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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Gesellschaft_zur_F%C3%B6rderung_der_wissenschaftlichen_Physik&amp;diff=150665</id>
		<title>Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik</title>
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		<updated>2017-08-04T17:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: Noch&amp;#039;n falscher Link, diesmal nicht tot&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (GFWP) war ein deutscher Verein von [[Kritik der Relativitätstheorie|Kritikern der Einstein’schen Relativitätstheorien]] und Anti-Relativisten um eine [[G.O. Mueller]]-Gruppe, [[Helmut Hille]] und anderen. Als Vorstand wurde zuletzt (2010) [[Ekkehard Friebe]] genannt, als Vorstandvorsitzender [[Peter Ripota]]. Von 2005 bis 2009 hatte diesen Posten der Kronauer Lehrer Peter Rösch inne. Gegründet wurde die GFWP im Jahr 1995 von den Physikern Georg Galeczki (geb. 1945) und Peter Marquardt (geb. 1947). Später wurde der Verein auch von [[Konstantin Meyl]] geführt. Auch [[Harald Maurer]] war zeitweise in der GFWP aktiv, hat den Verein aber inzwischen verlassen. Am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 wurde der Verein durch Mitgliederbeschluss aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20110728074501/http://wissenschaftliche-physik.com:80/uber-uns/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2008 wurde [[Jocelyne Lopez]] in den &amp;quot;Beirat&amp;quot; der GFWP gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.relativ-kritisch.net/blog/kritiker/herbsttagung-2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Lopez gehörten dem Beirat ein Martin Müller und der Ingenieur [[Eduard Krausz]] an, der durch Experimente zur angeblichen Abschirmung der Gravitation auf sich aufmerksam machte. Mitglied war auch [[Hartwig Thim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Interesse für die GFWP stößt man in Artikeln von [[Esoterik]]zeitschriften wie [[Raum &amp;amp; Zeit]] oder [[Magazin2000plus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Die GFWP verbreitete die Meinung, dass eine Kritik der Relativitätstheorie im Rahmen der akademischen Physik unterdrückt werde und dies ein Beleg für eine angebliche &amp;quot;Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit in der theoretischen Physik&amp;quot; sei. Die Spezielle Relativitätstheorie sei hingegen als eine unbestätigte Hypothese anzusehen. Weitere Themen waren die &amp;amp;ndash; nach Ansicht der GFWP selbstverständlich falsche &amp;amp;ndash; Urknalltheorie sowie das globale Klima; von der GFWP wird ein [[Klimalüge|Einfluss des Menschen auf das Klima bestritten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://wissenschaftliche-physik.com Internetseite der GFWP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Gesellschaft_zur_F%C3%B6rderung_der_wissenschaftlichen_Physik&amp;diff=150664</id>
		<title>Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik</title>
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		<updated>2017-08-04T17:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: Webseite nur über archive.org erreichbar&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (GFWP) war ein deutscher Verein von [[Kritik der Relativitätstheorie|Kritikern der Einstein’schen Relativitätstheorien]] und Anti-Relativisten um eine [[G.O. Mueller]]-Gruppe, [[Helmut Hille]] und anderen. Als Vorstand wurde zuletzt (2010) [[Ekkehard Friebe]] genannt, als Vorstandvorsitzender [[Peter Ripota]]. Von 2005 bis 2009 hatte diesen Posten der Kronauer Lehrer Peter Rösch inne. Gegründet wurde die GFWP im Jahr 1995 von den Physikern Georg Galeczki (geb. 1945) und Peter Marquardt (geb. 1947). Später wurde der Verein auch von [[Konstantin Meyl]] geführt. Auch [[Harald Maurer]] war zeitweise in der GFWP aktiv, hat den Verein aber inzwischen verlassen. Am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 wurde der Verein durch Mitgliederbeschluss aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20110728074501/http://wissenschaftliche-physik.com:80/uber-uns/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2008 wurde [[Jocelyne Lopez]] in den &amp;quot;Beirat&amp;quot; der GFWP gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.relativ-kritisch.net/node/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Lopez gehörten dem Beirat ein Martin Müller und der Ingenieur [[Eduard Krausz]] an, der durch Experimente zur angeblichen Abschirmung der Gravitation auf sich aufmerksam machte. Mitglied war auch [[Hartwig Thim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Interesse für die GFWP stößt man in Artikeln von [[Esoterik]]zeitschriften wie [[Raum &amp;amp; Zeit]] oder [[Magazin2000plus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Die GFWP verbreitete die Meinung, dass eine Kritik der Relativitätstheorie im Rahmen der akademischen Physik unterdrückt werde und dies ein Beleg für eine angebliche &amp;quot;Abschaffung der Wissenschaftsfreiheit in der theoretischen Physik&amp;quot; sei. Die Spezielle Relativitätstheorie sei hingegen als eine unbestätigte Hypothese anzusehen. Weitere Themen waren die &amp;amp;ndash; nach Ansicht der GFWP selbstverständlich falsche &amp;amp;ndash; Urknalltheorie sowie das globale Klima; von der GFWP wird ein [[Klimalüge|Einfluss des Menschen auf das Klima bestritten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://wissenschaftliche-physik.com Internetseite der GFWP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hydrino&amp;diff=76785</id>
		<title>Hydrino</title>
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		<updated>2011-07-22T21:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Kommerzielle Aktivitäten */ Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hydrino.jpg|300px|thumb]][[image:RandellMills.jpg|Randell Mills|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydrino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine Erfindung des amerikanischen Arztes und Elektroingenieurs Randell Mills (geb. 1957). Er bezeichnet damit eine hypothetische Variante des Wasserstoffatoms, bei der die Elektronen auf einen noch niedrigeren Orbit gebracht wurden. Physiker kritisieren die Theorie der Hydrinos als [[Pseudowissenschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;loser&amp;quot;&amp;gt;[http://spectrum.ieee.org/energy/nuclear/loser-hot-or-not/0 Loser: Hot or Not?], IEEE Spectrum 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/00107510802465229 An overview of almost 20 years&amp;#039; research on cold fusion], Contemporary Physics, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/external/venturebeat/2008/10/21/21venturebeat-blacklight-power-bolsters-its-impossible-cla-99377.html Blacklight Power bolsters its impossible claims of a new renewable energy source], The New York Times, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dx.doi.org/10.1088%2F1367-2630%2F7%2F1%2F127 &amp;quot;A critical analysis of the hydrino model&amp;quot;], New Journal of Physics 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; und lehnen sie als &amp;#039;&amp;#039;einfach Unsinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;crimson&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thecrimson.com/article/2000/5/17/academics-question-the-science-behind-blacklight/ &amp;quot;Academics Question The Science Behind BlackLight Power, Inc.&amp;quot;], Crimson Staff (May 17, 2000).&amp;lt;/ref&amp;gt; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Befürwortern solle die Hydrino-Theorie eine Rolle bei der Entwicklung von Hausheizungen und zukünftigen Raketenantrieben spielen. Die amerikanische Behörde NASA zeigte jedoch kein Interesse daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommerzielle Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Eine Firma namens &amp;quot;Blacklight Power&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blacklightpower.com/ Webseite Blacklight Power]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist als Anbieter für die Hydrino-Technologie bekannt. Blacklight Power wurde 1991 von Mills als &amp;quot;HydroCatalysis Inc.&amp;quot; gegündet und firmiert in Cranbury (New Jersey, USA).&amp;lt;ref name=&amp;quot;crimson&amp;quot; /&amp;gt; Die Firma finanziert sich aus Privatanlagen von Investoren und nicht aus dem Verkauf von Produkten oder Lizenzen. Bis 2000 hatte Mills Mittel in Höhe von 25 Millionen Dollar aufgebracht, bis 2009 hatte sich das Risikokapital auf 60 Millionen Dollar erhöht, 2011 ist noch nichts von tatsächlicher Energieerzeugung bekannt. In der Vergangenheit verkündete Blacklight Power immer wieder, &amp;quot;wenige Monate&amp;quot; vor einem &amp;quot;Durchbruch&amp;quot; der eigenen Technologie zu stehen, was jedesmal dazu führte, dass neue Investoren einstiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rexresearch.com/millshyd/millshyd.htm &amp;quot;Researcher Claims Power Tech That Defies Quantum Theory&amp;quot;]Dow Jones NewsWires (October 6, 1999) &amp;lt;/ref&amp;gt; So verkündete Blacklight Power im Jahr 1997, man stehe sechs Monate vor dem Bau eines 100-Kilowatt-Aggregats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das renommierte IEEE Spectrum magazine erklärte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Why it’s a loser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Most experts don’t believe such lower states exist, and they say the experiments don’t present convincing evidence.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Firmen==&lt;br /&gt;
Ähnliche Ankündigungen sind in Deutschland von den Firmen [[Felix Würth AG]] und [[Perendev-Group]] bekannt. Die Münchner Perendev Group eines [[Mike Brady]] ist inzwischen nicht mehr telefonisch erreichbar; Beteiligte haben sich in Richtung Schweiz abgesetzt und Brady wurde am 29. März 2010 in seinem Haus in Wollerau (Schweiz / SZ) verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/hokuspokus-betrueger-festgenommen-724127.html Hokuspokus-Betrüger festgenommen!], tz-online, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte es Anzeigen gegeben, da Anzahlungen auf angeblich energieproduzierende Magnetgeneratoren veruntreut wurden. Auch in der Schweiz ging eine Firma namens Raum-Quanten-Motoren AG (RQM) eines [[Hans Lehner]] nach einem ähnlichen Muster auf Investorensuche. In Irland versucht die Firma [[Steorn]] seit Jahren, Anleger für eine eigene &amp;quot;Orbo&amp;quot;-Technologie zu finden, die es ermögliche, &amp;quot;in naher Zukunft&amp;quot; Ernergie zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blacklight berichtet von der Produktion von überschüssiger Energie wenn Natriumhydrid mit Raney-Nickel(R-Ni) als Katalysator erhitzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blacklightpower.com/papers/WFC052708webS.pdf &amp;quot;Commercializable power source from forming new states of hydrogen&amp;quot;], Mills, R. L.; Zhao, K.; Akhtar; Chang, R.; He, J.; Lu, Y.; Good, W.; Dhandapani, B. Blacklight Power (self published), retrieved April 10, 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Andrea Rossi behauptet ebenfalls einen [[Focardi-Rossi-Energiekatalysator|Energiekatalysator]] basierend auf der [[Kalte Fusion|kalten Fusion]] von Nickel erfunden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungsprinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine chemische Reaktion soll das angebliche Hydrino erzeugen. Als Konsequenz der Reduktion des Orbits müsste das hypothetisch gebliebene und bislang nie beobachtete Hydrino-Atom Energie an die Umgebung abgeben und durch den niedrigeren Orbit auch stabiler sein als das ursprüngliche Wasserstoffatom. Dies wäre aber ein Widerspruch zu Erkenntnissen der Quantenphysik&amp;lt;ref&amp;gt;[http://money.cnn.com/2008/07/01/smallbusiness/blacklight.fsb/index.htm BlackLight&amp;#039;s physics-defying promise: Cheap power from water], CNN Money, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;, was Mills selbst akzeptiert, aber der Meinung ist, dass an die Stelle der herkömmlichen Quantenphysik seine von ihm erfundene &amp;#039;&amp;#039;grand unified theory of classical quantum mechanics&amp;#039;&amp;#039; (Große vereinigende Theorie der klassischen Quantenmechanik) ((GUT-CQM) treten solle, mit der die Existenz des Hydrino kompatibel sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blacklightpower.com/theory/bookdownload.shtml The Grand Unified Theory of Classical Physics] by Randell Mills&amp;lt;/ref&amp;gt; Mills beruft sich dabei auf den MIT-Ingenieur Herman Haus von 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Angaben von Mills und Blacklight Power sollen die besagten Hydrinos Energie in Form von ultraviolettem Licht abgeben (als so genanntes &amp;#039;&amp;#039;Schwarzlicht&amp;#039;&amp;#039;) und es gebe 137 Energiezustände des Wasserstoffs unterhalb seines Grundzustandes. Aus Wasserstoff könne auch hundert bis zweihundert mal mehr Energie gewonnen werden als durch die chemische Verbrennung. Ein Prototyp eines Generators produziere 50 Kilowatt Wärmeleistung. Ein Bruchteil dieser abgegebenen Energie reiche wiederum aus, um Wasserstoff aus Wasser zu gewinnen. Somit ließe sich - wenn die Angaben der Firma Blacklight Power wahr wären - ein [[Perpetuum Mobile]] bauen. Allerdings verstößt ein solches Gerät gegen die Gesetze der Thermodynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hydrex==&lt;br /&gt;
Die Hydrino-Theorie ähnelt stark den Annahmen der Franzosen Jacques Dufour und Jacques Foos, die unter dem Namen Hydrex ebenfalls ein komprimiertes Wasserstoffatom verstehen und es mit einer hypothetischen kalten Fusion in Verbindung bringen. Allerdings sind die Vorschläge zur Erzeugung eines Hydrex-Atoms von denjenigen des Hydrino verschieden. Ein Hydrex bilde sich nämlich bei Anwesenheit eines intensiven elektromagnetischen Feldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patente==&lt;br /&gt;
BlackLight Power hält ein Patent auf das Rendern der chemischen Bindungen von Wasserstoff mit einer Zeichensoftware. Alle anderen BLP patente in USA und Großbritannien wurden abgelehnt. BlackLight versuchte gegen das &amp;quot;United States Patent and Trademark Office (USPTO)&amp;quot; wegen der Ablehnung zu klagen, verlor jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ll.georgetown.edu/federal/judicial/fed/opinions/00opinions/00-1530.html &amp;quot;Blacklight Power, Inc. v. James E. Rogan, Director, Patent and Trademark Office&amp;quot;], United States Court of Appeals for the Federal Circuit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Patentanmeldungen in Großbritannien wurden ebenfalls durch das UK Intellectual Property Office abgelehnt, BLP klagte erneut und die Ablehnung wurde basierend auf Verfahrensfehlern im November 2008 aufgehoben. Der zuständige Beamte des UK Patentbüros lehnte die Patente im Juni 2009 erneut ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ipo.gov.uk/pro-types/pro-patent/pro-p-os/p-challenge-decision-results-bl?BL_Number=O/170/09 Patent decision O/170/09], UK Intellectual Property Office&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*US Patent 6,024,935: Lower-Energy Hydrogen Methods and Structures. Date of Patent: Feb 15, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Alok Jha: Fuel&amp;#039;s paradise? Power source that turns physics on its head, The Guardian, 4. November 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Park, Bob (6 June 2010). [http://bobpark.physics.umd.edu/WN08/wn060608.html &amp;quot;Hydrinos: How long can a really dumb idea survive?&amp;quot;] What&amp;#039;s New?. University of Maryland. Retrieved 2010-12-04.&lt;br /&gt;
*http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28971/1.html&lt;br /&gt;
*http://en.wikipedia.org/wiki/Blacklight_Power&lt;br /&gt;
*http://techskeptic.blogspot.com/2008/07/more-nonsense-in-energy-sector.html&lt;br /&gt;
*http://www.chem.info/ShowPR.aspx?PUBCODE=075&amp;amp;ACCT=0000100&amp;amp;ISSUE=0908&amp;amp;ORIGRELTYPE=TJI&amp;amp;RELTYPE=PR&amp;amp;PRODCODE=00000&amp;amp;PRODLETT=EA&amp;amp;CommonCount=0&lt;br /&gt;
*http://www.iop.org/EJ/article/1367-2630/7/1/127/njp5_1_127.html&lt;br /&gt;
*http://www.iop.org/EJ/abstract/0022-3727/41/10/108001/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Hydrino|en=Hydrino}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Abkürzung/Begriffserklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Quantenmystik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Juliane_Sacher&amp;diff=33648</id>
		<title>Juliane Sacher</title>
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		<updated>2009-11-27T10:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Behauptungen zum Impfadjuvans Squalen und Kettenbriefaktion */ DoppelDas&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Juliane_Sacher.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:SacherKremer.jpg|Sacher und H.&amp;amp;nbsp;Kremer|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juliane Sacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1945) ist eine deutsche [[Impfgegner|impfgegnerische]] Ärztin und lebt in Frankfurt. Sie ist eine [[HIV/AIDS-Leugnung|AIDS-Kritikerin]],&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://aids-kritik.de/aids/zeitungs-serie/3_cocktails.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; betreibt [[Impfkritik]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=55&amp;lt;/ref&amp;gt; und bietet in ihrer Praxis unter anderem [[Unkonventionelle Krebstherapien|biologische Krebsbehandlungen]], Krebsbehandlung durch Ernährung und [[Orthomolekulare_Medizin|orthomolekulare Therapien]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=43&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Ansichten vertritt sie in den [[Esoterik]]postillen [[Raum &amp;amp; Zeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;Raum &amp;amp; Zeit Nr. 141, Mai/Juni 2006; Artikel: &amp;quot;AIDS - Chronologie der Irrtümer&amp;quot; [http://anonym.to/?http://www.positiv-hiv-aids.de/julianesacher.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Juliane Sacher: AIDS: Chronologie der Irrtümer. Raum und Zeit, 2006 Heft 142&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Raum &amp;amp; Zeit 150/2007: Mit Hopfen und Kakao gegen Allergien und Krebs [http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/uploads/media/Sacher_R_Z_11_12_2007_VIATHEN_BIOMUN.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[CoMed]]&amp;lt;ref&amp;gt;SACHER, Juliane: AIDS-Forschung in der Sackgasse. Hemmt das HIV/AIDS-Dogma heilberufliche Hilfe? in CoMed 11, 1999, S. 80 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihre Kassenzulassung gab sie inzwischen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.homoeopathie-akademie.de/Diplomarbeiten/Das%20Phaenomen%20Aids.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen existieren zu [[Redifferenzierungstherapie nach Kremer|Heinrich Kremer]] und [[Ralf Kollinger]]. Mit [[Hans Tolzin]] trat sie 2007&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.impf-report.de/symposium/2007/index.php&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2008&amp;lt;ref&amp;gt;Impfsymposium 2008 5. Stuttgarter Impfsymposium; Referenten: Hartmann, Tolzin, Sacher, Kneißl u.a. http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008060402.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einem so genannten &amp;#039;&amp;#039;Impfsymposium&amp;#039;&amp;#039; von [[Impfgegner]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wird Sacher mit der Angabe zitiert, dass Patienten der &amp;quot;[[Schulmedizin]]&amp;quot; ihre Krebs-Diagnose um durchschnittlich 4&amp;amp;nbsp;Jahre überleben würden, während es bei Patienten alternativer Therapeuten oder Therapieverweigerern 12&amp;amp;nbsp;Jahre wären.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wunschfilme.net/sacher-krebs.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.kollinger-partner.de/html/juliane_sacher_arztin_nhv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die AIDS-Erkrankung wäre laut Sacher die Folge einer &amp;#039;&amp;#039;intestinalen Dysbiose&amp;#039;&amp;#039; (also einer abnormalen Zusammensetzung der Darmflora)&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://hivskeptic.wordpress.com/2008/02/25/alternative-treatments-for-aids/&amp;lt;/ref&amp;gt; und nicht einer Virusinfektion. Eine Behandlung von AIDS müsse demnach [[Ganzheitlichkeit|&amp;quot;ganzheitlich&amp;quot;]] erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacher ist zusammen mit [[Torsten Engelbrecht]] und [[Claus Köhnlein]] Autorin eines Buches über [[Unkonventionelle Krebstherapien|alternative Methoden zur Krebsbehandlung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Engelbrecht, Torsten / Köhnlein, Claus / Pandit, Inez Maria / Sacher, Juliane: Die Zukunft der Krebsmedizin. Verlag Natura Viva. 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behauptungen zum Impfadjuvans Squalen und Kettenbriefaktion==&lt;br /&gt;
Die Symptomatik des so genannten Gulf-War-Syndroms (GWS) führt Sacher in einer Spam-Rundmail von November 2009&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wiwo.de/technik-wissen/krisenkommunikation-per-kettenmail-414122/2/&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Geben Sie dieses Email an möglichst viele ihrer Bekannten weiter&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;) auf [[Squalen]] in Anti-Anthrax-Impfstoffen bei amerikanischen Soldaten zurück. In der E-Mail werden falsche Behauptungen aufgestellt, die bereits vor Jahren widerlegt wurden. Sacher behauptet unter anderem, dass durch Impfungen gegen das im Herbst 2009 grassierende A/H1N1-Virus (&amp;quot;Schweinegrippe&amp;quot;) &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;8-9&amp;amp;nbsp;Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie leiden werden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Die von Sacher initiierte Spam-E-Mailaktion verursachte laut &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; Angst unter den Empfängern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5266465/E-Mail-ueber-angebliche-Impf-Risiken-schuert-Angst.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kettenbrief-Aktion war auch eine Meldung in der Rheinischen Post vom 12.&amp;amp;nbsp;November 2009 wert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Eine-E-Mail-verunsichert-die-Patienten_aid_782122.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach sollen womöglich hunderttausende Kopien der E-Mail verbreitet worden sein und hätten die Leser verunsichert. Das konsultierte Paul-Ehrlich-Institut&amp;amp;nbsp;(PEI) teilte dazu mit, dass die verimpfte Squalen-Dosis nicht höher sei als die durchschnittliche Menge, die täglich mit der Nahrung aufgenommen wird. Susanne Stöcker, Sprecherin des PEI teilte mit, dass in dem Kettenbrief Fakten verschwiegen würden. Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;eine Verunsicherung jenseits von Gut und Böse&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete die PEI-Sprecherin die Aussagen von Sacher. &amp;quot;Wahnsinn&amp;quot; sei es, wenn Menschen sich durch die Äußerungen &amp;quot;irgendeiner Ärztin&amp;quot; in ihrer Impfentscheidung beeinflussen ließen, obwohl alle europäischen Gesundheitsbehörden zu einer anderen Bewertung gekommen seien. Susanne Stöcker äußerte auch eine Hoffnung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dass irgendein Arzt auf die Idee kommt, dagegen standesrechtlich vorzugehen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das pharmakritische arznei-telegramm weist in einer Erklärung darauf hin, dass kein Zusammenhang zwischen Squalen und Golfkriegssyndrom besteht und schreibt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b091113.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Ärztezeitung bezieht sich im November 2009 in einem Artikel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kein &amp;quot;Golfkriegs-Syndrom&amp;quot; durch Impfstoff&amp;#039;&amp;#039; auf das PEI. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Sorgen über den Zusatzstoff Squalen im Impfstoff gegen die Schweinegrippe sind nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts&amp;amp;nbsp;(PEI) unbegründet. Es gebe keinen Zusammenhang mit einem unklaren Krankheitsbild amerikanischer Soldaten, das als &amp;quot;Golfkriegs-Syndrom&amp;quot; beschrieben wird, teilte das Institut am Freitag in Langen bei Frankfurt mit&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/576400/pei-kein-golfkriegs-syndrom-durch-impfstoff.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage der Sicherheit von Squalen siehe auch eine [http://www.who.int/vaccine_safety/topics/adjuvants/squalene/Jun_2006/en/index.html Mitteilung der WHO] sowie von [http://www.eurosurveillance.org/images/dynamic/EE/V14N41/art19361.pdf Eurosurveillance].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacher beruft sich bei ihren Behauptungen offenbar auf eine kleine Studie aus dem Jahre 2000, in welcher die Autoren einen Zusammenhang zwischen den Symptomen bei amerikanischen Kriegsveteranen und der Verabreichung einer angeblich squalenhaltigen Anthrax-Impfung suggerierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Asa, P. B., Cao, Y. &amp;amp; Garry, R. F. (2000): Antibodies to squalene in Gulf War Syndrome. In: Experimental and Molecular Pathology. 68, 55-64&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autoren stellten aber gleichzeitig fest, dass sie keinen Anhalt dafür hätten, dass Squalen in irgendeinem Impfstoff enthalten war, der im Golf-Krieg eingesetzt wurde: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;It is important to note that our laboratory-based investigations do not establish that squalene was added as adjuvant to any vaccine used in military or other personnel who served in the Persian Gulf War era.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Die Arbeit wurde wegen methodischer Mängel kritisiert. Die Autoren revidierten zwei Jahre später ihre Ergebnisse aus dem Jahr 2000.&amp;lt;ref&amp;gt;Asa PB, Wilson RB, Garry RF. Antibodies to squalene in recipients of anthrax vaccine. Exp Mol Pathol. 2002 Aug;73(1):19-27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die amerikanische Behörde FDA stellt ebenfalls klar, dass Squalen nicht in den Anthrax-Impfstoffen als Adjuvans eingesetzt wurde und weist als mögliche Ursache für gefundene geringe Spuren auf Squalen im Hautschweiß hin, der über Fingerabdrücke auf Glasgefäße gelangt sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.fda.gov/ohrms/DOCKETS/dockets/80n0208/80n-0208-c000037-15-01-vol151.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stellte sich heraus, dass Antikörper gegen Squalen auch natürlicherweise in der allgemeinen Bevölkerung vorkommen, unabhängig davon, ob sie mit squalenhaltigen Impfstoffenen geimpft wurden oder nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Giuseppe Del Giudice, Elena Fragapane, Roberto Bugarini, Maninder Hora, Thomas Henriksson, Emanuela Palla, Derek O&amp;#039;Hagan, John Donnelly, Rino Rappuoli, Audino Podda: Vaccines with the MF59 Adjuvant Do Not Stimulate Antibody Responses against Squalene. Clinical and Vaccine Immunology, September 2006, p. 1010-1013, Vol. 13, No. 9 1071-412X/06/$08.00+0 doi:10.1128/CVI.00191-06&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gary R. Matyas, Mangala Rao a, Phillip R. Pittman, Robert Burge, Iris E. Robbins, Nabila M. Wassef, Brandie Thivierge, Carl R. Alving: Detection of antibodies to squalene*1: III. Naturally occurring antibodies to squalene in humans and mice. Journal of Immunological Methods, Volume 286, Issues 1-2, March 2004, 47-67&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.anthrax.osd.mil/resource/qna/qaAll.asp?cID=319&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Untersuchung aus dem Jahre 2002 stellte fest, dass in keinem Anthrax-Impfstoff, der bei Soldaten im Golfkrieg eingesetzt wurde, Squalen enthalten war: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;The results of these analyses provide direct evidence for the absence of squalene as an ingredient or a manufacturing contaminant in Anthrax Vaccine Adsorbed.2&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Spanggord RJ, Wu B, Sun M, Lim P, Ellis WY. Development and application of an analytical method for the determination of squalene in formulations of anthrax vaccine adsorbed. J Pharm Biomed Anal. 2002 Jun 20;29(1-2):183-93&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2006 fand die gleiche Forschergruppe, nach einer Erhöhung der Empfindlichkeit der eigenen Messmethodik, Spuren von Squalen in einer einzigen Flasche (Bezeichnung FAV008) von 44&amp;amp;nbsp;Flaschen insgesamt aus 38&amp;amp;nbsp;Chargen. Die gemessene Squalen-Konzentration lag dabei jedoch unterhalb der Squalen-Konzentration im menschlichen Serum von 290&amp;amp;nbsp;µg/l. Die Autoren zeigten damit, dass in fast allen Anthrax-Impfstoffen Squalen nicht nachweisbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;Spanggord RJ, Sun M, Lim P, Ellis WY. Enhancement of an analytical method for the determination of squalene in anthrax vaccine adsorbed formulations. J Pharm Biomed Anal. 2006 Oct 11;42(4):494-9. Epub 2006 Jun 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mitteilung des PEI vom 12.&amp;amp;nbsp;November 2009 weist ebenso an Hand einer Literaturauswertung einen möglichen Zusammenhang zwischen Squalen und GWS zurück [http://www.pei.de/cln_180/nn_1715010/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/sicherheit-pand-impfstoff/stellungnahme-sicherheit-squalen.html].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleiche Argumentationsweise auf Basis falscher Annahmen ist auch vom Paderborner Arzt [[Jürgen Seefeldt]] bekannt, sowie von [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretikern]] wie [[Anders Bruun Laursen]], [[Rima Laibow]] und [[Jeff Rense]]. Zu den diskutierten möglichen Ursachen des &amp;quot;Golfkriegssyndroms&amp;quot; siehe eine [http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/537/index.html?catid=537&amp;amp;artid=9949&amp;amp;comp=1&amp;amp;sID=45da833125fe87d1390f7bed9a41bf20 Übersicht der Universität Kiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Journalistin der Wirtschaftswoche befragte Sacher zu den Quellen für ihre Kettenbrief-E-Mail. Sacher gab zu, den Inhalt ihrer Spam-Mail weder selbst erarbeitet, recherchiert, noch fachlich fundiert beurteilt zu haben: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich habe nicht viel dazu beigetragen, ich gebe die Informationen nur weiter [...] Jeder soll sich eine Meinung bilden können&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Sacher bezog sich auf eine Webseite des Münchner Internisten und Autors [[Max Daunderer]] (www.toxcenter.de). Daunderer ist bekannter Amalgam-Gegener und inzwischen dogmatischer Impfgegner geworden. So findet man auf seiner Webpage auch die Behauptung, die Spanische Grippe 1918/1919 hätte es nie gegeben, wer starb (immerhin 20&amp;amp;nbsp;Millionen Menschen), sei einzig und allein von den Ärzten durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ihre groben und tödlichen Behandlungen und Medikamente&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; wie die Grippe-Impfung &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;umgebracht worden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wiwo.de/technik-wissen/krisenkommunikation-per-kettenmail-414122/2/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachers irreführende Aktion fand Beachtung und Unterstützung bei der Kleinpartei &amp;#039;&amp;#039;Freie Union&amp;#039;&amp;#039; und ihrem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Peter Frühwald.&amp;lt;ref&amp;gt;Freie Union, Landesverband Sachsen, Pressemitteilung vom 16.11.2009 13:27&amp;amp;nbsp;Uhr [http://www.presseecho.de/politik/PE12583744458109.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=25&amp;amp;L=0&lt;br /&gt;
*http://anonym.to/?http://www.praxis-sacher.de/uploads/media/Sacher_R_Z_11_12_2007_VIATHEN_BIOMUN.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.youtube.com/watch?v=MfZ1tEE_Sek&lt;br /&gt;
*http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,661492,00.html&lt;br /&gt;
*http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2084511_Schweinegrippe-Angst-vor-Golf-Krieg-Syndrom-unbegruendet.html&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/juliane-sacher-die-impfopfer-vom-golfkrieg-durch-quecksilber-und-squalen.php#comments&lt;br /&gt;
*http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2009/11/squalen-und-das-golfkriegssyndrom.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Sacher, Juliane}}&lt;br /&gt;
[[category:Arzt]]&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lotusgeburt&amp;diff=33336</id>
		<title>Lotusgeburt</title>
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		<updated>2009-11-23T14:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: n bisschen deutsch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotusgeburt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass nach der Geburt die Nabelschnur nicht durchtrennt wird, so dass das Neugeborene mit der Plazenta (Mutterkuchen) verbunden bleibt, bis sich die Nabelschnur nach einigen Tagen von selber ablöst. Im Anschluss an die Geburt wird die Plazenta mit Kräutern, Ölen und Salzen zur Konservierung eingerieben und in saugfähige Tücher gehüllt. Benannt wurde die Form der Neugeborenenversorgung nach Clair Lotus Day, die die Routine des Nabelschnur-Durchtrennens 1974 in Frage stellte. Lotusgeburten werden meist im Zusammenhang mit [[Hausgeburt]]en oder anderen alternativen Geburtsformen praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn dieser Verfahrensweise soll, meist im Zusammenhang mit einer „sanften“ Geburt eine „natürliche“ Eingewöhnung des Neugeborenen an die Außenwelt sein, bei der die Verbindung des Babys zur Mutter – meist mit esoterischer Begründung („Verehrung“ der Plazenta) - noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben soll. Dabei beruft man sich auf verschiedene Naturvölker (Eingeborene in Indonesien, Kung) bzw. ältere Kulturen, die diese Verfahrensweise anwenden bzw. angewendet haben, oder auf Schimpansen, welche ebenfalls ihre Neugeborenen nicht abnabeln sollen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem soll das Belassen der Plazenta am Baby angeblich verhindern, dass das noch darin enthaltene Blutvolumen für das Baby verloren geht, also ein Blutverlust entsteht. Als angebliche Vorteile einer Lotusgeburt werden weiterhin benannt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geringere Gefahr einer Anämie, da das Baby einen höheren Eisenspeicher bekommt &lt;br /&gt;
*Weniger Atemnot-Syndrom &lt;br /&gt;
*Geringere Gefahr von Hirnschädigungen &lt;br /&gt;
*mehr mütterliche Antikörper für das Baby&lt;br /&gt;
*höherer und stabilerer Blutdruck beim Neugeborenen&lt;br /&gt;
*geringerer Bedarf an Bluttransfusionen für Frühgeborene &lt;br /&gt;
*geringere Gefahr von Organschäden bei Frühgeborenen &lt;br /&gt;
*verbesserte kindliche Nieren- und Blasenfunktion &lt;br /&gt;
*mehr Nährstoffe, Vitamine, Mineralien usw. für das Baby &lt;br /&gt;
*höherer Anteil an Stammzellen im kindlichen Blut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier benannten Gründe und Vorteile der Lotusgeburt entbehren allen wissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen. Selbst die Begründung, dass Säugetiere in der Natur angeblich die Plazenta an ihrem Jungtier belassen, stimmt nicht. Bei der Geburt kommt es beim Aufstehen des Muttertieres nach der Geburt meist zum Abreißen der Nabelschnur, oder diese wird vom Muttertier durchbissen. Außerdem werden Plazenta und Eihüllen entweder vom Weibchen gefressen (Raubtiere, Nagetiere, Schweine) oder werden unbeachtet liegen gelassen (Wiederkäuer, Einhufer). Diese Maßnahmen dienen zum einen (z.B. bei Nesthockern) der Hygiene im Nest, andererseits wird vermieden, dass durch die verwesenden Reste Räuber und Parasiten angelockt werden — letztendlich also dem Überleben des Nachwuchses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://en.wikipedia.org/wiki/Lotus_birth&lt;br /&gt;
*http://www.frauenheilkunde-aktuell.ch/frauenheilkunde-d/PDF-Ordner-FHA-Frauenheilkunde-aktuell/Frauenheilkunde-Aktuell-Ausgabe-02-07/FHA-Arikel_35_36-Lotus-Geburt.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.attachment-parenting.de/geburt/lotusgeburt.htm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Seefeldt&amp;diff=32604</id>
		<title>Jürgen Seefeldt</title>
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		<updated>2009-11-11T14:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: besseres Deutsch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Seefeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher impfkritischer Arzt und Internist aus Paderborn, der im Herbst 2009 durch Aussagen zum Impfadjuvans [[Squalen]] in den Massenmedien in Deutschland und im Internet auf sich aufmerksam machte. Seefeld gilt indes nicht als pauschaler [[Impfgegner]]. Im Zuge der A/H1N1 (&amp;#039;&amp;#039;Schweinegrippe&amp;#039;&amp;#039;)-Epidemie wolle er nicht nur als Arzt gegen den Erreger selbst impfen, sondern sei auch bereit sich impfen zu lassen - allerdings nur mit einem Impfstoff, der keine Adjuvantien enthalte. In diesem Zusammenhang bezeichnete sich Seefeld als &amp;#039;&amp;#039;Squalen- und Thiomersal-Gegner&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Aussenseiteransichten zur im Herbst 2009 angelaufenen Impfkampgane wurden vom WDR, HR und RTL in Sendungen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Deutschland im Herbst 2009 keine Impfstoffe ohne Squalen zur Verfügung stehen, laufen die Aktivitäten von Seefeld auf eine praktische Verhinderungsstrategie gegen eine Impfung gegen A/H1N1 hinaus, mit der möglichen Konsequenz der Inkaufnahme zukünftiger Grippeopfer. Analoge Aktivitäten sich auch von der impfgegnerischen Alternativmedizinerin [[Juliane Sacher]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist bei der Argumentationsweise von Jürgen Seefeld die ausschließliche Verwendung von Zitaten, die seine Meinung stützen. Eine Beachtung der gesamten Fachliteratur unterbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten zur Impfkampagne A/H1N1/09 im Jahre 2009==&lt;br /&gt;
Die im Herbst 2009 zur Verfügung stehenden Impfstoffe Pandemrix und Focetria enthalten als Adjuvans (Wirkverstärker) die Substanz Squalen, die auch im menschlichen Körper natürlicherweise vorkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2009 will Seefeld die Generalbundesanwältin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf seiner Meinung nach zu erwartenden Impfopfer der Impfstoffe gegen A/H1N1 aufmerksam gemacht haben. So erwartet er, dass der Wirkverstärker Squalen innerhalb der kommenden 15 Jahre mehr als 850000 Bundesbürger töten werde, falls ca. 50 Millionen Deutsche mit Pandemrix und Focetria geimpft werden. Den Einsatz dieser Stoffe bezeichnete er als &amp;#039;&amp;#039;das größte Verbrechen seit dem Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Bei Verantwortlichen werde der &amp;#039;&amp;#039;Tag […] kommen, wo deswegen bei den Verantwortlichen die Handschellen klicken und ich werde politisch dafür sorgen, ggf. eine neue bundesweite Partei gründen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserauto&amp;diff=31871</id>
		<title>Wasserauto</title>
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		<updated>2009-10-29T19:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Genepax */ deutsch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:wasserauto.jpg|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserauto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Anhänger der sogenannten [[Freie Energie|freien Energie]] hypothetische Automobile, die ausschließlich mit Wasser als Betriebsstoff funktionieren sollen. Bislang gibt es keine seriösen unabhängigen Berichte über ein erfolgreiches Wasserauto-Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist das Wasserauto mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen, die in Speichern mitgeführten Wasserstoff als Betriebsstoff zur Verbrennung mit Sauerstoff nutzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliches Funktionsprinzip==&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Alle bislang thematisierten sogenannten Wasserautomodelle &amp;quot;funktionieren&amp;quot; nach dem gleichen Prinzip: mitgeführtes Wasser wird durch eine energieverbrauchende Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt und ein ganz normaler Benzinmotor wird mit diesem Knallgasgemisch betrieben. Das Knallgas wird in einer kleinen Elektrolyseanlage an Bord erzeugt und die notwendige elektrische Energie wird der Lichtmaschine und/oder Autobatterie entnommen. Eine derartige Konstruktion kann eine kurze Zeit lang funktionieren &amp;amp;ndash; bis die Autobatterie entladen ist und restliches [[Knallgas]] verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hierbei jedoch die aus der Lichtmaschine entnommene elektrische Leistung die Motorenleistung überschreiten müsste, muss die fehlende Energie über bislang der Wissenschaft unbekannt gebliebene [[Esoterik|esoterisch]] anmutende Hypothesen beigesteuert werden um den Motor längere Zeit in Betrieb zu halten. In Anhängerkreisen von Wasserautos sind dabei eine [[Raumenergie]] oder Neutrinos (Neutrinolyse) im Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausätze zum Umbau von Benzinmotoren==&lt;br /&gt;
[[image:wasserauto3.jpg|Bausatz|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:FISS2.jpg|Elektrolyse der Firma FISS|thumb]]&lt;br /&gt;
Kommerziell werden von windigen Geschäftemachern Bausätze vertrieben (z.B. bei eBay), die es ermöglichen sollen, ein Auto mit Benzinmotor zum Wasserauto umzubauen. Um die Elektrolyse zu ermöglichen, wird dem Wasser z.B. Backpulver zugegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfurter Firma Fiss-Management (ins Gerede gekommen wegen einer BAFIN-Warnung sowie einer Warnung des Test-Magazin, und wahrscheinlich ein Ein-Mann-Betrieb), bietet eine On-Bord Elektrolysezelle für PKW (2.260&amp;amp;nbsp;€) und LKW (9.520&amp;amp;nbsp;€) an. Siehe dazu auch: [[Spritsparkarte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energetischer Wirkungsgrad bei on-bord Elektrolyse==&lt;br /&gt;
Der Wikungsgrad einer Lichtmaschine ist üblicherweise deutlich niedriger als bei optimierten Generatoren, zudem müssen Lichtmaschinen elektrische Leistung bei sehr unterschiedlichen und auch ungünstigen Drehzahlen erbringen. Der Wirkungsgrad liegt im Bereich von 40% bis 70%&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Alternator#Automotive_alternators&amp;lt;/ref&amp;gt;. Optimale Elektrolyse bei Zimmertemperatur (Platinelektroden und optimale Spannung, nicht aber 14V) hat einen maximalen Wirkungsgrad von ~60%. Bei Anwendung von spezieller Hochtemperaturelektrolyse bei etwa 800 Grad kann bis 98% erreicht werden. Bei den einfachen Elektrolysegeräten die als Zusatz angeboten werden, liegt er eher bei etwa 30%. Bei der Gewinnung von Wasserstoff liegt der Gesamtwirkungsgrad ab Treibstoff Benzin also bei etwa 8%-20%. Der Wirkungsgrad beim Betrieb des Motors mit [[Knallgas]] (Brown&amp;#039;s Gas) ist nicht 100%, sondern ein Wirkungsgrad der nicht weit entfernt ist vom Betrieb mit Benzin. Ottomotoren haben nur energetische Wirkungsgrade von etwa 30-40%. Hinzu kämen noch Probleme durch eine höhere Verbrennungstemperatur bei Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff und damit verbunden eine höhere Emission von Stickoxiden&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der Versuch einen Automotor mit zusätzlichem Knallgas zu betreiben, das an Bord durch Elektrolyse erzeugt wird, würde dazu führen dass sich der gesamte Treibstoffverbrauch erhöht. Je mehr Knallgas erzeugt wird, umso mehr muss der Autofahrer draufzahlen. Lässt man ein Auto nur mit Knallgas aus obigem Apparat fahren, verbraucht es mindestens 4-5 mal so viel Treibstoff, weil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch Benzinverbrennung entsteht Bewegungsenergie mit einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
*die in Rotation versetzte Lichtmaschine hat einen Wirkungsgrad von etwa 70%&lt;br /&gt;
*mit der Elektrolyse wird Wasserstoffgas erzeugt mit einem Wirkunggrad von etwa 60% (spezielle, optimierte Elektrolyse)&lt;br /&gt;
*Waserstoff wird mit Sauerstoff verbrannt bei einem Wirkungsgrad &amp;lt; 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird hier also nur 0,4 x 0,7 x 0,6 x 0,4 = 7% (vielleicht maximal 10%) der Energie aus Benzin genutzt. Bei der Verbrennung ohne Knallgas waren es maximal 40 %. Lässt man also ein Auto nur mit Knallgas aus der on-bord Elektrolyse fahren, verbraucht es mindestens 4 bis 5 mal so viel. Die massenhafte Nutzung dieses Prinzips würde also aus ökologischer Sicht die katastrophale Folge höherer CO2-Emissionen sowie höherer Kosten haben. Eine normale Lichtmaschine könnte auch nicht die Antriebsleistung für einen Kleinwagen bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die externe Produktion von Wasserstoffgas in großen Elektrolyseanalagen zur Versorgung alle Automobile würde letzendlich nur der Atomenergiebranche oder Braunkohleindustrie gefallen, da die dann zusätzlich erforderlichen grossen Mengen an elektrischer Enenrgie zur Zeit nicht einfach durch regenerative Energien erzeugt werden können. Hier kämen noch die Probleme der Speicherung von Wasserstoff und die hohen Verluste hinzu. Wasserstoffgas kann nämlich auch durch übliche Tankwände diffundieren: Nach einer Weile ist der Tank ganz von allein leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ronn Motor Company==&lt;br /&gt;
[[image:Ronnscorpion.jpg|left|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Ronn Motor Company&amp;#039;&amp;#039; aus Texas &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ronnmotors.com/cms/&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet für 150.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar den &amp;#039;&amp;#039;Scorpion&amp;#039;&amp;#039; an, einen Sportwagen mit angeblichem Verbrauch von 6&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km (40&amp;amp;nbsp;Meilen pro US-Gallone).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_513137_13987.hbs&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies sei laut Hersteller dadurch möglich, dass im Betrieb die Energie der Lichtmaschine zur zusätzlichen Erzeugung von Wasserstoff genutzt werde, der dem Treibstoff-Luftgemisch zugemischt werde und die Ursache für den angeblich geringen Benzinverbrauch wäre. Die dazugehörige Technik wurde als H2GO bezeichnet. Der durch Elektrolyse mit geringem Wirkungsgrad aus einem zusätzlichen kleinen Wassertank von elf Litern erzeugte Wasserstoff muss im normalen Betrieb separat erzeugt werden, was den Benzinverbrauch erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ronn Motor Company kündigte auch an, für andere Fahrzeuge ein H2GO Hydrogen-On-Demand (HOD) System anbieten zu wollen, mit dem vorhandene Fahrzeuge nachträglich für 999 USD ausgerüstet werden könnten um den Treibstoffverbrauch und Abgase zu reduzieren. Laut Ronn-Angaben solle der Treibstoffverbrauch um 20% - 25% abnehmen und die CO2-Emission um 90% abnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits wird unter dem Markennamen H2GO auch ein Spielzeugauto vermarktet, das mit einer kleinen Brennstoffzelle funktioniert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genepax==&lt;br /&gt;
[[image:genepax.jpg|Genepax-Auto|thumb]][[image:haug_genepax.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die japanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Genepax Water Energy System&amp;#039;&amp;#039; führte im Juni 2008 der Öffentlichkeit ein elektrisch betriebenes Automobil &amp;#039;&amp;#039;water-fuel car&amp;#039;&amp;#039; (Reva) vor, von dem sie behauptete, es würde alleine durch Wasser und Luft betrieben sein und brauche für eine einstündige Fahrt bei 80&amp;amp;nbsp;km/h nur einen Liter Wasser aus einer beliebigen Wasserquelle. Die genaue Art der Energiequelle wird von Genepax nicht genannt und der Hersteller verweist nur ungenau bei seinem Water Energy System (WES) auf einen &amp;quot;Energiegenerator&amp;quot;, der in der Lage sei, mit Hilfe eines Metallhydrids und einer &amp;quot;chemical reaction&amp;quot; Wasserstoff aus Wasser abzutrennen. Wasserstoffgas ist dann letzendlich der Brennstoff. Das Reaktionsprodukt wäre wieder Wasser. Somit wäre das Prinzip ein [[Perpetuum Mobile]]. Auch mit Alkalimetallen (Natrium) kann Wasser der Wasserstoff entzogen werden. Allerdings wird dabei nur Wasserstoff frei. Der Sauerstoff wird an das Metall gebunden und kann nicht genutzt werden. Im Betrieb wird das Metallhydrid verbraucht und stellt den eigentlichen Energieträger dar. Es muss unter Energieaufwand hergestellt werden. Daher handelt es sich bei diesem Auto nicht um ein Fahrzeug, das auf irgendeine wundersame Weise Energie aus Wasser gewinnen würde, sondern das mit einer Art Primärzellen-Batterie betrieben wird&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inteldaily.com/?c=120&amp;amp;a=7157&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Fachzeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Popular Mechanics&amp;#039;&amp;#039; wurde das angebliche Wunderauto als &amp;quot;Unsinn&amp;quot; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.popularmechanics.com/automotive/new_cars/4271579.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Fachwelt wird es nicht weiter beachtet. Im Februar 2009 stellte die Firma ihre Webseite genepax.co.jp ein. Von [[Matthes Haug]] wird Genepax nach wie vor als Auto beworben, das &amp;#039;&amp;#039;mit Wasser fahre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wasserauto nach Daniel Dingel==&lt;br /&gt;
[[image:Dingel1.jpg|Auto-Bild-Artikel über Dingel|thumb]]&lt;br /&gt;
Ein Bastler und Hochstapler namens Daniel Dingel aus Manila [http://danieldingel.com/] machte durch ein von ihm ins Gespräch gebrachtes &amp;quot;wasserbetriebenes&amp;quot; Auto weltweit auf sich aufmerksam. Nach Dingel würde sein Toyota Corolla mit der Energie von Implosionen komprimierter Äther-Energie fahren. In der Folge reisten selbst Reporter der Zeitschrift Auto-Bild auf die Philippinen, um über den Schwindel zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde indes bekannt, dass der mittlerweile 82-jährige Daniel Dingel vom Parañaque City Regional Trial Court wegen Betruges (&amp;#039;&amp;#039;estafa&amp;#039;&amp;#039;) zu einer maximal möglichen Haftstrafe von 20&amp;amp;nbsp;Jahren verurteilet wurde. Des Weiteren muß er 380.000&amp;amp;nbsp;Dollar Schadenersatz leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa&amp;lt;/ref&amp;gt; Dingel, der vorgibt, an Geld nicht interessiert zu sein, hatte zuvor im Jahre 2000 nachweislich 410.000&amp;amp;nbsp;Dollar von einem Dr.&amp;amp;nbsp;John Ding Young einer taiwanesischen Formosa Plastics Group entgegengenommen, die damit Forschungen zu seinem Schwindel finanzieren wollte. Dingel war jedoch nicht wie versprochen in der Lage, einen &amp;quot;Wasserstoff-Generator&amp;quot; und drei damit funktionstüchtige Fahrzeuge zu präsentieren. Nach Gelderhalt meldete sich Dingel nicht mehr in Emails, sondern präsentierte angebliche höhere Angeboten konkurrierender Unternehmen. Auch wolle er nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, da er um sein Leben fürchte. Dabei bezog er sich auf einen Erfinder namens Stan Meyer, der angeblich 1998 von der Ölindustrie vergiftet worden sein soll. Als die Anklage gegen ihn ihm bekannt wurde, hob er laut Urteil 375.603&amp;amp;nbsp;Dollar von seinem Konto ab, auf dem zuvor die Einzahlungen eingegangen waren. Das philippinische &amp;#039;&amp;#039;Department of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete inzwischen seine Erfindung als &amp;#039;&amp;#039;hoax&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[...]The Department of Science and Technology has dismissed Dingel’s invention as a hoax. Quelle: INQUIRER, [http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20081220-179008/Inventor-82-gets-20-years-for-estafa]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Water-fuelled_car&lt;br /&gt;
* [http://www.xy44.de/skalar/wasserauto.htm Wasserauto und [[Konstantin Meyl]]]&lt;br /&gt;
* http://www.autobloggreen.com/2008/08/04/why-on-board-hydrogen-generators-wont-boost-your-mileage/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Freie Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Milchl%C3%BCge&amp;diff=26272</id>
		<title>Milchlüge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Milchl%C3%BCge&amp;diff=26272"/>
		<updated>2009-06-21T09:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Wahrheitsgehalt */ Kasein in der Muttermilch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchlüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Verschwörungstheorie]], nach der Milch nicht gesund, sondern sogar schädlich für den Menschen sei. Ein emsiger Verfechter der Milchlüge ist [[Christian Anders]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Laut Anhängern der Milchlüge sei Milch nicht gesund, sondern sogar schädlich. Milch führe dem Körper kein Kalzium zu, sondern entziehe es und verursache so Kalziummangel in den Knochen. Milch sei somit ein Hauptgrund für die Erkrankung an Osteoporose. Diese, auch als Knochenschwund bekannte, Krankheit fördert den Verfall von Knochengewebe und -struktur. Sie gilt als typische Alterskrankheit.&lt;br /&gt;
Die Theorie weiter: Neben Kalzium seien in der Milch auch bestimmte Eiweiße, vor allem das gefürchtete Kasein. Dieses sei für den Menschen artfremd. 50-70% des Kalziums aus der Milch würde durch die Magensäure gebunden werden, sodass es nicht vom Körper aufgenommen werden könne. Wegen des hohen Eiweißgehalts der Milch würde letztlich mehr Kalzium ausgeschieden, als durch die Milch zugeführt wurde. Dies würde zu einer Übersäuerung des Blutes führen. Um dies zu verhindern, würde der Körper einen basischen Ausgleich vollführen, in dem er den Knochen Kalziumphosphat entzieht. Somit wird dann die Säurebildung durch das Milcheiweiß neutralisiert. Das Endprodukt dieses Vorgangs würde dann durch den Urin ausgeschieden. Der Beweis für die extreme Säurehaftigkeit würde sich an dem strengen Geruch in öffentlichen Toiletten finden. Dem Abhilfe verschaffen soll eine [[Übersäuerung|basische Ernährung]], die in der [[Alternativmedizin]] populär ist, für deren Wirksamkeit jedoch keine wissenschaftlichen Beweise vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützer==&lt;br /&gt;
Bekennender Verfechter der Theorie ist der österreichische Schlagersänger und Verschwörungstheorethiker [[Christian Anders]]. Auch der selbsternannte Baron und Reichsfreiherr Michael Jessie Marsson-Dumanch (alias Frank Büntert) vom [[Fürstentum Germania]] glaubt an die Theorie.&lt;br /&gt;
Der Ernährungswissenschaftler John Scharffenberg sagte laut Verfechtern der Theorie auf einem Vortrag (wo, wann und worüber der Vortrag gehalten wurde, ist nicht bekannt): &amp;#039;&amp;#039;Lassen Sie mich nochmals feststellen, dass es sogar für experimentelle Zwecke äußerst schwierig ist, eine Kostform zusammenzustellen, die zu einem Eiweißmangel führen könnte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Richtigkeit dieser Theorie beweisen angeblich 5 wissenschaftliche Studien aus den USA (siehe Literaturverzeichnis). Wie man jedoch sehen kann, sind nur 3 Studien bekannt. Außerdem ist nicht bekannt, inwieweit die Studien die Theorie unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahrheitsgehalt==&lt;br /&gt;
Für Menschen mit Laktoseintoleranz sind Milchprodukte keine geeigneten Lebensmittel. Dies betrifft aber nur etwa 15% der deutschen Bevölkerung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Milchprodukte sind eine wichtige Calciumquelle in der Ernährung. Calcium ist für viele Prozesse im Körper, darunter auch den Knochenstoffwechsel, essentiell. Die Behauptung, dass Milch dem Körper Calcium entzieht statt zuführt, ist eine komplette Verdrehung der Tatsachen.&amp;amp;nbsp;[http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=674]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ist Kasein nicht artfremd für den Körper. Es stellt 80% der Gesamtproteine in der Milch (2,6% Kasein in Milch). Vor allem für junge Säugetiere (also auch Menschen) stellt Kasein die wichtigste Protein-, Calcium-, und Phospatquelle dar. Auch die menschliche Muttermilch enthält Kasein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;New-Age-Bücher:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ernährung für ein neues Jahrtausend&amp;#039;&amp;#039;, von John Robbins, im Hans-Nietsch-Verlag&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ernährung für Mensch und Erde&amp;#039;&amp;#039;, von Christian Opitz, im Hans-Nietsch-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Kalziumstudien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Anad, C. (1974). &amp;#039;&amp;#039;Effect of Protein Intake on Calcium Balance of Young Men Given 500 mg Calcium Daily&amp;#039;&amp;#039;, Journal of Nutrition, (104), S. 695.&lt;br /&gt;
*Hegsted, M. (1981). &amp;#039;&amp;#039;Urinary Calcium and Calcium Balance in Young Men as Affected by Level of Protein and Phosphorous Intake&amp;#039;&amp;#039;, Journal of Nutrition, (111), S. 53.&lt;br /&gt;
*Walker, R. (1972). &amp;#039;&amp;#039;Calcium Retention in the Adult Human Male as Affecred by Protein Intake&amp;#039;&amp;#039; , Journal of Nutrition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.angerstone.de/html/die_milchluge.html Die angebliche Milchlüge]&lt;br /&gt;
*[http://www.tierrechteaktiv.de/die-milchluege.html Eine weitere Version des gleichen Textes]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kasein Wikipedia-Text über Kasein]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose Wikipedia-Text über Osteoporose]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=I6yVJo_B-zY Christian Anders über die Milchlüge (YouTube-Video)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=15011</id>
		<title>Impfkritik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=15011"/>
		<updated>2009-01-16T14:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Weblinks zum Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Impfkritik ==&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Verachtung impfender jüdischer Ärzte durch NS-Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Stürmer:&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;So ist mir sonderbar zu Mut, denn Gift und Jud tut selten gut&amp;#039;&amp;#039;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kontroverse Einstellungen zu Impfungen finden sich bereits mit der Einführung des ersten Impfstoffes Anfang des 19. Jahrhundert, der sich gegen die Pocken richtete. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind bis zu 5&amp;amp;nbsp;% der deutschen Bevölkerung Impfgegner oder -kritiker. Ihre Argumentation ist häufig [[Alternativmedizin|alternativmedizinisch]] orientiert und wenig wissenschaftlich fundiert &amp;lt;ref&amp;gt;C. Meyer, S. Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Impfskeptiker - Geschichte, Hintergründe, Thesen, Umgang&amp;#039;&amp;#039;. Bundesgesundheitsbl. 47, 2004. S.1182–1188 [http://www.rki.de/cln_011/nn_226874/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ Impfgegner_Impfskeptiker PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von den Impfgegnern zu unterscheiden sind Impfkritiker, welche Impfungen zumindest vordergründig nicht prinzipiell ablehnen. Stattdessen vertreten sie spezielle Ansichten über ihren Zeitpunkt, die Impfstrategie, ihre Wirksamkeit, Sicherheit und ihre Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden kritische Berichte über Impfschäden oder am Prinzip des Impfens selber meistens in entsprechenden Foren im Internet und auch in impfkritischen Büchern publiziert. Diese führen zu starker Verunsicherung mancher Menschen, insbesondere von jungen Eltern, bis hin zur Impfverweigerung.&lt;br /&gt;
Impfkritische Meinungen sind sehr heterogen und oftmals durch religiöse, alternativmedizinische ([[Homöopathie]], [[Anthroposophie]] u. a.) oder [[Esoterik|esoterische]] Hintergründe motiviert. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, gegenüber der Pharmaindustrie und auch gegenüber der Wissenschaftsmedizin, Unwissen und Unsicherheit tragen zu solchen Ansichten bei.&lt;br /&gt;
Die Kontroversen im Detail werden in den Artikeln über Impfstoffe erörtert (siehe MMR-Impfstoff, hexavalenter Impfstoff u. a.). Die Kritikpunkte der Impfgegner lassen sich jedoch im Wesentlichen auf Varianten der vier folgenden Abschnitte zurückführen, die oft beliebig miteinander kombiniert werden &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impfinformationen.de/index.php?id=43 Argumente von Impfgegnern. Univ. Prof. Dr. Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Graz)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfkritik ist auch in Kreisen bestimmter Verschwörungstheorien geläufig, dort wird das von staatlichen Institutionen empfohlene Impfprogramm (in Deutschland die Stiko) als staatlichen Eingriff in Persönlichkeitsrechte gesehen. Allerdings gibt es in Deutschland keine Impfpflicht. Manche Verschwörungstheorien gehen so weit dem Staat zu unterstellen durch Impfungen die Geimpften willenlos zu machen oder ihnen bewusst einen Schaden anfügen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
[[image:masern.jpg|Pflegefall: 10 jähriges Mädchen nach Masernencephalitis|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:eisernelunge.jpg|Dianne Odell: Jahrzehnte in der eisernen Lunge nach Kinderlähmung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Impfgegner führen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Bemängelt wird dabei unter anderem die angeblich fehlende Wirksamkeitsmessung einer Impfung mittels Antikörpertiter oder ungenügende Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften. Auch dass Viren und Bakterien krankmachend seien wird bestritten, z.B. vom Biologen [[Stefan Lanka]] und von [[Geerd Ryke Hamer]], dem Begründer der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]. Weiterhin habe ausschließlich die Verbesserung der Hygiene und des Lebensstandards zum Rückgang von Infektionskrankheiten geführt. Diese These vertritt auch [[Gerhard Buchwald]], auf den sich viele der Impfgegner beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behauptungen sind erwiesenermaßen falsch. Verlässliche Forschungsarbeiten und klinische Studien (u. a. auch für die Zulassung der Impfstoffe) beweisen die direkte Wirkung der Impfungen auf die Infektionskrankheit, auch durch epidemiologische Daten wird dies belegt. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach Einführung der Impfungen ein. Beispielsweise wurden vor der Einführung der Masernimpfung in den USA im Jahr 1963 ungefähr 500.000 jährliche Masernerkrankungen mit 500 Toten erfasst (geschätzt wurden 3-4 Mio.). Wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang der Erkrankungen um 98 % registriert &amp;lt;ref&amp;gt;RT Perry, NA Halsey: &amp;#039;&amp;#039;The clinical significance of measles: a review&amp;#039;&amp;#039;. J Infect Dis. 2004 May 1;189 Suppl 1:S4-16 PMID 15106083&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sich auch viele Eltern nicht im Klaren darüber, dass die empfohlenen Impfungen allesamt Erkrankungen betrifft, gegen die man keine ursächliche Therapie hat, sondern immer nur lindernd eingreifen kann. Durch den Erfolg der Impfungen hat sich eine schon fast pervers zu nennende Situation eingestellt: Kinderkrankheiten und deren massive Risiken sind nicht mehr im persönlichen Erfahrungsschatz der Eltern und werden entsprechend auf die leichte Schulter genommen. Bilder sogenannter &amp;quot;harmloser&amp;quot; Kinderkrankheiten gibt es hier:[[http://www.ratbags.com/rsoles/vaxliars/pictures.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den „Herdenschutz“ durch Impfungen gibt es deutliche Hinweise. So kann die Grippeimpfung des Personals in Senioren- und Pflegeheimen in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit der Bewohner deutlich senken &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26633 www.deutsches-aerzteblatt.de: &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner&amp;#039;&amp;#039;.] 1.Dez.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen gesehen werden können. Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt wird, dass Zulassungsstudien von Impfungen aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil dieser schweren Nebenwirkungen erfassen könnten und so Nebenwirkungen, die seltener als 1:500 auftreten, nicht ermittelt würden. Kritisiert wird auch, dass das Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nicht in der Lage sei, das tatsächliche Ausmaß der Impfkomplikationen in Deutschland zu erfassen. In Folge dessen wird das Verhältnis von erwartetem und tatsächlichem Nutzen von Impfungen gegenüber möglichen Schäden in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie andere Medikamente müssen Impfstoffe vor ihrer Einführung ein komplexes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für diese Zulassung müssen vom Hersteller unterschiedliche Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen. Bei Zulassung des Rotavirusimpfstoffs waren dies beispielsweise über 70.000 Studienteilnehmer, was auch eine Abschätzung von selteneren Impffolgen erlaubt. Nach Einführung einer Impfung wird diese Zulassung alle fünf Jahre überprüft unter Einbeziehung der aktuellen Datenlage, wie unabhängigen Folgestudien von Universitätskliniken und anderen Forschungseinrichtungen oder Meldungen von Nebenwirkungen an die Gesundheitsbehörden&amp;amp;nbsp; . Das Meldesystem ist dabei ein wichtiges Instrument für erste, möglichst zeitnahe Ermittlungen von möglichen Nebenwirkungen. Die konkreten Zusammenhänge zwischen Impfung und potenzieller Komplikation werden dabei erst in dafür angelegten Studien überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge dieses Verfahrens wurden immer wieder Impfstoffe vom Markt zurückgezogen, bei denen Teilaspekte beanstandet wurden, beispielsweise der Sechsfachimpfstoff &amp;#039;&amp;#039;Hexavac&amp;#039;&amp;#039; auf Grund von Zweifeln an der Langzeitwirkung der Hepatitis B-Komponente &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pei.de/cln_042/nn_431522/DE/infos/fachkreise/am-infos-fach-nur-ablage/sik-infos/2005-09-20-hexavac-suspension.html Ruhen der Zulassung für den Sechsfachimpfstoff Hexavac]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gleichzeitig haben aber auch viele Studien Aussagen zu möglichen Impffolgen entkräftet (z. B. Allergien, Asthma, Autismus, etc.) &amp;lt;ref&amp;gt;S. Koppen et al.: &amp;#039;&amp;#039;No epidemiological evidence for infant vaccinations to cause allergic disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine&amp;#039;&amp;#039; 25-26/2004. S. 3375-3385 PMID 15308362&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H.P. Roost et al.: &amp;#039;&amp;#039;Influence of MMR-vaccinations and diseases on atopic sensitization and allergic symptoms in Swiss schoolchildren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Allergy Immunol&amp;#039;&amp;#039; 5/2004. S. 401-407. PMID 15482514&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;U. Heininger: &amp;#039;&amp;#039;Risiken von Infektionskrankheiten und der Nutzen von Impfungen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesgesundheitsbl 47/2004. S. 1129–1135 [http://www.rki.de/cln_006/nn_326556/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/2004__Heiniger,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2004_Heiniger PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei diese neueren Ergebnisse oftmals von Impfgegnern ignoriert werden. Auch epidemiologische Vergleiche zeigen hier interessante Einsichten, beispielsweise nahmen Allergien erst nach der „Wende“ in der Bevölkerung der ehemaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestanden hatte, signifikant zu - zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankheiten sind in unseren Breiten durch Impfprogramme und gute Durchimpfung der Bevölkerung selten geworden. Auch Impfverweigerer werden dabei Nutznießer der hohen Populationsimmunität durch das Impfen. Vergessen oder verharmlost werden in der Folge die Konsequenzen von Infektionskrankheiten mit ihren Komplikationen, angefangen bei Entwicklungsschäden bis hin zum Tod. Diese Risiken werden auch bei den so genannten [[Masernparty]]s unterschätzt. Nach herrschender Meinung in der Medizin gelten die empfohlenen Schutzimpfungen bei sachlicher Risikoabwägung als sicherer und verträglicher Schutz vor diesen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutralität der Datenlage ===&lt;br /&gt;
Von Impfkritikern wird angeführt, dass sich ein Interessenkonflikt zwischen den Empfehlungen der Pharmaunternehmen und ihrem Profit hieraus ergibt. Aus diesem Interesse heraus werden die unterschiedlichen Gesundheits- und Zulassungsbehörden (z. B. das Robert-Koch-Institut in Deutschland, Centers for Disease Control and Prevention in USA, etc.) und Wissenschaftler in diesem Feld beeinflusst, so dass nur mangelhafte neutrale Aufklärung geboten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von Impfungen müssen Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen und vom Antragsteller finanziert werden. Ausgeführt werden diese Studien aber in der Regel in unterschiedlichen Kliniken. Im Rahmen der Fünf-Jahres-Überprüfung der Zulassung finden weiterhin auch Studien statt, welche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden - somit ist eine direkte finanzielle Verbindung nicht gegeben. Wenn auch die subjektive Sichtweise Einzelner nicht immer ausgeschlossen werden kann, so spricht die Menge der Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen aus verschiedensten Ländern gegen eine einseitige Datenlage. Auch die unterstellte fehlende Neutralität der Gesundheitsbehörden inklusive WHO kann nicht schlüssig belegt werden. Dagegen spricht auch, dass die Gesundheitsbehörden von Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung (z. B. auch die ehemaligen Ostblockstaaten) zu im Wesentlichen gleichen Empfehlungen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Interessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner unterstellen der Pharmaindustrie, hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen. Auf der anderen Seite wird von manchen Impfbefürwortern angeführt, dass es auch Impfkritiker gibt, die mit Ihrer Kritik ein wirtschaftliches Interesse verfolgten. Beispielsweise zahlte eine Anwaltskanzlei, welche Impfgegner vertrat, mehrere Millionen britische Pfund an Wissenschaftler, um einen Nachweis für Nebenwirkungen zu erhalten &amp;lt;ref&amp;gt;H. Kaulen: [http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon~Scontent.html Artikel in der FAZ], 8. Januar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch wird mit impfgegnerischen Büchern, Seminaren und Beratungen gegen das Impfen sowie durch paramedizinische Behandlungen („Ausleiten“) von angeblichen Impfnebenwirkungen oder der Krankheiten ebenfalls Gewinn erzielt, wodurch auch von dieser Seite eine sachliche, neutrale Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht zu erwarten ist. Da Heilpraktiker nicht impfen können, und einige ärztliche Anhänger alternativmedizinischer Methoden nicht impfen wollen, ist eine Gewinnmitnahme aus Impfaktionen lediglich durch die Anwendung nocebobasierter Verfahren wie &amp;quot;Ausleiten&amp;quot; möglich. Zudem wird natürlich durch die Behandlung der auftretenden Krankheiten weiterer Umsatz generiert, der durch die Prävention nicht möglich wäre. Umgekehrt ist hinsichtlich der Lukrativität die Reduktion vor allem chronischer und intensivpflichtiger Krankheitsfälle kein Gewinn für die Pharmaindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Organisationen und Einzelpersonen aus dem Kreis der Impfgegner sind hier zu finden: [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weltanschauliche Argumente==&lt;br /&gt;
Einige Impfkritiker, vornehmlich aus dem Umfeld der [[Homöopathie]] und [[Anthroposophie]], argumentieren, dass das Durchleben von Kinderkrankheiten die Abwehr stärkt, die Entwicklung des Kinds fördert, und Ähnliches.&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich an dieser Argumentation einige Probleme:&lt;br /&gt;
* Der Krankheitsverlauf ist oft so gravierend, dass das Kind danach alles Andere als gestärkt ist, sondern im Gegenteil geschwächt und für Folgeerkrankungen anfällig ist.&lt;br /&gt;
* … wenn die Krankheit selbst nicht bereits tödlich verläuft.&lt;br /&gt;
* Spätschäden werden auf die leichte Schulter genommen. Bei Keuchhusten z.B. kann das lebenslange Einschränkung der Lungenkapazität bedeuten; die Masern-Spätfolge SSPE tritt innerhalb von zehn Jahren bei einem von 10&amp;#039;000 Erkrankten auf.&lt;br /&gt;
* Babys und immungeschwächte Menschen sind darauf angewiesen, dass der Impfungsgrad im Rest der Bevölkerung hoch genug liegt.&lt;br /&gt;
Die letztlich hinter diesen Argumenten stehende Ideologie wird von den meisten Befürwortern dieser Einstellung leider nach wie vor nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks zum Thema==&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=331317&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm&lt;br /&gt;
*http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html&lt;br /&gt;
*[http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegnerzitate.html Dokumentation: typische Argumentationen von Impfgegnern]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff (exemplarischer Vergleich der Folgen Impfung / Krankheit)&lt;br /&gt;
*https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=776 (Petition an den Bundestag zum Thema &amp;lt;ref&amp;gt;Text der Petition: &lt;br /&gt;
Mit der Petition wird gefordert, dass es Ärzten, Heilpraktikern etc. untersagt wird, in grober Missachtung des anerkannten Standes der Wissenschaft von Schutzimpfungen abzuraten.&lt;br /&gt;
Begründung: Masern und andere andere Krankheiten mit potenziell tödlichem Ausgang sind seit einiger Zeit wieder auf dem Vormarsch. Ein Hauptgrund dafür ist die hohe Zahl der &amp;#039;impfkritischen&amp;#039; Ärzte und Heilpraktiker, die aus weltanschaulichen Gründen von Impfungen abraten. Sie sind damit an Erkrankung und evtl. Tod ihrer Patienten wissentlich mitschuldig. Sie handeln somit in Missachtung ihres Berufseids.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Superionisiertes_Wasser&amp;diff=15009</id>
		<title>Superionisiertes Wasser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Superionisiertes_Wasser&amp;diff=15009"/>
		<updated>2009-01-16T14:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: Quellennachweise!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:SIW2.jpg|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Superionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SIW, Aqua Elix, Trink-Formula, Perfect Formula, Perfect Aqua, Perfect Solution Water oder auch Perfect Solution Aqueous Formula (PSAF)) ist ein Scharlatanerieprodukt, das mit angeblichen Wundereigenschaften beworben wird. Entstehen soll das Produkt aus einer &amp;#039;&amp;#039;heiligen Dissoziation&amp;#039;&amp;#039;, die nicht weiter erläutert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasser soll das superionisierte Wasser &amp;#039;&amp;#039;drei zusätzliche Elektronen in der äußeren Elektronen-Hülle&amp;#039;&amp;#039; des Wassermoleküls besitzen, was dieses Produkt &amp;#039;&amp;#039;aktiviere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;quot;lebendiger&amp;quot; mache und ihm spezielle Eigenschaften verleihen soll. Laut Werbung habe das SIW eine H3O+ + OH - Struktur. SIW soll einen Gefrierpunkt von unter -7°C und einen ph Wert von 7 haben und im Gegensatz zum herkömmlichen Wasser elektrisch leitfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herkömmliches Wasser sei hingegen als &amp;#039;&amp;#039;Unstrukturiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; anzusehen, das auf &amp;#039;&amp;#039;elektronischer Ebene&amp;#039;&amp;#039; nicht in einem natürlichen Gleichgewicht sei, denn Wasser fehle es an äußeren Elektronen. Dies führe laut SIW-Werbung dazu, dass Krankheiten entstehen würden. Darüberhinaus sei dieses Produkt laut Vermarktern &amp;#039;&amp;#039;absolut ungefährlich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Vermakter von superionisiertem Wasser ist der türkischstämmige Ayhan Doyuk. Eine weitere Bewerberin ist die Heilpraktikerin Ina Gutsch. Beworben wird SIW auch in [[Zeitenschrift]] &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Ausgabe 43, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemachten erfundenen Angaben zu diesem Produkt werden von den Anbietern nicht belegt und müssen geglaubt werden. Seriöse Literatur zum Thema fehlt völlig und wird auch von den Anbietern nicht genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfinder==&lt;br /&gt;
[[image:SIW.jpg|250px|Ayhan Doyuk Präsentation|thumb]]Als Erfinder wird ein Drunvalo Melchizidek angegeben, der das superionisierte Wasser angeblich 1999 auf einem &amp;#039;&amp;#039;spirituellen Festival&amp;#039;&amp;#039; in Mount Shasta (Kalifornien) vorgestellt haben will. Das Herstellungsverfahren wird vom Entwickler Ayhan Doyuk nicht offengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herstellung und Physik==&lt;br /&gt;
Ionisiertes Wasser, egal ob super- oder nicht, würde diese Eigenschaft durch Ladungsaustausch mit der Umgebung sofort wieder verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elodia.ch/index.php?option=displaypage&amp;amp;Itemid=181&amp;amp;op=page&amp;lt;/ref&amp;gt; wird &amp;#039;&amp;#039;alkalisches ionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;durch Elektrolyse von destilliertem Wasser durch hoch effiziente Filter auf der negativen (-) Seite aktiviert [...]. Solches Wasser ist angereichert mit verschiedenen Mineralien&amp;quot;. Diese Aussage ist nicht haltbar, da destilliertes Wasser per Definition einen neutralen pH-Wert hat und keine Mineralien enthält. Daran kann man auch durch Destillation oder Filtration nichts ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die demonstrierten Effekte lassen sich teilweise physikalisch dadurch erklären, dass es sich bei den jeweiligen Versuchen um spezifische andere Flüssigkeiten handelt. So läßt sich Öl mit etwas Seifenlauge problemlos ausfällen. Trotzdem wird niemand auf die Idee kommen, bei einem Ölunfall massiv Seife auszubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nachvollziehbar ist dagegen z.B. die Behauptung, besagtes Ausfallprodukt würde sich in &amp;quot;Fischfutter&amp;quot; verwandeln, da völlig unklar ist, wo der dafür letztlich benötigte Stickstoff herkommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wundereigenschaften==&lt;br /&gt;
Das SIW soll einerseits für den Mensch unschädlich sein, andererseits soll es die Gesundheit fördern, indem es &lt;br /&gt;
*schädliche Bakterien und Mikroben einkapselt&lt;br /&gt;
*Blutgefäße im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;Rohrfrei-Produktes&amp;#039;&amp;#039; reinigt&lt;br /&gt;
*das Blut kristallklar macht und den Sauerstoffgehalt im Blut um 60% erhöht&lt;br /&gt;
*Blutfette in harmloses Öl umwandelt&lt;br /&gt;
*angenommene Organ-&amp;#039;&amp;#039;Blockaden&amp;#039;&amp;#039; beseitigt&lt;br /&gt;
*Diabetes und Krebs heilen kann&lt;br /&gt;
*Nierensteine schmerzlos auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absurderweise wird auch behauptet, dass dieses Produkt den pH-Wert des Menschen in 18 Sekunden auf pH 7 senken könne (was einer Azidose entspricht, die mit dem Leben nicht vereinbar ist). Die Vermakter dieses Produktes behaupten auch, dass das superionisierte Wasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Öle und Gifte &amp;#039;&amp;#039;beseitigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*Müllhalden in &amp;#039;&amp;#039;Gärten&amp;#039;&amp;#039; verwandeln kann und Abwässer &amp;#039;&amp;#039;reinigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;radioaktive Strahlung&amp;#039;&amp;#039; neutralisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem könne superionisiertes Wasser Brände besser als Wasser löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Wundereigenschaften hätten sich - nach Angaben von Drunvalo Melchizidek - Mitarbeiter des FBI, der CIA, des amerikanischen Militärs und &amp;#039;&amp;#039;führende Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039; überzeugen können. Diese Behauptungen sind aber nicht belegt, die &amp;#039;&amp;#039;Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039; werden nicht näher bezeichnet oder namentlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.chem1.com/CQ/wonkywater.html (englisch)&lt;br /&gt;
* http://www.aces.edu/waterquality/faq/faq_results.php3?rowid=536&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Superionisiertes_Wasser&amp;diff=15006</id>
		<title>Superionisiertes Wasser</title>
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		<updated>2009-01-16T14:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Herstellung und Physik */ erweitert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:SIW2.jpg|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Superionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SIW, Aqua Elix, Trink-Formula, Perfect Formula, Perfect Aqua, Perfect Solution Water oder auch Perfect Solution Aqueous Formula (PSAF)) ist ein Scharlatanerieprodukt, das mit angeblichen Wundereigenschaften beworben wird. Entstehen soll das Produkt aus einer &amp;#039;&amp;#039;heiligen Dissoziation&amp;#039;&amp;#039;, die nicht weiter erläutert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasser soll das superionisierte Wasser &amp;#039;&amp;#039;drei zusätzliche Elektronen in der äußeren Elektronen-Hülle&amp;#039;&amp;#039; des Wassermoleküls besitzen, was dieses Produkt &amp;#039;&amp;#039;aktiviere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;quot;lebendiger&amp;quot; mache und ihm spezielle Eigenschaften verleihen soll. Laut Werbung habe das SIW eine H3O+ + OH - Struktur. SIW soll einen Gefrierpunkt von unter -7°C und einen ph Wert von 7 haben und im Gegensatz zum herkömmlichen Wasser elektrisch leitfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herkömmliches Wasser sei hingegen als &amp;#039;&amp;#039;Unstrukturiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; anzusehen, das auf &amp;#039;&amp;#039;elektronischer Ebene&amp;#039;&amp;#039; nicht in einem natürlichen Gleichgewicht sei, denn Wasser fehle es an äußeren Elektronen. Dies führe laut SIW-Werbung dazu, dass Krankheiten entstehen würden. Darüberhinaus sei dieses Produkt laut Vermarktern &amp;#039;&amp;#039;absolut ungefährlich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Vermakter von superionisiertem Wasser ist der türkischstämmige Ayhan Doyuk. Eine weitere Bewerberin ist die Heilpraktikerin Ina Gutsch. Beworben wird SIW auch in [[Zeitenschrift]] &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Ausgabe 43, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemachten erfundenen Angaben zu diesem Produkt werden von den Anbietern nicht belegt und müssen geglaubt werden. Seriöse Literatur zum Thema fehlt völlig und wird auch von den Anbietern nicht genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfinder==&lt;br /&gt;
[[image:SIW.jpg|250px|Ayhan Doyuk Präsentation|thumb]]Als Erfinder wird ein Drunvalo Melchizidek angegeben, der das superionisierte Wasser angeblich 1999 auf einem &amp;#039;&amp;#039;spirituellen Festival&amp;#039;&amp;#039; in Mount Shasta (Kalifornien) vorgestellt haben will. Das Herstellungsverfahren wird vom Entwickler Ayhan Doyuk nicht offengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herstellung und Physik==&lt;br /&gt;
Ionisiertes Wasser, egal ob super- oder nicht, würde diese Eigenschaft durch Ladungsaustausch mit der Umgebung sofort wieder verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elodia.ch/index.php?option=displaypage&amp;amp;Itemid=181&amp;amp;op=page&amp;lt;/ref&amp;gt; wird &amp;#039;&amp;#039;alkalisches ionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;durch Elektrolyse von destilliertem Wasser durch hoch effiziente Filter auf der negativen (-) Seite aktiviert [...]. Solches Wasser ist angereichert mit verschiedenen Mineralien&amp;quot;. Diese Aussage ist nicht haltbar, da destilliertes Wasser per Definition einen neutralen pH-Wert hat und keine Mineralien enthält. Daran kann man auch durch Destillation oder Filtration nichts ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die demonstrierten Effekte lassen sich teilweise physikalisch dadurch erklären, dass es sich bei den jeweiligen Versuchen um spezifische andere Flüssigkeiten handelt. So läßt sich Öl mit etwas Seifenlauge problemlos ausfällen. Trotzdem wird niemand auf die Idee kommen, bei einem Ölunfall massiv Seife auszubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nachvollziehbar ist dagegen z.B. die Behauptung, besagtes Ausfallprodukt würde sich in &amp;quot;Fischfutter&amp;quot; verwandeln, da völlig unklar ist, wo der dafür letztlich benötigte Stickstoff herkommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wundereigenschaften==&lt;br /&gt;
Das SIW soll einerseits für den Mensch unschädlich sein, andererseits soll es die Gesundheit fördern, indem es &lt;br /&gt;
*schädliche Bakterien und Mikroben einkapselt&lt;br /&gt;
*Blutgefäße im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;Rohrfrei-Produktes&amp;#039;&amp;#039; reinigt&lt;br /&gt;
*das Blut kristallklar macht und den Sauerstoffgehalt im Blut um 60% erhöht&lt;br /&gt;
*Blutfette in harmloses Öl umwandelt&lt;br /&gt;
*angenommene Organ-&amp;#039;&amp;#039;Blockaden&amp;#039;&amp;#039; beseitigt&lt;br /&gt;
*Diabetes und Krebs heilen kann&lt;br /&gt;
*Nierensteine schmerzlos auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absurderweise wird auch behauptet, dass dieses Produkt den pH-Wert des Menschen in 18 Sekunden auf pH 7 senken könne (was einer Azidose entspricht, die mit dem Leben nicht vereinbar ist). Die Vermakter dieses Produktes behaupten auch, dass das superionisierte Wasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Öle und Gifte &amp;#039;&amp;#039;beseitigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*Müllhalden in &amp;#039;&amp;#039;Gärten&amp;#039;&amp;#039; verwandeln kann und Abwässer &amp;#039;&amp;#039;reinigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;radioaktive Strahlung&amp;#039;&amp;#039; neutralisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem könne superionisiertes Wasser Brände besser als Wasser löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Wundereigenschaften hätten sich - nach Angaben von Drunvalo Melchizidek - Mitarbeiter des FBI, der CIA, des amerikanischen Militärs und &amp;#039;&amp;#039;führende Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039; überzeugen können. Diese Behauptungen sind aber nicht belegt, die &amp;#039;&amp;#039;Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039; werden nicht näher bezeichnet oder namentlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.chem1.com/CQ/wonkywater.html (englisch)&lt;br /&gt;
* http://www.aces.edu/waterquality/faq/faq_results.php3?rowid=536&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Superionisiertes_Wasser&amp;diff=15004</id>
		<title>Superionisiertes Wasser</title>
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		<updated>2009-01-16T13:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: erweitert, kleine Korrekturen, de-konjunktiviert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:SIW2.jpg|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Superionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SIW, Aqua Elix, Trink-Formula, Perfect Formula, Perfect Aqua, Perfect Solution Water oder auch Perfect Solution Aqueous Formula (PSAF)) ist ein Scharlatanerieprodukt, das mit angeblichen Wundereigenschaften beworben wird. Entstehen soll das Produkt aus einer &amp;#039;&amp;#039;heiligen Dissoziation&amp;#039;&amp;#039;, die nicht weiter erläutert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wasser soll das superionisierte Wasser &amp;#039;&amp;#039;drei zusätzliche Elektronen in der äußeren Elektronen-Hülle&amp;#039;&amp;#039; des Wassermoleküls besitzen, was dieses Produkt &amp;#039;&amp;#039;aktiviere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;quot;lebendiger&amp;quot; mache und ihm spezielle Eigenschaften verleihen soll. Laut Werbung habe das SIW eine H3O+ + OH - Struktur. SIW soll einen Gefrierpunkt von unter -7°C und einen ph Wert von 7 haben und im Gegensatz zum herkömmlichen Wasser elektrisch leitfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herkömmliches Wasser sei hingegen als &amp;#039;&amp;#039;Unstrukturiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; anzusehen, das auf &amp;#039;&amp;#039;elektronischer Ebene&amp;#039;&amp;#039; nicht in einem natürlichen Gleichgewicht sei, denn Wasser fehle es an äußeren Elektronen. Dies führe laut SIW-Werbung dazu, dass Krankheiten entstehen würden. Darüberhinaus sei dieses Produkt laut Vermarktern &amp;#039;&amp;#039;absolut ungefährlich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Vermakter von superionisiertem Wasser ist der türkischstämmige Ayhan Doyuk. Eine weitere Bewerberin ist die Heilpraktikerin Ina Gutsch. Beworben wird SIW auch in [[Zeitenschrift]] &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Ausgabe 43, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemachten erfundenen Angaben zu diesem Produkt werden von den Anbietern nicht belegt und müssen geglaubt werden. Seriöse Literatur zum Thema fehlt völlig und wird auch von den Anbietern nicht genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfinder==&lt;br /&gt;
[[image:SIW.jpg|250px|Ayhan Doyuk Präsentation|thumb]]Als Erfinder wird ein Drunvalo Melchizidek angegeben, der das superionisierte Wasser angeblich 1999 auf einem &amp;#039;&amp;#039;spirituellen Festival&amp;#039;&amp;#039; in Mount Shasta (Kalifornien) vorgestellt haben will. Das Herstellungsverfahren wird vom Entwickler Ayhan Doyuk nicht offengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herstellung und Physik==&lt;br /&gt;
Ionisiertes Wasser, egal ob super- oder nicht, würde diese Eigenschaft durch Ladungsaustausch mit der Umgebung sofort wieder verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elodia.ch/index.php?option=displaypage&amp;amp;Itemid=181&amp;amp;op=page&amp;lt;/ref&amp;gt; wird &amp;#039;&amp;#039;alkalisches ionisiertes Wasser&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;durch Elektrolyse von destilliertem Wasser durch hoch effiziente Filter auf der negativen (-) Seite aktiviert [...]. Solches Wasser ist angereichert mit verschiedenen Mineralien&amp;quot;. Diese Aussage ist nicht haltbar, da destilliertes Wasser per Definition einen neutralen pH-Wert hat und keine Mineralien enthält. Daran kann man auch durch Destillation oder Filtration nichts ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wundereigenschaften==&lt;br /&gt;
Das SIW soll einerseits für den Mensch unschädlich sein, andererseits soll es die Gesundheit fördern, indem es &lt;br /&gt;
*schädliche Bakterien und Mikroben einkapselt&lt;br /&gt;
*Blutgefäße im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;Rohrfrei-Produktes&amp;#039;&amp;#039; reinigt&lt;br /&gt;
*das Blut kristallklar macht und den Sauerstoffgehalt im Blut um 60% erhöht&lt;br /&gt;
*Blutfette in harmloses Öl umwandelt&lt;br /&gt;
*angenommene Organ-&amp;#039;&amp;#039;Blockaden&amp;#039;&amp;#039; beseitigt&lt;br /&gt;
*Diabetes und Krebs heilen kann&lt;br /&gt;
*Nierensteine schmerzlos auflösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absurderweise wird auch behauptet, dass dieses Produkt den pH-Wert des Menschen in 18 Sekunden auf pH 7 senken könne (was einer Azidose entspricht, die mit dem Leben nicht vereinbar ist). Die Vermakter dieses Produktes behaupten auch, dass das superionisierte Wasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Öle und Gifte &amp;#039;&amp;#039;beseitigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*Müllhalden in &amp;#039;&amp;#039;Gärten&amp;#039;&amp;#039; verwandeln kann und Abwässer &amp;#039;&amp;#039;reinigen&amp;#039;&amp;#039; kann&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;radioaktive Strahlung&amp;#039;&amp;#039; neutralisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem könne superionisiertes Wasser Brände besser als Wasser löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Wundereigenschaften hätten sich - nach Angaben von Drunvalo Melchizidek - Mitarbeiter des FBI, der CIA, des amerikanischen Militärs und &amp;#039;&amp;#039;führende Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039; überzeugen können. Diese Behauptungen sind aber nicht belegt, die &amp;#039;&amp;#039;Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039; werden nicht näher bezeichnet oder namentlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.chem1.com/CQ/wonkywater.html (englisch)&lt;br /&gt;
* http://www.aces.edu/waterquality/faq/faq_results.php3?rowid=536&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Widerlegte_falsifizierbare_Kernaussagen_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13300</id>
		<title>Widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin</title>
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		<updated>2008-12-16T08:21:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Komplex Psyche und Krebs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
[[image:XrayHH.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die auf den ehemaligen deutschen Arzt [[Geerd Ryke Hamer]] zurückgehende Außenseiterlehre [[Germanische Neue Medizin]] (GNM)  hat eine lediglich [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliche]] Basis und kann sich nur auf retrospektive anekdotenhafte &amp;quot;Verifikationen&amp;quot; und erfundene einfach strukturierte &amp;quot;Naturgesetze&amp;quot; stützen, die keinerlei wissenschaftliche Relevanz haben und nicht wissenschaftlich rezipiert wurden. Prospektive Studien fehlen völlig. Einzig prospektive, kontrollierte und seriös veröffentlichte Studienarbeiten hätten einen beweisenden Charakter und wären dann die Basis für eine Anerkennung. Retrospektive Betrachtungen (Beobachtungen über zurückliegende Ereignisse) haben prinzipiell den Makel der selektiven Auswahl des Datenmaterials und haben daher in der Regel nie einen beweisenden Charakter, da sie sehr leicht manipulierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder Hamer hat darüberhinaus nie selbst wissenschaftlich publiziert (wenn man von seiner Dissertation über ein augenärztliche Thema absieht), sein Habilitationsversuch an der Universität Tübingen schlug aufgrund fehlender Belege und wegen mangelnder Wissenschaftlichkeit eklatant fehl und wurde mit 150:0 Stimmen einhellig abgelehnt. &amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof Schrage vom 2.2.1982 zu: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER &amp;quot;Das HAMER-SYNDROM benannt nach Dirk Geerd Hamer und die EISERNE REGEL DES KREBS&amp;#039;&amp;#039;. Beauftragung war am 8.12.1981 durch den Habilitationsausschuss Uni Tübingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof. Wilms vom 11.3.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil Verwaltungsgericht Sigmaringen Az.: 3 K 1180/86 vom 17. Dezember 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20040621050547/http://pilhar.com/Hamer/Korrespo/1986/861217.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch sein Versuch an der slowakischen Universität Trnava zu habilitieren, wurde abgelehnt &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=GNM-Verifikationen#Die_.E2.80.9EVerifikation.E2.80.9C_von_Trnava_.281998.29&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hamers Hypothesen und Ansichten sind dagegen in seinen eigenen Büchern zu finden, die er zur Sicherheit ausschließlich in einem eigenen Verlag (amici di Dirk) herausbringt sowie auf diversen privaten Webseiten im Internet. Der Verkauf der Bücher trägt außerdem laut Hamer&amp;#039;s eigenen Angaben nicht nur zur Verbreitung seiner Doktrin bei, sondern dient seiner eigenen Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu von Hamer angegebenen Behandlungserfolgen seiner Methode fehlen neutrale seriös publizierte Beweise die nachprüfbar wären und in allen relevanten Einzelheiten bekannt gemacht worden wären. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Berichten die ein völliges Versagen mit Todesfolge für die Patienten dokumentieren, deren Namen zu einem großen Teil von Angehörigen bekannt gemacht wurden um gegebenenfalls die Todesumstände nachzuprüfen &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ergangenen Gerichtsurteile im In- und Ausland gegen Hamer und weitere Therapeuten die seine Methoden anwandten sowie der Entzug der Approbation sprechen ebenfalls eine klare Sprache. Mehreren Ärzten wurde neben Hamer die Approbation entzogen als es zu Todesfällen nach Anwendung der GNM kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die GNM aufgrund zum Teil absurder Hypothesen, interner Widersprüche sowie einem offensichtlichen Kontrast zur tausende Jahre alten Medizingeschichte keine Relevanz in Diskussionen der wissenschaftlichen Medizin hat, so konnte sie dennoch bei einer Minderheit von Ärzten, Therapeuten, Patienten sowie den Medien Beachtung finden. Viele deutsche und ausländische Patienten fühlten sich von dieser Lehre angezogen. Dies konnte offenbar geschehen, weil Hamer ein vorgeblich &amp;quot;in sich geschlossenes&amp;quot; komplett erscheinendes, primitives und vereinfachendes medizinisches Erklärungsmodell entwickelte, das einerseits verbreitete Patientenerwartungen befriedigt und berücksichtigt aber andererseits auch Anziehungskraft auf Massenmedien (insbesondere Boulevardpresse) hat. Aus diesem Grunde, und aufgrund der Tatsache, dass es zu einer Vielzahl von [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin|vermeidbaren Fehlbehandlungen und Todesfällen im Zusammenhang mit der GNM]] kam, haben sich verschiedene Fachverbände und Experten zur GNM zu Wort gemeldet und in diesem Zusammenhang Material veröffentlicht und vor der GNM gewarnt. Eine weitere Motivation sich für die GNM zu interessieren liegt bei einer Minderheit von Patienten und Kranken in ihrer pauschalen Ablehnung von Ärzten und der heutigen Medizin, dies insbesondere in einem esoterisch und/oder antroposophisch beeinflussten Umfeld. In Ländern wie Italien konnte sich Hamers Lehre besonders schnell ausbreiten, weil dort ein Misstrauen gegen Ärzte nicht selten ist. Das italienische Gesundheitssystem gilt seit langem als unterfinanziert und Gesundheitsskandale waren oft Gegenstand der dortigen Medien, was die Ausbreitung von Heilslehren bei einem Teil der Bevölkerung fördert. Aber auch eine pauschal Autoritäten-ablehnende Haltung, wie man sie bei Jugendlichen antreffen kann, fördert ein generelles Interesse an Außenseitermethoden und Verschwörungstheorien - und da bietet sich die GNM an, sie hat auf diesem Gebiet die entsprechenden nonkonformen Inhalte anzubieten. Neben der politisch rechten Szene (zB im NPD-Umfeld, rassistische [[BfeD|Bund für echte Demokratie]], &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Deutscher Frauen&amp;#039;&amp;#039; und KRR (&amp;#039;&amp;#039;kommissarische Reichsregierungen&amp;#039;&amp;#039;) sind also pauschale Arzt- und Medizin ablehnende Menschen Zielpersonen für die Propagandisten der GNM. Dementsprechend können einige Befürworter der Neuen Medizin zwar aus ihrer Sicht eine Kritik der herkömmlichen wissenschaftlichen Medizin benennen, jedoch fällt es ihnen merkwürdiger Weise schwer in gleicher Weise auch die kritikwürdige Seiten, offensichtlichen Ungereimtheiten und internen Widersprüche der GNM zu erkennen. Ein Teil der GNM-Anhänger definiert sich also durch eine pauschale Ablehnung der evidenzbasierten Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Germanische Neue Medizin als Pseudowissenschaft==&lt;br /&gt;
[[image:pseudoscience.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sciencefaith.jpg|600px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamers Ansichten sind häufig nicht überprüfbar, er nennt zumeist keine überprüfbaren Quellen oder Referenzen, so wie es ein wissenschaftliches Vorgehen erfordert. Dennoch hat er mehrfach eindeutig falsifizierbare und überprüfbare Angaben zu Einzelfragen gemacht. Eine Vielzahl dieser Angaben können sehr leicht durch eine Durchsicht der Fachliteratur widerlegt werden, was die ansonsten meist kritisch eingestellten Anhänger der GNM in der Regel unterlassen. Sie &amp;#039;&amp;#039;glauben&amp;#039;&amp;#039; in der Regel ihrem &amp;#039;&amp;#039;Meister der Entdeckung&amp;#039;&amp;#039; (Hamers eigene Formulierung) lieber, als dass sie als angeblich kritisch denkende Personen Angaben auf Plausibilität hin überprüfen. Hamers Ansicht &amp;#039;&amp;#039;Gesetze der Natur&amp;#039;&amp;#039; entdeckt zu haben und die Benennung eigener Hypothesen als Gesetze stützt den Verdacht der Pseudowissenschaftlichkeit. Bereits 1887 schrieb Thomas Huxley: &amp;#039;&amp;#039;...Tatsächlich ist der fortwährende Gebrauch des Wortes „Gesetz“ im Sinne von etwas Aktivem nahezu das Kennzeichnen einer Pseudo-Wissenschaft. Ein solcher Gebrauch ist charakteristisch für die Schriften jener, welche sich an die äußere Form der Wissenschaft halten, aber keine Ahnung haben von deren Wesen...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Huxley Scientific and Pseudo-Scientific Realism, April 1887&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer erkennt oftmals nicht die Grenzen seines medizinischen Wissens und äußert sich als scheinbar allwissender Experte auf allen Teilgebieten der Medizin. Dem Prinzip des Dunning-Kruger Effekts folgend &amp;lt;ref&amp;gt;*http://www.apa.org/journals/features/psp7761121.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; erkennt er seine eigene Inkompetenz nicht und wird so zu einer Gefahr für Gläubige seiner Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der belgische Psychologe Nady Van Broek äusserte sich in einer Stellungnahme zur GNM (siehe weiter unten; Stellungnahmen) und wies auf die Problematik hin, dass neben den Gefahren durch Unterlassung effektiver Therapien, bei einem Fehlschlag einer Behandlung der Patient Schuldgefühle entwickeln könne, die sein Leiden vergrößern. Da er vorgeblich &amp;#039;&amp;#039;Herr über seine Genesung&amp;#039;&amp;#039; sei, führe er also einen Fehlschlag auf ein eigenes Versagen zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuldzuweisungen in Richtung Patient können sich aus einem starken Glaube an einen [[Krebspersönlichkeit|Einfluss der Psyche auf Krebserkrankungen]] ergeben, der dazu führen kann, dass Betroffene zwanghaft versuchen, negative Gefühle aller Art auszublenden um einen künstlichen Zustand des dauerhaften [[Positiv Denken]] anzustreben. Die Psychoonkologin Susanne Singer von der Universität Leipzig berichtete beispielsweise von einer jungen Brustkrebspatientin, die nicht weinen wollte, weil die Tränen angeblich Nahrung für die Krebszellen seien, wie man ihr einredete. Als &amp;#039;&amp;#039;Tyrannei des positiven Denkens&amp;#039;&amp;#039; hat die amerikanische Begründerin der Psychoonkologie Jimmie Holland dieses Phänomen scharf kritisiert. Denn das zwanghafte Unterdrücken negativer Gefühle kann zur seelischen Dauerbelastung werden und die Lebensqualität unnötig beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Psyche und Krebs==&lt;br /&gt;
Laut der hamerschen Germanischen Neuen Medizin gibt es ausschließlich eine von der Psyche gesteuerte Krebsentstehung. Seit vielen Jahrhunderten wird über eine mögliche psychische Ursache (Psychogenese) von Krebserkrankungen diskutiert, zuerst von Hippokrates, später von Galen. Spätestens seit Peregrinus  Laziosi von Forli (1265 - 1345), dem Heiligen der katholischen Krebskranken, wird auch die psychologische Unterstützung bei Krebs und über die Spontanremissionen (Rückbildungen ohne eigentliche Therapie) diskutiert &amp;lt;ref&amp;gt;Kappauf Herbert: Wunder sind möglich, Spontanheilung bei Krebs. Verlag: Herder, Freiburg. ISBN-10: 3451281082&amp;lt;/ref&amp;gt;. Peregrinus soll der erste gewesen sein, der glaubte spontan von Krebs gesundet zu sein. Er soll sich selbst über Nacht von seinem Tumor am Schienbein geheilt haben.&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert ging man vielerorts noch davon aus, dass sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nervenzusammenbrüche&amp;#039;&amp;#039; dem Krebs vorangingen und generell Stress Krebs auslöse. Der Glaube an eine psychische Ursache von Krebs ist tief bei einem Teil der Bevölkerung verwurzelt. 40% der Australier glaubt, dass Stress Krebs auslöst und 38% aller Kanadierinnen glaubt, dass Stress die Ursache von Brustkrebs sei. Auch viele Artikel in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, der Boulevardpresse oder Fernsehsendungen fördern diesen Glauben. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien stellt dies jedoch in Abrede und belegt nur sehr schwache oder nicht vorhandene Einflüsse der Psyche auf Krebsentstehung und Krankheitsverlauf. Gerade neuere, methodisch bessere (gerade prospektive) Studienergebnisse zeigen, dass die Psychogenese des Krebs nicht bewiesen werden konnte. Ein für den Patienten günstige und optimale psychologische Unterstützung kann jedoch den Krankheitsverlauf geringfügig günstig beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Frage muss zwischen direkten und indirekten Einflüssen unterschieden werden. Einerseits kann die Interaktion zwischen Psyche und dem Immunsystem die Krebsentstehung prinzipiell beeinflussen. Andererseits ist jedoch bekannt, dass unsere Psyche die Lebensgewohnheiten beeinflusst und daher auch unsere Bereitschaft zu krebsförderndem oder -hemmendem Verhalten. Wer sich viel aufregt raucht vielleicht auch mehr oder bewegt sich weniger, trinkt mehr Alkohol (bekannter krebsfördernder Faktor) oder geht seltener zum Arzt. Des weiteren muss klar zwischen einem individuellen psychischen Profil eines Menschen und den psychischen Folgen einer schweren Erkrankung getrennt werden. &lt;br /&gt;
Eine allgemein akzeptierte Theorie einer psychosomatischen Ursache von Krebs gibt es nicht. Die Krebsentstehung wird heute multifaktoriell gesehen, mit psycho-sozialen Faktoren die aufgrund der gemachten Beobachtungen nur von sekundärer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
Die heutige Forschung innerhalb der Psychoonkologie beschäftigt sich aktuell mehr mit den Fragen einer möglichst optimalen Unterstützung des Krebskranken. Das Thema einer identifizierbaren [[Krebspersönlichkeit]] des &amp;#039;&amp;#039;typus carcinomatosus&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;cancer-prone&amp;#039;&amp;#039; Typus C nach Lydia Temoshok bzw Typ I nach [[Ronald Grossarth-Maticek]] ist aufgrund der Studienlage ad acta, genauso wie neurotische Modelle (Krebs als Geburtserlebnis, Libidostau bei [[Wilhelm Reich]]) der dynamischen Psychologie. &lt;br /&gt;
In der Folge wurde in vielen Studien (mehrere hundert) untersucht ob es kausale Zusammenhänge zwischen der Depression, Stress (chron. oder akut), traumatisch erlebten Ereignissen (&amp;#039;&amp;#039;life-event&amp;#039;&amp;#039; 11.September 2001, Tod eines Angehörigen) und Krebs gäbe. Viele Untersuchungen beschäftigten sich in diesem Zusammenhang dabei mit dem häufigen Brustkrebs der Frau. &lt;br /&gt;
Ebenso gibt es viele Arbeiten zum Thema des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;coping-style&amp;#039;&amp;#039;, der Bewältigung der eigenen schweren Erkrankung. Beachtung hatte man dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fighting-spirit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gewidmet, sowie dem rationalen lösungsorientierten Herangehen als Gegensatz zur Verzweiflung und des Sich-Aufgebens. Wie Patienten emotional auf die Diagnose einer Krebserkrankung reagieren, hat jedoch nach heutigem Wissen keinerlei Auswirkungen auf die Prognose. Die mentale Einstellung von Patienten und sein &amp;#039;&amp;#039;fighting spirit&amp;#039;&amp;#039; haben keinen signifikanten Einfluss auf das Überleben oder den Verlauf einer Krebserkrankung. Das ist das Ergebnis einer Studie der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania. Etwa 1000 Patienten mit Kopf- und Hals-Tumoren hatten an der Studie teilgenommen. Ob Patienten geheilt würden oder nicht, sei keine Frage der Einstellung von Patienten. Optimismus könne aber dabei helfen, die Folgen einer Behandlung besser zu verarbeiten und schneller zu einem normalen Leben zurück zu finden &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Pajak TF, Harris J, Konski A, Movsas B, Ang K, Watkins Bruner D. Emotional well-being does not predict survival in head and neck cancer patients: a Radiation Therapy Oncology Group study. Cancer. 2007 Dez 1;110(11):2568-75. PMID: 17955501&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Hanisch LJ, Palmer SC. Psychotherapy does not promote survival (Kissane et al., 2007): now what? Psychooncology. 2007 Nov;16(11):1050-2. Review. PMID: 17937383&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit wurde auch eine unter Ärzten weit verbreitete Ansicht widerlegt, nach der die Psyche einen Einfluss auf die Prognose von Krebserkrankungen hat. Eine psychologische Unterstüzung von Patienten kann die Verarbeitung der Krebsdiagnose fördern, die Prognose des Tumors bleibt dadurch jedoch unbeeinflusst, wie die Studie zeigt. Nach Einschätzung des Autors Coyne handelt es sich um die methodisch bisher beste Studie zur Fragestellung. Frühere Studien mit teilweise positivem Ausgang, nach denen eine starke Psyche sehr wohl die Prognose beeinflusst, haben nach Auskunft der Autoren alle Schwächen gehabt. Sie hätten Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen zusammengefasst und ihre Schlüsse hätten auf einer geringen Teilnehmerzahl und wenigen Todesfälle und damit auf einer wackeligen Grundlage gestanden. Zu dieser Fragestellung publizierte die dänische Krebsgesellschaft 2005 eine gross angelegte Studie mit 8.527 Teilnehmern. Typische Merkmale von Lebenskrisen und vitaler Erschöpfung, dauerhafte Übermüdung, Energieverlust, Reizbarkeit und allgemeine Demoralisierung wurden dabei erfasst. Innerhalb von 8,6 Jahren nach der Befragung waren 976 Studienteilnehmer an Krebs erkrankt (12%). Die vital erschöpften und unglücklichen Menschen waren aber in dieser Gruppe keineswegs in der Überzahl. Im Gegenteil: Die &amp;quot;Pessimisten&amp;quot; wiesen sogar eine um 20 Prozent niedrigere Krebsrate auf &amp;lt;ref&amp;gt;Bergelt C:  Vital exhaustion and risk for cancer: a prospective cohort study on the association between depressive feelings, fatigue, and risk of cancer. Cancer. 2005 Sep 15;104(6):1288-95.&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://www3.interscience.wiley.com/journal/110577511/abstract?CRETRY=1&amp;amp;SRETRY=0].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Spontanremissionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese treten bei etwa jeden 50.000 - 100.000 krebskranken Menschen auf. Dennoch können, wie bei anderen Krankheitsverläufen auch, nach einer derartigen Remission Rezidive (Rückfälle) auftreten. Trotz intensiver Forschung (in Deutschland gibt es dazu zwei Arbeitsgruppen) ist es bis heute nicht gelungen, spontane Remissionen gezielt zu induzieren. Walter Gallmeier der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Biologische Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039; an der Medizinischen Klinik des Klinikum Nürnberg (wo geszielt über dieses Phänomen geforscht wird) sagt dazu: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine Hinweise, auch nicht die Spur davon, wie man eine Spontanremission sozusagen erzwingen oder erreichen kann oder auf den Weg bringen kann. Wir wissen das nicht. Je stärker wir uns in dieses Thema hineinvertiefen, um so weniger können wir sagen, was denn eine Spontanremission auf den Weg bringt. Der Patient kann es nicht erzwingen.&amp;#039;&amp;#039; Dennoch wird heute in der wissenschaftlichen Medizin auch mit der BCG-Impfung bei Blasenkrebs und der therapeutischen Hyperthermie gearbeitet; es war ja beobachtet worden, dass spontane Remissionen nach hohem Fieber und Infekten auftraten. Ein sehr bekannter Fall ist der des Patienten Wright aus dem Jahre 1957, der sich mehrmals nach Placebo-Gabe von Krebs vorübergehend erholte, bis er dann dennoch starb &amp;lt;ref&amp;gt;Brono Klopfer, Psychological Variables in Human Cancer, Journal of Prospective Techniques 31, 1957, Seiten 331-40&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://webspace.quinnipiac.edu/thomas/InformedConsentPlaceboEffectACLMversion2.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rossi, EL (1986). The psychobiology of mind-body healing. (First edition) WW Norton &amp;amp; Company, Inc.&lt;br /&gt;
Watkins, A (1997). Mind-body medicine. A clinicians guide to psychoneuroimmunology. (First edition) Churchill &amp;amp;Livingston.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Händigkeit==&lt;br /&gt;
[[image:klatschtest.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Händigkeit, also die Frage nach Links- oder Rechtshändigkeit (bzw Beidhändigkeit), spielt in der Neuen Medizin nach Hamer eine große Rolle da hier davon ausgegangen wird, dass die Händigkeit in Zusammenhang mit einer möglichen Hemispherendominanz (Dominanz einer Hirnhälfte gegenüber der anderen) zu sehen sei und daher Auswirkungen auf organische Erkrankungen hätte. Aufgrund der hamerschen &amp;quot;DHS&amp;quot;-Hypthese nach den Hamer-&amp;quot;Konflikten&amp;quot; soll die ermittelte Händigkeit des Menschen also relevant für Diagnose und Therapie sein, da - nach seiner Lehre - die Organabhängigkeit sich einzig aus den anatomisch bekannten absteigenden Bahnen ergäbe. Die Bahnen selbst kreuzen zum grössten Teil im Bereich der Brücke (decussio pyramidalis im Pons), jedoch trifft dies nicht auf alle Bahnen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der GNM werden hauptsächlich zwei Verfahren zur Händigkeitsprüfung angewandt, die aber jeweils nicht validiert sind und wissenschaftlich völlig unbekannt sind. Eine Recherche in Datenbanken ergab keinerlei Treffer für den hamerschen &amp;quot;Bet-Test&amp;quot; und den &amp;quot;Klatschtest&amp;quot;. Warum sich Hamer nicht auf validierte Verfahren der Händigkeitsprüfung beruft, ist nicht bekannt. Wissenschaftliche Händigkeitsprüfungen (zB nach Rife &amp;lt;ref&amp;gt;Rife DC: Handedness, with special reference to twins, Genetics 28 1940&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Hand-Dominanz-Test nach Steingrüber für Kinder, Leistungsdominanz-Test nach Schilling oder Target-Test nach Borod), die komplizierter und zeitraubender umzusetzen sind, werden im GNM-Umfeld gemieden. Eine wissenschaftlich zu nennende Diskussion über diese Fragen findet nicht statt. Die Folgen der offenbar nicht aussagekräftigen Tests waren für Patienten verunsichernde unterschiedliche &amp;quot;Prüfergebnisse&amp;quot; des gleichen Probanden bei unterschiedlichen Therapeuten. In Internetforen der GNM-Anhänger sind entsprechende Klagen nachzulesen. &lt;br /&gt;
In der Weltbevölkerung gibt es mehr Rechts- als Linkshänder, wobei umerzogene Linkshänder hier berücksichtigt sind. Nichtrechtshänder (also Linkshänder und Beidhänder) bilden etwa 5-30% der Bevölkerung, allgemein geht man von 15% aus, Frauen sind etwas häufiger Rechtshänderinnen. Zur Händigkeit gibt es viele Hinweise für eine Vererbung. Kinder von zwei Linkshändern sind beispielsweise zu 40% ebenfalls Linkshänder.&lt;br /&gt;
*Hamer gibt an &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 479&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass bei eineiigen Zwillingen stets einer Rechtshänder und einer Linkshänder sei. Dies belegt er nicht durch veröffentlichte Arbeiten und dies ist ausserdem eindeutig falsch. Sowohl bei den ein- als auch zweieiigen Zwillingen ist der Prozentsatz der Linkshänder gleich hoch wie bei Nichtzwillingen &amp;lt;ref&amp;gt;Medland, Special twin environments, genetic influences and their effects on the handedness of twins and their siblings, Twin Res. 2003 Apr;6(2):119&amp;lt;/ref&amp;gt; oder war nur leicht erhöht. In 76% aller Fälle eines Linkshänders ist sein Zwillingsgeschwister ebenfalls Linkshänder/in. Auch Beziehungen von Eigenschaften der Fingerabdrücke zur Händigkeit existieren: siehe Coren 1994 &amp;lt;ref&amp;gt;Coren, Are fingerprints a genetic marker for handedness? Behav Genet. 1994 Mar;24,&amp;lt;/ref&amp;gt; wie wären diese Merkmale anders als über die Vererbung zu erklären ? Die Papillarlinien verändern sich ab Geburt ja nicht mehr. Die Händigkeit ist nicht die einzige Lateralisierung des Menschen. Laut Reiss von der Uni Dresden sind 4 Lateralisierungen beim Menschen bekannt. Rechts wird bei allen Lateralisierungen bevorzugt. Nach Reiss: Hand:91%, Fuss:74%,Auge:66% und Ohr 63%.&lt;br /&gt;
*Hamer legt sich fest auf welcher Körperseite Menschen Kleinkinder halten oder wiegen: es sei immer die Gegenseite der dominanten Hand &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG Buch: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 299&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch dies stimmt nicht. 70-80% aller Menschen und auch die Mehrheit der Primaten wiegen ein Baby auf der linken Seite und zwar unabhängig von der Frage ob sie Rechtshänder sind oder nicht. Salk war 1960 der erste der dokumentierte dass in der Mehrheit der Fälle ein Kind links gehalten wird, und zeigte 1973 daß es keine Beziehung zur Händigkeit gibt. Das gleichte fand de Chateau. Er stellte 1983 fest daß es keine Beziehung zur Händigkeit gab. Zum gleichen Ergebnis kam Georgia Mason: Zitat: ...80 per cent of women hold it against the left side of their body, regardless of whether they are left- or right-handed. Now researchers have discovered the female chimpanzees and gorillas show the same bias. Zitat Ende &amp;lt;ref&amp;gt;Mason G, Animal Behaviour, vol 39, p 1224&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Meinung wird auch von weiteren anderen Forschern vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex radiologische Diagnostik / GNM-eigene CT - Interpretationen==&lt;br /&gt;
Die Diagnostik der Germanischen Neuen Medizin beruft sich nach Aussagen ihrer Befürworter auf eine besondere GNM-eigene und eigentümliche Interpretation von Computertomographien des Schädels, die allerdings in sich widersprüchlich und zudem ungenau formuliert ist. Selbst GNM-Anhänger haben Probleme von Hamer erstellte CT-Diagnosen nachzuvollziehen, viele GNM-Therapeuten geben intern zu Hamer&amp;#039;s Interpretationen nicht nachvollziehen zu können. In Italien haben beispielsweise viele GNM-Therapeuten den Versuch völlig aufgegeben CTs zur GNM-eigenen &amp;#039;&amp;#039;Diagnostik&amp;#039;&amp;#039; mit einzubeziehen. Hamers eigenwillige CT-Interpretationen, die beispielsweise in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert sind, erinnern an das esoterische pendeln oder Kaffeesatzlesen: da werden Ärzten bekannte körpereigene Strukturen (zum Beispiel Gyri des Großhirns) als &amp;#039;&amp;#039;DHS&amp;#039;&amp;#039; erkannt. Da wird willkürlich (offenbar aufgrund der vorher angenommenen Händigkeit oder bereits vorab erkannter Erkrankung oder Symptomatik) festgelegt auf welcher Seite des Gehirns nun das gemeinte DHS sei, auch wenn auf beiden Seiten alles gleich aussieht. &lt;br /&gt;
Laut GNM-Lehre soll es im Rahmen eines angenommenen [[Dirk-Hamer-Syndrom|DHS]] zu radiologisch (lediglich im CT) erkennbaren Veränderungen kommen, den sogenannten [[Hamerscher Herd|hamerschen Herden]]. Diese seien den Radiologen bislang unbekannt geblieben, äußerte sich dazu der Nichtradiologe Hamer wissend. Bei Betrachtung von CTs die derartige Veränderungen zeigen sollen, zeigt sich jedoch, dass diese entweder durchgehend mit aus der Fachliteratur altbekannten technischen Artefakten der Radiologie verwechselt werden, oder aber dass Strukturen die Röntgenärzten seit lange bekannt sind und in der Fachliteratur beschrieben werden, GNM-typisch umdefiniert werden ohne sich dabei (wie in der Medizin sonst üblich) auf pathologische Befunde zu stützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der im CT sichtbaren Veränderungen soll nach Hamer instantan einsetzen, ohne Zeitverzug. Dabei werden morphologische Veränderungen, Zu- oder Abnahmen von Gehirnsubstanz verneint. Die im CT dabei erkannten Ringstrukturen der sogenannten ca-HHs (in Wirklichkeit Ringartefakte) ständen in einem Zusammenhang mit funktionellen Veränderungen. Die angenommene veränderte Hirnaktivität äußere sich sodann in angeblichen &amp;#039;&amp;#039;Kurzschlüssen&amp;#039;&amp;#039; oder einer veränderten &amp;#039;&amp;#039;Beugung&amp;#039;&amp;#039; der Röntgenstrahlung. Dies ist jedoch auszuschließen, da eine unterschiedliche Beugung Dichtedifferenzen (Massedifferenzen) voraussetzen müsste. Somit widerspricht sich diese Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der GNM gemeinten Veränderungen seien gleichzeitige Veränderungen, die Organveränderungen bedingten. Prinzipiell wird jedoch nicht der Frage nachgegangen ob es sich um eventuelle retrograde Degenerationen handeln könnte, die in der experimentellen Anatomie (zusammen mit speziellen Färbemethoden) bei Tierexperimenten angewandt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell bedeutet jede Computertomographie eine hohe Strahlendosis. Daher muss von einer solchen Untersuchung eine hoher Nutzen ausgehen, der die Strahlenbelastung und auch die Kosten gerechtfertigt und die Entscheidung zur Untersuchung muß wohl erwogen werden. Die Belastung liegt bei etwa 4 milliSievert bei einer isolierten Schädeluntersuchung und entspricht in etwa der Gesamtdosis die ein Mensch auf Meereshöhe durch natürlich und künstliche Strahlung pro Jahr erhält. Eine Gesamtkörperuntersuchung ergibt die 5-fache Belastung von 20 mSv (5 Jahresdosen). Eine klassische AP-Aufnahme entspricht im Gegensatz dazu einer Belastung von nur etwa 0,1 mSv. In GNM-Kreisen ist es dagegen üblich auch bei banalen Erkrankungen eine CT-Untersuchung zu erwägen, was ein Verstoß gegen das &amp;#039;&amp;#039;Primum nil nocere&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip medizinischer Ethik ist. Da Radiologen prinzipiell nur nach gegebener Indikation untersuchen, kursieren in GNM-Kreisen die Namen von Radiologen (auch in Spanien), denen unterstellt wird &amp;#039;&amp;#039;großzügig&amp;#039;&amp;#039; präsentierte Indikationen zu akzeptieren von denen sie auch gleichzeitig finanziell profitieren. Nach Aussagen der Fernsehsendung Kontraste (ARD) soll es in diesem Zusammenhang zu einem Ermittlungsverfahren gegen einen deutschen Radiologen gekommen sein, der von einem Heilpraktiker aus Köln (M.) überredet worden sein soll, einen radiologischen Befund zu fälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehler und Widersprüche des sog. [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben|&amp;#039;&amp;#039;Ontogenetischen Systems der Mikroben&amp;#039;&amp;#039;]]==&lt;br /&gt;
Hamer stellte auch zur Infektionslehre und Mikrobiologie Hypothesen auf, die mit wissenschaftlichen Erkenntnisse aber auch jahrtausende langer Erfahrung in der Medizin nicht in Einklang zu bringen ist. Verkürzt dargestellt wären Infektionskrankheiten (auch Tetanus, Tollwut oder Ebola) letzendlich psychosomatische Erkrankungen und die hinlänglich bekannten Erreger wären prinzipiell harmlos, und sogar hilfreich. Eine Ausnahme wird bei Viren gemacht, zu deren Existenz Hamer unterschiedliche Angaben gemacht hat. Einerseits werden diese generell in Frage gestellt, andererseits würden sie aber bestimmte &amp;#039;&amp;#039;ektodermale Organe&amp;#039;&amp;#039; infizieren könnten. Hier kann sich die Lehre nach Hamer nicht entscheiden. &lt;br /&gt;
Bestandteil seiner Hypothese ist eine postulierte &amp;#039;&amp;#039;Keimblattverwandtschaft&amp;#039;&amp;#039; von Mikroben. Nach Hamer würden zu bestimmten &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandten&amp;#039;&amp;#039; Organgruppen bestimmte &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandte&amp;#039;&amp;#039; Mikroben nach einem unbekannten System zuzuordnen sein. Hamer unterteilt dazu alle Mikroben (inkl. Viren) in verschiedene Klassen und zwar einerseits in Abhängigkeit zu ihrem von Hamer vermuteten stammesgeschichtlichen Alter und gleichzeitig in Abhängigkeit zur menschlichen individuellen Entwicklungsgeschichte (Ontogenese). Er unterstellt dabei stillschweigend ein ontogenetisches „Alter“ der verschiedenen Mikroben das zur Entwicklungsgeschichte des Menschen analog verlaufe. Hamer bezieht sich hierbei auf die Hypothese der Biogenetischen Grundregel (Rekapitulationstheorie) &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Biogenetische_Grundregel&amp;lt;/ref&amp;gt; des Darwinanhängers und Monisten Ernst Haeckel (1834-1919) und Ansichten von Karl Ernst von Baer &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Baersche_Regel&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in der menschlichen Entwicklungsgeschichte (Ontogene) eine analoge Wiederholung der Phylogenese sehen. Die Rekapitulationstheorie bezieht sich lediglich auf den Phänotypus. Auch widerspricht seiner Hypothese die alltägliche Beobachtung von Pilzinfektionen (Mykosen) der Haut (als von Organen ektodermalen Ursprungs) die von der Großhirnrinde innerviert sind (Hautpilze, Mundsoor, Onkomykosen usw) die es nach Hamer genauso nicht nicht geben dürfte wie eine Knochentuberkulose. Bei dem Versuch Ontogenese des Menschen und Phylogenese der Mikroben logisch unter einen Hut zu bekommen, unterlaufen Hamer kapitale Fehler die seine ganzen weiteren Erfindungen beeinflussen und somit logisch in Frage stellen. Ontogenetisch entwickeln sich nämlich die primären Keimblätter der zweiblättrigen Keimscheibe gleichzeitig in der 2. SSW. Erst ab der 3. SSW kann später von der Existenz eines Mesoderm gesprochen werden, noch später vom Neuralrohr. Es ist daher falsch die sich gleichzeitig entwickelnden Keimblätter Entoderm und Ektoderm in eine Hamer&amp;#039;sche Altzeit und Neuzeit einzuteilen und das Mesoderm ongenetisch-zeitlich dazwischen anzusiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu ausführlicher: [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==offensichtliche Widersprüche der GNM-Lehre==&lt;br /&gt;
*Hamer ließ seinen eigenen Hodentumor erfolgreich chirurgisch an der Universtätsklinik Tübingen operieren. Bis heute (nach 26 Jahren) scheint kein Rezidiv aufgetreten zu sein. Nach seinen eigenen Angaben gehört er aber damit zu jenen angeblich 2% die eine herkömmliche Krebstherapie überlebt haben, gleichzeitig verstarb jedoch seine eigene Ehefrau 1985 an den Folgen eines Krebsleidens (Brustkrebs linke Brust) &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: Buch &amp;#039;&amp;#039;Krebs - Krankheit der Seele&amp;#039;&amp;#039;, Seite 28. Zitat: ...&amp;#039;&amp;#039;Übrigens, die erste Patientin, die ich behandeln durfte, nachdem ich die EISERNE REGEL DES KREBSES wusste, war meine Frau, die einen Knoten in der linken Brust getastet hatte, Aber wir kannten den Konflikt, nämlich der Hinauswurf aus der Wohnung in der Via Margutta, die der Cousine des Mörders gehörte. Aber wir kannten auch die Therapie. Meine Frau ist der klügste Mensch, den ich überhaupt kenne. Sie wusste, hatte verstanden, sie wurde gesund. Der Konflikt hatte sich lösen lassen. Der Knoten ging zurück&amp;#039;&amp;#039;...&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Zeugenaussagen ist bekannt, dass er allerdings vor ihrem Tod einen enttäuschenden GNM-Therapieversuch unternahm der jedoch erstaunlicherweise trotz angeblich zu erwartender Wahrscheinlichkeit von etwa 95% nicht überlebt wurde. Die Gesamtwahrscheinlichkeit dieser Konstellation liegt nach GNM also bei lediglich 1:1000, während sie aus Betrachtung der Modernen Medizin als eine häufige und realistische Konstellation anzusehen wäre. Auch das Mädchen Olivia Pilhar (heute erwachsen), die chemotherapeutisch behandelt wurde, und zu der Hamer noch während der Behandlung Horroraussagen zu ihrer Überlebenswahrscheinlichkeit gemacht hatte, lebt heute noch (übrigens im klaren Widerspruch zu seinem Anliegen Patienten und Angehörige nicht &amp;#039;&amp;#039;in Panik&amp;#039;&amp;#039; zu versetzen). Im Jahre 2008 sind nunmehr dreizehn Jahre nach ihrer Behandlung vergangen. Dies wäre nach GNM-Lesart aber de facto unmöglich, da ja eine Chemotherapie bei Krebs tödlich sei.&lt;br /&gt;
*Die Angaben zur Krebsentstehung aus Sicht der GNM widersprechen der weltweiten Beobachtung, dass Krebs in allen seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen erst nach einer relativ langen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latenzzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auftritt. Hamer&amp;#039;s eigener Hodenkrebs soll durch den Tod seines Sohnes ausgelöst worden sein, dieser starb jedoch lediglich 2 Monate vor der Beobachtung seines Hodentumors auf. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ergibt sich daß typische Latenzzeiten bei Erwachsenen bei 5-70 Jahren liegen, im Mittel bei 8 Jahren. Lediglich bei Kindern sind kürzere Latenzzeiten bekannt. &lt;br /&gt;
*Es gibt im Tierreich mehrere gut untersuchte Krebsformen die von Tier zu Tier durch Bisse oder den Deckakt übertragbar sind. Es sind die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragbaren Tumoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehören das Sticker-Sarkom der Hunde (CTVT) und die DFTD tumoren des tasmanischen Beutelteufels. Darüber hinaus lässt sich Krebs bei Inzucht-Versuchstieren experimentell übertragen. Diese Form der Krebsentstehung ist mit der GNM nicht kompatibel. &lt;br /&gt;
*Die bekanntlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im Reagenzglas induzierbare Veränderung einer isolierten Zelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu einer Krebszelle bedürfte des Einflusses einer steuernden zellulären Psyche, die es aber nicht gibt. (so müsste ein  Nervensystem aus Neuronen innerhalb einer Zelle bestehen können) Anhänger der GNM gehen mitunter trotzdem von der Existenz einer &amp;#039;&amp;#039;zellulären Psyche&amp;#039;&amp;#039; aus, um das Paradox zu ermöglichen. Dann jedoch benötigte eine Körperzelle keines &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konfliktes&amp;#039;&amp;#039; im zentralen Nervensystem (bzw Hirn) um sich zu einer Krebszelle umzuwandeln. Bei eine derartigen Argumentationsweise widerspricht sich daher ebenfalls die GNM selbst. Die Umwandlung einzelner Zellen bei Anwesenheit krebserregender Substanzen oder Strahlen unter Laborbedingungen widerlegt also bereits die Naturgesetze von Hamer.  &lt;br /&gt;
*Tumoren können sich auch in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;transplantierten Organen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; neu bilden, trotz der Unterbrechung der Nervenversorgung. Siehe Literaturangaben weiter unten. Diese Tatsache ist mit den &amp;#039;&amp;#039;hamerschen biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; überhaupt nicht vereinbar und widerlegt diese.&lt;br /&gt;
*[[image:peteosthor.jpg|Krebserkrankungen nach Peteosthor-Einnahme (Radium 224) und A-Bombenabwurf|300px|thumb]][[image:xray.jpg|Erste Röntgenuntersuchungen bei denen der Untersucher mit bestrahlt wurde|left|thumb]]Die GNM-Lehre akzeptiert zwar dass grundsätzlich Krebs nach Einwirkung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ionisierender Strahlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Röntgen-/Gammastrahlung sowie Korpuskularstrahlung) nach einer Latenzzeit auftritt, führt dies aber auf angebliche &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; oder Angst bei den Bestrahlten zurück die zu einem &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konflik&amp;#039;&amp;#039; führe. Diese Vermutung lässt sich leicht anhand der Medizingeschichte widerlegen: Den ersten Ärzten die Röntgenuntersuchungen durchführten waren die Gefahren ionisierender (Röntgen-)Strahlung natürlich nicht bekannt. Daher wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch kein Schutz vor den Strahlen vorgesehen. Folgen waren typische Krebserkrankungen bei den damaligen Radiologen, die erst mit der Einführung von Schutzmassnahmen nicht mehr auftraten. Aber auch die Einführung der radioaktiven Thorotrast-Kontrastmittel in der Radiologie 1928 und ihre Folgen widerlegen diese Vermutung. Aufgrund der Strahlenschäden durch Throtrast starb damals etwa ein Drittel der Behandelten (die meisten davon an Krebs). Die Patienten und anwendenden Ärzte wussten aber nichts über die Beschaffenheit des Kontrastmittels und deren Gefahren &amp;lt;ref&amp;gt;van Kaick G, Thorotrast-induced liver cancer: results of the German thorotrast study, Radiologe. 1999 Aug;39(8):643-51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.staff.uni-marburg.de/~kunih/all-doc/radmed.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das gleiche gilt für das Radium 224 haltige Mittel Peteosthor. In Mexiko stahlen Kinder auf einem Schrottplatz Kobalt-60 Kugeln die aus verschrotteten Geräten der medizinischen Strahlenheilkunde stammten. Die Kinder spielten mit den Kugeln und bekamen Krebs, sie wussten nichts um die hohe Radioaktivität des Kobalt-60 und konnten demnach daher keine &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; davor haben.&lt;br /&gt;
[[image:morphin.jpg|Morphin|thumb]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Morphium). Laut GNM wäre die Anwendung dieses potenten Schmerzmittels tödlich. Tatsächlich sind jedoch die Nebenwirkungen des Morphins gut bekannt. Patienten dosieren sich beispielsweise oft selbst indem sie nur die gerade erforderliche Menge an Tropfen einnehmen die zur Schmerzlinderung ausreicht. Morphin hat auch keinen ceiling-Effekt. Der Konsum von Morphin lag 1995 in Deutschland bei etwa 7,5 Kg/1 Million Einwohner/Jahr und lag damit weit unter dem Verbrauch in Dänemark mit 83 Kg. Im Jahre 2002 stieg der Verbrauch in Deutschland auf 22 Kg an, während der Verbrauch in Dänemark 92 Kg, in Österreich 152 Kg, in Großbritannien 353 und Ungarn 577 Kg/1 Million Einwohner/Jahr betrug. Der geringste Verbrauch wurde in Brasilien festgestellt. Dennoch ist die Prognose und Mortalität eines deutschen Krebskranken nicht besser als die eines dänischen oder österreichischen Patienten. Morphin kann neben seiner schmerzstillenden Wirkung auch kausal bei Krebserkrankungen wirksam sein: Studien zeigen, dass dieses Opiat (aber auch das verwandte Buprenorphin) postoperativen Stress mindert und daher eine Auswirkung auf das Immunsystem und somit das gesamte Krankheitsgeschehen hat. Genauere Untersuchungen zeigen, dass die stressmindernde Wirkung gegenüber der bekannten Hemmung des Immunsystems durch Morphin überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==publizierte Falschangaben und/oder ohne Beleg==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gnm.jpg|aus einem GNM-Werbefilm|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:cancerage.jpg|Zunahme von Krebs mit dem Alter|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:krebsdeutschland.jpg|Quelle: Ärzteblatt 2005|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
[[image:Hodgkin2.jpg|Prognoseentwicklung beim Hodgkin-Lymphom|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer.jpg|300px|Dosis-Wirkung Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:smokecancer3.jpg|Lungenkrebsrisiko - Alter bei Rauchentwöhnung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer2.jpg|300px|Latenzzeiten Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:astrozytom.jpg|300px|Astrozytom als typischer Hirntumor|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Glioblastom.jpg|Hirntumor Glioblastom|thumb]] &lt;br /&gt;
Hamer machte im Zusammenhang mit seiner Methode viele Einzelangaben die sich als prinzipiell überprüfbar aber gleichzeitig eindeutig fehlerhaft herausgestellt haben:&lt;br /&gt;
*Angaben zur Prognose bei Krebs. Seiner Meinung nach würden nur wenige Prozent aller Patienten eine übliche Therapie überleben und er gibt oft den falschen Wert 2% an und verbreitet dabei unter Betroffenen und Angehörigen eine unnötige Angst, eine Angst die seiner Ansicht nach krebsfördernd wäre. In Wirklichkeit überleben heute in Deutschland etwa 55% der Patienten länger als 5 Jahre. Dabei ist seit Jahren regelmäßig eine Zunahme dieses Wertes zu beobachten, während seit den neunziger Jahren gleichzeitig auch die altersbereinigten Neuerkrankungen rückläufig sind. Die deutschen Zahlenwerte werden dabei allerdings noch von anderen Ländern übertroffen. In den USA liegt die Prognose mittlerweile bei etwa 65%. 1995 gab das National Cancer Institute (USA) für 1920 noch den Wert von 20% an. Angaben des RKI zu Deutschland: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/cln_049/nn_205770/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/KID2008.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=48515&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Europa/USA &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Krebstherapie-%DCberlebenschancen-Krebs/595743.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Siehe auch die Arbeit von Lock als Übersicht über die zeitliche Entwicklung der Krebsmortalität in Deutschland von 1900 bis 1990: &amp;lt;ref&amp;gt;Lock W et al: Alter und Krebs. Eine Analyse der Krebsmortalität in Deutschland von 1900-1990. Versicherungsmedizin 47:157-165 (1995)&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
*Angaben zur Chemotherapie bei Krebs. Die Chemotherapie ist das drittwichtigste Therapiekonzept der modernen Krebsbehandlung, wird aber häufig nur zusammen mit einem anderen Verfahren eingesetzt. Der zusätzliche Gesamtnutzen auf alle Krebserkrankungen bezogen, liegt bei Werten um 10%. Die vielen Fälle bei denen keine Chemotherapie erfolgt sind dabei mit eingerechnet. Bei einigen Erkrankungen haben sich Zytostatika als sehr wirksam erwiesen: die ALL (Leukämie) im Kindesalter wird heute zu 80% überlebt, während dies in den 60er Jahren nur bei etwa 5% der Fall war. Ähnliche gute Ergebnisse gibt es für den Hodenkrebs und das Hodgkin-Lymphom.&lt;br /&gt;
*Zahlenangaben zur Krebsinzidenz und Krebsmortalität. Hamer spricht immer wieder von &amp;#039;&amp;#039;1500 täglich ermordeten Krebskranken&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, 2007 begrenzt er dies auf nichtjüdische Krebskranke &amp;#039;&amp;#039;..Durch die Erkenntnisunterdrückung sterben bei uns täglich 1.500 Nichtjuden..&amp;#039;&amp;#039;, und erweckt den Eindruck als ob jüdische Patienten eine bessere Prognose hätten. Der Webauftritt [[Faktuell]] von GNM-Anhänger [[Christoph Lenz]] schliesst sich dem auch beleglos an: ..&amp;#039;&amp;#039;Pro Tag sterben 1.500 Menschen in Deutschland - angeblich an Krebs. Tatsächlich jedoch an Chemotherapie...&amp;#039;&amp;#039; und ...&amp;#039;&amp;#039;Laut Krebsforschungsinstitut Heidelberg sterben 95 Prozent aller Krebspatienten trotz oder gerade wegen der Chemotherapie im Verlauf von 5 Jahren...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background325.shtml Version von November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Realität: 2002 erkrankten in Deutschland insgesamt 420.000 Mensch an Krebs, und 210.000 starben an Krebs. 210000/365 ist aber nur 575, die Angabe ist also grob falsch. Außerdem: 1500 x 365 = 547500. Nach Hamer würden also mehr Menschen an Krebs sterben als an dieser Krankheit erkranken. Dies wäre nur zu erklären wenn jährlich konstant etwa 300.000 sterbende Krebskranke einwandern würden, was absurd ist. Nachdem dieser Text bei Esowatch einige Monate veröffentlicht war, muss im Juni 2008 Hamer ebenfalls klar geworden sein, dass er in diesem Zusammenhang absurde und nicht durch Daten abgesicherte Behauptungen aufstellt. In einem offenen Brief versucht er seine Meinung durch eine neue Verschwörungstheorie zu untermauern und schreibt: ...&amp;#039;&amp;#039; Im Jahre 2004 wurde an die Ärzte in Deutschland die Weisung von der Ärztekammer ausgegeben, nicht mehr Krebs als Todesursache auf die Totenscheine zu schreiben, sondern – Herz-Kreislaufversagen. Das stimmt ja immer. Jetzt sterben nur noch 500 täglich an Krebs, mit fallender Tendenz, bald nur noch 200. Merkt Ihr, das ist Propaganda, wie mit Angriff auf die Lazarettstadt Dresden im Februar 1945: Erst waren es über eine Million Tote, dann 600.000, jetzt nur noch 29.000, und in ein paar Jahren vielleicht noch „ganz unbedeutend wenige...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2008/20080607_Hamer_an_Freunde.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Natürlich nennt Hamer die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Weisung&amp;#039;&amp;#039; nicht, die Ärztekammern haben sowieso keine Weisungsbefugnis auf die GEKID oder das Robert Koch Institut und somit auf die Erstellung der verschiedenen Krebsregister, die sich ja auf die Daten der einzelnen Bundeländer beziehen. Konsequenz einer solchen Weisung wäre ab 2004 eine abrupte Abnahme der Krebsmortalität um 66% bei gleichzeitiger plötzlicher und grotesker Zunahme der Mortalität bei Herz-Kreislauferkrankungen um mehr als 100%. Da aber die deutsche Todesursachenstatistik sich parallel zu den Erhebungen in anderen Industriestaaten entwickelt (auf die mit Sicherheit keine deutsche Ärztekammer einen Einfluss hat) die eine solche sprunghafte Entwicklung natürlich nicht zeigen, und da Hamer seine Aussagen zu den angeblichen 1500 täglichen Krebstoten bereits lange vor 2004 machte, macht sich Hamer hier völlig lächerlich.&lt;br /&gt;
*Bei einer Anzahl von Krebserkrankungen zeigt sich eine starke Erblichkeit die mit der GNM-Lehre nicht kompatibel ist, da hier keinerlei psychische Faktoren die Tendenz Krebs zu entwickeln beeinflussen können. Beispiele sind die Familiäre adenomatöse Polyposis, Xeroderma pigmentosum, einige Formen des Brustkrebses, das Louis-Bar Syndrom, Gardner Syndrom, Turcot Syndrom, Li-Fraumeni-Syndrom und die familiäre Form des Retinoblastoms. Darüber hinaus ist bekannt, dass etwa 1/6 aller Krebserkrankung durch Onkoviren bedingt sind (Beispiel HPV, HIV, Burkitt-Lymphom) &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dkfz-heidelberg.de/de/presse/pressemitteilungen/2006/dkfz_pm_06_48.php&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Hamer behauptet es gäbe keine krebsauslösende Substanzen, Asbest hätte nur deshalb eine schädliche Wirkung da die Patienten über Asbest fehlinformiert wären (eine autoimmunisierende pseudowissenschaftliche Argumentation). Dies kann aber für die ersten Studien und Untersuchungen zum Thema nicht zutreffen. Rauchen wäre demnach auch kein Krebs fördernder Faktor. So schreibt Hamer: &amp;#039;&amp;#039;..Die Vorstellung, dass Rauchen Krebs macht, sind reine Hypothesen, sind auch nie bewiesen worden, sind unbeweisbar. Die angeführten Beispiele mögen genügen um klar zu machen, dass alle Tierversuche die heute durchgeführt werden, nur sinnlose Tierquälerei sind, weil man bei all diesen Versuchen die Seele des Tieres als nicht existent ansieht. Es gibt überhaupt keinen Beweis für kanzerogene Stoffe, die direkt auf das Organ, am Gehirn vorbei wirken. Rauchen stellt die Gefäße eng, macht aber keinen Krebs!..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schade nicht und löse nicht Krebs aus heisst es in GNM-Kreisen. Das Inhalieren von Tabakrauch, besonders das Zigarettenrauchen, ist in den Industrieländern aber die häufigste Einzelursache für den Krebstod. Bei etwa 30% aller Krebserkrankungen besteht ein kausaler Zusammenhang zum Inhalieren von Tabakrauch. Bis zu 90% aller Karzinome der Organe, die direkt mit dem Tabakrauch in Kontakt kommen, wie die Mundhöhle, der Kehlkopf und die Lungen, haben ihre Ursache im Inhalieren von Tabakrauch. Aber auch in anderen Organen wie der Harnblase, der Niere, der Cervix uteri, dem Pankreas, dem Knochenmark und der weiblichen Brust entwickeln sich bei Rauchern und Raucherinnen in höherem Maße maligne Tumoren bzw. Systemerkrankungen als bei Nichtrauchern und Nichtraucherinnen. Für die durch Tabakrauchen induzierten Karzinome besteht eine eindeutige Dosis-Wirkungs-Beziehung. Bis zu 50 verschiedene Karzinogene wurden bisher im Tabakrauch identifiziert. Auch das passive Rauchen hat einen karzinogenen Effekt &amp;lt;ref&amp;gt;P. Drings: Rauchen und Krebs, Der Onkologe, Springer Berlin Heidelberg Heft Vol 10, Numb. 2 / Februar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Terry-Report (1964 in Washington, US Dept. Health, Educ., Welfare, Publ. 1103)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Deutschland wurden 1995 rund 12 % aller Todesfälle und 40 % aller Krebserkrankungen auf das bzw. Spätfolgen des Rauchens zurückgeführt - somit starben durch das Rauchen jährlich über 100.000 Deutsche. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern ist im Vergleich zu Nichtrauchern um etwa sechs bis zehn Jahre niedriger. Mitte der 90er Jahre wurde schließlich der Nachweis erbracht, dass das Benzo(a)pyren im Tabakrauch das Gen p53 schädigt, und damit war neben Forschungsergebnissen durch Statistiken und Tierversuchen auch der direkte kausale Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs belegt.&lt;br /&gt;
*Metastasen gibt es laut GNM nicht. Zweitkrebse wären jeweils unabhängige Neuerkrankungen. Dem steht jedoch die Beobachtung von isolierten zirkulierenden Krebszellen gegenüber, die im venösen und arteriellen Blut und in der Lymphe gefunden wurden. Zudem auch im Urin und Stuhl von Krebspatienten. Moderne PCR-Methoden lassen keine Zweifel an ihrer Existenz und Herkunft. Hamer&amp;#039;s Angaben es gäbe keine wissenschaftliche Beweise für den Nachweis zirkulierender Krebszellen im arteriellen Blut sind falsch, siehe Fachliteratur: sie wurden nachgewiesen &amp;lt;ref&amp;gt;Yamaguchi K, Ki-ras codon 12 point and P53 mutations: a molecular examination of the main tumor, liver, portal vein, peripheral arterial blood and para-aortic lymph node in pancreatic cancer, Am J Gastroenterol 2000 Aug 95(8)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://inka.mssm.edu/courses/CORE_II/2003part3/manfredi%2038-40/NatRevCancer2,563(Chambers).pdf &lt;br /&gt;
*http://www.moffitt.org/moffittapps/ccj//v5n6/article3.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Georgakoudi I, In Vivo Flow Cytometry: A New Method for Enumerating Circulating Cancer Cells, Cancer Research 64, 5044-5047, August 1, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/full/64/15/5044&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Frage ist auch da irrelevant wo zirkulierende Krebszellen im venösen Blut auf der anderen Körperseite eines Tumors nachgewiesen wurden. &lt;br /&gt;
*Laut Hamer wäre seine Methode verboten. Im Januar 2007 versuchte ein Arzt aus Braunschweig (namens V.E.) über ein experimentelles GNM-Thema zu promovieren. Dies wurde zwar nicht möglich (die Deklaration von Helsinki hätte es nicht zugelassen), dennoch hatte dies keine weiteren Konsequenzen. Der Internetauftritt [[Faktuell]] von Hameranhängern (und Anhängern der ketogenen Diät) befragte sämtliche deutsche Ärztekammern, konnte jedoch keinen Hinweis auf ein GNM-Verbot finden &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background344.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Laut GNM gibt es keine Hirntumoren, diese würden seinen &amp;#039;&amp;#039;biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; ja widersprechen da das Zielorgan gleichzeitig Ort der Konfliktentstehung nach Hamer wäre. Daher werden sie einfach wegdefiniert. Rita Levy-Montalcini erhielt den Nobelpreis über die Entdeckung der Teilungsfähigkeit von Nervenzellen. Ein Vielzahl von unterschiedlichen Hirntumoren sind exakt beschrieben und lassen sich unterscheiden: Astrozytome, Glioblastome, Ependymome, Pinealome, Schwannome, Menigeome und so weiter und so fort.&lt;br /&gt;
*Laut Hamer hätten Männer überraschenderweise 47 Chromosomen und nicht 46. Wörtliches Zitat: ..&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch hat in jeder Zelle einen doppelten (diploiden) Chromosomensatz, nämlich 46, beim Mann kommt noch ein geschlechts-spezifisches Chromosom hinzu, also 47...&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Worauf Hamer&amp;#039;s Meinung zu 47 männlichen Chromosomen beruht, wird nicht mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hamer und der sogenannte Mongolismus==&lt;br /&gt;
[[image:mongolismus.jpg|Artikel aus Zeitenschrift|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamer machte auch Äusserungen zu einer angeblichen Eignung seiner Lehre bei &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039;, wie es auf seiner eigenen Webseite zum Thema heisst &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Hamer&amp;#039;sche Konfliklösung könne Mongolismus sogar heilen. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; stammt allerdings (analog zum Begriff der Mißbildung und Mißgeburt) aus der Mottenkiste der Medizin. Seit den sechziger Jahren, seit einer Beschwerde der Mongolei, wird für den gemeinten Zustand der Begriff Down-Syndrom oder Trisomie 21 verwandt. Der für Mongolen abwertenden Begriff ist seitdem nur noch bei Laien in Gebrauch. Laut GNM-Lehre soll ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;SBS&amp;#039;&amp;#039; (als heilendes Sonderprogramm) eine Veränderung am Chromosom 21 aller Zellen bewirken. &amp;#039;&amp;#039;...Diese Veränderung ist aber nicht Ursache der Erkrankung, da passager, wenn die Veränderung nicht zu lange dauert...&amp;#039;&amp;#039; heisst es dazu im Internet von Seiten der Hameranhänger, schliesslich soll der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; ja zu was nützlich sein. Um diese Erfindung einer vorübergehenden und nützlichen Veränderung am Chromosom 21 und ihrer Behebbarkeit plausibel zu machen, nennt Hamer einen schlecht dokumentierten Einzelfall der eine &amp;#039;&amp;#039;Heilung&amp;#039;&amp;#039; beim Down-Syndrom belegen soll. Angeführt wird der Fall eines fünfjährigen Mädchens namens Anna, deren Mutter eine Ärztin sein soll die nach Hamer-Empfehlungen im Jahre 1999 vorgegangen sein soll. Die Heilung soll dann durch die Mutter im Mai 1999 auf einem Kongreß der Neuen Medizin in Biel (Schweiz) vorgetragen worden sein. Hamer (damals seit zwölf Jahren ohne Approbation) veranlasste bei fehlender Indikation völlig überflüssige Schädel-CT&amp;#039;s. Das Alter der Mutter wird hingegen nicht thematisiert, obwohl ja bekannt ist dass ältere Mütter bis zu 100 mal häufiger Trisomie 21 - Kinder bekommen als junge Mütter. Hamer stellte dann die Pseudodiagnose &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation aufgrund zweier Hör-Konflikte&amp;#039;&amp;#039; (später als Kreissägen-Syndrom bezeichnet), da man ihm erzählte hatte dass während der Schwangerschaft die Mutter auf einer Baustelle einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt worden wäre. Diese &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation&amp;#039;&amp;#039; soll nach Hamer-Lesart zu einer harmlosen vorübergehenden Störung der Reifeentwicklung führen, die dann aber später - nach sogenannter Lösung der Konstellation - für den Betroffenen einen Vorteile haben soll, denn es käme dann automatisch zu einer schnellen Erholung und Heilung. Daher sei der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus biologisch richtig und sinnvoll&amp;#039;&amp;#039;. Der kleinen Anna wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Desensibilisierung&amp;#039;&amp;#039; Ohrenschützer gegeben, die sie vor Lärm schützen sollten. Ohrenschützer stellen jedoch eine Vertäubung dar und keine Desensibilisierung. Nach sieben Monaten der Vertäubung wird als Erfolg berichtet dass (wie zu erwarten war) das Kind um 10 cm gewachsen sei und ganze Sätze sprechen könne. Auf der Hamer-Webseite heisst es noch dazu: ...Der für Mongolide typische Gesichtsausdruck hat sich merklich aufgehellt... Als Ursache des Down-Syndroms schwant es Hamer dass Schallemissionen von Autos, Motorrädern, Schleif- und Kreissägengeräuschen aller Art, Discos und Fernseher eine Rolle bei der Entstehung des Down-Syndrom spielen sollen. Einen Nachweis der angeblichen verschwundenen Trisomie 21 liefert weder Hamer noch die Mutter. Ein einfacher Test hätte den Nachweis erbracht - und möglicherweise Hamer den Nobelpreis eingebracht. Von dem Mädchen Anna wird auch in der Esoterik-Zeitschrift [[Zeitenschrift]] stolz berichtet und jeweils ein vorher-nachher Foto gezeigt &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Heft 27/2000&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Nachher-Bild zeigt jedoch unverändert die typische geschrägte Lidachse bei Trisomie 21 und stellt somit natürlich keinen Nachweis einer Heilung dar. Nach Hamer könne Anna nach ihrer &amp;#039;&amp;#039;Renormalisierung&amp;#039;&amp;#039; später auch Mutter gesunder Nachkommen werden. Wissenschaftlich ist jedoch dokumentiert, dass Frauen mit Down-Syndrom zwar fruchtbar sind, aber leider in 50% der Fälle Mütter eines Kindes werden, das ebenfalls eine Trisomie 21 hat &amp;lt;ref&amp;gt;^ Hsiang YH, Berkovitz GD, Bland GL, Migeon CJ, Warren AC (1987). &amp;quot;Gonadal function in patients with Down syndrome&amp;quot;. Am. J. Med. Genet. 27 (2): 449–58. doi:10.1002/ajmg.1320270223. PMID 2955699.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Insofern ist Hamer&amp;#039;s Empfehlung falsch und unverantwortlich, da er die tatsächliche Lage falsch beschreibt. Kinder die durch moderne Therapiemethoden gefördert werden, können heute durchaus Schulen besuchen. In Einzelfällen ist sogar Down-Syndrom Patienten ein Universitätsabschluss geglückt. Durch gezielte Förderung kann diesen Menschen also durchaus geholfen werden, ein Fortschritt beim Spracherwerb oder ein körperliches Wachstum sind daher kein Wunder. Ein Nachweis der Rückbildung einer Trisomie 21 ist dagegen wissenschaftlich nie berichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Faktuell]]-Seite (Autor Eric E. deWitt) hat etwas zur Trisomie 21 zu schreiben: Das Down-Syndrom wird offenbar nicht von einem Gendefekt ausgelöst steht da für den erstaunten Leser zu lesen, ein Widerspruch nicht nur zu wissenschaftlichen Quellen sondern auch zu Hamer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*Der belgische Psychologe Nady Van Broek Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain Belgien) war Gutachter im Prozess gegen einen Biologie Totale Therapeuten in Belgien und beschäftigte sich auch mit der Hamer-Lehre &amp;lt;ref&amp;gt;Äusserung von Nady Van Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain in Louvain La Neuve - Belgien). Zitat aus: Le coup de marteau du Dr Hamer - Médecine parallèle. http://pagesperso-orange.fr/sos.derivesectaire/ARCHIVES%202004H.htm &lt;br /&gt;
&amp;quot;Outre les risques mortels qu’ils font prendre à ceux qui les suivent aveuglément, ce qu’il y a de terrible dans le discours de ces thérapeutes, c’est qu’il rend les malades responsables de leur malheur...&amp;quot; &amp;quot;...Ils font porter un énorme fardeau sur leurs épaules: déjà «punis» par la maladie, les voilà jugés aussi coupables de ce qui leur arrive, puisque c’est leur cerveau qui pourrait tout programmer et déprogrammer !...&amp;quot; &amp;quot;...A partir de là, pourtant, tout s’enchaîne : si lés patients ne réussissent pas à guérir, c’est, leur dit-on. parce qu’ils ne vont pas assez en profondeur pour voir clair dans leur stress, régler leurs conflits internes et ou assez se relaxer. Leurs tentatives pour y parvenir ? Forcément insuffisantes ! «Comment démontrer le contraire de ce genre d’assertions : elles sont absolument impossibles a réfuter ?&amp;quot; &amp;quot;...Mais terriblement efficaces : ils placent plus encore le malade dans un état de dépendance vis-à-vis de son thérapeute&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er erklärte dazu: ...&amp;#039;&amp;#039;Neben den tödlichen Risiken für Diejenigen die diesen&amp;#039;&amp;#039; [Therapeuten] &amp;#039;&amp;#039;blind folgen, ist es das Furchtbare in den Aussagen dieser Therapeuten, dass sie die Kranken für ihren Zustand verantwortlich machen&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Sie belasten diese mit einer enormen Bürde auf ihren Schultern: bereits durch die Krankheit &amp;#039;&amp;#039;bestraft&amp;#039;&amp;#039;, werden sie nun auch noch als schuldig für das befunden was ihnen zustösst, da ja ihr Gehirn alles programmiere oder deprogrammiere !&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Wenn es den Patienten nicht gelingt gesund zu werden, dann liege das daran, so wird ihnen erklärt, dass sie nicht genügend in die Tiefe gingen um zu erkennen was die Ursache ihres Stresses sei, wie sie ihre Konflikte lösen könnten, oder sich optimal zu entspannen. Und natürlich seien ihre Bemühungen&amp;#039;&amp;#039; [dann - also im Falle eines Misserfolges] &amp;#039;&amp;#039;unzureichend ! Wie kann man Behauptungen dieser Art widerlegen - diese sind absolut nicht widerlegbar&amp;#039;&amp;#039; [im Sinne von nicht falsifizierbar]. &amp;#039;&amp;#039;Aber furchtbar effektiv: sie befördern den Kranken in eine Abhängigkeit zum Therapeuten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
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*Duffy M, Can molecular markers now be used for early diagnosis of malignancy?, Clin Chem 1995 Oct;41(10):1410-3&lt;br /&gt;
*http://www.massgeneral.org/CTCchip.html Mehmet Toner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Belege für den Nachweis zirkulierender Krebszellen in arteriellem Blut== &lt;br /&gt;
*Yamaguchi K, Ki-ras codon 12 point and P53 mutations: a molecular examination of the main tumor, liver, portal vein, peripheral arterial blood and para-aortic lymph node in pancreatic cancer, Am J Gastroenterol 2000 Aug 95(8)&lt;br /&gt;
*http://inka.mssm.edu/courses/CORE_II/2003part3/manfredi%2038-40/NatRevCancer2,563(Chambers).pdf &lt;br /&gt;
*http://www.moffitt.org/moffittapps/ccj//v5n6/article3.html &lt;br /&gt;
*Georgakoudi I, In Vivo Flow Cytometry: A New Method for Enumerating Circulating Cancer Cells, Cancer Research 64, 5044-5047, August 1, 2004 &lt;br /&gt;
*http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/full/64/15/5044&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Frage der Tumorneubildung in transplantierten (denervierten) Organen==&lt;br /&gt;
*Schwarz A, Renal cell carcinoma in transplant recipients with acquired cystic kidney disease, Clin J Am Soc Nephrol. 2007 Jul;2(4):750-6. Epub 2007 Apr 25..CONCLUSIONS: Renal cell carcinoma occurs often after renal transplantation..&lt;br /&gt;
*Aguilera Tubet C, Multifocal renal cell carcinoma on renal allograft, Actas Urol Esp. 2007 May;31(5):553-5...We report a case of multifocal renal cell carcinoma diagnosed in a kidney grafted 17 years before..&lt;br /&gt;
*Besarani D Urological malignancy after renal transplantation, BJU Int. 2007 Sep;100(3):502-5&lt;br /&gt;
*Roithmaier S, Incidence of malignancies in heart and/or lung transplant recipients: a single-institution experience, J Heart Lung Transplant. 2007 Aug;26(8):845-9&lt;br /&gt;
*Ondrus D The incidence of tumours in renal transplant recipients with long-term immunosuppressive therapy, Int Urol Nephrol. 1999;31(4):417-22&lt;br /&gt;
*Birkeland SA Risk for tumor and other disease transmission by transplantation: a population-based study of unrecognized malignancies and other diseases in organ donors, Transplantation. 2002 Nov 27;74(10):1409-13&lt;br /&gt;
*Buell JF Donor transmitted malignancies, Ann Transplant. 2004;9(1):53-6&lt;br /&gt;
*Anile M, Malignancies following lung transplantation, Transplant Proc. 2007 Jul-Aug;39(6):1983-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GNM]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Widerlegte_falsifizierbare_Kernaussagen_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13299</id>
		<title>Widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Widerlegte_falsifizierbare_Kernaussagen_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;diff=13299"/>
		<updated>2008-12-16T08:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Germanische Neue Medizin als Pseudowissenschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
[[image:XrayHH.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die auf den ehemaligen deutschen Arzt [[Geerd Ryke Hamer]] zurückgehende Außenseiterlehre [[Germanische Neue Medizin]] (GNM)  hat eine lediglich [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliche]] Basis und kann sich nur auf retrospektive anekdotenhafte &amp;quot;Verifikationen&amp;quot; und erfundene einfach strukturierte &amp;quot;Naturgesetze&amp;quot; stützen, die keinerlei wissenschaftliche Relevanz haben und nicht wissenschaftlich rezipiert wurden. Prospektive Studien fehlen völlig. Einzig prospektive, kontrollierte und seriös veröffentlichte Studienarbeiten hätten einen beweisenden Charakter und wären dann die Basis für eine Anerkennung. Retrospektive Betrachtungen (Beobachtungen über zurückliegende Ereignisse) haben prinzipiell den Makel der selektiven Auswahl des Datenmaterials und haben daher in der Regel nie einen beweisenden Charakter, da sie sehr leicht manipulierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder Hamer hat darüberhinaus nie selbst wissenschaftlich publiziert (wenn man von seiner Dissertation über ein augenärztliche Thema absieht), sein Habilitationsversuch an der Universität Tübingen schlug aufgrund fehlender Belege und wegen mangelnder Wissenschaftlichkeit eklatant fehl und wurde mit 150:0 Stimmen einhellig abgelehnt. &amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof Schrage vom 2.2.1982 zu: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER &amp;quot;Das HAMER-SYNDROM benannt nach Dirk Geerd Hamer und die EISERNE REGEL DES KREBS&amp;#039;&amp;#039;. Beauftragung war am 8.12.1981 durch den Habilitationsausschuss Uni Tübingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachgutachten Prof. Wilms vom 11.3.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil Verwaltungsgericht Sigmaringen Az.: 3 K 1180/86 vom 17. Dezember 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20040621050547/http://pilhar.com/Hamer/Korrespo/1986/861217.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch sein Versuch an der slowakischen Universität Trnava zu habilitieren, wurde abgelehnt &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=GNM-Verifikationen#Die_.E2.80.9EVerifikation.E2.80.9C_von_Trnava_.281998.29&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hamers Hypothesen und Ansichten sind dagegen in seinen eigenen Büchern zu finden, die er zur Sicherheit ausschließlich in einem eigenen Verlag (amici di Dirk) herausbringt sowie auf diversen privaten Webseiten im Internet. Der Verkauf der Bücher trägt außerdem laut Hamer&amp;#039;s eigenen Angaben nicht nur zur Verbreitung seiner Doktrin bei, sondern dient seiner eigenen Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu von Hamer angegebenen Behandlungserfolgen seiner Methode fehlen neutrale seriös publizierte Beweise die nachprüfbar wären und in allen relevanten Einzelheiten bekannt gemacht worden wären. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Berichten die ein völliges Versagen mit Todesfolge für die Patienten dokumentieren, deren Namen zu einem großen Teil von Angehörigen bekannt gemacht wurden um gegebenenfalls die Todesumstände nachzuprüfen &amp;lt;ref&amp;gt;http://psiram.com/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ergangenen Gerichtsurteile im In- und Ausland gegen Hamer und weitere Therapeuten die seine Methoden anwandten sowie der Entzug der Approbation sprechen ebenfalls eine klare Sprache. Mehreren Ärzten wurde neben Hamer die Approbation entzogen als es zu Todesfällen nach Anwendung der GNM kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die GNM aufgrund zum Teil absurder Hypothesen, interner Widersprüche sowie einem offensichtlichen Kontrast zur tausende Jahre alten Medizingeschichte keine Relevanz in Diskussionen der wissenschaftlichen Medizin hat, so konnte sie dennoch bei einer Minderheit von Ärzten, Therapeuten, Patienten sowie den Medien Beachtung finden. Viele deutsche und ausländische Patienten fühlten sich von dieser Lehre angezogen. Dies konnte offenbar geschehen, weil Hamer ein vorgeblich &amp;quot;in sich geschlossenes&amp;quot; komplett erscheinendes, primitives und vereinfachendes medizinisches Erklärungsmodell entwickelte, das einerseits verbreitete Patientenerwartungen befriedigt und berücksichtigt aber andererseits auch Anziehungskraft auf Massenmedien (insbesondere Boulevardpresse) hat. Aus diesem Grunde, und aufgrund der Tatsache, dass es zu einer Vielzahl von [[Opfer der Germanischen Neuen Medizin|vermeidbaren Fehlbehandlungen und Todesfällen im Zusammenhang mit der GNM]] kam, haben sich verschiedene Fachverbände und Experten zur GNM zu Wort gemeldet und in diesem Zusammenhang Material veröffentlicht und vor der GNM gewarnt. Eine weitere Motivation sich für die GNM zu interessieren liegt bei einer Minderheit von Patienten und Kranken in ihrer pauschalen Ablehnung von Ärzten und der heutigen Medizin, dies insbesondere in einem esoterisch und/oder antroposophisch beeinflussten Umfeld. In Ländern wie Italien konnte sich Hamers Lehre besonders schnell ausbreiten, weil dort ein Misstrauen gegen Ärzte nicht selten ist. Das italienische Gesundheitssystem gilt seit langem als unterfinanziert und Gesundheitsskandale waren oft Gegenstand der dortigen Medien, was die Ausbreitung von Heilslehren bei einem Teil der Bevölkerung fördert. Aber auch eine pauschal Autoritäten-ablehnende Haltung, wie man sie bei Jugendlichen antreffen kann, fördert ein generelles Interesse an Außenseitermethoden und Verschwörungstheorien - und da bietet sich die GNM an, sie hat auf diesem Gebiet die entsprechenden nonkonformen Inhalte anzubieten. Neben der politisch rechten Szene (zB im NPD-Umfeld, rassistische [[BfeD|Bund für echte Demokratie]], &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Deutscher Frauen&amp;#039;&amp;#039; und KRR (&amp;#039;&amp;#039;kommissarische Reichsregierungen&amp;#039;&amp;#039;) sind also pauschale Arzt- und Medizin ablehnende Menschen Zielpersonen für die Propagandisten der GNM. Dementsprechend können einige Befürworter der Neuen Medizin zwar aus ihrer Sicht eine Kritik der herkömmlichen wissenschaftlichen Medizin benennen, jedoch fällt es ihnen merkwürdiger Weise schwer in gleicher Weise auch die kritikwürdige Seiten, offensichtlichen Ungereimtheiten und internen Widersprüche der GNM zu erkennen. Ein Teil der GNM-Anhänger definiert sich also durch eine pauschale Ablehnung der evidenzbasierten Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Germanische Neue Medizin als Pseudowissenschaft==&lt;br /&gt;
[[image:pseudoscience.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:sciencefaith.jpg|600px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamers Ansichten sind häufig nicht überprüfbar, er nennt zumeist keine überprüfbaren Quellen oder Referenzen, so wie es ein wissenschaftliches Vorgehen erfordert. Dennoch hat er mehrfach eindeutig falsifizierbare und überprüfbare Angaben zu Einzelfragen gemacht. Eine Vielzahl dieser Angaben können sehr leicht durch eine Durchsicht der Fachliteratur widerlegt werden, was die ansonsten meist kritisch eingestellten Anhänger der GNM in der Regel unterlassen. Sie &amp;#039;&amp;#039;glauben&amp;#039;&amp;#039; in der Regel ihrem &amp;#039;&amp;#039;Meister der Entdeckung&amp;#039;&amp;#039; (Hamers eigene Formulierung) lieber, als dass sie als angeblich kritisch denkende Personen Angaben auf Plausibilität hin überprüfen. Hamers Ansicht &amp;#039;&amp;#039;Gesetze der Natur&amp;#039;&amp;#039; entdeckt zu haben und die Benennung eigener Hypothesen als Gesetze stützt den Verdacht der Pseudowissenschaftlichkeit. Bereits 1887 schrieb Thomas Huxley: &amp;#039;&amp;#039;...Tatsächlich ist der fortwährende Gebrauch des Wortes „Gesetz“ im Sinne von etwas Aktivem nahezu das Kennzeichnen einer Pseudo-Wissenschaft. Ein solcher Gebrauch ist charakteristisch für die Schriften jener, welche sich an die äußere Form der Wissenschaft halten, aber keine Ahnung haben von deren Wesen...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Huxley Scientific and Pseudo-Scientific Realism, April 1887&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamer erkennt oftmals nicht die Grenzen seines medizinischen Wissens und äußert sich als scheinbar allwissender Experte auf allen Teilgebieten der Medizin. Dem Prinzip des Dunning-Kruger Effekts folgend &amp;lt;ref&amp;gt;*http://www.apa.org/journals/features/psp7761121.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; erkennt er seine eigene Inkompetenz nicht und wird so zu einer Gefahr für Gläubige seiner Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der belgische Psychologe Nady Van Broek äusserte sich in einer Stellungnahme zur GNM (siehe weiter unten; Stellungnahmen) und wies auf die Problematik hin, dass neben den Gefahren durch Unterlassung effektiver Therapien, bei einem Fehlschlag einer Behandlung der Patient Schuldgefühle entwickeln könne, die sein Leiden vergrößern. Da er vorgeblich &amp;#039;&amp;#039;Herr über seine Genesung&amp;#039;&amp;#039; sei, führe er also einen Fehlschlag auf ein eigenes Versagen zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuldzuweisungen in Richtung Patient können sich aus einem starken Glaube an einen [[Krebspersönlichkeit|Einfluss der Psyche auf Krebserkrankungen]] ergeben, der dazu führen kann, dass Betroffene zwanghaft versuchen, negative Gefühle aller Art auszublenden um einen künstlichen Zustand des dauerhaften [[Positiv Denken]] anzustreben. Die Psychoonkologin Susanne Singer von der Universität Leipzig berichtete beispielsweise von einer jungen Brustkrebspatientin, die nicht weinen wollte, weil die Tränen angeblich Nahrung für die Krebszellen seien, wie man ihr einredete. Als &amp;#039;&amp;#039;Tyrannei des positiven Denkens&amp;#039;&amp;#039; hat die amerikanische Begründerin der Psychoonkologie Jimmie Holland dieses Phänomen scharf kritisiert. Denn das zwanghafte Unterdrücken negativer Gefühle kann zur seelischen Dauerbelastung werden und die Lebensqualität unnötig beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Psyche und Krebs==&lt;br /&gt;
Laut der hamerschen Germanischen Neuen Medizin gibt es ausschließlich eine von der Psyche gesteuerte Krebsentstehung. Seit vielen Jahrhunderten wird über eine mögliche psychische Ursache (Psychogenese) von Krebserkrankungen diskutiert, zuerst von Hippokrates, später von Galen. Spätestens seit Peregrinus  Laziosi von Forli (1265 - 1345), dem Heiligen der katholischen Krebskranken, wird auch die psychologische Unterstützung bei Krebs und über die Spontanremissionen (Rückbildungen ohne eigentliche Therapie) diskutiert &amp;lt;ref&amp;gt;Kappauf Herbert: Wunder sind möglich, Spontanheilung bei Krebs. Verlag: Herder, Freiburg. ISBN-10: 3451281082&amp;lt;/ref&amp;gt;. Peregrinus soll der erste gewesen sein, der glaubte spontan von Krebs gesundet zu sein. Er soll sich selbst über Nacht von seinem Tumor am Schienbein geheilt haben.&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert ging man vielerorts noch davon aus, dass sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nervenzusammenbrüche&amp;#039;&amp;#039; dem Krebs vorangingen und generell Stress Krebs auslöse. Der Glaube an eine psychische Ursache von Krebs ist tief bei einem Teil der Bevölkerung verwurzelt. 40% der Australier glaubt, dass Stress Krebs auslöst und 38% aller Kanadierinnen glaubt, dass Stress die Ursache von Brustkrebs sei. Auch viele Artikel in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, der Boulevardpresse oder Fernsehsendungen fördern diesen Glauben. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien stellt dies jedoch in Abrede und belegt nur sehr schwache oder nicht vorhandene Einflüsse der Psyche auf Krebsentstehung und Krankheitsverlauf. Gerade neuere, methodisch bessere (gerade prospektive) Studienergebnisse zeigen, dass die Psychogenese des Krebs nicht bewiesen werden konnte. Ein für den Patienten günstige und optimale psychologische Unterstützung kann jedoch den Krankheitsverlauf geringfügig günstig beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Frage muss zwischen direkten und indirekten Einflüssen unterschieden werden. Einerseits kann die Interaktion zwischen Psyche und dem Immunsystem die Krebsentstehung prinzipiell beeinflussen. Andererseits ist jedoch bekannt, dass unsere Psyche die Lebensgewohnheiten beeinflusst und daher auch unsere Bereitschaft zu krebsförderndem oder -hemmendem Verhalten. Wer sich viel aufregt raucht vielleicht auch mehr oder bewegt sich weniger, trinkt mehr Alkohol (bekannter krebsfördernder Faktor) oder geht seltener zum Arzt. Des weiteren muss klar zwischen einem individuellen psychischen Profil eines Menschen und den psychischen Folgen einer schweren Erkrankung getrennt werden. &lt;br /&gt;
Eine allgemein akzeptierte Theorie einer psychosomatischen Ursache von Krebs gibt es nicht. Die Krebsentstehung wird heute multifaktoriell gesehen, mit psycho-sozialen Faktoren die aufgrund der gemachten Beobachtungen nur von sekundärer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
Die heutige Forschung innerhalb der Psychoonkologie beschäftigt sich aktuell mehr mit den Fragen einer möglichst optimalen Unterstützung des Krebskranken. Das Thema einer identifizierbaren [[Krebspersönlichkeit]] des &amp;#039;&amp;#039;typus carcinomatosus&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;cancer-prone&amp;#039;&amp;#039; Typus C nach Lydia Temoshok bzw Typ I nach [[Ronald Grossarth-Maticek]] ist aufgrund der Studienlage ad acta, genauso wie neurotische Modelle (Krebs als Geburtserlebnis, Libidostau bei [[Wilhelm Reich]]) der dynamischen Psychologie. &lt;br /&gt;
In der Folge wurde in vielen Studien (mehrere hundert) untersucht ob es kausale Zusammenhänge zwischen der Depression, Stress (chron. oder akut), traumatisch erlebten Ereignissen (&amp;#039;&amp;#039;life-event&amp;#039;&amp;#039; 11.September 2001, Tod eines Angehörigen) und Krebs gäbe. Viele Untersuchungen beschäftigten sich in diesem Zusammenhang dabei mit dem häufigen Brustkrebs der Frau. &lt;br /&gt;
Ebenso gibt es viele Arbeiten zum Thema des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;coping-style&amp;#039;&amp;#039;, der Bewältigung der eigenen schweren Erkrankung. Beachtung hatte man dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fighting-spirit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gewidmet, sowie dem rationalen lösungsorientierten Herangehen als Gegensatz zur Verzweiflung und des Sich-Aufgebens. Wie Patienten emotional auf die Diagnose einer Krebserkrankung reagieren, hat jedoch nach heutigem Wissen keinerlei Auswirkungen auf die Prognose. Die mentale Einstellung von Patienten und sein &amp;#039;&amp;#039;fighting spirit&amp;#039;&amp;#039; haben keinen signifikanten Einfluss auf das Überleben oder den Verlauf einer Krebserkrankung. Das ist das Ergebnis einer Studie der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania. Etwa 1000 Patienten mit Kopf- und Hals-Tumoren hatten an der Studie teilgenommen. Ob Patienten geheilt würden oder nicht, sei keine Frage der Einstellung von Patienten. Optimismus könne aber dabei helfen, die Folgen einer Behandlung besser zu verarbeiten und schneller zu einem normalen Leben zurück zu finden &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Pajak TF, Harris J, Konski A, Movsas B, Ang K, Watkins Bruner D. Emotional well-being does not predict survival in head and neck cancer patients: a Radiation Therapy Oncology Group study. Cancer. 2007 Dez 1;110(11):2568-75. PMID: 17955501&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Coyne JC, Hanisch LJ, Palmer SC. Psychotherapy does not promote survival (Kissane et al., 2007): now what? Psychooncology. 2007 Nov;16(11):1050-2. Review. PMID: 17937383&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit wurde auch eine unter Ärzten weit verbreitete Ansicht widerlegt, nach der die Psyche einen Einfluss auf die Prognose von Krebserkrankungen hat. Eine psychologische Unterstüzung von Patienten kann die Verarbeitung der Krebsdiagnose fördern, die Prognose des Tumors bleibt dadurch jedoch unbeeinflusst, wie die Studie zeigt. Nach Einschätzung des Autors Coyne handelt es sich um die methodisch bisher beste Studie zur Fragestellung. Frühere Studien mit teilweise positivem Ausgang, nach denen eine starke Psyche sehr wohl die Prognose beeinflusst, haben nach Auskunft der Autoren alle Schwächen gehabt. Sie hätten Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen zusammengefasst und ihre Schlüsse hätten auf einer geringen Teilnehmerzahl und wenigen Todesfälle und damit auf einer wackeligen Grundlage gestanden. Zu dieser Fragestellung publizierte die dänische Krebsgesellschaft 2005 eine gross angelegte Studie mit 8.527 Teilnehmern. Typische Merkmale von Lebenskrisen und vitaler Erschöpfung, dauerhafte Übermüdung, Energieverlust, Reizbarkeit und allgemeine Demoralisierung wurden dabei erfasst. Innerhalb von 8,6 Jahren nach der Befragung waren 976 Studienteilnehmer an Krebs erkrankt (12%). Die vital erschöpften und unglücklichen Menschen waren aber in dieser Gruppe keineswegs in der Überzahl. Im Gegenteil: Die &amp;quot;Pessimisten&amp;quot; wiesen sogar eine um 20 Prozent niedrigere Krebsrate auf &amp;lt;ref&amp;gt;Bergelt C:  Vital exhaustion and risk for cancer: a prospective cohort study on the association between depressive feelings, fatigue, and risk of cancer. Cancer. 2005 Sep 15;104(6):1288-95.&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://www3.interscience.wiley.com/journal/110577511/abstract?CRETRY=1&amp;amp;SRETRY=0].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Spontanremissionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese treten bei etwa jeden 50.000 - 100.000 krebskranken Menschen auf. Dennoch können wie bei anderen Krankheitsverläufen auch, nach einer derartigen Remission Rezidive (Rückfälle) auftreten. Trotz intensiver Forschung (in Deutschland gibt es dazu zwei Arbeitsgruppen) ist es bis heute nicht gelungen spontane Remissionen gezielt zu induzieren. Walter Gallmeier der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Biologische Krebstherapie&amp;#039;&amp;#039; an der Medizinischen Klinik des Klinikum Nürnberg (wo geszielt über dieses Phänomen geforscht wird) sagt dazu: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine Hinweise, auch nicht die Spur davon, wie man eine Spontanremission sozusagen erzwingen oder erreichen kann oder auf den Weg bringen kann. Wir wissen das nicht, je stärker wir uns in dieses Thema hineinvertiefen um so weniger können wir sagen was denn eine Spontanremission auf den Weg bringt, der Patient kann es nicht erzwingen&amp;#039;&amp;#039;. Dennoch wird heute in der wissenschaftlichen Medizin auch mit der BCG-Impfung bei Blasenkrebs gearbeitet sowie der therapeutischen Hyperthermie, es war ja beobachtet worden das spontane Remissionen nach hohem Fieber und Infekten auftraten. Ein sehr bekannter Fall ist der des Patienten Wright aus dem Jahre 1957, der mehrmals nach Placebo-Gabe sich von Krebs vorübergehend erholte, bis er dann dennoch starb &amp;lt;ref&amp;gt;Brono Klopfer, Psychological Variables in Human Cancer, Journal of Prospective Techniques 31, 1957, Seiten 331-40&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://webspace.quinnipiac.edu/thomas/InformedConsentPlaceboEffectACLMversion2.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rossi, EL (1986). The psychobiology of mind-body healing. (First edition) WW Norton &amp;amp; Company, Inc.&lt;br /&gt;
Watkins, A (1997). Mind-body medicine. A clinicians guide to psychoneuroimmunology. (First edition) Churchill &amp;amp;Livingston.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex Händigkeit==&lt;br /&gt;
[[image:klatschtest.jpg|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Händigkeit, also die Frage nach Links- oder Rechtshändigkeit (bzw Beidhändigkeit), spielt in der Neuen Medizin nach Hamer eine große Rolle da hier davon ausgegangen wird, dass die Händigkeit in Zusammenhang mit einer möglichen Hemispherendominanz (Dominanz einer Hirnhälfte gegenüber der anderen) zu sehen sei und daher Auswirkungen auf organische Erkrankungen hätte. Aufgrund der hamerschen &amp;quot;DHS&amp;quot;-Hypthese nach den Hamer-&amp;quot;Konflikten&amp;quot; soll die ermittelte Händigkeit des Menschen also relevant für Diagnose und Therapie sein, da - nach seiner Lehre - die Organabhängigkeit sich einzig aus den anatomisch bekannten absteigenden Bahnen ergäbe. Die Bahnen selbst kreuzen zum grössten Teil im Bereich der Brücke (decussio pyramidalis im Pons), jedoch trifft dies nicht auf alle Bahnen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der GNM werden hauptsächlich zwei Verfahren zur Händigkeitsprüfung angewandt, die aber jeweils nicht validiert sind und wissenschaftlich völlig unbekannt sind. Eine Recherche in Datenbanken ergab keinerlei Treffer für den hamerschen &amp;quot;Bet-Test&amp;quot; und den &amp;quot;Klatschtest&amp;quot;. Warum sich Hamer nicht auf validierte Verfahren der Händigkeitsprüfung beruft, ist nicht bekannt. Wissenschaftliche Händigkeitsprüfungen (zB nach Rife &amp;lt;ref&amp;gt;Rife DC: Handedness, with special reference to twins, Genetics 28 1940&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Hand-Dominanz-Test nach Steingrüber für Kinder, Leistungsdominanz-Test nach Schilling oder Target-Test nach Borod), die komplizierter und zeitraubender umzusetzen sind, werden im GNM-Umfeld gemieden. Eine wissenschaftlich zu nennende Diskussion über diese Fragen findet nicht statt. Die Folgen der offenbar nicht aussagekräftigen Tests waren für Patienten verunsichernde unterschiedliche &amp;quot;Prüfergebnisse&amp;quot; des gleichen Probanden bei unterschiedlichen Therapeuten. In Internetforen der GNM-Anhänger sind entsprechende Klagen nachzulesen. &lt;br /&gt;
In der Weltbevölkerung gibt es mehr Rechts- als Linkshänder, wobei umerzogene Linkshänder hier berücksichtigt sind. Nichtrechtshänder (also Linkshänder und Beidhänder) bilden etwa 5-30% der Bevölkerung, allgemein geht man von 15% aus, Frauen sind etwas häufiger Rechtshänderinnen. Zur Händigkeit gibt es viele Hinweise für eine Vererbung. Kinder von zwei Linkshändern sind beispielsweise zu 40% ebenfalls Linkshänder.&lt;br /&gt;
*Hamer gibt an &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 479&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass bei eineiigen Zwillingen stets einer Rechtshänder und einer Linkshänder sei. Dies belegt er nicht durch veröffentlichte Arbeiten und dies ist ausserdem eindeutig falsch. Sowohl bei den ein- als auch zweieiigen Zwillingen ist der Prozentsatz der Linkshänder gleich hoch wie bei Nichtzwillingen &amp;lt;ref&amp;gt;Medland, Special twin environments, genetic influences and their effects on the handedness of twins and their siblings, Twin Res. 2003 Apr;6(2):119&amp;lt;/ref&amp;gt; oder war nur leicht erhöht. In 76% aller Fälle eines Linkshänders ist sein Zwillingsgeschwister ebenfalls Linkshänder/in. Auch Beziehungen von Eigenschaften der Fingerabdrücke zur Händigkeit existieren: siehe Coren 1994 &amp;lt;ref&amp;gt;Coren, Are fingerprints a genetic marker for handedness? Behav Genet. 1994 Mar;24,&amp;lt;/ref&amp;gt; wie wären diese Merkmale anders als über die Vererbung zu erklären ? Die Papillarlinien verändern sich ab Geburt ja nicht mehr. Die Händigkeit ist nicht die einzige Lateralisierung des Menschen. Laut Reiss von der Uni Dresden sind 4 Lateralisierungen beim Menschen bekannt. Rechts wird bei allen Lateralisierungen bevorzugt. Nach Reiss: Hand:91%, Fuss:74%,Auge:66% und Ohr 63%.&lt;br /&gt;
*Hamer legt sich fest auf welcher Körperseite Menschen Kleinkinder halten oder wiegen: es sei immer die Gegenseite der dominanten Hand &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG Buch: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; Seite 299&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch dies stimmt nicht. 70-80% aller Menschen und auch die Mehrheit der Primaten wiegen ein Baby auf der linken Seite und zwar unabhängig von der Frage ob sie Rechtshänder sind oder nicht. Salk war 1960 der erste der dokumentierte dass in der Mehrheit der Fälle ein Kind links gehalten wird, und zeigte 1973 daß es keine Beziehung zur Händigkeit gibt. Das gleichte fand de Chateau. Er stellte 1983 fest daß es keine Beziehung zur Händigkeit gab. Zum gleichen Ergebnis kam Georgia Mason: Zitat: ...80 per cent of women hold it against the left side of their body, regardless of whether they are left- or right-handed. Now researchers have discovered the female chimpanzees and gorillas show the same bias. Zitat Ende &amp;lt;ref&amp;gt;Mason G, Animal Behaviour, vol 39, p 1224&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Meinung wird auch von weiteren anderen Forschern vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Komplex radiologische Diagnostik / GNM-eigene CT - Interpretationen==&lt;br /&gt;
Die Diagnostik der Germanischen Neuen Medizin beruft sich nach Aussagen ihrer Befürworter auf eine besondere GNM-eigene und eigentümliche Interpretation von Computertomographien des Schädels, die allerdings in sich widersprüchlich und zudem ungenau formuliert ist. Selbst GNM-Anhänger haben Probleme von Hamer erstellte CT-Diagnosen nachzuvollziehen, viele GNM-Therapeuten geben intern zu Hamer&amp;#039;s Interpretationen nicht nachvollziehen zu können. In Italien haben beispielsweise viele GNM-Therapeuten den Versuch völlig aufgegeben CTs zur GNM-eigenen &amp;#039;&amp;#039;Diagnostik&amp;#039;&amp;#039; mit einzubeziehen. Hamers eigenwillige CT-Interpretationen, die beispielsweise in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis einer neuen Medizin&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert sind, erinnern an das esoterische pendeln oder Kaffeesatzlesen: da werden Ärzten bekannte körpereigene Strukturen (zum Beispiel Gyri des Großhirns) als &amp;#039;&amp;#039;DHS&amp;#039;&amp;#039; erkannt. Da wird willkürlich (offenbar aufgrund der vorher angenommenen Händigkeit oder bereits vorab erkannter Erkrankung oder Symptomatik) festgelegt auf welcher Seite des Gehirns nun das gemeinte DHS sei, auch wenn auf beiden Seiten alles gleich aussieht. &lt;br /&gt;
Laut GNM-Lehre soll es im Rahmen eines angenommenen [[Dirk-Hamer-Syndrom|DHS]] zu radiologisch (lediglich im CT) erkennbaren Veränderungen kommen, den sogenannten [[Hamerscher Herd|hamerschen Herden]]. Diese seien den Radiologen bislang unbekannt geblieben, äußerte sich dazu der Nichtradiologe Hamer wissend. Bei Betrachtung von CTs die derartige Veränderungen zeigen sollen, zeigt sich jedoch, dass diese entweder durchgehend mit aus der Fachliteratur altbekannten technischen Artefakten der Radiologie verwechselt werden, oder aber dass Strukturen die Röntgenärzten seit lange bekannt sind und in der Fachliteratur beschrieben werden, GNM-typisch umdefiniert werden ohne sich dabei (wie in der Medizin sonst üblich) auf pathologische Befunde zu stützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der im CT sichtbaren Veränderungen soll nach Hamer instantan einsetzen, ohne Zeitverzug. Dabei werden morphologische Veränderungen, Zu- oder Abnahmen von Gehirnsubstanz verneint. Die im CT dabei erkannten Ringstrukturen der sogenannten ca-HHs (in Wirklichkeit Ringartefakte) ständen in einem Zusammenhang mit funktionellen Veränderungen. Die angenommene veränderte Hirnaktivität äußere sich sodann in angeblichen &amp;#039;&amp;#039;Kurzschlüssen&amp;#039;&amp;#039; oder einer veränderten &amp;#039;&amp;#039;Beugung&amp;#039;&amp;#039; der Röntgenstrahlung. Dies ist jedoch auszuschließen, da eine unterschiedliche Beugung Dichtedifferenzen (Massedifferenzen) voraussetzen müsste. Somit widerspricht sich diese Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der GNM gemeinten Veränderungen seien gleichzeitige Veränderungen, die Organveränderungen bedingten. Prinzipiell wird jedoch nicht der Frage nachgegangen ob es sich um eventuelle retrograde Degenerationen handeln könnte, die in der experimentellen Anatomie (zusammen mit speziellen Färbemethoden) bei Tierexperimenten angewandt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell bedeutet jede Computertomographie eine hohe Strahlendosis. Daher muss von einer solchen Untersuchung eine hoher Nutzen ausgehen, der die Strahlenbelastung und auch die Kosten gerechtfertigt und die Entscheidung zur Untersuchung muß wohl erwogen werden. Die Belastung liegt bei etwa 4 milliSievert bei einer isolierten Schädeluntersuchung und entspricht in etwa der Gesamtdosis die ein Mensch auf Meereshöhe durch natürlich und künstliche Strahlung pro Jahr erhält. Eine Gesamtkörperuntersuchung ergibt die 5-fache Belastung von 20 mSv (5 Jahresdosen). Eine klassische AP-Aufnahme entspricht im Gegensatz dazu einer Belastung von nur etwa 0,1 mSv. In GNM-Kreisen ist es dagegen üblich auch bei banalen Erkrankungen eine CT-Untersuchung zu erwägen, was ein Verstoß gegen das &amp;#039;&amp;#039;Primum nil nocere&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip medizinischer Ethik ist. Da Radiologen prinzipiell nur nach gegebener Indikation untersuchen, kursieren in GNM-Kreisen die Namen von Radiologen (auch in Spanien), denen unterstellt wird &amp;#039;&amp;#039;großzügig&amp;#039;&amp;#039; präsentierte Indikationen zu akzeptieren von denen sie auch gleichzeitig finanziell profitieren. Nach Aussagen der Fernsehsendung Kontraste (ARD) soll es in diesem Zusammenhang zu einem Ermittlungsverfahren gegen einen deutschen Radiologen gekommen sein, der von einem Heilpraktiker aus Köln (M.) überredet worden sein soll, einen radiologischen Befund zu fälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehler und Widersprüche des sog. [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben|&amp;#039;&amp;#039;Ontogenetischen Systems der Mikroben&amp;#039;&amp;#039;]]==&lt;br /&gt;
Hamer stellte auch zur Infektionslehre und Mikrobiologie Hypothesen auf, die mit wissenschaftlichen Erkenntnisse aber auch jahrtausende langer Erfahrung in der Medizin nicht in Einklang zu bringen ist. Verkürzt dargestellt wären Infektionskrankheiten (auch Tetanus, Tollwut oder Ebola) letzendlich psychosomatische Erkrankungen und die hinlänglich bekannten Erreger wären prinzipiell harmlos, und sogar hilfreich. Eine Ausnahme wird bei Viren gemacht, zu deren Existenz Hamer unterschiedliche Angaben gemacht hat. Einerseits werden diese generell in Frage gestellt, andererseits würden sie aber bestimmte &amp;#039;&amp;#039;ektodermale Organe&amp;#039;&amp;#039; infizieren könnten. Hier kann sich die Lehre nach Hamer nicht entscheiden. &lt;br /&gt;
Bestandteil seiner Hypothese ist eine postulierte &amp;#039;&amp;#039;Keimblattverwandtschaft&amp;#039;&amp;#039; von Mikroben. Nach Hamer würden zu bestimmten &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandten&amp;#039;&amp;#039; Organgruppen bestimmte &amp;#039;&amp;#039;keimblattverwandte&amp;#039;&amp;#039; Mikroben nach einem unbekannten System zuzuordnen sein. Hamer unterteilt dazu alle Mikroben (inkl. Viren) in verschiedene Klassen und zwar einerseits in Abhängigkeit zu ihrem von Hamer vermuteten stammesgeschichtlichen Alter und gleichzeitig in Abhängigkeit zur menschlichen individuellen Entwicklungsgeschichte (Ontogenese). Er unterstellt dabei stillschweigend ein ontogenetisches „Alter“ der verschiedenen Mikroben das zur Entwicklungsgeschichte des Menschen analog verlaufe. Hamer bezieht sich hierbei auf die Hypothese der Biogenetischen Grundregel (Rekapitulationstheorie) &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Biogenetische_Grundregel&amp;lt;/ref&amp;gt; des Darwinanhängers und Monisten Ernst Haeckel (1834-1919) und Ansichten von Karl Ernst von Baer &amp;lt;ref&amp;gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Baersche_Regel&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in der menschlichen Entwicklungsgeschichte (Ontogene) eine analoge Wiederholung der Phylogenese sehen. Die Rekapitulationstheorie bezieht sich lediglich auf den Phänotypus. Auch widerspricht seiner Hypothese die alltägliche Beobachtung von Pilzinfektionen (Mykosen) der Haut (als von Organen ektodermalen Ursprungs) die von der Großhirnrinde innerviert sind (Hautpilze, Mundsoor, Onkomykosen usw) die es nach Hamer genauso nicht nicht geben dürfte wie eine Knochentuberkulose. Bei dem Versuch Ontogenese des Menschen und Phylogenese der Mikroben logisch unter einen Hut zu bekommen, unterlaufen Hamer kapitale Fehler die seine ganzen weiteren Erfindungen beeinflussen und somit logisch in Frage stellen. Ontogenetisch entwickeln sich nämlich die primären Keimblätter der zweiblättrigen Keimscheibe gleichzeitig in der 2. SSW. Erst ab der 3. SSW kann später von der Existenz eines Mesoderm gesprochen werden, noch später vom Neuralrohr. Es ist daher falsch die sich gleichzeitig entwickelnden Keimblätter Entoderm und Ektoderm in eine Hamer&amp;#039;sche Altzeit und Neuzeit einzuteilen und das Mesoderm ongenetisch-zeitlich dazwischen anzusiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu ausführlicher: [[Ontogenetisch bedingtes System der Mikroben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==offensichtliche Widersprüche der GNM-Lehre==&lt;br /&gt;
*Hamer ließ seinen eigenen Hodentumor erfolgreich chirurgisch an der Universtätsklinik Tübingen operieren. Bis heute (nach 26 Jahren) scheint kein Rezidiv aufgetreten zu sein. Nach seinen eigenen Angaben gehört er aber damit zu jenen angeblich 2% die eine herkömmliche Krebstherapie überlebt haben, gleichzeitig verstarb jedoch seine eigene Ehefrau 1985 an den Folgen eines Krebsleidens (Brustkrebs linke Brust) &amp;lt;ref&amp;gt;Hamer RG: Buch &amp;#039;&amp;#039;Krebs - Krankheit der Seele&amp;#039;&amp;#039;, Seite 28. Zitat: ...&amp;#039;&amp;#039;Übrigens, die erste Patientin, die ich behandeln durfte, nachdem ich die EISERNE REGEL DES KREBSES wusste, war meine Frau, die einen Knoten in der linken Brust getastet hatte, Aber wir kannten den Konflikt, nämlich der Hinauswurf aus der Wohnung in der Via Margutta, die der Cousine des Mörders gehörte. Aber wir kannten auch die Therapie. Meine Frau ist der klügste Mensch, den ich überhaupt kenne. Sie wusste, hatte verstanden, sie wurde gesund. Der Konflikt hatte sich lösen lassen. Der Knoten ging zurück&amp;#039;&amp;#039;...&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Zeugenaussagen ist bekannt, dass er allerdings vor ihrem Tod einen enttäuschenden GNM-Therapieversuch unternahm der jedoch erstaunlicherweise trotz angeblich zu erwartender Wahrscheinlichkeit von etwa 95% nicht überlebt wurde. Die Gesamtwahrscheinlichkeit dieser Konstellation liegt nach GNM also bei lediglich 1:1000, während sie aus Betrachtung der Modernen Medizin als eine häufige und realistische Konstellation anzusehen wäre. Auch das Mädchen Olivia Pilhar (heute erwachsen), die chemotherapeutisch behandelt wurde, und zu der Hamer noch während der Behandlung Horroraussagen zu ihrer Überlebenswahrscheinlichkeit gemacht hatte, lebt heute noch (übrigens im klaren Widerspruch zu seinem Anliegen Patienten und Angehörige nicht &amp;#039;&amp;#039;in Panik&amp;#039;&amp;#039; zu versetzen). Im Jahre 2008 sind nunmehr dreizehn Jahre nach ihrer Behandlung vergangen. Dies wäre nach GNM-Lesart aber de facto unmöglich, da ja eine Chemotherapie bei Krebs tödlich sei.&lt;br /&gt;
*Die Angaben zur Krebsentstehung aus Sicht der GNM widersprechen der weltweiten Beobachtung, dass Krebs in allen seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen erst nach einer relativ langen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latenzzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auftritt. Hamer&amp;#039;s eigener Hodenkrebs soll durch den Tod seines Sohnes ausgelöst worden sein, dieser starb jedoch lediglich 2 Monate vor der Beobachtung seines Hodentumors auf. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ergibt sich daß typische Latenzzeiten bei Erwachsenen bei 5-70 Jahren liegen, im Mittel bei 8 Jahren. Lediglich bei Kindern sind kürzere Latenzzeiten bekannt. &lt;br /&gt;
*Es gibt im Tierreich mehrere gut untersuchte Krebsformen die von Tier zu Tier durch Bisse oder den Deckakt übertragbar sind. Es sind die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;übertragbaren Tumoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehören das Sticker-Sarkom der Hunde (CTVT) und die DFTD tumoren des tasmanischen Beutelteufels. Darüber hinaus lässt sich Krebs bei Inzucht-Versuchstieren experimentell übertragen. Diese Form der Krebsentstehung ist mit der GNM nicht kompatibel. &lt;br /&gt;
*Die bekanntlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im Reagenzglas induzierbare Veränderung einer isolierten Zelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu einer Krebszelle bedürfte des Einflusses einer steuernden zellulären Psyche, die es aber nicht gibt. (so müsste ein  Nervensystem aus Neuronen innerhalb einer Zelle bestehen können) Anhänger der GNM gehen mitunter trotzdem von der Existenz einer &amp;#039;&amp;#039;zellulären Psyche&amp;#039;&amp;#039; aus, um das Paradox zu ermöglichen. Dann jedoch benötigte eine Körperzelle keines &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konfliktes&amp;#039;&amp;#039; im zentralen Nervensystem (bzw Hirn) um sich zu einer Krebszelle umzuwandeln. Bei eine derartigen Argumentationsweise widerspricht sich daher ebenfalls die GNM selbst. Die Umwandlung einzelner Zellen bei Anwesenheit krebserregender Substanzen oder Strahlen unter Laborbedingungen widerlegt also bereits die Naturgesetze von Hamer.  &lt;br /&gt;
*Tumoren können sich auch in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;transplantierten Organen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; neu bilden, trotz der Unterbrechung der Nervenversorgung. Siehe Literaturangaben weiter unten. Diese Tatsache ist mit den &amp;#039;&amp;#039;hamerschen biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; überhaupt nicht vereinbar und widerlegt diese.&lt;br /&gt;
*[[image:peteosthor.jpg|Krebserkrankungen nach Peteosthor-Einnahme (Radium 224) und A-Bombenabwurf|300px|thumb]][[image:xray.jpg|Erste Röntgenuntersuchungen bei denen der Untersucher mit bestrahlt wurde|left|thumb]]Die GNM-Lehre akzeptiert zwar dass grundsätzlich Krebs nach Einwirkung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ionisierender Strahlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Röntgen-/Gammastrahlung sowie Korpuskularstrahlung) nach einer Latenzzeit auftritt, führt dies aber auf angebliche &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; oder Angst bei den Bestrahlten zurück die zu einem &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konflik&amp;#039;&amp;#039; führe. Diese Vermutung lässt sich leicht anhand der Medizingeschichte widerlegen: Den ersten Ärzten die Röntgenuntersuchungen durchführten waren die Gefahren ionisierender (Röntgen-)Strahlung natürlich nicht bekannt. Daher wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch kein Schutz vor den Strahlen vorgesehen. Folgen waren typische Krebserkrankungen bei den damaligen Radiologen, die erst mit der Einführung von Schutzmassnahmen nicht mehr auftraten. Aber auch die Einführung der radioaktiven Thorotrast-Kontrastmittel in der Radiologie 1928 und ihre Folgen widerlegen diese Vermutung. Aufgrund der Strahlenschäden durch Throtrast starb damals etwa ein Drittel der Behandelten (die meisten davon an Krebs). Die Patienten und anwendenden Ärzte wussten aber nichts über die Beschaffenheit des Kontrastmittels und deren Gefahren &amp;lt;ref&amp;gt;van Kaick G, Thorotrast-induced liver cancer: results of the German thorotrast study, Radiologe. 1999 Aug;39(8):643-51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.staff.uni-marburg.de/~kunih/all-doc/radmed.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das gleiche gilt für das Radium 224 haltige Mittel Peteosthor. In Mexiko stahlen Kinder auf einem Schrottplatz Kobalt-60 Kugeln die aus verschrotteten Geräten der medizinischen Strahlenheilkunde stammten. Die Kinder spielten mit den Kugeln und bekamen Krebs, sie wussten nichts um die hohe Radioaktivität des Kobalt-60 und konnten demnach daher keine &amp;#039;&amp;#039;Panik&amp;#039;&amp;#039; davor haben.&lt;br /&gt;
[[image:morphin.jpg|Morphin|thumb]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Morphium). Laut GNM wäre die Anwendung dieses potenten Schmerzmittels tödlich. Tatsächlich sind jedoch die Nebenwirkungen des Morphins gut bekannt. Patienten dosieren sich beispielsweise oft selbst indem sie nur die gerade erforderliche Menge an Tropfen einnehmen die zur Schmerzlinderung ausreicht. Morphin hat auch keinen ceiling-Effekt. Der Konsum von Morphin lag 1995 in Deutschland bei etwa 7,5 Kg/1 Million Einwohner/Jahr und lag damit weit unter dem Verbrauch in Dänemark mit 83 Kg. Im Jahre 2002 stieg der Verbrauch in Deutschland auf 22 Kg an, während der Verbrauch in Dänemark 92 Kg, in Österreich 152 Kg, in Großbritannien 353 und Ungarn 577 Kg/1 Million Einwohner/Jahr betrug. Der geringste Verbrauch wurde in Brasilien festgestellt. Dennoch ist die Prognose und Mortalität eines deutschen Krebskranken nicht besser als die eines dänischen oder österreichischen Patienten. Morphin kann neben seiner schmerzstillenden Wirkung auch kausal bei Krebserkrankungen wirksam sein: Studien zeigen, dass dieses Opiat (aber auch das verwandte Buprenorphin) postoperativen Stress mindert und daher eine Auswirkung auf das Immunsystem und somit das gesamte Krankheitsgeschehen hat. Genauere Untersuchungen zeigen, dass die stressmindernde Wirkung gegenüber der bekannten Hemmung des Immunsystems durch Morphin überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==publizierte Falschangaben und/oder ohne Beleg==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gnm.jpg|aus einem GNM-Werbefilm|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:cancerage.jpg|Zunahme von Krebs mit dem Alter|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:krebsdeutschland.jpg|Quelle: Ärzteblatt 2005|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
[[image:Hodgkin2.jpg|Prognoseentwicklung beim Hodgkin-Lymphom|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer.jpg|300px|Dosis-Wirkung Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:smokecancer3.jpg|Lungenkrebsrisiko - Alter bei Rauchentwöhnung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:Smokecancer2.jpg|300px|Latenzzeiten Zigarettenkonsum-Krebs|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Image:astrozytom.jpg|300px|Astrozytom als typischer Hirntumor|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Glioblastom.jpg|Hirntumor Glioblastom|thumb]] &lt;br /&gt;
Hamer machte im Zusammenhang mit seiner Methode viele Einzelangaben die sich als prinzipiell überprüfbar aber gleichzeitig eindeutig fehlerhaft herausgestellt haben:&lt;br /&gt;
*Angaben zur Prognose bei Krebs. Seiner Meinung nach würden nur wenige Prozent aller Patienten eine übliche Therapie überleben und er gibt oft den falschen Wert 2% an und verbreitet dabei unter Betroffenen und Angehörigen eine unnötige Angst, eine Angst die seiner Ansicht nach krebsfördernd wäre. In Wirklichkeit überleben heute in Deutschland etwa 55% der Patienten länger als 5 Jahre. Dabei ist seit Jahren regelmäßig eine Zunahme dieses Wertes zu beobachten, während seit den neunziger Jahren gleichzeitig auch die altersbereinigten Neuerkrankungen rückläufig sind. Die deutschen Zahlenwerte werden dabei allerdings noch von anderen Ländern übertroffen. In den USA liegt die Prognose mittlerweile bei etwa 65%. 1995 gab das National Cancer Institute (USA) für 1920 noch den Wert von 20% an. Angaben des RKI zu Deutschland: &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rki.de/cln_049/nn_205770/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/KID2008.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=48515&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Europa/USA &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Krebstherapie-%DCberlebenschancen-Krebs/595743.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Siehe auch die Arbeit von Lock als Übersicht über die zeitliche Entwicklung der Krebsmortalität in Deutschland von 1900 bis 1990: &amp;lt;ref&amp;gt;Lock W et al: Alter und Krebs. Eine Analyse der Krebsmortalität in Deutschland von 1900-1990. Versicherungsmedizin 47:157-165 (1995)&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
*Angaben zur Chemotherapie bei Krebs. Die Chemotherapie ist das drittwichtigste Therapiekonzept der modernen Krebsbehandlung, wird aber häufig nur zusammen mit einem anderen Verfahren eingesetzt. Der zusätzliche Gesamtnutzen auf alle Krebserkrankungen bezogen, liegt bei Werten um 10%. Die vielen Fälle bei denen keine Chemotherapie erfolgt sind dabei mit eingerechnet. Bei einigen Erkrankungen haben sich Zytostatika als sehr wirksam erwiesen: die ALL (Leukämie) im Kindesalter wird heute zu 80% überlebt, während dies in den 60er Jahren nur bei etwa 5% der Fall war. Ähnliche gute Ergebnisse gibt es für den Hodenkrebs und das Hodgkin-Lymphom.&lt;br /&gt;
*Zahlenangaben zur Krebsinzidenz und Krebsmortalität. Hamer spricht immer wieder von &amp;#039;&amp;#039;1500 täglich ermordeten Krebskranken&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, 2007 begrenzt er dies auf nichtjüdische Krebskranke &amp;#039;&amp;#039;..Durch die Erkenntnisunterdrückung sterben bei uns täglich 1.500 Nichtjuden..&amp;#039;&amp;#039;, und erweckt den Eindruck als ob jüdische Patienten eine bessere Prognose hätten. Der Webauftritt [[Faktuell]] von GNM-Anhänger [[Christoph Lenz]] schliesst sich dem auch beleglos an: ..&amp;#039;&amp;#039;Pro Tag sterben 1.500 Menschen in Deutschland - angeblich an Krebs. Tatsächlich jedoch an Chemotherapie...&amp;#039;&amp;#039; und ...&amp;#039;&amp;#039;Laut Krebsforschungsinstitut Heidelberg sterben 95 Prozent aller Krebspatienten trotz oder gerade wegen der Chemotherapie im Verlauf von 5 Jahren...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background325.shtml Version von November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Realität: 2002 erkrankten in Deutschland insgesamt 420.000 Mensch an Krebs, und 210.000 starben an Krebs. 210000/365 ist aber nur 575, die Angabe ist also grob falsch. Außerdem: 1500 x 365 = 547500. Nach Hamer würden also mehr Menschen an Krebs sterben als an dieser Krankheit erkranken. Dies wäre nur zu erklären wenn jährlich konstant etwa 300.000 sterbende Krebskranke einwandern würden, was absurd ist. Nachdem dieser Text bei Esowatch einige Monate veröffentlicht war, muss im Juni 2008 Hamer ebenfalls klar geworden sein, dass er in diesem Zusammenhang absurde und nicht durch Daten abgesicherte Behauptungen aufstellt. In einem offenen Brief versucht er seine Meinung durch eine neue Verschwörungstheorie zu untermauern und schreibt: ...&amp;#039;&amp;#039; Im Jahre 2004 wurde an die Ärzte in Deutschland die Weisung von der Ärztekammer ausgegeben, nicht mehr Krebs als Todesursache auf die Totenscheine zu schreiben, sondern – Herz-Kreislaufversagen. Das stimmt ja immer. Jetzt sterben nur noch 500 täglich an Krebs, mit fallender Tendenz, bald nur noch 200. Merkt Ihr, das ist Propaganda, wie mit Angriff auf die Lazarettstadt Dresden im Februar 1945: Erst waren es über eine Million Tote, dann 600.000, jetzt nur noch 29.000, und in ein paar Jahren vielleicht noch „ganz unbedeutend wenige...&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2008/20080607_Hamer_an_Freunde.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Natürlich nennt Hamer die angebliche &amp;#039;&amp;#039;Weisung&amp;#039;&amp;#039; nicht, die Ärztekammern haben sowieso keine Weisungsbefugnis auf die GEKID oder das Robert Koch Institut und somit auf die Erstellung der verschiedenen Krebsregister, die sich ja auf die Daten der einzelnen Bundeländer beziehen. Konsequenz einer solchen Weisung wäre ab 2004 eine abrupte Abnahme der Krebsmortalität um 66% bei gleichzeitiger plötzlicher und grotesker Zunahme der Mortalität bei Herz-Kreislauferkrankungen um mehr als 100%. Da aber die deutsche Todesursachenstatistik sich parallel zu den Erhebungen in anderen Industriestaaten entwickelt (auf die mit Sicherheit keine deutsche Ärztekammer einen Einfluss hat) die eine solche sprunghafte Entwicklung natürlich nicht zeigen, und da Hamer seine Aussagen zu den angeblichen 1500 täglichen Krebstoten bereits lange vor 2004 machte, macht sich Hamer hier völlig lächerlich.&lt;br /&gt;
*Bei einer Anzahl von Krebserkrankungen zeigt sich eine starke Erblichkeit die mit der GNM-Lehre nicht kompatibel ist, da hier keinerlei psychische Faktoren die Tendenz Krebs zu entwickeln beeinflussen können. Beispiele sind die Familiäre adenomatöse Polyposis, Xeroderma pigmentosum, einige Formen des Brustkrebses, das Louis-Bar Syndrom, Gardner Syndrom, Turcot Syndrom, Li-Fraumeni-Syndrom und die familiäre Form des Retinoblastoms. Darüber hinaus ist bekannt, dass etwa 1/6 aller Krebserkrankung durch Onkoviren bedingt sind (Beispiel HPV, HIV, Burkitt-Lymphom) &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dkfz-heidelberg.de/de/presse/pressemitteilungen/2006/dkfz_pm_06_48.php&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Hamer behauptet es gäbe keine krebsauslösende Substanzen, Asbest hätte nur deshalb eine schädliche Wirkung da die Patienten über Asbest fehlinformiert wären (eine autoimmunisierende pseudowissenschaftliche Argumentation). Dies kann aber für die ersten Studien und Untersuchungen zum Thema nicht zutreffen. Rauchen wäre demnach auch kein Krebs fördernder Faktor. So schreibt Hamer: &amp;#039;&amp;#039;..Die Vorstellung, dass Rauchen Krebs macht, sind reine Hypothesen, sind auch nie bewiesen worden, sind unbeweisbar. Die angeführten Beispiele mögen genügen um klar zu machen, dass alle Tierversuche die heute durchgeführt werden, nur sinnlose Tierquälerei sind, weil man bei all diesen Versuchen die Seele des Tieres als nicht existent ansieht. Es gibt überhaupt keinen Beweis für kanzerogene Stoffe, die direkt auf das Organ, am Gehirn vorbei wirken. Rauchen stellt die Gefäße eng, macht aber keinen Krebs!..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rauchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schade nicht und löse nicht Krebs aus heisst es in GNM-Kreisen. Das Inhalieren von Tabakrauch, besonders das Zigarettenrauchen, ist in den Industrieländern aber die häufigste Einzelursache für den Krebstod. Bei etwa 30% aller Krebserkrankungen besteht ein kausaler Zusammenhang zum Inhalieren von Tabakrauch. Bis zu 90% aller Karzinome der Organe, die direkt mit dem Tabakrauch in Kontakt kommen, wie die Mundhöhle, der Kehlkopf und die Lungen, haben ihre Ursache im Inhalieren von Tabakrauch. Aber auch in anderen Organen wie der Harnblase, der Niere, der Cervix uteri, dem Pankreas, dem Knochenmark und der weiblichen Brust entwickeln sich bei Rauchern und Raucherinnen in höherem Maße maligne Tumoren bzw. Systemerkrankungen als bei Nichtrauchern und Nichtraucherinnen. Für die durch Tabakrauchen induzierten Karzinome besteht eine eindeutige Dosis-Wirkungs-Beziehung. Bis zu 50 verschiedene Karzinogene wurden bisher im Tabakrauch identifiziert. Auch das passive Rauchen hat einen karzinogenen Effekt &amp;lt;ref&amp;gt;P. Drings: Rauchen und Krebs, Der Onkologe, Springer Berlin Heidelberg Heft Vol 10, Numb. 2 / Februar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Terry-Report (1964 in Washington, US Dept. Health, Educ., Welfare, Publ. 1103)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Deutschland wurden 1995 rund 12 % aller Todesfälle und 40 % aller Krebserkrankungen auf das bzw. Spätfolgen des Rauchens zurückgeführt - somit starben durch das Rauchen jährlich über 100.000 Deutsche. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern ist im Vergleich zu Nichtrauchern um etwa sechs bis zehn Jahre niedriger. Mitte der 90er Jahre wurde schließlich der Nachweis erbracht, dass das Benzo(a)pyren im Tabakrauch das Gen p53 schädigt, und damit war neben Forschungsergebnissen durch Statistiken und Tierversuchen auch der direkte kausale Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs belegt.&lt;br /&gt;
*Metastasen gibt es laut GNM nicht. Zweitkrebse wären jeweils unabhängige Neuerkrankungen. Dem steht jedoch die Beobachtung von isolierten zirkulierenden Krebszellen gegenüber, die im venösen und arteriellen Blut und in der Lymphe gefunden wurden. Zudem auch im Urin und Stuhl von Krebspatienten. Moderne PCR-Methoden lassen keine Zweifel an ihrer Existenz und Herkunft. Hamer&amp;#039;s Angaben es gäbe keine wissenschaftliche Beweise für den Nachweis zirkulierender Krebszellen im arteriellen Blut sind falsch, siehe Fachliteratur: sie wurden nachgewiesen &amp;lt;ref&amp;gt;Yamaguchi K, Ki-ras codon 12 point and P53 mutations: a molecular examination of the main tumor, liver, portal vein, peripheral arterial blood and para-aortic lymph node in pancreatic cancer, Am J Gastroenterol 2000 Aug 95(8)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://inka.mssm.edu/courses/CORE_II/2003part3/manfredi%2038-40/NatRevCancer2,563(Chambers).pdf &lt;br /&gt;
*http://www.moffitt.org/moffittapps/ccj//v5n6/article3.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Georgakoudi I, In Vivo Flow Cytometry: A New Method for Enumerating Circulating Cancer Cells, Cancer Research 64, 5044-5047, August 1, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/full/64/15/5044&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Frage ist auch da irrelevant wo zirkulierende Krebszellen im venösen Blut auf der anderen Körperseite eines Tumors nachgewiesen wurden. &lt;br /&gt;
*Laut Hamer wäre seine Methode verboten. Im Januar 2007 versuchte ein Arzt aus Braunschweig (namens V.E.) über ein experimentelles GNM-Thema zu promovieren. Dies wurde zwar nicht möglich (die Deklaration von Helsinki hätte es nicht zugelassen), dennoch hatte dies keine weiteren Konsequenzen. Der Internetauftritt [[Faktuell]] von Hameranhängern (und Anhängern der ketogenen Diät) befragte sämtliche deutsche Ärztekammern, konnte jedoch keinen Hinweis auf ein GNM-Verbot finden &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background344.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Laut GNM gibt es keine Hirntumoren, diese würden seinen &amp;#039;&amp;#039;biologischen Gesetzen&amp;#039;&amp;#039; ja widersprechen da das Zielorgan gleichzeitig Ort der Konfliktentstehung nach Hamer wäre. Daher werden sie einfach wegdefiniert. Rita Levy-Montalcini erhielt den Nobelpreis über die Entdeckung der Teilungsfähigkeit von Nervenzellen. Ein Vielzahl von unterschiedlichen Hirntumoren sind exakt beschrieben und lassen sich unterscheiden: Astrozytome, Glioblastome, Ependymome, Pinealome, Schwannome, Menigeome und so weiter und so fort.&lt;br /&gt;
*Laut Hamer hätten Männer überraschenderweise 47 Chromosomen und nicht 46. Wörtliches Zitat: ..&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch hat in jeder Zelle einen doppelten (diploiden) Chromosomensatz, nämlich 46, beim Mann kommt noch ein geschlechts-spezifisches Chromosom hinzu, also 47...&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Worauf Hamer&amp;#039;s Meinung zu 47 männlichen Chromosomen beruht, wird nicht mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hamer und der sogenannte Mongolismus==&lt;br /&gt;
[[image:mongolismus.jpg|Artikel aus Zeitenschrift|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hamer machte auch Äusserungen zu einer angeblichen Eignung seiner Lehre bei &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039;, wie es auf seiner eigenen Webseite zum Thema heisst &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.neue-medizin.de/html/mongolismus.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Hamer&amp;#039;sche Konfliklösung könne Mongolismus sogar heilen. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; stammt allerdings (analog zum Begriff der Mißbildung und Mißgeburt) aus der Mottenkiste der Medizin. Seit den sechziger Jahren, seit einer Beschwerde der Mongolei, wird für den gemeinten Zustand der Begriff Down-Syndrom oder Trisomie 21 verwandt. Der für Mongolen abwertenden Begriff ist seitdem nur noch bei Laien in Gebrauch. Laut GNM-Lehre soll ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;SBS&amp;#039;&amp;#039; (als heilendes Sonderprogramm) eine Veränderung am Chromosom 21 aller Zellen bewirken. &amp;#039;&amp;#039;...Diese Veränderung ist aber nicht Ursache der Erkrankung, da passager, wenn die Veränderung nicht zu lange dauert...&amp;#039;&amp;#039; heisst es dazu im Internet von Seiten der Hameranhänger, schliesslich soll der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus&amp;#039;&amp;#039; ja zu was nützlich sein. Um diese Erfindung einer vorübergehenden und nützlichen Veränderung am Chromosom 21 und ihrer Behebbarkeit plausibel zu machen, nennt Hamer einen schlecht dokumentierten Einzelfall der eine &amp;#039;&amp;#039;Heilung&amp;#039;&amp;#039; beim Down-Syndrom belegen soll. Angeführt wird der Fall eines fünfjährigen Mädchens namens Anna, deren Mutter eine Ärztin sein soll die nach Hamer-Empfehlungen im Jahre 1999 vorgegangen sein soll. Die Heilung soll dann durch die Mutter im Mai 1999 auf einem Kongreß der Neuen Medizin in Biel (Schweiz) vorgetragen worden sein. Hamer (damals seit zwölf Jahren ohne Approbation) veranlasste bei fehlender Indikation völlig überflüssige Schädel-CT&amp;#039;s. Das Alter der Mutter wird hingegen nicht thematisiert, obwohl ja bekannt ist dass ältere Mütter bis zu 100 mal häufiger Trisomie 21 - Kinder bekommen als junge Mütter. Hamer stellte dann die Pseudodiagnose &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation aufgrund zweier Hör-Konflikte&amp;#039;&amp;#039; (später als Kreissägen-Syndrom bezeichnet), da man ihm erzählte hatte dass während der Schwangerschaft die Mutter auf einer Baustelle einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt worden wäre. Diese &amp;#039;&amp;#039;schizophrene Konstellation&amp;#039;&amp;#039; soll nach Hamer-Lesart zu einer harmlosen vorübergehenden Störung der Reifeentwicklung führen, die dann aber später - nach sogenannter Lösung der Konstellation - für den Betroffenen einen Vorteile haben soll, denn es käme dann automatisch zu einer schnellen Erholung und Heilung. Daher sei der &amp;#039;&amp;#039;Mongolismus biologisch richtig und sinnvoll&amp;#039;&amp;#039;. Der kleinen Anna wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Desensibilisierung&amp;#039;&amp;#039; Ohrenschützer gegeben, die sie vor Lärm schützen sollten. Ohrenschützer stellen jedoch eine Vertäubung dar und keine Desensibilisierung. Nach sieben Monaten der Vertäubung wird als Erfolg berichtet dass (wie zu erwarten war) das Kind um 10 cm gewachsen sei und ganze Sätze sprechen könne. Auf der Hamer-Webseite heisst es noch dazu: ...Der für Mongolide typische Gesichtsausdruck hat sich merklich aufgehellt... Als Ursache des Down-Syndroms schwant es Hamer dass Schallemissionen von Autos, Motorrädern, Schleif- und Kreissägengeräuschen aller Art, Discos und Fernseher eine Rolle bei der Entstehung des Down-Syndrom spielen sollen. Einen Nachweis der angeblichen verschwundenen Trisomie 21 liefert weder Hamer noch die Mutter. Ein einfacher Test hätte den Nachweis erbracht - und möglicherweise Hamer den Nobelpreis eingebracht. Von dem Mädchen Anna wird auch in der Esoterik-Zeitschrift [[Zeitenschrift]] stolz berichtet und jeweils ein vorher-nachher Foto gezeigt &amp;lt;ref&amp;gt;Zeitenschrift Heft 27/2000&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Nachher-Bild zeigt jedoch unverändert die typische geschrägte Lidachse bei Trisomie 21 und stellt somit natürlich keinen Nachweis einer Heilung dar. Nach Hamer könne Anna nach ihrer &amp;#039;&amp;#039;Renormalisierung&amp;#039;&amp;#039; später auch Mutter gesunder Nachkommen werden. Wissenschaftlich ist jedoch dokumentiert, dass Frauen mit Down-Syndrom zwar fruchtbar sind, aber leider in 50% der Fälle Mütter eines Kindes werden, das ebenfalls eine Trisomie 21 hat &amp;lt;ref&amp;gt;^ Hsiang YH, Berkovitz GD, Bland GL, Migeon CJ, Warren AC (1987). &amp;quot;Gonadal function in patients with Down syndrome&amp;quot;. Am. J. Med. Genet. 27 (2): 449–58. doi:10.1002/ajmg.1320270223. PMID 2955699.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Insofern ist Hamer&amp;#039;s Empfehlung falsch und unverantwortlich, da er die tatsächliche Lage falsch beschreibt. Kinder die durch moderne Therapiemethoden gefördert werden, können heute durchaus Schulen besuchen. In Einzelfällen ist sogar Down-Syndrom Patienten ein Universitätsabschluss geglückt. Durch gezielte Förderung kann diesen Menschen also durchaus geholfen werden, ein Fortschritt beim Spracherwerb oder ein körperliches Wachstum sind daher kein Wunder. Ein Nachweis der Rückbildung einer Trisomie 21 ist dagegen wissenschaftlich nie berichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Faktuell]]-Seite (Autor Eric E. deWitt) hat etwas zur Trisomie 21 zu schreiben: Das Down-Syndrom wird offenbar nicht von einem Gendefekt ausgelöst steht da für den erstaunten Leser zu lesen, ein Widerspruch nicht nur zu wissenschaftlichen Quellen sondern auch zu Hamer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stellungnahmen zur GNM==&lt;br /&gt;
* [http://www.promed-ev.de/modules/news/article.php?storyid=105 Stellungnahme des Präsidenten der Deutschen Röntgengesellschaft Maximilian Reiser zu Hamers Interpretation von CT]&lt;br /&gt;
*[http://www.swisscancer.ch/dt_fr/content/orange/pdf/skak/01_02_hamer_d.pdf Krebsliga Schweiz zur Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer]&lt;br /&gt;
*[http://www.krebsinformation.de/Fragen_und_Antworten/therapie_nach_hamer.html Krebsinformationsdienst Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg zum Thema]&lt;br /&gt;
* http://www.thescientificworldjournal.com/headeradmin/upload/2005.03.16.pdf&lt;br /&gt;
*Der belgische Psychologe Nady Van Broek Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain Belgien) war Gutachter im Prozess gegen einen Biologie Totale Therapeuten in Belgien und beschäftigte sich auch mit der Hamer-Lehre &amp;lt;ref&amp;gt;Äusserung von Nady Van Broeck (Professor an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Université Catholique de Louvain in Louvain La Neuve - Belgien). Zitat aus: Le coup de marteau du Dr Hamer - Médecine parallèle. http://pagesperso-orange.fr/sos.derivesectaire/ARCHIVES%202004H.htm &lt;br /&gt;
&amp;quot;Outre les risques mortels qu’ils font prendre à ceux qui les suivent aveuglément, ce qu’il y a de terrible dans le discours de ces thérapeutes, c’est qu’il rend les malades responsables de leur malheur...&amp;quot; &amp;quot;...Ils font porter un énorme fardeau sur leurs épaules: déjà «punis» par la maladie, les voilà jugés aussi coupables de ce qui leur arrive, puisque c’est leur cerveau qui pourrait tout programmer et déprogrammer !...&amp;quot; &amp;quot;...A partir de là, pourtant, tout s’enchaîne : si lés patients ne réussissent pas à guérir, c’est, leur dit-on. parce qu’ils ne vont pas assez en profondeur pour voir clair dans leur stress, régler leurs conflits internes et ou assez se relaxer. Leurs tentatives pour y parvenir ? Forcément insuffisantes ! «Comment démontrer le contraire de ce genre d’assertions : elles sont absolument impossibles a réfuter ?&amp;quot; &amp;quot;...Mais terriblement efficaces : ils placent plus encore le malade dans un état de dépendance vis-à-vis de son thérapeute&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er erklärte dazu: ...&amp;#039;&amp;#039;Neben den tödlichen Risiken für Diejenigen die diesen&amp;#039;&amp;#039; [Therapeuten] &amp;#039;&amp;#039;blind folgen, ist es das Furchtbare in den Aussagen dieser Therapeuten, dass sie die Kranken für ihren Zustand verantwortlich machen&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Sie belasten diese mit einer enormen Bürde auf ihren Schultern: bereits durch die Krankheit &amp;#039;&amp;#039;bestraft&amp;#039;&amp;#039;, werden sie nun auch noch als schuldig für das befunden was ihnen zustösst, da ja ihr Gehirn alles programmiere oder deprogrammiere !&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;Wenn es den Patienten nicht gelingt gesund zu werden, dann liege das daran, so wird ihnen erklärt, dass sie nicht genügend in die Tiefe gingen um zu erkennen was die Ursache ihres Stresses sei, wie sie ihre Konflikte lösen könnten, oder sich optimal zu entspannen. Und natürlich seien ihre Bemühungen&amp;#039;&amp;#039; [dann - also im Falle eines Misserfolges] &amp;#039;&amp;#039;unzureichend ! Wie kann man Behauptungen dieser Art widerlegen - diese sind absolut nicht widerlegbar&amp;#039;&amp;#039; [im Sinne von nicht falsifizierbar]. &amp;#039;&amp;#039;Aber furchtbar effektiv: sie befördern den Kranken in eine Abhängigkeit zum Therapeuten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literatur zum Komplex Metastasierung==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GNM]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=13298</id>
		<title>Impfkritik</title>
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		<updated>2008-12-16T08:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Weblinks zum Thema */ Petition&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Impfkritik ==&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Verachtung impfender jüdischer Ärzte durch NS-Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Stürmer&amp;#039;&amp;#039;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kontroverse Einstellungen zu Impfungen finden sich bereits mit der Einführung des ersten Impfstoffes Anfang des 19. Jahrhundert, der sich gegen die Pocken richtete. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind bis zu 5&amp;amp;nbsp;% der deutschen Bevölkerung Impfgegner oder -kritiker. Ihre Argumentation ist häufig [[Alternativmedizin|alternativmedizinisch]] orientiert und wenig wissenschaftlich fundiert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;C. Meyer, S. Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Impfskeptiker - Geschichte, Hintergründe, Thesen, Umgang&amp;#039;&amp;#039;. Bundesgesundheitsbl. 47, 2004. S.1182–1188 [http://www.rki.de/cln_011/nn_226874/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ Impfgegner_Impfskeptiker PDF]&amp;amp;#x5D;. Von den Impfgegnern zu unterscheiden sind Impfkritiker, welche Impfungen zumindest vordergründig nicht prinzipiell ablehnen. Stattdessen vertreten sie spezielle Ansichten über ihren Zeitpunkt, die Impfstrategie, ihre Wirksamkeit, Sicherheit und ihre Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden kritische Berichte über Impfschäden oder am Prinzip des Impfens selber meistens in entsprechenden Foren im Internet und auch in impfkritischen Büchern publiziert. Diese führen zu starker Verunsicherung mancher Menschen, insbesondere von jungen Eltern, bis hin zur Impfverweigerung.&lt;br /&gt;
Impfkritische Meinungen sind sehr heterogen und oftmals durch religiöse, alternativmedizinische ([[Homöopathie]], [[Anthroposophie]] u. a.) oder esoterische Hintergründe motiviert. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, gegenüber der Pharmaindustrie und auch gegenüber der Wissenschaftsmedizin, Unwissen und Unsicherheit tragen zu solchen Ansichten bei.&lt;br /&gt;
Die Kontroversen im Detail werden in den Artikeln über Impfstoffe erörtert (siehe MMR-Impfstoff, hexavalenter Impfstoff u. a.). Die Kritikpunkte der Impfgegner lassen sich jedoch im Wesentlichen auf Varianten der vier folgenden Abschnitte zurückführen, die oft beliebig miteinander kombiniert werden ([http://www.impfinformationen.de/index.php?id=43 Argumente von Impfgegnern. Univ. Prof. Dr. Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Graz)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfkritik ist auch in Kreisen bestimmter Verschwörungstheorien geläufig, dort wird das von staatlichen Institutionen empfohlene Impfprogramm (in Deutschland die Stiko) als staatlichen Eingriff in Persönlichkeitsrechte gesehen. Allerdings gibt es in Deutschland keine Impfpflicht. Manche Verschwörungstheorien gehen so weit dem Staat zu unterstellen durch Impfungen die Geimpften willenlos zu machen oder ihnen bewusst einen Schaden anfügen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
[[image:masern.jpg|Pflegefall: 10 jähriges Mädchen nach Masernencephalitis|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:eisernelunge.jpg|Dianne Odell: Jahrzehnte in der eisernen Lunge nach Kinderlähmung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Impfgegner führen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Bemängelt wird dabei unter anderem die angeblich fehlende Wirksamkeitsmessung einer Impfung mittels Antikörpertiter oder ungenügende Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften. Auch dass Viren und Bakterien krankmachend seien wird bestritten, z.B. vom Biologen [[Stefan Lanka]] und von [[Geerd Ryke Hamer]], dem Begründer der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]. Weiterhin habe ausschließlich die Verbesserung der Hygiene und des Lebensstandards zum Rückgang von Infektionskrankheiten geführt. Diese These vertritt auch [[Gerhard Buchwald]], auf den sich viele der Impfgegner beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behauptungen sind erwiesenermaßen falsch. Verlässliche Forschungsarbeiten und klinische Studien (u. a. auch für die Zulassung der Impfstoffe)&amp;amp;nbsp; beweisen die direkte Wirkung der Impfungen auf die Infektionskrankheit, auch durch epidemiologische Daten wird dies belegt. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach Einführung der Impfungen ein. Beispielsweise wurden vor der Einführung der Masernimpfung in den USA im Jahr 1963 ungefähr 500.000 jährliche Masernerkrankungen mit 500 Toten erfasst (geschätzt wurden 3-4 Mio.). Wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang der Erkrankungen um 98&amp;amp;nbsp;% registriert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;RT Perry, NA Halsey: &amp;#039;&amp;#039;The clinical significance of measles: a review&amp;#039;&amp;#039;. J Infect Dis. 2004 May 1;189 Suppl 1:S4-16 PMID 15106083&amp;amp;#x5D;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sich auch viele Eltern nicht im Klaren darüber, dass die empfohlenen Impfungen allesamt Erkrankungen betrifft, gegen die man keine ursächliche Therapie hat, sondern immer nur lindernd eingreifen kann. Durch den Erfolg der Impfungen hat sich eine schon fast pervers zu nennende Situation eingestellt: Kinderkrankheiten und deren massive Risiken sind nicht mehr im persönlichen Erfahrungsschatz der Eltern und werden entsprechend auf die leichte Schulter genommen. Bilder sogenannter &amp;quot;harmloser&amp;quot; Kinderkrankheiten gibt es hier:[[http://www.ratbags.com/rsoles/vaxliars/pictures.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den „Herdenschutz“ durch Impfungen gibt es deutliche Hinweise. So kann die Grippeimpfung des Personals in Senioren- und Pflegeheimen in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit der Bewohner deutlich senken ([http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26633 www.deutsches-aerzteblatt.de: &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner&amp;#039;&amp;#039;.] 1.Dez.2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen gesehen werden können. Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt wird, dass Zulassungsstudien von Impfungen aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil dieser schweren Nebenwirkungen erfassen könnten und so Nebenwirkungen, die seltener als 1:500 auftreten, nicht ermittelt würden. Kritisiert wird auch, dass das Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nicht in der Lage sei, das tatsächliche Ausmaß der Impfkomplikationen in Deutschland zu erfassen. In Folge dessen wird das Verhältnis von erwartetem und tatsächlichem Nutzen von Impfungen gegenüber möglichen Schäden in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie andere Medikamente müssen Impfstoffe vor ihrer Einführung ein komplexes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für diese Zulassung müssen vom Hersteller unterschiedliche Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen. Bei Zulassung des Rotavirusimpfstoffs waren dies beispielsweise über 70.000 Studienteilnehmer, was auch eine Abschätzung von selteneren Impffolgen erlaubt. Nach Einführung einer Impfung wird diese Zulassung alle fünf Jahre überprüft unter Einbeziehung der aktuellen Datenlage, wie unabhängigen Folgestudien von Universitätskliniken und anderen Forschungseinrichtungen oder Meldungen von Nebenwirkungen an die Gesundheitsbehörden&amp;amp;nbsp; . Das Meldesystem ist dabei ein wichtiges Instrument für erste, möglichst zeitnahe Ermittlungen von möglichen Nebenwirkungen. Die konkreten Zusammenhänge zwischen Impfung und potenzieller Komplikation werden dabei erst in dafür angelegten Studien überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge dieses Verfahrens wurden immer wieder Impfstoffe vom Markt zurückgezogen, bei denen Teilaspekte beanstandet wurden, beispielsweise der Sechsfachimpfstoff &amp;#039;&amp;#039;Hexavac&amp;#039;&amp;#039; auf Grund von Zweifeln an der Langzeitwirkung der Hepatitis B-Komponente&amp;amp;nbsp; ([http://www.pei.de/cln_042/nn_431522/DE/infos/fachkreise/am-infos-fach-nur-ablage/sik-infos/2005-09-20-hexavac-suspension.html Ruhen der Zulassung für den Sechsfachimpfstoff Hexavac]). Gleichzeitig haben aber auch viele Studien Aussagen zu möglichen Impffolgen entkräftet (z. B. Allergien, Asthma, Autismus, etc.)&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;S. Koppen et al.: &amp;#039;&amp;#039;No epidemiological evidence for infant vaccinations to cause allergic disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine&amp;#039;&amp;#039; 25-26/2004. S. 3375-3385 PMID 15308362&lt;br /&gt;
&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; H.P. Roost et al.: &amp;#039;&amp;#039;Influence of MMR-vaccinations and diseases on atopic sensitization and allergic symptoms in Swiss schoolchildren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Allergy Immunol&amp;#039;&amp;#039; 5/2004. S. 401-407. PMID 15482514&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; U. Heininger: &amp;#039;&amp;#039;Risiken von Infektionskrankheiten und der Nutzen von Impfungen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesgesundheitsbl 47/2004. S. 1129–1135 [http://www.rki.de/cln_006/nn_326556/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/2004__Heiniger,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2004_Heiniger PDF]&amp;amp;#x5D;, wobei diese neueren Ergebnisse oftmals von Impfgegnern ignoriert werden. Auch epidemiologische Vergleiche zeigen hier interessante Einsichten, beispielsweise nahmen Allergien erst nach der „Wende“ in der Bevölkerung der ehemaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestanden hatte, signifikant zu - zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankheiten sind in unseren Breiten durch Impfprogramme und gute Durchimpfung der Bevölkerung selten geworden. Auch Impfverweigerer werden dabei Nutznießer der hohen Populationsimmunität durch das Impfen. Vergessen oder verharmlost werden in der Folge die Konsequenzen von Infektionskrankheiten mit ihren Komplikationen, angefangen bei Entwicklungsschäden bis hin zum Tod. Diese Risiken werden auch bei den so genannten [[Masernparty]]s unterschätzt. Nach herrschender Meinung in der Medizin gelten die empfohlenen Schutzimpfungen bei sachlicher Risikoabwägung als sicherer und verträglicher Schutz vor diesen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutralität der Datenlage ===&lt;br /&gt;
Von Impfkritikern wird angeführt, dass sich ein Interessenkonflikt zwischen den Empfehlungen der Pharmaunternehmen und ihrem Profit hieraus ergibt. Aus diesem Interesse heraus werden die unterschiedlichen Gesundheits- und Zulassungsbehörden (z. B. das Robert-Koch-Institut in Deutschland, Centers for Disease Control and Prevention in USA, etc.) und Wissenschaftler in diesem Feld beeinflusst, so dass nur mangelhafte neutrale Aufklärung geboten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von Impfungen müssen Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen und vom Antragsteller finanziert werden. Ausgeführt werden diese Studien aber in der Regel in unterschiedlichen Kliniken. Im Rahmen der Fünf-Jahres-Überprüfung der Zulassung finden weiterhin auch Studien statt, welche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden - somit ist eine direkte finanzielle Verbindung nicht gegeben. Wenn auch die subjektive Sichtweise Einzelner nicht immer ausgeschlossen werden kann, so spricht die Menge der Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen aus verschiedensten Ländern gegen eine einseitige Datenlage. Auch die unterstellte fehlende Neutralität der Gesundheitsbehörden inklusive WHO kann nicht schlüssig belegt werden. Dagegen spricht auch, dass die Gesundheitsbehörden von Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung (z. B. auch die ehemaligen Ostblockstaaten) zu im Wesentlichen gleichen Empfehlungen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Interessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner unterstellen der Pharmaindustrie, hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen. Auf der anderen Seite wird von manchen Impfbefürwortern angeführt, dass es auch Impfkritiker gibt, die mit Ihrer Kritik ein wirtschaftliches Interesse verfolgten. Beispielsweise zahlte eine Anwaltskanzlei, welche Impfgegner vertrat, mehrere Millionen britische Pfund an Wissenschaftler, um einen Nachweis für Nebenwirkungen zu erhalten (siehe dazu Artikel MMR-Impfstoff).&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;H. Kaulen: [http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon~Scontent.html Artikel in der FAZ], 8. Januar 2007&amp;amp;#x5D; Auch wird mit impfgegnerischen Büchern, Seminaren und Beratungen gegen das Impfen sowie durch paramedizinische Behandlungen („Ausleiten“) von angeblichen Impfnebenwirkungen oder der Krankheiten ebenfalls Gewinn erzielt, wodurch auch von dieser Seite eine sachliche, neutrale Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht zu erwarten ist. Da Heilpraktiker nicht impfen können, und einige ärztliche Anhänger alternativmedizinischer Methoden nicht impfen wollen, ist eine Gewinnmitnahme aus Impfaktionen lediglich durch die Anwendung nocebobasierter Verfahren wie &amp;quot;Ausleiten&amp;quot; möglich. Zudem wird natürlich durch die Behandlung der auftretenden Krankheiten weiterer Umsatz generiert, der durch die Prävention nicht möglich wäre. Umgekehrt ist hinsichtlich der Lukrativität die Reduktion vor allem chronischer und intensivpflichtiger Krankheitsfälle kein Gewinn für die Pharmaindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Organisationen und Einzelpersonen aus dem Kreis der Impfgegner sind hier zu finden: [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weltanschauliche Argumente==&lt;br /&gt;
Einige Impfkritiker, vornehmlich aus dem Umfeld der [[Homöopathie]] und [[Anthroposophie]], argumentieren, dass das Durchleben von Kinderkrankheiten die Abwehr stärkt, die Entwicklung des Kinds fördert, und Ähnliches.&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich an dieser Argumentation einige Probleme:&lt;br /&gt;
* Der Krankheitsverlauf ist oft so gravierend, dass das Kind danach alles Andere als gestärkt ist, sondern im Gegenteil geschwächt und für Folgeerkrankungen anfällig ist.&lt;br /&gt;
* … wenn die Krankheit selbst nicht bereits tödlich verläuft.&lt;br /&gt;
* Spätschäden werden auf die leichte Schulter genommen. Bei Keuchhusten z.B. kann das lebenslange Einschränkung der Lungenkapazität bedeuten; die Masern-Spätfolge SSPE tritt innerhalb von zehn Jahren bei einem von 10&amp;#039;000 Erkrankten auf.&lt;br /&gt;
* Babys und immungeschwächte Menschen sind darauf angewiesen, dass der Impfungsgrad im Rest der Bevölkerung hoch genug liegt.&lt;br /&gt;
Die letztlich hinter diesen Argumenten stehende Ideologie wird von den meisten Befürwortern dieser Einstellung leider nach wie vor nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks zum Thema==&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=331317&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm&lt;br /&gt;
*http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html&lt;br /&gt;
*[http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegnerzitate.html Dokumentation: typische Argumentationen von Impfgegnern]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff (exemplarischer Vergleich der Folgen Impfung / Krankheit)&lt;br /&gt;
*https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=776 (Petition an den Bundestag zum Thema)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfgegner&amp;diff=12914</id>
		<title>Impfgegner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfgegner&amp;diff=12914"/>
		<updated>2008-11-28T12:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Was steckt dahinter? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:impfgegner.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
== Begriffsbestimmung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impfgegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Menschen, die prinzipiell den Nutzen von Impfungen abstreiten und diese ablehnen. Die entsprechende [[Impfkritik]] hat eine lange historische Tradition. Impfgegner sind auch in impfkritischen oder Impfungen ablehnenden Vereinen organisiert oder gehören Organisationen oder Bewegungen an, die selbst Impfungen aus weltanschaulichen oder religiösen Gründen ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische impfkritische oder Impfungen ablehnende Organisationen ==&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophie|Anthroposophen]] sind der Meinung, dass mit einer Erkrankung ein schlechtes [[Karma]] abgetragen würde. Eine Impfung verhindere also nur eine grundsätzlich positive Einstellung zum Phänomen &amp;#039;&amp;#039;Krankheit&amp;#039;&amp;#039;, der Infektionskrankheit wird also eine positive Rolle beigemessen, die bei Geimpften ausbleibe.&lt;br /&gt;
* [[Zeugen Jehovas]] wird von einer Impfung abgeraten [http://www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=684&amp;amp;Itemid=29].&lt;br /&gt;
* Auch die Sekte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lehnt Impfungen ab [http://www.religio.de/akinfo/304.html].&lt;br /&gt;
* Scientology lehnt Impfungen ebenfalls ab [http://www.medi-kids.de/impfungen_3.htm]&lt;br /&gt;
* teilweise lehnen auch Homöopathen das Impfen ab. Erstaunlich ist, das Kinder von Homöopathen in einem höheren Maße geimpft sind, als es Befürworter unter den Homöopathen gibt.[http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bekannte Impfgegner ==&lt;br /&gt;
*[[Andreas Bachmair]]&lt;br /&gt;
*[[Max Otto Bruker]]&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Buchwald]]&lt;br /&gt;
*[[Ryke Geerd Hamer]]&lt;br /&gt;
*[[Martin Hirte]]&lt;br /&gt;
*[[Franz Konz]]&lt;br /&gt;
*[[Karl Krafeld]]&lt;br /&gt;
*[[Angelika Kögel-Schauz]]&lt;br /&gt;
*[[Carola Lage-Roy]]&lt;br /&gt;
*[[Stefan Lanka]]&lt;br /&gt;
*[[Johann Loibner]]&lt;br /&gt;
*[[Wolf-Alexander Melhorn]]&lt;br /&gt;
*[[Anita Petek-Dimmer]]&lt;br /&gt;
*[[Ravi Roy]]&lt;br /&gt;
*[[Brigitte Rondholz]]&lt;br /&gt;
*[[Christoph Tautz]]&lt;br /&gt;
*[[Hans Tolzin]]&lt;br /&gt;
*[[Natalie Wohlgemuth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.impfinformationen.de/pdf/Impfgegner_Maurer.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegner.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ein Kommentar von Esowatch zum Thema Impfgegner==&lt;br /&gt;
Nachdenken, guter Wille, Sachlichkeit, individuelle Entscheidung, kritisches Denken - das Vokabular von Impfgegnern ist voll davon. So voll, dass man misstrauisch wird. Schaut man genauer hin, ergibt sich ein Psychogramm, welches fatal an die Vorgehensweise von Kreationisten erinnert: Hier wird versucht, im Mantel der Wissenschaft und Aufklärung eine okkult-esoterische, irrationale Überzeugung zu missionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei jeder sektioden Bewegung gibt es viele, die das, was sie sagen, tatsächlich glauben, so dass ich hier sicher keinem den Vorwurf des bewussten Lügens machen kann. Das Ergebnis allerdings ist das selbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Manipulationen===&lt;br /&gt;
Impfgegner appellieren gebetsmühlenartig, sich selber zu informieren. Im Klartext meinen sie, dass man endlich ihnen glauben soll und nicht der Wissenschaft.&lt;br /&gt;
Sie wissen genau, dass es unmöglich ist, innerhalb eines Lebens ohne Vorwissen und Vorarbeit anderer sich z.B. ein Transistorradio zu bauen. Von daher ist ihre Strategie, das Vorwissen zu diskreditieren. Wie z.B. ein Martin Hirte, der so Unsägliches von sich gibt wie, &amp;quot;dass es keine neutralen Informationen gäbe&amp;quot; - weil natürlich alles im Auftrag der Industrie gesteuert ist, folgert man dann unweigerlich. Dass Herr Hirte vermutlich sehr gute Geschäfte macht wie alle, die extreme Aussenseiterpositionen vertreten, macht ihn selber aber auch nicht besonders neutral. Aber das ist natürlich was ganz anderes für seine Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner behaupten gebetsmühlenartig, es gäbe keine Studien. Das ist eine grandiose Lüge. Es gibt 10.000e Studien dazu. Impfen ist eine der best-untersuchtesten Vorgehensweisen der Medizin.Edward Jenner hat in Europa 1798 mit Pocken die ersten Experimente gemacht. Es ist geradezu lächerlich zu behaupten, dass seitdem keine Studien gemacht worden wären. Impfgegnern stößt auf, dass heute so wenig Impfschäden dokumentiert sind. Dass das ev. daran liegt, dass es diese Schäden tatsächlich kaum gibt, daran wagen sie nicht zu denken, denn es würde ihr Ideologiegebäude zum Einsturz bringen. Sie machen es vielmehr wie alle Anhänger von Verschwörungstheorien: Wenn so wenig Impfschäden bekannt sind, muss wohl alles verschwiegen worden sein. Dabei sind Impfschäden durchaus belegt: Die Pockenimpfung z.B. um 1900 war alles andere als harmlos, mit Polio musste man in den 50er Jahren noch sehr aufpassen. Das ist alles dokumentiert. Nur: solche Impfungen gibt es heute nicht mehr. Impfgegner konstruieren dann halt neue Schäden. Sie missbrauchen die Wissenschaftstheorie, die sagt, dass wir niemals etwas 100% sicher wissen können zu der dümmlichen Aussage, dass damit alles beliebig sei. Sie begehen den Denkfehler, aus dem Absturz eines Space-Shuttles zu schließen, dass Weltraummissionen nicht möglich seien. Sie nehmen lieber den realen Tod und die reale Behinderung von Kindern in Kauf, um einer ansonsten rein theoretisch nicht ausschließbaren Hypothese kein Potential zu geben. Man kann es auch einfacher sagen: Lieber sterbe ich, bevor ich ein Risiko eingehe. Das ist die offensichtlich absurde Lebenshaltung von Impfgegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beleuchtet man die Argumente von Impfgegnern genauer, sind sie durch die Bank nicht haltbar, es sei denn, man geht von einer nie dagewesenen, riesigen, weltweiten Verschwörung aus. Aber selbst diese Verschwörungstheorie ist kaum haltbar: So ist z.B. das Argument, die &amp;quot;Pharma-Mafia&amp;quot; würde daran verdienen, schlichter Unfug: Impfungen sind im Vergleich zu einer Behandlung im Krankheitsfall lächerlich billig. Bei einigen, menschen gebundenen Viren, ist sogar eine Ausrottung möglich, siehe Pocken = Verdienstausfall. Ich habe noch eine Narbe am Oberarm, meine Kinder nicht mehr. Mit Masern wäre das auch möglich, das ist auch das Ziel der WHO. Aber &amp;quot;dank&amp;quot; unserer so &amp;quot;aufgeklärten&amp;quot;, &amp;quot;selbst denkenden&amp;quot; Impfgegnern, wird das wohl so schnell nicht gelingen. Zur WM in Deutschland wurden jedenfalls Besucher aus anderen Ländern darauf hingewiesen, dass D. Infektionsgebiet sei und man sich unbedingt vorher gegen Masern impfen lassen soll. Damit haben es die &amp;quot;selbst denkenden&amp;quot;, &amp;quot;aufgeklärten&amp;quot; Impfgegner soweit gebracht, dass selbst Menschen aus sogenannten 3.Welt Ländern den Kopf schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Impfen kann keine individuelle Entscheidung sein===&lt;br /&gt;
Das ist eine der übelsten Verdrehungen, die Impfgegner so auffahren. Um eine individuelle Entscheidung treffen zu können, müsste man in die Zukunft blicken können, wann welches Kind mit welchen Erregern in Kontakt kommt. Dies ist - bezogen auf die üblichen Impfungen für Kinder in Europa - schlicht unmöglich. Der Rat ist genauso dumm, wie wenn man empfehlen würde, an Tagen, an denen man sich gut fühlt, auf den Sicherheitsgurt im Auto zu verzichten. Impfen ist immer auch eine gesellschaftliche Entscheidung. Kleinkinder oder Kinder mit Immunschwäche überleben durch Kohortenschutz eher. Erst kürzlich gab es wieder so einen Fall, wo eine &amp;quot;individuell&amp;quot; entscheidende Mutter beim Kinderarzt mit ihrem Kind ein anderes angesteckt und zu Tode gebracht hat. Wir alle sterben. Das ist unvermeidlich. Aber es ist vermeidlich, andere aus ideologischen Gründen vorzeitig über den Jordan oder in eine lebenslange Behinderung zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was steckt dahinter?===&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Hetzartikel gegen das Impfen aus &amp;quot;Der Stürmer&amp;quot;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:reichsimpfgegner.jpg|Propaganda der Reichsimpfgegner eV 1933|600px|thumb]]&lt;br /&gt;
Zum Großteil eine mythisch-verklärte Rassenideologie. Das wird allerdings den meisten Impfgegnern selber nicht bewusst sein und sie werden vehement dagegen widersprechen. Ein großer Baustein dazu kommt aus der anthroposophischen Ecke: Man ist dort der Ansicht, dass Krankheit Schicksal ist und man Gott nicht ins Handwerk pfuschen soll. Sprich: Wer z.B. an Masern stirbt, hat umso früher Gelegenheit, sich im nächsten Leben endlich zu verbessern. Man sieht Krankheit als Prüfung: Wer sie übersteht, ist stark genug fürs Leben, wer nicht, um den ist es auch nicht schade. Man kann so eine Einstellung heutzutage nur noch als zu tiefst antihumanistisch sehen, als eine grausame ideologische Doktrin. Natürlich ist sowas nicht salonfähig, darum verpacken Impfgegner das in dünne Pseudoargumente wie &amp;quot;Individueller Entscheid&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein ist eine völlig falsch verstandene Evolutionstheorie: Wenn man Kranke künstlich am Leben hält, wird es mehr kranke Menschen geben. Dass diese Sichtweise absoluter Unfug ist, ist eigentlich seit mindestens 100 Jahren klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein ist die moderne Medizin selber: Durch die grandiosen Erfolge in den letzten 100 Jahren sind Krankheit, Leid und Tod weniger erlebbar geworden. Man muss heute nicht mehr fünf Kinder zeugen, damit zwei übrig bleiben. Es ist die heute weit verbreitete, bedauernswerte Geschichtsvergessenheit (man schaue sich mal Sterbetafeln von 1900 an), die einen meinen lässt, dass unser vergleichsweise leidfreies Leben ein natürlicher Zustand wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner sind durchaus Leute, die intellektuell fähig sind, wie man ja an den oft fast überzeugenden Bemühungen sieht, ihre Irrationalität in einen rationalen Mantel zu kleiden. Es sind aber auch Leute, die den Bezug zur Realität insofern verloren haben, dass sie nicht merken, dass das, was sich leicht denken lässt, damit nicht zwangsläufig der Realität entsprechen muss. Intellektualität korrespondiert nicht zwangsläufig mit Realitätsbezug. Ganz im Gegenteil. Intellektualität -- in einem physisch sorgenfreien Raum großgezogen -- neigt zu Projektionen und Spekulationen, vor allem aber zu einer Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst und Anderen. Der intellektuelle Mensch ist zum Bewohner der Insel der Beliebigkeit geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Datenlage===&lt;br /&gt;
Impfgegner fordern immer wieder Studien ein. Die gibt es zwar zu tausenden, aber die sind natürlich alle manipuliert, weil sie keine Impfschäden belegen in einem Maße, dass man Impfen (ich beziehe mich auf übliche Kinderimpfungen in D) als kritisch sehen könnte.&lt;br /&gt;
Andererseits haben Impfgegner selber fast gar nichts in der Hand. Legendär ist Buchwald, auf den sich fast alle beziehen. Buchwald wurde schon vor vielen Jahren der Manipulation überführt. Ob bewusst oder unbewusst: Seine Aussagen sind haltlos und er widerlegt sich in seinem Buch z.T. selber. Er behauptet ja, dass der Rückgang der entsprechenden Krankheiten nichts mit dem Impfen zu tun hätte. Dann gibt es noch ein paar netzbekannte, vermutlich unter paranoidem Größenwahn leidende Menschen, die z.B. die Existenz von Viren abstreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.rki.de/cln_049/nn_199624/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfgegner_Impfskeptiker.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternativmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfgegner&amp;diff=12913</id>
		<title>Impfgegner</title>
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		<updated>2008-11-28T12:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Was steckt dahinter? */ letzter Absatz leicht umformuliert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:impfgegner.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
== Begriffsbestimmung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impfgegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Menschen, die prinzipiell den Nutzen von Impfungen abstreiten und diese ablehnen. Die entsprechende [[Impfkritik]] hat eine lange historische Tradition. Impfgegner sind auch in impfkritischen oder Impfungen ablehnenden Vereinen organisiert oder gehören Organisationen oder Bewegungen an, die selbst Impfungen aus weltanschaulichen oder religiösen Gründen ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische impfkritische oder Impfungen ablehnende Organisationen ==&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophie|Anthroposophen]] sind der Meinung, dass mit einer Erkrankung ein schlechtes [[Karma]] abgetragen würde. Eine Impfung verhindere also nur eine grundsätzlich positive Einstellung zum Phänomen &amp;#039;&amp;#039;Krankheit&amp;#039;&amp;#039;, der Infektionskrankheit wird also eine positive Rolle beigemessen, die bei Geimpften ausbleibe.&lt;br /&gt;
* [[Zeugen Jehovas]] wird von einer Impfung abgeraten [http://www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=684&amp;amp;Itemid=29].&lt;br /&gt;
* Auch die Sekte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universelles Leben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lehnt Impfungen ab [http://www.religio.de/akinfo/304.html].&lt;br /&gt;
* Scientology lehnt Impfungen ebenfalls ab [http://www.medi-kids.de/impfungen_3.htm]&lt;br /&gt;
* teilweise lehnen auch Homöopathen das Impfen ab. Erstaunlich ist, das Kinder von Homöopathen in einem höheren Maße geimpft sind, als es Befürworter unter den Homöopathen gibt.[http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== bekannte Impfgegner ==&lt;br /&gt;
*[[Andreas Bachmair]]&lt;br /&gt;
*[[Max Otto Bruker]]&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Buchwald]]&lt;br /&gt;
*[[Ryke Geerd Hamer]]&lt;br /&gt;
*[[Martin Hirte]]&lt;br /&gt;
*[[Franz Konz]]&lt;br /&gt;
*[[Karl Krafeld]]&lt;br /&gt;
*[[Angelika Kögel-Schauz]]&lt;br /&gt;
*[[Carola Lage-Roy]]&lt;br /&gt;
*[[Stefan Lanka]]&lt;br /&gt;
*[[Johann Loibner]]&lt;br /&gt;
*[[Wolf-Alexander Melhorn]]&lt;br /&gt;
*[[Anita Petek-Dimmer]]&lt;br /&gt;
*[[Ravi Roy]]&lt;br /&gt;
*[[Brigitte Rondholz]]&lt;br /&gt;
*[[Christoph Tautz]]&lt;br /&gt;
*[[Hans Tolzin]]&lt;br /&gt;
*[[Natalie Wohlgemuth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.impfinformationen.de/pdf/Impfgegner_Maurer.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegner.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ein Kommentar von Esowatch zum Thema Impfgegner==&lt;br /&gt;
Nachdenken, guter Wille, Sachlichkeit, individuelle Entscheidung, kritisches Denken - das Vokabular von Impfgegnern ist voll davon. So voll, dass man misstrauisch wird. Schaut man genauer hin, ergibt sich ein Psychogramm, welches fatal an die Vorgehensweise von Kreationisten erinnert: Hier wird versucht, im Mantel der Wissenschaft und Aufklärung eine okkult-esoterische, irrationale Überzeugung zu missionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei jeder sektioden Bewegung gibt es viele, die das, was sie sagen, tatsächlich glauben, so dass ich hier sicher keinem den Vorwurf des bewussten Lügens machen kann. Das Ergebnis allerdings ist das selbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Manipulationen===&lt;br /&gt;
Impfgegner appellieren gebetsmühlenartig, sich selber zu informieren. Im Klartext meinen sie, dass man endlich ihnen glauben soll und nicht der Wissenschaft.&lt;br /&gt;
Sie wissen genau, dass es unmöglich ist, innerhalb eines Lebens ohne Vorwissen und Vorarbeit anderer sich z.B. ein Transistorradio zu bauen. Von daher ist ihre Strategie, das Vorwissen zu diskreditieren. Wie z.B. ein Martin Hirte, der so Unsägliches von sich gibt wie, &amp;quot;dass es keine neutralen Informationen gäbe&amp;quot; - weil natürlich alles im Auftrag der Industrie gesteuert ist, folgert man dann unweigerlich. Dass Herr Hirte vermutlich sehr gute Geschäfte macht wie alle, die extreme Aussenseiterpositionen vertreten, macht ihn selber aber auch nicht besonders neutral. Aber das ist natürlich was ganz anderes für seine Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner behaupten gebetsmühlenartig, es gäbe keine Studien. Das ist eine grandiose Lüge. Es gibt 10.000e Studien dazu. Impfen ist eine der best-untersuchtesten Vorgehensweisen der Medizin.Edward Jenner hat in Europa 1798 mit Pocken die ersten Experimente gemacht. Es ist geradezu lächerlich zu behaupten, dass seitdem keine Studien gemacht worden wären. Impfgegnern stößt auf, dass heute so wenig Impfschäden dokumentiert sind. Dass das ev. daran liegt, dass es diese Schäden tatsächlich kaum gibt, daran wagen sie nicht zu denken, denn es würde ihr Ideologiegebäude zum Einsturz bringen. Sie machen es vielmehr wie alle Anhänger von Verschwörungstheorien: Wenn so wenig Impfschäden bekannt sind, muss wohl alles verschwiegen worden sein. Dabei sind Impfschäden durchaus belegt: Die Pockenimpfung z.B. um 1900 war alles andere als harmlos, mit Polio musste man in den 50er Jahren noch sehr aufpassen. Das ist alles dokumentiert. Nur: solche Impfungen gibt es heute nicht mehr. Impfgegner konstruieren dann halt neue Schäden. Sie missbrauchen die Wissenschaftstheorie, die sagt, dass wir niemals etwas 100% sicher wissen können zu der dümmlichen Aussage, dass damit alles beliebig sei. Sie begehen den Denkfehler, aus dem Absturz eines Space-Shuttles zu schließen, dass Weltraummissionen nicht möglich seien. Sie nehmen lieber den realen Tod und die reale Behinderung von Kindern in Kauf, um einer ansonsten rein theoretisch nicht ausschließbaren Hypothese kein Potential zu geben. Man kann es auch einfacher sagen: Lieber sterbe ich, bevor ich ein Risiko eingehe. Das ist die offensichtlich absurde Lebenshaltung von Impfgegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beleuchtet man die Argumente von Impfgegnern genauer, sind sie durch die Bank nicht haltbar, es sei denn, man geht von einer nie dagewesenen, riesigen, weltweiten Verschwörung aus. Aber selbst diese Verschwörungstheorie ist kaum haltbar: So ist z.B. das Argument, die &amp;quot;Pharma-Mafia&amp;quot; würde daran verdienen, schlichter Unfug: Impfungen sind im Vergleich zu einer Behandlung im Krankheitsfall lächerlich billig. Bei einigen, menschen gebundenen Viren, ist sogar eine Ausrottung möglich, siehe Pocken = Verdienstausfall. Ich habe noch eine Narbe am Oberarm, meine Kinder nicht mehr. Mit Masern wäre das auch möglich, das ist auch das Ziel der WHO. Aber &amp;quot;dank&amp;quot; unserer so &amp;quot;aufgeklärten&amp;quot;, &amp;quot;selbst denkenden&amp;quot; Impfgegnern, wird das wohl so schnell nicht gelingen. Zur WM in Deutschland wurden jedenfalls Besucher aus anderen Ländern darauf hingewiesen, dass D. Infektionsgebiet sei und man sich unbedingt vorher gegen Masern impfen lassen soll. Damit haben es die &amp;quot;selbst denkenden&amp;quot;, &amp;quot;aufgeklärten&amp;quot; Impfgegner soweit gebracht, dass selbst Menschen aus sogenannten 3.Welt Ländern den Kopf schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Impfen kann keine individuelle Entscheidung sein===&lt;br /&gt;
Das ist eine der übelsten Verdrehungen, die Impfgegner so auffahren. Um eine individuelle Entscheidung treffen zu können, müsste man in die Zukunft blicken können, wann welches Kind mit welchen Erregern in Kontakt kommt. Dies ist - bezogen auf die üblichen Impfungen für Kinder in Europa - schlicht unmöglich. Der Rat ist genauso dumm, wie wenn man empfehlen würde, an Tagen, an denen man sich gut fühlt, auf den Sicherheitsgurt im Auto zu verzichten. Impfen ist immer auch eine gesellschaftliche Entscheidung. Kleinkinder oder Kinder mit Immunschwäche überleben durch Kohortenschutz eher. Erst kürzlich gab es wieder so einen Fall, wo eine &amp;quot;individuell&amp;quot; entscheidende Mutter beim Kinderarzt mit ihrem Kind ein anderes angesteckt und zu Tode gebracht hat. Wir alle sterben. Das ist unvermeidlich. Aber es ist vermeidlich, andere aus ideologischen Gründen vorzeitig über den Jordan oder in eine lebenslange Behinderung zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was steckt dahinter?===&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Hetzartikel gegen das Impfen aus &amp;quot;Der Stürmer&amp;quot;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:reichsimpfgegner.jpg|Propaganda der Reichsimpfgegner eV 1933|600px|thumb]]&lt;br /&gt;
Zum Großteil eine mythisch-verklärte Rassenideologie. Das wird allerdings den meisten Impfgegnern selber nicht bewusst sein und sie werden vehement dagegen widersprechen. Ein großer Baustein dazu kommt aus der anthroposophischen Ecke: Man ist dort der Ansicht, dass Krankheit Schicksal ist und man Gott nicht ins Handwerk pfuschen soll. Sprich: Wer z.B. an Masern stirbt, hat umso früher Gelegenheit, sich im nächsten Leben endlich zu verbessern. Man sieht Krankheit als Prüfung: Wer sie übersteht, ist stark genug fürs Leben, wer nicht, um den ist es auch nicht schade. Man kann so eine Einstellung heutzutage nur noch als zu tiefst antihumanistisch sehen, als eine grausame ideologische Doktrin. Natürlich ist sowas nicht salonfähig, darum verpacken Impfgegner das in dünne Pseudoargumente wie &amp;quot;Individueller Entscheid&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein ist eine völlig falsch verstandene Evolutionstheorie: Wenn man Kranke künstlich am Leben hält, wird es mehr kranke Menschen geben. Dass diese Sichtweise absoluter Unfug ist, ist eigentlich seit mindestens 100 Jahren klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein ist die moderne Medizin selber: Durch die grandiosen Erfolge in den letzten 100 Jahren sind Krankheit, Leid und Tod weniger erlebbar geworden. Man muss heute nicht mehr fünf Kinder zeugen, damit zwei übrig bleiben. Es ist die heute weit verbreitete, bedauernswerte Geschichtsvergessenheit (man schaue sich mal Sterbetafeln von 1900 an), die einen meinen lässt, dass unser vergleichsweise leidfreies Leben ein natürlicher Zustand wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner sind durchaus Leute, die intellektuell fähig sind, wie man ja an den oft fast überzeugenden Bemühungen sieht, ihre Irrationalität in einen rationalen Mantel zu kleiden. Es sind aber auch Leute, die den Bezug zur Realität insofern verloren haben, dass sie nicht merken, dass das, was sich leicht denken lässt, damit nicht zwangsläufig der Realität entsprechen muss. Intellektualität korrespondiert nicht zwangsläufig mit Realitätsbezug. Ganz im Gegenteil. Intellektualität -- in einem physisch sorgenfreien Raum großgezogen -- neigt zu Projektionen und Spekulationen, vor allem aber zu einer Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst und anderen Menschen. Der intellektuelle Mensch ist zum Bewohner der Insel der Beliebigkeit geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Datenlage===&lt;br /&gt;
Impfgegner fordern immer wieder Studien ein. Die gibt es zwar zu tausenden, aber die sind natürlich alle manipuliert, weil sie keine Impfschäden belegen in einem Maße, dass man Impfen (ich beziehe mich auf übliche Kinderimpfungen in D) als kritisch sehen könnte.&lt;br /&gt;
Andererseits haben Impfgegner selber fast gar nichts in der Hand. Legendär ist Buchwald, auf den sich fast alle beziehen. Buchwald wurde schon vor vielen Jahren der Manipulation überführt. Ob bewusst oder unbewusst: Seine Aussagen sind haltlos und er widerlegt sich in seinem Buch z.T. selber. Er behauptet ja, dass der Rückgang der entsprechenden Krankheiten nichts mit dem Impfen zu tun hätte. Dann gibt es noch ein paar netzbekannte, vermutlich unter paranoidem Größenwahn leidende Menschen, die z.B. die Existenz von Viren abstreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.rki.de/cln_049/nn_199624/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfgegner_Impfskeptiker.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternativmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=11727</id>
		<title>Diskussion:Germanische Neue Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=11727"/>
		<updated>2008-10-27T00:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Denken bildet */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ist das Wiki zum Thema auf Ariplex.com bekannt?&lt;br /&gt;
http://www.ariplex.com/nmwiki/index.php?title=Neue_Germanische_Medizin&lt;br /&gt;
:ja, ist de fakto eine Kopie unserer Artikel. [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 07:41, 29. Jan. 2008 (CST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hier noch fehlt ist eine knappe Einführung &amp;quot;Was ist GNM&amp;quot;, so in 2-3 Sätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Thema &amp;quot;ganzheitlich&amp;quot; und erschöpfend darzulehen, rege ich an Unterartikel zu erstellen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin]], [[Dirk-Hamer-Syndrom]] usw...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 18:09, 23. Jun. 2007 (CDT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Hamerscher Herd]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte schon den ursprünglichen Autor der Kritik an den Herden, die wir jetzt auch hier im Artikel finden, darauf hingewiesen, dass er eine ganz entscheidende Sache übersehen hat, nämlich die Trennung der Herde in die der &amp;quot;konfliktaktiven&amp;quot; Phase und die der Zeit nach der &amp;quot;Konfliktlösung&amp;quot;. Die Kritik zieht ja darauf ab, dass die &amp;quot;Schießscheiben&amp;quot; nur bei bestimmten morphologischen Grundformen zu sehen wäre, die bisher nicht nachgewiesen wurden. In Hamers System sind diese &amp;quot;Schießscheiben&amp;quot; aber nur in der &amp;quot;aktiven Phase&amp;quot; zu sehen, BEVOR sich an die entsprechenden &amp;quot;Relais&amp;quot; Zellen anlagern, d.h. er behauptet gar nicht, dass sie eine tatsächliche morphologische Grundstruktur haben. Dies ist erst NACH der &amp;quot;Konflitklösung&amp;quot; der Fall, wenn sie dort angeblich Zellen anlagern: &amp;quot;Die Konfliktaktivität, d.h. die Schießscheiben-Konfiguration im Gehirn dauert solange an, bis der Konflikt gelöst ist. Im Gehirn haben beide Phasen natürlich ihren HH an der gleichen Stelle, allerdings in unterschiedlichem Zustand: In der konflikt-aktiven Phase stets mit scharf markierten Kreisen als sog. Schießscheibenkonfiguration, und in der konflikt-gelösten Phase ist der Hamersche Herd aufgequollen, oedematisiert...Exakt mit Beginn der Heilungsphase beginnt der Organismus mit der Reparatur der Schäden dieses Sonderprogramms – &lt;br /&gt;
-  sei es eine Zellvermehrung am Körperorgan, &lt;br /&gt;
-  sei es eine Zellverminderung am Körperorgan &lt;br /&gt;
-  und natürlich der betroffenen Hirnrelais.&amp;quot; xttp://www.neue-medizin.de/html/hamersche_herde.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste also IMO die Kritik daraufhin anders formulieren, denn für seine &amp;quot;Herde&amp;quot; in der &amp;quot;Heilungsphase&amp;quot; nimmt Hamer ja, soweit ich das bisher sehe, reale Tumore oder Zellveränderungen in Anspruch, deutet also Dinge um, die auch tatsächlich vorhanden sind. Diese sind dann aber eben NICHT mehr als &amp;quot;Schießscheibe&amp;quot; zu sehen. Wie diese Schießscheiben dann zustande kommen, warum man die auf dem Röntgenbild sehen kann, erklärt Hamer nicht und natürlich bleibt die Tatsache, dass das &amp;quot;Siemens-Protokoll&amp;quot;, welches er als Beleg FÜR seine Thesen anführt, ihn eindeutig widerlegt. Vielleicht sollte man darauf mehr abzielen und einige Punkte mehr anführen, ich hatte das schon mal in einem Forenbeitrag etwas ausführlicher gemacht, muss ich mal raussuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hallo MountainKing ! Ich habe den Abschnitt im hiesigen Artikel nicht geschrieben, habe aber einen neuen Artikel speziell zum Thema vorläufig zusammengstellt. Dort können wir dann das genauer erörtern. Gruss, [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 09:39, 30. Jun. 2007 (CDT)&lt;br /&gt;
::schlage vor daß wir den hiesigen, langen Abschnitt zu den radiologischen Fragen nach [[Hamerscher Herd]] verschieben. Einwände ? [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 04:23, 13. Jul. 2007 (EDT)&lt;br /&gt;
:: Gute Idee. Leg los -- [[Benutzer:Sphinx|Sphinx]] 07:12, 13. Jul. 2007 (EDT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denken bildet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anekdote am Rande: In der aktuellen Rundmail behaupten die Leute mal wieder, Hamer wäre ein verkanntes Genie. Diesmal im Vergleich zu ... Trommelwirbel .. Semmelweis und Einstein.&lt;br /&gt;
Nur: Dummerweise widerspricht die Lehre des Herrn Semmelweis der des Herrn Hamer in einigen zentralen Punkten eklatant.&lt;br /&gt;
Ob Einstein, zweifellos ein Genie, jemals verkannt war (jedenfalls in Fachkreisen), wage ich zu bezweifeln. [[Benutzer:Frums|Frums]] 21:56, 26. Okt. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=11718</id>
		<title>Diskussion:Germanische Neue Medizin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Germanische_Neue_Medizin&amp;diff=11718"/>
		<updated>2008-10-26T20:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: Anekdote am Rande: Denken bildet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ist das Wiki zum Thema auf Ariplex.com bekannt?&lt;br /&gt;
http://www.ariplex.com/nmwiki/index.php?title=Neue_Germanische_Medizin&lt;br /&gt;
:ja, ist de fakto eine Kopie unserer Artikel. [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 07:41, 29. Jan. 2008 (CST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hier noch fehlt ist eine knappe Einführung &amp;quot;Was ist GNM&amp;quot;, so in 2-3 Sätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Thema &amp;quot;ganzheitlich&amp;quot; und erschöpfend darzulehen, rege ich an Unterartikel zu erstellen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[widerlegte falsifizierbare Kernaussagen der Germanischen Neuen Medizin]], [[Dirk-Hamer-Syndrom]] usw...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 18:09, 23. Jun. 2007 (CDT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Hamerscher Herd]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte schon den ursprünglichen Autor der Kritik an den Herden, die wir jetzt auch hier im Artikel finden, darauf hingewiesen, dass er eine ganz entscheidende Sache übersehen hat, nämlich die Trennung der Herde in die der &amp;quot;konfliktaktiven&amp;quot; Phase und die der Zeit nach der &amp;quot;Konfliktlösung&amp;quot;. Die Kritik zieht ja darauf ab, dass die &amp;quot;Schießscheiben&amp;quot; nur bei bestimmten morphologischen Grundformen zu sehen wäre, die bisher nicht nachgewiesen wurden. In Hamers System sind diese &amp;quot;Schießscheiben&amp;quot; aber nur in der &amp;quot;aktiven Phase&amp;quot; zu sehen, BEVOR sich an die entsprechenden &amp;quot;Relais&amp;quot; Zellen anlagern, d.h. er behauptet gar nicht, dass sie eine tatsächliche morphologische Grundstruktur haben. Dies ist erst NACH der &amp;quot;Konflitklösung&amp;quot; der Fall, wenn sie dort angeblich Zellen anlagern: &amp;quot;Die Konfliktaktivität, d.h. die Schießscheiben-Konfiguration im Gehirn dauert solange an, bis der Konflikt gelöst ist. Im Gehirn haben beide Phasen natürlich ihren HH an der gleichen Stelle, allerdings in unterschiedlichem Zustand: In der konflikt-aktiven Phase stets mit scharf markierten Kreisen als sog. Schießscheibenkonfiguration, und in der konflikt-gelösten Phase ist der Hamersche Herd aufgequollen, oedematisiert...Exakt mit Beginn der Heilungsphase beginnt der Organismus mit der Reparatur der Schäden dieses Sonderprogramms – &lt;br /&gt;
-  sei es eine Zellvermehrung am Körperorgan, &lt;br /&gt;
-  sei es eine Zellverminderung am Körperorgan &lt;br /&gt;
-  und natürlich der betroffenen Hirnrelais.&amp;quot; xttp://www.neue-medizin.de/html/hamersche_herde.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste also IMO die Kritik daraufhin anders formulieren, denn für seine &amp;quot;Herde&amp;quot; in der &amp;quot;Heilungsphase&amp;quot; nimmt Hamer ja, soweit ich das bisher sehe, reale Tumore oder Zellveränderungen in Anspruch, deutet also Dinge um, die auch tatsächlich vorhanden sind. Diese sind dann aber eben NICHT mehr als &amp;quot;Schießscheibe&amp;quot; zu sehen. Wie diese Schießscheiben dann zustande kommen, warum man die auf dem Röntgenbild sehen kann, erklärt Hamer nicht und natürlich bleibt die Tatsache, dass das &amp;quot;Siemens-Protokoll&amp;quot;, welches er als Beleg FÜR seine Thesen anführt, ihn eindeutig widerlegt. Vielleicht sollte man darauf mehr abzielen und einige Punkte mehr anführen, ich hatte das schon mal in einem Forenbeitrag etwas ausführlicher gemacht, muss ich mal raussuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hallo MountainKing ! Ich habe den Abschnitt im hiesigen Artikel nicht geschrieben, habe aber einen neuen Artikel speziell zum Thema vorläufig zusammengstellt. Dort können wir dann das genauer erörtern. Gruss, [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 09:39, 30. Jun. 2007 (CDT)&lt;br /&gt;
::schlage vor daß wir den hiesigen, langen Abschnitt zu den radiologischen Fragen nach [[Hamerscher Herd]] verschieben. Einwände ? [[Benutzer:Deceptor|Deceptor]] 04:23, 13. Jul. 2007 (EDT)&lt;br /&gt;
:: Gute Idee. Leg los -- [[Benutzer:Sphinx|Sphinx]] 07:12, 13. Jul. 2007 (EDT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denken bildet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anekdote am Rande: In der aktuellen Rundmail behaupten die Leute mal wieder, Hamer wäre ein verkanntes Genie. Diesmal im Vergleich zu ... Trommelwirbel .. Semmelweis und Einstein.&lt;br /&gt;
Nur: Dummerweise widerspricht die Lehre des Herrn Semmelweis der der des Herrn Hamer in einigen zentralen Punkten eklatant ... und ob Einstein, zweifellos ein Genie, jemals verkannt war (jedenfalls in Fachkreisen), wage ich zu bezweifeln. [[Benutzer:Frums|Frums]] 21:56, 26. Okt. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=11218</id>
		<title>Impfkritik</title>
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		<updated>2008-10-15T23:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Weltanschauliche Argumente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Impfkritik ==&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Verachtung impfender jüdischer Ärzte durch NS-Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Stürmer&amp;#039;&amp;#039;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kontroverse Einstellungen zu Impfungen finden sich bereits mit der Einführung des ersten Impfstoffes Anfang des 19. Jahrhundert, der sich gegen die Pocken richtete. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind bis zu 5&amp;amp;nbsp;% der deutschen Bevölkerung Impfgegner oder -kritiker. Ihre Argumentation ist häufig alternativmedizinisch orientiert und wenig wissenschaftlich fundiert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;C. Meyer, S. Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Impfskeptiker - Geschichte, Hintergründe, Thesen, Umgang&amp;#039;&amp;#039;. Bundesgesundheitsbl. 47, 2004. S.1182–1188 [http://www.rki.de/cln_011/nn_226874/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfgegner_Impfskeptiker PDF]&amp;amp;#x5D;. Von den Impfgegnern zu unterscheiden sind Impfkritiker, welche Impfungen zumindest vordergründig nicht prinzipiell ablehnen. Stattdessen vertreten sie spezielle Ansichten über ihren Zeitpunkt, die Impfstrategie, ihre Wirksamkeit, Sicherheit und ihre Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden kritische Berichte über Impfschäden oder am Prinzip des Impfens selber meistens in entsprechenden Foren im Internet und auch in impfkritischen Büchern publiziert. Diese führen zu starker Verunsicherung mancher Menschen, insbesondere von jungen Eltern, bis hin zur Impfverweigerung.&lt;br /&gt;
Impfkritische Meinungen sind sehr heterogen und oftmals durch religiöse, alternativmedizinische ([[Homöopathie]], [[Anthroposophie]] u. a.) oder esoterische Hintergründe motiviert. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, gegenüber der Pharmaindustrie und auch gegenüber der Wissenschaftsmedizin, Unwissen und Unsicherheit tragen zu solchen Ansichten bei.&lt;br /&gt;
Die Kontroversen im Detail werden in den Artikeln über Impfstoffe erörtert (siehe MMR-Impfstoff, hexavalenter Impfstoff u. a.). Die Kritikpunkte der Impfgegner lassen sich jedoch im Wesentlichen auf Varianten der vier folgenden Abschnitte zurückführen, die oft beliebig miteinander kombiniert werden ([http://www.impfinformationen.de/index.php?id=43 Argumente von Impfgegnern. Univ. Prof. Dr. Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Graz)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfkritik ist auch in Kreisen bestimmter Verschwörungstheorien geläufig, dort wird das von staatlichen Institutionen empfohlene Impfprogramm (in Deutschland die Stiko) als staatlichen Eingriff in Persönlichkeitsrechte gesehen. Allerdings gibt es in Deutschland keine Impfpflicht. Manche Verschwörungstheorien gehen so weit dem Staat zu unterstellen durch Impfungen die Geimpften willenlos zu machen oder ihnen bewusst einen Schaden anfügen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
[[image:masern.jpg|Pflegefall: 10 jähriges Mädchen nach Masernencephalitis|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:eisernelunge.jpg|Frau Benzi: Jahrzehnte in der eisernen Lunge nach Kinderlähmung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Impfgegner führen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Bemängelt wird dabei unter anderem die angeblich fehlende Wirksamkeitsmessung einer Impfung mittels Antikörpertiter oder ungenügende Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften. Auch dass Viren und Bakterien krankmachend seien wird bestritten, z.B. vom Biologen [[Stefan Lanka]] und von [[Geerd Ryke Hamer]], dem Begründer der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]. Weiterhin habe ausschließlich die Verbesserung der Hygiene und des Lebensstandards zum Rückgang von Infektionskrankheiten geführt. Diese These vertritt auch [[Gerhard Buchwald]], auf den sich viele der Impfgegner beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behauptungen sind erwiesenermaßen falsch. Verlässliche Forschungsarbeiten und klinische Studien (u. a. auch für die Zulassung der Impfstoffe)&amp;amp;nbsp; beweisen die direkte Wirkung der Impfungen auf die Infektionskrankheit, auch durch epidemiologische Daten wird dies belegt. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach Einführung der Impfungen ein. Beispielsweise wurden vor der Einführung der Masernimpfung in den USA im Jahr 1963 ungefähr 500.000 jährliche Masernerkrankungen mit 500 Toten erfasst (geschätzt wurden 3-4 Mio.). Wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang der Erkrankungen um 98&amp;amp;nbsp;% registriert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;RT Perry, NA Halsey: &amp;#039;&amp;#039;The clinical significance of measles: a review&amp;#039;&amp;#039;. J Infect Dis. 2004 May 1;189 Suppl 1:S4-16 PMID 15106083&amp;amp;#x5D;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sich auch viele Eltern nicht im Klaren darüber, dass die empfohlenen Impfungen allesamt Erkrankungen betrifft, gegen die man keine ursächliche Therapie hat, sondern immer nur lindernd eingreifen kann. Durch den Erfolg der Impfungen hat sich eine schon fast pervers zu nennende Situation eingestellt: Kinderkrankheiten und deren massive Risiken sind nicht mehr im persönlichen Erfahrungsschatz der Eltern und werden entsprechend auf die leichte Schulter genommen. Bilder sogenannter &amp;quot;harmloser&amp;quot; Kinderkrankheiten gibt es hier:[[http://www.ratbags.com/rsoles/vaxliars/pictures.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den „Herdenschutz“ durch Impfungen gibt es deutliche Hinweise. So kann die Grippeimpfung des Personals in Senioren- und Pflegeheimen in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit der Bewohner deutlich senken ([http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26633 www.deutsches-aerzteblatt.de: &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner&amp;#039;&amp;#039;.] 1.Dez.2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen gesehen werden können. Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt wird, dass Zulassungsstudien von Impfungen aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil dieser schweren Nebenwirkungen erfassen könnten und so Nebenwirkungen, die seltener als 1:500 auftreten, nicht ermittelt würden. Kritisiert wird auch, dass das Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nicht in der Lage sei, das tatsächliche Ausmaß der Impfkomplikationen in Deutschland zu erfassen. In Folge dessen wird das Verhältnis von erwartetem und tatsächlichem Nutzen von Impfungen gegenüber möglichen Schäden in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie andere Medikamente müssen Impfstoffe vor ihrer Einführung ein komplexes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für diese Zulassung müssen vom Hersteller unterschiedliche Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen. Bei Zulassung des Rotavirusimpfstoffs waren dies beispielsweise über 70.000 Studienteilnehmer, was auch eine Abschätzung von selteneren Impffolgen erlaubt. Nach Einführung einer Impfung wird diese Zulassung alle fünf Jahre überprüft unter Einbeziehung der aktuellen Datenlage, wie unabhängigen Folgestudien von Universitätskliniken und anderen Forschungseinrichtungen oder Meldungen von Nebenwirkungen an die Gesundheitsbehörden&amp;amp;nbsp; . Das Meldesystem ist dabei ein wichtiges Instrument für erste, möglichst zeitnahe Ermittlungen von möglichen Nebenwirkungen. Die konkreten Zusammenhänge zwischen Impfung und potenzieller Komplikation werden dabei erst in dafür angelegten Studien überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge dieses Verfahrens wurden immer wieder Impfstoffe vom Markt zurückgezogen, bei denen Teilaspekte beanstandet wurden, beispielsweise der Sechsfachimpfstoff &amp;#039;&amp;#039;Hexavac&amp;#039;&amp;#039; auf Grund von Zweifeln an der Langzeitwirkung der Hepatitis B-Komponente&amp;amp;nbsp; ([http://www.pei.de/cln_042/nn_431522/DE/infos/fachkreise/am-infos-fach-nur-ablage/sik-infos/2005-09-20-hexavac-suspension.html Ruhen der Zulassung für den Sechsfachimpfstoff Hexavac]). Gleichzeitig haben aber auch viele Studien Aussagen zu möglichen Impffolgen entkräftet (z. B. Allergien, Asthma, Autismus, etc.)&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;S. Koppen et al.: &amp;#039;&amp;#039;No epidemiological evidence for infant vaccinations to cause allergic disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine&amp;#039;&amp;#039; 25-26/2004. S. 3375-3385 PMID 15308362&lt;br /&gt;
&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; H.P. Roost et al.: &amp;#039;&amp;#039;Influence of MMR-vaccinations and diseases on atopic sensitization and allergic symptoms in Swiss schoolchildren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Allergy Immunol&amp;#039;&amp;#039; 5/2004. S. 401-407. PMID 15482514&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; U. Heininger: &amp;#039;&amp;#039;Risiken von Infektionskrankheiten und der Nutzen von Impfungen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesgesundheitsbl 47/2004. S. 1129–1135 [http://www.rki.de/cln_006/nn_326556/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/2004__Heiniger,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2004_Heiniger PDF]&amp;amp;#x5D;, wobei diese neueren Ergebnisse oftmals von Impfgegnern ignoriert werden. Auch epidemiologische Vergleiche zeigen hier interessante Einsichten, beispielsweise nahmen Allergien erst nach der „Wende“ in der Bevölkerung der ehemaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestanden hatte, signifikant zu - zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankheiten sind in unseren Breiten durch Impfprogramme und gute Durchimpfung der Bevölkerung selten geworden. Auch Impfverweigerer werden dabei Nutznießer der hohen Populationsimmunität durch das Impfen. Vergessen oder verharmlost werden in der Folge die Konsequenzen von Infektionskrankheiten mit ihren Komplikationen, angefangen bei Entwicklungsschäden bis hin zum Tod. Diese Risiken werden auch bei den so genannten [[Masernparty]]s unterschätzt. Nach herrschender Meinung in der Medizin gelten die empfohlenen Schutzimpfungen bei sachlicher Risikoabwägung als sicherer und verträglicher Schutz vor diesen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutralität der Datenlage ===&lt;br /&gt;
Von Impfkritikern wird angeführt, dass sich ein Interessenkonflikt zwischen den Empfehlungen der Pharmaunternehmen und ihrem Profit hieraus ergibt. Aus diesem Interesse heraus werden die unterschiedlichen Gesundheits- und Zulassungsbehörden (z. B. das Robert-Koch-Institut in Deutschland, Centers for Disease Control and Prevention in USA, etc.) und Wissenschaftler in diesem Feld beeinflusst, so dass nur mangelhafte neutrale Aufklärung geboten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von Impfungen müssen Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen und vom Antragsteller finanziert werden. Ausgeführt werden diese Studien aber in der Regel in unterschiedlichen Kliniken. Im Rahmen der Fünf-Jahres-Überprüfung der Zulassung finden weiterhin auch Studien statt, welche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden - somit ist eine direkte finanzielle Verbindung nicht gegeben. Wenn auch die subjektive Sichtweise Einzelner nicht immer ausgeschlossen werden kann, so spricht die Menge der Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen aus verschiedensten Ländern gegen eine einseitige Datenlage. Auch die unterstellte fehlende Neutralität der Gesundheitsbehörden inklusive WHO kann nicht schlüssig belegt werden. Dagegen spricht auch, dass die Gesundheitsbehörden von Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung (z. B. auch die ehemaligen Ostblockstaaten) zu im Wesentlichen gleichen Empfehlungen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Interessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner unterstellen der Pharmaindustrie, hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen. Auf der anderen Seite wird von manchen Impfbefürwortern angeführt, dass es auch Impfkritiker gibt, die mit Ihrer Kritik ein wirtschaftliches Interesse verfolgten. Beispielsweise zahlte eine Anwaltskanzlei, welche Impfgegner vertrat, mehrere Millionen britische Pfund an Wissenschaftler, um einen Nachweis für Nebenwirkungen zu erhalten (siehe dazu Artikel MMR-Impfstoff).&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;H. Kaulen: [http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon~Scontent.html Artikel in der FAZ], 8. Januar 2007&amp;amp;#x5D; Auch wird mit impfgegnerischen Büchern, Seminaren und Beratungen gegen das Impfen sowie durch paramedizinische Behandlungen („Ausleiten“) von angeblichen Impfnebenwirkungen oder der Krankheiten ebenfalls Gewinn erzielt, wodurch auch von dieser Seite eine sachliche, neutrale Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht zu erwarten ist. Da Heilpraktiker nicht impfen können, und einige ärztliche Anhänger alternativmedizinischer Methoden nicht impfen wollen, ist eine Gewinnmitnahme aus Impfaktionen lediglich durch die Anwendung nocebobasierter Verfahren wie &amp;quot;Ausleiten&amp;quot; möglich. Zudem wird natürlich durch die Behandlung der auftretenden Krankheiten weiterer Umsatz generiert, der durch die Prävention nicht möglich wäre. Umgekehrt ist hinsichtlich der Lukrativität die Reduktion vor allem chronischer und intensivpflichtiger Krankheitsfälle kein Gewinn für die Pharmaindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Organisationen und Einzelpersonen aus dem Kreis der Impfgegner sind hier zu finden: [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weltanschauliche Argumente==&lt;br /&gt;
Einige Impfkritiker, vornehmlich aus dem Umfeld der [[Homöopathie]] und [[Anthroposophie]], argumentieren, dass das Durchleben von Kinderkrankheiten die Abwehr stärkt, die Entwicklung des Kinds fördert, und Ähnliches.&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich an dieser Argumentation einige Probleme:&lt;br /&gt;
* Der Krankheitsverlauf ist oft so gravierend, dass das Kind danach alles Andere als gestärkt ist, sondern im Gegenteil geschwächt und für Folgeerkrankungen anfällig ist.&lt;br /&gt;
* … wenn die Krankheit selbst nicht bereits tödlich verläuft.&lt;br /&gt;
* Spätschäden werden auf die leichte Schulter genommen. Bei Keuchhusten z.B. kann das lebenslange Einschränkung der Lungenkapazität bedeuten; die Masern-Spätfolge SSPE tritt innerhalb von zehn Jahren bei einem von 10&amp;#039;000 Erkrankten auf.&lt;br /&gt;
* Babys und immungeschwächte Menschen sind darauf angewiesen, dass der Impfungsgrad im Rest der Bevölkerung hoch genug liegt.&lt;br /&gt;
Die letztlich hinter diesen Argumenten stehende Ideologie wird von den meisten Befürwortern dieser Einstellung leider nach wie vor nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks zum Thema==&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=331317&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm&lt;br /&gt;
*http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html&lt;br /&gt;
*[http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegnerzitate.html Dokumentation: typische Argumentationen von Impfgegnern]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff (exemplarischer Vergleich der Folgen Impfung / Krankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=11217</id>
		<title>Impfkritik</title>
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		<updated>2008-10-15T23:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* Weblinks zum Thema */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Impfkritik ==&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Verachtung impfender jüdischer Ärzte durch NS-Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Stürmer&amp;#039;&amp;#039;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kontroverse Einstellungen zu Impfungen finden sich bereits mit der Einführung des ersten Impfstoffes Anfang des 19. Jahrhundert, der sich gegen die Pocken richtete. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind bis zu 5&amp;amp;nbsp;% der deutschen Bevölkerung Impfgegner oder -kritiker. Ihre Argumentation ist häufig alternativmedizinisch orientiert und wenig wissenschaftlich fundiert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;C. Meyer, S. Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Impfskeptiker - Geschichte, Hintergründe, Thesen, Umgang&amp;#039;&amp;#039;. Bundesgesundheitsbl. 47, 2004. S.1182–1188 [http://www.rki.de/cln_011/nn_226874/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfgegner_Impfskeptiker PDF]&amp;amp;#x5D;. Von den Impfgegnern zu unterscheiden sind Impfkritiker, welche Impfungen zumindest vordergründig nicht prinzipiell ablehnen. Stattdessen vertreten sie spezielle Ansichten über ihren Zeitpunkt, die Impfstrategie, ihre Wirksamkeit, Sicherheit und ihre Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden kritische Berichte über Impfschäden oder am Prinzip des Impfens selber meistens in entsprechenden Foren im Internet und auch in impfkritischen Büchern publiziert. Diese führen zu starker Verunsicherung mancher Menschen, insbesondere von jungen Eltern, bis hin zur Impfverweigerung.&lt;br /&gt;
Impfkritische Meinungen sind sehr heterogen und oftmals durch religiöse, alternativmedizinische ([[Homöopathie]], [[Anthroposophie]] u. a.) oder esoterische Hintergründe motiviert. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, gegenüber der Pharmaindustrie und auch gegenüber der Wissenschaftsmedizin, Unwissen und Unsicherheit tragen zu solchen Ansichten bei.&lt;br /&gt;
Die Kontroversen im Detail werden in den Artikeln über Impfstoffe erörtert (siehe MMR-Impfstoff, hexavalenter Impfstoff u. a.). Die Kritikpunkte der Impfgegner lassen sich jedoch im Wesentlichen auf Varianten der vier folgenden Abschnitte zurückführen, die oft beliebig miteinander kombiniert werden ([http://www.impfinformationen.de/index.php?id=43 Argumente von Impfgegnern. Univ. Prof. Dr. Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Graz)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfkritik ist auch in Kreisen bestimmter Verschwörungstheorien geläufig, dort wird das von staatlichen Institutionen empfohlene Impfprogramm (in Deutschland die Stiko) als staatlichen Eingriff in Persönlichkeitsrechte gesehen. Allerdings gibt es in Deutschland keine Impfpflicht. Manche Verschwörungstheorien gehen so weit dem Staat zu unterstellen durch Impfungen die Geimpften willenlos zu machen oder ihnen bewusst einen Schaden anfügen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
[[image:masern.jpg|Pflegefall: 10 jähriges Mädchen nach Masernencephalitis|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:eisernelunge.jpg|Frau Benzi: Jahrzehnte in der eisernen Lunge nach Kinderlähmung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Impfgegner führen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Bemängelt wird dabei unter anderem die angeblich fehlende Wirksamkeitsmessung einer Impfung mittels Antikörpertiter oder ungenügende Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften. Auch dass Viren und Bakterien krankmachend seien wird bestritten, z.B. vom Biologen [[Stefan Lanka]] und von [[Geerd Ryke Hamer]], dem Begründer der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]. Weiterhin habe ausschließlich die Verbesserung der Hygiene und des Lebensstandards zum Rückgang von Infektionskrankheiten geführt. Diese These vertritt auch [[Gerhard Buchwald]], auf den sich viele der Impfgegner beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behauptungen sind erwiesenermaßen falsch. Verlässliche Forschungsarbeiten und klinische Studien (u. a. auch für die Zulassung der Impfstoffe)&amp;amp;nbsp; beweisen die direkte Wirkung der Impfungen auf die Infektionskrankheit, auch durch epidemiologische Daten wird dies belegt. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach Einführung der Impfungen ein. Beispielsweise wurden vor der Einführung der Masernimpfung in den USA im Jahr 1963 ungefähr 500.000 jährliche Masernerkrankungen mit 500 Toten erfasst (geschätzt wurden 3-4 Mio.). Wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang der Erkrankungen um 98&amp;amp;nbsp;% registriert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;RT Perry, NA Halsey: &amp;#039;&amp;#039;The clinical significance of measles: a review&amp;#039;&amp;#039;. J Infect Dis. 2004 May 1;189 Suppl 1:S4-16 PMID 15106083&amp;amp;#x5D;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sich auch viele Eltern nicht im Klaren darüber, dass die empfohlenen Impfungen allesamt Erkrankungen betrifft, gegen die man keine ursächliche Therapie hat, sondern immer nur lindernd eingreifen kann. Durch den Erfolg der Impfungen hat sich eine schon fast pervers zu nennende Situation eingestellt: Kinderkrankheiten und deren massive Risiken sind nicht mehr im persönlichen Erfahrungsschatz der Eltern und werden entsprechend auf die leichte Schulter genommen. Bilder sogenannter &amp;quot;harmloser&amp;quot; Kinderkrankheiten gibt es hier:[[http://www.ratbags.com/rsoles/vaxliars/pictures.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den „Herdenschutz“ durch Impfungen gibt es deutliche Hinweise. So kann die Grippeimpfung des Personals in Senioren- und Pflegeheimen in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit der Bewohner deutlich senken ([http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26633 www.deutsches-aerzteblatt.de: &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner&amp;#039;&amp;#039;.] 1.Dez.2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen gesehen werden können. Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt wird, dass Zulassungsstudien von Impfungen aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil dieser schweren Nebenwirkungen erfassen könnten und so Nebenwirkungen, die seltener als 1:500 auftreten, nicht ermittelt würden. Kritisiert wird auch, dass das Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nicht in der Lage sei, das tatsächliche Ausmaß der Impfkomplikationen in Deutschland zu erfassen. In Folge dessen wird das Verhältnis von erwartetem und tatsächlichem Nutzen von Impfungen gegenüber möglichen Schäden in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie andere Medikamente müssen Impfstoffe vor ihrer Einführung ein komplexes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für diese Zulassung müssen vom Hersteller unterschiedliche Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen. Bei Zulassung des Rotavirusimpfstoffs waren dies beispielsweise über 70.000 Studienteilnehmer, was auch eine Abschätzung von selteneren Impffolgen erlaubt. Nach Einführung einer Impfung wird diese Zulassung alle fünf Jahre überprüft unter Einbeziehung der aktuellen Datenlage, wie unabhängigen Folgestudien von Universitätskliniken und anderen Forschungseinrichtungen oder Meldungen von Nebenwirkungen an die Gesundheitsbehörden&amp;amp;nbsp; . Das Meldesystem ist dabei ein wichtiges Instrument für erste, möglichst zeitnahe Ermittlungen von möglichen Nebenwirkungen. Die konkreten Zusammenhänge zwischen Impfung und potenzieller Komplikation werden dabei erst in dafür angelegten Studien überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge dieses Verfahrens wurden immer wieder Impfstoffe vom Markt zurückgezogen, bei denen Teilaspekte beanstandet wurden, beispielsweise der Sechsfachimpfstoff &amp;#039;&amp;#039;Hexavac&amp;#039;&amp;#039; auf Grund von Zweifeln an der Langzeitwirkung der Hepatitis B-Komponente&amp;amp;nbsp; ([http://www.pei.de/cln_042/nn_431522/DE/infos/fachkreise/am-infos-fach-nur-ablage/sik-infos/2005-09-20-hexavac-suspension.html Ruhen der Zulassung für den Sechsfachimpfstoff Hexavac]). Gleichzeitig haben aber auch viele Studien Aussagen zu möglichen Impffolgen entkräftet (z. B. Allergien, Asthma, Autismus, etc.)&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;S. Koppen et al.: &amp;#039;&amp;#039;No epidemiological evidence for infant vaccinations to cause allergic disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine&amp;#039;&amp;#039; 25-26/2004. S. 3375-3385 PMID 15308362&lt;br /&gt;
&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; H.P. Roost et al.: &amp;#039;&amp;#039;Influence of MMR-vaccinations and diseases on atopic sensitization and allergic symptoms in Swiss schoolchildren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Allergy Immunol&amp;#039;&amp;#039; 5/2004. S. 401-407. PMID 15482514&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; U. Heininger: &amp;#039;&amp;#039;Risiken von Infektionskrankheiten und der Nutzen von Impfungen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesgesundheitsbl 47/2004. S. 1129–1135 [http://www.rki.de/cln_006/nn_326556/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/2004__Heiniger,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2004_Heiniger PDF]&amp;amp;#x5D;, wobei diese neueren Ergebnisse oftmals von Impfgegnern ignoriert werden. Auch epidemiologische Vergleiche zeigen hier interessante Einsichten, beispielsweise nahmen Allergien erst nach der „Wende“ in der Bevölkerung der ehemaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestanden hatte, signifikant zu - zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankheiten sind in unseren Breiten durch Impfprogramme und gute Durchimpfung der Bevölkerung selten geworden. Auch Impfverweigerer werden dabei Nutznießer der hohen Populationsimmunität durch das Impfen. Vergessen oder verharmlost werden in der Folge die Konsequenzen von Infektionskrankheiten mit ihren Komplikationen, angefangen bei Entwicklungsschäden bis hin zum Tod. Diese Risiken werden auch bei den so genannten [[Masernparty]]s unterschätzt. Nach herrschender Meinung in der Medizin gelten die empfohlenen Schutzimpfungen bei sachlicher Risikoabwägung als sicherer und verträglicher Schutz vor diesen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutralität der Datenlage ===&lt;br /&gt;
Von Impfkritikern wird angeführt, dass sich ein Interessenkonflikt zwischen den Empfehlungen der Pharmaunternehmen und ihrem Profit hieraus ergibt. Aus diesem Interesse heraus werden die unterschiedlichen Gesundheits- und Zulassungsbehörden (z. B. das Robert-Koch-Institut in Deutschland, Centers for Disease Control and Prevention in USA, etc.) und Wissenschaftler in diesem Feld beeinflusst, so dass nur mangelhafte neutrale Aufklärung geboten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von Impfungen müssen Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen und vom Antragsteller finanziert werden. Ausgeführt werden diese Studien aber in der Regel in unterschiedlichen Kliniken. Im Rahmen der Fünf-Jahres-Überprüfung der Zulassung finden weiterhin auch Studien statt, welche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden - somit ist eine direkte finanzielle Verbindung nicht gegeben. Wenn auch die subjektive Sichtweise Einzelner nicht immer ausgeschlossen werden kann, so spricht die Menge der Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen aus verschiedensten Ländern gegen eine einseitige Datenlage. Auch die unterstellte fehlende Neutralität der Gesundheitsbehörden inklusive WHO kann nicht schlüssig belegt werden. Dagegen spricht auch, dass die Gesundheitsbehörden von Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung (z. B. auch die ehemaligen Ostblockstaaten) zu im Wesentlichen gleichen Empfehlungen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Interessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner unterstellen der Pharmaindustrie, hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen. Auf der anderen Seite wird von manchen Impfbefürwortern angeführt, dass es auch Impfkritiker gibt, die mit Ihrer Kritik ein wirtschaftliches Interesse verfolgten. Beispielsweise zahlte eine Anwaltskanzlei, welche Impfgegner vertrat, mehrere Millionen britische Pfund an Wissenschaftler, um einen Nachweis für Nebenwirkungen zu erhalten (siehe dazu Artikel MMR-Impfstoff).&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;H. Kaulen: [http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon~Scontent.html Artikel in der FAZ], 8. Januar 2007&amp;amp;#x5D; Auch wird mit impfgegnerischen Büchern, Seminaren und Beratungen gegen das Impfen sowie durch paramedizinische Behandlungen („Ausleiten“) von angeblichen Impfnebenwirkungen oder der Krankheiten ebenfalls Gewinn erzielt, wodurch auch von dieser Seite eine sachliche, neutrale Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht zu erwarten ist. Da Heilpraktiker nicht impfen können, und einige ärztliche Anhänger alternativmedizinischer Methoden nicht impfen wollen, ist eine Gewinnmitnahme aus Impfaktionen lediglich durch die Anwendung nocebobasierter Verfahren wie &amp;quot;Ausleiten&amp;quot; möglich. Zudem wird natürlich durch die Behandlung der auftretenden Krankheiten weiterer Umsatz generiert, der durch die Prävention nicht möglich wäre. Umgekehrt ist hinsichtlich der Lukrativität die Reduktion vor allem chronischer und intensivpflichtiger Krankheitsfälle kein Gewinn für die Pharmaindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Organisationen und Einzelpersonen aus dem Kreis der Impfgegner sind hier zu finden: [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weltanschauliche Argumente==&lt;br /&gt;
Einige Impfkritiker, vornehmlich aus dem Umfeld der [[Homöopathie]] und [[Anthroposophie]], argumentieren, dass das Durchleben von Kinderkrankheiten die Abwehr stärkt, die Entwicklung des Kinds fördert, und Ähnliches.&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich an dieser Argumentation einige Probleme:&lt;br /&gt;
* Der Krankheitsverlauf ist oft so gravierend, dass das Kind danach für Folgeerkrankungen anfällig ist.&lt;br /&gt;
* … wenn die Krankheit selbst nicht bereits tödlich verläuft.&lt;br /&gt;
* Spätschäden werden auf die leichte Schulter genommen. Bei Keuchhusten z.B. kann das lebenslange Einschränkung der Lungenkapazität bedeuten; die Masern-Spätfolge SSPE tritt innerhalb von zehn Jahren bei einem von 10&amp;#039;000 Erkrankten auf.&lt;br /&gt;
* Babys und immungeschwächte Menschen sind darauf angewiesen, dass der Impfungsgrad im Rest der Bevölkerung hoch genug liegt.&lt;br /&gt;
Die letztlich hinter diesen Argumenten stehende Ideologie wird von den meisten Befürwortern dieser Einstellung leider nach wie vor nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks zum Thema==&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=331317&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm&lt;br /&gt;
*http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html&lt;br /&gt;
*[http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegnerzitate.html Dokumentation: typische Argumentationen von Impfgegnern]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff (exemplarischer Vergleich der Folgen Impfung / Krankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=11216</id>
		<title>Impfkritik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Impfkritik&amp;diff=11216"/>
		<updated>2008-10-15T23:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: + Weltanschauliche Argumente, + Wikipedia-Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Impfkritik ==&lt;br /&gt;
[[image:impfen.jpg|Verachtung impfender jüdischer Ärzte durch NS-Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Stürmer&amp;#039;&amp;#039;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Kontroverse Einstellungen zu Impfungen finden sich bereits mit der Einführung des ersten Impfstoffes Anfang des 19. Jahrhundert, der sich gegen die Pocken richtete. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind bis zu 5&amp;amp;nbsp;% der deutschen Bevölkerung Impfgegner oder -kritiker. Ihre Argumentation ist häufig alternativmedizinisch orientiert und wenig wissenschaftlich fundiert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;C. Meyer, S. Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Impfgegner und Impfskeptiker - Geschichte, Hintergründe, Thesen, Umgang&amp;#039;&amp;#039;. Bundesgesundheitsbl. 47, 2004. S.1182–1188 [http://www.rki.de/cln_011/nn_226874/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/Impfgegner__Impfskeptiker,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfgegner_Impfskeptiker PDF]&amp;amp;#x5D;. Von den Impfgegnern zu unterscheiden sind Impfkritiker, welche Impfungen zumindest vordergründig nicht prinzipiell ablehnen. Stattdessen vertreten sie spezielle Ansichten über ihren Zeitpunkt, die Impfstrategie, ihre Wirksamkeit, Sicherheit und ihre Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden kritische Berichte über Impfschäden oder am Prinzip des Impfens selber meistens in entsprechenden Foren im Internet und auch in impfkritischen Büchern publiziert. Diese führen zu starker Verunsicherung mancher Menschen, insbesondere von jungen Eltern, bis hin zur Impfverweigerung.&lt;br /&gt;
Impfkritische Meinungen sind sehr heterogen und oftmals durch religiöse, alternativmedizinische ([[Homöopathie]], [[Anthroposophie]] u. a.) oder esoterische Hintergründe motiviert. Angst vor Impfschäden, Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, gegenüber der Pharmaindustrie und auch gegenüber der Wissenschaftsmedizin, Unwissen und Unsicherheit tragen zu solchen Ansichten bei.&lt;br /&gt;
Die Kontroversen im Detail werden in den Artikeln über Impfstoffe erörtert (siehe MMR-Impfstoff, hexavalenter Impfstoff u. a.). Die Kritikpunkte der Impfgegner lassen sich jedoch im Wesentlichen auf Varianten der vier folgenden Abschnitte zurückführen, die oft beliebig miteinander kombiniert werden ([http://www.impfinformationen.de/index.php?id=43 Argumente von Impfgegnern. Univ. Prof. Dr. Werner Zenz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Graz)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfkritik ist auch in Kreisen bestimmter Verschwörungstheorien geläufig, dort wird das von staatlichen Institutionen empfohlene Impfprogramm (in Deutschland die Stiko) als staatlichen Eingriff in Persönlichkeitsrechte gesehen. Allerdings gibt es in Deutschland keine Impfpflicht. Manche Verschwörungstheorien gehen so weit dem Staat zu unterstellen durch Impfungen die Geimpften willenlos zu machen oder ihnen bewusst einen Schaden anfügen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
[[image:masern.jpg|Pflegefall: 10 jähriges Mädchen nach Masernencephalitis|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:eisernelunge.jpg|Frau Benzi: Jahrzehnte in der eisernen Lunge nach Kinderlähmung|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Impfgegner führen an, dass ein Nachweis über die Wirksamkeit von Impfungen fehle, der wissenschaftlichen Kriterien standhalte. Bemängelt wird dabei unter anderem die angeblich fehlende Wirksamkeitsmessung einer Impfung mittels Antikörpertiter oder ungenügende Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften. Auch dass Viren und Bakterien krankmachend seien wird bestritten, z.B. vom Biologen [[Stefan Lanka]] und von [[Geerd Ryke Hamer]], dem Begründer der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]. Weiterhin habe ausschließlich die Verbesserung der Hygiene und des Lebensstandards zum Rückgang von Infektionskrankheiten geführt. Diese These vertritt auch [[Gerhard Buchwald]], auf den sich viele der Impfgegner beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behauptungen sind erwiesenermaßen falsch. Verlässliche Forschungsarbeiten und klinische Studien (u. a. auch für die Zulassung der Impfstoffe)&amp;amp;nbsp; beweisen die direkte Wirkung der Impfungen auf die Infektionskrankheit, auch durch epidemiologische Daten wird dies belegt. Die Erkrankungszahlen von Infektionskrankheiten brechen in der Regel kurz nach Einführung der Impfungen ein. Beispielsweise wurden vor der Einführung der Masernimpfung in den USA im Jahr 1963 ungefähr 500.000 jährliche Masernerkrankungen mit 500 Toten erfasst (geschätzt wurden 3-4 Mio.). Wenige Jahre nach der Einführung wurde ein Rückgang der Erkrankungen um 98&amp;amp;nbsp;% registriert&amp;amp;nbsp; &amp;amp;#x5B;RT Perry, NA Halsey: &amp;#039;&amp;#039;The clinical significance of measles: a review&amp;#039;&amp;#039;. J Infect Dis. 2004 May 1;189 Suppl 1:S4-16 PMID 15106083&amp;amp;#x5D;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sich auch viele Eltern nicht im Klaren darüber, dass die empfohlenen Impfungen allesamt Erkrankungen betrifft, gegen die man keine ursächliche Therapie hat, sondern immer nur lindernd eingreifen kann. Durch den Erfolg der Impfungen hat sich eine schon fast pervers zu nennende Situation eingestellt: Kinderkrankheiten und deren massive Risiken sind nicht mehr im persönlichen Erfahrungsschatz der Eltern und werden entsprechend auf die leichte Schulter genommen. Bilder sogenannter &amp;quot;harmloser&amp;quot; Kinderkrankheiten gibt es hier:[[http://www.ratbags.com/rsoles/vaxliars/pictures.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den „Herdenschutz“ durch Impfungen gibt es deutliche Hinweise. So kann die Grippeimpfung des Personals in Senioren- und Pflegeheimen in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit der Bewohner deutlich senken ([http://www.deutsches-aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26633 www.deutsches-aerzteblatt.de: &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner&amp;#039;&amp;#039;.] 1.Dez.2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen gesehen werden können. Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeführt wird, dass Zulassungsstudien von Impfungen aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil dieser schweren Nebenwirkungen erfassen könnten und so Nebenwirkungen, die seltener als 1:500 auftreten, nicht ermittelt würden. Kritisiert wird auch, dass das Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nicht in der Lage sei, das tatsächliche Ausmaß der Impfkomplikationen in Deutschland zu erfassen. In Folge dessen wird das Verhältnis von erwartetem und tatsächlichem Nutzen von Impfungen gegenüber möglichen Schäden in Zweifel gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie andere Medikamente müssen Impfstoffe vor ihrer Einführung ein komplexes Zulassungsverfahren durchlaufen. Für diese Zulassung müssen vom Hersteller unterschiedliche Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen. Bei Zulassung des Rotavirusimpfstoffs waren dies beispielsweise über 70.000 Studienteilnehmer, was auch eine Abschätzung von selteneren Impffolgen erlaubt. Nach Einführung einer Impfung wird diese Zulassung alle fünf Jahre überprüft unter Einbeziehung der aktuellen Datenlage, wie unabhängigen Folgestudien von Universitätskliniken und anderen Forschungseinrichtungen oder Meldungen von Nebenwirkungen an die Gesundheitsbehörden&amp;amp;nbsp; . Das Meldesystem ist dabei ein wichtiges Instrument für erste, möglichst zeitnahe Ermittlungen von möglichen Nebenwirkungen. Die konkreten Zusammenhänge zwischen Impfung und potenzieller Komplikation werden dabei erst in dafür angelegten Studien überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge dieses Verfahrens wurden immer wieder Impfstoffe vom Markt zurückgezogen, bei denen Teilaspekte beanstandet wurden, beispielsweise der Sechsfachimpfstoff &amp;#039;&amp;#039;Hexavac&amp;#039;&amp;#039; auf Grund von Zweifeln an der Langzeitwirkung der Hepatitis B-Komponente&amp;amp;nbsp; ([http://www.pei.de/cln_042/nn_431522/DE/infos/fachkreise/am-infos-fach-nur-ablage/sik-infos/2005-09-20-hexavac-suspension.html Ruhen der Zulassung für den Sechsfachimpfstoff Hexavac]). Gleichzeitig haben aber auch viele Studien Aussagen zu möglichen Impffolgen entkräftet (z. B. Allergien, Asthma, Autismus, etc.)&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;S. Koppen et al.: &amp;#039;&amp;#039;No epidemiological evidence for infant vaccinations to cause allergic disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine&amp;#039;&amp;#039; 25-26/2004. S. 3375-3385 PMID 15308362&lt;br /&gt;
&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; H.P. Roost et al.: &amp;#039;&amp;#039;Influence of MMR-vaccinations and diseases on atopic sensitization and allergic symptoms in Swiss schoolchildren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Allergy Immunol&amp;#039;&amp;#039; 5/2004. S. 401-407. PMID 15482514&amp;amp;#x5D;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B; U. Heininger: &amp;#039;&amp;#039;Risiken von Infektionskrankheiten und der Nutzen von Impfungen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesgesundheitsbl 47/2004. S. 1129–1135 [http://www.rki.de/cln_006/nn_326556/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/2004__Heiniger,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2004_Heiniger PDF]&amp;amp;#x5D;, wobei diese neueren Ergebnisse oftmals von Impfgegnern ignoriert werden. Auch epidemiologische Vergleiche zeigen hier interessante Einsichten, beispielsweise nahmen Allergien erst nach der „Wende“ in der Bevölkerung der ehemaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestanden hatte, signifikant zu - zeitgleich mit einem Rückgang der durchgeführten Schutzimpfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankheiten sind in unseren Breiten durch Impfprogramme und gute Durchimpfung der Bevölkerung selten geworden. Auch Impfverweigerer werden dabei Nutznießer der hohen Populationsimmunität durch das Impfen. Vergessen oder verharmlost werden in der Folge die Konsequenzen von Infektionskrankheiten mit ihren Komplikationen, angefangen bei Entwicklungsschäden bis hin zum Tod. Diese Risiken werden auch bei den so genannten [[Masernparty]]s unterschätzt. Nach herrschender Meinung in der Medizin gelten die empfohlenen Schutzimpfungen bei sachlicher Risikoabwägung als sicherer und verträglicher Schutz vor diesen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neutralität der Datenlage ===&lt;br /&gt;
Von Impfkritikern wird angeführt, dass sich ein Interessenkonflikt zwischen den Empfehlungen der Pharmaunternehmen und ihrem Profit hieraus ergibt. Aus diesem Interesse heraus werden die unterschiedlichen Gesundheits- und Zulassungsbehörden (z. B. das Robert-Koch-Institut in Deutschland, Centers for Disease Control and Prevention in USA, etc.) und Wissenschaftler in diesem Feld beeinflusst, so dass nur mangelhafte neutrale Aufklärung geboten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zulassung von Impfungen müssen Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen und vom Antragsteller finanziert werden. Ausgeführt werden diese Studien aber in der Regel in unterschiedlichen Kliniken. Im Rahmen der Fünf-Jahres-Überprüfung der Zulassung finden weiterhin auch Studien statt, welche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden - somit ist eine direkte finanzielle Verbindung nicht gegeben. Wenn auch die subjektive Sichtweise Einzelner nicht immer ausgeschlossen werden kann, so spricht die Menge der Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen aus verschiedensten Ländern gegen eine einseitige Datenlage. Auch die unterstellte fehlende Neutralität der Gesundheitsbehörden inklusive WHO kann nicht schlüssig belegt werden. Dagegen spricht auch, dass die Gesundheitsbehörden von Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung (z. B. auch die ehemaligen Ostblockstaaten) zu im Wesentlichen gleichen Empfehlungen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Interessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfgegner unterstellen der Pharmaindustrie, hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen zu verfolgen. Auf der anderen Seite wird von manchen Impfbefürwortern angeführt, dass es auch Impfkritiker gibt, die mit Ihrer Kritik ein wirtschaftliches Interesse verfolgten. Beispielsweise zahlte eine Anwaltskanzlei, welche Impfgegner vertrat, mehrere Millionen britische Pfund an Wissenschaftler, um einen Nachweis für Nebenwirkungen zu erhalten (siehe dazu Artikel MMR-Impfstoff).&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x5B;H. Kaulen: [http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon~Scontent.html Artikel in der FAZ], 8. Januar 2007&amp;amp;#x5D; Auch wird mit impfgegnerischen Büchern, Seminaren und Beratungen gegen das Impfen sowie durch paramedizinische Behandlungen („Ausleiten“) von angeblichen Impfnebenwirkungen oder der Krankheiten ebenfalls Gewinn erzielt, wodurch auch von dieser Seite eine sachliche, neutrale Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht zu erwarten ist. Da Heilpraktiker nicht impfen können, und einige ärztliche Anhänger alternativmedizinischer Methoden nicht impfen wollen, ist eine Gewinnmitnahme aus Impfaktionen lediglich durch die Anwendung nocebobasierter Verfahren wie &amp;quot;Ausleiten&amp;quot; möglich. Zudem wird natürlich durch die Behandlung der auftretenden Krankheiten weiterer Umsatz generiert, der durch die Prävention nicht möglich wäre. Umgekehrt ist hinsichtlich der Lukrativität die Reduktion vor allem chronischer und intensivpflichtiger Krankheitsfälle kein Gewinn für die Pharmaindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Organisationen und Einzelpersonen aus dem Kreis der Impfgegner sind hier zu finden: [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weltanschauliche Argumente==&lt;br /&gt;
Einige Impfkritiker, vornehmlich aus dem Umfeld der [[Homöopathie]] und [[Anthroposophie]], argumentieren, dass das Durchleben von Kinderkrankheiten die Abwehr stärkt, die Entwicklung des Kinds fördert, und Ähnliches.&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich an dieser Argumentation einige Probleme:&lt;br /&gt;
* Der Krankheitsverlauf ist oft so gravierend, dass das Kind danach für Folgeerkrankungen anfällig ist.&lt;br /&gt;
* … wenn die Krankheit selbst nicht bereits tödlich verläuft.&lt;br /&gt;
* Spätschäden werden auf die leichte Schulter genommen. Bei Keuchhusten z.B. kann das lebenslange Einschränkung der Lungenkapazität bedeuten; die Masern-Spätfolge SSPE tritt innerhalb von zehn Jahren bei einem von 10&amp;#039;000 Erkrankten auf.&lt;br /&gt;
* Babys und immungeschwächte Menschen sind darauf angewiesen, dass der Impfungsgrad im Rest der Bevölkerung hoch genug liegt.&lt;br /&gt;
Die letztlich hinter diesen Argumenten stehende Ideologie wird von den meisten Befürwortern dieser Einstellung leider nach wie vor nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks zum Thema==&lt;br /&gt;
*http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;cob=331317&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm&lt;br /&gt;
*http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2469700.html&lt;br /&gt;
*[http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegnerzitate.html Dokumentation: typische Argumentationen von Impfgegnern]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff (exemplarischer Vergleich der Folgen Impung / Krankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserbelebung&amp;diff=11186</id>
		<title>Wasserbelebung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserbelebung&amp;diff=11186"/>
		<updated>2008-10-15T19:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Frums: /* behauptete Wirkungen */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserbelebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet verschiedene [[Esoterik|esoterisch]] inspirierte Verfahren denen gemeinsam ist, dass auf eine bislang nicht plausibel erklärbare Weise herkömmliches Wasser so verändert wird, dass es nach Auskunft ihrer Hersteller und Vermarkter nach Genuss zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes, der Stimmungslage oder zu anderen Vorteilen für den jeweiligen Konsumenten kommen soll.  Entsprechende Produkte werden unter unterschiedlichen Bezeichnungen in Umlauf gebracht. Einige Anbieter derartiger Produkte geben an dass dadurch das Wasser im Sinne einer Belebung &amp;#039;&amp;#039;energetisiert&amp;#039;&amp;#039; werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernstzunehmende, neutrale Hinweise für die Wirksamkeit der von den Herstellern genutzten Methoden und Mechanismen gibt es nicht. Keine der behaupteten Wirkungen auf Wasser konnte je wissenschaftlich nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
Verbraucherschützer und Wissenschaftler haben mehrfach auf die Wirkungslosigkeit hingewiesen, auch sind bereits Gerichtsurteile wegen „Irreführung der Konsumenten“ oder Betrug ergangen. Der Verkauf solcherart behandelten Wassers mit gesundheitsbezogener Wernung ist verboten, und arzneimittel- und lebensmittelrechtlich in Deutschland unzulässig, wenn die behaupteten Wirkungen tatsächlich nachweisbar wären. Denn dann müssten die Hersteller die Unbedenklichkeit des Wassers nachweisen, wenn dieses tatsächlich verändert wäre. Wasser gilt in Deutschland als Lebensmittel, für das nach dem [[LFGB]] (&amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel- und Futtergesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;) keinerlei gesundheitsbezogene Werbung gemacht werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind derartige Produkte von destilliertem oder durch Filter gereinigtem Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verfahren==&lt;br /&gt;
[[image:Belebteswasser1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:granderwasserbeleber.jpg|Grander-Wasserbeleber|thumb]]&lt;br /&gt;
*Von einigen Personen wird einfach ein metallischer Gegenstand oder ein Kristall in das Wasser gelegt. Von diesen Gegenständen gingen sodann Schwingungen aus die vom Wasser &amp;#039;&amp;#039;absorbiert&amp;#039;&amp;#039; würden.&lt;br /&gt;
*Andere Anbieter bringen bereits vorbehandeltes Wasser in die Nähe des zu beeinflussendes Wassers, dies würde sodann die gewünschte und stets positiv gewertete Wirkung entfalten. Beispiel: [[Johann Grander|Granderwasser]].&lt;br /&gt;
*Auch gibt es Anbieter die angeben dass das zu behandelnde Wasser unabhängig von der Strömungsgeschwindigkeit in einen Drall oder Kreisbewegung versetzt würde, was positive Auswirkungen hätte.&lt;br /&gt;
*Auch recht beliebt ist, das Wasser dem [[Mondmythen|Vollmondlicht]] auszusetzen, zum Beispiel in einer Glasflasche. Die Anwender gehen davon aus, dass das Wasser durch den Vollmond levitiert bzw. belebt werde. Sie begründen das häufig durch eine Stimulation, die ein Vollmond bei Lebewesen auslösen soll, wie erhöhte Aktivität der Wahrnehmung und allgemeines Wohlgefühl. Das Wasser nehme eine nicht näher beschriebene Information des Mondes auf und gebe diese wiederum an den Menschen weiter, der es trinkt.&lt;br /&gt;
*Es gibt auch verschiedene Adapter und Geräte, welche in die Wasserleitung (oder einen Wasserhahn) eingebaut werden, und durch darin enthaltene Einbauten oder Kristalle das durchfließende Wasser beleben sollen.&lt;br /&gt;
*Beworben wird auch &amp;quot;Wasserbelebung&amp;quot; mit Magneten.&lt;br /&gt;
*Nach [[Viktor Schauberger]] wird Wasser durch Doppeldrallrohre geleitet was das Wasser hyperbolisch verwirbele und &amp;#039;&amp;#039;auflade&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
*In Australien wird eine mechanische Verwirbelung des Wassers genutzt, um Fremdpartikel, die das Wasser ungenießbar machen, herauszufiltern. Solche Apparate werden auf Schauberger bezogen. Es sind mehrere nacheinander geschaltete Verwirbelungs-Zylinder, in denen jeweils bestimmte Fremdkörper entfernt werden sollen.&lt;br /&gt;
*„Levitation“ von Wasser, nach [[Wilfried Hacheney]]. Eine postulierte „innere Oberfläche“ des Wassers setze sich laut Hacheney aus der Oberfläche der Cluster des Wassers zusammen. Wasser, das auf natürliche Weise entgegen der Schwerkraft aus Quellen entspringe, habe eine sehr kleinteilige Cluster-Struktur, mit Cluster-Durchmessern im Nanometerbereich. Wenn Wasser jedoch unter Druck durch Rohrleitungen gepresst wird, dann würden die Cluster zusammengepresst, und verbänden sich zu größeren Clustern mit einem Durchmesser im Mikrometerbereich, die „Innere Oberfläche“ nehme somit ab. Je größer die „innere Oberfläche“ sei, desto &amp;#039;&amp;#039;aktiver&amp;#039;&amp;#039; und somit gesünder sei das Wasser, meint Hacheney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkte==&lt;br /&gt;
[[image:granderwasser.jpg|Grander-Wasser|thumb]]&lt;br /&gt;
Entsprechende Produkte werden als:&lt;br /&gt;
*belebtes, levitiertes, vitalisiertes, formatiertes, informiertes, harmonisiertes Wasser&lt;br /&gt;
*[[Johann Grander|Grander-Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkte zur Herstellung von &amp;#039;&amp;#039;belebtem Wasser&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
*Narasan Technologie&lt;br /&gt;
*Living Water Systems - LWS Wassertechnik GmbH&lt;br /&gt;
*Pejosan Wasserveredler&lt;br /&gt;
*Golden water power&lt;br /&gt;
*Pronox&lt;br /&gt;
*Aquagon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell arbeiten die meisten dieser Geräte ohne Zufuhr von Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behauptete Wirkungen==&lt;br /&gt;
Mancherorts wird behauptet, dass das entsprechende Produkt an (allerdings nicht messbarer) &amp;#039;&amp;#039;Bioenergie&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Energiepotential&amp;#039;&amp;#039; gewinne. Einzelne [[Wassercluster]] würden nach Belebung &amp;#039;&amp;#039;tanzen&amp;#039;&amp;#039; und ihre &amp;#039;&amp;#039;Clusterstruktur&amp;#039;&amp;#039; würde sich verkleinern. Entsprechende Wasserprodukte würden auch schneller &amp;#039;&amp;#039;zu den Zellen&amp;#039;&amp;#039; gelangen, nicht näher erläuterte &amp;#039;&amp;#039;Entgiftungsvorgänge&amp;#039;&amp;#039; würden beschleunigt sowie Ermüdungszustände und Konzentrationsstörungen des Konsumenten würden nachlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?id=20166&lt;br /&gt;
*http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?category=Essen+%2B+Trinken&amp;amp;id=28340&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Belebtes_Wasser&lt;br /&gt;
*http://homepage.univie.ac.at/erich.eder/wasser/OLGurteil2006.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIII/J/J_04598/fnameorig_112369.html&lt;br /&gt;
*http://www.chem1.com/CQ/clusqk.html&lt;br /&gt;
*http://www.comcom.govt.nz/MediaCentre/MediaReleases/200506/livingwaterquackeryresultsin136000.aspx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beutelschneiderei]] [[Kategorie:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Frums</name></author>
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