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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Phiten</title>
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		<updated>2012-06-23T16:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Bild rechts&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Phiten.jpg|Firmenlogo|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hirata.jpg|Firmengründer Hirata|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Markenname für &amp;quot;leistungsstärkende Esoterikprodukte&amp;quot; die das japanische Unternehmen Phiten K. K. (jap. ファイテン株式会社 faiten kabushiki-gaisha) aus  Kyōto&amp;lt;ref&amp;gt;PHITEN CO., LTD., 678 TEARAIMIZU CHO, KARASUMA DORI, NAKAGYO KU, KYOTO Japan&amp;lt;/ref&amp;gt; weltweit in über 20 Ländern vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Name Phiten soll vom griechischen Buchstaben &amp;quot;Phi&amp;quot; Φ (nach Phiten &amp;#039;&amp;#039;Das vollkommene Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;) und einem &amp;quot;Exponenten 10&amp;quot; (engl. ten) stammen. Die Firma Phiten wurde 1983 von dem [[Chiropraktik|Chiropraktiker]] Yoshihiro Hirata und Ayako Doue gegründet. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen 680 Mitarbeiter und der Umsatz soll im Bereich von rund 104 Mill. Euro liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phiten behauptet, dass eigene Produkte auf Grund ihres Titan- oder Goldgehalts Wundereigenschaften hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Phiten-Produkte wird szenetypisch mit Sportlern geworben, die angeblich leistungsfördernde Effekte verspürt hätten. Auch tritt Phiten als Sponsor im Sport auf. In Deutschland sponsert Phiten unter anderem den Eishockey-Nationalspieler Michael Bakos, den Biathleten Andreas Birnbacher, einige Athleten aus dem Triathlon-Sport und die Nationalmannschaft der Strandvolleyballer. Auch die ehemalige Nummer 1 im Tennis, Martina Hingis, lässt sich von der japanischen Firma sponsern. Als Befürworter von Phiten trat auch der Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Wilhelm_M%C3%BCller-Wohlfahrt Hans Wilhelm Müller-Wohlfahrt] auf, der sich bereits zuvor für umstrittene Mittel wie [[Neosino]] stark machte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=mUVKW_NwpiE&amp;lt;/ref&amp;gt; Müller-Wohlfahrt soll Phiten &amp;quot;nach Deutschland gebracht&amp;quot; haben und sei auch an der Gründung des Münchner Phiten-Ladens beteiligt gewesen. Müller-Wohlfahrt behauptete in der &amp;quot;Bildzeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es ist wissenschaftlich bewiesen, daß eine spezielle Bearbeitung von Titan den Muskel dehnfähiger macht, ihn entkrampft und so für mehr Leistung sorgt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Als Müller-Wohlfahrt im Jahre 2005 &amp;quot;Phiten Rakuwa Titan&amp;quot;-Armbänder an Mitglieder der Fussballnationalmannschaft verteilte, geriet er in die Kritik von Kollegen. Der Münchner Sportmediziner Prof. Wolfgang Pförringer sprach von &amp;quot;Schamanentum der übelsten Sorte&amp;quot; und &amp;quot;Das ist absoluter Humbug&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bz-berlin.de/archiv/aerzte-zoff-ums-zauber-band-article252581.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde führt einige Phiten-Produkte auf einer Liste von Produkten, für die ein Einfuhrverbot in die USA besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.accessdata.fda.gov/scripts/ImportRefusals/ir_selection.cfm?DYear=2007&amp;amp;DMonth=10&amp;amp;IndustryCode=80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phiten wird in der Schweiz durch die Firma Cizen Inc. in Bern vertreten&amp;lt;ref&amp;gt;Cizen Inc. sports &amp;amp; health, Monbijoustrasse 22, CH-3011 Bern&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Deutschland befindet sich in München ein Phiten-Geschäft und gleichzeitig die Phiten-Vertretung für Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Phiten Deutschland GmbH, Schäfflerstraße 5, D-80333 München&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phiten-Produkte==&lt;br /&gt;
Phiten K.K. vertreibt Esoterikschmuck und Sportbekleidung. Neben Stütz- und Wärmebandagen, Tapes und Pflastern werden auch T-Shirts, Socken sowie Halsketten und Armbänder angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wunderbehauptungen zu Phiten Produkten und einem &amp;quot;Phild-Process&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Phild-Process.jpg|Grafische Darstellung des behaupteten Phild-Process|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach Phiten-Angaben werden die Produkte einem so genannten &amp;quot;Phild process&amp;quot; unterzogen, bei dem den Produkten Titan beigemengt wird. Das Titan soll sich dann in so genanntes &amp;quot;aqua-titanium&amp;quot; („Aquatitan“) umwandeln, dem der Hersteller Wunderwirkungen beimisst. Die wissenschaftlich unbekannte Substanz Aquatitan soll eine in Wasser verteilte und &amp;quot;energetisierte&amp;quot; Form von Titan-Nanopartikeln sein. Entgegen den Behauptungen von Phiten gilt Titan nicht als guter Leiter für elektrischen Strom. Analog zu Aquatitan wird auch die Existenz einer Substanz namens &amp;quot;Aquagold&amp;quot; behauptet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produkte sollen auch gesundheitsrelevante Wirkungen entfalten. So solle eine Entspannung der Muskulatur eintreten und alle Produkte sollen &amp;quot;ausgleichend auf den Fluss der bioelektrischen Ströme im Körper&amp;quot; sein. In der Produktwerbung wird dies auf [[pseudowissenschaft]]liche Weise und mit typischem [http://de.wikipedia.org/wiki/Technobabble Technobabble] erläutert. So heißt es in der Produktwerbung etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der japanische Chiropraktiker Hirata hat ein revolutionäres Verfahren entwickelt (Phild-Processing), mit dem Titan-Nanopartikel und Gold-Nanopartikel so behandelt werden können, dass sie in der Lage sind, die elektrischen Ströme des Körpers zu regulieren und zu harmonisieren.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.phiten.ch/index.php?id=44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein primitive Grafik soll Laien den Phild-Process erläutern (siehe Abbildung rechts). 2008 verbreitete Phiten, dass der Zoologe [http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Korte Martin Korte] von der TU Braunschweig die Wirksamkeit von Aquatitan in einer Mäusestudie mit dem Titel „Der Einfluss von Aquatitan-Pflastern auf Nervenzellen des Zentralnervensystems&amp;quot; belegt habe. Nach Korte könnten Aquatitan-Pflaster die &amp;quot;synaptische Plastizität&amp;quot; beinflussen, was Schmerzreize ohne Nebeneffekte vermindere. Korte hatte Mäusehirne seziert, Teile des Hippocampus an einem Ende elektrisch angeregt und eine Reaktion am anderen Ende des Hirnschnittes gemessen. Verschiedene Varianten des Klebebandes wurden dabei mehr oder weniger danebengelegt. In einem Versuch wurde gemessen, wie schnell die Aktivität am anderen Ende des Schnittpräparates abklingt. Ergebnis: Mit Klebeband mit Titan klang die Aktivität schneller ab. Was diese Messung bei einer Anwendung beim Menschen bedeuten soll, bleibt unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;http://youtu.be/tUuymbe3KSE&amp;lt;/ref&amp;gt; Link zur Studie: [http://phiten.de/Studie.pdf Korte-Studie zu Aquatitan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Phiten&lt;br /&gt;
*http://www.kassensturz.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2007/09/18/kassensturzsendungsartikel/Wellness-Schmuck-Teurer-Hokuspokus?catid=kassensturzsendungsartikel&amp;amp;docid=20070918-schmuck&lt;br /&gt;
*http://www.bz-berlin.de/archiv/aerzte-zoff-ums-zauber-band-article252581.html&lt;br /&gt;
*http://www.iib.unibe.ch/wiki/Files/KOLUMNE_2007_BZ_Kolumne_15Sept07.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.scienceline.org/2008/10/06/ask-fox-phiten-necklace/ (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Esoterikmarkt]]&lt;br /&gt;
[[category:Sportesoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Phiten&amp;diff=92572</id>
		<title>Phiten</title>
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		<updated>2012-06-23T16:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Struktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Phiten.jpg|Firmenlogo|300px|left|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Hirata.jpg|Firmengründer Hirata|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Markenname für &amp;quot;leistungsstärkende Esoterikprodukte&amp;quot; die das japanische Unternehmen Phiten K. K. (jap. ファイテン株式会社 faiten kabushiki-gaisha) aus  Kyōto&amp;lt;ref&amp;gt;PHITEN CO., LTD., 678 TEARAIMIZU CHO, KARASUMA DORI, NAKAGYO KU, KYOTO Japan&amp;lt;/ref&amp;gt; weltweit in über 20 Ländern vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Name Phiten soll vom griechischen Buchstaben &amp;quot;Phi&amp;quot; Φ (nach Phiten &amp;#039;&amp;#039;Das vollkommene Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;) und einem &amp;quot;Exponenten 10&amp;quot; (engl. ten) stammen. Die Firma Phiten wurde 1983 von dem [[Chiropraktik|Chiropraktiker]] Yoshihiro Hirata und Ayako Doue gegründet. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen 680 Mitarbeiter und der Umsatz soll im Bereich von rund 104 Mill. Euro liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phiten behauptet, dass eigene Produkte auf Grund ihres Titan- oder Goldgehalts Wundereigenschaften hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Phiten-Produkte wird szenetypisch mit Sportlern geworben, die angeblich leistungsfördernde Effekte verspürt hätten. Auch tritt Phiten als Sponsor im Sport auf. In Deutschland sponsert Phiten unter anderem den Eishockey-Nationalspieler Michael Bakos, den Biathleten Andreas Birnbacher, einige Athleten aus dem Triathlon-Sport und die Nationalmannschaft der Strandvolleyballer. Auch die ehemalige Nummer 1 im Tennis, Martina Hingis, lässt sich von der japanischen Firma sponsern. Als Befürworter von Phiten trat auch der Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Wilhelm_M%C3%BCller-Wohlfahrt Hans Wilhelm Müller-Wohlfahrt] auf, der sich bereits zuvor für umstrittene Mittel wie [[Neosino]] stark machte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=mUVKW_NwpiE&amp;lt;/ref&amp;gt; Müller-Wohlfahrt soll Phiten &amp;quot;nach Deutschland gebracht&amp;quot; haben und sei auch an der Gründung des Münchner Phiten-Ladens beteiligt gewesen. Müller-Wohlfahrt behauptete in der &amp;quot;Bildzeitung&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Es ist wissenschaftlich bewiesen, daß eine spezielle Bearbeitung von Titan den Muskel dehnfähiger macht, ihn entkrampft und so für mehr Leistung sorgt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Als Müller-Wohlfahrt im Jahre 2005 &amp;quot;Phiten Rakuwa Titan&amp;quot;-Armbänder an Mitglieder der Fussballnationalmannschaft verteilte, geriet er in die Kritik von Kollegen. Der Münchner Sportmediziner Prof. Wolfgang Pförringer sprach von &amp;quot;Schamanentum der übelsten Sorte&amp;quot; und &amp;quot;Das ist absoluter Humbug&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bz-berlin.de/archiv/aerzte-zoff-ums-zauber-band-article252581.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde führt einige Phiten-Produkte auf einer Liste von Produkten, für die ein Einfuhrverbot in die USA besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.accessdata.fda.gov/scripts/ImportRefusals/ir_selection.cfm?DYear=2007&amp;amp;DMonth=10&amp;amp;IndustryCode=80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phiten wird in der Schweiz durch die Firma Cizen Inc. in Bern vertreten&amp;lt;ref&amp;gt;Cizen Inc. sports &amp;amp; health, Monbijoustrasse 22, CH-3011 Bern&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Deutschland befindet sich in München ein Phiten-Geschäft und gleichzeitig die Phiten-Vertretung für Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Phiten Deutschland GmbH, Schäfflerstraße 5, D-80333 München&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phiten-Produkte==&lt;br /&gt;
Phiten K.K. vertreibt Esoterikschmuck und Sportbekleidung. Neben Stütz- und Wärmebandagen, Tapes und Pflastern werden auch T-Shirts, Socken sowie Halsketten und Armbänder angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wunderbehauptungen zu Phiten Produkten und einem &amp;quot;Phild-Process&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Phild-Process.jpg|Grafische Darstellung des behaupteten Phild-Process|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach Phiten-Angaben werden die Produkte einem so genannten &amp;quot;Phild process&amp;quot; unterzogen, bei dem den Produkten Titan beigemengt wird. Das Titan soll sich dann in so genanntes &amp;quot;aqua-titanium&amp;quot; („Aquatitan“) umwandeln, dem der Hersteller Wunderwirkungen beimisst. Die wissenschaftlich unbekannte Substanz Aquatitan soll eine in Wasser verteilte und &amp;quot;energetisierte&amp;quot; Form von Titan-Nanopartikeln sein. Entgegen den Behauptungen von Phiten gilt Titan nicht als guter Leiter für elektrischen Strom. Analog zu Aquatitan wird auch die Existenz einer Substanz namens &amp;quot;Aquagold&amp;quot; behauptet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produkte sollen auch gesundheitsrelevante Wirkungen entfalten. So solle eine Entspannung der Muskulatur eintreten und alle Produkte sollen &amp;quot;ausgleichend auf den Fluss der bioelektrischen Ströme im Körper&amp;quot; sein. In der Produktwerbung wird dies auf [[pseudowissenschaft]]liche Weise und mit typischem [http://de.wikipedia.org/wiki/Technobabble Technobabble] erläutert. So heißt es in der Produktwerbung etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der japanische Chiropraktiker Hirata hat ein revolutionäres Verfahren entwickelt (Phild-Processing), mit dem Titan-Nanopartikel und Gold-Nanopartikel so behandelt werden können, dass sie in der Lage sind, die elektrischen Ströme des Körpers zu regulieren und zu harmonisieren.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.phiten.ch/index.php?id=44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein primitive Grafik soll Laien den Phild-Process erläutern (siehe Abbildung rechts). 2008 verbreitete Phiten, dass der Zoologe [http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Korte Martin Korte] von der TU Braunschweig die Wirksamkeit von Aquatitan in einer Mäusestudie mit dem Titel „Der Einfluss von Aquatitan-Pflastern auf Nervenzellen des Zentralnervensystems&amp;quot; belegt habe. Nach Korte könnten Aquatitan-Pflaster die &amp;quot;synaptische Plastizität&amp;quot; beinflussen, was Schmerzreize ohne Nebeneffekte vermindere. Korte hatte Mäusehirne seziert, Teile des Hippocampus an einem Ende elektrisch angeregt und eine Reaktion am anderen Ende des Hirnschnittes gemessen. Verschiedene Varianten des Klebebandes wurden dabei mehr oder weniger danebengelegt. In einem Versuch wurde gemessen, wie schnell die Aktivität am anderen Ende des Schnittpräparates abklingt. Ergebnis: Mit Klebeband mit Titan klang die Aktivität schneller ab. Was diese Messung bei einer Anwendung beim Menschen bedeuten soll, bleibt unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;http://youtu.be/tUuymbe3KSE&amp;lt;/ref&amp;gt; Link zur Studie: [http://phiten.de/Studie.pdf Korte-Studie zu Aquatitan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Phiten&lt;br /&gt;
*http://www.kassensturz.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2007/09/18/kassensturzsendungsartikel/Wellness-Schmuck-Teurer-Hokuspokus?catid=kassensturzsendungsartikel&amp;amp;docid=20070918-schmuck&lt;br /&gt;
*http://www.bz-berlin.de/archiv/aerzte-zoff-ums-zauber-band-article252581.html&lt;br /&gt;
*http://www.iib.unibe.ch/wiki/Files/KOLUMNE_2007_BZ_Kolumne_15Sept07.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.scienceline.org/2008/10/06/ask-fox-phiten-necklace/ (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[category:Esoterikmarkt]]&lt;br /&gt;
[[category:Sportesoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Ky%C3%A4ni&amp;diff=92571</id>
		<title>Kyäni</title>
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		<updated>2012-06-23T16:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Struktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Kyäni.jpg|Kyäni-Werbelogo|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kyäni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kyani) ist der Name einer Produktreihe mit Fischölen und Fruchtsaft, die als [[Nahrungsergänzungsmittel]] im [[MLM|Multilevel Marketing]] in verschiedenen Ländern vertrieben und im Internet aggressiv beworben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
In der Werbung zum [[Wellness]]getränk Kyäni wird eine gesundheitsrelevante Wirkung durch die Verwendung der [[Noni]]-Frucht, von Blaubeeren und von Fischölen des Rotlachs behauptet. Auch sollen Kyäni-Produkte die menschliche Transmittersubstanz [http://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffmonoxid Stickstoffmonoxid (NO)] enthalten, deren Konsum ausschließlich positive Effekte haben soll. NO ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Stickstoff und Sauerstoff und gehört zur Gruppe der Stickoxide. Stickstoffmonoxid ist schleimhautreizend, karzinogen (krebserregend) und durch die Bildung von Methämoglobin toxisch&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.airliquide.de/loesungen/produkte/gase/gasekatalog/stoffe/stickstoffmonoxid.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter Einwirkung von Sauerstoff und anderen Oxidationsmitteln wird NO innerhalb von Sekunden zu braunem Stickstoffdioxid oxidiert, das in Wasser zu Salpetersäure und Salpetriger Säure disproportioniert. Diese Kurzlebigkeit erklärt auch, warum NO immer nur in unmittelbarer Nähe seines Entstehungsortes im Körper wirken kann. Es kann daher nicht sinnvoll über die Nahrung oder ein Getränk zugeführt werden. Allenfalls kann es als iNO inhaliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Kyäni soll sich aus dem Begriff für &amp;quot;Starke Medizin&amp;quot; in der Sprache der Tlingit ableiten. Es scheint sich jedoch eher um eine Worterfindung zu handeln, da &amp;quot;Medizin&amp;quot; in der Lingit-Sprache &amp;quot;náakw&amp;quot; heißt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alaskool.org/language/dictionaries/akn/dictionary.asp&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Mehrere deutschsprachige Seiten geben an, der Begriff Kyäni sei der &amp;quot;Inuit-Sprache&amp;quot; entnommen; die Bedeutung bleibt jedoch gleich. Im Inupiaq aus Nordalaska heißt Medizin jedoch &amp;quot;ieuuniun&amp;quot;, während sich von mehreren Übersetzungsmöglichkeiten für das Wort &amp;quot;stark&amp;quot; keine einzige im Kunstwort Kyäni ausmachen lässt&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alaskool.org/language/dictionaries/inupiaq/dictionary.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;; allgemein gibt es zudem in den Inuitsprachen keine Umlaute&amp;lt;ref&amp;gt;Weiterhin ist interessant, dass es in der Yupik-Sprache aus Alaska eine recht ähnliche Kombination mit völlig anderer Bedeutung gibt: qayáni (qa.yá).ni &amp;quot;his own kayak&amp;quot;, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Yupik_languages&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Kyäni-Business steckt die Firma VisionGroupSupport und eine Kyani Inc. aus der Stadt Idaho Falls im US-Bundesstaat Idaho. In Europa ist Kyäni seit 2007 aktiv, vor allem in Skandinavien. Der Sitz der deutschen Niederlassung ist in Frankfurt am Main. Geschäftsführer der Kyäni Germany GmbH ist Scott R. Seedall, Vice President von Kyani&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zoominfo.com/people/Seedall_Scott_521389979.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Rechtsanwalt aus Idaho Falls, der in der Vergangenheit Rechtsvertreter von Kyäni war.&amp;lt;ref&amp;gt;Kyäni Germany GmbH, Scott R. Seedall, Mainzer Landstraße 47, D-60329 Frankfurt am Main&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.findnotary.com/notary/idaho-falls/SCOTT-R.-SEEDALL-403054&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rfcexpress.com/lawsuits/trademark-lawsuits/idaho-district-court/51858/kyani-v-john-g-malone-et-al/summary/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermarktung von Kyäni wird die Anekdote verbreitet, dass die beiden Kyäni-Erfinder Dick und Gayle Powell sich in Alaska aufgehalten hätten, um die Ernährungsgewohnheiten des Stammes der &amp;quot;Alaskan Tlingit&amp;quot; (Lingit) zu erforschen. Bei dieser Gelegenheit sollen sie festgestellt haben, dass die besagten Tlingit in ihrer Sprache angeblich keine Wörter für Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und die Zuckerkrankheit kennen würden und somit diese Erkrankungen bei ihnen unbekannt seien. Die Powells wollen auch erfahren haben, dass die besagten Ureinwohner Alaskas Blaubeeren und Lachs verzehren würden, was sie zu der Spekulation veranlasste, dass diese Nahrungsmittel die genannten Krankheiten verhindern können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://kyani.net/public/eu/en/about/story&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Realität sieht jedoch anders aus. Bei den etwa 107.000 Iñupiat, Aleut, verschiedenen Athabascan sprechenden Völkern sowie Tlingit ist Krebs die häufigste Haupttodesursache bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://ijch.fi/issues/674/67(4)%20Cassady.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhobene Daten des &amp;quot;Indian Health Service&amp;quot; zeigen, dass die Tlingit mehr oder weniger unter den gleichen Krankheiten leiden wie andere Bewohner Alaskas auch: (Zitat) &amp;#039;&amp;#039;Health problems among the Tlingit are not much different than they are with other Alaska Native peoples. Extensive and continuous Indian Health Service data demonstrate their susceptibility to such illnesses as influenza, arthritis, hepatitis, cancer, and diabetes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.everyculture.com/multi/Sr-Z/Tlingit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere wissenschaftliche Studien gehen auf das Problem des Alkoholmissbrauchs und bestimmter Erkrankungen bei den Ureinwohnern Alaskas ein. (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Mohatt GV, Rasmus SM, Thomas L, Allen J, Hazel K, Marlatt GA. Risk, resilience, and natural recovery: a model of recovery from alcohol abuse for Alaska Natives. Addiction. 2008 Feb;103(2):205-15. Epub 2007 Nov 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grinëv AV. The distribution of alcohol among the natives of Russian America. Arctic Anthropol. 2010;47(2):69-79&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lanier AP, Holck P, Ehrsam Day G, Key C. Childhood cancer among Alaska Natives. Pediatrics. 2003 Nov;112(5):e396.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Templin D. One year in an Alaskan arthritis clinic. Int J Circumpolar Health. 1999 Oct;58(4):242-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bezüglich der traditionellen Ernährungsweise der Tlingit läuft die Annahme fehl: sowohl Blaubeeren als auch Lachs waren nur saisonal verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kyäni-Produkte==&lt;br /&gt;
Kyäni-Produkte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kyani Sunrise mit Blaubeerensaft und Saft weiterer ungenannter Früchte&lt;br /&gt;
*Kyani Sunset mit Rotlachs-Fischölen. Das Produkt soll die roten Farbstoffe Astaxanthin und Zeaxanthin im Öl aufweisen, die als [[Antioxidantien]] wirken sollen. Des Weiteren sollen Omega-3-Fettsäuren enthalten sein.&lt;br /&gt;
*Kyani Nitro FX mit Stickstoffmonoxid NO. Das Produkt soll Saft aus der gesamten [[Noni]]-Pflanze, inklusive Blätter und Wurzeln, enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammensetzung==&lt;br /&gt;
*Blaubeeren (&amp;#039;&amp;#039;Cyanococcus&amp;#039;&amp;#039;, Alaskan wild blueberries)&lt;br /&gt;
*Rotlachs-Fischöle (&amp;#039;&amp;#039;Oncorhynchus nerka&amp;#039;&amp;#039;, oder Blaurückenlachs (englisch Sockeye Salmon)&lt;br /&gt;
*Samen des Annatto Buschs &amp;#039;&amp;#039;Bixa orellana&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Stickstoffmonoxid (NO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sollen die Produkte auch [[Aloe Vera]], [[Goji|Goji Beeren]] und [[OPC]] aus Weintraubenkernen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kyäni-MLM==&lt;br /&gt;
Kyäni wird im Empfehlungsmarketing per MLM vertrieben. Für 20 Downline-Kunden erhält der Kyäni-Strucki angeblich 500 Euro im Monat. Für 200 Downliner sollen es für den Saphir-Strucki 1.000 Euro sein. Als Emerald-Strucki mit mehreren Saphiren unter sich sollen monatlich 5.000 Euro erzielbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Immunologic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Dalai_Lama&amp;diff=84303</id>
		<title>Dalai Lama</title>
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		<updated>2012-02-15T19:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Flucht und Exil */ ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama.jpg|Quelle: Wikipedia|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalai Lama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Mongolischen: Ozeangleicher Lehrer, von Dalai – mong. Ozean; auch: Gyelwa Rinpoche; wylie: rgyal ba rin po che) ist der Titel des höchsten [http://de.wikipedia.org/wiki/Tulku Trülku] innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]]. Der gegenwärtige 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho (gebürtig Lhamo Dhondrub; geb. 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935, Taktser, Provinz Amdo, Osttibet). Der Dalai Lama gilt als der „geistige Führer“ des unterdrückten tibetischen Volkes. Er ist der Träger des Friedensnobelpreises, Inhaber von über 50&amp;amp;nbsp;Ehrendoktoraten teils hoch renommierter Universitäten und Autor zahlreicher Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Awards_and_honours&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
===Auswahl des Dalai Lama===&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass der vorherige verstorbene Dalai Lama erneut eine [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] als Mensch annimmt und dann aufgefunden werden kann. Dies geschieht durch eine hochrangige, von der Ordensführung autorisierte Findungskommission. Beispielsweise wurde der vierzehnte Dalai Lama von mehreren Mönchen gefunden, die Familien mit Kleinkindern im Land aufsuchten, bei deren Geburt sich besondere Zeichen gezeigt haben sollen. Als besondere Zeichen gelten etwa ungewöhnliche Träume der Eltern, ungewöhnliche Fähigkeiten des Kindes oder Regenbögen. Die Mönche stellten den Kleinkindern mehrere Aufgaben, um herauszufinden, welches von ihnen der wiedergeborene Dalai Lama sei. Eine dieser Aufgaben war die Wiedererkennung von persönlichen Ritualgegenständen des Verstorbenen. Nachdem die Entscheidung für einen der Kandidaten gefallen ist, wird das Kind offiziell zur Reinkarnation des vorherigen Dalai Lama erklärt und soll eine klösterliche Ausbildung in tibetischem Buddhismus sowie in tibetischer Kultur, unter anderem Sprache, Schrift, Kalligrafie und Allgemeinwissen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tibetische Theokratie===&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama2.jpg|Dalai Lama als tibetischer Feudalherr 1956 (Bild:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4284&amp;amp;Itemid=199&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Tibetischer Buddhismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jetzige Dalai Lama war bis zu seinem Rücktritt im März 2011 der oberste Vertreter der buddhistischen Gelug-Schule, die es über Jahrhunderte hinweg die Oberherrschaft über ganz Tibet hatte. Dazu bediente man sich teils drakonischer Strafen selbst bei geringen Verstößen, der Religion als Vermittler einer karmisch bedingten Armut bei Androhung höllischer Strafen, wenn das System hinterfragt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der chinesischen Besatzung wurde die tibetische Theokratie zwar beendet, was jedoch ebenfalls neue Menschenrechtsverletzungen mit sich brachte. Bei seinen zahlreichen Reisen und Vorträgen weist der Dalai Lama zwar immer wieder auf Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet hin, verliert aber kein Wort über die Zustände in seinem Land zu Zeiten der Theokratie. So sagte er z.B. am 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des tibetischen Volksaufstands: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Seit dem Aufstand vom 10.&amp;amp;nbsp;März 1959 habe China den Tod von hunderttausenden Menschen verursacht und unaussprechliches Leid über die Himalaya-Region gebracht. Dies stieß die Tibeter in solche Abgründe von Leid und Not, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erde durchlebten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama172.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tibetisches Staatsorakel===&lt;br /&gt;
In Tibet gab es mehrere  wichtige Orakel, üblicherweise Männer, die man als Staatsorakel bezeichnen kann. Eins davon, das tibetische Staatsorakel des Klosters Nechung fungierte nicht nur auf höchster Ebene innerhalb des tibetischen Buddhismus als eine wichtige Instanz der Zukunftsvorhersage, sondern war auch in die Entscheidungsabläufe des tibetischen Staatswesens integriert.  In der tibetischen Kultur beruht die Orakelbefragung auf der Vorstellung, dass eine Gottheit von einer Person Besitz ergreift und durch diese spricht. Das Medium gilt daher als Gefäß der Gottheit (lus-g.yar) und trägt im Tibetischen unterschiedliche Bezeichnungen. Der Dalai Lama befragt es noch heute in wichtigen Entscheidungen und folgt immer, trotz seiner persönlichen Vorbehalte, den Ratschlägen des Mediums.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tibet-encyclopaedia.de/staatsorakel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==14. Dalai Lama==&lt;br /&gt;
===Kindheit===&lt;br /&gt;
Tendzin Gyatsho ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Döndrub in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets, als zweiter Sohn der Bauernfamilie Dekyi Tshering und Chökyong Tshering geboren. Seine Mutter brachte insgesamt 16&amp;amp;nbsp;Kinder zur Welt, von denen sieben die Kindheit überlebten. Tendzin Gyatsho hat vier Brüder – Thubten Jigme Norbu (Reinkarnation des Taktser Rinpoche), Gyalo Thöndrup, Lobsang Samten und Tenzin Chögyel – sowie zwei Schwestern: Tshering Dölma und Jetsün Pema. Seine Schwester Tshering Dölma und seine Brüder Lobsang Samten und Thubten Jigme Norbu sind inzwischen verstorben. Im Alter von fast zwei Jahren wurde er von zwei Mönchen, denen er zuvor in einer Vision erschienen sein soll, als Wiedergeburt seines 1933 verstorbenen Vorgängers Thub-ldan-rgya-mtsho (Thubten Gyatsho) entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; wurde der junge Dalai Lama im Kloster Kumbum untergebracht. In seiner Autobiografie &amp;quot;Das Buch der Freiheit&amp;quot; beschreibt er die Einsamkeit in seiner neuen Rolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meistens war ich ziemlich unglücklich. Ich begriff nicht, was es bedeutet, Dalai Lama zu sein. Ich empfand mich als kleinen Jungen unter vielen. Es war nicht unüblich, dass Kinder schon ganz jung ins Kloster kamen, und ich wurde so wie all die anderen behandelt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderthalb Jahre später, im Sommer 1939, reiste er schließlich mit einer großen Karawane in die 3.600&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegene Hauptstadt Lhasa, wo er die traditionelle Sommerresidenz des Dalai Lama, den Norbulingka, bezog. Seine Eltern wohnten in der Nähe. Manchmal schlich er sich in ihr Haus, aber offiziell durfte er sie nicht mehr besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-10/artikel-2009-10-die-legenden-des-dalai-lama.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inthronisierung===&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 wurde er im Alter von 4½&amp;amp;nbsp;Jahren als 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama durch die Sitringasol-Zeremonie inthronisiert. Sein neuer Name lautete damit Jetsün Jampel Ngawang Lobsang Yeshe Tendzin Gyatsho – „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yishin Norbu („alle Wünsche erfüllender Edelstein“) oder einfach als Kundün (Gegenwart). Ehemaliger Sitz von Tendzin Gyatsho ist der Potala-Palast in Lhasa. Die folgenden Jahre verbrachte der Dalai Lama, isoliert von seiner Familie und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen, vor allem mit der mönchischen Ausbildung. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Das Studium war sehr einseitig und in vielerlei Hinsicht für einen Staatsmann in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts denkbar ungeeignet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, schreibt er in seiner Autobiografie.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1950 wurde dem damals 15-jährigen Dalai Lama die weltliche Herrschaft über Tibet übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tendzin_Gyatsho_%28Dalai_Lama%29#Leben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht und Exil===&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;März 1959 floh der gegenwärtige Dalai Lama während des [http://de.wikipedia.org/wiki/Tibetaufstand Tibetaufstands] ins indische Exil nach Dharamsala (Himachal Pradesh), wo er sich seitdem aufhält. Grund für seine Flucht waren Befürchtungen, das chinesische Militär wollte den Dalai Lama entführen oder umbringen. Vor der Flucht hatte er das Nechung-Orakel befragt, das ihm riet, Tibet zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Dalai Lama setzt sich im Exil intensiv für einen friedfertigen, konstruktiven und mitfühlenden Dialog der Menschen ein – sowohl in religiöser als auch in allgemeiner Hinsicht. Er hielt eine große Zahl von Vorträgen rund um den Globus und ist Autor von zahlreichen Büchern und Schriften. Tendzin Gyatsho setzt sich für den interreligiösen Dialog ein und ist ein Befürworter einer &amp;quot;Sekularen Ethik&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Dalai Lama: Beyond Religion, Ethics for a Whole World&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik ===&lt;br /&gt;
Im März 2011 hat der Dalai Lama das tibetische Exil-Parlament gebeten, ihn von seinen politischen Aufgaben zu entbinden. Demokratisch gewählte Volksvertreter sollen ihn ersetzen. Tsewang Rigzin, der Präsident des weltweit organisierten tibetanischen Jugendkongress&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage [http://www.tibetanyouthcongress.org/ Tibetan Youth Congress]&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt den gewaltlosen Kurs des religiösen Oberhauptes schon länger in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama202.html Dalai Lama leitet politischen Rückzug ein Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politische Rolle soll der Jurist [[Lobsang Sangay]] ausfüllen, der Ende April 2011 zum neuen Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/tibet498.html Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 76-jährige Mönch gab als einen der Gründe für seine Entscheidung auch seinen gesundheitlichen Zustand an. Er musste in den vergangenen Jahren schon mehrmals in Krankenhäusern behandelt werden. Zudem erlebt Tibet die schwerste chinesische Repression seit vielen Jahren. Tag für Tag verschwinden Tibeter in chinesischen Gefängnissen. So fand die chinesische Regierung ihren eigenen wiedergeborenen Dalai Lama. Seither gibt es zwei Pantschen Lama, doch der von Peking gekrönte wird von den Tibetern verachtet. Der offizielle Dalai Lama hat sich dazu geäußert, dass seine echte [[Reinkarnation]], wenn überhaupt, nur in der &amp;quot;freien Welt&amp;quot; gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.sueddeutsche.de/politik/dalai-lama-rueckzug-als-politischer-anfuehrer-ein-sterblicher-gott-1.1070435 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
[[image:Lama_Osahara.jpg|Dalai Lama und Shoko Asahara|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama unterhielt in den vergangenen Jahren regelmäßig Kontakt zu umstrittenen Personen. Er hatte intensiven Kontakt zu damaligen Emissären aus dem Dritten Reich Ende der 1930er Jahre (z.B. Heinrich Harrer, gest. 2006), zu dem chilenischen Neofaschisten Miguel Serrano (gest. 2009) und insbesondere zur internationalen [[Theosophie|Theosophen-Szene]], einer von der russischen Spiritistin [[Helena Blavatsky]] gegründeten rassistischen und [[Esoterik|esoterischen]] Ideologie, aus der sich [[Rudolf Steiner]]s [[Anthroposophie]] abspaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Dalai Lama schrieb u.a. Vorworte zu Neuausgaben der Werke von Helena Blavatsky:&lt;br /&gt;
“Wie auch Samdhong Rinpoche, Präsident der Abgeordnetenkammer der tibetischen Exilregierung in einem offiziellen Schreiben vom 24.4.1994 bestätigt, gebe es seit langem einen fruchtbaren Austausch von Ideen unter Mitgliedern der Theosophischen Gesellschaft und Buddhisten; diese Ideen entspringen in der Tat den Ähnlichkeiten bis hin zur Identität‘ der Glaubensgrundsätze.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama hatte auch Verbindungen zu Shoko Asahara, dem Gründer der Aum-Sekte, die Mitte der 90er durch Giftgasattentate in Japan auf sich aufmerksam machte. Der Dalai Lama hatte seit 1987 nicht nur dauerhaften Kontakt mit Asahara, sondern versorgte ihn auch 1989 mit persönlichen Empfehlungsschreiben, die ihn und seine Sekte öffentlich als spirituell besonders wertvoll bewarben. Nach den Giftgasanschläge distanzierte sich der Dalei Lama nicht von Asahara, sondern ergriff ausdrücklich Partei für seinen spirituellen Freund. Auch auf der Berliner [[Internationale Friedensuniversität|Friedensuniversität]] (einem [[Esoterikmarkt|esoterisch-kommerziellen]] Projekt) im Spätsommer 1995, der er als Schirmherr vorstand, ließ er verlauten, er sehe in Asahara einen &amp;#039;&amp;#039;Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Bewusstsein wird dadurch bestimmt, dass ein Objekt erscheint, unabhängig davon, wie das Objekt erscheint, korrekt oder falsch. Zum Beispiel tritt bei einem Bewusstsein, das fälschlich an inhärente Existenz glaubt, die Erscheinung von inhärenter Existenz auf. Da diese Erscheinung dem Bewusstsein tatsächlich erscheint, wird gesagt, dass es in Bezug auf diese Erscheinung gültig ist; es wird sogar gesagt, dass es eine unmittelbar wahrnehmende gültige Erkenntnis in Bezug auf diese Erscheinung ist. Somit ist selbst ein verkehrtes Bewusstsein, das an die inhärente Existenz seines Objekts glaubt, gültig in Bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Auf die Frage etwa, was Muslimen zu raten sei, die immer mehr unter Generalverdacht gerieten: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt, ernsthaft umzusetzen, was der Koran sagt. Dann werden ihre Nachbarn letztlich merken, &amp;#039;Ah, diese Muslime sind ziemlich friedfertig und sehr gute Bürger der Gesellschaft&amp;#039;. Zwischenzeitlich, wenn jemand angreift, dann verteidigt euch sehr sorgfältig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/?id=start&amp;amp;art=2252&amp;amp;id=wahrheit-artikel&amp;amp;cHash=3bbfaf8405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gottkoenig.de/&lt;br /&gt;
*http://www.fkpsych.de/pub_tibetischerbudd.html&lt;br /&gt;
*Goldner, Colin: „Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs“, Alibri-Verlag; 2.&amp;amp;nbsp;überarb. u.&amp;amp;nbsp;erw. Auflage, August 2008&lt;br /&gt;
*http://www.michaelparenti.org/Tibet.html&lt;br /&gt;
*http://www.focus.de/politik/ausland/tid-9463/interview-friedliches-tibet-ist-ein-mythos_aid_268452.html&lt;br /&gt;
*http://www.rundschau-hd.de/archives/2159/&lt;br /&gt;
*http://www.adelinde.net/2641/die-sexualitat-des-dalai-lama/&lt;br /&gt;
*http://www.denkladen.de/shop_content.php/coID/29/product/Goldner--Buddhismus&lt;br /&gt;
*http://hpd.de/node/2476&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Dalai-Lama.htm&lt;br /&gt;
*http://www.trimondi.de/&lt;br /&gt;
*http://www.tibetinfopage.de/dalai.htm#4&lt;br /&gt;
*http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2703850,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Dalai_Lama&amp;diff=84297</id>
		<title>Dalai Lama</title>
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		<updated>2012-02-15T19:23:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: übertriebene unsachliche Formulierungen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama.jpg|Quelle: Wikipedia|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalai Lama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Mongolischen: Ozeangleicher Lehrer, von Dalai – mong. Ozean; auch: Gyelwa Rinpoche; wylie: rgyal ba rin po che) ist der Titel des höchsten [http://de.wikipedia.org/wiki/Tulku Trülku] innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]]. Der gegenwärtige 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho (gebürtig Lhamo Dhondrub; geb. 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935, Taktser, Provinz Amdo, Osttibet). Der Dalai Lama gilt als der „geistige Führer“ des unterdrückten tibetischen Volkes. Er ist der Träger des Friedensnobelpreises, Inhaber von über 50&amp;amp;nbsp;Ehrendoktoraten teils hoch renommierter Universitäten und Autor zahlreicher Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Awards_and_honours&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
===Auswahl des Dalai Lama===&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass der vorherige verstorbene Dalai Lama erneut eine [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] als Mensch annimmt und dann aufgefunden werden kann. Dies geschieht durch eine hochrangige, von der Ordensführung autorisierte Findungskommission. Beispielsweise wurde der vierzehnte Dalai Lama von mehreren Mönchen gefunden, die Familien mit Kleinkindern im Land aufsuchten, bei deren Geburt sich besondere Zeichen gezeigt haben sollen. Als besondere Zeichen gelten etwa ungewöhnliche Träume der Eltern, ungewöhnliche Fähigkeiten des Kindes oder Regenbögen. Die Mönche stellten den Kleinkindern mehrere Aufgaben, um herauszufinden, welches von ihnen der wiedergeborene Dalai Lama sei. Eine dieser Aufgaben war die Wiedererkennung von persönlichen Ritualgegenständen des Verstorbenen. Nachdem die Entscheidung für einen der Kandidaten gefallen ist, wird das Kind offiziell zur Reinkarnation des vorherigen Dalai Lama erklärt und soll eine klösterliche Ausbildung in tibetischem Buddhismus sowie in tibetischer Kultur, unter anderem Sprache, Schrift, Kalligrafie und Allgemeinwissen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tibetische Theokratie===&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama2.jpg|Dalai Lama als tibetischer Feudalherr 1956 (Bild:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4284&amp;amp;Itemid=199&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Tibetischer Buddhismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jetzige Dalai Lama war bis zu seinem Rücktritt im März 2011 der oberste Vertreter der buddhistischen Gelug-Schule, die es über Jahrhunderte hinweg die Oberherrschaft über ganz Tibet hatte. Dazu bediente man sich teils drakonischer Strafen selbst bei geringen Verstößen, der Religion als Vermittler einer karmisch bedingten Armut bei Androhung höllischer Strafen, wenn das System hinterfragt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der chinesischen Besatzung wurde die tibetische Theokratie zwar beendet, was jedoch ebenfalls neue Menschenrechtsverletzungen mit sich brachte. Bei seinen zahlreichen Reisen und Vorträgen weist der Dalai Lama zwar immer wieder auf Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet hin, verliert aber kein Wort über die Zustände in seinem Land zu Zeiten der Theokratie. So sagte er z.B. am 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des tibetischen Volksaufstands: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Seit dem Aufstand vom 10.&amp;amp;nbsp;März 1959 habe China den Tod von hunderttausenden Menschen verursacht und unaussprechliches Leid über die Himalaya-Region gebracht. Dies stieß die Tibeter in solche Abgründe von Leid und Not, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erde durchlebten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama172.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tibetisches Staatsorakel===&lt;br /&gt;
In Tibet gab es mehrere  wichtige Orakel, üblicherweise Männer, die man als Staatsorakel bezeichnen kann. Eins davon, das tibetische Staatsorakel des Klosters Nechung fungierte nicht nur auf höchster Ebene innerhalb des tibetischen Buddhismus als eine wichtige Instanz der Zukunftsvorhersage, sondern war auch in die Entscheidungsabläufe des tibetischen Staatswesens integriert.  In der tibetischen Kultur beruht die Orakelbefragung auf der Vorstellung, dass eine Gottheit von einer Person Besitz ergreift und durch diese spricht. Das Medium gilt daher als Gefäß der Gottheit (lus-g.yar) und trägt im Tibetischen unterschiedliche Bezeichnungen. Der Dalai Lama befragt es noch heute in wichtigen Entscheidungen und folgt immer, trotz seiner persönlichen Vorbehalte, den Ratschlägen des Mediums.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tibet-encyclopaedia.de/staatsorakel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==14. Dalai Lama==&lt;br /&gt;
===Kindheit===&lt;br /&gt;
Tendzin Gyatsho ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Döndrub in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets, als zweiter Sohn der Bauernfamilie Dekyi Tshering und Chökyong Tshering geboren. Seine Mutter brachte insgesamt 16&amp;amp;nbsp;Kinder zur Welt, von denen sieben die Kindheit überlebten. Tendzin Gyatsho hat vier Brüder – Thubten Jigme Norbu (Reinkarnation des Taktser Rinpoche), Gyalo Thöndrup, Lobsang Samten und Tenzin Chögyel – sowie zwei Schwestern: Tshering Dölma und Jetsün Pema. Seine Schwester Tshering Dölma und seine Brüder Lobsang Samten und Thubten Jigme Norbu sind inzwischen verstorben. Im Alter von fast zwei Jahren wurde er von zwei Mönchen, denen er zuvor in einer Vision erschienen sein soll, als Wiedergeburt seines 1933 verstorbenen Vorgängers Thub-ldan-rgya-mtsho (Thubten Gyatsho) entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; wurde der junge Dalai Lama im Kloster Kumbum untergebracht. In seiner Autobiografie &amp;quot;Das Buch der Freiheit&amp;quot; beschreibt er die Einsamkeit in seiner neuen Rolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meistens war ich ziemlich unglücklich. Ich begriff nicht, was es bedeutet, Dalai Lama zu sein. Ich empfand mich als kleinen Jungen unter vielen. Es war nicht unüblich, dass Kinder schon ganz jung ins Kloster kamen, und ich wurde so wie all die anderen behandelt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderthalb Jahre später, im Sommer 1939, reiste er schließlich mit einer großen Karawane in die 3.600&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegene Hauptstadt Lhasa, wo er die traditionelle Sommerresidenz des Dalai Lama, den Norbulingka, bezog. Seine Eltern wohnten in der Nähe. Manchmal schlich er sich in ihr Haus, aber offiziell durfte er sie nicht mehr besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-10/artikel-2009-10-die-legenden-des-dalai-lama.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inthronisierung===&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 wurde er im Alter von 4½&amp;amp;nbsp;Jahren als 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama durch die Sitringasol-Zeremonie inthronisiert. Sein neuer Name lautete damit Jetsün Jampel Ngawang Lobsang Yeshe Tendzin Gyatsho – „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yishin Norbu („alle Wünsche erfüllender Edelstein“) oder einfach als Kundün (Gegenwart). Ehemaliger Sitz von Tendzin Gyatsho ist der Potala-Palast in Lhasa. Die folgenden Jahre verbrachte der Dalai Lama, isoliert von seiner Familie und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen, vor allem mit der mönchischen Ausbildung. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Das Studium war sehr einseitig und in vielerlei Hinsicht für einen Staatsmann in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts denkbar ungeeignet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, schreibt er in seiner Autobiografie.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1950 wurde dem damals 15-jährigen Dalai Lama die weltliche Herrschaft über Tibet übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tendzin_Gyatsho_%28Dalai_Lama%29#Leben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht und Exil===&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;März 1959 floh der gegenwärtige Dalai Lama während des [http://de.wikipedia.org/wiki/Tibetaufstand Tibetaufstands] ins indische Exil nach Dharamsala (Himachal Pradesh), wo er sich seitdem aufhält. Grund für seine Flucht waren Befürchtungen, das chinesische Militär wollte den Dalai Lama entführen oder umbringen. Vor der Flucht hatte er das Nechung-Orakel befragt, das ihm riet, Tibet zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik ===&lt;br /&gt;
Im März 2011 hat der Dalai Lama das tibetische Exil-Parlament gebeten, ihn von seinen politischen Aufgaben zu entbinden. Demokratisch gewählte Volksvertreter sollen ihn ersetzen. Tsewang Rigzin, der Präsident des weltweit organisierten tibetanischen Jugendkongress&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage [http://www.tibetanyouthcongress.org/ Tibetan Youth Congress]&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt den gewaltlosen Kurs des religiösen Oberhauptes schon länger in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama202.html Dalai Lama leitet politischen Rückzug ein Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politische Rolle soll der Jurist [[Lobsang Sangay]] ausfüllen, der Ende April 2011 zum neuen Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/tibet498.html Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 76-jährige Mönch gab als einen der Gründe für seine Entscheidung auch seinen gesundheitlichen Zustand an. Er musste in den vergangenen Jahren schon mehrmals in Krankenhäusern behandelt werden. Zudem erlebt Tibet die schwerste chinesische Repression seit vielen Jahren. Tag für Tag verschwinden Tibeter in chinesischen Gefängnissen. So fand die chinesische Regierung ihren eigenen wiedergeborenen Dalai Lama. Seither gibt es zwei Pantschen Lama, doch der von Peking gekrönte wird von den Tibetern verachtet. Der offizielle Dalai Lama hat sich dazu geäußert, dass seine echte [[Reinkarnation]], wenn überhaupt, nur in der &amp;quot;freien Welt&amp;quot; gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.sueddeutsche.de/politik/dalai-lama-rueckzug-als-politischer-anfuehrer-ein-sterblicher-gott-1.1070435 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
[[image:Lama_Osahara.jpg|Dalai Lama und Shoko Asahara|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama unterhielt in den vergangenen Jahren regelmäßig Kontakt zu umstrittenen Personen. Er hatte intensiven Kontakt zu damaligen Emissären aus dem Dritten Reich Ende der 1930er Jahre (z.B. Heinrich Harrer, gest. 2006), zu dem chilenischen Neofaschisten Miguel Serrano (gest. 2009) und insbesondere zur internationalen [[Theosophie|Theosophen-Szene]], einer von der russischen Spiritistin [[Helena Blavatsky]] gegründeten rassistischen und [[Esoterik|esoterischen]] Ideologie, aus der sich [[Rudolf Steiner]]s [[Anthroposophie]] abspaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Dalai Lama schrieb u.a. Vorworte zu Neuausgaben der Werke von Helena Blavatsky:&lt;br /&gt;
“Wie auch Samdhong Rinpoche, Präsident der Abgeordnetenkammer der tibetischen Exilregierung in einem offiziellen Schreiben vom 24.4.1994 bestätigt, gebe es seit langem einen fruchtbaren Austausch von Ideen unter Mitgliedern der Theosophischen Gesellschaft und Buddhisten; diese Ideen entspringen in der Tat den Ähnlichkeiten bis hin zur Identität‘ der Glaubensgrundsätze.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama hatte auch Verbindungen zu Shoko Asahara, dem Gründer der Aum-Sekte, die Mitte der 90er durch Giftgasattentate in Japan auf sich aufmerksam machte. Der Dalai Lama hatte seit 1987 nicht nur dauerhaften Kontakt mit Asahara, sondern versorgte ihn auch 1989 mit persönlichen Empfehlungsschreiben, die ihn und seine Sekte öffentlich als spirituell besonders wertvoll bewarben. Nach den Giftgasanschläge distanzierte sich der Dalei Lama nicht von Asahara, sondern ergriff ausdrücklich Partei für seinen spirituellen Freund. Auch auf der Berliner [[Internationale Friedensuniversität|Friedensuniversität]] (einem [[Esoterikmarkt|esoterisch-kommerziellen]] Projekt) im Spätsommer 1995, der er als Schirmherr vorstand, ließ er verlauten, er sehe in Asahara einen &amp;#039;&amp;#039;Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Bewusstsein wird dadurch bestimmt, dass ein Objekt erscheint, unabhängig davon, wie das Objekt erscheint, korrekt oder falsch. Zum Beispiel tritt bei einem Bewusstsein, das fälschlich an inhärente Existenz glaubt, die Erscheinung von inhärenter Existenz auf. Da diese Erscheinung dem Bewusstsein tatsächlich erscheint, wird gesagt, dass es in Bezug auf diese Erscheinung gültig ist; es wird sogar gesagt, dass es eine unmittelbar wahrnehmende gültige Erkenntnis in Bezug auf diese Erscheinung ist. Somit ist selbst ein verkehrtes Bewusstsein, das an die inhärente Existenz seines Objekts glaubt, gültig in Bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Auf die Frage etwa, was Muslimen zu raten sei, die immer mehr unter Generalverdacht gerieten: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt, ernsthaft umzusetzen, was der Koran sagt. Dann werden ihre Nachbarn letztlich merken, &amp;#039;Ah, diese Muslime sind ziemlich friedfertig und sehr gute Bürger der Gesellschaft&amp;#039;. Zwischenzeitlich, wenn jemand angreift, dann verteidigt euch sehr sorgfältig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/?id=start&amp;amp;art=2252&amp;amp;id=wahrheit-artikel&amp;amp;cHash=3bbfaf8405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gottkoenig.de/&lt;br /&gt;
*http://www.fkpsych.de/pub_tibetischerbudd.html&lt;br /&gt;
*Goldner, Colin: „Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs“, Alibri-Verlag; 2.&amp;amp;nbsp;überarb. u.&amp;amp;nbsp;erw. Auflage, August 2008&lt;br /&gt;
*http://www.michaelparenti.org/Tibet.html&lt;br /&gt;
*http://www.focus.de/politik/ausland/tid-9463/interview-friedliches-tibet-ist-ein-mythos_aid_268452.html&lt;br /&gt;
*http://www.rundschau-hd.de/archives/2159/&lt;br /&gt;
*http://www.adelinde.net/2641/die-sexualitat-des-dalai-lama/&lt;br /&gt;
*http://www.denkladen.de/shop_content.php/coID/29/product/Goldner--Buddhismus&lt;br /&gt;
*http://hpd.de/node/2476&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Dalai-Lama.htm&lt;br /&gt;
*http://www.trimondi.de/&lt;br /&gt;
*http://www.tibetinfopage.de/dalai.htm#4&lt;br /&gt;
*http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2703850,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Dalai_Lama&amp;diff=84295</id>
		<title>Dalai Lama</title>
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		<updated>2012-02-15T19:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Link auf Tibetischer Buddhismus, Typo, Club of Budapest nicht so relevant, dass es in der Einleitung dargestellt werden muss&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama.jpg|Quelle: Wikipedia|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalai Lama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Mongolischen: Ozeangleicher Lehrer, von Dalai – mong. Ozean; auch: Gyelwa Rinpoche; wylie: rgyal ba rin po che) ist der Titel des höchsten [http://de.wikipedia.org/wiki/Tulku Trülku] innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]]. Der gegenwärtige 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho (gebürtig Lhamo Dhondrub; geb. 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935, Taktser, Provinz Amdo, Osttibet). Der Dalai Lama gilt als der „geistige Führer“ des unterdrückten tibetischen Volkes. Er ist der Träger des Friedensnobelpreises, Inhaber von über 50&amp;amp;nbsp;Ehrendoktoraten teils hoch renommierter Universitäten und Autor zahlreicher Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Awards_and_honours&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswahl des Dalai Lama==&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass der vorherige verstorbene Dalai Lama erneut eine [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] als Mensch annimmt und dann aufgefunden werden kann. Dies geschieht durch eine hochrangige, von der Ordensführung autorisierte Findungskommission. Beispielsweise wurde der vierzehnte Dalai Lama von mehreren Mönchen gefunden, die Familien mit Kleinkindern im Land aufsuchten, bei deren Geburt sich besondere Zeichen gezeigt haben sollen. Als besondere Zeichen gelten etwa ungewöhnliche Träume der Eltern, ungewöhnliche Fähigkeiten des Kindes oder Regenbögen. Die Mönche stellten den Kleinkindern mehrere Aufgaben, um herauszufinden, welches von ihnen der wiedergeborene Dalai Lama sei. Eine dieser Aufgaben war die Wiedererkennung von persönlichen Ritualgegenständen des Verstorbenen. Nachdem die Entscheidung für einen der Kandidaten gefallen ist, wird das Kind offiziell zur Reinkarnation des vorherigen Dalai Lama erklärt und soll eine klösterliche Ausbildung in tibetischem Buddhismus sowie in tibetischer Kultur, unter anderem Sprache, Schrift, Kalligrafie und Allgemeinwissen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Tendzin Gyatsho ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Döndrub in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets, als zweiter Sohn der Bauernfamilie Dekyi Tshering und Chökyong Tshering geboren. Seine Mutter brachte insgesamt 16&amp;amp;nbsp;Kinder zur Welt, von denen sieben die Kindheit überlebten. Tendzin Gyatsho hat vier Brüder – Thubten Jigme Norbu (Reinkarnation des Taktser Rinpoche), Gyalo Thöndrup, Lobsang Samten und Tenzin Chögyel – sowie zwei Schwestern: Tshering Dölma und Jetsün Pema. Seine Schwester Tshering Dölma und seine Brüder Lobsang Samten und Thubten Jigme Norbu sind inzwischen verstorben. Im Alter von fast zwei Jahren wurde er von zwei Mönchen, denen er zuvor in einer Vision erschienen sein soll, als Wiedergeburt seines 1933 verstorbenen Vorgängers Thub-ldan-rgya-mtsho (Thubten Gyatsho) entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; wurde der junge Dalai Lama im Kloster Kumbum untergebracht. In seiner Autobiografie &amp;quot;Das Buch der Freiheit&amp;quot; beschreibt er die Einsamkeit in seiner neuen Rolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meistens war ich ziemlich unglücklich. Ich begriff nicht, was es bedeutet, Dalai Lama zu sein. Ich empfand mich als kleinen Jungen unter vielen. Es war nicht unüblich, dass Kinder schon ganz jung ins Kloster kamen, und ich wurde so wie all die anderen behandelt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderthalb Jahre später, im Sommer 1939, reiste er schließlich mit einer großen Karawane in die 3.600&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegene Hauptstadt Lhasa, wo er die traditionelle Sommerresidenz des Dalai Lama, den Norbulingka, bezog. Seine Eltern wohnten in der Nähe. Manchmal schlich er sich in ihr Haus, aber offiziell durfte er sie nicht mehr besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-10/artikel-2009-10-die-legenden-des-dalai-lama.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 wurde er im Alter von 4½&amp;amp;nbsp;Jahren als 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama durch die Sitringasol-Zeremonie inthronisiert. Sein neuer Name lautete damit Jetsün Jampel Ngawang Lobsang Yeshe Tendzin Gyatsho – „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yishin Norbu („alle Wünsche erfüllender Edelstein“) oder einfach als Kundün (Gegenwart). Ehemaliger Sitz von Tendzin Gyatsho ist der Potala-Palast in Lhasa. Die folgenden Jahre verbrachte der Dalai Lama, isoliert von seiner Familie und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen, vor allem mit der mönchischen Ausbildung. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Das Studium war sehr einseitig und in vielerlei Hinsicht für einen Staatsmann in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts denkbar ungeeignet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, schreibt er in seiner Autobiografie.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1950 wurde dem damals 15-jährigen Dalai Lama die weltliche Herrschaft über Tibet übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tendzin_Gyatsho_%28Dalai_Lama%29#Leben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flucht und Exil==&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;März 1959 floh der gegenwärtige Dalai Lama während des [http://de.wikipedia.org/wiki/Tibetaufstand Tibetaufstands] ins indische Exil nach Dharamsala (Himachal Pradesh), wo er sich seitdem aufhält. Grund für seine Flucht waren Befürchtungen, das chinesische Militär wollte den Dalai Lama entführen oder umbringen. Vor der Flucht hatte er das Nechung-Orakel befragt, das ihm riet, Tibet zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetische Theokratie==&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama2.jpg|Dalai Lama als tibetischer Feudalherr 1956 (Bild:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4284&amp;amp;Itemid=199&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Tibetischer Buddhismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jetzige Dalai Lama war bis zu seinem Rücktritt im März 2011 der oberste Vertreter einer extrem militanten und radikalen Mönchssekte, die es über Jahrhunderte hinweg geschafft hatte, sich durch brutale Gewalt die Oberherrschaft über ganz Tibet zu sichern. Dazu bediente man sich drakonischer Strafen selbst bei geringen Verstößen, der Religion als Vermittler einer karmisch bedingten Armut bei Androhung höllischer Strafen, wenn das System hinterfragt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der chinesischen Besatzung wurde die tibetische Theokratie zwar beendet, was jedoch ebenfalls neue Menschenrechtsverletzungen mit sich brachte. Bei seinen zahlreichen Reisen und Vorträgen weist der Dalai Lama zwar immer wieder auf Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet hin, verliert aber kein Wort über die Zustände in seinem Land zu Zeiten der Theokratie. So sagte er z.B. am 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des tibetischen Volksaufstands: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Seit dem Aufstand vom 10.&amp;amp;nbsp;März 1959 habe China den Tod von hunderttausenden Menschen verursacht und unaussprechliches Leid über die Himalaya-Region gebracht. Dies stieß die Tibeter in solche Abgründe von Leid und Not, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erde durchlebten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama172.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetisches Staatsorakel==&lt;br /&gt;
In Tibet gab es mehrere  wichtige Orakel, üblicherweise Männer, die man als Staatsorakel bezeichnen kann. Eins davon, das tibetische Staatsorakel des Klosters Nechung fungierte nicht nur auf höchster Ebene innerhalb des tibetischen Buddhismus als eine wichtige Instanz der Zukunftsvorhersage, sondern war auch in die Entscheidungsabläufe des tibetischen Staatswesens integriert.  In der tibetischen Kultur beruht die Orakelbefragung auf der Vorstellung, dass eine Gottheit von einer Person Besitz ergreift und durch diese spricht. Das Medium gilt daher als Gefäß der Gottheit (lus-g.yar) und trägt im Tibetischen unterschiedliche Bezeichnungen. Der Dalai Lama befragt es noch heute in wichtigen Entscheidungen und folgt immer, trotz seiner persönlichen Vorbehalte, den Ratschlägen des Mediums.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tibet-encyclopaedia.de/staatsorakel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu radikalen Organisationen/Personen==&lt;br /&gt;
[[image:Lama_Osahara.jpg|Dalai Lama und Shoko Asahara|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama unterhielt in den vergangenen Jahren regelmäßig Kontakt zu alten und neuen Nazis und terroristischen Sektengründern, z.B. zu damaligen Emissären aus dem Dritten Reich nach Tibet Ende der 1930er Jahre (z.B. Heinrich Harrer, gest. 2006), zu dem chilenischen Neofaschisten Miguel Serrano (gest. 2009) und insbesondere zur internationalen [[Theosophie|Theosophen-Szene]], einer von der russischen Spiritistin [[Helena Blavatsky]] gegründeten rassistischen und [[Esoterik|esoterischen]] Ideologie, aus der sich [[Rudolf Steiner]]s [[Anthroposophie]] abspaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Dalai Lama schrieb u.a. Vorworte zu Neuausgaben der Werke von Helena Blavatsky:&lt;br /&gt;
“Wie auch Samdhong Rinpoche, Präsident der Abgeordnetenkammer der tibetischen Exilregierung in einem offiziellen Schreiben vom 24.4.1994 bestätigt, gebe es seit langem einen fruchtbaren Austausch von Ideen unter Mitgliedern der Theosophischen Gesellschaft und Buddhisten; diese Ideen entspringen in der Tat den Ähnlichkeiten bis hin zur Identität‘ der Glaubensgrundsätze.”&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama hatte auch Verbindungen zu Shoko Asahara, dem Gründer der Aum-Sekte, die Mitte der 90er durch Giftgasattentate in Japan auf sich aufmerksam machte. Der Dalai Lama hatte seit 1987 nicht nur dauerhaften Kontakt mit Asahara, sondern versorgte ihn auch 1989 mit persönlichen Empfehlungsschreiben, die ihn und seine Sekte öffentlich als spirituell besonders wertvoll bewarben. Nach den Giftgasanschläge distanzierte sich der Dalei Lama nicht von Asahara, sondern ergriff ausdrücklich Partei für seinen spirituellen Freund. Auch auf der Berliner [[Internationale Friedensuniversität|Friedensuniversität]] (einem [[Esoterikmarkt|esoterisch-kommerziellen]] Projekt) im Spätsommer 1995, der er als Schirmherr vorstand, ließ er verlauten, er sehe in Asahara einen &amp;#039;&amp;#039;Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückzug aus der Politik ==&lt;br /&gt;
Im März 2011 hat der Dalai Lama das tibetische Exil-Parlament gebeten, ihn von seinen politischen Aufgaben zu entbinden. Demokratisch gewählte Volksvertreter sollen ihn ersetzen. Tsewang Rigzin, der Präsident des weltweit organisierten tibetanischen Jugendkongress&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage [http://www.tibetanyouthcongress.org/ Tibetan Youth Congress]&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt den gewaltlosen Kurs des religiösen Oberhauptes schon länger in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama202.html Dalai Lama leitet politischen Rückzug ein Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politische Rolle soll der Jurist [[Lobsang Sangay]] ausfüllen, der Ende April 2011 zum neuen Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/tibet498.html Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 76-jährige Mönch gab als einen der Gründe für seine Entscheidung auch seinen gesundheitlichen Zustand an. Er musste in den vergangenen Jahren schon mehrmals in Krankenhäusern behandelt werden. Zudem erlebt Tibet die schwerste chinesische Repression seit vielen Jahren. Tag für Tag verschwinden Tibeter in chinesischen Gefängnissen. So fand die chinesische Regierung ihren eigenen wiedergeborenen Dalai Lama. Seither gibt es zwei Pantschen Lama, doch der von Peking gekrönte wird von den Tibetern verachtet. Der offizielle Dalai Lama hat sich dazu geäußert, dass seine echte [[Reinkarnation]], wenn überhaupt, nur in der &amp;quot;freien Welt&amp;quot; gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.sueddeutsche.de/politik/dalai-lama-rueckzug-als-politischer-anfuehrer-ein-sterblicher-gott-1.1070435 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Bewusstsein wird dadurch bestimmt, dass ein Objekt erscheint, unabhängig davon, wie das Objekt erscheint, korrekt oder falsch. Zum Beispiel tritt bei einem Bewusstsein, das fälschlich an inhärente Existenz glaubt, die Erscheinung von inhärenter Existenz auf. Da diese Erscheinung dem Bewusstsein tatsächlich erscheint, wird gesagt, dass es in Bezug auf diese Erscheinung gültig ist; es wird sogar gesagt, dass es eine unmittelbar wahrnehmende gültige Erkenntnis in Bezug auf diese Erscheinung ist. Somit ist selbst ein verkehrtes Bewusstsein, das an die inhärente Existenz seines Objekts glaubt, gültig in Bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Auf die Frage etwa, was Muslimen zu raten sei, die immer mehr unter Generalverdacht gerieten: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt, ernsthaft umzusetzen, was der Koran sagt. Dann werden ihre Nachbarn letztlich merken, &amp;#039;Ah, diese Muslime sind ziemlich friedfertig und sehr gute Bürger der Gesellschaft&amp;#039;. Zwischenzeitlich, wenn jemand angreift, dann verteidigt euch sehr sorgfältig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/?id=start&amp;amp;art=2252&amp;amp;id=wahrheit-artikel&amp;amp;cHash=3bbfaf8405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gottkoenig.de/&lt;br /&gt;
*http://www.fkpsych.de/pub_tibetischerbudd.html&lt;br /&gt;
*Goldner, Colin: „Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs“, Alibri-Verlag; 2.&amp;amp;nbsp;überarb. u.&amp;amp;nbsp;erw. Auflage, August 2008&lt;br /&gt;
*http://www.michaelparenti.org/Tibet.html&lt;br /&gt;
*http://www.focus.de/politik/ausland/tid-9463/interview-friedliches-tibet-ist-ein-mythos_aid_268452.html&lt;br /&gt;
*http://www.rundschau-hd.de/archives/2159/&lt;br /&gt;
*http://www.adelinde.net/2641/die-sexualitat-des-dalai-lama/&lt;br /&gt;
*http://www.denkladen.de/shop_content.php/coID/29/product/Goldner--Buddhismus&lt;br /&gt;
*http://hpd.de/node/2476&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Dalai-Lama.htm&lt;br /&gt;
*http://www.trimondi.de/&lt;br /&gt;
*http://www.tibetinfopage.de/dalai.htm#4&lt;br /&gt;
*http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2703850,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Dalai_Lama&amp;diff=84292</id>
		<title>Dalai Lama</title>
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		<updated>2012-02-15T19:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: er hat weltliche Funktionen an  Lobsang Sangay abgegeben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama.jpg|Quelle: Wikipedia|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalai Lama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Mongolischen: Ozeangleicher Lehrer, von Dalai – mong. Ozean; auch: Gyelwa Rinpoche; wylie: rgyal ba rin po che) ist der Titel des höchsten [http://de.wikipedia.org/wiki/Tulku Trülku] innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Der gegenwärtige 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho (gebürtig Lhamo Dhondrub; geb. 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935, Taktser, Provinz Amdo, Osttibet). Der Dalei Lama gilt als der „geistige Führer“ des unterdrückten tibetischen Volkes. Er ist der Träger des Friedensnobelpreises, Ehrenmitglied des [[Club of Budapest]] und Inhaber von über 50&amp;amp;nbsp;Ehrendoktoraten teils hoch renommierter Universitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Awards_and_honours&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswahl des Dalai Lama==&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass der vorherige verstorbene Dalai Lama erneut eine [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] als Mensch annimmt und dann aufgefunden werden kann. Dies geschieht durch eine hochrangige, von der Ordensführung autorisierte Findungskommission. Beispielsweise wurde der vierzehnte Dalai Lama von mehreren Mönchen gefunden, die Familien mit Kleinkindern im Land aufsuchten, bei deren Geburt sich besondere Zeichen gezeigt haben sollen. Als besondere Zeichen gelten etwa ungewöhnliche Träume der Eltern, ungewöhnliche Fähigkeiten des Kindes oder Regenbögen. Die Mönche stellten den Kleinkindern mehrere Aufgaben, um herauszufinden, welches von ihnen der wiedergeborene Dalai Lama sei. Eine dieser Aufgaben war die Wiedererkennung von persönlichen Ritualgegenständen des Verstorbenen. Nachdem die Entscheidung für einen der Kandidaten gefallen ist, wird das Kind offiziell zur Reinkarnation des vorherigen Dalai Lama erklärt und soll eine klösterliche Ausbildung in tibetischem Buddhismus sowie in tibetischer Kultur, unter anderem Sprache, Schrift, Kalligrafie und Allgemeinwissen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Tendzin Gyatsho ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Döndrub in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets, als zweiter Sohn der Bauernfamilie Dekyi Tshering und Chökyong Tshering geboren. Seine Mutter brachte insgesamt 16&amp;amp;nbsp;Kinder zur Welt, von denen sieben die Kindheit überlebten. Tendzin Gyatsho hat vier Brüder – Thubten Jigme Norbu (Reinkarnation des Taktser Rinpoche), Gyalo Thöndrup, Lobsang Samten und Tenzin Chögyel – sowie zwei Schwestern: Tshering Dölma und Jetsün Pema. Seine Schwester Tshering Dölma und seine Brüder Lobsang Samten und Thubten Jigme Norbu sind inzwischen verstorben. Im Alter von fast zwei Jahren wurde er von zwei Mönchen, denen er zuvor in einer Vision erschienen sein soll, als Wiedergeburt seines 1933 verstorbenen Vorgängers Thub-ldan-rgya-mtsho (Thubten Gyatsho) entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; wurde der junge Dalai Lama im Kloster Kumbum untergebracht. In seiner Autobiografie &amp;quot;Das Buch der Freiheit&amp;quot; beschreibt er die Einsamkeit in seiner neuen Rolle: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Meistens war ich ziemlich unglücklich. Ich begriff nicht, was es bedeutet, Dalai Lama zu sein. Ich empfand mich als kleinen Jungen unter vielen. Es war nicht unüblich, dass Kinder schon ganz jung ins Kloster kamen, und ich wurde so wie all die anderen behandelt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderthalb Jahre später, im Sommer 1939, reiste er schließlich mit einer großen Karawane in die 3.600&amp;amp;nbsp;Meter hoch gelegene Hauptstadt Lhasa, wo er die traditionelle Sommerresidenz des Dalai Lama, den Norbulingka, bezog. Seine Eltern wohnten in der Nähe. Manchmal schlich er sich in ihr Haus, aber offiziell durfte er sie nicht mehr besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-10/artikel-2009-10-die-legenden-des-dalai-lama.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1940 wurde er im Alter von 4½&amp;amp;nbsp;Jahren als 14.&amp;amp;nbsp;Dalai Lama durch die Sitringasol-Zeremonie inthronisiert. Sein neuer Name lautete damit Jetsün Jampel Ngawang Lobsang Yeshe Tendzin Gyatsho – „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yishin Norbu („alle Wünsche erfüllender Edelstein“) oder einfach als Kundün (Gegenwart). Ehemaliger Sitz von Tendzin Gyatsho ist der Potala-Palast in Lhasa. Die folgenden Jahre verbrachte der Dalai Lama, isoliert von seiner Familie und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen, vor allem mit der mönchischen Ausbildung. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Das Studium war sehr einseitig und in vielerlei Hinsicht für einen Staatsmann in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts denkbar ungeeignet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, schreibt er in seiner Autobiografie.&amp;lt;ref name=&amp;#039;NIH&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1950 wurde dem damals 15-jährigen Dalai Lama die weltliche Herrschaft über Tibet übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tendzin_Gyatsho_%28Dalai_Lama%29#Leben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flucht und Exil==&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;März 1959 floh der gegenwärtige Dalai Lama während des [http://de.wikipedia.org/wiki/Tibetaufstand Tibetaufstands] ins indische Exil nach Dharamsala (Himachal Pradesh), wo er sich seitdem aufhält. Grund für seine Flucht waren Befürchtungen, das chinesische Militär wollte den Dalai Lama entführen oder umbringen. Vor der Flucht hatte er das Nechung-Orakel befragt, das ihm riet, Tibet zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetische Theokratie==&lt;br /&gt;
[[image:Dalai_Lama2.jpg|Dalai Lama als tibetischer Feudalherr 1956 (Bild:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=4284&amp;amp;Itemid=199&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Tibetischer Buddhismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jetzige Dalai Lama war bis zu seinem Rücktritt im März 2011 der oberste Vertreter einer extrem militanten und radikalen Mönchssekte, die es über Jahrhunderte hinweg geschafft hatte, sich durch brutale Gewalt die Oberherrschaft über ganz Tibet zu sichern. Dazu bediente man sich drakonischer Strafen selbst bei geringen Verstößen, der Religion als Vermittler einer karmisch bedingten Armut bei Androhung höllischer Strafen, wenn das System hinterfragt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der chinesischen Besatzung wurde die tibetische Theokratie zwar beendet, was jedoch ebenfalls neue Menschenrechtsverletzungen mit sich brachte. Bei seinen zahlreichen Reisen und Vorträgen weist der Dalai Lama zwar immer wieder auf Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet hin, verliert aber kein Wort über die Zustände in seinem Land zu Zeiten der Theokratie. So sagte er z.B. am 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des tibetischen Volksaufstands: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Seit dem Aufstand vom 10.&amp;amp;nbsp;März 1959 habe China den Tod von hunderttausenden Menschen verursacht und unaussprechliches Leid über die Himalaya-Region gebracht. Dies stieß die Tibeter in solche Abgründe von Leid und Not, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erde durchlebten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama172.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tibetisches Staatsorakel==&lt;br /&gt;
In Tibet gab es mehrere  wichtige Orakel, üblicherweise Männer, die man als Staatsorakel bezeichnen kann. Eins davon, das tibetische Staatsorakel des Klosters Nechung fungierte nicht nur auf höchster Ebene innerhalb des tibetischen Buddhismus als eine wichtige Instanz der Zukunftsvorhersage, sondern war auch in die Entscheidungsabläufe des tibetischen Staatswesens integriert.  In der tibetischen Kultur beruht die Orakelbefragung auf der Vorstellung, dass eine Gottheit von einer Person Besitz ergreift und durch diese spricht. Das Medium gilt daher als Gefäß der Gottheit (lus-g.yar) und trägt im Tibetischen unterschiedliche Bezeichnungen. Der Dalai Lama befragt es noch heute in wichtigen Entscheidungen und folgt immer, trotz seiner persönlichen Vorbehalte, den Ratschlägen des Mediums.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tibet-encyclopaedia.de/staatsorakel.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu radikalen Organisationen/Personen==&lt;br /&gt;
[[image:Lama_Osahara.jpg|Dalai Lama und Shoko Asahara|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama unterhielt in den vergangenen Jahren regelmäßig Kontakt zu alten und neuen Nazis und terroristischen Sektengründern, z.B. zu damaligen Emissären aus dem Dritten Reich nach Tibet Ende der 1930er Jahre (z.B. Heinrich Harrer, gest. 2006), zu dem chilenischen Neofaschisten Miguel Serrano (gest. 2009) und insbesondere zur internationalen [[Theosophie|Theosophen-Szene]], einer von der russischen Spiritistin [[Helena Blavatsky]] gegründeten rassistischen und [[Esoterik|esoterischen]] Ideologie, aus der sich [[Rudolf Steiner]]s [[Anthroposophie]] abspaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Dalai Lama schrieb u.a. Vorworte zu Neuausgaben der Werke von Helena Blavatsky:&lt;br /&gt;
“Wie auch Samdhong Rinpoche, Präsident der Abgeordnetenkammer der tibetischen Exilregierung in einem offiziellen Schreiben vom 24.4.1994 bestätigt, gebe es seit langem einen fruchtbaren Austausch von Ideen unter Mitgliedern der Theosophischen Gesellschaft und Buddhisten; diese Ideen entspringen in der Tat den Ähnlichkeiten bis hin zur Identität‘ der Glaubensgrundsätze.”&lt;br /&gt;
Der Dalai Lama hatte auch Verbindungen zu Shoko Asahara, dem Gründer der Aum-Sekte, die Mitte der 90er durch Giftgasattentate in Japan auf sich aufmerksam machte. Der Dalai Lama hatte seit 1987 nicht nur dauerhaften Kontakt mit Asahara, sondern versorgte ihn auch 1989 mit persönlichen Empfehlungsschreiben, die ihn und seine Sekte öffentlich als spirituell besonders wertvoll bewarben. Nach den Giftgasanschläge distanzierte sich der Dalei Lama nicht von Asahara, sondern ergriff ausdrücklich Partei für seinen spirituellen Freund. Auch auf der Berliner [[Internationale Friedensuniversität|Friedensuniversität]] (einem [[Esoterikmarkt|esoterisch-kommerziellen]] Projekt) im Spätsommer 1995, der er als Schirmherr vorstand, ließ er verlauten, er sehe in Asahara einen &amp;#039;&amp;#039;Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückzug aus der Politik ==&lt;br /&gt;
Im März 2011 hat der Dalai Lama das tibetische Exil-Parlament gebeten, ihn von seinen politischen Aufgaben zu entbinden. Demokratisch gewählte Volksvertreter sollen ihn ersetzen. Tsewang Rigzin, der Präsident des weltweit organisierten tibetanischen Jugendkongress&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage [http://www.tibetanyouthcongress.org/ Tibetan Youth Congress]&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt den gewaltlosen Kurs des religiösen Oberhauptes schon länger in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama202.html Dalai Lama leitet politischen Rückzug ein Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politische Rolle soll der Jurist [[Lobsang Sangay]] ausfüllen, der Ende April 2011 zum neuen Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/ausland/tibet498.html Tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 76-jährige Mönch gab als einen der Gründe für seine Entscheidung auch seinen gesundheitlichen Zustand an. Er musste in den vergangenen Jahren schon mehrmals in Krankenhäusern behandelt werden. Zudem erlebt Tibet die schwerste chinesische Repression seit vielen Jahren. Tag für Tag verschwinden Tibeter in chinesischen Gefängnissen. So fand die chinesische Regierung ihren eigenen wiedergeborenen Dalai Lama. Seither gibt es zwei Pantschen Lama, doch der von Peking gekrönte wird von den Tibetern verachtet. Der offizielle Dalai Lama hat sich dazu geäußert, dass seine echte [[Reinkarnation]], wenn überhaupt, nur in der &amp;quot;freien Welt&amp;quot; gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.sueddeutsche.de/politik/dalai-lama-rueckzug-als-politischer-anfuehrer-ein-sterblicher-gott-1.1070435 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Bewusstsein wird dadurch bestimmt, dass ein Objekt erscheint, unabhängig davon, wie das Objekt erscheint, korrekt oder falsch. Zum Beispiel tritt bei einem Bewusstsein, das fälschlich an inhärente Existenz glaubt, die Erscheinung von inhärenter Existenz auf. Da diese Erscheinung dem Bewusstsein tatsächlich erscheint, wird gesagt, dass es in Bezug auf diese Erscheinung gültig ist; es wird sogar gesagt, dass es eine unmittelbar wahrnehmende gültige Erkenntnis in Bezug auf diese Erscheinung ist. Somit ist selbst ein verkehrtes Bewusstsein, das an die inhärente Existenz seines Objekts glaubt, gültig in Bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Auf die Frage etwa, was Muslimen zu raten sei, die immer mehr unter Generalverdacht gerieten: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt, ernsthaft umzusetzen, was der Koran sagt. Dann werden ihre Nachbarn letztlich merken, &amp;#039;Ah, diese Muslime sind ziemlich friedfertig und sehr gute Bürger der Gesellschaft&amp;#039;. Zwischenzeitlich, wenn jemand angreift, dann verteidigt euch sehr sorgfältig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taz.de/?id=start&amp;amp;art=2252&amp;amp;id=wahrheit-artikel&amp;amp;cHash=3bbfaf8405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gottkoenig.de/&lt;br /&gt;
*http://www.fkpsych.de/pub_tibetischerbudd.html&lt;br /&gt;
*Goldner, Colin: „Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs“, Alibri-Verlag; 2.&amp;amp;nbsp;überarb. u.&amp;amp;nbsp;erw. Auflage, August 2008&lt;br /&gt;
*http://www.michaelparenti.org/Tibet.html&lt;br /&gt;
*http://www.focus.de/politik/ausland/tid-9463/interview-friedliches-tibet-ist-ein-mythos_aid_268452.html&lt;br /&gt;
*http://www.rundschau-hd.de/archives/2159/&lt;br /&gt;
*http://www.adelinde.net/2641/die-sexualitat-des-dalai-lama/&lt;br /&gt;
*http://www.denkladen.de/shop_content.php/coID/29/product/Goldner--Buddhismus&lt;br /&gt;
*http://hpd.de/node/2476&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Dalai-Lama.htm&lt;br /&gt;
*http://www.trimondi.de/&lt;br /&gt;
*http://www.tibetinfopage.de/dalai.htm#4&lt;br /&gt;
*http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2703850,00.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
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		<title>E-Fixx</title>
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		<updated>2012-01-28T18:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: ist vermutlich nur Homepageersteller, nicht Hersteller&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e-fixx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Scharlatanerie-Produkt mit dem man angeblich die Stromkosten um bis zu 20 Prozent senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebliche Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Das Gerät soll mit Hilfe eines speziellen Mikrochips die &amp;quot;Stromschwankungen regulieren&amp;quot;, was wiederum den Stromverbrauch reduzieren soll. Geeignet sei das Gerät für Computer, Haushaltsgeräte, Fernsehgeräte und ähnliches. Bei dem Gerät handelt es sich um einen kleinen Kasten, der an die Steckdose angeschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Test des Vereins für Konsumentenschutz ==&lt;br /&gt;
Das Gerät wurde vom österreichischen Verein für Konsumentenschutz getestet. Im Gerät selbst ist kein Mikrochip eingebaut, es findet sich lediglich eine Printplatte mit Widerstand, Gleichrichter und Kondensator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde in dem Test der Stromverbrauch mit und ohne e-fixx gemessen. Es konnten dabei keinerlei signifikanten Unterschiede zwischen dem Stromverbrauch mit oder ohne e-fixx festgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Konsument Heft 2/2012, Seite 9, &amp;quot;e-fixx Stromspargerät - keine Wirkung&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Das Gerät wurde über die Website www.e-fixx.com angeboten. Derzeit (28.1.2012) ist die Homepage wegen &amp;quot;Wartungsarbeiten&amp;quot; nicht abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
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		<title>E-Fixx</title>
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		<updated>2012-01-28T18:50:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e-fixx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Scharlatanerie-Produkt mit dem man angeblich die Stromkosten um bis zu 20 Prozent senken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebliche Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Das Gerät soll mit Hilfe eines speziellen Mikrochips die &amp;quot;Stromschwankungen regulieren&amp;quot;, was wiederum den Stromverbrauch reduzieren soll. Geeignet sei das Gerät für Computer, Haushaltsgeräte, Fernsehgeräte und ähnliches. Bei dem Gerät handelt es sich um einen kleinen Kasten, der an die Steckdose angeschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Test des Vereins für Konsumentenschutz ==&lt;br /&gt;
Das Gerät wurde vom österreichischen Verein für Konsumentenschutz getestet. Im Gerät selbst ist kein Mikrochip eingebaut, es findet sich lediglich eine Printplatte mit Widerstand, Gleichrichter und Kondensator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde in dem Test der Stromverbrauch mit und ohne e-fixx gemessen. Es konnten dabei keinerlei signifikanten Unterschiede zwischen dem Stromverbrauch mit oder ohne e-fixx festgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Konsument Heft 2/2012, Seite 9, &amp;quot;e-fixx Stromspargerät - keine Wirkung&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Das Gerät wurde über die Website www.e-fixx.com angeboten. Derzeit (28.1.2012) ist die Homepage wegen &amp;quot;Wartungsarbeiten&amp;quot; nicht abrufbar. Die Webadresse ist auf Cynthia Gutjahr registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=82800</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
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		<updated>2012-01-07T16:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Helmut Grasser ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 war der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Helmut Grasser / Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wurde der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Er verliert im Untersuchungszeitraum vier Kilo und etliche seiner Blutwerte verändern sich stark, was für eine Fastenkur und fortschreitender Dehydrierung spricht. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verleihung der Auszeichnung &amp;quot;goldenes Brett&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[image:Das_goldene_Brett.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Es gibt Menschen, die auf Essen und Trinken verzichten und sich nur von &amp;quot;feinstofflicher Energie&amp;quot; bzw. &amp;quot;Licht&amp;quot; ernähren - diese Behauptung vertritt P. A. Straubinger in seinem Kinofilm &amp;quot;Am Anfang war das  Licht&amp;quot;. In seiner Pseudodokumentation über das Nicht-Phänomen der &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; rührt P. A. Straubinger aus Interviews mit wissenschaftlichen Außenseitern und heimischen Esoterikern einen unverdaulichen und gefährlichen Brei aus manipulativen Halbwahrheiten an, der von Telekinese über Biophotonen bis zur Quantenmystik kein esoterisches Klischee auslässt, um sein Publikum davon zu überzeugen, dass konsequent betriebene Lichtnahrung zu etwas anderem als zu einem vorzeitigen Ableben führen könne.&amp;#039;&amp;#039;|thumb]]&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 2011 war Straubinger der Gewinner des &amp;quot;goldenen Bretts&amp;quot;, eines Preises der von der GWUP-Konferenz 2011 &amp;quot;Fakt und Fiktion&amp;quot; in Wien erstmals vergeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.goldenesbrett.at/&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewinner sollte der &amp;#039;&amp;#039;herausragendste Unfug des Jahres&amp;#039;&amp;#039; werden. Punkte konnten für Abwegigkeit, Kritikresistenz, kommerzielles Interesse, Aktionsradius, [[Pseudowissenschaft]], Gefahrenpotenzial und Bandbreite/Wirkungsspektrum von Hypothesen gesammelt werden. Hinter Straubinger landeten an 2. und 3. Stelle [[Reichtum Royal Elixier|Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe]] und [[Claudia von Werlhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Manfred Dreyer, Chefarzt einer Hamburger Klinik: &amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeitsentzug und Essensentzug gleichzeitig - das ist eine fatlale Kombination, und das darf man nicht empfehlen - das ist kriminell.&amp;#039;&amp;#039; (auf die Frage, ob man Lichtfasten prinzipiell empfehlen kann, Johannes B Kerner Show 20.1.2011)&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Lichtesser werden hell, klar, großzügig ins Bild gesetzt, Wissenschaftler hingekauert, eingeschränkt und beengt. Solche Tricks verraten früh die Gesinnung: Dies ist ein Werbeclip für grobe Scharlatanerie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2692645_0_9223_-am-anfang-war-das-licht-von-licht-leben.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/01/am-ende-war-kein-licht.php Am Ende war kein Licht]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10584979/Am-Anfang-war-das-Licht-raet-gar-nichts-mehr-zu-essen.html Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot; rät, gar nichts mehr zu essen&amp;#039;&amp;#039;, Die Welt 28.10.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
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		<title>Benutzer:BenTrovato</title>
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		<updated>2011-12-27T12:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
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		<title>Papa Wango</title>
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		<updated>2011-06-25T16:08:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Allgemeines&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Papa_Wango.jpg|Papa Wango (Bild: Djaly-Webseite)|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papa Wango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in Stuttgart lebender [[Hellsehen|Hellseher]] und [[Geistheilen|Geistheiler]], der aus Mali stammt und sich auch als [[Voodoo]]priester bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Papa Wango behauptet, als &amp;quot;einziger GROßER MEISTER&amp;quot; in Deutschland afrikanische Magie durch Blicke in Kauri-Muscheln praktizieren zu können. Dabei gelinge es ihm, &amp;#039;&amp;#039;alles zu sehen&amp;#039;&amp;#039;, vermisste Personen zu finden und mit Voodoo-Magie Kunden vor Angreifern schützen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der &amp;quot;Stuttgarter Zeitung&amp;quot; von 2006 soll Papa Wango seine Weissagungen von einem Hinterraum eines Stuttgarter Friseursalons bei rotem Licht an seine Kunden preisgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://content.stuttgarter-zeitung.de/media_fast/626/StZ_23Maerz2006_Esoterik.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Muscheln habe er von seinem Großvater Djeli Papa Ouango, der ihm auch beigebracht habe, darin die Zukunft zu lesen. Kunden, die Papa Wango persönlich konktieren, erhalten von ihm ein Parfüm, das sie an den Besuch erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Magie durch Blicke in Kauri-Muscheln bietet Papa Wango für 1,99 Euro pro Minute bei Call-in Esoteriksendern wie Eso.tv, Atlantis TV oder &amp;quot;Fresh4 u&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.flickr.com/photos/onemorerobot/345905001/&amp;lt;/ref&amp;gt; an. Fresh4u ist ein Produkt des deutschen Wahrsagersenders [[Thomas Hornauer|Kanal Telemedial]]. Nachts soll PapaWango auch bei dem der rechten SVP-Partei nahen Sender [[Schweiz 5]] zu sehen sein, wo man sich bei ihm die Muscheln befragen lassen kann. Auch in Osteuropa und in Spanien&amp;lt;ref&amp;gt;http://labasoria.blogspot.com/2010/11/papa-wango-y-djaly.html&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Papa Wango mit Übersetzer zu sehen. Bei [[Esoterikmesse]]n erscheint Papa Wango unter dem Markenzeichen &amp;quot;Malimagic&amp;quot;. Zu seinen Wahrsagungen kommt Papa Wango durch Herumrühren in Muscheln, die sich in einer Schilfschale befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in dieser Sparte ist sein angeblicher Neffe Djaly aktiv, mit dem Papa Wango häufig zusammen auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Djaly==&lt;br /&gt;
[[image:Djaly.jpg|Djaly|thumb]]&lt;br /&gt;
Der jünger aussehende Djaly soll Neffe von Papa Wango sein. Djaly wird von Zuschauern seiner öffentlichen Wahrsagungen nachgesagt, hauptsächlich von Frauen konsultiert zu werden. Diesen gebe er nach Rühren der Muscheln bei geschilderten Familien- oder Partnerproblemen jeweils ähnliche, allgemeine und nichtssagende Hinweise oder Vorwürfe. So sollen Frauen mehr kochen, Fehler bei sich suchen, sich mit mehr Liebe ihrem Mann oder Freund widmen - oder diesen gleich wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pseudomedizinische Ratschläge==&lt;br /&gt;
Für Empörung sorgten haarsträubende Fern-Ratschläge an Kranke.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.20min.ch/life/tv/story/Fernseh--Heiler--macht-Medizin-Diagnosen-17689739&amp;lt;/ref&amp;gt; So konnten Zuschauer erfahren, dass Djaly nach Gutdünken empfahl, eine Operation nicht durchführen zu lassen. Als eine Anruferin von Schmerzen berichtete und ängstlich bei Papa Wango nachfragte, ob sie einen Tumor haben könnte, schickte Wango sie nicht etwa zum Arzt, sondern stellte selber eine Laien-Diagnose: &amp;#039;&amp;#039;Nein, ich sehe keinen Tumor. Aber du musst positiv denken, weil negativ macht Krebs.&amp;#039;&amp;#039;. Papa Wango soll auch einer Frau, der zuvor wegen Brustkrebs eine Brust amputiert wurde, empfohlen haben, die zweite Brust auch noch amputieren zu lassen. Sie werde nämlich wieder Brustkrebs bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*Papa Wango bei Fresh4u: &amp;#039;&amp;#039;Anruferin: ich hab so viele ideen, ich würde gern ein Buch schreiben, märchen, oder über mein leben&amp;lt;br&amp;gt;Papa Wango: nichte jetzt. kann machen wenn du alt&amp;lt;br&amp;gt;A: ich bin schon alt&amp;lt;br&amp;gt;PW: du biste nich alt&amp;lt;br&amp;gt;A: doch!&amp;lt;br&amp;gt;PW: in die Muschel du nicht alt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*www.malimagic.de&lt;br /&gt;
*http://www.20min.ch/life/tv/story/16218803&lt;br /&gt;
*http://www.xtown.net/papa-wango.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Geistheiler]]&lt;br /&gt;
[[category:Hellseher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<title>Scheinstaat</title>
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		<updated>2011-06-22T19:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Struktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:kempe4.jpg|Scheinstaatbewohner [[Hans Joachim Kempe]] mit Ehefrau und Sohn|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Terrania3.jpg|[[Terrania]]-Autokennzeichen zum Gebrauch auf Privatgrundstücken oder zu Dekorationszwecken|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheinstaaten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Mikrostaat, Mikronation, Spassstaat, virtueller Staat) sind private Konstrukte und Staatsimulationen, die den Anschein erwecken eigenständige souveräne Staaten zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Scheinstaaten fehlt die völkerrechtlichen Vorraussetzungen als eigenständiger Staat zu existieren und handeln zu können. Derartige Gebilde werden daher auch nicht von anderen Staaten anerkannt. Sie sind ebenfalls keine &amp;quot;atypischen Völkerrechtssubjekte&amp;quot; wie &amp;quot;Souveräne Malteserorden&amp;quot; oder das &amp;quot;Internationale Komitee vom Roten Kreuz&amp;quot;, die selbst keine Staaten sind, aber über eine internationale Anerkennung verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schein- und Mikrostaaten sind nicht mit so genannten Zwergstaaten (San Marino, Monaco, Liechtenstein) oder Kirchenstaaten wie dem Vatikan zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinsstaaten werden meist aus finanziellem Interesse gegründet. Zukünftigen &amp;quot;Staatsbürgern&amp;quot; werden niedrige oder fehlende Steuern versprochen oder gegen Gebühren Dokumente aller art, Autokennzeichen, Führerscheine und Diplomatenpässe mit &amp;quot;diplomatische Immunität&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gab es zahlreiche Scheinstaaten, die gegründet wurden um politischen Ziele einer Gruppierung oder Bewegung mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. So gab es und gibt es Scheinstaatbildungen aus der so genannten Szene der [[Kommissarische Reichsregierung|kommissarischen Reichsregierungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Scheinstaaten sind lediglich internetbasierend (Cybernation) oder computerspielbasiert und beanspruchen somit kein herkömmliches Staatsgebiet oder Territorium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Scheinstaaten wurden von Personen geründet, die man als Exzentriker bezeichnen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Scheinstaaten im deutschsprachigen Raum==&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum bekannte Scheinstaaten waren die &amp;quot;Republik Freies Wendland&amp;quot; von Atomenenergieablehnern, die Berliner &amp;quot;Autonome Republik Utopia&amp;quot;, die [http://de.wikipedia.org/wiki/Kugelmugel Republik &amp;quot;Kugelmugel&amp;quot;] des Wien Künstlers Edwin Lipburger, die [http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCterberg#Dorfrepublik_R.C3.BCterberg Dorfrepublik Rüterberg] und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Bunte_Republik_Neustadt Bunte Republik Neustadt in Dresden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Scheinstaatprojekte waren oder sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fürstentum Germania===&lt;br /&gt;
[[image:Fuerstentumwappen.jpg|Wappen des Fürstentum Germania|thumb]]&lt;br /&gt;
Das [[Fürstentum Germania]] war ein als &amp;quot;basisdemokratischer Kirchenstaat&amp;quot; getarntes KRR-Projekt und Scheinstaat, dem zu seinen Hochzeiten maximal etwa 220 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet angehörten. Zu diesem Personenkreis gehören rechtslastige Anhänger der Idee einer kommissarischen Reichsregierung (KRR), Freiwirtschaftler und &amp;quot;Libertäre&amp;quot; (im Sinne des englischsprachigen Begriffs &amp;quot;libertarian&amp;quot;) um einen angeblichen [[Jessie Marsson]] (der unter diversen weiteren Pseudonymen auftritt) und einen Adoptiv-Adeligen namens Michael Freiherr von Pallandt, der im Fürstentum als Fürst fungierte. Ein Unterstützer war [[Braune Esoterik|Braunesoteriker]] [[Jo Conrad]]. Zentraler Anlaufpunkt des Mikro-Scheinstaates war von Februar bis Mai 2009 ein baufälliges Schloss in der brandenburgischen Ortschaft Krampfer, das als Staatssitz fungierte, während das 4.000 m2 große Grundstück als Staatsgebiet bezeichnet wurde. Am 19. Mai 2009 wurde das Schloss durch die Polizei geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spass- und &amp;quot;Weltnetzwerkstaat&amp;quot; Terrania===&lt;br /&gt;
[[image:Terrania.jpg|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das 2011 entstandene internetbasierte Spassstaatprojekt [[Terrania|&amp;quot;Welt-Netzwerk-Staat Terrania&amp;quot;]] kann als eine Art Ausdruck des Generationenkonflikts in Deutschland von Internetinteressierten angesehen werden. Eine Beziehung zur KRR-Szene besteht insofern, als Terranieraktivisten unterstellen, dass Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland automatisch auch Staatsbürger des &amp;quot;Deutschen Reichs&amp;quot; seien.&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Botschafter&amp;quot; von Terrania will ein &amp;quot;Jesus Urlauber&amp;quot; (alias Georg Berres, Spitzname &amp;quot;Bauchi&amp;quot;. Siehe auch: [[Nu Era]]) fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Germanitien===&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germanitien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versuchen Pivatleute ebenfalls innerhalb des Hohheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland einen eigenen Scheinstaat in der Ortschaft Westerheim zu betreiben, dem 7000 Staatsbürger angehören sollen. Nach Ansicht der unbekannten &amp;quot;Präsidentin&amp;quot; reiche es aus, sich auf ein &amp;quot;320. Übereinkommen (89/1) der UN&amp;quot; und eine Staatsproklamation zu berufen, um einen neuen Kleinsaat zu gründen. Eine Erörterung des Falls &amp;quot;Germanitien&amp;quot; und der staastrechliche Hintergrund werden in einem interessanten Artikel der &amp;quot;schwäbische&amp;quot; vom 13. Mai 2011 erörtert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Bundesrepublik-erkennt-Germanitien-nicht-an-_arid,5074465.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verein Weltanschauungsgemeinschaft NeuDeutschland===&lt;br /&gt;
[[image:neudeutschland.jpg|neudeutsches Kennzeichen|thumb]]&lt;br /&gt;
Der Verein &amp;quot;Weltanschauungsgemeinschaft NeuDeutschland e.V.&amp;quot; eines [[Peter Fitzek]] aus Wittenberg ist Anbieter von privaten Schildern, die als Autokennzeichen verwendet werden sollen. Das &amp;quot;Staatsgebiet&amp;quot; scheint sich auf einzelne Privatanschriften in Wittenberg zu erstrecken: Coswigerstr. 7, Schloßstr. 29, Mittelstr. 7 und Am Bahnhof 4. Kunden wird dabei vermittelt, sie müssten bei Kauf der Schilder keine KFZ-Steuer mehr entrichten. Auch wird behauptet, dass Käufer zukünftig ihre Bußgeldbescheide in einem Scheinstaat &amp;quot;NeuDeutschland&amp;quot; entrichten müssten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 120 Euro. Angenommen wird aber auch so genanntes &amp;quot;Engelgeld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;quot;Team&amp;quot; des Scheinstaats wirkt auch der aus Italien stammende Esoteriker [[Jeet|Roberto Liuzzi]]. Unterstützung erfährt &amp;quot;NeuDeutschland&amp;quot; durch ein &amp;quot;Lichtzentrum Wittenberg&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtzentrum Wittenberg, Coswiger Straße 7, 06886 Wittenberg. Telefon: 03491 - 874 599, Fax: 03491- 432 477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Mikronation&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sealand Scheinstaat &amp;quot;Sealand&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*http://www.listofmicronations.com/listphysical.html&lt;br /&gt;
*http://www.listofmicronations.com/listvirtual.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Scheinstaat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Gunnar_Torbohm&amp;diff=74990</id>
		<title>Gunnar Torbohm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Gunnar_Torbohm&amp;diff=74990"/>
		<updated>2011-06-22T19:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Struktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Torbohm.jpg|260px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Torbohm_BTV.jpg|Gunnar Torbohm bei [[Bewusst_TV]] (2011)|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gunnar Torbohm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 12.06.1967) ist ein in Folkestone (England) lebender deutscher Koch, Sozialarbeiter und verbreitet als Medizinlaie eine [[pseudomedizin]]ische Therapie der Borreliose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Torbohm verbreitet eine pseudomediznische Therapie der Borreliose (sowie weiterer Infektionskrankheiten wie die HIV-Infektion) durch einen Hypothiocyanat (Oxythiocyanat) bildenden Chemiekalienmix, der in Form von &amp;quot;Molekülbaukästen&amp;quot; oder &amp;quot;Experimentiersets&amp;quot; für so genannte &amp;quot;Säugetierexperimente&amp;quot; angeboten wird, wobei zahlreiche Internetquellen darauf hinweisen, dass die dabei gemeinten &amp;quot;Primaten&amp;quot; oder &amp;quot;Säugetiere&amp;quot; Menschen sein können. Nach eigenen Angaben von Torbohm sei diese Therapieform weder medizinisch anerkannt, noch sei sie zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbohm ist auch Anhänger des seit langem in der Biologie widerlegten historischen Konzepts des [[Pleomorphismus]] sowie [[alternativmedizin]]ischer Interpretationen der [[Dunkelfeldmikroskopie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalienhändler Torbohm leitet seit 2007 ein eigenes privates &amp;quot;Institut für Symptomforschung&amp;quot; (Institut for Symptom Research) sowie ein 2010 gegründetes privates &amp;quot;Independent Research Institute For Multi Systemic Infections&amp;quot; (IRIMSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbohm behauptet, 15 Jahre lang (nach anderen Angaben aber nur von 2004-2009) die Symptome einer Borreliose an sich beobachtet zu haben. Er habe nach eigenen Angaben alle möglichen Therapien der wissenschaftlichen Medizin und Alternativmedizin erfolglos ausprobiert, dabei auch Therapien gegen eine Antibiotikasucht und Weichteilrheuma nicht ausgelassen. Durch einen Zufall soll er dann von einer Therapie durch Thiocyanate erfahren haben, die ihm geholfen habe, da er seit 2009 symptomfrei sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbohm bevorzugt, in Form von Videofilmen über YouTube über seine Therapievorschläge zu publizieren. Des weiteren lassen sich zahlreiche Mitteilungen von ihm in deutschsprachigen Internetforen von an Borreliose Erkrankten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtung fand Torbohm 2011 im auf [[Verschwörungstheorie]]n, [[Pseudowissenschaft]]en und [[Pseudomedizin]] spezialisierten Internetprojekt [[Bewusst TV]] von [[Jo Conrad]]. In der Einleitung zum Video stellt dabei Interviewpartner und Laie Conrad Vermutungen darüber auf, dass Ärzte und Apotheker unbegründet Angst vor der offensichtlich aus seiner Laiensicht harmlosen Krankheit Borreliose machten, während Torbohm hingegen versucht, die belastenden &amp;quot;furchtbaren&amp;quot; Symptome einer Borreliose zu schildern, die bei ihm nachgewiesen worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Oxythiocyanat - Hypothiocyanat (auch &amp;quot;OSCN&amp;quot; oder &amp;quot;OxySCN&amp;quot;)==&lt;br /&gt;
[[image:Thiocyanat.jpg|Thiocyanat-Molekül|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Hypothiocyanate (OSCN-) sind als Substanz aus der organischen Chemie Derivate der [http://de.wikipedia.org/wiki/Thiocyanate Thiocyanide (Rhodanide)]. Die Hypothiocyansäure ist eine schwache Säure. Die wenig stabile Substanz bildet sich in Anwesenheit von Enzymen aus Wasserstoffperoxid und Thiocyanat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + SCN&amp;lt;sup&amp;gt;-&amp;lt;/sup&amp;gt; → OSCN&amp;lt;sup&amp;gt;-&amp;lt;/sup&amp;gt; + H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thiocyanate kommen in tierischen Organismen natürlich vor (z.B. im Speichel, Tränen und auf Schleimhäuten), sie werden beispielsweise in der Leber beim Abbau von Cyaniden durch das Enzym Rhodanid-Synthetase gebildet. In einigen Nahrungsmitteln, wie Kohl, können Thiocyanate aus den darin enthaltenen Senfölglykosiden enzymatisch freigesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hypothiocyanate bzw. die Hypothiocyansäure besitzen antibakterielle Egenschaften, da sie in Anwesenheit von Laktopeoxidase Bakterien schädigen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Al Obaidi AH, &amp;#039;&amp;#039;Role of airway lactoperoxidase in scavenging of hydrogen peroxide damage in asthma&amp;#039;&amp;#039;, (2007) Ann Thorac Med, volume 2, issue 3, Seiten 107–110. PMID 19727356, DOI 0.4103/1817-1737.33698&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Moskwa P, Lorentzen D, Excoffon KJ, Zabner J, McCray PB, Nauseef WM, Dupuy C, Bánfi B., &amp;#039;&amp;#039;A novel host defense system of airways is defective in cystic fibrosis&amp;#039;&amp;#039;. Am. J. Respir. Crit. Care Med., volume 175, issue 2, Seiten 174–183. Januar 2007. PMID 17082494, doi 10.1164/rccm.200607-1029OC&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carlsson J, Edlund MB, Hänström L., &amp;#039;&amp;#039;Bactericidal and cytotoxic effects of hypothiocyanite-hydrogen peroxide mixtures&amp;#039;&amp;#039;, Infect. Immun., vol 44 , 3, Seiten 581–586. Juni 1984. PMID 6724690&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pruitt KM, Tenovuo J, Andrews RW, McKane T., &amp;#039;&amp;#039;Lactoperoxidase-catalyzed oxidation of thiocyanate: polarographic study of the oxidation products&amp;#039;&amp;#039;, Biochemistry, vol 21, 3, Seiten 562–567. Februar 1982. PMID 7066307, doi 10.1021/bi00532a023&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Substanz führt zur Oxidation von SH-Gruppen der Bakterienmembran.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas EL, Aune TM, &amp;#039;&amp;#039;Lactoperoxidase, peroxide, thiocyanate antimicrobial system: correlation of sulfhydryl oxidation with antimicrobial action&amp;#039;&amp;#039;, Infect. Immun., vol 20, 2, Seiten 456–463. Mai 1978. PMID 352945&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine bekannte Rolle als Wirkstoff des unspezifischen Immunsystems spielt die Substanz (ähnlich wie Lysozym) am Auge und auf der Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Substanz wurde seit über 30 Jahren wissenschaftlich ausführlich erforscht, da sie sich als antibiotisch wirksame Substanz anbot und eine Rolle bei der Krankheit Mukoviszidose - Cystische Fibrose spielt. Die Substanz wird in mehreren Pharmaprodukten eingesetzt, so in Form von Enzymen auf der Haut zur Behandlung von Pickeln&amp;lt;ref&amp;gt;Produkt DermZwo der Pharmafirma &amp;quot;Gall Pharma&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder gegen Mundgeruch. Enzyme, die die Bildung von Hypothiocyanat katalysieren, werden auch mit speziellen Zahnpastaprodukten angeboten. Zu Herstellungsverfahren existieren Patente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thiocyanate als Ausgangssubstanzen hemmen die wichtige Iodaufnahme in der Schilddrüse, der übermäßige Verzehr (je nach Art 0,5 bis mehrere kg pro Tag) von Kohl kann zur Ausbildung eines Kropfs (Struma, so genannter &amp;#039;&amp;#039;Kohlkropf&amp;#039;&amp;#039;) führen. Thiocyanate entstehen ebenfalls als Stoffwechselprodukt beim Abbau von Tabakprodukten im menschlichen Körper. Der Nachweis der Substanz kann einen Tabakkonsum nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischsprachigen und deutschrachigen Internet fallen zahlreiche Meldungen anonymer Diskutanten sowie Videofilme auf, die den Hypothiocyanaten Wunderwirkungen als Wirkstoffe unterstellen, in der Regel ohne dabei belastbare Quellen anzugeben. Mitunter wird als Behaupter ein Dr. Paul Clayton (&amp;#039;&amp;#039;Building the Immune System - The End of the Age of Antibiotics -&amp;#039;&amp;#039;) angegeben. So sollen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten aller Art gleichermassen bekämpft werden können, Resistenzen seien unbekannt. Die Substanz könne sowohl oral (also über den Mund) eingenommen werden, als über die Haut und sei 2 Tage lang aktiv. Nebenwirkungen gebe es nicht, und aus unbekannten Gründen werde die Darmflora nicht geschädigt. Auch helfe die Substanz bei problematischen Infektionskrankheiten wie der HIV- und MRSA-Infektion, bei AIDS und (Lyme-) Borreliose. Auch wird berichtet, dass die Substanz (offenbar nicht als zugelassenes Arzneimittel) in Afrika großflächig in Anwendung sei&amp;lt;ref&amp;gt;http://cornwellqualitytz-elizabeth.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..the most powerful Anti pathogenic treatment on the Planet and it will kill Viral, Bacterial, Fungal and Parasitic infections up to the largest Tape worm...will remove H.Pylori within 90 seconds... HIV patients have been able to go Drug free after taking it...OxySCN is The First Line of Defence in all Mammal. In Nature is stops 95%+ of Infections from Entering the Body...Stomach acid does alter the molecule - but only for the transit time. rather than destroying the Molecule it enhances it.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;..I had Lyme in 2008 and it removed it in 55 minutes and I have been free of it since...You need to take 2000ml in 1 hour for a 75kg Adult - and increase or reduce - depending on Body weight.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig abwegig sind auch Behauptungen zu einer Wirkung bei der Multiplen Sklerose, Parkinson und anderen Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Behauptungen wurden in der Vergangenheit auch zum Wunder-Desinfektionsmittel [[MMS]] (und MMS2) sowie zu [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]] gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein EMEA- und FDA-zugelassenes Arzneimittel zur Behandlung der Mukosviszidose ist das Hypothiocynat-haltige Meveol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkt KiB500 - FirstLine/1Line==&lt;br /&gt;
[[image:KiB500.jpg|KiB500 - kit|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter dem Namen KiB500 wird in Großbritannien von einer Pharmafirma namens KiB ltd&amp;lt;ref&amp;gt;KiB Limited, Hippocampus House, Hulme Lane, Lower Peover, Knutsford, Cheshire. WA16 9QQ&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Produkt verkauft, das ohne Angabe der Inhaltsstoffe &amp;quot;auf natürliche Weise&amp;quot; das Immunsystem (offenbar des Menschen) bei Infektionen &amp;quot;boosten&amp;quot; soll. Es handelt sich dabei nicht um ein Fertigprodukt, sondern um ein so genanntes &amp;quot;kit&amp;quot;, das aus vier Komponenten besteht, die der Nutzer zusammenmischen soll und die am Ende einen halben Liter des Endprodukts ergeben sollen. Die Kosten liegen bei 53 Pfund (etwa 100 Euro). Die KiB verkauft zwar angeblich nur an &amp;quot;practioner&amp;quot;, allerdings zeigen Berichte aus dem Internet, dass es auf einfache Weise möglich ist, auch als Endkunde (auch aus Deutschland beispielsweise) das Produkt zu erhalten. Nach Angaben des Herstellers soll das offenbar als [[Nahrungsergänzungsmittel]] angebotene Produkt morgens nüchtern eingenommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Important is that you take it on absolutely empty stomach, the best way to take it is in the morning. No food or drinks before at least 1 hour after administration.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es zu KiB500 ein Patent gibt, ist umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA ist das Produkt als &amp;quot;FirstLine&amp;quot; (bzw. 1Line) im Angebot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produkt Pathoremo==&lt;br /&gt;
[[image:Torbohm2.jpg|Gefährliche, und für &amp;quot;Chemiebastler&amp;quot; unmögliche Anleitung in der Bedieungsanleitung zu einem Pathoremo Chemibaukasten zur Herstellung von Oxythiocyanat&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.slideshare.net/i.f.symptomforschung/pathoremo-experimentieranleitung&amp;lt;/ref&amp;gt;|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Torbohm3.jpg|Anleitung zu einem gesetzlich nicht erlaubten Versuch an Primaten in der Bedieungsanleitung zu einem Pathoremo Chemibaukasten|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
Pathoremo wird von Gunnar Torbohm von Großbritannien aus vermarktet. Es handelt sich quasi um ein 40-fach höher dosiertes KiB500, glaubt man den Angaben von Torbohm und der Werbung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Inhaltlich ist es das gleiche wie KiB500 nur 40 mal so viel, was die Menge anbelangt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sei der Preis pro Liter 12,50 Euro, wobei jedoch auch Spenden erwartet werden. Mit einem Experimentierbaukasten Pathoremo sollen sich etwa 20 Liter herstellen lassen, die jedoch innerhalb von 7 Tagen verbraucht werden müssen. Als Tagesdosis werden für ein &amp;quot;80 kg Versuchstier&amp;quot; 2 Liter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinen Angaben könne das hier entscheidende Molekül (gemeint ist Hypothiocyanat) die Erreger der Borreliose (Borrelia Burgdorferi) &amp;quot;auflösen&amp;quot;, und dies geschehe auf unbekannte Weise ohne die gefürchtete begleitende Herxheimer-Reaktion, die als Zeichen eines Zerfalls der Bakterien gewertet werden kann. Ausführungen lassen eine klare Unterscheidung von Borreliose und dem chronischen Müdigkeitssyndrom vermissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt wird auf eine sehr originell - ungewöhnliche Weise vermarktet. Es handelt sich zum einen, wie bei KiB500, um ein &amp;quot;kit&amp;quot; (&amp;quot;Pathoremo 2000 ml Molekül Bausatz&amp;quot;), das der Kunde zusammenmixen und mit Wasser ansetzen soll. Der Anbieter ist demnach lediglich der Chemikalienhändler für mehrere einzelne Stoffe, die jedoch zusammen verkauft werden und für die es eine gemeinsame &amp;quot;Pathoremo Experimentieranleitung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.slideshare.net/i.f.symptomforschung/pathoremo-experimentieranleitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.slideshare.net/i.f.symptomforschung/pathoremo-2-l-anleiting&amp;lt;/ref&amp;gt; als Gebrauchsanleitung gibt. Ein üblicher gesetzlich vorgeschriebener Beipackzettel fehlt. Die Experimentieranleitung führt auch nicht die Inhaltsstoffe auf. Erst der Kunde mixt sich den Wirkstoff zusammen und wird somit zum Laienapotheker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äusserst erheiternd sind weitere Angaben in deutscher Sprache zum &amp;quot;kit&amp;quot;. Demnach handele es sich nämlich um eine Art Chemiebaukasten zum experimentieren (Formulierung ist z.B. &amp;#039;&amp;#039;Baukasten für Versuche an Tieren&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Experimentierbaukasten&amp;#039;&amp;#039;). Deutlich wird darauf hingewiesen, dass insbesondere Kinder lernen solten, sich früh mit Chemie zu beschäftigen; Erfinder Torbohm veröffentlicht zum Produkt Pathoremo sogar einen kurzen Abriss der Geschichte der Chemiebaukästen und verweist dazu zurück ins 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch werden vom Anbieter pharmakologisch relevante Wirkungen zur Mischung behauptet, die also im rechtlichen Sinne zum Arzneimittel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Frage, für wen der kit eigentlich bestimmt sei, windet sich der Anbieter förmlich herum. In diversen Veröffentlichungen ist stets von &amp;quot;Versuchstieren bis 100 Kg&amp;quot; oder von &amp;quot;Haustieren&amp;quot; die Rede. Kunden werden als &amp;quot;unabhängige Forscher&amp;quot; bezeichnet. Andererseits ist jedoch immer wieder schwammig von &amp;quot;Säugetieren&amp;quot; die Rede. Aufhorchen muss der Leser der Experimentieranleitung zu Pathoremo, wenn von zu behandelnden Primaten im &amp;quot;Versuchsaufbau 10&amp;quot; liest: wer hat schon einen Affen zu Hause und will an ihm den Inhalt eines Chemiebaukasten-kit ausprobieren, ohne entsprechende Erlaubnis einer Ethikkommission und ohne veröffentlichte Fachliteratur und nachvollziehbare Berücksichtigung von Pharmakokinetik und Pharmakodynamik? Eine mögliche Behandlung von Menschen wird jedoch vom Anbieter verneint, obwohl im gleichen Zusammenhang auf eine angebliche Zulassung von KiB500 verwiesen wird. Im Internet finden sich hingegen zahlreiche Erfahrungsberichte von (menschlichen) Anwendern, inklusive der berichteten Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &amp;quot;Wirkungen bei Säugetieren&amp;quot; solle auch dem Hersteller IFS berichtet werden, insbesondere als Versuchsergebnis mit der in der [[Alternativmedizin]] beliebten [[Dunkelfeldmikroskopie]]. Offenbar sind dem Hersteller möglicherweise wirksame Konzentrationen und Mengen unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleitungen zum Experimentieren in &amp;quot;Versuchsaufbauten&amp;quot;, bei denen die äusserst gefährliche Bakterie Mykobakterium tuberculosis (Erreger der Tuberkulose) eingesetzt werden soll, sind völlig verantwortungslos. In Krankenhäusern, in denen ein Fall einer &amp;quot;offenen TBC&amp;quot; auftritt und sich die Mykobakterien an Türgriffen oder anderen Gegenständen befinden können, treten besondere vorgeschriebene Maßnahmen zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unerwünschte Wirkungen==&lt;br /&gt;
Zu Thiocyanaten ist bekannt, dass sie die Aufnahme von Jod in der Schilddrüse hemmen und zu einer &amp;quot;Strum&amp;quot; führen können, die in diesem Falle als &amp;quot;Kohlkropf&amp;quot; bekannt ist. Vor etwa einhundert Jahren wurden Thiocyanate auch zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt und bei dieser Gelegenheit eine Kropfbildung beobachtet. Die Autoren Ghorbel et al. berichten 2008 in &amp;quot;C. R. Biologies&amp;quot; über reversible Schilddrüsenveränderungen bei Mäusen, die experimentell Thiocyanaten ausgesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Chemikalie Natriumthiocyanat, die zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird, wird auf Vergiftungsmöglichkeiten mit der Folge von zentralnervösen Störungen, Erregungszuständen und zerebralen Krämpfen hingeweisen, bei längerer Exposition drohten Funktionsstörungen der Schilddrüse. In der Fachliteratur werden auch blutzellschädigende Effekte beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwender berichten im Internet von einem unangenehmen Körpergeruch (&amp;#039;&amp;#039;wie Knoblauch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;stinke wie ein Penner&amp;#039;&amp;#039;). Andere Anwender berichten von Gelenk- und Muskelschmerzen und einem &amp;quot;Brennengefühl&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wolf-Dieter Storl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*www.kib500.com&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=UlK2qTWN4Pg Video: was ist Pathoremo?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Torbohm, Gunnar}}&lt;br /&gt;
[[category:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[category:Medizin-interessierte Person]]&lt;br /&gt;
[[category:Kritiker der wissenschaftlichen Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Galvanische_Feinstromtherapie&amp;diff=70862</id>
		<title>Galvanische Feinstromtherapie</title>
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		<updated>2011-03-04T22:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Allgemeines&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Feinstrom.jpg|Feinstromgerät S4 des Herstellers Moser für 0 bis 1&amp;amp;nbsp;mA Gleichstrom|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galvanische Feinstromtherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Galvano-Therapie&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Erfinder der Batterie Luigi Galvani 1737-1798), bezeichnet in der [[Alternativmedizin]], im [[Wellness]]bereich und in der Kosmetik die Anwendung von Gleichstrom aus Batterien, der zahlreiche und stets positive Heileffekte nachgesagt werden. Es handelt sich um ein Verfahren aus dem Bereich der Anwendungen von [[Galvanischer Strom|&amp;quot;galvanischem Strom&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Generell werden bei den Verfahren der Galvanischen Feinstromtherapie so geringe Spannungen verwendet, dass sich nur Ströme unter einem Milliampere (mA) einstellen, die vom Menschen nicht gespürt werden, auch nicht zum Einschalt- oder Ausschaltmoment. Die Verwendung derartiger geringer Gleichströme hat zur Bildung der Wortkreation &amp;quot;Feinstrom&amp;quot; geführt. &amp;quot;Fein&amp;quot; soll hier die geringe Stromstärke für Laien verständlich und akzeptabel machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur zur Methode findet sich zahlreich in Büchern und Blättern der Alternativmedizin und Alternativmedizin-Werbeheften wie &amp;quot;[[Jürgen Fliege]] - Helfen-Heilen-Horizonte&amp;quot;, [[CoMed]] oder &amp;quot;Natur &amp;amp; Heilen&amp;quot;, die keinem wissenschaftlichen peer-review unterworfen sind und von medizinischen Laien verfasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galvanischer Feinstrom==&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Galvanischer Feinstrom&amp;quot; wird in der Alternativmedizin elektrischer Strom aus Batterien bezeichnet, meist im Strombereich unter 1 mA. Manche Feinstrom-Geräte erlauben eine weitere Reduktion des Stromflusses in 100 Schritten zu 10&amp;amp;nbsp;Mikroampere (10 µA, 20 µA usw. bis 1000 µA). Ein Anbieter gibt einen Strombereich bis 3 mA an. Die verschiedenen Geräte erlauben zumeist einen Wechsel der Polarität über einen Schalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalisch gesehen handelt es sich um Gleichstrom. Der Begriff &amp;quot;Feinstrom&amp;quot; ist jedoch nicht definiert. Nach Angaben von Befürwortern der galvanischen Feinstromtherapie dürfe ausschließlich Gleichstrom aus Batterien verwendet werden, jede Verbindung zum (Wechsel-) Stromnetz ist nicht zulässig. Aus physikalischer Sicht ist jedoch kein Unterschied zwischen Batterie-Gleichstrom und Gleichstrom aus einem geeigneten Netzteil mit Anschluß an das Wechselstromnetz nachweisbar. In beiden Fällen ist die angewendete Spannung bis auf den Einschalt- und Ausschaltvorgang konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevorzugung von Batterien als Energiequellen bei den verschiedenen Feinstrom-Geräten, die am Markt sind, ist wohl mit der einfacheren und preiswerteren Zulassung als Medizinprodukte zu erklären. Prinzipiell sind netzverbundene Geräte auf Grund der Möglichkeit eines Stromschlags eine Gefahr für den Anwender und entsprechende Produkte zur Anwendung beim Menschen müssen aufwendig gegen Stromschlag gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwendungen und Behauptungen==&lt;br /&gt;
Prinzipiell wird elektrischer Gleichstrom über Elektroden mit verschiedenen Punkten der Körperoberfläche in Kontakt gebracht, was auf Grund des Hautwiderstandes und der allgemeinen Leitfähigkeit des menschlichen Körpers zu einem Stromfluss führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht der Anwender werde hierbei dem Körper eine &amp;quot;Energie&amp;quot; zugeführt. Nach Angaben aus dem alternativmedizinischen Blatt [[CoMed]] werde sogar durch die galvanische Feinstromtherapie &amp;quot;verbrauchte Lebensenergie regeneriert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;HP Maria Magdalena Edith Krebs und Renate Petra Mehrwald: &amp;#039;&amp;#039;Die Galvanische Feinstromtherapie&amp;#039;&amp;#039;, CoMed, Heft 12/2005 [http://www.feinstromgeraet.de/comed.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führe zu &amp;quot;Selbstheilungseffekten&amp;quot; oder &amp;quot;harmonisiere&amp;quot; den Organismus durch &amp;quot;Abbau von Stauungen&amp;quot;, wird behauptet. Nach anderen Angaben komme es zu einer Gefäßerweiterung, zu einer Beeinflussung des Säure-Basen-Gleichgewichts und zu desinfizierenden bzw &amp;quot;aseptischen&amp;quot; Effekten gegen Mikroorganismen. Nach wiederum anderen Angaben eigne sich der Gleichstrom aus Batterien zur Schmerztherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird behauptet, dass der schwache Stromfluß über die Haut in die Tiefe dringe und auf unbekannte Weise so genannte &amp;quot;Schlacken&amp;quot; selektiv mobilisiere und zu Tage fördere und den Menschen von nicht näher genannten Giften und Substanzen [[Entschlacken|&amp;quot;entschlacke&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Gleichstromanwendungen die beiden Batteriepole nicht gleichwertig sind, wird diesen auch eine unterschiedliche Bedeutung zugemessen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Der Pluspol beruhigt, der Minuspol regt an.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heißt es häufig in der Werbung zu Feinstrom-Produkten. Genau so abwegig und rein spekulativ sind Werbeangaben, nach denen der geringe Stromfluss unter einem Milliampere bei Körperzellen das Membranpotential verändern könne. Aber selbst wenn dies zuträfe, bleibt unklar, inwiefern dies auschließlich positive Auswirkungen auf den Organismus hätte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Hautregeneration&amp;quot; und Hautfaltenbehandlung===&lt;br /&gt;
Häufig werden Feinstromgeräte mit angeblichen Wunderwirkungen im Bereich der Kosmetik und des [[Anti Aging]] beworben. So sollen damit Hautfalten, Narben oder &amp;quot;Orangenhaut&amp;quot; geglättet oder quasi &amp;quot;weggebügelt&amp;quot; werden können, und die Haut &amp;quot;verjünge&amp;quot; sich. Zusätzlich werden hierzu auch spezielle Gels eingesetzt, die die Leitfähigkeit erhöhen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwendete Geräte==&lt;br /&gt;
Im deutsprachigen Raum sind mehrere Hersteller und Anbieter von batteriebetriebenen Feinstromgeräten zu finden. Zu nennen sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Firma Moser aus Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;Moser Feinstrom GmbH, Olaf Sieker, Witts Park 24, D-22587 Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Geräten S4 und S6&lt;br /&gt;
*Firma Michelfelder aus Stühlingen mit einem &amp;quot;BIO-GALVANO Feinstromgerät&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Firma tca-electronics aus Rosenheim&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Röslmeier, Experte für Psychobiophysik und [[Radionik]], 83026 Rosenheim&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;quot;Wu-Wei-Auslieferung GmbH&amp;quot;) mit dem Produkt &amp;quot;Feinstromgerät FSG&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alternativmedizin-Literatur==&lt;br /&gt;
*Mehrwald: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Elektrischer Hausarzt&amp;quot; Feinstrom&amp;#039;&amp;#039;, Magazin &amp;quot;Fliege - Helfen-Heilen-Horizonte&amp;quot; Okt/2010&lt;br /&gt;
*Mehrwald: &amp;#039;&amp;#039;Selbstregulation durch Beachten von Ordnungen - der Klassiker Galvanische Feinstromtherapie&amp;#039;&amp;#039;, CoMed, 08/2010&lt;br /&gt;
*R.P. Mehrwald: &amp;#039;&amp;#039;110 Jahre Elektrischer Hausarzt - die galvanische Feinstromtherapie&amp;#039;&amp;#039;,Zeitschrift Natur &amp;amp; Heilen 03/06&lt;br /&gt;
*HP M.M.Edidt Krebs und R.P. Mehrwald: &amp;#039;&amp;#039;Die galvanische Feinstromtherapie&amp;#039;&amp;#039;, CoMed, 12/2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Elektromedizin und Magnetfeldtherapien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hawaiianische_Darmreinigung&amp;diff=70431</id>
		<title>Hawaiianische Darmreinigung</title>
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		<updated>2011-02-23T11:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Struktur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Hawaiianische_Darmreinigung.jpg|Foto der unter der Methode gebildeten Artefakte (Bild: darmreinigung.nl&amp;quot;)|360px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Baerbel_Heitkamp.jpg|Bärbel Heitkamp im Interview mit [[Jo Conrad]] bei [[Bewusst.TV]](Bild: Bewusst.TV)|300px|thumb]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hawaiianische Darmreinigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Hawaiian Sea Water Cleanse&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Variante der [[pseudomedizin]]ischen Praktik einer so genannten [[Darmreinigung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Von Anbieterseite wird die Methode auch als eine Fastenkur mit Kräutern &amp;quot;nach altem Geheimrezept&amp;quot; bezeichnet, die im Darm vermutete, aber nicht näher erläuterte &amp;quot;Ablagerungen&amp;quot; lösen und Körper, Geist und Seele reinigen soll. Auch komme es zu besonderen Erfahrungen und &amp;quot;angestaute Emotionen&amp;quot; sollen &amp;#039;&amp;#039;an die Oberfläche&amp;#039;&amp;#039; kommen. Es bleibt unklar, wovon Körper, Geist und Seele kurmässig gereinigt werden sollen. Aber Befürworter und Anbieter behaupten auch, dass nicht nur die vermuteten Belage und Ablagerungen entfernt würden, sondern dass nach Anwendung der Körper zukünftig angeblich mehr Nährstoffe aus weniger Lebensmitteln aufnehme und die Nahrung in kürzerer Zeit den Darm passiere. Aussagen, die offenbar an übergewichtige potentielle Kunden gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Werbung zur hawaiianischen Darmreinigung behaupteten [[Entschlacken|&amp;quot;Entgiftungen&amp;quot;]] körpereigener &amp;quot;Schlacken&amp;quot; oder &amp;quot;Ablagerungen&amp;quot; findet gar nicht statt. Kunden werden hier getäuscht. Tatsächlich werden unter dieser Methode (neben Stuhl) lediglich Artefakte ausgeschieden, die erst unter der Anwendung der Mittel (Flohsamenschale/Bentonit/Fruchtsäfte) entstehen. So ist gut bekannt, dass [http://de.wikipedia.org/wiki/Plantago_ovata &amp;#039;&amp;#039;Plantago ovata&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Indischer Flohsamen&amp;#039;&amp;#039;)] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Bentonit Bentonit]) auch ausserhalb des Körpers mit Flüssigkeit reagieren können, um gummiartige Substanzen zu bilden. Hier kommt zusätzlich Schleim aus dem Darm hinzu. Beim Stuhlgang kommen diese Strukturen wieder zum Vorschein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.quackwatch.org/04ConsumerEducation/QA/mucoidplaque.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://mucoid-plaque-scam.blogspot.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Mucoid_plaque&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode stammt aus dem 20. Jahrhundert und geht wohl auf eine hawaiianische Heilerin (nach &amp;#039;&amp;#039;Ho’oponopono&amp;#039;&amp;#039;) namens &amp;quot;Auntie Margaret Machado&amp;quot; aus O&amp;#039;Ahu (&amp;#039;&amp;#039;Auntie Margret Kalehuamakanoelu ùlu ùonapali Machado&amp;#039;&amp;#039;) zurück. Ihre Tochter bietet inzwischen Kurse zur Methode an. Machado wird auch als &amp;quot;Wiederentdeckerin&amp;quot; einer &amp;quot;Lomi-Lomi-Massage genannt, die Europäern bereits im 19. Jahrhundert bekannt war. Auntie Margaret Machado erfand eine Fastenform, bei der die auf Hawaii bekannte Anwendung von Meerwasser mit Kräutern kombiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachliteratur zur Methode findet sich nicht. Beachtung fand diese [[alternativmedizin]]ische Methode beim [[Bewusst.TV]] des [[Braune Esoterik|Braunesoterikers]] [[Jo Conrad]]. Dort findet sich ein Interview mit Anbieterin Bärbel Heitkamp.&amp;lt;ref&amp;gt;Video &amp;quot;&amp;quot; bei Bewusst.TV&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sehr ähnlicher Geschäfts-[[Hoax]] ist die so genannte [[Leberreinigung]], die in verschiedenen Varianten im Internet beworben wird (siehe auch: [[Andreas Moritz]]). Dabei entstehen während der Einnahme der gekauften &amp;quot;Leberreinigungs-Mittel&amp;quot; eindrucksvolle so genannte Seifensteine (&amp;#039;&amp;#039;soap stone&amp;#039;&amp;#039;), die über den Darm ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Methode==&lt;br /&gt;
[[image:HDR2.jpg|&amp;quot;Poo-Deutungen&amp;quot; mit ausgeschiedenem Kot bei Anwendern der &amp;quot;hawaiianischen Darmreinigung&amp;quot; auf Hawaii&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hawaiiantherapies.com/10coloncleanse.php&amp;lt;/ref&amp;gt;|thumb]]&lt;br /&gt;
Es soll im Rahmen der hawaiianischen Darmreinigung drei Mal am Tag eine proprietäre Kräutermischung zusammen mit verdünnten Fruchtsäften und salzhaltigem Wasser getrunken werden. Durch den Salzgehalt soll aus der Darmwand Körperwasser in den Darm geraten und dabei die vermuteten &amp;quot;gummiartigen Ablagerungen&amp;quot; von den Darmwänden quasi &amp;quot;entfernen&amp;quot; können. Eine Nachspülung mit Leitungswasser soll dann diese aus dem Körper ausspülen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kräutermischung finden sich Angaben, die anekdotisch auf Machado zurückgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;We give them sea water at six o&amp;#039;clock in the morning. At nine o&amp;#039;clock they have psyllium and bentonite for roughage in grape juice. Grape juice has a natural sugar, it gives you enough energy so you won&amp;#039;t faint. Twelve o&amp;#039;clock, three o&amp;#039;clock and six o&amp;#039;clock they take psyllium, bentonite and grape juice. Oh boy you smell. But, after you clean out your colon you feel ten years younger.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach kommen Grapefruitsaft, Flohsamenschalen (Psyllium) und Bentonit zum Einsatz. [http://de.wikipedia.org/wiki/Bentonit Bentonit] ist ein Gestein, das eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien und für seine Wasseraufnahme- und Quellfähigkeit bekannt ist. Es wird beispielsweise in Katzenstreu und in der Bautechnik eingesetzt. In der Lebensmittelindustrie wird es als E558 zu Färbe-, Trenn- und Schönungszwecken verwendet. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendeten Flohsamen und das Bentonit finden sich auch bei anderen Geschäftsideen, bei denen Kunden weisgemacht wird, dass die Einnahme zu einer &amp;quot;Entschlackung&amp;quot; oder &amp;quot;Entgiftung&amp;quot; führe. Als Beispiel können die erfundenen [[Schleim-Plaque]]s genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vermarktung==&lt;br /&gt;
[[image:HDR.jpg|Aus einem Werbeflyer für die hawaiianische Darmreinigung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.darmreinigung.nl/pdf/Flyer-Darmreinigung.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|350px|thumb]]&lt;br /&gt;
In Deutschland und im benachbahrten Ausland wird die Methode von der deutschen &amp;quot;[[Feng Shui]]- und Lebensberaterin&amp;quot; Bärbel Heitkamp aus Worpswede angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode wird als eine Art Komplettpaket inklusive einer einwöchigen Unterbringung für knapp tausend Euro angeboten. Als eine Art Zusatzleitung werden auch &amp;quot;Zukunftslesungen aus Exkrementen&amp;quot; offeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Firma [[Gesellschaft für Ernährungsheilkunde|Gesellschaft für Ernährungsheilkunde GmbH (Zentrum der Gesundheit, ZDG)]] in Sinsheim (Baden-Württemberg) ist Anbieter von Produkten (68,70 Euro), die denen dieser Methode gleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-1.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://kackblog.net/eine-hawaiianische-darmreinigung Artikel zum Thema im &amp;quot;Kackblog&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://darmentgiftung.darmreinigung-darmsanierung-darmgesundheit.de/fotos.htm Bilder eines Anbieters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Therapie in der Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Tantra&amp;diff=69753</id>
		<title>Tantra</title>
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		<updated>2011-02-06T22:34:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Meditationsschule, die ihre Wurzeln in esoterischen hinduistischen Traditionen hat und in den Buddhismus übernommen wurde. Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller Ausprägung liegt die Lehre jedoch frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die bekannteste Schrift ist der Vigyana Bhairava Tantra, in dem der Hindu-Gott Shiva seiner Gefährtin Shakti in 112 Versen (Sutras) offenbart, wie sexuelle Vereinigung in göttliche Ekstase verwandelt werden kann. Allerdings sieht von den verschiedenen traditionellen tantrischen Formen nur das sogenannte „[[Pfad zur linken Hand|linkshändige]] Tantra“ Praktiken mit Partnerinnen und tatsächliche sexuelle Vereinigung vor. Der überwiegende Teil des Tantra besteht ausschließlich aus Visualisierungen und enthält viele okkulte Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptelemente des Tantrismus sind:&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tantra#Lehre&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Darstellung und Vergegenwärtigung geistiger Prinzipien mittels sexueller Symbolik, da angenommen wird, die Polaritäten aktiv und passiv, bzw. männlich und weiblich bildeten durch ihre Wechselwirkung das Universum. Shiva, das männliche Prinzip, gilt als passiv und Shakti, das weibliche Prinzip, als aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das System [[Feinstofflichkeit|feinstofflicher]] Energiezentren ([[Chakra|Chakren]]) und -kanäle (Nadis) auf denen die [[Yoga|yogischen]] und meditativen Praktiken basieren, wie z.B. das körperliche [[Kundalini]]-Yoga, die Visualisation von Gottheiten oder die sexuelle Vereinigung: &lt;br /&gt;
*Die Arbeit mit geometrischen Symbolen wie Mandala und Yantra als Ausdruck des Makro- und Mikrokosmos &lt;br /&gt;
*Das Arbeiten mit Mantras und Mudras &lt;br /&gt;
*Die Transformation der Körperzentren in geistige Orte durch Mantras und Symbole &lt;br /&gt;
*Das Einfließen magischer Vorstellungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung westlicher tantrisch-esoterischer Anschauungen und Praktiken==&lt;br /&gt;
Durch den indischen Sektenführer [[Osho]] (Baghwan Shree Rajneesh, 1930-1990) wurde der Begriff Tantra Ende der 70er Jahre weltweit bekannt. Seine Vorträge über Tantrische Liebeskunst begründeten seinen Ruf als Sexguru. Tantragruppen zählten zu den beliebtesten Veranstaltungen in seinem Ashram in Poona. In diesen Gruppen lehrte er ungehindertes Ausleben von Sex als Weg zur Erleuchtung. Mit dem Umzug der Rajneesh-Kommune 1980 nach Oregon in die USA endete die sexuelle Freizügigkeit innerhalb der Anhängerschaft abrupt. Aus Angst vor Aids wurde vorerst strenge Enthaltsamkeit verordnet und der Schwerpunkt von Sex hin zu körpertherapeutischer Selbsterfahrung verlagert. Später war mit strenger Kontrolle, Aidstest und Kondomen alles wieder erlaubt. Nach der Auflösung des Ashrams 1985 kehrten viele Osho-Anhänger nach Europa zurück, machten sich selbständig und vermarkteten die &amp;quot;therapeutischen&amp;quot; Erfahrungen. Im deutschsprachigen Raum wird in nahezu jeder größeren Stadt Tantra angeboten. Tantratherapeuten verfügen meist über keine klinische Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ziel der Tantragruppen gilt eine erhöhte Genussfähigkeit, die genitale Sexualität zwar einschließt, aber zugleich auch überwinden will. Tantra versteht sich als Training für Ekstase und Liebe, und es geht davon aus, dass  psychische Störungen und psychosomatische Erkrankungen aus der Unterdrückung der sexuellen Energie entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablauf einer Sitzung==&lt;br /&gt;
Tantragruppen treffen einander zwanglos, die Veranstaltungen sind nicht reglementiert. Meist nehmen etwa 16 bis 20 Personen teil. Es gibt allerdings auch Gruppen mit 50 und mehr Mitgliedern. Leicht bekleidet oder nackt widmen sich die Teilnehmerinnen Meditationsübungen und ekstatischen Tänzen. Körperübungen sollen die Sinne zum Vibrieren bringen und Bioenergetik, Primärtherapie und [[Rebirthing]] das Erleben vertiefen. Tantra wird in Abendveranstaltungen, in Wochenendworkshops und in fortlaufenden Gruppen praktiziert, die sich über einen längeren Zeitraum wöchentlich treffen. Gelegentlich werden auch Einzelsitzungen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwendungsbereiche==&lt;br /&gt;
Tantra soll angeblich die Sexualität befreien und dazu anregen, sie bewusster, sinnlicher und meditativer zu gestalten sowie sexuelle Störungen umfassend heilen. Aber auch als allumfassende Lebenshilfe wird Tantra angepriesen, wie z.B. zur Loslösung von persönlichen Unfreiheiten, Linderung von Schmerzen und Leid,  Beseitigung von einengenden Denk- und Verhaltenmustern, unguten Bindungen an vergangene Erlebnisse aus Kindheit und Lebensgeschichte. Die Übergänge zwischen [[Wellness]] und Therapie sind fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Tantra ist ursprünglich ein Erlösungsweg ausschließlich für Männer, bei den Übungen sind Frauen lediglich Objekte. Im der östlichen Tradition ist Tantra nicht auf Sex gerichtet - nur die Anwender aus dem Westen schreiten gleich zur Tat. Die von Osho entwickelte Tantra-Variante entspricht nicht der ursprünglichen Form und Tradition des Tantras. Nur jene Anbieter mit Bezug zu den echten Traditionen praktizieren keinen Sex.&lt;br /&gt;
Westliche Tantratechniken sind willkürlich zusammengefügte Elemente aus unterschiedlichen Ansätzen und religiösen Übungen, zum Teil auch frei erfunden. Sie sind auf ihre Wirkung hin nicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden erotisch überzogene Hoffnungen genährt, die sich kurzfristig mit den neuen Partnerinnen im Kurs auch erfüllen können. Das Sexualleben wird dadurch insgesamt kaum befriedigender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann zu seelischen Komplikationen führen. Es besteht die Gefahr von Infektionen, da manche Teilnehmer den esoterischen Grundsätzen glauben, dass allein die mentale Überzeugung vor der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten schützt.&lt;br /&gt;
Da psychosexuelle Probleme oder Verletzungen (Traumata) durch die künstlichen Ekstaserituale überdeckt werden, besteht die Gefahr, dass sie später verschärft zutage treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der eingesetzten Techniken sind für psychisch labile Menschen gefährlich, sie können verdrängte Erinnerungen, zum Beispiel an sexuellen Missbrauch, allzu heftig wiederbeleben und auch Psychosen auslösen. Die psychotherapeutisch meist mangelhaft qualifizierten Kursleiterinnen sind nicht in der Lage, Krisen zu erkennen und aufzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tantra bezieht sich ausschließlich auf Heterosexualität. Homo- oder Bisexualität werden diskriminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tantragruppen sind ideologisch überfrachtet, was der individuellen Entfaltung und der Behebung von Störungen entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
Tantra als Selbsterfahrungsprozess kann psychisch stabilen Menschen wertvolle Anregungen geben. Zur Behandlung sexueller Probleme oder seelischer Störungen ist Tantra nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellenverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*http://www.vikas.de/federspiel%20-%20tantra.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Aqua_Flame&amp;diff=69343</id>
		<title>Aqua Flame</title>
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		<updated>2011-01-27T20:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Aqua_Flame.jpg|Aqua Flame Vorstellung der Purratio AG (Bild: Purratio AG)|400px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aqua Flame&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wasserflamme&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Produkt der deutschen Firma &amp;quot;Purratio AG&amp;quot; (WKN 	539622) aus Neuhausen a.d. Fildern.&amp;lt;ref&amp;gt;Purrratio AG, Mörikestrasse 30, D-73765 Neuhausen a. d. Fildern.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Herstellers Purratio sei das patentierte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?IA=EP2006007882&amp;amp;DISPLAY=DESC&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Aqua Flame&amp;quot; Prinzip ein Prozess bei dem eine [[kalte Fusion]] zur Wärmeerzeugung zum Einsatz komme. Wörtlich ist die Rede von einer &amp;#039;&amp;#039;Technologie zur kontrollierten Nutzung der Fusionsenergie&amp;#039;&amp;#039; mit dem utopischen Ziel einer Wärmeenergiegewinnung &amp;quot;zum finanziellen Nulltarif&amp;quot; bei Unabhängigkeit von Energielieferanten. Die Rede ist von zukünftigen Ein-Familienheizungsanlagen, die bei einer Zufuhr von beispielsweise einem Kilowatt elektrischer Leistung zehn Kilowatt thermische Heizleistung abgeben sollen. Verbrauche ein Haushalt im Jahr 4000 Liter Heizöl und 250 kWh Strom, so würde sich dies mit Aqua Flame auf einen Verbrauch von 1500 Litern Wasser und 1250 kWh Strom reduzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Herstellers seien Tests abgeschlossen, und Aqua-Flame Anlagen würden &amp;quot;demnächst&amp;quot; in den Verkauf gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine funktionierende &amp;quot;kalte Fusion&amp;quot; konnte bislang noch nie demonstriert und repliziert werden. Konstruktionen und Maschinen, von denen behauptet wird, sie würden mehr Energie zur Verfügung stellen, als ihnen zugeführt wird, gelten als [[Perpetuum Mobile]]. Bis zum heutigen Tag ist kein funktionierendes Perpetuum Mobile bekannt geworden, obwohl eine Vielzahl von Laien, Einzelforschern und [[Pseudowissenschaft]]lern versucht haben, derartige Maschinen zu konstruieren. Ein funktionierendes Perpetuum Mobile wäre mit den heutigen Kenntnissen der Physik unvereinbar, insbesondere mit dem Energieerhaltungssatz und dem Noether-Theorem. Auf dem Gebiet der &amp;quot;Perpetuum-Mobile-Forschung&amp;quot; und dem dazugehörigen Anlagemarkt tummeln sich diverse Betrüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das behauptete Aqua Flame Prinzip==&lt;br /&gt;
Im Prinzip wird Wasser (oder &amp;quot;schweres Wasser&amp;quot;) unter Energieverbrauch herkömmlich elektrisch aufgeheizt sodass Wasserdampf entsteht. Dieser soll &amp;quot;tangential&amp;quot; in einen so genannten &amp;quot;Entladungsraum&amp;quot; geleitet werden, wo eine &amp;quot;drallstabilisierte Entladung&amp;quot; und der behauptete &amp;quot;Fusionsprozess&amp;quot; stattinden soll. Dabei soll es zu einer &amp;quot;Plasmajetentladung&amp;quot; des Wasserdampfs kommen. Als Kathode soll Palladium dienen und als Anode Kupfer mit einem zentrischen Loch. Aus diesem Loch soll der eigentliche &amp;quot;Plasmajet&amp;quot; austreten, der dem Prozess eine zusätzliche Wärmeabgabe verleihe. Die abgebene Wärmeleistung soll dabei höher sein als die zugeführte elektrische Heizleistung, ohne dass es dabei zu herkömmlichen chemischen Reaktionen (etwa Verbrennung) käme. Zum Produkt behauptet Purratio eine zusätzliche Wärmeabgabe von rechnerisch 500 Watt bei Leitungs-Wasser und bis zu 900 Watt bei Verwendung einer Mischung aus Wasser und 30% &amp;quot;schwerem Wasser&amp;quot; D2O.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der angeblichen Fusionstechnik soll jedoch &amp;quot;Umgebungssauerstoff&amp;quot; benötigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: &amp;#039;&amp;#039;Zur Funktion werden Wasser, Gleichstrom mit mindestens 110 Volt und Umgebungssauerstoff benötigt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei vielen anderen Behauptungen zu angeblich erfolgreichen &amp;quot;kalten Fusionen&amp;quot; soll es auch bei Aqua Flame zur Abgabe ionisierender Strahlung kommen, in diesem Falle würde eine Neutronenstrahlung auftreten. Nach Purratio-Angaben würde sich bei eingeschaltetem Gerät eine Neutronenstrahlung ergeben, die mit 3 Mikrosievert pro Stunde angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Purratio sich bei ihrem Prinzip auf die Elemente Deuterium und Palladium bezieht, scheint es sich um eine Anwendung der gescheiterten Fusions-Versuche von Fleischmann und Pons (1989) zu handeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Purratio AG==&lt;br /&gt;
Vorstand der Purratio war Max Peter Kochlik, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Purratio ist ein Richard Reichmann. Neben Aqua Flame ist ein weiteres Produkt Signapur, eine spezielle Glasbeschichtung (&amp;quot;easy-to-clean&amp;quot;). Diese soll insbesondere Photovoltaik-Kollektoren zu einem höheren Wirkungsgrad verhelfen. Die Purratio behauptt hier Wirkungsgradverbesserungen bis zu 6%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patent==&lt;br /&gt;
*WO/2007/028471, METHOD FOR PRODUCING THERMAL ENERGY [http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?IA=EP2006007882&amp;amp;DISPLAY=DESC]&amp;lt;br&amp;gt;Publication Date:15.03.2007, International Filing Date: 9.8.2006. Demand Filed: 12.07.2007. Applicants:	PURRATIO AG. Inventors:	REICHMANN, Richard; BARTH, Karl-Ludwig.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Verfahren zur Erzeugung von Wärmeenergie&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung&amp;lt;br&amp;gt;Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Wärmeenergie bei dem zu Fusionsprozessen fähige leichte Ausgangsstoffe durch Zufuhr von elektrischer Energie dissoziiert, ionisiert und anschließend zur Fusion gebracht werden.&amp;lt;br&amp;gt;Ein Verfahren zur Erzeugung einer Flamme mittels eines Plasmabogens bei dem Wasserdampf in Wasserstoff und Sauerstoff durch Zufuhr von elektrischer Energie dissoziiert und anschließend der Wasserstoff ionisiert wird, ist aus der EP 0 919 317 A1 bekannt und wird zum thermischen Bearbeiten von Metallen eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird Wasserdampf über Düsen in einen Elektrodenraum gebracht und dort durch Zufuhr elektrischer Energie ein Plasmabogen gezündet. Bei einem handelsüblichen, auf diesem Verfahren basierenden Gerät wird ein pistolenförmiger Plasmabrenner, der über ein elektrisches Einspeisegerät, welches mit üblicher Netzspannung betrieben werden kann, mit elektrischer Energie versorgt. Im Inneren des Brennerrohres wird zwischen der Anodendüse und der Kathode ein elektrischer Bogen entzündet, der das dort befindliche Wasser zuerst in dampfförmigen Zustand und dann in Plasmazustand umwandelt. Die Wassermoleküle werden dabei dissoziiert und die Bestandteile ionisiert und treten als Plasmastrahl aus der Brennerdüse unter dem natürlich gebildeten Druck aus. Mit Hilfe dieses Plasmastrahls kann Metall geschnitten, geschweißt, gelötet und andere Thermobearbeitungen ausgeführt werden.&amp;#039;&amp;#039; [...] &amp;#039;&amp;#039;Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, mit dem es möglich ist, unter Anwendung der kalten Fusion Überschusswärme auch in einer kleinen kompakten Einheit zu erzeugen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.purratio.ag&lt;br /&gt;
*[http://www.wallstreet-online.de/diskussion/975597-1-10/purratio-neue-pp-nanotechnologie-und-brennstoffzellen Diskussion über die Purratio AG bei &amp;quot;wallstreet online&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:kalte Fusion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Energy_bean&amp;diff=69003</id>
		<title>Energy bean</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Energy_bean&amp;diff=69003"/>
		<updated>2011-01-22T14:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: +AK Vorarlberg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Energybean.png|thumb|energy bean]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energy bean&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Scharlatanerieprodukt aus dem Bereich der [[Elektrosmog-Schutzprodukte]]. Es handelt sich um einen bohnenförmigen Aufkleber, der einen &amp;quot;Informationscode&amp;quot; enthalten soll. Durch das Aufkleben einer energy bean auf Elektrogeräte (Mobiltelefon, Computer, etc.) soll man vom so genannten [[Elektrosmog]] geschützt sein. Die Aufkleber werden in verschiedenen Farben (Jucy, Space, Manager, Power) um ca.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;bis 15&amp;amp;nbsp;Euro für drei Aufkleber angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.energy-bean.com/ aufgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Erfinder&amp;quot; des Produktes ist der Dornbirner Arzt für Allgemeinmedizin Dr. Walter Lintner. Hergestellt wird die energy bean in der Schweiz. Vertrieben werden die Aufkleber über Amazon und in etlichen Geschäften in Vorarlberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebliche Wirkung ==&lt;br /&gt;
Die menschlichen Zellen sollen in Resonanz mit den Schwingungen der energy bean treten. Dadurch soll sich die Belastungs- bzw. Stresstoleranz der Zellen verbessern und eine schnellere Regeneration erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbieter behaupten, die positive Wirkung der Aufkleber sei nachgewiesen. Es werden auf der Homepage des Anbieters drei &amp;quot;medizinische Gutachten&amp;quot; angeführt. Die darin verwendeten Messmethoden sind jedoch nicht geeignet, eine Wirkung nachzuweisen und sind typische Tricks, um eine angebliche Wirkung mit [[pseudowissenschaft]]lichen Studien zu untermauern. Es wurden die Methoden [[Kinesiologie]], [[Elektroakupunktur nach Voll]], [[Herzfrequenzvariabilität]], [[Psychosomatische Energetik]] und [[Dunkelfeldmikroskopie]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Impressum der Homepage wird hingewiesen: &amp;quot;Die energy bean Wirkungsweise ist derzeit wissenschaftlich noch nicht gesichert anerkannt und ersetzt auch nicht den Gang zum Arzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überprüfung==&lt;br /&gt;
Die AK Vorarlberg hat vom gerichtlich zertifizierten Sachverständiger DI Wilhelm Brugger ein Gutachten erstellen lassen, das klar bescheinigt, dass keine „Veränderungen der physikalischen Eigenschaften in Bezug auf magnetische und elektrische Felder bzw. Strahlungsleistungen nachgewiesen werden können“. Die AK-Konsumentenberatung hat angekündigt diesen Fall der Disziplinarkommission der Ärztekammer zu übermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ak-vorarlberg.at/online/energy-bean-59400.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.energy-bean.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Elektrosmogschutz]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=69002</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=69002"/>
		<updated>2011-01-22T14:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Zitate */ +Johannes B. Kerner Show&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 war der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wurde der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Er verliert im Untersuchungszeitraum vier Kilo und etliche seiner Blutwerte verändern sich stark, was für eine Fastenkur und fortschreitender Dehydrierung spricht. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Prof.&amp;amp;nbsp;Dr.&amp;amp;nbsp;Manfred Dreyer, Chefarzt einer Hamburger Klinik: &amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeitsentzug und Essensentzug gleichzeitig - das ist eine fatlale Kombination, und das darf man nicht empfehlen - das ist kriminell.&amp;#039;&amp;#039; (auf die Frage, ob man Lichtfasten prinzipiell empfehlen kann, Johannes B Kerner Show 20.1.2011)&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Lichtesser werden hell, klar, großzügig ins Bild gesetzt, Wissenschaftler hingekauert, eingeschränkt und beengt. Solche Tricks verraten früh die Gesinnung: Dies ist ein Werbeclip für grobe Scharlatanerie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2692645_0_9223_-am-anfang-war-das-licht-von-licht-leben.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/01/am-ende-war-kein-licht.php Am Ende war kein Licht]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10584979/Am-Anfang-war-das-Licht-raet-gar-nichts-mehr-zu-essen.html Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot; rät, gar nichts mehr zu essen&amp;#039;&amp;#039;, Die Welt 28.10.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Energy_bean&amp;diff=67423</id>
		<title>Energy bean</title>
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		<updated>2011-01-05T21:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: +Bild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Energybean.png|thumb|energy bean]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energy bean&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Scharlatanerieprodukt aus dem Bereich der [[Elektrosmog-Schutzprodukte]]. Es handelt sich um einen bohnenförmigen Aufkleber, der einen &amp;quot;Informationscode&amp;quot; enthalten soll. Durch das Aufkleben von einer &amp;quot;energy bean&amp;quot; auf Elektrogeräte (Mobiltelefon, Computer, etc.) soll man vom so genannten [[Elektrosmog]] geschützt sein. Die Aufkleber werden in verschiedenen Farben (Jucy, Space, Manager, Power) um ca. 10 bis 15&amp;amp;nbsp; Euro für drei Aufkleber angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.energy-bean.com/ aufgerufen am 3. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschlichen Zellen sollen in Resonanz mit den Schwingungen der &amp;quot;energy bean&amp;quot; treten. Dadurch soll sich die Belastungs- bzw. Stresstoleranz der Zellen verbessern und eine schnellere Regeneration erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbieter behaupten, die positive Wirkung der Aufkleber sei nachgewiesen. Es werden auf der Homepage des Anbieters drei &amp;quot;medizinische Gutachten&amp;quot; angeführt. Die darin verwendeten Messmethoden sind jedoch nicht geeignet eine Wirkung nachzuweisen und sind typische Tricks, um eine angebliche Wirkung mit pseudowissenschaftlichen Studien zu untermauern. Es wurden die Methoden [[Kinesiologie]], [[Elektroakupunktur nach Voll]], [[Herzfrequenzvariabilität]], [[Psychosomatische Energetik]] und [[Dunkelfeldmikroskopie]] verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Impressum der Hompage wird hingewiesen: &amp;quot;Die energy bean Wirkungsweise ist derzeit wissenschaftlich noch nicht gesichert anerkannt und ersetzt auch nicht den Gang zum Arzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hergestellt wird die energy bean in der Schweiz. Vertrieben werden die Aufkleber u.a. über Amazon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.energy-bean.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Elektrosmogschutz]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
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		<updated>2011-01-05T21:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: energy bean - angeblicher Schutz vor Elektrosmog&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;energy bean - angeblicher Schutz vor Elektrosmog&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=67270</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2011-01-04T21:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Neue oder erheblich überarbeitete Artikel */ energy bean&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__ &lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Willkommen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommen bei EsoWatch.com ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen auf dem Wiki der irrationalen [[Überzeugungssysteme]]. Wir hoffen, Sie finden etwas Nützliches oder Interessantes. Wenn Sie Lust haben, können Sie auch bei uns [[mitmachen]]. Eine [[Tour]] haben wir auch. Zum Stöbern eignet sich gut der Link [[Spezial:Zufällige Seite|Zufällige Seite]] in der Navigationsbox. Aktuelle Hintergründe finden sich im [http://blog.psiram.com Blog]. Reden lassen wir mit uns im [http://forum.psiram.com Forum].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaubenssysteme ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Esoterik1.jpg|thumb|80px]]&lt;br /&gt;
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*Als [[Verschwörungstheorie]]: Beispiel [[Chemtrail]].&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Kirchenstaat&amp;quot; [[Fürstentum Germania]]&lt;br /&gt;
*[[Rhetorik der Pseudomediziner und Vermarkter zweifelhafter Produkte]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudowissenschaftliche Heilmethoden ==&lt;br /&gt;
Besonderer Beliebtheit unter [[Esoterik]]ern und Pseudowissenschaftlern erfreut sich die Erfindung [[Alternativmedizin|alternativer Heilmethoden]]. Zu den beliebtesten Methoden aus diesem Bereich zählen [[Homöopathie]], [[Bachblüten]], [[Bioresonanz]], [[Geistheilen]], [[Lichtfasten]], Anwendungen von [[Kolloidales Silber|kolloidalem Silber]] und [[Zapper]]n. Auch die [[Urkost]] nach [[Franz Konz]] und die [[Holopathie]] gehören hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besonders ausführlich sind unsere Artikel zur [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]] (GNM) und ihrem Erfinder [[Ryke Geerd Hamer]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Artikel bei EsoWatch thematisieren [[Unkonventionelle Krebstherapien]]. Eine Übersicht zu allen relevanten pseudomedizinischen Methoden findet sich in der [[:Kategorie:Pseudomedizin]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beutelschneiderei ==&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die wichtigsten [[:Kategorie:Beutelschneiderei|Scharlatanerieprodukte]], insbesondere [[AFA-Algen]], [[Atox Bio Computer]], [[Zapper]], [[Spritsparkarte]]n und [[Wasserbelebung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;padding:10pt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Pseudowissenschaft]]en ==&lt;br /&gt;
Artikel über die populärsten pseudowissenschaftlichen Theorien finden Sie in der [[:Kategorie:Pseudowissenschaft]]. Beispiele sind die [[Kritik der Relativitätstheorie]], die Erfahrung mit der [[Felix Würth AG]], sowie die [[Bioresonanz]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Spezial:Neue_Seiten|Neue oder erheblich überarbeitete Artikel]]==&lt;br /&gt;
[[energy bean]] &amp;amp;sdot; [[Signaturenlehre]] &amp;amp;sdot; [[ECODRY]] &amp;amp;sdot; [[Anunnaki]] &amp;amp;sdot; [[Karden-Therapie]] &amp;amp;sdot; [[AT-Verlag]] &amp;amp;sdot; [[Wolf-Dieter Storl]] (WP) &amp;amp;sdot; [[Ziegelphysiker|Ziegelphysik]] &amp;amp;sdot; [[Lemurien]] &amp;amp;sdot; [[Kipperkarten]] &amp;amp;sdot; [[Jean-François Alliette]] &amp;amp;sdot; [[Lenormandkarten]] &amp;amp;sdot; [[Kartenlegen]] &amp;amp;sdot; [[Esoterische Mauertrockenlegung]] &amp;amp;sdot; [[Arsen-Therapie nach Tarello]] &amp;amp;sdot; [[Lügendetektor]] &amp;amp;sdot; [[Elfino-Theorie]] &amp;amp;sdot; [[Hideo Uchida]] &amp;amp;sdot; [[Pfad zur linken Hand]] &amp;amp;sdot; [[Dianetik]] &amp;amp;sdot; [[Engramm]] &amp;amp;sdot; [[Stefan Marinov]] &amp;amp;sdot; [[Immanuel Velikovsky]] &amp;amp;sdot; [[Engel]] &amp;amp;sdot; [[Starcon]] &amp;amp;sdot; [[Shuzi]] &amp;amp;sdot; [[Patricia Saint Clair]] &amp;amp;sdot; [[DNA-Aktivierung]] &amp;amp;sdot; [[ThetaHealing]] &amp;amp;sdot; [[Quantenmystik]] &amp;amp;sdot; [[Spiritualität]] &amp;amp;sdot; [[Integrated Energy Therapy]] &amp;amp;sdot; [[Charles Virtue]] &amp;amp;sdot; [[Doreen Virtue]] &amp;amp;sdot; [[Claudia Lenz]] &amp;amp;sdot; [[Magniwork]] &amp;amp;sdot; [[Kernspin Resonanz Therapie]] &amp;amp;sdot; [[PEMF]] &amp;amp;sdot; [[Außerirdische]] &amp;amp;sdot; [[Entführung durch Außerirdische]] &amp;amp;sdot; [[Karma Singh]] &amp;amp;sdot;[[Vibrationstherapie]] &amp;amp;sdot; [[Katzenschnurrtherapie‎]] &amp;amp;sdot; [[Religiöser Wahn]]  &amp;amp;sdot; [[Farbmeridiantherapie]] &amp;amp;sdot; [[Ionenzahnbürste]] &amp;amp;sdot; [[Alpenparlament.TV]] &amp;amp;sdot; [[Jörg Loskant]] &amp;amp;sdot; [[Mediumistische Psychose]] &amp;amp;sdot; [[Esoteriksucht]] &amp;amp;sdot; [[Dr. Hittich Gesundheitsmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:!EsoWatch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Signaturenlehre&amp;diff=67269</id>
		<title>Signaturenlehre</title>
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		<updated>2011-01-04T21:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingezogen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Signaturenlehre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die magisch-esoterische Lehre von den Zeichen (Signaturen) in der Natur, die auf Ähnlichkeiten, Verwandtschaften und innere Zusammenhänge zu anderen Ereignissen hinweisen. Zusammenhänge sollen demnach zwischen Form, Farbe, Charakter, Geruch, Geschmack, Standort, Entstehungszeit, Farben, [[Humoralpathologie|humoralpathologischen]] und [[Astrologie|astrologischen]] Zuordnungen und vielen weiteren Aspekten bestehen. In der der Volksheilkunde werden bestimmte Eigenschaften von Pflanzen und Gesteinen als Hinweis auf deren heilende Wirkung gegen bestimmter Krankheiten mit ähnlichen Eigenschaften gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Signaturenlehre fand bereits im Altertum weite Anwendung und war im späten Mittelalter in einer prototypischen Form als eine Art des Analogiedenkens bereits stark verbreitet, geht aber in ihrer konkreten schriftlichen Formulierung in Europa auf Paracelsus und den neapolitanischen Arzt und Alchemisten Giambattista della Porta (1538-1615) zurück, der in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Phytognomonica&amp;#039;&amp;#039; anhand von Signaturen ein System von Zusammenhängen zwischen Pflanzen, Tieren und Gestirnen aufzeigt. Sie bleibt eine der grundlegenden Theorien der [[Homöopathie]], die vorgibt, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Anthroposophische Medizin|anthroposophischen Medizin]] ist die Signaturenlehre geläufig. Diese gehen letzendlich auf &amp;quot;[[Hellsehen|Schauungen]]&amp;quot; von Rudolf Steiner zurück. Die [[Misteltherapie|Weißbeerige Mistel]] wird in der anthroposophischen Medizin als &amp;quot;Schmarotzer&amp;quot; im Dienst gegen den &amp;quot;schmarotzenden&amp;quot; Krebs gesehen. Männer sollen dabei Extrakte der Mistel von Tanne, Eiche oder Ulme bekommen, während Frauen von Misteln auf Pinie, Linde, Esche oder Weide profitieren sollen. Bei schnell wachsenden Tumoren sollen zudem Misteln auf schnell wachsenden Bäumen wie Pappeln am wirksamsten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Pflanzen werden in der Signturenlehre verwendet, sondern auch [[Heilsteintherapie|Mineralien]], die unterschiedliche, jedoch wissenschaftlich nicht bewiesenen Heileigenschaften aufweisen sollen. So soll der rot aussehende Hämatit gegen Blutkrankheiten helfen, der [[Bernstein]] als fossiles Harz (Wundverschluss bei Bäumen) als Mittel zur besseren Wundheilung und als Hilfe beim Zahnen von Säuglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf einige zufällige Üereinstimmungen, die jedoch nichts mit den äußeren Eigenschaften der Pflanze oder des Minerals zu tun haben, ist die Signaturenlehre wissenschaftlich überholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel sind die Zwiebeln der Herbstzeitlose (&amp;#039;&amp;#039;Colchicum autumnale&amp;#039;&amp;#039;), die eine gewisse Ähnlichkeit mit einer gichtkranken Zehe aufweisen. Als Medikament wird der giftige Wirkstoff der Herbstzeitlose, das Colchicin bei akuten Gichtanfällen eingestetzt. Ein entsprechender Wirkungsmechanismus wurde von der Wissenschaft bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele==&lt;br /&gt;
===Pflanzen===&lt;br /&gt;
*Form: &lt;br /&gt;
:- Heilwirkung der Bohne bei Nierenleiden&lt;br /&gt;
:- wegen ihrer Ähnlichkeit einer Walnuss mit einem menschlichen Hirn als Heilmittel bei Krankheiten des Kopfes&lt;br /&gt;
:- heilende Wirkung des Natternkopfes (&amp;#039;&amp;#039;Echium vulgare&amp;#039;&amp;#039;) bei Schlangenbissen (die Blüte erinnert den Kopf einer Natter und der gespaltene Griffel an die Natternzunge)&lt;br /&gt;
:- Leberblümchen (&amp;#039;&amp;#039;Hepatica nobilis&amp;#039;&amp;#039;) - Die leberartige Form der Blätter war ausschlaggebend dafür, dass diese Pflanze früher gegen Leberleiden angewendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbe:&lt;br /&gt;
:- Schöllkraut (&amp;#039;&amp;#039;Chelidonum majus&amp;#039;&amp;#039;) wegen seinen gelben Milchsaftes gegen Gelbsucht&lt;br /&gt;
:- wegen der blutroten Blütenköpfe des Wiesenknopfes (&amp;#039;&amp;#039;Sanguisorba officinalis&amp;#039;&amp;#039;) wurde diese Pflanze bei Blutungen empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wachstum&lt;br /&gt;
:- Verwendung der auf Bäumen halb-schmarotzenden Mistel gegen &amp;quot;schmarotzende&amp;quot; Krebserkrankungen&lt;br /&gt;
:- Ringförmig Reihenfolge des Verblühens der Einzelblüten der [[Karden-Therapie der Borreliose|Wilden Karde]] (&amp;#039;&amp;#039;Dispacus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) als Zeichen, dass Extrakte der Karde gegen Lyme-Borreliose wirken sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschmack&lt;br /&gt;
:- Verwendung bitter schmeckender Pflanzen gegen Gallenleiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralien===&lt;br /&gt;
:- Phosphate setzen angeblich Energiereserven frei, denn der Energieträger unserer Körperzellen ist ATP (Adenosintriphosphat)&lt;br /&gt;
:- Inselsilicate regen das Streben nach Selbstverwirklichung an&lt;br /&gt;
:- Schichtsilicate stärken die Abgrenzung stärken&lt;br /&gt;
:- Eisenhaltige Minerale wirken blutbildend, denn der rote Blutfarbstoff Hämoglobin enthält ein zentrales Eisenatom. &lt;br /&gt;
:- Calciumhaltige Minerale wirken positiv auf die Knochen und Zähne, die bekanntlich Calcium enthalten. &lt;br /&gt;
:- Rote Minerale sollen die Blutgefäße stimulieren und die Liebe fördern&lt;br /&gt;
:- blaue Minerale wirken angeblich kühlend und beruhigend&lt;br /&gt;
:- transparente Kristalle fördern die Erkenntnis. &lt;br /&gt;
:- Augenachat hilft bei Augenerkrankungen&lt;br /&gt;
:- Flammenachat wirkt fiebersenkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Simile-Prinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/07/27/signaturen-der-pflanzen-fragwuerdiger-neuaufguss-der-signaturenlehre.html Signaturen der Pflanzen - fragwürdiger Neuaufguss der Signaturenlehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Medizingeschichte]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[category:Überholte und/oder widerlegte Hypothese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Energy_bean&amp;diff=67044</id>
		<title>Energy bean</title>
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		<updated>2011-01-03T22:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: angelegt, http://www.energy-bean.com/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;energy bean&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Scharlatanerieprodukt aus dem Bereich der [[Elektrosmog-Schutzprodukte]]. Es handelt sich dabei um einen bohnenförmigen Aufkleber, der einen &amp;quot;Informationscode&amp;quot; enthalten soll. Durch das Aufkleben von einer &amp;quot;energy bean&amp;quot; auf Elektrogeräte (Mobiltelefon, Computer, etc.) soll man vom so genannten [[Elektrosmog]] geschütz sein. Die Aufkleber werden in verschiedenen Farben um ca. 10 bis 15&amp;amp;nbsp; Euro für drei Aufkleber angeboten (Jucy, Space, Manager, Power)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.energy-bean.com/ aufgerufen am 3. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschlichen Zellen sollen in Resonanz mit den Schwingungen der &amp;quot;energy bean&amp;quot; treten. Dadurch soll sich die Belastungs- bzw. Stresstoleranz der Zellen verbessern und eine schnellere Regeneration erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbieter behaupten, die positive Wirkung der Aufkleber sei nachgewiesen. Es werden auf der Homepage des Anbieters drei &amp;quot;Medizinische Gutachten&amp;quot; angeführt. Die darin verwendeten Messmethoden sind jedoch nicht geeignet eine Wirkung nachzuweisen und sind typische Tricks um eine angebliche Wirkung mit pseudowissenschaftlichen Studien zu untermauern. Es wurden die Methoden [[Kinesiologie]], [[Elektroakupunktur nach Voll]], [[Herzfrequenzvariabilität]], [[Psychosomatische Energetik]] und [[Dunkelfeldmikroskopie]] verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Impressum der Hompage wird hingewiesen: &amp;quot;Die energy bean Wirkungsweise ist derzeit wissenschaftlich noch nicht gesichert anerkannt und ersetzt auch nicht den Gang zum Arzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hergestellt wird die energy bean in der Schweiz. Vertrieben werden die Aufkleber u.a. über Amazon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.energy-bean.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Elektrosmogschutz]]&lt;br /&gt;
[[category:Scharlatanerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=HRV&amp;diff=67042</id>
		<title>HRV</title>
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		<updated>2011-01-03T21:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Weiterleitung erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Herzfrequenzvariabilität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Ziegelphysiker&amp;diff=67039</id>
		<title>Ziegelphysiker</title>
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		<updated>2011-01-03T21:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingezogen; Inhaltsverzeichnis nach oben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Baurebellen.jpg|Baurebellen unter sich. Von links: Ziegelphysiker und Architekt Claus Meier, Scharlatanerieanbieter [[Wilhelm Mohorn]] ([[Aquapol]]) und Bausachverständiger Rolf Köneke. (Bild:innovations-report.de&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/architektur_bauwesen/bericht-10958.html&amp;lt;/ref&amp;gt;)|375px|thumb]] &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziegelphysiker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine scherzhafte Bezeichnung für Personen, die eine eigene Aussenseiter-Ansicht zur Physik der [http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmed%C3%A4mmung Wärmedämmung] vertreten und die heutige Praxis der Wärmedämmung sowie die Eignung des material- und anwendungsbezogenen [http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmedurchgangskoeffizient Wärmedurchgangskoeffizienten U] (&amp;quot;U-Wert&amp;quot;, früher: &amp;quot;k-Wert&amp;quot;) in Frage stellen oder ablehnen&amp;lt;ref&amp;gt;http://clausmeier.tripod.com/u-wert.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Aus Ziegelphysiker-Sicht hätten Massnahmen zur Wärmedämmung hohe Kosten zur Folge, die durch Einsparung von Heizkosten nicht auszugleichen wären. Des weiteren wird von dieser Gruppe vor möglichen weiteren Folgen der Wärmedämmung gewarnt, etwa der möglichen Schimmelpilzbildung. Vorteile sehen &amp;quot;Ziegelphysiker&amp;quot; in einer &amp;quot;Temperaturamplitudendämpfung&amp;quot; und zeitlichen Phasenverschiebung der Temperatur bei einseitiger Temperaturänderung bei Verwendung massiver Baustoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise ist in diesem Zusammenhang auch von &amp;quot;Baurebellen&amp;quot; die Rede, da sich in der Vergangenheit eine engagiert ausgetragene Auseinandersetzung zwischen den Lagern der etablierten Bauphysik (so genannte &amp;#039;&amp;#039;Dämmphysiker&amp;#039;&amp;#039;) und den Ziegelphysikern entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der &amp;quot;Ziegelphysiker&amp;quot; werde in der Bauphysik der „solare Gewinn“ durch Sonneneinstrahlung bei Verwendung massiver Baustoffe wie Ziegel nicht ausreichend berücksichtigt. Aus diesem Kreis wurde ein alternativer &amp;quot;effektiver Wärmedurchgangskoeffizient&amp;quot; Ueff erfunden. Ein wissenschaftliche Nachweis für die Richtigkeit der diesbezüglichen Behauptungen und zur Eignung des Ueff ist sowohl experimentell als auch theoretisch nicht erbracht worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass mit unterschiedliche Dämmstoffe, mit &amp;quot;leichten&amp;quot; wie &amp;quot;schweren&amp;quot;, bei gleichem U-Wert der solare Energiegewinn gleich bleibt, und somit massive wärmedämmende Baustoffe keinen Vorteil bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;EMPA-Untersuchungsbericht Nr. 136788: Einfluss der Wärmespeicherfähigkeit der Aussenwand auf den Sonnenenergiegewinn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gleicher Oberflächen nehmen unterschiedliche Baustoffe die gleiche Energie aus Sonneneinstrahlung auf. Leichte Materialien wie Holz erwärmen sich jedoch schneller und erreichen an der Oberfläche und in der Tiefe höhere Temperaturen, strahlen diese wegen der höheren Temperatur aber auch intensiver wieder ab als massive wärmedämmende Materialien. Eine derartiger massereicherer Baustoff strahlt auf Grund der niedrigeren Temperatur weniger Energie ab und erreicht weniger hohe Temperaturen. Allerdings bleibt die aufgenommene Wärme näher unter der Oberfläche konzentriert, da mehr gespeichert wird. Nach Ende der Einstrahlung wird relativ viel gespeicherte Wärme nach außen abgegeben, da der Weg von der warmen Zone nach innen viel länger ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund des teilweise absurden Streits, der auch Anzeigen wegen Beledigung nach sich zog&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ing-buero-ebel.de/Bumann/kontroverse.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind offenbar handfeste wirtschaftliche Interessen von Anbietern entsprechender Materialien angesichts von Verordnungen zur Energieeinsparung (EnergieEnergieeinsparverordnung EnEV, Energiepaß) sowie der Auseinandersetzung zwischen Anhängern und Gegnern der [[Klimalüge|Hypothese des durch menschliche Aktivität mitverursachten Klimawandels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der harte Kern der Ziegelphysiker==&lt;br /&gt;
Den &amp;quot;harten Kern&amp;quot; der Ziegelphysiker bilden die Architekten Claus Meier aus Nürnberg&amp;lt;ref&amp;gt;http://clausmeier.tripod.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;, Konrad Fischer aus aus Hochstadt a. M&amp;lt;ref&amp;gt;http://home.t-online.de/home/konrad-fischer&amp;lt;/ref&amp;gt;, Rauch und Paul Bossert. Auch wird aus dem Ziegelphysiker-Kreis gelegentlich der Meteorologe [[Wolfgang Thüne]] zitiert. Teilweise ist die Gemeinde der Ziegelphysiker mit den Anhängern der [[Klimalüge]] identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wärmedurchgangskoeffizient U==&lt;br /&gt;
Der Wärmedurchgangskoeffizient U (Wärmedämmwert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Der Koeffizient gibt die Leistung an, die durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1 Grad K unterscheiden. Seine SI-Maßeinheit ist W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen. Um den Wert bestimmen zu können, müssen stationäre Temperaturen vorliegen, da die Wärmespeicherfähigkeit der Materialien bei Temperaturänderungen das Messergebnis verfälschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einvernahme durch Scharlatanerieanbieter Aquapol==&lt;br /&gt;
Wie einem im Internet einsehbaren Artikel des &amp;quot;innovations-report&amp;quot; zu entnehmen ist&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.innovations-report.de/html/berichte/architektur_bauwesen/bericht-10958.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurden explizit Vertreter der &amp;quot;Ziegelphysik&amp;quot;-Baurebellen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ziegelphysik.de&amp;lt;/ref&amp;gt; im Juni 2002 von der österreichischen Firma [[Aquapol]] zu eine Werbe-Baufachtagung zum Firmensitz der [[Esoterische Mauertrockenlegung|&amp;quot;Mauertrockenlegungsfirma&amp;quot;]] Aquapol GmbH geladen. Die Firma Aquapol des [[Scientology|Scientologen]] [[Wilhelm Mohorn]] vertreibt international Scharlatanerieprodukte für 4000-10000 Euro, die feuchte Mauern durch ein [[Esoterik|esoterisch]] zu nennendes und wissenschaftlich unbekanntes Prinzip einer &amp;quot;Molekülumpolung&amp;quot; und unter Nutzung eines wissenschaftlich unbekannten &amp;quot;dynamischen Erdkraftfeldes&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;gravomagnetische Energie&amp;#039;&amp;#039;) ohne Energieverbrauch und ohne Horizontalsperre oder andre etablierte Maßnahmen trocknen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Artikel==&lt;br /&gt;
*Der U-Wert: nur stationär oder auch instationär? bauzeitung 56(2002) H. 3, S. 56 - 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmed%C3%A4mmung&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmedurchgangskoeffizient&lt;br /&gt;
*[http://ing-buero-ebel.de/U-Ent/U-Wert.htm Beispiel für eine abgelaufene Dämmphysiker-Ziegelphysiker Auseinandersetzung] [http://www.hoai.de/forum/printthread.php?TopicID=2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=67024</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=67024"/>
		<updated>2011-01-03T18:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: war&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 war der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wurde der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Er verliert im Untersuchungszeitraum vier Kilo und etliche seiner Blutwerte verändern sich stark, was für eine Fastenkur und fortschreitender Dehydrierung spricht. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Lichtesser werden hell, klar, großzügig ins Bild gesetzt, Wissenschaftler hingekauert, eingeschränkt und beengt. Solche Tricks verraten früh die Gesinnung: Dies ist ein Werbeclip für grobe Scharlatanerie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2692645_0_9223_-am-anfang-war-das-licht-von-licht-leben.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10584979/Am-Anfang-war-das-Licht-raet-gar-nichts-mehr-zu-essen.html Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot; rät, gar nichts mehr zu essen&amp;#039;&amp;#039;, Die Welt 28.10.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lumi%C3%A8re_(Film)&amp;diff=67022</id>
		<title>Lumière (Film)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lumi%C3%A8re_(Film)&amp;diff=67022"/>
		<updated>2011-01-03T18:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Weiterleitung erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Am Anfang war das Licht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;diff=64902</id>
		<title>11-Pflanzen-Schlank-Kur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;diff=64902"/>
		<updated>2010-12-14T11:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Leerzeilen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zusammenfassung&lt;br /&gt;
|subj=Ein pseudomedizinisches Abnehmmittel.&lt;br /&gt;
|fact=Man verliert zwar etwas Gewicht. Allerdings nur, weil das Mittel entwässert, anstatt Fett abzubauen.  &lt;br /&gt;
|cmnt=&amp;lt;b&amp;gt;Vorsicht!&amp;lt;/b&amp;gt; Durch die starke Entwässerung können die Nieren geschädigt werden. &lt;br /&gt;
Nachdem man das Mittel abgesetzt hat, hat man wieder das normale Gewicht.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:11 Pflanzen Werbung.jpg|thumb|Typische Werbung]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[pseudomedizin]]isches Abnehmmittel, das stark überteuert und mit unseriösen Wirksamkeitsversprechen beworben wird. Seriöse Ernährungsberater raten von diesem Mittel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliche Wirkung==&lt;br /&gt;
Die Hersteller versprechen einen Gewichtsverlust, ohne dass gehungert werden muss. Auch eine Änderung der Ernährung und der Lebensweise sei nicht notwendig. Zustande kommen soll dies durch einen so genannten &amp;#039;&amp;#039;Negativ-Kalorien-Effekt&amp;#039;&amp;#039;, der durch die enthaltenen Pflanzenextrakte (Grüntee, Fenchel, Brennnessel, Olivenbaum, Löwenzahn, Kirschenstiele, Wiesenkönig, Rote Rebe, Bärentraube, Blasentang und Schwarze Johannisbeere) bewirkt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll reichen, wenn man eine Verschlusskappe vom Sirup in 1&amp;amp;nbsp;Liter Wasser auflöst und diese Flüssigkeit über den Tag trinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seriöse Ernährungsexperten und Mediziner gehen davon aus, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe lediglich zu einer Entwässerung des Körpers führen. Dadurch kann sich das Körpergewicht vorübergehend leicht reduzieren, es werden jedoch keine Fettzellen abgebaut. Es erfolgt also kein Abnehmen im eigentlichen Sinne. Wird der Wasserhaushalt im Körper wieder ausgeglichen, so hat man wieder das ursprüngliche Gewicht. Des Weiteren besteht durch das verstärkte Entwässern die Gefahr einer Nierenschädigung. Das Produkt ist also für eine nachhaltige Gewichtsabnahme nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertrieb==&lt;br /&gt;
Die Hersteller- beziehungsweise Vertriebsfirma agiert versteckt - auf den Werbungen im A4-Format sind weder Firmenname noch Adresse angegeben. Dahinter steckt die P.M.C. Handels GmbH, ein deutsche Firma, die diverse Nahrungsergänzungsmittel mit unseriösen Wirksamkeitsversprechen bewirbt und zu meist sehr hohen Preisen vertreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt wird in Österreich teilweise über Apotheken vertrieben, was jedoch nichts über die Qualität des Produktes aussagt. Das Produkt ist als [[Nahrungsergänzungsmittel]] registriert und muss daher laut Gesetz keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werbung==&lt;br /&gt;
Das Produkt wird irreführenderweise als &amp;quot;neueste wissenschaftliche Erkenntnis&amp;quot; beworben. Außerdem wird behauptet, die Wirksamkeit sei erwiesen. Nähere Angaben, welche Wissenschaftler oder welche konkreten Studien damit gemeint sind, werden nicht gemacht. Als &amp;quot;Beweise&amp;quot; werden lediglich Auszüge aus Zuschriften angeblicher zufriedener Kunden abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller wirbt mit ganzseitigen Inseraten in diversen Zeitschriften und Zeitungen im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.oekotest.de/cgi/vb/vbgs.cgi?suchtext=&amp;amp;frage=100337 Öko-Test: 11-Pflanzen-Schlank-Kur]&lt;br /&gt;
* [http://www.die-abnehm-seite.de/abnehmen-news/diaetmittel/11-pflanzen-schlank-kur.html Information von http://www.die-abnehm-seite.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Abnehmen]]&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;diff=64901</id>
		<title>11-Pflanzen-Schlank-Kur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;diff=64901"/>
		<updated>2010-12-14T11:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zusammenfassung&lt;br /&gt;
|subj=Ein pseudomedizinisches Abnehmmittel.&lt;br /&gt;
|fact=Man verliert zwar etwas Gewicht. Allerdings nur, weil das Mittel entwässert, anstatt Fett abzubauen.  &lt;br /&gt;
|cmnt=&amp;lt;b&amp;gt;Vorsicht!&amp;lt;/b&amp;gt; Durch die starke Entwässerung können die Nieren geschädigt werden. &lt;br /&gt;
Nachdem man das Mittel abgesetzt hat, hat man wieder das normale Gewicht.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:11 Pflanzen Werbung.jpg|thumb|Typische Werbung]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11-Pflanzen-Schlank-Kur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[pseudomedizin]]isches Abnehmmittel, das stark überteuert und mit unseriösen Wirksamkeitsversprechen beworben wird. Seriöse Ernährungsberater raten von diesem Mittel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliche Wirkung==&lt;br /&gt;
Die Hersteller versprechen einen Gewichtsverlust, ohne dass gehungert werden muss. Auch eine Änderung der Ernährung und der Lebensweise sei nicht notwendig. Zustande kommen soll dies durch einen so genannten &amp;#039;&amp;#039;Negativ-Kalorien-Effekt&amp;#039;&amp;#039;, der durch die enthaltenen Pflanzenextrakte (Grüntee, Fenchel, Brennnessel, Olivenbaum, Löwenzahn, Kirschenstiele, Wiesenkönig, Rote Rebe, Bärentraube, Blasentang und Schwarze Johannisbeere) bewirkt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll reichen, wenn man eine Verschlusskappe vom Sirup in 1&amp;amp;nbsp;Liter Wasser auflöst und diese Flüssigkeit über den Tag trinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seriöse Ernährungsexperten und Mediziner gehen davon aus, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe lediglich zu einer Entwässerung des Körpers führen. Dadurch kann sich das Körpergewicht vorübergehend leicht reduzieren, es werden jedoch keine Fettzellen abgebaut. Es erfolgt also kein Abnehmen im eigentlichen Sinne. Wird der Wasserhaushalt im Körper wieder ausgeglichen, so hat man wieder das ursprüngliche Gewicht. Des Weiteren besteht durch das verstärkte Entwässern die Gefahr einer Nierenschädigung. Das Produkt ist also für eine nachhaltige Gewichtsabnahme nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertrieb==&lt;br /&gt;
Die Hersteller- beziehungsweise Vertriebsfirma agiert versteckt - auf den Werbungen im A4-Format sind weder Firmenname noch Adresse angegeben. Dahinter steckt die P.M.C. Handels GmbH, ein deutsche Firma, die diverse Nahrungsergänzungsmittel mit unseriösen Wirksamkeitsversprechen bewirbt und zu meist sehr hohen Preisen vertreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt wird in Österreich teilweise über Apotheken vertrieben, was jedoch nichts über die Qualität des Produktes aussagt. Das Produkt ist als [[Nahrungsergänzungsmittel]] registriert und muss daher laut Gesetz keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werbung==&lt;br /&gt;
Das Produkt wird irreführenderweise als &amp;quot;neueste wissenschaftliche Erkenntnis&amp;quot; beworben. Außerdem wird behauptet, die Wirksamkeit sei erwiesen. Nähere Angaben, welche Wissenschaftler oder welche konkreten Studien damit gemeint sind, werden nicht gemacht. Als &amp;quot;Beweise&amp;quot; werden lediglich Auszüge aus Zuschriften angeblicher zufriedener Kunden abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller wirbt mit ganzseitigen Inseraten in diversen Zeitschriften und Zeitungen im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.oekotest.de/cgi/vb/vbgs.cgi?suchtext=&amp;amp;frage=100337 Öko-Test: 11-Pflanzen-Schlank-Kur]&lt;br /&gt;
* [http://www.die-abnehm-seite.de/abnehmen-news/diaetmittel/11-pflanzen-schlank-kur.html Information von http://www.die-abnehm-seite.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Abnehmen]]&lt;br /&gt;
[[category:Beutelschneiderei]]&lt;br /&gt;
[[category:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=63715</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=63715"/>
		<updated>2010-12-03T10:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Allgemeines */ ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Er verliert im Untersuchungszeitraum vier Kilo und etliche seiner Blutwerte verändern sich stark, was für eine Fastenkur und fortschreitender Dehydrierung spricht. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Lichtesser werden hell, klar, großzügig ins Bild gesetzt, Wissenschaftler hingekauert, eingeschränkt und beengt. Solche Tricks verraten früh die Gesinnung: Dies ist ein Werbeclip für grobe Scharlatanerie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2692645_0_9223_-am-anfang-war-das-licht-von-licht-leben.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10584979/Am-Anfang-war-das-Licht-raet-gar-nichts-mehr-zu-essen.html Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot; rät, gar nichts mehr zu essen&amp;#039;&amp;#039;, Die Welt 28.10.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=60345</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
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		<updated>2010-11-03T14:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Zitate */ Ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Lichtesser werden hell, klar, großzügig ins Bild gesetzt, Wissenschaftler hingekauert, eingeschränkt und beengt. Solche Tricks verraten früh die Gesinnung: Dies ist ein Werbeclip für grobe Scharlatanerie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2692645_0_9223_-am-anfang-war-das-licht-von-licht-leben.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10584979/Am-Anfang-war-das-Licht-raet-gar-nichts-mehr-zu-essen.html Cosima Lutz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot; rät, gar nichts mehr zu essen&amp;#039;&amp;#039;, Die Welt 28.10.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=59587</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
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		<updated>2010-10-28T07:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Manipulation durch Halbwahrheiten */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben. Die östereichische Zeitung &amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; sprach in diesem Zusammenhang von einem &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, den Wiener Physiker Werner Gruber zitierend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Gruber vom Institut für Experimentalphsyik der Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist Betrug am Seher...Sobald man näher nachfragt und die gemachten Studien genauer unter die Lupe nimmt, stellen sich die Fälle als Betrügereien heraus. Der Film ist ein Meisterstück der Manipulation.&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Der Sonntag&amp;quot; (Österreich) &amp;#039;&amp;#039;Meisterstück der Manipulation&amp;#039;&amp;#039;, 21.10.2010, http://www.dersonntag.at/news/articles/2010/10/20/a4760/detailinfo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=59577</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=59577"/>
		<updated>2010-10-27T19:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Chinesin ergänzt, Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tianying, eine Chinesin, die behauptet seit Jahren Nahrungslosigkeit (&amp;quot;Bi Gu&amp;quot;) zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und &amp;quot;manchmal&amp;quot; auch zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Filmmemacher Straubinger wird im Internet im Zusammenhang mit den angestiegenen Acetonwerten (Ketonkörper) die folgende Aussage zugeschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das stimmt nicht gerade die Ketonwerte sind eine Besonderheit – es hat am ersten Tag zwar einen Anstieg von 10 auf 30 mg/dl gegeben – ab dem 2.Tag sind die Ketonwerte bis zum Ende der Studie stabil geblieben. Im Normalfall würde es bei 10tägigem Nährstoffentzug zu einer steil ansteigenden Ketonkurve kommen – der sogenannte Ketonurie.&amp;#039;&amp;#039; Straubinger widerspricht damit der Filmwerbung, die Normalwerte behauptet (Zitat: &amp;#039;&amp;#039;..er hatte keine Ketone im Blut...&amp;#039;&amp;#039;). In seinem Unverständnis physiologischer Abläufe verwechselt er auch Ketonämie mit Ketonurie. Er nimmt nicht zur Kenntnis, dass die genannte &amp;#039;&amp;#039;steil ansteigende Ketonkurve&amp;#039;&amp;#039; sich auf Menschen mit ausreichender, üblicher Mischkost beziehen. Der hier untersuchte Mann kann sich durchaus auf Dauer mit einer gerade ausreichenden Kalorienmenge ernähren und somit in einem dauerhaften Zustand der energiesparenden Hungeradaptation befinden, bzw er kann sich KH-arm ernähren mit andauernder Ketonämie (ketogene Ernährung). Straubinger scheint als Laie auch die Normalwerte eines gesundenen Erwachsenen nicht zu kennen: sie liegen für Aceton bei Werten um 0,8 mg/dl.&amp;lt;ref&amp;gt;Guangzu Wang, Graziano Maranelli, Luigi Perbellini, Emanuele Raineri and Francesco Brugnone, Blood acetone concentration in “normal people” and in exposed workers 16 h after the end of the workshift, International Archives of Occupational and Environmental Health, Volume 65, Number 5, 285-289, DOI: 10.1007/BF00405690&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberer Referenzwert ist 2,5 mg/dl. Prahlad Jani ist also mit einem vierfach über dem oberen Referenzwert liegen Acetonwert in die Untersuchung gegangen und erreichte eine Verzwölffachung dieses Wertes (bzw 37-facher Normalwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte dokumentieren sowohl eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und gleichzeitig eine beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
*[http://blog.gwup.net/2010/10/27/am-anfang-war-das-licht/ GWUP: Bericht über die Deutschland-Premiere von &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Nachtmilchkristalle&amp;diff=59224</id>
		<title>Nachtmilchkristalle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Nachtmilchkristalle&amp;diff=59224"/>
		<updated>2010-10-25T16:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingefügt zur besseren Lesbarkeit&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Nachtmilchkristalle.jpg|(Bild: Milchkristalle GmbH, München)|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:Nachtmilch.jpg|Produkt Nachtmilch (Bild: ehem. Schweizer Projekt Nachtmilch)|thumb]]&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtmilchkristalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird Magermilchpulver aus getrockneter Kuhmilch von nachts gemolkenen Kühen angeboten. Dieses Lebensmittel soll eine hohe Konzentration des Hormons [[Melatonin]] aufweisen und schlaffördernde Effekte haben. Ein Beutel Nachtmilchkristalle mit 9 Gramm kostet etwa 1,55&amp;amp;nbsp;€ (das entspricht einem Kilopreis von rund 173&amp;amp;nbsp;€).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller im deutschsprachigen Raum ist die Münchener Milchkristalle GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;Milchkristalle GmbH&lt;br /&gt;
Occamstr. 9, 80802 München &amp;lt;/ref&amp;gt; des deutschen Kaufmanns Tony Gnann, die auch Inhaberin eines Patents zur Milcherzeugung ist.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.patent-de.com/20070614/DE102005059518A1.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Nach Angaben von Nachtmilch produzierenden Landwirten werde den Kühen Klee und Luzerne als Futter gegeben, in der Hoffnung durch einen hohen Tryptophangehalt die Melatoninproduktion zusätzlich anzuheben. Tagsüber werden die Milchkühe mit einem hellen UV-Licht bestrahlt und nachts mit  Rotlicht. Versuche mit völliger Absunkelung zur Nacht führte zu Unruhe unter den Kühen. Die milchgebenden Kühe werden nachts zwischen 2 und 4 Uhr gemolken.&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung der Milch zum endgültigen Produkt erfolgt durch Entfettung und Gefriertrocknung unter Vakuum.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2010/1022/03_nachtmilch.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Glaubhaftmachung ihres Produktes verweist die Milchkristalle GmbH auf eine Kleinstudie der &amp;quot;Innovationsförderung Weihenstefan&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Dustmann, Horst Weißsieker, Ralf Wetendorf: &amp;#039;&amp;#039;Wirksamkeit eines Milchprodukts mit nativ erhöhtem Melatoningehalt&amp;#039;&amp;#039;,., Artikel in &amp;quot;Der Lebensmittelbrief&amp;quot; - Innovationsberatung Weihenstephan.[http://www.wirksamkeitsstudie.de.tf]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Studie geben die Autoren eine Melatoninkonzentration von 110 pg/g für das Produkt an, im Vergleich zu 15 pg/g bei normalem Milchpulver. Die Versuchspersonen nahmen zehn Tage lang 10 Gramm Nachtmilchkristalle (also 1,1 ng Melatonin) eingerührt in einer unbekannten Menge handelsüblicher Milch ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten sind die Melatoninkonzentrationen in vielen Lebensmitteln bestimmt worden, und es sind Lebensmittel bekannt (wie Tomaten), die relativ hohe Melatoninkonzentrationen aufweisen. Daher gab es in der Vergangenheit vereinzelt Empfehlungen an Menschen mit Einschlafstörungen (auch Schichtarbeiter und an Jet-lag Leidende) abends, kurz vor dem Zubettgehen, entsprechende Lebensmittel einzunehmen, beispielsweise Tomaten. Kritiker dieser Empfehlungen wiesen jedoch darauf hin, dass zur Erzielung einer Effektes gesundheitsgefährend große Mengen einzunehmen wären. Bislang wurde auch nicht nachgewiesen, dass Lebensmittel überhaupt beim Menschen die Blutkonzentrationen an Melatonin nach oben hin beeinflussen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Coates, Paul M. (2005). &amp;quot;Encyclopedia of Dietary Supplements&amp;quot;. Marc R. Blackman, Gordon M. Cragg, Mark Levine, Joel Moss, Jeffrey D. White. CRC Press. pp. 457–466. ISBN 0824755049&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Gehalt an Melatonin ist in den angebotenen Nachtmilchkristall-Produkten verschwindend gering. Der Hersteller gibt in einer &amp;quot;Nährwerttabelle&amp;quot; zum Lebensmittel einen Wert von 1.620 pg an, entsprechend also 1,6 Nanogramm.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nacht-milchkristalle.de/index.php?page=content&amp;amp;coID=54&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wird jedoch offengelassen ob dieser Wert sich tatsächlich auf die 9 Gramm Packung bezieht. Um die Wirkung einer Tablette mit 2 mg Melatonin zu erreichen, müssten 2 Millionen Portionen eingenommen werden, ausgehend von einem Melatoningehalt von 1,1 ng. Unter Annahme einer Melatoninmenge von 1,6 ng wären immer noch 1,2 Millionen Portionen einzunehmen (Gesamtgewicht 11,2 Tonnen, Wert knapp 2 Millionen Euro). Melatonin ist kein klassisches Schlafmittel und steht auch nicht als solches in Apotheken zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/jahrgang-2010/nr.-3-maijuni-2010/aufgespiesst-ndash-aus-internet-und-werbung-melatonin-haltige-nachtmilchkristalle.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Untersuchung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde im Jahr 2004 &amp;quot;Nachtmilch&amp;quot; untersucht. Die Untersucher stellten dabei fest, dass die gewonnene Milch im Durchschnitt nachts 18.7 pg/ml und tagsüber 1.9 pg/ml Melatonin enthielt, wobei sich jedoch große Schwankungen zwischen den einzelnen Tieren zeigten. Bei der Verfütterungen von Tages- und Nachtmilch an Kälber konnte bei den Kälbern kein Einfluss auf den circadianen Rhythmus und auf Plasmakonzentrationen beobachtet werden. Die Untersucher kamen daher zum Schluss, dass Nachtmilch keine Wirkung als Zeitgeber hat&amp;lt;ref&amp;gt;*Wöhr, A.C., Birkle J., Unshelm J., Erhard M.H. &amp;#039;&amp;#039;MELATONIN IN `NIGHT MILK´ AND THE USE AS FUNCTIONAL FOOD&amp;#039;&amp;#039;, 23rd World Buiatrics Congress, Quebec City, Canada, Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; (Melatonin ist kein Schlafmittel im herkömmlichen Sinne. Bei Einnahme einer ausreichend großen Menge kann es den Schlaf-Wachrhythmus im Sinne eines Taktgebers beeinflussen und den Phasengang der &amp;quot;inneren Uhr&amp;quot; beeinflussen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anbieter Milchristalle GmbH bezeichnet das Produkt Lebensmittel. Hinweise in der Werbung zu möglichen schlaffördernden Wirkungen lassen es hingegen als [[Functional Food]] erscheinen. Dafür braucht das Magermilchpulver jedoch eine Genehmigung von EU-Behörden. Laut einem Artikel des WDR liege den Packungen des Lebensmittels Zettel bei mit dem Hinweis &amp;#039;&amp;#039;Studien belegen einen erholsameren Schlaf schon nach zehn aufeinanderfolgenden Einnahmetagen. Ihre Schlafarchitektur wird spürbar verbessert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2010/1022/03_nachtmilch.jsp&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige gesundheitsbezogene Angaben sind laut [[Health Claims|&amp;quot;Health-Claims-Verordnung&amp;quot; der EU]] nur erlaubt, wenn sie eindeutig belegbar und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit geprüft worden sind. Eine derartige Beurteilung von Seiten der EU-Behörde hat im Fall der Nachtmilchkristalle jedoch nicht stattgefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachtmilch==&lt;br /&gt;
Neben den Nachtmilchkristallen wird auch so genannte Nachtmilch angeboten, als Milch von nachts gemolkenen Kühen. In der Schweiz wurde die gesundheitsbezogene Werbung des Anbieters &amp;quot;Harvestmoon&amp;quot; für Nachtmilch (angeblich 5 mal höherer Melatoningehalt als in herkömmlicher Milch) vom Kanton Zürich verboten, ein Anbieter (&amp;quot;Projekt Nachtmilch&amp;quot;) verzichtete daraufhin auf sein Angebot. Eine erste Verfügung des kantonalen Labors in Zürich bemängelte die versprochene angebliche schlaffördernde Wirkung, eine zweite Verfügung kritisierte die Etiketten mit dem Bild einer schlafenden Frau als &amp;quot;Täuschung der Konsumenten&amp;quot;. Konkret verbot der Kantonschemiker jegliche Art von Werbung, die Nachtmilch in Bezug zu einer schlaffördernden Wirkung setzt. In den Schweizer Medien kam auch Kritik an der nächtlichen kompletten Stallverdunkelung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien und Finnland scheint Nachtmilch erhältlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Nachtmilchkristalle gegen Schlaflosigkeit sind Unsinn&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in &amp;quot;Deutsches Ärzteblatt&amp;quot; vom 17. Juni 2010&lt;br /&gt;
*Heiko Dustmann, Horst Weißsieker, Ralf Wetendorf: &amp;#039;&amp;#039;Wirksamkeit eines Milchprodukts mit nativ erhöhtem Melatoningehalt&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in &amp;quot;Der Lebensmittelbrief&amp;quot; - Innovationsberatung Weihenstephan.[http://www.wirksamkeitsstudie.de.tf]&lt;br /&gt;
*Wöhr, A.C., Birkle J., Unshelm J., Erhard M.H. &amp;#039;&amp;#039;MELATONIN IN `NIGHT MILK´ AND THE USE AS FUNCTIONAL FOOD&amp;#039;&amp;#039;. 23rd World Buiatrics Congress, Quebec City, Canada, Juli 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/jahrgang-2010/nr.-3-maijuni-2010/aufgespiesst-ndash-aus-internet-und-werbung-melatonin-haltige-nachtmilchkristalle.php&lt;br /&gt;
*http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41634/Nachtmilchkristalle_gegen_Schlaflosigkeit_sind_Unsinn.htm&lt;br /&gt;
*http://www.freitag.de/alltag/1041-nachtschicht-fuer-kuehe&lt;br /&gt;
*http://www.welt.de/gesundheit/article10316445/Nachts-gemolkene-Milch-soll-den-Schlaf-foerdern.html&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
*[http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/18/nocturnal-milk-night-insomnia-sleep Artikel in &amp;quot;The Guardian&amp;quot; vom 19. Oktober 2010]&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
*[http://www.psiram.com/en/index.php?title=Night_Milk_Crystals dieser Artikel auf englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
[[category:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58961</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58961"/>
		<updated>2010-10-20T20:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Ergänzung zu Jani&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[pseudowissenschaft]]licher Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, lässt man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100&amp;amp;nbsp;g enthalten 300-350&amp;amp;nbsp;kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einseh- und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|Tatsächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische, populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Chlorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55&amp;amp;nbsp;mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Tag (mit Sicherheit ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Chloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5.&amp;amp;nbsp;Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn außerhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich des Phänomens Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;[...] für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renommierter Physiker und Philosoph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Den Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss, um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;3 von 10.000&amp;amp;nbsp;Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: Das sind nicht&amp;amp;nbsp;0 sondern 1.650&amp;amp;nbsp;kcal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michael Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2&amp;amp;nbsp;Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340&amp;amp;nbsp;kcal (67&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca.&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g) und ein paar Nüsse (ca.&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;kcal pro 100&amp;amp;nbsp;g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr Kilokalorien zu sich genommen, als zum Überleben notwendig ist - insbesondere, wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650&amp;amp;nbsp;kcal. Magersüchtige nehmen manchmal über längere Zeiträume hinweg nur ca. 1.000&amp;amp;nbsp;kcal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos, dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83-jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche YouTube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäußerungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ.&amp;amp;nbsp;Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
* http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lauretana&amp;diff=58857</id>
		<title>Lauretana</title>
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		<updated>2010-10-18T15:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Überschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Lauretana1.jpg|&amp;quot;feinclusteriges&amp;quot; 60.000 Ohm-Wunderwasser|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lauretana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Handelsname eines italienischen [[Mineralwasser]]s, zu dem der Hersteller &amp;quot;LAURETANA SpA&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lauretana S.p.A. Frazione Campiglie, 56. I-13895 GRAGLIA (BI)&amp;lt;/ref&amp;gt; Wunderwirkungen und Wundereigenschaften aus den Bereichen der [[Esoterik|esoterischen]] [[Wasserbelebung]] und des Elektrosmogschutzes behauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Das Mineralwasser ist in Italien, Österreich und Deutschland im Handel. In Deutschland kostet eine 1 Liter Flasche knapp einen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller gibt an, die PET-Flaschen ohne zusätzlichen hohen Druck abzufüllen, um - wie behauptet wird - das Produkt durch den Wasserdruck nicht zu schädigen. Zu welchen &amp;quot;Schädigungen&amp;quot; das Wasser unter Druck erleiden soll, wird jedoch nicht genau mitgeteilt. Auch bleibt unklar, warum der hohe natürliche Wasserdruck (es soll sich um einen unterirdischen artesischen Brunnen handeln) keinen derartigen Effekt haben soll. In der Werbung wird auf [[pseudowissenschaft]]liche Weise auf einen &amp;#039;&amp;#039;hohen Ordnungszustand in der Clusterstruktur&amp;#039;&amp;#039; hingewiesen. Die Abfüllung unter niedrigem Druck ist jedoch aus Sicht der Hygiene nicht optimal, da ein hoher Füllungsdruck das Eindringen von Keimen und Fremdkörpern in Rohrleitungen und das Abfüllsystem behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für PET-Flaschen besteht beim Abfüllen prinzipiell die Gefahr einer Verunreinigung. Es können Stoffe aus dem Verpackungsmaterial (häufig Acetaldehyd) in das Wasser übertreten oder durch die Flaschenwandung diffundieren. Das Wasser bekommt dann einen leicht süßlichen Geschmack.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Warentest: auf: [http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/-Natuerliche-Mineralwaesser/1694839/1694839/1695640/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mineralstoff- und Spurenelementgehalt und chemische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Der Hersteller macht detallierte Angaben zu Inhaltsstoffen, zur Vorreinigung der PET-Flaschen und zur Flaschenabfüllung. Das Wasser wird als &amp;quot;geringfügig mineralisiert&amp;quot; bezeichnet, und als &amp;#039;&amp;#039;leichtestes Wasser Europas&amp;#039;&amp;#039;, wobei hier nicht auf [[Deuterium-reduziertes Wasser]] (&amp;#039;&amp;#039;leichtes Wasser&amp;#039;&amp;#039;) oder den bei allen Mineralwassern nicht vorhandenen Kaloriengehalt (als &amp;#039;&amp;#039;light-Produkt&amp;#039;&amp;#039;) Bezug genommen wird, sondern auf den geringen Mineralstoffgehalt. Aber gerade dieser wird von anderen Mineralwasserabfüllern als wirkendes Prinzip für gesundheitliche Effekte genannt. &amp;quot;Leicht&amp;quot; soll sich hier also offenbar um das um wenige Milligramm geringere spezifische Gewicht beziehen. Weitere Marken von mineralstoffarmen Mineralwassern sind Valon, Plohse und Spa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trockenrückstand (bei 180°C) von Lauretana wird mit 14 mg pro Liter angegeben. Der Natriumgehalt wird mit 1,1 mg/L angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Abfüller wird dem Wasser ein Widerstand von 60.000 Ohm zugeordnet. Das Redoxpotentail rH2 betrage 25,5, und zwar gemessen nach der so genannten [[Bio-Elektronische Terrain-Analyse nach Vincent]] (BETA, auch kurz Bio Terrain Analyse BTA, BEV oder Vincents Bioelektronik. Terrain: französisch = der Boden). Dabei handelt es sich um eine Methode des französischen Hydrologen Louis-Claude Vincent aus den 1950er Jahren, die in der [[Pseudomedizin]] verbreitet ist und in einigen Heilpraktikerkreisen als eine [[Humoralpathologie|humoralpathologisch]] orientierte Diagnosemethode angesehen wird. Die Methode hat wegen fehlender Plausibilität keine wissenschaftliche Anerkennung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geringe Mineralstoffgehalt soll laut Werbung viele Naturärzte und [[Heilpraktiker]] überzeugt haben, mineralarmes Wasser dazu zu benutzen bei ihren Patienten &amp;quot;Stoffwechselreste&amp;quot; aus dem Körper zu schwemmen und diese zu [[Entschlackung|&amp;quot;entgiften&amp;quot;]]. Eine derartige Wirkung trete insbeondere beim Fasten auf, daher ist hier auch von &amp;quot;Fastenwasser&amp;quot; die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mineralwasser als Elektrosmog-Schutzprodukt==&lt;br /&gt;
[[image:lauretana.jpg|Lauretana-Werbung|320px|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Lebensmittel Lauretana wird von Hersteller und Vertrieb als ein so genanntes [[Elektrosmog-Schutzprodukte|Elektrosmog-Schutzprodukt]] bezeichnet und entsprechend beworben. Demnach sei das Mineralwasser angeblich &amp;quot;elektrosmog-resistent&amp;quot;. Das Wasser habe &amp;quot;rechtsdrehende Energien&amp;quot; heisst es auch in der Werbung. Während alle anderen Flaschenwässer durch die Einwirkung eines Mobiltelefons in ihrer Struktur &amp;quot;destabilisiert&amp;quot; würden, &amp;quot;verstärke&amp;quot; sich die &amp;quot;ideale Ausgangsstruktur&amp;quot; von Lauretana &amp;quot;sogar noch&amp;quot;. Dies habe an der Uni Stuttgart der Raumfahrtwissenschaftler Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. [[Bernd Kröplin]] im Rahmen eines &amp;quot;Projektes Apollo&amp;quot; herausgefunden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Esoterikwasser Lauretana==&lt;br /&gt;
Das Produkt wird auch mit Argumentationen aus dem [[Esoterik|esoterischen]] Bereich sowie dem der [[Geomantie]] beworben. So wird auf den Umstand hingewiesen, dass das Wasser von einem [[Kraftort]] und Wallfahrtsort stamme. Herkunftsort ist die Ortschaft Graglia im italienischen Piemont (Piemonte).&lt;br /&gt;
Tatsächlich gibt es am Ort eines von vielen italienischen Klöstern. Um Nichtkatholiken als Kunden nicht zu verlieren, betont die Werbung allerdings auch die Nähe der Quelle zu einem &amp;quot;Heiligtum Mandala Samten Ling&amp;quot;, einem angeblichen buddhistisches Kloster für Mönche und Laien, das vom [[Dalai Lama]] &amp;quot;geweiht und eröffnet&amp;quot; worden sei. (&amp;#039;&amp;#039;Graglia ist seiner spirituellen Tradition treu geblieben&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lauretana.de/downloads/media/Montefury_Lauretana_Theme.mp3 Lauretana - Hymne als mp3-Datei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Wasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58833</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58833"/>
		<updated>2010-10-18T12:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Manipulation durch Halbwahrheiten */ Ergänzung David Albert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behaupt sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100 g enthalten 300-350 kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff-, Clorid- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Auffällig ist, dass einige Parameter deutlich pathologische Werte annahmen. Dies gilt beispielsweise für Harnstoff, der ab dem dritten Tag den Referenzwert von 55 mg/dl deutlich überschritt. Wohl ab dem 6. Tag (mit Sicherheit ab dem 7. Tag) wurde auch der Natriumgehalt (&amp;gt;155) und die Cloridkonzentration (&amp;gt;110) pathologisch. Dies gilt auch für die Harnsäure spätestens ab dem 5. Tag. Die Azetonwerte waren bereits zu Beginn ausserhalb des Referenzbereichs, und verdreifachten sich während des Experiments. Würde man den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offiziellen Pressematerial und Begleittext zum Film wird bezüglich dem Phänomen Lichtnahrung behauptet: &amp;#039;&amp;#039;für das es aber so viele Indizien gibt, dass &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss&amp;quot;, wie David Albert von der Columbia University sagt, &amp;quot;um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Prof. David Albert, ein renomierter Physiker und Philosioph, hat diese Aussage jedoch nie in Zusammenhang mit Lichtnahrung oder dem Film getätigt. Der Satz &amp;quot;man dreiviertel tot sein muss um sich nicht dafür zu interessieren&amp;quot; hat Albert in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Albert hat diese missbräuchliche Verwendung als &amp;quot;radikal missverständlich&amp;quot; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/10/am-anfang-war-das-licht-manipulation.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Esoteriker [[Armin Risi]], der sich im [[Kopp-Verlag]] wohlwollend dem Film widmet&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Risi, &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht« – ein kontroverser Dokumentarfilm über Nahrungslosigkeit und neue Weltbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kopp-Verlag, 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, seien &amp;quot;Phänomene wie die Nahrungslosigkeit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen&amp;#039;&amp;#039; (Zitat). Er behauptet völlig beleglos dass [[Prahlad Jani]] seit mehreren Jahrzehnten in einer &amp;quot;natürlichen Umgebung&amp;quot; einer &amp;quot;Djungelumgebung&amp;quot; lebe. Um dies glaubhaft zu machen, verweist Risi auf gezeigte Bilder aus der Jugendzeit des 83 Jährigen, die ihn im Himalaya-Gebiet zeigen sollen. Zahlreiche Youtube-Filmchen und indische wie internationale Fernsehberichte zeigen ihn jedoch im Inneren eines Hauses, entweder auf einem Bett oder sitzend in einer Art Saal, im Kreise seiner ihm Geschenke (und wohl auch Geld) spendenden Anhänger. Wie auch bei [[Michael Werner]] sei laut Risi der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein &amp;quot;Einsperren&amp;quot; in ein &amp;quot;medizinisches Beobachtungslabor&amp;quot; erklärbar. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das ausserwissenschaftliche Konzept einer [[Vitalismus|Lebensenergie]] ins Spiel. Diese Lebensenergie sei in &amp;quot;unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen&amp;quot;, meint Risi. Er vergisst jedoch geflissentlich, dass die Durchführenden des 2010&amp;#039;er Test von Prahlad Jani diesen dem [[Sungazing|Sonnenlicht]] aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war zudem laut Angaben auf einer Pressekonferenz davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen hätte, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige selbstimmunisierenden Meinungsäusserungen sind auch von Jasmuheen bekannt geworden. Im Endeffekt ergeben sie das Bild einer prinzipiell nicht falsifizierbaren Hypothese, typisch für den Esoterikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naklar.at/content/comments/lichtfasten/ Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58480</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58480"/>
		<updated>2010-10-11T11:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Weblinks */ Verweis auf Wikipedia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behaupt sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100 g enthalten 300-350 kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Artikel zu [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht Am Anfang war das Licht], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtnahrung Lichtnahrung] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen Jasmuheen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.florianaigner.at/lichtfasten Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58479</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58479"/>
		<updated>2010-10-11T08:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Allgemeines */ kcal ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behaupt sich von &amp;quot;Licht zu ernähren&amp;quot; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Prana&amp;#039;&amp;#039;), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und [[Honig]] (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100 g enthalten 300-350 kcal) zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.florianaigner.at/lichtfasten Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58475</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58475"/>
		<updated>2010-10-10T18:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Einleitung ergänzt, +Omsa, BMUKK-Anpassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Entgegen der Faktenlage wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen „Lichtnahrung“ real sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMUKK&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A Filmbeschreibung vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Jugendkommission)], aufgerufen am 7. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
*Walter &amp;quot;Omsa&amp;quot; Rohrmoser, ein Österreicher, von dem bekannt ist, dass er zumindest Säfte, Gemüsebrühe und Hohnig zu sich nimmt, und in seinem Keller Kartoffeln lagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Lichtnahrung-Saalfeldner-isst-hauptsaechlich-Prana.html?article=eGMmOI8V6qydykWFaBMUGeqZ4uKb6cLNqD4zCvj&amp;amp;img&amp;amp;text&amp;amp;mode&amp;amp;sort=relevanz Salzburger Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Saalfeldner isst hauptsächlich „Prana“&amp;#039;&amp;#039;], 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt anfangs von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober 2010 wurden diese Textpassagen wie folgt geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Film wird versucht, das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; mit teilweise auch als widerlegt geltenden Hypothesen zu erklären.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Im Gegensatz zur etablierten Wissenschaft wird im Film die Auffassung vertreten, dass das Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; real ist und deshalb in der Gesellschaft ernst genommen werden sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.florianaigner.at/lichtfasten Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58297</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58297"/>
		<updated>2010-10-08T08:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Weblinks */ +http://www.florianaigner.at/lichtfasten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungeradaptation (als Zeichen einer beginnenden Hungerperiode) und Zeichen einer beginnenden Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.florianaigner.at/lichtfasten Kommentar des Quantenphysikers Florian Aigner zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58028</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58028"/>
		<updated>2010-09-30T19:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Doppelte Verlinkung entfernt; Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als manipulativ und antiwissenschaftlich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungerweise und beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58005</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58005"/>
		<updated>2010-09-30T06:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Sendung heisst Konkret&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als [[pseudowissenschaft]]lich, naiv und manipulativ.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungerweise und beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konkret zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58004</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=58004"/>
		<updated>2010-09-30T06:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Gefährdung von Menschenleben */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als [[pseudowissenschaft]]lich, naiv und manipulativ.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungerweise und beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren (wie Interviews von Personen nach Verlassen des Films gezeigt haben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konsument zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Film wird Jasmuheens &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot;, der vorsieht sieben Tage lang nichts zu essen und nichts zu trinken, viel Raum gegeben und als mehrfach erfolgreiche Methode, sich auf Licht umzustellen, präsentiert. Dass selbst Jasmuheen inzwischen von dieser potentiell tödlichen Behauptung abgerückt ist (sie propagiert seit 2004 den &amp;quot;sanften Weg zur Lichtnahrung&amp;quot;), wird im Film nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konsument zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=57979</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=57979"/>
		<updated>2010-09-29T15:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Weblinks */ +Lichtatmung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als [[pseudowissenschaft]]lich, naiv und manipulativ.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungerweise und beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren. Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konsument zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://wirrundwarr.blogspot.com/2010/09/das-wunder-der-lichtatmung.html Ironische Replik: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder der Lichtatmung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=57978</id>
		<title>Am Anfang war das Licht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht&amp;diff=57978"/>
		<updated>2010-09-29T15:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Pseudowissenschafltich in ersten Absatz; Ergänzungen bei Protagonisten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:amanfangwardaslicht.jpg|Filmplakat|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PAStraubinger.jpg|Filmemacher Peter-Arthur Straubinger|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel &amp;#039;&amp;#039;In the Beginning There Was Light&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]] Dokumentarfilm aus Österreich, der die Thematik [[Lichtfasten]], als Sonderform der [[Inedia|Nahrungslosigkeit]] zum Inhalt hat. Der Film zeigt Menschen, die behaupten auf herkömmliche Nahrung verzichten zu können und nur von &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; (auch Lebensenergie, [[Prana]] oder [[Ch&amp;#039;i|Chi]]) zu leben. Regisseur und Drehbuchautor ist der Österreicher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger (Peter-Arthur Straubinger, geb. 1970), der beim Österreichischen Rundfunk (ORF) als Filmexperte tätig ist. Der Film startete am 17.&amp;amp;nbsp;September 2010 in die österreichischen und Schweizer Kinos. Ab dem 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 ist der Film in Deutschland zu sehen. Kritiker bezeichnen den Film als [[pseudowissenschaft]]lich, naiv und manipulativ.&amp;lt;ref&amp;gt;http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurde der Film von Allegro Film unter Verwendung von Fördergeldern (Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Auf diversen Webseiten wird der Film folgendermaßen angekündigt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Film erzählt vom Phänomen &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; - vom unglaublichen Faktum, dass es Menschen gibt, und offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die weder essen noch trinken müssen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Am-Anfang-war-das-Licht&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filminstitut.at/de/am-anfang-war-das-licht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass es den Anhängern des Lichtfasten bisher nicht gelungen ist, ihre Behauptung glaubhaft zu belegen. Im Gegenteil - die in der Szene sehr bekannten und einflussreichen angeblichen &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; [[Ellen Greve]] (Jasmuheen) und [[Michael Werner]] konnten bei Selbstversuchen unter kontrollierten Bedingungen ihre Behauptung nicht beweisen. Beide verloren während des Untersuchungszeitraumes deutlich an Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich logischerweise damit erklären lässt, dass sie während des Hungerversuchs ihre Ernährungsgewohnheit änderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Personen, die über lange Zeit hinweg behaupteten, nie zu essen, konnten als eigentliche Heimlichesser und somit Betrüger ihrer Anhängerschaft erkannt werden. Das gleiche gilt für einige Schau-Hungerkünstler, die gegen Eintrittsgeld oder Spenden spektakuläre Hungerversuche anstellten. (siehe dazu: [[Inedia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitwirkende im Film sind u.a. folgende angeblich Nahrungslose:&lt;br /&gt;
*[[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, die das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; populär gemacht hat und behauptet, nur von &amp;quot;Licht&amp;quot; leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).&lt;br /&gt;
*[[Prahlad Jani]], ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70&amp;amp;nbsp;Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Kritiker sehen in ihm einen Betrüger. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
*[[Hira Ratan Manek]], ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt), und behauptet seitdem selbst, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten [[Sonnenschau]] zu finanzieren.&lt;br /&gt;
*[[Michael Werner]], der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als &amp;quot;Selbstbetrüger&amp;quot; - der Film macht daraus einen &amp;quot;erstaunlich geringen Gewichtsverlust&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*[[Zinaida Baranova]], eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29.&amp;amp;nbsp;März 2000 nichts mehr zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mitwirkende sind u.a. [[Rüdiger Dahlke]], [[Fritz-Albert Popp]], [[Jakob Bösch]] und [[Sudhir V. Shah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straubinger hat in Interviews angegeben, dass er davon überzeugt ist, dass es das &amp;quot;Phänomen Lichtnahrung&amp;quot; tatsächlich gibt. Es gäbe zwar in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug, es gäbe aber auch authentische Phänomene. Die Fähigkeit zur Lichtnahrung sei ein Nebeneffekt eines gewissen Trainings- bzw. Bewusstseinszustandes. Im Pressetext zum Film heißt es fälschlicherweise auch, dass der Film ein Thema behandle, das &amp;#039;&amp;#039;eines der größten Rätsel der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; sei. Straubiger sieht die Untersuchung von Prahlad Jani als unzweifelbaren wissenschaftlichen Beweis an und behauptet, er wäre lückenlos überwacht worden und die Videobänder der Überwachung wären ja für Interessierte einsehbar und überprüfbar. Er selbst gab jedoch zu, nur Ausschnitte der Videobänder gesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacher gaben bekannt, den Film nicht als Aufforderung zu verstehen, nur noch von Licht leben zu wollen. Es werden im Film auch die Todesfälle thematisiert, die eingetreten sind, nachdem Menschen die 21-Tage-Methode der australischen Bestseller-Autorin [[Jasmuheen]] ausprobiert hatten. Auch wird von einem gescheiterten Selbstversuch berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film verfolgt dabei auch im Eigenverständnis das Ansinnen, wissenschaftliches Denken zu erschüttern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kino-zeit.de/filme/am-anfang-war-das-licht&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewt werden im Film diverse Wissenschaftler mit [[Esoterik]]-Hintergrund, einige von ihnen (z.B. [[Rupert Sheldrake]]) sind seit aber vielen Jahren nicht mehr forschend tätig. Ziel ist es, den Zuschauern glauben zu machen, dass den Esoterikern, Essgestörten und angeblich Nahrungslosen im Film etablierte und allgemein anerkannte Wissenschaftler gegenüberstehen würden. Tatsächlich fehlt aber eine distanzierte wissenschaftliche Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung von falschen Behauptungen==&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL1.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen&amp;lt;ref&amp;gt;solarfire.at/media/pdf/PresseheftLICHTfinal.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL2.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:AAWDL3.jpg|Zitat aus Filmwerbung mit falschen Behauptungen und Verwechselung von Ketonämie mit Ketonurie. Die wichtige Frage einer &amp;quot;Gewichtsschwankung&amp;quot; wird nicht abgeklärt.|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:PJ.jpg|tasächlich vom Untersucher Shah berichtete Blutwerte&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;|480px|thumb]]&lt;br /&gt;
Auf naiv-manipulatorische Weise werden im Film auch Tatsachen verdreht und unkritische populäre Gerüchte aus der Lichtnahrungsszene wiederholt, trotz einer angeblich zehnjährigen Recherche zum Thema durch den Autor. So behaupten beispielweise die Filmemacher in ihrer Filmplakatwerbung, dass bei dem 2003 untersuchten indischen Fakir [[Prahlad Jani]] während einer Untersuchung keine auf einen Hungerstoffwechsel hindeutenden Blutwerte gefunden worden seien. Zitat Plakatwerbung für &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;2003 ist er zumindest zehn Tage lang unter Videoüberwachung untersucht worden. Für diesen Zeitraum können die Ärzte garantieren, dass er nichts gegessen und nichts getrunken hat und auch nicht auf die Toilette gegangen ist. Wenn das ein normaler Mensch macht, überlebt er das durchaus auch, wenn er in gesunder Kondition ist, aber er muss zumindest seinen Harn loswerden. Wenn er das nicht macht, hat er extrem erhöhte Harnwerte und er wird sich selbst vergiften. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieser Yogi aber hatte ganz normale Harnwerte, er hatte normale Blutzuckerwerte und er hatte keine Ketone im Blut. Das ist der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fastenstoffwechsel stattfindet. Wenn ein normaler Mensch von seinen Reserven lebt, muss er Fett in Zucker umwandeln und es entstehen Ketone. So etwas lässt sich im Blutbild relativ leicht nachweisen. Das ist eben der Vorteil der wissenschaftlichen Methode, dass ich sehen kann: Da ist irgendwas dran.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau das Gegenteil davon trat ein, wenn man sich die vom Untersucher Shah berichteten Blutwerte ansieht. Diese sind von Shah selbst im Internet auf seiner privaten Webseite veröffentlicht worden, zusammen mit Röntgen-, MRT- und Ultrallschallbildern ([http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_case_study.pdf Link zu den Werten, wie sie von Sudhir Shah berichtet werden]). Interessant ist hier, dass der Verlauf des einfach zu messenden Körpergewichts während der Untersuchung verheimlicht wird. Auch ist zu erkennen, dass ein sehr auffälliger Blutzucker-Messwert, der auf eine Nahrungsaufnahme kurz vor Ende des Experiments hinweist, nachträglich wieder gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Fastens stiegen die Keton-, Harnstoff- und Natriumwerte an. Gleichzeitig nahm der Hämatokrit als Ausdruck einer beginnenden Austrocknung zu. Das Aceton verdreifachte sich. Aceton gehört zu den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ketonk%C3%B6rper Ketonkörpern]. Die Werte dokumentieren eine beginnende Hungerweise und beginnende Austrocknung. EsoWatch hat die von Shah berichteten Blutwerte grafisch aufgearbeitet, sodass die entsprechenden Kurven erkennbar werden. Nach Ende des Fastenexperiments normalisierten sich die Werte bei Jani wieder, einfach zu interpretieren als Rückkehr zu einer Ernährungsweise, wie sie vor dem Experiment praktiziert wurde. Wenn also die Filmemacher die Blutwerte zur Beurteilung des Experiments heranziehen, und somit sich auf allgemein akzeptiertes medizinisches Wissen stützen wollen, kämen sie nicht darum herum, an der angeblichen Dauernahrungslosigkeit zu zweifeln. Würde man beispielsweise den Kurvenverlauf der gemessenen Blutparameter in die Zukunft fortschreiben, so wären die Parameter in kurzer Zeit in extrem pathologischen Bereichen, die mit dem Überleben nicht mehr kompatibel wären. Aber das Experiment wurde kurz vorher beendet. Praktisch genau an dem Punkt, an dem sich eine mögliche wissenschaftliche Sensation angebahnt hätte. So ergab sich nur das typische und völlig normale Profil eines Menschen, der eine Hunger- und Durstperiode begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manipulation durch Halbwahrheiten==&lt;br /&gt;
Esoteriker und Parawissenschaftler mit fragwürdiger Reputation werden als Wissenschaftler präsentiert. So beruft sich Straubinger auf den umstrittenen deutschen Physiker [[Fritz-Albert Popp]], der seiner Meinung nach bewiesen hätte, dass es eine &amp;#039;&amp;#039;immaterielle Nahrung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Energie&amp;#039;&amp;#039; gäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat PA Straubinger, Sendung &amp;quot;Konkrekt&amp;quot;, ORF [http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs] [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer distanzierten, wissenschaftlichen Sichtweise zu den behaupteten Phänomenen wird so gut wie kein Raum gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird im Film fälschlicherweise behauptet, dass [[Telekinese]] (Bewegen von Gegenständen allein durch Gedankenkraft) in wissenschaftlichen Experimenten erwiesen wurde. Das gezeigte Experiment von [[Princeton Engineering Anomalies Research|PEAR]] suggeriert, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gedankenkraft und Bewegung der Kugeln erkennbar wäre. In Wahrheit behauptet PEAR nur, dass eine extrem geringe Abweichung vom Zufall gezeigt werden kann (z.B. bei 2 bis 3 von 10.000 Fällen). Der Film verschweigt, dass die PEAR-Versuche von drei Instituten mit identischen Apparaturen wiederholt wurden - mit negativem Ergebnis. Die extrem kleinen Abweichungen waren durch zufällige Schwankungen erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film werden wesentliche Fakten verschwiegen, um die angeblichen Nahrungslosen und die Untersuchungen glaubhafter erscheinen zu lassen. So wird Jasmuheen im Film völlig unkritisch als Beispiel einer Lichtesserin gezeigt. Dass sie 1999 bei einer Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen innerhalb weniger Tage rapide an Gewicht verlor, dehydrierte und unter Sprachstörungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848#&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung von Jani wird verschwiegen, dass Jani während der Untersuchung Wasserbäder genommen und mit Wasser gegurgelt hat. Das &amp;quot;Verschwinden&amp;quot; von Urin, das sich während der Untersuchung in der Blase von Jani gebildet hatte, wird völlig unkritisch als &amp;quot;Aufsaugen durch die Blasenwand&amp;quot; interpretiert. Die Möglichkeit, dass Jani bei diesem Versuch betrogen hat, wird nicht einmal in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Fehler, den indischen, heimlich essenden [[Hira Ratan Manek]] als Person darzustellen, die keine herkömmliche Nahrung brauche. Nachdem Manek beim Essen gefilmt worden war, musste er gezwungenermaßen zugeben, &amp;quot;nicht immer&amp;quot; nahrungslos zu sein. Der Film erwähnt dies mit keinem Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Wie &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; sich selbst betrügen: das sind nicht 0 sondern 1.650 kCal!|thumb]]&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; wie Michal Werner werden als Menschen dargestellt, die &amp;quot;nicht essen&amp;quot;. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass sie keine oder nur extrem wenig Kalorien zu sich nehmen. Dass viele &amp;quot;Lichtesser&amp;quot; zugeben, kalorienhaltige Säfte zu trinken und gelegentlich zu &amp;quot;naschen&amp;quot; (z.B. Schokolade oder Nüsse) wird nicht thematisiert. Es wird suggeriert, dass ein Überleben ohne Feste Nahrung medizinisch nicht möglich sei. Eine einfache Rechnung zeigt, dass das nicht stimmt. Wenn eine Person an einem Tag 2 Liter Traubensaft zu sich nimmt, dann sind das bereits 1.340 kCal (67 kCal pro 100 ml). Isst man zusätzlich noch etwas Schokolade (ca. 500 kCal pro 100 g) und ein paar Nüsse (ca. 600 kCal pro 100 g), dann hat diese Person bereits deutlich mehr kCal zu sich genommen als zum Überleben notwendig ist - insbesondere wenn bei dieser Person durch die Hungeradaptation der Stoffwechsel heruntergefahren ist. Zwei Liter Traubensaft, zwei Mozartkugeln und eine kleine Hand voll Nüsse haben bereits 1.650 kCal. Magersüchtige nehmen manchmal über längeren Zeitraum hinweg nur ca. 1000 kCal pro Tag zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/magersucht_aid_108486.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertreten von Verschwörungstheorien==&lt;br /&gt;
Straubinger betont bei Interviews und öffentlichen Auftritten, dass es für die tatsächliche Existenz des Phänomens Lichtnahrung harte wissenschaftliche Fakten gäbe. Die Aussagen im Film werden als &amp;quot;unzweifelhafte Erlebnisberichte&amp;quot; und &amp;quot;wissenschaftlich protokollierte Laborexperimente&amp;quot; bezeichnet. Die Tatsache, dass eine &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; innerhalb der Wissenschaft weder als Realität anerkannt noch ein Diskussionsthema ist, führt Straubinger auf eine angebliche dogmatische Grundhaltung der Wissenschaft zurück. Die Wissenschaft hätte ein massives Problem, Lichtnahrung anzuerkennen, denn sonst &amp;quot;müsste das komplette wissenschaftliche oder schulmedizinische Paradigma niedergerissen werden&amp;quot;. Und daher würde die Wissenschaft das Phänomen ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die bestätigt, dass ein Mensch ohne Nahrung dauerhaft leben kann, scheint Straubinger zu vergessen. Die wissenschaftliche Studie die ergab, dass Michael Werner nicht von Licht leben kann, relativiert Straubinger, indem er meint, es gehe ja gar nicht um den deutlichen Gewichtsverlust, der bei Werner während des Untersuchungszeitraumes auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat Straubinger nur von &amp;quot;harten Fakten&amp;quot; gesprochen, aber weder im Film noch außerhalb etwas vorgelegt, das als &amp;quot;harter Fakt&amp;quot; für die Existenz des Phänomens Lichtnahrung angesehen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung von Menschenleben==&lt;br /&gt;
Straubinger gibt an, dass der Film sich nicht als Aufforderung versteht, sich künftig nur von Lichtnahrung zu ernähren. Trotzdem erweckt er den Eindruck, dass Lichtnahrung prinzipiell möglich ist, und macht neugierig, es auszuprobieren. Sollten neue Todesfälle im Zusammenhang mit Lichtnahrung auftreten, so tragen wohl der Film und damit auch P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger eine Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Psychologin ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger sagte auf den Film angesprochen: &amp;quot;[...] halte ich das für extrem problematisch und gefährlich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1628197-Konkret--Das-Servicemagazin/1630253-Esoterik--Lichtfasten ORF-Sendung Konkret vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positivkennzeichnung durch Jugendmedienkommission BMUKK Österreich==&lt;br /&gt;
Der Film &amp;quot;Am Anfang war das Licht&amp;quot;, der die gezeigten gefährlichen Hungerversuche mehrheitlich positiv bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/jmk/detail.xml?key=12657E48DFC64E49B7A4B24CA804727A&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch für Anorexia nervosa (Magersucht) anfällige Jugendliche gefährdet, erhielt von der Jugendmedienkommission (JMK) des &amp;quot;Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur&amp;quot; der Republik (BMUKK) eine Positivkennzeichnung mit dem Inhalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;P.A. Straubinger hat sich eines sehr interessanten Themas angenommen und es von jeder Seite beleuchtet und detailliert erklärt. Dabei ergeben sich Botschaften, dass die Form der Weltbetrachtung der letzten 400&amp;amp;nbsp;Jahre ins Wanken gerät, weil durch Versuche bewiesen wurde, dass wir mit unserem Bewusstsein mehr bewirken können als wir glauben und somit die Gesellschaft mitgestalten können. Annehmbar als Diskussionsfilm ab 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau und aus welchem Grund ins Wanken geraten sein soll, wird nicht erläutert. Die JMK führt jedoch aus, dass:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;[...] Es ist unbestritten, dass karge Nahrung die Menschen länger gesund erhält als z.B. Fast Food. Unbestritten ist, dass es beim Fasten auch Phänomene geben muss, dass aber Nahrung und vor allem Flüssigkeit für den Körper sehr wichtig sind. Die neuesten Erkenntnisse in der Quantenphysik lassen den Schluss zu, dass sich dies in der Zukunft möglicherweise ändern könnte. Versuche haben gezeigt, dass der Geist die Materie soweit beeinflussen kann, dass vieles möglich sein könnte [...]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hierbei wird nicht aufgedeckt, was die &amp;quot;neuen Erkenntnisse&amp;quot; sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
;P.A. Straubinger&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe mich ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Peter-Arthur Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin überzeugt, dass es solche Phänomene gibt und das wurde auch wissenschaftlich festgestellt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare&lt;br /&gt;
*Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe, Medizinische Universität Wien: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*ao Univ.-Prof.&amp;amp;nbsp;Dr. Beate Wimmer-Puchinger, klinische Psychologin: &amp;#039;&amp;#039;Ich halte das für extrem problematisch und gefährlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Martin Puntigam (ScienceBusters): &amp;#039;&amp;#039;Der Film ist ein esoterischer Propaganda-Film. Und das Problem ist: nicht alle Menschen werden den Film als Unterhaltungsstück sehen, [...] sondern werden das Ernst nehmen - werden glauben, dass es diese Energie wirklich gibt, dass man sich von Licht ernähren kann. Der Eine oder Andere wird einen Nierenschaden davon tragen und nur wenn man Glück hat wird nicht wieder jemand verhungern wie das in den 90ern des letzten Jahrhunderts schon der Fall war.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
*[http://www.amanfangwardaslicht.at/ Offizielle Webseite zum Film (Österreich) www.amanfangwardaslicht.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.licht-derfilm.de/ Offizielle Webseite zum Film (Deutschland) www.licht-derfilm.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sola-media.net/index.php?id=36&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#x5B;tt_news&amp;amp;#x5D;=24 Internationale Webseite zum Film (Englisch)]&lt;br /&gt;
*http://www.imdb.com/title/tt1593636/&lt;br /&gt;
*http://derneue.orf.at/orfstars/straubinger.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritische Kommentare zum Film&lt;br /&gt;
*[http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php Science-Blogs: &amp;#039;&amp;#039;Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation&amp;#039;&amp;#039;]. Auch: [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/lichtnahrung-unterrichtsministerium.php] und [http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/pa-straubinger-vs-u-berger-im-orf.php]&lt;br /&gt;
*[http://diepresse.com/home/kultur/film/595477/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/film/index.do diepresse.com: &amp;#039;&amp;#039;Schwere Kost Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;, 18.9.2010]&lt;br /&gt;
*[http://derstandard.at/1285042480187/So-wertvoll-wie-ein-kleiner-Fake derStandard: &amp;#039;&amp;#039;So wertvoll wie ein kleiner Fake - Prädikat antiwissenschaftlich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/im-fall-glaube-gegen-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Glauben gegen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von den Science Busters]&lt;br /&gt;
*[http://fm4.orf.at/stories/1662426/ FM4 Science Busters: Lichtnahrung - Podcast]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/19/lichtnahrung-die-science-busters-uber-eine-eigenwillige-diat/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Die Science Busters über eine eigenwillige Diät&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/reviews/review//am-anfang-war-das-licht/ Jörg Wipplinger: Rezension/Filmkritik bei &amp;quot;thegap&amp;quot; (September 2010)]&lt;br /&gt;
*[http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/da-versagt-die-wissenschaft/ &amp;#039;&amp;#039;Da versagt die Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Interview von Jörg Wipplinger mit Filmemacher P.-A.&amp;amp;nbsp;Straubinger]&lt;br /&gt;
*[http://www.alm.at/2010/09/16/lichtnahrung-am-ende-war-es-eine-luge/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung: Am Ende war es eine Lüge&amp;#039;&amp;#039;, Kommentar zum Film von Niko Alm]&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=7hNmwry_uGs ORF-Sendung Konsument zum Thema &amp;quot;Lichtnahrung&amp;quot; vom 24.9.2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:Film und Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lichtfasten&amp;diff=57961</id>
		<title>Lichtfasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Lichtfasten&amp;diff=57961"/>
		<updated>2010-09-28T12:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:lichtfasten.jpg|thumb|lichtfastendes Kind]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichtfasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine hypothetische Ernährungsweise für angeblich Eingeweihte, die auf [[Esoterik|esoterischen]] Grundannahmen einer [[Inedia]] (engl. Begriff zur Nahrungslosigkeit) beruht und bislang den Tod mehrerer Menschen bedingt hat, die an das Lichtfasten geglaubt haben. Eine alternative Bezeichnung, die jedoch mehr im englischen Sprachraum geläufig ist, ist der &amp;#039;&amp;#039;Breatharianismus&amp;#039;&amp;#039;. Das Lichtfasten ist als eine der Umsetzungen der verschiedenen Formen einer so genannten [[Lichtarbeit]] anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform des Lichtfastens ist das gefährliche [[Sungazing|Sonnenschauen / Sungazing]], bei der die Anwender über lange Zeit (bis zu einer Stunde) bei geöffneten Augen in das Sonnenlicht schauen sollen, um sich vom Sonnenlicht zu &amp;quot;ernähren&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der Ersten die ein Fasten mit &amp;quot;Licht&amp;quot; in Zusammenhang brachten, war der italienische Hungerkünstler Giovanni Succi, der sich um die Jahrhundertwende 1900 als &amp;quot;Mann des Lichts&amp;quot; bezeichnete und sich aus Einnahmen seiner Hungervorführungen finanzierte. Bei einer seiner Hungerdemonstrationen konnte er in einem Hotel beim Essen eines Beefsteaks überrascht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;lexikon=Essen&amp;amp;letter=E&amp;amp;cob=5127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
[[image:Sungazing.jpg|Methode [[Sungazing]]|thumb]]&lt;br /&gt;
Anhänger des Lichtfastens glauben, ohne herkömmliche, chemisch gebundene Energieträger in fester oder flüssiger Nahrung auskommen zu können. Sie sind der Meinung, sich von &amp;quot;Licht&amp;quot; ernähren zu können. Dabei meinen sie aber mit Licht nicht das, was üblicherweise unter Licht verstanden wird, also ein bestimmtes Spektrum elektromagnetischer Strahlung von der Sonne oder einer anderen Lichtquelle. Was genau das Licht stattdessen sein soll, bleibt mangels genauer Erklärungen unklar und widersprüchlich. Anhänger des Lichtfastens sprechen von einer &amp;quot;Lebensenergie aus dem Kosmos&amp;quot; namens [[Prana]], die das gesamte Universum als &amp;quot;universelle Energieform&amp;quot; durchwirke und nutzbar sei. Andere Bezeichnungen sind Chi, Ki, Qi, Lichtnahrung, Skalarpotential, Äther, [[Orgon]], Reiki oder die von der Homöopathie her bereits bekannte Lebenskraft (Vis vitae/Vis vitalis). Manche dieser Begriffe werden jedoch in anderem Zusammenhang auch anders verstanden, so dass schnell Missverständnisse bei Außenstehenden entstehen. Bei einigen Lichtfastenden kann davon ausgegangen werden, dass sie an einer Form von Ess-Störung leiden oder litten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befürworter des Lichtfastens unterlassen es nicht, angeblich erzielbare Vorteile des Lichtfastens anzuführen und werden dabei durchaus zynisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kostenersparnis&lt;br /&gt;
*Optimale Versorgung des &amp;quot;feststofflichen&amp;quot; Körpers durch Licht&lt;br /&gt;
*Zeitersparnis, da man nicht mehr zeitraubend Nahrung zubereiten muss&lt;br /&gt;
*Vorteile für die eigene Gesundheit, da als schädlich angesehene Substanzen nicht mehr aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Beitrag gegen den Welthunger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtfastenbefürworter und Anbieter von kostenpflichtigen Seminaren und &amp;quot;Lichtfastenbegleitungen&amp;quot; beziehen sich häufig auf ein 21 tägiges Einführungsritual des Fastens (&amp;#039;&amp;#039;Lichtnahrungsprozess&amp;#039;&amp;#039;) mit einem 7 tägigen Beginn ohne Trinkwasser. Bereits um die Jahrhundertwende 1900 führte der deutsche Hungerkünstler und Bühnenhungerer Wilhelm Bode unter dem Künstlernamen &amp;quot;Riccardo Sacco&amp;quot; 21 tägige Fastendemonstrationen gegen ein Eintrittsgeld als ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;absichtliches, ausdauerndes, absolutes Hungern unter Controlle, durch volle 21 Tage&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Anhänger des Lichtfastens sind die Australierin [[Jasmuheen]] alias Ellen Greve, der Deutsche [[Rico Kolodzey]], der Schweizer Anthroposoph und Chemiker [[Michael Werner]], der für ein anthroposophisches Pharmaunternehmen tätig ist, und eine Rita Schneider-Krallinger. Ein weiterer Anhänger der Lichtnahrungserfindung ist der Basler Privatdozent Dr. med. [[Jakob Bösch]], der das Vorwort zu einem Buch über das Lichtfasten schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Werner, Thomas Stöckli, Jakob Bösch. Leben durch Lichtnahrung: Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers. Verlag: AT Verlag April 2005, ISBN-10: 3038002291 ISBN-13: 978-3038002291&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorwort ist zu lesen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich selbst habe beinahe meinen Chefarzt-Posten verloren, nachdem bekannt wurde, dass ich den 21-Tage-Prozess durchgemacht und darüber geschrieben hatte (Jasmuheen 1998) [...]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und weiter: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Während der ersten sieben Tage, also auch unter Flüssigkeitsverzicht und infolge des verminderten Schlafbedarfs tanzte ich meistens morgens zwischen vier und sechs Uhr ein bis zwei Stunden intensiv und voller Freude&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Bösch glaubt auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;für traditionell ausgebildete Naturwissenschaftler sind Fälle länger dauernder Nahrungslosigkeit und insbesondere das Fehlen von Flüssigkeitszufuhr auch heute noch ein Ärgernis und eine Provokation&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; und behauptet, dass das &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;hoch interessante Phänomen bisher nicht weiter erforscht wurde&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, was anhand der umfangreichen Literatur zur wissenschaftlichen Bionergetik und Physiologie des Menschen eine verwunderliche Aussage ist. Den Unterschied zwischen heterotrophen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Heterotrophie&amp;lt;/ref&amp;gt; und autotrophen&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Autotrophie&amp;lt;/ref&amp;gt; Lebewesen scheint Bösch nicht zu kennen, denn: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;schon seit der Entdeckung der Photosynthese ist uns bekannt, dass mit Sonnenlicht aus CO2 und H2O Stärke, das heißt feste Materie beziehungsweise Nahrung hergestellt werden kann&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Als ob wir Menschen also grün wären vor lauter Chlorophyll. Vermeidbare &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;einige wenige Todesfälle&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; von Lichtfastern werden von ihm auf eine Stufe mit Risiko-Sportlern gestellt, als ob esoterische Fastenexperimente ein Sport wären. Ein mitunter sinnloser, tödlicher Sport. Noch verwunderlicher wird es, wenn er schreibt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dabei wird uns von modernen Biophysikern bestätigt, dass beim Menschen sowieso drei Viertel der Energiezu- und -abfuhr über elektromagnetische Strahlung geschieht und dass die Energieversorgung über die Nahrung in diesem Sinne quantitativ eine eher untergeordnete Rolle spielt.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei scheint er sich auf den Esoteriker [[Ulrich Warnke]] von der Universität Saarbrücken zu beziehen, der behauptet, dass drei Viertel des Energieumsatzes eines Menschen mittels elektromagnetischer Strahlung geschehe, wodurch der Anteil der festen Nahrung quantitativ nur mit einem Viertel zu Buche schlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Warnke: Der archaische Zivilisationsmensch III: Gehirn Magie. Der Zauber unserer Gefühlswelt; Popular Academic Verlag, Saarbrücken (1997)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel Wie Lichtenergie beim Menschen zu Zellenergie wird. Biona Report 8, p123-134 (1996)&amp;lt;/ref&amp;gt; Warnke ist ansonsten für Werke wie &amp;#039;&amp;#039;Die geheime Macht der Psyche. Quantenphilosophie. Die Renaissance der Urmedizin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bienen, Vögel und Menschen: Die Zerstörung der Natur durch &amp;quot;Elektrosmog&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gehirn-Magie&amp;#039;&amp;#039; bekannt geworden. Warnke trat auch zusammen mit [[Konstantin Meyl]] 2002 als Referent für das Thema &amp;#039;&amp;#039;[[Skalarwellen|Heilungen durch Skalarwellen]]&amp;#039;&amp;#039; bei der Dachorganisation der deutschen [[Geistheilen|Geistheiler]], Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin ([[DGEIM]]) auf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.downloadlounge.de/Fachseminar.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechende Produkte zur &amp;quot;Steigerung des Wohlbefindens&amp;quot; durch &amp;quot;elektromagnetische Kräfte&amp;quot; und &amp;quot;Licht&amp;quot; bietet die Firma BionMed seines Sohnes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauspostille der Lichtenszene gilt der &amp;#039;&amp;#039;Lichtfokus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Elraanis]] Verlag in Seeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kieler Ernährungswissenschaftlerin Petra Schulze-Lohmann der DGE erklärte 2005 zum Lichtfasten: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Wissenschaft verpflichtet&amp;quot; – so lautet der Leitspruch der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ein Motor braucht Treibstoff, und unser Körper braucht Nahrung, damit wir richtig funktionieren. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Zucker. Verzichtet man auf bestimmte Nährstoffe, kommt es zu Mangelerscheinungen, die ernsthafte, teilweise sogar tödliche Folgen haben können. Darüber hinaus hält uns eine gesunde Ernährung fit und hilft Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vorzubeugen. Daher warnt die Kieler Ernährungswissenschaftlerin eindringlich davor, die Lichtnahrung auszuprobieren.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: NDR-Schaubude-Aktuell, Fr. 20.05.05 21.15 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Betrügereien um angebliche Nahrungslosigkeit==&lt;br /&gt;
Heutige bekennende und praktizierende Breatharianer konnten mehrfach dabei beobachtet werden, wie sie heimlich aßen. Unter anderem passierte dies dem Amerikaner [[Wiley Brooks]], der behauptete seit 30&amp;amp;nbsp;Jahren nichts mehr gegessen zu haben. 1983 wurde er jedoch dabei beobachtet, wie er heimlich nachts aus einem Fenster stieg, um sich in einem Fastfoodrestaurant &amp;#039;&amp;#039;seven-eleven&amp;#039;&amp;#039; unbemerkt Süßigkeiten und Hot-Dogs zu kaufen. Auch die Australierin Ellen Greve (alias Jasmuheen) konnte mehrmals dabei beobachtet werden, wie sie herkömmliche Nahrung aß. In einem Fall beobachtete ein Journalist, wie ihr in einem Flughafenrestaurant ein (offenbar für sie bestimmtes) Essen serviert wurde. Als sie den Journalisten erkannte, wies sie das Essen als angeblich nicht bestellt zurück. Während einer kontrollierten Nulldiät, die für das australische Fernsehen organisiert wurde, kam es zu einem Schwächeanfall von Frau Greve. Der Hungerversuch musste aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indische angebliche Nahrungslose ließen sich mehrfach in Indischen Kliniken auf ihre Fähigkeiten testen. Allerdings gestatteten die jeweiligen &amp;quot;Überprüfungen&amp;quot; entweder unkontrollierten Kontakt zu Besuchern oder die Probanden wurden nur tagsüber überwacht und konnten zu Hause übernachten. Entsprechende Überprüfungsberichte haben daher keinen wissenschaftlichen Wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Rico Kolodzey stritt sich mit dem amerikanischen Zauberer James Randi um einen von Randi ausgelobten [[Preisgelder|Preis von 1&amp;amp;nbsp;Mio US-Dollar]] für &amp;quot;paranormale Fähigkeiten&amp;quot; und verzichtete 2006 letzendlich darauf, von Randi getestet zu werden, um den Preis kassieren zu können. Es konnte keine Einigung über die Testbedingungen erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die angebliche Nahrungslosigkeit des [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Michael Werner]] wurde 2008 durch eine Schweizer Expertengruppe als Humbug entlarvt. Der angebliche Lichtesser verlor unter kontrollierten Bedingungen in zehn Tagen 2,6&amp;amp;nbsp;kg Gewicht und seine Blutwerte zeigten einen Stoffwechselzustand des steigenden Hungerns an.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bazonline.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fakten zum absoluten Fasten / Nulldiät==&lt;br /&gt;
[[Bild:anorexia.jpg|thumb|Magersüchtige]]&lt;br /&gt;
Ein gesunder erwachsener Mensch übersteht 21&amp;amp;nbsp;Tage der Nahrungslosigkeit, erst recht wenn dabei, wie beim Saftfasten, in meist unbekannter Menge kalorienhaltige Fruchtsäfte getrunken werden. Nach Aussagen von Experten kann ein gesunder Erwachsener bei ausreichender Wasserzufuhr etwa 50-80&amp;amp;nbsp;Tage der Nahrungslosigkeit überstehen. Bei adipösen Menschen kann sich dieser Zeitraum auch weiter verlängern. Aus Beobachtungen an Hungerstreikenden (Bobby Sands - IRA) ist bekannt, dass diese nach 50&amp;amp;nbsp;bis 60&amp;amp;nbsp;Tagen der Nahrungslosigkeit am Hungertod verstarben. Der völlige Entzug von Trinkwasser kann bei niedrigen Temperaturen von gesunden Erwachsenen maximal etwa 10&amp;amp;nbsp;Tage überlebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nahrungslosigkeit und der lebensnotwendige Kohlenstoff==&lt;br /&gt;
[[image:hunger.jpg|unfreiwillig Hungernde|thumb]]&lt;br /&gt;
Pro Minute atmet der Mensch 5&amp;amp;nbsp;Liter Luft ein und aus. Pro Tag atmet er dadurch etwa 1&amp;amp;nbsp;kg&amp;amp;nbsp;CO2 aus. Der darin enthaltene Kohlenstoff wiegt 270&amp;amp;nbsp;Gramm. Dafür nimmt er zwingend Sauerstoff auf. Bei Nahrungslosigkeit verliert ein Mensch pro Tag also 270&amp;amp;nbsp;Gramm Kohlenstoff, den er auch nicht durch die Atmung oder andere Vorgänge aufnehmen kann. Im Monat sind das dann etwa 8&amp;amp;nbsp;Kilogramm Kohlenstoff und in einem ganzen Jahr 98&amp;amp;nbsp;Kilogramm, was mehr ist, als das übliche menschliche Körpergewicht. Die CO2-Konzentration in der Einatmungsluft liegt bei nur&amp;amp;nbsp;0,03%, was gegenüber der Konzentration in der Ausatmungsluft&amp;amp;nbsp;(4%) vernachlässigbar wenig ist (Verhältnis&amp;amp;nbsp;0,7%). Das Einatmen von Kohlenstoff zum Überleben ist also nicht möglich. Der Kohlenstoff muss über die Ernährung (oder Infusionen) zugeführt werden, weil die Bilanz sonst negativ ist. Bei völliger Nahrungslosigkeit verliert ein Mensch analog zur negativen Kohlenstoffbilanz auch täglich Wasser durch (temperaturabhängige) Hautverdunstung und über seine Ausscheidungen. Die Folge der Nahrungslosigkeit ist jedem Falle eine messbare Gewichtsreduktion. Ein Konstanthalten des Körpergewichts ist nur mit Wasser und/oder Nahrungsaufnahme möglich. Ein dauerhaftes Überleben ohne Zufuhr von Wasser und geeigneter Nahrung ist daher nicht möglich und wurde bislang nie nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wasserbilanz==&lt;br /&gt;
Über die &amp;#039;&amp;#039;persperatio insensibilis&amp;#039;&amp;#039; verliert der Mensch (temperaturabhängig) täglich etwa 800&amp;amp;nbsp;ml Wasser über Haut und ausgeatmeten Wasserdampf, andererseits bilden sich etwa 300&amp;amp;nbsp;ml Wasser durch Oxidationsprozesse. Die Bilanz ist also negativ. Wasser muss daher über Getränke oder Nahrung aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Todesfälle durch Lichtfasten==&lt;br /&gt;
Mehrere Menschen sind weltweit an den Folgen des Lichtfasten gestorben, da sie die Angaben der Befürworter wörtlich genommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Münchner Lichtfaster Timo Degen fiel im März 1997 am zwölften Hungertag ins Koma , stürzt nach seinem Erwachen und erliegt seinen Kopfverletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.focus.de/politik/deutschland/spiritismus-licht-luft-und-leichen_aid_180136.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die 49-jährige Engländerin Verity Linn verstarb im September 1999 in der Wildnis Schottlands an Unterkühlung und Austrocknung während einer Fastenphase. Neben ihrer Leiche fand man das Buch &amp;#039;&amp;#039;Jasmuheen: Lichtnahrung&amp;#039;&amp;#039; sowie ein Tagebuch. Der letzter Tagebucheintrag vermerkte den &amp;quot;7. Tag&amp;quot; einer Periode der Nahrungslosigkeit.&lt;br /&gt;
*Die 59-jährige Australierin Lani Morris erlitt einen Hirnschlag mit Lähmungen und Nierenversagen, während sie den so genannten &amp;quot;Lichtnahrungsprozess&amp;quot; nach Jasmuheen unter Aufsicht durchführte. Ein australisches Gericht in Brisbane hat Anfang 2000 ihre beiden sogenannten &amp;quot;Prozessbegleiter&amp;quot; Jim und Eugenia Pesnak wegen Totschlags zu 6&amp;amp;nbsp;bis 7&amp;amp;nbsp;Jahren Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rickross.com/reference/breat/breat17.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Vandereycken, Walter: Hungerkünstler, Fastenwunder, Magersucht : eine Kulturgeschichte der Essstörungen. Dt. Taschenbuch-Verl., 1992. ISBN: 3423115246&lt;br /&gt;
*Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., &amp;#039;&amp;#039;Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study&amp;#039;&amp;#039;, Forsch Komplementmed. 2008 Aug;15(4):203-9. Epub 2008 Aug 15.&lt;br /&gt;
*Frommel D, Gautier M, Questiaux E, Schwarzenberg L. &amp;#039;&amp;#039;Voluntary total fasting: a challenge for the medical community&amp;#039;&amp;#039;, Lancet. 1984 Jun 30;1(8392):1451-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Am Anfang war das Licht]] - Film von P.A. Straubinger zum Thema Lichtnahrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.agpf.de/Lichtnahrung.htm&lt;br /&gt;
*http://www.focus.de/politik/deutschland/spiritismus-licht-luft-und-leichen_aid_180136.html&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtfasten&lt;br /&gt;
*http://video.google.de/videoplay?docid=-8060648983626971848&amp;amp;q=jasmuheen&lt;br /&gt;
*http://www.skepdic.com/inedia.html&lt;br /&gt;
*[http://www.medsektion-goetheanum.org/files/pdf/lichtnahrung_stellungnahm_312.pdf Werbung für Lichtnahrung am Goetheanum der Anthroposophen in Dornach]&lt;br /&gt;
*http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Angebliche Nahrungslosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[category:angebliche Medizinwunder]]&lt;br /&gt;
[[category:Fasten]]&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Michael_Werner&amp;diff=57955</id>
		<title>Michael Werner</title>
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		<updated>2010-09-28T08:25:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BenTrovato: /* Siehe auch */ Format&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:michaelwerner.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Werner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1949, Braunschweig) ist ein deutscher promovierter Chemiker, früherer Chemielehrer, Autor und [[Anthroposophie|Anthroposoph]]. Werner ist internationaler Vortragsredner über das Thema [[Lichtfasten|Lichtnahrung]] und Breatharianismus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angebliche Nahrungslosigkeit==&lt;br /&gt;
[[image:Lichnahrung Selbstbetrug.jpg|Dieser Fruchtsaft enthält 1.340 kCal. Inklusive Schokolade und Nüsse sind es sogar 1.650 kCal|thumb]]&lt;br /&gt;
Werner behauptet, seit 2001 [[Inedia|ohne herkömmliche Nahrung]] zu leben.&lt;br /&gt;
Seine Behauptungen finden sich auch in einem mit [[Jo Conrad]] geführten Interview im [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischen]] Projekt [[Secret-TV]], das seiner Zeit vom rechtslastigen [[Esoterik]]ers [[Jan Udo Holey]] gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner lebt zur Zeit in der Schweiz, wo er in Arlesheim bei Basel für das Schweizer Pharmaunternehmen Hiscia tätig ist, das [[anthroposophische Heilmittel|Heilmittel]] der [[anthroposophische Medizin|anthroposophischen Medizin]] herstellt. Der ursprünglich übergewichtige Werner gilt als sogenannter Breatharianer und behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Ernährung auszukommen und sich alleine durch [[Lichtfasten|Licht]] zu ernähren (siehe dazu auch: [[Sungazing]]). Die anthroposophische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;info3&amp;#039;&amp;#039; schenkte Werner ungeprüft Glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.info3.de/ycms/printartikel_1224.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner nahm 20&amp;amp;nbsp;kg ab, bis sich nach einer Ernährungsänderung ein Gewicht von 68&amp;amp;nbsp;kg einstellte. Werner behauptet auch längere Zeit auf Flüssigkeit verzichten zu können. Gleichzeitig gibt er jedoch an, seit 2001 täglich 1,5&amp;amp;nbsp;Liter &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; und auch Kaffee zu sich zu nehmen. &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; bedeutet jedoch nicht zwangsläufig kalorienfreies Wasser. In der Tat hat Werner auch zugegeben, Säfte, Wein und Sherry zu sich zu nehmen. Ausdrücklich spricht Werner in einem Interview auch von &amp;quot;konzentrierten Säften&amp;quot;, die er konsumiere. Und in einem Interview sagte er: &amp;#039;&amp;#039;Ich beiße schon mal bei der Pizza meiner Kinder ab, aber dabei geht es nicht um Hunger, sondern um Appetit&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://diepresse.com/home/gesundheit/541238/index.do&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern kann vermutet werden, dass hier ein fortgesetztes Saftfasten stattfindet, das genauso kompatibel mit dem Überleben ist, wie eine übliche flüssige Ernährung oder parenterale Ernährung bei bewusstlosen oder komatösen Patienten. Fruchtsäfte können hochkalorisch sein und problemlos den täglichen Kalorien-, Mineralien- und Vitaminbedarf eines im Büro tätigen Menschen decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Buch von Werner über das &amp;quot;Lichtfasten&amp;quot; schrieb der Schweizer emeritierte Psychiater [[Jakob Bösch]] das Vorwort.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Werner, Thomas Stöckli, Jakob Bösch. Leben durch Lichtnahrung: Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers. Verlag: AT Verlag April 2005, ISBN-10: 3038002291 ISBN-13: 978-3038002291&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studie über einen Selbstversuch widerlegt Werner==&lt;br /&gt;
[[image:MichaelWerner3.jpg|Bericht über Werner bei Secret-TV|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat sich Werner im Jahre 2004 am Inselspital des Instituts für Komplementärmedizin der Universität Bern einer zehntägigen Untersuchung seiner angeblichen Fähigkeiten unterzogen. Die Kosten des Experiments soll eine &amp;quot;Asta Blumfeldt Stiftung&amp;quot; aus Dornach übernommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Asta Blumfeldt Stiftung, Gempenring&amp;amp;nbsp;79, CH-4143&amp;amp;nbsp;Dornach&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kantonale Ethikkommission Bern bewilligte die Untersuchung. Er hielt sich dabei 10&amp;amp;nbsp;Tage lang in einem abgeschlossenen Zimmer einer Intensivstation auf und wurde täglich untersucht. Er durfte nur Wasser und ungesüßten Tee zu sich nehmen. Das Ergebnis dieser Untersuchung wurde lange Zeit nicht bekannt gemacht und erst im August 2008 wissenschaftlich veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Details der Untersuchung wurden jedoch bereits vor der Veröffentlichung bekannt und sind auch in einem seiner Bücher zu finden. Interessant ist dabei die Frage nach einer eventuellen Veränderung seines Körpergewichts während des kontrollierten Zeitraumes, in dem tatsächlich davon ausgegangen werden kann, dass keine nennenswerten Kalorien aufgenommen wurden. Da Werner ja angibt, seit 2001 nichts zu essen, dürfte sich sein Körpergewicht während der Zeit der wissenschaftlichen Untersuchung nicht verändert haben (von Wasserverlusten oder -aufnahmen abgesehen. Warum sollte es auch?). Aber genau das ist geschehen. Werner verlor während dieser Zeit 2,6&amp;amp;nbsp;kg an Gewicht. Werner erklärt den Gewichtsverlust mit der &amp;quot;trockenen Luft&amp;quot; in der Klinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der Arbeit wurden Werners Behauptungen als Humbug entlarvt. Von Lichtnahrung könne keine Rede sein, schreibt die Untersuchergruppe in ihrem Bericht. Die Resultate ergaben, dass Werner von den eigenen Körperreserven gezehrt hat. Der Stoffwechselzustand, der sich aus den täglichen Blutwerten ableiten lässt, zeigte, dass ein Hungerzustand eingetreten war. Die Körperfunktionen wurden ausschließlich von den körpereigenen Fettreserven aufrechterhalten. Unter dem Fasten kam es zu einer &amp;quot;persistierenden Ketonurie&amp;quot;, also zu einem dauerhaften Auftreten übernormaler Mengen von Ketonkörpern (Acetessigsäure und Betahydroxybutyrsäure) oder Aceton im Urin, ferner einer bis zu 3-fachen Erhöhung der freien Fettsäuren im Plasma sowie einem sekundären Hyperaldosteronismus (ein Krankheitsbild, bei dem zu viel des so genannten Dursthormons Aldosteron gebildet wird). Außerdem, so die Studie, nahm die körperliche Leistungsfähigkeit des Probanden ab, obwohl er psychisch stabil blieb und selbst keine relevanten Veränderungen aufzeigte. Die Studie führt die relativ geringe Gewichtsabnahme darauf zurück, dass Werner schon vorher gefastet und der Stoffwechsel auf &amp;quot;Sparprogramm&amp;quot; umgeschaltet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bazonline.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Studie entlarvt Schweizer Lichtesser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Hugo Stamm. Aktualisiert am 25.10.2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses «Light-Menü» ist unbekömmlich: Eine neue Studie räumt mit dem Mythos auf, dass man sich ausschliesslich von Licht ernähren kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lichtnahrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Idee von der Lichtnahrung setzte das Medium Ellen Greve mit dem Geistnamen Jasmuheen in die esoterische Welt. Heute distanziert sich die Australierin von ihrem Lichtnahrungsprozess, den Tausende Esoteriker&lt;br /&gt;
absolviert haben. Der Grund: Mehrere Lichtesser haben die Kur (7&amp;amp;nbsp;Tage ohne Flüssigkeit) nicht überlebt. Jasmuheen behauptet, sie selbst nehme seit 1993 keine Nahrung mehr zu sich. Bei einem Test brach die begleitende Ärztin den Versuch aber ab, weil Jasmuheen gefährlich ausgetrocknet war und rasch an Gewicht verloren hatte. Der ehemalige Basler Chefarzt Jakob Bösch propagiert das Lichtessen heute noch. (sta.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Anthroposoph Michael Werner verkauft sich als biologisches Wunder. Bei Fernsehtalks wie «Aeschbacher» und Interviews erklärt er unermüdlich, sich seit sieben Jahren nur von Licht zu ernähren. Auch Flüssigkeit brauche er nicht zwingend. Trotzdem verliere er kein Gewicht und fühle sich sehr vital. Er lebe von einer spirituellen oder ätherischen Energie, dem Prana. Hinweise für das Phänomen fand er auch bei Rudolf Steiner, dem Gründer der Anthroposophie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werner wollte beweisen, dass er ausschliesslich von Licht lebt. 2004 machte er in einem überwachten Spitalzimmer einen Selbstversuch, den die Kantonale Ethikkommission Bern bewilligt hatte. Der Chemiker ass zehn Tage lang keinen Bissen, trank aber ungesüssten Tee. Seine Körperfunktionen wurden permanent überwacht. Über seine Erfahrungen schrieb er 2005 das Buch «Leben durch Lichtnahrung». Darin erklärt Werner, man müsse darauf vertrauen, dass Licht als Entsprechung kosmischer Liebe alle materialistischen Verkrustungen aufbrechen könne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vernichtende Resultate&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Expertengruppe entlarvte diese Vorstellung soeben als Humbug. Von Lichtnahrung könne keine Rede sein, schreibt sie in ihrem Bericht. Die Resultate ergaben, dass Werner von den eigenen Körperreserven gezehrt hat.&lt;br /&gt;
Der Stoffwechselzustand, der sich aus den täglichen Blutwerten ableiten lässt, zeigte, dass ein Hungerzustand eingetreten war. Die Körperfunktionen wurden ausschliesslich von den körpereigenen Fettreserven aufrechterhalten. Werner hat 2,6&amp;amp;nbsp;Kilogramm abgenommen. Die Studie führt die relativ geringe Gewichtsabnahme darauf zurück, dass Werner schon vorher gefastet und den Stoffwechsel auf Sparprogramm umgeschaltet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die körperliche Leistungsfähigkeit nahm während des Selbstversuchs ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werner erklärt, dass ihn die Resultate der Studie enttäuscht haben: «Ich habe nicht damit gerechnet.» Sie sei falsch angelegt worden, schliesslich ernähre er sich immer noch von Licht. Gleichzeitig bestätigt er, dass er&lt;br /&gt;
gelegentlich ein wenig Schokolade esse. «Wenn man nun mit dem Finger auf mich zeigt und sagt: Der lügt, der spinnt, der betrügt, dann ist das okay, dann kann ich damit leben.»&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bouillon statt Licht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich geben die meisten Lichtesser zu, dass sie kalorienhaltige Flüssigkeiten wie Bouillon oder Fruchtsäfte trinken. Wer seinen Körper auf Diät setzt, kann mit wenigen Kalorien überleben, wie Studien zeigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beteiligt am Experiment war auch Peter Heusser, zuständig für Komplementärmedizin an der Uni Bern. Heusser hält das Phänomen des Lichtessens grundsätzlich für möglich, ist aber über das Resultat der&lt;br /&gt;
Studie nicht enttäuscht. Streng wissenschaftlich könne man ja nur sagen, dass das Experiment unter den gegebenen Bedingungen nicht funktioniert habe. Heusser stellt die Glaubwürdigkeit von Werner infrage. Den&lt;br /&gt;
Lichtnahrungsprozess hält er trotzdem für unverantwortlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Untersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, dass der menschliche Organismus keine Kalorien aus Luft und Licht beziehen kann. Fazit der Studie: Wer den Lichtnahrungsprozess über längere Zeit durchführt, verhungert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tages-Anzeiger 25.10.2008, 13:33 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner erklärte inzwischen, dass ihn die Resultate der Studie enttäuscht haben: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe nicht damit gerechnet.&amp;#039;&amp;#039; Gleichzeitig bestätigte er, dass er gelegentlich ein wenig Schokolade esse. Zitat Werner: &amp;#039;&amp;#039;Wenn man nun mit dem Finger auf mich zeigt und sagt: Der lügt, der spinnt, der betrügt, dann ist das okay, dann kann ich damit leben.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Untersuchung in Prag==&lt;br /&gt;
Werner soll auch in Prag untersucht worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;www.saez.ch/pdf_d/2010/2010-38/2010-38-827.PDF&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu dieser Untersuchung ist öffentlich so gut wie nichts bekannt geworden, eine Publikation dazu ist bis heute (2010) unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Energieumsatz bei Nahrungslosigkeit==&lt;br /&gt;
Ein Mensch, der sich im Bett aufhält und wenig körperlich betätigt, benötigt am Tag etwa 2.000&amp;amp;nbsp;kcal. In 10&amp;amp;nbsp;Tagen wären es in Summe 20.000&amp;amp;nbsp;kcal. 1&amp;amp;nbsp;Gramm Körperfett entspricht 9,3&amp;amp;nbsp;Kcal. Das ergibt 20.000&amp;amp;nbsp;kcal / 9,3&amp;amp;nbsp;kcal/g = 2150,538&amp;amp;nbsp;g, also etwa 2&amp;amp;nbsp;kg. Der Gewichtsverlust von Werner ist demnach gut über eine Verstoffwechselung eigenen Körperfettes zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Am Anfang war das Licht]] - Film von P.A. Straubinger über Lichtnahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with &amp;#039;light and water&amp;#039;? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study. Forsch Komplementmed. 15.8.2008 - 15(4):203-9 [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329 (Zusammenfassung auf PubMed)]&lt;br /&gt;
*Stöckli, Thomas: Ein Mensch, der nicht mehr isst (Bericht über Dr. Werner) Z. Das Goethanum 2002 (Nr.34-35/2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*Werner, Michael und Thomas Stöckli: Leben durch Lichtnahrung – Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers, AT Verlag, Baden und München, 2005&lt;br /&gt;
*Werner, Michael: Leben durch Lichtnahrung, Live-Vortrag mit Fragenbeantwortung, HörSignale auf CD, Kandern 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.bazonline.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&lt;br /&gt;
* http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690&lt;br /&gt;
*[http://www.hiscia.ch/mitarbeiter/werner.htm Foto]&lt;br /&gt;
*[http://www.hoersignale.de/hoerprobe/mp3/c937_werner_lichtnahrung.mp3 Hörprobe]&lt;br /&gt;
* http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID1386138_REF2374,00.html&lt;br /&gt;
*[http://www.medsektion-goetheanum.org/files/pdf/lichtnahrung_stellungnahm_312.pdf Werbung für Lichtnahrung am Goetheanum in Dornach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Werner, Michael}}&lt;br /&gt;
[[category:Angeblich Nahrungslose(r)]]&lt;br /&gt;
[[category:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[category:Autor]]&lt;br /&gt;
[[category:Lehrer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BenTrovato</name></author>
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