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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Kalte_Fusion&amp;diff=81754</id>
		<title>Kalte Fusion</title>
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		<updated>2011-12-11T14:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chacha: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:kaltefusion.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kalte Fusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden kontrollierte Kernverschmelzungen bezeichnet, bei denen die zur Überwindung der Coulomb-Barriere notwendige Energie nicht hauptsächlich aus der thermischen Energie der Atomkerne stammt. Derartige Prozesse sind selten und nicht geeignet, nennenswerte Energiemengen freizusetzen oder relevante Fusionsprodukte zu erzeugen. Seit 1978 ist bekannt, dass Myonen derartige Fusionen katalysieren können. Die dabei anfallende Energiemenge reicht aber nicht aus, um die für die Erzeugung der Myonen notwendige Energie aufzuwiegen. Theoretische Vorüberlegungen zu Myonen-katalysierten Fusionen gab es bereits in den 1940er Jahren von F.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Frank und Andrej Sacharov.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Fusion#Myonen-katalysierte_Fusion Muon-katalysierte Fusion] in Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Myonen-katalysierte Fusionen haben heute keine praktische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuche von Friedrich Paneth und John Tandberg==&lt;br /&gt;
[[image:Friedrich_Paneth.jpg|Friedrich Paneth (1887-1958)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die österreichstämmischen Physiker Friedrich Adolf Paneth und Kurt Peters beschäftigten sich in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit der Frage nach einer möglichen Kernfusion bei niedrigen Temperaturen. Ihre Idee war Wasserstoff zu Helium zu fusionieren. Helium war seinerzeit sehr gefragt, da es für Luftschiffe gebraucht wurde und nach dem ersten Weltkrieg ein Importverbot bestand.&lt;br /&gt;
1926 berichtete Paneth über eine Fusion von Wasserstoff in Helium in Verbindung mit Palladium. Bei der Behandlung von Palladiumpräparaten mit Wasserstoff stellte er bei leichtem Erhitzen eine nicht erklärbare Menge an Helium fest.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Paneth, Kurt Peters. &amp;#039;&amp;#039;Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium&amp;#039;&amp;#039;. Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Berlin, Band=59, 1926. Seiten=2039–2048. DOI=10.1002/cber.19260590860. ISSN=0365-9488&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The Reported Conversion of Hydrogen into Helium. Nature, London. Band=118, Nummer 2971. 1926, Seiten=526–527. DOI=10.1038/118526a0|ISSN=0028-0836&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 wurden jedoch Fehlerquellen bei dem Experiment erkannt. So zeigte sich eine bessere Durchlässigkeit für Helium durch Glas unter Wärmeeinfluss. Das Helium stammte also aus der Umgebung und war kein Fusionsprodukt. Paneth und Peters zogen darauf ihre Publikation zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;U.S. Department of Energy (1989). [http://www.ncas.org/erab/ A Report of the Energy Research Advisory Board to the United States Department of Energy]. Washington, DC: U.S. Department of Energy. Retrieved 2008-05-25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. Paneth, K. Peters, P. Günther. &amp;#039;&amp;#039;Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium&amp;#039;&amp;#039;. Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 60, Berlin, 1926. Seiten=808–809. DOI=10.1002/cber.19270600336. ISSN=0365-9488&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Paneth: &amp;#039;&amp;#039;The Transmutation of Hydrogen into Helium&amp;#039;&amp;#039;. Nature. 119, 3002. 1927. Seiten=706–707. DOI=10.1038/119706a0. ISSN=0028-0836&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem schwedischen Physiker John Tandberg (1896 - 1968) aus Lund wurden 1927 Patente zu einer kalten Fusion verweigert. Tandberg versuchte kalte Fusion unter hohem Druck in einer Elektrolysezelle mit Palladium zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fleischmann und Pons 1989==&lt;br /&gt;
1989 behaupteten die Forscher Martin Fleischmann und Stanley Pons, eine kalte Fusion auf elektrochemischem Wege praktisch durchgeführt zu haben, was zu einem großen Presseecho und der Popularisierung des Begriffs führte. Hoffnungen auf eine sensationelle neue Energiequelle wurden auf diese Weise geschürt. Das Fleischmann-Pons-Experiment, das eine geringe Energiefreisetzung zeigte, konnte jedoch nicht repliziert werden. Auch die Autoren waren später nicht mehr in der Lage, ihr Experiment erfolgreich zu wiederholen. Bei diesem Experiment soll die Verschmelzung von Wasserstoff während einer Elektrolyse eines Elektrolyten an der Oberfläche einer von zwei Palladium-Elektroden stattfinden. Praktisch sollte hier einfach Energie aus Wasser gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Browne, M. (May 3, 1989), [http://partners.nytimes.com/library/national/science/050399sci-cold-fusion.html &amp;quot;Physicists Debunk Claim Of a New Kind of Fusion&amp;quot;], New York Times, retrieved 2011-05-10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rossi-Energiekatalysator / Piantelli-Focardi-Rossi-Experimente==&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_Focardi.jpg|Andrea Rossi und Sergio Focardi (Bild &amp;quot;La Repubblica&amp;quot;)|thumb]]&lt;br /&gt;
Der [[Focardi-Rossi-Energiekatalysator]] ist ein kompakter angeblicher Fusionsreaktor auf Basis einer [[Kalte Fusion|&amp;quot;kalten Fusionstechnik&amp;quot;]], der von der italienischen Firma EON&amp;amp;nbsp;srl im Jahr 2011 auf den Markt kommen soll. Er soll bei einer zugeführten elektrischen Heizleistung von einigen hundert Watt eine Wärmeleistung von über 10&amp;amp;nbsp;kW abgeben. Nach Angaben der Erfinder Sergio Focardi und Andrea Rossi finde im Reaktor eine kalte Fusion von Wasserstoff und Nickel statt, was zur Bildung von Kupfer führe. Als Begleiterscheinung soll auch ionisierende Strahlung auftreten. Bisherige Replikationsversuche scheiterten. Letzte (teilweise öffentliche) Vorführungen fanden von Mitte Januar bis Ende März 2011 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aqua Flame==&lt;br /&gt;
[[Aqua Flame]] ist ein Fusionsprojekt der deutschen Firma Purratio AG. Da die Purratio sich bei ihrem Prinzip auf Deuterium und Palladium bezieht, scheint es eine Anwendung der gescheiterten Versuche von Fleischmann und Pons (1989) zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zirkonium Fusionsreaktor nach Bolotov==&lt;br /&gt;
Der [[Zirkonium Fusionsreaktor nach Bolotov]] ist ein angeblicher Fusionsreaktor des ukraninischen Universalgenies Boris Bolotov. Nach seinen Angaben soll sein Reaktor das Element Zirkonium zu Iridium und Palladium [[Transmutation|&amp;quot;transmutieren&amp;quot;]] können. Bei einer Zufuhr von 5 kW elektrischer Leistung soll ein Lichtbogen die &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; ermöglichen und zu einer Freisetzung einer Wärmeleistung von 200 kW (therm.) führen. Replikationsversuche von unabhängiger Seite sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CETI Patterson Power Cell==&lt;br /&gt;
Die [[CETI Patterson Power Cell]] ist ein vermeintlicher &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; - Reaktor des amerikanischen Physikers James Patterson. Kleine, mit Nickel und Palladium beschichtete Kügelchen befinden sich in einer salzhaltigen Lösung, durch die ein Strom geleitet wird. In Folge sollen sich Fusionsprozesse abspielen, die zu einer Wärmefreisetzung führen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verfahren==&lt;br /&gt;
[[image:sonofusion.jpg|Sonofusion-Artikel|thumb]]&lt;br /&gt;
Weitere Verfahren sind die:&lt;br /&gt;
*Pyrofusion (ohne praktische Bedeutung)&lt;br /&gt;
*[[Sonofusion]] (auch Bubble fusion, offenbar Datenfälschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologische Transmutation==&lt;br /&gt;
Als [[Biologische Transmutation]] werden hypothetische Fusionsprozesse in biologischen Systemen bezeichnet. Für ihre Existenz gibt es keine wissenschaftlichen Belege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Kalte Fusion|en=Cold Fusion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Kalte Fusion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chacha</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Kalte_Fusion&amp;diff=81753</id>
		<title>Kalte Fusion</title>
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		<updated>2011-12-11T14:10:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chacha: präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:kaltefusion.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kalte Fusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden kontrollierte Kernverschmelzungen bezeichnet, bei denen die zur Überwindung der Coulomb-Barriere notwendige Energie nicht uaptsächlich aus der thermischen Energie der Atomkerne stammt. Derartige Prozesse sind selten und nicht geeignet, nennenswerte Energiemengen freizusetzen oder relevante Fusionsprodukte zu erzeugen. Seit 1978 ist bekannt, dass Myonen derartige Fusionen katalysieren können. Die dabei anfallende Energiemenge reicht aber nicht aus, um die für die Erzeugung der Myonen notwendige Energie aufzuwiegen. Theoretische Vorüberlegungen zu Myonen-katalysierten Fusionen gab es bereits in den 1940er Jahren von F.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Frank und Andrej Sacharov.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Fusion#Myonen-katalysierte_Fusion Muon-katalysierte Fusion] in Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Myonen-katalysierte Fusionen haben heute keine praktische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuche von Friedrich Paneth und John Tandberg==&lt;br /&gt;
[[image:Friedrich_Paneth.jpg|Friedrich Paneth (1887-1958)|thumb]]&lt;br /&gt;
Die österreichstämmischen Physiker Friedrich Adolf Paneth und Kurt Peters beschäftigten sich in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit der Frage nach einer möglichen Kernfusion bei niedrigen Temperaturen. Ihre Idee war Wasserstoff zu Helium zu fusionieren. Helium war seinerzeit sehr gefragt, da es für Luftschiffe gebraucht wurde und nach dem ersten Weltkrieg ein Importverbot bestand.&lt;br /&gt;
1926 berichtete Paneth über eine Fusion von Wasserstoff in Helium in Verbindung mit Palladium. Bei der Behandlung von Palladiumpräparaten mit Wasserstoff stellte er bei leichtem Erhitzen eine nicht erklärbare Menge an Helium fest.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Paneth, Kurt Peters. &amp;#039;&amp;#039;Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium&amp;#039;&amp;#039;. Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Berlin, Band=59, 1926. Seiten=2039–2048. DOI=10.1002/cber.19260590860. ISSN=0365-9488&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The Reported Conversion of Hydrogen into Helium. Nature, London. Band=118, Nummer 2971. 1926, Seiten=526–527. DOI=10.1038/118526a0|ISSN=0028-0836&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 wurden jedoch Fehlerquellen bei dem Experiment erkannt. So zeigte sich eine bessere Durchlässigkeit für Helium durch Glas unter Wärmeeinfluss. Das Helium stammte also aus der Umgebung und war kein Fusionsprodukt. Paneth und Peters zogen darauf ihre Publikation zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;U.S. Department of Energy (1989). [http://www.ncas.org/erab/ A Report of the Energy Research Advisory Board to the United States Department of Energy]. Washington, DC: U.S. Department of Energy. Retrieved 2008-05-25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. Paneth, K. Peters, P. Günther. &amp;#039;&amp;#039;Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium&amp;#039;&amp;#039;. Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 60, Berlin, 1926. Seiten=808–809. DOI=10.1002/cber.19270600336. ISSN=0365-9488&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Paneth: &amp;#039;&amp;#039;The Transmutation of Hydrogen into Helium&amp;#039;&amp;#039;. Nature. 119, 3002. 1927. Seiten=706–707. DOI=10.1038/119706a0. ISSN=0028-0836&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem schwedischen Physiker John Tandberg (1896 - 1968) aus Lund wurden 1927 Patente zu einer kalten Fusion verweigert. Tandberg versuchte kalte Fusion unter hohem Druck in einer Elektrolysezelle mit Palladium zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fleischmann und Pons 1989==&lt;br /&gt;
1989 behaupteten die Forscher Martin Fleischmann und Stanley Pons, eine kalte Fusion auf elektrochemischem Wege praktisch durchgeführt zu haben, was zu einem großen Presseecho und der Popularisierung des Begriffs führte. Hoffnungen auf eine sensationelle neue Energiequelle wurden auf diese Weise geschürt. Das Fleischmann-Pons-Experiment, das eine geringe Energiefreisetzung zeigte, konnte jedoch nicht repliziert werden. Auch die Autoren waren später nicht mehr in der Lage, ihr Experiment erfolgreich zu wiederholen. Bei diesem Experiment soll die Verschmelzung von Wasserstoff während einer Elektrolyse eines Elektrolyten an der Oberfläche einer von zwei Palladium-Elektroden stattfinden. Praktisch sollte hier einfach Energie aus Wasser gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Browne, M. (May 3, 1989), [http://partners.nytimes.com/library/national/science/050399sci-cold-fusion.html &amp;quot;Physicists Debunk Claim Of a New Kind of Fusion&amp;quot;], New York Times, retrieved 2011-05-10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rossi-Energiekatalysator / Piantelli-Focardi-Rossi-Experimente==&lt;br /&gt;
[[image:Rossi_Focardi.jpg|Andrea Rossi und Sergio Focardi (Bild &amp;quot;La Repubblica&amp;quot;)|thumb]]&lt;br /&gt;
Der [[Focardi-Rossi-Energiekatalysator]] ist ein kompakter angeblicher Fusionsreaktor auf Basis einer [[Kalte Fusion|&amp;quot;kalten Fusionstechnik&amp;quot;]], der von der italienischen Firma EON&amp;amp;nbsp;srl im Jahr 2011 auf den Markt kommen soll. Er soll bei einer zugeführten elektrischen Heizleistung von einigen hundert Watt eine Wärmeleistung von über 10&amp;amp;nbsp;kW abgeben. Nach Angaben der Erfinder Sergio Focardi und Andrea Rossi finde im Reaktor eine kalte Fusion von Wasserstoff und Nickel statt, was zur Bildung von Kupfer führe. Als Begleiterscheinung soll auch ionisierende Strahlung auftreten. Bisherige Replikationsversuche scheiterten. Letzte (teilweise öffentliche) Vorführungen fanden von Mitte Januar bis Ende März 2011 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aqua Flame==&lt;br /&gt;
[[Aqua Flame]] ist ein Fusionsprojekt der deutschen Firma Purratio AG. Da die Purratio sich bei ihrem Prinzip auf Deuterium und Palladium bezieht, scheint es eine Anwendung der gescheiterten Versuche von Fleischmann und Pons (1989) zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zirkonium Fusionsreaktor nach Bolotov==&lt;br /&gt;
Der [[Zirkonium Fusionsreaktor nach Bolotov]] ist ein angeblicher Fusionsreaktor des ukraninischen Universalgenies Boris Bolotov. Nach seinen Angaben soll sein Reaktor das Element Zirkonium zu Iridium und Palladium [[Transmutation|&amp;quot;transmutieren&amp;quot;]] können. Bei einer Zufuhr von 5 kW elektrischer Leistung soll ein Lichtbogen die &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; ermöglichen und zu einer Freisetzung einer Wärmeleistung von 200 kW (therm.) führen. Replikationsversuche von unabhängiger Seite sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CETI Patterson Power Cell==&lt;br /&gt;
Die [[CETI Patterson Power Cell]] ist ein vermeintlicher &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; - Reaktor des amerikanischen Physikers James Patterson. Kleine, mit Nickel und Palladium beschichtete Kügelchen befinden sich in einer salzhaltigen Lösung, durch die ein Strom geleitet wird. In Folge sollen sich Fusionsprozesse abspielen, die zu einer Wärmefreisetzung führen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verfahren==&lt;br /&gt;
[[image:sonofusion.jpg|Sonofusion-Artikel|thumb]]&lt;br /&gt;
Weitere Verfahren sind die:&lt;br /&gt;
*Pyrofusion (ohne praktische Bedeutung)&lt;br /&gt;
*[[Sonofusion]] (auch Bubble fusion, offenbar Datenfälschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologische Transmutation==&lt;br /&gt;
Als [[Biologische Transmutation]] werden hypothetische Fusionsprozesse in biologischen Systemen bezeichnet. Für ihre Existenz gibt es keine wissenschaftlichen Belege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Kalte Fusion|en=Cold Fusion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Kalte Fusion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chacha</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Ecojet&amp;diff=81752</id>
		<title>Ecojet</title>
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		<updated>2011-12-11T12:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chacha: /* Anwender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem geschützten Markennamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ecojet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vermarktet die Firma SCS Schneider GmbH aus Fuldabrück bei Kassel Permanentmagnete, die, an die Brennstoffleitung einer Heizungsanlage angebracht, ohne weitere Energiezufuhr zu Brennstoffeinsparungen beziehungsweise Effizienzsteigerungen von durchschnittlich 8 % führen sollen. Die Firma beruft sich dabei auf das von ihr unter der Nummer DE19739629A1 beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldete Patent für ein &amp;quot;Verfahren zur magnetischen Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs&amp;quot;, und nur vage auf Grundlagen in der Quantenmechanik und die Forschungsergebnisse der Physiknobelpreisträger Felix Bloch und Edward Mills Purcell, die für die Entdeckung der Kernspinresonanz bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich vertrieb die SCS Schneider GmbH Ecojet-Magnete zum Preis von 696 DM (etwa 345 €) hauptsächlich für den Einsatz in Benzin- und Dieselfahrzeugen. Eine Untersuchung&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.presseportal.de/print.htx?nr=167541 Teuer und doch nutzlos - Pressemeldung zur ADAC &lt;br /&gt;
Untersuchung]&amp;lt;/ref&amp;gt; des ADAC im Jahr 2000 ergab jedoch die vollkommene Wirkungslosigkeit der Ecojet-Magnete hinsichtlich der beworbenen Energieeinsparversprechungen. Die SCS Schneider GmbH gab darauf den PKW-Markt auf und wandte sich dem Heizungsmarkt zu. Kritiker vermuten, dass dies aufgrund des weniger starken Verbraucherschutzes im Heizungsmarkt erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patent==&lt;br /&gt;
Das durch den Geschäftsführer Marcus Schneider angemeldete Patent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://register.dpma.de/DPMAregister/pat/PatSchrifteneinsicht?docId=DE000019739629B4&amp;amp;page=1&amp;amp;dpi=150&amp;amp;lang=de Patentschrift]&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptet ein Verfahren zur &amp;quot;magnetischen Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs&amp;quot; durch eine besondere Anordnung von Permamentmagneten. Dieser Anspruch widerspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft, denn zur Ionisierung von Materie muss Ionisierungsenergie aufgewendet werden. Magnete geben jedoch keine Energie ab. Permanentmagnete üben zudem mit Magnetfeldstärken von maximal etwa 1,1 Tesla auf diamagnetische Kohlenwasserstoffekeine keine hinreichend starken Kräfte, gegen die durch von außen zugeführte Arbeit die Ionisierungsenergie erreicht werden könnte. Woher der beträchtliche Energiebedarf zur Ionisierung kommen soll, lässt die Patentanmeldung im Unklaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==angebliche Wirkungsweise und wissenschaftlicher Hintergrund==&lt;br /&gt;
Die SCS Schneider GmbH behauptet, durch die Magnetwirkung eine Veränderung der Moleküle des Brennstoffs zu erreichen, die zu einer besseren Sauerstoffanbindung und damit einer vollständigeren Verbrennung führt. Da jedoch auch schon ohne Magnete in einer Heizungsanlage die Verbrennung praktisch vollständig erfolgt, gibt es kein Potential für eine noch bessere Verbrennung und eine daraus resultierende Energieeinsparung von durchschnittlich 8%. Eine Heizungsanlage mit derart hohen Anteilen unverbrannten Kraftstoffs im Abgas wäre niemals zulassungsfähig und müsste sofort still gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Veränderung der Moleküle durch die Magnetwirkung beruft sich die SCS Schneider GmbH auf &lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse aus der Quantenphysik und insbesondere auf die Forschungen der Nobelpreisträger Felix Bloch und Edwards Mills Purcell. Bloch und Purcell wurden für die Entdeckung der Kernspinresonanz bekannt. Für die Kernspinresonanz ist es jedoch erforderlich, dass den in einem starken Magnetfeld gelagerten Molekülen Energie in Form von HF-Strahlung genau bestimmter Frequenz zugeführt wird. Im Fall der Ecojet-Magnete fehlt diese Energiequelle, so dass unklar bleibt, wodurch die angebliche energetische Veränderung der Moleküle bewirkt werden soll. Resonanz trott darüber hinaus nur bei einem winzigen Bruchteil der bestrahlten Moleküle auf. Dies reicht zwar für die Auswertung der Resonanzstrahlung zu bildgebenden Verfahren, ist für eine Verbesserung der Reaktivität der Moleküle allerdings aberwitzig ineffizient und lohnt deshalb nur für die Produktion von Molekülen sehr teurer Stoffe, die sich durch andere chemische Reaktionen kaum bilden lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirksamkeitszertifikat durch den TÜV Thüringen==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 stellte ein heute nicht mehr dort beschäftigter Mitarbeiter des TÜV Thüringen entgegen den Anweisungen der Geschäftsführung einen zertifizierten Wirksamkeitsnachweis&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infos4u.info/front_content.php?idcat=227&amp;amp;idart=775 Pressemeldung bzgl. des Wirksamkeitszertifikats des TÜV Thüringen für die Ecojet-Magnete]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Ecojet-Magnete der SCS Schneider GmbH aus. Dieses Wirksamkeitszertifikat entwickelte sich in der Folge zu einem wertvollen Marketinginstrument für die Ecojet-Magnete. Nachdem die Geschäftsleitung des TÜV Thüringen von diesem Wirksamkeitszertifikat erfuhr und grobe Messfehler bei der dem Zertifikat zugrundeliegenden Prüfungen feststellte, zog sie mit einer Unwirksamkeitserklärung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tüv-thüringen.de/tuev/CMS/cms_de.nsf/index.htm?ReadForm&amp;amp;p=tuev&amp;amp;content=%2Ftuev%2FCMS%2Fcms_de.nsf%2F%28%24UNID%29%2FA5E100F22480E675C12574740025D191%3FOpenDocument%26NavDocID%3D-A5E100F22480E675C12574740025D191 Pressemeldung des TÜV Thüringen bzgl. der Ungültigkeitserklärung des Wirksamkeitszertifikats]&amp;lt;/ref&amp;gt; das Wirksamkeitszertifikat zurück. Gegen diese Ungültigkeitserklärung klagte die SCS Schneider GmbH und erwirkte vor Gericht einen Vergleich&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecojet.com/pressemeldungen/presse012_2008.htm Vergleich mit dem TÜV Thüringen bzgl. des Entzugs des Wirksamkeitszertifikats]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diesem Vergleich zufolge zog der TÜV Thüringen seine Ungültigkeitserklärung zurück, und die SCS Schneider GmbH gab dafür das Zertifikat freiwillig zurück. Der TÜV Thüringen verpflichtete sich in diesem Vergleich zur Wiederholung der Prüfung unter notarieller Aufsicht. Um die von der SCS Schneider GmbH unabhängige und unbeeinflusste Prüfungswiederholung führen der TÜV Thüringen und die SCS Schneider GmbH einen bis heute nicht abgeschlossenen Gerichtsprozess. Es gibt bis heute keine andere unabhängig durchgeführte Prüfung der Ecojet-Magnete als die des ADAC aus dem Jahr 2000, die deren Unwirksamkeit aufzeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwender==&lt;br /&gt;
Durch geschicktes und erfolgreiches Marketing vor allem in Branchenzeitschriften konnte die SCS Schneider GmbH viele Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen gewinnen, die in teilweise euphorischen Anwenderberichten maßgeblich zur Bewerbung der Ecojet-Magnete beitragen. Zu den auf der Webseite der SCS Schneider GmbH für die Magnete werbenden Anwendern gehören neben vielen Hotelbetrieben auch der Schreibwarenhersteller Edding, die Kasseler Sparkasse, und das Industrieunternehmen Evonik Degussa&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archtools.de/scsschneider/EvonikDegussa.pdf Evonik Werbeschreiben]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) veröffentlichte im Juni 2009 ein Infoblatt, das sich eingehend mit angeblich energiesparenden Magneten, den Versprechungen der Anbieter und den angeblichen wissenschaftlichen Hintergründen befasste und zu dem eindeutigen Schluss gelangte: &amp;quot;Diese Magnettechnik hilft nicht, Brennstoff zu sparen.&amp;quot;. Laut LfU würden die Magnete dem Energieerhaltungssatz widersprechen, wenn sie die Versprechungen der Anbieter erfüllen würden. In diesem Infoblatt wies die LfU auch auf grobe systematische Messfehler in Gutachten hin, die zu der vermeintlichen Energieeinsparung durch die Magnete führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in diesem Infoblatt weder der Firmenname SCS Schneider GmbH oder der Markenname Ecojet erwähnt wird, wurde aus den Ausführungen der Bezug zu den Ecojet-Magneten eindeutig klar. Die SCS Schneider GmbH erwirkte deshalb eine Abmahnung gegen das LfU und forderte die LfU zur Abgabe einer Unterlassungserklärung auf. Die LfU widersetzte sich dieser Abmahnung und gab auch nicht die geforderte Unterlassungserklärung ab. Dennoch konnte die SCS Schneider GmbH unter Hinweis auf den mit dem TÜV Thüringen geschlossenen Vergleich und die darin stehende Verpflichtung des TÜV zu einer zeitnahen unabhängigen Prüfung der Ecojet-Magnete erreichen, dass die LfU die Verbreitung des Infoblatts vorübergehend einstellte. Interessierte können das Infoblatt jedoch immer noch direkt bei der LfU anfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2010 veröffentlichte die Zeitschrift IKZ Haustechnik eine Gegenüberstellung von Pro- und Kontra-Meinungen bezüglich der Ecojet-Magnete. Die Pro-Seite wurde vom Marcus Schneider, dem Geschäftsführer der SCS Schneider GmbH vertreten, die Kontra-Seite&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ikz.de/ikz-haustechnik/artikel/article/magnete-in-der-heizungstechnik-wird-mit-ihnen-bre.html  Stellungnahme von Prof. Hirschberg in der Zeitschrift IKZ Haustechnik (ab Seite 4)]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Prof. Hirschberg, der u.a. auch als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Heizungs-, Sanitär- und Raumlufttechnik tätig ist. Auch Prof. Hirschberg demontiert die pseudowissenschaftlichen Behauptungen über die angeblichen wissenschaftlichen Zusammenhänge mit der Kernspinresonanz, weist auf die Verletzung des Energierhaltungssatzes hin, und weist grobe Messfehler nach, die bei den Kunden der SCS Schneider GmbH zu Irrtümern bezüglich der vermeintlichen Energieeinsparung führen. Ein durch die Magnete bewirkter energiesparender Effekt von Gas- und Ölbrennern ist laut Prof. Hirschberg nicht nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) schreibt der auf Dieselgemischbildung und -verbrennung spezialisierte Physiker und promovierte Maschinenbauer Philippe Leick in einer Stellungnahme&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archtools.de/scsschneider/Kommentar_Leick.pdf Stellungnahme der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den Ecojet-Magneten der SCS Schneider GmbH: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Sie haben erstmal vollkommen recht, dass dieses Produkt widersinnig ist. Es gibt gleich mehrere Gründe, mit denen man sich das sehr einfach herleiten kann. Die Argumentation sollte für jeden Ingenieur leicht nachzuvollziehen und nachzuprüfen sein, insofern mangelt es den Ingenieuren, die an dieses Produkt glauben, an gesunder Skepsis und an kritischem Denken. In erschreckendem Maß.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Natürlich soll nicht a priori ausgeschlossen werden, was &amp;quot;nicht sein darf&amp;quot;. Wenn aber die Magnete tatsächlich so wie angepriesen funktionieren, sollte verstanden und erklärt werden, warum unser bewährtes und tausendfach erprobtes Verständnis von Magnetismus und Verbrennung hier nicht greift, wie letztendlich der offensichtliche Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Physik aufgelöst werden kann. Versuche, diesen Widerspruch aufzulösen, sind aber nicht zu erkennen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ähnliche Produkte==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche andere Anbieter von Permanentmagneten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biomagnet.at/de/Energiesparsysteme?XTCsid=075f886a5a4e6d1e13ca59ef9abde3f9 biomagnet.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giewasser.ch/downloads/D2.14.1_Web%20Shop%20Other%20Products/D2.14.1.5__d_TiziCALOR_Fuel%20Saver.pdf TiziCALOR]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die die Anbieter große Energieeinsparungen beim Einsatz in Heizungsanlagen und Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor versprechen. Die meisten der Anbieter argumentieren mit ähnlichen oder fast gleichlautenden pseudowissenschaftlichen Formulierungen, in keinem einzigen Fall ist die behauptete energiesparende Wirkung von unabhängiger Seite nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ecojet.com Unternehmenswebseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Magnetismus]]&lt;br /&gt;
[[category:Energieeinsparung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chacha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Ecojet&amp;diff=81751</id>
		<title>Ecojet</title>
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		<updated>2011-12-11T12:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chacha: Die Seite wurde neu angelegt: „Unter dem geschützten Markennamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ecojet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vermarktet die Firma SCS Schneider GmbH aus Fuldabrück bei Kassel Permanentmagnete, die, an die Brennstoffleitung…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem geschützten Markennamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ecojet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vermarktet die Firma SCS Schneider GmbH aus Fuldabrück bei Kassel Permanentmagnete, die, an die Brennstoffleitung einer Heizungsanlage angebracht, ohne weitere Energiezufuhr zu Brennstoffeinsparungen beziehungsweise Effizienzsteigerungen von durchschnittlich 8 % führen sollen. Die Firma beruft sich dabei auf das von ihr unter der Nummer DE19739629A1 beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldete Patent für ein &amp;quot;Verfahren zur magnetischen Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs&amp;quot;, und nur vage auf Grundlagen in der Quantenmechanik und die Forschungsergebnisse der Physiknobelpreisträger Felix Bloch und Edward Mills Purcell, die für die Entdeckung der Kernspinresonanz bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich vertrieb die SCS Schneider GmbH Ecojet-Magnete zum Preis von 696 DM (etwa 345 €) hauptsächlich für den Einsatz in Benzin- und Dieselfahrzeugen. Eine Untersuchung&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.presseportal.de/print.htx?nr=167541 Teuer und doch nutzlos - Pressemeldung zur ADAC &lt;br /&gt;
Untersuchung]&amp;lt;/ref&amp;gt; des ADAC im Jahr 2000 ergab jedoch die vollkommene Wirkungslosigkeit der Ecojet-Magnete hinsichtlich der beworbenen Energieeinsparversprechungen. Die SCS Schneider GmbH gab darauf den PKW-Markt auf und wandte sich dem Heizungsmarkt zu. Kritiker vermuten, dass dies aufgrund des weniger starken Verbraucherschutzes im Heizungsmarkt erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patent==&lt;br /&gt;
Das durch den Geschäftsführer Marcus Schneider angemeldete Patent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://register.dpma.de/DPMAregister/pat/PatSchrifteneinsicht?docId=DE000019739629B4&amp;amp;page=1&amp;amp;dpi=150&amp;amp;lang=de Patentschrift]&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptet ein Verfahren zur &amp;quot;magnetischen Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs&amp;quot; durch eine besondere Anordnung von Permamentmagneten. Dieser Anspruch widerspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft, denn zur Ionisierung von Materie muss Ionisierungsenergie aufgewendet werden. Magnete geben jedoch keine Energie ab. Permanentmagnete üben zudem mit Magnetfeldstärken von maximal etwa 1,1 Tesla auf diamagnetische Kohlenwasserstoffekeine keine hinreichend starken Kräfte, gegen die durch von außen zugeführte Arbeit die Ionisierungsenergie erreicht werden könnte. Woher der beträchtliche Energiebedarf zur Ionisierung kommen soll, lässt die Patentanmeldung im Unklaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==angebliche Wirkungsweise und wissenschaftlicher Hintergrund==&lt;br /&gt;
Die SCS Schneider GmbH behauptet, durch die Magnetwirkung eine Veränderung der Moleküle des Brennstoffs zu erreichen, die zu einer besseren Sauerstoffanbindung und damit einer vollständigeren Verbrennung führt. Da jedoch auch schon ohne Magnete in einer Heizungsanlage die Verbrennung praktisch vollständig erfolgt, gibt es kein Potential für eine noch bessere Verbrennung und eine daraus resultierende Energieeinsparung von durchschnittlich 8%. Eine Heizungsanlage mit derart hohen Anteilen unverbrannten Kraftstoffs im Abgas wäre niemals zulassungsfähig und müsste sofort still gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Veränderung der Moleküle durch die Magnetwirkung beruft sich die SCS Schneider GmbH auf &lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse aus der Quantenphysik und insbesondere auf die Forschungen der Nobelpreisträger Felix Bloch und Edwards Mills Purcell. Bloch und Purcell wurden für die Entdeckung der Kernspinresonanz bekannt. Für die Kernspinresonanz ist es jedoch erforderlich, dass den in einem starken Magnetfeld gelagerten Molekülen Energie in Form von HF-Strahlung genau bestimmter Frequenz zugeführt wird. Im Fall der Ecojet-Magnete fehlt diese Energiequelle, so dass unklar bleibt, wodurch die angebliche energetische Veränderung der Moleküle bewirkt werden soll. Resonanz trott darüber hinaus nur bei einem winzigen Bruchteil der bestrahlten Moleküle auf. Dies reicht zwar für die Auswertung der Resonanzstrahlung zu bildgebenden Verfahren, ist für eine Verbesserung der Reaktivität der Moleküle allerdings aberwitzig ineffizient und lohnt deshalb nur für die Produktion von Molekülen sehr teurer Stoffe, die sich durch andere chemische Reaktionen kaum bilden lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirksamkeitszertifikat durch den TÜV Thüringen==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 stellte ein heute nicht mehr dort beschäftigter Mitarbeiter des TÜV Thüringen entgegen den Anweisungen der Geschäftsführung einen zertifizierten Wirksamkeitsnachweis&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infos4u.info/front_content.php?idcat=227&amp;amp;idart=775 Pressemeldung bzgl. des Wirksamkeitszertifikats des TÜV Thüringen für die Ecojet-Magnete]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Ecojet-Magnete der SCS Schneider GmbH aus. Dieses Wirksamkeitszertifikat entwickelte sich in der Folge zu einem wertvollen Marketinginstrument für die Ecojet-Magnete. Nachdem die Geschäftsleitung des TÜV Thüringen von diesem Wirksamkeitszertifikat erfuhr und grobe Messfehler bei der dem Zertifikat zugrundeliegenden Prüfungen feststellte, zog sie mit einer Unwirksamkeitserklärung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tüv-thüringen.de/tuev/CMS/cms_de.nsf/index.htm?ReadForm&amp;amp;p=tuev&amp;amp;content=%2Ftuev%2FCMS%2Fcms_de.nsf%2F%28%24UNID%29%2FA5E100F22480E675C12574740025D191%3FOpenDocument%26NavDocID%3D-A5E100F22480E675C12574740025D191 Pressemeldung des TÜV Thüringen bzgl. der Ungültigkeitserklärung des Wirksamkeitszertifikats]&amp;lt;/ref&amp;gt; das Wirksamkeitszertifikat zurück. Gegen diese Ungültigkeitserklärung klagte die SCS Schneider GmbH und erwirkte vor Gericht einen Vergleich&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecojet.com/pressemeldungen/presse012_2008.htm Vergleich mit dem TÜV Thüringen bzgl. des Entzugs des Wirksamkeitszertifikats]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diesem Vergleich zufolge zog der TÜV Thüringen seine Ungültigkeitserklärung zurück, und die SCS Schneider GmbH gab dafür das Zertifikat freiwillig zurück. Der TÜV Thüringen verpflichtete sich in diesem Vergleich zur Wiederholung der Prüfung unter notarieller Aufsicht. Um die von der SCS Schneider GmbH unabhängige und unbeeinflusste Prüfungswiederholung führen der TÜV Thüringen und die SCS Schneider GmbH einen bis heute nicht abgeschlossenen Gerichtsprozess. Es gibt bis heute keine andere unabhängig durchgeführte Prüfung der Ecojet-Magnete als die des ADAC aus dem Jahr 2000, die deren Unwirksamkeit aufzeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwender==&lt;br /&gt;
Durch geschicktes und erfolgreiches Marketing vor allem in Branchenzeitschriften konnte die SCS Schneider GmbH viele Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen gewinnen, die in teilweise euphorischen Anwenderberichten maßgeblich zur Bewerbung der Ecojet-Magnete beitragen. Zu den auf der Webseite der SCS Schneider GmbH für die Magnete werbenden Anwendern gehören neben vielen Hotelbetrieben auch der Schreibwarenhersteller Edding, die Kasseler Sparkasse, und das Industrieunternehmen Evonik Degussa&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archtools.de/scsschneider/EvonikDegussa.pdf Evonik Werbeschreiben]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) veröffentlichte im Juni 2009 ein Infoblatt, das sich eingehend mit angeblich energiesparenden Magneten, den Versprechungen der Anbieter und den angeblichen wissenschaftlichen Hintergründen befasste und zu dem eindeutigen Schluss gelangte: &amp;quot;Diese Magnettechnik hilft nicht, Brennstoff zu sparen.&amp;quot;. Laut LfU würden die Magnete dem Energieerhaltungssatz widersprechen, wenn sie die Versprechungen der Anbieter erfüllen würden. In diesem Infoblatt wies die LfU auch auf grobe systematische Messfehler in Gutachten hin, die zu der vermeintlichen Energieeinsparung durch die Magnete führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in diesem Infoblatt weder der Firmenname SCS Schneider GmbH oder der Markenname Ecojet erwähnt wird, wurde aus den Ausführungen der Bezug zu den Ecojet-Magneten eindeutig klar. Die SCS Schneider GmbH erwirkte deshalb eine Abmahnung gegen das LfU und forderte die LfU zur Abgabe einer Unterlassungserklärung auf. Die LfU widersetzte sich dieser Abmahnung und gab auch nicht die geforderte Unterlassungserklärung ab. Dennoch konnte die SCS Schneider GmbH unter Hinweis auf den mit dem TÜV Thüringen geschlossenen Vergleich und die darin stehende Verpflichtung des TÜV zu einer zeitnahen unabhängigen Prüfung der Ecojet-Magnete erreichen, dass die LfU die Verbreitung des Infoblatts vorübergehend einstellte. Interessierte können das Infoblatt jedoch immer noch direkt bei der LfU anfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2010 veröffentlichte die Zeitschrift IKZ Haustechnik eine Gegenüberstellung von Pro- und Kontra-Meinungen bezüglich der Ecojet-Magnete. Die Pro-Seite wurde vom Marcus Schneider, dem Geschäftsführer der SCS Schneider GmbH vertreten, die Kontra-Seite&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ikz.de/ikz-haustechnik/artikel/article/magnete-in-der-heizungstechnik-wird-mit-ihnen-bre.html  Stellungnahme von Prof. Hirschberg in der Zeitschrift IKZ Haustechnik (ab Seite 4)]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Prof. Hirschberg, der u.a. auch als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Heizungs-, Sanitär- und Raumlufttechnik tätig ist. Auch Prof. Hirschberg demontiert die pseudowissenschaftlichen Behauptungen über die angeblichen wissenschaftlichen Zusammenhänge mit der Kernspinresonanz, weist auf die Verletzung des Energierhaltungssatzes hin, und weist grobe Messfehler nach, die bei den Kunden der SCS Schneider GmbH zu Irrtümern bezüglich der vermeintlichen Energieeinsparung führen. Ein durch die Magnete bewirkter energiesparender Effekt von Gas- und Ölbrennern ist laut Prof. Hirschberg nicht nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) schreibt der auf Dieselgemischbildung und -verbrennung spezialisierte Physiker und promovierte Maschinenbauer Philippe Leick in einer Stellungnahme&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archtools.de/scsschneider/Kommentar_Leick.pdf Stellungnahme der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den Ecojet-Magneten der SCS Schneider GmbH: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Sie haben erstmal vollkommen recht, dass dieses Produkt widersinnig ist. Es gibt gleich mehrere Gründe, mit denen man sich das sehr einfach herleiten kann. Die Argumentation sollte für jeden Ingenieur leicht nachzuvollziehen und nachzuprüfen sein, insofern mangelt es den Ingenieuren, die an dieses Produkt glauben, an gesunder Skepsis und an kritischem Denken. In erschreckendem Maß.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Natürlich soll nicht a priori ausgeschlossen werden, was &amp;quot;nicht sein darf&amp;quot;. Wenn aber die Magnete tatsächlich so wie angepriesen funktionieren, sollte verstanden und erklärt werden, warum unser bewährtes und tausendfach erprobtes Verständnis von Magnetismus und Verbrennung hier nicht greift, wie letztendlich der offensichtliche Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Physik aufgelöst werden kann. Versuche, diesen Widerspruch aufzulösen, sind aber nicht zu erkennen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ähnliche Produkte==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche andere Anbieter von Permanentmagneten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biomagnet.at/de/Energiesparsysteme?XTCsid=075f886a5a4e6d1e13ca59ef9abde3f9 biomagnet.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giewasser.ch/downloads/D2.14.1_Web%20Shop%20Other%20Products/D2.14.1.5__d_TiziCALOR_Fuel%20Saver.pdf TiziCALOR]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die die Anbieter große Energieeinsparungen beim Einsatz in Heizungsanlagen und Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor versprechen. Die meisten der Anbieter argumentieren mit ähnlichen oder fast gleichlautenden pseudowissenschaftlichen Formulierungen, in keinem einzigen Fall ist die behauptete energiesparende Wirkung von unabhängiger Seite nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ecojet.com Unternehmenswebseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[category:Energie]]&lt;br /&gt;
[[category:Magnetismus]]&lt;br /&gt;
[[category:Energieeinsparung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chacha</name></author>
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