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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Vandana_Shiva&amp;diff=157109</id>
		<title>Vandana Shiva</title>
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		<updated>2018-01-31T01:01:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Vandana Shiva bookcover.png|Buchklappentext zu einem Werk von Vandana Shiva, in dem die promovierte Philosphin Shiva als eine der &amp;#039;&amp;#039;führenden Physikerinnen von Indien&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Vandana Shiva Bio.png|Biographie mit Darstellung als Nuklearphysikerin&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#12cffd5ccdcf&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vandana Shiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 5. November 1952 in Dehradun) ist eine indische Wissenschaftlerin und soziale Aktivistin mit aktuellem Wohnort nahe Delhi. Sie ist unter anderem Mitglied des Club of Rome und der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPS) und ist Autorin von mehr als zwanzig Werken. Sie erhielt im Jahre 1993 den Right Livelihood Award, bekannt als so genannter &amp;quot;alternativer Nobelpreis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Mitglied des The International Forum on Globalization und des Alter-Globalization Movement. Sie gründete mehrere Organisationen, darunter 1982 die The Research Foundation for Science Technology and Ecology (RFSTN) in Dehradun und 1991 die Organisation Navdanya zum Schutz der biologischen und kulturellen Vielfalt des Saatgutes. Navdanya bietet zweiwöchige Seminare für 14.000 Rupien an, mehr als das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Inders.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.navdanya.org/bija/course-fees.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 gründete Vandana Shiva in der Nähe von Dehradun Bija Vidyapeeth, eine Schule und Farm für nachhaltiges Leben, in Anlehnung an das in Großbritannien ansässige Schumacher College.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kontroversen sorgten von Vandana Shiva verbreitete Fehlinformationen zu Bt-Baumwolle der Firma Monsanto sowie zum Anbau von transgener Baumwolle in Indien und dessen angeblicher Folgen. Shiva geriet in die Kritik, als sie sich gegen Lebensmittelspenden aus dem Ausland an indische Hungernde bei Naturkatastrophen (Beispiel: Zyklon Odisha 1999) wandte. Shiva, die einerseits die Spenden ablehnt, da sie unter anderem aus transgenen Pflanzen gewonnen worden seien, soll Berichten zufolge andererseits 40.000 $ plus Flüge Erster Klasse für Vorträge verlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.discovermagazine.com/collideascape/2014/10/23/rich-allure-vandana-shiva/#.VMGRBnB4ob1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleichen Lebensmittel werden allerdings gleichzeitig in Ländern wie den USA an Konsumenten verkauft und sind in den USA zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva wurde in Dehradun (Bundesstaat Uttar Pradesh, mittlerweile Uttarakhand) in eine wohlhabende Familie der Brahmanen-Kaste geboren. Sie besuchte zunächst die „St Mary’s School“ in Nainital und danach den „Convent of Jesus and Mary“ in Dehradun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge studierte sie Physik und Naturwissenschaften an der Panjab University in Chandigarh und erreichte einen Master-Abschluss in Physik. Sie absolvierte eine Weiterbildung zur Kernphysikerin am Forschungszentrum Bhabha Atomic Research Centre bei Bombay. Danach wandte sie sich der Theoretischen Physik zu und erwarb 1977 einen zweiten Master-Abschluss in Wissenschaftsphilosophie an der University of Guelph. 1978 wurde sie an der Philosophischen Fakultät der University of Western Ontario in Wissenschaftstheorie über Grundlagenfragen der Quantenmechanik an der philosophischen Fakultät promoviert. In ihrer Dissertation “Hidden Variables and locality in Quantum Theory” kam sie einem Forbes-Artikel zufolge zum Schluss, dass die Quantenmechanik philosophisch ungültig und faktisch zweifelhaft sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#1601c28a1dcf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach ihrem Studium in Kanada kehrte sie nach Indien zurück. Ihr Tätigkeitsgebiet war dort die interdisziplinäre Forschung von Technik, Umwelt und Politik am „Indian Institute of Science“ und am „Indian Institute of Management“ in Bangalore, wo sie eine Professorenstelle innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entschied sie sich, der Physik (und insbesondere der Kernphysik) den Rücken zu kehren und wurde Atomkraftgegnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziales Engagement==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren engagierte sich Vandana Shiva in der ersten indischen Umweltbewegung, der Chipko-Bewegung, die sich unter anderem gegen die kommerzielle Abholzung von Wäldern einsetzte. Später engagierte sie sich in der ökofeministischen Bewegung und wurde auch Globalisierungsgegnerin. Sie gilt als vehemente [[Gentechnikgegner|Ablehnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva verbreitete ihre Ansicht, dass transgene Baumwolle über höhere Preise und jährliches Nachkaufen des Saatguts tausenden indischen Bauern Verschuldung gebracht und sie in den Selbstmord getrieben habe. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;One, the suicides begin with the period of globalization which allowed MNC’s entry into India’s Seed Sector, making seeds a non-renewable ‘input’, to be bought every year. Secondly, the suicides have further intensified after the introduction of GMO Bt cotton...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shiva sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;quot;Genozid&amp;quot; an 270.000 indischen Bauern. Tatsächlich stieg die Selbstmordrate unter Bauern in Indien vor der Einführung transgener Pflanzenarten an und sank seit Einführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vandana Shiva, Anti-GMO Celebrity: &amp;#039;Eco Goddess&amp;#039; Or Dangerous Fabulist?, Jon Entine &amp;amp; Cami Ryan, Forbes, 29.1.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bt Cotton and farmer suicides in India: Reviewing the evidence, International Food Policy Research Institute (IFPRI), 2008. Abstract, Seite 27 - Bild 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The GMO-Suicide Myth, Keith Kloor, Issues in Science and Technology, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben blieb im entsprechenden Zeitraum von 1997–2007 die Suizidrate bei Bauern in Indien im Wesentlichen konstant bei etwa 20.000 pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Natasha Gilbert (2014): Case studies: A hard look at GM crops. Superweeds? Suicides? Stealthy genes? The true, the false and the still unknown about transgenic crops, in: Nature Online vom 1. Februar 2013, http://www.nature.com/news/case-studies-a-hard-look-at-gm-crops-1.12907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch verbreitete Shiva die Fehlinformation, dass Bt-Baumwolle der Firma Monsanto auf der [https://de.wikipedia.org/wiki/Genetic_Use_Restriction_Technology Terminatortechnologie] basiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Gegnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;, einer transgenen Reissorte, die Betakarotin enthät, eine Vorläufersubstanz des Vitamin A. Laut Shiva gebe es einen &amp;quot;Golden Rice Hoax&amp;quot; und diese Reissorte habe mehr Nachteile als Vorteile. Zitat Shiva:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unfortunately, Vitamin A rice is a hoax, and will bring further dispute to plant genetic engineering where public relations exercises seem to have replaced science in promotion of untested, unproven and unnecessary technology... This is a recipe for creating hunger and malnutrition, not solving it.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://online.sfsu.edu/repstein/GEessays/goldenricehoax.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva&lt;br /&gt;
*http://www.acsh.org/news/2017/01/07/vandana-shivas-myth-busted-monsanto-didnt-cause-farmer-suicides-india-10696&lt;br /&gt;
*http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210600615300277&lt;br /&gt;
*http://www.motherjones.com/tom-philpott/2015/09/no-gmos-didnt-create-indias-farmer-suicide-problem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/2016/08/vandana-shiva-und-das-schwurbeln/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Physiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
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		<title>Vandana Shiva</title>
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		<updated>2018-01-31T00:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien */ Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Vandana Shiva bookcover.png|Buchklappentext zu einem Werk von Vandana Shiva, in dem die promovierte Philosphin Shiva als eine der &amp;#039;&amp;#039;führenden Physikerinnen von Indien&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Vandana Shiva Bio.png|Biographie mit Darstellung als Nuklearphysikerin&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#12cffd5ccdcf&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vandana Shiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 5. November 1952 in Dehradun) ist eine indische Wissenschaftlerin und soziale Aktivistin mit aktuellem Wohnort nahe Delhi. Sie ist unter anderem Mitglied des Club of Rome und der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPS) und ist Autorin von mehr als zwanzig Werken. Sie erhielt im Jahre 1993 den Right Livelihood Award, bekannt als so genannter &amp;quot;alternativer Nobelpreis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Mitglied des The International Forum on Globalization und des Alter-Globalization Movement. Sie gründete mehrere Organisationen, darunter 1982 die The Research Foundation for Science Technology and Ecology (RFSTN) in Dehradun und 1991 die Organisation Navdanya zum Schutz der biologischen und kulturellen Vielfalt des Saatgutes. Navdanya bietet zweiwöchige Seminare für 14.000 Rupien an, mehr als das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Inders.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.navdanya.org/bija/course-fees.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 gründete Vandana Shiva in der Nähe von Dehradun Bija Vidyapeeth, eine Schule und Farm für nachhaltiges Leben, in Anlehnung an das in Großbritannien ansässige Schumacher College.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kontroversen sorgten von Vandana Shiva verbreitete Fehlinformationen zu Bt-Baumwolle der Firma Monsanto sowie zum Anbau von transgener Baumwolle in Indien und dessen angeblicher Folgen. Shiva geriet in die Kritik, als sie sich gegen Lebensmittelspenden aus dem Ausland an indische Hungernde bei Naturkatastrophen (Beispiel: Zyklon Odisha 1999) wandte. Shiva, die einerseits die Spenden ablehnt, da sie unter anderem aus transgenen Pflanzen gewonnen worden seien, soll Berichten zufolge andererseits 40.000 $ plus Flüge Erster Klasse für Vorträge verlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.discovermagazine.com/collideascape/2014/10/23/rich-allure-vandana-shiva/#.VMGRBnB4ob1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleichen Lebensmittel werden allerdings gleichzeitig in Ländern wie den USA an Konsumenten verkauft und sind in den USA zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva wurde in Dehradun (Bundesstaat Uttar Pradesh, mittlerweile Uttarakhand) in eine wohlhabende Familie der Brahmanen-Kaste geboren. Sie besuchte zunächst die „St Mary’s School“ in Nainital und danach den „Convent of Jesus and Mary“ in Dehradun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge studierte sie Physik und Naturwissenschaften an der Panjab University in Chandigarh und erreichte einen Master-Abschluss in Physik. Sie absolvierte eine Weiterbildung zur Kernphysikerin am Forschungszentrum Bhabha Atomic Research Centre bei Bombay. Danach wandte sie sich der Theoretischen Physik zu und erwarb 1977 einen zweiten Master-Abschluss in Wissenschaftsphilosophie an der University of Guelph. 1978 wurde sie an der Philosophischen Fakultät der University of Western Ontario in Wissenschaftstheorie über Grundlagenfragen der Quantenmechanik an der philosophischen Fakultät promoviert. In ihrer Dissertation “Hidden Variables and locality in Quantum Theory” kam sie einem Forbes-Artikel zufolge zum Schluss, dass die Quantenmechanik philosophisch ungültig und faktisch zweifelhaft sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#1601c28a1dcf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach ihrem Studium in Kanada kehrte sie nach Indien zurück. Ihr Tätigkeitsgebiet war dort die interdisziplinäre Forschung von Technik, Umwelt und Politik am „Indian Institute of Science“ und am „Indian Institute of Management“ in Bangalore, wo sie eine Professorenstelle innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entschied sie sich, der Physik (und insbesondere der Kernphysik) den Rücken zu kehren und wurde Atomkraftgegnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziales Engagement==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren engagierte sich Vandana Shiva in der ersten indischen Umweltbewegung, der Chipko-Bewegung, die sich unter anderem gegen die kommerzielle Abholzung von Wäldern einsetzte. Später engagierte sie sich in der ökofeministischen Bewegung und wurde auch Globalisierungsgegnerin. Sie gilt als vehemente [[Gentechnikgegner|Ablehnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva verbreitete ihre Ansicht, dass transgene Baumwolle über höhere Preise und jährliches Nachkaufen des Saatguts tausenden indischen Bauern Verschuldung gebracht und sie in den Selbstmord getrieben habe. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;One, the suicides begin with the period of globalization which allowed MNC’s entry into India’s Seed Sector, making seeds a non-renewable ‘input’, to be bought every year. Secondly, the suicides have further intensified after the introduction of GMO Bt cotton...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shiva sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;quot;Genozid&amp;quot; an 270.000 indischen Bauern. Tatsächlich stieg die Selbstmordrate unter Bauern in Indien vor der Einführung transgener Pflanzenarten an und sank seit Einführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vandana Shiva, Anti-GMO Celebrity: &amp;#039;Eco Goddess&amp;#039; Or Dangerous Fabulist?, Jon Entine &amp;amp; Cami Ryan, Forbes, 29.1.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bt Cotton and farmer suicides in India: Reviewing the evidence, International Food Policy Research Institute (IFPRI), 2008. Abstract, Seite 27 - Bild 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The GMO-Suicide Myth, Keith Kloor, Issues in Science and Technology, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben blieb im entsprechenden Zeitraum von 1997–2007 die Suizidrate bei Bauern in Indien im Wesentlichen konstant bei etwa 20.000 pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Natasha Gilbert (2014): Case studies: A hard look at GM crops. Superweeds? Suicides? Stealthy genes? The true, the false and the still unknown about transgenic crops, in: Nature Online vom 1. Februar 2013, http://www.nature.com/news/case-studies-a-hard-look-at-gm-crops-1.12907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch verbreitete Shiva die Fehlinformation, dass Bt-Baumwolle der Firma Monsanto auf der [https://de.wikipedia.org/wiki/Genetic_Use_Restriction_Technology Terminatortechnologie] basiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Gegnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;, einer transgenen Reissorte, die Betakarotin enthät, eine Vorläufersubstanz des Vitamin A. Laut Shiva gebe es einen &amp;quot;Golden Rice Hoax&amp;quot; und diese Reissorte habe mehr Nachteile als Vorteile. Zitat Shiva:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unfortunately, Vitamin A rice is a hoax, and will bring further dispute to plant genetic engineering where public relations exercises seem to have replaced science in promotion of untested, unproven and unnecessary technology... This is a recipe for creating hunger and malnutrition, not solving it.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seedfreedom.info/campaign/the-golden-rice-hoax/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva&lt;br /&gt;
*http://www.acsh.org/news/2017/01/07/vandana-shivas-myth-busted-monsanto-didnt-cause-farmer-suicides-india-10696&lt;br /&gt;
*http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210600615300277&lt;br /&gt;
*http://www.motherjones.com/tom-philpott/2015/09/no-gmos-didnt-create-indias-farmer-suicide-problem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/2016/08/vandana-shiva-und-das-schwurbeln/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Physiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Vandana_Shiva&amp;diff=157107</id>
		<title>Vandana Shiva</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Vandana_Shiva&amp;diff=157107"/>
		<updated>2018-01-31T00:49:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien */ Quelle hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Vandana Shiva bookcover.png|Buchklappentext zu einem Werk von Vandana Shiva, in dem die promovierte Philosphin Shiva als eine der &amp;#039;&amp;#039;führenden Physikerinnen von Indien&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Vandana Shiva Bio.png|Biographie mit Darstellung als Nuklearphysikerin&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#12cffd5ccdcf&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vandana Shiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 5. November 1952 in Dehradun) ist eine indische Wissenschaftlerin und soziale Aktivistin mit aktuellem Wohnort nahe Delhi. Sie ist unter anderem Mitglied des Club of Rome und der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPS) und ist Autorin von mehr als zwanzig Werken. Sie erhielt im Jahre 1993 den Right Livelihood Award, bekannt als so genannter &amp;quot;alternativer Nobelpreis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Mitglied des The International Forum on Globalization und des Alter-Globalization Movement. Sie gründete mehrere Organisationen, darunter 1982 die The Research Foundation for Science Technology and Ecology (RFSTN) in Dehradun und 1991 die Organisation Navdanya zum Schutz der biologischen und kulturellen Vielfalt des Saatgutes. Navdanya bietet zweiwöchige Seminare für 14.000 Rupien an, mehr als das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Inders.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.navdanya.org/bija/course-fees.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 gründete Vandana Shiva in der Nähe von Dehradun Bija Vidyapeeth, eine Schule und Farm für nachhaltiges Leben, in Anlehnung an das in Großbritannien ansässige Schumacher College.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kontroversen sorgten von Vandana Shiva verbreitete Fehlinformationen zu Bt-Baumwolle der Firma Monsanto sowie zum Anbau von transgener Baumwolle in Indien und dessen angeblicher Folgen. Shiva geriet in die Kritik, als sie sich gegen Lebensmittelspenden aus dem Ausland an indische Hungernde bei Naturkatastrophen (Beispiel: Zyklon Odisha 1999) wandte. Shiva, die einerseits die Spenden ablehnt, da sie unter anderem aus transgenen Pflanzen gewonnen worden seien, soll Berichten zufolge andererseits 40.000 $ plus Flüge Erster Klasse für Vorträge verlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.discovermagazine.com/collideascape/2014/10/23/rich-allure-vandana-shiva/#.VMGRBnB4ob1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleichen Lebensmittel werden allerdings gleichzeitig in Ländern wie den USA an Konsumenten verkauft und sind in den USA zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva wurde in Dehradun (Bundesstaat Uttar Pradesh, mittlerweile Uttarakhand) in eine wohlhabende Familie der Brahmanen-Kaste geboren. Sie besuchte zunächst die „St Mary’s School“ in Nainital und danach den „Convent of Jesus and Mary“ in Dehradun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge studierte sie Physik und Naturwissenschaften an der Panjab University in Chandigarh und erreichte einen Master-Abschluss in Physik. Sie absolvierte eine Weiterbildung zur Kernphysikerin am Forschungszentrum Bhabha Atomic Research Centre bei Bombay. Danach wandte sie sich der Theoretischen Physik zu und erwarb 1977 einen zweiten Master-Abschluss in Wissenschaftsphilosophie an der University of Guelph. 1978 wurde sie an der Philosophischen Fakultät der University of Western Ontario in Wissenschaftstheorie über Grundlagenfragen der Quantenmechanik an der philosophischen Fakultät promoviert. In ihrer Dissertation “Hidden Variables and locality in Quantum Theory” kam sie einem Forbes-Artikel zufolge zum Schluss, dass die Quantenmechanik philosophisch ungültig und faktisch zweifelhaft sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#1601c28a1dcf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach ihrem Studium in Kanada kehrte sie nach Indien zurück. Ihr Tätigkeitsgebiet war dort die interdisziplinäre Forschung von Technik, Umwelt und Politik am „Indian Institute of Science“ und am „Indian Institute of Management“ in Bangalore, wo sie eine Professorenstelle innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entschied sie sich, der Physik (und insbesondere der Kernphysik) den Rücken zu kehren und wurde Atomkraftgegnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziales Engagement==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren engagierte sich Vandana Shiva in der ersten indischen Umweltbewegung, der Chipko-Bewegung, die sich unter anderem gegen die kommerzielle Abholzung von Wäldern einsetzte. Später engagierte sie sich in der ökofeministischen Bewegung und wurde auch Globalisierungsgegnerin. Sie gilt als vehemente [[Gentechnikgegner|Ablehnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva verbreitete ihre Ansicht, dass transgene Baumwolle über höhere Preise und jährliches Nachkaufen des Saatguts tausenden indischen Bauern Verschuldung gebracht und sie in den Selbstmord getrieben habe. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;One, the suicides begin with the period of globalization which allowed MNC’s entry into India’s Seed Sector, making seeds a non-renewable ‘input’, to be bought every year. Secondly, the suicides have further intensified after the introduction of GMO Bt cotton...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shiva sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;quot;Genozid&amp;quot; an 270.000 indischen Bauern. Tatsächlich stieg die Selbstmordrate unter Bauern in Indien vor der Einführung transgener Pflanzenarten an und sank seit Einführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vandana Shiva, Anti-GMO Celebrity: &amp;#039;Eco Goddess&amp;#039; Or Dangerous Fabulist?, Jon Entine &amp;amp; Cami Ryan, Forbes, 29.1.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bt Cotton and farmer suicides in India: Reviewing the evidence, International Food Policy Research Institute (IFPRI), 2008. Abstract, Seite 27 - Bild 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The GMO-Suicide Myth, Keith Kloor, Issues in Science and Technology, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben blieb im entsprechenden Zeitraum von 1997–2007 die Suizidrate bei Bauern in Indien im Wesentlichen konstant bei etwa 20.000 pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Natasha Gilbert (2014): Case studies: A hard look at GM crops. Superweeds? Suicides? Stealthy genes? The true, the false and the still unknown about transgenic crops, in: Nature Online vom 1. Februar 2013, http://www.nature.com/news/case-studies-a-hard-look-at-gm-crops-1.12907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch verbreitete Shiva die Fehlinformation, dass Bt-Baumwolle der Firma Monsanto auf der Terminatortechnologie basiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Gegnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;, einer transgenen Reissorte, die Betakarotin enthät, eine Vorläufersubstanz des Vitamin A. Laut Shiva gebe es einen &amp;quot;Golden Rice Hoax&amp;quot; und diese Reissorte habe mehr Nachteile als Vorteile. Zitat Shiva:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unfortunately, Vitamin A rice is a hoax, and will bring further dispute to plant genetic engineering where public relations exercises seem to have replaced science in promotion of untested, unproven and unnecessary technology... This is a recipe for creating hunger and malnutrition, not solving it.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seedfreedom.info/campaign/the-golden-rice-hoax/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva&lt;br /&gt;
*http://www.acsh.org/news/2017/01/07/vandana-shivas-myth-busted-monsanto-didnt-cause-farmer-suicides-india-10696&lt;br /&gt;
*http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210600615300277&lt;br /&gt;
*http://www.motherjones.com/tom-philpott/2015/09/no-gmos-didnt-create-indias-farmer-suicide-problem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/2016/08/vandana-shiva-und-das-schwurbeln/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Physiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
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		<title>Vandana Shiva</title>
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		<updated>2018-01-31T00:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Vandana Shiva bookcover.png|Buchklappentext zu einem Werk von Vandana Shiva, in dem die promovierte Philosphin Shiva als eine der &amp;#039;&amp;#039;führenden Physikerinnen von Indien&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Vandana Shiva Bio.png|Biographie mit Darstellung als Nuklearphysikerin&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#12cffd5ccdcf&amp;lt;/ref&amp;gt;|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vandana Shiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 5. November 1952 in Dehradun) ist eine indische Wissenschaftlerin und soziale Aktivistin mit aktuellem Wohnort nahe Delhi. Sie ist unter anderem Mitglied des Club of Rome und der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPS) und ist Autorin von mehr als zwanzig Werken. Sie erhielt im Jahre 1993 den Right Livelihood Award, bekannt als so genannter &amp;quot;alternativer Nobelpreis&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Mitglied des The International Forum on Globalization und des Alter-Globalization Movement. Sie gründete mehrere Organisationen, darunter 1982 die The Research Foundation for Science Technology and Ecology (RFSTN) in Dehradun und 1991 die Organisation Navdanya zum Schutz der biologischen und kulturellen Vielfalt des Saatgutes. Navdanya bietet zweiwöchige Seminare für 14.000 Rupien an, mehr als das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Inders.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.navdanya.org/bija/course-fees.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 gründete Vandana Shiva in der Nähe von Dehradun Bija Vidyapeeth, eine Schule und Farm für nachhaltiges Leben, in Anlehnung an das in Großbritannien ansässige Schumacher College.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kontroversen sorgten von Vandana Shiva verbreitete Fehlinformationen zu Bt-Baumwolle der Firma Monsanto sowie zum Anbau von transgener Baumwolle in Indien und dessen angeblicher Folgen. Shiva geriet in die Kritik, als sie sich gegen Lebensmittelspenden aus dem Ausland an indische Hungernde bei Naturkatastrophen (Beispiel: Zyklon Odisha 1999) wandte. Shiva, die einerseits die Spenden ablehnt, da sie unter anderem aus transgenen Pflanzen gewonnen worden seien, soll Berichten zufolge andererseits 40.000 $ plus Flüge Erster Klasse für Vorträge verlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.discovermagazine.com/collideascape/2014/10/23/rich-allure-vandana-shiva/#.VMGRBnB4ob1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleichen Lebensmittel werden allerdings gleichzeitig in Ländern wie den USA an Konsumenten verkauft und sind in den USA zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva wurde in Dehradun (Bundesstaat Uttar Pradesh, mittlerweile Uttarakhand) in eine wohlhabende Familie der Brahmanen-Kaste geboren. Sie besuchte zunächst die „St Mary’s School“ in Nainital und danach den „Convent of Jesus and Mary“ in Dehradun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge studierte sie Physik und Naturwissenschaften an der Panjab University in Chandigarh und erreichte einen Master-Abschluss in Physik. Sie absolvierte eine Weiterbildung zur Kernphysikerin am Forschungszentrum Bhabha Atomic Research Centre bei Bombay. Danach wandte sie sich der Theoretischen Physik zu und erwarb 1977 einen zweiten Master-Abschluss in Wissenschaftsphilosophie an der University of Guelph. 1978 wurde sie an der Philosophischen Fakultät der University of Western Ontario in Wissenschaftstheorie über Grundlagenfragen der Quantenmechanik an der philosophischen Fakultät promoviert. In ihrer Dissertation “Hidden Variables and locality in Quantum Theory” kam sie einem Forbes-Artikel zufolge zum Schluss, dass die Quantenmechanik philosophisch ungültig und faktisch zweifelhaft sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.forbes.com/sites/jonentine/2014/01/29/vandana-shiva-anti-gmo-celebrity-eco-goddess-or-dangerous-fabulist/#1601c28a1dcf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach ihrem Studium in Kanada kehrte sie nach Indien zurück. Ihr Tätigkeitsgebiet war dort die interdisziplinäre Forschung von Technik, Umwelt und Politik am „Indian Institute of Science“ und am „Indian Institute of Management“ in Bangalore, wo sie eine Professorenstelle innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entschied sie sich, der Physik (und insbesondere der Kernphysik) den Rücken zu kehren und wurde Atomkraftgegnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziales Engagement==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren engagierte sich Vandana Shiva in der ersten indischen Umweltbewegung, der Chipko-Bewegung, die sich unter anderem gegen die kommerzielle Abholzung von Wäldern einsetzte. Später engagierte sie sich in der ökofeministischen Bewegung und wurde auch Globalisierungsgegnerin. Sie gilt als vehemente [[Gentechnikgegner|Ablehnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlinformationen über transgene Baumwolle und Golden Rice in Indien==&lt;br /&gt;
Vandana Shiva verbreitete ihre Ansicht, dass transgene Baumwolle über höhere Preise und jährliches Nachkaufen des Saatguts tausenden indischen Bauern Verschuldung gebracht und sie in den Selbstmord getrieben habe. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;One, the suicides begin with the period of globalization which allowed MNC’s entry into India’s Seed Sector, making seeds a non-renewable ‘input’, to be bought every year. Secondly, the suicides have further intensified after the introduction of GMO Bt cotton...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shiva sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;quot;Genozid&amp;quot; an 270.000 indischen Bauern. Tatsächlich stieg die Selbstmordrate unter Bauern in Indien vor der Einführung transgener Pflanzenarten an und sank seit Einführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vandana Shiva, Anti-GMO Celebrity: &amp;#039;Eco Goddess&amp;#039; Or Dangerous Fabulist?, Jon Entine &amp;amp; Cami Ryan, Forbes, 29.1.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bt Cotton and farmer suicides in India: Reviewing the evidence, International Food Policy Research Institute (IFPRI), 2008. Abstract, Seite 27 - Bild 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The GMO-Suicide Myth, Keith Kloor, Issues in Science and Technology, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben blieb im entsprechenden Zeitraum von 1997–2007 die Suizidrate bei Bauern in Indien im Wesentlichen konstant bei etwa 20.000 pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Natasha Gilbert (2014): Case studies: A hard look at GM crops. Superweeds? Suicides? Stealthy genes? The true, the false and the still unknown about transgenic crops, in: Nature Online vom 1. Februar 2013, http://www.nature.com/news/case-studies-a-hard-look-at-gm-crops-1.12907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch verbreitete Shiva die Fehlinformation, dass Bt-Baumwolle der Firma Monsanto auf der Terminatortechnologie basiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vandana Shiva ist Gegnerin des &amp;quot;Golden Rice&amp;quot;, einer transgenen Reissorte, die Betakarotin enthät, eine Vorläufersubstanz des Vitamin A. Laut Shiva gebe es einen &amp;quot;Golden Rice Hoax&amp;quot; und diese Reissorte habe mehr Nachteile als Vorteile. Zitat Shiva:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unfortunately, Vitamin A rice is a hoax, and will bring further dispute to plant genetic engineering where public relations exercises seem to have replaced science in promotion of untested, unproven and unnecessary technology... This is a recipe for creating hunger and malnutrition, not solving it.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva&lt;br /&gt;
*http://www.acsh.org/news/2017/01/07/vandana-shivas-myth-busted-monsanto-didnt-cause-farmer-suicides-india-10696&lt;br /&gt;
*http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210600615300277&lt;br /&gt;
*http://www.motherjones.com/tom-philpott/2015/09/no-gmos-didnt-create-indias-farmer-suicide-problem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*http://blog.psiram.com/2016/08/vandana-shiva-und-das-schwurbeln/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Physiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Chiropraktik&amp;diff=155962</id>
		<title>Chiropraktik</title>
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		<updated>2018-01-03T19:07:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Herkunft */ link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chiropraktik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Chirotherapie, &amp;#039;&amp;#039;manuelle Medizin&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pseudomedizin|pseudomedizinische]] Methode, bei der Probleme des Bewegungsapparates mit Impulsen auf Gelenke, vor allem auf die Wirbelsäule behandelt werden sollen. Sie wird vor allem zur Behandlung von funktionellen Rückenschmerzen angewendet. Einige Chiropraktiker meinen zudem, mit dieser Methode auch Asthma, ADHS, Migräne und andere, nicht mit dem Bewegungsapparat assoziierte Krankheiten heilen zu können. Die Ausbildung zum Chiropraktiker ist in Deutschland nicht geregelt. Chiropraktik wird oft von [[Heilpraktiker]]n angewendet, bei Tieren kann dies jeder sich dazu berufen fühlende Laie tun, wie z. B. [[Tamme Hanken]], der damit Pferde und Hunde behandelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Nachweise, dass durch Chiropraktik Störungen des Bewegungsapparates und andere Krankheiten geheilt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
[[image:DD Palmer.png|Begründer D.D. Palmer|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Heilen mit Handgriffen an Wirbelsäule oder Gelenken ist in vielen Kulturen bekannt. Man nannte solche Heiler in der Volksheilkunde &amp;quot;Gliedersetzer&amp;quot; oder &amp;quot;Ziehleute&amp;quot;. In den USA gründete 1894 der Knocheneinrichter Andrew Taylor Still die [[Osteopathie]]. Seine Lehre breitete sich rasch aus und wird in den USA unterrichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Daneben entwickelte sich ab 1895 in den USA eine Handgrifftechnik nach den Vorstellungen des Lehrers, Gemischtwarenhändlers und [[Magnetfeldtherapie|&amp;quot;magnetic healer&amp;quot;]] Daniel David Palmer (1845-1913), die so genannte Chiropraktik. Palmer glaubte, dass nahezu alle Arten von Erkrankungen durch [[Subluxation]]en verursacht würden, womit er Fehlstellungen von Wirbeln meinte. Durch Subluxationen werde eine &amp;quot;körpereigene Intelligenz&amp;quot; (ein ähnlich nebelhafter Begriff wie das bekanntere [[Ch&amp;#039;i]]) am Fließen gehindert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gründer der Chiropraktik ist Daniel David Palmer, der behauptete, dass 99% aller Krankheiten durch verschobene Wirbel verursacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Singh: [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/900-vorsicht-vor-der-chiropraktischen-falle Vorsicht vor der chiropraktischen Falle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend wurde die Chiropraktik von Palmer und seinen Nachfolgern als geeignete Therapie für eine Vielzahl von Krankheiten angesehen. Heute wird sie überwiegend bei Rückenbeschwerden angewendet. Der Begriff Subluxation wird aber in der Sprache der Chiropraktiker nach wie vor verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Vereinigung Palmers agierte zunächst [[Sekte|sektenhaft]] und verbreitete medizinisch schon damals unhaltbare Vorstellungen vom &amp;quot;Einrenken&amp;quot; fehlstehender Wirbel. Erst ab 1987, nachdem die Szene ihre Theorien teilweise überarbeitet hatte, konnten die so genannten Chiropraktiker in den USA ihre staatliche Anerkennung durchsetzen. Während des Zweiten Weltkrieges gelangte die Methode nach Europa, zunächst nach Skandinavien, dann nach Deutschland und England. In den 1950er Jahren etablierten sich zwei konkurrierende Vereine in der Bundesrepublik Deutschland, die sich gemeinsam mit drei Ärzte-Fachgesellschaften im Dachverband &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen haben. In ärztlichen Fachkreisen nennt man deshalb die Chiropraktik auch Chirotherapie oder Manuelle Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chiropraktik in verschiedenen Ländern==&lt;br /&gt;
===Deutschland=== &lt;br /&gt;
Zur Ausübung des Berufs des Chiropraktors oder des Therapiefachs Chiropraktik muss man entweder Arzt oder Heilpraktiker sein. Die Ausbildung zum Chiropraktor unterliegt keinerlei sonstigen gesetzlichen Anforderungen. Es gibt zahlreiche Ausbildungsinstitutionen mit unterschiedlichen Qualitätsstandards.Seit 2011 wird von der Privatuniversität Dresden International University (DIU) ein Studiengang mit dem Abschluss &amp;quot;Bachelor of Schience in Chiropraktik&amp;quot; und &amp;quot;Master of Science in Chiropraktik&amp;quot; angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.di-uni.de/index.php?id=372&amp;lt;/ref&amp;gt; Chiropraktik im Veterinärbereich darf jeder Laie ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es drei Chiropraktikerverbände, die 1959 gegründete Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik, Osteopathie und Neuraltherapie Deutscher Heilpraktiker (ACON) e.V., sowie seit 1994 den Bund Deutscher Chiropraktiker (BDC) e.V. und seit 1997 die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Chiropraktik e.V. (DAGC). Der BDC gibt vierteljährlich für Laien die Zeitschrift &amp;quot;ChiropracTIC Journal&amp;quot; heraus. Er wirbt dafür, die Chiropraktik nicht nur für die Behandlung von Beschwerden an Gelenken oder der Wirbelsäule zu verwenden, sondern auch als eine Art universelles Diagnose- und Vorsorgeinstrument. So sei eine &amp;quot;pädiatrische Chiropraktik&amp;quot; als Prophylaxe erforderlich, um eine gesunde Entwicklung von Kindern sicherzustellen. Ebenso sei es &amp;quot;enorm wichtig, ein Neugeborenes auf Subluxationen hin zu untersuchen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;ChiropracTIC Journal IV/2016, 11-14, 21-22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweiz===&lt;br /&gt;
In der Schweiz dürfen nur ausgebildete Medizinalpersonen  (Humanmediziner, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Chiropraktor) Chiropraktik anbieten. Der Chiropraktor ist eine anerkannte Medizinalperson, die in eigener Verantwortung Funktionsstörungen und schmerzhafte Zustände der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates diagnostiziert und behandelt. Die Ausbildung und die Tätigkeit der Chiropraktoren sowie die obligatorische Kostenübernahme chiropraktischer Leistungen ist bundesgesetzlich geregelt. Gesetzlich sind die Leistungen der Chiropraktoren seit 1964 als Pflichtleistungen von Medizinalpersonen anerkannt worden. Seitdem werden die chiropraktischen Leistungen von der obligatorischen Grundversicherung der Krankenkassen gedeckt. Der Chiropraktor ist nebst dem Humanmediziner der einzige gesetzlich geregelte Erstkontakt für den Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium der Chiropraktik wird seit Herbst 2008 an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich angeboten. Es dauert zwölf Semester zuzüglich Krankenhauspraktika und führt über das Bachelorstudium in Medizin (B Med) zum Masterstudium (M Chiro), optional weiter zum chiropraktischen Doktorat (Dr. der Chiropraktik). Die Schweizerische Akademie für Chiropraktik, die akkreditiert ist durch das eidgenössische Bundesamt für Gesundheit, ist für die Weiterbildung der Chiropraktoren zuständig. Ihr obliegt auch die Durchführung der Prüfung zum Fachchiropraktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chiropraktoren sind wie alle Medizinalpersonen zur jährlichen Fortbildung von 80 Stunden pro Jahr innerhalb eines gesetzlich gegebenen Rahmens verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===USA===&lt;br /&gt;
Vor allem in den USA sind viele Chiroprakter gleichzeitig [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theorie der Chirotherapie==&lt;br /&gt;
Ursprünglich meinte man, ausgerenkte Wirbel und Gelenke mit bestimmten ruckartigen Griffen wieder in die richtige Position schieben zu können, um Patienten zu heilen. Heute erklärt man sich die &amp;quot;[[Blockade|Blockierung]] der Gelenke&amp;quot; im Sinne einer verklemmten Schublade. Verspannte Muskeln hielten den Knochen fest und behinderten seine Bewegung. Dies könne zu Beeinträchtigungen von Gefäßen und Nervenleitungen führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Methoden==&lt;br /&gt;
Die chirotherapeutische Therapie arbeitet mit dem bekannten &amp;quot;Knacken&amp;quot; der Gelenke. Der Therapeut wendet aber nur wenig Kraft auf und gibt mit kleinen Bewegungen einen raschen Impuls an das Gelenk ab. Schmerzt diese Behandlung nicht, ist sie korrekt durchgeführt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Chiropraktik arbeitet mit folgenden Techniken:&lt;br /&gt;
# Adjustierung: Diese Adjustierung wird durch speziell erlernte Handgriffe erzielt. Sie haben das Ziel „Subluxationen“ an der Wirbelsäule (an den Zygapophysialgelenken) wieder aufzuheben und damit den Druck auf die Spinalnerven (lateral) oder das Rückenmark (medial) zu beseitigen. Gelingt dies, dann verschwinden die Schmerzen in kurzer Zeit, z. B. bei einer Ischialgie (Ischiasreizung).&lt;br /&gt;
# Traktion: bei der Traktion werden die Gelenkpartner durch Zug voneinander entfernt. Dies führt unter anderem zu Druckminderung, Entlastung und Schmerzlinderung. Außerdem verbessert sich durch die Dehnung der Bänder und der Gelenkkapsel die Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
# Translatorisches Gleiten, auch Mobilisation genannt: Um das verlorengegangene Gelenkspiel, und somit auch die Beweglichkeit, wiederherzustellen, werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt.&lt;br /&gt;
# Weichteilbehandlung: Durch Dehn- und Entspannungstechniken wird die Muskulatur so verlängert, dass sie sich dem neugewonnenen Gelenkspiel anpasst.&lt;br /&gt;
# Reflextechniken: Unter gezielter Ausnutzung von Nervenreflexen wird die Spannung der Muskulatur und die Schmerzwahrnehmung beeinflusst. Mittels komplexer Reflextherapien kann auch auf das zentrale Nervensystem eingewirkt werden, z. B. auf das vegetative Nervensystem und auch auf kognitive Bereiche.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die traditionelle Technik der Chiropraktik ist die Manipulation, zunehmend werden vor allem neurologische Reflextechniken verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Chiropraktik ist eine rein akut ausgerichtete, symptomatische Therapieform, die keine Krankheitsursachen behebt. Obwohl unstrittig ist, dass man bei bestimmten Indikationen und bei akkurater Vorgehensweise Verspannungen und Gelenkblockierungen therapieren kann, bedeutet dies nicht, dass man mit dieser Methode eine dauerhafte Heilung erreichen kann. Sind z.B. Rückenschmerzen, die auf verklemmten Wirbeln beruhen, u.a. deshalb entstanden, weil der Patient übergewichtig ist und bewegungsarm lebt, kann die Chirotherapie nur einen Teil des Problems lösen.&lt;br /&gt;
==Hilfsmittel==&lt;br /&gt;
[[image:Aktivator.jpg|Aktivator in der Chiropraktik|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Perkussor.jpg|Perkussor|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
In der Chiropraktik kommen verschiedene Hilfsmittel und Instrumente zur Anwendung. Zu nennen sind:&lt;br /&gt;
*Besondere Behandlungsliegen&lt;br /&gt;
*Aktivatoren&lt;br /&gt;
*elektromechanische Perkussoren&lt;br /&gt;
*[[Chiro-Scanner]]&lt;br /&gt;
*[[Nervo-Scope]] (ursprünglich Neurocalometer. Auch Nervoscope, Temp-o-Scope, Temposcope, deutsch manchmal Nervoskop) ist ein pseudomedizinisches Gerät, das von Chiropraktikern vor allem in den USA benutzt wird, um Subluxationen aufzuspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren==&lt;br /&gt;
Die Gefahren der Chiropraktik liegen vor allem darin, wenn sie bei organischen Problemen an Gelenken oder der Wirbelsäule (zum Beispiel bei Tumoren, Gelenkschäden oder Bandscheibenvorfällen) angewendet wird. Von leichten Nebenwirkungen (z.B. muskelkaterähnliche Schmerzen) bis hin zu Todesfällen sind zahlreiche Zwischenfälle chiropraktischer Therapien dokumentiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Besonders riskant sind Manipulationen an der Halswirbelsäule, vor allem, wenn Vorschädigungen bestehen oder der Therapeut sich keinen Überblick über den körperlichen Zustand des Patienten verschafft hat, wie z.B. durch Röntgenaufnahmen oder Computertomogramme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn im Halsbereich durch zu schnelle oder zu starke Bewegung die Arterien gezerrt werden, können sie im Innenbereich einreißen. Dies kann zu einer lokalen Thrombosebildung führen. Wird das Gerinnsel abgerissen, kann es in das Gehirn verschleppt werden und dort z.B. zu einem Schlaganfall führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der medizinischen Fachliteratur sind hunderte von Fällen wiedergegeben, in denen Chirotherapie besonders im Halsbereich zu schweren Nebenwirkungen geführt hat. Eine Übersicht bietet z.B. Assendelft et al. (1996).&amp;lt;ref&amp;gt;Assendelft WJJ, Bouter LM, Knipschild PG: Complications of spinal manipulation. A comprehensive review of the literature. J Fam Pract, 42, 475-480, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Bestehen eines Bandscheibenvorfalls oder anderen organischen Schäden an der Wirbelsäule kann es außerdem zu Nervenausfallsymptomen wie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Chiropraktik bei Säuglingen und Kleinkindern, die z. B. bei Schreibabys, Schiefhals und beim sogenannten „[[KISS-Syndrom]]“ empfohlen wird, birgt die ernste Gefahr, dass es aufgrund des noch nicht vollständig verknöcherten Skeletts und der noch untrainierten Muskulatur zu Knochenbrüchen kommt. Manipulationen an der Halswirbelsäule können hier zu Wirbelbrüchen und erheblichen Verletzungen mit Folgeschäden bis hin zu Todesfällen führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei [[Heilpraktiker]]n, die meist keine fundierte anatomische Ausbildung besitzen, sollte man keinesfalls eine chiropraktische Behandlung durchführen lassen. Auch Therapeuten, die dem Patienten einreden wollen, mit Chirotherapie innere &amp;quot;[[Blockade]]n&amp;quot; oder &amp;quot;energetische Probleme&amp;quot; heilen zu wollen, sollte man meiden. Die manuelle Medizin ist nur in sicheren und erfahrenen Händen eine bei zielgenauer Indikation kurzzeitig wirksame Therapieform bei akuten Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen, die durch muskuläre Blockaden bedingt sind. Für mehr ist sie nicht geeignet und eine Dauerbehandlung der ursächlichen Probleme ersetzt sie keinesfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Rubinstein SM, Terwee CB, Assendelft WJ, de Boer MR, van Tulder MW. &amp;quot;Spinal manipulative therapy for acute low back pain: an update of the cochrane review.&amp;quot;, Spine (Phila Pa 1976). Februar 2013, 1;38(3):E158-77. doi: 10.1097/BRS.0b013e31827dd89d&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Atlasmedizin]]&lt;br /&gt;
* [[Atlasprofilax]] &lt;br /&gt;
* [[Atlantotec]]&lt;br /&gt;
* [[Hole in one]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Simon Singh: [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/900-vorsicht-vor-der-chiropraktischen-falle Vorsicht vor der chiropraktischen Falle]&lt;br /&gt;
*Stephen Barrett: [http://www.chirobase.org Chirobase von Quackwatch] (englisch)&lt;br /&gt;
*[http://scienceinmedicine.org/policy/papers/Chiropractic.pdf JANN J. BELLAMY: WHITE PAPER CHIROPRACTIC, August 2012] (englisch)&lt;br /&gt;
*http://www.newscientist.com/article/mg20227101.100-what-you-should-know-about-chiropractic.html?full=true (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[category:Chiropraktik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Chiropraktik&amp;diff=155961</id>
		<title>Chiropraktik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Chiropraktik&amp;diff=155961"/>
		<updated>2018-01-03T19:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chiropraktik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Chirotherapie, &amp;#039;&amp;#039;manuelle Medizin&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pseudomedizin|pseudomedizinische]] Methode, bei der Probleme des Bewegungsapparates mit Impulsen auf Gelenke, vor allem auf die Wirbelsäule behandelt werden sollen. Sie wird vor allem zur Behandlung von funktionellen Rückenschmerzen angewendet. Einige Chiropraktiker meinen zudem, mit dieser Methode auch Asthma, ADHS, Migräne und andere, nicht mit dem Bewegungsapparat assoziierte Krankheiten heilen zu können. Die Ausbildung zum Chiropraktiker ist in Deutschland nicht geregelt. Chiropraktik wird oft von [[Heilpraktiker]]n angewendet, bei Tieren kann dies jeder sich dazu berufen fühlende Laie tun, wie z. B. [[Tamme Hanken]], der damit Pferde und Hunde behandelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Nachweise, dass durch Chiropraktik Störungen des Bewegungsapparates und andere Krankheiten geheilt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
[[image:DD Palmer.png|Begründer D.D. Palmer|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Heilen mit Handgriffen an Wirbelsäule oder Gelenken ist in vielen Kulturen bekannt. Man nannte solche Heiler in der Volksheilkunde &amp;quot;Gliedersetzer&amp;quot; oder &amp;quot;Ziehleute&amp;quot;. In den USA gründete 1894 der Knocheneinrichter Andrew Taylor Still die [[Osteopathie]]. Seine Lehre breitete sich rasch aus und wird in den USA unterrichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Daneben entwickelte sich ab 1895 in den USA eine Handgrifftechnik nach den Vorstellungen des Lehrers, Gemischtwarenhändlers und [[Magnetfeldtherapie|&amp;quot;magnetic healer&amp;quot;]] Daniel David Palmer (1845-1913), die so genannte Chiropraktik. Palmer glaubte, dass nahezu alle Arten von Erkrankungen durch [[Subluxation]]en verursacht würden, womit er Fehlstellungen von Wirbeln meinte. Durch Subluxationen werde eine &amp;quot;körpereigene Intelligenz&amp;quot; (ein ähnlich nebelhafter Begriff wie das bekanntere [[Ch&amp;#039;i]]) am Fließen gehindert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gründer der Chiropraktik ist Daniel David Palmer, der behauptete, dass 99% aller Krankheiten durch verschobene Wirbel verursacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Singh: [http://www.ggwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/900-vorsicht-vor-der-chiropraktischen-falle Vorsicht vor der chiropraktischen Falle]&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend wurde die Chiropraktik von Palmer und seinen Nachfolgern als geeignete Therapie für eine Vielzahl von Krankheiten angesehen. Heute wird sie überwiegend bei Rückenbeschwerden angewendet. Der Begriff Subluxation wird aber in der Sprache der Chiropraktiker nach wie vor verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Vereinigung Palmers agierte zunächst [[Sekte|sektenhaft]] und verbreitete medizinisch schon damals unhaltbare Vorstellungen vom &amp;quot;Einrenken&amp;quot; fehlstehender Wirbel. Erst ab 1987, nachdem die Szene ihre Theorien teilweise überarbeitet hatte, konnten die so genannten Chiropraktiker in den USA ihre staatliche Anerkennung durchsetzen. Während des Zweiten Weltkrieges gelangte die Methode nach Europa, zunächst nach Skandinavien, dann nach Deutschland und England. In den 1950er Jahren etablierten sich zwei konkurrierende Vereine in der Bundesrepublik Deutschland, die sich gemeinsam mit drei Ärzte-Fachgesellschaften im Dachverband &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen haben. In ärztlichen Fachkreisen nennt man deshalb die Chiropraktik auch Chirotherapie oder Manuelle Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chiropraktik in verschiedenen Ländern==&lt;br /&gt;
===Deutschland=== &lt;br /&gt;
Zur Ausübung des Berufs des Chiropraktors oder des Therapiefachs Chiropraktik muss man entweder Arzt oder Heilpraktiker sein. Die Ausbildung zum Chiropraktor unterliegt keinerlei sonstigen gesetzlichen Anforderungen. Es gibt zahlreiche Ausbildungsinstitutionen mit unterschiedlichen Qualitätsstandards.Seit 2011 wird von der Privatuniversität Dresden International University (DIU) ein Studiengang mit dem Abschluss &amp;quot;Bachelor of Schience in Chiropraktik&amp;quot; und &amp;quot;Master of Science in Chiropraktik&amp;quot; angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.di-uni.de/index.php?id=372&amp;lt;/ref&amp;gt; Chiropraktik im Veterinärbereich darf jeder Laie ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es drei Chiropraktikerverbände, die 1959 gegründete Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik, Osteopathie und Neuraltherapie Deutscher Heilpraktiker (ACON) e.V., sowie seit 1994 den Bund Deutscher Chiropraktiker (BDC) e.V. und seit 1997 die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Chiropraktik e.V. (DAGC). Der BDC gibt vierteljährlich für Laien die Zeitschrift &amp;quot;ChiropracTIC Journal&amp;quot; heraus. Er wirbt dafür, die Chiropraktik nicht nur für die Behandlung von Beschwerden an Gelenken oder der Wirbelsäule zu verwenden, sondern auch als eine Art universelles Diagnose- und Vorsorgeinstrument. So sei eine &amp;quot;pädiatrische Chiropraktik&amp;quot; als Prophylaxe erforderlich, um eine gesunde Entwicklung von Kindern sicherzustellen. Ebenso sei es &amp;quot;enorm wichtig, ein Neugeborenes auf Subluxationen hin zu untersuchen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;ChiropracTIC Journal IV/2016, 11-14, 21-22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweiz===&lt;br /&gt;
In der Schweiz dürfen nur ausgebildete Medizinalpersonen  (Humanmediziner, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Chiropraktor) Chiropraktik anbieten. Der Chiropraktor ist eine anerkannte Medizinalperson, die in eigener Verantwortung Funktionsstörungen und schmerzhafte Zustände der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates diagnostiziert und behandelt. Die Ausbildung und die Tätigkeit der Chiropraktoren sowie die obligatorische Kostenübernahme chiropraktischer Leistungen ist bundesgesetzlich geregelt. Gesetzlich sind die Leistungen der Chiropraktoren seit 1964 als Pflichtleistungen von Medizinalpersonen anerkannt worden. Seitdem werden die chiropraktischen Leistungen von der obligatorischen Grundversicherung der Krankenkassen gedeckt. Der Chiropraktor ist nebst dem Humanmediziner der einzige gesetzlich geregelte Erstkontakt für den Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium der Chiropraktik wird seit Herbst 2008 an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich angeboten. Es dauert zwölf Semester zuzüglich Krankenhauspraktika und führt über das Bachelorstudium in Medizin (B Med) zum Masterstudium (M Chiro), optional weiter zum chiropraktischen Doktorat (Dr. der Chiropraktik). Die Schweizerische Akademie für Chiropraktik, die akkreditiert ist durch das eidgenössische Bundesamt für Gesundheit, ist für die Weiterbildung der Chiropraktoren zuständig. Ihr obliegt auch die Durchführung der Prüfung zum Fachchiropraktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chiropraktoren sind wie alle Medizinalpersonen zur jährlichen Fortbildung von 80 Stunden pro Jahr innerhalb eines gesetzlich gegebenen Rahmens verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===USA===&lt;br /&gt;
Vor allem in den USA sind viele Chiroprakter gleichzeitig [[Impfgegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theorie der Chirotherapie==&lt;br /&gt;
Ursprünglich meinte man, ausgerenkte Wirbel und Gelenke mit bestimmten ruckartigen Griffen wieder in die richtige Position schieben zu können, um Patienten zu heilen. Heute erklärt man sich die &amp;quot;[[Blockade|Blockierung]] der Gelenke&amp;quot; im Sinne einer verklemmten Schublade. Verspannte Muskeln hielten den Knochen fest und behinderten seine Bewegung. Dies könne zu Beeinträchtigungen von Gefäßen und Nervenleitungen führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Methoden==&lt;br /&gt;
Die chirotherapeutische Therapie arbeitet mit dem bekannten &amp;quot;Knacken&amp;quot; der Gelenke. Der Therapeut wendet aber nur wenig Kraft auf und gibt mit kleinen Bewegungen einen raschen Impuls an das Gelenk ab. Schmerzt diese Behandlung nicht, ist sie korrekt durchgeführt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Chiropraktik arbeitet mit folgenden Techniken:&lt;br /&gt;
# Adjustierung: Diese Adjustierung wird durch speziell erlernte Handgriffe erzielt. Sie haben das Ziel „Subluxationen“ an der Wirbelsäule (an den Zygapophysialgelenken) wieder aufzuheben und damit den Druck auf die Spinalnerven (lateral) oder das Rückenmark (medial) zu beseitigen. Gelingt dies, dann verschwinden die Schmerzen in kurzer Zeit, z. B. bei einer Ischialgie (Ischiasreizung).&lt;br /&gt;
# Traktion: bei der Traktion werden die Gelenkpartner durch Zug voneinander entfernt. Dies führt unter anderem zu Druckminderung, Entlastung und Schmerzlinderung. Außerdem verbessert sich durch die Dehnung der Bänder und der Gelenkkapsel die Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
# Translatorisches Gleiten, auch Mobilisation genannt: Um das verlorengegangene Gelenkspiel, und somit auch die Beweglichkeit, wiederherzustellen, werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt.&lt;br /&gt;
# Weichteilbehandlung: Durch Dehn- und Entspannungstechniken wird die Muskulatur so verlängert, dass sie sich dem neugewonnenen Gelenkspiel anpasst.&lt;br /&gt;
# Reflextechniken: Unter gezielter Ausnutzung von Nervenreflexen wird die Spannung der Muskulatur und die Schmerzwahrnehmung beeinflusst. Mittels komplexer Reflextherapien kann auch auf das zentrale Nervensystem eingewirkt werden, z. B. auf das vegetative Nervensystem und auch auf kognitive Bereiche.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die traditionelle Technik der Chiropraktik ist die Manipulation, zunehmend werden vor allem neurologische Reflextechniken verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Chiropraktik ist eine rein akut ausgerichtete, symptomatische Therapieform, die keine Krankheitsursachen behebt. Obwohl unstrittig ist, dass man bei bestimmten Indikationen und bei akkurater Vorgehensweise Verspannungen und Gelenkblockierungen therapieren kann, bedeutet dies nicht, dass man mit dieser Methode eine dauerhafte Heilung erreichen kann. Sind z.B. Rückenschmerzen, die auf verklemmten Wirbeln beruhen, u.a. deshalb entstanden, weil der Patient übergewichtig ist und bewegungsarm lebt, kann die Chirotherapie nur einen Teil des Problems lösen.&lt;br /&gt;
==Hilfsmittel==&lt;br /&gt;
[[image:Aktivator.jpg|Aktivator in der Chiropraktik|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Perkussor.jpg|Perkussor|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
In der Chiropraktik kommen verschiedene Hilfsmittel und Instrumente zur Anwendung. Zu nennen sind:&lt;br /&gt;
*Besondere Behandlungsliegen&lt;br /&gt;
*Aktivatoren&lt;br /&gt;
*elektromechanische Perkussoren&lt;br /&gt;
*[[Chiro-Scanner]]&lt;br /&gt;
*[[Nervo-Scope]] (ursprünglich Neurocalometer. Auch Nervoscope, Temp-o-Scope, Temposcope, deutsch manchmal Nervoskop) ist ein pseudomedizinisches Gerät, das von Chiropraktikern vor allem in den USA benutzt wird, um Subluxationen aufzuspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren==&lt;br /&gt;
Die Gefahren der Chiropraktik liegen vor allem darin, wenn sie bei organischen Problemen an Gelenken oder der Wirbelsäule (zum Beispiel bei Tumoren, Gelenkschäden oder Bandscheibenvorfällen) angewendet wird. Von leichten Nebenwirkungen (z.B. muskelkaterähnliche Schmerzen) bis hin zu Todesfällen sind zahlreiche Zwischenfälle chiropraktischer Therapien dokumentiert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Besonders riskant sind Manipulationen an der Halswirbelsäule, vor allem, wenn Vorschädigungen bestehen oder der Therapeut sich keinen Überblick über den körperlichen Zustand des Patienten verschafft hat, wie z.B. durch Röntgenaufnahmen oder Computertomogramme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn im Halsbereich durch zu schnelle oder zu starke Bewegung die Arterien gezerrt werden, können sie im Innenbereich einreißen. Dies kann zu einer lokalen Thrombosebildung führen. Wird das Gerinnsel abgerissen, kann es in das Gehirn verschleppt werden und dort z.B. zu einem Schlaganfall führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der medizinischen Fachliteratur sind hunderte von Fällen wiedergegeben, in denen Chirotherapie besonders im Halsbereich zu schweren Nebenwirkungen geführt hat. Eine Übersicht bietet z.B. Assendelft et al. (1996).&amp;lt;ref&amp;gt;Assendelft WJJ, Bouter LM, Knipschild PG: Complications of spinal manipulation. A comprehensive review of the literature. J Fam Pract, 42, 475-480, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Bestehen eines Bandscheibenvorfalls oder anderen organischen Schäden an der Wirbelsäule kann es außerdem zu Nervenausfallsymptomen wie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen kommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Chiropraktik bei Säuglingen und Kleinkindern, die z. B. bei Schreibabys, Schiefhals und beim sogenannten „[[KISS-Syndrom]]“ empfohlen wird, birgt die ernste Gefahr, dass es aufgrund des noch nicht vollständig verknöcherten Skeletts und der noch untrainierten Muskulatur zu Knochenbrüchen kommt. Manipulationen an der Halswirbelsäule können hier zu Wirbelbrüchen und erheblichen Verletzungen mit Folgeschäden bis hin zu Todesfällen führen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei [[Heilpraktiker]]n, die meist keine fundierte anatomische Ausbildung besitzen, sollte man keinesfalls eine chiropraktische Behandlung durchführen lassen. Auch Therapeuten, die dem Patienten einreden wollen, mit Chirotherapie innere &amp;quot;[[Blockade]]n&amp;quot; oder &amp;quot;energetische Probleme&amp;quot; heilen zu wollen, sollte man meiden. Die manuelle Medizin ist nur in sicheren und erfahrenen Händen eine bei zielgenauer Indikation kurzzeitig wirksame Therapieform bei akuten Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen, die durch muskuläre Blockaden bedingt sind. Für mehr ist sie nicht geeignet und eine Dauerbehandlung der ursächlichen Probleme ersetzt sie keinesfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Rubinstein SM, Terwee CB, Assendelft WJ, de Boer MR, van Tulder MW. &amp;quot;Spinal manipulative therapy for acute low back pain: an update of the cochrane review.&amp;quot;, Spine (Phila Pa 1976). Februar 2013, 1;38(3):E158-77. doi: 10.1097/BRS.0b013e31827dd89d&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Atlasmedizin]]&lt;br /&gt;
* [[Atlasprofilax]] &lt;br /&gt;
* [[Atlantotec]]&lt;br /&gt;
* [[Hole in one]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Simon Singh: [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/900-vorsicht-vor-der-chiropraktischen-falle Vorsicht vor der chiropraktischen Falle]&lt;br /&gt;
*Stephen Barrett: [http://www.chirobase.org Chirobase von Quackwatch] (englisch)&lt;br /&gt;
*[http://scienceinmedicine.org/policy/papers/Chiropractic.pdf JANN J. BELLAMY: WHITE PAPER CHIROPRACTIC, August 2012] (englisch)&lt;br /&gt;
*http://www.newscientist.com/article/mg20227101.100-what-you-should-know-about-chiropractic.html?full=true (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[category:Chiropraktik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Weihnachtsmann&amp;diff=155844</id>
		<title>Weihnachtsmann</title>
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		<updated>2017-12-28T12:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Link korrigiert&lt;/p&gt;
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&amp;quot;Ob es nun das Christkind oder der Weihnachtsmann ist, von dem die Geschenke kommen, früher oder später fragt sich jedes Kind, ob Weihnachten überhaupt geht, so rein logistisch. Und die Familie tut sich schwer, eine Antwort zu finden. Aber das muss in Zukunft nicht mehr sein. Wir rechnen die Wissenschaft Weihnachtens nach und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, den Text haben wir nur eingebaut, um die Überraschung nicht platzen zu lassen. Wer ihn ganz lesen will, hier geht&amp;#039;s weiter:&lt;br /&gt;
[http://www.m945.de/wissen/die_wissenschaft_des_weihnachtsmanns.html Die Wissenschaft des Weihnachtsmanns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.mint-magazin.net/artikel/weihnachtliche-rechnereien-201466&lt;br /&gt;
*http://wissenschaft.marcus-haas.de/sonstiges/Die_Wissenschaft_vom_Weihnachtsmann&lt;br /&gt;
*http://www.mathe.tu-freiberg.de/inst/theomath/Weihnachten/WeihPhy.html&lt;br /&gt;
*http://halbtagsblog.de/2010/12/06/nerd-humor-10010-nikolausphysik/&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/12/24/die-physik-des-weihnachtsmanns/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*https://www.youtube.com/watch?v=3GanNa8awAA&amp;amp;html5=1&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Weihnachtsmann&amp;diff=155843</id>
		<title>Weihnachtsmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Weihnachtsmann&amp;diff=155843"/>
		<updated>2017-12-28T12:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: toter Link korrigiert&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:Xmas.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob es nun das Christkind oder der Weihnachtsmann ist, von dem die Geschenke kommen, früher oder später fragt sich jedes Kind, ob Weihnachten überhaupt geht, so rein logistisch. Und die Familie tut sich schwer, eine Antwort zu finden. Aber das muss in Zukunft nicht mehr sein. Wir rechnen die Wissenschaft Weihnachtens nach und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, den Text haben wir nur eingebaut, um die Überraschung nicht platzen zu lassen. Wer ihn ganz lesen will, hier geht&amp;#039;s weiter:&lt;br /&gt;
[http://www.m945.de/wissen/die_wissenschaft_des_weihnachtsmanns.html Die Wissenschaft des Weihnachtsmanns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://mint-magazin.net/artikel/weihnachtliche-rechnereien-201466&lt;br /&gt;
*http://wissenschaft.marcus-haas.de/sonstiges/Die_Wissenschaft_vom_Weihnachtsmann&lt;br /&gt;
*http://www.mathe.tu-freiberg.de/inst/theomath/Weihnachten/WeihPhy.html&lt;br /&gt;
*http://halbtagsblog.de/2010/12/06/nerd-humor-10010-nikolausphysik/&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/12/24/die-physik-des-weihnachtsmanns/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*https://www.youtube.com/watch?v=3GanNa8awAA&amp;amp;html5=1&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155028</id>
		<title>Psiram:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155028"/>
		<updated>2017-12-08T13:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:85%&amp;quot;| Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. September 2017&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*70 Millionen Seitenzugriffe bei 3256 Artikeln .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Januar 2016&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Psiram erreicht bei knapp über 3000 Artikeln 50 Millionen Seitenzugriffe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Februar 2013&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [http://www.sebastian-bartoschek.de/ Sebastian Bartoschek] veröffentlicht ein Interview mit psiram.com in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.amazon.de/Gedankenwelten-Sebastian-J-Bartoschek/dp/3944342100/ref=sr_1_1/275-2868128-6485217?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1385648607&amp;amp;sr=1-1 Buch Gedankenwelten - Interviews zwischen Science und Fiction]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Oktober 2012&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://jungle-world.com/ Jungle World]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erscheint ein Interview von Elke Wittich mit den Machern von psiram.com: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://jungle-world.com/artikel/2012/43/46461.html »Geschwafel über Feinstofflichkeit«]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.-20. Oktober 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Diverse Onlinemedien ([http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dominikanische-republik-deutscher-stirbt-bei-razzia-gegen-sekte-a-862064.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SPON&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.20min.ch/ausland/news/story/Bei-Heiler-Sekte-mischen-auch-Schweizer-mit-21496663 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20 Minuten Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/polizei/12520970.htm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.laht.com/article.asp?ArticleId=613224&amp;amp;CategoryId=14092 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latin American Herald Tribune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.bild.de/news/ausland/sekten/der-irre-anfuehrer-26762044.bild.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Schiesserei-in-der-Karibik-Sektengruender-aus-Meisenheim-festgenommen-_arid,500408.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]) berichten über die [https://www.google.de/search?q=Schie%C3%9Ferei+peter+brunck&amp;amp;btnG=Suche&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;gbv=1 tödliche Schießerei] der lokalen Behörden mit Sektenmitgliedern von [[Peter Brunck]] in der Dominikanischen Republik, wobei psiram.com als Quelle benutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Oktober 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* In ihrer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/ Die Welt]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Kolumne verweisen [http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Maxeiner Maxeiner] &amp;amp; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Miersch Miersch] im Zusammenhang mit [[Hochschulen_mit_pseudowissenschaftlichen_Lehr-_und_Forschungsinhalten|Humbug an Hochschulen]] auf psiram.com: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/debatte/article109620348/Ein-Triumph-des-akademischen-Paralleluniversums.html Ein Triumph des akademischen Paralleluniversums]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| September 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://www.ekd.de/ezw/die_ezw_dr_michael_utsch.php Michael Utsch] von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.ekd.de/ezw/ Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schreibt kritisch über psiram.com und &amp;quot;Gegenprojekte&amp;quot; im Internet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2759.php &amp;#039;&amp;#039;Eso-Watch: Internet-Krieg um Alternativmedizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. Juli 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Guido Watermann berichtet in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/ Telepolis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über die Offlinezeit und Namensumbenennung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/artikel/37/37274/1.html EsoWatch heißt jetzt Psiram]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Juli 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch geht nach einer 2-wöchigen Offlinezeit wieder online - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://blog.psiram.com/2012/07/esowatch-heist-jetzt-psiram/ unter dem neuen Namen psiram.com]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. Juni 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/ Südwestpresse]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; berichtet über die Strafanzeigen und Vorwürfe gegen EsoWatch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/Vorwuerfe-ohne-Belege;art5533,1012086 Vorwürfe ohne Belege]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Richard Färber. &lt;br /&gt;
* Des Weiteren gibt es noch eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/Anmerkung-der-Redaktion;art5533,1006102 Anmerkung der Redaktion]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zum Thema.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. Juni 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1117-skeptiker-22012 Skeptiker 2/2012]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erscheint ein Interview mit EsoWatch (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Keine Position ist meist die Falsche&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wissenrockt.de/2012/06/17/das-groesste-problem-ist-zunehmende-wissenschaftsfeindlichkeit-27717/ Exzerpt bei wissenrockt.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ) sowie ein Interview mit Richard Färber (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Eher beispielhaft als gefährlich&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) über Strafanzeigen gegen EsoWatch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. März 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 20&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei fast 2.300&amp;amp;nbsp;Artikeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Februar 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Tschuschke Volker Tschuschke] kritisiert im Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.at/books?id=gEktdkmGROEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PA105 Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die pauschale Ablehnung der [[Krebspersönlichkeit]] von EsoWatch.&lt;br /&gt;
* Zum Thema gibt es einen psiram.com-Blogbeitrag vom  1. August 2012: [http://blog.psiram.com/2012/08/wikipedia-prof-tschuschke-und-die-krebspersonlichkeit/ Wikipedia, Prof. Tschuschke und die Krebspersönlichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 18&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei 2.240&amp;amp;nbsp;Artikeln (ca. +800.000 pro Monat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Juni 2011&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Veröffentlichung der ersten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.psiram.com/ru/index.php?title=%D0%97%D0%B0%D0%B3%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D1%81%D1%82%D1%80%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D1%86%D0%B0 Artikel in russischer Sprache]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 13,2&amp;amp;nbsp;Millionen Zugriffe bei 2.111&amp;amp;nbsp;Seiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. Februar 2011&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 10&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei 2.014&amp;amp;nbsp;Seiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Januar 2011&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2.000&amp;amp;nbsp;Artikel bei 9,6&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. September 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.vgds.saarland.de/ VG&amp;amp;nbsp;Saarlouis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt den [[Horvi-Enzym-Therapie]]-Artikel von EsoWatch im Zusammenhang mit der nicht vorhandenen wissenschaftlichen Anerkennung dieser Pseudotherapie: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&amp;amp;nr=2993 VG Saarlouis Urteil vom 9.9.2010, 3 K 573/09]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. Oktober 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Weltweit berichten zahlreiche [http://blog.psiram.com/2010/10/nachtmilchkristalle-melatonin-the-guardian-und-der-rest-der-welt/ Zeitungen und Onlinemedien] (darunter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/18/nocturnal-milk-night-insomnia-sleep The Guardian]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/!77386/ taz.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/gesundheit/article10316445/Nachts-gemolkene-Milch-soll-den-Schlaf-foerdern.html DIE WELT]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) über das Thema [[Nachtmilchkristalle]] und zitieren EsoWatch. &lt;br /&gt;
* 1.775&amp;amp;nbsp;Artikel bei 7,7&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenaufrufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. August 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/ct/ c’t]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt EsoWatch kurz vor: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/ct/artikel/Websites-aktuell-1053645.html Wiki gegen Scharlatane]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Urs Mansmann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juli 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.miz-online.de/node/280 MIZ 2/10]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  erscheint ein Beitrag von Team Esowatch über Impfgegner: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Impfen und seine Gegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/ptautoren/4/1.html Thierry Chervel] beschäftigt sich mit der Diskussion (siehe [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1208840/ Deutschlandradio Kultur], [http://www.zeit.de/politik/2010-06/erzchristlich ZEIT ONLINE]) um [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff Christian Wulff] im Zusammenhang mit der Veranstaltung [http://www.prochrist.org/ ProChrist] und sieht den [http://blog.psiram.com/?p=1543%20 EsoWatch Blog über dieses Thema] als Beginn der Kritik: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/blog/146_christian_wulff_und_die_evangelikalen Christian Wulff und die Evangelikalen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Juni 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Der [http://blog.psiram.com/?p=1543 Blog von EsoWatch] über [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff Christian Wulff] und dessen Verbindungen zu evangelikalen Kreisen wird in der Kulturpresseschau von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/ perlentaucher.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; rezipiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/feuilletons/2010-06-04.html#a27667 Heute in den Feuilletons - Die zentrale Leerstelle]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. April 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch wird als Quelle in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/ SPON]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/70-jahre-ohne-nahrung-aerzte-knoepfen-sich-angeblichen-wunder-yogi-vor-a-691857.html Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. April 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 5&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenabrufe bei 1.482&amp;amp;nbsp;Artikeln (täglich circa 15.000).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Dezember 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Umzug auf einen separaten Server bei 3,45 Millionen Seitenzugriffen und 1.294&amp;amp;nbsp;Artikeln (etwa 115.000&amp;amp;nbsp;Seitenzugriffe erscheinen daher in der Statistik nicht).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.thieme.de/fz/gesu.html Das Gesundheitswesen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zitiert aus dem EsoWatch-Lemma [[Morgellonen]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.thieme.de/local_pdf/fz/s-0029-1242727.pdf Kennen Sie Morgellonen?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Prof. Dr. Manfred Wildner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. November 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 3&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenaufrufe bei 1.258&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch wird im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-kurier.de/ Berliner Kurier]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-kurier.de/archiv/die-web-tipps-der-woche,8259702,3876050.html Web-Tipps der Woche]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Erwähnung von EsoWatch in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/ SPON]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/medizininfos-aus-dem-netz-wenn-patienten-ihre-galle-selber-spuelen-a-648156.html Wenn Patienten ihre Galle selber spülen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [http://www.redaktion-wissen.de/ Marcus Anhäuser].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenabrufe bei 3.224&amp;amp;nbsp;Seiten und 1.170&amp;amp;nbsp;Artikeln. &lt;br /&gt;
* Alexa-Pagerank erstmals unter 100.000.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. März 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 1&amp;amp;nbsp;Million Seitenaufrufe bei 959&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Dezember 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 500.000 Seitenabrufe bei 784&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Juni 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 100.000 Seitenabrufe auf dem aktuellen Server bei mehr als 450&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 70.000 Seitenabrufe auf dem neuen Server bei +330 Artikeln (+ 69.500 = 139.500).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/ Telepolis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht den ersten Artikel über EsoWatch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/artikel/27/27909/1.html Licht ins Dunkel des Irrationalen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Fabian Kunow.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Start des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://forum.psiram.com/ Diskussionsforums]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von EsoWatch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. März 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Umzug auf besser erreichbaren Server. Seitenabruf-Zähler bei&amp;amp;nbsp;69.500 auf&amp;amp;nbsp;0 gestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Januar 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 50.000 Seitenabrufe bei 247 Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Januar 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Start des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://blog.psiram.com/ EsoWatch-Blogs]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. September 2007&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Der 10.000.&amp;amp;nbsp;Seitenabruf bei 124&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Juni 2007&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch geht online. Lust &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[mitmachen|mitzumachen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:!Psiram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155027</id>
		<title>Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155027"/>
		<updated>2017-12-08T13:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Duplizierte Seite entfernt, weiterleitung zu Psiram:Aktuelle_Ereignisse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Psiram:Aktuelle_Ereignisse]]&lt;br /&gt;
[[category:!Psiram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155026</id>
		<title>Psiram:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Psiram:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=155026"/>
		<updated>2017-12-08T12:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Seitenzugriffe am 18. September 2017 hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:85%&amp;quot;| Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. September 2017&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*70 Millionen Seitenzugriffe bei 3256 Artikeln .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Januar 2016&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Psiram erreicht bei knapp über 3000 Artikeln 50 Millionen Seitenzugriffe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Februar 2013&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [http://www.sebastian-bartoschek.de/ Sebastian Bartoschek] veröffentlicht ein Interview mit psiram.com in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.amazon.de/Gedankenwelten-Sebastian-J-Bartoschek/dp/3944342100/ref=sr_1_1/275-2868128-6485217?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1385648607&amp;amp;sr=1-1 Buch Gedankenwelten - Interviews zwischen Science und Fiction]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Oktober 2012&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://jungle-world.com/ Jungle World]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erscheint ein Interview von Elke Wittich mit den Machern von psiram.com: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://jungle-world.com/artikel/2012/43/46461.html »Geschwafel über Feinstofflichkeit«]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.-20. Oktober 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Diverse Onlinemedien ([http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dominikanische-republik-deutscher-stirbt-bei-razzia-gegen-sekte-a-862064.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SPON&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.20min.ch/ausland/news/story/Bei-Heiler-Sekte-mischen-auch-Schweizer-mit-21496663 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20 Minuten Online&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/polizei/12520970.htm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.laht.com/article.asp?ArticleId=613224&amp;amp;CategoryId=14092 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latin American Herald Tribune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.bild.de/news/ausland/sekten/der-irre-anfuehrer-26762044.bild.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Schiesserei-in-der-Karibik-Sektengruender-aus-Meisenheim-festgenommen-_arid,500408.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]) berichten über die [https://www.google.de/search?q=Schie%C3%9Ferei+peter+brunck&amp;amp;btnG=Suche&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;gbv=1 tödliche Schießerei] der lokalen Behörden mit Sektenmitgliedern von [[Peter Brunck]] in der Dominikanischen Republik, wobei psiram.com als Quelle benutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Oktober 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* In ihrer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/ Die Welt]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Kolumne verweisen [http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Maxeiner Maxeiner] &amp;amp; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Miersch Miersch] im Zusammenhang mit [[Hochschulen_mit_pseudowissenschaftlichen_Lehr-_und_Forschungsinhalten|Humbug an Hochschulen]] auf psiram.com: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/debatte/article109620348/Ein-Triumph-des-akademischen-Paralleluniversums.html Ein Triumph des akademischen Paralleluniversums]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| September 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://www.ekd.de/ezw/die_ezw_dr_michael_utsch.php Michael Utsch] von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.ekd.de/ezw/ Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schreibt kritisch über psiram.com und &amp;quot;Gegenprojekte&amp;quot; im Internet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2759.php &amp;#039;&amp;#039;Eso-Watch: Internet-Krieg um Alternativmedizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. Juli 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Guido Watermann berichtet in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/ Telepolis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über die Offlinezeit und Namensumbenennung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/artikel/37/37274/1.html EsoWatch heißt jetzt Psiram]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Juli 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch geht nach einer 2-wöchigen Offlinezeit wieder online - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://blog.psiram.com/2012/07/esowatch-heist-jetzt-psiram/ unter dem neuen Namen psiram.com]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. Juni 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/ Südwestpresse]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; berichtet über die Strafanzeigen und Vorwürfe gegen EsoWatch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/Vorwuerfe-ohne-Belege;art5533,1012086 Vorwürfe ohne Belege]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Richard Färber. &lt;br /&gt;
* Des Weiteren gibt es noch eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/Anmerkung-der-Redaktion;art5533,1006102 Anmerkung der Redaktion]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zum Thema.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. Juni 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1117-skeptiker-22012 Skeptiker 2/2012]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erscheint ein Interview mit EsoWatch (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Keine Position ist meist die Falsche&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wissenrockt.de/2012/06/17/das-groesste-problem-ist-zunehmende-wissenschaftsfeindlichkeit-27717/ Exzerpt bei wissenrockt.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ) sowie ein Interview mit Richard Färber (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Eher beispielhaft als gefährlich&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) über Strafanzeigen gegen EsoWatch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. März 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 20&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei fast 2.300&amp;amp;nbsp;Artikeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Februar 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Tschuschke Volker Tschuschke] kritisiert im Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.at/books?id=gEktdkmGROEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PA105 Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die pauschale Ablehnung der [[Krebspersönlichkeit]] von EsoWatch.&lt;br /&gt;
* Zum Thema gibt es einen psiram.com-Blogbeitrag vom  1. August 2012: [http://blog.psiram.com/2012/08/wikipedia-prof-tschuschke-und-die-krebspersonlichkeit/ Wikipedia, Prof. Tschuschke und die Krebspersönlichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 2012&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 18&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei 2.240&amp;amp;nbsp;Artikeln (ca. +800.000 pro Monat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Juni 2011&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Veröffentlichung der ersten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.psiram.com/ru/index.php?title=%D0%97%D0%B0%D0%B3%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D1%81%D1%82%D1%80%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D1%86%D0%B0 Artikel in russischer Sprache]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 13,2&amp;amp;nbsp;Millionen Zugriffe bei 2.111&amp;amp;nbsp;Seiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. Februar 2011&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 10&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffe bei 2.014&amp;amp;nbsp;Seiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Januar 2011&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2.000&amp;amp;nbsp;Artikel bei 9,6&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenzugriffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. September 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.vgds.saarland.de/ VG&amp;amp;nbsp;Saarlouis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt den [[Horvi-Enzym-Therapie]]-Artikel von EsoWatch im Zusammenhang mit der nicht vorhandenen wissenschaftlichen Anerkennung dieser Pseudotherapie: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&amp;amp;nr=2993 VG Saarlouis Urteil vom 9.9.2010, 3 K 573/09]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. Oktober 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Weltweit berichten zahlreiche [http://blog.psiram.com/2010/10/nachtmilchkristalle-melatonin-the-guardian-und-der-rest-der-welt/ Zeitungen und Onlinemedien] (darunter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/18/nocturnal-milk-night-insomnia-sleep The Guardian]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/!77386/ taz.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.welt.de/gesundheit/article10316445/Nachts-gemolkene-Milch-soll-den-Schlaf-foerdern.html DIE WELT]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) über das Thema [[Nachtmilchkristalle]] und zitieren EsoWatch. &lt;br /&gt;
* 1.775&amp;amp;nbsp;Artikel bei 7,7&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenaufrufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. August 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/ct/ c’t]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt EsoWatch kurz vor: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/ct/artikel/Websites-aktuell-1053645.html Wiki gegen Scharlatane]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Urs Mansmann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juli 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.miz-online.de/node/280 MIZ 2/10]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  erscheint ein Beitrag von Team Esowatch über Impfgegner: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Impfen und seine Gegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/ptautoren/4/1.html Thierry Chervel] beschäftigt sich mit der Diskussion (siehe [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1208840/ Deutschlandradio Kultur], [http://www.zeit.de/politik/2010-06/erzchristlich ZEIT ONLINE]) um [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff Christian Wulff] im Zusammenhang mit der Veranstaltung [http://www.prochrist.org/ ProChrist] und sieht den [http://blog.psiram.com/?p=1543%20 EsoWatch Blog über dieses Thema] als Beginn der Kritik: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/blog/146_christian_wulff_und_die_evangelikalen Christian Wulff und die Evangelikalen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Juni 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Der [http://blog.psiram.com/?p=1543 Blog von EsoWatch] über [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff Christian Wulff] und dessen Verbindungen zu evangelikalen Kreisen wird in der Kulturpresseschau von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/ perlentaucher.de]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; rezipiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.perlentaucher.de/feuilletons/2010-06-04.html#a27667 Heute in den Feuilletons - Die zentrale Leerstelle]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. April 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch wird als Quelle in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/ SPON]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/70-jahre-ohne-nahrung-aerzte-knoepfen-sich-angeblichen-wunder-yogi-vor-a-691857.html Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. April 2010&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 5&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenabrufe bei 1.482&amp;amp;nbsp;Artikeln (täglich circa 15.000).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Dezember 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Umzug auf einen separaten Server bei 3,45 Millionen Seitenzugriffen und 1.294&amp;amp;nbsp;Artikeln (etwa 115.000&amp;amp;nbsp;Seitenzugriffe erscheinen daher in der Statistik nicht).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.thieme.de/fz/gesu.html Das Gesundheitswesen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zitiert aus dem EsoWatch-Lemma [[Morgellonen]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.thieme.de/local_pdf/fz/s-0029-1242727.pdf Kennen Sie Morgellonen?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Prof. Dr. Manfred Wildner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. November 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 3&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenaufrufe bei 1.258&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch wird im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-kurier.de/ Berliner Kurier]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-kurier.de/archiv/die-web-tipps-der-woche,8259702,3876050.html Web-Tipps der Woche]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Erwähnung von EsoWatch in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/ SPON]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/medizininfos-aus-dem-netz-wenn-patienten-ihre-galle-selber-spuelen-a-648156.html Wenn Patienten ihre Galle selber spülen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [http://www.redaktion-wissen.de/ Marcus Anhäuser].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. September 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2&amp;amp;nbsp;Millionen Seitenabrufe bei 3.224&amp;amp;nbsp;Seiten und 1.170&amp;amp;nbsp;Artikeln. &lt;br /&gt;
* Alexa-Pagerank erstmals unter 100.000.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. März 2009&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 1&amp;amp;nbsp;Million Seitenaufrufe bei 959&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Dezember 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 500.000 Seitenabrufe bei 784&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Juni 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 100.000 Seitenabrufe auf dem aktuellen Server bei mehr als 450&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 70.000 Seitenabrufe auf dem neuen Server bei +330 Artikeln (+ 69.500 = 139.500).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/ Telepolis]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht den ersten Artikel über EsoWatch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.heise.de/tp/artikel/27/27909/1.html Licht ins Dunkel des Irrationalen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Fabian Kunow.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Start des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://forum.psiram.com/ Diskussionsforums]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von EsoWatch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. März 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Umzug auf besser erreichbaren Server. Seitenabruf-Zähler bei&amp;amp;nbsp;69.500 auf&amp;amp;nbsp;0 gestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Januar 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 50.000 Seitenabrufe bei 247 Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Januar 2008&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Start des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[http://blog.psiram.com/ EsoWatch-Blogs]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. September 2007&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Der 10.000.&amp;amp;nbsp;Seitenabruf bei 124&amp;amp;nbsp;Artikeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Juni 2007&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* EsoWatch geht online. Lust &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[mitmachen|mitzumachen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;?&lt;br /&gt;
|-&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Sabine_Rohwer&amp;diff=154815</id>
		<title>Sabine Rohwer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Sabine_Rohwer&amp;diff=154815"/>
		<updated>2017-11-30T11:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Todesfall Maria Signer hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{IN USE}}&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Rohwer.jpg|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabine Rohwer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin, Ausbilderin für Kundalini-Yoga und [[Geistheilen|Geistheilerin]] und war 2015-2016 erste Vorsitzende des Vereins [[Dachverband Geistiges Heilen e.V.]]. Rohwer bezeichnet sich selbst auch als Mykotherapeutin und Orthomolekulartherapeutin, Berufsbezeichnungen die nicht als Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde fehlgedeutet werden dürfen. Sie ist in Hamburg Geschäftsführerin der Holistic Care GmbH. Sie leitete in Eutin (Schleswig Holstein) ein &amp;quot;Zentrum für Ganzheitsmedizin animata Charité&amp;quot; (Animata GmbH)&amp;lt;ref&amp;gt;animata Charité, Eutiner Str. 15, 23701 Eutin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zuvor betrieb sie ab 2004 eine Praxis in Hamburg.&lt;br /&gt;
Rohwer ist weder approbierte Ärztin noch gibt sie an einen [[Heilpraktiker]]schein zu haben. Die Ausübung der Heilkunde am Menschen ist demnach dem Medizinlaien Sabine Rohwer in Deutschland nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
==Zentrum für Ganzheitsmedizin Animata Charité==&lt;br /&gt;
Das Zentrum &amp;quot;Animata Charité&amp;quot; befindet sich in Sielbeck bei Eutin, in einer alten Villa am Kellersee. Zuvor war die Villa Sitz des Instituts für Virusforschung, gegründet von Prof. Dr. Andreas Lembke. 2012 kauften Sabine Rohwer und ihr Ehemann Mark Rohwer das Haus um dort das Heilkundezentrum einzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.shz.de/260892&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum war 2004 in Hamburg Groß-Borstel gegründet worden, das danach als Ausbildungsstätte für Therapeuten genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eutiner Villa hat Platz für acht Betten und ärztlicher Leiter war Ingmar Werner. Zum Team gehörten drei weitere &amp;quot;Heiler&amp;quot;, eine Heilpraktikerin, eine Hauswirtschafterin, ein Krankenpfleger und ein Koch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Todesfall Maria Signer==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wird bei der 45 Jährigen Radiomoderatorin Maria Signer Brustkrebs diagnostiziert. Der Tumor aus ihrer rechten Brust wird entfernt, eine Chemotherapie, Hormonbehandlung oder Bestrahlung lehnt sie hingegen ab. Unter Aufsicht von Sabine Rohwer wird stattdessen eine [[Unkonventionelle_Krebstherapien|Fastenkur]] gegen den Krebs gestartet. Nach drei Monaten kehrt Maria Signer in den alltag zurück, in festem glauben den Brustkrebs überwunden zu haben. Nachsorgeuntersuchungen werden keine durchgeführt. Ende 2014 entdeckt sie Wulste an Kopf und Schulter und wendet sich an erneut an Sabine Rohwer welche ihr suggeriert, dass diese von einer Übersäuerung des Körpers rühren. Maria Signer soll sich gegen die Wulste mit Lauge einreiben. Im Januar 2015 bricht Maria Signer zusammen und wird in der Notaufnahme eingeliefert. Im Krankenhaus wird von Onkologen festgestellt dass die Wulste Metastasen sind welche auf der Haut sowie in Lymphknoten, Lunge und Gehirn gestreut haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://correctiv.org/recherchen/stories/2017/11/27/die-unheilerin/&lt;br /&gt;
*https://rtlnext.rtl.de/cms/das-geschaeft-mit-der-krankheit-so-dreist-zocken-einige-geistheiler-patienten-ab-4134603.html&lt;br /&gt;
*https://rtlnext.rtl.de/cms/in-den-faengen-einer-heilerin-300-000-euro-fuer-18-monate-krebs-behandlung-4134648.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Geistheiler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Sabine_Rohwer&amp;diff=154814</id>
		<title>Sabine Rohwer</title>
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		<updated>2017-11-30T10:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{IN USE}}&lt;br /&gt;
[[image:Sabine Rohwer.jpg|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabine Rohwer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin, Ausbilderin für Kundalini-Yoga und [[Geistheilen|Geistheilerin]] und war 2015-2016 erste Vorsitzende des Vereins [[Dachverband Geistiges Heilen e.V.]]. Rohwer bezeichnet sich selbst auch als Mykotherapeutin und Orthomolekulartherapeutin, Berufsbezeichnungen die nicht als Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde fehlgedeutet werden dürfen. Sie ist in Hamburg Geschäftsführerin der Holistic Care GmbH. Sie leitete in Eutin (Schleswig Holstein) ein &amp;quot;Zentrum für Ganzheitsmedizin animata Charité&amp;quot; (Animata GmbH)&amp;lt;ref&amp;gt;animata Charité, Eutiner Str. 15, 23701 Eutin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zuvor betrieb sie ab 2004 eine Praxis in Hamburg.&lt;br /&gt;
Rohwer ist weder approbierte Ärztin noch gibt sie an einen [[Heilpraktiker]]schein zu haben. Die Ausübung der Heilkunde am Menschen ist demnach dem Medizinlaien Sabine Rohwer in Deutschland nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
==Zentrum für Ganzheitsmedizin Animata Charité==&lt;br /&gt;
Das Zentrum &amp;quot;Animata Charité&amp;quot; befindet sich in Sielbeck bei Eutin, in einer alten Villa am Kellersee. Zuvor war die Villa Sitz des Instituts für Virusforschung, gegründet von Prof. Dr. Andreas Lembke. 2012 kauften Sabine Rohwer und ihr Ehemann Mark Rohwer das Haus um dort das Heilkundezentrum einzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.shz.de/260892&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum war 2004 in Hamburg Groß-Borstel gegründet worden, das danach als Ausbildungsstätte für Therapeuten genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eutiner Villa hat Platz für acht Betten und ärztlicher Leiter war Ingmar Werner. Zum Team gehörten drei weitere &amp;quot;Heiler&amp;quot;, eine Heilpraktikerin, eine Hauswirtschafterin, ein Krankenpfleger und ein Koch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*https://correctiv.org/recherchen/stories/2017/11/27/die-unheilerin/&lt;br /&gt;
*https://rtlnext.rtl.de/cms/das-geschaeft-mit-der-krankheit-so-dreist-zocken-einige-geistheiler-patienten-ab-4134603.html&lt;br /&gt;
*https://rtlnext.rtl.de/cms/in-den-faengen-einer-heilerin-300-000-euro-fuer-18-monate-krebs-behandlung-4134648.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Geistheiler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=David_Ekwe_Ebobisse&amp;diff=153380</id>
		<title>David Ekwe Ebobisse</title>
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		<updated>2017-10-31T09:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: fehlendes Wort eingesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:David Ekwe-Ebobisse.jpg|David Ekwe Ebobisse (facebook)|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:David Ekwe-Ebobisse Youtube.jpg|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;David Ekwe Ebobisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1985, kurz &amp;quot;Ekwe&amp;quot;) ist ein Sachbuchautor, [[Impfgegner]], Youtuber und Politiker der Kleinpartei [[V-Partei]] aus Frankfurt, der der deutschen [[Truther]]szene zuzuordnen ist. Sich selbst bezeichnet er sich als &amp;#039;&amp;#039;veganen Ernährungsberater, Personal Trainer und Autor&amp;#039;&amp;#039;. Ekwe-Ebonisse ist ehemaliger stellvertretender Bundesvorsitzender der V-Partei, die sich für die Interessen der Vegetarier, des [[Veganismus]] und der [[Rohkost]] einsetzt. Nach eigenen Angaben sei er als &amp;quot;halb kamerunischer Nationalist&amp;quot; auf der Suche nach einer &amp;quot;Weltfriedensformel&amp;quot; für die Menschheit, sowie eines &amp;#039;&amp;#039;ganzheitlichen Masterplan zur Abschaffung des Leids und zur Erschaffung einer besseren Welt&amp;#039;&amp;#039;. Seine bisher zwei erschienenen Werke sind bei einem book on demand - Verlag von Amazon ohne Lektorat erscheinen. Die Folge sind laut Amazon-Rezension ein &amp;#039;&amp;#039;Labyrinth aus Rechtschreibfehlern, Grammatikfehlern, einseitigen Interpretationen und Aufstachelungen&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;die bereits auf der Buchrückseite ins Auge stechen&amp;#039;&amp;#039;. Auffallend seien demnach auch die zahlreichen Widersprüche. So behauptet der Autor dass täglich weltweit 1,5 Millionen Tonnen Glutamat konsumiert würden, während es sich in Wirklichkeit aber um den Absatz eines ganzen Jahres handelt. In seinen Werken, und auch in Internetveröffentlichungen echauffiert sich Ebobisse abwertend-agressiv gegen Menschen, die seine Vorliebe für den Veganismus nicht teilen. Demagogische Ausfälle gipfelten in Holocaust-Vergleichen, was zum Ausschluss aus der V-Partei führte. Zitat von der Webseite der V-Partei:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Auch ein ehemaliges Mitglied der V-Partei³, David Ekwe-Ebobisse, hat in einem Video Holocaust-Vergleiche angestellt, welche unserer parteipolitischen Linie entgegengesetzt sind. Gegen ihn wurde nach Bekanntwerden satzungsgemäß nach Anhörung und Gesprächen ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet, woraufhin er im September letzten Jahres die Partei freiwillig verließ, Wochen vorher trat er schon von seinem Amt als Vize zurück..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Ekwe-Ebobisse war seit 2016 mit seiner Partnerin Elisa Barrui Betreiber eines Ladengeschäfts und &amp;quot;Rokostbar Greenfoody&amp;quot; in Frankfurt am Main. Angeboten werden Rohkost sowie Bio-Zutaten, vegane Speisen wählen, wie zum Beispiel Pizza aus Buchweizen und Smoothies. Die Speisen sollen nur bis maximal 42 Grad erhitzt werden. Eigene Produkte werden auch mit einem &amp;quot;zertifizierten Grander-Wasserfilter-System&amp;quot; versorgt, wobei Bezug genommen wird auf die Scharlatanerie-Produkte nach [[Johann Grander]]. Zuletzt gab er an, gezwungen gewesen zu sein den Laden an einen Freund zu verkaufen. Als Grund gab er für Aussenstehende nicht nachprüfbare Behauptungen zu einer Verfolgung an, auch wolle er sich verstärkt mit Youtube beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch Inhaber einer Internet-Shops für [[Nahrungsergänzungsmittel]] der Marke &amp;quot;argentum plus&amp;quot; und von [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]. Zu den fragwürdigen Produkten gehören [[kolloidales Silber]] (164 €/L), [[Korallenkalzium]] (70,80 €/Kg), [[Spirulina]], L-Arginin von [[Robert Franz]], [[MSM]], [[DMSO]], [[NADH]] nach [[Jörg Birkmayer]], [[Zeolith]] oder [[Chlorella]] (263 €/Kg). Er bietet auch kostenpflichtige Coaching-Kurse, sowie für 49 € [[pseudomedizin]]ische [[Bioscan-SWA]]-Messungen der Firma [[Vivobase|Institut Dr. Rilling GmbH]] an. Die Buchstaben SWA stehen für &amp;quot;Skalar-Wave-Analyzer&amp;quot; womit Bezug genommen wird auf hypothetische und in der Physik unbekannte [[Skalarwelle]]n. Bioscan-Anwender, die sich ausserhalb der wissenschaftlichen Medizin bewegen, behaupten dass mit dem [[quantenmedizin]]ischen Bioscan-Gerät eine umfassende Untersuchung des Blutes ohne Blutentnahme oder ein Labor möglich sei. Bei dieser Scharlataneriemethode (laut Ebobisse &amp;#039;&amp;#039;aus der russischen Raumfahrt Medizin&amp;#039;&amp;#039;) muss der Patient lediglich etwa eine Minute lang einen stabförmigen Sensor mit der Hand umschließen. Ebobisse zum Bioscan:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Übernehmt die Verantwortung für eure Gesundheit selbst, hört auf zum Arzt zu rennen, ernährt euch gesund und kommt zum Bioscann und lasst euch durchchecken...Der bioscan ist eine Technologie aus der russischen Raumfahrt Medizin, die Skalarwellen in den Körper sendet und ist uns dadurch ermöglicht 200 parameter über das körperliche Befinden zu ermitteln. Sind die Defizite erst einmal definiert, bekommt man von mir einen detaillierten Ernährungsplan, kann sie ausgleichen und endlich sein volles Potenzial leben..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pictame.com/user/frankfurt.greenfoody.de/2225371995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über facebook verbreitet der ansonsten selbstbewusst-narzistische Ekwe Ebobisse seltsam nach Mitleid suchende [[Verschwörungstheorie]]n über angebliche Verfolgungen durch mächtige Lobbys, skrupellose Interessenverbände und satanistische Kräfte, deren Ziel es sei die Menschheit in chronisch kranke, &amp;#039;&amp;#039;blinde Sklav-Schafe&amp;#039;&amp;#039; zu verwandeln und die ihn &amp;quot;eliminieren&amp;quot; wollten. Hinzu kämen Verfolgungen durch Behörden, Staatsanwaltschaft und die Polizei, die verhindern wollten, dass er in Youtube-Videos &amp;#039;&amp;#039;weiter die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; verkünde.&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben habe er 2005 das Abitur erworben, während er in seiner Schulzeit gleichzeitig einträglichen illegalen Beschäftigungen nachgegangen sei. Indirekt ist dabei die Rede vom Drogenhandel. Danach habe er autodidaktisch sich &amp;#039;&amp;#039;ganzheitlichen, holistischen und universellen Ausbildungen&amp;#039;&amp;#039; gewidmet und eine Karriere als Autor begonnen:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Da ich keinen gesellschaftlich anerkannten Studiengang fand, der mir all das bieten konnte und ich in jungen Jahren bereits genug Geld gemacht hatte, um unabhängig zu forschen, mir Freizeit zu erkaufen und mich von allen lästigen Pflichten loszusagen, nahm ich mir von nun an die Zeit, nur noch das zu machen, was mir am meisten Freude bereitete- nämlich intensiv zu recherchieren, mich unabhängig, zwang- und pflichtlos weiterzubilden, freigeistig zu forschen, mir Vorträge zu allen möglichen Themen anzuschauen, Hörspiele zu hören und allgemein meinen Horizont zu erweitern..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Seine autodidaktischen Studien will David Ekwe-Ebonisse der Einfachheit halber an seinem Computer und Fernseher praktiziert haben:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..Ich entschied mich für eine multimediale Kombination von Fernsehen, Computer und Internet, die später auch durch ausgewählte Lektüren erweitert, meinen autodidaktischen Studiengang so angenehmen und so genüsslich, wie nur möglich gestalten sollte..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engagement für Gesundheitsthemen als medizinischer Laie==&lt;br /&gt;
[[image:Ebobisse Martina Brustkrebs.jpg|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Ebobisse ist als Medizinlaie auch Verbreiter von Werbung für [[pseudomedizin]]ische Behandlungsmethoden bei schweren Erkrankungen des Menschen, die dazu geeignet ist beeinflussbare Patienten in die Irre zu führen oder diese dazu zu bringen sinnvolle medizinische Angebote abzulehnen, was offenbar das Ziel des Autors zu sein scheint oder von ihm in Kauf genommen wird. Unter anderem verbreitet Ebobisse die irreführende Behauptung, dass [[Rohkost]] im Rahmen einer [[Krebsdiät]] Krebs, aber auch andere Krankheiten heilen könne. Die aktuelle Studienlage zu rein diäthetischen Therapieversuchen gegen Krebs wird nicht verstanden oder ignoriert. Krebs sei auch &amp;#039;&amp;#039;in der Ursache nichts böses&amp;#039;&amp;#039; behauptet Ebobisse. Denn Krebs sei als Versuch des Körpers zu verstehen so genannte [[Entschlackung|Schlacken]] und ungenannte Giftstoffe zu beseitigen. Um seinem Einfall Gewicht zu verleihen, präsentierte er in einem Video eine Frau namens &amp;quot;Martina&amp;quot;, die sich als Anhängerin der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) nach [[Ryke Geerd Hamer]] outete und behauptet einen beidseitigen Brustkrebs (der beim Zuhörenden einen Verdacht für eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Mastopathie Mastopathie] aufkommen lässt) alleine durch Hilfe von Wunderheiler [[Clemens Kuby]], eine [[Gerson-Diät]], [[Rohkost]], [[Kaffee-Einlauf|Kaffee Einläufe]], [[Basenpulver]], [[Lichtfasten]] und eine &amp;quot;innere Nahrung&amp;quot; nach [[Equapio Intesio]] zwei Jahre überlebt zu haben und die sich als geheilt bezeichnet. Befunde von unabhängiger Seite wurden jedoch nicht genannt, was eine Überprüfung der Behauptung unmöglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;..Von allen respektiert oder gefürchtet, wurde ich kriminell und recht schnell finanziell unabhängig. So kam es, dass ich schon zu meiner Schulzeit monatlich mehr verdiente, als all die Erwachsenen und Autoritätspersonen, die mich umgaben und mir erzählen wollten, was ich zu tun hätte oder nicht..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Die Werke von David Ekwe-Ebonisse erscheinen in einem &amp;quot;books on demand&amp;quot;-Verlag von Amazon, der Self Publishing-Plattform CreateSpace. Dabei enstehen dem Autor keine Vorlaufkosten und Lektorat. Das Geschäftsmodell basiert auf der Print-on-Demand-Idee: Anstatt eine feste Auflage vorzufinanzieren und zu produzieren, werden die Inhalte digitalisiert. Erst auf Bestellung – on demand – werden Bücher oder Datenträger gedruckt bzw. erstellt. Bei Wikipedia heisst es dazu: &amp;#039;&amp;#039;..Bei der Zustellung von einer kleineren Menge an Autorenexemplaren im europäischen Raum stehen den gewährten Autorenrabatten vergleichsweise erhebliche Versandkosten für eine zudem in der Regel mehrere Wochen dauernde Zusendung aus den USA gegenüber.[2] Für Auftraggeber innerhalb Europas ist es daher bei geringer Stückzahl (bis ca. zehn Exemplare) günstiger, die eigenen Titel wie ein regulärer Kunde über die inländischen Amazon-Anbieter zu erwerben...&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/CreateSpace.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*David Ekwe-Ebobisse: Die Weltgesundheitsformel Band 1 - Der Anfang vom Ende des Egos, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014&lt;br /&gt;
*David Ekwe-Ebobisse: Die Weltgesundheitsformel Der Lebensmittelmafia auf der Spur, Band 2, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
[[category:Truther]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=F%C3%BCnf_Tibeter&amp;diff=152124</id>
		<title>Fünf Tibeter</title>
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		<updated>2017-10-03T15:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fünf Tibeter®&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind fünf [[Yoga]]-ähnliche gymnastische Übungen, denen von ihren Anhängern alle möglichen positiven Wirkungen wie zum Beispiel „Harmonisierung der Energieflüsse“ und „Aktivierung der [[Chakra|Chakren]]“ bis hin zur ewigen Jugend angedichtet werden. Die Übungen sollen angeblich seit Jahrtausenden von tibetanischen Mönchen praktiziert worden sein, sind dort aber unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Übungen==&lt;br /&gt;
Diese Übungen werden seit Anfang der 1990er Jahren in der [[Esoterik]]-Szene als gymnastisches [[Allheilmittel]] angepriesen. Dabei werden von den Anhängern folgende Übungen durchgeführt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Kreisel): Man steht aufrecht und hat die Arme seitlich parallel zum Boden ausgestreckt. Die Handflächen weisen nach unten, die Finger sind geschlossen und liegen flach aneinander. In dieser T-förmigen Position dreht man sich im Uhrzeigersinn ohne Unterbrechung um die eigene Achse, bis einem leicht schwindlig wird. Man bleibt dann stehen und fixiert den Daumen einer Hand, bis man wieder senkrecht im Lot ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 2.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Kerze): Man legt sich mit ausgestreckten Beinen rücklings auf den Boden. Die Hände werden mit den Handflächen nach unten parallel zum Körper auf den Boden gelegt. Man atmet durch die Nase ein und hebt gleichzeitig die beiden durchgestreckten Beine hoch bis zur Senkrechten. Gleichzeitig hebt man den Kopf an und zieht ihn fest in Richtung der Brust. Der Rücken- und Beckenbereich bleiben dabei auf dem Boden liegen. Dann atmet man aus und bringt die Beine und den Kopf wieder in Ausgangslage.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 3.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Halbmond): Man kniet sich auf den Boden, wobei die Oberschenkel parallel gestellt sind und man auf den Unterschenkeln hüftbreit auseinander kniet. Man stellt die Zehen auf, so dass sich das Fußgelenk in einem etwa 90-Grad-Winkel befindet. Die Handflächen werden auf der dem Rücken zugewandten Seite der Oberschenkel flach etwas unterhalb des Beckenbereichs aufgelegt. Der Oberkörper ist aufrecht. Beim Einatmen wird der Kopf nach hinten gebeugt, beim Ausatmen wird das Kinn wird auf die Brust gedrückt. Als Ausgleichsübung lässt man das Becken auf die Unterschenkel herab und lässt die Arme und Schultern locker pendeln oder auf dem Boden ruhen (Handflächen nach oben).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 4.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Brücke): Man setzt sich auf den Boden und streckt die Beine senkrecht nach vorne aus. Dabei sollten die Fußgelenke einen Abstand von ca.&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;cm aufweisen. Die Handflächen werden neben dem Becken parallel zu den Hüften auf den Boden gestellt. In dieser Stellung zieht man beim Ausatmen das Kinn an die Brust. Beim Einatmen hebt man aus dieser L-förmigen, sitzenden Position das Becken in Richtung Decke, so dass man eine schiefe Ebene oder eine Art &amp;quot;Brücke&amp;quot; bildet. Der Kopf wird dabei in den Nacken gelegt und jeder Muskel im Körper angespannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 5.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Berg): Man nimmt die Ausgangsposition eines Liegestütz ein, wobei die Zehen aufgestellt sind. Hände und Füße sind etwa 60&amp;amp;nbsp;cm weit auseinander zu positionieren. Die Arme sollen senkrecht zum Boden aufgestellt werden, so dass die Wirbelsäule ein bisschen durchgebogen wird. Der Kopf soll so weit wie möglich in den Nacken gehoben werden, um die Decke anzusehen. Beim Einatmen hebt man das Becken und zieht das Kinn auf die Brust (eine Art &amp;quot;Katzenbuckel&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der sechste Tibeter==&lt;br /&gt;
In der Esoterikszene wurde ein weiterer Tibeter ergänzt, der zur Transformation und Belebung sexueller Energien dienen, die Keimdrüsen stimulieren und das Sexualleben verbessern soll. Überschüssige sexuelle Energie soll auf die anderen Chakren umgeleitet werden und das [[Kundalini]], eine angeblich besondere Chakren-Energie, erwecken. Der sechste Tibeter entstammt dem Hatha-Yoga und soll angeblich streng geheim sein.&amp;lt;ref&amp;gt;www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art15446.html?PHPSESSID=tof&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Propagandisten==&lt;br /&gt;
Die fünf Tibeter® werden unter anderem vom Fünf Tibeter Dachverband e.V. aus München propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;www.fuenf-tibeter.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Verein, der sich auf seiner Internetseite ausdrücklich von dem Begriff der Esoterik distanziert, vermittelt diese Übungen und bildet Trainer aus. Gesundheitsbezogene Aussagen in Bezug auf die Übungen werden nicht gemacht. Der Begriff Tibeter® bzw. Fünf Tibeter® ist urheber- bzw. markenrechtlich geschützt und darf nur mit Genehmigung des Dachverbandes verwendet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Fünf Tibeter® werden von zahlreichen Heilpraktikern in Kombination mit verschiedenen gesundheitlichen Versprechungen angeboten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Befürworterin der Fünf Tibeter® ist beispielsweise die Hamburger [[Heilpraktiker]]in und Diplom-Politologin [[Barbara Simonsohn]].&amp;lt;ref&amp;gt;www.barbara-simonsohn.de/5Tibeter.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie preist diese Übungen &amp;amp;ndash; im Sinne fernöstlicher Heilslehren &amp;amp;ndash; in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die fünf Tibeter&amp;#039;&amp;#039; als ein die Muskeln aufbauendes und die „Drüsen“ stimulierendes System an. Jede Übung solle man anfänglich drei- bis sechsmal durchführen und wöchentlich steigern, bis man sie jeweils 21-mal zu absolvieren in der Lage ist. Untrainierte Menschen strengt diese simple Rückengymnastik anfänglich sehr an, da es sich z.T. um klassische Übungen aus der Krankengymnastik handelt und der körperliche Stress zudem zusätzlich Adrenalin freisetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine typische Behauptung von Simonsohn ist, dass mit den 5.&amp;amp;nbsp;Tibetern eine Brücke zwischen Keimdrüsen und Zirbeldrüse gebildet werde, wobei man alle Energieflüsse des Körper vor und zurück bewege. Hier besteht eine Anlehnung an die in fernöstlichen Kulturkreisen verbreitete [[Chi]]- und [[Chakra|Chakren-Lehre]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Simonsohn ist daneben auch noch mit [[MLM|Multi-Level-Marketing]]-(MLM)-Firmen wie Sanacell liiert und saß am Beratertelefon des Bundes für Gesundheit von [[Franz Konz]] (siehe [[Urkost]]). Darüber hinaus propagiert sie in einer Vielzahl von Buchveröffentlichungen (per Juli 2014 bietet Amazon 38 von Simonsohn verfasste Bücher an) auch andere Wundermittel wie z.B. [[Afa-Algen]] und [[Melatonin]] sowie diverse [[Superfrucht|Superfrüchte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Dass die &amp;#039;&amp;#039;5&amp;amp;nbsp;Tibeter&amp;#039;&amp;#039; aus Tibet stammten, ist unzutreffend. Vielmehr sind sie eine rein westliche Erfindung. James Hilton verfasste ein im Jahre 1933 erschienenes Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der verlorene Horizont&amp;#039;&amp;#039;, in dem er sein Leben in einem fiktiven Kloster namens Shangri-La beschrieb. Er prägte mit diesem Roman damals im Westen die Vorstellung von Tibet als einem Ort der Ruhe, der Abgeschiedenheit, der [[Spiritualität]] und Ewigkeit. Angesichts der damaligen wirtschaftlichen Depression nach dem Börsencrash wurde das Buch populär und 1937 entstand ein auf dem Buch basierender Film, der eine wahre Shangri-la-Euphorie auslöste (Achim Bayer 1999). Ein angeblicher Tatsachenbericht, der sich &amp;#039;&amp;#039;Die Fünf Tibeter&amp;#039;&amp;#039; nannte, kam Anfang der 1990er Jahre als Taschenbuch auf den Markt. Dort wurde die Geschichte eines englischen Colonels beschrieben, der das Geheimnis der ewigen Jugend suchte und in diesen fünf Übungen gefunden haben sollte. Dieser Colonel ist jedoch eine rein fiktive Figur.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Schwager 1999: [http://www.welt.de/print-welt//article590268/Suche-nach-dem-Buch-aus-dem-Nichts-Teil-2.html Suche nach dem Buch aus dem Nichts – Teil 1] aus: „Die Welt“, 13. November 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; ging der Frage nach, ob diese Übungen in Tibet überhaupt bekannt seien. Journalisten fragten Geshe Khedup, einen tibetanischen Mönch, der unweit von Zürich in einem der größten Tibet-Zentren Europas mit angegliedertem Lamakloster lebt. Dieser hatte in seinen 68&amp;amp;nbsp;Lebensjahren aber noch niemals von den Fünf Tibetern gehört und betrachtete die ihm vorgelegten Farbfotos mit turnenden Anhängern dieser Übungen mit sichtlichem Vergnügen. Er meinte: &amp;quot;Wir turnen nicht. Wir arbeiten und meditieren. Für das Turnen hätten wir keine Zeit. Ich habe solche Übungen bei uns noch nie gesehen. Vielleicht sind sie aus Indien&amp;quot;. Es stimme zwar, dass sich tibetanische Mönche mit fünf größeren Problemen beschäftigten, aber dies seien weder Riten noch Turnübungen. Es gehe auch nicht um Vegetarismus oder [[Trennkost]] (&amp;quot;Wir essen alles&amp;quot;), nicht um Wunderglauben, um Lebensenergie wie [[Prana]] (&amp;quot;Was ist das? Das ist nicht tibetanisch&amp;quot;) und nicht um das ewige Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Schwager 1999: [http://www.welt.de/print-welt//article590268/Suche-nach-dem-Buch-aus-dem-Nichts-Teil-2.html Suche nach dem Buch aus dem Nichts – Teil 2] aus: „Die Welt“, 13. November 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen==&lt;br /&gt;
Positive Wirkungen sind mit denen ähnlicher gymnastischer Übungen vergleichbar. Die Übungen beinhalten für kreislaufgesunde und nicht an Rückenleiden erkrankte Personen kein besonderes Gefährdungspotential. Der esoterische und pseudomedizinische Überbau der Übungen entbehrt jedoch jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Daher sollte man als Anwender darauf achten, dass neben diesen Übungen zur körperlichen Fitness oder [[Wellness]] keine weiteren, esoterischen bzw. pseudomedizinischen Produkte, Bücher oder Kurse verkauft werden sollen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[category:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[category:Wellness]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=F%C3%BCnf_Tibeter&amp;diff=152123</id>
		<title>Fünf Tibeter</title>
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		<updated>2017-10-03T15:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fünf Tibeter®&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind fünf [[Yoga]]-ähnliche gymnastische Übungen, denen von ihren Anhängern alle möglichen positiven Wirkungen wie zum Beispiel „Harmonisierung der Energieflüsse“ und „Aktivierung der [[Chakra|Chakren]] bis hin zur ewigen Jugend angedichtet werden. Die Übungen sollen angeblich seit Jahrtausenden von tibetanischen Mönchen praktiziert worden sein, sind dort aber unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Übungen==&lt;br /&gt;
Diese Übungen werden seit Anfang der 1990er Jahren in der [[Esoterik]]-Szene als gymnastisches [[Allheilmittel]] angepriesen. Dabei werden von den Anhängern folgende Übungen durchgeführt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Kreisel): Man steht aufrecht und hat die Arme seitlich parallel zum Boden ausgestreckt. Die Handflächen weisen nach unten, die Finger sind geschlossen und liegen flach aneinander. In dieser T-förmigen Position dreht man sich im Uhrzeigersinn ohne Unterbrechung um die eigene Achse, bis einem leicht schwindlig wird. Man bleibt dann stehen und fixiert den Daumen einer Hand, bis man wieder senkrecht im Lot ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 2.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Kerze): Man legt sich mit ausgestreckten Beinen rücklings auf den Boden. Die Hände werden mit den Handflächen nach unten parallel zum Körper auf den Boden gelegt. Man atmet durch die Nase ein und hebt gleichzeitig die beiden durchgestreckten Beine hoch bis zur Senkrechten. Gleichzeitig hebt man den Kopf an und zieht ihn fest in Richtung der Brust. Der Rücken- und Beckenbereich bleiben dabei auf dem Boden liegen. Dann atmet man aus und bringt die Beine und den Kopf wieder in Ausgangslage.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 3.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Halbmond): Man kniet sich auf den Boden, wobei die Oberschenkel parallel gestellt sind und man auf den Unterschenkeln hüftbreit auseinander kniet. Man stellt die Zehen auf, so dass sich das Fußgelenk in einem etwa 90-Grad-Winkel befindet. Die Handflächen werden auf der dem Rücken zugewandten Seite der Oberschenkel flach etwas unterhalb des Beckenbereichs aufgelegt. Der Oberkörper ist aufrecht. Beim Einatmen wird der Kopf nach hinten gebeugt, beim Ausatmen wird das Kinn wird auf die Brust gedrückt. Als Ausgleichsübung lässt man das Becken auf die Unterschenkel herab und lässt die Arme und Schultern locker pendeln oder auf dem Boden ruhen (Handflächen nach oben).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 4.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Brücke): Man setzt sich auf den Boden und streckt die Beine senkrecht nach vorne aus. Dabei sollten die Fußgelenke einen Abstand von ca.&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;cm aufweisen. Die Handflächen werden neben dem Becken parallel zu den Hüften auf den Boden gestellt. In dieser Stellung zieht man beim Ausatmen das Kinn an die Brust. Beim Einatmen hebt man aus dieser L-förmigen, sitzenden Position das Becken in Richtung Decke, so dass man eine schiefe Ebene oder eine Art &amp;quot;Brücke&amp;quot; bildet. Der Kopf wird dabei in den Nacken gelegt und jeder Muskel im Körper angespannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 5.&amp;amp;nbsp;Tibeter (Berg): Man nimmt die Ausgangsposition eines Liegestütz ein, wobei die Zehen aufgestellt sind. Hände und Füße sind etwa 60&amp;amp;nbsp;cm weit auseinander zu positionieren. Die Arme sollen senkrecht zum Boden aufgestellt werden, so dass die Wirbelsäule ein bisschen durchgebogen wird. Der Kopf soll so weit wie möglich in den Nacken gehoben werden, um die Decke anzusehen. Beim Einatmen hebt man das Becken und zieht das Kinn auf die Brust (eine Art &amp;quot;Katzenbuckel&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der sechste Tibeter==&lt;br /&gt;
In der Esoterikszene wurde ein weiterer Tibeter ergänzt, der zur Transformation und Belebung sexueller Energien dienen, die Keimdrüsen stimulieren und das Sexualleben verbessern soll. Überschüssige sexuelle Energie soll auf die anderen Chakren umgeleitet werden und das [[Kundalini]], eine angeblich besondere Chakren-Energie, erwecken. Der sechste Tibeter entstammt dem Hatha-Yoga und soll angeblich streng geheim sein.&amp;lt;ref&amp;gt;www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art15446.html?PHPSESSID=tof&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Propagandisten==&lt;br /&gt;
Die fünf Tibeter® werden unter anderem vom Fünf Tibeter Dachverband e.V. aus München propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;www.fuenf-tibeter.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Verein, der sich auf seiner Internetseite ausdrücklich von dem Begriff der Esoterik distanziert, vermittelt diese Übungen und bildet Trainer aus. Gesundheitsbezogene Aussagen in Bezug auf die Übungen werden nicht gemacht. Der Begriff Tibeter® bzw. Fünf Tibeter® ist urheber- bzw. markenrechtlich geschützt und darf nur mit Genehmigung des Dachverbandes verwendet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Fünf Tibeter® werden von zahlreichen Heilpraktikern in Kombination mit verschiedenen gesundheitlichen Versprechungen angeboten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Befürworterin der Fünf Tibeter® ist beispielsweise die Hamburger [[Heilpraktiker]]in und Diplom-Politologin [[Barbara Simonsohn]].&amp;lt;ref&amp;gt;www.barbara-simonsohn.de/5Tibeter.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie preist diese Übungen &amp;amp;ndash; im Sinne fernöstlicher Heilslehren &amp;amp;ndash; in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die fünf Tibeter&amp;#039;&amp;#039; als ein die Muskeln aufbauendes und die „Drüsen“ stimulierendes System an. Jede Übung solle man anfänglich drei- bis sechsmal durchführen und wöchentlich steigern, bis man sie jeweils 21-mal zu absolvieren in der Lage ist. Untrainierte Menschen strengt diese simple Rückengymnastik anfänglich sehr an, da es sich z.T. um klassische Übungen aus der Krankengymnastik handelt und der körperliche Stress zudem zusätzlich Adrenalin freisetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine typische Behauptung von Simonsohn ist, dass mit den 5.&amp;amp;nbsp;Tibetern eine Brücke zwischen Keimdrüsen und Zirbeldrüse gebildet werde, wobei man alle Energieflüsse des Körper vor und zurück bewege. Hier besteht eine Anlehnung an die in fernöstlichen Kulturkreisen verbreitete [[Chi]]- und [[Chakra|Chakren-Lehre]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Simonsohn ist daneben auch noch mit [[MLM|Multi-Level-Marketing]]-(MLM)-Firmen wie Sanacell liiert und saß am Beratertelefon des Bundes für Gesundheit von [[Franz Konz]] (siehe [[Urkost]]). Darüber hinaus propagiert sie in einer Vielzahl von Buchveröffentlichungen (per Juli 2014 bietet Amazon 38 von Simonsohn verfasste Bücher an) auch andere Wundermittel wie z.B. [[Afa-Algen]] und [[Melatonin]] sowie diverse [[Superfrucht|Superfrüchte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Dass die &amp;#039;&amp;#039;5&amp;amp;nbsp;Tibeter&amp;#039;&amp;#039; aus Tibet stammten, ist unzutreffend. Vielmehr sind sie eine rein westliche Erfindung. James Hilton verfasste ein im Jahre 1933 erschienenes Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der verlorene Horizont&amp;#039;&amp;#039;, in dem er sein Leben in einem fiktiven Kloster namens Shangri-La beschrieb. Er prägte mit diesem Roman damals im Westen die Vorstellung von Tibet als einem Ort der Ruhe, der Abgeschiedenheit, der [[Spiritualität]] und Ewigkeit. Angesichts der damaligen wirtschaftlichen Depression nach dem Börsencrash wurde das Buch populär und 1937 entstand ein auf dem Buch basierender Film, der eine wahre Shangri-la-Euphorie auslöste (Achim Bayer 1999). Ein angeblicher Tatsachenbericht, der sich &amp;#039;&amp;#039;Die Fünf Tibeter&amp;#039;&amp;#039; nannte, kam Anfang der 1990er Jahre als Taschenbuch auf den Markt. Dort wurde die Geschichte eines englischen Colonels beschrieben, der das Geheimnis der ewigen Jugend suchte und in diesen fünf Übungen gefunden haben sollte. Dieser Colonel ist jedoch eine rein fiktive Figur.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Schwager 1999: [http://www.welt.de/print-welt//article590268/Suche-nach-dem-Buch-aus-dem-Nichts-Teil-2.html Suche nach dem Buch aus dem Nichts – Teil 1] aus: „Die Welt“, 13. November 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; ging der Frage nach, ob diese Übungen in Tibet überhaupt bekannt seien. Journalisten fragten Geshe Khedup, einen tibetanischen Mönch, der unweit von Zürich in einem der größten Tibet-Zentren Europas mit angegliedertem Lamakloster lebt. Dieser hatte in seinen 68&amp;amp;nbsp;Lebensjahren aber noch niemals von den Fünf Tibetern gehört und betrachtete die ihm vorgelegten Farbfotos mit turnenden Anhängern dieser Übungen mit sichtlichem Vergnügen. Er meinte: &amp;quot;Wir turnen nicht. Wir arbeiten und meditieren. Für das Turnen hätten wir keine Zeit. Ich habe solche Übungen bei uns noch nie gesehen. Vielleicht sind sie aus Indien&amp;quot;. Es stimme zwar, dass sich tibetanische Mönche mit fünf größeren Problemen beschäftigten, aber dies seien weder Riten noch Turnübungen. Es gehe auch nicht um Vegetarismus oder [[Trennkost]] (&amp;quot;Wir essen alles&amp;quot;), nicht um Wunderglauben, um Lebensenergie wie [[Prana]] (&amp;quot;Was ist das? Das ist nicht tibetanisch&amp;quot;) und nicht um das ewige Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Schwager 1999: [http://www.welt.de/print-welt//article590268/Suche-nach-dem-Buch-aus-dem-Nichts-Teil-2.html Suche nach dem Buch aus dem Nichts – Teil 2] aus: „Die Welt“, 13. November 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen==&lt;br /&gt;
Positive Wirkungen sind mit denen ähnlicher gymnastischer Übungen vergleichbar. Die Übungen beinhalten für kreislaufgesunde und nicht an Rückenleiden erkrankte Personen kein besonderes Gefährdungspotential. Der esoterische und pseudomedizinische Überbau der Übungen entbehrt jedoch jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Daher sollte man als Anwender darauf achten, dass neben diesen Übungen zur körperlichen Fitness oder [[Wellness]] keine weiteren, esoterischen bzw. pseudomedizinischen Produkte, Bücher oder Kurse verkauft werden sollen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[category:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[category:Wellness]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Milan_Nikolas_Pravda&amp;diff=150785</id>
		<title>Milan Nikolas Pravda</title>
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		<updated>2017-08-10T16:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Nikolas Pravda.jpg|Nikolas Pravda|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Helfende_Haende_Inhaber.png|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milan Nikolas Pravda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Betreiber der [[Truther]]-Propagandaplattform &amp;quot;Pravda TV&amp;quot;. Aktueller Wohnort ist nach seinen Angaben Dreieich. Pravda soll nach eigenen Angaben im Jahre 1982 mit seinen Eltern aus der CSSR nach Deutschland geflohen sein. Auf seiner Webseite gibt er an, 16 Jahre als Sachbearbeiter, Verkaufsleiter, Projektmanager, Unternehmensberater und Geschäftsleiter in Werbung, Marketing und Vertrieb tätig gewesen zu sein. Seit 2011 sei er ehrenamtlich Betreuer von Senioren mit Alzheimer- und Demenzerkrankungen. Seit 2012 sei er als freischaffender Künstler und in zwei Kindergärten als Betreuer tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Impressum gibt Pravda jedoch eine Adresse in Tschechien an, möglicherweise sein vorheriger Wohnort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pravdas Name taucht auch im Zusammenhang mit dem Internetauftritt &amp;quot;Staatenlos.info&amp;quot;, einer der [[Reichsbürgerbewegung]] zuzuordnenden Seite. Ebenso taucht er im Zusammenhang mit [[Kopp Verlag|Kopp Online]] auf. Sein Name erscheint auch im Impressum der Webseite &amp;quot;Helfende Hände&amp;quot; auf&amp;lt;ref&amp;gt;Helfende Hände&amp;lt;br&amp;gt;Inhaber: Nikolas Pravda&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holocaustleugnung==&lt;br /&gt;
Nikolas Pravda wurde im November 2013 wegen Holocaustleugnung angezeigt. Er war Verfasser eines Artikels mit dem Titel „Konzen­trationslagergeld“. Darin wurde die Behauptung aufgestellt, dass die KZ der Nazizeit in Wirklichkeit Arbeitslager gewesen und die Gefangenen für ihre Arbeit entlohnt worden seien: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Orte wie Auschwitz, Dachau und Buchenwald waren keinesfalls „Todeslager“, wie man so oft hört. Sie waren Arbeitslager, die für die deutschen Kriegsanstrengungen eine bedeutende Rolle spielten. Wissen Sie aber, daß die jüdischen (und nichtjüdischen) Arbeiter für ihre Leistungen mit Scheinen bezahlt wurden, die eigens zur Verwendung in Läden, Kantinen und sogar Freudenhäusern gedruckt wurden?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Den eigentlichen Charakter als Vernichtungslager verschwieg er. Inzwischen ist der Artikel gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pravda TV==&lt;br /&gt;
Pravda TV nutzt als Logo einen fünfzackigen roten Stern. Einige Autoren sind anonym (maki72, Sers, MR, aikos2309, EvilTaste), andere sind szenebekannte Größen der Trutherszene. Zu nennen sind: [[Wolfgang Eggert]], Matthias Weik und Marc Friedrich, Daniel Prinz, Michael Morris, Hans Luginger, [[Ulrich F. Sackstedt]], Stefan Müller, Jürgen Ryzek, Klaus Medicus, Gabriele Schuster-Haslinger, Marion Schimmelpfennig und [[Jan van Helsing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen sind [[Verschwörungstheorie]]n und Meldungen, wie sie in der rechten Szene geläufig sind und geglaubt werden. Hinzu kommen Beiträge von [[Impfgegner]]n (z.B. ein Interview mit der Impfgegnerin und Medizinlaiin [[Anita Petek-Dimmer]]) und von Anhängern [[pseudomedizin]]ischer Therapievorschläge gegen Krebs (mit Ingwer, Backpulver oder Apparaten des Scharlatans [[Royal Raymond Rife]]); dabei beruft man sich auf medizinunkundige Autoren wie [[Barry Lynes]], [[Ty Bollinger]], [[G. Edward Griffin]] oder [[Mark Sircus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Pravda TV wurde vom anonymen Autor aikos2309 am 14. Oktober 2014 in einem Artikel &amp;quot;Die Ebola Lügen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;pravda-tv.com/2014/10/14/die-ebola-lugen&amp;lt;/ref&amp;gt; die Behauptung aufgestellt, dass die [https://de.wikipedia.org/wiki/Ebolafieber-Epidemie_2014 Ebolafieber-Epidemie im Jahre 2014] in Wirklichkeit eine &amp;quot;Ebo-lie&amp;quot; sei, eine Erfindung. Das (1976 entdeckte) Ebolavirus existiere nicht. Die angeblich daran erkrankten Menschen seien in Wirklichkeit Opfer von Behandlungen und Injektionen des Roten Kreuzes. Man berief sich dabei auf den Ghanaer Nana Jovaun Kwame. Blogger Kwame arbeitete für eine Bar mit dem Namen &amp;quot;One plus One&amp;quot;. Kwame behauptet, dass in Wirklichkeit der Fund von Diamanten in Sierra Leone der Grund für die Ebolafieberepidemie sei. Um an die Diamantenvorkommen zu gelangen, bestehe im Rahmen einer Verschwörung ein Interesse seitens der Industriestaaten, Truppen nach Sierra Leone zu entsenden. Als eigene Quelle nennt Kwame den US-amerikanischen Verschwörungstheoretiker und Nahrungsergänzungsmittelunternehmer [[Mike Adams]]. Adams hatte über seine Firma Natural Solutions Foundation zwei ungeprüfte Produkte (TERRA und Young Living) als &amp;quot;effektiv&amp;quot; gegen das Ebolavirus vermarktet. Die US-Gesundheitsbehörde FDA verbot ihm später den Verkauf, da die Behauptung einer angeblichen Wirksamkeit gegen das Virus nicht belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Themen waren in der Vergangenheit die so genannte [[Klimalüge]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;.. ein „Weltwetter“ gibt es nicht. Beim „Weltklima“ handelt es sich um ein eingebildetes intellektuelles „Gespenst“. Es existiert nicht in der Außenwelt, aber die „Klimakatastrophen-Angst“ kann in unserer dem Verstand entzogenen Innenwelt verheerende Verwirrungen auslösen und uns wehrlos gegen Schuldvorwürfe machen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;), [[Chemtrail]], [[Neue Weltordnung]] oder [[Elektrosmog]]hysterie. In einem Artikel wurde auch suggeriert, Angela Merkel sei mit der Familie Rothschild und Adolf Hitler verwandt. Bereits vor Jahren hatte der deutsche Verschwörungstheoretiker und [[Homöopath]] [[Heinz Gerhard Vogelsang]] eine derartige Hypothese aufgestellt. Bei Pravda findet sich auch ein Artikel mit dem Titel &amp;quot; Stammt Helmut Kohl von Juden ab?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlinkungen bei Pravda TV gehen u.a. zum russischen Staatssender [[Russia Today]] (RT) und zum [[Kopp Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Truther]]&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Helfende_Haende_Inhaber.png&amp;diff=150784</id>
		<title>Datei:Helfende Haende Inhaber.png</title>
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		<updated>2017-08-10T16:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150454</id>
		<title>Homöopathie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150454"/>
		<updated>2017-07-18T13:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hom7.jpg|Titelbild DER SPIEGEL 28/2010|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PrinceCharles.jpg|Homöopathieanhänger Prince Charles bei der Inspektion eines Pharmaunternehmen, das Homöopathika herstellt|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[pseudowissenschaft]]liche&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Statement &amp;#039;&amp;#039;National Science Foundation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stanford Encyclopedia of Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, Zitat: &amp;#039;&amp;#039;There is widespread agreement for instance that creationism, astrology, homeopathy, [...] are pseudosciences [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/homoeopathie/kritiker-der-homoeopathie_aid_20668.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Methode zur Behandlung praktisch aller Erkrankungen, die von dem sächsischen Arzt und [[Okkultismus|Okkultisten]] [[Samuel Hahnemann]] etwa um 1800 begründet wurde und heute nahezu unverändert (als klassische Homöopathie nach Hahnemann) existiert. Die Homöopathie stützt sich auf zwei allgemeine Grundprinzipien. Erfinder Hahnemann legte seinerzeit fest, dass nach dem [[Simile-Prinzip]] der Homöopathie jede Krankheit durch Stoffe geheilt werde, die beim gesunden Patienten ähnliche Symptome hervorrufe. Ebenso verkündete Hahnemann, dass nach dem Prinzip der [[Potenzierung]] die homöopathischen Mittel um so stärker wirken sollen, je stärker sie nach einem vorgeschriebenen Verfahren in Lösungsmittel verdünnt werden. Keines dieser beiden Prinzipien konnte bisher experimentell bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Studienlage (2015), wie sie sich in neueren Übersichtsarbeiten darstellt, ergibt keine ausreichende Beweislage, um eine Wirksamkeit der Homöopathie zu belegen. Zu diesem Schluss kommen letztlich auch die meisten Autoren der Übersichtsarbeiten. Studien mit positivem Ausgang für die Homöopathie konnten durch andere Wissenschaftler in Wiederholungsstudien nicht bestätigt/repliziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöopathiegläubige sind bewusst oder unbewusst häufig pauschal skeptisch gegenüber der Wissenschaftlichen Medizin: Mit der (meist irrationalen) Angst vor der &amp;quot;schädlichen Chemie&amp;quot; ist untrennbar ein &amp;quot;[[Noceboeffekt]]&amp;quot; verbunden, der die Wirkung von gut bewährten konventionellen Verfahren beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Allopathie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:Potentizer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Abnehmglobuli.jpg|Homöopathische Abnehm-Globuli|thumb]]&lt;br /&gt;
Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie nach Hahnemann herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Homöopathen]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Form der Homöopathie, die sich streng an der Lehre von Samuel Hahnemann orientiert. Nach Hahnemann soll für die Gesamtheit aller körperlichen und geistigen Beschwerden immer nur ein einziges Mittel zur gleichen Zeit verabreicht werden. Der klassisch arbeitende Homöopath sucht nach dem seiner Meinung nach geeigneten Simile. Bekanntester aktueller Vertreter ist [[Georgos Vithoulkas]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexmittelhomöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Anwendung homöopathischer Mittelgemische aufgrund einer Krankheitsdiagnose. Es existieren wiederum verschiedene Varianten der Komplexmittelhomöopathie, wie beispielsweise [[Sankaran-Methode]], [[Homöopathische Quellenmethode nach Schlingensiepen]], [[Miasmatische Homöopathie]] oder die [[Regenaplex-Therapie]]. Siehe Artikel: [[Komplexmittelhomöopathie]]. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Klinische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Anwendung von homöopathischen Mitteln in so genannten tiefen Potenzen (D1-D12) nach bestimmten Diagnosen.&lt;br /&gt;
*Methoden der [[Miasmatische Homöopathie|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miasmatischen Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]], Komplexmittelvarianten der Homöopathie mit der Betonung auf die Therapie chronischer Krankheiten unter Berücksichtigung der Hahneman&amp;#039;schen [[Miasma|&amp;quot;Miasmenlehre]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mikroimmuntherapie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt sich ein Verfahren, bei dem Zytokine potenziert und sublingual verabreicht werden. Dabei wird von den Anbietern postuliert, unter der Zunge liege eine &amp;quot;hohe Konzentration von Komponenten des Immunsystems&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Mikroimmuntherapie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Therapie zielt darauf ab, das Immunsystem über die potenzierte Wirkung von Zytokinen zu modulieren &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dgfan.de/index.php?id=316&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Begründer der Mikroimmuntherapie gilt Maurice Jenaer&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.praxis-kronemann.de/therapien/mikroimmuntherapie/66-mikroimmuntherapie&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Anbieter von Mikroimmuntherapeutika ist das Unternehmen Labo&amp;#039;Life&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.labolife.info/all/produits.php?page=11&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches auch ein Patent auf &amp;quot;Spezifische Nukleinsäuren&amp;quot; hat. Genaue Angaben zu Wirkung und Zusammensetzung der Mittel fehlen.&lt;br /&gt;
*Die [[biochemische Homöopathie]] bezieht sich auf eine Homöopathievariante, bei der [[Nosode]]n und potenzierte Gifte zum Einsatz kommen (siehe auch [[Horvi-Enzym-Therapie]]). Die Methode wird offenbar nur von ihrer Erfinderin, der Biochemikerin und Heilpraktikerin [[Karin Lenger]] aus Offenbach genutzt. Als [[Autopathie]] bezeichnet ein tschechischer Heilpraktiker eine Homöopathievariante mit eigenem potenziertem Speichel.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuere Interpretationen und Derivate der Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Kommen. Hier zeigen sich fließende Übergänge zum [[Geistheilen]] oder einer &amp;#039;&amp;#039;[[Energiemedizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Vertreter dieser unter klassischen Homöopathen meist abgelehnten Gruppe glauben, nach Anamnese und [[Repertorisieren]] die gefundenen homöopathischen Mittel nicht in den Körper des Patienten einführen zu müssen. Allein die räumliche Nähe des Mittels zum Patienten reiche aus, um eine Wirkung zu entfalten. Die Mittel könnten beispielsweise am Körper getragen oder unter das Kopfkissen gelegt werden. Auch könne ein Glas Wasser &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Effekte&amp;#039;&amp;#039; zeigen, wenn es lediglich auf ein Blatt Papier mit dem Namen des Mittels gestellt werde. Das Blatt Papier übertrage hier seine &amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039; auf das einzusetzende Glas Wasser. Typische Methoden aus diesem Spektrum sind die [[Harmopathie]], [[Neue Homöopathie]] nach [[Erich Körbler]], Seghal-Methode, Herscue-Methode, [[Elektronische Homöopathie]], Prozessorientierte Homöopathie, [[Quantenlogische Medizin|Quantenlogische Homöopathie]], Kreative Homöopathie, Impuls-Homöopathie, die [[Similis Cards]], [[Silent Healing]], [[Sankaran-Methode]] (auch &amp;quot;Bombay-Methode&amp;quot; oder &amp;quot;systematische Homöopathie&amp;quot; genannt) oder die [[Homöopathie nach Ramakrishnan]]. Die [[Telehomöopathie]] ist ein Variante der Homöopathie, von der ihre Erfinderin behauptet, dass diese als [[Fernheilung|Fernbehandlung]] über das Internet (e-Mail oder Skype) oder via Telefon funktioniere. &lt;br /&gt;
*Die [[Homöosiniatrie]] ist eine Methode die Elemente der Homöopathie und der [[TCM|Traditionellen Chinesischen Medizin]] zu vereinigen sucht. Zur Anwendungen kommen sowohl [[Akupunktur]] als auch homöopathische Mittel.&lt;br /&gt;
*[[Digitale Homöopathie]] als Alternativbezeichnung für die [[Holopathie]].&lt;br /&gt;
*[[Banerji protocol]] - Methode&lt;br /&gt;
*[[Revolutionierte Homöopathie nach Sehgal]]&lt;br /&gt;
*C4-Homöopathie&lt;br /&gt;
*MP3-Töne als &amp;quot;resonance-healing&amp;quot; nach [[Peter Chappell]] und [[ERemedy]] nach Bill Gray&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Ähnlichkeiten zur Homöopathie weisen die [[Isopathie]] (2&amp;amp;nbsp;Varianten) und die [[Homöo-Isopathie]] der Firma [[Homeda]] auf. Hahnemann lehnte jedoch die Isopathie zeitlebens ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elektrohomöopathie]] hat außer der Namensähnlichkeit wenig mit der Homöopathie zu tun, und bezieht sich auf eine Variante der [[Spagyrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bestimmte elektrisch betriebene Geräte zur Diagnostik oder Therapie werden von ihren Erfindern und Anbietern mit der Homöopathie in Verbindung gebracht oder berufen sich auf diese. Beispielhaft zu nennen sind hier [[Cem Tech]], [[Transmaterialer Katalysator]] oder [[Wave Transfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den zu behandelnden Lebewesen wird zwischen der Homöopathie zu Heilzwecken beim Menschen sowie der [[Tierhomöopathie]] und [[Pflanzenhomöopathie]] unterschieden. Die Pflanzenhomöopathie ist eine Bezeichnung für Verfahren, bei denen mit Hilfe von homöopathischen Produkten das Pflanzenwachstum beeinflusst werden soll (Beispiel: Produkt [[Biplantol]]),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Hering&amp;#039;sche Gesetz==&lt;br /&gt;
Auf einen Vorschlag des Hahnemann-Anhängers Constantin Hering aus Sachsen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geht das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Heringsche Gesetz&amp;#039;&amp;#039; zurück. Hering glaubte, dass eine Gesundung erfolge, wenn es zu einer Auslöschung von Symptomen in folgenden Richtungen verlaufe:&lt;br /&gt;
* von innen nach außen&lt;br /&gt;
* von oben nach unten&lt;br /&gt;
* von jetzt zu früher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:organon.png|Ausschnitt aus dem Organon|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage==&lt;br /&gt;
Nach etwa 200&amp;amp;nbsp;Jahren der Forschung von Homöopathen und Nicht-Homöopathen ist bislang kein wissenschaftlicher Beweis für eine über den [[Placeboeffekt]] hinausgehende Wirkung der Homöopathie bekannt geworden&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst E., A systematic review of systematic reviews of homeopathy., Br J Clin Pharmacol. 2002 Dec;54(6):577-82&amp;lt;/ref&amp;gt; und postulierte Wirkmechanismen gelten heute als widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.fo/KaFIw Tagesanzeiger, Quelle aus dem Webarchiv, Stand: 8. juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA müssen frei verkäufliche Homöopathika (OTC-Produkte) künftig mit einem Warnhinweis versehen werden, dass die Wirksamkeit des Produkts nicht nachgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heutigem Erkenntnisstand ist die Wirksamkeit der Homöopathie mit der einer [[Placebo]]therapie gleichzusetzen, was allerdings nicht heißen muss, dass sie völlig wirkungslos ist. In der Tat kann man davon ausgehen, dass sie gegenüber einer Nichtbehandlung (also dem Nichtstun) eine Wirkung bei entsprechenden Patienten erzielen kann, insbesondere bei charismatischen Therapeuten und entsprechendem therapeutischem Ritual. Gefahren der Homöopathie ergeben sich aus der Tatsache, dass Homöopathen und Patienten die Placebowirkungen der Homöopathie überschätzen und reproduzierbar effektive Behandlungen mit einem Wirksamkeitsnachweis, der über den Placeboeffekt hinausgeht, unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Homöopathie sprechen die fehlenden Wirksamkeitsnachweise, der pseudowissenschaftliche-dogmatische Charakter der Homöopathieschulen (die tatsächliche Schulmediziner sind), die völlig fehlende Prävention der Krankheit sowie innere Widersprüche wie der nicht reproduzierbare Chinarindenversuch, auf den sich Hahnemann hilfsweise beruft. Homöopathen geben ungerne an, wie lange eine Therapie durchgeführt werden soll.&lt;br /&gt;
Auch aus chemisch-naturwissenschaftlicher Sicht ist das [[Potenzierung|Potenzierverfahren]] (was in Wirklichkeit eine Verdünnung unter bestimmten Umständen ist) nicht mit der Realität in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Argument für die Homöopathie wird oft die Freiheit von Nebenwirkungen angesprochen. Das Argument ist dabei, dass bei starker Potenzierung (Verdünnung) kaum Nebenwirkungen zu erwarten seien. Dieses Argument widerspricht jedoch der Annahme, Potenzierung würde die Wirkung der Substanzen verstärken und ist damit ein Widerspruch der Homöopathie in sich. Auch der Anspruch, die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen zu stärken, wird oft als Argument für die Homöopathie genannt. Den Nachweis hierfür bleiben die Befürworter jedoch schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen häufig verbreiteten Ansichten um eine [[Ganzheitlichkeit|&amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche Behandlung&amp;#039;&amp;#039;]] im Rahmen der Homöopathie, ist diese [[Alternativmedizin]] als eine symptom-basierte Therapieform anzusehen, die sich ausschließlich auf geschilderte und beobachtbare Symptome des Patienten stützt. Die Ätiologie (Ursachenforschung) von Krankheiten wird weitgehend ausgeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahnemann und moderne Homöopathen orientieren sich an &amp;#039;&amp;#039;Heilgesetzen&amp;#039;&amp;#039;, zu denen auch die Vorstellung gehört, dass homöopathische Therapien Menschen von oben nach unten, von innen nach außen und beginnend mit dem neuesten Symptom behandeln. Solche Vorstellungen haben wiederum keine Grundlage in irgendwelchen Modellen der Biologie oder der Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 2. Dezember 1992 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erkla%CC%88rung-zur-Homo%CC%88opathie.pdf Marburger Erklärung zur Homöopathie.] Beschluss des Fachbereichsrates Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg vom 2. Dezember 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze==&lt;br /&gt;
[[image:Dwhelios.jpg|Verdünntes Wasser als homöopathisches Heilmittel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Homöopathie ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel: Sie widerspricht der Logik, den Naturgesetzen und medizinischen Erkenntnissen der Vergangenheit und Gegenwart. Hochpotenzen ab D&amp;amp;nbsp;23 bzw. C&amp;amp;nbsp;12 enthalten kein Molekül des Grundstoffes. Wie sollen Tropfen, die nur noch aus Lösungsmitteln bestehen, wirken? Ein [[Wassergedächtnis]], das &amp;quot;Information&amp;quot; aufnehmen könnte, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht sinnvoll, die Funktionsweise von Methoden zu erklären, die gar keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen können. Die Frage nach dem Wirkprinzip der Homöopathie ist völlig sinnlos, solange es keine Hinweise darauf gibt, dass Homöopathie überhaupt Wirkung entwickelt. Alle Erklärungsversuche der Homöopathie sind daher nicht wissenschaftlich fundiert und können als pseudowissenschaftlich eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hält Homöopathen jedoch nicht davon ab, sich Wirkmechanismen zur Homöopathie auszudenken und diese zu veröffentlichen. Die Spannweite reicht dabei von [[Animismus|animistischen]] Vorstellungen geistbelebter Materie, in denen die [[Potenzierung]] die positiven Geister (auch Schwingungen) der Substanzen freisetzt, bis zur pseudowissenschaftlichen Umdeutung quantenmechanischer und atomphysikalischer Erkenntnisse (siehe: [[Quantenmystik]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Heutige Homöopathen und Homöopathie-Befürworter beziehen sich oft auf die Quantenmechanik in der Physik, um die angebliche Wirkung homöopathischer Mittel zu erklären. Quanteneffekte sind aber nur auf subatomarer und evtl. noch atomarer Ebene von Bedeutung. Für die makroskopische Welt oder biologische Systeme wie Viren, einzelne Zellen oder aufwärts, sind sie jedoch nicht relevant. Genannt wird in diesem Zusammenhang der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger sowie der Psychologe [[Harald Walach]], Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Walach ist Erfinder einer bislang unbewiesenen &amp;quot;Schwachen Quantentheorie&amp;quot;. &amp;quot;Verschränkte&amp;quot; und &amp;quot;teleportierte&amp;quot; Teilchen bzw. &amp;quot;Informationen&amp;quot; sollen dabei in der Homöopathie eine Rolle spielen. Auch gebe es laut den Spekulationen von Walach eine &amp;quot;Verschränkung&amp;quot; zwischen Krankheitssymptomen und den Symptomen, die ein Stoff auslöst, wenn er im Rahmen der homöopathischen Arzneimittelprüfung getestet wird. Der Physiker Anton Zeilinger, der gelegentlich zitiert wird, um der Homöopathie einen &amp;quot;quantenphysikalisch&amp;quot;-seriösen Anstrich zu geben, hält einen Bezug zur Quantenphysik für wissenschaftlich unbegründet, wie er 2012 der Süddeutschen Zeitung mitteilte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Dass ein Bezug zwischen meiner Arbeit und der Homöopathie hergestellt wird, ist wissenschaftlich unbegründet [...] Ich bedaure es sehr, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird. [...] Homöopathie ist in meinen Augen ein reiner Placeboeffekt [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von einer so genannten [[Quantenmedizin]] hält Zeilinger nichts:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Das ist ein schwammiger, spekulativer Begriff, nicht die Bezeichnung eines wissenschaftlichen Gebietes.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Artikel in Süddeutsche Zeitung: Markus&amp;amp;nbsp;C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 01.02.2012 [http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulative Verweise auf die Quantenphysik und Zeilinger finden sich zum Beispiel beim Marketingexperten und Internetblogger [[Claus Fritzsche]], der offenbar Zeilinger zuvor nicht befragte, ob aus seiner Sicht als Physiker die quantenphysikalische Verschränkung etwas mit Homöopathie zu tun habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat C.&amp;amp;nbsp;Fritzsche aus einem veröffentlichten Leserbrief: &amp;#039;&amp;#039;[...] Lassen wir die Thematik &amp;quot;Schwingungen&amp;quot; einmal beiseite, so kann ich wiederum Frau Wallenfels sehr gut folgen. Die Quantenphysik regt dazu an, unsere stark MECHANISTISCHE Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen und sie öffnet für die Möglichkeit, dass (frei nach Prof. Anton Zeilinger) nicht Materie sondern INFORMATION der Stoff ist, aus dem unser Universum besteht. Ist dies der Fall, so kann es - im Kontext der Medizin - neben pharmazeutischen bzw. biochemischen Wirkeffekten auch eine neue Kategorie von Wirkeffekten geben, die &amp;quot;geistartigen&amp;quot; Charakter hat und in der nicht MATERIE sondern INFORMATION die entscheidende Rolle spielt.[...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;[http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=user%2Fcomment_list.php&amp;amp;show=own_article_comments&amp;amp;docuser=1767]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird das [[Wassergedächtnis]], welches [[Jacques Benveniste]] gefunden zu haben meinte, als &amp;quot;Beweis&amp;quot; angeführt. Spätestens seit 1995 ist klar, dass Benvenistes Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis?page=all&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/2/media/wasser_gedaechtnis.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wird weiterhin behauptet, dass Hochpotenzen &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; enthalten würden, obwohl weder ein Informationsträger zu finden noch ein Code vorstellbar ist. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der letzte, als Durchbruch gefeierte &amp;quot;Beweis&amp;quot; an der Uni Leipzig mit Rattendärmen sich als falsch und unhaltbar herausstellte. Eine umfangreiche Würdigung dieser Pseudo-Forschung an der Uni Leipzig findet sich hier:[http://www.xy44.de/belladonna/]. Welche &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; die Struktur des Wassers auch immer in der Vorstellung der Anhänger enthalten sollte, sie müssten auch auf die Zuckerpillen übertragen werden, auf die der Tropfen des homöopathischen Wassers aufgetragen wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis des Wassers&amp;#039;&amp;#039; müsste die Aufnahme und Absorption durch das gastrointestinale System im Körper und den Transport durch das Blut bis zu den Geweben gewissermaßen überleben. Biologen haben weder ein „Wassergedächtnis“ noch homöopathische Signale oder Rezeptoren entdeckt, noch irgendetwas, das plausiblerweise als Rezeptor für Wasserstrukturen dienen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass auch &amp;#039;&amp;#039;verdünntes Wasser&amp;#039;&amp;#039; als homöopathisches Heilmittel angeboten wird (siehe Abbildung rechts, 1&amp;amp;nbsp;Gramm verdünntes Wasser kostet etwa 1&amp;amp;nbsp;Pfund)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.helios.co.uk/cgi-bin/store.cgi?action=link&amp;amp;sku=Wate-g&amp;amp;uid=11666&amp;lt;/ref&amp;gt;, macht das Konzept genauso fragwürdig wie die Behauptungen mancher Homöopathen, dass von unter dem Kopfkissen oder am Körper getragenen Mitteln eine Wirkung ausginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Rolle der Zuwendung und des homöopathischen Beratungsgesprächs==&lt;br /&gt;
Wie entscheidend die Rolle eines Beratungsgesprächs für die Wirksamkeit einer Therapie (homöopathischer Art oder nicht) sein kann, zeigt eine Untersuchung der Rheumatologin Sarah Brien von der &amp;quot;Complementary and Integrated Medicine Research Unit&amp;quot; am Aldermoor Health Centre in Southamptom aus dem Jahre 2010 bei einer Kleinstudie. In der randomisierten und bei der Medikamentengabe doppelt verblindeten und [[placebo]]kontrollierten Studie bei 83&amp;amp;nbsp;Patienten mit stabiler, konventionell behandelter rheumatoider Arthritis (&amp;#039;&amp;#039;Rheuma&amp;#039;&amp;#039;) hat sie versucht, zu ergründen, ob die Homöopathie wirkt und wenn ja warum.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Brien, Laurie Lachance, Phil Prescott, Clare McDermott, George Lewith: &amp;#039;&amp;#039;Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial&amp;#039;&amp;#039;, 13.11.2010, Rheumatology (2010) doi: 10.1093/rheumatology/keq234&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorengruppe bildete zwei Gruppen, eine in der die Patienten konventionell beraten wurden und eine, in der eine aufwändigere homöopathische Beratung erfolgte. Die Patienten in der Gruppe mit herkömmlicher medizinischer Beratung wurden dann weiter randomisiert: Sie erhielten entweder die von dem Homöopathen empfohlene homöopathische Komplextherapie oder ein Placebopräparat in identischer Aufmachung. In der Gruppe, in der homöopathisch beraten wurde, wurden die Patienten bei der Medikation sogar in drei Gruppen randomisiert, nämlich Placebo, Komplexbehandlung oder individuelle Zubereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind nachzulesen in der Zeitschrift &amp;quot;Rheumatology&amp;quot;. Es zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den insgesamt fünf Gruppen bei der Frage nach den primären Endpunkten der Studie (entsprechend der klassischen Rheumatologie: Verbesserung des Standardscore ACR und der globalen Selbsteinschätzung des Patienten auf Monatsbasis). Bei den sekundären Endpunkten: Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung gab es dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur herkömmlich beraten wurden. Es war also gleichgültig, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente erhielten, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Editorial widmeten sich Experten der veröffentlichenden Zeitschrift Rheumatology dem Thema. Laut Edzard Ernst sei es die therapeutische Beziehung zwischen homöopathisch tätigem Arzt und Patient, die den Unterschied mache, nicht die homöopathische Medikation per se. (Text teilweise übernommen von einem Artikel bei DocCheckNews: [http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht/])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:hom2.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Globuli Blick 2017.jpg|Quelle: [http://blog.gwup.net/2017/01/11/ohrale-globuli-gabe-amusiert-das-netz-ist-aber-nicht-unbedingt-zum-lachen/]|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Wie mehrfach in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien festgestellt, sind Homöopathieanwendungen nicht risikofrei. So können Homöopathieanwendungen effektive Therapien verzögern.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788,&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malik, Imtiaz A.; Gopalan, Sethuraman (2002), &amp;quot;Use of CAM results in delay in seeking medical advice for breast cancer&amp;quot;, European Journal of Epidemiology 18 (8): 817–22, doi:10.1023/A:1025343720564, PMID 12974558&amp;lt;/ref&amp;gt; Oder es kann zur Unterlassung effektiver Massnahmen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E; White, AR (1995), &amp;quot;Homoeopathy and immunization&amp;quot;, The British journal of general practice 45 (400): 629–30, PMC 1239445, PMID 8554846&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jones M (2006-07-14), &amp;quot;Malaria advice &amp;#039;risks lives&amp;#039;&amp;quot;, Newsnight (BBC Television)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen===&lt;br /&gt;
[[image:Notakehl.jpg|Notakehl D3-Zäpfchen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Glaubt man den Befürwortern der Homöopathie, so wäre die Anwendung stets nebenwirkungsfrei, und dies mag im allgemeinen auch auf die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; bezogen plausibel erscheinen. Wenn man die Problematik der Homöopathie-Wirkungslosigkeit (gegenüber Placebo) und des Zeitverzuges durch Verzicht auf wirksame Therapien außer Acht lässt, lassen sich aber in der Fachliteratur Angaben zu Nebenwirkungen durch niedrig potenzierte Homöopathika finden. Nicht jedes als homöopathisches Medikament zugelassene Mittel enthält die Wirksubstanzen in hinreichender Verdünnung (bzw. „hoher Potenz“), so dass es frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Zeitschrift für Klassische Homoeopathie&amp;quot; berichtet 2002 über den Fall einer 32-jährigen Patientin, die nach etwa zweiwöchiger Einnahme eines arsenhaltigen homöopathischen Mittels (Ars 6X) an einer Arsenvergiftung verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter C., Abermann C., &amp;quot;Unkontrollierte Niedrigpotenzeinnahme mit letalem Ausgang&amp;quot;, Zeitschrift für Klassische Homoeopathie, 46 1/2002, S. 18-28 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Paul Posadzki von der Abteilung für Komplementärmedizin der Peninsula Medical School in Exeter (Großbritannien) veröffentlichten 2012 eine Studie über gesammelte Daten aus wissenschaftlichen Datenbanken zu Nebenwirkungen der Homöopathie.&amp;lt;ref&amp;gt;The International Journal of Clinical Practise, Bd. 66, S. 1178, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Daten stammten von 1159 Patienten, die zwischen 1978 und 2010 in 17 Ländern (darunter auch Deutschland) schlechte Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hatten. Die Mehrzahl der teils starken Nebenwirkungen waren allergische Reaktionen und Vergiftungen - die in der Regel bei lediglich geringfügig verdünnten Ausgangsstoffen auftraten. Dazu zählen in der Homöopathie auch giftige Schwermetalle wie Arsen, Kadmium oder Quecksilber sowie andere toxische Substanzen wie eben Kerosin. &amp;quot;Homöopathie hat das Potenzial, Patienten und Konsumenten direkt und indirekt zu schaden&amp;quot;, resümierten die Forscher um Posadzki. Die Forscher betonen jedoch auch, dass konventionelle Medikamente selbstverständlich viel häufiger Nebenwirkungen zeigen. Man müsse aber auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis schauen - und das sehe bei einer unwirksamen Methode wie der Homöopathie schlecht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für niedrig potenzierte und nebenwirkungsträchtige Mittel kann hier ein Mittel gegen Bluthochdruck namens „Homviotensin“&amp;amp;nbsp;&amp;amp;reg; genannt werden, das als &amp;#039;&amp;#039;nebenwirkungsfrei&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, aber einige Phytotherapeutika in ausreichender Konzentration enthält, um pharmakologische Wirkungen zu entfalten. Zitat Bewerbung: &amp;#039;&amp;#039;Eine Tablette Homviotensin zu 320&amp;amp;nbsp;mg enthält, arzneilich wirksame Bestandteile Reserpinum Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg (HAB1, Vorschrift&amp;amp;nbsp;6); Rauwolfia Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Viscum album Trit.&amp;amp;nbsp;D2 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Crataegus Trit.&amp;amp;nbsp;D2 64,0&amp;amp;nbsp;mg. Die sonstigen Bestandteile sind Lactose und Magnesiumstearat [...]&amp;#039;&amp;#039; Hier sind also herzwirksame Substanzen in erheblicher Konzentration zu finden. Als Nebenwirkungen werden zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;verstopfte Nase und depressive Verstimmung&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die meisten homöopathischen [[Komplexmittelhomöopathie|Komplexmittel]] funktionieren nicht homöopathisch, sondern haben eindeutig pharmakologische Wirkungen. Dies wird durch den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Niedrigpotenzen&amp;#039;&amp;#039; der eingesetzten Urtinkturen erreicht. Damit lassen sich sogar kleinere Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit durchführen, die aber dann nicht mehr auf dem Prinzip der Homöopathie basieren, sondern lediglich reproduzierbare Beobachtungen der Pharmakodynamik zeigen. Diese Komplexmittel sind für bestimmte Indikationen zugelassen. Allgemein kann als Faustregel davon ausgegangen werden, dass bei niedrigen Potenzstufen (&amp;#039;&amp;#039;kritische Potenz&amp;#039;&amp;#039; im allgemeinen bis etwa&amp;amp;nbsp;D6) eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten kann, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen mit dem gesamten Wirkungsspektrum enthalten sind. So können z.B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden. Die kritische Potenz ist abhängig vom Tablettengewicht sowie dem Molekulargewicht der Wirksubstanz und ihrer relativen Wirksamkeit. Als Beispiel soll die kritische Potenz für das Diphtherie-Toxin berechnet werden: das Toxin hat ein Molekulargewicht von 61&amp;amp;nbsp;kDa. Ein einziges Molekül vermag eine Zelle zu töten. Die Tablette möge 10&amp;amp;nbsp;mg wiegen, was etwa einem Kügelchen mit dem Radius 1&amp;amp;nbsp;mm entspricht. 10&amp;amp;nbsp;mg entsprechen 1,6*10^-7&amp;amp;nbsp;Mol bzw. 1*10^17&amp;amp;nbsp;Moleküle Bei einer Potenz von&amp;amp;nbsp;D16, enthält eine 10&amp;amp;nbsp;mg Tablette noch 10&amp;amp;nbsp;Moleküle, bzw. 10&amp;amp;nbsp;potenziell tote Zellen, was eindeutig noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Arznei-Telegramm (at) berichtet in seiner Ausgabe 04/12&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.arznei-telegramm.de/html/sonder/1204039_03.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über vier schwerwiegende allergische Reaktionen auf Schimmelpilze im homöopathisch potenzierten Mitteln, darunter Nierenversagen aufgrund interstitieller Nephritis nach Anwendung von Notakehl der Firma Sanum-Kehlbeck (siehe dazu: [[Sanum-Therapie]] und Artikel zu [[Günther Enderlein]]). Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) berichtet in seinem Pharmakovigilanznachricht vom 8.&amp;amp;nbsp;März 2012 (Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe&amp;amp;nbsp;II - hier: Penicillium chrysogenum und sonstige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden Arzneimittel bis zu einer Potenz von D8&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Pharmakovigilanz/stufenplverf/penicilliumhaltige-am-anhoerung.pdf;jsessionid=753AD580FC30B04434612C7B49A0B675.1_cid103?__blob=publicationFile&amp;lt;/ref&amp;gt;) über zwei Fälle in ihrer UAW-Datenbank, bei denen es nach Einnahme des Präparats Notakehl zu einer interstitiellen Nephritis kam, einer mitunter auch allergisch bedingten Nierenentzündung. Das BfArM beruft sich dabei auf Fallberichte aus der DMW.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Türkoglu-Raach et al: DMW (2010) 135 (24): S. 1224-1227)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesinstitut soll demnach vorhaben, die Registrierung einiger homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen, die Schimmel- und Hefepilzextrakte in niedrigen Potenzen (bis D8) enthalten. Genannte werden Präparate mit Candida albicans, Candida parapsilosis, Aspergillus niger, Mucor mucedo, Mucor racemosus, Penicillium chrysogenum, Penicillium glabrum und Penicillium roquefortii. Da dem BfArM bei homöopathischen Präparaten auf Schimmel- und Hefepilzbasis häufig keine Angaben zum DEV vorliegen, ist die Festlegung einer sicheren Grenzpotenz schwierig. In der jetzt vom BfArM als Obergrenze gewählten Potenz&amp;amp;nbsp;D8 liegt die Urtinktur in einer Verdünnung von 1:100.000.000 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41359&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sanum-Mittel Notakehl stammt von der Pharmafirma Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp; Co.KG aus Hoya&amp;lt;ref&amp;gt;Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG, Hasseler&amp;amp;nbsp;Steinweg&amp;amp;nbsp;9, D-27318&amp;amp;nbsp;Hoya&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird mit einer D3-&amp;amp;nbsp;bis D5-Potenz angeboten. Das Mittel soll nach Angaben des Herstellers den Schimmelpilz Penicillium chrysogenum enthalten. Derartige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden homöopathischen Arzneimittel zur oralen und parenteralen Anwendung werden von [[Heilpraktiker]]n und Alternativmedizinern überwiegend zur Behandlung von Infektionskrankheiten vorgesehen. In der Werbung zu Schillpilz-haltigen homöopathischen Mitteln werden diese teilweise auch als &amp;quot;natürliche Antibiotika&amp;quot; bezeichnet, in völliger Umkehr zu Prinzipien der Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen wurde auch bei Präparaten mit niedrig potentiertem Kerosin beobachtet. Die Präparate enthielten chemisch nachweisbar den Kohlenwasserstoff Kerosin und verursachten durch Kerosin-Vergiftung Fieber, hohe Atemfrequenz, niedrigen Blutdruck und Koordinationsstörungen wie die Süddeutsche Zeitung meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/homoeopathie-kerosin-im-kuegelchen-1.1536531&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterlassung einer evidenzbasierten medizinischen Behandlung===&lt;br /&gt;
[[image:Penelope Dingle Peter Dingle.jpg|Opfer Penelope Dingle (verst. 2005) mit Ehemann Peter Dingle|thumb]]&lt;br /&gt;
Unterlassene effektive Therapien können bei Anwendung homöopathischer Mittel tödlich enden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://whatstheharm.net/homeopathy.html (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kleinkind namens Gloria Thomas starb Mai 2002 in Sydney nach einer homöopathischen Fehlbehandlung und Fehlernährung an einer Sepsis. Die homöopathisch orientierten Eltern müssen sich wegen Totschlag verantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.news.com.au/story/0,27574,25428128-421,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 verstarb in Tirol ein zweijähriger Junge an einer unbehandelten Lungenentzündung mit Sepsis, die mit guter Aussicht auf Erfolg medizinisch wirksam hätte behandelt werden können. Zwei seiner Brüder waren bereits zuvor im Alter von wenigen Wochen verstorben. Die Eltern verweigerten eine effektive Therapie und liessen sich stattdessen auf eine homöopathische Behandlung durch den Hausarzt ein. Die Eltern und der Hausarzt wurden wegen Quälens und Vernachlässigens eines Unmündigen mit Todesfolge nicht rechtskräftig zu je einem Jahr bedingter Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://kurier.at/nachrichten/4152171.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 starb in Australien die 45-jährige Penelope Dingle an einem Tumor im Enddarm. Sie hatte sich geweigert, effektive Therapien in Anspruch zu nehmen. Auf Antrag ihrer Schwester wurde eine Obduktion durchgeführt. Das Untersuchungsergebnis macht eine Homöopathin namens Francine Scrayen und einen bekannten Toxikologen aus Perth für den Tod verantwortlich. Penelope Dingle hatte versucht, ihren Darmkrebs mit Homöopathie zu behandeln sowie mit einer vegetarischen Ernährungsweise. Der zuständige Ermittler fand heraus, dass die aus Belgien stammende Homöopathin Francine Scrayen die Patientin darin bestärkte, sie könne den Krebs mit Homöopathie besiegen. Auch hatte sie Olivenöl empfohlen. Gleichzeitig beschreibt der Gerichtsmediziner deren Ratschläge als gefährlich und ungeheuerlich. Francine Scrayen sei keine medizinische Fachkraft und hätte die Patientin umgehend an einen Mediziner verweisen müssen. Ebenso trage der Partner der Patienten, der Toxikologe Peter Dingle, Verantwortung. Er habe durch seine Untätigkeit dafür gesorgt, dass die Erkrankung schließlich so weit fortschritten war, dass eine Chance auf Heilung aussichtlos wurde. Zwei von der Patientin konsultierte Ärzte hatten ihr auch eine [[Vitamin-C-Infusion|Vitamin-C-Kur]] und Venusfliegen-Extrakt (siehe: [[Carnivora]]) empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/news/stories/2010/07/30/2969050.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/austory/content/2011/s3260776.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.watoday.com.au/wa-news/dingles-cruel-cancer-remedies-20100622-yv12.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihre Krankheit und Einzelheiten der homöopathischen Therapie sowie über die Gespräche mit ihrer Behandlerin führte die Patientin ein Tagebuch, das eine Rekonstruktion der Abläufe zulässt. Ein enger Freund der Familie berichtete auch, dass es eine Vereinbarung gegeben habe, nach der Penelope Dingle von Francine Scrayen ausschließlich alternativmedizinisch behandelt werden und ihr Ehemann Peter Dingle nach der erwarteten Gesundung über Krankheit und Heilung seiner Frau ein Buch schreiben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theaustralian.com.au/news/nation/cancer-death-puts-homeopathy-in-dock/story-e6frg6nf-1225877659069&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Homöopathen und Heilpraktiker behandeln auch Krebserkrankungen mit homöopathischen Mitteln. Neben begleitenden (komplementären) Anwendungen werden explizit auch homöopathische Behandlungen als vermeintlich effektive Maßnahmen durchgeführt. Zu nennen ist hier beispielsweise die [[Clinica Santa Croce]] in Orselina (Tessin / Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und medizinische Ethik==&lt;br /&gt;
Neben den Gefahren einer unterlassenen oder verzögerten effektiven Therapie zu Gunsten der Anwendung homöopathischer Mittel, ergeben sich auch noch andere ethische Fragen. Die Verschreibung von homöopathischen Mitteln als Placebo kann nur einen Sinn haben, wenn der Behandler den Patienten nicht über den tatsächlichen Placebocharakter dieser Mittel aufklärt, und ihm dabei die Tatsache vorenthält, dass (zumindest bei den nicht niedrig-potenzierten Mitteln) in diesen Mitteln kein Wirkmolekül enthalten ist. Den Patienten jedoch nicht über den eigentlichen Charakter einer Therapie zu informieren, ist eine Missachtung ethischer Grundsätze in der Medizin und untergräbt auch die Beziehung zum Patienten die auf Vertrauen basiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Edzard Ernst: Homeopathy, a “helpful placebo” or an unethical intervention? Trends in Pharmacological Sciences, Volume&amp;amp;nbsp;31, Issue&amp;amp;nbsp;1,&amp;amp;nbsp;1, 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009. doi:10.1016/j.tips.2009.10.005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Homöopathie bei Krebs==&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Homöopathische Therapie von Krebs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie, Ebolafieber, Malaria und Anti Zecken Globuli==&lt;br /&gt;
[[image:Hom Malaria.jpg|Angeblich gegen Malaria wirksames homöopathisches Mittel in C200 Potenzierung (Demal 200)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:malarianosode.jpg|Homöopathische Malaria [[Nosode]] zu einer &amp;quot;Malariaprophylaxe&amp;quot;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 2014 begab sich eine Gruppe von Homöopathen in das westafrikanische Liberia, um dort zum Zeitpunkt der Ebolafieberepidemie 2014 heimlich Menschenversuche mit homöopathischen Heilmitteln zu machen, unter Umgehung der Helsinki-Konvention und Richtlinien zur Behandlung des Ebolafiebers seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO. Siehe dazu die Artikel [[Ebola-Mission von Homöopathen 2014]] und [[Pseudomedizinische Therapievorschläge zum Ebolafieber|pseudomedizinischen Therapie des Ebolafiebers mit Homöopathie]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland ist immer wieder zu beobachten, dass Homöopathen das Mittel &amp;#039;&amp;#039;Malaria&amp;amp;nbsp;2000&amp;#039;&amp;#039; (oder andere Mittel) zu einer so genannten Malaria-Prophylaxe für Patienten verwenden, die beabsichtigen in ein Land zu reisen, in dem die Malaria endemisch ist. Regelmäßig müssen in Klinken Malariapatienten behandelt werden, die angeben, sich derartig vor Malaria &amp;#039;&amp;#039;gewappnet&amp;#039;&amp;#039; zu haben und sich dennoch infizierten. Es kam zu mindestens einem Todesfall eines Patienten, der nach Malaria&amp;amp;nbsp;2000-Prophylaxe starb. Der Bayerische Rundfunk zitiert auf seinen Webseiten das Tropeninstitut in München, demzufolge es mehrere Todesfälle bei Menschen gab, die sich auf eine &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Malaria-Prophylaxe&amp;#039;&amp;#039; verlassen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Nothdurft vom Tropeninstitut in München: &amp;quot;Von homöopathischen Fachgesellschaften höre ich, dass es eine Prophylaxe im homöopathischen Sinn gar nicht geben kann. Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass es mehrere Todesfälle gegeben hat, als sich Menschen auf eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verlassen haben.&amp;quot; [http://www.br-online.de/bayern2/gesundheitsgespraech/malaria-DID1241688633988/mariaforschung-empfehlungen-schutz-ID1241688398258.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arzneimittel-Kommissionen der Apotheker und der deutschen Ärzteschaft nahm mit Veröffentlichungen und deutlichen Warnungen gegen eine derartige homöopathische Malariaprophylaxe Stellung: &amp;#039;&amp;#039;Bereits am 19.&amp;amp;nbsp;März 1998 hat die Arzneimittel-Kommission der Apotheker in der Pharmazeutischen Zeitung vor einer homöopathischen Malaria-Prophylaxe gewarnt. Es wird klargestellt, dass Malaria eine ernste und z.T. lebensbedrohliche Krankheit darstellt, &amp;quot;der nicht durch unspezifische homöopathische Mittel begegnet werden kann, von denen man sich eine erhöhte Immunität des Körpers gegen Malariaerreger erhofft. Fälle in denen eine solche &amp;quot;Prophylaxe&amp;quot; versagt hat, sind literaturkundig&amp;quot;. Es wird daher dringend davon abgeraten, homöopathische Mittel zur Malaria-Prophylaxe abzugeben.&amp;#039;&amp;#039; Noch deutlicher und schärfer warnte die Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft im Deutschen Ärzteblatt&amp;amp;nbsp;95 vom 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1998. Die AMK nahm dabei Bezug auf eine von einer Firma angebotene homöopathische Malariaprophylaxe. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;[...] Niedergelassene Ärzte, die Patienten eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verordnen, haben mit berufsrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Die Malaria ist eine ernste und unter Umständen lebensbedrohliche Krankheit [...]&amp;#039;&amp;#039; Wegen der akuten Gefährdung der Patienten, die sich unter Umständen auf ihr homöopathisches Arzneimittel verlassen, sieht die AMK der deutschen Ärzteschaft bei der Verordnung solcher homöopathischen Mittel zur Malaria-Prophylaxe einen Verstoß gegen die Berufspflichten des Arztes und rät zum Schutze der Patienten dringend von einer Verordnung solcher Mittel ab.&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Krankheitsprophylaxe an sich innerhalb der Homöopathieszene umstritten, da sich ohne erkennbare Symptome ja keine homöopathischen Mittel finden lassen. Auch in England wurden derartige Malariaprophlaxen bekannt, und die englische staatliche NHS stellte daher ab 2008 die Zahlungen an homöopathische Einrichtungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich kritisch sind auch so genannte [[Globuli|&amp;#039;&amp;#039;Anti Zecken Globuli&amp;#039;&amp;#039;]] um, wie eine Apotheke in Arnsberg unter der Hand meint, &amp;#039;&amp;#039;[...] einer Borelliose Erkrankung auf natürlicher Weise vorzubeugen [...]&amp;#039;&amp;#039;. Dazu habe diese Apotheke mit einem homöopathischen Hersteller eine spezielle Mischung entwickelt, die [[Nosode]]n enthalte, die eine &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Impfung&amp;#039;&amp;#039; darstellen sollen. Es wird ausdrücklich auf die, durch Zecken übertragenen, Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose Bezug genommen. Zusätzlich sollen die Anti Zecken Globuli auch &amp;#039;&amp;#039;Ledum palustre&amp;#039;&amp;#039; (Sumpfporst) enthalten, was den eigenen Körpergeruch im Sinne eines Schutzes verändere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische BBC identifizierte im Jahre 2006 zehn Homöopathiekliniken, die in Großbritannien unwirksame oder ungeprüfte Mittel gegen Malaria einsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/science/2006/jul/14/medicineandhealth.lifeandhealth&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung von homöopathischen [[Spenglersan Kolloide|&amp;#039;&amp;#039;Spenglersan Kolloid&amp;amp;nbsp;M&amp;#039;&amp;#039;]]-Mittel zur Malariaprophylaxe konnte dokumentiert eine Malaria nicht verhindern; schwedische Ärzte veröffentlichten dazu Fallberichte und eine Warnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlsson T, Bergqvist L, Hellgren U. Homeopathic Resistant Malaria. J Travel Med. 1996 Mar 1;3(1):62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte 2009 explizit vor der Homöopathie als Behandlungsoption bei Malaria, HIV-Infektion, Tuberkulose, Influenza und Durchfallerkrankungen im Kindesalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Oona Mashta: &amp;#039;&amp;#039;WHO warns against using homoeopathy to treat serious diseases&amp;#039;&amp;#039;, BMJ 2009;339:b3447. 24 August 2009, doi:10.1136/bmj.b3447&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8211925.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/project/392/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie zur Therapie der Homosexualität==&lt;br /&gt;
2011 wurde bekannt, dass der &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte in Deutschland (BKÄ)&amp;#039;&amp;#039; auf seinen Webseiten die Empfehlung gibt, die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit Hilfe der Homöopathie [[Konversionstherapie|&amp;quot;therapieren&amp;quot;]] zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,766184,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heise.de/tp/artikel/34/34851/1.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Stichwort &amp;quot;Unser Auftrag&amp;quot; findet sich in der Selbstdarstellung des BKÄ der Punkt &amp;quot;Hilfestellung für Suchende&amp;quot;. Zu den &amp;quot;Therapieansätzen gegen homosexuelle Neigungen&amp;quot; gehöre demnach die Psychotherapie und die Homöopathie. Eine &amp;quot;Konstitutionsbehandlung&amp;quot; mit Platin in Hochpotenz soll hier zum Einsatz kommen. Homosexualität ist laut WHO jedoch keine Krankheit. Hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte&amp;#039;&amp;#039; steht der Unterhachinger Arzt und Homöopath Gero Winkelmann. Er war in den 1990er Jahren in der Splitterpartei &amp;#039;&amp;#039;Christliche Liga&amp;#039;&amp;#039; gegen Abtreibungen aktiv.&lt;br /&gt;
==Homöopathie gegen Unter- und Fehlernährung in Gambia==&lt;br /&gt;
Eine von London aus operierende Organisation &amp;quot;Gambia Wellness Foundation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Gambia Wellness Foundation, 11 Higham Station Avenue, London, E4 9AY&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich zuvor &amp;#039;&amp;#039;The Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; nannte, setzt im afrikanischen Staat Gambia (Präsident: [[Yahya Jammeh]]) homöopathische [[Globuli]] gegen die Folgen von Fehlernährung ein. Zitat von der GWF-Webseite:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..The majority of people are suffering from long term malnutrition and dehydration, so we work at the basic level of prescribing remedies in a bottle of water. This also ensures that those taking treatments are re-hydrated which is paramount to the healing stimulus..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gambiawellnessfoundation.org/what-we-do/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgegeben, um nicht in einem Zusammenhang mit dem früheren US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush gestellt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Antidote==&lt;br /&gt;
Befürworter der Homöopathie fürchten offenbar unerwünschte Wirkungen eigener Therapien, insbesondere als zu intensive &amp;#039;&amp;#039;[[Erstverschlimmerung]]en&amp;#039;&amp;#039; nach Mittelgabe. Aber auch für diesen Fall ist homöopathisch durch so genanntes &amp;#039;&amp;#039;Antidotieren&amp;#039;&amp;#039; vorgesorgt. Dabei reiche es, einfach das verabreichte erstverschlimmernde Mittel &amp;#039;&amp;#039;[...] mit ein paar Schlucken starkem Kaffee oder Riechen an Kampher (Tigerbalsam, Vic-vapo-rup...) [...]&amp;#039;&amp;#039; unwirksam zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nelly-duerr.de/klassische-homoeopathie/antidot.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2016 berichteten Homöopathen auch über eine mögliche [[Endverschlimmerung]] einer homöopathischen Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der so genannten Frauenzeitschrift &amp;quot;FÜR SIE&amp;quot; würden Mobiltelefone Homöopatika in ihrer Wirkung &amp;quot;beeinträchtigen&amp;quot;. &amp;#039;&amp;#039;Bei der Einnahme homöopathischer Medikamente sollte man das Handy beiseite legen. Wie auch bei Radiowecker, Computer und Mikrowelle können die elektromagnetischen Felder dieser Geräte die Wirkung der Medikamente beeinträchtigen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;FÜR SIE, Extra-Beilage &amp;quot;Homöopathie&amp;quot;. 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Homöopathie==&lt;br /&gt;
Der Homöopathie kann man zur Zeit der Entwicklung durchaus &amp;quot;wissenschaftlichen&amp;quot; Charakter (nach damaliger Definition) zugestehen. Immerhin ging Hahnemann empirisch vor und überprüfte seine Thesen an Selbstversuchen. Der Zugewinn an Wissen seit dieser Zeit lässt die Theorie heutzutage nur noch aus medizinhistorischer Sicht interessant erscheinen. Als ernsthafte medizinische Methode kann die Homöopathie auf Grund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises nicht betrachtet werden. Zu Hahnemanns Zeiten gab es weder ein Fieberthermometer noch die Kenntnis von Bakterien, dafür die seltsamsten Erklärungsversuche (z.B. [[Miasmentheorie|Miasmen]] - krankheitserregende Dämpfe, die vom Boden aufsteigen), so dass man Hahnemanns Modell aus historischer Sicht durchaus als vernünftig betrachten muss. Aus heutiger Sicht nach über zwei Jahrhunderten enormen Wissensgewinns kann man vermuten, dass selbst Hahnemann, würde er noch leben und über das heutige Wissen verfügen, seine Apologeten verspotten würde. So wurde die Homöopathie schon vor über 100 Jahren heftig kritisiert (siehe Links). Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie geht nicht auf Hahnemann zurück, bereits vorher gab es (zum Beispiel in England) analoge Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist weiterhin, dass einige Empfehlungen Hahnemanns aus dem [[Organon der Heilkunst|Organon]] wie zum Beispiel die Anwendung von heißem Terpentin auf Verbrühungsverletzungen auch von den Anhängern und Anwendern der Homöopathie nicht mehr breit propagiert werden. Während also bei Verletzungen, bei denen man unmittelbar den Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung ersehen kann, die Lehren Hahnemanns z.T. durchaus korrekt als veraltet und unbegründet zurückgewiesen werden, werden die Teile der Lehre, die zwar nicht minder unlogisch und unbegründet sind, bei deren Umsetzung man aber auf den Placeboeffekt hoffen kann, weiterhin gewinnbringend vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Ärzte in Europa==&lt;br /&gt;
In Deutschland sollen etwa 5.000&amp;amp;nbsp;Ärzte die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Homöopath&amp;#039;&amp;#039; erlangt haben. Die Netzeitung gibt an, dass in Deutschland zur Zeit etwa jeder 40.&amp;amp;nbsp;Arzt über die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Netzeitung 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.netzeitung.de/gesundheit/1075357.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der ECHAMP tragen in Deutschland etwa&amp;amp;nbsp;2,5% der Ärzte, in Italien&amp;amp;nbsp;8,3% und in der Slowakei etwa&amp;amp;nbsp;14%, die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. In Schweden liegt die Quote dagegen bei unter&amp;amp;nbsp;0,03%, von fast&amp;amp;nbsp;30.000 schwedischen Ärzten insgesamt haben nur zehn eine homöopathische Zusatzausbildung. Europaweit würden demnach fast 56.000&amp;amp;nbsp;Mediziner die entsprechende Bezeichnung führen. Die so krass unterschiedliche Akzeptanz der Homöopathie in zwei Industriestaaten wie Deutschland und Schweden bei vergleichbarem Gesundheitsstatus der Deutschen und Schweden zeigt, dass einerseits offenbar problemlos auf die Homöopathie verzichtet werden kann, ohne dass sich für die Gesundheit der Bevölkerung ein relevanter Effekt ergibt und dass andererseits die Beliebtheit der Homöopathie weniger mit naturwissenschaftlichen Argumenten oder Belegen einer möglichen Wirksamkeit zusammenzuhängen scheint als vielmehr mit Weltanschauungen, Vorurteilen oder Traditionen. Überzeugende wissenschaftliche Argumente und Wirksamkeitsnachweise die für die Anwendung der Homöopathie sprächen, hätten nämlich auch schwedische Ärzte überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Homöopathika-Geschäft==&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie MDR.jpg|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:HOMANT.jpg|Umsätze Homöopathika (blau) und Anthroposophika (rot) in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2010 in Millionen Euro. Der Homöopathikaumsatz nahm im Zeitraum um 11,2 Prozent zu, der Umsatz der Anthroposophika um 59,3 Prozent, die Inflation betrug im gleichen Zeitraum 17,5%. Quellen: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (bpi.de) und Statistisches Bundesamt.|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Oscillococcinum.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast&amp;amp;nbsp;60% aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;Europäischer Herstellerverband ECHAMP&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem europaweiten Zuwachs von&amp;amp;nbsp;60% zwischen 1995 und 2005. In Deutschland stieg der Umsatz um&amp;amp;nbsp;80%, in Frankreich gar um&amp;amp;nbsp;300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro, was etwa 1% des Pharmamarktes entspricht und etwa&amp;amp;nbsp;7% des Umsatzzes bei rezeptfreien Medikamenten. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930&amp;amp;nbsp;Millionen Euro, davon 810&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268&amp;amp;nbsp;Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dzvhae.de/dzvhae-presse/pressemitteilungen/repraesentative-umfragen-zur-homoeopathie.html&amp;amp;html2pdf_sumbit=1 &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jan./Feb. 2008, S.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Wochenzeitschrift &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; lag im Jahre 2009 der Umsatz an Mitteln der Homöopathie bei 400 Millionen Euro. Nach Angaben des MDR lagen die Ausgaben für homöopathische Präparate 2012 bei 452,5 Miliionen, 2013 bei 482,4 und 2014 bei 528 Millionen Euro. Nach anderen Angaben (apotheke-adhoc, 2016) geben Verbraucher in Deutschland pro Jahr rund 360 Millionen Euro in der Selbstmedikation für Homöopathika aus (Apothekenverkaufspreise, AVP). Dazu kommen etwas mehr als 90 Millionen Euro über Verordnungen. Insgesamt werden rund 50 Millionen Packungseinheiten pro Jahr verkauft. Führende Anbieter sind DHU, Heel, Hevert, Pflüger, Orthim und Pascoe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/homoeopathie-die-kritiker-formieren-sich-netzwerk/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie zahlten die gesetzlichen Krankenkassen 9 Millionen Euro für homöopathische Mittel. Nicht mit eingerechnet sind hier jedoch die Folgekosten für ineffektive homöopathische Therapien. Nicht vergleichbar damit sind die Kosten von homöopathischen Erst- und Folgeanamnesen, die meist vom Patienten selbst bezahlt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das marktführende Unternehmen in Deutschland ist die Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Der Konzern mit über 400&amp;amp;nbsp;Mitarbeitern hat sich aus der 1961 gegründeten Firma [[Dr. Willmar Schwabe GmbH &amp;amp; Co. KG]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meistverwendete Homöopathikum in den USA ist [[Oscillococcinum|Oscilococcinum&amp;amp;nbsp;C200]]. Dieses Mittel wird auch die &amp;quot;20-Millionen-Ente&amp;quot; genannt. Der Jahresumsatz für das Produkt beträgt 20&amp;amp;nbsp;Millionen Dollar. Das Mittel wird aus Entenleber erzeugt, doch für den gesamten Umsatz wird nur die Leber einer einzigen Ente gebraucht - und von dieser bleibt einiges übrig: Die Potenzierung von C200 bedeutet, dass das Verhältnis von Leber zur Lösung 1&amp;amp;nbsp;zu&amp;amp;nbsp;10 mit 400&amp;amp;nbsp;Nullen beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Umsatz stehen vergleichsweise geringe Kosten bei der Entwicklung neuer Präparate gegenüber. Die kostenintensive Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung entfällt zum großen Teil, da homöopathische Heilmittel in der Regel lediglich registriert und nicht in einem komplexen Prozess zugelassen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant==&lt;br /&gt;
Die Abrechnung von homöopathischen Leistungen wird für Ärzte immer attraktiver, wie die Ärztezeitung bereits 2007 meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/homoeopathie/article/434705/homoeopathie-kollegen-immer-attraktiver.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vergütung umfasst: 90&amp;amp;nbsp;€ Erstanamnese, 20&amp;amp;nbsp;€ Repertorisation, 20 € Analyse und 45&amp;amp;nbsp;€ Folgeanamnese. Für diese 175&amp;amp;nbsp;€ versorgt ein niedergelassener Facharzt 5&amp;amp;nbsp;&amp;quot;herkömmliche&amp;quot; Patienten ein ganzes Quartal lang, egal wie oft diese in der Praxis erscheinen. Als Kassenpatient könne man homöopathische Leistungen grundsätzlich bei solchen Erkrankungsformen in Anspruch nehmen, &amp;quot;bei denen eine Heilung oder Linderung durch spezifisches therapeutisches Ansprechen von potentiell noch vorhandenen Selbstheilungskräften zu erwarten ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und umstrittene [[Masernparty]]s==&lt;br /&gt;
2005 wurde bekannt, dass Anhänger der Homöopathie so genannte Masern-Partys nicht generell ablehnen. Zitat eines entsprechenden Zeitungsartikels&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/726112-100,1,0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Ärzte lehnen &amp;quot;Masern-Partys&amp;quot; nicht generell ab. Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren &amp;quot;eine Überlegung wert&amp;quot;, sagte der Münchner Kinderarzt Dr. [[Steffen Rabe]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es sei eine Folge der Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte Rabe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine unmittelbare Folge der Impfpolitik&amp;quot;, so Rabe. Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer &amp;quot;Masern-Party&amp;quot; liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei Eltern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im Falle einer Masernerkrankung rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel, da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. &amp;quot;Der Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung.&amp;quot; Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen gut zu behandeln.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
===Die frühen Studien===&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten von Hahnmann war seine Lehre umstritten und löste lebhafte Diskussionen aus und die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ. Bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch, auf dem die Lehre beruht, war ein Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber. Möglicherweise eine allergische Reaktion. Auch die unverblindeten „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung eines möglichen Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat sind nicht wissenschaftlich akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 wurde der wohl erste doppelt verblindete Arzneimittelversuch durchgeführt, zur Homöopathie. 1835 publizierte der Theologe und Redakteur George Löhner ein Testergebnis, zu dem er in Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg gekommen war. Untersucht wurden 55&amp;amp;nbsp;gesunde Freiwillige. Die gebildete Kommission konnte keinen Effekt der homöopathischen Potenzierung erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;George Löhner: &amp;quot;Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart&amp;quot;, 1835&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Veröffentlichung stiess auf heftigen, polemischen Widerstand von homöopathischen Zeitschriften der Zeit, so des &amp;quot;Hygea - Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Homöopathiestudien zur Zeit des Nationalsozialismus===&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie_NS_Zeit.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen zur Homöopathie gab es zur Zeit des Nationalsozialismus. Dem Regime lag an einer Neuorientierung im Gesundheitswesen, der &amp;quot;Neuen Deutschen Heilkunde&amp;quot;. In nationalsozialistischen Kreisen wurde zudem die Kritik an &amp;#039;&amp;#039;verjudeter Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039; lauter. Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes (RGA) Arzneimittelprüfungen statt, viele davon [[placebo]]kontrolliert. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’ erforscht werden. Dem Arbeitskreis gehörten der Homöopath Hanns Rabe (1890-1959), der Internist Werner Siebert (1897-1951) und die Pharmakologie-Professoren Gustav Kuschinsky (1904-1992) und Richard Bonsmann an. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow Krankenhauses in Berlin tätige Arzt und Homöopath Fritz Donner (1896-1979) maßgeblich beteiligt. Von Donner liegen umfangreiche Aufzeichnungen zu den RGA-Untersuchungen und zu vorherigen Studien vor, die als [[Donner-Bericht zur Homöopathie]] bekannt wurden und sich heute im Original im &amp;quot;Homöopathie-Archiv&amp;quot; des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Donner: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939&amp;#039;&amp;#039;. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg&amp;amp;nbsp;17, D-70184&amp;amp;nbsp;Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch es kam bei den staatlich geförderten Untersuchungen nichts positives für die Homöopathie heraus. Durchgeführt wurden beispielsweise Doppelblindversuche mit Silicea&amp;amp;nbsp;C30. Das Ergebnis: Verum und Placebo verursachten gleich viel Symptome. Den anwesenden Homöopathen war es nicht möglich, Verum und Placebo zu unterscheiden. Auch 1938/39 wurden im Robert-Koch-Krankenhaus in Berlin klinische Versuche mit Homöopathika mit negativem Ergebnisse durchgeführt. Der Homöopath Rabe reagierte mit der Vermutung, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] Homöopathie keine pharmakotherapeutische Methode, wie bisher angenommen, sondern eine Form der Psychotherapie [...]&amp;#039;&amp;#039; sei. Fritz Donner in einem Gedächtnisprotokoll: &amp;#039;&amp;#039;Wahrheitsgemäß müsste man antworten, dass bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und dass bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist.&amp;#039;&amp;#039; Dennoch wurde offiziell verlautbart, es hätten sich gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, sodass man neu beginnen müsse. Der Krieg verhinderte jedoch weitere Forschung. Später, in den 1960er Jahren, drückte sich Donner deutlicher aus: Er nannte die Untersuchung ein &amp;#039;&amp;#039;totales Fiasko&amp;#039;&amp;#039; für die Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Homöopathiestudien===&lt;br /&gt;
Allgemein muß bei Untersuchungen zur Homöopathie zwischen Studien mit niedrig potenzierten (weniger verdünnten) Mitteln und hoch potenzierten Mitteln unterschieden werden, da niedrig potenzierte Mittel ausreichend viel Wirkstoff enthalten können um klassische pharmakologische Wirkungen oder sogar Giftwirkungen zu bewirken, die dann auch dem Masse-Wirkungsgesetz unterliegen, es kommt also zu einer dosisabhängigen Wirkung mit steigender Wirkung bei steigender Dosis. Bei der Homöopathie soll diese Dosis-Wirkungsbeziehung in dieser Weise bekanntlich nicht vorhanden sein. Daher beziehen sich zahlreiche Studien lediglich auf Hochpotenzanwendungen. Eine besondere Rolle spielen so genannte Meta-Analysen, die die zur Verfügung stehenden Studien ihrer Zeit auf ihre Qualität hin untersuchen und die qualitativ hochwertigen Veröffentlichungen zum Thema Homöopathie zusammenfassend auswerten. Im 20.&amp;amp;nbsp;und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind mehrere Meta-Studien zur Homöopathie erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 werteten Klaus Linde und Kollegen von der Universität München 185 Studien und Veröffentlichungen aus, in denen homöopathische Mittel gegen ein Placebo bewertet wurden. Von den Arbeiten waren 89&amp;amp;nbsp;randomisiert und verblindet, teilweise aber nur einfach-verblindet. Unter den analysierten Arbeiten finden sich auch simple Doktorarbeiten, unveröffentlichte Studien sowie in unbekannten ausländischen Zeitschriften veröffentlichte Arbeiten, die in Deutschland nicht ausleihbar oder einsehbar sind. Drei der von Linde bewerteten Studien betreffen ein Arzneimittel ([[Heel|Traumeel]]), das nicht als Homöopathikum, sondern als Phytopharmakon zu klassifizieren ist, da es im Wesentlichen aus homöopathischen Urtinkturen ohne Potenzierung besteht. (siehe auch Kritik an dieser Studie [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/regionalgruppen/1029-ist-homoeopathie-mehr-als-placebo]) Danach kam Linde zu der Schlussfolgerung: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Die Ergebnisse unserer Meta-Analyse sind nicht vereinbar mit der Hypothese, dass die klinischen Effekte der Homöopathie vollständig auf einen Placeboeffekt zurückzuführen sind. Allerdings fanden wir auch keine genügenden Hinweise darauf, dass Homöopathie für irgendeine spezifische Erkrankung wirkt [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Diese mittlerweile alte Studie wurde lange Zeit von Anhängern der Homöopathie zitiert, um auf die vermeintliche Wirksamkeit der Homöopathie zu verweisen. Doch was in Homöopathenkreisen ungern zugegeben wird: Linde revidierte seine Meinung inzwischen. In einem Brief an die Fachzeitschrift Lancet erklärte er 2005 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unsere Meta-Analyse von 1997 wurde unglücklicherweise von Homöopathen als Beleg dafür missbraucht, dass die Wirksamkeit ihrer Therapie bewiesen sei. Wir stimmen zu, dass die Homöopathie höchst unplausibel ist, und dass die Belege aus placebokontrollierten Studien nicht überzeugend sind.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; 2012 bestätigte dies Linde gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er das noch immer so sieht. Allerdings schränkte er zugleich ein: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Angesichts der vielen positiven Befunde halte ich die Wirksamkeit nicht für völlig ausgeschlossen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 erschien eine Metastudie über die Wirksamkeit der Homöopathie, die auf methodische Schwächen in Veröffentlichungen hinwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Linde, K.; Jonas, WB; Melchart, D; Willich, S (2001), &amp;quot;The methodological quality of randomized controlled trials of homeopathy, herbal medicines and acupuncture&amp;quot;, International Journal of Epidemiology 30 (3): 526–31, doi:10.1093/ije/30.3.526, PMID 11416076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2002 zeigte, dass qualitativ bessere Studien weniger positive Effekte zum Vorschein brachten. Eine Unterscheidung zum Placeboeffekt konnte nicht erkannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E. (2002), &amp;quot;A systematic review of systematic reviews of homeopathy&amp;quot;, British Journal of Clinical Pharmacology 54 (6): 577–82, doi:10.1046/j.1365-2125.2002.01699.x, PMC 1874503, PMID 12492603&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2005 erschienen mehrere Metaanalysen zum Thema Homöopathie. Die Autoren Caulfield (et al) berichten über einen [[Publication Bias]] in zahlreichen Veröffentlichungen mit großen Unterschieden der berichteten Ergebnisse zwischen etablierten Fachjournalen und Zeitschriften aus dem alternativmedizinischen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Caulfield, Timothy; Debow, Suzanne (2005), &amp;quot;A systematic review of how homeopathy is represented in conventional and CAM peer reviewed journals&amp;quot;, BMC Complementary and Alternative Medicine 5: 12, doi:10.1186/1472-6882-5-12, PMC 1177924, PMID 15955254&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 2005 erschienene Studie auf Basis von 110 placebokontrollierten Homöopathiestudien kam zum Ergebnis, dass die Wirkungen der Homöopathie nicht vom Placeboeffekt unterscheidbar sind. Die Studie belegte: Je genauer der Test-Aufbau nach wissenschaftlichen Kriterien, desto geringer die Effekte homöopathischer Behandlungen in den jeweiligen Studien. Das Ergebnis wurde im August 2005 in der anerkannten Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Shang A, Huwiler-Müntener K, Nartey L, Jüni P, Dörig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M. (2005), &amp;quot;Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy&amp;quot;, The Lancet 366 (9487): 726–732, doi:10.1016/S0140-6736(05)67177-2, PMID 16125589&amp;lt;/ref&amp;gt; Lapidar forderten die Herausgeber von Lancet die Homöopathen auf, endlich offen zu bekennen, dass ihre Methode ein Placebo sei. Die Schweizer Regierung schloss Homöopathie aus der Kassen-Erstattung aus und die Stiftung Warentest bewertete die Homöopathie als „zur Behandlung von Krankheiten ungeeignet“. Eine 2006 erschienene Metaanaylse konnte keinen klinischen Nutzen für die Homöopathie bei der (komplementären) Behandlung von Nebenwirkungen bei bestrahlten und mit Chemotherapie behandelten Krebspatienten erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Milazzo, S; Russell, N; Ernst, E (2006), &amp;quot;Efficacy of homeopathic therapy in cancer treatment&amp;quot;, European Journal of Cancer 42 (3): 282–9, doi:10.1016/j.ejca.2005.09.025, PMID 16376071&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Studie aus dem Jahr 2007 konnte keine Empfehlung zur Homöopathiebehandlung beim ADH-Syndrom, Asthma und weiteren Krankheiten aus vorhandenen Studien ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gaben Homöopathen an, ihre Methode sei so auf den einzelnen Patienten individualisiert zugeschnitten, dass man sie gar nicht klinisch überprüfen könne. Als später deutlich wurde, dass der Weg zur Anerkennung ihrer Medizin nur über den klinischen Nachweis gehen kann, kam es zu einer Kursänderung und man bemühte sich, den Erfolg homöopathischer Behandlung mit klinischen Studien zu belegen. Veröffentlicht wurden viele Tests mit positiven Ergebnissen – so kamen zum Beispiel im Jahr 1995 merkwürdigerweise nur ein Prozent aller in alternativen Fachzeitschriften publizierten Untersuchungen zu einem negativen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Homöopathie nicht replizierbar in kontrollierten, randomisierten und doppelt verblindeten Studien nachweisen lies, kam es wiederum zu einer Kehrtwendung mancher Homöopathieanhänger: Ein derartiges Studiendesign wäre nicht in der Lage, die tatsächlichen Wirkungen der Homöopathie wiederzugeben. Gefordert wurde ein Abkehr von der &amp;#039;&amp;#039;evidence based medicine&amp;#039;&amp;#039; (EBM) hin zur Neuerfindung einer [[Cognitive based medicine]] (CBM) bzw. zu reinen Outcome-Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Arzneimittelprüfung==&lt;br /&gt;
Homöopathen berufen sich auf durchgeführte so genannte [[homöopathische Arzneimittelprüfung]]en, deren Ergebnisse in Arzneimittellehren (materiae medicae) einfließen. An gesunden Versuchspersonen, bzw. an sich selbst wird ein bestimmtes homöopathisches Mittel ausprobiert. Sodann werden berichtete Symptome, Träume (&amp;#039;&amp;#039;Traumprüfung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Mittel unter dem Kopfkissen) oder Meditationserlebnisse (&amp;#039;&amp;#039;Meditationsprüfung&amp;#039;&amp;#039;) notiert und für die Nachwelt festgehalten. Eine in der Homöopathie-Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;homoepathy&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Untersuchung derartiger Arzneimittelprüfungen der Jahre 1945 bis 1995 ergab, dass diese &amp;#039;&amp;#039;Prüfungen&amp;#039;&amp;#039; sehr unterschiedlich gehandhabt werden und sie meist von sehr niedriger Qualität sind und auf eine Kontrollgruppe und Placebo-Präparate zum Vergleich verzichtet wurde. Auf Randomisierungen und Verblindungen wurde verzichtet. Interessanterweise werden in Prüfungen minderer Qualität mehr Symptome berichtet als in den anderen Prüfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Dantas, P. Fisher, H. Walach, F. Wieland, D.P. Rastogi, H. Teixeira, D. Koster, J.P. Jansen, J. Eizayaga, M.E.P. Alvarez, M. Marim, P. Belon and L.L.M. Weckx. A systematic review of the quality of homeopathic pathogenetic trials published from 1945 to 1995. Homeopathy, Volume 96, Issue 1, January 2007, Seiten 4-16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die gesetzliche Einordnung der Homöopathie als Therapieform==&lt;br /&gt;
Die Homöopathie gehört in Deutschland nach der Definition zu den [[Besondere Therapierichtungen|besonderen Therapierichtungen]] nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz - AMG). Homöopathika sind – wie alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel – grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Dennoch ist im deutschen SGB unter anderem festgelegt, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die homöopathische Behandlung erstatten dürfen. Das AMG sieht bei Homöopathika einen erleichterten Zugang zur Verkehrsfähigkeit als &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; vor, sofern eine Registrierung der Mittel erfolgt ist. An die Registrierung sind im Wesentlichen nur einfache hygienische Bedingungen geknüpft, nicht jedoch der sonst bei Arzneimitteln übliche und auch vom Patienten angenommene Wirksamkeitsnachweis. Das bedeutet, daß ein Hersteller dieser Mittel nicht nachweisen muss, daß die Mittel wirksam sind. Anstelle des Wirksamkeitsnachweises wird von einer Kommission am Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entschieden, ob Mittel, Name und Darreichungsform homöopathischer Lehrmeinung entsprechen (sog. &amp;quot;Binnenkonsens&amp;quot;). Konkret heißt das, dass eine Kommission entscheidet, ob schlichte Zuckerkügelchen auch ganz ohne Wirkstoff sich &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; nennen und als Arzneimittel verkauft werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regeln über die Qualität, Prüfung, Lagerung und Bezeichnung von homöopathischen Mitteln und die bei ihrer Herstellung und Prüfung verwendeten Stoffe, Materialien und Methoden sind im [[HAB|homöopathischen Arzneibuch]], einem amtlichen Arzneibuch und Bestandteil des Deutschen Arzneibuches festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Proteste gegen staatliche Finanzierung der Homöopathie in England== &lt;br /&gt;
[[image:boots.jpg|Boots-Chef zur Homöopathie|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:1023.jpg|Demonstration gegen Homöopathie in England (Quelle: Flickr)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:10237.jpg|Gemeinsame, und folgenlose Überdosierung homöopathischer Mittel (Quelle: Flickr)|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Georgos Vithoulkas.jpg|Georgos Vithoulkas|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2010 sprach sich die britische Ärztevereinigung &amp;quot;British Medical Association&amp;quot; offiziell gegen den Einsatz homöopathischer Mittel im öffentlichen Gesundheitssystem NHS aus. BMA-Ärzte forderten, die homöopathische Mittel aus dem Katalog der von Gesundheitsbehörden bezahlten Mittel zu nehmen. Homöopathie sei nichts als &amp;quot;Hexenhandwerk&amp;quot;, sagte ein Vertreter der Standesorganisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2010 veranstalteten hunderte Kritiker der Homöopathie (1023-campaign) in mehreren Städten (unter anderem in London, Birmingham, Liverpool, Manchester, Glasgow, Leicester und Edinburgh) Demonstrationen vor Geschäften der englischen Apothekenkette &amp;quot;Boots&amp;quot;, um gegen die Ausgaben von etwa 12&amp;amp;nbsp;Millionen Pfund (Zeitraum 2005-2009) des staatlichen Gesundheitssystems NHS für unwirksame Homöopathika zu protestieren. Die Apothekenkette wurde aufgefordert, keine Homöopathika mehr zu verkaufen, da diese &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlich absurd&amp;#039;&amp;#039; seien. Die Demonstranten versuchten auch, sich durch gemeinsame Einnahme überdosierter Homöopathika wie &amp;quot;Arsen&amp;amp;nbsp;C30&amp;quot; zu vergiften, indem komplette Tablettenröhrchen auf einmal eingenommen wurden. Irgendeine Folge hatte dies für die Konsumenten jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32581&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.1023.org.uk/the-1023-overdose-event.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Analoge Demonstrationen fanden auch in Neuseeland statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepfeeds.wordpress.com/2010/02/01/homeopaths-admit-expensive-concoctions-just-water/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 forderte die griechische Homöopathiegröße [[Georgos Vithoulkas]] die Skeptiker der Homöopathie heraus. Vithoulkas griff in die Debatte um die Homöopathie ein und schlug einen alternativen &amp;quot;Versuch&amp;quot; vor, der jedoch nicht einem modernen Studiendesign entspricht. 40&amp;amp;nbsp;&amp;quot;Skeptiker&amp;quot; sollten doch 2&amp;amp;nbsp;Monate lang jeden Tag das Mittel &amp;quot;Alumina&amp;amp;nbsp;200C&amp;quot; einnehmen. Sie würden dann feststellen, dass am Ende mindestens&amp;amp;nbsp;10% der Teilnehmer &amp;#039;&amp;#039;up to&amp;amp;nbsp;10% or more&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;quot;leichten&amp;quot; oder &amp;quot;schweren&amp;quot; Symptomen einer Obstipation (Verstopfung) kämpfen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;I challenge the Sceptics&amp;amp;nbsp;! Several sceptics in 10:23 anti homeopathy campaign (swallowed in public each one a full bottle of different homeopathic remedies just to show that there was nothing in them. I propose to swallow the same content of about 60&amp;amp;nbsp;tablets but in a different way: Swallow one tablet every day. I propose the remedy to be Alumina&amp;amp;nbsp;200C (&amp;amp;nbsp;a dilution far beyond the Avogadro number) and I promise them that in the end of 60&amp;amp;nbsp;days a considerable number of them (up to&amp;amp;nbsp;10% or more) will be suffering with slight to severe constipation. In homeopathy one bottle or one tablet is considered as one dose only. Most probably they knew this? The first condition for the participants of this experiment will be to have a good general state of health and a normal stool once a day. The second to be brave enough to continue with the experiment till the end of 60&amp;amp;nbsp;days and not stop with the first signs of constipation. The [sic] third, to be honest enough to report the effect. I promise you that this experiment will settle the matter once for all. You need to find 40&amp;amp;nbsp;sceptics for this experiment. As for the side effect? It will be over within a week or two after stopping the remedy. If you are real sceptics dare to stay with your convictions and do the experiment publicly! George Vithoulkas&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Obstipation ist allerdings ein relativ häufiger Zustand, sodass es auch spontan bei einer Minderheit von Menschen innerhalb von 2&amp;amp;nbsp;Monaten dazu kommt. Ohne Kontrollgruppe ist ein derartiger Versuch auch völlig wertlos.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2010/02/george-vithoulkas-makes-a-fool-of-himself.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Britisches Unterhaus zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
In einem 275-seitigen Gutachten kommt Anfang 2010 ein Ausschuss des britischen Unterhauses zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Der Gesetzgeber wurde nun aufgefordert, die Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen. Der Unterhausausschuss forderte zudem die Zulassungsbehörde MHRA auf, homöopathische Arzneien nur noch zuzulassen, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt sei. Von weiterer Forschung riet der Ausschuss ab, die Belege zur Unwirksamkeit seien zu massiv.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40180/Britische_Politiker_fordern_Verbot_der_Homoeopathie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesetzesänderungen in Großbritannien ab 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012==&lt;br /&gt;
Eine Neufassung des britischen Arzneimittelgesetzes macht den Verkauf von nicht zugelassenen Homöopathika ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012 schwieriger. Insbesondere ist der Absatz über das Internet und per Fernbestellung unterbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2012/06/the-end-of-homeopathy.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In Großbritannien gibt es nur etwa 50&amp;amp;nbsp;lizensierte homöopathische Arzneimittel, viel zu wenige um einer individuellen Mittelfindung der Homöopathielehre zu entsprechen. Um an eines der tausenden verbleibenden Mittel zu gelangen, ist nun eine persönliche Konsultation eines Apothekers oder einer Apothekerin zwingend Voraussetzung. Der einzige Ausweg für 200.000&amp;amp;nbsp;Homöopath/innen und angeblich 6&amp;amp;nbsp;Millionen Homöopathienutzer besteht nun darin, sich persönlich an eine der ganzen fünf(!) lizenzierten Homöopathie-Apotheken in Großbritannien zu wenden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detritus/alternativmedizin/2012-06-28/das-ende-der-hom-opathie-in-gro-britannien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutschland: Widerstand gegen Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen==&lt;br /&gt;
[[image:CDU_Homöopathie.jpg|Hamburger Abendblatt, 12.7.2010|260px|thumb]][[image:SPD_Homöopathie.jpg|Ärztezeitung, 11.07.2010|left|260px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auch in Deutschland nehmen kritische Stimmen (insbesondere in der Bundes-SPD und Bundes-CDU) gegen die Kostenübenahme homöopathischer Therapien durch die gesetzlichen Krankenkassen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So fordert die Bundes-SPD Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird vom Spiegel mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen [...] Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Homöopathie - Die große Illusion, Der Spiegel, Heft 28/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sendung &amp;quot;heute&amp;quot; des ZDF vom 12.07.2010 wies Lauterbach auch darauf hin, dass Krankheitsverläufe durch homöopathische Therapien protrahiert verlaufen könnten. Auch der Vorsitzende des &amp;quot;Gemeinsamen Bundesausschusses&amp;quot;, Rainer Hess, schloss sich der Forderung, homöopathische Behandlungen und Medikamente mangels nachgewiesener Wirkung aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Windeler, designierter Leiter des &amp;quot;Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen&amp;quot; (IQWiG) bezeichnete die Homöopathie ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;spekulatives, widerlegtes Konzept&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und bis heute sei nicht erwiesen, dass die Methode einen medizinischen Nutzen habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Homöopathie-Lobby wehrt sich. Kritik kommt auch sowohl vom &amp;quot;Bundesverband der Arzneimittelhersteller&amp;quot; (BAH) als auch vom &amp;quot;Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie&amp;quot;. Diese sehen in der Homöopathie eine &amp;quot;sinnvolle Alternative&amp;quot; für Patienten und Ärzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, sagte der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Die pauschale Kritik an der Homöopathie verkennt, dass selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos gibt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 äusserte sich in einer Pressemeldung auch der Virchow-Bund zur Homöopathie. Darin heißt es: :&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Gesetzlichen Krankenkassen … finanzieren … auf Kosten der Solidargemeinschaft jede Menge Unsinn.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Dirk Heinrich, Vorsitzender des Virchow-Bundes kritisierte unter anderem die Erstattung homöopathischer Arzneimittel durch einige deutsche Krankenkassen und sprach von &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;zweifelhaften medizinischen Methoden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, damit nicht nur die Homöopathie, sondern auch die [[Anthroposophische Medizin]] und die Phytotherapie (als besondere Therapierichtungen) meinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herausforderungen==&lt;br /&gt;
Der Alternativmedizin-Professor Edzard Ernst (Universität Exeter/GB) bot im Juni 2008 10.000&amp;amp;nbsp;Pfund für denjenigen, der einen wissenschaftlichen Studiennachweis über die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen gegenüber Placebo liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://stargoss.co.uk/badhomeopathy/modules/news/article.php?storyid=34&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1026966/Leading-professor-offers-10-000-person-prove-homeopathy-works.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview, das Ernst am 12.&amp;amp;nbsp;April 2009 der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger gab, ist von einer Erhöhung des Preises auf 100.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben von Ernst bestehe das Angebot seit einem Jahr und sei bislang nicht in Anspruch genommen worden. Darüber hinaus gibt es bei erfolgreichem Wirkungsnachweis auch weiterhin den Preis der &amp;#039;&amp;#039;James Randi Educational Foundation&amp;#039;&amp;#039; (JREF) in Höhe von 1&amp;amp;nbsp;Million US-Dollar zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.randi.org/site/index.php/swift-blog/581-homeopathy-qualifies-for-the-million-dollar-challenge.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: Ausgelobte [[Preisgelder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Placeboeffekte und spontane Heilungen==&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass etwa drei Viertel aller Erkrankungen des Menschen irgendwann spontan verheilen - auch ohne jeglichen therapeutischen Eingriff, und häufig bleiben dabei auch keine dauerhaft nachweisbaren Spuren zurück. Dies ist also quasi die Regel der menschlichen Krankheiten. Nur ist der Zeitpunkt der Heilung (im wahren Sinne des Wortes) zu Beginn einer Erkrankung aber oft nicht exakt anzugeben. Einige Erkrankungen haben auch einen Verlauf, der durch Schübe gekennzeichnet ist, die sich wiederholen und irgendwann abklingen. Auch &amp;#039;&amp;#039;wachsen&amp;#039;&amp;#039; sich beispielsweise Allergien der Kindheit im Erwachsenenalter meist nach Jahren aus oder schwächen sich stark ab. Aus homöopathischer Sicht liegt also nichts näher als eine solche Spontanheilung als Folge einer homöopathischen Therapie auszugeben. Ob sich Homöopathieanhänger dessen bewusst sind oder nicht, ist eine andere Frage. Einem derartigen Trugschluss unterliegen aber auch manchmal Ärzte, die sich einer rationalen Medizin verpflichtet fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabanek P, McCormick J: Torheiten und Trugschlüsse in der Medizin. Verlag: Kirchheim + Co. GmbH (1993) ISBN-10: 3874090604 ISBN-13: 978-3874090605&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit spricht alles dafür, dass eine etwaige Wirksamkeit einer homöopathischen Therapie auf der Ausnutzung des [[Placebo]]effektes beruht. Dies wird von den meisten Homöopathen zurückgewiesen, würde es ja das [[Repertorisieren]] und [[Potenzierung|Potenzieren]] überflüssig machen und diese Praktiken ad absurdum führen (zumindest der höheren Potenzen bei denen die Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit von Resten der Ursubstanz sehr gering ist). Verwiesen wird dabei auch auf einen bei Tieren oder Kindern angeblich unbekannten Placeboeffekt, auch wenn aus wissenschaftlicher Sicht das Gegenteil der Fall ist: in diesen Fällen wirkt der Placebo-by-proxy Effekt, ein durch Zuwendung gespiegelter Placebo-Effekt.&amp;lt;br&amp;gt;Dass der Homöopathie ein entlockter Placeboeffekt zu Grunde liegen könnte, ist nicht nur Experten aus dem homöopathie-skeptischen oder neutralen Lager, sondern selbst &amp;quot;Hardcore&amp;quot;-Homöopathen klar. So sei laut [[Georgos Vithoulkas]] (bekannter Exponent der klassischen Homöopathie) der Wirkmechanismus sowohl des Placeboeffektes als auch des &amp;quot;homöopathischen Simillimums&amp;quot; derselbe&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hpathy.de/content/george-vithoulkas-interviewt-von-dr-manish-bhatia [...] Der Plazeboeffekt kann durch die [[Autosuggestion]] des Patienten initiiert werden, die eine Mobilisierung des Abwehrmechanismus durch die starken Gefühle des daran glaubens erzwingt. So funktionieren alle Geistheilungen, die Radionik, Yoga, die Meditation und all die anderen Randtherapien [...]&amp;lt;/ref&amp;gt; und führt die Selbsthypnose bzw Auto-[[Suggestion]] dafür an. Als Beleg für seine Hypothese führte er auch eine deutsche Homöopathin an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich hörte einmal einer deutschen Homöopathin zu, die behauptete, bei vielen Patienten äußerst erfolgreich zu sein. Als ich sie danach fragte, von welchem Pharmahersteller sie ihre Mittel bezöge, sagte sie mir, dass sie die Mittel selbst produzierte. Sie schreibt auf ein Stück Papier den Mittelnamen und die Potenz und von einem Gerät wird es sofort hergestellt. Sagen Sie mir, ob dies nicht zu hundert Prozent Plazeboeffekt ist. Die Dame war finanziell so erfolgreich, dass sie der deutschen &amp;quot;George Vithoulkas Stiftung&amp;quot; einen großen Betrag spendete [...] Ich selbst habe schon versehentlich das falsche Mittel verabreicht, welches zu einem anderen Patienten gehörte und die Patienten, die das Mittel erhielten, berichteten davon, dass es ihnen besser ging.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universitäre Kurse in Homöopathie==&lt;br /&gt;
*In Wien kann man an der anerkannten MedUni Wien Kurse in Homöopathie besuchen, die für das Studium der Humanmedizin anerkannt werden (Wahlfach Homöopathie).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/11/homoopathie-meduni-1.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sih.at/wahlfach/WFSKRIPT2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In England gibt es ebenfalls Universitäten, die die akademischen BSc und MSc (Bachelor bzw. Master of Science) Graden in Homöopathie vergeben und den Unmut von Wissenschaftlern erregten. Nature titelte &amp;quot;Science degrees without the science&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/colquhoun-nature-07.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berichtetet davon, wie schwierig bis unmöglich es sei, an die Kursunterlagen der ominösen Homöopathiekurse heranzukommen. Die meisten Universitäten verweigerten schlicht die Offenlegung ihrer Lehrunterlagen an Anfragende&amp;lt;ref&amp;gt;http://dcscience.net/giles-nature-2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Quantenlogische Medizin (quantum logic medicine): seit 2007 bietet die Universität Sevilla (Spanien) das universitäre Masterstudium in Homöopathie als &amp;#039;&amp;#039;Master Universitario en Homeopatía&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cfp.us.es/image.asp?id=272&amp;amp;tipo=se&amp;amp;mt=bin&amp;lt;/ref&amp;gt; auch in deutscher Sprache an. Laut Aussagen der Universität wurde dort die Homöopathie unter Gesichtspunkten einer &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogik&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogischen Medizin&amp;#039;&amp;#039; weiterentwickelt. Weiter betont diese Universität weltweit den einzigen &amp;#039;&amp;#039;Universitätsmaster in homöopathischer Medizin einer staatlichen Universität&amp;#039;&amp;#039; anbieten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quantum-logic-medicine.com/de/uni_basisWissen.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Universitäten mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Charles Darwin am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;Du spricht von Homöopathie, ein Gegenstand, der mich sogar noch wütender macht als Hellseherei. Hellseherei liegt so jenseits aller Glaubwürdigkeit, daß normale Fähigkeiten dabei ohnehin keine Rolle spielen, aber bei der Homöopathie kommen gesunder Menscherverstand und Beobachtung ins Spiel, und beides würde vor die Hunde gehen, wenn die unendlich winzigen Dosen irgendeine Wirkung hätten. Wie wahr ist doch eine Bemerkung [...] die ich neulich las, über die Nachweisbarkeit von Heilprozessen. [Es hieß], niemand weiß, was das Ergebnis wäre, wenn eine Erkrankung gar nicht behandelt würde. Das ist der Maßstab, am dem die Homöopathie zu messen ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin in einem Brief an William Darwin Fox am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;You speak about Homeopathy; which is a subject which makes me more wrath, even than does Clairvoyance: clairvoyance so transcends belief, that one’s ordinary faculties are put out of question, but in Homœopathy common sense and common observation come into play, and both these must go to the Dogs, if the infinetesimal doses have any effect whatever. How true is a remark I saw the other day by Quetelet, in respect to evidence of curative processes, viz that no one knows in disease what is the simple result of nothing being done, as a standard with which to compare Homeopathy and all other such things It is a sad flaw, I cannot but think in my beloved Dr Gully, that he believes in everything - when his daughter was very ill, he had a clairvoyant girl to report on internal changes, a mesmerist to put her to sleep - an homeopathist, viz John Chapman and himself as Hydropathist and the girl recovered.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden.&amp;#039;&amp;#039; Zitat [[Rainer Lüdtke]], Statistiker der [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lüdtke R: in Wissenschaftsmagazin &amp;quot;Leonardo&amp;quot; (WDR&amp;amp;nbsp;5) am 16.&amp;amp;nbsp;April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Es heißt, der Glaube könne Berge versetzen. Globuli schaffen Ähnliches. Die Wissenschaft will das nicht wahrhaben, weil sie es nicht beweisen kann.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Petra Thorbrietz: Thorbrietz&amp;#039; Diagnosen, &amp;#039;&amp;#039;Eine Lanze für die Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;. Focus, 18.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/thorbrietzkolumne/thorbrietz-diagnosen-eine-lanze-fuer-die-homoeopathie_aid_490167.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wenn wir glauben, dass das Schütteln von Hochpotenzen uns heilt, wenn wir an die mystischen Kräfte und diesen ganzen Käse glauben, wenn die Menschen beginnen, wissenschaftliches Denken abzulehnen und der medizinische Aberglaube zurückkehrt, dann kappen wir unsere besten Traditionen, dann sind wir auf dem Weg zurück ins Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; (Edzart Ernst, 14.7.2010, Spiegel Online. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Der berühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der 1951 gestorben ist, würde heute mit Sicherheit durch jede Chirurgieprüfung fallen. Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, starb mehr als 100&amp;amp;nbsp;Jahre vor Sauerbruch – und er könnte natürlich auch heute noch alle Homöopathieprüfungen absolvieren. Denn die Homöopathie hat sich nicht wesentlich weiterentwickelt. Sie darf es auch gar nicht, denn sie ist ein Dogma.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Eintrag zu &amp;quot;Homöopathie&amp;quot; in Meyers Konversationslexikon, Vierte Auflage, 1885-1892: &amp;#039;&amp;#039;“Homöopathie (griech.), ein von Samuel Hahnemann (s. d.) erfundenes Heilsystem, dessen Name nur zu verstehen ist, sobald man das Hauptprinzip der H. begriffen hat. Dieses Prinzip geht von dem Dogma aus, daß jedes Heilmittel im gesunden Körper eine Krankheit hervorrufe, wie solche auch selbständig entstehen kann, und daß es darauf ankomme, eine jede Krankheit durch das ihr ähnliche (homoios) Mittel (similia similibus) zu bekämpfen. Es würde zu weit führen, das mystische, überall den Erfahrungen der Chemie, Physik und Pathologie widersprechende System, das, anstatt auf Beobachtungen, auf gänzlich unbewiesenen Glaubenssätzen aufgebaut ist, hier auszuführen, zumal eine treue Wiedergabe bei den vielfachen Änderungen, welche die H. täglich erfährt, ganz unmöglich wäre. Das philosophische Beiwerk ist auch nicht von so großer praktischer Bedeutung wie die Heilmethode selbst. Hier steht obenan wiederum ein Satz, der so aller täglichen Erfahrung widerstreitet, daß wohl nur das unbegreiflich Paradoxe viele gläubige Menschen fesseln mag; er lautet: “Je geringer die Dosis der Arznei, um so größer die Wirkung!” Wer diesen Glaubensartikel auf die tägliche Nahrung ausdehnte, würde wohl bald bekehrt werden; allein die H. treibt mit ihm einen eigentümlichen Kultus: “Durch anhaltendes Schütteln und Reiben wird die Wirkung der Arzneien am meisten verstärkt und zwar bis zu völliger Auflösung des arzneilichen Stoffes zu lauter arzneilichem Geiste. Dies geht so weit, daß selbst solche Substanzen, die im rohen Zustand gar keine arzneiliche Wirksamkeit haben, wie Blattgold, Blattsilber, Kohle, je länger sie gerieben und verdünnt werden mit und durch unarzneiliche (also unarzneiliche mit unarzneilichen) Substanzen, um so höhere arzneiliche Kraft entwickeln. So wirkt z. B. das Gold in der 12. Verdünnung so stark, daß bloßes Daranriechen schon hinreicht, die zum Selbstmord treibende Melancholie in einer Stunde zu vernichten und volle Liebe zum Leben zurückzurufen.”&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=108235&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Homöopathie|nl=Homeopathie|en=Homoeopathy|fr=Homéopathie||ru=Гомеопатия}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: Homeopathy - The Undiluted Facts, Springer. ISBN 978-3-319-43592-3&lt;br /&gt;
*Christian Weymayr, Nicole Heißmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Homöopathie-Lüge&amp;#039;&amp;#039;. So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen. München. Piper Verlag 2012. ISBN-13: 978-3492055369&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3 Skeptiker 19 (3/06)] S.92-102&lt;br /&gt;
*R. Twenhöfel: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie und Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Zur Soziologie eines Konfliktes. Heidelberg: [[Medizinverlage Stuttgart|Haug]] 1994&lt;br /&gt;
*Otto Prokop: Homöopathie - Was leistet sie wirklich? Frankfurt/M. 1995&lt;br /&gt;
*Martin Lambeck: &amp;#039;&amp;#039;Irrt die Physik?&amp;#039;&amp;#039; Beck&amp;#039;sche Reihe 2003. ISBN 3406494692&lt;br /&gt;
*E. Davenas et al: [http://www.nature.com/nature/journal/v333/n6176/abs/333816a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation triggered by very dilute antiserum against IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 333, S.816-818 30. Juni 1988. doi:10.1038/333816a0&lt;br /&gt;
*S. J. Hirst et al.: [http://www.nature.com/nature/journal/v366/n6455/abs/366525a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation is not triggered by very dilute antiserum against human IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 366, S.525-527. 9. Dezember 1993. doi:10.1038/366525a0&lt;br /&gt;
*John Maddox, James Randi, Walter Stewart: [http://de.slideshare.net/tony_valderrama/highdilution-experiments-a-delusion &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;High-dilution&amp;quot; experiments a delusion&amp;#039;&amp;#039;] Nature 334, S.287-290. 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1988; doi:10.1038/334287a0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in Publikumszeitschriften==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Die große Illusion&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel, Heft 28/2010, S. 58&lt;br /&gt;
*R. v. Bredow: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie. Die Heilung mit dem Nichts?&amp;#039;&amp;#039;, GEO, Juni 1997, Seiten 44-56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/archiv/10368 Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, 3. April 1998: &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der wissenschaftlichen Medizin stehende Methoden der Arzneitherapie&amp;#039;&amp;#039;] Dt Ärztebl 1998; 95: A-800-805&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html Medizinprofessor Ernst: &amp;quot;Die Homöopathie ist ein Dogma&amp;quot;, Spiegel Online, 14.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705969,00.html Homöopathie in der Kritik - Tausendmal gerührt, Spiegel-Online, 12.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html Kürzungsforderung - Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, Spiegel-Online, 10.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf Evidence Check 2: Homeopathy] House of Commons, Science and Technology Committee, 22 February 2010&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/&lt;br /&gt;
*http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37800/WHO_warnt_vor_Homoeopathie.htm Deutsches Ärzteblatt: WHO warnt vor Homöopathie 24.08.2009]&lt;br /&gt;
*http://web.archive.org/web/20061213054249/http://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig.&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/lancet-homeopathy-2005.pdf The end of homoeopathy] The lancet, Editorial vom 27.08.2005, Vol. 366, 390&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1967/20/der-arzt-steckt-im-flaeschchen Der Arzt steckt im Fläschchen] Die Zeit, 19.05.1967&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Verdünnte Wahrheit] Die Zeit, 27.11.2003&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2004/24/M-Hom_9aopathie_neu Die Angst vor der Globulisierung] Die Zeit, 03.06.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699  Markus C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 1.2.2012]&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/ernst-bjcp-07.pdf E. Ernst: The truth about homeopathy] Br J Clin Pharmacol. 2008 Feb;65(2):163-4. Epub 2007 Sep 13&lt;br /&gt;
*[http://www.videosift.com/video/James-Randi-explains-Homeopathy James Randi erklärt Homöopathie (englisch - sehr sehenswert)]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 &amp;quot;Homöopathika sind Placebos&amp;quot;] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter&lt;br /&gt;
*http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/78922/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.kyriacou.ch/files/mahlzeit_die_100_leckersten_homoeopathischen_mittelchen.html&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064 Edzard Ernst: Die Homöopathie ist eine widerlegte Methode]&lt;br /&gt;
*[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-20/artikel-2009-20-gesundheit-unplausible-kuegelchen.html Edzard Ernst: Unplausible Kügelchen]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-homoeopathie-heilung-nach-dem-aehnlichkeitsprinzip-1.923310 Colin Goldner: Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip] sueddeutsche.de, 17.04.2007&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wirtschaft/article3099273/Tinkturen-und-Pillen-auf-Rezept.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wissenschaft/article2055699/Die_unglaubliche_Potenz_der_Homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/welt_print/article1377061/Wie_heilsam_ist_die_Einbildung.html&lt;br /&gt;
*[http://hpd.de/node/7168 Phil Plait: Homöopathie tötet (Übersetzung von A. Müller)] Humanistischer Pressedienst, 08.06.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=2692 Forth, Wolfgang: Unklare Konzentrationsangaben der Hersteller: Potentiell toxische Schwermetalle als Therapeutikum in der Homöopathie] Dt Ärztebl 1996; 93: A-2318–2319&lt;br /&gt;
*http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html&lt;br /&gt;
*[http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht Philipp Graetzel: (17.12.2010) &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht]&lt;br /&gt;
*http://excanwahn.wordpress.com/2010/07/28/homoopathie-abgesang-auf-einen-kollektiven-wahn&lt;br /&gt;
*http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/06/homeopathy.html - Comic strip von Darryl Cunningham erklärt Homöopathie (eng.)&lt;br /&gt;
*http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/aerzte-gegen-zwangskursein-homoeopathie-1.17668344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/homoopathie-bei-tieren---die-alternativlose-behandlung.php Astrodicticum Simplex: 23.8.12 &amp;quot;Homöopathie bei Tieren - die alternativlose Behandlung&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/1035-die-europaeische-union-der-verbraucherschutz-und-die-homoeopathie GWUP-Blog (2012): Die Europäische Union, der Verbraucherschutz und die Homöopathie]&lt;br /&gt;
*[http://www.ratioblog.de/entry/wie-man-eine-homoeopathie-studie-veroeffentlicht Michael Hohner: &amp;#039;&amp;#039;Wie man eine Homöopathie-Studie veröffentlicht&amp;#039;&amp;#039;, Ratio-Blog, 1. September 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/08/nur-17-der-deutschen-wissen-was-homoopathie-ist.php Jörg Rings: Nur 17% der Deutschen wissen, was Homöopathie ist] Scienceblogs, 19.08.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=551 Karikatur-Video (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Homöopathie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150453</id>
		<title>Homöopathie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150453"/>
		<updated>2017-07-18T13:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hom7.jpg|Titelbild DER SPIEGEL 28/2010|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PrinceCharles.jpg|Homöopathieanhänger Prince Charles bei der Inspektion eines Pharmaunternehmen, das Homöopathika herstellt|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[pseudowissenschaft]]liche&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Statement &amp;#039;&amp;#039;National Science Foundation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stanford Encyclopedia of Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, Zitat: &amp;#039;&amp;#039;There is widespread agreement for instance that creationism, astrology, homeopathy, [...] are pseudosciences [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/homoeopathie/kritiker-der-homoeopathie_aid_20668.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Methode zur Behandlung praktisch aller Erkrankungen, die von dem sächsischen Arzt und [[Okkultismus|Okkultisten]] [[Samuel Hahnemann]] etwa um 1800 begründet wurde und heute nahezu unverändert (als klassische Homöopathie nach Hahnemann) existiert. Die Homöopathie stützt sich auf zwei allgemeine Grundprinzipien. Erfinder Hahnemann legte seinerzeit fest, dass nach dem [[Simile-Prinzip]] der Homöopathie jede Krankheit durch Stoffe geheilt werde, die beim gesunden Patienten ähnliche Symptome hervorrufe. Ebenso verkündete Hahnemann, dass nach dem Prinzip der [[Potenzierung]] die homöopathischen Mittel um so stärker wirken sollen, je stärker sie nach einem vorgeschriebenen Verfahren in Lösungsmittel verdünnt werden. Keines dieser beiden Prinzipien konnte bisher experimentell bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Studienlage (2015), wie sie sich in neueren Übersichtsarbeiten darstellt, ergibt keine ausreichende Beweislage, um eine Wirksamkeit der Homöopathie zu belegen. Zu diesem Schluss kommen letztlich auch die meisten Autoren der Übersichtsarbeiten. Studien mit positivem Ausgang für die Homöopathie konnten durch andere Wissenschaftler in Wiederholungsstudien nicht bestätigt/repliziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöopathiegläubige sind bewusst oder unbewusst häufig pauschal skeptisch gegenüber der Wissenschaftlichen Medizin: Mit der (meist irrationalen) Angst vor der &amp;quot;schädlichen Chemie&amp;quot; ist untrennbar ein &amp;quot;[[Noceboeffekt]]&amp;quot; verbunden, der die Wirkung von gut bewährten konventionellen Verfahren beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Allopathie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:Potentizer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Abnehmglobuli.jpg|Homöopathische Abnehm-Globuli|thumb]]&lt;br /&gt;
Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie nach Hahnemann herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Homöopathen]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Form der Homöopathie, die sich streng an der Lehre von Samuel Hahnemann orientiert. Nach Hahnemann soll für die Gesamtheit aller körperlichen und geistigen Beschwerden immer nur ein einziges Mittel zur gleichen Zeit verabreicht werden. Der klassisch arbeitende Homöopath sucht nach dem seiner Meinung nach geeigneten Simile. Bekanntester aktueller Vertreter ist [[Georgos Vithoulkas]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexmittelhomöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Anwendung homöopathischer Mittelgemische aufgrund einer Krankheitsdiagnose. Es existieren wiederum verschiedene Varianten der Komplexmittelhomöopathie, wie beispielsweise [[Sankaran-Methode]], [[Homöopathische Quellenmethode nach Schlingensiepen]], [[Miasmatische Homöopathie]] oder die [[Regenaplex-Therapie]]. Siehe Artikel: [[Komplexmittelhomöopathie]]. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Klinische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Anwendung von homöopathischen Mitteln in so genannten tiefen Potenzen (D1-D12) nach bestimmten Diagnosen.&lt;br /&gt;
*Methoden der [[Miasmatische Homöopathie|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miasmatischen Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]], Komplexmittelvarianten der Homöopathie mit der Betonung auf die Therapie chronischer Krankheiten unter Berücksichtigung der Hahneman&amp;#039;schen [[Miasma|&amp;quot;Miasmenlehre]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mikroimmuntherapie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt sich ein Verfahren, bei dem Zytokine potenziert und sublingual verabreicht werden. Dabei wird von den Anbietern postuliert, unter der Zunge liege eine &amp;quot;hohe Konzentration von Komponenten des Immunsystems&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Mikroimmuntherapie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Therapie zielt darauf ab, das Immunsystem über die potenzierte Wirkung von Zytokinen zu modulieren &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dgfan.de/index.php?id=316&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Begründer der Mikroimmuntherapie gilt Maurice Jenaer&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.praxis-kronemann.de/therapien/mikroimmuntherapie/66-mikroimmuntherapie&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Anbieter von Mikroimmuntherapeutika ist das Unternehmen Labo&amp;#039;Life&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.labolife.info/all/produits.php?page=11&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches auch ein Patent auf &amp;quot;Spezifische Nukleinsäuren&amp;quot; hat. Genaue Angaben zu Wirkung und Zusammensetzung der Mittel fehlen.&lt;br /&gt;
*Die [[biochemische Homöopathie]] bezieht sich auf eine Homöopathievariante, bei der [[Nosode]]n und potenzierte Gifte zum Einsatz kommen (siehe auch [[Horvi-Enzym-Therapie]]). Die Methode wird offenbar nur von ihrer Erfinderin, der Biochemikerin und Heilpraktikerin [[Karin Lenger]] aus Offenbach genutzt. Als [[Autopathie]] bezeichnet ein tschechischer Heilpraktiker eine Homöopathievariante mit eigenem potenziertem Speichel.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuere Interpretationen und Derivate der Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Kommen. Hier zeigen sich fließende Übergänge zum [[Geistheilen]] oder einer &amp;#039;&amp;#039;[[Energiemedizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Vertreter dieser unter klassischen Homöopathen meist abgelehnten Gruppe glauben, nach Anamnese und [[Repertorisieren]] die gefundenen homöopathischen Mittel nicht in den Körper des Patienten einführen zu müssen. Allein die räumliche Nähe des Mittels zum Patienten reiche aus, um eine Wirkung zu entfalten. Die Mittel könnten beispielsweise am Körper getragen oder unter das Kopfkissen gelegt werden. Auch könne ein Glas Wasser &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Effekte&amp;#039;&amp;#039; zeigen, wenn es lediglich auf ein Blatt Papier mit dem Namen des Mittels gestellt werde. Das Blatt Papier übertrage hier seine &amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039; auf das einzusetzende Glas Wasser. Typische Methoden aus diesem Spektrum sind die [[Harmopathie]], [[Neue Homöopathie]] nach [[Erich Körbler]], Seghal-Methode, Herscue-Methode, [[Elektronische Homöopathie]], Prozessorientierte Homöopathie, [[Quantenlogische Medizin|Quantenlogische Homöopathie]], Kreative Homöopathie, Impuls-Homöopathie, die [[Similis Cards]], [[Silent Healing]], [[Sankaran-Methode]] (auch &amp;quot;Bombay-Methode&amp;quot; oder &amp;quot;systematische Homöopathie&amp;quot; genannt) oder die [[Homöopathie nach Ramakrishnan]]. Die [[Telehomöopathie]] ist ein Variante der Homöopathie, von der ihre Erfinderin behauptet, dass diese als [[Fernheilung|Fernbehandlung]] über das Internet (e-Mail oder Skype) oder via Telefon funktioniere. &lt;br /&gt;
*Die [[Homöosiniatrie]] ist eine Methode die Elemente der Homöopathie und der [[TCM|Traditionellen Chinesischen Medizin]] zu vereinigen sucht. Zur Anwendungen kommen sowohl [[Akupunktur]] als auch homöopathische Mittel.&lt;br /&gt;
*[[Digitale Homöopathie]] als Alternativbezeichnung für die [[Holopathie]].&lt;br /&gt;
*[[Banerji protocol]] - Methode&lt;br /&gt;
*[[Revolutionierte Homöopathie nach Sehgal]]&lt;br /&gt;
*C4-Homöopathie&lt;br /&gt;
*MP3-Töne als &amp;quot;resonance-healing&amp;quot; nach [[Peter Chappell]] und [[ERemedy]] nach Bill Gray&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Ähnlichkeiten zur Homöopathie weisen die [[Isopathie]] (2&amp;amp;nbsp;Varianten) und die [[Homöo-Isopathie]] der Firma [[Homeda]] auf. Hahnemann lehnte jedoch die Isopathie zeitlebens ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elektrohomöopathie]] hat außer der Namensähnlichkeit wenig mit der Homöopathie zu tun, und bezieht sich auf eine Variante der [[Spagyrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bestimmte elektrisch betriebene Geräte zur Diagnostik oder Therapie werden von ihren Erfindern und Anbietern mit der Homöopathie in Verbindung gebracht oder berufen sich auf diese. Beispielhaft zu nennen sind hier [[Cem Tech]], [[Transmaterialer Katalysator]] oder [[Wave Transfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den zu behandelnden Lebewesen wird zwischen der Homöopathie zu Heilzwecken beim Menschen sowie der [[Tierhomöopathie]] und [[Pflanzenhomöopathie]] unterschieden. Die Pflanzenhomöopathie ist eine Bezeichnung für Verfahren, bei denen mit Hilfe von homöopathischen Produkten das Pflanzenwachstum beeinflusst werden soll (Beispiel: Produkt [[Biplantol]]),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Hering&amp;#039;sche Gesetz==&lt;br /&gt;
Auf einen Vorschlag des Hahnemann-Anhängers Constantin Hering aus Sachsen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geht das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Heringsche Gesetz&amp;#039;&amp;#039; zurück. Hering glaubte, dass eine Gesundung erfolge, wenn es zu einer Auslöschung von Symptomen in folgenden Richtungen verlaufe:&lt;br /&gt;
* von innen nach außen&lt;br /&gt;
* von oben nach unten&lt;br /&gt;
* von jetzt zu früher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:organon.png|Ausschnitt aus dem Organon|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage==&lt;br /&gt;
Nach etwa 200&amp;amp;nbsp;Jahren der Forschung von Homöopathen und Nicht-Homöopathen ist bislang kein wissenschaftlicher Beweis für eine über den [[Placeboeffekt]] hinausgehende Wirkung der Homöopathie bekannt geworden&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst E., A systematic review of systematic reviews of homeopathy., Br J Clin Pharmacol. 2002 Dec;54(6):577-82&amp;lt;/ref&amp;gt; und postulierte Wirkmechanismen gelten heute als widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesanzeiger, Quelle aus dem Webarchiv, Stand: 8. juli 2013 https://archive.fo/KaFIw&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA müssen frei verkäufliche Homöopathika (OTC-Produkte) künftig mit einem Warnhinweis versehen werden, dass die Wirksamkeit des Produkts nicht nachgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heutigem Erkenntnisstand ist die Wirksamkeit der Homöopathie mit der einer [[Placebo]]therapie gleichzusetzen, was allerdings nicht heißen muss, dass sie völlig wirkungslos ist. In der Tat kann man davon ausgehen, dass sie gegenüber einer Nichtbehandlung (also dem Nichtstun) eine Wirkung bei entsprechenden Patienten erzielen kann, insbesondere bei charismatischen Therapeuten und entsprechendem therapeutischem Ritual. Gefahren der Homöopathie ergeben sich aus der Tatsache, dass Homöopathen und Patienten die Placebowirkungen der Homöopathie überschätzen und reproduzierbar effektive Behandlungen mit einem Wirksamkeitsnachweis, der über den Placeboeffekt hinausgeht, unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Homöopathie sprechen die fehlenden Wirksamkeitsnachweise, der pseudowissenschaftliche-dogmatische Charakter der Homöopathieschulen (die tatsächliche Schulmediziner sind), die völlig fehlende Prävention der Krankheit sowie innere Widersprüche wie der nicht reproduzierbare Chinarindenversuch, auf den sich Hahnemann hilfsweise beruft. Homöopathen geben ungerne an, wie lange eine Therapie durchgeführt werden soll.&lt;br /&gt;
Auch aus chemisch-naturwissenschaftlicher Sicht ist das [[Potenzierung|Potenzierverfahren]] (was in Wirklichkeit eine Verdünnung unter bestimmten Umständen ist) nicht mit der Realität in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Argument für die Homöopathie wird oft die Freiheit von Nebenwirkungen angesprochen. Das Argument ist dabei, dass bei starker Potenzierung (Verdünnung) kaum Nebenwirkungen zu erwarten seien. Dieses Argument widerspricht jedoch der Annahme, Potenzierung würde die Wirkung der Substanzen verstärken und ist damit ein Widerspruch der Homöopathie in sich. Auch der Anspruch, die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen zu stärken, wird oft als Argument für die Homöopathie genannt. Den Nachweis hierfür bleiben die Befürworter jedoch schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen häufig verbreiteten Ansichten um eine [[Ganzheitlichkeit|&amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche Behandlung&amp;#039;&amp;#039;]] im Rahmen der Homöopathie, ist diese [[Alternativmedizin]] als eine symptom-basierte Therapieform anzusehen, die sich ausschließlich auf geschilderte und beobachtbare Symptome des Patienten stützt. Die Ätiologie (Ursachenforschung) von Krankheiten wird weitgehend ausgeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahnemann und moderne Homöopathen orientieren sich an &amp;#039;&amp;#039;Heilgesetzen&amp;#039;&amp;#039;, zu denen auch die Vorstellung gehört, dass homöopathische Therapien Menschen von oben nach unten, von innen nach außen und beginnend mit dem neuesten Symptom behandeln. Solche Vorstellungen haben wiederum keine Grundlage in irgendwelchen Modellen der Biologie oder der Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 2. Dezember 1992 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erkla%CC%88rung-zur-Homo%CC%88opathie.pdf Marburger Erklärung zur Homöopathie.] Beschluss des Fachbereichsrates Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg vom 2. Dezember 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze==&lt;br /&gt;
[[image:Dwhelios.jpg|Verdünntes Wasser als homöopathisches Heilmittel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Homöopathie ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel: Sie widerspricht der Logik, den Naturgesetzen und medizinischen Erkenntnissen der Vergangenheit und Gegenwart. Hochpotenzen ab D&amp;amp;nbsp;23 bzw. C&amp;amp;nbsp;12 enthalten kein Molekül des Grundstoffes. Wie sollen Tropfen, die nur noch aus Lösungsmitteln bestehen, wirken? Ein [[Wassergedächtnis]], das &amp;quot;Information&amp;quot; aufnehmen könnte, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht sinnvoll, die Funktionsweise von Methoden zu erklären, die gar keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen können. Die Frage nach dem Wirkprinzip der Homöopathie ist völlig sinnlos, solange es keine Hinweise darauf gibt, dass Homöopathie überhaupt Wirkung entwickelt. Alle Erklärungsversuche der Homöopathie sind daher nicht wissenschaftlich fundiert und können als pseudowissenschaftlich eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hält Homöopathen jedoch nicht davon ab, sich Wirkmechanismen zur Homöopathie auszudenken und diese zu veröffentlichen. Die Spannweite reicht dabei von [[Animismus|animistischen]] Vorstellungen geistbelebter Materie, in denen die [[Potenzierung]] die positiven Geister (auch Schwingungen) der Substanzen freisetzt, bis zur pseudowissenschaftlichen Umdeutung quantenmechanischer und atomphysikalischer Erkenntnisse (siehe: [[Quantenmystik]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Heutige Homöopathen und Homöopathie-Befürworter beziehen sich oft auf die Quantenmechanik in der Physik, um die angebliche Wirkung homöopathischer Mittel zu erklären. Quanteneffekte sind aber nur auf subatomarer und evtl. noch atomarer Ebene von Bedeutung. Für die makroskopische Welt oder biologische Systeme wie Viren, einzelne Zellen oder aufwärts, sind sie jedoch nicht relevant. Genannt wird in diesem Zusammenhang der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger sowie der Psychologe [[Harald Walach]], Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Walach ist Erfinder einer bislang unbewiesenen &amp;quot;Schwachen Quantentheorie&amp;quot;. &amp;quot;Verschränkte&amp;quot; und &amp;quot;teleportierte&amp;quot; Teilchen bzw. &amp;quot;Informationen&amp;quot; sollen dabei in der Homöopathie eine Rolle spielen. Auch gebe es laut den Spekulationen von Walach eine &amp;quot;Verschränkung&amp;quot; zwischen Krankheitssymptomen und den Symptomen, die ein Stoff auslöst, wenn er im Rahmen der homöopathischen Arzneimittelprüfung getestet wird. Der Physiker Anton Zeilinger, der gelegentlich zitiert wird, um der Homöopathie einen &amp;quot;quantenphysikalisch&amp;quot;-seriösen Anstrich zu geben, hält einen Bezug zur Quantenphysik für wissenschaftlich unbegründet, wie er 2012 der Süddeutschen Zeitung mitteilte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Dass ein Bezug zwischen meiner Arbeit und der Homöopathie hergestellt wird, ist wissenschaftlich unbegründet [...] Ich bedaure es sehr, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird. [...] Homöopathie ist in meinen Augen ein reiner Placeboeffekt [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von einer so genannten [[Quantenmedizin]] hält Zeilinger nichts:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Das ist ein schwammiger, spekulativer Begriff, nicht die Bezeichnung eines wissenschaftlichen Gebietes.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Artikel in Süddeutsche Zeitung: Markus&amp;amp;nbsp;C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 01.02.2012 [http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulative Verweise auf die Quantenphysik und Zeilinger finden sich zum Beispiel beim Marketingexperten und Internetblogger [[Claus Fritzsche]], der offenbar Zeilinger zuvor nicht befragte, ob aus seiner Sicht als Physiker die quantenphysikalische Verschränkung etwas mit Homöopathie zu tun habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat C.&amp;amp;nbsp;Fritzsche aus einem veröffentlichten Leserbrief: &amp;#039;&amp;#039;[...] Lassen wir die Thematik &amp;quot;Schwingungen&amp;quot; einmal beiseite, so kann ich wiederum Frau Wallenfels sehr gut folgen. Die Quantenphysik regt dazu an, unsere stark MECHANISTISCHE Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen und sie öffnet für die Möglichkeit, dass (frei nach Prof. Anton Zeilinger) nicht Materie sondern INFORMATION der Stoff ist, aus dem unser Universum besteht. Ist dies der Fall, so kann es - im Kontext der Medizin - neben pharmazeutischen bzw. biochemischen Wirkeffekten auch eine neue Kategorie von Wirkeffekten geben, die &amp;quot;geistartigen&amp;quot; Charakter hat und in der nicht MATERIE sondern INFORMATION die entscheidende Rolle spielt.[...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;[http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=user%2Fcomment_list.php&amp;amp;show=own_article_comments&amp;amp;docuser=1767]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird das [[Wassergedächtnis]], welches [[Jacques Benveniste]] gefunden zu haben meinte, als &amp;quot;Beweis&amp;quot; angeführt. Spätestens seit 1995 ist klar, dass Benvenistes Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis?page=all&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/2/media/wasser_gedaechtnis.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wird weiterhin behauptet, dass Hochpotenzen &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; enthalten würden, obwohl weder ein Informationsträger zu finden noch ein Code vorstellbar ist. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der letzte, als Durchbruch gefeierte &amp;quot;Beweis&amp;quot; an der Uni Leipzig mit Rattendärmen sich als falsch und unhaltbar herausstellte. Eine umfangreiche Würdigung dieser Pseudo-Forschung an der Uni Leipzig findet sich hier:[http://www.xy44.de/belladonna/]. Welche &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; die Struktur des Wassers auch immer in der Vorstellung der Anhänger enthalten sollte, sie müssten auch auf die Zuckerpillen übertragen werden, auf die der Tropfen des homöopathischen Wassers aufgetragen wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis des Wassers&amp;#039;&amp;#039; müsste die Aufnahme und Absorption durch das gastrointestinale System im Körper und den Transport durch das Blut bis zu den Geweben gewissermaßen überleben. Biologen haben weder ein „Wassergedächtnis“ noch homöopathische Signale oder Rezeptoren entdeckt, noch irgendetwas, das plausiblerweise als Rezeptor für Wasserstrukturen dienen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass auch &amp;#039;&amp;#039;verdünntes Wasser&amp;#039;&amp;#039; als homöopathisches Heilmittel angeboten wird (siehe Abbildung rechts, 1&amp;amp;nbsp;Gramm verdünntes Wasser kostet etwa 1&amp;amp;nbsp;Pfund)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.helios.co.uk/cgi-bin/store.cgi?action=link&amp;amp;sku=Wate-g&amp;amp;uid=11666&amp;lt;/ref&amp;gt;, macht das Konzept genauso fragwürdig wie die Behauptungen mancher Homöopathen, dass von unter dem Kopfkissen oder am Körper getragenen Mitteln eine Wirkung ausginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Rolle der Zuwendung und des homöopathischen Beratungsgesprächs==&lt;br /&gt;
Wie entscheidend die Rolle eines Beratungsgesprächs für die Wirksamkeit einer Therapie (homöopathischer Art oder nicht) sein kann, zeigt eine Untersuchung der Rheumatologin Sarah Brien von der &amp;quot;Complementary and Integrated Medicine Research Unit&amp;quot; am Aldermoor Health Centre in Southamptom aus dem Jahre 2010 bei einer Kleinstudie. In der randomisierten und bei der Medikamentengabe doppelt verblindeten und [[placebo]]kontrollierten Studie bei 83&amp;amp;nbsp;Patienten mit stabiler, konventionell behandelter rheumatoider Arthritis (&amp;#039;&amp;#039;Rheuma&amp;#039;&amp;#039;) hat sie versucht, zu ergründen, ob die Homöopathie wirkt und wenn ja warum.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Brien, Laurie Lachance, Phil Prescott, Clare McDermott, George Lewith: &amp;#039;&amp;#039;Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial&amp;#039;&amp;#039;, 13.11.2010, Rheumatology (2010) doi: 10.1093/rheumatology/keq234&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorengruppe bildete zwei Gruppen, eine in der die Patienten konventionell beraten wurden und eine, in der eine aufwändigere homöopathische Beratung erfolgte. Die Patienten in der Gruppe mit herkömmlicher medizinischer Beratung wurden dann weiter randomisiert: Sie erhielten entweder die von dem Homöopathen empfohlene homöopathische Komplextherapie oder ein Placebopräparat in identischer Aufmachung. In der Gruppe, in der homöopathisch beraten wurde, wurden die Patienten bei der Medikation sogar in drei Gruppen randomisiert, nämlich Placebo, Komplexbehandlung oder individuelle Zubereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind nachzulesen in der Zeitschrift &amp;quot;Rheumatology&amp;quot;. Es zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den insgesamt fünf Gruppen bei der Frage nach den primären Endpunkten der Studie (entsprechend der klassischen Rheumatologie: Verbesserung des Standardscore ACR und der globalen Selbsteinschätzung des Patienten auf Monatsbasis). Bei den sekundären Endpunkten: Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung gab es dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur herkömmlich beraten wurden. Es war also gleichgültig, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente erhielten, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Editorial widmeten sich Experten der veröffentlichenden Zeitschrift Rheumatology dem Thema. Laut Edzard Ernst sei es die therapeutische Beziehung zwischen homöopathisch tätigem Arzt und Patient, die den Unterschied mache, nicht die homöopathische Medikation per se. (Text teilweise übernommen von einem Artikel bei DocCheckNews: [http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht/])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:hom2.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Globuli Blick 2017.jpg|Quelle: [http://blog.gwup.net/2017/01/11/ohrale-globuli-gabe-amusiert-das-netz-ist-aber-nicht-unbedingt-zum-lachen/]|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Wie mehrfach in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien festgestellt, sind Homöopathieanwendungen nicht risikofrei. So können Homöopathieanwendungen effektive Therapien verzögern.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788,&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malik, Imtiaz A.; Gopalan, Sethuraman (2002), &amp;quot;Use of CAM results in delay in seeking medical advice for breast cancer&amp;quot;, European Journal of Epidemiology 18 (8): 817–22, doi:10.1023/A:1025343720564, PMID 12974558&amp;lt;/ref&amp;gt; Oder es kann zur Unterlassung effektiver Massnahmen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E; White, AR (1995), &amp;quot;Homoeopathy and immunization&amp;quot;, The British journal of general practice 45 (400): 629–30, PMC 1239445, PMID 8554846&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jones M (2006-07-14), &amp;quot;Malaria advice &amp;#039;risks lives&amp;#039;&amp;quot;, Newsnight (BBC Television)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen===&lt;br /&gt;
[[image:Notakehl.jpg|Notakehl D3-Zäpfchen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Glaubt man den Befürwortern der Homöopathie, so wäre die Anwendung stets nebenwirkungsfrei, und dies mag im allgemeinen auch auf die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; bezogen plausibel erscheinen. Wenn man die Problematik der Homöopathie-Wirkungslosigkeit (gegenüber Placebo) und des Zeitverzuges durch Verzicht auf wirksame Therapien außer Acht lässt, lassen sich aber in der Fachliteratur Angaben zu Nebenwirkungen durch niedrig potenzierte Homöopathika finden. Nicht jedes als homöopathisches Medikament zugelassene Mittel enthält die Wirksubstanzen in hinreichender Verdünnung (bzw. „hoher Potenz“), so dass es frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Zeitschrift für Klassische Homoeopathie&amp;quot; berichtet 2002 über den Fall einer 32-jährigen Patientin, die nach etwa zweiwöchiger Einnahme eines arsenhaltigen homöopathischen Mittels (Ars 6X) an einer Arsenvergiftung verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter C., Abermann C., &amp;quot;Unkontrollierte Niedrigpotenzeinnahme mit letalem Ausgang&amp;quot;, Zeitschrift für Klassische Homoeopathie, 46 1/2002, S. 18-28 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Paul Posadzki von der Abteilung für Komplementärmedizin der Peninsula Medical School in Exeter (Großbritannien) veröffentlichten 2012 eine Studie über gesammelte Daten aus wissenschaftlichen Datenbanken zu Nebenwirkungen der Homöopathie.&amp;lt;ref&amp;gt;The International Journal of Clinical Practise, Bd. 66, S. 1178, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Daten stammten von 1159 Patienten, die zwischen 1978 und 2010 in 17 Ländern (darunter auch Deutschland) schlechte Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hatten. Die Mehrzahl der teils starken Nebenwirkungen waren allergische Reaktionen und Vergiftungen - die in der Regel bei lediglich geringfügig verdünnten Ausgangsstoffen auftraten. Dazu zählen in der Homöopathie auch giftige Schwermetalle wie Arsen, Kadmium oder Quecksilber sowie andere toxische Substanzen wie eben Kerosin. &amp;quot;Homöopathie hat das Potenzial, Patienten und Konsumenten direkt und indirekt zu schaden&amp;quot;, resümierten die Forscher um Posadzki. Die Forscher betonen jedoch auch, dass konventionelle Medikamente selbstverständlich viel häufiger Nebenwirkungen zeigen. Man müsse aber auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis schauen - und das sehe bei einer unwirksamen Methode wie der Homöopathie schlecht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für niedrig potenzierte und nebenwirkungsträchtige Mittel kann hier ein Mittel gegen Bluthochdruck namens „Homviotensin“&amp;amp;nbsp;&amp;amp;reg; genannt werden, das als &amp;#039;&amp;#039;nebenwirkungsfrei&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, aber einige Phytotherapeutika in ausreichender Konzentration enthält, um pharmakologische Wirkungen zu entfalten. Zitat Bewerbung: &amp;#039;&amp;#039;Eine Tablette Homviotensin zu 320&amp;amp;nbsp;mg enthält, arzneilich wirksame Bestandteile Reserpinum Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg (HAB1, Vorschrift&amp;amp;nbsp;6); Rauwolfia Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Viscum album Trit.&amp;amp;nbsp;D2 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Crataegus Trit.&amp;amp;nbsp;D2 64,0&amp;amp;nbsp;mg. Die sonstigen Bestandteile sind Lactose und Magnesiumstearat [...]&amp;#039;&amp;#039; Hier sind also herzwirksame Substanzen in erheblicher Konzentration zu finden. Als Nebenwirkungen werden zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;verstopfte Nase und depressive Verstimmung&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die meisten homöopathischen [[Komplexmittelhomöopathie|Komplexmittel]] funktionieren nicht homöopathisch, sondern haben eindeutig pharmakologische Wirkungen. Dies wird durch den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Niedrigpotenzen&amp;#039;&amp;#039; der eingesetzten Urtinkturen erreicht. Damit lassen sich sogar kleinere Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit durchführen, die aber dann nicht mehr auf dem Prinzip der Homöopathie basieren, sondern lediglich reproduzierbare Beobachtungen der Pharmakodynamik zeigen. Diese Komplexmittel sind für bestimmte Indikationen zugelassen. Allgemein kann als Faustregel davon ausgegangen werden, dass bei niedrigen Potenzstufen (&amp;#039;&amp;#039;kritische Potenz&amp;#039;&amp;#039; im allgemeinen bis etwa&amp;amp;nbsp;D6) eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten kann, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen mit dem gesamten Wirkungsspektrum enthalten sind. So können z.B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden. Die kritische Potenz ist abhängig vom Tablettengewicht sowie dem Molekulargewicht der Wirksubstanz und ihrer relativen Wirksamkeit. Als Beispiel soll die kritische Potenz für das Diphtherie-Toxin berechnet werden: das Toxin hat ein Molekulargewicht von 61&amp;amp;nbsp;kDa. Ein einziges Molekül vermag eine Zelle zu töten. Die Tablette möge 10&amp;amp;nbsp;mg wiegen, was etwa einem Kügelchen mit dem Radius 1&amp;amp;nbsp;mm entspricht. 10&amp;amp;nbsp;mg entsprechen 1,6*10^-7&amp;amp;nbsp;Mol bzw. 1*10^17&amp;amp;nbsp;Moleküle Bei einer Potenz von&amp;amp;nbsp;D16, enthält eine 10&amp;amp;nbsp;mg Tablette noch 10&amp;amp;nbsp;Moleküle, bzw. 10&amp;amp;nbsp;potenziell tote Zellen, was eindeutig noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Arznei-Telegramm (at) berichtet in seiner Ausgabe 04/12&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.arznei-telegramm.de/html/sonder/1204039_03.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über vier schwerwiegende allergische Reaktionen auf Schimmelpilze im homöopathisch potenzierten Mitteln, darunter Nierenversagen aufgrund interstitieller Nephritis nach Anwendung von Notakehl der Firma Sanum-Kehlbeck (siehe dazu: [[Sanum-Therapie]] und Artikel zu [[Günther Enderlein]]). Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) berichtet in seinem Pharmakovigilanznachricht vom 8.&amp;amp;nbsp;März 2012 (Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe&amp;amp;nbsp;II - hier: Penicillium chrysogenum und sonstige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden Arzneimittel bis zu einer Potenz von D8&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Pharmakovigilanz/stufenplverf/penicilliumhaltige-am-anhoerung.pdf;jsessionid=753AD580FC30B04434612C7B49A0B675.1_cid103?__blob=publicationFile&amp;lt;/ref&amp;gt;) über zwei Fälle in ihrer UAW-Datenbank, bei denen es nach Einnahme des Präparats Notakehl zu einer interstitiellen Nephritis kam, einer mitunter auch allergisch bedingten Nierenentzündung. Das BfArM beruft sich dabei auf Fallberichte aus der DMW.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Türkoglu-Raach et al: DMW (2010) 135 (24): S. 1224-1227)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesinstitut soll demnach vorhaben, die Registrierung einiger homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen, die Schimmel- und Hefepilzextrakte in niedrigen Potenzen (bis D8) enthalten. Genannte werden Präparate mit Candida albicans, Candida parapsilosis, Aspergillus niger, Mucor mucedo, Mucor racemosus, Penicillium chrysogenum, Penicillium glabrum und Penicillium roquefortii. Da dem BfArM bei homöopathischen Präparaten auf Schimmel- und Hefepilzbasis häufig keine Angaben zum DEV vorliegen, ist die Festlegung einer sicheren Grenzpotenz schwierig. In der jetzt vom BfArM als Obergrenze gewählten Potenz&amp;amp;nbsp;D8 liegt die Urtinktur in einer Verdünnung von 1:100.000.000 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41359&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sanum-Mittel Notakehl stammt von der Pharmafirma Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp; Co.KG aus Hoya&amp;lt;ref&amp;gt;Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG, Hasseler&amp;amp;nbsp;Steinweg&amp;amp;nbsp;9, D-27318&amp;amp;nbsp;Hoya&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird mit einer D3-&amp;amp;nbsp;bis D5-Potenz angeboten. Das Mittel soll nach Angaben des Herstellers den Schimmelpilz Penicillium chrysogenum enthalten. Derartige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden homöopathischen Arzneimittel zur oralen und parenteralen Anwendung werden von [[Heilpraktiker]]n und Alternativmedizinern überwiegend zur Behandlung von Infektionskrankheiten vorgesehen. In der Werbung zu Schillpilz-haltigen homöopathischen Mitteln werden diese teilweise auch als &amp;quot;natürliche Antibiotika&amp;quot; bezeichnet, in völliger Umkehr zu Prinzipien der Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen wurde auch bei Präparaten mit niedrig potentiertem Kerosin beobachtet. Die Präparate enthielten chemisch nachweisbar den Kohlenwasserstoff Kerosin und verursachten durch Kerosin-Vergiftung Fieber, hohe Atemfrequenz, niedrigen Blutdruck und Koordinationsstörungen wie die Süddeutsche Zeitung meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/homoeopathie-kerosin-im-kuegelchen-1.1536531&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterlassung einer evidenzbasierten medizinischen Behandlung===&lt;br /&gt;
[[image:Penelope Dingle Peter Dingle.jpg|Opfer Penelope Dingle (verst. 2005) mit Ehemann Peter Dingle|thumb]]&lt;br /&gt;
Unterlassene effektive Therapien können bei Anwendung homöopathischer Mittel tödlich enden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://whatstheharm.net/homeopathy.html (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kleinkind namens Gloria Thomas starb Mai 2002 in Sydney nach einer homöopathischen Fehlbehandlung und Fehlernährung an einer Sepsis. Die homöopathisch orientierten Eltern müssen sich wegen Totschlag verantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.news.com.au/story/0,27574,25428128-421,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 verstarb in Tirol ein zweijähriger Junge an einer unbehandelten Lungenentzündung mit Sepsis, die mit guter Aussicht auf Erfolg medizinisch wirksam hätte behandelt werden können. Zwei seiner Brüder waren bereits zuvor im Alter von wenigen Wochen verstorben. Die Eltern verweigerten eine effektive Therapie und liessen sich stattdessen auf eine homöopathische Behandlung durch den Hausarzt ein. Die Eltern und der Hausarzt wurden wegen Quälens und Vernachlässigens eines Unmündigen mit Todesfolge nicht rechtskräftig zu je einem Jahr bedingter Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://kurier.at/nachrichten/4152171.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 starb in Australien die 45-jährige Penelope Dingle an einem Tumor im Enddarm. Sie hatte sich geweigert, effektive Therapien in Anspruch zu nehmen. Auf Antrag ihrer Schwester wurde eine Obduktion durchgeführt. Das Untersuchungsergebnis macht eine Homöopathin namens Francine Scrayen und einen bekannten Toxikologen aus Perth für den Tod verantwortlich. Penelope Dingle hatte versucht, ihren Darmkrebs mit Homöopathie zu behandeln sowie mit einer vegetarischen Ernährungsweise. Der zuständige Ermittler fand heraus, dass die aus Belgien stammende Homöopathin Francine Scrayen die Patientin darin bestärkte, sie könne den Krebs mit Homöopathie besiegen. Auch hatte sie Olivenöl empfohlen. Gleichzeitig beschreibt der Gerichtsmediziner deren Ratschläge als gefährlich und ungeheuerlich. Francine Scrayen sei keine medizinische Fachkraft und hätte die Patientin umgehend an einen Mediziner verweisen müssen. Ebenso trage der Partner der Patienten, der Toxikologe Peter Dingle, Verantwortung. Er habe durch seine Untätigkeit dafür gesorgt, dass die Erkrankung schließlich so weit fortschritten war, dass eine Chance auf Heilung aussichtlos wurde. Zwei von der Patientin konsultierte Ärzte hatten ihr auch eine [[Vitamin-C-Infusion|Vitamin-C-Kur]] und Venusfliegen-Extrakt (siehe: [[Carnivora]]) empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/news/stories/2010/07/30/2969050.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/austory/content/2011/s3260776.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.watoday.com.au/wa-news/dingles-cruel-cancer-remedies-20100622-yv12.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihre Krankheit und Einzelheiten der homöopathischen Therapie sowie über die Gespräche mit ihrer Behandlerin führte die Patientin ein Tagebuch, das eine Rekonstruktion der Abläufe zulässt. Ein enger Freund der Familie berichtete auch, dass es eine Vereinbarung gegeben habe, nach der Penelope Dingle von Francine Scrayen ausschließlich alternativmedizinisch behandelt werden und ihr Ehemann Peter Dingle nach der erwarteten Gesundung über Krankheit und Heilung seiner Frau ein Buch schreiben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theaustralian.com.au/news/nation/cancer-death-puts-homeopathy-in-dock/story-e6frg6nf-1225877659069&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Homöopathen und Heilpraktiker behandeln auch Krebserkrankungen mit homöopathischen Mitteln. Neben begleitenden (komplementären) Anwendungen werden explizit auch homöopathische Behandlungen als vermeintlich effektive Maßnahmen durchgeführt. Zu nennen ist hier beispielsweise die [[Clinica Santa Croce]] in Orselina (Tessin / Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und medizinische Ethik==&lt;br /&gt;
Neben den Gefahren einer unterlassenen oder verzögerten effektiven Therapie zu Gunsten der Anwendung homöopathischer Mittel, ergeben sich auch noch andere ethische Fragen. Die Verschreibung von homöopathischen Mitteln als Placebo kann nur einen Sinn haben, wenn der Behandler den Patienten nicht über den tatsächlichen Placebocharakter dieser Mittel aufklärt, und ihm dabei die Tatsache vorenthält, dass (zumindest bei den nicht niedrig-potenzierten Mitteln) in diesen Mitteln kein Wirkmolekül enthalten ist. Den Patienten jedoch nicht über den eigentlichen Charakter einer Therapie zu informieren, ist eine Missachtung ethischer Grundsätze in der Medizin und untergräbt auch die Beziehung zum Patienten die auf Vertrauen basiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Edzard Ernst: Homeopathy, a “helpful placebo” or an unethical intervention? Trends in Pharmacological Sciences, Volume&amp;amp;nbsp;31, Issue&amp;amp;nbsp;1,&amp;amp;nbsp;1, 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009. doi:10.1016/j.tips.2009.10.005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Homöopathie bei Krebs==&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Homöopathische Therapie von Krebs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie, Ebolafieber, Malaria und Anti Zecken Globuli==&lt;br /&gt;
[[image:Hom Malaria.jpg|Angeblich gegen Malaria wirksames homöopathisches Mittel in C200 Potenzierung (Demal 200)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:malarianosode.jpg|Homöopathische Malaria [[Nosode]] zu einer &amp;quot;Malariaprophylaxe&amp;quot;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 2014 begab sich eine Gruppe von Homöopathen in das westafrikanische Liberia, um dort zum Zeitpunkt der Ebolafieberepidemie 2014 heimlich Menschenversuche mit homöopathischen Heilmitteln zu machen, unter Umgehung der Helsinki-Konvention und Richtlinien zur Behandlung des Ebolafiebers seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO. Siehe dazu die Artikel [[Ebola-Mission von Homöopathen 2014]] und [[Pseudomedizinische Therapievorschläge zum Ebolafieber|pseudomedizinischen Therapie des Ebolafiebers mit Homöopathie]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland ist immer wieder zu beobachten, dass Homöopathen das Mittel &amp;#039;&amp;#039;Malaria&amp;amp;nbsp;2000&amp;#039;&amp;#039; (oder andere Mittel) zu einer so genannten Malaria-Prophylaxe für Patienten verwenden, die beabsichtigen in ein Land zu reisen, in dem die Malaria endemisch ist. Regelmäßig müssen in Klinken Malariapatienten behandelt werden, die angeben, sich derartig vor Malaria &amp;#039;&amp;#039;gewappnet&amp;#039;&amp;#039; zu haben und sich dennoch infizierten. Es kam zu mindestens einem Todesfall eines Patienten, der nach Malaria&amp;amp;nbsp;2000-Prophylaxe starb. Der Bayerische Rundfunk zitiert auf seinen Webseiten das Tropeninstitut in München, demzufolge es mehrere Todesfälle bei Menschen gab, die sich auf eine &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Malaria-Prophylaxe&amp;#039;&amp;#039; verlassen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Nothdurft vom Tropeninstitut in München: &amp;quot;Von homöopathischen Fachgesellschaften höre ich, dass es eine Prophylaxe im homöopathischen Sinn gar nicht geben kann. Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass es mehrere Todesfälle gegeben hat, als sich Menschen auf eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verlassen haben.&amp;quot; [http://www.br-online.de/bayern2/gesundheitsgespraech/malaria-DID1241688633988/mariaforschung-empfehlungen-schutz-ID1241688398258.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arzneimittel-Kommissionen der Apotheker und der deutschen Ärzteschaft nahm mit Veröffentlichungen und deutlichen Warnungen gegen eine derartige homöopathische Malariaprophylaxe Stellung: &amp;#039;&amp;#039;Bereits am 19.&amp;amp;nbsp;März 1998 hat die Arzneimittel-Kommission der Apotheker in der Pharmazeutischen Zeitung vor einer homöopathischen Malaria-Prophylaxe gewarnt. Es wird klargestellt, dass Malaria eine ernste und z.T. lebensbedrohliche Krankheit darstellt, &amp;quot;der nicht durch unspezifische homöopathische Mittel begegnet werden kann, von denen man sich eine erhöhte Immunität des Körpers gegen Malariaerreger erhofft. Fälle in denen eine solche &amp;quot;Prophylaxe&amp;quot; versagt hat, sind literaturkundig&amp;quot;. Es wird daher dringend davon abgeraten, homöopathische Mittel zur Malaria-Prophylaxe abzugeben.&amp;#039;&amp;#039; Noch deutlicher und schärfer warnte die Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft im Deutschen Ärzteblatt&amp;amp;nbsp;95 vom 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1998. Die AMK nahm dabei Bezug auf eine von einer Firma angebotene homöopathische Malariaprophylaxe. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;[...] Niedergelassene Ärzte, die Patienten eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verordnen, haben mit berufsrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Die Malaria ist eine ernste und unter Umständen lebensbedrohliche Krankheit [...]&amp;#039;&amp;#039; Wegen der akuten Gefährdung der Patienten, die sich unter Umständen auf ihr homöopathisches Arzneimittel verlassen, sieht die AMK der deutschen Ärzteschaft bei der Verordnung solcher homöopathischen Mittel zur Malaria-Prophylaxe einen Verstoß gegen die Berufspflichten des Arztes und rät zum Schutze der Patienten dringend von einer Verordnung solcher Mittel ab.&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Krankheitsprophylaxe an sich innerhalb der Homöopathieszene umstritten, da sich ohne erkennbare Symptome ja keine homöopathischen Mittel finden lassen. Auch in England wurden derartige Malariaprophlaxen bekannt, und die englische staatliche NHS stellte daher ab 2008 die Zahlungen an homöopathische Einrichtungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich kritisch sind auch so genannte [[Globuli|&amp;#039;&amp;#039;Anti Zecken Globuli&amp;#039;&amp;#039;]] um, wie eine Apotheke in Arnsberg unter der Hand meint, &amp;#039;&amp;#039;[...] einer Borelliose Erkrankung auf natürlicher Weise vorzubeugen [...]&amp;#039;&amp;#039;. Dazu habe diese Apotheke mit einem homöopathischen Hersteller eine spezielle Mischung entwickelt, die [[Nosode]]n enthalte, die eine &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Impfung&amp;#039;&amp;#039; darstellen sollen. Es wird ausdrücklich auf die, durch Zecken übertragenen, Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose Bezug genommen. Zusätzlich sollen die Anti Zecken Globuli auch &amp;#039;&amp;#039;Ledum palustre&amp;#039;&amp;#039; (Sumpfporst) enthalten, was den eigenen Körpergeruch im Sinne eines Schutzes verändere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische BBC identifizierte im Jahre 2006 zehn Homöopathiekliniken, die in Großbritannien unwirksame oder ungeprüfte Mittel gegen Malaria einsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/science/2006/jul/14/medicineandhealth.lifeandhealth&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung von homöopathischen [[Spenglersan Kolloide|&amp;#039;&amp;#039;Spenglersan Kolloid&amp;amp;nbsp;M&amp;#039;&amp;#039;]]-Mittel zur Malariaprophylaxe konnte dokumentiert eine Malaria nicht verhindern; schwedische Ärzte veröffentlichten dazu Fallberichte und eine Warnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlsson T, Bergqvist L, Hellgren U. Homeopathic Resistant Malaria. J Travel Med. 1996 Mar 1;3(1):62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte 2009 explizit vor der Homöopathie als Behandlungsoption bei Malaria, HIV-Infektion, Tuberkulose, Influenza und Durchfallerkrankungen im Kindesalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Oona Mashta: &amp;#039;&amp;#039;WHO warns against using homoeopathy to treat serious diseases&amp;#039;&amp;#039;, BMJ 2009;339:b3447. 24 August 2009, doi:10.1136/bmj.b3447&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8211925.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/project/392/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie zur Therapie der Homosexualität==&lt;br /&gt;
2011 wurde bekannt, dass der &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte in Deutschland (BKÄ)&amp;#039;&amp;#039; auf seinen Webseiten die Empfehlung gibt, die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit Hilfe der Homöopathie [[Konversionstherapie|&amp;quot;therapieren&amp;quot;]] zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,766184,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heise.de/tp/artikel/34/34851/1.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Stichwort &amp;quot;Unser Auftrag&amp;quot; findet sich in der Selbstdarstellung des BKÄ der Punkt &amp;quot;Hilfestellung für Suchende&amp;quot;. Zu den &amp;quot;Therapieansätzen gegen homosexuelle Neigungen&amp;quot; gehöre demnach die Psychotherapie und die Homöopathie. Eine &amp;quot;Konstitutionsbehandlung&amp;quot; mit Platin in Hochpotenz soll hier zum Einsatz kommen. Homosexualität ist laut WHO jedoch keine Krankheit. Hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte&amp;#039;&amp;#039; steht der Unterhachinger Arzt und Homöopath Gero Winkelmann. Er war in den 1990er Jahren in der Splitterpartei &amp;#039;&amp;#039;Christliche Liga&amp;#039;&amp;#039; gegen Abtreibungen aktiv.&lt;br /&gt;
==Homöopathie gegen Unter- und Fehlernährung in Gambia==&lt;br /&gt;
Eine von London aus operierende Organisation &amp;quot;Gambia Wellness Foundation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Gambia Wellness Foundation, 11 Higham Station Avenue, London, E4 9AY&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich zuvor &amp;#039;&amp;#039;The Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; nannte, setzt im afrikanischen Staat Gambia (Präsident: [[Yahya Jammeh]]) homöopathische [[Globuli]] gegen die Folgen von Fehlernährung ein. Zitat von der GWF-Webseite:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..The majority of people are suffering from long term malnutrition and dehydration, so we work at the basic level of prescribing remedies in a bottle of water. This also ensures that those taking treatments are re-hydrated which is paramount to the healing stimulus..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gambiawellnessfoundation.org/what-we-do/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgegeben, um nicht in einem Zusammenhang mit dem früheren US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush gestellt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Antidote==&lt;br /&gt;
Befürworter der Homöopathie fürchten offenbar unerwünschte Wirkungen eigener Therapien, insbesondere als zu intensive &amp;#039;&amp;#039;[[Erstverschlimmerung]]en&amp;#039;&amp;#039; nach Mittelgabe. Aber auch für diesen Fall ist homöopathisch durch so genanntes &amp;#039;&amp;#039;Antidotieren&amp;#039;&amp;#039; vorgesorgt. Dabei reiche es, einfach das verabreichte erstverschlimmernde Mittel &amp;#039;&amp;#039;[...] mit ein paar Schlucken starkem Kaffee oder Riechen an Kampher (Tigerbalsam, Vic-vapo-rup...) [...]&amp;#039;&amp;#039; unwirksam zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nelly-duerr.de/klassische-homoeopathie/antidot.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2016 berichteten Homöopathen auch über eine mögliche [[Endverschlimmerung]] einer homöopathischen Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der so genannten Frauenzeitschrift &amp;quot;FÜR SIE&amp;quot; würden Mobiltelefone Homöopatika in ihrer Wirkung &amp;quot;beeinträchtigen&amp;quot;. &amp;#039;&amp;#039;Bei der Einnahme homöopathischer Medikamente sollte man das Handy beiseite legen. Wie auch bei Radiowecker, Computer und Mikrowelle können die elektromagnetischen Felder dieser Geräte die Wirkung der Medikamente beeinträchtigen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;FÜR SIE, Extra-Beilage &amp;quot;Homöopathie&amp;quot;. 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Homöopathie==&lt;br /&gt;
Der Homöopathie kann man zur Zeit der Entwicklung durchaus &amp;quot;wissenschaftlichen&amp;quot; Charakter (nach damaliger Definition) zugestehen. Immerhin ging Hahnemann empirisch vor und überprüfte seine Thesen an Selbstversuchen. Der Zugewinn an Wissen seit dieser Zeit lässt die Theorie heutzutage nur noch aus medizinhistorischer Sicht interessant erscheinen. Als ernsthafte medizinische Methode kann die Homöopathie auf Grund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises nicht betrachtet werden. Zu Hahnemanns Zeiten gab es weder ein Fieberthermometer noch die Kenntnis von Bakterien, dafür die seltsamsten Erklärungsversuche (z.B. [[Miasmentheorie|Miasmen]] - krankheitserregende Dämpfe, die vom Boden aufsteigen), so dass man Hahnemanns Modell aus historischer Sicht durchaus als vernünftig betrachten muss. Aus heutiger Sicht nach über zwei Jahrhunderten enormen Wissensgewinns kann man vermuten, dass selbst Hahnemann, würde er noch leben und über das heutige Wissen verfügen, seine Apologeten verspotten würde. So wurde die Homöopathie schon vor über 100 Jahren heftig kritisiert (siehe Links). Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie geht nicht auf Hahnemann zurück, bereits vorher gab es (zum Beispiel in England) analoge Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist weiterhin, dass einige Empfehlungen Hahnemanns aus dem [[Organon der Heilkunst|Organon]] wie zum Beispiel die Anwendung von heißem Terpentin auf Verbrühungsverletzungen auch von den Anhängern und Anwendern der Homöopathie nicht mehr breit propagiert werden. Während also bei Verletzungen, bei denen man unmittelbar den Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung ersehen kann, die Lehren Hahnemanns z.T. durchaus korrekt als veraltet und unbegründet zurückgewiesen werden, werden die Teile der Lehre, die zwar nicht minder unlogisch und unbegründet sind, bei deren Umsetzung man aber auf den Placeboeffekt hoffen kann, weiterhin gewinnbringend vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Ärzte in Europa==&lt;br /&gt;
In Deutschland sollen etwa 5.000&amp;amp;nbsp;Ärzte die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Homöopath&amp;#039;&amp;#039; erlangt haben. Die Netzeitung gibt an, dass in Deutschland zur Zeit etwa jeder 40.&amp;amp;nbsp;Arzt über die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Netzeitung 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.netzeitung.de/gesundheit/1075357.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der ECHAMP tragen in Deutschland etwa&amp;amp;nbsp;2,5% der Ärzte, in Italien&amp;amp;nbsp;8,3% und in der Slowakei etwa&amp;amp;nbsp;14%, die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. In Schweden liegt die Quote dagegen bei unter&amp;amp;nbsp;0,03%, von fast&amp;amp;nbsp;30.000 schwedischen Ärzten insgesamt haben nur zehn eine homöopathische Zusatzausbildung. Europaweit würden demnach fast 56.000&amp;amp;nbsp;Mediziner die entsprechende Bezeichnung führen. Die so krass unterschiedliche Akzeptanz der Homöopathie in zwei Industriestaaten wie Deutschland und Schweden bei vergleichbarem Gesundheitsstatus der Deutschen und Schweden zeigt, dass einerseits offenbar problemlos auf die Homöopathie verzichtet werden kann, ohne dass sich für die Gesundheit der Bevölkerung ein relevanter Effekt ergibt und dass andererseits die Beliebtheit der Homöopathie weniger mit naturwissenschaftlichen Argumenten oder Belegen einer möglichen Wirksamkeit zusammenzuhängen scheint als vielmehr mit Weltanschauungen, Vorurteilen oder Traditionen. Überzeugende wissenschaftliche Argumente und Wirksamkeitsnachweise die für die Anwendung der Homöopathie sprächen, hätten nämlich auch schwedische Ärzte überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Homöopathika-Geschäft==&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie MDR.jpg|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:HOMANT.jpg|Umsätze Homöopathika (blau) und Anthroposophika (rot) in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2010 in Millionen Euro. Der Homöopathikaumsatz nahm im Zeitraum um 11,2 Prozent zu, der Umsatz der Anthroposophika um 59,3 Prozent, die Inflation betrug im gleichen Zeitraum 17,5%. Quellen: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (bpi.de) und Statistisches Bundesamt.|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Oscillococcinum.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast&amp;amp;nbsp;60% aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;Europäischer Herstellerverband ECHAMP&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem europaweiten Zuwachs von&amp;amp;nbsp;60% zwischen 1995 und 2005. In Deutschland stieg der Umsatz um&amp;amp;nbsp;80%, in Frankreich gar um&amp;amp;nbsp;300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro, was etwa 1% des Pharmamarktes entspricht und etwa&amp;amp;nbsp;7% des Umsatzzes bei rezeptfreien Medikamenten. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930&amp;amp;nbsp;Millionen Euro, davon 810&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268&amp;amp;nbsp;Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dzvhae.de/dzvhae-presse/pressemitteilungen/repraesentative-umfragen-zur-homoeopathie.html&amp;amp;html2pdf_sumbit=1 &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jan./Feb. 2008, S.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Wochenzeitschrift &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; lag im Jahre 2009 der Umsatz an Mitteln der Homöopathie bei 400 Millionen Euro. Nach Angaben des MDR lagen die Ausgaben für homöopathische Präparate 2012 bei 452,5 Miliionen, 2013 bei 482,4 und 2014 bei 528 Millionen Euro. Nach anderen Angaben (apotheke-adhoc, 2016) geben Verbraucher in Deutschland pro Jahr rund 360 Millionen Euro in der Selbstmedikation für Homöopathika aus (Apothekenverkaufspreise, AVP). Dazu kommen etwas mehr als 90 Millionen Euro über Verordnungen. Insgesamt werden rund 50 Millionen Packungseinheiten pro Jahr verkauft. Führende Anbieter sind DHU, Heel, Hevert, Pflüger, Orthim und Pascoe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/homoeopathie-die-kritiker-formieren-sich-netzwerk/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie zahlten die gesetzlichen Krankenkassen 9 Millionen Euro für homöopathische Mittel. Nicht mit eingerechnet sind hier jedoch die Folgekosten für ineffektive homöopathische Therapien. Nicht vergleichbar damit sind die Kosten von homöopathischen Erst- und Folgeanamnesen, die meist vom Patienten selbst bezahlt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das marktführende Unternehmen in Deutschland ist die Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Der Konzern mit über 400&amp;amp;nbsp;Mitarbeitern hat sich aus der 1961 gegründeten Firma [[Dr. Willmar Schwabe GmbH &amp;amp; Co. KG]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meistverwendete Homöopathikum in den USA ist [[Oscillococcinum|Oscilococcinum&amp;amp;nbsp;C200]]. Dieses Mittel wird auch die &amp;quot;20-Millionen-Ente&amp;quot; genannt. Der Jahresumsatz für das Produkt beträgt 20&amp;amp;nbsp;Millionen Dollar. Das Mittel wird aus Entenleber erzeugt, doch für den gesamten Umsatz wird nur die Leber einer einzigen Ente gebraucht - und von dieser bleibt einiges übrig: Die Potenzierung von C200 bedeutet, dass das Verhältnis von Leber zur Lösung 1&amp;amp;nbsp;zu&amp;amp;nbsp;10 mit 400&amp;amp;nbsp;Nullen beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Umsatz stehen vergleichsweise geringe Kosten bei der Entwicklung neuer Präparate gegenüber. Die kostenintensive Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung entfällt zum großen Teil, da homöopathische Heilmittel in der Regel lediglich registriert und nicht in einem komplexen Prozess zugelassen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant==&lt;br /&gt;
Die Abrechnung von homöopathischen Leistungen wird für Ärzte immer attraktiver, wie die Ärztezeitung bereits 2007 meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/homoeopathie/article/434705/homoeopathie-kollegen-immer-attraktiver.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vergütung umfasst: 90&amp;amp;nbsp;€ Erstanamnese, 20&amp;amp;nbsp;€ Repertorisation, 20 € Analyse und 45&amp;amp;nbsp;€ Folgeanamnese. Für diese 175&amp;amp;nbsp;€ versorgt ein niedergelassener Facharzt 5&amp;amp;nbsp;&amp;quot;herkömmliche&amp;quot; Patienten ein ganzes Quartal lang, egal wie oft diese in der Praxis erscheinen. Als Kassenpatient könne man homöopathische Leistungen grundsätzlich bei solchen Erkrankungsformen in Anspruch nehmen, &amp;quot;bei denen eine Heilung oder Linderung durch spezifisches therapeutisches Ansprechen von potentiell noch vorhandenen Selbstheilungskräften zu erwarten ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und umstrittene [[Masernparty]]s==&lt;br /&gt;
2005 wurde bekannt, dass Anhänger der Homöopathie so genannte Masern-Partys nicht generell ablehnen. Zitat eines entsprechenden Zeitungsartikels&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/726112-100,1,0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Ärzte lehnen &amp;quot;Masern-Partys&amp;quot; nicht generell ab. Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren &amp;quot;eine Überlegung wert&amp;quot;, sagte der Münchner Kinderarzt Dr. [[Steffen Rabe]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es sei eine Folge der Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte Rabe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine unmittelbare Folge der Impfpolitik&amp;quot;, so Rabe. Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer &amp;quot;Masern-Party&amp;quot; liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei Eltern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im Falle einer Masernerkrankung rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel, da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. &amp;quot;Der Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung.&amp;quot; Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen gut zu behandeln.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
===Die frühen Studien===&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten von Hahnmann war seine Lehre umstritten und löste lebhafte Diskussionen aus und die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ. Bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch, auf dem die Lehre beruht, war ein Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber. Möglicherweise eine allergische Reaktion. Auch die unverblindeten „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung eines möglichen Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat sind nicht wissenschaftlich akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 wurde der wohl erste doppelt verblindete Arzneimittelversuch durchgeführt, zur Homöopathie. 1835 publizierte der Theologe und Redakteur George Löhner ein Testergebnis, zu dem er in Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg gekommen war. Untersucht wurden 55&amp;amp;nbsp;gesunde Freiwillige. Die gebildete Kommission konnte keinen Effekt der homöopathischen Potenzierung erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;George Löhner: &amp;quot;Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart&amp;quot;, 1835&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Veröffentlichung stiess auf heftigen, polemischen Widerstand von homöopathischen Zeitschriften der Zeit, so des &amp;quot;Hygea - Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Homöopathiestudien zur Zeit des Nationalsozialismus===&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie_NS_Zeit.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen zur Homöopathie gab es zur Zeit des Nationalsozialismus. Dem Regime lag an einer Neuorientierung im Gesundheitswesen, der &amp;quot;Neuen Deutschen Heilkunde&amp;quot;. In nationalsozialistischen Kreisen wurde zudem die Kritik an &amp;#039;&amp;#039;verjudeter Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039; lauter. Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes (RGA) Arzneimittelprüfungen statt, viele davon [[placebo]]kontrolliert. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’ erforscht werden. Dem Arbeitskreis gehörten der Homöopath Hanns Rabe (1890-1959), der Internist Werner Siebert (1897-1951) und die Pharmakologie-Professoren Gustav Kuschinsky (1904-1992) und Richard Bonsmann an. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow Krankenhauses in Berlin tätige Arzt und Homöopath Fritz Donner (1896-1979) maßgeblich beteiligt. Von Donner liegen umfangreiche Aufzeichnungen zu den RGA-Untersuchungen und zu vorherigen Studien vor, die als [[Donner-Bericht zur Homöopathie]] bekannt wurden und sich heute im Original im &amp;quot;Homöopathie-Archiv&amp;quot; des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Donner: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939&amp;#039;&amp;#039;. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg&amp;amp;nbsp;17, D-70184&amp;amp;nbsp;Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch es kam bei den staatlich geförderten Untersuchungen nichts positives für die Homöopathie heraus. Durchgeführt wurden beispielsweise Doppelblindversuche mit Silicea&amp;amp;nbsp;C30. Das Ergebnis: Verum und Placebo verursachten gleich viel Symptome. Den anwesenden Homöopathen war es nicht möglich, Verum und Placebo zu unterscheiden. Auch 1938/39 wurden im Robert-Koch-Krankenhaus in Berlin klinische Versuche mit Homöopathika mit negativem Ergebnisse durchgeführt. Der Homöopath Rabe reagierte mit der Vermutung, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] Homöopathie keine pharmakotherapeutische Methode, wie bisher angenommen, sondern eine Form der Psychotherapie [...]&amp;#039;&amp;#039; sei. Fritz Donner in einem Gedächtnisprotokoll: &amp;#039;&amp;#039;Wahrheitsgemäß müsste man antworten, dass bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und dass bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist.&amp;#039;&amp;#039; Dennoch wurde offiziell verlautbart, es hätten sich gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, sodass man neu beginnen müsse. Der Krieg verhinderte jedoch weitere Forschung. Später, in den 1960er Jahren, drückte sich Donner deutlicher aus: Er nannte die Untersuchung ein &amp;#039;&amp;#039;totales Fiasko&amp;#039;&amp;#039; für die Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Homöopathiestudien===&lt;br /&gt;
Allgemein muß bei Untersuchungen zur Homöopathie zwischen Studien mit niedrig potenzierten (weniger verdünnten) Mitteln und hoch potenzierten Mitteln unterschieden werden, da niedrig potenzierte Mittel ausreichend viel Wirkstoff enthalten können um klassische pharmakologische Wirkungen oder sogar Giftwirkungen zu bewirken, die dann auch dem Masse-Wirkungsgesetz unterliegen, es kommt also zu einer dosisabhängigen Wirkung mit steigender Wirkung bei steigender Dosis. Bei der Homöopathie soll diese Dosis-Wirkungsbeziehung in dieser Weise bekanntlich nicht vorhanden sein. Daher beziehen sich zahlreiche Studien lediglich auf Hochpotenzanwendungen. Eine besondere Rolle spielen so genannte Meta-Analysen, die die zur Verfügung stehenden Studien ihrer Zeit auf ihre Qualität hin untersuchen und die qualitativ hochwertigen Veröffentlichungen zum Thema Homöopathie zusammenfassend auswerten. Im 20.&amp;amp;nbsp;und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind mehrere Meta-Studien zur Homöopathie erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 werteten Klaus Linde und Kollegen von der Universität München 185 Studien und Veröffentlichungen aus, in denen homöopathische Mittel gegen ein Placebo bewertet wurden. Von den Arbeiten waren 89&amp;amp;nbsp;randomisiert und verblindet, teilweise aber nur einfach-verblindet. Unter den analysierten Arbeiten finden sich auch simple Doktorarbeiten, unveröffentlichte Studien sowie in unbekannten ausländischen Zeitschriften veröffentlichte Arbeiten, die in Deutschland nicht ausleihbar oder einsehbar sind. Drei der von Linde bewerteten Studien betreffen ein Arzneimittel ([[Heel|Traumeel]]), das nicht als Homöopathikum, sondern als Phytopharmakon zu klassifizieren ist, da es im Wesentlichen aus homöopathischen Urtinkturen ohne Potenzierung besteht. (siehe auch Kritik an dieser Studie [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/regionalgruppen/1029-ist-homoeopathie-mehr-als-placebo]) Danach kam Linde zu der Schlussfolgerung: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Die Ergebnisse unserer Meta-Analyse sind nicht vereinbar mit der Hypothese, dass die klinischen Effekte der Homöopathie vollständig auf einen Placeboeffekt zurückzuführen sind. Allerdings fanden wir auch keine genügenden Hinweise darauf, dass Homöopathie für irgendeine spezifische Erkrankung wirkt [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Diese mittlerweile alte Studie wurde lange Zeit von Anhängern der Homöopathie zitiert, um auf die vermeintliche Wirksamkeit der Homöopathie zu verweisen. Doch was in Homöopathenkreisen ungern zugegeben wird: Linde revidierte seine Meinung inzwischen. In einem Brief an die Fachzeitschrift Lancet erklärte er 2005 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unsere Meta-Analyse von 1997 wurde unglücklicherweise von Homöopathen als Beleg dafür missbraucht, dass die Wirksamkeit ihrer Therapie bewiesen sei. Wir stimmen zu, dass die Homöopathie höchst unplausibel ist, und dass die Belege aus placebokontrollierten Studien nicht überzeugend sind.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; 2012 bestätigte dies Linde gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er das noch immer so sieht. Allerdings schränkte er zugleich ein: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Angesichts der vielen positiven Befunde halte ich die Wirksamkeit nicht für völlig ausgeschlossen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 erschien eine Metastudie über die Wirksamkeit der Homöopathie, die auf methodische Schwächen in Veröffentlichungen hinwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Linde, K.; Jonas, WB; Melchart, D; Willich, S (2001), &amp;quot;The methodological quality of randomized controlled trials of homeopathy, herbal medicines and acupuncture&amp;quot;, International Journal of Epidemiology 30 (3): 526–31, doi:10.1093/ije/30.3.526, PMID 11416076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2002 zeigte, dass qualitativ bessere Studien weniger positive Effekte zum Vorschein brachten. Eine Unterscheidung zum Placeboeffekt konnte nicht erkannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E. (2002), &amp;quot;A systematic review of systematic reviews of homeopathy&amp;quot;, British Journal of Clinical Pharmacology 54 (6): 577–82, doi:10.1046/j.1365-2125.2002.01699.x, PMC 1874503, PMID 12492603&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2005 erschienen mehrere Metaanalysen zum Thema Homöopathie. Die Autoren Caulfield (et al) berichten über einen [[Publication Bias]] in zahlreichen Veröffentlichungen mit großen Unterschieden der berichteten Ergebnisse zwischen etablierten Fachjournalen und Zeitschriften aus dem alternativmedizinischen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Caulfield, Timothy; Debow, Suzanne (2005), &amp;quot;A systematic review of how homeopathy is represented in conventional and CAM peer reviewed journals&amp;quot;, BMC Complementary and Alternative Medicine 5: 12, doi:10.1186/1472-6882-5-12, PMC 1177924, PMID 15955254&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 2005 erschienene Studie auf Basis von 110 placebokontrollierten Homöopathiestudien kam zum Ergebnis, dass die Wirkungen der Homöopathie nicht vom Placeboeffekt unterscheidbar sind. Die Studie belegte: Je genauer der Test-Aufbau nach wissenschaftlichen Kriterien, desto geringer die Effekte homöopathischer Behandlungen in den jeweiligen Studien. Das Ergebnis wurde im August 2005 in der anerkannten Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Shang A, Huwiler-Müntener K, Nartey L, Jüni P, Dörig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M. (2005), &amp;quot;Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy&amp;quot;, The Lancet 366 (9487): 726–732, doi:10.1016/S0140-6736(05)67177-2, PMID 16125589&amp;lt;/ref&amp;gt; Lapidar forderten die Herausgeber von Lancet die Homöopathen auf, endlich offen zu bekennen, dass ihre Methode ein Placebo sei. Die Schweizer Regierung schloss Homöopathie aus der Kassen-Erstattung aus und die Stiftung Warentest bewertete die Homöopathie als „zur Behandlung von Krankheiten ungeeignet“. Eine 2006 erschienene Metaanaylse konnte keinen klinischen Nutzen für die Homöopathie bei der (komplementären) Behandlung von Nebenwirkungen bei bestrahlten und mit Chemotherapie behandelten Krebspatienten erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Milazzo, S; Russell, N; Ernst, E (2006), &amp;quot;Efficacy of homeopathic therapy in cancer treatment&amp;quot;, European Journal of Cancer 42 (3): 282–9, doi:10.1016/j.ejca.2005.09.025, PMID 16376071&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Studie aus dem Jahr 2007 konnte keine Empfehlung zur Homöopathiebehandlung beim ADH-Syndrom, Asthma und weiteren Krankheiten aus vorhandenen Studien ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gaben Homöopathen an, ihre Methode sei so auf den einzelnen Patienten individualisiert zugeschnitten, dass man sie gar nicht klinisch überprüfen könne. Als später deutlich wurde, dass der Weg zur Anerkennung ihrer Medizin nur über den klinischen Nachweis gehen kann, kam es zu einer Kursänderung und man bemühte sich, den Erfolg homöopathischer Behandlung mit klinischen Studien zu belegen. Veröffentlicht wurden viele Tests mit positiven Ergebnissen – so kamen zum Beispiel im Jahr 1995 merkwürdigerweise nur ein Prozent aller in alternativen Fachzeitschriften publizierten Untersuchungen zu einem negativen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Homöopathie nicht replizierbar in kontrollierten, randomisierten und doppelt verblindeten Studien nachweisen lies, kam es wiederum zu einer Kehrtwendung mancher Homöopathieanhänger: Ein derartiges Studiendesign wäre nicht in der Lage, die tatsächlichen Wirkungen der Homöopathie wiederzugeben. Gefordert wurde ein Abkehr von der &amp;#039;&amp;#039;evidence based medicine&amp;#039;&amp;#039; (EBM) hin zur Neuerfindung einer [[Cognitive based medicine]] (CBM) bzw. zu reinen Outcome-Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Arzneimittelprüfung==&lt;br /&gt;
Homöopathen berufen sich auf durchgeführte so genannte [[homöopathische Arzneimittelprüfung]]en, deren Ergebnisse in Arzneimittellehren (materiae medicae) einfließen. An gesunden Versuchspersonen, bzw. an sich selbst wird ein bestimmtes homöopathisches Mittel ausprobiert. Sodann werden berichtete Symptome, Träume (&amp;#039;&amp;#039;Traumprüfung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Mittel unter dem Kopfkissen) oder Meditationserlebnisse (&amp;#039;&amp;#039;Meditationsprüfung&amp;#039;&amp;#039;) notiert und für die Nachwelt festgehalten. Eine in der Homöopathie-Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;homoepathy&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Untersuchung derartiger Arzneimittelprüfungen der Jahre 1945 bis 1995 ergab, dass diese &amp;#039;&amp;#039;Prüfungen&amp;#039;&amp;#039; sehr unterschiedlich gehandhabt werden und sie meist von sehr niedriger Qualität sind und auf eine Kontrollgruppe und Placebo-Präparate zum Vergleich verzichtet wurde. Auf Randomisierungen und Verblindungen wurde verzichtet. Interessanterweise werden in Prüfungen minderer Qualität mehr Symptome berichtet als in den anderen Prüfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Dantas, P. Fisher, H. Walach, F. Wieland, D.P. Rastogi, H. Teixeira, D. Koster, J.P. Jansen, J. Eizayaga, M.E.P. Alvarez, M. Marim, P. Belon and L.L.M. Weckx. A systematic review of the quality of homeopathic pathogenetic trials published from 1945 to 1995. Homeopathy, Volume 96, Issue 1, January 2007, Seiten 4-16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die gesetzliche Einordnung der Homöopathie als Therapieform==&lt;br /&gt;
Die Homöopathie gehört in Deutschland nach der Definition zu den [[Besondere Therapierichtungen|besonderen Therapierichtungen]] nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz - AMG). Homöopathika sind – wie alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel – grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Dennoch ist im deutschen SGB unter anderem festgelegt, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die homöopathische Behandlung erstatten dürfen. Das AMG sieht bei Homöopathika einen erleichterten Zugang zur Verkehrsfähigkeit als &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; vor, sofern eine Registrierung der Mittel erfolgt ist. An die Registrierung sind im Wesentlichen nur einfache hygienische Bedingungen geknüpft, nicht jedoch der sonst bei Arzneimitteln übliche und auch vom Patienten angenommene Wirksamkeitsnachweis. Das bedeutet, daß ein Hersteller dieser Mittel nicht nachweisen muss, daß die Mittel wirksam sind. Anstelle des Wirksamkeitsnachweises wird von einer Kommission am Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entschieden, ob Mittel, Name und Darreichungsform homöopathischer Lehrmeinung entsprechen (sog. &amp;quot;Binnenkonsens&amp;quot;). Konkret heißt das, dass eine Kommission entscheidet, ob schlichte Zuckerkügelchen auch ganz ohne Wirkstoff sich &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; nennen und als Arzneimittel verkauft werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regeln über die Qualität, Prüfung, Lagerung und Bezeichnung von homöopathischen Mitteln und die bei ihrer Herstellung und Prüfung verwendeten Stoffe, Materialien und Methoden sind im [[HAB|homöopathischen Arzneibuch]], einem amtlichen Arzneibuch und Bestandteil des Deutschen Arzneibuches festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Proteste gegen staatliche Finanzierung der Homöopathie in England== &lt;br /&gt;
[[image:boots.jpg|Boots-Chef zur Homöopathie|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:1023.jpg|Demonstration gegen Homöopathie in England (Quelle: Flickr)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:10237.jpg|Gemeinsame, und folgenlose Überdosierung homöopathischer Mittel (Quelle: Flickr)|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Georgos Vithoulkas.jpg|Georgos Vithoulkas|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2010 sprach sich die britische Ärztevereinigung &amp;quot;British Medical Association&amp;quot; offiziell gegen den Einsatz homöopathischer Mittel im öffentlichen Gesundheitssystem NHS aus. BMA-Ärzte forderten, die homöopathische Mittel aus dem Katalog der von Gesundheitsbehörden bezahlten Mittel zu nehmen. Homöopathie sei nichts als &amp;quot;Hexenhandwerk&amp;quot;, sagte ein Vertreter der Standesorganisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2010 veranstalteten hunderte Kritiker der Homöopathie (1023-campaign) in mehreren Städten (unter anderem in London, Birmingham, Liverpool, Manchester, Glasgow, Leicester und Edinburgh) Demonstrationen vor Geschäften der englischen Apothekenkette &amp;quot;Boots&amp;quot;, um gegen die Ausgaben von etwa 12&amp;amp;nbsp;Millionen Pfund (Zeitraum 2005-2009) des staatlichen Gesundheitssystems NHS für unwirksame Homöopathika zu protestieren. Die Apothekenkette wurde aufgefordert, keine Homöopathika mehr zu verkaufen, da diese &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlich absurd&amp;#039;&amp;#039; seien. Die Demonstranten versuchten auch, sich durch gemeinsame Einnahme überdosierter Homöopathika wie &amp;quot;Arsen&amp;amp;nbsp;C30&amp;quot; zu vergiften, indem komplette Tablettenröhrchen auf einmal eingenommen wurden. Irgendeine Folge hatte dies für die Konsumenten jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32581&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.1023.org.uk/the-1023-overdose-event.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Analoge Demonstrationen fanden auch in Neuseeland statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepfeeds.wordpress.com/2010/02/01/homeopaths-admit-expensive-concoctions-just-water/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 forderte die griechische Homöopathiegröße [[Georgos Vithoulkas]] die Skeptiker der Homöopathie heraus. Vithoulkas griff in die Debatte um die Homöopathie ein und schlug einen alternativen &amp;quot;Versuch&amp;quot; vor, der jedoch nicht einem modernen Studiendesign entspricht. 40&amp;amp;nbsp;&amp;quot;Skeptiker&amp;quot; sollten doch 2&amp;amp;nbsp;Monate lang jeden Tag das Mittel &amp;quot;Alumina&amp;amp;nbsp;200C&amp;quot; einnehmen. Sie würden dann feststellen, dass am Ende mindestens&amp;amp;nbsp;10% der Teilnehmer &amp;#039;&amp;#039;up to&amp;amp;nbsp;10% or more&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;quot;leichten&amp;quot; oder &amp;quot;schweren&amp;quot; Symptomen einer Obstipation (Verstopfung) kämpfen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;I challenge the Sceptics&amp;amp;nbsp;! Several sceptics in 10:23 anti homeopathy campaign (swallowed in public each one a full bottle of different homeopathic remedies just to show that there was nothing in them. I propose to swallow the same content of about 60&amp;amp;nbsp;tablets but in a different way: Swallow one tablet every day. I propose the remedy to be Alumina&amp;amp;nbsp;200C (&amp;amp;nbsp;a dilution far beyond the Avogadro number) and I promise them that in the end of 60&amp;amp;nbsp;days a considerable number of them (up to&amp;amp;nbsp;10% or more) will be suffering with slight to severe constipation. In homeopathy one bottle or one tablet is considered as one dose only. Most probably they knew this? The first condition for the participants of this experiment will be to have a good general state of health and a normal stool once a day. The second to be brave enough to continue with the experiment till the end of 60&amp;amp;nbsp;days and not stop with the first signs of constipation. The [sic] third, to be honest enough to report the effect. I promise you that this experiment will settle the matter once for all. You need to find 40&amp;amp;nbsp;sceptics for this experiment. As for the side effect? It will be over within a week or two after stopping the remedy. If you are real sceptics dare to stay with your convictions and do the experiment publicly! George Vithoulkas&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Obstipation ist allerdings ein relativ häufiger Zustand, sodass es auch spontan bei einer Minderheit von Menschen innerhalb von 2&amp;amp;nbsp;Monaten dazu kommt. Ohne Kontrollgruppe ist ein derartiger Versuch auch völlig wertlos.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2010/02/george-vithoulkas-makes-a-fool-of-himself.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Britisches Unterhaus zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
In einem 275-seitigen Gutachten kommt Anfang 2010 ein Ausschuss des britischen Unterhauses zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Der Gesetzgeber wurde nun aufgefordert, die Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen. Der Unterhausausschuss forderte zudem die Zulassungsbehörde MHRA auf, homöopathische Arzneien nur noch zuzulassen, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt sei. Von weiterer Forschung riet der Ausschuss ab, die Belege zur Unwirksamkeit seien zu massiv.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40180/Britische_Politiker_fordern_Verbot_der_Homoeopathie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesetzesänderungen in Großbritannien ab 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012==&lt;br /&gt;
Eine Neufassung des britischen Arzneimittelgesetzes macht den Verkauf von nicht zugelassenen Homöopathika ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012 schwieriger. Insbesondere ist der Absatz über das Internet und per Fernbestellung unterbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2012/06/the-end-of-homeopathy.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In Großbritannien gibt es nur etwa 50&amp;amp;nbsp;lizensierte homöopathische Arzneimittel, viel zu wenige um einer individuellen Mittelfindung der Homöopathielehre zu entsprechen. Um an eines der tausenden verbleibenden Mittel zu gelangen, ist nun eine persönliche Konsultation eines Apothekers oder einer Apothekerin zwingend Voraussetzung. Der einzige Ausweg für 200.000&amp;amp;nbsp;Homöopath/innen und angeblich 6&amp;amp;nbsp;Millionen Homöopathienutzer besteht nun darin, sich persönlich an eine der ganzen fünf(!) lizenzierten Homöopathie-Apotheken in Großbritannien zu wenden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detritus/alternativmedizin/2012-06-28/das-ende-der-hom-opathie-in-gro-britannien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutschland: Widerstand gegen Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen==&lt;br /&gt;
[[image:CDU_Homöopathie.jpg|Hamburger Abendblatt, 12.7.2010|260px|thumb]][[image:SPD_Homöopathie.jpg|Ärztezeitung, 11.07.2010|left|260px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auch in Deutschland nehmen kritische Stimmen (insbesondere in der Bundes-SPD und Bundes-CDU) gegen die Kostenübenahme homöopathischer Therapien durch die gesetzlichen Krankenkassen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So fordert die Bundes-SPD Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird vom Spiegel mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen [...] Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Homöopathie - Die große Illusion, Der Spiegel, Heft 28/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sendung &amp;quot;heute&amp;quot; des ZDF vom 12.07.2010 wies Lauterbach auch darauf hin, dass Krankheitsverläufe durch homöopathische Therapien protrahiert verlaufen könnten. Auch der Vorsitzende des &amp;quot;Gemeinsamen Bundesausschusses&amp;quot;, Rainer Hess, schloss sich der Forderung, homöopathische Behandlungen und Medikamente mangels nachgewiesener Wirkung aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Windeler, designierter Leiter des &amp;quot;Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen&amp;quot; (IQWiG) bezeichnete die Homöopathie ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;spekulatives, widerlegtes Konzept&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und bis heute sei nicht erwiesen, dass die Methode einen medizinischen Nutzen habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Homöopathie-Lobby wehrt sich. Kritik kommt auch sowohl vom &amp;quot;Bundesverband der Arzneimittelhersteller&amp;quot; (BAH) als auch vom &amp;quot;Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie&amp;quot;. Diese sehen in der Homöopathie eine &amp;quot;sinnvolle Alternative&amp;quot; für Patienten und Ärzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, sagte der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Die pauschale Kritik an der Homöopathie verkennt, dass selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos gibt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 äusserte sich in einer Pressemeldung auch der Virchow-Bund zur Homöopathie. Darin heißt es: :&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Gesetzlichen Krankenkassen … finanzieren … auf Kosten der Solidargemeinschaft jede Menge Unsinn.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Dirk Heinrich, Vorsitzender des Virchow-Bundes kritisierte unter anderem die Erstattung homöopathischer Arzneimittel durch einige deutsche Krankenkassen und sprach von &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;zweifelhaften medizinischen Methoden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, damit nicht nur die Homöopathie, sondern auch die [[Anthroposophische Medizin]] und die Phytotherapie (als besondere Therapierichtungen) meinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herausforderungen==&lt;br /&gt;
Der Alternativmedizin-Professor Edzard Ernst (Universität Exeter/GB) bot im Juni 2008 10.000&amp;amp;nbsp;Pfund für denjenigen, der einen wissenschaftlichen Studiennachweis über die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen gegenüber Placebo liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://stargoss.co.uk/badhomeopathy/modules/news/article.php?storyid=34&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1026966/Leading-professor-offers-10-000-person-prove-homeopathy-works.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview, das Ernst am 12.&amp;amp;nbsp;April 2009 der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger gab, ist von einer Erhöhung des Preises auf 100.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben von Ernst bestehe das Angebot seit einem Jahr und sei bislang nicht in Anspruch genommen worden. Darüber hinaus gibt es bei erfolgreichem Wirkungsnachweis auch weiterhin den Preis der &amp;#039;&amp;#039;James Randi Educational Foundation&amp;#039;&amp;#039; (JREF) in Höhe von 1&amp;amp;nbsp;Million US-Dollar zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.randi.org/site/index.php/swift-blog/581-homeopathy-qualifies-for-the-million-dollar-challenge.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: Ausgelobte [[Preisgelder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Placeboeffekte und spontane Heilungen==&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass etwa drei Viertel aller Erkrankungen des Menschen irgendwann spontan verheilen - auch ohne jeglichen therapeutischen Eingriff, und häufig bleiben dabei auch keine dauerhaft nachweisbaren Spuren zurück. Dies ist also quasi die Regel der menschlichen Krankheiten. Nur ist der Zeitpunkt der Heilung (im wahren Sinne des Wortes) zu Beginn einer Erkrankung aber oft nicht exakt anzugeben. Einige Erkrankungen haben auch einen Verlauf, der durch Schübe gekennzeichnet ist, die sich wiederholen und irgendwann abklingen. Auch &amp;#039;&amp;#039;wachsen&amp;#039;&amp;#039; sich beispielsweise Allergien der Kindheit im Erwachsenenalter meist nach Jahren aus oder schwächen sich stark ab. Aus homöopathischer Sicht liegt also nichts näher als eine solche Spontanheilung als Folge einer homöopathischen Therapie auszugeben. Ob sich Homöopathieanhänger dessen bewusst sind oder nicht, ist eine andere Frage. Einem derartigen Trugschluss unterliegen aber auch manchmal Ärzte, die sich einer rationalen Medizin verpflichtet fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabanek P, McCormick J: Torheiten und Trugschlüsse in der Medizin. Verlag: Kirchheim + Co. GmbH (1993) ISBN-10: 3874090604 ISBN-13: 978-3874090605&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit spricht alles dafür, dass eine etwaige Wirksamkeit einer homöopathischen Therapie auf der Ausnutzung des [[Placebo]]effektes beruht. Dies wird von den meisten Homöopathen zurückgewiesen, würde es ja das [[Repertorisieren]] und [[Potenzierung|Potenzieren]] überflüssig machen und diese Praktiken ad absurdum führen (zumindest der höheren Potenzen bei denen die Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit von Resten der Ursubstanz sehr gering ist). Verwiesen wird dabei auch auf einen bei Tieren oder Kindern angeblich unbekannten Placeboeffekt, auch wenn aus wissenschaftlicher Sicht das Gegenteil der Fall ist: in diesen Fällen wirkt der Placebo-by-proxy Effekt, ein durch Zuwendung gespiegelter Placebo-Effekt.&amp;lt;br&amp;gt;Dass der Homöopathie ein entlockter Placeboeffekt zu Grunde liegen könnte, ist nicht nur Experten aus dem homöopathie-skeptischen oder neutralen Lager, sondern selbst &amp;quot;Hardcore&amp;quot;-Homöopathen klar. So sei laut [[Georgos Vithoulkas]] (bekannter Exponent der klassischen Homöopathie) der Wirkmechanismus sowohl des Placeboeffektes als auch des &amp;quot;homöopathischen Simillimums&amp;quot; derselbe&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hpathy.de/content/george-vithoulkas-interviewt-von-dr-manish-bhatia [...] Der Plazeboeffekt kann durch die [[Autosuggestion]] des Patienten initiiert werden, die eine Mobilisierung des Abwehrmechanismus durch die starken Gefühle des daran glaubens erzwingt. So funktionieren alle Geistheilungen, die Radionik, Yoga, die Meditation und all die anderen Randtherapien [...]&amp;lt;/ref&amp;gt; und führt die Selbsthypnose bzw Auto-[[Suggestion]] dafür an. Als Beleg für seine Hypothese führte er auch eine deutsche Homöopathin an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich hörte einmal einer deutschen Homöopathin zu, die behauptete, bei vielen Patienten äußerst erfolgreich zu sein. Als ich sie danach fragte, von welchem Pharmahersteller sie ihre Mittel bezöge, sagte sie mir, dass sie die Mittel selbst produzierte. Sie schreibt auf ein Stück Papier den Mittelnamen und die Potenz und von einem Gerät wird es sofort hergestellt. Sagen Sie mir, ob dies nicht zu hundert Prozent Plazeboeffekt ist. Die Dame war finanziell so erfolgreich, dass sie der deutschen &amp;quot;George Vithoulkas Stiftung&amp;quot; einen großen Betrag spendete [...] Ich selbst habe schon versehentlich das falsche Mittel verabreicht, welches zu einem anderen Patienten gehörte und die Patienten, die das Mittel erhielten, berichteten davon, dass es ihnen besser ging.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universitäre Kurse in Homöopathie==&lt;br /&gt;
*In Wien kann man an der anerkannten MedUni Wien Kurse in Homöopathie besuchen, die für das Studium der Humanmedizin anerkannt werden (Wahlfach Homöopathie).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/11/homoopathie-meduni-1.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sih.at/wahlfach/WFSKRIPT2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In England gibt es ebenfalls Universitäten, die die akademischen BSc und MSc (Bachelor bzw. Master of Science) Graden in Homöopathie vergeben und den Unmut von Wissenschaftlern erregten. Nature titelte &amp;quot;Science degrees without the science&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/colquhoun-nature-07.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berichtetet davon, wie schwierig bis unmöglich es sei, an die Kursunterlagen der ominösen Homöopathiekurse heranzukommen. Die meisten Universitäten verweigerten schlicht die Offenlegung ihrer Lehrunterlagen an Anfragende&amp;lt;ref&amp;gt;http://dcscience.net/giles-nature-2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Quantenlogische Medizin (quantum logic medicine): seit 2007 bietet die Universität Sevilla (Spanien) das universitäre Masterstudium in Homöopathie als &amp;#039;&amp;#039;Master Universitario en Homeopatía&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cfp.us.es/image.asp?id=272&amp;amp;tipo=se&amp;amp;mt=bin&amp;lt;/ref&amp;gt; auch in deutscher Sprache an. Laut Aussagen der Universität wurde dort die Homöopathie unter Gesichtspunkten einer &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogik&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogischen Medizin&amp;#039;&amp;#039; weiterentwickelt. Weiter betont diese Universität weltweit den einzigen &amp;#039;&amp;#039;Universitätsmaster in homöopathischer Medizin einer staatlichen Universität&amp;#039;&amp;#039; anbieten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quantum-logic-medicine.com/de/uni_basisWissen.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Universitäten mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Charles Darwin am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;Du spricht von Homöopathie, ein Gegenstand, der mich sogar noch wütender macht als Hellseherei. Hellseherei liegt so jenseits aller Glaubwürdigkeit, daß normale Fähigkeiten dabei ohnehin keine Rolle spielen, aber bei der Homöopathie kommen gesunder Menscherverstand und Beobachtung ins Spiel, und beides würde vor die Hunde gehen, wenn die unendlich winzigen Dosen irgendeine Wirkung hätten. Wie wahr ist doch eine Bemerkung [...] die ich neulich las, über die Nachweisbarkeit von Heilprozessen. [Es hieß], niemand weiß, was das Ergebnis wäre, wenn eine Erkrankung gar nicht behandelt würde. Das ist der Maßstab, am dem die Homöopathie zu messen ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin in einem Brief an William Darwin Fox am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;You speak about Homeopathy; which is a subject which makes me more wrath, even than does Clairvoyance: clairvoyance so transcends belief, that one’s ordinary faculties are put out of question, but in Homœopathy common sense and common observation come into play, and both these must go to the Dogs, if the infinetesimal doses have any effect whatever. How true is a remark I saw the other day by Quetelet, in respect to evidence of curative processes, viz that no one knows in disease what is the simple result of nothing being done, as a standard with which to compare Homeopathy and all other such things It is a sad flaw, I cannot but think in my beloved Dr Gully, that he believes in everything - when his daughter was very ill, he had a clairvoyant girl to report on internal changes, a mesmerist to put her to sleep - an homeopathist, viz John Chapman and himself as Hydropathist and the girl recovered.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden.&amp;#039;&amp;#039; Zitat [[Rainer Lüdtke]], Statistiker der [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lüdtke R: in Wissenschaftsmagazin &amp;quot;Leonardo&amp;quot; (WDR&amp;amp;nbsp;5) am 16.&amp;amp;nbsp;April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Es heißt, der Glaube könne Berge versetzen. Globuli schaffen Ähnliches. Die Wissenschaft will das nicht wahrhaben, weil sie es nicht beweisen kann.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Petra Thorbrietz: Thorbrietz&amp;#039; Diagnosen, &amp;#039;&amp;#039;Eine Lanze für die Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;. Focus, 18.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/thorbrietzkolumne/thorbrietz-diagnosen-eine-lanze-fuer-die-homoeopathie_aid_490167.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wenn wir glauben, dass das Schütteln von Hochpotenzen uns heilt, wenn wir an die mystischen Kräfte und diesen ganzen Käse glauben, wenn die Menschen beginnen, wissenschaftliches Denken abzulehnen und der medizinische Aberglaube zurückkehrt, dann kappen wir unsere besten Traditionen, dann sind wir auf dem Weg zurück ins Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; (Edzart Ernst, 14.7.2010, Spiegel Online. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Der berühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der 1951 gestorben ist, würde heute mit Sicherheit durch jede Chirurgieprüfung fallen. Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, starb mehr als 100&amp;amp;nbsp;Jahre vor Sauerbruch – und er könnte natürlich auch heute noch alle Homöopathieprüfungen absolvieren. Denn die Homöopathie hat sich nicht wesentlich weiterentwickelt. Sie darf es auch gar nicht, denn sie ist ein Dogma.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Eintrag zu &amp;quot;Homöopathie&amp;quot; in Meyers Konversationslexikon, Vierte Auflage, 1885-1892: &amp;#039;&amp;#039;“Homöopathie (griech.), ein von Samuel Hahnemann (s. d.) erfundenes Heilsystem, dessen Name nur zu verstehen ist, sobald man das Hauptprinzip der H. begriffen hat. Dieses Prinzip geht von dem Dogma aus, daß jedes Heilmittel im gesunden Körper eine Krankheit hervorrufe, wie solche auch selbständig entstehen kann, und daß es darauf ankomme, eine jede Krankheit durch das ihr ähnliche (homoios) Mittel (similia similibus) zu bekämpfen. Es würde zu weit führen, das mystische, überall den Erfahrungen der Chemie, Physik und Pathologie widersprechende System, das, anstatt auf Beobachtungen, auf gänzlich unbewiesenen Glaubenssätzen aufgebaut ist, hier auszuführen, zumal eine treue Wiedergabe bei den vielfachen Änderungen, welche die H. täglich erfährt, ganz unmöglich wäre. Das philosophische Beiwerk ist auch nicht von so großer praktischer Bedeutung wie die Heilmethode selbst. Hier steht obenan wiederum ein Satz, der so aller täglichen Erfahrung widerstreitet, daß wohl nur das unbegreiflich Paradoxe viele gläubige Menschen fesseln mag; er lautet: “Je geringer die Dosis der Arznei, um so größer die Wirkung!” Wer diesen Glaubensartikel auf die tägliche Nahrung ausdehnte, würde wohl bald bekehrt werden; allein die H. treibt mit ihm einen eigentümlichen Kultus: “Durch anhaltendes Schütteln und Reiben wird die Wirkung der Arzneien am meisten verstärkt und zwar bis zu völliger Auflösung des arzneilichen Stoffes zu lauter arzneilichem Geiste. Dies geht so weit, daß selbst solche Substanzen, die im rohen Zustand gar keine arzneiliche Wirksamkeit haben, wie Blattgold, Blattsilber, Kohle, je länger sie gerieben und verdünnt werden mit und durch unarzneiliche (also unarzneiliche mit unarzneilichen) Substanzen, um so höhere arzneiliche Kraft entwickeln. So wirkt z. B. das Gold in der 12. Verdünnung so stark, daß bloßes Daranriechen schon hinreicht, die zum Selbstmord treibende Melancholie in einer Stunde zu vernichten und volle Liebe zum Leben zurückzurufen.”&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=108235&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Homöopathie|nl=Homeopathie|en=Homoeopathy|fr=Homéopathie||ru=Гомеопатия}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: Homeopathy - The Undiluted Facts, Springer. ISBN 978-3-319-43592-3&lt;br /&gt;
*Christian Weymayr, Nicole Heißmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Homöopathie-Lüge&amp;#039;&amp;#039;. So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen. München. Piper Verlag 2012. ISBN-13: 978-3492055369&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3 Skeptiker 19 (3/06)] S.92-102&lt;br /&gt;
*R. Twenhöfel: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie und Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Zur Soziologie eines Konfliktes. Heidelberg: [[Medizinverlage Stuttgart|Haug]] 1994&lt;br /&gt;
*Otto Prokop: Homöopathie - Was leistet sie wirklich? Frankfurt/M. 1995&lt;br /&gt;
*Martin Lambeck: &amp;#039;&amp;#039;Irrt die Physik?&amp;#039;&amp;#039; Beck&amp;#039;sche Reihe 2003. ISBN 3406494692&lt;br /&gt;
*E. Davenas et al: [http://www.nature.com/nature/journal/v333/n6176/abs/333816a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation triggered by very dilute antiserum against IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 333, S.816-818 30. Juni 1988. doi:10.1038/333816a0&lt;br /&gt;
*S. J. Hirst et al.: [http://www.nature.com/nature/journal/v366/n6455/abs/366525a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation is not triggered by very dilute antiserum against human IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 366, S.525-527. 9. Dezember 1993. doi:10.1038/366525a0&lt;br /&gt;
*John Maddox, James Randi, Walter Stewart: [http://de.slideshare.net/tony_valderrama/highdilution-experiments-a-delusion &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;High-dilution&amp;quot; experiments a delusion&amp;#039;&amp;#039;] Nature 334, S.287-290. 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1988; doi:10.1038/334287a0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in Publikumszeitschriften==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Die große Illusion&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel, Heft 28/2010, S. 58&lt;br /&gt;
*R. v. Bredow: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie. Die Heilung mit dem Nichts?&amp;#039;&amp;#039;, GEO, Juni 1997, Seiten 44-56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/archiv/10368 Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, 3. April 1998: &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der wissenschaftlichen Medizin stehende Methoden der Arzneitherapie&amp;#039;&amp;#039;] Dt Ärztebl 1998; 95: A-800-805&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html Medizinprofessor Ernst: &amp;quot;Die Homöopathie ist ein Dogma&amp;quot;, Spiegel Online, 14.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705969,00.html Homöopathie in der Kritik - Tausendmal gerührt, Spiegel-Online, 12.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html Kürzungsforderung - Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, Spiegel-Online, 10.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf Evidence Check 2: Homeopathy] House of Commons, Science and Technology Committee, 22 February 2010&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/&lt;br /&gt;
*http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37800/WHO_warnt_vor_Homoeopathie.htm Deutsches Ärzteblatt: WHO warnt vor Homöopathie 24.08.2009]&lt;br /&gt;
*http://web.archive.org/web/20061213054249/http://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig.&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/lancet-homeopathy-2005.pdf The end of homoeopathy] The lancet, Editorial vom 27.08.2005, Vol. 366, 390&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1967/20/der-arzt-steckt-im-flaeschchen Der Arzt steckt im Fläschchen] Die Zeit, 19.05.1967&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Verdünnte Wahrheit] Die Zeit, 27.11.2003&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2004/24/M-Hom_9aopathie_neu Die Angst vor der Globulisierung] Die Zeit, 03.06.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699  Markus C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 1.2.2012]&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/ernst-bjcp-07.pdf E. Ernst: The truth about homeopathy] Br J Clin Pharmacol. 2008 Feb;65(2):163-4. Epub 2007 Sep 13&lt;br /&gt;
*[http://www.videosift.com/video/James-Randi-explains-Homeopathy James Randi erklärt Homöopathie (englisch - sehr sehenswert)]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 &amp;quot;Homöopathika sind Placebos&amp;quot;] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter&lt;br /&gt;
*http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/78922/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.kyriacou.ch/files/mahlzeit_die_100_leckersten_homoeopathischen_mittelchen.html&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064 Edzard Ernst: Die Homöopathie ist eine widerlegte Methode]&lt;br /&gt;
*[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-20/artikel-2009-20-gesundheit-unplausible-kuegelchen.html Edzard Ernst: Unplausible Kügelchen]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-homoeopathie-heilung-nach-dem-aehnlichkeitsprinzip-1.923310 Colin Goldner: Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip] sueddeutsche.de, 17.04.2007&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wirtschaft/article3099273/Tinkturen-und-Pillen-auf-Rezept.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wissenschaft/article2055699/Die_unglaubliche_Potenz_der_Homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/welt_print/article1377061/Wie_heilsam_ist_die_Einbildung.html&lt;br /&gt;
*[http://hpd.de/node/7168 Phil Plait: Homöopathie tötet (Übersetzung von A. Müller)] Humanistischer Pressedienst, 08.06.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=2692 Forth, Wolfgang: Unklare Konzentrationsangaben der Hersteller: Potentiell toxische Schwermetalle als Therapeutikum in der Homöopathie] Dt Ärztebl 1996; 93: A-2318–2319&lt;br /&gt;
*http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html&lt;br /&gt;
*[http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht Philipp Graetzel: (17.12.2010) &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht]&lt;br /&gt;
*http://excanwahn.wordpress.com/2010/07/28/homoopathie-abgesang-auf-einen-kollektiven-wahn&lt;br /&gt;
*http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/06/homeopathy.html - Comic strip von Darryl Cunningham erklärt Homöopathie (eng.)&lt;br /&gt;
*http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/aerzte-gegen-zwangskursein-homoeopathie-1.17668344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/homoopathie-bei-tieren---die-alternativlose-behandlung.php Astrodicticum Simplex: 23.8.12 &amp;quot;Homöopathie bei Tieren - die alternativlose Behandlung&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/1035-die-europaeische-union-der-verbraucherschutz-und-die-homoeopathie GWUP-Blog (2012): Die Europäische Union, der Verbraucherschutz und die Homöopathie]&lt;br /&gt;
*[http://www.ratioblog.de/entry/wie-man-eine-homoeopathie-studie-veroeffentlicht Michael Hohner: &amp;#039;&amp;#039;Wie man eine Homöopathie-Studie veröffentlicht&amp;#039;&amp;#039;, Ratio-Blog, 1. September 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/08/nur-17-der-deutschen-wissen-was-homoopathie-ist.php Jörg Rings: Nur 17% der Deutschen wissen, was Homöopathie ist] Scienceblogs, 19.08.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=551 Karikatur-Video (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Homöopathie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150452</id>
		<title>Homöopathie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hom%C3%B6opathie&amp;diff=150452"/>
		<updated>2017-07-18T13:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage */ Linkkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hom7.jpg|Titelbild DER SPIEGEL 28/2010|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PrinceCharles.jpg|Homöopathieanhänger Prince Charles bei der Inspektion eines Pharmaunternehmen, das Homöopathika herstellt|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[pseudowissenschaft]]liche&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Statement &amp;#039;&amp;#039;National Science Foundation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stanford Encyclopedia of Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, Zitat: &amp;#039;&amp;#039;There is widespread agreement for instance that creationism, astrology, homeopathy, [...] are pseudosciences [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/homoeopathie/kritiker-der-homoeopathie_aid_20668.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Methode zur Behandlung praktisch aller Erkrankungen, die von dem sächsischen Arzt und [[Okkultismus|Okkultisten]] [[Samuel Hahnemann]] etwa um 1800 begründet wurde und heute nahezu unverändert (als klassische Homöopathie nach Hahnemann) existiert. Die Homöopathie stützt sich auf zwei allgemeine Grundprinzipien. Erfinder Hahnemann legte seinerzeit fest, dass nach dem [[Simile-Prinzip]] der Homöopathie jede Krankheit durch Stoffe geheilt werde, die beim gesunden Patienten ähnliche Symptome hervorrufe. Ebenso verkündete Hahnemann, dass nach dem Prinzip der [[Potenzierung]] die homöopathischen Mittel um so stärker wirken sollen, je stärker sie nach einem vorgeschriebenen Verfahren in Lösungsmittel verdünnt werden. Keines dieser beiden Prinzipien konnte bisher experimentell bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Studienlage (2015), wie sie sich in neueren Übersichtsarbeiten darstellt, ergibt keine ausreichende Beweislage, um eine Wirksamkeit der Homöopathie zu belegen. Zu diesem Schluss kommen letztlich auch die meisten Autoren der Übersichtsarbeiten. Studien mit positivem Ausgang für die Homöopathie konnten durch andere Wissenschaftler in Wiederholungsstudien nicht bestätigt/repliziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöopathiegläubige sind bewusst oder unbewusst häufig pauschal skeptisch gegenüber der Wissenschaftlichen Medizin: Mit der (meist irrationalen) Angst vor der &amp;quot;schädlichen Chemie&amp;quot; ist untrennbar ein &amp;quot;[[Noceboeffekt]]&amp;quot; verbunden, der die Wirkung von gut bewährten konventionellen Verfahren beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Allopathie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:Potentizer.jpg|[[Potenziermaschine]] der Homöopathie|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Abnehmglobuli.jpg|Homöopathische Abnehm-Globuli|thumb]]&lt;br /&gt;
Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie nach Hahnemann herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Homöopathen]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Form der Homöopathie, die sich streng an der Lehre von Samuel Hahnemann orientiert. Nach Hahnemann soll für die Gesamtheit aller körperlichen und geistigen Beschwerden immer nur ein einziges Mittel zur gleichen Zeit verabreicht werden. Der klassisch arbeitende Homöopath sucht nach dem seiner Meinung nach geeigneten Simile. Bekanntester aktueller Vertreter ist [[Georgos Vithoulkas]].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexmittelhomöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Anwendung homöopathischer Mittelgemische aufgrund einer Krankheitsdiagnose. Es existieren wiederum verschiedene Varianten der Komplexmittelhomöopathie, wie beispielsweise [[Sankaran-Methode]], [[Homöopathische Quellenmethode nach Schlingensiepen]], [[Miasmatische Homöopathie]] oder die [[Regenaplex-Therapie]]. Siehe Artikel: [[Komplexmittelhomöopathie]]. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Klinische Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Anwendung von homöopathischen Mitteln in so genannten tiefen Potenzen (D1-D12) nach bestimmten Diagnosen.&lt;br /&gt;
*Methoden der [[Miasmatische Homöopathie|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miasmatischen Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]], Komplexmittelvarianten der Homöopathie mit der Betonung auf die Therapie chronischer Krankheiten unter Berücksichtigung der Hahneman&amp;#039;schen [[Miasma|&amp;quot;Miasmenlehre]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mikroimmuntherapie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt sich ein Verfahren, bei dem Zytokine potenziert und sublingual verabreicht werden. Dabei wird von den Anbietern postuliert, unter der Zunge liege eine &amp;quot;hohe Konzentration von Komponenten des Immunsystems&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Mikroimmuntherapie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Therapie zielt darauf ab, das Immunsystem über die potenzierte Wirkung von Zytokinen zu modulieren &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dgfan.de/index.php?id=316&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Begründer der Mikroimmuntherapie gilt Maurice Jenaer&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.praxis-kronemann.de/therapien/mikroimmuntherapie/66-mikroimmuntherapie&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Anbieter von Mikroimmuntherapeutika ist das Unternehmen Labo&amp;#039;Life&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.labolife.info/all/produits.php?page=11&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches auch ein Patent auf &amp;quot;Spezifische Nukleinsäuren&amp;quot; hat. Genaue Angaben zu Wirkung und Zusammensetzung der Mittel fehlen.&lt;br /&gt;
*Die [[biochemische Homöopathie]] bezieht sich auf eine Homöopathievariante, bei der [[Nosode]]n und potenzierte Gifte zum Einsatz kommen (siehe auch [[Horvi-Enzym-Therapie]]). Die Methode wird offenbar nur von ihrer Erfinderin, der Biochemikerin und Heilpraktikerin [[Karin Lenger]] aus Offenbach genutzt. Als [[Autopathie]] bezeichnet ein tschechischer Heilpraktiker eine Homöopathievariante mit eigenem potenziertem Speichel.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuere Interpretationen und Derivate der Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Kommen. Hier zeigen sich fließende Übergänge zum [[Geistheilen]] oder einer &amp;#039;&amp;#039;[[Energiemedizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Vertreter dieser unter klassischen Homöopathen meist abgelehnten Gruppe glauben, nach Anamnese und [[Repertorisieren]] die gefundenen homöopathischen Mittel nicht in den Körper des Patienten einführen zu müssen. Allein die räumliche Nähe des Mittels zum Patienten reiche aus, um eine Wirkung zu entfalten. Die Mittel könnten beispielsweise am Körper getragen oder unter das Kopfkissen gelegt werden. Auch könne ein Glas Wasser &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Effekte&amp;#039;&amp;#039; zeigen, wenn es lediglich auf ein Blatt Papier mit dem Namen des Mittels gestellt werde. Das Blatt Papier übertrage hier seine &amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039; auf das einzusetzende Glas Wasser. Typische Methoden aus diesem Spektrum sind die [[Harmopathie]], [[Neue Homöopathie]] nach [[Erich Körbler]], Seghal-Methode, Herscue-Methode, [[Elektronische Homöopathie]], Prozessorientierte Homöopathie, [[Quantenlogische Medizin|Quantenlogische Homöopathie]], Kreative Homöopathie, Impuls-Homöopathie, die [[Similis Cards]], [[Silent Healing]], [[Sankaran-Methode]] (auch &amp;quot;Bombay-Methode&amp;quot; oder &amp;quot;systematische Homöopathie&amp;quot; genannt) oder die [[Homöopathie nach Ramakrishnan]]. Die [[Telehomöopathie]] ist ein Variante der Homöopathie, von der ihre Erfinderin behauptet, dass diese als [[Fernheilung|Fernbehandlung]] über das Internet (e-Mail oder Skype) oder via Telefon funktioniere. &lt;br /&gt;
*Die [[Homöosiniatrie]] ist eine Methode die Elemente der Homöopathie und der [[TCM|Traditionellen Chinesischen Medizin]] zu vereinigen sucht. Zur Anwendungen kommen sowohl [[Akupunktur]] als auch homöopathische Mittel.&lt;br /&gt;
*[[Digitale Homöopathie]] als Alternativbezeichnung für die [[Holopathie]].&lt;br /&gt;
*[[Banerji protocol]] - Methode&lt;br /&gt;
*[[Revolutionierte Homöopathie nach Sehgal]]&lt;br /&gt;
*C4-Homöopathie&lt;br /&gt;
*MP3-Töne als &amp;quot;resonance-healing&amp;quot; nach [[Peter Chappell]] und [[ERemedy]] nach Bill Gray&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Ähnlichkeiten zur Homöopathie weisen die [[Isopathie]] (2&amp;amp;nbsp;Varianten) und die [[Homöo-Isopathie]] der Firma [[Homeda]] auf. Hahnemann lehnte jedoch die Isopathie zeitlebens ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elektrohomöopathie]] hat außer der Namensähnlichkeit wenig mit der Homöopathie zu tun, und bezieht sich auf eine Variante der [[Spagyrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bestimmte elektrisch betriebene Geräte zur Diagnostik oder Therapie werden von ihren Erfindern und Anbietern mit der Homöopathie in Verbindung gebracht oder berufen sich auf diese. Beispielhaft zu nennen sind hier [[Cem Tech]], [[Transmaterialer Katalysator]] oder [[Wave Transfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den zu behandelnden Lebewesen wird zwischen der Homöopathie zu Heilzwecken beim Menschen sowie der [[Tierhomöopathie]] und [[Pflanzenhomöopathie]] unterschieden. Die Pflanzenhomöopathie ist eine Bezeichnung für Verfahren, bei denen mit Hilfe von homöopathischen Produkten das Pflanzenwachstum beeinflusst werden soll (Beispiel: Produkt [[Biplantol]]),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Hering&amp;#039;sche Gesetz==&lt;br /&gt;
Auf einen Vorschlag des Hahnemann-Anhängers Constantin Hering aus Sachsen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geht das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Heringsche Gesetz&amp;#039;&amp;#039; zurück. Hering glaubte, dass eine Gesundung erfolge, wenn es zu einer Auslöschung von Symptomen in folgenden Richtungen verlaufe:&lt;br /&gt;
* von innen nach außen&lt;br /&gt;
* von oben nach unten&lt;br /&gt;
* von jetzt zu früher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:organon.png|Ausschnitt aus dem Organon|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage==&lt;br /&gt;
Nach etwa 200&amp;amp;nbsp;Jahren der Forschung von Homöopathen und Nicht-Homöopathen ist bislang kein wissenschaftlicher Beweis für eine über den [[Placeboeffekt]] hinausgehende Wirkung der Homöopathie bekannt geworden&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst E., A systematic review of systematic reviews of homeopathy., Br J Clin Pharmacol. 2002 Dec;54(6):577-82&amp;lt;/ref&amp;gt; und postulierte Wirkmechanismen gelten heute als widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.fo/KaFIw&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA müssen frei verkäufliche Homöopathika (OTC-Produkte) künftig mit einem Warnhinweis versehen werden, dass die Wirksamkeit des Produkts nicht nachgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heutigem Erkenntnisstand ist die Wirksamkeit der Homöopathie mit der einer [[Placebo]]therapie gleichzusetzen, was allerdings nicht heißen muss, dass sie völlig wirkungslos ist. In der Tat kann man davon ausgehen, dass sie gegenüber einer Nichtbehandlung (also dem Nichtstun) eine Wirkung bei entsprechenden Patienten erzielen kann, insbesondere bei charismatischen Therapeuten und entsprechendem therapeutischem Ritual. Gefahren der Homöopathie ergeben sich aus der Tatsache, dass Homöopathen und Patienten die Placebowirkungen der Homöopathie überschätzen und reproduzierbar effektive Behandlungen mit einem Wirksamkeitsnachweis, der über den Placeboeffekt hinausgeht, unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Homöopathie sprechen die fehlenden Wirksamkeitsnachweise, der pseudowissenschaftliche-dogmatische Charakter der Homöopathieschulen (die tatsächliche Schulmediziner sind), die völlig fehlende Prävention der Krankheit sowie innere Widersprüche wie der nicht reproduzierbare Chinarindenversuch, auf den sich Hahnemann hilfsweise beruft. Homöopathen geben ungerne an, wie lange eine Therapie durchgeführt werden soll.&lt;br /&gt;
Auch aus chemisch-naturwissenschaftlicher Sicht ist das [[Potenzierung|Potenzierverfahren]] (was in Wirklichkeit eine Verdünnung unter bestimmten Umständen ist) nicht mit der Realität in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Argument für die Homöopathie wird oft die Freiheit von Nebenwirkungen angesprochen. Das Argument ist dabei, dass bei starker Potenzierung (Verdünnung) kaum Nebenwirkungen zu erwarten seien. Dieses Argument widerspricht jedoch der Annahme, Potenzierung würde die Wirkung der Substanzen verstärken und ist damit ein Widerspruch der Homöopathie in sich. Auch der Anspruch, die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen zu stärken, wird oft als Argument für die Homöopathie genannt. Den Nachweis hierfür bleiben die Befürworter jedoch schuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen häufig verbreiteten Ansichten um eine [[Ganzheitlichkeit|&amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche Behandlung&amp;#039;&amp;#039;]] im Rahmen der Homöopathie, ist diese [[Alternativmedizin]] als eine symptom-basierte Therapieform anzusehen, die sich ausschließlich auf geschilderte und beobachtbare Symptome des Patienten stützt. Die Ätiologie (Ursachenforschung) von Krankheiten wird weitgehend ausgeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahnemann und moderne Homöopathen orientieren sich an &amp;#039;&amp;#039;Heilgesetzen&amp;#039;&amp;#039;, zu denen auch die Vorstellung gehört, dass homöopathische Therapien Menschen von oben nach unten, von innen nach außen und beginnend mit dem neuesten Symptom behandeln. Solche Vorstellungen haben wiederum keine Grundlage in irgendwelchen Modellen der Biologie oder der Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 2. Dezember 1992 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erkla%CC%88rung-zur-Homo%CC%88opathie.pdf Marburger Erklärung zur Homöopathie.] Beschluss des Fachbereichsrates Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg vom 2. Dezember 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pseudowissenschaftliche Erklärungsansätze==&lt;br /&gt;
[[image:Dwhelios.jpg|Verdünntes Wasser als homöopathisches Heilmittel|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Homöopathie ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel: Sie widerspricht der Logik, den Naturgesetzen und medizinischen Erkenntnissen der Vergangenheit und Gegenwart. Hochpotenzen ab D&amp;amp;nbsp;23 bzw. C&amp;amp;nbsp;12 enthalten kein Molekül des Grundstoffes. Wie sollen Tropfen, die nur noch aus Lösungsmitteln bestehen, wirken? Ein [[Wassergedächtnis]], das &amp;quot;Information&amp;quot; aufnehmen könnte, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht sinnvoll, die Funktionsweise von Methoden zu erklären, die gar keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen können. Die Frage nach dem Wirkprinzip der Homöopathie ist völlig sinnlos, solange es keine Hinweise darauf gibt, dass Homöopathie überhaupt Wirkung entwickelt. Alle Erklärungsversuche der Homöopathie sind daher nicht wissenschaftlich fundiert und können als pseudowissenschaftlich eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hält Homöopathen jedoch nicht davon ab, sich Wirkmechanismen zur Homöopathie auszudenken und diese zu veröffentlichen. Die Spannweite reicht dabei von [[Animismus|animistischen]] Vorstellungen geistbelebter Materie, in denen die [[Potenzierung]] die positiven Geister (auch Schwingungen) der Substanzen freisetzt, bis zur pseudowissenschaftlichen Umdeutung quantenmechanischer und atomphysikalischer Erkenntnisse (siehe: [[Quantenmystik]]).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.anomalistik.de/Walach_WQT.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Heutige Homöopathen und Homöopathie-Befürworter beziehen sich oft auf die Quantenmechanik in der Physik, um die angebliche Wirkung homöopathischer Mittel zu erklären. Quanteneffekte sind aber nur auf subatomarer und evtl. noch atomarer Ebene von Bedeutung. Für die makroskopische Welt oder biologische Systeme wie Viren, einzelne Zellen oder aufwärts, sind sie jedoch nicht relevant. Genannt wird in diesem Zusammenhang der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger sowie der Psychologe [[Harald Walach]], Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Walach ist Erfinder einer bislang unbewiesenen &amp;quot;Schwachen Quantentheorie&amp;quot;. &amp;quot;Verschränkte&amp;quot; und &amp;quot;teleportierte&amp;quot; Teilchen bzw. &amp;quot;Informationen&amp;quot; sollen dabei in der Homöopathie eine Rolle spielen. Auch gebe es laut den Spekulationen von Walach eine &amp;quot;Verschränkung&amp;quot; zwischen Krankheitssymptomen und den Symptomen, die ein Stoff auslöst, wenn er im Rahmen der homöopathischen Arzneimittelprüfung getestet wird. Der Physiker Anton Zeilinger, der gelegentlich zitiert wird, um der Homöopathie einen &amp;quot;quantenphysikalisch&amp;quot;-seriösen Anstrich zu geben, hält einen Bezug zur Quantenphysik für wissenschaftlich unbegründet, wie er 2012 der Süddeutschen Zeitung mitteilte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Dass ein Bezug zwischen meiner Arbeit und der Homöopathie hergestellt wird, ist wissenschaftlich unbegründet [...] Ich bedaure es sehr, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird. [...] Homöopathie ist in meinen Augen ein reiner Placeboeffekt [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von einer so genannten [[Quantenmedizin]] hält Zeilinger nichts:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[...] Das ist ein schwammiger, spekulativer Begriff, nicht die Bezeichnung eines wissenschaftlichen Gebietes.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Artikel in Süddeutsche Zeitung: Markus&amp;amp;nbsp;C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 01.02.2012 [http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulative Verweise auf die Quantenphysik und Zeilinger finden sich zum Beispiel beim Marketingexperten und Internetblogger [[Claus Fritzsche]], der offenbar Zeilinger zuvor nicht befragte, ob aus seiner Sicht als Physiker die quantenphysikalische Verschränkung etwas mit Homöopathie zu tun habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat C.&amp;amp;nbsp;Fritzsche aus einem veröffentlichten Leserbrief: &amp;#039;&amp;#039;[...] Lassen wir die Thematik &amp;quot;Schwingungen&amp;quot; einmal beiseite, so kann ich wiederum Frau Wallenfels sehr gut folgen. Die Quantenphysik regt dazu an, unsere stark MECHANISTISCHE Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen und sie öffnet für die Möglichkeit, dass (frei nach Prof. Anton Zeilinger) nicht Materie sondern INFORMATION der Stoff ist, aus dem unser Universum besteht. Ist dies der Fall, so kann es - im Kontext der Medizin - neben pharmazeutischen bzw. biochemischen Wirkeffekten auch eine neue Kategorie von Wirkeffekten geben, die &amp;quot;geistartigen&amp;quot; Charakter hat und in der nicht MATERIE sondern INFORMATION die entscheidende Rolle spielt.[...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;[http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=user%2Fcomment_list.php&amp;amp;show=own_article_comments&amp;amp;docuser=1767]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird das [[Wassergedächtnis]], welches [[Jacques Benveniste]] gefunden zu haben meinte, als &amp;quot;Beweis&amp;quot; angeführt. Spätestens seit 1995 ist klar, dass Benvenistes Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis?page=all&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/2/media/wasser_gedaechtnis.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wird weiterhin behauptet, dass Hochpotenzen &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; enthalten würden, obwohl weder ein Informationsträger zu finden noch ein Code vorstellbar ist. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der letzte, als Durchbruch gefeierte &amp;quot;Beweis&amp;quot; an der Uni Leipzig mit Rattendärmen sich als falsch und unhaltbar herausstellte. Eine umfangreiche Würdigung dieser Pseudo-Forschung an der Uni Leipzig findet sich hier:[http://www.xy44.de/belladonna/]. Welche &amp;#039;&amp;#039;Informationen&amp;#039;&amp;#039; die Struktur des Wassers auch immer in der Vorstellung der Anhänger enthalten sollte, sie müssten auch auf die Zuckerpillen übertragen werden, auf die der Tropfen des homöopathischen Wassers aufgetragen wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis des Wassers&amp;#039;&amp;#039; müsste die Aufnahme und Absorption durch das gastrointestinale System im Körper und den Transport durch das Blut bis zu den Geweben gewissermaßen überleben. Biologen haben weder ein „Wassergedächtnis“ noch homöopathische Signale oder Rezeptoren entdeckt, noch irgendetwas, das plausiblerweise als Rezeptor für Wasserstrukturen dienen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass auch &amp;#039;&amp;#039;verdünntes Wasser&amp;#039;&amp;#039; als homöopathisches Heilmittel angeboten wird (siehe Abbildung rechts, 1&amp;amp;nbsp;Gramm verdünntes Wasser kostet etwa 1&amp;amp;nbsp;Pfund)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.helios.co.uk/cgi-bin/store.cgi?action=link&amp;amp;sku=Wate-g&amp;amp;uid=11666&amp;lt;/ref&amp;gt;, macht das Konzept genauso fragwürdig wie die Behauptungen mancher Homöopathen, dass von unter dem Kopfkissen oder am Körper getragenen Mitteln eine Wirkung ausginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Rolle der Zuwendung und des homöopathischen Beratungsgesprächs==&lt;br /&gt;
Wie entscheidend die Rolle eines Beratungsgesprächs für die Wirksamkeit einer Therapie (homöopathischer Art oder nicht) sein kann, zeigt eine Untersuchung der Rheumatologin Sarah Brien von der &amp;quot;Complementary and Integrated Medicine Research Unit&amp;quot; am Aldermoor Health Centre in Southamptom aus dem Jahre 2010 bei einer Kleinstudie. In der randomisierten und bei der Medikamentengabe doppelt verblindeten und [[placebo]]kontrollierten Studie bei 83&amp;amp;nbsp;Patienten mit stabiler, konventionell behandelter rheumatoider Arthritis (&amp;#039;&amp;#039;Rheuma&amp;#039;&amp;#039;) hat sie versucht, zu ergründen, ob die Homöopathie wirkt und wenn ja warum.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Brien, Laurie Lachance, Phil Prescott, Clare McDermott, George Lewith: &amp;#039;&amp;#039;Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial&amp;#039;&amp;#039;, 13.11.2010, Rheumatology (2010) doi: 10.1093/rheumatology/keq234&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorengruppe bildete zwei Gruppen, eine in der die Patienten konventionell beraten wurden und eine, in der eine aufwändigere homöopathische Beratung erfolgte. Die Patienten in der Gruppe mit herkömmlicher medizinischer Beratung wurden dann weiter randomisiert: Sie erhielten entweder die von dem Homöopathen empfohlene homöopathische Komplextherapie oder ein Placebopräparat in identischer Aufmachung. In der Gruppe, in der homöopathisch beraten wurde, wurden die Patienten bei der Medikation sogar in drei Gruppen randomisiert, nämlich Placebo, Komplexbehandlung oder individuelle Zubereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind nachzulesen in der Zeitschrift &amp;quot;Rheumatology&amp;quot;. Es zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den insgesamt fünf Gruppen bei der Frage nach den primären Endpunkten der Studie (entsprechend der klassischen Rheumatologie: Verbesserung des Standardscore ACR und der globalen Selbsteinschätzung des Patienten auf Monatsbasis). Bei den sekundären Endpunkten: Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung gab es dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur herkömmlich beraten wurden. Es war also gleichgültig, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente erhielten, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Editorial widmeten sich Experten der veröffentlichenden Zeitschrift Rheumatology dem Thema. Laut Edzard Ernst sei es die therapeutische Beziehung zwischen homöopathisch tätigem Arzt und Patient, die den Unterschied mache, nicht die homöopathische Medikation per se. (Text teilweise übernommen von einem Artikel bei DocCheckNews: [http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht/])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren der Homöopathie==&lt;br /&gt;
[[image:hom2.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Globuli Blick 2017.jpg|Quelle: [http://blog.gwup.net/2017/01/11/ohrale-globuli-gabe-amusiert-das-netz-ist-aber-nicht-unbedingt-zum-lachen/]|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Wie mehrfach in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien festgestellt, sind Homöopathieanwendungen nicht risikofrei. So können Homöopathieanwendungen effektive Therapien verzögern.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788,&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malik, Imtiaz A.; Gopalan, Sethuraman (2002), &amp;quot;Use of CAM results in delay in seeking medical advice for breast cancer&amp;quot;, European Journal of Epidemiology 18 (8): 817–22, doi:10.1023/A:1025343720564, PMID 12974558&amp;lt;/ref&amp;gt; Oder es kann zur Unterlassung effektiver Massnahmen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E; White, AR (1995), &amp;quot;Homoeopathy and immunization&amp;quot;, The British journal of general practice 45 (400): 629–30, PMC 1239445, PMID 8554846&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jones M (2006-07-14), &amp;quot;Malaria advice &amp;#039;risks lives&amp;#039;&amp;quot;, Newsnight (BBC Television)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen===&lt;br /&gt;
[[image:Notakehl.jpg|Notakehl D3-Zäpfchen|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Glaubt man den Befürwortern der Homöopathie, so wäre die Anwendung stets nebenwirkungsfrei, und dies mag im allgemeinen auch auf die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hochpotenzen&amp;#039;&amp;#039; bezogen plausibel erscheinen. Wenn man die Problematik der Homöopathie-Wirkungslosigkeit (gegenüber Placebo) und des Zeitverzuges durch Verzicht auf wirksame Therapien außer Acht lässt, lassen sich aber in der Fachliteratur Angaben zu Nebenwirkungen durch niedrig potenzierte Homöopathika finden. Nicht jedes als homöopathisches Medikament zugelassene Mittel enthält die Wirksubstanzen in hinreichender Verdünnung (bzw. „hoher Potenz“), so dass es frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Zeitschrift für Klassische Homoeopathie&amp;quot; berichtet 2002 über den Fall einer 32-jährigen Patientin, die nach etwa zweiwöchiger Einnahme eines arsenhaltigen homöopathischen Mittels (Ars 6X) an einer Arsenvergiftung verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiter C., Abermann C., &amp;quot;Unkontrollierte Niedrigpotenzeinnahme mit letalem Ausgang&amp;quot;, Zeitschrift für Klassische Homoeopathie, 46 1/2002, S. 18-28 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Paul Posadzki von der Abteilung für Komplementärmedizin der Peninsula Medical School in Exeter (Großbritannien) veröffentlichten 2012 eine Studie über gesammelte Daten aus wissenschaftlichen Datenbanken zu Nebenwirkungen der Homöopathie.&amp;lt;ref&amp;gt;The International Journal of Clinical Practise, Bd. 66, S. 1178, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Daten stammten von 1159 Patienten, die zwischen 1978 und 2010 in 17 Ländern (darunter auch Deutschland) schlechte Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hatten. Die Mehrzahl der teils starken Nebenwirkungen waren allergische Reaktionen und Vergiftungen - die in der Regel bei lediglich geringfügig verdünnten Ausgangsstoffen auftraten. Dazu zählen in der Homöopathie auch giftige Schwermetalle wie Arsen, Kadmium oder Quecksilber sowie andere toxische Substanzen wie eben Kerosin. &amp;quot;Homöopathie hat das Potenzial, Patienten und Konsumenten direkt und indirekt zu schaden&amp;quot;, resümierten die Forscher um Posadzki. Die Forscher betonen jedoch auch, dass konventionelle Medikamente selbstverständlich viel häufiger Nebenwirkungen zeigen. Man müsse aber auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis schauen - und das sehe bei einer unwirksamen Methode wie der Homöopathie schlecht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für niedrig potenzierte und nebenwirkungsträchtige Mittel kann hier ein Mittel gegen Bluthochdruck namens „Homviotensin“&amp;amp;nbsp;&amp;amp;reg; genannt werden, das als &amp;#039;&amp;#039;nebenwirkungsfrei&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, aber einige Phytotherapeutika in ausreichender Konzentration enthält, um pharmakologische Wirkungen zu entfalten. Zitat Bewerbung: &amp;#039;&amp;#039;Eine Tablette Homviotensin zu 320&amp;amp;nbsp;mg enthält, arzneilich wirksame Bestandteile Reserpinum Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg (HAB1, Vorschrift&amp;amp;nbsp;6); Rauwolfia Trit.&amp;amp;nbsp;D3 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Viscum album Trit.&amp;amp;nbsp;D2 32,0&amp;amp;nbsp;mg; Crataegus Trit.&amp;amp;nbsp;D2 64,0&amp;amp;nbsp;mg. Die sonstigen Bestandteile sind Lactose und Magnesiumstearat [...]&amp;#039;&amp;#039; Hier sind also herzwirksame Substanzen in erheblicher Konzentration zu finden. Als Nebenwirkungen werden zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;verstopfte Nase und depressive Verstimmung&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die meisten homöopathischen [[Komplexmittelhomöopathie|Komplexmittel]] funktionieren nicht homöopathisch, sondern haben eindeutig pharmakologische Wirkungen. Dies wird durch den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Niedrigpotenzen&amp;#039;&amp;#039; der eingesetzten Urtinkturen erreicht. Damit lassen sich sogar kleinere Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit durchführen, die aber dann nicht mehr auf dem Prinzip der Homöopathie basieren, sondern lediglich reproduzierbare Beobachtungen der Pharmakodynamik zeigen. Diese Komplexmittel sind für bestimmte Indikationen zugelassen. Allgemein kann als Faustregel davon ausgegangen werden, dass bei niedrigen Potenzstufen (&amp;#039;&amp;#039;kritische Potenz&amp;#039;&amp;#039; im allgemeinen bis etwa&amp;amp;nbsp;D6) eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten kann, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen mit dem gesamten Wirkungsspektrum enthalten sind. So können z.B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden. Die kritische Potenz ist abhängig vom Tablettengewicht sowie dem Molekulargewicht der Wirksubstanz und ihrer relativen Wirksamkeit. Als Beispiel soll die kritische Potenz für das Diphtherie-Toxin berechnet werden: das Toxin hat ein Molekulargewicht von 61&amp;amp;nbsp;kDa. Ein einziges Molekül vermag eine Zelle zu töten. Die Tablette möge 10&amp;amp;nbsp;mg wiegen, was etwa einem Kügelchen mit dem Radius 1&amp;amp;nbsp;mm entspricht. 10&amp;amp;nbsp;mg entsprechen 1,6*10^-7&amp;amp;nbsp;Mol bzw. 1*10^17&amp;amp;nbsp;Moleküle Bei einer Potenz von&amp;amp;nbsp;D16, enthält eine 10&amp;amp;nbsp;mg Tablette noch 10&amp;amp;nbsp;Moleküle, bzw. 10&amp;amp;nbsp;potenziell tote Zellen, was eindeutig noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Arznei-Telegramm (at) berichtet in seiner Ausgabe 04/12&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.arznei-telegramm.de/html/sonder/1204039_03.html&amp;lt;/ref&amp;gt; über vier schwerwiegende allergische Reaktionen auf Schimmelpilze im homöopathisch potenzierten Mitteln, darunter Nierenversagen aufgrund interstitieller Nephritis nach Anwendung von Notakehl der Firma Sanum-Kehlbeck (siehe dazu: [[Sanum-Therapie]] und Artikel zu [[Günther Enderlein]]). Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) berichtet in seinem Pharmakovigilanznachricht vom 8.&amp;amp;nbsp;März 2012 (Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe&amp;amp;nbsp;II - hier: Penicillium chrysogenum und sonstige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden Arzneimittel bis zu einer Potenz von D8&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfarm.de/SharedDocs/1_Downloads/DE/Pharmakovigilanz/stufenplverf/penicilliumhaltige-am-anhoerung.pdf;jsessionid=753AD580FC30B04434612C7B49A0B675.1_cid103?__blob=publicationFile&amp;lt;/ref&amp;gt;) über zwei Fälle in ihrer UAW-Datenbank, bei denen es nach Einnahme des Präparats Notakehl zu einer interstitiellen Nephritis kam, einer mitunter auch allergisch bedingten Nierenentzündung. Das BfArM beruft sich dabei auf Fallberichte aus der DMW.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Türkoglu-Raach et al: DMW (2010) 135 (24): S. 1224-1227)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesinstitut soll demnach vorhaben, die Registrierung einiger homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen, die Schimmel- und Hefepilzextrakte in niedrigen Potenzen (bis D8) enthalten. Genannte werden Präparate mit Candida albicans, Candida parapsilosis, Aspergillus niger, Mucor mucedo, Mucor racemosus, Penicillium chrysogenum, Penicillium glabrum und Penicillium roquefortii. Da dem BfArM bei homöopathischen Präparaten auf Schimmel- und Hefepilzbasis häufig keine Angaben zum DEV vorliegen, ist die Festlegung einer sicheren Grenzpotenz schwierig. In der jetzt vom BfArM als Obergrenze gewählten Potenz&amp;amp;nbsp;D8 liegt die Urtinktur in einer Verdünnung von 1:100.000.000 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41359&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sanum-Mittel Notakehl stammt von der Pharmafirma Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp; Co.KG aus Hoya&amp;lt;ref&amp;gt;Sanum-Kehlbeck GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG, Hasseler&amp;amp;nbsp;Steinweg&amp;amp;nbsp;9, D-27318&amp;amp;nbsp;Hoya&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird mit einer D3-&amp;amp;nbsp;bis D5-Potenz angeboten. Das Mittel soll nach Angaben des Herstellers den Schimmelpilz Penicillium chrysogenum enthalten. Derartige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden homöopathischen Arzneimittel zur oralen und parenteralen Anwendung werden von [[Heilpraktiker]]n und Alternativmedizinern überwiegend zur Behandlung von Infektionskrankheiten vorgesehen. In der Werbung zu Schillpilz-haltigen homöopathischen Mitteln werden diese teilweise auch als &amp;quot;natürliche Antibiotika&amp;quot; bezeichnet, in völliger Umkehr zu Prinzipien der Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen wurde auch bei Präparaten mit niedrig potentiertem Kerosin beobachtet. Die Präparate enthielten chemisch nachweisbar den Kohlenwasserstoff Kerosin und verursachten durch Kerosin-Vergiftung Fieber, hohe Atemfrequenz, niedrigen Blutdruck und Koordinationsstörungen wie die Süddeutsche Zeitung meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/homoeopathie-kerosin-im-kuegelchen-1.1536531&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterlassung einer evidenzbasierten medizinischen Behandlung===&lt;br /&gt;
[[image:Penelope Dingle Peter Dingle.jpg|Opfer Penelope Dingle (verst. 2005) mit Ehemann Peter Dingle|thumb]]&lt;br /&gt;
Unterlassene effektive Therapien können bei Anwendung homöopathischer Mittel tödlich enden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://whatstheharm.net/homeopathy.html (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kleinkind namens Gloria Thomas starb Mai 2002 in Sydney nach einer homöopathischen Fehlbehandlung und Fehlernährung an einer Sepsis. Die homöopathisch orientierten Eltern müssen sich wegen Totschlag verantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.news.com.au/story/0,27574,25428128-421,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 verstarb in Tirol ein zweijähriger Junge an einer unbehandelten Lungenentzündung mit Sepsis, die mit guter Aussicht auf Erfolg medizinisch wirksam hätte behandelt werden können. Zwei seiner Brüder waren bereits zuvor im Alter von wenigen Wochen verstorben. Die Eltern verweigerten eine effektive Therapie und liessen sich stattdessen auf eine homöopathische Behandlung durch den Hausarzt ein. Die Eltern und der Hausarzt wurden wegen Quälens und Vernachlässigens eines Unmündigen mit Todesfolge nicht rechtskräftig zu je einem Jahr bedingter Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://kurier.at/nachrichten/4152171.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 starb in Australien die 45-jährige Penelope Dingle an einem Tumor im Enddarm. Sie hatte sich geweigert, effektive Therapien in Anspruch zu nehmen. Auf Antrag ihrer Schwester wurde eine Obduktion durchgeführt. Das Untersuchungsergebnis macht eine Homöopathin namens Francine Scrayen und einen bekannten Toxikologen aus Perth für den Tod verantwortlich. Penelope Dingle hatte versucht, ihren Darmkrebs mit Homöopathie zu behandeln sowie mit einer vegetarischen Ernährungsweise. Der zuständige Ermittler fand heraus, dass die aus Belgien stammende Homöopathin Francine Scrayen die Patientin darin bestärkte, sie könne den Krebs mit Homöopathie besiegen. Auch hatte sie Olivenöl empfohlen. Gleichzeitig beschreibt der Gerichtsmediziner deren Ratschläge als gefährlich und ungeheuerlich. Francine Scrayen sei keine medizinische Fachkraft und hätte die Patientin umgehend an einen Mediziner verweisen müssen. Ebenso trage der Partner der Patienten, der Toxikologe Peter Dingle, Verantwortung. Er habe durch seine Untätigkeit dafür gesorgt, dass die Erkrankung schließlich so weit fortschritten war, dass eine Chance auf Heilung aussichtlos wurde. Zwei von der Patientin konsultierte Ärzte hatten ihr auch eine [[Vitamin-C-Infusion|Vitamin-C-Kur]] und Venusfliegen-Extrakt (siehe: [[Carnivora]]) empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/news/stories/2010/07/30/2969050.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.abc.net.au/austory/content/2011/s3260776.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.watoday.com.au/wa-news/dingles-cruel-cancer-remedies-20100622-yv12.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihre Krankheit und Einzelheiten der homöopathischen Therapie sowie über die Gespräche mit ihrer Behandlerin führte die Patientin ein Tagebuch, das eine Rekonstruktion der Abläufe zulässt. Ein enger Freund der Familie berichtete auch, dass es eine Vereinbarung gegeben habe, nach der Penelope Dingle von Francine Scrayen ausschließlich alternativmedizinisch behandelt werden und ihr Ehemann Peter Dingle nach der erwarteten Gesundung über Krankheit und Heilung seiner Frau ein Buch schreiben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theaustralian.com.au/news/nation/cancer-death-puts-homeopathy-in-dock/story-e6frg6nf-1225877659069&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Homöopathen und Heilpraktiker behandeln auch Krebserkrankungen mit homöopathischen Mitteln. Neben begleitenden (komplementären) Anwendungen werden explizit auch homöopathische Behandlungen als vermeintlich effektive Maßnahmen durchgeführt. Zu nennen ist hier beispielsweise die [[Clinica Santa Croce]] in Orselina (Tessin / Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und medizinische Ethik==&lt;br /&gt;
Neben den Gefahren einer unterlassenen oder verzögerten effektiven Therapie zu Gunsten der Anwendung homöopathischer Mittel, ergeben sich auch noch andere ethische Fragen. Die Verschreibung von homöopathischen Mitteln als Placebo kann nur einen Sinn haben, wenn der Behandler den Patienten nicht über den tatsächlichen Placebocharakter dieser Mittel aufklärt, und ihm dabei die Tatsache vorenthält, dass (zumindest bei den nicht niedrig-potenzierten Mitteln) in diesen Mitteln kein Wirkmolekül enthalten ist. Den Patienten jedoch nicht über den eigentlichen Charakter einer Therapie zu informieren, ist eine Missachtung ethischer Grundsätze in der Medizin und untergräbt auch die Beziehung zum Patienten die auf Vertrauen basiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Edzard Ernst: Homeopathy, a “helpful placebo” or an unethical intervention? Trends in Pharmacological Sciences, Volume&amp;amp;nbsp;31, Issue&amp;amp;nbsp;1,&amp;amp;nbsp;1, 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009. doi:10.1016/j.tips.2009.10.005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Homöopathie bei Krebs==&lt;br /&gt;
Siehe Artikel [[Homöopathische Therapie von Krebs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie, Ebolafieber, Malaria und Anti Zecken Globuli==&lt;br /&gt;
[[image:Hom Malaria.jpg|Angeblich gegen Malaria wirksames homöopathisches Mittel in C200 Potenzierung (Demal 200)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:malarianosode.jpg|Homöopathische Malaria [[Nosode]] zu einer &amp;quot;Malariaprophylaxe&amp;quot;|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 2014 begab sich eine Gruppe von Homöopathen in das westafrikanische Liberia, um dort zum Zeitpunkt der Ebolafieberepidemie 2014 heimlich Menschenversuche mit homöopathischen Heilmitteln zu machen, unter Umgehung der Helsinki-Konvention und Richtlinien zur Behandlung des Ebolafiebers seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO. Siehe dazu die Artikel [[Ebola-Mission von Homöopathen 2014]] und [[Pseudomedizinische Therapievorschläge zum Ebolafieber|pseudomedizinischen Therapie des Ebolafiebers mit Homöopathie]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland ist immer wieder zu beobachten, dass Homöopathen das Mittel &amp;#039;&amp;#039;Malaria&amp;amp;nbsp;2000&amp;#039;&amp;#039; (oder andere Mittel) zu einer so genannten Malaria-Prophylaxe für Patienten verwenden, die beabsichtigen in ein Land zu reisen, in dem die Malaria endemisch ist. Regelmäßig müssen in Klinken Malariapatienten behandelt werden, die angeben, sich derartig vor Malaria &amp;#039;&amp;#039;gewappnet&amp;#039;&amp;#039; zu haben und sich dennoch infizierten. Es kam zu mindestens einem Todesfall eines Patienten, der nach Malaria&amp;amp;nbsp;2000-Prophylaxe starb. Der Bayerische Rundfunk zitiert auf seinen Webseiten das Tropeninstitut in München, demzufolge es mehrere Todesfälle bei Menschen gab, die sich auf eine &amp;#039;&amp;#039;homöopathische Malaria-Prophylaxe&amp;#039;&amp;#039; verlassen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Nothdurft vom Tropeninstitut in München: &amp;quot;Von homöopathischen Fachgesellschaften höre ich, dass es eine Prophylaxe im homöopathischen Sinn gar nicht geben kann. Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass es mehrere Todesfälle gegeben hat, als sich Menschen auf eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verlassen haben.&amp;quot; [http://www.br-online.de/bayern2/gesundheitsgespraech/malaria-DID1241688633988/mariaforschung-empfehlungen-schutz-ID1241688398258.xml]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arzneimittel-Kommissionen der Apotheker und der deutschen Ärzteschaft nahm mit Veröffentlichungen und deutlichen Warnungen gegen eine derartige homöopathische Malariaprophylaxe Stellung: &amp;#039;&amp;#039;Bereits am 19.&amp;amp;nbsp;März 1998 hat die Arzneimittel-Kommission der Apotheker in der Pharmazeutischen Zeitung vor einer homöopathischen Malaria-Prophylaxe gewarnt. Es wird klargestellt, dass Malaria eine ernste und z.T. lebensbedrohliche Krankheit darstellt, &amp;quot;der nicht durch unspezifische homöopathische Mittel begegnet werden kann, von denen man sich eine erhöhte Immunität des Körpers gegen Malariaerreger erhofft. Fälle in denen eine solche &amp;quot;Prophylaxe&amp;quot; versagt hat, sind literaturkundig&amp;quot;. Es wird daher dringend davon abgeraten, homöopathische Mittel zur Malaria-Prophylaxe abzugeben.&amp;#039;&amp;#039; Noch deutlicher und schärfer warnte die Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft im Deutschen Ärzteblatt&amp;amp;nbsp;95 vom 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1998. Die AMK nahm dabei Bezug auf eine von einer Firma angebotene homöopathische Malariaprophylaxe. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;[...] Niedergelassene Ärzte, die Patienten eine homöopathische Malaria-Prophylaxe verordnen, haben mit berufsrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Die Malaria ist eine ernste und unter Umständen lebensbedrohliche Krankheit [...]&amp;#039;&amp;#039; Wegen der akuten Gefährdung der Patienten, die sich unter Umständen auf ihr homöopathisches Arzneimittel verlassen, sieht die AMK der deutschen Ärzteschaft bei der Verordnung solcher homöopathischen Mittel zur Malaria-Prophylaxe einen Verstoß gegen die Berufspflichten des Arztes und rät zum Schutze der Patienten dringend von einer Verordnung solcher Mittel ab.&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Krankheitsprophylaxe an sich innerhalb der Homöopathieszene umstritten, da sich ohne erkennbare Symptome ja keine homöopathischen Mittel finden lassen. Auch in England wurden derartige Malariaprophlaxen bekannt, und die englische staatliche NHS stellte daher ab 2008 die Zahlungen an homöopathische Einrichtungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich kritisch sind auch so genannte [[Globuli|&amp;#039;&amp;#039;Anti Zecken Globuli&amp;#039;&amp;#039;]] um, wie eine Apotheke in Arnsberg unter der Hand meint, &amp;#039;&amp;#039;[...] einer Borelliose Erkrankung auf natürlicher Weise vorzubeugen [...]&amp;#039;&amp;#039;. Dazu habe diese Apotheke mit einem homöopathischen Hersteller eine spezielle Mischung entwickelt, die [[Nosode]]n enthalte, die eine &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Impfung&amp;#039;&amp;#039; darstellen sollen. Es wird ausdrücklich auf die, durch Zecken übertragenen, Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose Bezug genommen. Zusätzlich sollen die Anti Zecken Globuli auch &amp;#039;&amp;#039;Ledum palustre&amp;#039;&amp;#039; (Sumpfporst) enthalten, was den eigenen Körpergeruch im Sinne eines Schutzes verändere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische BBC identifizierte im Jahre 2006 zehn Homöopathiekliniken, die in Großbritannien unwirksame oder ungeprüfte Mittel gegen Malaria einsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/science/2006/jul/14/medicineandhealth.lifeandhealth&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung von homöopathischen [[Spenglersan Kolloide|&amp;#039;&amp;#039;Spenglersan Kolloid&amp;amp;nbsp;M&amp;#039;&amp;#039;]]-Mittel zur Malariaprophylaxe konnte dokumentiert eine Malaria nicht verhindern; schwedische Ärzte veröffentlichten dazu Fallberichte und eine Warnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlsson T, Bergqvist L, Hellgren U. Homeopathic Resistant Malaria. J Travel Med. 1996 Mar 1;3(1):62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte 2009 explizit vor der Homöopathie als Behandlungsoption bei Malaria, HIV-Infektion, Tuberkulose, Influenza und Durchfallerkrankungen im Kindesalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Oona Mashta: &amp;#039;&amp;#039;WHO warns against using homoeopathy to treat serious diseases&amp;#039;&amp;#039;, BMJ 2009;339:b3447. 24 August 2009, doi:10.1136/bmj.b3447&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8211925.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/project/392/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie zur Therapie der Homosexualität==&lt;br /&gt;
2011 wurde bekannt, dass der &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte in Deutschland (BKÄ)&amp;#039;&amp;#039; auf seinen Webseiten die Empfehlung gibt, die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit Hilfe der Homöopathie [[Konversionstherapie|&amp;quot;therapieren&amp;quot;]] zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,766184,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heise.de/tp/artikel/34/34851/1.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Stichwort &amp;quot;Unser Auftrag&amp;quot; findet sich in der Selbstdarstellung des BKÄ der Punkt &amp;quot;Hilfestellung für Suchende&amp;quot;. Zu den &amp;quot;Therapieansätzen gegen homosexuelle Neigungen&amp;quot; gehöre demnach die Psychotherapie und die Homöopathie. Eine &amp;quot;Konstitutionsbehandlung&amp;quot; mit Platin in Hochpotenz soll hier zum Einsatz kommen. Homosexualität ist laut WHO jedoch keine Krankheit. Hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Bund Katholischer Ärzte&amp;#039;&amp;#039; steht der Unterhachinger Arzt und Homöopath Gero Winkelmann. Er war in den 1990er Jahren in der Splitterpartei &amp;#039;&amp;#039;Christliche Liga&amp;#039;&amp;#039; gegen Abtreibungen aktiv.&lt;br /&gt;
==Homöopathie gegen Unter- und Fehlernährung in Gambia==&lt;br /&gt;
Eine von London aus operierende Organisation &amp;quot;Gambia Wellness Foundation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Gambia Wellness Foundation, 11 Higham Station Avenue, London, E4 9AY&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich zuvor &amp;#039;&amp;#039;The Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; nannte, setzt im afrikanischen Staat Gambia (Präsident: [[Yahya Jammeh]]) homöopathische [[Globuli]] gegen die Folgen von Fehlernährung ein. Zitat von der GWF-Webseite:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..The majority of people are suffering from long term malnutrition and dehydration, so we work at the basic level of prescribing remedies in a bottle of water. This also ensures that those taking treatments are re-hydrated which is paramount to the healing stimulus..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gambiawellnessfoundation.org/what-we-do/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Bush Homeopaths&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgegeben, um nicht in einem Zusammenhang mit dem früheren US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush gestellt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Antidote==&lt;br /&gt;
Befürworter der Homöopathie fürchten offenbar unerwünschte Wirkungen eigener Therapien, insbesondere als zu intensive &amp;#039;&amp;#039;[[Erstverschlimmerung]]en&amp;#039;&amp;#039; nach Mittelgabe. Aber auch für diesen Fall ist homöopathisch durch so genanntes &amp;#039;&amp;#039;Antidotieren&amp;#039;&amp;#039; vorgesorgt. Dabei reiche es, einfach das verabreichte erstverschlimmernde Mittel &amp;#039;&amp;#039;[...] mit ein paar Schlucken starkem Kaffee oder Riechen an Kampher (Tigerbalsam, Vic-vapo-rup...) [...]&amp;#039;&amp;#039; unwirksam zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nelly-duerr.de/klassische-homoeopathie/antidot.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2016 berichteten Homöopathen auch über eine mögliche [[Endverschlimmerung]] einer homöopathischen Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der so genannten Frauenzeitschrift &amp;quot;FÜR SIE&amp;quot; würden Mobiltelefone Homöopatika in ihrer Wirkung &amp;quot;beeinträchtigen&amp;quot;. &amp;#039;&amp;#039;Bei der Einnahme homöopathischer Medikamente sollte man das Handy beiseite legen. Wie auch bei Radiowecker, Computer und Mikrowelle können die elektromagnetischen Felder dieser Geräte die Wirkung der Medikamente beeinträchtigen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;FÜR SIE, Extra-Beilage &amp;quot;Homöopathie&amp;quot;. 9.&amp;amp;nbsp;August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Homöopathie==&lt;br /&gt;
Der Homöopathie kann man zur Zeit der Entwicklung durchaus &amp;quot;wissenschaftlichen&amp;quot; Charakter (nach damaliger Definition) zugestehen. Immerhin ging Hahnemann empirisch vor und überprüfte seine Thesen an Selbstversuchen. Der Zugewinn an Wissen seit dieser Zeit lässt die Theorie heutzutage nur noch aus medizinhistorischer Sicht interessant erscheinen. Als ernsthafte medizinische Methode kann die Homöopathie auf Grund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises nicht betrachtet werden. Zu Hahnemanns Zeiten gab es weder ein Fieberthermometer noch die Kenntnis von Bakterien, dafür die seltsamsten Erklärungsversuche (z.B. [[Miasmentheorie|Miasmen]] - krankheitserregende Dämpfe, die vom Boden aufsteigen), so dass man Hahnemanns Modell aus historischer Sicht durchaus als vernünftig betrachten muss. Aus heutiger Sicht nach über zwei Jahrhunderten enormen Wissensgewinns kann man vermuten, dass selbst Hahnemann, würde er noch leben und über das heutige Wissen verfügen, seine Apologeten verspotten würde. So wurde die Homöopathie schon vor über 100 Jahren heftig kritisiert (siehe Links). Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie geht nicht auf Hahnemann zurück, bereits vorher gab es (zum Beispiel in England) analoge Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist weiterhin, dass einige Empfehlungen Hahnemanns aus dem [[Organon der Heilkunst|Organon]] wie zum Beispiel die Anwendung von heißem Terpentin auf Verbrühungsverletzungen auch von den Anhängern und Anwendern der Homöopathie nicht mehr breit propagiert werden. Während also bei Verletzungen, bei denen man unmittelbar den Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung ersehen kann, die Lehren Hahnemanns z.T. durchaus korrekt als veraltet und unbegründet zurückgewiesen werden, werden die Teile der Lehre, die zwar nicht minder unlogisch und unbegründet sind, bei deren Umsetzung man aber auf den Placeboeffekt hoffen kann, weiterhin gewinnbringend vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Ärzte in Europa==&lt;br /&gt;
In Deutschland sollen etwa 5.000&amp;amp;nbsp;Ärzte die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Homöopath&amp;#039;&amp;#039; erlangt haben. Die Netzeitung gibt an, dass in Deutschland zur Zeit etwa jeder 40.&amp;amp;nbsp;Arzt über die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Netzeitung 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 [http://www.netzeitung.de/gesundheit/1075357.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der ECHAMP tragen in Deutschland etwa&amp;amp;nbsp;2,5% der Ärzte, in Italien&amp;amp;nbsp;8,3% und in der Slowakei etwa&amp;amp;nbsp;14%, die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. In Schweden liegt die Quote dagegen bei unter&amp;amp;nbsp;0,03%, von fast&amp;amp;nbsp;30.000 schwedischen Ärzten insgesamt haben nur zehn eine homöopathische Zusatzausbildung. Europaweit würden demnach fast 56.000&amp;amp;nbsp;Mediziner die entsprechende Bezeichnung führen. Die so krass unterschiedliche Akzeptanz der Homöopathie in zwei Industriestaaten wie Deutschland und Schweden bei vergleichbarem Gesundheitsstatus der Deutschen und Schweden zeigt, dass einerseits offenbar problemlos auf die Homöopathie verzichtet werden kann, ohne dass sich für die Gesundheit der Bevölkerung ein relevanter Effekt ergibt und dass andererseits die Beliebtheit der Homöopathie weniger mit naturwissenschaftlichen Argumenten oder Belegen einer möglichen Wirksamkeit zusammenzuhängen scheint als vielmehr mit Weltanschauungen, Vorurteilen oder Traditionen. Überzeugende wissenschaftliche Argumente und Wirksamkeitsnachweise die für die Anwendung der Homöopathie sprächen, hätten nämlich auch schwedische Ärzte überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Homöopathika-Geschäft==&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie MDR.jpg|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:HOMANT.jpg|Umsätze Homöopathika (blau) und Anthroposophika (rot) in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2010 in Millionen Euro. Der Homöopathikaumsatz nahm im Zeitraum um 11,2 Prozent zu, der Umsatz der Anthroposophika um 59,3 Prozent, die Inflation betrug im gleichen Zeitraum 17,5%. Quellen: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (bpi.de) und Statistisches Bundesamt.|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Oscillococcinum.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Märkte für homöopathische und anthroposophisch-homöopathische Medikamente in Europa. Fast&amp;amp;nbsp;60% aller in Europa hergestellten Arzneien dieser Therapierichtungen wurden in diesen beiden Ländern verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;Europäischer Herstellerverband ECHAMP&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem europaweiten Zuwachs von&amp;amp;nbsp;60% zwischen 1995 und 2005. In Deutschland stieg der Umsatz um&amp;amp;nbsp;80%, in Frankreich gar um&amp;amp;nbsp;300%. Der europaweite Umsatz liegt bei 1,7&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro, was etwa 1% des Pharmamarktes entspricht und etwa&amp;amp;nbsp;7% des Umsatzzes bei rezeptfreien Medikamenten. Der Erlös der Produktion lag 2005 bei etwa 930&amp;amp;nbsp;Millionen Euro, davon 810&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für Medikamente. An den Erzeugerpreisen gemessen entfielen auf Deutschland rund 268&amp;amp;nbsp;Millionen Euro des EU-Absatzes, auf Frankreich 294&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;DZVhÄ-Newsletter Ausgabe Januar/Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products E.E.I.G. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Facts and Figures, Second Edition, 2007, Homeopathic and Anthroposophic Medicine in Europe&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.echamp.org/upload/files/statements/statements_20071128142622.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dzvhae.de/dzvhae-presse/pressemitteilungen/repraesentative-umfragen-zur-homoeopathie.html&amp;amp;html2pdf_sumbit=1 &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich sind die größten Märkte&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Jan./Feb. 2008, S.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Wochenzeitschrift &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; lag im Jahre 2009 der Umsatz an Mitteln der Homöopathie bei 400 Millionen Euro. Nach Angaben des MDR lagen die Ausgaben für homöopathische Präparate 2012 bei 452,5 Miliionen, 2013 bei 482,4 und 2014 bei 528 Millionen Euro. Nach anderen Angaben (apotheke-adhoc, 2016) geben Verbraucher in Deutschland pro Jahr rund 360 Millionen Euro in der Selbstmedikation für Homöopathika aus (Apothekenverkaufspreise, AVP). Dazu kommen etwas mehr als 90 Millionen Euro über Verordnungen. Insgesamt werden rund 50 Millionen Packungseinheiten pro Jahr verkauft. Führende Anbieter sind DHU, Heel, Hevert, Pflüger, Orthim und Pascoe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/homoeopathie-die-kritiker-formieren-sich-netzwerk/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie zahlten die gesetzlichen Krankenkassen 9 Millionen Euro für homöopathische Mittel. Nicht mit eingerechnet sind hier jedoch die Folgekosten für ineffektive homöopathische Therapien. Nicht vergleichbar damit sind die Kosten von homöopathischen Erst- und Folgeanamnesen, die meist vom Patienten selbst bezahlt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das marktführende Unternehmen in Deutschland ist die Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Der Konzern mit über 400&amp;amp;nbsp;Mitarbeitern hat sich aus der 1961 gegründeten Firma [[Dr. Willmar Schwabe GmbH &amp;amp; Co. KG]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meistverwendete Homöopathikum in den USA ist [[Oscillococcinum|Oscilococcinum&amp;amp;nbsp;C200]]. Dieses Mittel wird auch die &amp;quot;20-Millionen-Ente&amp;quot; genannt. Der Jahresumsatz für das Produkt beträgt 20&amp;amp;nbsp;Millionen Dollar. Das Mittel wird aus Entenleber erzeugt, doch für den gesamten Umsatz wird nur die Leber einer einzigen Ente gebraucht - und von dieser bleibt einiges übrig: Die Potenzierung von C200 bedeutet, dass das Verhältnis von Leber zur Lösung 1&amp;amp;nbsp;zu&amp;amp;nbsp;10 mit 400&amp;amp;nbsp;Nullen beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Umsatz stehen vergleichsweise geringe Kosten bei der Entwicklung neuer Präparate gegenüber. Die kostenintensive Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung entfällt zum großen Teil, da homöopathische Heilmittel in der Regel lediglich registriert und nicht in einem komplexen Prozess zugelassen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant==&lt;br /&gt;
Die Abrechnung von homöopathischen Leistungen wird für Ärzte immer attraktiver, wie die Ärztezeitung bereits 2007 meldete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/homoeopathie/article/434705/homoeopathie-kollegen-immer-attraktiver.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vergütung umfasst: 90&amp;amp;nbsp;€ Erstanamnese, 20&amp;amp;nbsp;€ Repertorisation, 20 € Analyse und 45&amp;amp;nbsp;€ Folgeanamnese. Für diese 175&amp;amp;nbsp;€ versorgt ein niedergelassener Facharzt 5&amp;amp;nbsp;&amp;quot;herkömmliche&amp;quot; Patienten ein ganzes Quartal lang, egal wie oft diese in der Praxis erscheinen. Als Kassenpatient könne man homöopathische Leistungen grundsätzlich bei solchen Erkrankungsformen in Anspruch nehmen, &amp;quot;bei denen eine Heilung oder Linderung durch spezifisches therapeutisches Ansprechen von potentiell noch vorhandenen Selbstheilungskräften zu erwarten ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathie und umstrittene [[Masernparty]]s==&lt;br /&gt;
2005 wurde bekannt, dass Anhänger der Homöopathie so genannte Masern-Partys nicht generell ablehnen. Zitat eines entsprechenden Zeitungsartikels&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/726112-100,1,0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Ärzte lehnen &amp;quot;Masern-Partys&amp;quot; nicht generell ab. Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren &amp;quot;eine Überlegung wert&amp;quot;, sagte der Münchner Kinderarzt Dr. [[Steffen Rabe]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es sei eine Folge der Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte Rabe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine unmittelbare Folge der Impfpolitik&amp;quot;, so Rabe. Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer &amp;quot;Masern-Party&amp;quot; liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei Eltern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im Falle einer Masernerkrankung rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel, da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. &amp;quot;Der Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung.&amp;quot; Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen gut zu behandeln.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
===Die frühen Studien===&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten von Hahnmann war seine Lehre umstritten und löste lebhafte Diskussionen aus und die ersten Versuche mit Homöopathika verliefen negativ. Bei Wiederholungen von Hahnemanns ursprünglichen „Arznei-Tests“ konnten seine Angaben nicht bestätigt werden. Der berühmte Chinarinden-Versuch, auf dem die Lehre beruht, war ein Irrtum: Obwohl Chinarinde die Körpertemperatur senkt, empfand Hahnemann nach der Einnahme Fieber. Möglicherweise eine allergische Reaktion. Auch die unverblindeten „Arzneimittelprüfungen“ ohne Ausschaltung eines möglichen Placeboeffekts durch Vergleich mit einem Scheinpräparat sind nicht wissenschaftlich akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 wurde der wohl erste doppelt verblindete Arzneimittelversuch durchgeführt, zur Homöopathie. 1835 publizierte der Theologe und Redakteur George Löhner ein Testergebnis, zu dem er in Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Honoratioren in Nürnberg gekommen war. Untersucht wurden 55&amp;amp;nbsp;gesunde Freiwillige. Die gebildete Kommission konnte keinen Effekt der homöopathischen Potenzierung erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;George Löhner: &amp;quot;Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart&amp;quot;, 1835&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Veröffentlichung stiess auf heftigen, polemischen Widerstand von homöopathischen Zeitschriften der Zeit, so des &amp;quot;Hygea - Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Homöopathiestudien zur Zeit des Nationalsozialismus===&lt;br /&gt;
[[image:Homöopathie_NS_Zeit.jpg|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen zur Homöopathie gab es zur Zeit des Nationalsozialismus. Dem Regime lag an einer Neuorientierung im Gesundheitswesen, der &amp;quot;Neuen Deutschen Heilkunde&amp;quot;. In nationalsozialistischen Kreisen wurde zudem die Kritik an &amp;#039;&amp;#039;verjudeter Schulmedizin&amp;#039;&amp;#039; lauter. Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes (RGA) Arzneimittelprüfungen statt, viele davon [[placebo]]kontrolliert. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’ erforscht werden. Dem Arbeitskreis gehörten der Homöopath Hanns Rabe (1890-1959), der Internist Werner Siebert (1897-1951) und die Pharmakologie-Professoren Gustav Kuschinsky (1904-1992) und Richard Bonsmann an. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow Krankenhauses in Berlin tätige Arzt und Homöopath Fritz Donner (1896-1979) maßgeblich beteiligt. Von Donner liegen umfangreiche Aufzeichnungen zu den RGA-Untersuchungen und zu vorherigen Studien vor, die als [[Donner-Bericht zur Homöopathie]] bekannt wurden und sich heute im Original im &amp;quot;Homöopathie-Archiv&amp;quot; des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Donner: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939&amp;#039;&amp;#039;. Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg&amp;amp;nbsp;17, D-70184&amp;amp;nbsp;Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch es kam bei den staatlich geförderten Untersuchungen nichts positives für die Homöopathie heraus. Durchgeführt wurden beispielsweise Doppelblindversuche mit Silicea&amp;amp;nbsp;C30. Das Ergebnis: Verum und Placebo verursachten gleich viel Symptome. Den anwesenden Homöopathen war es nicht möglich, Verum und Placebo zu unterscheiden. Auch 1938/39 wurden im Robert-Koch-Krankenhaus in Berlin klinische Versuche mit Homöopathika mit negativem Ergebnisse durchgeführt. Der Homöopath Rabe reagierte mit der Vermutung, dass &amp;#039;&amp;#039;[...] Homöopathie keine pharmakotherapeutische Methode, wie bisher angenommen, sondern eine Form der Psychotherapie [...]&amp;#039;&amp;#039; sei. Fritz Donner in einem Gedächtnisprotokoll: &amp;#039;&amp;#039;Wahrheitsgemäß müsste man antworten, dass bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und dass bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist.&amp;#039;&amp;#039; Dennoch wurde offiziell verlautbart, es hätten sich gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, sodass man neu beginnen müsse. Der Krieg verhinderte jedoch weitere Forschung. Später, in den 1960er Jahren, drückte sich Donner deutlicher aus: Er nannte die Untersuchung ein &amp;#039;&amp;#039;totales Fiasko&amp;#039;&amp;#039; für die Homöopathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Homöopathiestudien===&lt;br /&gt;
Allgemein muß bei Untersuchungen zur Homöopathie zwischen Studien mit niedrig potenzierten (weniger verdünnten) Mitteln und hoch potenzierten Mitteln unterschieden werden, da niedrig potenzierte Mittel ausreichend viel Wirkstoff enthalten können um klassische pharmakologische Wirkungen oder sogar Giftwirkungen zu bewirken, die dann auch dem Masse-Wirkungsgesetz unterliegen, es kommt also zu einer dosisabhängigen Wirkung mit steigender Wirkung bei steigender Dosis. Bei der Homöopathie soll diese Dosis-Wirkungsbeziehung in dieser Weise bekanntlich nicht vorhanden sein. Daher beziehen sich zahlreiche Studien lediglich auf Hochpotenzanwendungen. Eine besondere Rolle spielen so genannte Meta-Analysen, die die zur Verfügung stehenden Studien ihrer Zeit auf ihre Qualität hin untersuchen und die qualitativ hochwertigen Veröffentlichungen zum Thema Homöopathie zusammenfassend auswerten. Im 20.&amp;amp;nbsp;und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind mehrere Meta-Studien zur Homöopathie erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 werteten Klaus Linde und Kollegen von der Universität München 185 Studien und Veröffentlichungen aus, in denen homöopathische Mittel gegen ein Placebo bewertet wurden. Von den Arbeiten waren 89&amp;amp;nbsp;randomisiert und verblindet, teilweise aber nur einfach-verblindet. Unter den analysierten Arbeiten finden sich auch simple Doktorarbeiten, unveröffentlichte Studien sowie in unbekannten ausländischen Zeitschriften veröffentlichte Arbeiten, die in Deutschland nicht ausleihbar oder einsehbar sind. Drei der von Linde bewerteten Studien betreffen ein Arzneimittel ([[Heel|Traumeel]]), das nicht als Homöopathikum, sondern als Phytopharmakon zu klassifizieren ist, da es im Wesentlichen aus homöopathischen Urtinkturen ohne Potenzierung besteht. (siehe auch Kritik an dieser Studie [http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/regionalgruppen/1029-ist-homoeopathie-mehr-als-placebo]) Danach kam Linde zu der Schlussfolgerung: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Die Ergebnisse unserer Meta-Analyse sind nicht vereinbar mit der Hypothese, dass die klinischen Effekte der Homöopathie vollständig auf einen Placeboeffekt zurückzuführen sind. Allerdings fanden wir auch keine genügenden Hinweise darauf, dass Homöopathie für irgendeine spezifische Erkrankung wirkt [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Diese mittlerweile alte Studie wurde lange Zeit von Anhängern der Homöopathie zitiert, um auf die vermeintliche Wirksamkeit der Homöopathie zu verweisen. Doch was in Homöopathenkreisen ungern zugegeben wird: Linde revidierte seine Meinung inzwischen. In einem Brief an die Fachzeitschrift Lancet erklärte er 2005 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unsere Meta-Analyse von 1997 wurde unglücklicherweise von Homöopathen als Beleg dafür missbraucht, dass die Wirksamkeit ihrer Therapie bewiesen sei. Wir stimmen zu, dass die Homöopathie höchst unplausibel ist, und dass die Belege aus placebokontrollierten Studien nicht überzeugend sind.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; 2012 bestätigte dies Linde gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er das noch immer so sieht. Allerdings schränkte er zugleich ein: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Angesichts der vielen positiven Befunde halte ich die Wirksamkeit nicht für völlig ausgeschlossen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 erschien eine Metastudie über die Wirksamkeit der Homöopathie, die auf methodische Schwächen in Veröffentlichungen hinwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Linde, K.; Jonas, WB; Melchart, D; Willich, S (2001), &amp;quot;The methodological quality of randomized controlled trials of homeopathy, herbal medicines and acupuncture&amp;quot;, International Journal of Epidemiology 30 (3): 526–31, doi:10.1093/ije/30.3.526, PMID 11416076&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2002 zeigte, dass qualitativ bessere Studien weniger positive Effekte zum Vorschein brachten. Eine Unterscheidung zum Placeboeffekt konnte nicht erkannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, E. (2002), &amp;quot;A systematic review of systematic reviews of homeopathy&amp;quot;, British Journal of Clinical Pharmacology 54 (6): 577–82, doi:10.1046/j.1365-2125.2002.01699.x, PMC 1874503, PMID 12492603&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2005 erschienen mehrere Metaanalysen zum Thema Homöopathie. Die Autoren Caulfield (et al) berichten über einen [[Publication Bias]] in zahlreichen Veröffentlichungen mit großen Unterschieden der berichteten Ergebnisse zwischen etablierten Fachjournalen und Zeitschriften aus dem alternativmedizinischen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Caulfield, Timothy; Debow, Suzanne (2005), &amp;quot;A systematic review of how homeopathy is represented in conventional and CAM peer reviewed journals&amp;quot;, BMC Complementary and Alternative Medicine 5: 12, doi:10.1186/1472-6882-5-12, PMC 1177924, PMID 15955254&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 2005 erschienene Studie auf Basis von 110 placebokontrollierten Homöopathiestudien kam zum Ergebnis, dass die Wirkungen der Homöopathie nicht vom Placeboeffekt unterscheidbar sind. Die Studie belegte: Je genauer der Test-Aufbau nach wissenschaftlichen Kriterien, desto geringer die Effekte homöopathischer Behandlungen in den jeweiligen Studien. Das Ergebnis wurde im August 2005 in der anerkannten Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Shang A, Huwiler-Müntener K, Nartey L, Jüni P, Dörig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M. (2005), &amp;quot;Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy&amp;quot;, The Lancet 366 (9487): 726–732, doi:10.1016/S0140-6736(05)67177-2, PMID 16125589&amp;lt;/ref&amp;gt; Lapidar forderten die Herausgeber von Lancet die Homöopathen auf, endlich offen zu bekennen, dass ihre Methode ein Placebo sei. Die Schweizer Regierung schloss Homöopathie aus der Kassen-Erstattung aus und die Stiftung Warentest bewertete die Homöopathie als „zur Behandlung von Krankheiten ungeeignet“. Eine 2006 erschienene Metaanaylse konnte keinen klinischen Nutzen für die Homöopathie bei der (komplementären) Behandlung von Nebenwirkungen bei bestrahlten und mit Chemotherapie behandelten Krebspatienten erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Milazzo, S; Russell, N; Ernst, E (2006), &amp;quot;Efficacy of homeopathic therapy in cancer treatment&amp;quot;, European Journal of Cancer 42 (3): 282–9, doi:10.1016/j.ejca.2005.09.025, PMID 16376071&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Studie aus dem Jahr 2007 konnte keine Empfehlung zur Homöopathiebehandlung beim ADH-Syndrom, Asthma und weiteren Krankheiten aus vorhandenen Studien ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Altunc, U.; Pittler, M. H.; Ernst, E. (2007), &amp;quot;Homeopathy for Childhood and Adolescence Ailments: Systematic Review of Randomized Clinical Trials&amp;quot;, Mayo Clinic Proceedings 82 (1): 69–75, doi:10.4065/82.1.69, PMID 17285788&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gaben Homöopathen an, ihre Methode sei so auf den einzelnen Patienten individualisiert zugeschnitten, dass man sie gar nicht klinisch überprüfen könne. Als später deutlich wurde, dass der Weg zur Anerkennung ihrer Medizin nur über den klinischen Nachweis gehen kann, kam es zu einer Kursänderung und man bemühte sich, den Erfolg homöopathischer Behandlung mit klinischen Studien zu belegen. Veröffentlicht wurden viele Tests mit positiven Ergebnissen – so kamen zum Beispiel im Jahr 1995 merkwürdigerweise nur ein Prozent aller in alternativen Fachzeitschriften publizierten Untersuchungen zu einem negativen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Homöopathie nicht replizierbar in kontrollierten, randomisierten und doppelt verblindeten Studien nachweisen lies, kam es wiederum zu einer Kehrtwendung mancher Homöopathieanhänger: Ein derartiges Studiendesign wäre nicht in der Lage, die tatsächlichen Wirkungen der Homöopathie wiederzugeben. Gefordert wurde ein Abkehr von der &amp;#039;&amp;#039;evidence based medicine&amp;#039;&amp;#039; (EBM) hin zur Neuerfindung einer [[Cognitive based medicine]] (CBM) bzw. zu reinen Outcome-Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Homöopathische Arzneimittelprüfung==&lt;br /&gt;
Homöopathen berufen sich auf durchgeführte so genannte [[homöopathische Arzneimittelprüfung]]en, deren Ergebnisse in Arzneimittellehren (materiae medicae) einfließen. An gesunden Versuchspersonen, bzw. an sich selbst wird ein bestimmtes homöopathisches Mittel ausprobiert. Sodann werden berichtete Symptome, Träume (&amp;#039;&amp;#039;Traumprüfung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Mittel unter dem Kopfkissen) oder Meditationserlebnisse (&amp;#039;&amp;#039;Meditationsprüfung&amp;#039;&amp;#039;) notiert und für die Nachwelt festgehalten. Eine in der Homöopathie-Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;homoepathy&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Untersuchung derartiger Arzneimittelprüfungen der Jahre 1945 bis 1995 ergab, dass diese &amp;#039;&amp;#039;Prüfungen&amp;#039;&amp;#039; sehr unterschiedlich gehandhabt werden und sie meist von sehr niedriger Qualität sind und auf eine Kontrollgruppe und Placebo-Präparate zum Vergleich verzichtet wurde. Auf Randomisierungen und Verblindungen wurde verzichtet. Interessanterweise werden in Prüfungen minderer Qualität mehr Symptome berichtet als in den anderen Prüfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Dantas, P. Fisher, H. Walach, F. Wieland, D.P. Rastogi, H. Teixeira, D. Koster, J.P. Jansen, J. Eizayaga, M.E.P. Alvarez, M. Marim, P. Belon and L.L.M. Weckx. A systematic review of the quality of homeopathic pathogenetic trials published from 1945 to 1995. Homeopathy, Volume 96, Issue 1, January 2007, Seiten 4-16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die gesetzliche Einordnung der Homöopathie als Therapieform==&lt;br /&gt;
Die Homöopathie gehört in Deutschland nach der Definition zu den [[Besondere Therapierichtungen|besonderen Therapierichtungen]] nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz - AMG). Homöopathika sind – wie alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel – grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Dennoch ist im deutschen SGB unter anderem festgelegt, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die homöopathische Behandlung erstatten dürfen. Das AMG sieht bei Homöopathika einen erleichterten Zugang zur Verkehrsfähigkeit als &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; vor, sofern eine Registrierung der Mittel erfolgt ist. An die Registrierung sind im Wesentlichen nur einfache hygienische Bedingungen geknüpft, nicht jedoch der sonst bei Arzneimitteln übliche und auch vom Patienten angenommene Wirksamkeitsnachweis. Das bedeutet, daß ein Hersteller dieser Mittel nicht nachweisen muss, daß die Mittel wirksam sind. Anstelle des Wirksamkeitsnachweises wird von einer Kommission am Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entschieden, ob Mittel, Name und Darreichungsform homöopathischer Lehrmeinung entsprechen (sog. &amp;quot;Binnenkonsens&amp;quot;). Konkret heißt das, dass eine Kommission entscheidet, ob schlichte Zuckerkügelchen auch ganz ohne Wirkstoff sich &amp;quot;Arzneimittel&amp;quot; nennen und als Arzneimittel verkauft werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regeln über die Qualität, Prüfung, Lagerung und Bezeichnung von homöopathischen Mitteln und die bei ihrer Herstellung und Prüfung verwendeten Stoffe, Materialien und Methoden sind im [[HAB|homöopathischen Arzneibuch]], einem amtlichen Arzneibuch und Bestandteil des Deutschen Arzneibuches festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Proteste gegen staatliche Finanzierung der Homöopathie in England== &lt;br /&gt;
[[image:boots.jpg|Boots-Chef zur Homöopathie|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:1023.jpg|Demonstration gegen Homöopathie in England (Quelle: Flickr)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:10237.jpg|Gemeinsame, und folgenlose Überdosierung homöopathischer Mittel (Quelle: Flickr)|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Georgos Vithoulkas.jpg|Georgos Vithoulkas|left|thumb]]&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2010 sprach sich die britische Ärztevereinigung &amp;quot;British Medical Association&amp;quot; offiziell gegen den Einsatz homöopathischer Mittel im öffentlichen Gesundheitssystem NHS aus. BMA-Ärzte forderten, die homöopathische Mittel aus dem Katalog der von Gesundheitsbehörden bezahlten Mittel zu nehmen. Homöopathie sei nichts als &amp;quot;Hexenhandwerk&amp;quot;, sagte ein Vertreter der Standesorganisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2010 veranstalteten hunderte Kritiker der Homöopathie (1023-campaign) in mehreren Städten (unter anderem in London, Birmingham, Liverpool, Manchester, Glasgow, Leicester und Edinburgh) Demonstrationen vor Geschäften der englischen Apothekenkette &amp;quot;Boots&amp;quot;, um gegen die Ausgaben von etwa 12&amp;amp;nbsp;Millionen Pfund (Zeitraum 2005-2009) des staatlichen Gesundheitssystems NHS für unwirksame Homöopathika zu protestieren. Die Apothekenkette wurde aufgefordert, keine Homöopathika mehr zu verkaufen, da diese &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlich absurd&amp;#039;&amp;#039; seien. Die Demonstranten versuchten auch, sich durch gemeinsame Einnahme überdosierter Homöopathika wie &amp;quot;Arsen&amp;amp;nbsp;C30&amp;quot; zu vergiften, indem komplette Tablettenröhrchen auf einmal eingenommen wurden. Irgendeine Folge hatte dies für die Konsumenten jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32581&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.1023.org.uk/the-1023-overdose-event.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Analoge Demonstrationen fanden auch in Neuseeland statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepfeeds.wordpress.com/2010/02/01/homeopaths-admit-expensive-concoctions-just-water/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 forderte die griechische Homöopathiegröße [[Georgos Vithoulkas]] die Skeptiker der Homöopathie heraus. Vithoulkas griff in die Debatte um die Homöopathie ein und schlug einen alternativen &amp;quot;Versuch&amp;quot; vor, der jedoch nicht einem modernen Studiendesign entspricht. 40&amp;amp;nbsp;&amp;quot;Skeptiker&amp;quot; sollten doch 2&amp;amp;nbsp;Monate lang jeden Tag das Mittel &amp;quot;Alumina&amp;amp;nbsp;200C&amp;quot; einnehmen. Sie würden dann feststellen, dass am Ende mindestens&amp;amp;nbsp;10% der Teilnehmer &amp;#039;&amp;#039;up to&amp;amp;nbsp;10% or more&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;quot;leichten&amp;quot; oder &amp;quot;schweren&amp;quot; Symptomen einer Obstipation (Verstopfung) kämpfen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;I challenge the Sceptics&amp;amp;nbsp;! Several sceptics in 10:23 anti homeopathy campaign (swallowed in public each one a full bottle of different homeopathic remedies just to show that there was nothing in them. I propose to swallow the same content of about 60&amp;amp;nbsp;tablets but in a different way: Swallow one tablet every day. I propose the remedy to be Alumina&amp;amp;nbsp;200C (&amp;amp;nbsp;a dilution far beyond the Avogadro number) and I promise them that in the end of 60&amp;amp;nbsp;days a considerable number of them (up to&amp;amp;nbsp;10% or more) will be suffering with slight to severe constipation. In homeopathy one bottle or one tablet is considered as one dose only. Most probably they knew this? The first condition for the participants of this experiment will be to have a good general state of health and a normal stool once a day. The second to be brave enough to continue with the experiment till the end of 60&amp;amp;nbsp;days and not stop with the first signs of constipation. The [sic] third, to be honest enough to report the effect. I promise you that this experiment will settle the matter once for all. You need to find 40&amp;amp;nbsp;sceptics for this experiment. As for the side effect? It will be over within a week or two after stopping the remedy. If you are real sceptics dare to stay with your convictions and do the experiment publicly! George Vithoulkas&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Obstipation ist allerdings ein relativ häufiger Zustand, sodass es auch spontan bei einer Minderheit von Menschen innerhalb von 2&amp;amp;nbsp;Monaten dazu kommt. Ohne Kontrollgruppe ist ein derartiger Versuch auch völlig wertlos.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2010/02/george-vithoulkas-makes-a-fool-of-himself.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Britisches Unterhaus zur Homöopathie==&lt;br /&gt;
In einem 275-seitigen Gutachten kommt Anfang 2010 ein Ausschuss des britischen Unterhauses zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Der Gesetzgeber wurde nun aufgefordert, die Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen. Der Unterhausausschuss forderte zudem die Zulassungsbehörde MHRA auf, homöopathische Arzneien nur noch zuzulassen, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt sei. Von weiterer Forschung riet der Ausschuss ab, die Belege zur Unwirksamkeit seien zu massiv.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40180/Britische_Politiker_fordern_Verbot_der_Homoeopathie.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesetzesänderungen in Großbritannien ab 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012==&lt;br /&gt;
Eine Neufassung des britischen Arzneimittelgesetzes macht den Verkauf von nicht zugelassenen Homöopathika ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2012 schwieriger. Insbesondere ist der Absatz über das Internet und per Fernbestellung unterbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackometer.net/blog/2012/06/the-end-of-homeopathy.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In Großbritannien gibt es nur etwa 50&amp;amp;nbsp;lizensierte homöopathische Arzneimittel, viel zu wenige um einer individuellen Mittelfindung der Homöopathielehre zu entsprechen. Um an eines der tausenden verbleibenden Mittel zu gelangen, ist nun eine persönliche Konsultation eines Apothekers oder einer Apothekerin zwingend Voraussetzung. Der einzige Ausweg für 200.000&amp;amp;nbsp;Homöopath/innen und angeblich 6&amp;amp;nbsp;Millionen Homöopathienutzer besteht nun darin, sich persönlich an eine der ganzen fünf(!) lizenzierten Homöopathie-Apotheken in Großbritannien zu wenden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detritus/alternativmedizin/2012-06-28/das-ende-der-hom-opathie-in-gro-britannien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutschland: Widerstand gegen Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen==&lt;br /&gt;
[[image:CDU_Homöopathie.jpg|Hamburger Abendblatt, 12.7.2010|260px|thumb]][[image:SPD_Homöopathie.jpg|Ärztezeitung, 11.07.2010|left|260px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auch in Deutschland nehmen kritische Stimmen (insbesondere in der Bundes-SPD und Bundes-CDU) gegen die Kostenübenahme homöopathischer Therapien durch die gesetzlichen Krankenkassen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So fordert die Bundes-SPD Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird vom Spiegel mit den Worten zitiert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen [...] Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Homöopathie - Die große Illusion, Der Spiegel, Heft 28/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sendung &amp;quot;heute&amp;quot; des ZDF vom 12.07.2010 wies Lauterbach auch darauf hin, dass Krankheitsverläufe durch homöopathische Therapien protrahiert verlaufen könnten. Auch der Vorsitzende des &amp;quot;Gemeinsamen Bundesausschusses&amp;quot;, Rainer Hess, schloss sich der Forderung, homöopathische Behandlungen und Medikamente mangels nachgewiesener Wirkung aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Windeler, designierter Leiter des &amp;quot;Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen&amp;quot; (IQWiG) bezeichnete die Homöopathie ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;spekulatives, widerlegtes Konzept&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und bis heute sei nicht erwiesen, dass die Methode einen medizinischen Nutzen habe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Homöopathie-Lobby wehrt sich. Kritik kommt auch sowohl vom &amp;quot;Bundesverband der Arzneimittelhersteller&amp;quot; (BAH) als auch vom &amp;quot;Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie&amp;quot;. Diese sehen in der Homöopathie eine &amp;quot;sinnvolle Alternative&amp;quot; für Patienten und Ärzte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, sagte der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Die pauschale Kritik an der Homöopathie verkennt, dass selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos gibt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 äusserte sich in einer Pressemeldung auch der Virchow-Bund zur Homöopathie. Darin heißt es: :&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Gesetzlichen Krankenkassen … finanzieren … auf Kosten der Solidargemeinschaft jede Menge Unsinn.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Dirk Heinrich, Vorsitzender des Virchow-Bundes kritisierte unter anderem die Erstattung homöopathischer Arzneimittel durch einige deutsche Krankenkassen und sprach von &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;zweifelhaften medizinischen Methoden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, damit nicht nur die Homöopathie, sondern auch die [[Anthroposophische Medizin]] und die Phytotherapie (als besondere Therapierichtungen) meinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herausforderungen==&lt;br /&gt;
Der Alternativmedizin-Professor Edzard Ernst (Universität Exeter/GB) bot im Juni 2008 10.000&amp;amp;nbsp;Pfund für denjenigen, der einen wissenschaftlichen Studiennachweis über die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen gegenüber Placebo liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://stargoss.co.uk/badhomeopathy/modules/news/article.php?storyid=34&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1026966/Leading-professor-offers-10-000-person-prove-homeopathy-works.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview, das Ernst am 12.&amp;amp;nbsp;April 2009 der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger gab, ist von einer Erhöhung des Preises auf 100.000&amp;amp;nbsp;US-Dollar die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben von Ernst bestehe das Angebot seit einem Jahr und sei bislang nicht in Anspruch genommen worden. Darüber hinaus gibt es bei erfolgreichem Wirkungsnachweis auch weiterhin den Preis der &amp;#039;&amp;#039;James Randi Educational Foundation&amp;#039;&amp;#039; (JREF) in Höhe von 1&amp;amp;nbsp;Million US-Dollar zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.randi.org/site/index.php/swift-blog/581-homeopathy-qualifies-for-the-million-dollar-challenge.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: Ausgelobte [[Preisgelder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Placeboeffekte und spontane Heilungen==&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass etwa drei Viertel aller Erkrankungen des Menschen irgendwann spontan verheilen - auch ohne jeglichen therapeutischen Eingriff, und häufig bleiben dabei auch keine dauerhaft nachweisbaren Spuren zurück. Dies ist also quasi die Regel der menschlichen Krankheiten. Nur ist der Zeitpunkt der Heilung (im wahren Sinne des Wortes) zu Beginn einer Erkrankung aber oft nicht exakt anzugeben. Einige Erkrankungen haben auch einen Verlauf, der durch Schübe gekennzeichnet ist, die sich wiederholen und irgendwann abklingen. Auch &amp;#039;&amp;#039;wachsen&amp;#039;&amp;#039; sich beispielsweise Allergien der Kindheit im Erwachsenenalter meist nach Jahren aus oder schwächen sich stark ab. Aus homöopathischer Sicht liegt also nichts näher als eine solche Spontanheilung als Folge einer homöopathischen Therapie auszugeben. Ob sich Homöopathieanhänger dessen bewusst sind oder nicht, ist eine andere Frage. Einem derartigen Trugschluss unterliegen aber auch manchmal Ärzte, die sich einer rationalen Medizin verpflichtet fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabanek P, McCormick J: Torheiten und Trugschlüsse in der Medizin. Verlag: Kirchheim + Co. GmbH (1993) ISBN-10: 3874090604 ISBN-13: 978-3874090605&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit spricht alles dafür, dass eine etwaige Wirksamkeit einer homöopathischen Therapie auf der Ausnutzung des [[Placebo]]effektes beruht. Dies wird von den meisten Homöopathen zurückgewiesen, würde es ja das [[Repertorisieren]] und [[Potenzierung|Potenzieren]] überflüssig machen und diese Praktiken ad absurdum führen (zumindest der höheren Potenzen bei denen die Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit von Resten der Ursubstanz sehr gering ist). Verwiesen wird dabei auch auf einen bei Tieren oder Kindern angeblich unbekannten Placeboeffekt, auch wenn aus wissenschaftlicher Sicht das Gegenteil der Fall ist: in diesen Fällen wirkt der Placebo-by-proxy Effekt, ein durch Zuwendung gespiegelter Placebo-Effekt.&amp;lt;br&amp;gt;Dass der Homöopathie ein entlockter Placeboeffekt zu Grunde liegen könnte, ist nicht nur Experten aus dem homöopathie-skeptischen oder neutralen Lager, sondern selbst &amp;quot;Hardcore&amp;quot;-Homöopathen klar. So sei laut [[Georgos Vithoulkas]] (bekannter Exponent der klassischen Homöopathie) der Wirkmechanismus sowohl des Placeboeffektes als auch des &amp;quot;homöopathischen Simillimums&amp;quot; derselbe&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hpathy.de/content/george-vithoulkas-interviewt-von-dr-manish-bhatia [...] Der Plazeboeffekt kann durch die [[Autosuggestion]] des Patienten initiiert werden, die eine Mobilisierung des Abwehrmechanismus durch die starken Gefühle des daran glaubens erzwingt. So funktionieren alle Geistheilungen, die Radionik, Yoga, die Meditation und all die anderen Randtherapien [...]&amp;lt;/ref&amp;gt; und führt die Selbsthypnose bzw Auto-[[Suggestion]] dafür an. Als Beleg für seine Hypothese führte er auch eine deutsche Homöopathin an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich hörte einmal einer deutschen Homöopathin zu, die behauptete, bei vielen Patienten äußerst erfolgreich zu sein. Als ich sie danach fragte, von welchem Pharmahersteller sie ihre Mittel bezöge, sagte sie mir, dass sie die Mittel selbst produzierte. Sie schreibt auf ein Stück Papier den Mittelnamen und die Potenz und von einem Gerät wird es sofort hergestellt. Sagen Sie mir, ob dies nicht zu hundert Prozent Plazeboeffekt ist. Die Dame war finanziell so erfolgreich, dass sie der deutschen &amp;quot;George Vithoulkas Stiftung&amp;quot; einen großen Betrag spendete [...] Ich selbst habe schon versehentlich das falsche Mittel verabreicht, welches zu einem anderen Patienten gehörte und die Patienten, die das Mittel erhielten, berichteten davon, dass es ihnen besser ging.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universitäre Kurse in Homöopathie==&lt;br /&gt;
*In Wien kann man an der anerkannten MedUni Wien Kurse in Homöopathie besuchen, die für das Studium der Humanmedizin anerkannt werden (Wahlfach Homöopathie).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2008/11/homoopathie-meduni-1.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sih.at/wahlfach/WFSKRIPT2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In England gibt es ebenfalls Universitäten, die die akademischen BSc und MSc (Bachelor bzw. Master of Science) Graden in Homöopathie vergeben und den Unmut von Wissenschaftlern erregten. Nature titelte &amp;quot;Science degrees without the science&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/colquhoun-nature-07.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und berichtetet davon, wie schwierig bis unmöglich es sei, an die Kursunterlagen der ominösen Homöopathiekurse heranzukommen. Die meisten Universitäten verweigerten schlicht die Offenlegung ihrer Lehrunterlagen an Anfragende&amp;lt;ref&amp;gt;http://dcscience.net/giles-nature-2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Quantenlogische Medizin (quantum logic medicine): seit 2007 bietet die Universität Sevilla (Spanien) das universitäre Masterstudium in Homöopathie als &amp;#039;&amp;#039;Master Universitario en Homeopatía&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cfp.us.es/image.asp?id=272&amp;amp;tipo=se&amp;amp;mt=bin&amp;lt;/ref&amp;gt; auch in deutscher Sprache an. Laut Aussagen der Universität wurde dort die Homöopathie unter Gesichtspunkten einer &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogik&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Quantenlogischen Medizin&amp;#039;&amp;#039; weiterentwickelt. Weiter betont diese Universität weltweit den einzigen &amp;#039;&amp;#039;Universitätsmaster in homöopathischer Medizin einer staatlichen Universität&amp;#039;&amp;#039; anbieten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quantum-logic-medicine.com/de/uni_basisWissen.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Universitäten mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Charles Darwin am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;Du spricht von Homöopathie, ein Gegenstand, der mich sogar noch wütender macht als Hellseherei. Hellseherei liegt so jenseits aller Glaubwürdigkeit, daß normale Fähigkeiten dabei ohnehin keine Rolle spielen, aber bei der Homöopathie kommen gesunder Menscherverstand und Beobachtung ins Spiel, und beides würde vor die Hunde gehen, wenn die unendlich winzigen Dosen irgendeine Wirkung hätten. Wie wahr ist doch eine Bemerkung [...] die ich neulich las, über die Nachweisbarkeit von Heilprozessen. [Es hieß], niemand weiß, was das Ergebnis wäre, wenn eine Erkrankung gar nicht behandelt würde. Das ist der Maßstab, am dem die Homöopathie zu messen ist.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin in einem Brief an William Darwin Fox am 4.&amp;amp;nbsp;September 1850: &amp;#039;&amp;#039;You speak about Homeopathy; which is a subject which makes me more wrath, even than does Clairvoyance: clairvoyance so transcends belief, that one’s ordinary faculties are put out of question, but in Homœopathy common sense and common observation come into play, and both these must go to the Dogs, if the infinetesimal doses have any effect whatever. How true is a remark I saw the other day by Quetelet, in respect to evidence of curative processes, viz that no one knows in disease what is the simple result of nothing being done, as a standard with which to compare Homeopathy and all other such things It is a sad flaw, I cannot but think in my beloved Dr Gully, that he believes in everything - when his daughter was very ill, he had a clairvoyant girl to report on internal changes, a mesmerist to put her to sleep - an homeopathist, viz John Chapman and himself as Hydropathist and the girl recovered.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden.&amp;#039;&amp;#039; Zitat [[Rainer Lüdtke]], Statistiker der [[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lüdtke R: in Wissenschaftsmagazin &amp;quot;Leonardo&amp;quot; (WDR&amp;amp;nbsp;5) am 16.&amp;amp;nbsp;April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Es heißt, der Glaube könne Berge versetzen. Globuli schaffen Ähnliches. Die Wissenschaft will das nicht wahrhaben, weil sie es nicht beweisen kann.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Petra Thorbrietz: Thorbrietz&amp;#039; Diagnosen, &amp;#039;&amp;#039;Eine Lanze für die Homöopathie&amp;#039;&amp;#039;. Focus, 18.&amp;amp;nbsp;März 2010 [http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/thorbrietzkolumne/thorbrietz-diagnosen-eine-lanze-fuer-die-homoeopathie_aid_490167.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wenn wir glauben, dass das Schütteln von Hochpotenzen uns heilt, wenn wir an die mystischen Kräfte und diesen ganzen Käse glauben, wenn die Menschen beginnen, wissenschaftliches Denken abzulehnen und der medizinische Aberglaube zurückkehrt, dann kappen wir unsere besten Traditionen, dann sind wir auf dem Weg zurück ins Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; (Edzart Ernst, 14.7.2010, Spiegel Online. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Der berühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der 1951 gestorben ist, würde heute mit Sicherheit durch jede Chirurgieprüfung fallen. Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, starb mehr als 100&amp;amp;nbsp;Jahre vor Sauerbruch – und er könnte natürlich auch heute noch alle Homöopathieprüfungen absolvieren. Denn die Homöopathie hat sich nicht wesentlich weiterentwickelt. Sie darf es auch gar nicht, denn sie ist ein Dogma.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Eintrag zu &amp;quot;Homöopathie&amp;quot; in Meyers Konversationslexikon, Vierte Auflage, 1885-1892: &amp;#039;&amp;#039;“Homöopathie (griech.), ein von Samuel Hahnemann (s. d.) erfundenes Heilsystem, dessen Name nur zu verstehen ist, sobald man das Hauptprinzip der H. begriffen hat. Dieses Prinzip geht von dem Dogma aus, daß jedes Heilmittel im gesunden Körper eine Krankheit hervorrufe, wie solche auch selbständig entstehen kann, und daß es darauf ankomme, eine jede Krankheit durch das ihr ähnliche (homoios) Mittel (similia similibus) zu bekämpfen. Es würde zu weit führen, das mystische, überall den Erfahrungen der Chemie, Physik und Pathologie widersprechende System, das, anstatt auf Beobachtungen, auf gänzlich unbewiesenen Glaubenssätzen aufgebaut ist, hier auszuführen, zumal eine treue Wiedergabe bei den vielfachen Änderungen, welche die H. täglich erfährt, ganz unmöglich wäre. Das philosophische Beiwerk ist auch nicht von so großer praktischer Bedeutung wie die Heilmethode selbst. Hier steht obenan wiederum ein Satz, der so aller täglichen Erfahrung widerstreitet, daß wohl nur das unbegreiflich Paradoxe viele gläubige Menschen fesseln mag; er lautet: “Je geringer die Dosis der Arznei, um so größer die Wirkung!” Wer diesen Glaubensartikel auf die tägliche Nahrung ausdehnte, würde wohl bald bekehrt werden; allein die H. treibt mit ihm einen eigentümlichen Kultus: “Durch anhaltendes Schütteln und Reiben wird die Wirkung der Arzneien am meisten verstärkt und zwar bis zu völliger Auflösung des arzneilichen Stoffes zu lauter arzneilichem Geiste. Dies geht so weit, daß selbst solche Substanzen, die im rohen Zustand gar keine arzneiliche Wirksamkeit haben, wie Blattgold, Blattsilber, Kohle, je länger sie gerieben und verdünnt werden mit und durch unarzneiliche (also unarzneiliche mit unarzneilichen) Substanzen, um so höhere arzneiliche Kraft entwickeln. So wirkt z. B. das Gold in der 12. Verdünnung so stark, daß bloßes Daranriechen schon hinreicht, die zum Selbstmord treibende Melancholie in einer Stunde zu vernichten und volle Liebe zum Leben zurückzurufen.”&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=108235&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Homöopathie|nl=Homeopathie|en=Homoeopathy|fr=Homéopathie||ru=Гомеопатия}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Edzard Ernst: Homeopathy - The Undiluted Facts, Springer. ISBN 978-3-319-43592-3&lt;br /&gt;
*Christian Weymayr, Nicole Heißmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Homöopathie-Lüge&amp;#039;&amp;#039;. So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen. München. Piper Verlag 2012. ISBN-13: 978-3492055369&lt;br /&gt;
*Philippe Leick: Die „schwache Quantentheorie“ und die Homöopathie. [http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3 Skeptiker 19 (3/06)] S.92-102&lt;br /&gt;
*R. Twenhöfel: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie und Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Zur Soziologie eines Konfliktes. Heidelberg: [[Medizinverlage Stuttgart|Haug]] 1994&lt;br /&gt;
*Otto Prokop: Homöopathie - Was leistet sie wirklich? Frankfurt/M. 1995&lt;br /&gt;
*Martin Lambeck: &amp;#039;&amp;#039;Irrt die Physik?&amp;#039;&amp;#039; Beck&amp;#039;sche Reihe 2003. ISBN 3406494692&lt;br /&gt;
*E. Davenas et al: [http://www.nature.com/nature/journal/v333/n6176/abs/333816a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation triggered by very dilute antiserum against IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 333, S.816-818 30. Juni 1988. doi:10.1038/333816a0&lt;br /&gt;
*S. J. Hirst et al.: [http://www.nature.com/nature/journal/v366/n6455/abs/366525a0.html &amp;#039;&amp;#039;Human basophil degranulation is not triggered by very dilute antiserum against human IgE&amp;#039;&amp;#039;] Nature 366, S.525-527. 9. Dezember 1993. doi:10.1038/366525a0&lt;br /&gt;
*John Maddox, James Randi, Walter Stewart: [http://de.slideshare.net/tony_valderrama/highdilution-experiments-a-delusion &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;High-dilution&amp;quot; experiments a delusion&amp;#039;&amp;#039;] Nature 334, S.287-290. 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1988; doi:10.1038/334287a0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in Publikumszeitschriften==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Die große Illusion&amp;#039;&amp;#039;, Der Spiegel, Heft 28/2010, S. 58&lt;br /&gt;
*R. v. Bredow: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie. Die Heilung mit dem Nichts?&amp;#039;&amp;#039;, GEO, Juni 1997, Seiten 44-56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/archiv/10368 Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, 3. April 1998: &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der wissenschaftlichen Medizin stehende Methoden der Arzneitherapie&amp;#039;&amp;#039;] Dt Ärztebl 1998; 95: A-800-805&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706257,00.html Medizinprofessor Ernst: &amp;quot;Die Homöopathie ist ein Dogma&amp;quot;, Spiegel Online, 14.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705969,00.html Homöopathie in der Kritik - Tausendmal gerührt, Spiegel-Online, 12.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html Kürzungsforderung - Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen, Spiegel-Online, 10.07.2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf Evidence Check 2: Homeopathy] House of Commons, Science and Technology Committee, 22 February 2010&lt;br /&gt;
*http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/&lt;br /&gt;
*http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37800/WHO_warnt_vor_Homoeopathie.htm Deutsches Ärzteblatt: WHO warnt vor Homöopathie 24.08.2009]&lt;br /&gt;
*http://web.archive.org/web/20061213054249/http://pandemonium.tiscali.de/pub/gutenberg/2/7/0/2700/2700.txt Homöopathiekritischer Text von 1842. Unverändert gültig.&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/lancet-homeopathy-2005.pdf The end of homoeopathy] The lancet, Editorial vom 27.08.2005, Vol. 366, 390&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/1967/20/der-arzt-steckt-im-flaeschchen Der Arzt steckt im Fläschchen] Die Zeit, 19.05.1967&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis Verdünnte Wahrheit] Die Zeit, 27.11.2003&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2004/24/M-Hom_9aopathie_neu Die Angst vor der Globulisierung] Die Zeit, 03.06.2004&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699  Markus C. Schulte von Drach: &amp;quot;Umstrittenes Heilverfahren&amp;quot; Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt&amp;quot; - Missbrauchte Studie. Süddeutsche Zeitung, 1.2.2012]&lt;br /&gt;
*[http://dcscience.net/ernst-bjcp-07.pdf E. Ernst: The truth about homeopathy] Br J Clin Pharmacol. 2008 Feb;65(2):163-4. Epub 2007 Sep 13&lt;br /&gt;
*[http://www.videosift.com/video/James-Randi-explains-Homeopathy James Randi erklärt Homöopathie (englisch - sehr sehenswert)]&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tr/Homoeopathika-sind-Placebos--/artikel/110778/0/0 &amp;quot;Homöopathika sind Placebos&amp;quot;] Interview mit Professor Edzard Ernst, Gründer der Abteilung für Komplementärmedizin an der Uni Exeter&lt;br /&gt;
*http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/78922/index.html&lt;br /&gt;
*http://www.kyriacou.ch/files/mahlzeit_die_100_leckersten_homoeopathischen_mittelchen.html&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064 Edzard Ernst: Die Homöopathie ist eine widerlegte Methode]&lt;br /&gt;
*[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-20/artikel-2009-20-gesundheit-unplausible-kuegelchen.html Edzard Ernst: Unplausible Kügelchen]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-homoeopathie-heilung-nach-dem-aehnlichkeitsprinzip-1.923310 Colin Goldner: Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip] sueddeutsche.de, 17.04.2007&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wirtschaft/article3099273/Tinkturen-und-Pillen-auf-Rezept.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/wissenschaft/article2055699/Die_unglaubliche_Potenz_der_Homoeopathie.html&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/welt_print/article1377061/Wie_heilsam_ist_die_Einbildung.html&lt;br /&gt;
*[http://hpd.de/node/7168 Phil Plait: Homöopathie tötet (Übersetzung von A. Müller)] Humanistischer Pressedienst, 08.06.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=2692 Forth, Wolfgang: Unklare Konzentrationsangaben der Hersteller: Potentiell toxische Schwermetalle als Therapeutikum in der Homöopathie] Dt Ärztebl 1996; 93: A-2318–2319&lt;br /&gt;
*http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html&lt;br /&gt;
*[http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht Philipp Graetzel: (17.12.2010) &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht]&lt;br /&gt;
*http://excanwahn.wordpress.com/2010/07/28/homoopathie-abgesang-auf-einen-kollektiven-wahn&lt;br /&gt;
*http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/06/homeopathy.html - Comic strip von Darryl Cunningham erklärt Homöopathie (eng.)&lt;br /&gt;
*http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/aerzte-gegen-zwangskursein-homoeopathie-1.17668344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blogartikel==&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/homoopathie-bei-tieren---die-alternativlose-behandlung.php Astrodicticum Simplex: 23.8.12 &amp;quot;Homöopathie bei Tieren - die alternativlose Behandlung&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/1035-die-europaeische-union-der-verbraucherschutz-und-die-homoeopathie GWUP-Blog (2012): Die Europäische Union, der Verbraucherschutz und die Homöopathie]&lt;br /&gt;
*[http://www.ratioblog.de/entry/wie-man-eine-homoeopathie-studie-veroeffentlicht Michael Hohner: &amp;#039;&amp;#039;Wie man eine Homöopathie-Studie veröffentlicht&amp;#039;&amp;#039;, Ratio-Blog, 1. September 2010]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/08/nur-17-der-deutschen-wissen-was-homoopathie-ist.php Jörg Rings: Nur 17% der Deutschen wissen, was Homöopathie ist] Scienceblogs, 19.08.2009&lt;br /&gt;
*[http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=551 Karikatur-Video (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Homöopathie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Nebennierenschw%C3%A4che&amp;diff=150174</id>
		<title>Nebennierenschwäche</title>
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		<updated>2017-06-29T13:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nebennierenschwäche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (englisch: adrenal fatigue) oder auch Hypoadrenalismus genannt, ist ein [[Pseudomedizin|pseudomedizinisches]] Krankheitskonzept und eine [[Krankheitserfindung]], welche postuliert, dass die Nebennieren nicht effektiv genug arbeiten und in der Folge nicht genug Hormone (vor allem das Glucocorticoid Cortisol) zu produzieren imstande sind, was zahlreiche, aber unspezifische Kranhkeitssymptome wie rasche Ermüdbarkeit, Erschöpfung, Burn-Out-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom nach sich ziehen soll. Solche Symptome können zahlreiche Ursachen haben, wie zum Beispiel chronische Schlafapnoe oder Depression. Ursache der Nebennierenschwäche soll eine chronische Überbelastung der Nebennieren beispielsweise durch Stress sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Adrenal Fatigue wurde 1998 von dem [[Chiropraktik]]er und Naturheilkundler James M. Wilson durch sein gleichnamiges Buch eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Science based medicine: [https://www.sciencebasedmedicine.org/fatigued-by-a-fake-disease/ Fatigued by a fake-disease], 28. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Krankheitserfindung|erfundene Krankheit]] wird vor allem in [[Heilpraktiker]]kreisen propagiert und ist der in der wissenschaftlichen Medizin unbekannt. Die Nebennierenschwäche ist nicht gleichzusetzen mit der in der wissenschaftlichen Medizin gut bekannten und nachweisbaren [https://de.wikipedia.org/wiki/Nebennierenrindeninsuffizienz Nebenniereninsuffizienz] (Unterfunktion der Nebennieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Laborparameter, welche das Vorhandensein einer solchen Krankheit ausweisen. Wissenschaftliche Beweise für die Existenz einer solchen Krankheit liegen ebenfalls nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapie werden neben allgemeinen Ratschlägen für eine gesunde Lebensführung - wie genug Schlaf, Verzicht auf Rauchen, Alkohol und koffeinhaltige Getränke, körperliche Betätigung - [[Nahrungsergänzungsmittel]] empfohlen: B-Vitamine, Vitamin C, Aminosäuren und Meersalz.&amp;lt;ref&amp;gt;www.adrenal-fatigue.de/therapie&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Proponenten wollen die Nebennierenschwäche mit Hilfe von Nebennierenhormonen wie Pregenolon und natürlichem [sic!] Cortisol behandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;www.dr-neidert.de/ernaehrung-in-der-steinzeit16?id=278&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Adrenal_fatigue Adrenal fatigue], Artikel aus der englischen Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Science based medicine: [https://www.sciencebasedmedicine.org/fatigued-by-a-fake-disease/ Fatigued by a fake-disease], 28. Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Krankheitserfindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Dinitrophenol&amp;diff=143852</id>
		<title>Dinitrophenol</title>
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		<updated>2016-12-22T13:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Todesfälle */ Link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Dnp.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2,4-Dinitrophenol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (DNP) ist eine lipophile Substanz, die zur Stoffklasse der Nitrophenole gehört. Die gesamte Stoffgruppe ist hochgiftig und kann inhalativ, dermal und oral zu teils schweren Vergiftungen führen. Speziell DNP soll embryotoxisch, karzinogen (krebserregend) und mutagen (Erbgut verändernd) wirken. Obwohl Dinitrophenol hochgefährlich ist und mehrere Todesfälle nach Einnahme von DNP aufgetreten sind, wird es als [[Fatburner]] zum Abnehmen beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chemie==&lt;br /&gt;
2,4-Dinitrophenol ist eine aromatische Verbindung mit zwei Nitrogruppen in Meta-Stellung und einer Hydroxylgruppe in Ortho-Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
DNP wurde Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet. Dabei fiel auf, dass die Arbeiter in den Sprengstofffabriken unter Schwindelanfällen, Schweißausbrüchen und Kopfschmerzen litten. Außerdem kam es bei ihnen zu unerklärlichen Gewichtsverlusten. Infolge dessen kam es zu der Überlegung, dass DNP zur Behandlung von Übergewicht einsetzbar sei. Als 1938 erhebliche Nebenwirkungen bekannt wurden (Grauer Star des Auges mit gelbbrauner Färbung der Augenlinse), wurde das Mittel in den USA vom Markt genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde DNP von einem texanischen Arzt wiederentdeckt, der ein DNP-haltiges Produkt zur Gewichtsreduktion vertrieb. Nach dem Tod eines damit behandelten Wrestlers kam es zu einem erneuten Verbot von DNP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungsweise==&lt;br /&gt;
DNP bewirkt eine starke Erhöhung des Grundumsatzes, wobei durch die massive Steigerung des Stoffwechsels funktionswichtige Zellen in Leber und Nieren sowie neutrophile Leukozyten im Blut zerstört werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.toxcenter.de/stoff-infos/d/2-4-dinitrophenol.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkungsweise von DNP beruht auf der Entkopplung der oxidativen Phosphorylierung der Atmungskette. Die energiereichen Moleküle zur ATP-Synthese werden zwar weiterhin angeliefert, aber statt in ATP in Wärme umgewandelt. Es resultiert eine starke Thermogenese mit drastischem Anstieg der Körpertemperatur. Weil kein ATP mehr gebildet wird, nutzt der Körper andere Reserven zur Energiegewinnung und baut daher Fett ab. Aus der Leber wird Glukose als alternative Energiequelle freigesetzt. Endprodukte dieses anaeroben Abbauprozesses sind Laktat und Ethanol, was eine Azidoseentstehung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DNP ist eine hochtoxische Substanz. Symptome sind Hypotonie, Tachycardie, Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod, Dyspnoe, Zyanose, Aspirationspneumonie, Lungenödem, Kopfschmerzen, Unruhe, Hirnödem, Koma, Hyperthermie (Anstieg der Körpertemperatur), Dehydratation, [http://de.wikipedia.org/wiki/Metabolische_Azidose metabolische Azidose], [http://de.wikipedia.org/wiki/Rhabdomyolyse Rhabdomyolyse], Schilddrüsenfehlfunktion, Hyperglykämie, gastrointestinale Symptome, hämolytische Anämie mit Schädigung der roten und weißen Blutkörperchen,  Ikterus (gelbliche Verfärbung der Haut), Methämoglobinämie, Agranulozytose, Schädigung des Spermas und der Augenlinse mit Kataraktbildung, Nierenschäden, Leberversagen und letztendlich Tod durch Multiorganversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anstieg der Körpertemperatur kann außergewöhnlich hoch sein (bis über 43 Grad Celsius) und erfolgt meist erst kurz vor dem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tierversuchen hat sich zudem gezeigt, dass eine sehr hohe Dosierung zu einem völligen Verbrauch von ATP führen kann, was zu einer Verhärtung der gesamten Muskulatur führt, in deren Folge es zu einem Herz- und Atemstillstand kommt. Dies geschieht ohne Bewusstseinsverlust. Daraus lässt sich auch erklären, weshalb es bei DNP-Todesopfern zu einer sehr raschen und vollständigen Totenstarre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwendung heute==&lt;br /&gt;
In Deutschland ist der Vertrieb von DNP als [[Nahrungsergänzungsmittel]] gesetzlich verboten. Trotzdem wird DNP in jüngster Zeit als &amp;quot;[[Fatburner]]&amp;quot; zur effektiven Gewichtsreduktion stark beworben. Die Substanz ist preiswert und relativ einfach über den Chemikalienhandel zu beziehen. Auch wird diese Substanz als &amp;quot;Anabolikum&amp;quot; in Bodybuilderkreisen beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bfr.bund.de/cm/238/aerztliche_mitteilungen_bei_vergiftungen_2006.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arzneimitteluntersuchungsstelle NRW in Münster hatte 2013 in Schlankheitsmitteln mit der Bezeichnung &amp;quot;Pure Caffeine 200 mg&amp;quot; einen Gehalt von etwa 300 mg DNP je Tablette nachgewiesen, obwohl DNP nicht als Inhaltsstoff angegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/pure-caffeine-200-mg-behoerde-warnt-vor-illegalem-schlankheitsmittel-a-896608.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinitrophenol wurde auch als [[Unkonventionelle Krebstherapien|vermeintlich wirksames Mittel gegen Krebs]] im Rahmen der [[Intracellular Hyperthermia Therapy]] angeboten und angewandt. In den USA waren hohe Haftstrafen und Geldbußen für Anbieter die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Todesfälle==&lt;br /&gt;
Im Juli 2006 kam es nach der Einnahme von DNP zu einem Todesfall bei einer 19-jährigen Jugendlichen. Die junge Frau nahm zur Reduzierung ihres Körpergewichtes an einem Abend einmalig einen halben Teelöffel DNP zu sich. Eine Freundin hatte das Mittel über das Internet in Russland bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/toedliche-wirkung_aid_133162.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Stunden nach der Einnahme wurde ihr warm, das Herz schlug schneller, ihr wurde übel und sie musste erbrechen. Außerdem schwitzte sie stark und hyperventilierte. Am Morgen danach suchte sie ihren Hausarzt auf, wurde in die Klinik eingewiesen und starb dort trotz sofortiger intensivmedizinischer Maßnahmen an einem Lungenödem und Multiorganversagen. Zuvor kam es zu einem rasanten und stetigen Anstieg der Körpertemperatur von ca.&amp;amp;nbsp;0,1 Grad Celsius pro Minute, der sich trotz externer Kühlung mit Eispackungen, einer kühlen Magenspülung und gekühlten Infusionen nicht aufhalten ließ. Auffällig war anschließend eine sich innerhalb von 15&amp;amp;nbsp;Minuten entwickelnde, vollständige Leichenstarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft wirft der Freundin, die das DNP besorgte, fahrlässige Tötung vor und hat Anklage erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordrhein-westfälischen Münster starb im Frühjahr 2008 ein 24-jähriger Bodybuilder nach der Einnahme von DNP. Das Präparat hatte sich in seinem Körper verteilt und ihn so stark erhitzt, dass selbst Experten einer Giftnotrufzentrale dem Mann nicht mehr helfen konnten. Der 24-Jährige wurde in eine andere Klinik verlegt. Auch dort gelang es den Ärzten nicht, das Leben des Mannes zu retten. In seiner Wohnung wurden auch Wirkstoffe sichergestellt, die in der Bodybuilder-Szene gehandelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wn.de/Muensterland/2008/03/Muensterland-Ueberdosis-aus-Verzweiflung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/2,4-Dinitrophenol Dinitrophenole] deutschsprachiger Wikipedia-Artikel&lt;br /&gt;
*Sicherheitsdatenblatt [http://img.guidechem.com/mdsd/51-28-5_1289321510452.pdf 2,4-DINITROPHENOL]&lt;br /&gt;
*A. Hahn, K. Begemann, R. Burger, J. Hillebrand, H. Meyer, K. Preußner: [http://www.bfr.bund.de/cm/238/aerztliche_mitteilungen_bei_vergiftungen_2006.pdf Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen 2006] Bundesinstitut für Risikobewertung, Dreizehnter Bericht der „Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen. ISBN 3-938163-24-0&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/pure-caffeine-200-mg-behoerde-warnt-vor-illegalem-schlankheitsmittel-a-896608.html &amp;quot;Pure Caffeine 200 mg&amp;quot;: Behörde warnt vor gefährlichem Schlankheitsmittel] Spiegel online, 25. April 2013&lt;br /&gt;
*Christiane Fux: [http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/toedliche-wirkung_aid_133162.html Tödliche Wirkung. Sprengstoff als Diätpulver] Focus online, 18. September 2007&lt;br /&gt;
*Nicholas Schramek: [http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arzneimittel/warnungen/dinitrophenol.htm Warnung vor der Einnahme von Dinitrophenol] Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 27. November 2006&lt;br /&gt;
*Annabel Hecht, Wallace Janssen: [http://www.quackwatch.org/02ConsumerProtection/FDAActions/bachynsky.html Diet Drug Danger Déja Vu] quackwatch.org, 29. Januar 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Abnehmen]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;br /&gt;
[[category:Wundermittel gegen Krebs]]&lt;br /&gt;
[[category:Heilmittel in der Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Mate-Tee&amp;diff=143846</id>
		<title>Mate-Tee</title>
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		<updated>2016-12-22T11:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Therapeutische Eigenschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Mate.jpg|Mate-Strauch, Bildquelle: Wikipedia|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mate-Tee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ursprünglich ein Aufgussgetränk aus den kleingeschnittenen trockenen Blättern des Mate-Strauches (&amp;#039;&amp;#039;Ilex paraguariensis&amp;#039;&amp;#039;). Mate wird auch als Pulver in Kapseln als [[Nahrungsergänzungsmittel]] angeboten. Der Mate-Strauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Stechpalmen (&amp;#039;&amp;#039;Ilex&amp;#039;&amp;#039;) in der Familie der Stechpalmengewächse (&amp;#039;&amp;#039;Aquifoliaceae&amp;#039;&amp;#039;). Die Heimat der Pflanze liegt in Südamerika. Mate bezeichnet ursprünglich das Trinkgefäß (aus dem Quechua mati für Trinkgefäß), heutzutage auch das Getränk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Der Mate-Strauch wächst wild als Unterholz in den Araukarien-Wäldern Brasiliens, Argentiniens, Uruguays und Paraguays, auf dem Hochland zwischen den Flüssen Paraná, Paraguay, Uruguay und ihren Zubringern, also ist seine Heimat der Urwald des Paranábeckens. Seit der späten zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird er vor allem in Paraguay, Argentinien und Brasilien auch in Kultur angebaut. Noch heute wird jedoch etwa die Hälfte des auf dem Markt befindlichen Mate von wildwachsenden Bäumen geerntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herstellung==&lt;br /&gt;
Im südamerikanischen Winter (Mai–September) werden ganze Äste, optimal mit etwa zweijährigen Blättern besetzt, abgeschlagen. Gehandelt wird grüner Mate (Taragin) und gerösteter Mate („Mate real“). Für Letzteren werden traditionell die ganzen Äste, heute meist nur die Blätter, Blattstiele, Blütenstiele und die jungen Triebspitzen in Drahttrommeln über einem Feuer gedreht. Hierdurch werden die Enzyme zerstört und damit die Fermentation gestoppt, die Farbe bleibt erhalten und es entstehen charakteristische Aromen. Für den grünen Mate wird das zerkleinerte Erntegut bei 50 bis 60°C etwa einen Monat lang fermentiert, dann für eine Minute auf 400°C erhitzt, wobei der Wassergehalt von ca. 60% auf 25% fällt. Beide Sorten werden anschließend auf etwa 8 bis 9% Restfeuchtigkeit getrocknet und in Stückchen zerkleinert oder zu Pulver vermahlen und verpackt. Abhängig von der Region werden verschiedene Granularitäten verarbeitet und konsumiert. In Brasilien vor allem fein mit stark aromatischem Geschmack und Argentinien grob mit leichterem Aroma. Die Jahresproduktion Südamerikas liegt bei rund 300.000 Tonnen (davon 240.000 allein in Argentinien).&lt;br /&gt;
Für Instant-Mate sowie Mate-haltige Erfrischungsgetränke werden die Aromakomponenten über Wasserdampf destilliert und mit Äther extrahiert. Das Aroma von Mate ist rauchig-erdig und etwas süß-säuerlich nach verwelktem Blatt, der fruchtig-bittere Geschmack wird in einigen Regionen wie Argentinien auch oft mit verschiedenen Geschmacksrichtungen „veredelt“ (u.a. Orangengeschmack, Kirsche, Zimt, Pfefferminz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhaltsstoffe==&lt;br /&gt;
In den frischen Blättern sind 0,35 bis 1,7% Koffein, etwa 0,1 bis 0,2% Theobromin, Theophyllin und 4 bis 16% Gerbstoffe enthalten. Der Aufguss ist gelbgrün und enthält abhängig von der Stärke Koffein, Theobromin, [[Chlorophyll]], Gerbsäure, [[ätherische Öle]] und Vanillin. Es finden sich die Vitamine A, B1, B2 und C. Das Aroma grünen und gerösteten Mates wurde gaschromatographisch getrennt und per Massenspektrometrie analysiert; dabei wurden von mehr als 250 Komponenten etwa 200 identifiziert. In absteigender Reihenfolge wurden Ketone, Aldehyde und aliphatische Alkohole, heterocyclische Verbindungen, Carbonsäuren und Lactone, Terpenalkohole, Furanone, Phenole, aromatische Verbindungen, Pyrazine und Pyrrole nachgewiesen. Pyrrole, Pyrazine und Furanone entstehen vor allem bei der Maillard-Reaktion während des Röstvorganges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Therapeutische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Mate-Tee ist ein [[Wellness]]getränk, dem eine Reihe therapeutischer Eigenschaften zugeschrieben werden. Er soll anregend für Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel sein, harntreibend wirken, die Speichel- und Magensaftbildung fördern und damit hilfreich bei der Verdauung, schweißtreibend, aufgrund des Koffeingehaltes aktivierend und kreislaufstärkend. Außerdem weist Mate vor allem in Form von Tereré eine leicht abführende Wirkung auf. Durch seine gerbende Wirkung kann er auch zur äußerlichen Behandlung von Hautirritationen (Ekzemen) angewendet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mate-Tee wird auch als [[Antioxidantien|Antioxidanz]], zur Stärkung des Immunsystems, zur Leistungssteigerung und als hungerstillendes Mittel sowie „[[Fatburner|Schlankmacher]]“ angepriesen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tee.org/mate/inhaltsstoffe.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Anwendungen existieren allerdings keine wissenschaftlichen Wirkungsnachweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist er als Arzneimittel zugelassen (Bundesgesundheitsamt), wird aber auch in Teeläden als Lebensmittel verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vermarktung==&lt;br /&gt;
Mate wird als herkömmlicher Aufgusstee und in Kapselform als [[Nahrungsergänzungsmittel]] zur Dämpfung des Hungergefühls angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Risiken==&lt;br /&gt;
Einem häufigen Genuss von Mate-Tee wird jedoch auch ein karzinogenes (krebserregendes) Risiko zugeschrieben. Insbesondere die Entwicklung von Blasenkrebs&amp;lt;ref&amp;gt;BMC Cancer. 2007 Mar 29;7:57. Non-alcoholic beverages and risk of bladder cancer in Uruguay. De Stefani E, Boffetta P, Deneo-Pellegrini H, Correa P, Ronco AL, Brennan P, Ferro G, Acosta G, Mendilaharsu M.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Speiseröhrenkrebs&amp;lt;ref&amp;gt; Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2003 Jun;12(6):508-13. Maté consumption and the risk of squamous cell esophageal cancer in uruguay. Sewram V, De Stefani E, Brennan P, Boffetta P. Promec Unit, Medical Research Council, Tygerberg, South Africa&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Lungenkrebs&amp;lt;ref&amp;gt; Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 1996 Jul;5(7):515-9. Mate drinking and risk of lung cancer in males: a case-control study from Uruguay. De Stefani E, Fierro L, Correa P, Fontham E, Ronco A, Larrinaga M, Balbi J, Mendilaharsu M. Registro Nacional de Cancer, Instituto Nacional de Oncologia, Montevideo, Uruguay.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind mit dem Konsum von Mate-Tee verbunden. Die Studien hierzu sind umstritten, da die durchschnittlichen Mate-Trinker in Südamerika einen gesundheitlich guten Zustand aufweisen und überwiegend ein hohes Alter erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird ein allgemeiner Zusammenhang mit dem gesundheitlichen Risiko des Genusses von zu warmen Getränken nicht ausgeschlossen, der nicht speziell dem Mate-Tee zuzuschreiben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
[[category:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:Abnehmen]]&lt;br /&gt;
[[category:Wellness]]&lt;br /&gt;
[[category:fermentiertes Produkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Elektrosmog-Schutzprodukte&amp;diff=133868</id>
		<title>Elektrosmog-Schutzprodukte</title>
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		<updated>2016-01-19T13:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Kategorien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:elektrosensibel.jpg|Elektrosensible Frau mit Schutzanzug|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Sanafon_Schwangerschaft.jpg|Auf den Bauch einer werdenden Mutter aufgeklebter [[Sanafon|Sanafon-Chip]] zum vermeintlichen Schutz vor dem angeblich krank machenden elektromagnetischen Feld von Mobiltelefonen (Bild: sana mind ltd, Neu-Ulm)|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:NSG3.jpg|Historisches Scharlataneriegerät &amp;quot;Nord/Süd Gleichrichter&amp;quot;|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Umfeld von Mobilfunkkritikern, von [[Elektrosmog]]aktivisten und auf dem [[Esoterikmarkt]] tummeln sich viele Anbieter von so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrosmog-Schutzprodukten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die auf unterschiedliche Weise vor den möglichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung und so genanntem [[Elektrosmog]] schützen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorien==&lt;br /&gt;
Unterscheidbar sind zwei Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ein Teil der Produkte funktioniert auf Basis nachvollziehbarer Wirkmechanismen. Dazu gehören funktionstüchtige Anzeigegeräte oder Messgeräte, die in der Lage sind, Feldstärken elektromagnetischer Felder anzuzeigen. Ein weiterer Bereich sind Abschirmvorrichtungen und feldabschirmende Materialien sowie die Netzfreischalter, die die Spannungsversorgung auf Leitungen nur bei Gebrauch freigeben. Bei allen derartigen Produkten lässt sich nicht nur ein plausibles oder wissenschaftlich nachgewiesenes Wirkprinzip erkennen, die Wirksamkeit selbst ist stets falsifizierbar durch Anwendung etablierter Messverfahren. Eine Stellungsnahme zu Abschirmmassnahmen ist dazu beim Bundesamt für Strahlenschutz erhältlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für Strahlenschutz: [http://www.bfs.de/DE/themen/emf/mehr-infos/abschirmmatten.html Stellungnahme zu &amp;quot;Abschirmmatten gegen Elektrosmog&amp;quot;] abgerufen am 20 November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage nach der Sinnhaftigkeit solcher Produkte und nach der Kosten-Nutzen Relation ist immer im Einzelnen zu prüfen. Manche der Produkte können auch durchaus schädliche Wirkungen haben, etwa dann, wenn sie auf Grund eines [[Nocebo]]effekts den Kunden regelmäßig an die mögliche Anwesenheit elektromagnetischer Felder erinnern und so rein psychogen Effekte und Symptome setzen. So verlassen manche [[Elektrosensibilität|&amp;quot;Elektrosensible&amp;quot;]] ihren &amp;quot;geschützten&amp;quot; und abgeschirmten Wohnraum nur mit HF-Indikatorgeräten, die automatisch bei Anwesenheit eines HF-Feldes einen akustischen Alarm auslösen. Auch gibt es eine Fülle von HF-dichten Schutzanzügen, Tapeten oder Vorhängen, ferner Vorrichtungen, die Elektrosmog aus Steckdosen fernhalten sollen. &lt;br /&gt;
# Ein sehr großer Teil der Elektrosmog-Schutzprodukte (der insbesondere auf dem [[Esoterikmarkt]] beworben wird), wird mit angeblichen Wirkmechanismen angeboten, für die es physikalisch keine plausibel zu machende Erklärung gibt. Meist werden diese Produkte mit Begründungen aus der [[Esoterik]] angeboten sowie mit [[pseudowissenschaft]]lichen Erläuterungen. Da ein Einfluss der Erzeugnisse auf elektromagnetische Strahlung weder einleuchtet noch messbar ist, ist beispielsweise die &amp;quot;Erklärung&amp;quot; beliebt, dass die angebotenen Produkte nur die schädliche Komponente der Strahlung neutralisieren würden; diese sei aber einer physikalischen Messung nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkte==&lt;br /&gt;
===Elektrosmog-Aufkleber und &amp;quot;Chips&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[image:harmonychip.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Mit physikalisch nicht plausiblen Begründungen werden häufig und zahlreich Aufkleber angeboten, die an oder in Handys geklebt werden sollen, aber auch an anderen elektischen Geräten sowie an Möbeln angebracht werden sollen. Derartige Produkte sollen auf unbekannte Weise angebliche schädliche Einflüsse von Mobiltelefonen, Computern, Fernsehern usw. &amp;quot;neutralisieren&amp;quot; oder &amp;quot;aufheben&amp;quot;. Beispiele: [[Bicotec|AlphaPrevent]], [[Biophone]] und Bioguard, [[Bioschwing]] Handy Chip, [[Bioshield]], [[eFilter]], [[E-MuneChip]], [[Energy bean]], [[Feldprozessor]], [[Gabriel-Chip]], [[Harmony Chip]], [[GeoWave-Welle|Holosave]], [[Weber Bio Energie Systeme|Isis-Ray-Harmony-Chip]], [[Life Power Products]], [[LifeWave]]-Pflaster, [[Memon|memonizer]], [[Neutralizer]] und Raysaver, [[Pen-Yang]]-Sticker, [[Phi-Lambda-Technology]], [[Sanafon]]-Chip, [[Shuzi|iShield (Shuzi)]], [[GREEN 8 Balancell]] (Bauer Biotec, Wiesbaden), [[Resopoint]]-Aufkleber, [[Terra Energetic]] und [[Vita Chip]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Bauformen===&lt;br /&gt;
Viele Produkte, für die ganz ähnliche Wirkungen behauptet werden wie für die Chips und Aufkleber, haben die Form kleiner Behälter oder sind &amp;quot;Kristalle&amp;quot; bzw. geschliffene Glaskörper oder kleine Pyramiden. Beispiele: [[Atox Bio Computer]], [[BIOPOL]] (hilft angeblich auch gegen [[Erdstrahlen]] und [[Wasserbelebung|belebt Wasser]]), [[Coufal|Coufal body guard]], [[Fostac]] Sana Lea, [[Raymaster]], &amp;quot;Biofeld-formende Geräte&amp;quot; von [[Rayonex]], [[Zaro|ZARO]] bioenergetische Kristalle oder die Menalit-Produkte des Schweizer [[Urs Surbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steckdosenzubehör===&lt;br /&gt;
[[image:koerblerstecker.jpg|IT-Stecker nach [[Erich Körbler]]|thumb]]&lt;br /&gt;
Dazu gehören beispielsweise der [[Nord-Süd-Gleichrichter]] (ein historisches Konzept aus der Anfangszeit derartiger Produkte), der [[Körbler IT-Stecker]] (ein funktionsloses Produkt, das wie ein gewöhnlicher Netztecker aussieht, aber auf unbekannte Weise vor Elektrosmog schützen soll), der ähnlich aussehende [[Pen-Yang]]-Steckergenerator oder der [[Memon Transformer|MemonizerWorkstation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor Elektrosmog schützende Armbanduhren===&lt;br /&gt;
Auf dem Markt sind spezielle Armbanduhren mit Wunderwirkung wie die [[ISEE ENERGYWATCH]], [[Tesla Uhr]] oder [[Shuzi]]-Armbanduhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schutz durch Halsketten und Armbänder===&lt;br /&gt;
verspricht die Firma [[Ampli5]] den Kunden ihrer Wunder-Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produkte nach Wilhelm Reichs Orgonlehre===&lt;br /&gt;
Auch Produkte aus dem Umfeld der [[Wilhelm Reich]]-Anhänger sind dazuzuzählen, wie die so genannten [[Cloudbuster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor Elektrosmog schützende Lebensmittel===&lt;br /&gt;
[[image:lauretana.jpg|Lauretana-Werbung|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
Mit esoterischen Begündungen wird auch ein angeblich &amp;quot;elektrosmog-resistentes&amp;quot; und &amp;quot;feinclusteriges&amp;quot; Mineralwasser (auch als &amp;#039;&amp;#039;Babywasser&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fastenwasser&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) auf Naturkostmessen präsentiert, das mineralienarme [[Lauretana|Lauretana-Wasser]] mit Herkunft aus einer Quelle im entfernten Piemonte (Norditalien). Aufgrund seiner Mineralienarmut solle es eine entschlackende Wirkung haben und &amp;quot;Gifte und Schlackenstoffe&amp;quot; wie ein Schwamm aufsaugen und Zellen ausspülen können. Das Beste am Lauretana-Wasser sei aber, dass es &amp;quot;rechtsdrehende Energien&amp;quot; beinhalte, um &amp;quot;[[Blockade]]n im Meridiansystem zu lösen und damit Krankheiten vor[zu]beugen.&amp;quot; Während alle anderen Flaschenwässer durch die Einwirkung eines Mobiltelefons in ihrer Struktur &amp;quot;destabilisiert&amp;quot; würden, &amp;quot;verstärke&amp;quot; sich die ideale Ausgangsstruktur von Lauretana &amp;quot;sogar noch&amp;quot;. Dies habe an der Uni Stuttgart der Raumfahrtwissenschaftler [[Bernd Kröplin]] im Rahmen eines &amp;quot;Projektes Apollo&amp;quot; herausgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor Elektrosmog schützende Kosmetika===&lt;br /&gt;
In der Werbung zum Kosmetikprodukt [[Expertise 3P]] (Expertise 3P Brume Ecran) des französischen Herstellers Clarins wird spekulativ vom Anbieter behauptet, dass die Anwendung von Mobiltelefonen oder auch von Computern zu einer vorzeitigen Hautalterung führe. Dieser könne entgegengewirkt werden, wenn man das Elektrosmogschutzkosmetikum anwende. Unter der Anwendung komme es nämlich zu &amp;quot;Magnetic Defence Complex&amp;quot;, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber angeblich gesundheitsschädigenden Effekten künstlicher elektromagnetischer Wellen gestärkt werden soll. Das Produkt wird auf die Haut gesprüht, und kostet je nach Händler zwischen 33 und 41 Euro pro 100 ml.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frauenzeitschrift Cosmopolitan wurde Expertise 3P folgendermassen beworben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;If you spend all day staring at a computer, or you’re a mobile phone addict Clarins Expertise 3P is a must-have.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Silikonpads und bion-pads===&lt;br /&gt;
[[image:Bion-pad.jpg|Werbung für Scharlatanerieprodukt &amp;quot;bion-pad&amp;quot; der deutschen Firma bion-tec aus Radolfzell (Bild: bion-tec, September 2012)|thumb]]&lt;br /&gt;
Als [[Silikonpad]]s oder bion-pads werden auf dem [[Esoterikmarkt]] Silikon-haltige Auflagen angeboten, die alleine durch ihre körpernahe Anwesenheit den Käufer vor behaupteten schädlichen Wirkungen von Elektrosmog schützen sollen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe untersagte im Jahre 2012 einem Esoterik-Anbieter in irreführender Weise für Silikonpads zu werben und in diesem Zusammenhang unbewiesene Behauptungen aufzustellen. &amp;quot;Die Werbeaussagen genügen nicht den strengen Anforderungen, die an die Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit gesundheitsbezogener Werbung zu stellen sind&amp;quot;, heißt es im Urteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Homöopathie===&lt;br /&gt;
Auch die [[Homöopathie]] wird zum Schutz vor Elektrosmog bemüht. So bietet das Pharmaunternehmen Homeda &amp;quot;Elektrosmog C30 Globuli an&amp;quot;, die auf unbekannte Art vor Elektrosmog schützen sollen. Zum Mittel von Homeda gibt es auch einen kleinen Stoffbeutel mit eingesticktem Schriftzug &amp;quot;Homöopathie&amp;quot;, der zu 99,9 Prozent Strahlung abschirme. Der Beutel soll die Globuli schützen, denn: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wussten Sie schon, dass homöopathische Produkte durch Mobilfunkstrahlung negativ beeinflusst werden können?&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;SZ: [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/fragwuerdige-produkte-zum-schutz-gegen-strahlung-wie-sich-mit-der-angst-vor-elektrosmog-geld-verdienen-laesst-1.1281484-2 Fragwürdige Produkte zum Schutz gegen Strahlung - Elektrosmog-Messgeräte taugen nichts] 13. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tests zu angeblichen Elektrosmog-Schäden===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Alternativmedizin werden verschiedene, nicht validierte und von den Krankenkassen nicht erstattungsfähige Verfahren angeboten, die angebliche &amp;quot;Elektrosmogschäden&amp;quot; mit einem Bluttest nachweisen sollen. So wird beispielsweise behauptet, dass die Anwesenheit elektromagnetischer Felder zu einem stapelförmigen Aneinanderhaften ([[Geldrollenbildung]]) von roten Blutkörperchen führe. Es wird versucht, dies mit [[Dunkelfeldmikroskopie|dunkelfeldmikroskopischen Untersuchungen]] zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://bamberg.gwup.org/projekte/geokomiker/protektoren_entstrahlung.html weitere Beispiele bei den &amp;quot;Bamberger Skeptikern&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/fragwuerdige-produkte-zum-schutz-gegen-strahlung-wie-sich-mit-der-angst-vor-elektrosmog-geld-verdienen-laesst-1.1281484 Sebastian Herrmann: Fragwürdige Produkte zum Schutz gegen Strahlung - Wie sich mit der Angst vor Elektrosmog Geld verdienen lässt. Süddeutsche Zeitung, 11.02.2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Elektrosmogschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133299</id>
		<title>I won&#039;t go quietly</title>
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		<updated>2015-12-21T14:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Anne Blumenthal.jpg|[[Anne Blumenthal]] (Bild: [[Sein]]-Magazin)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Karri Stokely.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Karri Stokely im Jahre 2011|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I won&amp;#039;t go quietly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von ungenannten Spendern finanziertes Propagandavideo zur [[HIV/AIDS-Leugnung|Leugnung des dokumentierten Zusammenhangs zwischen HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung]] der in Berlin lebenden Filmemacherin [[Anne Blumenthal]] (Anne Sono). Der Film mit dem Originaltitel &amp;quot;I won&amp;#039;t go quietly - 6 Frauen, eine Diagnose: HIV positiv und gesund&amp;quot; erschien im Vertrieb der &amp;quot;Blue Bell Media&amp;quot; an der Wohnanschrift von Anne Blumenthal in Berlin. Im Film wird AIDS-Kranken explizit empfohlen, Medikamente abzusetzen, weil das HI-Virus &amp;quot;erfunden&amp;quot; und es ohnehin nicht bewiesen sei, dass das HI-Virus AIDS auslöse. Die wissenschaftliche Datenlage zur HIV-Infektion und zu AIDS wird dabei völlig ignoriert. Im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] wird im Film auch behauptet, dass es Aids als Krankheit gar nicht gebe, sondern dies eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Um dies den Zuschauern plausibel zu machen kommt mehrfach der &amp;quot;Virenleugner&amp;quot; [[Stefan Lanka]] in dem Film zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Film treten die HIV-positiven, aber zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht AIDS-kranken Frauen Karri Stockley, Barbara Seebald und Lindsey Nagel auf. Karri Stockley ist inzwischen Ende April 2011 an opportunistischen Infektionen verstorben &amp;lt;ref&amp;gt;http://denyingaids.blogspot.de/2011/04/how-aids-denialism-can-kill-you-part.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Barbara Seebald verstarb im Juni 2015, Lindsey Nagel im August 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;http://minnesota.cbslocal.com/2015/12/04/family-at-the-center-of-battle-over-hiv-positive-infant-speaks-out/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diversen von AIDS-Leugnern unterhaltenen Webseiten wird der Tod von Lindsey Nagel jedoch erst im Dezember 2015 und ohne Erwähnung eines Todesdatums thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt; z.B. auf truthbarrier.com/2015/12/01/an-open-letter-from-cheryl-nagel/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicherin Barbara Seebald hatte gegen ärztlichen Rat im Jahr 2009 ihr HIV-negativ zu Hause geborenes Kleinkind Muriel gestillt und dabei mit dem HI-Virus infiziert. Das Kind erkrankte danach an AIDS, der Partner von Barbara Seebald und Vater des Kindes starb inzwischen an AIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindsey Nagel, die Tochter der US-Amerikanerin Cheryl Nagel, wurde in den 1990er Jahren aus Rumänien adoptiert und kurz nach der Adoption in den USA HIV-positiv getestet. Auf Grund des Eingreifens der Behörden wurde sie im Kindesalter gegen den Willen der Mutter zumindest zeitweise mit einer effektiven Therapie behandelt. Lindsey Nagel gebar ein HIV-positives Kind namens Rico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lässt auch die Wiener AIDS-Leugnerin [[Christl Meyer]] zu Wort kommen, die im Film offen empfiehlt, dass HIV-positive Patienten &amp;quot;nichts tun&amp;quot; sollten, sich also keinen vorbeugenden oder retroviralen Therapien unterziehen sollen. Meyer glaubt, dass das HI-Virus nicht existiere und vertritt unter anderem die von [[Ryke Geerd Hamer]] in die Welt gesetzte Ansicht, dass ein HIV-positiver Test lediglich eine allergische Reaktion auf Sperma anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reaktionen in der Esoterikszene==&lt;br /&gt;
Der Film wird unter anderem in der [[Esoterik]]zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] beworben: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„I won‘t go quietly – 6 Frauen, eine Diagnose – HIV positiv und gesund“ 81 minütiger Dokumentarfilm Die DVD erscheint voraussichtlich ab April 2012 Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten. Sprechen Sie die Kinos in Ihrem Umfeld an und organisieren Sie Filmvorführungen. Sie werden sehen: Das macht großen Spaß und bringt uns alle weiter!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/ganzheitliche-medizin/aids/stoppt-die-hiv-tests.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Esoterikblatt [[Sein]] thematisierte den Film und veröffentlichte einen Artikel dazu. Der Autor des Artikels ist im Zusammenhang mit dem Film der Meinung, dass dieser ein Portrait von &amp;quot;sechs mutigen Frauen&amp;quot; darstelle, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;..durch ihre Unbeirrtheit ein todbringendes Dogma unserer Gesellschaft überwunden haben. Helfen wir ihnen, indem wir uns informieren und die Information verbreiten. Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sein.de/archiv/2011/dezember-2011/i-wont-go-quietly-wir-widersetzen-uns-der-todesdiagnose-hiv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geplante Vorführung des Films in Bremen im Jahre 2012 führte zu Interventionen des Bremer Gesundheitsamts und der AIDS-Hilfe Bremen, die vor dem Film warnten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/!93401/&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Filmvorführungen traten auch weitere bekannte AIDS-Leugner und Kritiker der wissenschaftlichen Medizin auf. So am 24. März 2012 [[John Virapen]] im Berliner Kino Babylon&amp;lt;ref&amp;gt;Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder zuvor am 9.3.2012 [[Stefan Lanka]], [[Christl Meyer]] und [[Juliane Sacher]] in der Berlin-Kreuzberger Taborkirche (Taborstr. 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/814712/film-aids-leugner.html &amp;quot;Der Film der Aids-Leugner - Aids: nur eine Erfindung. Der Test: nutzlos. Die Therapie: alles Schwindel. Ein Film gibt Verschwörungstheorien neue Nahrung. Die Aids-Hilfe geht auf die Barrikaden.&amp;quot;, Ärzte Zeitung, 4.6.2012]&lt;br /&gt;
*Georg Kirsche: &amp;#039;&amp;#039;Ärger um AIDS-Leugner&amp;#039;&amp;#039;, taz, 15.05.2012&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aidsfilm abgesagt&amp;#039;&amp;#039;, taz 18.05.2012&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
*http://blog.gwup.net/2012/07/21/aids-leugner-im-kino-die-sind-verruckt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[House of Numbers]]&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133295</id>
		<title>I won&#039;t go quietly</title>
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		<updated>2015-12-21T14:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Inhalt */ Quelle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Anne Blumenthal.jpg|[[Anne Blumenthal]] (Bild: [[Sein]]-Magazin)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Karri Stokely.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Karri Stokely im Jahre 2011|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I won&amp;#039;t go quietly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von ungenannten Spendern finanziertes Propagandavideo zur [[HIV/AIDS-Leugnung|Leugnung des dokumentierten Zusammenhangs zwischen HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung]] der in Berlin lebenden Filmemacherin [[Anne Blumenthal]] (Anne Sono). Der Film mit dem Originaltitel &amp;quot;I won&amp;#039;t go quietly - 6 Frauen, eine Diagnose: HIV positiv und gesund&amp;quot; erschien im Vertrieb der &amp;quot;Blue Bell Media&amp;quot; an der Wohnanschrift von Anne Blumenthal in Berlin. Im Film wird AIDS-Kranken explizit empfohlen, Medikamente abzusetzen, weil das HI-Virus &amp;quot;erfunden&amp;quot; und es ohnehin nicht bewiesen sei, dass das HI-Virus AIDS auslöse. Die wissenschaftliche Datenlage zur HIV-Infektion und zu AIDS wird dabei völlig ignoriert. Im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] wird im Film auch behauptet, dass es Aids als Krankheit gar nicht gebe, sondern dies eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Um dies den Zuschauern plausibel zu machen kommt mehrfach der &amp;quot;Virenleugner&amp;quot; [[Stefan Lanka]] in dem Film zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Film treten die HIV-positiven, aber zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht AIDS-kranken Frauen Karri Stockley, Barbara Seebald und Cheryl Nagel auf. Karri Stockley ist inzwischen Ende April 2011 an opportunistischen Infektionen verstorben &amp;lt;ref&amp;gt;http://denyingaids.blogspot.de/2011/04/how-aids-denialism-can-kill-you-part.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, Barbara Seebald verstarb im Juni 2015, Cheryl Nagel im Dezember 2015 &amp;lt;ref&amp;gt;http://truthbarrier.com/2015/12/01/an-open-letter-from-cheryl-nagel/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicherin Barbara Seebald hatte gegen ärztlichen Rat im Jahr 2009 ihr HIV-negativ zu Hause geborenes Kleinkind Muriel gestillt und dabei mit dem HI-Virus infiziert. Das Kind erkrankte danach an AIDS, der Partner von Barbara Seebald und Vater des Kindes starb inzwischen an AIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindsey Nagel, die Adoptivochter der US-Amerikanerin Cheryl Nagel, wurde in den 1990er Jahren aus Rumänien adoptiert und kurz nach der Adoption in den USA HIV-positiv getestet. Auf Grund des Eingreifens der Behörden wurde sie im Kindesalter gegen den Willen der Mutter mit einer effektiven Therapie behandelt. Lindsey Nagel gebar ein HIV-positives Kind namens Rico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lässt auch die Wiener AIDS-Leugnerin [[Christl Meyer]] zu Wort kommen, die im Film offen empfiehlt, dass HIV-positive Patienten &amp;quot;nichts tun&amp;quot; sollten, sich also keinen vorbeugenden oder retroviralen Therapien unterziehen sollen. Meyer glaubt, dass das HI-Virus nicht existiere und vertritt unter anderem die von [[Ryke Geerd Hamer]] in die Welt gesetzte Ansicht, dass ein HIV-positiver Test lediglich eine allergische Reaktion auf Sperma anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reaktionen in der Esoterikszene==&lt;br /&gt;
Der Film wird unter anderem in der [[Esoterik]]zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] beworben: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„I won‘t go quietly – 6 Frauen, eine Diagnose – HIV positiv und gesund“ 81 minütiger Dokumentarfilm Die DVD erscheint voraussichtlich ab April 2012 Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten. Sprechen Sie die Kinos in Ihrem Umfeld an und organisieren Sie Filmvorführungen. Sie werden sehen: Das macht großen Spaß und bringt uns alle weiter!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/ganzheitliche-medizin/aids/stoppt-die-hiv-tests.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Esoterikblatt [[Sein]] thematisierte den Film und veröffentlichte einen Artikel dazu. Der Autor des Artikels ist im Zusammenhang mit dem Film der Meinung, dass dieser ein Portrait von &amp;quot;sechs mutigen Frauen&amp;quot; darstelle, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;..durch ihre Unbeirrtheit ein todbringendes Dogma unserer Gesellschaft überwunden haben. Helfen wir ihnen, indem wir uns informieren und die Information verbreiten. Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sein.de/archiv/2011/dezember-2011/i-wont-go-quietly-wir-widersetzen-uns-der-todesdiagnose-hiv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geplante Vorführung des Films in Bremen im Jahre 2012 führte zu Interventionen des Bremer Gesundheitsamts und der AIDS-Hilfe Bremen, die vor dem Film warnten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/!93401/&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Filmvorführungen traten auch weitere bekannte AIDS-Leugner und Kritiker der wissenschaftlichen Medizin auf. So am 24. März 2012 [[John Virapen]] im Berliner Kino Babylon&amp;lt;ref&amp;gt;Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder zuvor am 9.3.2012 [[Stefan Lanka]], [[Christl Meyer]] und [[Juliane Sacher]] in der Berlin-Kreuzberger Taborkirche (Taborstr. 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/814712/film-aids-leugner.html &amp;quot;Der Film der Aids-Leugner - Aids: nur eine Erfindung. Der Test: nutzlos. Die Therapie: alles Schwindel. Ein Film gibt Verschwörungstheorien neue Nahrung. Die Aids-Hilfe geht auf die Barrikaden.&amp;quot;, Ärzte Zeitung, 4.6.2012]&lt;br /&gt;
*Georg Kirsche: &amp;#039;&amp;#039;Ärger um AIDS-Leugner&amp;#039;&amp;#039;, taz, 15.05.2012&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aidsfilm abgesagt&amp;#039;&amp;#039;, taz 18.05.2012&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
*http://blog.gwup.net/2012/07/21/aids-leugner-im-kino-die-sind-verruckt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[House of Numbers]]&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133294</id>
		<title>I won&#039;t go quietly</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=I_won%27t_go_quietly&amp;diff=133294"/>
		<updated>2015-12-21T14:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Anne Blumenthal.jpg|[[Anne Blumenthal]] (Bild: [[Sein]]-Magazin)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Barbara Seebald Tod.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Barbara Seebald bei facebook (eingesehen 16. Juni 2015)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Karri Stokely.jpg|Todesmeldung der HIV-infizierten Karri Stokely im Jahre 2011|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I won&amp;#039;t go quietly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von ungenannten Spendern finanziertes Propagandavideo zur [[HIV/AIDS-Leugnung|Leugnung des dokumentierten Zusammenhangs zwischen HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung]] der in Berlin lebenden Filmemacherin [[Anne Blumenthal]] (Anne Sono). Der Film mit dem Originaltitel &amp;quot;I won&amp;#039;t go quietly - 6 Frauen, eine Diagnose: HIV positiv und gesund&amp;quot; erschien im Vertrieb der &amp;quot;Blue Bell Media&amp;quot; an der Wohnanschrift von Anne Blumenthal in Berlin. Im Film wird AIDS-Kranken explizit empfohlen, Medikamente abzusetzen, weil das HI-Virus &amp;quot;erfunden&amp;quot; und es ohnehin nicht bewiesen sei, dass das HI-Virus AIDS auslöse. Die wissenschaftliche Datenlage zur HIV-Infektion und zu AIDS wird dabei völlig ignoriert. Im Sinne einer [[Verschwörungstheorie]] wird im Film auch behauptet, dass es Aids als Krankheit gar nicht gebe, sondern dies eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Um dies den Zuschauern plausibel zu machen kommt mehrfach der &amp;quot;Virenleugner&amp;quot; [[Stefan Lanka]] in dem Film zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Film treten die HIV-positiven, aber zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht AIDS-kranken Frauen Karri Stockley, Barbara Seebald und Cheryl Nagel auf. Karri Stockley ist inzwischen Ende April 2011 an opportunistischen Infektionen verstorben,&amp;lt;ref&amp;gt;http://denyingaids.blogspot.de/2011/04/how-aids-denialism-can-kill-you-part.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Barbara Seebald verstarb im Juni 2015, Cheryl Nagel im Dezember 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreicherin Barbara Seebald hatte gegen ärztlichen Rat im Jahr 2009 ihr HIV-negativ zu Hause geborenes Kleinkind Muriel gestillt und dabei mit dem HI-Virus infiziert. Das Kind erkrankte danach an AIDS, der Partner von Barbara Seebald und Vater des Kindes starb inzwischen an AIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindsey Nagel, die Adoptivochter der US-Amerikanerin Cheryl Nagel, wurde in den 1990er Jahren aus Rumänien adoptiert und kurz nach der Adoption in den USA HIV-positiv getestet. Auf Grund des Eingreifens der Behörden wurde sie im Kindesalter gegen den Willen der Mutter mit einer effektiven Therapie behandelt. Lindsey Nagel gebar ein HIV-positives Kind namens Rico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lässt auch die Wiener AIDS-Leugnerin [[Christl Meyer]] zu Wort kommen, die im Film offen empfiehlt, dass HIV-positive Patienten &amp;quot;nichts tun&amp;quot; sollten, sich also keinen vorbeugenden oder retroviralen Therapien unterziehen sollen. Meyer glaubt, dass das HI-Virus nicht existiere und vertritt unter anderem die von [[Ryke Geerd Hamer]] in die Welt gesetzte Ansicht, dass ein HIV-positiver Test lediglich eine allergische Reaktion auf Sperma anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reaktionen in der Esoterikszene==&lt;br /&gt;
Der Film wird unter anderem in der [[Esoterik]]zeitschrift [[Raum &amp;amp; Zeit]] beworben: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„I won‘t go quietly – 6 Frauen, eine Diagnose – HIV positiv und gesund“ 81 minütiger Dokumentarfilm Die DVD erscheint voraussichtlich ab April 2012 Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten. Sprechen Sie die Kinos in Ihrem Umfeld an und organisieren Sie Filmvorführungen. Sie werden sehen: Das macht großen Spaß und bringt uns alle weiter!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/ganzheitliche-medizin/aids/stoppt-die-hiv-tests.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Esoterikblatt [[Sein]] thematisierte den Film und veröffentlichte einen Artikel dazu. Der Autor des Artikels ist im Zusammenhang mit dem Film der Meinung, dass dieser ein Portrait von &amp;quot;sechs mutigen Frauen&amp;quot; darstelle, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;..durch ihre Unbeirrtheit ein todbringendes Dogma unserer Gesellschaft überwunden haben. Helfen wir ihnen, indem wir uns informieren und die Information verbreiten. Helfen Sie mit, diesen Film zu verbreiten.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sein.de/archiv/2011/dezember-2011/i-wont-go-quietly-wir-widersetzen-uns-der-todesdiagnose-hiv.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geplante Vorführung des Films in Bremen im Jahre 2012 führte zu Interventionen des Bremer Gesundheitsamts und der AIDS-Hilfe Bremen, die vor dem Film warnten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/!93401/&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Filmvorführungen traten auch weitere bekannte AIDS-Leugner und Kritiker der wissenschaftlichen Medizin auf. So am 24. März 2012 [[John Virapen]] im Berliner Kino Babylon&amp;lt;ref&amp;gt;Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin-Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder zuvor am 9.3.2012 [[Stefan Lanka]], [[Christl Meyer]] und [[Juliane Sacher]] in der Berlin-Kreuzberger Taborkirche (Taborstr. 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/814712/film-aids-leugner.html &amp;quot;Der Film der Aids-Leugner - Aids: nur eine Erfindung. Der Test: nutzlos. Die Therapie: alles Schwindel. Ein Film gibt Verschwörungstheorien neue Nahrung. Die Aids-Hilfe geht auf die Barrikaden.&amp;quot;, Ärzte Zeitung, 4.6.2012]&lt;br /&gt;
*Georg Kirsche: &amp;#039;&amp;#039;Ärger um AIDS-Leugner&amp;#039;&amp;#039;, taz, 15.05.2012&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aidsfilm abgesagt&amp;#039;&amp;#039;, taz 18.05.2012&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
*http://blog.gwup.net/2012/07/21/aids-leugner-im-kino-die-sind-verruckt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[House of Numbers]]&lt;br /&gt;
==Zur Beachtung==&lt;br /&gt;
Zu inzwischen korrigierten fehlerhaften Angaben in diesem Artikel verweisen wir auf den [[Errata]]-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:HIV/AIDS-Leugnung]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Inti_Cesar_Malasquez&amp;diff=129978</id>
		<title>Inti Cesar Malasquez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Inti_Cesar_Malasquez&amp;diff=129978"/>
		<updated>2015-07-03T09:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Links korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Inti_Cesar.png|Inti Cesar Malasquez|thumb]]&lt;br /&gt;
Cesar Malasquez, Künstlername &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inti Cesar Malasquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Malasques und Melasquez), ist Peruaner und seit über 30 Jahren in Europa als Plastikschamane und Musiker tätig. Bei seinen Auftritten bzw. Seminaren kombiniert er häufig Auftritte als Musiker mit Seminaren, Workshops und Einzelsitzungen als „Schamane“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Malasquez veröffentlicht nicht viele Details zu seinem tatsächlichen Hintergrund. Außer seiner Tätigkeit in Europa war bzw. ist er jedoch auch noch in Indien aktiv; er hat nach eigenen Angaben zehn Jahre in Indien gelebt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; und gibt indische Gurus als spirituelle Lehrer an. Entsprechend stellen die von ihm angebotenen „Lehren“ eine Mischung aus indigener und indischer Spiritualität dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malasquez vermeidet darüber hinaus, seine ethnische Zugehörigkeit zu benennen; bei den Inka handelte es sich um eine Adelskaste und Klerus umfassende Schicht, die in Tawantinsuyu den Herrscher stellte und ihre Herkunft auf den Sonnengott Inti zurückführte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Inka &amp;lt;/ref&amp;gt; Von daher weist aber bereits der offenbar selbst gewählte Beiname &amp;quot;Inti&amp;quot; auf eine nicht gegebene Sozialisation bzw. Akulturation in der entsprechenden Kultur hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben ist Malasquez offenbar seit ca. 1986 als Plastikschamane im Geschäft. Im Internet lassen sich entsprechende Seminarankündigungen und Darstellungen u.a. für 2003&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.livekritik.de/kultura-extra/extra/feull/inti.html &amp;lt;/ref&amp;gt; und 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel &amp;lt;/ref&amp;gt; nachweisen, aber auch eine Ankündigung in einem kalifornischen Yoga-Magazin aus dem Jahr 1986, in dem Malasquez bereits als &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;an Inca healer, musician, and teacher&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; charakterisiert wird. Der tatsächliche Beginn seiner Tätigkeit als Plastikschamane kann somit bereits vor 1986 liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf esoterischen Messen und Kongressen tritt Malasquez seit Jahren auf wie z.B. auf dem &amp;quot;Indianer- und Schamanenkongress in Kisslegg/Allgäu an Pfingsten 2001&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=4102&amp;amp;main=drucken &amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem &amp;quot;12. Pulsar-Kongress 2006&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pulsar.at/index.php/pulsar-kongress-archiv/106-12-pulsar-kongress-geistiges-heilen-energiearbeit-graz.html &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebot==&lt;br /&gt;
[[image:Inti_cesar_Schwitzhütte.png|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner Webseite bezeichnet Malasquez sich als „Schamane, Heiler, Lehrer und Musiker“ und gibt an, weiterhin auch „Nord-, Mittel- und Südamerika“ bereist und in Kolumbien, Ecuador und Brasilien „die Medizin der dort lebenden Stämme“ erlernt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus beansprucht er, das „Wissen der alten Inca“, der „heutigen … Schamanen“ Südamerikas, die „Geheimnisse der nordamerikanischen Indianer und die spirituellen Lehren Indiens“ zu vereinigen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Teils wird er in Seminarankündigungen nicht nur als &amp;quot;Heiler&amp;quot; beschrieben, sondern als &amp;quot;traditioneller Inka-Schamane&amp;quot;, dessen Eltern bereits Heiler gewesen seien; Malasquez sei nicht nur in der &amp;quot;Tradition der Inkas&amp;quot; aufgewachsen, sondern verwalte sogar &amp;quot;deren geistiges und traditionelles Erbe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anspruch, in mehreren Ethnien und Traditionen als Medizinmann anerkannt zu werden, ist jedoch ein klarer Hinweis auf einen [[Plastikschamane]]n, ebenso wie die Kombination indigener Zeremonien und Traditionen mit denen ganz anderer Kulturkreise wie etwa Indien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bezieht Malasquez sich offenbar auf Carlos Castaneda, den er in seiner Biografie auch erwähnt, und stellt dessen angeblichen Lehrer Don Juan Matus heraus, mit dem er sich indirekt vergleicht. Dabei geht er nicht darauf ein, dass Castaneda seit den 1970er Jahren mehrfach nachgewiesen wurde, die Person seines Lehrers sowie dessen Lehren und auch die von ihm vorgelegten anthropologischen Feldnotizen erfunden zu haben. Er scheint auch Anleihen bzw. Anregungen bei dem von Castaneda propagierten, angeblichen Ideal des „Kriegers“ verarbeitet zu haben, die er in einem Konzept des „friedvollen Kriegers“ zusammenfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Inti_cesar_zeremonie.png|thumb]]&lt;br /&gt;
Malasquez verkauft diverse sogenannte Pilgerreisen, u.a. nach Südengland, Tibet, aber auch in den Südwesten der USA, nach Mexiko/Guatemala (&amp;#039;&amp;#039;Der Maya-Pfad&amp;#039;&amp;#039;) und nach Peru.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/journeys.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus bietet er Schwitzhütten und Visionssuchen an, die in Südamerika nicht praktiziert wurden, sondern in Nordamerika. Die Schwitzhütten mit Malasquez werden als &amp;quot;Heilungsritual&amp;quot; bzw. als &amp;quot;ausdrücklich zur Heilung bestimmt&amp;quot; beschrieben, was in dieser Form nicht den nordamerikanischen indigenen Traditionen entspricht. Die genannte Gebühr von € 90 liegt am oberen Ende der von Plastikschamanen hierfür üblicherweise geforderten Beträge.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.atlantis-freising.de/2014_07_jul/inti_schwitzhuette.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Internet finden sich darüber hinaus Aussagen von Teilnehmern, die über sehr hohe Teilnehmerzahlen (ca. 60 Personen) in den von Malasquez durchgeführten Schwitzhütten berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nornirsaett.de/todlicher-schwitzhuttenunfall-gammeliger-journalismus/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im indigenen Verständnis ist der Leiter für die Teilnehmer und deren Gesundheitszustand verantwortlich; dies kann jedoch bei derartig hohen Teilnehmerzahlen gar nicht gewährleistet werden. Diese Schwitzhütten stellen somit eine potentielle Gefahr für die Teilnehmer dar. Darüber hinaus veranstaltet Malasquez offenbar gemischte Schwitzhütten, was nach indigenem Verständnis ebenfalls unzulässig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem veranstaltet Melasquez regelmäßig Workshops und Seminare, die er inhaltlich jedoch &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;intuitiv den Bedürfnissen der Gruppe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; anpasse. Gleichzeitig stellt er in Aussicht, Teilnehmer könnten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Heilungstechniken für uns selbst und andere&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; lernen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/journeys.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch Berichte von Seminarabsolventen bzw. Teilnehmern einer &amp;quot;Schamanischen Einweihung&amp;quot; bei Malasquez, die mitteilen, von diesem einen &amp;quot;Quechua-Namen&amp;quot; erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wordpress.pans-wunderladen.de/?page_id=23 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sogenannte Einzelberatungen bietet Malasquez, in denen er laut Werbeankündigungen auf individuelle Probleme eingehe. Hier wird ebenfalls indigene Spiritualität mit indischer vermengt, da Malasquez angeblich Hinweise aus er Akasha-Chronik erhalte. Ferner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in den Beratungen nicht nur Lebenshilfe, sondern auch &amp;quot;ganzheitliche Heilung&amp;quot; und &amp;quot;geistige Führung des Ratsuchenden&amp;quot; stattfinde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zusammenarbeit mit anderen Anbietern auf dem Esoterikmarkt===&lt;br /&gt;
Als Ansprechpartnerin für Termine mit Malasquez wird häufig Illary Melanie Baron genannt, die auch selbst als Anbieterin von Methoden aus mehreren Kulturkreisen fungiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.illarymelanie-baron.de/pdf/programm14abjan.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Baron bietet Seminare zum sogenannten [[Huna]] an und arbeitete mit einer angeblichen Maya-Hohepriesterin namens Mutter Nah Kin zusammen, für deren Seminare sie ebenfalls als Ansprechpartnerin genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=113 &amp;lt;/ref&amp;gt; Baron trat z.B. vom 14. bis 17. Mai 2015 beim &amp;#039;&amp;#039;Kongress Indianischer Schamanismus, Esoterik &amp;amp; Medialität&amp;#039;&amp;#039; auf, bei dem unter anderem [[Jeet|Jeet Liuzzi]] und [[Trutz Hardo]] als Referenten vertreten waren, die in den Bereich [[Braune_Esoterik|Braunesoterik]] bzw. [[Verschwörungstheorie]]n fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.evensu.de/event/kongress-haus-der-medien-haus-der-therapeuten/kUxop &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fungiert auch bei Seminaren und Vorträgen von Malasquez als dessen Übersetzerin, der diese in englischer Sprache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kooperationspartner sind offenbar Ladimiro Murayari bzw. Ladimiro Murayari-Rodriguez und dessen Sohn Bladimiro alias Joven Sacharuna Murayari. Murayari sen. unterhält in der peruanischen Provinz Loreto einen sogenannten Retreat, in dem Europäern angebliche Behandlungen mit [[Ayahuasca]] verkauft werden; sein Sohn lebt in Deutschland und ist im deutschsprachigen Bereich als angeblicher Schamane tätig. Die Aufgabe von Murayari jun. ist es dabei, dem Familienbetrieb in Peru zahlungskräftige Kundschaft zuzuführen; er verkauft jedoch auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Seminare mit Ayahuasca-Konsum. Da mindestens eine der enthaltenen Substanzen in den Staaten der Europäischen Union unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, wird Ayahuasca für diese Seminare sowie auch für einige Reiseangebote mit der Tarnbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ayaruna&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. http://www.firmenpresse.de/pressinfo353651/schamanische-visionssuche-heilungszeremonie-mit-meisterschamane-joven-murayari.html  &amp;lt;br&amp;gt;oder http://www.trinity-travel.de/de/reisen/suedamerika/peru/item/peru-schamanische-heilungsreise?category_id=9 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder https://www.xing.com/communities/posts/schamanische-visionssuche-strich-heilungszeremonie-mit-carolin-murayari-und-joven-sacharuna-murayari-1004310994 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Murayaris preisen unter anderem Ayahuasca insbesondere als Heilmittel gegen schwere Erkrankungen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ängste, Alkoholismus, Arthritis, Arthrose, Asthma, Autoimmunkrankheit, Bluthochdruck, Borreliose, erhöhtes Cholesterin, Dauermüdigkeit, Depression, Diabetes, Drogenabhängigkeit, Gastritis, Gelenkentzündungen, Geschwüre, diverse Hauterkrankungen, Herzkrankheiten, Hormonstörungen, Hydropsie, Impotenz, Infektionen, innerer Druck, Krebs, Leberzirrhose, Menopause, Migräne, Nierenerkrankungen, Rheumatismus, Schilddrüsenerkrankungen, Sterilität, Stress, Suchtkrankheiten, Schlaflosigkeit, Schlafkrankheit, Tumore, Tuberkulose.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://joven-murayari.de/krankheiten-heilpflanzen/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner veröffentlichte der Apotheken-Anzeiger einen werbenden Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.apotheken-anzeiger.de/schamanische-visionssuche-mit-meisterschamane-joven-murayari_434746/ &amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem ebenfalls der Einsatz von &amp;quot;Ayaruna&amp;quot; herausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem auf der deutschsprachigen Seite von Murayari jun. veröffentlichten Dankschreiben hat offenbar auch Malasquez im Zuge der von ihm organisierten Peru-Reisen dem Unternehmen von Ladimiro Murayari Kundschaft zugeführt; ob dies noch der Fall ist, lässt sich im Internet nicht ermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;http://joven-murayari.de/erfahrungsberichte/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Malasquez offenbar auch beim sogenannten [[Indigene Spiritualität in Europa|&amp;quot;Erdtanz&amp;quot;]], einer dem nordamerikanischen Sundance nachempfundenen Veranstaltung, als Anbieter aktiv gewesen, wie z.B. im Jahr 2001 zusammen mit Devalon Small Legs aus Kanada.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paulshof.de/body-galerie.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausbildung weiterer Wiederverkäufer===&lt;br /&gt;
Einen weiteren Tätigkeitsbereich stellt die Ausbildung von Wiederverkäufern dar, die sich ihrerseits auf dem Esoterikmarkt als Anbieter darstellen. Diese stammen weitgehend aus dem deutschsprachigen Markt; es handelt sich sowohl um als &amp;quot;Coach&amp;quot; arbeitende Personen, um Plastikschamanen als auch um Personen mit dem sogenannten [[Heilpraktiker]]schein sowie sogenannte Tierheilpraktiker.&amp;lt;ref&amp;gt;http://puma-runa.de/ueber-mich/wegbegleiter &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://wordpress.pans-wunderladen.de/?page_id=23 &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://ancestralcircle.org/faculty.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wolfsspur.com/2.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.my-healing.de/person.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.einklang-fleur.com/index.php?i=2&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shamanka.com/about.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ritzberger.com/htm/vita.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel besuchten diese Wiederverkäufer ebenfalls Seminare und Workshops bei einer Vielzahl weiterer Anbieter sowohl indigener Spiritualität wie auch weiterer esoterischer bzw. pseudo-medizinischer Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projekte==&lt;br /&gt;
Malasquez stellt auf seiner Webseite und in der Werbung Projekte in Peru dar, die gemeinnützig tätig sein sollen. Welcher Art und welchen genauen Namens das Projekt ist, erschließt sich jedoch nicht unbedingt, da in jedem Fall der Begriff „Sohn der Sonne“ bzw. „Kinder der Sonne“ auf Deutsch, Spanisch (Ninos del Sol) oder Quechua (Inti Wawacuna oder Inti Huahuacuna) involviert ist und Malasquez auf entsprechenden Webseiten gar nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===“Son of the Sun e.V.“===&lt;br /&gt;
In der Werbung für Malasquez Auftritte und Schamanentätigkeit wird regelmäßig ein Verein „Son of the Sun“ erwähnt, der auf der Insel Amantani im Titicacasee ein Projekt unterhalte, das alternierend als Schule, Kindergarten oder Waisenhaus bezeichnet wird. Nach Darstellung von Malasquez habe er diesen Verein bereits 1986 gegründet. Es soll sich nach Darstellung auf einigen Webseiten &amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; sogar um einen gemeinnützigen e.V. handeln. Teils wird das Projekt auch als &amp;quot;Kinder- und Jugendzentrum&amp;quot; und Malasquez als dessen Leiter beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mirnockhueter.com/h%C3%BCter-des-alten-wissens/&amp;lt;/ref&amp;gt; Malasquez bezeichnet sich allerdings auch selbst als „Son of the Sun“ und wird in der Werbung für Auftritte und Seminare auch so angekündigt. Dieses Projekt wird auf verschiedenen Webseiten auch als &amp;quot;Amantani&amp;quot; bezeichnet, da es sich auf der gleichnamigen Insel im Titcacasee befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einrichtung wurde zwar im Jahr 2010 noch auf Malasquez Webseite beworben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.newagefraud.org/smf/index.php?topic=2213.0 &amp;lt;/ref&amp;gt;, derzeit (Stand 2015) ist der Inhalt jedoch entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/en/error/error/error &amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch bestehen einige entsprechende Links zu Malasquez Seite weiter fort, wie z.B. die eines Fuldaer Eventveranstalters.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.experience.de/company/soziale-verantwortung/intiwawacuna/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung soll einigen Werbeaussagen im Internet zufolge offenbar seit 1997 bestehen; die zeitliche Diskrepanz zu Malasquez Darstellung wird dabei nicht thematisiert. Teils wird sie als &amp;quot;Kindergarten und Schule&amp;quot; sowie als &amp;quot;erste Einrichtung dieser Art&amp;quot; dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch bestanden im Jahr 2010 offenbar lediglich die Anfänge eines Kindergartens; die Schule war geplant und ein gemeinnütziger Status des Projekts wurde nicht erwähnt. Jedoch gab Malasquez auch in den Jahren danach noch Benefizkonzerte für das Projekt, wie z.B. im Jahr 2012&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.biologisch.at/component/k2/item/876-workshop-mit-dem-schamanen-inti-cesar-malasquez-son-of-the-sun &amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch im Jahr 2013 in London in den Räumen einer „Pond Square Chapel“. Hier wird das Projekt folgendermaßen vorgestellt:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“When we first started Inti Wawacuna our intention was to work with orphans but the reality is that all the children are in need of help. We have now extended the School to the most needy and especially to the children of single mothers. Since 1997, a kindergarten has been fully functioning in our project building. There we have a growing number of happy, healthy boys and girls. We also provide food for the children and alpaca wool for the mothers who have with our help, developed a knitting business for the tourists.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Webseite &amp;quot;Ninos del Sol&amp;quot; nennt einen Standort im peruanischen Urubamba-Tal, was der Darstellung von Malasquez entspräche; jedoch wird dieser auf der Webseite nicht erwähnt. Zum anderen stellt diese Einrichtung sich ebenfalls als im Aufbau begriffen vor, möchte jedoch erweitern. Dieses Projekt arbeitet offenbar weitgehend als Kinderheim; es wird eine Zahl von sechs Kindern erwähnt, mit denen die Einrichtung begann; später kamen drei weitere Kinder hinzu, eines wurde behördlicherseits wieder in die Herkunftsfamilie zurückgeführt. Diese Kinder wurden der Darstellung nach aus ihren Familien entnommen, die nicht mehr über das Sorgerecht verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ninos-del-sol-peru.de/index.php/de/projekte/inti-wawacuna&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob es sich hierbei trotz der Namensgleichheit und örtlichen Übereinstimmung um dasselbe Projekt handelt, scheint fraglich, da die Seite erwähnt, der Verein sei eine peruanische Gründung zweier Deutscher, die erst 2013 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ninos-del-sol-peru.de/index.php/de/projekte/inti-wawacuna&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 fand im Rahmen eines „Mother Earth Festivals“ noch ein weiteres Benefizkonzert im Rahmen eines von Malasquez angebotenen „Intensivtrainings“ mit Medizinradbau und Schwitzhütte (8.-14.07.2013) statt; hier wurde um Spenden für das hier als „Waisenhaus und Schule“ bezeichneten Projekts a conto der [[Anthropologie|anthropologischen]] „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ gebeten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Rundbrief dieser Vereinigung wird „Amantani“ bereits im Jahr 2008 als Spendenempfänger aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freunde-waldorf.de/fileadmin/user_upload/documents/Die_Freunde/Publikationen/Rundbrief/RB_2009_F.pdf &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailliertere Informationen über die genaue Zahl der betreuten Kinder, die finanzielle Situation etc. werden jedoch weder auf den Seiten von Malasquez, noch auf den Webseiten der gleichnamigen Projekte zur Verfügung gestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spirituelles Zentrum===&lt;br /&gt;
Laut seiner Webseite existiert andererseits eine 1986 von Malasquez gegründete Organisation namens „Son of the Sun“, die jedoch inhaltlich völlig anders ausgerichtet und mit einem völlig anderen Standort beschrieben wird: sie sei „bemüht das Wissen uralter Kulturen zu lehren“; es handele sich dabei um einen „Regenbogentempel“ im heiligen Tal der Inka, dem Urubamba-Tal, der als „Schule des Lebens und des Geistes“ für alle „Krieger des Lichts“ aufgebaut werde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-vision.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer anderen Unterseite der Homepage wird ein sogenanntes „Zentrum“ folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“Ein Ort der Heilung für uns Menschen wo wir mit Medizin aus dem Amazonas-Regenwald und mit Medizin aus den Anden behandelt werden.Außerdem wird Yoga, Meditation, Tai-Chi, Massage, Prana atmen, bewusste Ernährung und andere alternative medizinische Methoden praktiziert und zudem werden wir uns mit Zeremonien mit den höchsten Geistern verbinden. Wir wollen auch der Jugend des Heiligen Tales neben Sprach- und Computerkursen, Ausbildungsmöglichkeiten in den Berufen Tischler, Steinmetz, Kunstdesign mit Metallen anbieten. Der Ort des Zentrums ist umgeben von einer wunderschönen Landschaft, verfügt über Strom und Wasser und Felder wo wir unser Obst und Gemüse anbauen. Es ist ein Zentrum für dich und mich. Für alle, deren Ziel es ist ihr Leben zu meistern, in Balance zu leben und nach großem Wissen und Weisheit streben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-centre.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier werden offenbar privatwirtschaftliche Zielsetzungen mit behaupteter gemeinnütziger Tätigkeit zumindest in der Außendarstellung kombiniert. Letztlich ist das Projekt wohl noch umfassender ausgelegt: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“Die Stadt der Zukunft&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Stadt der Zukunft ist Inti’s Vision. Das Zentrum ist die Plattform um diesen Traum zu realisieren. Gebaut unter der Anleitung Taki-Ami’s. Es entsteht in der Nähe des Machu Picchu mit dem alten Wissen der Zahlen in Übereinstimmung mit Gesetzen des Kosmos. Es wird eine Quelle der Hoffnung auf ein höheres Bewußtsein, Transformation und spirituelle Entwicklung sein. Die Stadt der Zukunft wird nicht nur für uns erbaut sondern ebenso für zukünftige Generationen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-centre.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der vorerwähnten Taki-Ami soll es sich Malasquez zufolge um die peruanische Göttin des Lichts handeln; eine solche Gottheit ist jedoch in der seriösen Literatur nicht zu ermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Mythologie_der_Inka &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit der Familie==&lt;br /&gt;
[[image:Manu_Sai_Malasquez.jpg|Manu Sai Malasquez|thumb]]&lt;br /&gt;
Mehrere Familienmitglieder von Malasquez unterstützen dessen Tätigkeiten bzw. sind selbst auf dem Esoterikmarkt als Anbieter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Anand Gopal Malasquez fungiert als Ansprechpartnerin in Peru, seine Tochter Sharda Dirninger Malasquez als Ansprechpartnerin in Österreich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/contact/index.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, da sie in Graz lebt und dort auch selbst ein Unternehmen führt, das Bekleidung aus Peru importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.moneyhouse.at/de/p/sharda-maria-dirninger_109727934 &amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl Malasquez Tochter wie auch sein Sohn treten auch als Musiker zusammen mit dem Vater auf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tvschijndel-archief.nl/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4282&amp;amp;Itemid=159 &amp;lt;/ref&amp;gt; Anand Gopal wird auf diversen Webseiten als Inderin und Tochter einer Brahmanen-Familie beschrieben; an anderer Stelle wird jedoch erwähnt, sie sei eine „nordamerikanische Anhängerin von Sai Baba“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.layogamagazine.com/issue40/departments/Karma_emerging_paradigms.htm &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn nennt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manu Sai Malasquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und hat zumindest früher mit dem Vater kooperiert: inzwischen ist er auf dem Esoterikmarkt selbständig tätig und nennt sich „Vedischer Schamane“. Unterstützt wird er hierbei von seiner Frau, die sich Manasa Devi bzw. Miriam Shakti Devi nennt, aber offenbar russischer Herkunft ist. Im Internet finden sich auch Berichte, nach denen Manu Sai Malasquez ebenfalls seiner Kundschaft Ayahuasca anbietet sowie dieses offenbar auch selbst konsumiert und sich als Heiler ausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://ismanusaimalasquezafraud.blogspot.de/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Angebot von Manu Sai Malasquez ist eine Mischung von indischen und indigenen Elementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Inti_Cesar_Malasquez&amp;diff=129977</id>
		<title>Inti Cesar Malasquez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Inti_Cesar_Malasquez&amp;diff=129977"/>
		<updated>2015-07-03T09:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Die Seite wurde neu angelegt: „thumb Cesar Malasquez, Künstlername &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inti Cesar Malasquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Malasques und Melasquez), ist Peruaner und…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Inti_Cesar.png|Inti Cesar Malasquez|thumb]]&lt;br /&gt;
Cesar Malasquez, Künstlername &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inti Cesar Malasquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Malasques und Melasquez), ist Peruaner und seit über 30 Jahren in Europa als Plastikschamane und Musiker tätig. Bei seinen Auftritten bzw. Seminaren kombiniert er häufig Auftritte als Musiker mit Seminaren, Workshops und Einzelsitzungen als „Schamane“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Malasquez veröffentlicht nicht viele Details zu seinem tatsächlichen Hintergrund. Außer seiner Tätigkeit in Europa war bzw. ist er jedoch auch noch in Indien aktiv; er hat nach eigenen Angaben zehn Jahre in Indien gelebt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; und gibt indische Gurus als spirituelle Lehrer an. Entsprechend stellen die von ihm angebotenen „Lehren“ eine Mischung aus indigener und indischer Spiritualität dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malasquez vermeidet darüber hinaus, seine ethnische Zugehörigkeit zu benennen; bei den Inka handelte es sich um eine Adelskaste und Klerus umfassende Schicht, die in Tawantinsuyu den Herrscher stellte und ihre Herkunft auf den Sonnengott Inti zurückführte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Inka &amp;lt;/ref&amp;gt; Von daher weist aber bereits der offenbar selbst gewählte Beiname &amp;quot;Inti&amp;quot; auf eine nicht gegebene Sozialisation bzw. Akulturation in der entsprechenden Kultur hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben ist Malasquez offenbar seit ca. 1986 als Plastikschamane im Geschäft. Im Internet lassen sich entsprechende Seminarankündigungen und Darstellungen u.a. für 2003&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.livekritik.de/kultura-extra/extra/feull/inti.html &amp;lt;/ref&amp;gt; und 2005&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel &amp;lt;/ref&amp;gt; nachweisen, aber auch eine Ankündigung in einem kalifornischen Yoga-Magazin aus dem Jahr 1986, in dem Malasquez bereits als &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;an Inca healer, musician, and teacher&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; charakterisiert wird. Der tatsächliche Beginn seiner Tätigkeit als Plastikschamane kann somit bereits vor 1986 liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf esoterischen Messen und Kongressen tritt Malasquez seit Jahren auf wie z.B. auf dem &amp;quot;Indianer- und Schamanenkongress in Kisslegg/Allgäu an Pfingsten 2001&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=4102&amp;amp;main=drucken &amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem &amp;quot;12. Pulsar-Kongress 2006&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pulsar.at/index.php/pulsar-kongress-archiv/106-12-pulsar-kongress-geistiges-heilen-energiearbeit-graz.html &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebot==&lt;br /&gt;
[[image:Inti_cesar_Schwitzhütte.png|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf seiner Webseite bezeichnet Malasquez sich als „Schamane, Heiler, Lehrer und Musiker“ und gibt an, weiterhin auch „Nord-, Mittel- und Südamerika“ bereist und in Kolumbien, Ecuador und Brasilien „die Medizin der dort lebenden Stämme“ erlernt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus beansprucht er, das „Wissen der alten Inca“, der „heutigen … Schamanen“ Südamerikas, die „Geheimnisse der nordamerikanischen Indianer und die spirituellen Lehren Indiens“ zu vereinigen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Teils wird er in Seminarankündigungen nicht nur als &amp;quot;Heiler&amp;quot; beschrieben, sondern als &amp;quot;traditioneller Inka-Schamane&amp;quot;, dessen Eltern bereits Heiler gewesen seien; Malasquez sei nicht nur in der &amp;quot;Tradition der Inkas&amp;quot; aufgewachsen, sondern verwalte sogar &amp;quot;deren geistiges und traditionelles Erbe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anspruch, in mehreren Ethnien und Traditionen als Medizinmann anerkannt zu werden, ist jedoch ein klarer Hinweis auf einen [[Plastikschamane]]n, ebenso wie die Kombination indigener Zeremonien und Traditionen mit denen ganz anderer Kulturkreise wie etwa Indien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bezieht Malasquez sich offenbar auf Carlos Castaneda, den er in seiner Biografie auch erwähnt, und stellt dessen angeblichen Lehrer Don Juan Matus heraus, mit dem er sich indirekt vergleicht. Dabei geht er nicht darauf ein, dass Castaneda seit den 1970er Jahren mehrfach nachgewiesen wurde, die Person seines Lehrers sowie dessen Lehren und auch die von ihm vorgelegten anthropologischen Feldnotizen erfunden zu haben. Er scheint auch Anleihen bzw. Anregungen bei dem von Castaneda propagierten, angeblichen Ideal des „Kriegers“ verarbeitet zu haben, die er in einem Konzept des „friedvollen Kriegers“ zusammenfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Inti_cesar_zeremonie.png|thumb]]&lt;br /&gt;
Malasquez verkauft diverse sogenannte Pilgerreisen, u.a. nach Südengland, Tibet, aber auch in den Südwesten der USA, nach Mexiko/Guatemala (&amp;#039;&amp;#039;Der Maya-Pfad&amp;#039;&amp;#039;) und nach Peru.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/journeys.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus bietet er Schwitzhütten und Visionssuchen an, die in Südamerika nicht praktiziert wurden, sondern in Nordamerika. Die Schwitzhütten mit Malasquez werden als &amp;quot;Heilungsritual&amp;quot; bzw. als &amp;quot;ausdrücklich zur Heilung bestimmt&amp;quot; beschrieben, was in dieser Form nicht den nordamerikanischen indigenen Traditionen entspricht. Die genannte Gebühr von € 90 liegt am oberen Ende der von Plastikschamanen hierfür üblicherweise geforderten Beträge.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.atlantis-freising.de/2014_07_jul/inti_schwitzhuette.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Internet finden sich darüber hinaus Aussagen von Teilnehmern, die über sehr hohe Teilnehmerzahlen (ca. 60 Personen) in den von Malasquez durchgeführten Schwitzhütten berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nornirsaett.de/todlicher-schwitzhuttenunfall-gammeliger-journalismus/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im indigenen Verständnis ist der Leiter für die Teilnehmer und deren Gesundheitszustand verantwortlich; dies kann jedoch bei derartig hohen Teilnehmerzahlen gar nicht gewährleistet werden. Diese Schwitzhütten stellen somit eine potentielle Gefahr für die Teilnehmer dar. Darüber hinaus veranstaltet Malasquez offenbar gemischte Schwitzhütten, was nach indigenem Verständnis ebenfalls unzulässig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem veranstaltet Melasquez regelmäßig Workshops und Seminare, die er inhaltlich jedoch &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;intuitiv den Bedürfnissen der Gruppe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; anpasse. Gleichzeitig stellt er in Aussicht, Teilnehmer könnten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Heilungstechniken für uns selbst und andere&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; lernen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/journeys.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch Berichte von Seminarabsolventen bzw. Teilnehmern einer &amp;quot;Schamanischen Einweihung&amp;quot; bei Malasquez, die mitteilen, von diesem einen &amp;quot;Quechua-Namen&amp;quot; erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://wordpress.pans-wunderladen.de/?page_id=23 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sogenannte Einzelberatungen bietet Malasquez, in denen er laut Werbeankündigungen auf individuelle Probleme eingehe. Hier wird ebenfalls indigene Spiritualität mit indischer vermengt, da Malasquez angeblich Hinweise aus er Akasha-Chronik erhalte. Ferner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in den Beratungen nicht nur Lebenshilfe, sondern auch &amp;quot;ganzheitliche Heilung&amp;quot; und &amp;quot;geistige Führung des Ratsuchenden&amp;quot; stattfinde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alldimension.com/inti.htm#trommel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zusammenarbeit mit anderen Anbietern auf dem Esoterikmarkt===&lt;br /&gt;
Als Ansprechpartnerin für Termine mit Malasquez wird häufig Illary Melanie Baron genannt, die auch selbst als Anbieterin von Methoden aus mehreren Kulturkreisen fungiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.illarymelanie-baron.de/pdf/programm14abjan.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Baron bietet Seminare zum sogenannten [[Huna]] an und arbeitete mit einer angeblichen Maya-Hohepriesterin namens Mutter Nah Kin zusammen, für deren Seminare sie ebenfalls als Ansprechpartnerin genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=113 &amp;lt;/ref&amp;gt; Baron trat z.B. vom 14. bis 17. Mai 2015 beim &amp;#039;&amp;#039;Kongress Indianischer Schamanismus, Esoterik &amp;amp; Medialität&amp;#039;&amp;#039; auf, bei dem unter anderem [[Jeet|Jeet Liuzzi]] und [[Trutz Hardo]] als Referenten vertreten waren, die in den Bereich [[Braunesoterik]] bzw. [[Verschörungtheorie]]n fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.evensu.de/event/kongress-haus-der-medien-haus-der-therapeuten/kUxop &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fungiert auch bei Seminaren und Vorträgen von Malasquez als dessen Übersetzerin, der diese in englischer Sprache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kooperationspartner sind offenbar Ladimiro Murayari bzw. Ladimiro Murayari-Rodriguez und dessen Sohn Bladimiro alias Joven Sacharuna Murayari. Murayari sen. unterhält in der peruanischen Provinz Loreto einen sogenannten Retreat, in dem Europäern angebliche Behandlungen mit [[Ayahuasca]] verkauft werden; sein Sohn lebt in Deutschland und ist im deutschsprachigen Bereich als angeblicher Schamane tätig. Die Aufgabe von Murayari jun. ist es dabei, dem Familienbetrieb in Peru zahlungskräftige Kundschaft zuzuführen; er verkauft jedoch auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Seminare mit Ayahuasca-Konsum. Da mindestens eine der enthaltenen Substanzen in den Staaten der Europäischen Union unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, wird Ayahuasca für diese Seminare sowie auch für einige Reiseangebote mit der Tarnbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ayaruna&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. http://www.firmenpresse.de/pressinfo353651/schamanische-visionssuche-heilungszeremonie-mit-meisterschamane-joven-murayari.html  &amp;lt;br&amp;gt;oder http://www.trinity-travel.de/de/reisen/suedamerika/peru/item/peru-schamanische-heilungsreise?category_id=9 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder https://www.xing.com/communities/posts/schamanische-visionssuche-strich-heilungszeremonie-mit-carolin-murayari-und-joven-sacharuna-murayari-1004310994 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Murayaris preisen unter anderem Ayahuasca insbesondere als Heilmittel gegen schwere Erkrankungen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ängste, Alkoholismus, Arthritis, Arthrose, Asthma, Autoimmunkrankheit, Bluthochdruck, Borreliose, erhöhtes Cholesterin, Dauermüdigkeit, Depression, Diabetes, Drogenabhängigkeit, Gastritis, Gelenkentzündungen, Geschwüre, diverse Hauterkrankungen, Herzkrankheiten, Hormonstörungen, Hydropsie, Impotenz, Infektionen, innerer Druck, Krebs, Leberzirrhose, Menopause, Migräne, Nierenerkrankungen, Rheumatismus, Schilddrüsenerkrankungen, Sterilität, Stress, Suchtkrankheiten, Schlaflosigkeit, Schlafkrankheit, Tumore, Tuberkulose.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://joven-murayari.de/krankheiten-heilpflanzen/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner veröffentlichte der Apotheken-Anzeiger einen werbenden Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.apotheken-anzeiger.de/schamanische-visionssuche-mit-meisterschamane-joven-murayari_434746/ &amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem ebenfalls der Einsatz von &amp;quot;Ayaruna&amp;quot; herausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem auf der deutschsprachigen Seite von Murayari jun. veröffentlichten Dankschreiben hat offenbar auch Malasquez im Zuge der von ihm organisierten Peru-Reisen dem Unternehmen von Ladimiro Murayari Kundschaft zugeführt; ob dies noch der Fall ist, lässt sich im Internet nicht ermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;http://joven-murayari.de/erfahrungsberichte/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Malasquez offenbar auch beim sogenannten [[Indigene Spiritualität in Europa|&amp;quot;Erdtanz&amp;quot;]], einer dem nordamerikanischen Sundance nachempfundenen Veranstaltung, als Anbieter aktiv gewesen, wie z.B. im Jahr 2001 zusammen mit Devalon Small Legs aus Kanada.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.paulshof.de/body-galerie.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausbildung weiterer Wiederverkäufer===&lt;br /&gt;
Einen weiteren Tätigkeitsbereich stellt die Ausbildung von Wiederverkäufern dar, die sich ihrerseits auf dem Esoterikmarkt als Anbieter darstellen. Diese stammen weitgehend aus dem deutschsprachigen Markt; es handelt sich sowohl um als &amp;quot;Coach&amp;quot; arbeitende Personen, um Plastikschamanen als auch um Personen mit dem sogenannten [[Heilpraktiker]]schein sowie sogenannte Tierheilpraktiker.&amp;lt;ref&amp;gt;http://puma-runa.de/ueber-mich/wegbegleiter &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://wordpress.pans-wunderladen.de/?page_id=23 &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://ancestralcircle.org/faculty.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wolfsspur.com/2.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.my-healing.de/person.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.einklang-fleur.com/index.php?i=2&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shamanka.com/about.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ritzberger.com/htm/vita.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel besuchten diese Wiederverkäufer ebenfalls Seminare und Workshops bei einer Vielzahl weiterer Anbieter sowohl indigener Spiritualität wie auch weiterer esoterischer bzw. pseudo-medizinischer Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projekte==&lt;br /&gt;
Malasquez stellt auf seiner Webseite und in der Werbung Projekte in Peru dar, die gemeinnützig tätig sein sollen. Welcher Art und welchen genauen Namens das Projekt ist, erschließt sich jedoch nicht unbedingt, da in jedem Fall der Begriff „Sohn der Sonne“ bzw. „Kinder der Sonne“ auf Deutsch, Spanisch (Ninos del Sol) oder Quechua (Inti Wawacuna oder Inti Huahuacuna) involviert ist und Malasquez auf entsprechenden Webseiten gar nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===“Son of the Sun e.V.“===&lt;br /&gt;
In der Werbung für Malasquez Auftritte und Schamanentätigkeit wird regelmäßig ein Verein „Son of the Sun“ erwähnt, der auf der Insel Amantani im Titicacasee ein Projekt unterhalte, das alternierend als Schule, Kindergarten oder Waisenhaus bezeichnet wird. Nach Darstellung von Malasquez habe er diesen Verein bereits 1986 gegründet. Es soll sich nach Darstellung auf einigen Webseiten &amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; sogar um einen gemeinnützigen e.V. handeln. Teils wird das Projekt auch als &amp;quot;Kinder- und Jugendzentrum&amp;quot; und Malasquez als dessen Leiter beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mirnockhueter.com/h%C3%BCter-des-alten-wissens/&amp;lt;/ref&amp;gt; Malasquez bezeichnet sich allerdings auch selbst als „Son of the Sun“ und wird in der Werbung für Auftritte und Seminare auch so angekündigt. Dieses Projekt wird auf verschiedenen Webseiten auch als &amp;quot;Amantani&amp;quot; bezeichnet, da es sich auf der gleichnamigen Insel im Titcacasee befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einrichtung wurde zwar im Jahr 2010 noch auf Malasquez Webseite beworben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.newagefraud.org/smf/index.php?topic=2213.0 &amp;lt;/ref&amp;gt;, derzeit (Stand 2015) ist der Inhalt jedoch entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/en/error/error/error &amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch bestehen einige entsprechende Links zu Malasquez Seite weiter fort, wie z.B. die eines Fuldaer Eventveranstalters.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.experience.de/company/soziale-verantwortung/intiwawacuna/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung soll einigen Werbeaussagen im Internet zufolge offenbar seit 1997 bestehen; die zeitliche Diskrepanz zu Malasquez Darstellung wird dabei nicht thematisiert. Teils wird sie als &amp;quot;Kindergarten und Schule&amp;quot; sowie als &amp;quot;erste Einrichtung dieser Art&amp;quot; dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch bestanden im Jahr 2010 offenbar lediglich die Anfänge eines Kindergartens; die Schule war geplant und ein gemeinnütziger Status des Projekts wurde nicht erwähnt. Jedoch gab Malasquez auch in den Jahren danach noch Benefizkonzerte für das Projekt, wie z.B. im Jahr 2012&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.biologisch.at/component/k2/item/876-workshop-mit-dem-schamanen-inti-cesar-malasquez-son-of-the-sun &amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch im Jahr 2013 in London in den Räumen einer „Pond Square Chapel“. Hier wird das Projekt folgendermaßen vorgestellt:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“When we first started Inti Wawacuna our intention was to work with orphans but the reality is that all the children are in need of help. We have now extended the School to the most needy and especially to the children of single mothers. Since 1997, a kindergarten has been fully functioning in our project building. There we have a growing number of happy, healthy boys and girls. We also provide food for the children and alpaca wool for the mothers who have with our help, developed a knitting business for the tourists.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Webseite &amp;quot;Ninos del Sol&amp;quot; nennt einen Standort im peruanischen Urubamba-Tal, was der Darstellung von Malasquez entspräche; jedoch wird dieser auf der Webseite nicht erwähnt. Zum anderen stellt diese Einrichtung sich ebenfalls als im Aufbau begriffen vor, möchte jedoch erweitern. Dieses Projekt arbeitet offenbar weitgehend als Kinderheim; es wird eine Zahl von sechs Kindern erwähnt, mit denen die Einrichtung begann; später kamen drei weitere Kinder hinzu, eines wurde behördlicherseits wieder in die Herkunftsfamilie zurückgeführt. Diese Kinder wurden der Darstellung nach aus ihren Familien entnommen, die nicht mehr über das Sorgerecht verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ninos-del-sol-peru.de/index.php/de/projekte/inti-wawacuna&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob es sich hierbei trotz der Namensgleichheit und örtlichen Übereinstimmung um dasselbe Projekt handelt, scheint fraglich, da die Seite erwähnt, der Verein sei eine peruanische Gründung zweier Deutscher, die erst 2013 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ninos-del-sol-peru.de/index.php/de/projekte/inti-wawacuna&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 fand im Rahmen eines „Mother Earth Festivals“ noch ein weiteres Benefizkonzert im Rahmen eines von Malasquez angebotenen „Intensivtrainings“ mit Medizinradbau und Schwitzhütte (8.-14.07.2013) statt; hier wurde um Spenden für das hier als „Waisenhaus und Schule“ bezeichneten Projekts a conto der [[Anthropologie|anthropologischen]] „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ gebeten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sternenevents.de/index.php?id=112 &amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Rundbrief dieser Vereinigung wird „Amantani“ bereits im Jahr 2008 als Spendenempfänger aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freunde-waldorf.de/fileadmin/user_upload/documents/Die_Freunde/Publikationen/Rundbrief/RB_2009_F.pdf &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailliertere Informationen über die genaue Zahl der betreuten Kinder, die finanzielle Situation etc. werden jedoch weder auf den Seiten von Malasquez, noch auf den Webseiten der gleichnamigen Projekte zur Verfügung gestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spirituelles Zentrum===&lt;br /&gt;
Laut seiner Webseite existiert andererseits eine 1986 von Malasquez gegründete Organisation namens „Son of the Sun“, die jedoch inhaltlich völlig anders ausgerichtet und mit einem völlig anderen Standort beschrieben wird: sie sei „bemüht das Wissen uralter Kulturen zu lehren“; es handele sich dabei um einen „Regenbogentempel“ im heiligen Tal der Inka, dem Urubamba-Tal, der als „Schule des Lebens und des Geistes“ für alle „Krieger des Lichts“ aufgebaut werde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-vision.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer anderen Unterseite der Homepage wird ein sogenanntes „Zentrum“ folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“Ein Ort der Heilung für uns Menschen wo wir mit Medizin aus dem Amazonas-Regenwald und mit Medizin aus den Anden behandelt werden.Außerdem wird Yoga, Meditation, Tai-Chi, Massage, Prana atmen, bewusste Ernährung und andere alternative medizinische Methoden praktiziert und zudem werden wir uns mit Zeremonien mit den höchsten Geistern verbinden. Wir wollen auch der Jugend des Heiligen Tales neben Sprach- und Computerkursen, Ausbildungsmöglichkeiten in den Berufen Tischler, Steinmetz, Kunstdesign mit Metallen anbieten. Der Ort des Zentrums ist umgeben von einer wunderschönen Landschaft, verfügt über Strom und Wasser und Felder wo wir unser Obst und Gemüse anbauen. Es ist ein Zentrum für dich und mich. Für alle, deren Ziel es ist ihr Leben zu meistern, in Balance zu leben und nach großem Wissen und Weisheit streben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-centre.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier werden offenbar privatwirtschaftliche Zielsetzungen mit behaupteter gemeinnütziger Tätigkeit zumindest in der Außendarstellung kombiniert. Letztlich ist das Projekt wohl noch umfassender ausgelegt: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;“Die Stadt der Zukunft&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Stadt der Zukunft ist Inti’s Vision. Das Zentrum ist die Plattform um diesen Traum zu realisieren. Gebaut unter der Anleitung Taki-Ami’s. Es entsteht in der Nähe des Machu Picchu mit dem alten Wissen der Zahlen in Übereinstimmung mit Gesetzen des Kosmos. Es wird eine Quelle der Hoffnung auf ein höheres Bewußtsein, Transformation und spirituelle Entwicklung sein. Die Stadt der Zukunft wird nicht nur für uns erbaut sondern ebenso für zukünftige Generationen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/the-centre.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der vorerwähnten Taki-Ami soll es sich Malasquez zufolge um die peruanische Göttin des Lichts handeln; eine solche Gottheit ist jedoch in der seriösen Literatur nicht zu ermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Mythologie_der_Inka &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit der Familie==&lt;br /&gt;
[[image:Manu_Sai_Malasquez.jpg|Manu Sai Malasquez|thumb]]&lt;br /&gt;
Mehrere Familienmitglieder von Malasquez unterstützen dessen Tätigkeiten bzw. sind selbst auf dem Esoterikmarkt als Anbieter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Anand Gopal Malasquez fungiert als Ansprechpartnerin in Peru, seine Tochter Sharda Dirninger Malasquez als Ansprechpartnerin in Österreich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/contact/index.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, da sie in Graz lebt und dort auch selbst ein Unternehmen führt, das Bekleidung aus Peru importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.moneyhouse.at/de/p/sharda-maria-dirninger_109727934 &amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl Malasquez Tochter wie auch sein Sohn treten auch als Musiker zusammen mit dem Vater auf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inti-shaman.com/de/biography.html &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tvschijndel-archief.nl/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4282&amp;amp;Itemid=159 &amp;lt;/ref&amp;gt; Anand Gopal wird auf diversen Webseiten als Inderin und Tochter einer Brahmanen-Familie beschrieben; an anderer Stelle wird jedoch erwähnt, sie sei eine „nordamerikanische Anhängerin von Sai Baba“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.layogamagazine.com/issue40/departments/Karma_emerging_paradigms.htm &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn nennt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manu Sai Malasquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und hat zumindest früher mit dem Vater kooperiert: inzwischen ist er auf dem Esoterikmarkt selbständig tätig und nennt sich „Vedischer Schamane“. Unterstützt wird er hierbei von seiner Frau, die sich Manasa Devi bzw. Miriam Shakti Devi nennt, aber offenbar russischer Herkunft ist. Im Internet finden sich auch Berichte, nach denen Manu Sai Malasquez ebenfalls seiner Kundschaft Ayahuasca anbietet sowie dieses offenbar auch selbst konsumiert und sich als Heiler ausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://ismanusaimalasquezafraud.blogspot.de/ &amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Angebot von Manu Sai Malasquez ist eine Mischung von indischen und indigenen Elementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenangaben==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Inti_cesar_Schwitzhuette.png&amp;diff=129974</id>
		<title>Datei:Inti cesar Schwitzhuette.png</title>
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		<updated>2015-07-03T09:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Inti_Cesar.png&amp;diff=129973</id>
		<title>Datei:Inti Cesar.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Datei:Inti_Cesar.png&amp;diff=129973"/>
		<updated>2015-07-03T09:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Biologie_totale_nach_Sabbah&amp;diff=129694</id>
		<title>Biologie totale nach Sabbah</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Biologie_totale_nach_Sabbah&amp;diff=129694"/>
		<updated>2015-06-21T14:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Link zu anderen Sprachen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:sabbah4.jpg|Claude Sabbah|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biologie totale nach Sabbah&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Biologisches Dekodieren&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;biologie totale des etres vivants, BTEV&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Die totale Biologie der Lebewesen&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Total Biolog, bio-psycho-généalogie&amp;#039;&amp;#039; und so weiter) ist eine [[pseudomedizin]]ische Methode des ehemaligen französischen Arztes Claude Sabbah, die im französischsprachigen Raum anzutreffen und eng an die [[Germanische Neue Medizin]] (GNM) angelehnt ist. Die BTEV spielt als &amp;#039;&amp;#039;Biologisches Dekodieren nach Sabbah&amp;#039;&amp;#039; nur eine geringe Rolle im deutschsprachigen Raum, da der entsprechende Sektor durch die GNM, die [[Metamedizin]] sowie durch diverse [[Geistheilen|Geistheiler]] besetzt ist. Trotz der Nähe zur GNM werden die Biologie Totale und ihr Erfinder Sabbah von [[Ryke Geerd Hamer]] vehement abgelehnt. Vor Erfindung seiner Methode besuchte Sabbah einen Ausbildungskurs bei Ryke Geerd Hamer. Von Hamer wird Sabbah als ehemaliger GNM-Schüler bezeichnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Literatur über diese Methode ist in Datenbanken ebenso wenig zu finden wie Veröffentlichungen des Erfinders Claude Sabbah. Das &amp;#039;&amp;#039;Quebec College of Physicians&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete die Total Biology als Betrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage Yves Lamontagne, Quebec College of Physicians in einem Radio Canada Interview im Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Behandlungserfolge dieser Methode sind nicht dokumentiert, sondern werden lediglich von Befürwortern anekdotenhaft kolportiert. Die Biologie Totale wird in Belgien auch als Sekte bezeichnet, die die betroffenen Menschen von der Außenwelt abschotte.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage von Luc Willems (Open VLD), Vorsitzender der Untersuchungskommission Sekten in Belgien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie Totale==&lt;br /&gt;
[[image:Sabbah3.jpg|Sabbah|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:ClaudeSabbah3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die BTEV wird von ihren Anhängern als ein Weg gesehen, sämtliche Ursachen von Krankheiten mit einfachen, primitiven Ansätzen erklären zu wollen. Sämtliche Erkrankungen seien nach den Spekulationen von Sabbah das Ergebnis von angenommenen &amp;#039;&amp;#039;biologischen Konflikten&amp;#039;&amp;#039;, die auf &amp;quot;isolierte Weise&amp;quot; erlebt werden, über so genannte &amp;#039;&amp;#039;Relais&amp;#039;&amp;#039; dem Körper vermittelt würden und nie zufällig entstehen könnten. Dabei seien Krankheiten immer als Heilungsvorgänge zu verstehen. Unheilbare Krankheiten gebe es also nach diesem Konzept nicht, sondern lediglich Kranke, welche das von der Natur gegebene Heilungspotential nicht umsetzten, weil sie nicht ausreichend daran arbeiteten, ihre &amp;quot;Konflikte zu lösen&amp;quot;. Letztendlich ist also der Schwerstkranke mit schuld an der Entstehung der Krankheit und am möglichen Misserfolg bei ausbleibender Heilung. Sabbah: &amp;#039;&amp;#039;Das Versagen der Biologischen Deprogrammierung kann das Versagen des Therapeuten sein, der die Herkunft des Konflikts nicht gefunden hat, aber es kann auch [das Versagen] des Patienten sein, dem es nicht gelingt, seinen Konflikt loszulassen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;L’échec de la Déprogrammation Biologique peut être celui du thérapeute qui n’a pas trouvé l’origine du conflit; mais il peut être aussi celui du patient qui n’arrive pas à lâcher son conflit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hilfestellung könne aber der BTEV-Therapeut (der keinerlei medizinische Ausbildung benötigt) geben, indem er die Krankheit &amp;quot;biologisch deprogrammiere&amp;quot; (Déprogrammation Biologique). Bei der Deprogrammierung sind Analogien zur Psychomagie des Psycho-Autodidakten Alejandro Jodorovsky erkennbar, die Hamer nach Zeugenaussagen ebenfalls einsetzt: Der Patient schreibt seine &amp;quot;Konflikte&amp;quot; auf einen Zettel, zerreißt diesen dann und vergräbt die Papierfetzen (zur Not auch in der Erde einer Zimmerpflanze). Jodorovsky und Hamer wandten ähnliche magische Handlungen an, indem sie derartige Konfliktzettel verbrannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angeblich wissenschaftliche Konzept der BTEV wird von Sabbah typisch [[pseudowissenschaft]]lich als ein zu glaubendes System vorgetragen und stieß auf keinerlei Interesse seitens der akademischen Medizin. Das verwendete, verschwurbelte Vokabular ist größtenteils der GNM entnommen. Es werden aber auch eigene Begriffe eingeführt, wie der des &amp;#039;&amp;#039;Surstress&amp;#039;&amp;#039; (also &amp;quot;Über-Stress&amp;quot;). 1993 soll Sabbah bei Hamer ein Seminar besucht haben; beide kennen sich also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabbah erklärte selbst, 1.700&amp;amp;nbsp;Krebspatienten mit seiner Methode behandelt zu haben, von denen angeblich nur zwei gestorben seien. Im Gegensatz zu Hamer ist Claude Sabbah sehr vorsichtig mit öffentlichen Aussagen und mag es ganz und gar nicht, bei der &amp;quot;Arbeit&amp;quot; oder bei Seminaren fotografiert oder gefilmt zu werden. Fotografen werden aggressiv angegangen. So betont er auf seinen Webseiten, dass ärztliche Ratschläge zu beachten seien. Intern, während seiner Seminare, äußerte er sich jedoch anders, wie kanadische Journalisten feststellten, die als Seminarteilnehmer heimlich Videoaufnahmen bei Sabbah in Frankreich machten und diese in einer Sendung von Radio Canada vorstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;Radio Canada, Sendung &amp;#039;&amp;#039;enquete&amp;#039;&amp;#039; vom 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008 [http://www.radio-canada.ca/nouvelles/Science-Sante/2008/10/02/002-biologie-totale.shtml]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sabbah ist um so vorsichtiger, als sein Vertreter für Belgien bereits wegen Betruges und illegaler Ausübung eines Heilberufes verurteilt wurde. Der französische Arzt Alain Scohy verlor im September 1996 nach Anwendung der BTEV ebenfalls seine Approbation.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.miviludes.fr/IMG/pdf/these_medecine_Guivier_Armelle_2007.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso erging es dem Arzt Gerard Athias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unterschied zur GNM ist die Annahme des &amp;#039;&amp;#039;transgénérationnel&amp;#039;&amp;#039;, also der möglichen Auswirkungen von Konflikten der eigenen Vorfahren. Nicht nur eigene erlebte Konflikte seien krankheitsauslösend, sondern auch vererbte Konflikte (siehe auch die [[Psycho-Genealogie]] nach Schützenberger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Claude Sabbah==&lt;br /&gt;
Claude Sabbah ist ein in Nordafrika geborener ehemaliger Arzt. Sabbah wanderte nach Frankreich aus und wurde Arzt. Er gab zwischenzeitlich in Frankreich die Approbation zurück, so dass er nicht mehr praktizieren kann. Sabbah verbreitet, dass er mehr als 1.200&amp;amp;nbsp;wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht habe; diese finden sich indes nicht in den entsprechenden Datenbanken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aktivitäten von Sabbah==&lt;br /&gt;
Sabbah hielt bis vor kurzem 16-tägige Seminare über seine Lehre in der Nähe von Marseille für 2.000&amp;amp;nbsp;Euro. Teilnehmer brauchten dabei keinerlei medizinische Qualifikation vorweisen. Sabbah gab bekannt, bislang mehr als 7.500&amp;amp;nbsp;Personen in seiner Methode ausgebildet zu haben. Des Weiteren hält er weltweit im französisch sprechenden Raum Konferenzen zu seiner Lehre. 2008 ließ Sabbah mitteilen, einen &amp;quot;Unfall&amp;quot; erlitten zu haben und keine Seminare mehr geben zu können. Andererseits ist bekannt, dass er im März 2008 einen Schlaganfall erlitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefahren der BTEV==&lt;br /&gt;
Analog zur GNM gehen von dieser Methode große Gefahren für Patienten aus, da im Umfeld der Biologie Totale sich medizinische Laien nach einem 16-Tage-Kurs eine Kompetenz bei schweren Krankheiten anmaßen. Zwei kanadische Journalisten tarnten sich und simulierten Krebserkrankungen, mit denen sie verschiedene BTEV-Therapeuten in Quebec aufsuchten. Fast alle aufgesuchten BTEV-Absolventen versuchten, die falschen Patienten vor versteckter Kamera davon zu überzeugen, bisherige medizinische Therapien abzubrechen. Die Kanadierin Line Fournier aus Prévost meinte sogar, dass der Krebs bereits verschwunden wäre, hätte die (falsche) Patientin nicht eine Therapie angefangen. Mehrere Therapeuten betonten ausdrücklich, dem bisherigen Arzt nichts von den BTEV-Kontakten zu erzählen (bestens bekannte Praxis auch bei der GNM, siehe [http://psiram.com/index.php?title=Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin#Tod_des_krebskranken_Domenico_Mannarino_aus_Crotone_.28S.C3.BCditalien.29_im_Jahre_2006 Fall des Domenico Mannarino]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Todesfälle nach BT Therapie-Experimenten in Belgien==&lt;br /&gt;
[[image:DeReuckBuch.jpg|Buchcover Nathalie De Reuck|thumb]]&lt;br /&gt;
Der belgische Arzt Charles Berliner aus Brüssel ist überzeugt, dass mindestens 20&amp;amp;nbsp;Patienten nach einer Behandlung mittels &amp;#039;&amp;#039;Biologie Totale&amp;#039;&amp;#039; verstarben. Todkranke meldeten sich bei ihm nach einer BTEV-Behandlung und verstarben. Der Tod einer Brustkrebspatientin aus Eupen (Belgien) wird gerichtlich untersucht, ein BTEV Therapeut namens Louis Vliegen aus Malmedy ist seit 2004 angeklagt, weil seine Klientin fünf Monate lang unbehandelt blieb und sich bei zunehmender Symptomatik schließlich verzweifelt in eine Klink in Liege/Luik begab, in der sie eine Woche danach verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.prevensectes.com/rev0406.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pascale Gruber: L’arène de Sabbah, Artikel in Le Vif-L’Express vom 11.&amp;amp;nbsp;Juni 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Armelle Guivier, Dissertation: Risques d&amp;#039;atteinte a l&amp;#039;integrite physiques encourus par les adeptes de sectes, Universität von Franche-Compte-Besancon, Dissertation 07-018 13.&amp;amp;nbsp;April 2007, Seite 97 [http://www.miviludes.fr/IMG/pdf/these_medecine_Guivier_Armelle_2007.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seinem Anrufbeantworter outete sich Vliegen als Stellvertreter für die BT in ganz Belgien. Der dazu befragte Experte Koen Demyttenaere von der königlichen Universität von Leuven/Louvain sieht die BT als völlig unwissenschaftlich an und beklagt die Tatsache, dass in Belgien der Titel des Therapeuten nicht gesetzlich geschützt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.nieuwsblad.be/Article/Detail.aspx?ArticleID=7R1R5FAJ&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;De Standaard, 23.&amp;amp;nbsp;April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde das Schicksal der sechzigjährigen Belgierin Jacqueline Starck bekannt, die an Brustkrebs erkrankte, nach der biologie totale behandelt wurde und im Jahre 2007 starb. Ihr Tumor wurde nicht medizinisch behandelt, weil BT-&amp;quot;Therapeuten&amp;quot; sie davon überzeugt hatten, dass sie &amp;quot;nichts&amp;quot; habe, sondern &amp;quot;nur Symptome&amp;quot; zeige, die einen &amp;quot;inneren Konflikt&amp;quot; beweisen würden, dessen Ursache man finden müsse. Alles mögliche wurde veranstaltet: von einer Pseudofamilientherapie über [[Radiästhesie]], [[schwarze Magie]], [[Kinesiologie]] und [[Pendel]]n. Alles war gut, wenn es bloss nicht Medizin war. Selbst Aspirin war nicht erlaubt. Ein Therapeut behandelte die Kranke aus der Ferne, per Telefon von einem französischen Zentrum aus, und liess sich über gestückelte Postanweisungen bezahlen. Zwei Monate vor ihrem Tod begriff Jaqueline Starck, wie sie betrogen worden war, und bat ihre Tochter Nathalie de Reuck, den Betrug aufzudecken und die Scharlatane anzugehen. Sie übergab dazu ihrer Tochter alle ihre Aufzeichnungen sowie Tonbandmitschnitte mit ihrem &amp;quot;Guru&amp;quot;, einem Brüssler [[Osteopathie|Ostheopathen]] (Zitat vom Tonband: &amp;#039;&amp;#039;Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;pffft&amp;#039;&amp;#039;...&amp;#039;&amp;#039;wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;(Zitat vom Tonband: “Moi, ce qui est certain, c’est que chimio ou radio, je ne le ferais pas. Tu sais, tu peux enlever la tumeur… pfffft… si tu n’as pas résolu le conflit, ça continue…” Wenn es nach mir ginge, Chemotherapie oder Radiotherapie würde ich nicht machen. Du weißt, Du kannst Deinen Tumor Dir selbst wegnehmen...pffft...wenn Du Deinen Konflikt nicht löst, dann geht das so weiter)&amp;lt;/ref&amp;gt; und BT-Therapeuten. Die Tochter veröffentlichte die Horrorgeschichte in einem Buch mit dem Titel &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot; (Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht)&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;NATHALIE DE REUCK : &amp;quot;DES CHARLATANS DE LA SANTÉ ONT TUÉ MA MÈRE&amp;quot;, Verlag éditions Buchet-Chastel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das belgische Fernsehen und der Journalist Philippe Dutilleul berichteten über den Fall&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Mort biologique sur ordonnance téléphonique&amp;quot;. (RTBF) (Biologischer Tod auf telefonische Anweisung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://storage.canalblog.com/43/16/676130/48519395.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Biologie totale nach Sabbah|fr=Biologie Totale|en=Total Biology}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Nathalie de Reuck : &amp;quot;Des charlatans de la sante ont tue ma mere&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Gesundheits-Scharlatane haben meine Mutter umgebracht&amp;#039;&amp;#039;), Verlag éditions Buchet-Chastel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.cyberpresse.ca/le-soleil/arts-et-spectacles/television-et-radio/200810/01/01-25527-lhistoire-dhorreur-de-la-biologie-totale-a-enquete.php&lt;br /&gt;
*http://anaximperator.wordpress.com/2009/12/21/biologie-totale-hamers-new-german-medicine-in-canada/#more-3481&lt;br /&gt;
*http://scienceblogs.com/insolence/2008/10/biologie_totale_the_quackery_of_german_n.php&lt;br /&gt;
*http://www.passeportsante.net/fr/Actualites/Nouvelles/Fiche.aspx?doc=2008100374&lt;br /&gt;
*http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&lt;br /&gt;
*http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&lt;br /&gt;
*http://storage.canalblog.com/43/16/676130/48519395.jpg&lt;br /&gt;
*http://www.elle.fr/elle/Societe/News/Nathalie-de-Reuck-Des-charlatans-de-la-sante-ont-tue-ma-mere/(gid)/1119026&lt;br /&gt;
*http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291167/ils-promettaient-de-la-guerir.html&lt;br /&gt;
*http://www.dhnet.be/infos/societe/article/291166/morte-a-cause-d-un-marabout-sa-fille-temoigne.html&lt;br /&gt;
*http://blogs.rtlinfo.be/faceaface/2010/02/05/nathalie-de-reuck-on-a-tue-ma-mere&lt;br /&gt;
*http://seulomonde.canalblog.com/archives/2010/01/15/16210339.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Nat%C3%BCrlichkeit&amp;diff=129182</id>
		<title>Natürlichkeit</title>
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		<updated>2015-05-26T18:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Ist die Natur sanft? */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natürlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet in pseudomedizinischen und esoterischen Kreisen die Unverfälschtheit und Ursprünglichkeit einer Methode oder eines Produktes. Dabei dient der Begriff &amp;quot;Natürlichkeit&amp;quot; der Bezeichnung von etwas Positivem und der Abgrenzung von etwas Künstlichem und Verfälschtem als etwas Negativem. Natürlichkeit wird meist mit &amp;quot;Sanftheit&amp;quot; und &amp;quot;[[Ganzheitlichkeit]]&amp;quot; in Verbindung gebracht und dient als Begründung dafür, weshalb angeblich oder tatsächlich alte, und/oder exotische bzw. veraltete Ansichten und Methoden angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist natürlich?==&lt;br /&gt;
Natur (lat.: natura, von nasci „entstehen, geboren werden“) bezeichnet in der Alltagssprache alles, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Somit bildet Natur den Gegenbegriff von Kultur und Technik. Dennoch ist die Abgrenzung sehr schwierig, denn Natur ist auch überall da anzutreffen, wo sich der Mensch befindet, denn jeder verfügbare Lebensraum wird besiedelt, unabhängig davon, ob dieser vom Menschen geschaffen bzw. beeinflusst wurde/wird oder nicht. Beispielsweise ist Erdöl ganz natürlich, weil es ohne Zutun des Menschen entstanden ist, während es im Allgemeinverständnis eher als etwas Unnatürliches gesehen wird. Kulturlandschaften weisen eine hohe Artendiversität auf, obwohl sie nach diesem Verständnis nicht natürlich sind. Selbst die &amp;quot;unnatürlichsten&amp;quot; Habitate, wie z.B. Weltraumstationen, werden von Lebewesen spontan, d.h. ohne Willen des Menschen, besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;natürliche&amp;quot; Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der europäische Wald war vor der letzten großen Eiszeit, die vor ca. 2,5 Millionen Jahren begann, sehr artenreich. Es wuchsen neben jenen Bäumen, die heute bei uns vorkommen, u.a. Magnolie, Tulpenbaum, Mammutbaum, Amberbaum, Rhododendron. Während der Eiszeit sind die Wälder in unserem Raum weitgehend verschwunden. &lt;br /&gt;
Mit deren Ende vor ca. 10.000 Jahren breitete sich der Wald über weite Gebiete wieder aus, allerdings waren diese Forste wesentlich artenärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 8000 Jahren besiedelten die ersten Ackerbauern nach und nach Europa und verdrängten mit der Zeit die Jäger und Sammler. Die ersten Bauern rodeten ein Stück Wald, blieben dort vermutlich eine Generation sesshaft, um danach weiterzuziehen. Diese Stellen wurden in der Folge vom Wald rasch überwuchert, aber nie mehr so, wie er vor der Besiedlung zusammengesetzt war.&lt;br /&gt;
Besonders in Lößgebieten wurde im Laufe der Zeit spätestens bis zum Mittelalter jede Waldparzelle, die dafür geeignet war, mindestens einmal vom Menschen gerodet. Dort, wo einmal Ackerbau betrieben wurde, konnte nie mehr ein natürlich zu nennender Wald entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holz wurde in der Folge extensiv als Baustoff, zum Heizen, als Werkstoff, zum Schmelzen von Erzen, im Schiffsbau, zum Gerben, in der Salzgewinnung, zur Glasproduktion und als Viehweide (Wiesen gab es noch nicht) verwendet. Die Aufforstung war noch unbekannt, so dass sich keine Wälder mehr bilden konnten.&lt;br /&gt;
Das Holz wurde spätestens mit Beginn der Neuzeit knapp, man ergriff Sparmaßnahmen, in dem man etwa Stein- und Fachwerkhäuser errichtete und den offenen Herd durch den Kachelofen ersetzte. In den Bauernkriegen, aber auch im Dreißigjährigen Krieg war Holzmangel ein wesentlicher Motivator, zudem stand sogar die Existenz der Städte auf dem Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich forderte man im 18. Jh. erstmals zum Pflanzen von Jungbäumen auf, weiters richtete man die ersten Viehweiden ein, was den Wald schonte. Gepflanzt wurden in erster Linie Fichten und Kiefern, selbst dort, wo sie natürlicherweise gar nicht vorkamen, etwa im Schwarzwald. Man erkannte bald, dass die Pflanzungen viel zu dicht erfolgten; dem deshalb erforderlichen Ausforsten verdankt unser Weihnachtsbaum seine Existenz. In den Fichtenwäldern legte man Lichtungen für das Vieh an. Was uns heute oft als Lichtung (mit kleinen Dörfern) in Form von Rodungsinseln erscheint, ist nicht geschlagen, sondern wurde nur nicht wiederbewaldet. Erstmals kamen Hasen und Rehe in größerem Ausmaß vor, was im ursprünglich geschlossenen Wald nicht der Fall war. Sehr bald wurden diese neuen Wälder als immer schon bestehend und natürlich angesehen und generell das Land außerhalb der Städte mit &amp;quot;Natur&amp;quot; inklusive deren Bewohner romantisierend gleichgesetzt. Auch Landstriche, die aufgrund des menschlichen Eingriffes völlig umgestaltet wurden, wie etwa die Lüneburger Heide, wurden später unter Naturschutz gestellt, obwohl sie gar nicht natürlich sind. Dies war die Zeit, in der sich der Mythos vom deutschen Wald, gestützt auch auf die Erzählungen des Tacitus über die schaurigen Wälder Germaniens, bilden konnte. Die wilden Tiere fanden sich aber nie so sehr in den europäischen Wäldern, denn in Grimms Märchenbüchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung: Europas Wald der Voreiszeit (Tertiär) war ähnlich vielfältig wie die heutigen Wälder in Nordamerika und Ostasien. Es war „die Natur“ selbst, die in Europa diesen Wald und die darin lebenden Tiere während der Eiszeit nicht nur fast völlig ausgerottet hat, sondern „sie“ hat auch dafür „gesorgt“, dass der Wald nach der Eiszeit viel artenärmer wieder entstanden ist.&lt;br /&gt;
Erst jetzt griff der Mensch ein, um sein Überleben zu sichern und entwaldete weite Gebiete; erst später wurde ein neuer, wiederum veränderter Wald geschaffen, den wir als „natürlich“ erleben. Unser west- und mitteleuropäischer Wald ist, vereinfacht formuliert, ein Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ist die Natur sanft?==&lt;br /&gt;
In [[Esoterik]]kreisen kommt der Begriff &amp;quot;natürlich&amp;quot; häufig in Kombination mit &amp;quot;sanft&amp;quot; vor. Dennoch ist die Natur keineswegs sanft. Bedingt durch zahlreiche Wechselwirkungen zwischen den Organismen verschiedener Arten, innerhalb der gleichen Art oder zwischen Populationen kommt es zu Situationen, in denen das Wohlergehen oder Überleben des Individuums gefährdet ist. Daraus resultiert Leiden, Tod, aber auch das Überleben derjenigen, die mit den Bedingungen am besten zurechtkommen, also letztendlich das Funktionieren von Ökosystemen und Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen Angriffe und Gefahren zu wehren, sind im Laufe der Evolution zahlreiche Abwehrmechanismen entstanden. Pflanzen z.B., die nicht flüchten können, müssen sich entweder sehr schnell vermehren, sehr regenerationsfähig oder möglichst unbekömmlich sein, um nicht durch Fraßfeinde vernichtet zu werden. Erstere sind als &amp;quot;Unkräuter&amp;quot; bekannt, letztere als Giftpflanzen, aber auch als [[Phytotherapie|Arzneipflanzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur sind Krankheiten eine ernste Gefahr für ein Tier; wenn es nicht zur [[Selbstheilungskraft|spontanen Heilung]] kommt, wird das Tier sterben. Auch bei leichteren Erkrankungen leidet die Fitness des Tieres, das dadurch leichter zur Beute von Feinden wird oder selbst nicht in der Lage ist zu jagen. Dieser Mechanismus ist für die Population durchaus sinnvoll, denn damit scheidet ein potentieller Krankheitsüberträger aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist zu bedenken, dass Bezeichnungen wie „gerecht“, „sanft“ von und für Menschen geschaffen wurden. Die Natur, verstanden als Summe aller biotischen und abiotischen Vorgänge, ist selbst kein denkendes und handelndes Subjekt, sie kann nicht gerecht, zornig, sanft und was auch immer sein. Genausowenig schlägt „die Natur“ zurück, wenn man eine Hand auf die heiße Herdplatte legt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel stellt der in der Tierwelt weit verbreitete Infantizid dar, also die Tötung eines Jungtieres durch den jeweiligen Rudelführer. Dieses Verhalten mit unseren kulturell entwickelten Werten als “inhuman” etc. zu bezeichnen, ist nicht sachgerecht und führt in die Irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kritikern der Tierhaltung werden immer wieder tierquälerische Haltungs- und Schlachtbedingungen thematisiert und auf natürliche Haltungsformen verwiesen. Abgesehen von den tatsächlichen Misständen in der Tierhaltung hat ein Tier in der Natur keineswegs bessere Bedingungen. Dies lässt sich zum einen indirekt an der geringeren Lebenserwartung in der Wildnis erkennen, zum anderen ist es direkt beobachtbar: Hyänen fressen Gnus bei lebendigem Leib, von Parasiten befallene Tiere verenden elend, Nahrungsmangel, extreme Wettererscheinungen töten usw. Hier existieren zahlreiche Leiden, die denen in der Massentierhaltung in nichts nachstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=eM6kvnFbkZ4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=sqrThbOG5rs&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=TeuN7YAvdwc&amp;amp;feature=related&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist der in Esoterikkreisen gebräuchliche Begriff der Natürlichkeit ein Auswuchs eines von der realen Natur entfremdeten, romantischen Verständnisses der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Natürliche Ernährung==&lt;br /&gt;
In Kreisen &amp;quot;ökologisch&amp;quot; orientierter Menschen werden derzeitige Nahrungsmittel als &amp;quot;degeneriert&amp;quot; und vitaminarm dargestellt. Zum einen dient dieses Argument der Vermarktung von [[Nahrungsergänzungsmittel]]n, andererseits der von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau unter Verwendung alter Kultursorten und -rassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren zahlreiche Ernährungsideologien, von denen jede von sich selbst behauptet, sie sei die ursprünglich natürliche Ernährung des Menschen. Beispiele sind: [[Urkost]], [[Rohkost]] und [[Steinzeitdiät]] sowie teilweise [[Veganismus]]. &lt;br /&gt;
Schon unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, verzehren nicht nur Fleisch, sondern gehen sogar auf die Jagd. Anthropologen gehen davon aus, dass zur evolutionären Entstehung des Menschen ein möglichst hoher Fleischanteil erforderlich gewesen sein muss. Das Gehirn sei so auf Kosten des Verdauungstraktes gewachsen. Schon in dieser Zeit ernährten sich unsere Vorfahren als Jäger und Sammler, somit von Mischkost. Aufgrund des jahreszeitlich schwankenden Nahrungsangebotes gab es regelmäßig auch Hungerperioden, wie das auch noch bei den heute lebenden Jägern und Sammlern der Fall ist. Schon sehr früh müssen unsere Vorfahren ihre Nahrung auch gekocht haben, weshalb manche Forscher vom &amp;quot;kochenden Affen&amp;quot; sprechen.&lt;br /&gt;
Mit der Sesshaftwerdung, also der Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, kam es zu einem spürbaren qualitativen Nahrungsmangel, der offensichtlich in Kauf genommen wurde, um die stark angewachsene Zahl von Menschen ernähren zu können. Wir haben Grund zur Annahme, dass sich die ersten Bauern sehr einseitig ernährt haben, was sich auf den Gesundheitszustand und damit auf die Lebenserwartung massiv negativ ausgewirkt hat. Die heute als Jäger und Sammler lebenden Buschleute ernähren sich von 75 und mehr verschiedenen Arten von Wildpflanzen. Erst unsere moderne Ernährung war in der Lage, die jahrtausendelange Fehlernährung zu kompensieren, wir werden größer, gesünder und leben länger. Aber selbst die modernen Griechen haben heute noch nicht die Körpergröße erreicht, die sie vor Einführung der Landwirtschaft erlangt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;natürliche Ernährung&amp;quot; steht oft in Zusammenhang mit frei sein von Konservierungsstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Artikel in Arbeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Natürlichkeit in der Medizin==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Beitrag ist in Arbeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bambi-Syndrom]]&lt;br /&gt;
*[[Tiefenökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Simon Schama: Der Traum von der Wildnis. Natur als Imagination, Kindler 1996, ISBN 978-3463401782&lt;br /&gt;
* Richard Pott: Farbatlas Waldlandschaften, Ulmer 1993, ISBN 978-3800134694&lt;br /&gt;
* Hasel: Forstgeschichte, Kessel 2002, ISBN 978-3935638265&lt;br /&gt;
* Hansjörg Küster: Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa, Beck 2010, ISBN 978-3406608490&lt;br /&gt;
* Hansjörg Küster: Geschichte des Waldes, Beck 2008, ISBN 978-3406502798&lt;br /&gt;
* Gerhard Lang: Quartäre Vegetationsgeschichte Europas, Spektrum Akademischer Verlag (1994), ISBN 978-3827406255&lt;br /&gt;
* Jens Lüning: Siedlungen der Steinzeit. Haus, Festung und Kult, Spektrum Akademischer Verlag (1999), ISBN 978-3922508489&lt;br /&gt;
* Felix v. Hornstein: Wald und Mensch - Waldgeschichte des Alpenvorlandes Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, Otto Maier Verlag, 1984&lt;br /&gt;
* Weyergraf: Waldungen. Die Deutschen und ihr Wald, Akademie der Künste, 1987; ISBN 978-3883319520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[category:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Verschw%C3%B6rungstheorien_um_den_11._September_2001&amp;diff=128043</id>
		<title>Verschwörungstheorien um den 11. September 2001</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Verschw%C3%B6rungstheorien_um_den_11._September_2001&amp;diff=128043"/>
		<updated>2015-05-05T15:55:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nine eleven&amp;#039;&amp;#039; oder 9/11) ranken sich [[Verschwörungstheorie]]n um ein mögliches &amp;#039;&amp;#039;false-flag&amp;#039;&amp;#039;-Attentat der US-Behörden, um den Krieg in Afghanistan beginnen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre nach den Anschlägen und den verschiedenen Untersuchungsergebnissen zum Thema sind immer mehr US-Amerikaner und Personen außerhalb der USA davon überzeugt, nicht die volle Wahrheit über die Anschläge zu kennen. Einer Umfrage aus dem Jahr 2006 zufolge glauben etwa 40 % der Amerikaner, dass Regierungsvertreter im Vorfeld von den Anschlägen wussten. Eine weitere Umfrage kam 2007 zu dem Ergebnis, dass etwa zwei Drittel der Amerikaner der Meinung sind, die Regierung Bush habe versucht, Beweise zu vertuschen, die der bekannt gewordenen Version widersprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Einzelpersonen und Gruppen führen im Internet auf Webseiten und in Büchern Umstände an, die ihnen ungeklärt oder widersprüchlich erscheinen und schließen daraus auf andere Ursachen und Täter. Meist werden die US-Regierung und US-Geheimdienste beschuldigt, aber auch der Mossad wird genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisherige Untersuchungen haben keine Beweise erbracht, dass tatsächlich die US-Behörden für die Anschläge verantwortlich sind. Jede der bislang genannten Verschwörungstheorien und Behauptungen zu den Anschlägen am 11. September 2001 konnte entweder widerlegt oder als rein spekulativ erkannt werden, da sie mit den Gegegebenheiten nicht kompatibel waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Verschwörungsindustrie um Nine-Eleven: cui bono ?==&lt;br /&gt;
Seit 2001 hat sich eine regelrechte Verschwörungsindustrie um die &amp;#039;&amp;#039;false-flag&amp;#039;&amp;#039;-Hypothesen herausgebildet. Anreize sind dabei finanzielle Aspekte um den Markt an Büchern und Filmen zu dem Thema. Aber auch aus ideologisch-politischen Gründen sind die Anschläge vom 11. September 2001 attraktiv, so zum Beispiel für die [[NWO]]-Szene oder für Anhänger absurder Verschwörungstheorien wie der [[Chemtrail]]-Hypothese: wer zu glauben bereit ist, dass die Regierung der USA für Anschläge gegen die eigene Bevölkerung verantwortlich ist, wird auch kaum zögern zu akzeptieren, dass dieselbe Regierung die eigene Bevölkerung mit Chemiewolken vergiften will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannt gewordene Verschwörungstheorien und Hypothesen==&lt;br /&gt;
Zur Entstehungsgeschichte und zum Ablauf der Anschläge wurden sehr viele verschiedene Verschwörungstheorien und Hypothesen formuliert, teilweise bereits wenige Tage nach den Anschlägen. Auf Grund der im Lauf der Zeit zunehmenden Erkenntnisse und sich bessernden Beweislage verschwanden einige Hypothesen oder mussten umformuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hypothese: präparierte Flugzeuge===&lt;br /&gt;
Laut mehreren Hypothesen seien die vier am 11.9.01 betroffenen Flugzeuge zuvor von US-staatlichen Stellen präpariert worden und monatelang vor dem 11. September 2001 nicht in der Luft gewesen, sondern in bestimmten Wartungshallen am Boden. Dabei bezieht man sich auf ein Dokument des &amp;quot;U.S. Bureau of Transportation Statistics (BTS)&amp;quot;, das auf Grund des Freedom of Information Act im Juni 2009 erlangt wurde. Demnach seien drei der vier Flugzeuge neun Monate lang vor dem 11.9. am Boden gewesen und zuletzt im Dezember 2000 geflogen. Zum vierten Flugzeug (American Airlines flight 77, N644AA) lägen außerdem keine auswertbaren Daten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist diese Behauptung falsch: &lt;br /&gt;
*Flugzeug N334AA (Flug AA11, Boeing 767-223/ER) flog am 10.9.01 &lt;br /&gt;
*Flugzeug N612UA (Flug UA175, Boeing 767-222) flog am 10.9.01&lt;br /&gt;
*Flugzeug N591UA (Flug UA93, Boeing 757-222) flog am 10.9.01&lt;br /&gt;
*Flugzeug N644AA (Flug AA77, Boeing 757)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Flugzeuge wurden vor dem Anschlag auf das WTC von so genannten &amp;quot;Plane Spottern&amp;quot; mehrmals im Laufe des Jahres 2001 fotografiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*N334AA [http://www.airliners.net/search/photo.search?cnsearch=22332/169&amp;amp;distinct_entry=true Juni/Juli 2001]&lt;br /&gt;
*N612UA [http://www.airliners.net/search/photo.search?regsearch=N612UA April/August 2001] [http://aviation-safety.net/photos/displayphoto.php?id=20010911-1&amp;amp;vnr=1&amp;amp;kind=PC] [http://jetphotos.net/showphotos.php?regsearch=N612UA&amp;amp;view=true]&lt;br /&gt;
*N644AA (Boeing 757-223) [http://www.airliners.net/search/photo.search?regsearch=N644AA Februar/August 2001]&lt;br /&gt;
*N591UA [http://www.airliners.net/search/photo.search?regsearch=N591UA 8.September 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Anschlag auf das Pentagon &amp;amp;ndash; Flug AA77===&lt;br /&gt;
Laut den geläufigen Verschwörungshypothesen zum Ablauf des Anschlages auf das Pentagon stürzte kein Flugzeug in das Gebäude, sondern eine Rakete oder ferngesteuerte Drohne. Der Flugdatenschreiber (&amp;#039;&amp;#039;black box&amp;#039;&amp;#039;, Flight Data Recorder) der Boeing 757 des Fluges AA77, die ins Pentagon stürzte, wurde jedoch gefunden. Des Weiteren liegen viele Aufnahmen vor, die Einzelteile (Landerad, Turbinenteile) einer Boeing 757 zeigen. Aufsehen erregte kurzzeitig die Nachricht, dass in den Daten des Flugdatenschreibers von Flug AA77 keine Eintragung zur Öffnung oder Schließung der Cockpittür (&amp;#039;&amp;#039;FLT DECK DOOR status&amp;#039;&amp;#039;) zu finden war. Somit wäre ein Eindringen von Entführern ins Cockpit unmöglich und im Blog [[Alles Schall und Rauch]] wurde die Nachricht unter dem Titel &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Flug 77 wurde nie entführt, die Cockpit-Tür war immer zu&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; ungeprüft verbreitet&amp;lt;ref&amp;gt;http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/11/flug-77-wurde-nie-entfuhrt-die-cockpit.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Tatsächlich aber war auch keine Eintragung zur Öffnung oder Schließung der Cockpittür in den 42 aufgezeichneten Stunden auffindbar. Der FDR dieses speziellen Flugzeugtyps zeichnet grundsätzlich nicht auf, ob die Tür geöffnet oder geschlossen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=show_mesg&amp;amp;forum=125&amp;amp;topic_id=276220&amp;amp;mesg_id=276322&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Daten des Flugdatenschreibers waren bereits 2007 im Rahmen des &amp;quot;Freedom Of Information Act&amp;quot; von der National Transportation Safety Board (NTSB) ausgehändigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Verschwörungstheoretiker zu 9/11==&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Wisnewski]], deutscher Journalist&lt;br /&gt;
*[[Andreas von Bülow]], Buchautor, und ehemaliger Staatsminister&lt;br /&gt;
*[[Mathias Bröckers]], deutscher Journalist&lt;br /&gt;
*Manfred Petritsch (alias Freeman) von [[Alles Schall und Rauch]]&lt;br /&gt;
*[[Niels Holger Harrit]]&lt;br /&gt;
*[[Oliver Janich]], Kolumnist bei &amp;quot;Focus-Money&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Ken Jebsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/spiegelspecial/a-435547.html &amp;quot;Dossier: Fakten zum 11. September&amp;quot;, Spiegel-Online, 7.9.2006]&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zum_11._September_2001&lt;br /&gt;
*http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29433/1.html&lt;br /&gt;
*http://www.wtc-terrorattack.com/index2.htm&lt;br /&gt;
*http://www.nist.gov/el/disasterstudies/wtc/ - offizielle NIST Berichte wie es zum Kollaps der 3 Gebäude kam (technische Seite)&lt;br /&gt;
*http://www.9-11commission.gov/report/index.htm - offizieller 9/11 Report&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/kultur/history/article13809666/Warum-die-USA-9-11-nicht-geplant-haben-koennen.html#disqus_thread Warum die USA 9/11 nicht geplant haben können], Die Welt online von 24. April 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9/11 Debunkingseiten===&lt;br /&gt;
*http://www.popularmechanics.com/military/a49/1227842/&lt;br /&gt;
*http://www.911myths.com/index.php/Main_Page&lt;br /&gt;
*http://web.archive.org/web/20100413095214/http://www.debunk911myths.org/topics/Main_Page (Originalseite mittlerweile offline)&lt;br /&gt;
*http://web.archive.org/web/20110722004105/http://www.mosaik911.de/ (www.mosaik911.de mittlerweile offline)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks zu Einzelheiten des Fluges AA77===&lt;br /&gt;
*http://www.aerospaceweb.org/question/conspiracy/q0290.shtml&lt;br /&gt;
*http://en.wikipedia.org/wiki/American_Airlines_Flight_77&lt;br /&gt;
*http://www.911myths.com/index.php/American_Airlines_Flight_77&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks zu Einzelheiten des Fluges AA11===&lt;br /&gt;
*http://www.911myths.com/index.php/American_Airlines_Flight_11_Crash_Evidence&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Eckhart_Tolle&amp;diff=127521</id>
		<title>Eckhart Tolle</title>
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		<updated>2015-04-21T09:25:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Kategorisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor [[Spiritualität|spiritueller]] Bücher zum Bereich [[Kategorie:Motivations- und Erfolgstraining|Selbstoptimierung]] mit aktuellem Wohnort Vancouver (Kanada).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographische Informationen==&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zwar zahlreiche Kurzinfos zu Tolles Lebenslauf, die jedoch lückenhaft und teils widersprüchlich sind. Die New York Times bezeichnete die vorliegenden Informationen als &amp;quot;trübe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle wurde in Deutschland geboren. Nachdem seine Eltern sich trennten, soll er ab dem Alter von 13 Jahren bei seinem Vater aufgewachsen sein, der in Spanien lebte. Sein Vater soll ihm den weiteren Schulbesuch freigestellt haben, so dass Tolle nach seiner Übersiedelung nach Spanien keine Schule besuchte, sondern sich durch private Lektüre weitergebildet und unter anderem englische und französische Sprachkurse besucht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 17 Jahren will er seine erste Anstellung als Touristenführer erlangt haben. Auch anderenorts findet sich die Darstellung, Tolle habe &amp;quot;zwischen dem 13. und 22. Lebensjahr jegliche Art der formalen Bildung verweigert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren zog er nach England. In den ersten drei Jahren in England will er dabei als Sprachlehrer für Deutsch und Spanisch tätig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben schloss er danach ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=A48eoZE3LOcC&amp;amp;pg=PT1&amp;amp;lpg=PT1&amp;amp;dq=%22Eckhart+Tolle%22+Universit%C3%A4t&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0q9kXaha7&amp;amp;sig=byMk8gnrL3VHRrEe93SywWL_UlI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EMQ4SuuAF9KF_AaMkK3ODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ob Tolle für eine Immatrikulation überhaupt in Frage kam, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht erschließen. Auch die mitgeteilten Zeit- bzw. Altersangaben divergieren: während es einerseits heißt, Tolle sei im Alter von 22 Jahren graduiert worden (dies entspräche dem üblichen Studienabschlussalter in Großbritannien), äußerte Tolle in einem Interview, er habe &amp;quot;erst im Alter von 22 oder 23 angefangen, [sich] für intellektuelle Dinge zu interessieren&amp;quot; und erst dann Vorbereitungskurse belegt, die ihm eine Immatrikulation an einer englischen Universität ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich undeutlich sind Aussagen bezüglich seiner Studienfächer. Tolle selbst scheint diese offenbar nicht zu erwähnen; wo sich im Internet Interviews finden, die diese Fragen berühren, umgeht er es, Fächer zu nennen und führt nur allgemein an, er habe intellektuelle Antworten &amp;quot;durch Philosophie, Psychologie und Literatur&amp;quot; gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Seiten von Anhängern werden diese Bereiche offenbar als seine Studienfächer dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.outofstress.com/eckhart-tolle-facts/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 soll Tolle an der Universität Cambridge als Doktorand akzeptiert worden sein, was die Universität Cambridge offenbar bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolle soll die Promotion bald aufgegeben und ein persönliches Erwecklungserlebnis erfahren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss soll er die darauf folgenden zwei Jahre auf Londoner Parkbänken verbracht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Angaben zufolge liegen nicht nur zwei, sondern 15 Folgejahre im Dunklen; dort heißt es auch, Tolle habe sich bis zum (nicht ab dem) Alter von 29 Jahren in einem krisenhaften mentalen Zustand befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html?pagewanted=2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend variiert die Darstellung bezüglich seines ersten Buches: einigen Darstellungen zufolge begann er im Jahr 1979 mit dem Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, andererseits wird erwähnt, das Buch sei 1997 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Eckhart_Tolle &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 übersiedelte Tolle nach Vancouver/British Columbia, wo er auch derzeit noch lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle gibt an, von verschiedenen [[Mystik]]ern stark beinflusst worden zu sein, u.a. Eckhart von Hochheim, dessen Vornamen er annahm, und Joseph Anton Schneiderfranken. Im Alter von 29 Jahren soll er nach eigenen Angaben spirituell erwacht sein und sich seither zum spirituellen Lehrer berufen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolles Lehren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, ein spirituelles Erwachen zu erreichen, welches als nächsten Schritt der menschlichen Evolution gesehen wird. Das Erwachen führe nicht nur zu persönlichem, lebenslangem Glück, sondern auch zum Ende aller gewaltsamen Konflikte, wenn genug Menschen spirituell aufgestiegen seien. Die hauptsächliche Botschaft ist die Vermittlung der Idee, dass das Jetzt wichtig sei und Gedanken zur Vergangenheit oder Zukunft nur dazu dienten, das Glück zu verhindern und Entscheidungen von Unrecht leiten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepticvigilance.wordpress.com/2012/02/07/paying-the-tolle-on-the-road-to-now/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhart Tolle behauptet beispielsweise im Buch &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart&amp;quot;, dass die Beharrlichkeit der Menschen, die Kontrolle über ihr Leben zu haben, eine Illusion sei, welche nur Schmerz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben fühlt er sich keiner Tradition oder Lehre im Sinne einer Weltanschauung verpflichtet. Er bezieht sich u.a. auf Lehren von Krishnamurti und Ramana Maharshi, deren &amp;quot;Lehrströme&amp;quot; er zu vereinen behauptet. In seinen Büchern werden Sinnbilder aus verschiedenen Richtungen mit mystischen Aussagen aus mannigfaltigen Religionen und Weltanschauungen wie Christentum, Sufismus, [[Buddhismus]], Advaita-Vedanta oder Daoismus vermengt. Zwei in seinen Lehren vorherrschende Konzepte sind das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ego&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schmerzkörper&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ego ===&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle identifiziert das Ego als falsches Ich, welches durch eine Vereinnahmung des Verstandes durch das Denken entstehe. In seinen Ausführungen definiert er einerseits das Denken als automatischen und unfreiwilligen Prozess, welcher keinen echten Zweck erfülle, und setzt es andererseits mit dem Konzept des [[Karma]] gleich. Zusätzlich zum unkontrollierten Denken trügen auch unkontrollierte Empfindungen zur Entstehung des Ego bei. Die unkontrollierten Empfindungen ließen dabei den Körper auf das reagieren, was die Stimme im Kopf sage. Emotionale Probleme sollen ihren Ursprung darin haben, dass Menschen sich mit ihrem Ego identifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schmerzkörper ===&lt;br /&gt;
Nach Eckhart Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des biographischen Leids. Jede negative Emotion, mit welcher man sich nicht auseinander gesetzt, akzeptiert und dann ad acta gelegt habe, löse sich nicht vollständig auf und hinterlasse einen sogenannten Restschmerz. Alle Restschmerzen zusammen verbänden sich dann zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerzkörper wird als eine Sucht nach Unglücklichsein beschrieben, welche sich aber nicht immer zeige. Es soll aktive und passive Phasen geben, wobei jede Phase Tage, Monate, oder Jahre dauern kann. In der passiven Phase sei der Schmerzkörper inaktiv, die aktive Phase werde dann durch irgendein Ereignis, welches Anlass für Unglück bietet, wieder eintreten und den Schmerzkörper aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individeller und kollektiver Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll der Schmerzkörper nicht nur das eigene Individuum betreffen, sondern auch die ganze Menschheit. Der sogenannte kollektive Schmerzkörper werde durch den Schmerz gebildet, der im Lauf der Menschheitsgeschichte durch Stammeskriege, Sklaverei, Plünderung, Vergewaltigung, Folter sowie weiteren Formen der Gewalt entstanden ist und sei in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig. Stämme, Völker, Rassen und Länder verfügten über einen eigenen kollektiven Schmerzkörper. Ältere Völker sollen im Allgemeinen einen stärkeren Schmerzkörper besitzen, jüngere Völker, welche weniger Akte kollektiver Gewalt erlebt oder begangen haben, einen schwächeren. Nach Eckhart Tolle besäßen das jüdische Volk, die Ureinwohner Amerikas und die Afroamerikaner somit einen besonders stark ausgeprägten Schmerzkörper. &amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle, Eine neue Erde, Arkana 2005, S. 140–170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kollektive weibliche Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Der kollektive Schmerzkörper soll auch ein weibliches Element aufweisen, das als der kollektive weibliche Schmerzkörper bezeichnet wird. Dieser zeige sich kurz vor dem Einsetzen der Menstruation besonders stark, wodurch fast jede Frau zu diesem Zeitpunkt von intensiven negativen Gefühlen überschwemmt werde. Der kollektive weibliche Schmerzkörper habe seinen Ursprung in der Unterdrückung des weiblichen Prinzips in den letzten 2000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle gilt als Bestsellerautor [[Esoterik|esoterischer]] Literatur, seine Bücher &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (engl. The Power of Now)&amp;quot; sowie &amp;quot;Eine neue Erde (engl. A new Earth)&amp;quot; verkauften sich im englischen Sprachraum im Jahr 2009 drei bzw. fünf Millionen mal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.macleans.ca/2009/10/22/eckhart-tolle-vs-god/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 widmete die New York Times Eckhart Tolle einen Artikel mit dem Titel &amp;quot;The most popular spiritual author in the United States&amp;quot;(&amp;quot;Der populärste spirituelle Autor der Vereinigten Staaten&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Psychomarkt]]&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
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		<title>Ulrich Tolle</title>
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		<updated>2015-04-20T14:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Weiterleitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Eckhart Tolle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=127462</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2015-04-20T14:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Neue oder erheblich überarbeitete Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__ &lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Willkommen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Willkommen bei Psiram.com ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen auf dem Wiki der irrationalen [[Überzeugungssysteme]]. Wir hoffen, Sie finden etwas Nützliches oder Interessantes. Wenn Sie Lust haben, können Sie auch bei uns [[mitmachen]]. Zum Stöbern eignet sich gut der Link [[Spezial:Zufällige Seite|Zufällige Seite]] in der Navigationsbox. Aktuelle Hintergründe finden sich im [http://blog.psiram.com Blog]. Weiterführende, seriöse Literatur finden Sie auf der [[Linksammlung|Linkliste]]. Reden lassen wir mit uns im [http://forum.psiram.com Forum].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaubenssysteme ==&lt;br /&gt;
[[image:Esoterik1.jpg|thumb|80px]]&lt;br /&gt;
*Aus der Esoterik: Hier geht es um [[braune Esoterik]], [[Anthroposophie]], [[Esoterik]] allgemein oder auch um [[Karma]]. Alle Artikel finden Sie in der [[:Kategorie:Esoterik]]. &lt;br /&gt;
*Als [[Verschwörungstheorie]]: Beispiel [[Chemtrail]].&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kirchenstaat&amp;quot; [[Fürstentum Germania]]&lt;br /&gt;
*[[Rhetorik der Pseudomediziner und Vermarkter zweifelhafter Produkte]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaftliche Heilmethoden ==&lt;br /&gt;
Besonderer Beliebtheit unter [[Esoterik]]ern und Pseudowissenschaftlern erfreut sich die Erfindung [[Alternativmedizin|alternativer Heilmethoden]]. Zu den beliebtesten Methoden aus diesem Bereich zählen [[Homöopathie]], [[Bachblüten]], [[Bioresonanz]], [[Geistheilen]], [[Lichtfasten]], Anwendungen von [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]], [[MMS]] und [[Zapper]]n. Auch die [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] und die [[Holopathie]] gehören hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders ausführlich sind unsere Artikel zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) und ihrem Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Artikel bei Psiram thematisieren [[Unkonventionelle Krebstherapien]]. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der [[:Kategorie:Pseudomedizin]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beutelschneiderei ==&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die wichtigsten [[:Kategorie:Beutelschneiderei|Scharlatanerieprodukte]], beispielsweise [[AFA-Algen]], [[Atox Bio Computer]], [[Zapper]], [[Spritsparkarte]]n und [[Wasserbelebung]]. Die Auflistung typischer [[Merkmale technisch wirkungsloser Produkte]] kann das Erkennen von solchen zweifelhaften Angeboten erleichtern. Sehr ausführlich werden auch das Thema [[Freie Energie]] und daran anknüpfende [[Freie-Energie-Geschäftsmodelle|Geschäftsmodelle]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Pseudowissenschaft]]en ==&lt;br /&gt;
Artikel über populäre pseudowissenschaftliche Theorien finden Sie in der [[:Kategorie:Pseudowissenschaft|Kategorie Pseudowissenschaft]]. Beispiele sind die [[Kritik der Relativitätstheorie]], die Versuche zur Nutzung von [[Freie Energie|&amp;quot;Freier Energie&amp;quot;]], oder auch die zahlreichen Produkte zur [[Wasserbelebung]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Spezial:Neue_Seiten|Neue oder erheblich überarbeitete Artikel]]==&lt;br /&gt;
[[Eckhart Tolle]] &amp;amp;sdot; [[Seilwurm]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;rope worm&amp;#039;&amp;#039;) &amp;amp;sdot; [[Aluminiumhut]] &amp;amp;sdot; [[Torsionsfeld-Theorie des Vakuums]] &amp;amp;sdot; [[Alexander Parkhomov]] &amp;amp;sdot; [[Kai Panzer]] &amp;amp;sdot; [[Kerri Rivera]] &amp;amp;sdot; [[Netzfrauen]] &amp;amp;sdot; [[Jörg Birkmayer]] &amp;amp;sdot; [[Sorcha Faal]] &amp;amp;sdot; [[Verschwörungstheorien zum Absturz Flug Germanwings 4U 9525]] &amp;amp;sdot; [[Terawatt]] &amp;amp;sdot; [[Biontologie]] &amp;amp;sdot; [[Reid-Zelle]] &amp;amp;sdot; [[Maria Duval]] &amp;amp;sdot; [[Elisabeth von Wedel]] &amp;amp;sdot; [[Stanisław Burzyński]] &amp;amp;sdot; [[Sabrina Fox]] &amp;amp;sdot; [[Jóse Miguel Sempere Ortells]] &amp;amp;sdot; [[Cornelia Bajic]] &amp;amp;sdot; [[Bioluminis‎]] &amp;amp;sdot; [[Armin Klümper]] &amp;amp;sdot; [[Til Steinmeier]] &amp;amp;sdot; [[ZMR]] (&amp;quot;Zelle und Milieu–Revitalisierung&amp;quot; - ZMR 703) &amp;amp;sdot; [[Peter Haisenko]] &amp;amp;sdot; [[Leugnung von Infektionskrankheiten]] &amp;amp;sdot; [[DEURU Impresservice]] &amp;amp;sdot; [[Eurabia]] &amp;amp;sdot; [[Bioresonanz]] (überarbeitet) &amp;amp;sdot; [[MEXIF Motor]] &amp;amp;sdot; [[Wasserstoffperoxid]] &amp;amp;sdot; [[LaVita Gesundheitssaft]] &amp;amp;sdot; [[Extremnews]] &amp;amp;sdot; [[Daniel Peter Verlag]] &amp;amp;sdot; [[Hartmut Fischer]] &amp;amp;sdot; [[Angebliche Unterdrückung nicht patentierbarer Wirkstoffe in der Medizin|Angebliche Unterdrückung nicht patentierbarer Wirkstoffe]] &amp;amp;sdot; [[Teresa Forcades i Vila]] &amp;amp;sdot; [[Gerät Antantra]] &amp;amp;sdot; [[Dirk Schrader]] &amp;amp;sdot; [[CDH]] (Chlorine Dioxide Holding Solution) &amp;amp;sdot; [[Astaxanthin]] &amp;amp;sdot; [[Klaus Bielau]] &amp;amp;sdot; [[Liquidakupunktur]] &amp;amp;sdot; [[Interessengemeinschaft für gesunde Tiere]] (IggT) &amp;amp;sdot; [[Neckermann SynEnergy GmbH]] &amp;amp;sdot; [[Nunzio La Vecchia]] &amp;amp;sdot; [[Fake Snow]] &amp;amp;sdot; [[Erregeraufstellung nach Koroknay]] &amp;amp;sdot; [[Armin Koroknay]] &amp;amp;sdot; [[DAGIA]] &amp;amp;sdot; [[Equapio]] &amp;amp;sdot; [[Martin Klipfel]] &amp;amp;sdot; [[Retrologie]] &amp;amp;sdot; [[Morphokybernetik]] &amp;amp;sdot; [[Ewald Töth]] &amp;amp;sdot; [[Mark Sircus]] &amp;amp;sdot; [[MMS Gold]] &amp;amp;sdot; [[Dao Yoga]] &amp;amp;sdot; [[Verband der klassischen Homöopathen Deutschlands]] &amp;amp;sdot; [[Markus Peters]] &amp;amp;sdot; [[HeartMath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[ru:Заглавная страница]]&lt;br /&gt;
[[category:!Psiram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Eckhart_Tolle&amp;diff=127461</id>
		<title>Eckhart Tolle</title>
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		<updated>2015-04-20T14:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor spiritueller Bücher zum Bereich Selbstoptimierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographische Informationen==&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zwar zahlreiche Kurzinfos zu Tolles Lebenslauf, die jedoch lückenhaft und teils widersprüchlich sind. Die New York Times bezeichnete die vorliegenden Informationen als &amp;quot;trübe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle wurde in Deutschland geboren. Nachdem seine Eltern sich trennten, soll er ab dem Alter von 13 Jahren bei seinem Vater aufgewachsen sein, der in Spanien lebte. Sein Vater soll ihm den weiteren Schulbesuch freigestellt haben, so dass Tolle nach seiner Übersiedelung nach Spanien keine Schule besuchte, sondern sich durch private Lektüre weitergebildet und unter anderem englische und französische Sprachkurse besucht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm  &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 17 Jahren will er seine erste Anstellung als Touristenführer erlangt haben. Auch anderenorts findet sich die Darstellung, Tolle habe &amp;quot;zwischen dem 13. und 22. Lebensjahr jegliche Art der formalen Bildung verweigert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren zog er nach England. In den ersten drei Jahren in England will er dabei als Sprachlehrer für Deutsch und Spanisch tätig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm   &amp;lt;/ref&amp;gt;Nach eigenen Angaben schloss er danach ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=A48eoZE3LOcC&amp;amp;pg=PT1&amp;amp;lpg=PT1&amp;amp;dq=%22Eckhart+Tolle%22+Universit%C3%A4t&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0q9kXaha7&amp;amp;sig=byMk8gnrL3VHRrEe93SywWL_UlI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EMQ4SuuAF9KF_AaMkK3ODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ob Tolle für eine Immatrikulation überhaupt in Frage kam, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht erschließen. Auch die mitgeteilten Zeit- bzw. Altersangaben divergieren: während es einerseits heißt, Tolle sei im Alter von 22 Jahren graduiert worden (dies entspräche dem üblichen Studienabschlussalter in Großbritannien), äußerte Tolle in einem Interview, er habe &amp;quot;erst im Alter von 22 oder 23 angefangen, [sich] für intellektuelle Dinge zu interessieren&amp;quot; und erst dann Vorbereitungskurse belegt, die ihm eine Immatrikulation an einer englischen Universität ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich undeutlich sind Aussagen bezüglich seiner Studienfächer. Tolle selbst scheint diese offenbar nicht zu erwähnen; wo sich im Internet Interviews finden, die diese Fragen berühren, umgeht er es, Fächer zu nennen und führt nur allgemein an, er habe intellektuelle Antworten &amp;quot;durch Philosophie, Psychologie und Literatur&amp;quot; gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Seiten von Anhängern werden diese Bereiche offenbar als seine Studienfächer dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.outofstress.com/eckhart-tolle-facts/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 soll Tolle an der Universität Cambridge als Doktorant akzeptiert worden sein, was die Universität Cambridge offenbar bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolle soll die Promotion bald aufgegeben und ein persönliches Erwecklungserlebnis erfahren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss soll er die darauf folgenden zwei Jahre auf Londoner Parkbänken verbracht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Angaben zufolge liegen nicht nur zwei, sondern 15 Folgejahre im Dunklen; dort heißt es auch, Tolle habe sich bis zum (nicht ab dem) Alter von 29 Jahren in einem krisenhaften mentalen Zustand befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html?pagewanted=2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend variiert die Darstellung bezüglich seines ersten Buches: einigen Darstellungen zufolge begann er im Jahr 1979 mit dem Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, andererseits wird erwähnt, das Buch sei 1997 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Eckhart_Tolle &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 übersiedelte Tolle nach Vancouver/British Columbia, wo er auch derzeit noch lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle gibt an, von verschiedenen Mystikern stark beinflusst worden zu sein, u.a. Eckhart von Hochheim, dessen Vornamen er annahm, und Joseph Anton Schneiderfranken. Im Alter von 29 Jahren soll er nach eigenen Angaben spirituell erwacht sein und sich seither zum spirituellen Lehrer berufen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolles Lehren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, ein spirituelles Erwachen zu erreichen, welches als nächsten Schritt der menschlichen Evolution gesehen wird. Das Erwachen führe nicht nur zu persönlichem, lebenslangem Glück, sondern auch zum Ende aller gewaltsamen Konflikte, wenn genug Menschen spirituell aufgestiegen seien. Die hauptsächliche Botschaft ist die Vermittlung der Idee, dass das Jetzt wichtig sei und Gedanken zur Vergangenheit oder Zukunft nur dazu dienten, das Glück zu verhindern und Entscheidungen von Unrecht leiten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepticvigilance.wordpress.com/2012/02/07/paying-the-tolle-on-the-road-to-now/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhart Tolle behauptet beispielsweise im Buch &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart&amp;quot;, dass die Beharrlichkeit der Menschen, die Kontrolle über ihr Leben zu haben, eine Illusion sei, welche nur Schmerz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben fühlt er sich keiner Tradition oder Lehre im Sinne einer Weltanschauung verpflichtet. Er bezieht sich u.a. auf Lehren von Krishnamurti und Ramana Maharshi, deren beide &amp;quot;Lehrströme&amp;quot; er eine. &lt;br /&gt;
In seinen Büchern werden Sinnbilder aus verschiedenen Richtungen mit mystischen Aussagen aus mannigfaltigen Religionen und Weltanschauungen wie Christentum, Sufismus, Buddhismus, Advaita-Vedanta oder Daoismus vermengt. Zwei in seinen Lehren vorherrschende Konzepte sind das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ego&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schmerzkörper&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ego ===&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle identifiziert das Ego als falsches Ich, welches durch eine Vereinnahmung des Verstandes durch das Denken entstehe. In seinen Ausführungen definiert er einerseits das Denken als automatischen und unfreiwilligen Prozess, welcher keinen echten Zweck erfülle, und setzt es andererseits mit dem Konzept des [[Karma]] gleich. Zusätzlich zum unkontrollierten Denken trügen auch unkontrollierte Empfindungen zur Entstehung des Ego bei. Die unkontrollierten Empfindungen ließen dabei den Körper auf das reagieren, was die Stimme im Kopf sage. Emotionale Probleme sollen ihren Ursprung darin haben, dass Menschen sich mit ihrem Ego identifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schmerzkörper ===&lt;br /&gt;
Nach Eckhart Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des biographischen Leids. Jede negative Emotion, mit welcher man sich nicht auseinander gesetzt, akzeptiert und dann ad acta gelegt habe, löse sich nicht vollständig auf und hinterlasse einen sogenannten Restschmerz. Alle Restschmerzen zusammen verbänden sich dann zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerzkörper wird als eine Sucht nach Unglücklichsein beschrieben, welche sich aber nicht immer zeige. Es soll aktive und passive Phasen geben, wobei jede Phase Tage, Monate, oder Jahre dauern kann. In der passiven Phase sei der Schmerzkörper inaktiv, die aktive Phase werde dann durch irgendein Ereignis, welches Anlass für Unglück bietet, wieder eintreten und den Schmerzkörper aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individeller und kollektiver Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll der Schmerzkörper nicht nur das eigene Individuum betreffen, sondern auch die ganze Menschheit. Der sogenannte kollektive Schmerzkörper werde durch den Schmerz gebildet, der im Lauf der Menschheitsgeschichte durch Stammeskriege, Sklaverei, Plünderung, Vergewaltigung, Folter sowie weiteren Formen der Gewalt entstanden ist und sei in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig. Stämme, Völker, Rassen und Länder verfügten über einen eigenen kollektiven Schmerzkörper. Ältere Völker sollen im Allgemeinen einen stärkeren Schmerzkörper besitzen, jüngere Völker, welche weniger Akte kollektiver Gewalt erlebt oder begangen haben, einen schwächeren. Nach Eckhart Tolle besäßen das jüdische Volk, die Ureinwohner Amerikas und die Afroamerikaner somit einen besonders stark ausgeprägten Schmerzkörper. &amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle, Eine neue Erde, Arkana 2005, S. 140–170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kollektive weibliche Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Der kollektive Schmerzkörper soll auch ein weibliches Element aufweisen, das als der kollektive weibliche Schmerzkörper bezeichnet wird. Dieser zeige sich kurz vor dem Einsetzen der Menstruation besonders stark, wodurch fast jede Frau zu diesem Zeitpunkt von intensiven negativen Gefühlen überschwemmt werde. Der kollektive weibliche Schmerzkörper habe seinen Ursprung in der Unterdrückung des weiblichen Prinzips in den letzten 2000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle gilt als Bestsellerautor esoterischer Literatur, seine Bücher &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (engl. The Power of Now)&amp;quot; sowie &amp;quot;Eine neue Erde (engl. A new Earth)&amp;quot; verkauften sich im englischen Sprachraum im Jahr 2009 drei bzw. fünf Millionen mal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.macleans.ca/2009/10/22/eckhart-tolle-vs-god/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 widmete die New York Times Eckhart Tolle einen Artikel mit dem Titel &amp;quot;The most popular spiritual author in the United States&amp;quot;(&amp;quot;Der populärste spirituelle Autor der Vereinigten Staaten&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Eckhart_Tolle&amp;diff=127460</id>
		<title>Eckhart Tolle</title>
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		<updated>2015-04-20T14:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Kategorisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor spiritueller Bücher zum Bereich Selbstoptimierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographische Informationen==&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zwar zahlreiche Kurzinfos zu Tolles Lebenslauf, die jedoch lückenhaft und teils widersprüchlich sind. Die New York Times bezeichnete die vorliegenden Informationen als &amp;quot;trübe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle wurde in Deutschland geboren. Nachdem seine Eltern sich trennten, soll er ab dem Alter von 13 Jahren bei seinem Vater aufgewachsen sein, der in Spanien lebte. Sein Vater soll ihm den weiteren Schulbesuch freigestellt haben, so dass Tolle nach seiner Übersiedelung nach Spanien keine Schule besuchte, sondern sich durch private Lektüre weitergebildet und unter anderem englische und französische Sprachkurse besucht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm  &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 17 Jahren will er seine erste Anstellung als Touristenführer erlangt haben. Auch anderenorts findet sich die Darstellung, Tolle habe &amp;quot;zwischen dem 13. und 22. Lebensjahr jegliche Art der formalen Bildung verweigert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren zog er nach England. In den ersten drei Jahren in England will er dabei als Sprachlehrer für Deutsch und Spanisch tätig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm   &amp;lt;/ref&amp;gt;Nach eigenen Angaben schloss er danach ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=A48eoZE3LOcC&amp;amp;pg=PT1&amp;amp;lpg=PT1&amp;amp;dq=%22Eckhart+Tolle%22+Universit%C3%A4t&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0q9kXaha7&amp;amp;sig=byMk8gnrL3VHRrEe93SywWL_UlI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EMQ4SuuAF9KF_AaMkK3ODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ob Tolle für eine Immatrikulation überhaupt in Frage kam, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht erschließen. Auch die mitgeteilten Zeit- bzw. Altersangaben divergieren: während es einerseits heißt, Tolle sei im Alter von 22 Jahren graduiert worden (dies entspräche dem üblichen Studienabschlussalter in Großbritannien), äußerte Tolle in einem Interview, er habe &amp;quot;erst im Alter von 22 oder 23 angefangen, [sich] für intellektuelle Dinge zu interessieren&amp;quot; und erst dann Vorbereitungskurse belegt, die ihm eine Immatrikulation an einer englischen Universität ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich undeutlich sind Aussagen bezüglich seiner Studienfächer. Tolle selbst scheint diese offenbar nicht zu erwähnen; wo sich im Internet Interviews finden, die diese Fragen berühren, umgeht er es, Fächer zu nennen und führt nur allgemein an, er habe intellektuelle Antworten &amp;quot;durch Philosophie, Psychologie und Literatur&amp;quot; gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Seiten von Anhängern werden diese Bereiche offenbar als seine Studienfächer dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.outofstress.com/eckhart-tolle-facts/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 soll Tolle an der Universität Cambridge als Doktorant akzeptiert worden sein, was die Universität Cambridge offenbar bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolle soll die Promotion bald aufgegeben und ein persönliches Erwecklungserlebnis erfahren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss soll er die darauf folgenden zwei Jahre auf Londoner Parkbänken verbracht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Angaben zufolge liegen nicht nur zwei, sondern 15 Folgejahre im Dunklen; dort heißt es auch, Tolle habe sich bis zum (nicht ab dem) Alter von 29 Jahren in einem krisenhaften mentalen Zustand befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html?pagewanted=2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend variiert die Darstellung bezüglich seines ersten Buches: einigen Darstellungen zufolge begann er im Jahr 1979 mit dem Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, andererseits wird erwähnt, das Buch sei 1997 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Eckhart_Tolle &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 übersiedelte Tolle nach Vancouver/British Columbia, wo er auch derzeit noch lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle gibt an, von verschiedenen Mystikern stark beinflusst worden zu sein, u.a. Eckhart von Hochheim, dessen Vornamen er annahm, und Joseph Anton Schneiderfranken. Im Alter von 29 Jahren soll er nach eigenen Angaben spirituell erwacht sein und sich seither zum spirituellen Lehrer berufen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolles Lehren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, ein spirituelles Erwachen zu erreichen, welches als nächsten Schritt der menschlichen Evolution gesehen wird. Das Erwachen führe nicht nur zu persönlichem, lebenslangem Glück, sondern auch zum Ende aller gewaltsamen Konflikte, wenn genug Menschen spirituell aufgestiegen seien. Die hauptsächliche Botschaft ist die Vermittlung der Idee, dass das Jetzt wichtig sei und Gedanken zur Vergangenheit oder Zukunft nur dazu dienten, das Glück zu verhindern und Entscheidungen von Unrecht leiten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepticvigilance.wordpress.com/2012/02/07/paying-the-tolle-on-the-road-to-now/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhart Tolle behauptet beispielsweise im Buch &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart&amp;quot;, dass die Beharrlichkeit der Menschen, die Kontrolle über ihr Leben zu haben, eine Illusion sei, welche nur Schmerz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben fühlt er sich keiner Tradition oder Lehre im Sinne einer Weltanschauung verpflichtet. Er bezieht sich u.a. auf Lehren von Krishnamurti und Ramana Maharshi, deren beide &amp;quot;Lehrströme&amp;quot; er eine. &lt;br /&gt;
In seinen Büchern werden Sinnbilder aus verschiedenen Richtungen mit mystischen Aussagen aus mannigfaltigen Religionen und Weltanschauungen wie Christentum, Sufismus, Buddhismus, Advaita-Vedanta oder Daoismus vermengt. Zwei in seinen Lehren vorherrschende Konzepte sind das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ego&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schmerzkörper&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ego ===&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle identifiziert das Ego als falsches Ich, welches durch eine Vereinnahmung des Verstandes durch das Denken entstehe. In seinen Ausführungen definiert er einerseits das Denken als automatischen und unfreiwilligen Prozess, welcher keinen echten Zweck erfülle, und setzt es andererseits mit dem Konzept des [[Karma]] gleich. Zusätzlich zum unkontrollierten Denken trügen auch unkontrollierte Empfindungen zur Entstehung des Ego bei. Die unkontrollierten Empfindungen ließen dabei den Körper auf das reagieren, was die Stimme im Kopf sage. Emotionale Probleme sollen ihren Ursprung darin haben, dass Menschen sich mit ihrem Ego identifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schmerzkörper ===&lt;br /&gt;
Nach Eckhart Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des biographischen Leids. Jede negative Emotion, mit welcher man sich nicht auseinander gesetzt, akzeptiert und dann ad acta gelegt habe, löse sich nicht vollständig auf und hinterlasse einen sogenannten Restschmerz. Alle Restschmerzen zusammen verbänden sich dann zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerzkörper wird als eine Sucht nach Unglücklichsein beschrieben, welche sich aber nicht immer zeige. Es soll aktive und passive Phasen geben, wobei jede Phase Tage, Monate, oder Jahre dauern kann. In der passiven Phase sei der Schmerzkörper inaktiv, die aktive Phase werde dann durch irgendein Ereignis, welches Anlass für Unglück bietet, wieder eintreten und den Schmerzkörper aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individeller und kollektiver Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll der Schmerzkörper nicht nur das eigene Individuum betreffen, sondern auch die ganze Menschheit. Der sogenannte kollektive Schmerzkörper werde durch den Schmerz gebildet, der im Lauf der Menschheitsgeschichte durch Stammeskriege, Sklaverei, Plünderung, Vergewaltigung, Folter sowie weiteren Formen der Gewalt entstanden ist und sei in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig. Stämme, Völker, Rassen und Länder verfügten über einen eigenen kollektiven Schmerzkörper. Ältere Völker sollen im Allgemeinen einen stärkeren Schmerzkörper besitzen, jüngere Völker, welche weniger Akte kollektiver Gewalt erlebt oder begangen haben, einen schwächeren. Nach Eckhart Tolle besäßen das jüdische Volk, die Ureinwohner Amerikas und die Afroamerikaner somit einen besonders stark ausgeprägten Schmerzkörper. &amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle, Eine neue Erde, Arkana 2005, S. 140–170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kollektive weibliche Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Der kollektive Schmerzkörper soll auch ein weibliches Element aufweisen, das als der kollektive weibliche Schmerzkörper bezeichnet wird. Dieser zeige sich kurz vor dem Einsetzen der Menstruation besonders stark, wodurch fast jede Frau zu diesem Zeitpunkt von intensiven negativen Gefühlen überschwemmt werde. Der kollektive weibliche Schmerzkörper habe seinen Ursprung in der Unterdrückung des weiblichen Prinzips in den letzten 2000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle gilt als Bestsellerautor esoterischer Literatur, seine Bücher &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (engl. The Power of Now)&amp;quot; sowie &amp;quot;Eine neue Erde (engl. A new Earth)&amp;quot; verkauften sich im englischen Sprachraum im Jahr 2009 drei bzw. fünf Millionen mal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.macleans.ca/2009/10/22/eckhart-tolle-vs-god/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 widmete die New York Times Eckhart Tolle einen Artikel mit dem Titel &amp;quot;The most popular spiritual author in the United States&amp;quot;(&amp;quot;Der populärste spirituelle Autor der Vereinigten Staaten&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Motivations- und Erfolgstraining]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Eckhart_Tolle&amp;diff=127459</id>
		<title>Eckhart Tolle</title>
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		<updated>2015-04-20T14:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Das Ego */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor spiritueller Bücher zum Bereich Selbstoptimierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographische Informationen==&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zwar zahlreiche Kurzinfos zu Tolles Lebenslauf, die jedoch lückenhaft und teils widersprüchlich sind. Die New York Times bezeichnete die vorliegenden Informationen als &amp;quot;trübe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle wurde in Deutschland geboren. Nachdem seine Eltern sich trennten, soll er ab dem Alter von 13 Jahren bei seinem Vater aufgewachsen sein, der in Spanien lebte. Sein Vater soll ihm den weiteren Schulbesuch freigestellt haben, so dass Tolle nach seiner Übersiedelung nach Spanien keine Schule besuchte, sondern sich durch private Lektüre weitergebildet und unter anderem englische und französische Sprachkurse besucht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm  &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 17 Jahren will er seine erste Anstellung als Touristenführer erlangt haben. Auch anderenorts findet sich die Darstellung, Tolle habe &amp;quot;zwischen dem 13. und 22. Lebensjahr jegliche Art der formalen Bildung verweigert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren zog er nach England. In den ersten drei Jahren in England will er dabei als Sprachlehrer für Deutsch und Spanisch tätig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm   &amp;lt;/ref&amp;gt;Nach eigenen Angaben schloss er danach ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=A48eoZE3LOcC&amp;amp;pg=PT1&amp;amp;lpg=PT1&amp;amp;dq=%22Eckhart+Tolle%22+Universit%C3%A4t&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0q9kXaha7&amp;amp;sig=byMk8gnrL3VHRrEe93SywWL_UlI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EMQ4SuuAF9KF_AaMkK3ODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ob Tolle für eine Immatrikulation überhaupt in Frage kam, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht erschließen. Auch die mitgeteilten Zeit- bzw. Altersangaben divergieren: während es einerseits heißt, Tolle sei im Alter von 22 Jahren graduiert worden (dies entspräche dem üblichen Studienabschlussalter in Großbritannien), äußerte Tolle in einem Interview, er habe &amp;quot;erst im Alter von 22 oder 23 angefangen, [sich] für intellektuelle Dinge zu interessieren&amp;quot; und erst dann Vorbereitungskurse belegt, die ihm eine Immatrikulation an einer englischen Universität ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich undeutlich sind Aussagen bezüglich seiner Studienfächer. Tolle selbst scheint diese offenbar nicht zu erwähnen; wo sich im Internet Interviews finden, die diese Fragen berühren, umgeht er es, Fächer zu nennen und führt nur allgemein an, er habe intellektuelle Antworten &amp;quot;durch Philosophie, Psychologie und Literatur&amp;quot; gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Seiten von Anhängern werden diese Bereiche offenbar als seine Studienfächer dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.outofstress.com/eckhart-tolle-facts/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 soll Tolle an der Universität Cambridge als Doktorant akzeptiert worden sein, was die Universität Cambridge offenbar bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolle soll die Promotion bald aufgegeben und ein persönliches Erwecklungserlebnis erfahren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss soll er die darauf folgenden zwei Jahre auf Londoner Parkbänken verbracht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Angaben zufolge liegen nicht nur zwei, sondern 15 Folgejahre im Dunklen; dort heißt es auch, Tolle habe sich bis zum (nicht ab dem) Alter von 29 Jahren in einem krisenhaften mentalen Zustand befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html?pagewanted=2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend variiert die Darstellung bezüglich seines ersten Buches: einigen Darstellungen zufolge begann er im Jahr 1979 mit dem Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, andererseits wird erwähnt, das Buch sei 1997 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Eckhart_Tolle &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 übersiedelte Tolle nach Vancouver/British Columbia, wo er auch derzeit noch lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle gibt an, von verschiedenen Mystikern stark beinflusst worden zu sein, u.a. Eckhart von Hochheim, dessen Vornamen er annahm, und Joseph Anton Schneiderfranken. Im Alter von 29 Jahren soll er nach eigenen Angaben spirituell erwacht sein und sich seither zum spirituellen Lehrer berufen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolles Lehren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, ein spirituelles Erwachen zu erreichen, welches als nächsten Schritt der menschlichen Evolution gesehen wird. Das Erwachen führe nicht nur zu persönlichem, lebenslangem Glück, sondern auch zum Ende aller gewaltsamen Konflikte, wenn genug Menschen spirituell aufgestiegen seien. Die hauptsächliche Botschaft ist die Vermittlung der Idee, dass das Jetzt wichtig sei und Gedanken zur Vergangenheit oder Zukunft nur dazu dienten, das Glück zu verhindern und Entscheidungen von Unrecht leiten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepticvigilance.wordpress.com/2012/02/07/paying-the-tolle-on-the-road-to-now/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhart Tolle behauptet beispielsweise im Buch &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart&amp;quot;, dass die Beharrlichkeit der Menschen, die Kontrolle über ihr Leben zu haben, eine Illusion sei, welche nur Schmerz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben fühlt er sich keiner Tradition oder Lehre im Sinne einer Weltanschauung verpflichtet. Er bezieht sich u.a. auf Lehren von Krishnamurti und Ramana Maharshi, deren beide &amp;quot;Lehrströme&amp;quot; er eine. &lt;br /&gt;
In seinen Büchern werden Sinnbilder aus verschiedenen Richtungen mit mystischen Aussagen aus mannigfaltigen Religionen und Weltanschauungen wie Christentum, Sufismus, Buddhismus, Advaita-Vedanta oder Daoismus vermengt. Zwei in seinen Lehren vorherrschende Konzepte sind das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ego&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schmerzkörper&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ego ===&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle identifiziert das Ego als falsches Ich, welches durch eine Vereinnahmung des Verstandes durch das Denken entstehe. In seinen Ausführungen definiert er einerseits das Denken als automatischen und unfreiwilligen Prozess, welcher keinen echten Zweck erfülle, und setzt es andererseits mit dem Konzept des [[Karma]] gleich. Zusätzlich zum unkontrollierten Denken trügen auch unkontrollierte Empfindungen zur Entstehung des Ego bei. Die unkontrollierten Empfindungen ließen dabei den Körper auf das reagieren, was die Stimme im Kopf sage. Emotionale Probleme sollen ihren Ursprung darin haben, dass Menschen sich mit ihrem Ego identifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schmerzkörper ===&lt;br /&gt;
Nach Eckhart Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des biographischen Leids. Jede negative Emotion, mit welcher man sich nicht auseinander gesetzt, akzeptiert und dann ad acta gelegt habe, löse sich nicht vollständig auf und hinterlasse einen sogenannten Restschmerz. Alle Restschmerzen zusammen verbänden sich dann zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerzkörper wird als eine Sucht nach Unglücklichsein beschrieben, welche sich aber nicht immer zeige. Es soll aktive und passive Phasen geben, wobei jede Phase Tage, Monate, oder Jahre dauern kann. In der passiven Phase sei der Schmerzkörper inaktiv, die aktive Phase werde dann durch irgendein Ereignis, welches Anlass für Unglück bietet, wieder eintreten und den Schmerzkörper aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individeller und kollektiver Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll der Schmerzkörper nicht nur das eigene Individuum betreffen, sondern auch die ganze Menschheit. Der sogenannte kollektive Schmerzkörper werde durch den Schmerz gebildet, der im Lauf der Menschheitsgeschichte durch Stammeskriege, Sklaverei, Plünderung, Vergewaltigung, Folter sowie weiteren Formen der Gewalt entstanden ist und sei in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig. Stämme, Völker, Rassen und Länder verfügten über einen eigenen kollektiven Schmerzkörper. Ältere Völker sollen im Allgemeinen einen stärkeren Schmerzkörper besitzen, jüngere Völker, welche weniger Akte kollektiver Gewalt erlebt oder begangen haben, einen schwächeren. Nach Eckhart Tolle besäßen das jüdische Volk, die Ureinwohner Amerikas und die Afroamerikaner somit einen besonders stark ausgeprägten Schmerzkörper. &amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle, Eine neue Erde, Arkana 2005, S. 140–170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kollektive weibliche Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Der kollektive Schmerzkörper soll auch ein weibliches Element aufweisen, das als der kollektive weibliche Schmerzkörper bezeichnet wird. Dieser zeige sich kurz vor dem Einsetzen der Menstruation besonders stark, wodurch fast jede Frau zu diesem Zeitpunkt von intensiven negativen Gefühlen überschwemmt werde. Der kollektive weibliche Schmerzkörper habe seinen Ursprung in der Unterdrückung des weiblichen Prinzips in den letzten 2000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle gilt als Bestsellerautor esoterischer Literatur, seine Bücher &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (engl. The Power of Now)&amp;quot; sowie &amp;quot;Eine neue Erde (engl. A new Earth)&amp;quot; verkauften sich im englischen Sprachraum im Jahr 2009 drei bzw. fünf Millionen mal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.macleans.ca/2009/10/22/eckhart-tolle-vs-god/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 widmete die New York Times Eckhart Tolle einen Artikel mit dem Titel &amp;quot;The most popular spiritual author in the United States&amp;quot;(&amp;quot;Der populärste spirituelle Autor der Vereinigten Staaten&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Eckhart_Tolle&amp;diff=127458</id>
		<title>Eckhart Tolle</title>
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		<updated>2015-04-20T14:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor spiritueller Bücher zum Bereich Selbstoptimierun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhart Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 16. Februar 1948 in Lünen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulrich Tolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Guru und Bestsellerautor spiritueller Bücher zum Bereich Selbstoptimierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographische Informationen==&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zwar zahlreiche Kurzinfos zu Tolles Lebenslauf, die jedoch lückenhaft und teils widersprüchlich sind. Die New York Times bezeichnete die vorliegenden Informationen als &amp;quot;trübe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html  &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle wurde in Deutschland geboren. Nachdem seine Eltern sich trennten, soll er ab dem Alter von 13 Jahren bei seinem Vater aufgewachsen sein, der in Spanien lebte. Sein Vater soll ihm den weiteren Schulbesuch freigestellt haben, so dass Tolle nach seiner Übersiedelung nach Spanien keine Schule besuchte, sondern sich durch private Lektüre weitergebildet und unter anderem englische und französische Sprachkurse besucht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm  &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von 17 Jahren will er seine erste Anstellung als Touristenführer erlangt haben. Auch anderenorts findet sich die Darstellung, Tolle habe &amp;quot;zwischen dem 13. und 22. Lebensjahr jegliche Art der formalen Bildung verweigert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren zog er nach England. In den ersten drei Jahren in England will er dabei als Sprachlehrer für Deutsch und Spanisch tätig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm   &amp;lt;/ref&amp;gt;Nach eigenen Angaben schloss er danach ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=A48eoZE3LOcC&amp;amp;pg=PT1&amp;amp;lpg=PT1&amp;amp;dq=%22Eckhart+Tolle%22+Universit%C3%A4t&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0q9kXaha7&amp;amp;sig=byMk8gnrL3VHRrEe93SywWL_UlI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EMQ4SuuAF9KF_AaMkK3ODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ob Tolle für eine Immatrikulation überhaupt in Frage kam, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht erschließen. Auch die mitgeteilten Zeit- bzw. Altersangaben divergieren: während es einerseits heißt, Tolle sei im Alter von 22 Jahren graduiert worden (dies entspräche dem üblichen Studienabschlussalter in Großbritannien), äußerte Tolle in einem Interview, er habe &amp;quot;erst im Alter von 22 oder 23 angefangen, [sich] für intellektuelle Dinge zu interessieren&amp;quot; und erst dann Vorbereitungskurse belegt, die ihm eine Immatrikulation an einer englischen Universität ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich undeutlich sind Aussagen bezüglich seiner Studienfächer. Tolle selbst scheint diese offenbar nicht zu erwähnen; wo sich im Internet Interviews finden, die diese Fragen berühren, umgeht er es, Fächer zu nennen und führt nur allgemein an, er habe intellektuelle Antworten &amp;quot;durch Philosophie, Psychologie und Literatur&amp;quot; gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inner-growth.info/power_of_now_tolle/eckhart_tolle_interview_parker.htm &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einigen Seiten von Anhängern werden diese Bereiche offenbar als seine Studienfächer dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.outofstress.com/eckhart-tolle-facts/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 soll Tolle an der Universität Cambridge als Doktorant akzeptiert worden sein, was die Universität Cambridge offenbar bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Tolle soll die Promotion bald aufgegeben und ein persönliches Erwecklungserlebnis erfahren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss soll er die darauf folgenden zwei Jahre auf Londoner Parkbänken verbracht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt; Anderen Angaben zufolge liegen nicht nur zwei, sondern 15 Folgejahre im Dunklen; dort heißt es auch, Tolle habe sich bis zum (nicht ab dem) Alter von 29 Jahren in einem krisenhaften mentalen Zustand befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nytimes.com/2008/03/23/fashion/23tolle.html?pagewanted=2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend variiert die Darstellung bezüglich seines ersten Buches: einigen Darstellungen zufolge begann er im Jahr 1979 mit dem Schreiben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html &amp;lt;/ref&amp;gt;, andererseits wird erwähnt, das Buch sei 1997 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Eckhart_Tolle &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 übersiedelte Tolle nach Vancouver/British Columbia, wo er auch derzeit noch lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolle gibt an, von verschiedenen Mystikern stark beinflusst worden zu sein, u.a. Eckhart von Hochheim, dessen Vornamen er annahm, und Joseph Anton Schneiderfranken. Im Alter von 29 Jahren soll er nach eigenen Angaben spirituell erwacht sein und sich seither zum spirituellen Lehrer berufen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolles Lehren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, ein spirituelles Erwachen zu erreichen, welches als nächsten Schritt der menschlichen Evolution gesehen wird. Das Erwachen führe nicht nur zu persönlichem, lebenslangem Glück, sondern auch zum Ende aller gewaltsamen Konflikte, wenn genug Menschen spirituell aufgestiegen seien. Die hauptsächliche Botschaft ist die Vermittlung der Idee, dass das Jetzt wichtig sei und Gedanken zur Vergangenheit oder Zukunft nur dazu dienten, das Glück zu verhindern und Entscheidungen von Unrecht leiten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://skepticvigilance.wordpress.com/2012/02/07/paying-the-tolle-on-the-road-to-now/&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhart Tolle behauptet beispielsweise im Buch &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart&amp;quot;, dass die Beharrlichkeit der Menschen, die Kontrolle über ihr Leben zu haben, eine Illusion sei, welche nur Schmerz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben fühlt er sich keiner Tradition oder Lehre im Sinne einer Weltanschauung verpflichtet. Er bezieht sich u.a. auf Lehren von Krishnamurti und Ramana Maharshi, deren beide &amp;quot;Lehrströme&amp;quot; er eine. &lt;br /&gt;
In seinen Büchern werden Sinnbilder aus verschiedenen Richtungen mit mystischen Aussagen aus mannigfaltigen Religionen und Weltanschauungen wie Christentum, Sufismus, Buddhismus, Advaita-Vedanta oder Daoismus vermengt. Zwei in seinen Lehren vorherrschende Konzepte sind das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ego&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schmerzkörper&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ego ===&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle identifiziert das Ego als falsches Ich, welches durch eine Vereinnahmung des Verstandes durch das Denken entstehe. In seinen Ausführungen definiert er einerseits das Denken als automatischen und unfreiwilligen Prozess, welcher keinen echten Zweck erfülle, und setzt es andererseits mit dem Konzept des Karma gleich. Zusätzlich zum unkontrollierten Denken trügen auch unkontrollierte Empfindungen zur Entstehung des Ego bei. Die unkontrollierten Empfindungen ließen dabei den Körper auf das reagieren, was die Stimme im Kopf sage. Emotionale Probleme sollen ihren Ursprung darin haben, dass Menschen sich mit ihrem Ego identifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eckhart-tolle-this-man-could-change-your-life-850872.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schmerzkörper ===&lt;br /&gt;
Nach Eckhart Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des biographischen Leids. Jede negative Emotion, mit welcher man sich nicht auseinander gesetzt, akzeptiert und dann ad acta gelegt habe, löse sich nicht vollständig auf und hinterlasse einen sogenannten Restschmerz. Alle Restschmerzen zusammen verbänden sich dann zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmerzkörper wird als eine Sucht nach Unglücklichsein beschrieben, welche sich aber nicht immer zeige. Es soll aktive und passive Phasen geben, wobei jede Phase Tage, Monate, oder Jahre dauern kann. In der passiven Phase sei der Schmerzkörper inaktiv, die aktive Phase werde dann durch irgendein Ereignis, welches Anlass für Unglück bietet, wieder eintreten und den Schmerzkörper aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individeller und kollektiver Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll der Schmerzkörper nicht nur das eigene Individuum betreffen, sondern auch die ganze Menschheit. Der sogenannte kollektive Schmerzkörper werde durch den Schmerz gebildet, der im Lauf der Menschheitsgeschichte durch Stammeskriege, Sklaverei, Plünderung, Vergewaltigung, Folter sowie weiteren Formen der Gewalt entstanden ist und sei in der kollektiven Psyche der Menschheit noch immer lebendig. Stämme, Völker, Rassen und Länder verfügten über einen eigenen kollektiven Schmerzkörper. Ältere Völker sollen im Allgemeinen einen stärkeren Schmerzkörper besitzen, jüngere Völker, welche weniger Akte kollektiver Gewalt erlebt oder begangen haben, einen schwächeren. Nach Eckhart Tolle besäßen das jüdische Volk, die Ureinwohner Amerikas und die Afroamerikaner somit einen besonders stark ausgeprägten Schmerzkörper. &amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle, Eine neue Erde, Arkana 2005, S. 140–170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kollektive weibliche Schmerzkörper ====&lt;br /&gt;
Der kollektive Schmerzkörper soll auch ein weibliches Element aufweisen, das als der kollektive weibliche Schmerzkörper bezeichnet wird. Dieser zeige sich kurz vor dem Einsetzen der Menstruation besonders stark, wodurch fast jede Frau zu diesem Zeitpunkt von intensiven negativen Gefühlen überschwemmt werde. Der kollektive weibliche Schmerzkörper habe seinen Ursprung in der Unterdrückung des weiblichen Prinzips in den letzten 2000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Eckhart Tolle gilt als Bestsellerautor esoterischer Literatur, seine Bücher &amp;quot;Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (engl. The Power of Now)&amp;quot; sowie &amp;quot;Eine neue Erde (engl. A new Earth)&amp;quot; verkauften sich im englischen Sprachraum im Jahr 2009 drei bzw. fünf Millionen mal.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.macleans.ca/2009/10/22/eckhart-tolle-vs-god/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 widmete die New York Times Eckhart Tolle einen Artikel mit dem Titel &amp;quot;The most popular spiritual author in the United States&amp;quot;(&amp;quot;Der populärste spirituelle Autor der Vereinigten Staaten&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Black_Goo&amp;diff=123412</id>
		<title>Black Goo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Black_Goo&amp;diff=123412"/>
		<updated>2015-01-19T10:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Kategorisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Black Goo.jpg|1,3 Gramm [[Infopathie|&amp;quot;infopathische&amp;quot;]] Black-Goo-[[Globuli]] für 28 Euro&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung: &amp;#039;&amp;#039;Als begleitende Gabe bei schwerer Morgellon-Mykose mit Archontenbesetzung. Anwendung und Dosierung gemäß [[Radionik|radionischer]] oder [[Kinesiologie|kinesiologischer Testung]] ... Komposition: archaisches Black Goo (direkt von Ölschiefer), radionischer Code der Affirmation „bitte verbinde mich mit der einen Quelle”; Celani Code zur Orientierung an der kosmischen Ordnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Black Goo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;intelligentes Öl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;fühlendes Öl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grey Goo&amp;#039;&amp;#039;, deutsche Bedeutung: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Glibber&amp;#039;&amp;#039;) ist einerseits die englischsprachige Bezeichnung für dunkelbraune Ablagerungen und Flüssigkeiten, die von Weinpflanzen nach Infektion mit dem Pilz &amp;#039;&amp;#039;Phaeomoniella chlamydospora&amp;#039;&amp;#039; abgesondert werden, andererseits der Name eines angeblich geheimnisvollen Schieferöls, welches aus Science-Fiction-Filmen bekannt ist und dem gesundheitsrelevante Wundereigenschaften unterstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit phantastischen Behauptungen und [[Verschwörungstheorie]]n ist im Internet ungenau von einem geheimnisvollen auf der Erde zu findenden &amp;quot;intelligenten Öl&amp;quot; die Rede, das aussehe wie Erdöl, aber in der Lage sei, seine Form zu verändern und Dinge oder Menschen zu umschließen und ihnen Schaden zuzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu in der [[Pseudomedizin]] angebotenen Black-Goo-Produkten werden zahlreiche [[Verschwörungstheorie]]n und verkaufsfördernde Legenden verbreitet, jeweils ohne Nennung belastbarer Belege oder Angaben zum Erfinder der jeweiligen Behauptung. So soll das entsprechende Öl [[Abiogenese|abiotischer]] Herkunft sein, aus dem Weltraum stammen oder wahlweise nur auf einer kleinen unbewohnten und namenlosen Insel in der &amp;quot;Subantarktis&amp;quot; zu finden sein, das zu behaupteten &amp;quot;Süd-Thule-Inseln&amp;quot; gehören soll (siehe dazu [[Neuschwabenland]]mythos). In leicht gewandelter Form werden die Theorien von verschiedenen Autoren und Kreisen immer wieder verbreitet. Demnach sollen Außerirdische auf der Erde Black Goo hergestellt haben und dieser Umstand habe zur Entstehung des Falklandkrieges geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Black Goo in der Alternativmedizin==&lt;br /&gt;
[[image:Kautz Vella Jo Conrad.jpg|[[Harald Kautz-Vella]] (links) mit [[Jo Conrad]] im Gespräch über Black Goo (Bild: Youtube)|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Alternativmedizin]]markt werden diverse Produkte mit Bezug zu Black Goo angeboten. Dazu gehören Schieferöl sowie aus der [[Homöopathie]] bekannte [[Globuli]], die durch [[Radionik]]-Verfahren &amp;quot;informiert&amp;quot; oder &amp;quot;geprägt&amp;quot; seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behauptungen zu Wundereigenschaften von Black-Goo-Produkten spielen in der Szene der Anhänger der [[Morgellonen]]-Hypothese eine Rolle. Auf Black Goo machte unter anderem der [[Pseudowissenschaft]]ler [[Harald Kautz-Vella]] aufmerksam, der an die [[Chemtrail]]-[[Verschwörungstheorie]] glaubt und diese mit den angeblichen Morgellonen in Verbindung bringt. Er gründete ein &amp;quot;Consortium for Morgellon-related Research&amp;quot; namens &amp;quot;time loop&amp;quot; und glaubt, dass durch [[Radionik]] erzeugte Black-Goo-Produkte wirksam gegen die [[Krankheitserfindung]] Morgellonen seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Behauptungen und Erfindungen von Kautz-Vella bot [[Jo Conrad]] am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2014 mit seinem Werbeprojekt [[Bewusst.TV]] eine Bühne. Er stellte dort Kautz-Vella unter dem Titel &amp;quot;Über Transhumanismus-Religion der Eliten und schwarze Öl-Entitäten&amp;quot; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;http://xn--behrdle-c1a.de/category/neues-aus-absurdistan/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gespräch mit Conrad bezeichnete Kautz-Vella seine Globuli als &amp;quot;eine Art Antidot&amp;quot; und &amp;quot;ein [[Homöopathie|homöopathisches]] Mittel, was uns wieder ans Kollektivbewusstsein anbindet.&amp;quot; Die Esoterikzeitschrift [[Raum und Zeit]] berichtete 2014 ebenfalls über Black Goo, Morgellonen, Chemtrails und Kautz-Vella.&amp;lt;ref&amp;gt;Licht auf Morgellons. r&amp;amp;z online, 188, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Michael Vogt]] interviewte Kautz-Vella bei [[Quer-Denken.TV]] zu Black Goo und die behaupteten Wundereigenschaften des Öls, etwa zur Existenz einer Seele des Öls&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=dUPRi20000g&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe auch [[Transhumanismus]] und [[Gaia Hypothese]] zur Existenz einer Seele bei Tieren und Gegenständen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Black Goo in der Science Fiction==&lt;br /&gt;
Eine Black-Goo-Flüssigkeit spielt in mehreren Science-Fiction-Filmen und Filmserien eine Rolle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Folge &amp;quot;Die schwarze Seele&amp;quot; der Next-Generation-Staffel der Serie Star Trek gerät die Crew der Enterprise an ein Wesen, dessen Konsistenz als ölartig beschrieben wird. Es kann seine Form verändern und ist in der Lage, die Crew-Mitglieder zu umschließen. Das Wesen hieß &amp;quot;schwarze Seele&amp;quot;, weil es nie erfahren hatte, was Liebe ist. &lt;br /&gt;
* In einer Folge von &amp;quot;Akte X&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Hollywoodfilm Prometheus&lt;br /&gt;
* Spiderman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwörungstheorien um Black Goo und die Entstehung des Falklandkrieges==&lt;br /&gt;
[[image:David_Griffin.jpg|[[David Griffin]] (Bild: Youtube)|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Bernhard Wimmer.jpg|Bernhard Wimmer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=hdLYX0Tm5ac Bild: Youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine der ersten Versionen einer Verschwörungstheorie über Black-Goo-Öl und die Entstehung des Falklandkrieges findet sich im August 2012 bei dem Engländer [[David Griffin]]. Griffin, Mitglied bei [[Exopolitik|Exopolitics UK]], berichtet in einem Video vom 24. August 2014, das bei Youtube zu sehen ist, über eine imaginäre &amp;quot;Blue ET-Base&amp;quot; auf einer hypothetischen &amp;quot;Thule Insel&amp;quot; (auf Landkarten unauffindbar) südlich der Falklandinseln. Dort gefundenes argentinisches Black-Goo-Öl, welches nach Großbritannien gebracht worden sei, habe Mitarbeiter der Rüstungsfirma Marconi in England getötet. Zuvor hätten englische Spezialkräfte die &amp;quot;ET-Base&amp;quot; zerstört. Die [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpest_im_Golf_von_Mexiko_2010 Ölpest im Golf von Mexiko] im Jahr 2010 auf einer Ölplattform von BP sei ebenfalls im Zusammenhang mit Black Goo zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://youtu.be/BCJSKhtTtC0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Esoterik]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;magazin [[Lichtsprache]] einer Susanne Sejana Kreth&amp;lt;ref&amp;gt;LICHTSPRACHE, Susanne Kreth Verlag, Susanne Sejana Kreth, Postfach 10 38 51, D-28038 Bremen&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte die Verschwörungstheorie in leicht gewandelter Form in einem Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;Das intelligente Öl. Lichtsprache, Heft 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach hätten &amp;quot;Argentinier&amp;quot; 1982 Kontakt zu [[Greys|&amp;quot;blauhäutigen Grauen&amp;quot;]] aufgenommen, die mit Black Goo Handel trieben und es auf einer unbewohnten Vulkaninsel der Antarktis namens &amp;quot;Thule-Insel&amp;quot; (36 Quadratkilometer groß) deponiert hätten. Auf der Insel gebe es zudem eine Fabrikanlage von [[Außerirdische]]n zur Herstellung von Black Goo. Angeblich hätte dies zum Falklandkrieg mit Großbritannien geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet werden die abwegigen Spekulationen auch von dem Bremer Künstler Bernhard Wimmer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=hdLYX0Tm5ac&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine unkritische Rezeption erfuhren Wimmers Erfindungen in der deutschen rechten Szene, so bei [[Politaia]], [[Extremnews]],&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.extremnews.com/berichte/wissenschaft/109414f143ec6ca&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Köwing]] (&amp;quot;der Honigmann&amp;quot;) und Jo Conrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Black Goo bei Esca-Krankheit der Weinpflanzen==&lt;br /&gt;
Nach Infektionen von Weinpflanzen mit dem Pilz &amp;#039;&amp;#039;Phaeomoniella chlamydospora&amp;#039;&amp;#039; kommt es im Rahmen der Pflanzenkrankheit [https://de.wikipedia.org/wiki/Esca_(Weinbau) Esca-Krankheit] zu farblichen Veränderungen der Pflanzen und der Absonderung und Ablagerung einer dunkelbraunen, gummiartigen Flüssigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.fupress.net/index.php/pm/article/viewFile/1561/1496&amp;lt;/ref&amp;gt;, die erstmals 1995 von einer Pflanzenforscherin namens Lucie Morton in Ermangelung eines geeigneteren Fachbegriffs als &amp;quot;Black Goo&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Morton, L., 1995. Mystery diseases hit young vines. Wines and Vines, 76, 46-47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Esca-Krankheit (oder kurz Esca) ist eine gefürchtete Krankheit von Weinpflanzen, die seit dem Altertum (Griechenland und römisches Reich) bekannt ist. Schon die Schriftsteller der Antike berichteten über diese Krankheit, die seinerzeit auf die wärmeren Weinbauregionen begrenzt war. Erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts breitete sich diese Krankheit in den nördlicheren Weinbauregionen aus und führt bereits zu ähnlichen Befallsraten wie in südlich gelegenen Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Larignon P (1999): Preliminary results on the biology of Phaeoacremonium. In: Black goo - Occurrence and Symptoms of Grapevine Declines. IAS/ICGTD Proceedings&lt;br /&gt;
* L. Morton (ed.): International Ampelography Society, Fort Valley, VA, USA, 49-55 (1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniela_Amstutz&amp;diff=122161</id>
		<title>Daniela Amstutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniela_Amstutz&amp;diff=122161"/>
		<updated>2014-12-08T11:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:DanielaAmstutzHaraldBaumann.jpg|thumb|Daniela Amstutz und [[Harald Baumann]]]]&lt;br /&gt;
[[image:Knautschbuch06.jpg|thumb|Kinderbuch von Daniela Amstutz und Harald Baumann]][[image:DanielaAmstutz-sfne.png|thumb|Von Amstutz angebotene &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; in GNM&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;www.sfne.info/02b.html Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniela Amstutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1961) ist Anhängerin der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) des deutschen Wunderheilers [[Ryke Geerd Hamer]]. Sie ist ehemalige Arzthelferin und lebt in Buchrain im Kanton Luzern in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amstutz&amp;#039; Sohn Angelo (geb. 1991) starb Ende 1996 an Krebs. Wie [[Helmut Pilhar|Olivia Pilhar]] litt er an einem Wilms-Tumor. Zu dem Zeitpunkt war Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie ab. Sie macht den zuletzt behandelnden Arzt für den Tod verantwortlich. (Siehe auch [[Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin]]). &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
In Rothenburg bei Buchrain betreibt Amstutz eine Naturheilpraxis (&amp;quot;Vitaflex-Praxis&amp;quot;). Neben &amp;quot;Beratung und Betreuung nach den Grundlagen der GNM&amp;quot; bietet sie dort &amp;quot;Vitaflex [[Reflexzonentherapie|Reflexzonenmassage]], Organhebung und [[Farbtherapie|Farbentherapie]]&amp;quot;, [[Kinesiologie]], [[Quantenheilung|&amp;quot;Quantenheilung nach Dr. Frank Kinslow&amp;quot;]] und die &amp;quot;Neutralisation von jeglichen Unverträglichkeiten&amp;quot; an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.facebook.com/VitaflexPraxis/info Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hält auch Seminare, nicht nur zur GNM, sondern z.B. auch zur [[Neue Homöopathie|&amp;quot;Neuen Homöopathie&amp;quot;]] nach [[Erich Körbler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Harald Baumann]], einem weiteren Schweizer GNM-Aktivisten, betreibt Amstutz den &amp;#039;&amp;#039;Knautsch-Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Knautsch-Verlag GmbH, Kirchensteig 20, 9502 Braunau. Gesellschafter: Daniela Amstutz, Harald Baumann. Geschäftsführer: Harald Baumann&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Bücher herausgibt, die Kindern das Konzept der GNM näher bringen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Da es uns wichtig ist, dass auch Kinder schon ihr eigenes Selbstheilungssystem verstehen können, schreibe ich mit einem lieben Freund medizinische Kinderbücher, die auch für Erwachsene gedacht sind.&amp;#039;&amp;#039; knautsch.ch/Vitaflex-Praxis/?p=34 Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bücher werden auch vom [[Sabine Hinz Verlag]] verkauft. Nach Recherchen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) aus dem Jahr 2005 rät Amstutz Eltern, deren Kind an Krebs erkrankt ist, es vor der [[Schulmedizin|&amp;quot;Schulmedizin&amp;quot;]] zu verstecken und dem Kind klar zu machen, dass Schmerzen etwas Positives seien. Als Therapie empfiehlt sie Quarkwickel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wir wollen wissen, welche Ratschläge sie Eltern gibt. Sie soll den echten Fall eines 10jährigen Mädchens beurteilen, das an bösartigem Knochenkrebs leidet. Daniela Amstutz wirft einen kurzen Blick auf das Röntgenbild. Für sie ist die Sache klar: Die Kleine sei auf einem guten Weg, der Krebs in der Heilung. Sie rät strikt von Chemotherapie und Operation ab. Dann der unglaubliche Vorschlag: Verstecken Sie ihr Kind vor der Schulmedizin, tauchen Sie im Ausland unter. Sie habe schon einmal ein krebskrankes Kind aus Deutschland versteckt. Als Therapie rät sie zu Quarkwickeln. Dem Mädchen müsse man vor allem klar machen, dass Schmerzen etwas Gutes seien.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/falsche_versprechen.html ARD-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Kontraste&amp;#039;&amp;#039; vom 11. November 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mit Baumann sowie dem Lehrer Urs Junger (geb. 1970) betreibt Amstutz die &amp;#039;&amp;#039;sfne Schule für neue Erkenntnisse&amp;#039;&amp;#039;, die Kurse zur GNM anbietet. Außer auf Hamer beruft man sich dabei auf den Biologen [[Stefan Lanka]]. Absolventen einer zehntägigen &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; wird versprochen, dass sie anschließend &amp;quot;verstehen, weshalb die GNM wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen(!) Fällen garantiert zutrifft.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach diesen 10 Tagen sind Sie imstande, die Ursache von Erkrankungen aus der Sicht der GNM® zu erkennen und verstehen, weshalb die GNM® wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen (!) Fällen garantiert zutrifft. Zudem kennen Sie die Theorien des bekannten Mikrobiologen Dr. Lanka. Sie werden ein komplett neues Bild über Krankheiten im Allgemeinen und Krebs im speziellen verfügen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;quot;Stuttgarter Impfsymposium&amp;quot; des [[Impfkritik|Impfgegners]] [[Hans Tolzin]] im September 2013 war Amstutz mit einem Vortrag zum Thema &amp;quot;Der biologische Sinn von Kinderkrankheiten aus Sicht der Neuen Medizin nach Dr. Hamer&amp;quot; angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Amstutz, Daniela}}&lt;br /&gt;
[[category:Anhänger der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniela_Amstutz&amp;diff=122160</id>
		<title>Daniela Amstutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniela_Amstutz&amp;diff=122160"/>
		<updated>2014-12-08T11:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:DanielaAmstutzHaraldBaumann.jpg|thumb|Daniela Amstutz und [[Harald Baumann]]]]&lt;br /&gt;
[[image:Knautschbuch06.jpg|thumb|Kinderbuch von Daniela Amstutz und Harald Baumann]][[image:DanielaAmstutz-sfne.png|thumb|Von Amstutz angebotene &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; in GNM&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;www.sfne.info/02b.html Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniela Amstutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1961) ist Anhängerin der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) des deutschen Wunderheilers [[Ryke Geerd Hamer]]. Sie ist ehemalige Arzthelferin und lebt in Buchrain im Kanton Luzern in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amstutz&amp;#039; Sohn Angelo (geb. 1991) starb Ende 1996 an Krebs, wie [[Helmut Pilhar|Olivia Pilhar]] litt er an einem Wilms-Tumor (siehe [[Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin#1996:_Angelo_Amstutz_.28Schweiz.29|Opfer der Germanischen Neuen Medizin]]). Zu dem Zeitpunkt war Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie ab. Sie macht den zuletzt behandelnden Arzt für den Tod verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
In Rothenburg bei Buchrain betreibt Amstutz eine Naturheilpraxis (&amp;quot;Vitaflex-Praxis&amp;quot;). Neben &amp;quot;Beratung und Betreuung nach den Grundlagen der GNM&amp;quot; bietet sie dort &amp;quot;Vitaflex [[Reflexzonentherapie|Reflexzonenmassage]], Organhebung und [[Farbtherapie|Farbentherapie]]&amp;quot;, [[Kinesiologie]], [[Quantenheilung|&amp;quot;Quantenheilung nach Dr. Frank Kinslow&amp;quot;]] und die &amp;quot;Neutralisation von jeglichen Unverträglichkeiten&amp;quot; an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.facebook.com/VitaflexPraxis/info Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hält auch Seminare, nicht nur zur GNM, sondern z.B. auch zur [[Neue Homöopathie|&amp;quot;Neuen Homöopathie&amp;quot;]] nach [[Erich Körbler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Harald Baumann]], einem weiteren Schweizer GNM-Aktivisten, betreibt Amstutz den &amp;#039;&amp;#039;Knautsch-Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Knautsch-Verlag GmbH, Kirchensteig 20, 9502 Braunau. Gesellschafter: Daniela Amstutz, Harald Baumann. Geschäftsführer: Harald Baumann&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Bücher herausgibt, die Kindern das Konzept der GNM näher bringen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Da es uns wichtig ist, dass auch Kinder schon ihr eigenes Selbstheilungssystem verstehen können, schreibe ich mit einem lieben Freund medizinische Kinderbücher, die auch für Erwachsene gedacht sind.&amp;#039;&amp;#039; knautsch.ch/Vitaflex-Praxis/?p=34 Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bücher werden auch vom [[Sabine Hinz Verlag]] verkauft. Nach Recherchen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) aus dem Jahr 2005 rät Amstutz Eltern, deren Kind an Krebs erkrankt ist, es vor der [[Schulmedizin|&amp;quot;Schulmedizin&amp;quot;]] zu verstecken und dem Kind klar zu machen, dass Schmerzen etwas Positives seien. Als Therapie empfiehlt sie Quarkwickel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wir wollen wissen, welche Ratschläge sie Eltern gibt. Sie soll den echten Fall eines 10jährigen Mädchens beurteilen, das an bösartigem Knochenkrebs leidet. Daniela Amstutz wirft einen kurzen Blick auf das Röntgenbild. Für sie ist die Sache klar: Die Kleine sei auf einem guten Weg, der Krebs in der Heilung. Sie rät strikt von Chemotherapie und Operation ab. Dann der unglaubliche Vorschlag: Verstecken Sie ihr Kind vor der Schulmedizin, tauchen Sie im Ausland unter. Sie habe schon einmal ein krebskrankes Kind aus Deutschland versteckt. Als Therapie rät sie zu Quarkwickeln. Dem Mädchen müsse man vor allem klar machen, dass Schmerzen etwas Gutes seien.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/falsche_versprechen.html ARD-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Kontraste&amp;#039;&amp;#039; vom 11. November 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mit Baumann sowie dem Lehrer Urs Junger (geb. 1970) betreibt Amstutz die &amp;#039;&amp;#039;sfne Schule für neue Erkenntnisse&amp;#039;&amp;#039;, die Kurse zur GNM anbietet. Außer auf Hamer beruft man sich dabei auf den Biologen [[Stefan Lanka]]. Absolventen einer zehntägigen &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; wird versprochen, dass sie anschließend &amp;quot;verstehen, weshalb die GNM wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen(!) Fällen garantiert zutrifft.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach diesen 10 Tagen sind Sie imstande, die Ursache von Erkrankungen aus der Sicht der GNM® zu erkennen und verstehen, weshalb die GNM® wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen (!) Fällen garantiert zutrifft. Zudem kennen Sie die Theorien des bekannten Mikrobiologen Dr. Lanka. Sie werden ein komplett neues Bild über Krankheiten im Allgemeinen und Krebs im speziellen verfügen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;quot;Stuttgarter Impfsymposium&amp;quot; des [[Impfkritik|Impfgegners]] [[Hans Tolzin]] im September 2013 war Amstutz mit einem Vortrag zum Thema &amp;quot;Der biologische Sinn von Kinderkrankheiten aus Sicht der Neuen Medizin nach Dr. Hamer&amp;quot; angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Amstutz, Daniela}}&lt;br /&gt;
[[category:Anhänger der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniela_Amstutz&amp;diff=122159</id>
		<title>Daniela Amstutz</title>
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		<updated>2014-12-08T11:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:DanielaAmstutzHaraldBaumann.jpg|thumb|Daniela Amstutz und [[Harald Baumann]]]]&lt;br /&gt;
[[image:Knautschbuch06.jpg|thumb|Kinderbuch von Daniela Amstutz und Harald Baumann]][[image:DanielaAmstutz-sfne.png|thumb|Von Amstutz angebotene &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; in GNM&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;www.sfne.info/02b.html Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniela Amstutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1961) ist Anhängerin der [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) des deutschen Wunderheilers [[Ryke Geerd Hamer]]. Sie ist ehemalige Arzthelferin und lebt in Buchrain im Kanton Luzern in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amstutz&amp;#039; Sohn Angelo (geb. 1991) [[Opfer_der_Germanischen_Neuen_Medizin#1996:_Angelo_Amstutz_.28Schweiz.29|starb]] Ende 1996 an Krebs. Wie [[Helmut Pilhar|Olivia Pilhar]] litt er an einem Wilms-Tumor. Zu dem Zeitpunkt war Amstutz bereits Anhängerin von Hamer und lehnte Chemotherapie ab. Sie macht den zuletzt behandelnden Arzt für den Tod verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meines Erachtens musste er als Opfer herhalten - für den Altar der Schulmedizin.&amp;#039;&amp;#039; www.germanische-heilkunde.at/index.php/beitrag-anzeigen/items/angelo-amstutz-nachruf-der-eltern-zum-2-todestag.html (Die Seite wurde im Juli 2013 nach Erscheinen dieses Artikels vom Netz genommen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://web.archive.org/web/20121014164100/http://germanische-heilkunde.at/index.php/tags-artikelliste/tag/AMSTUTZ+Angelo.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
In Rothenburg bei Buchrain betreibt Amstutz eine Naturheilpraxis (&amp;quot;Vitaflex-Praxis&amp;quot;). Neben &amp;quot;Beratung und Betreuung nach den Grundlagen der GNM&amp;quot; bietet sie dort &amp;quot;Vitaflex [[Reflexzonentherapie|Reflexzonenmassage]], Organhebung und [[Farbtherapie|Farbentherapie]]&amp;quot;, [[Kinesiologie]], [[Quantenheilung|&amp;quot;Quantenheilung nach Dr. Frank Kinslow&amp;quot;]] und die &amp;quot;Neutralisation von jeglichen Unverträglichkeiten&amp;quot; an.&amp;lt;ref&amp;gt;www.facebook.com/VitaflexPraxis/info Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hält auch Seminare, nicht nur zur GNM, sondern z.B. auch zur [[Neue Homöopathie|&amp;quot;Neuen Homöopathie&amp;quot;]] nach [[Erich Körbler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Harald Baumann]], einem weiteren Schweizer GNM-Aktivisten, betreibt Amstutz den &amp;#039;&amp;#039;Knautsch-Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Knautsch-Verlag GmbH, Kirchensteig 20, 9502 Braunau. Gesellschafter: Daniela Amstutz, Harald Baumann. Geschäftsführer: Harald Baumann&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Bücher herausgibt, die Kindern das Konzept der GNM näher bringen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Da es uns wichtig ist, dass auch Kinder schon ihr eigenes Selbstheilungssystem verstehen können, schreibe ich mit einem lieben Freund medizinische Kinderbücher, die auch für Erwachsene gedacht sind.&amp;#039;&amp;#039; knautsch.ch/Vitaflex-Praxis/?p=34 Aufruf am 27. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bücher werden auch vom [[Sabine Hinz Verlag]] verkauft. Nach Recherchen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) aus dem Jahr 2005 rät Amstutz Eltern, deren Kind an Krebs erkrankt ist, es vor der [[Schulmedizin|&amp;quot;Schulmedizin&amp;quot;]] zu verstecken und dem Kind klar zu machen, dass Schmerzen etwas Positives seien. Als Therapie empfiehlt sie Quarkwickel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wir wollen wissen, welche Ratschläge sie Eltern gibt. Sie soll den echten Fall eines 10jährigen Mädchens beurteilen, das an bösartigem Knochenkrebs leidet. Daniela Amstutz wirft einen kurzen Blick auf das Röntgenbild. Für sie ist die Sache klar: Die Kleine sei auf einem guten Weg, der Krebs in der Heilung. Sie rät strikt von Chemotherapie und Operation ab. Dann der unglaubliche Vorschlag: Verstecken Sie ihr Kind vor der Schulmedizin, tauchen Sie im Ausland unter. Sie habe schon einmal ein krebskrankes Kind aus Deutschland versteckt. Als Therapie rät sie zu Quarkwickeln. Dem Mädchen müsse man vor allem klar machen, dass Schmerzen etwas Gutes seien.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/falsche_versprechen.html ARD-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Kontraste&amp;#039;&amp;#039; vom 11. November 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mit Baumann sowie dem Lehrer Urs Junger (geb. 1970) betreibt Amstutz die &amp;#039;&amp;#039;sfne Schule für neue Erkenntnisse&amp;#039;&amp;#039;, die Kurse zur GNM anbietet. Außer auf Hamer beruft man sich dabei auf den Biologen [[Stefan Lanka]]. Absolventen einer zehntägigen &amp;quot;Grundausbildung&amp;quot; wird versprochen, dass sie anschließend &amp;quot;verstehen, weshalb die GNM wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen(!) Fällen garantiert zutrifft.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfne&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach diesen 10 Tagen sind Sie imstande, die Ursache von Erkrankungen aus der Sicht der GNM® zu erkennen und verstehen, weshalb die GNM® wissenschaftlich nachweisbar in sämtlichen (!) Fällen garantiert zutrifft. Zudem kennen Sie die Theorien des bekannten Mikrobiologen Dr. Lanka. Sie werden ein komplett neues Bild über Krankheiten im Allgemeinen und Krebs im speziellen verfügen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;quot;Stuttgarter Impfsymposium&amp;quot; des [[Impfkritik|Impfgegners]] [[Hans Tolzin]] im September 2013 war Amstutz mit einem Vortrag zum Thema &amp;quot;Der biologische Sinn von Kinderkrankheiten aus Sicht der Neuen Medizin nach Dr. Hamer&amp;quot; angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Amstutz, Daniela}}&lt;br /&gt;
[[category:Anhänger der Germanischen Neuen Medizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Iatroastrologie&amp;diff=121871</id>
		<title>Iatroastrologie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Iatroastrologie&amp;diff=121871"/>
		<updated>2014-12-03T11:41:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:tierkreismann.jpg|Tierkreismann|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iatroastrologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (von griech.: αρχίατρος archíatros = der Oberheiler, Leibarzt; zu archiater (latinisiert) und von griech. αστρολογία - wörtlich die Sternenkunde) ist ein [[pseudomedizin]]isches [[astromedizin]]isches Konzept auf Basis von Annahmen aus der [[Esoterik|esoterischen]] [[Astrologie]] und der Mathematik. Bedeutung hatte die Iatroastrologie vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert hinein. Die Verbreitung der Syphilis gegen 1496 führte unter damaligen Ärzten zu einer Diskussion, ob tatsächlich astrologische &amp;quot;Konstellationen&amp;quot; damit in Zusammenhang stehen könnten. Widersprüchliche Informationen über die Herkunft der damaligen Syphilisepidemie führten zu vermehrter Kritik der Iatroastrologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich finden sich noch heute Ärzte oder [[Heilpraktiker]], die sich an dieser Methode orientieren. Wissenschaftlich zu nennende Belege für eine etwaige Wirksamkeit und Eignung der Methode liegen nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Iatroastrologie wird von einem direkten Einfluss der Position von Gestirnen auf den menschlichen Körper und dessen Gesundheitszustand sowie der Entstehung von Krankheiten ausgegangen. Ebenso sollen Sternpositionen eine Rolle bei der Therapie von Krankheiten spielen. Die Zeitpunkte für medizinische Eingriffe seien demnach bei bestimmten astronomischen Konstellationen günstiger oder ungünstiger. So sollte der [[Aderlass]] nur im Einklag mit kosmischen Konstellationen durchgeführt werden. Grundlage dessen war die Zuordnung von Körperteilen zu bestimmten Tierkreiszeichen und die Beobachtung der Konstellationen von Himmelskörpern, die für medizinische Belange als günstig oder ungünstig angesehen wurden.&lt;br /&gt;
Die Darstellung der Zuordnung der Tierkreiszeichen zu unterschiedlichen Körperteilen geschah im Mittelalter auf Zeichnungen als so genannter Tierkreiszeichenmann oder Tierkreismann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüge existieren zur [[Humoralpathologie]] und der [[Qualitätenpathologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vertreter dieser Lehre war Agrippa von Nettesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Astromedizin]]&lt;br /&gt;
*[[Iatromagie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Wolfgang U. Eckart: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Springer Verlag&lt;br /&gt;
[[category:Therapie in der Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniel_Trappitsch&amp;diff=120545</id>
		<title>Daniel Trappitsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Daniel_Trappitsch&amp;diff=120545"/>
		<updated>2014-11-10T11:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Netzwerk Impfentscheid */ Link lesbarer gemacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Trappitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1965) ist ein Schweizer [[Heilpraktiker]], [[Impfgegner]] und Geschäftsführer des impfkritischen Vereins [[Netzwerk Impfentscheid]] (N.I.E.) aus Buchs (Schweiz, Kanton St. Gallen). Ihm werden auch Verbindungen zu rechtskonservativen Kreisen nachgesagt, zum Beispiel dem rechtslastigen Patriotenverein „Bürger für Bürger“, auf dessen Homepage er auch verlinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infosperber.ch/Politik/Impfgegner-mit-Verbindungen-zu-rechten-Patrioten Impfgegner mit Verbindungen zu rechten Patrioten] InfoSperber vom 28. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;nie&amp;#039;&amp;gt;www.holistopathie.ch/n-i-e/&amp;lt;/ref&amp;gt; Trappitsch leugnet die Infektionstheorie und sieht sich als Pharmakritiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
===Netzwerk Impfentscheid===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Netzwerk Impfentscheid]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trappitsch ist Geschäftsführer des am 15. November 2011 gegründeten Impfgegnervereins Netzwerk Impfentscheid, der als Schweizer Nachfolgeorganisation von [[AEGIS]] dessen impfgegnerischen Aktivitäten fortsetzt. Auf der Internetseite des Vereins verbreitet Trappitsch einen Text und ein Video von [[Michael Leitner]], der darin Falschinformationen zur Ursache der Ebola-Epidemie 2014 in Westafrika verbreitet und die Opfer der Krankheit verhöhnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/schweiz/herausgegriffen/afrikaner-sterben-an-ebola-schweizer-spotten-darueber-1.18414012 Afrikaner sterben an Ebola Schweizer spotten darüber] Neue Züricher Zeitung online, 29. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rolle beim Referendum gegen das Schweizer Tierseuchengesetz===&lt;br /&gt;
Trappitsch ist über das Netzwerk Impfentscheidung der Hauptinitiator des Volksentscheids in der Schweiz gegen das revidierte Tierseuchengesetz in der Schweiz am 25. November 2012.&amp;lt;ref name=&amp;#039;tagesanzeiger1&amp;#039;&amp;gt;Schweizer Tagesanzeiger [http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Der-Mann-der-das-Volk-vor-Impfungen-retten-will-/story/29069368 Der Mann der das Volk vor Impfungen retten will] 10. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Gesetz ist unter anderem geregelt, dass der Bund ermächtigt wird, Maßnahmen zur Vorbeugung von Tierseuchen zu ergreifen und zu finanzieren. Bei dem Referendum wurde das Gesetz mit 68,3 Prozent der Stimmen bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizer Tagesanzeiger [http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-nimmt-das-Tierseuchengesetz-deutlich-an/story/12802594 Die Schweiz nimmt das Tierseuchengesetz deutlich an] 26. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründung führten die Impfgegner unter anderem an, dass mit diesem „pharmaindustriefreundlichem Gesetz“ einem Impfzwang und einer Zwangsmedikation nichts mehr im Wege stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=824 Das neue Tierseuchengesetz TSG, Wolf im Schafspelz?!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holistopathie===&lt;br /&gt;
Trappitsch bezeichnet sich als Fachmann für Holistopathie, einem Begriff, den er selber erfunden hat. Es soll sich um eine gesprächsbasierte Therapie handeln, die den „Körper als Ausdrucksmittel der [[Feinstofflichkeit|feinstofflichen Welt]]“ und [[Ganzheitlichkeit|ganzheitlichen]] Therapieansatz bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizer Tagesanzeiger [http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Der-Mann-der-das-Volk-vor-Impfungen-retten-will-/story/29069368 Der Mann der das Volk vor Impfungen retten will] 10. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;www.holistopathie.ch/praxis/&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber, wie und wogegen Holistopathie eigentlich angewendet wird, macht Trappitsch keine Angaben. Die Ausführungen dazu auf seiner Internetpräsenz sind nur sehr vage und nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der Holistopathie basiert nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen, sondern auf esoterischen Vorstellungen. Eine Wirksamkeit gegen Krankheiten ist damit nicht plausibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges===&lt;br /&gt;
Trappitsch ist Teamleiter der [[Kurt Tepperwein|Tepperwein]] Collection AG, einem Strukturvertrieb für [[Nahrungsergänzungsmittel]]. Ferner führt er Seminare als Dozent an der GAM Fachschule für Naturheilkunde und an ähnlichen Institutionen durch, hält Vorträge und ist auf Internetkanälen wie youtube aktiv, wo er ebenfalls Propaganda gegen Impfungen verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;#039;nie&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_40.html Tierseuchengesetz (TSG)] (Schweiz) vom 1. Juli 1966 (Stand vom 1. Januar 2014)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Impfgegner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT: Trappitsch, Daniel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=120308</id>
		<title>Éliphas Lévi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=%C3%89liphas_L%C3%A9vi&amp;diff=120308"/>
		<updated>2014-11-07T13:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Eliphas_Levi_1874.jpg|Alphonse-Louis Constant alias Éliphas Lévi, 1874|thumb]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éliphas Lévi Zahed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war das Pseudonym des katholischen Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alphonse-Louis Constant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (8.&amp;amp;nbsp;Feb. 1810, Paris - 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1875, ebenda), unter dem er ab 1854 Schriften [[Magie|magisch]]-[[Okkultismus|okkulten]] Inhalts veröffentlichte. Lévi gilt als Wiederbegründer des [[Okkultismus]] im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;l&amp;#039;Estoile, Arnaud de: &amp;#039;&amp;#039;Qui suis-je? Éliphas Lévi.&amp;#039;&amp;#039; Grez-sur-Loing: Pardès, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
=== Per aspera ... ===&lt;br /&gt;
Alphonse-Louis&amp;#039; Vater war Schumacher in Paris. Die materiellen Verhältnisse der Familie waren sehr beschränkt, doch hatte der Geistliche der Kirche Saint-André-des-Arts eine kostenlose Armenschule für die Kinder seiner Pfarrei eingerichtet, in der auch Alphonse-Louis eine Grundschulbildung erhalten konnte. Nach Zwischenstationen, zuletzt im Priesterseminar von Saint-Sulpice, wurde er 1835 zum Subdiakon geweiht und nun seinerseits mit Lehraufträgen betraut. In eine seiner Schülerinnen (in seiner Verwirrung hielt er sie für die Reinkarnation der Jungfrau Maria) verliebte er sich unsterblich und verließ für sie das Seminar, noch bevor er die Priesterweihe erhalten sollte. Sie verließ ihn jedoch kurz darauf wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1836.jpg‎|links|Portrait von 1836|thumb]] Aus Enttäuschung über den Abbruch seiner Ausbildung nahm sich seine Mutter wenige Wochen später das Leben. Für Alphonse begann eine Zeit ziellosen Suchens, innerhalb eines Jahres machte er sowohl die Bekanntschaft mit Honoré de Balzac, entwickelte seine bildnerischen Fertigkeiten bei der Mitarbeit an einer Revue (&amp;quot;Les Belles Femmes de Paris&amp;quot;), freundete sich mit der militanten Sozialistin [http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_Tristan Flora Tristan] an und träumte doch gleichzeitig weiterhin von einer Zukunft als Priester. Dieser Traum führte ihn in das Benediktiner-Kloster von [http://de.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Pierre_de_Solesmes Solesmes], in dessen 20.000 Bände umfassender Bibliothek er sich mit vielen Schriften aus dem frühen Christentum, Gnostikern des Altertums, aber auch Werken frommer Mystiker bekannt machen konnte. Hier verfasste er sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;, das so fromm war wie romantisch und dabei so phantasievoll und lebhaft von Liebesdingen schwärmte, dass man es für besser hielt, ihn des Klosters zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Verwendung des Pariser Erzbischofs [http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Auguste_Affre Denis Auguste Affre] für ihn erhielt Constant schließlich eine Anstellung als Aufseher im Kolleg von Juilly östlich von Paris. Seine Vorgesetzten behandelten ihn schlecht, und nun brach der Zorn aus ihm heraus und er schrieb sein erstes wütendes Pamphlet &amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Erscheinen im Februar 1841 sorgte er nicht nur in der Kirchenhierarchie, sondern auch am Hof in Versailles für einen Skandal.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine zeitgenössische Schilderung dieser Vorgänge und der folgenden findet sich in: [http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb33497059p Mystères galans des théâtres de Paris]. Paris: Cazel, 1844. S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde festgenommen und im Mai 1841 zu acht Monaten Haft und 300 Francs Geldstrafe verurteilt. Weil er das Geld nicht hatte, saß er elf Monate und studierte in dieser Zeit die Werke des schwedischen Mystikers [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Haft empfahl ihn Affre seinem Kollegen[http://fr.wikipedia.org/wiki/Nicolas-Théodore_Olivier Nicolas-Théodore Olivier] in Évreux, wo er ab Februar 1843 so erfolgreich predigte, dass schon wenige Monate später seine eifersüchtigen Kollegen den Tod des Abbé Constant von den Zeitungen verkünden ließen. Trotz eines Dementis ließ sich ein Skandal nicht vermeiden, doch der Bischof von Évreux hielt seine schützende Hand über ihn und beauftragte ihn mit der Ausführung eines Wandgemäldes in einem Nonnenkloster. Durch Bürgschaftserklärungen von Bekannten seines Vaters wäre es ihm beinahe gelungen, Mitglied des geheimen [[Rosenkreuzer]]-Ordens zu werden, wo man ihm sogar den Grad eines Großmeisters in Aussicht gestellt haben soll. Leider wurde daraus nichts und auch das Gemälde wurde nicht fertig, denn als Anfang 1844 sein zweiter Rundumschlag erschien, &amp;#039;&amp;#039;La Mère de Dieu&amp;#039;&amp;#039;, kühlte sich seine Beziehung zum Bischof rapide ab und Constant kehrte nach Paris zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt durch den Tod seiner Freundin Flora Tristan veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Émancipation de la femme ou le Testament de la paria&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später (1845) sein pazifistisches Manifest &amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;. Er beschäftigte sich intensiv mit humanistischen und utopistischen Ideen seiner Zeit, vor allem dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Saint-Simon Saint-Simonismus] und den Theorien [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier Charles Fouriers]. Aber weder die einen, noch die anderen konnten ihn überzeugen. Saint-Simon lehre eine Religion ohne Frömmigkeit, die ihn abstoße, und Fouriers Ansatz von der Notwendigkeit für den Menschen, seine Triebe auszuleben, erschien ihm absurd und närrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem kleinen Ort Choisy-le-Roi, wenige Kilometer außerhalb von Paris und seit 1840 an der Eisenbahnstrecke nach Orleans gelegen, traf er sich seit seiner Rückkehr aus Évreux regelmäßig mit einer Aufseherin eines (vermutlich, siehe Anmerkung) Mädchenpensionats. Und während er mit ihr Heiratspläne schmiedete und sie von ihm schwanger war, verliebte sich ihre Freundin in Alphonse, die noch minderjährige [http://fr.wikipedia.org/wiki/Marie-Noémi_Cadiot Marie-Noémi Cadiot]. Nach einer Reihe heißer Liebesbriefe entfloh sie und versteckte sich in seiner Mansarde. Er wurde vor die Alternative gestellt, sie zu ehelichen oder ein Verfahren wegen Verführung einer Minderjährigen zu gewärtigen. Am 13. Juli 1846 heirateten sie. Sie gebar ihm eine Tochter, die er anbetete und die 1854 mit sieben Jahren verstarb. Bald darauf verließ ihn Marie-Noémi. &amp;lt;ref&amp;gt;Die in diesem Absatz geschilderten Ereignisse aus Constants Leben sind mit großer Vorsicht zu genießen. Denn es hat sich bei der Abfassung des Artikels der Eindruck herausgestellt, dass die meisten Internetveröffentlichungen dazu einer einzigen Quelle entstammen. Daten zu der &amp;quot;Institution Chandeau&amp;quot;, die sich in Choisy-le-Roi befunden haben soll, waren auch in mehrstündigen Recherchen nicht zu entdecken, dafür aber zahlreiche identische Formulierungen, vgl. http://fr.wikipedia.org/wiki/Éliphas_Lévi. &amp;#039;&amp;#039;Chandeau&amp;#039;&amp;#039; ist, wie vermutet, ein Eigenname, wird allerdings nirgends in einem Zusammenhang mit auch nur einer geografischen Nähe zu Choisy erwähnt. Angenommen, es handelte sich bei dem Institut Chandeau um eine Bildungsanstalt für Mädchen, findet sich lediglich ein Hinweis, und auch der ist äußerst vage, nämlich http://fr.topic-topos.com/ecole-emile-zola-choisy-le-roi - hier würde wenigstens der zeitliche Rahmen stimmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Februarrevolution von 1848 bedeutete auch für Alphonse Constant mehr Freiheiten. Nachdem er ein Jahr zuvor wegen seines Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039; erneut verurteilt worden war, konnte er sich jetzt ungehindert auf dem politischen Parkett bewegen. Er leitete die linke Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Tribun du peuple&amp;#039;&amp;#039;, die nach vier Nummern einging, gründete in revolutionärer Tradition den politischen Arbeiterverein &amp;#039;&amp;#039;Le Club de la montagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;In der Nationalversammlung von 1791 saßen die Abgeordneten der politischen Linken auf den oberen Rängen, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;La Montagne&amp;#039;&amp;#039; (Bergpartei).&amp;lt;/ref&amp;gt;, und als im Verlauf des Juni der politischen Reaktion die Entwicklung nicht mehr geheuer war und sie das Rad zurückzudrehen versuchte, wurde er beinahe füsiliert. Man verwechselte jemand anderen mit ihm und erschoss den falschen. Er wollte sich in die Nationalversammlung wählen lassen, aber ein langjähriger Freund wurde statt seiner gewählt, worauf die Freundschaft zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materiell allerdings ging es dem Ehepaar Constant jetzt gut, denn Marie-Noémi veröffentlichte literarische Feuilletonbeiträge und erhielt Unterricht durch den Bildhauer [http://de.wikipedia.org/wiki/James_Pradier James Pradier], den schon der Bürgerkönig gefördert hatte und der ihr nun die Türen zur Pariser Gesellschaft öffnete. In ihrem Fahrwasser erhielt auch Alphonse zwei Regierungsaufträge zu Gemälden für das Innenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... ad occultum ===&lt;br /&gt;
[[image:Baphomet.png|Baphomet, Abbildung aus &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie&amp;#039;&amp;#039;, 1856|links|thumb]]&lt;br /&gt;
Beginnend während seines Aufenthalts in Solesmes (1838-39), weitergeführt in der Swedenborg-Lektüre des Strafgefangenen (1841), beinahe verlängert durch den Großmeister-Grad im Rosenkreuzer-Orden in Evreux (1843/84), und (1850/51) im Studium der &amp;#039;&amp;#039;Kabbala denudata&amp;#039;&amp;#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Knorr_von_Rosenroth Rosenroths] wandte sich Alphonse Constant zunehmend der [[Mystik]], der [[Theosophie]], oder allgemeiner dem [[Okkultismus|okkulten]] Wissen zu. Er gab sich den Namen Éliphas Lévi Zahed, den ihm die Rosenkreuzer gegeben hatten und der eine Übersetzung seines Namens ins Hebräische darstellen solle&amp;lt;ref&amp;gt;Das ist allerdings eine sehr fragwürdige &amp;quot;Übersetzung&amp;quot;. Der Name Alphonse stammt aus dem Germanischen, auch wenn sein Ursprung nicht vollständig geklärt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit begann er auch mit der Abfassung seines späteren Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1854 reiste Lévi nach London, wo er die Bekanntschaft mit dem zu Lebzeiten europaweit berühmten Schriftsteller Edward Bulwer-Lytton machte. Über ihre gemeinsamen Interessen am Okkulten&amp;lt;ref&amp;gt;Bulwer-Lytton traf mit seinen fiktionalen Werken den Hang seiner Zeit zum Magischen und Übersinnlichen ebenso wie das Interesse an archäologischen Entdeckungen. Beides wusste er in spannende Geschichten zu verpacken, die ihn in den Bürgerhäusern zu einem vor allem von Frauen viel gelesenen Autor machten. Sein Spätwerk, &amp;#039;&amp;#039;The Coming Race&amp;#039;&amp;#039;, inspiriert noch heute die Anhänger der [[Reichsflugscheibe]]n-Theorie.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie Freunde. Durch Bulwer-Lytton kommt er erneut in Kontakt mit Rosenkreuzer-Kreisen, in denen ihm eine Reihe von angeblich erfolgreichen Geisterbeschwörungen gelingt, darunter eine des [http://de.wikipedia.org/wiki/Apollonios_von_Tyana Apollonios von Tyana]. In die Londoner Zeit fällt auch die gütliche Regelung seiner privaten Angelegenheiten: Die junge Frau, die er in Choisy-le-Roi verlassen hatte, verzieh ihm und er erkannte das uneheliche Kind als seines an. Gleichzeitig erfolgte mit Hilfe eines Freundes die endgültige, räumliche Trennung von seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Paris, veröffentlichte er gegen Ende 1854 den ersten Band von &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039;. Seine intensive Beschäftigung mit der [[Kabbala]] fand ihren Ausdruck in einer Reihe von Aufsätzen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;Revue philosophique et religieuse&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, einer Zeitschrift, die er 1855 zusammen mit dem belgischen Schriftsteller [http://fr.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier Camille Lemonnier]&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Wikipedia enthält keinen Artikel zu Lemonnier. Das englische Pendant findet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Camille_Lemonnier hier].&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Philosophen [http://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_Fauvety Charles Fauvety] gründete und über die drei Jahre ihres Erscheinens betrieb. Zu seiner Ablenkung schrieb er eine Reihe von Chansons. In einem davon verglich er den mittlerweile als Kaiser herrschenden Napoléon III. mit Caligula, was ihm einen weiteren Gefängnisaufenthalt einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann endlich, im Jahr 1859 (er war jetzt 49 Jahre alt), der wirtschaftliche Durchbruch: Die Veröffentlichung seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie&amp;#039;&amp;#039; bringt ihm 1.000 Francs ein, das sind umgerechnet und nach heutiger Kaufkraft über 30.000 Euro. Aber nicht nur wirtschaftlich ist &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; ein Erfolg, sie bringt ihm auch die Anerkennung weiter esoterischer Kreise in Frankreichs, darunter der Arzt Fernand Rozier der auch als Medium und Hellseher auftrat und sein Schüler wird. Im März 1861 schließlich wird Levi in die Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;La Rose du parfait silence&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, die ihm bald darauf den Grad eines Meisters verleiht. Im selben Jahr erscheint &amp;#039;&amp;#039;La Clef des grands mystères&amp;#039;&amp;#039;, der letzte Teil der Trilogie, die mit &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie&amp;#039;&amp;#039; beginnt und als deren zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie&amp;#039;&amp;#039; konzipiert war. [[file:levi_seal_solomon.jpg|Titelblatt zu &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 1910|links|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lévi arbeitet jetzt viel, hauptsächlich als Lehrer der Hocharistokratie, und für sein fachliches Ansehen spricht auch, dass er sogar dem neuen Bischof von Évreux&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn die Jahreszahl stimmt, dann war das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Jean-Sébastien_Devoucoux Jean-Sébastien Devoucoux], der seit 1858 die Diözese Évreux leitete. Eine vollständige Liste der Bischöfe findet sich hier: http://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_évêques_d&amp;#039;Évreux&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterricht in Kabbalistik erteilt. Materiell geht es ihm gut, Überschüsse investiert er in seine Bibliothek. Im selben Jahr tritt er in Briefkontakt mit einem italienischen Baron Spedalieri, von dem nichts weiter überliefert ist, als dass er zu Lévis wichtigstem Mäzen wurde und von Lévi einen über 1.000 Briefe umfassenden Kursus zur Kabbala erhielt. Der Briefwechsel erstreckte sich über beinahe 13 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre ab 1861 sind auch für seine Autorenschaft die fruchtbarsten. Nach &amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de Meudon&amp;#039;&amp;#039; (1861) folgt ein Jahr später &amp;#039;&amp;#039;Fables et symboles&amp;#039;&amp;#039; mit umfangreichen Analysen der Symboliken des Pythagoras, der Evangelien, des Talmud und anderer Quellen. 1865 erscheint die &amp;#039;&amp;#039;Science des esprits&amp;#039;&amp;#039;, und von [http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Larousse Pierre Larousse] ergeht die Bitte, Artikel über die Kabbala zu dessen großem Lexikon beizusteuern. Zur selben Zeit beginnt er mit der Monographie über den [http://de.wikipedia.org/wiki/Zohar Zohar], die allerdings erst nach seinem Tod erscheinen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56839792/f107.image Quelle] von 1880 behauptet, er sei zu dieser Zeit auch &amp;quot;Chef&amp;quot; einer Gesellschaft von &amp;quot;Groß-Magiern&amp;quot; gewesen. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dokument zur nachträglichen Verteidigung der [[Marienerscheinung]] von [http://de.wikipedia.org/wiki/La_Salette La Salette] im Jahr 1846. Die Objektivität der Aussage kann bezweifelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belagerung von Paris 1870 schneidet Levi von den Zuwendungen durch seine Schüler ab, und der Dienst bei der Nationalgarde bringt ein Herzleiden zum Ausbruch. Als dann Ende Mai 1871 auch die Episode der Commune vorbei ist, sieht sich Lévi wieder einmal am Ende seiner materiellen Ressourcen. [[image:Eliphas_Levi_sul_letto_di_morte.jpg|Éliphas Lévi auf dem Totenbett, 1875|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Eliphas_Levi_1872_Photo_Originale.jpg|Portraitfoto von 1872|links|thumb]]&lt;br /&gt;
Zwar arbeitet er weiter (bereits im Dezember 1871 beendet er das &amp;#039;&amp;#039;Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; über die Riten der französischen Freimaurerei), aber sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. 1873 entsteht &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1875 ist sein letztes Werk. Am 31. Mai 1875 stirbt Éliphas Lévi im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[image:Talisman_universel_selon_levi.png|Laut Papus der von Lévi entdeckte universelle Talisman, der alle bösen Geister bannen kann, vorausgesetzt man zeichnet ihn mit goldener Tinte auf sauberes Pergament und trägt ihn in einem Säckchen aus goldfarbener Seide.|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war im Paris des Zweiten Kaiserreichs eine bekannte Figur. Seine ursprünglich eher beiläufige Beschäftigung mit esoterischen Gegenständen verschaffte ihm ein singuläres Wissen. Indem Methoden und Darstellungsformen der Naturwissenschaften auf übernatürliche Vorstellungen angewendet wurden, entstand eine scheinbare Verbindung zwischen Okkultismus und den Wissenschaften, entstanden die &amp;#039;&amp;#039;okkulten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éliphas Lévi war unter anderem erfolgreich, weil er in Frankreich der erste war, der diesen Weg konsequent beschritt. Er war nach Agrippa von Nettesheim der erste, der sich dem Gebiet mehr als nur beiläufig widmete, und konnte so aus einer umfangreichen Quelle schöpfen. Seine Schriften beeinflussten daher sowohl durch die breite Streuung ihrer Themengebiete, wie durch ihre relative Originalität alle namhaften Esoteriker der Folgezeit. Seine Neigung zu exzentrischem, auf Effekt kalkulierten Auftreten ohne Rücksicht auf mögliche negative Folgen förderte seine Popularität bei den Zeitgenossen. Noch sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlichte die Pariser Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro&amp;#039;&amp;#039; einen Leitartikel über ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k278346v Un maitre sorcier. Le Figaro v. 6. Oktober 1882] (enthält eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um Lévis beinahe Füsilierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den von ihm beeinflussten Esoterikern in Frankreich gehörten neben dem bereits erwähnten Fernand Rozier vor allem:&lt;br /&gt;
* Gérard Encausse (1865 - 1916), der unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Papus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&lt;br /&gt;
* Stanislas de Guaita (1861 - 1897),&lt;br /&gt;
* Joséphin Péladan (1858 - 1918), der sich selbst Sâr Mérodack Joséphin Péladan nannte.&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachraum erreicht er unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Helena Blavatsky]] (1831 - 1891),&lt;br /&gt;
* H.P. Lovecraft (1890 - 1937),&lt;br /&gt;
* [[Aleister Crowley]] (1875 - 1947), der sich gar als Reinkarnation Lévis bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Lévi hat, nachdem er sich dieses Pseudonym gewählt hatte, nichts mehr unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Auch inhaltlich gibt es eine klare Scheidung: die Werke mit theosophischen/ okkulten Inhalten sind ausschließlich &amp;quot;von&amp;quot; Éliphas Lévi verfasst, die politischen Pamphlete und das wissenschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039; schrieb Alphonse-Louis Constant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphonse-Louis Constant ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1839&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Le Rosier de mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1841&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Assomption de la femme ou le Livre de l&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Doctrines religieuses et sociales&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1845&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Fête-Dieu ou le Triomphe de la paix religieuse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Paix! Paix! Réprimande adressée par un abbé et un théologien à Timon qui n&amp;#039;est ni l&amp;#039;un ni l&amp;#039;autre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre des larmes ou le Christ consolateur, Essai de conciliation entre l&amp;#039;Église catholique et la philosophie moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Harmonies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Dernière Incarnation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Voix de la famine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1847&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Deuil de la Pologne. Protestation de la Démocratie française et du Socialisme universel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Rabelais à la Basmette&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Trois Malfaiteurs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Sorcier de la Devinière&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848&lt;br /&gt;
|Zwei Chansons: &amp;#039;&amp;#039;La Marseillaise du peuple&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Règne du peuple&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Testament de la liberté&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la littérature chrétienne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Bible de l&amp;#039;humanité&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;gefunden in: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5600921q/f478.image Dictionnaire des pseudonymes], Paris, 1887. S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Éliphas Lévi ===&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;table-layout:fixed; padding:0px; background:rgb(255,255,255); margin:0px; margin-left:15px; margin-right:15px; width:100%; text-align:left; vertical-align:top; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%; vertical-align:top;&amp;quot;|1854&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k205564w &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 1: Dogme&amp;#039;&amp;#039;] Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dogma und Ritual der Hohen Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule universelle des clavicules de Salomon ou le Grimoire des Grimoires&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Salomonischen Schlüssel&amp;#039;&amp;#039;. München: Barth, 1927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2055658 &amp;#039;&amp;#039;Dogme et rituel de la haute magie, Tome 2: Rituel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1856 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Carnet de notes&amp;#039;&amp;#039; (postum veröffentlicht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1860&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Clavicule prophétique des sept esprits de Jean Trithème&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la magie, avec une exposition claire de ses procédés, de ses rites et de ses mystères.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1861&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot;&amp;gt;Daten entnommen aus: Manne, Edmond-Denis: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2001347 Nouveau dictionnaire des ouvrages anonymes et pseudonymes]. Lyon: Scheuring, 1868&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Magie.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München, Leipzig: Barth, 1926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5510884x &amp;#039;&amp;#039;La clef des grands mystères suivant Hénoch, Abraham, Hermès Trismégiste et Salomon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Germer-Baillère, 1861. Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel zu den grossen Mysterien nach Henoch, Abraham, Hermes Trismegistos und Salomon&amp;#039;&amp;#039;. Weilheim: Barth, 1966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k82585p &amp;#039;&amp;#039;Le sorcier de Meudon.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Librairie nouvelle, 1861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861 ff.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Cours de philosophie occulte. Lettres au baron Spedalieri&amp;#039;&amp;#039; (beendet Februar 1874, p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La philosophie occulte. Fables et symboles, avec les explications.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1862/ 63 (2 Bde.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1863&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Appel de la Pologne à la France par un Polonais&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La science des esprits.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Germer-Baillère, 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;nouvdic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1868/ 69&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k655196 &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Arcane ou l&amp;#039;Occultisme dévoilé.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Chamuel, 1898 (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869/ 70&lt;br /&gt;
|[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54778959 &amp;#039;&amp;#039;Le livre des Sages.&amp;#039;&amp;#039;] Paris: Bibliothèque Chacornac, 1912 (p.v.) Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Weisen.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München. Leipzig: Barth, 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Éléments de la Kabbale&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Portes de l&amp;#039;avenir ou les Dernières Paroles d&amp;#039;un voyant&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Grimoire franco-latomorum&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872 - 74&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Voile du temple déchiré&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1873&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Évangile de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Religion de la science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Les Paradoxes de la haute science&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;La Sagesse des Anciens&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Abraham le Juif retrouvé&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Catéchisme de la paix&amp;#039;&amp;#039; (p.v.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Clefs majeures et clavicules de Salomon.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;entnommen aus: [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k56761989/f16.image.r=Éliphas+Lévi.langEN Le Monde occulte Nr. 5-6]. Paris, 1903. Evtl dort falsch zitiert, siehe 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Le Livre d&amp;#039;Hermès restitué et expliqué par Éliphas Lévi et commenté par Éliphas Ben Zahed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Annexe de Salomon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OtherLang|ge=Éliphas Lévi|en=Éliphas Lévi}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Levi, Eliphas}}&lt;br /&gt;
[[category:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudonym]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Mind_Control&amp;diff=119166</id>
		<title>Mind Control</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Mind_Control&amp;diff=119166"/>
		<updated>2014-10-09T03:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cauthon: /* Verschwörungstheorien um &amp;quot;Mind Control&amp;quot; */ Umformulierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Mind Control.jpg|Obey - Gehorche (Bild: [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]] [[David Dees]])|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt das Thema Mind Control im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien. Informationen zum Thema Mind Control bei Sekten und sektenartigen Gruppen und Organisationen finden sich [[Sekte|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neuzeitliche Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mind Control&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bewusstseinskontrolle, Gehirnwäsche, Gedankenkontrolle, brainwashing, coercive persuasion, mind abuse, thought control, thought reform, manipulation mentale, lavage du cerveau&amp;#039;&amp;#039; usw) bezeichnet ungenau verschiedene tatsächliche oder angeblich existierende Techniken zu einer manipulativen Beeinflussung von Personen oder Personengruppen zu veränderten Wahrnehmungen, Überzeugungen oder zu einer Veränderung der eigenen Persönlichkeit. In diesem Zusammenhang wird dabei auch ein Machtverhältnis zwischen Manipulator(gruppe) und Individuum bzw. beeinflusster Gruppe unterstellt, die zu einer Schwächung des/der Beeinflussten führen soll. Der hierunter verstandene Vorgang spielt eine Rolle in verschiedenen [[Verschwörungstheorie]]n, bei denen in der Regel der Manipulator ein Staat, seine Institutionen oder eine Machtelite sein soll. In diesem Zusammenhang werden häufig einflussreiche Familien wie die der Rockefeller oder Rothschild genannt, oder [[Freimaurerei|Freimaurer]], [[Illuminaten]] und [[Reptiloide]], die eine [[Neue Weltordnung]] anstrebten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem erweiterten Sinne werden auch Werbekampagnen oder aufklärende Kampagnen (beispielsweise zu Impfkampagnen oder Präventionsmassnahmen vor dem HI-Virus) in Massenmedien als Beispiel einer angeblichen Mind Control verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bewusstseinskontrolle werden davon abweichend aber auch Techniken zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Bewusstsein bezeichnet. Dazu gehören Meditation, Biofeedback, so genannte [[Mind-Machine]]s oder der Gebrauch so genannter bewusstseinsverändernder Drogen zu einer [[Bewusstseinserweiterung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Hypnose]] wird gelegentlich im Zusammenhang mit dem hier thematisierten Mind Control genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Techniken der Bewußtseinskontrolle sind nicht per se unethisch oder abzulehnen: entscheidend ist, ob die Kontrolle über den Prozeß beim Individuum verbleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschwörungstheorien um &amp;quot;Mind Control&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Kilde.jpg|thumb|Rauni-Leena Luukanen-Kilde]]&lt;br /&gt;
Zu den wohl populärsten Verschwörungstheorien um eine angeblich von staatlichen Institutionen ausgehende Mind Control gehören Behauptungen zu einer US-amerikanischen Ionosphärenforschungsanlage in Alaska, der [[HAARP]]-Anlage. Eine dortige Kurzwellenanlage soll durch ihre sporadischen Aussendungen auch in großer Entfernung selektiv bestimmte Personengruppen beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sollen Zahnkaries verhindernde Maßnahmen durch [[Fluor-Verschwörungstheorien|Fluoridierung]] von Zahnpasta oder Trinkwasser oder der angebliche Einsatz von [[RFID|RFID-Chips]] die allgemeine Bevölkerung einer Gedankenkontrolle unterwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Vertreter und Verbreiter von Verschwörungstheorien um eine staatlich praktizierte Gedankenkontrolle sind beispielsweise die finnische Ärztin und [[Ufo]]login [[Rauni-Leena Luukanen-Kilde]] und der in Schweden lebende Rechtsanwalt [[Henning Witte]].&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschwellige Werbung - &amp;quot;subliminals&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:rats.jpg|RATS-Kurzzeiteinblendung|thumb]]&lt;br /&gt;
Bisweilen wird Mind Control auch auf unterschwellige Werbung bezogen. Dazu wurden auch zahlreiche Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, so von dem Berliner Autorenpaar [[Fosar und Bludorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschwellige Werbung bezeichnet eine Form der Werbung, die nicht als solche erkennbar ist, weil sie aus sehr kurzen (tachistoskopischen) optischen oder akustischen Botschaften besteht. Weitere Mittel sind auch unterschwellig in der Werbung angewandte Geruchsstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Präsidentschaftswahlkampf George W. Bush gegen Al Gore gehörte im September 2000 ein Werbespot zur Bush-Kampagne, bei dem für 1/30 Sekunde das Wort „RATS“ (Ratten) eingeblendet wurde, während der Sprecher Gores Medikamentenfinanzierung erwähnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Schuster stellte im Jahr 1989 fest, dass Werbewirkungen auf das Unbewusste zwar möglich seien, jedoch nur in geringem Maß. Der amerikanische Marktforscher Joel Saegert ist der Ansicht, dass subliminale Reize nur unbewusste Wünsche erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;quot;Gehirnwäsche&amp;quot; und Koreakrieg==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;brain washing&amp;quot; (Gehirnwäsche) wird häufig auf die Behandlung gefangener US-amerikanischer Soldaten im Koreakrieg durch Nordkorea und China bezogen. Eine Erstnennung des Begriffs &amp;quot;brain washing&amp;quot; findet sich im &amp;quot;Oxford English Dictionary&amp;quot; unter Bezug auf einen Artikel eines Edward Hunter in &amp;quot;New Leader&amp;quot; vom 7. Oktober 1950. CIA-Agent und Journalist Hunter schrieb Bücher und Artikel zu einer &amp;quot;Gehirnwäsche&amp;quot; durch das chinesische Militär. Der chinesische Begriff eines &amp;quot;xǐ năo&amp;quot; (洗腦) im Sinne einer Gehirnwäsche beschrieb entsprechende Erziehungsmassnahmen unter Mao, die zu einer &amp;quot;Brechung&amp;quot; eines Individuums führen sollten. Nach dem Koreakrieg wurden rückkehrende GIs auf mögliches Brain washing hin untersucht (Lifton / Schein). Im Ergebnis zeigte sich, dass die angewandten psychologischen einflussnehmenden Massnahmen (sensorische Deprivation, Strafmassnahmen) bei den Kriegsgefangenen nur einen geringen bleibenden Effekt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde unterstellt, dass die CIA selbst das Konzept eines dann als &amp;quot;erfunden&amp;quot; bezeichneten &amp;quot;brain-washing&amp;quot; zu einer eigenen Propaganda gegen den Kommunismus an sich benutzte.&lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Auch wurde unterstellt, dass damit eigene Kriegsverbrechen der US-Armee im Koreakrieg und CIA-Experimente, die als MK-ULTRA bekannt wurden, dabei relativiert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CIA-Projekt MKULTRA==&lt;br /&gt;
MKULTRA (MK ULTRA) war ein geheimes Forschungsprogramm der CIA über die mögliche Anwendbarkeit einer Bewusstseinskontrolle. Das Programm lief in der Zeit des &amp;quot;kalten Krieges&amp;quot; von 1953 bis in die 1970er Jahre hinein. Ziel des Projekts war unter anderem, ein so genanntes Wahrheitsserum zum Verhör von Kriegsgefangenen und Spionen zu entwickeln. Im Zusammenhang mit dem Verhör von Gefangenen und Spionen wird im englischsprachigen Raum auch von MICE-Projekten gesprochen (von &amp;#039;&amp;#039;Money, Ideology, Compromise, Ego recense&amp;#039;&amp;#039;). Zum Teil überschnitten sich die MKULTRA-Aktivitäten auch mit den Forschungen anderer US-Programme zu biologischen Waffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm umfasste auch mehrere Tausend Menschenversuche, bei denen ahnungslose Testpersonen, meist willkürlich unter Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen ausgewählt, halluzinogenen Drogen wie LSD oder Meskalin ausgesetzt wurden. Zahlreiche Versuchspersonen trugen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davon, teilweise bis hin zum Tod. Ein großer Teil der Experimente des Projekts verstieß gegen amerikanische Gesetze. Mitte der 1970er Jahre beschäftigten sich mehrere Untersuchungskommissionen des US-Kongresses mit der Aufarbeitung des Programms&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.druglibrary.org/schaffer/history/e1950/mkultra/index.htm U.S. Senate: Joint Hearing before The Select Committee on Intelligence and The Subcommittee on Health and Scientific Research of the Committee on Human Resources]&amp;#039;&amp;#039;, 95th Cong., 1st Sess., 3. August 1977]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerprojekt war die &amp;quot;Operation Artischocke&amp;quot; und Projekt BLUEBIRD, die als Reaktion auf &amp;quot;brain washing&amp;quot; an amerikanischen GI im Koreakrieg begonnen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Dokumente zu dem Projekt MKULTRA wurden 1972 unter dem damaligen CIA-Direktor Richard Helms illegal vernichtet. Ein Teil der erhaltenen Dokumente wurde mittlerweile der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/MK-ULTRA Wikipedia-Artikel zu MKULTRA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mind Control, und Strahlenangst vor Mikrowellenterror und Funkwellen==&lt;br /&gt;
[[image:emf2.jpg|[[BfeD]]: Absurder Nachbarstreit um Mind Control durch Nachbarn|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:tzapper.jpg|[[Hoax]] bei Heise.de um einen &amp;quot;Thumpmobile-Zapper&amp;quot; mit einem ausgebauten Mikrowellenherd-Magnetron, der Nachbarn drangsalieren und &amp;quot;mind controlen&amp;quot; soll&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:cloudbuster.jpg|[[Wilhelm Reich]] und sein [[Cloudbuster]]|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Orgonitpyramide.jpg|thumb|Pyramide aus Orgonit (Kantenlänge ca. 10&amp;amp;nbsp;cm)|left]]&lt;br /&gt;
[[image:ritschl2.jpg|Georg Ritschl|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine Sonderrolle spielen Symptome bestimmter psychiatrischer Erkrankungen (Psychosen), bei denen die Erkrankten den subjektiven Eindruck haben verfolgt zu werden. Entweder als feste und unerschütterliche Überzeugung (Verfolgungswahn) oder mit vorhandenen Zweifeln im Sinne von Pseudohalluzinationen. Eine nicht seltene Beobachtung ist eine für Beobachter unerklärliche Strahlenangst, die sich als Furcht vor den Auswirkungen schwacher elektromagnetischer Strahlung im Sinne eines [[Elektrosmog]]s äussern kann oder gar als Befürchtung, Opfer eines &amp;quot;Mikrowellenterrors&amp;quot; oder von [[Überhorizontradar]]-Anlagen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vermeintlichen Abwehr einer &amp;quot;Mind Control&amp;quot; wenden manche Personenkreise auch so genannte [[Cloudbuster]] an. Dabei handelt es sich um Metallrohre, [[Orgonit]] oder Bündel aus Kupferrohren, die eine als beeinflussend angesehene [[Orgon]]enegie unschädlich machen sollen. Dabei berufen sie sich auf den aus Österreich stammenden Psychiater [[Wilhelm Reich]], der dazu Spekulationen und Hypothesen aufstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu internationaler Aufmerksamkeit erlangte in diesem Zusammenhang der in Südafrika lebende deutsche Architekt und Orgonitunternehmer [[Georg Ritschl]]. Ritschl, der auch Domaininhaber von [[Jo Conrad]] und [[Germanische Neue Medizin]]-Webseiten war und als Anhänger der [[Chemtrail]]-Hypothese gilt, versuchte unter dem Motto &amp;quot;Orgonise Africa&amp;quot; sein vermarktetes Orgonit über ganz Afrika zu verteilen. Am 21.&amp;amp;nbsp;April 2009 wurde Georg Ritschl mit drei anderen Personen in Mozambique wegen des Verdachts der Sabotage am Cahora-Bassa-Staudamm verhaftet. Die Verhafteten gaben dagegen an, dass sie lediglich das Wasser des Stausees mit Orgonit &amp;quot;beleben&amp;quot; wollten. Nach Angaben der Polizei hätten Ritschl und seine Mitstreiter versucht, Orgonit in die Turbinen des Damms einzubringen. Es wurden 500&amp;amp;nbsp;kg der Substanz sichergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mozambique dam was New-Age cleansing ritual - not sabotage. [http://www.sowetan.co.za/News/Article.aspx?id=994778 Sowetan, 7 May 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitungsberichten zufolge wurden die Verhafteten am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 2009 freigelassen und der Fall sei abgeschlossen, nachdem Laboruntersuchungen ergeben hatten, dass Orgonit weitgehend harmlos sei.&amp;lt;ref&amp;gt;http://allafrica.com/stories/200906151053.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesetzeslage==&lt;br /&gt;
In Frankreich wurde 2001 im Rahmen von Bestrebungen gegen &amp;quot;Gehirnwäsche&amp;quot; durch Sekten ein entsprechender Gesetzesentwurf (&amp;#039;&amp;#039;Loi About-Picard&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senat.fr/rap/l00-192/l00-1929.html&amp;lt;/ref&amp;gt;) gegen das Delikt einer &amp;quot;manipulation mentale&amp;quot; diskutiert. Dabei wurde die gemeinte zukünftige Straftat folgendermassen beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Eine Tat aus der Mitte einer Gruppe, die Aktivitäten betreibt, welche das Ziel haben oder in Kauf nehmen, Vorteile aus der psychologischen oder psychischen Abhängigkeit von Personen zu erzielen, die an den Aktivitäten teilnehmen [und Aktivitäten], die auf diese [Personen] einen schweren oder wiederholten Druck ausübt oder Techniken anwendet, die die Beurteilungsfähigkeit verändern, um diese Personen dann gegen ihren freien Willen dazu zu verleiten, eine Handlung oder Nichthandlung auszuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Le fait, au sein d&amp;#039;un groupement qui poursuit des activités ayant pour but ou pour effet de créer ou d&amp;#039;exploiter la dépendance psychologique ou psychique des personnes qui participent à ces activités, d&amp;#039;exercer sur l&amp;#039;une d&amp;#039;entre elles des pressions graves et réitérées ou d&amp;#039;utiliser des techniques propres à altérer son jugement afin de la conduire, contre son gré ou non, à un acte ou une abstention qui lui est gravement préjudiciable.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.senat.fr/rap/l00-192/l00-1929.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzesentwurf geriet in die Kritik, so aus den Reihen religiöser Gemeinschaften und wurde nicht in das französische Strafrecht übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gehirnwäsche und Kindesmissbrauch==&lt;br /&gt;
Aus Sicht des amerikanischen Soziologen James T. Richardson habe sich der &amp;quot;Gehirnwäsche&amp;quot;-Begriff nicht erfolglos auf Bereiche wie den des Kindesmissbrauchs ausgedehnt. So werde demnach angenommen, dass in bestimmten Fällen Kinder erfolgreich beeinflussbar seien, eigene Elternteile fälschlich als Vergewaltiger oder Missbrauchtäter zu bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richardson, James T. &amp;#039;&amp;#039;Regulating Religion: Case Studies from Around the Globe&amp;#039;&amp;#039;, Kluwer Academic/Plenum Publishers 2004, p. 16, ISBN 9780306478871.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.crimlaw.org/defbrief269.html &amp;quot;Stressed to Kill: The Defense of Brainwashing; Sniper Suspect&amp;#039;s Claim Triggers More Debate&amp;quot;], &amp;#039;&amp;#039;Washington Post&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Defence Brief&amp;#039;&amp;#039;, issue 269, Steven Skurka &amp;amp; Associates&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cauthon</name></author>
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