FH) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inter-uni.net/download/Curriculum_Health_Sciences-Formales.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Hamburg==&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2010 eröffnete das HanseMerkur Zentrum für [[TCM|Traditionelle Chinesische Medizin]]. Dies ist eine ambulante Einrichtung auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Dort soll künftig Forschung auf diesem Gebiet betrieben werden. Die Diagnose und Behandlung nach der traditionellen Chinesischen Medizin erfolgt in einer eigenen Praxis, die jedoch nicht dem Universitätsklinikum angegliedert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tcm-am-uke.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschafter sind die HanseMerkur-Versicherungsgruppe, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tcm-am-uke.de/012-gesellschafter.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Kooperationspartner sind die Universität Hamburg, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Shanghai University of TCM, die Fudan University, Shanghai und die niederländische Forschungseinrichtung Netherlands Organization of Applied Scientific Research (TNO) in Utrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tcm-am-uke.de/021-forschung.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt wurde durch den Hamburger Senat zu 24% mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde der Kreißsaal und die Pränatalstation der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin nach den Prinzipien des [[Feng-Shui]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uke.de/kliniken/geburtshilfe/index_13733.php?id=-1_-1_-1&amp;amp;as_link=http%3A//www.uke.de/kliniken/geburtshilfe/index_13733.php Feng-Shui-Konzept der Räume in den Geburtsstationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Heidelberg==&lt;br /&gt;
An der Universitätsklinik Heidelberg gibt es ein breites Angebot, Beispielsweise einen Wahlkurs für Medizinstudenten im kilnischen Abschnitt &amp;quot;Naturheilverfahren und Komplementärmedizin&amp;quot; mit Fokus auf &amp;quot;Phytotherapie, Homöopathie, anthroposophische Medizin und häufig angewendete andere traditionelle Verfahren wie traditionelle chinesische Medizin und Ayurveda&amp;quot;, Homöopathische Seminare, usw. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Medizinstudenten.595.0.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bietet die Ambulanz für Naturheilkunde an der Uniklinik Homöopathische, traditionell chinesische und weitere Naturheilverfahren für Leiden von Zyklusstörungen bis zu Bursttumoren. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Ambulanz-fuer-Naturheilkunde.585.0.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochschule Fresenius Idstein, Fachbereich Gesundheit==&lt;br /&gt;
An der Hochschule Fresenius Idstein, Fachbereich Gesundheit wird ein berufsbegleitender Masterstudiengang Naturheilkunde und komplementäre Medizin angeboten. Zielgruppe für diese Ausbildung sind approbierte Ärzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schwerpunkte werden Prävention, [[Ganzheitlichkeit|ganzheitliche Diagnostik]], Bewegungs-, Ernährungs- und Ordnungstherapie, [[Phytotherapie]], [[Ayurveda]], [[TCM|Traditionelle Chinesische Medizin]], [[Anthroposophische Medizin]], [[Homöopathie]] und [[Neuraltherapie]]. Einer der Dozenten ist [[Fritz-Albert Popp]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://idstein.hs-fresenius.de/naturheilkunde-master-berufsbegleitend.html?file=tl_files/pdf/idstein/Informationsbroschueren/2010/Broschuere_Master_Naturheilkunde_klein.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wintersemester 2011 soll der erste eigenständige und akkreditierte Bachelor-Studiengang [[Osteopathie]] in Deutschland eingerichtet werden. Die Ausbildung dauert acht Semester und ist eine nach den Bologna-Kriterien anerkannter akademischer Bachelor-Abschluss. Initiator dieses BaföG-befähigten Angebots ist der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.presseportal.de/pm/79623&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Kassel==&lt;br /&gt;
An der Universität Kassel in Witzenhausen, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, wurde 2005 eine Stiftungsprofessur für die nach den esoterischen Lehren [[Rudolf Steiner]]s ausgerichtete [[biologisch-dynamische Landwirtschaft]], finanziert von Ökofirmen und [[Anthroposophie|Anthroposophen]], eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://cms.uni-kassel.de/unicms/index.php?id=6666&amp;amp;pmid=169&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=49612762&amp;amp;top=SPIEGEL&amp;lt;/ref&amp;gt; Stifter der Professur sind die Software&amp;amp;nbsp;AG-Stiftung, die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die Alnatura GmbH, die Rogau Stiftung, sowie der Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise. Die Fördersumme belief sich auf rund 1,1&amp;amp;nbsp;Mio. Euro für einen Zeitraum von sechs Jahren. Danach sollte das Fach in den regulären Lehr- und Forschungsbetrieb eingegliedert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weltweit einzige Lehrstuhl dieser Art wurde von Ton Baars (geb. 1956) besetzt, der hier bis zum Frühjahr 2011 eine C3-Professur inne hatte. Die Hochschulleitung wollte das Fach nach Auslaufen der Förderung nicht fortsetzen, weil es &amp;quot;nur begrenzt mit universitären Forschungsstandards zu vereinbaren sei&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung/seite-2 Bernd Kramer: Der akademische Geist] ZEIT Wissen, 31.&amp;amp;nbsp;Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; entschied sich aber aufgrund von Protesten, die biologisch-dynamische Landwirtschaft mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter aufrechtzuerhalten, der aus Mitteln der Hochschule finanziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der Arbeit sind die Beeinflussung des Pflanzenwachstums durch den Mond, die [[Ganzheitlichkeit|ganzheitliche]] Betrachtung des Hofes als ein Organismus und die Möglichkeiten der Selbstmedikation und einer phytotherapeutisch unterstützten Selbstheilung bei Nutztieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baars hielt auch Lehrveranstaltungen mit anthroposophischen Inhalten ab:&amp;lt;ref&amp;gt;http://mdk.antville.org/static/mdk/files/fachgebiet%20biologisch%20dynamische%20landwirtschaft%20universitaet%20kassel.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Forschungskonzepte im biologisch-dynamischen Landbau Erfahrungswissenschaft (Vorlesung, Übung/Tutorium)&lt;br /&gt;
*Goetheanistische Betrachtung von Pflanze und Tier (Vorlesung, Übung/Tutorium)&lt;br /&gt;
*Goetheanistische Wissenschaft und Pädagogik (Vorlesung, Übung/Tutorium)&lt;br /&gt;
*Transdisziplinäre Begleitprozesse - Goetheanistische Betrachtung von Pflanze und Tier (Vorlesung, Übung/Tutorium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Demeter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donau-Universität Krems==&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Donau-Universität Krems]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Donau-Universität Krems ist eine österreichische staatliche Universität in Krems an der Donau. Im Jahr 2003 wurde ein merkwürdiges Forschungsprojekt zusammen mit der privaten [[Institut für Raum-Energie-Forschung]] GmbH (IREF im bayerischen Wolfratshausen, Sitz des [[Ehlers Verlag]]es) durchgeführt, bei dem zwei Computer drahtlos ohne elektromagnetischer Wellen (Funk) oder sonstiger technischer Möglichkeiten miteinander kommunizieren sollten. Dies sollte angeblich mit Hilfe ominöser Gravitationswellen möglich sein. Das angeblich erfolgreiche Gravitationswellen-Experiment wurde im Rahmen des oben genannten Projekts am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 zwischen zwei Computern in Wolfratshausen und Krems durchgeführt. Allerdings ist der angebliche Erfolg des Experimentes nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Leipzig==&lt;br /&gt;
An der Universität Leipzig wurde im Zug der Homöopathieforschung von [[Karen Nieber]] und Süß eine Doktorarbeit von Kirsten Radau vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt F, Süß WG, Nieber K (2004): In-vitro-Testungen von homöopathischen Verdünnungen. Biologische Medizin 33, 32-36&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Radau K (2004): Materialwissenschaftliche Untersuchungen an pharmazeutischen Hilfsstoffen und ihre Bedeutung für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel. Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Universität Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach heftiger Kritik an der mit pseudowissenschaftlichen Begriffen durchsetzten Arbeit (es ist z.B. von &amp;quot;geistartigen Molekülen&amp;quot; die Rede und von &amp;quot;Energie&amp;quot;, &amp;quot;Frequenzen&amp;quot; und &amp;quot;Wellen&amp;quot;, ohne zu erklären, was damit gemeint ist) haben die Autoren der Arbeit Fehler bei der Versuchsdurchführung und Auswertung eingestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xy44.de/belladonna/radau/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.xy44.de/belladonna/index.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde die Mitteilung in der Zeitschrift „Biologische Medizin“ über den Nachweis homöopathischer Verdünnungen in vitro zurückgezogen, der [[Hans-Heinrich Reckeweg|Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis]] der &amp;quot;Internationalen Gesellschaft für Homotoxikologie&amp;amp;nbsp;e.V.&amp;quot; und der Internationalen Gesellschaft für Biologische Medizin&amp;amp;nbsp;e.V. wurde zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg==&lt;br /&gt;
An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird Homöopathie als Wahlfach angeboten. Das Seminarkonzept dazu wird durch die Homöopathie-Stiftung finanziell gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.med.uni-magdeburg.de/Institute/Allgemeinmedizin/Lehre/Lehrveranstaltungen/Naturheilverfahren/Wahlfach_Hom%C3%B6opathie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Homöopathie bietet die Universität auch die Wahlpflichtfächer &amp;quot;[[Traditionelle Chinesische Medizin]]&amp;quot; und [[anthroposophische Medizin]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.med.uni-magdeburg.de/Institute/Allgemeinmedizin/Lehre/Lehrveranstaltungen/Naturheilverfahren/Wahlfach_TCM.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittmittelprojekt zur zur Integration der Homöopathie in die medizinische Ausbildung===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2007 - 30.&amp;amp;nbsp;April 2009 wurde hier das Drittmittelprojekt &amp;quot;Professionalisierung in Naturheilverfahren/[[Homöopathie]] und Integration von Naturheilverfahren/Homöopathie in die medizinische Ausbildung&amp;quot; an  der Medizinische Fakultät, Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Markus Herrmann durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Projektbeschreibung heißt es dazu u.a.:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Bedarfe und Interessen der Studierenden der Medizin an Naturheilverfahren/Homöopathie gilt es genauer zu beleuchten. Es sollen bisherige Lehrkonzepte an medizinischen Fakultäten recherchiert werden, um daraus und aus Befragungen der Studierenden und niedergelassenen Ärzte Lehrkonzept für die Vorlesung und die Seminare im Querschnittsbereich&amp;amp;nbsp;12 für den Teil Naturheilverfahren insbesondere Homöopathie zu entwickeln. Begleitend sollen Professionalisierungswege von Ärzten in Bezug auf ihre Arbeit als Homöopathen untersucht werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forschung-sachsen-anhalt.de/index.php3?option=projektanzeige&amp;amp;anzeigen=1&amp;amp;pid=11199&amp;amp;lang=0&amp;amp;perform=&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Masterstudiengang Homöopathie===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit dem [[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.|Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte&amp;amp;nbsp;(DZVhÄ)]] wollte die Universität an der Europäischen Bibliothek für Homöopathie einen Masterstudiengang Homöopathie anbieten. Der Start war für das Wintersemester 2010/2011 geplant. Zielgruppe sollten Ärzte, Zahn– und Tierärzte sowie Apotheker sein, die in zwei Jahren berufsbegleitend einen Masterabschluss in Homöopathie erwerben könnten. Als Thema für eine Masterarbeit wurde z.B. eine [[homöopathische Arzneimittelprüfung]] vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=74441&amp;amp;org=74328&amp;amp;seite=74636&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2011 erhielt EsoWatch Kenntnis von einem Schreiben des Dezernats Studienangelegenheiten der Universität Magdeburg, wonach der &amp;quot;Studiengang Homoeopathie nicht eröffnet wird&amp;quot;. Die Gründe sind nicht bekannt. Der DZVhÄ ist derzeit auf der Suche nach einer Universität, wo dieser Masterstudiengang stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochschule Mittweida==&lt;br /&gt;
Im Studiengang Wirschaftswissenschaften der Fachhochschule Mittweida in Sachsen wurde 2009 eine Diplomarbeit abgeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Berger C: Präventionsmaßnahmen bei Exposition elektromagnetischer Felder an EDV Arbeitsplätzen: Untersuchung des Nutzens für ArbeitnehmerInnen und das Unternehmen. Hochschule Mittweida (FH), Fachhochschul-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, Diplomarbeit, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; in der völlig unkritisch das pseudowissenschaftliche Konstrukt des &amp;quot;Magnetfeld-Ausgleichs&amp;quot; von [[Walter Medinger]] und dessen Firma [[IIREC]] umfangreich behandelt und als &amp;quot;Pflichtbestandteil jeden Schutzkonzeptes&amp;quot; bezeichnet wird. Medinger ist Zweitgutachter der Diplomarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ludwig-Maximilians-Universität München==&lt;br /&gt;
Am Dr.&amp;amp;nbsp;von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde im Zeitraum von 1995 bis 2003 das von der [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]] geförderte Modellprojekt „Homöopathie in der Pädiatrie“ durchgeführt. Der 2008 erschienene Abschlussbericht enthält zahlreiche Einzelbeispiele des Einsatzes homöopathischer Mittel in der Ambulanz, der Spezialambulanz und im stationären Bereich der Klinik bei zahlreichen Erkrankungen, angefangen bei Ess- und Gedeihstörungen bis hin zu schweren Tumorerkrankungen sowie bei der Schmerztherapie. Für die homöopathische Anamnese wurde ein spezieller Fragebogen mit vielen, für die jeweiligen Erkrankungen irrelevanten Inhalten ausgearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_kruse_paed_abschluss.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Universität München==&lt;br /&gt;
An der Technischen Universität München sowie am Klinikum rechts der Isar wurde 2008 eine von der Erich Rothenfußer Stiftung mit 1,5&amp;amp;nbsp;Mio. Euro geförderten Stiftungsprofessur „Naturheilkunde und Komplementärmedizin“ eingerichtet. Die Professur wird zunächst für sechs Jahre finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.med.tu-muenchen.de/suche.php?we_objectID=1182&amp;amp;pid=0&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://portal.mytum.de/fundraising/gefoerdert/medizin_html/#Naturheilkunde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochschule Weihenstephan-Triesdorf==&lt;br /&gt;
[[image:Stefan_Brönnle.jpg|Stefan Brönnle|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 2011 hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (nicht zu verwechseln mit dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU&amp;amp;nbsp;München) an der Fakultät Landschaftsarchitektur das Wahlfach &amp;quot;Landschaftsästhetik &amp;amp;&amp;amp;nbsp;[[Geomantie]] und [[Feng Shui]] in der Landschaftsarchitektur&amp;quot; eingerichtet und dem Ingenieur, Autor und Geomantie-Anhänger Stefan Brönnle ein Lehrauftrag erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/geomantie-feng-shui-in-der-landschaftsarchitektur-vorlesung-an-der-hochschule-weihenstephan-troesdorf/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/verdammt_es_stimmt_doch_wuenschelruten_jetzt_wissenschaft/ Verdammt, es stimmt doch: Wünschelruten jetzt Wissenschaft.] Blogbeitrag von Dirk Maxeiner, 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stefan-broennle.de/portrait/vita.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der verantwortliche Professor ist Frieder Luz. Buchtitel von Brönnle lassen auf ein Interesse an sog. [[Kraftort]]en schließen: &amp;#039;&amp;#039;Der Paradiesgarten: Gärten der Kraft planen und gestalten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft des Ortes: Die Energien der Erde erspüren, erkennen und nutzen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Landschaften der Seele – Landschaften, Geomantie und ihre Auswirkungen auf die menschliche Psyche&amp;#039;&amp;#039;. 2008 wurde an der Fakultät eine Diplomarbeit mit der Note&amp;amp;nbsp;1 bewertet, die sich unkritisch mit [[Wünschelrute]]n, [[Geomantie]] und [[Feng-Shui]] befasste.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/12/wunschelruten-an-der-hochschule.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/esoterik-an-deutschen-hochschulen-lasst-die-nymphen-tanzen-1.1240704 Markus C. Schulte von Drach: Esoterik an deutschen Hochschulen - Lasst die Nymphen tanzen! Süddeutsche Zeitung, 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psiram.com/doc/Mannes%2C_Norbert_-_Geomantische_Stadtraumerweiterung_%28Weihenstephan%2C_200903%2C_S.1-12%29.005220.pdf Auszug aus der Diplomarbeit &amp;quot;Geomantische Stadtraum Erweiterung am Beispiel eines Neubaugebietes in Mertingen&amp;quot; von Norbert Mannes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medizinische Universität Wien==&lt;br /&gt;
In der Abteilung für Geburtshilfe und feto-maternale Medizin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien werden homöopathische Mittel in der Geburtshilfe und während des Wochenbetts eingesetzt. Dazu heißt es auf der Internetseite des Instituts&amp;amp;sdot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.meduniwien.ac.at/typo3/index.php?id=2793&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die an der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie während der Geburt und in der Wochenbettperiode Anwendung findet. Homöopathie kann nicht wie die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung angewandt werden. Die Homöopathie ist eine Therapieform, die erst beim Auftreten von Symptomen (z.B. Wehenschmerz, mangelnder Geburtsfortschritt, Baby-Blues, heftige Nachwehen u.A.) Anwendung findet. Laufende Schulungen des Pflegepersonals in der korrekten Anwendung homöopathischer Arzneien garantieren eine ganzheitliche Betreuung im Kreißsaal und im Wochenbett.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veterinärmedizinische Universität (Vetmeduni) Wien==&lt;br /&gt;
An der Vetmeduni Wien werden Forschungen zur Homöopathie betrieben, was sich z.B. auch in entsprechenden Dissertationen niederschlägt: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Eigenblut-Nosodentherapie bei Hunden mit allergisch bedingtem Juckreiz. Homöopathischer Ansatz zur Therapie der caninen Allergie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 90.&amp;lt;ref&amp;gt;http://media.obvsg.at/AC05038116-2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner werden auch Lehrveranstaltungen über Homöopathie angeboten:&lt;br /&gt;
*Herstellung und Potenzierung homöopathischer Arzneimittel mit Exkursion&amp;lt;ref&amp;gt;https://online.vu-wien.ac.at/VUWonline/lv.detail?clvnr=42756&amp;amp;sprache=1&amp;lt;/ref&amp;gt; und &lt;br /&gt;
*Grundlagen der homöopathischen Heilmethode nach Hahnemann.&amp;lt;ref&amp;gt;https://online.vu-wien.ac.at/VUWonline/lv.detail?clvnr=42758&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ambulanz für Komplementärmedizin wird neben Homöopathie auch [[Misteltherapie]] bei Tumoren angewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.vu-wien.ac.at/uploads/media/Folder_Komplementaermedizin.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Witten-Herdecke==&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Universität Witten-Herdecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Witten-Herdecke ist die einzige private Universität Deutschlands mit medizinischer Fakultät. Kennzeichnend ist u.a., dass hier Anthroposophen maßgeblich mitwirken. Der Gründungspräsident Konrad Schily steht der Anthroposophischen Medizin nahe. Die medizinische Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, das nach der [[anthroposophische Medizin|anthroposophisch erweiterten Medizin]] arbeitet. Zahlreiche Förderer der Uni sind Anthroposophen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Université Européenne des Sciences et Ressources Humaines==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.euro-universite.com/ En Suisse: Acupressure. Aromathérapie. Bio-dynamique. Brain Gym Craniosacral. Electro-acupuncture. Etiopathie. Eutonie Gerda Alexander. Fascia-thérapie. Gestalt-thérapie. Homéopathie (des non médecins peuvent proposer des produits homéopathiques). Intégration posturale. Kinésiologie. Laserthérapie. Massages. Mésothérapie. Naturopathie. Orthobionomy. Ozonothérapie. Rebirth. Rééquilibration énergétique.&lt;br /&gt;
Réflexologie. Réintégration du cerveau. Rolfing. Sophrologie. Sympathicothérapie.&lt;br /&gt;
Vitalogie. Acupuncture. Audio-phono-psychologie. Biorésonance. Chromatothérapie. Cures anti-tabac. Equilibrage Vertebro Statique. Etiopsychologie. Fleurs de Bach. Hathayoga. Hypnose. Iridologie. Magnétisme. Massage Energétique. Morathérapie. Musicothérapie. Ostéopathie.&lt;br /&gt;
Peinture thérapeutique. Reboutage. Réflexochromie. Réflexologie. Relaxation.&lt;br /&gt;
Sangsues. Sympathologie. Méthode Tomatis. Training autogène. Vitalpraktik. Auriculothérapie. Biothérapie. Chromothérapie. Drainage lymphatique. Ethnomédecine. Eurythmie. Inochithérapie. &lt;br /&gt;
Kneippthérapie. Reiki. Ventouses. Magnétothérapie. Médecine Ayurvedique. Méthode de Feldenkrais. Moxa Moxibustion. Myothérapie. Oxygénothérapie. Reboutologie. Shiatsu. Spagyrie. Toucher. Arts martiaux. Sophrologie. Méditation, etc…&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorträge über Kreationismus an verschiedenen Universitäten==&lt;br /&gt;
An verschiedenen Universitäten wird der unwissenschaftliche Glaube an den [[Kreationismus]] durch Vorträge von Kreationisten verbreitet. Das sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Vortrag am 27.&amp;amp;nbsp;September 2010 zum Thema: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Schöpfung – Die Erde als Zeitzeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; mit Prof. Dr. [[Walter Veith]] (Zoologe und Kreationist)&amp;lt;ref&amp;gt;http://brightsblog.wordpress.com/2010/09/25/kreationismus-an-der-uni-magdeburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Schiller-Universität Jena&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Vortrag am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 von [[Werner Gitt]] mit dem Thema &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes-Kepler-Universität Linz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ankündigung eines Vortrags von [[Philip Bell]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Intelligent Design&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;in Nature&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; am 8.&amp;amp;nbsp;November 2010&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.psiram.com/ge/index.php?title=Datei:Ulinz1.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eidgenössische Technische Hochschule Zürich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ETH): Am 13.&amp;amp;nbsp;und 15.&amp;amp;nbsp;Juli 2010 fanden zwei Veranstaltungen in Räumlichkeiten dieser Hochschule mit dem Thema: «The Big Bang, Stephen Hawking, and God» statt. Der Redner war [http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_F._Schaefer,_III Henry F. Schaefer], ein Vertreter des [[Intelligent Design]] und gegenwärtig Gastprofessor der ETH. Der Vortrag war unverblümte Kreationismus-Propaganda. Die Organisatoren der Veranstaltungen „CAMPUSlive“ und das „Dozentenforum“ sind Organisationen, welche zum Ziel haben, die Wissenschaften mit religiösen Inhalten zu unterminieren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.skeptiker-blog.ch/2010/07/kreationismus-der-eth-zurich.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Vorträge können als Bestandteil der [[Wedge-Strategie]] gewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2010/37/M-Alternativmedizin Harro Albrecht: Wehe! Wehe! Homöopathie, Akupunktur, Ayurveda – der Aberglaube frisst die moderne Medizin. Zunehmend lehren deutsche Hochschulen alternative Verfahren. DIE ZEIT, 09.09.2010 Nr. 37]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/02/wie-sie-effektiv-ein-unwirksames-therapieverfahren-bewerben-fallbeispiel-universitatsklinikum-freiburg.php Wie Sie effektiv ein unwirksames Therapieverfahren bewerben: Fallbeispiel Universitätsklinikum Freiburg]&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung Bernd Kramer: &amp;#039;&amp;#039;PSEUDOWISSENSCHAFTEN - Der akademische Geist. Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt.&amp;#039;&amp;#039;, Zeit-Online 31.&amp;amp;nbsp;Mai 2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Bildungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glyptapanteles</name></author>
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