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	<title>Psiram - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Niels_Holger_Harrit&amp;diff=33564</id>
		<title>Niels Holger Harrit</title>
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		<updated>2009-11-26T10:15:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: Schreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:Harrit.jpg|Niels Harrit|thumb]]&lt;br /&gt;
[[image:harrit2.jpg|250px|thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niels Holger Harrit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. 1945) ist ein dänischer promovierter Chemiker und [[Verschwörungstheorie|Verschwörungstheoretiker]], der an der Universität Kopenhagen   im Fachbereich Chemie seit 2001 als Dozent (&amp;#039;&amp;#039;associated professor&amp;#039;&amp;#039;) tätig ist&amp;lt;ref&amp;gt;http://chem.ku.dk/ansatte/beskrivelse/?id=138970&amp;lt;/ref&amp;gt;. Harrit geriet ins selbst gewählte Rampenlicht der Öffentlichkeit, nachdem er im April 2009 ein [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftliches]] paper&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM&amp;lt;/ref&amp;gt; über die angebliche Anwesenheit von &amp;#039;&amp;#039;Nano-Thermit&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Unreacted Thermite&amp;quot;) in angeblich vom [[Verschwörungstheorien um den 11. September 2001|World-Trade-Center-Anschlag 2001]] stammenden Staubproben in einer minderwertigen &amp;quot;vanity publication&amp;quot; Zeitschrift namens &amp;quot;Open Chemical Physics Journal&amp;quot; veröffentlichte. In seiner Publikationsliste auf den Webseiten der Universität Kopenhagen taucht die Arbeit jedoch nicht auf&amp;lt;ref&amp;gt;http://chem.ku.dk/ansatte/publikationsliste/?sprog=en&amp;amp;offset=0&amp;amp;ordering=submittedYear&amp;amp;size=50&amp;amp;renderStyle=standard&amp;amp;linkingStrategy=externalId&amp;amp;personid=138970&amp;amp;org_id=&amp;amp;desc=true&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit der Veröffentlichung im April 2009 sind keine weiteren Veröffentlichungen von Harrit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harrit ist bekennender Anhänger von Verschwörungstheorien zum Hergang des Anschlags auf das World Trade Center (WTC) am 11. September 2001 und sah seine mit Sinnesgenossen verfasste Veröffentlichung als einen Beitrag um &amp;#039;&amp;#039;die Wahrheit herauszufinden&amp;#039;&amp;#039;. Im Eigenverständnis sieht sich Harrit als ein Anti-Verschwörungstheoretiker der sich gegen die angebliche &amp;quot;Verschwörungstheorie&amp;quot; wendet, nach der die Anschläge von Al-Quaida Mitgliedern durchgeführt wurden. Laut Harrit sei die &amp;quot;offizielle Verschwörungstheorie&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;die bislang größte Vertuschungsaktion der Geschichte&amp;#039;&amp;#039; und dazu da lediglich geglaubt zu werden, da &amp;#039;&amp;#039;kein einziger Beweis vorliege&amp;#039;&amp;#039;. Harrit ist Mitglied der Vereinigung &amp;quot;Scholars for 9/11 Truth &amp;amp; Justice&amp;quot; (STJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst besagt die veröffentlichte umstrittene Studie, dass in Staub aus dem Zusammensturz des World Trade Centers &amp;#039;&amp;#039;Nanothermit&amp;#039;&amp;#039; - Partikel gefunden worden seien. Des weiteren wurde später der Eindruck erweckt, dass das gemeinte Nanothermit als ein gefährlicher militärischer Sprengstoff anzusehen sei und somit der Beweis auf wissenschaftliche Weise erbracht sei, dass der Anschlag am 11. September 2001 in Wirklichkeit ein Nanothermit-Sprengstoffanschlag war. Die Arbeit war eine Zusammenarbeit mehrerer Wissenschaftler, von denen viele unzweifelhaft ebenfalls der Truther-Bewegung zuzuordnen sind, etwa der Physiker Steven E. Jones, welcher seit Jahren von einer kontrollierten Sprengung des World Trade Center spricht. Von Jones&amp;#039; Universität sind zwei Kollegen im Autorenteam: Jeffrey Farrer und Daniel Farnsworth. Kevin R. Ryan, Gregg Roberts und James R. Gourley sind ebenfalls aus der [[Truther|Truther-Bewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansicht, dass der WTC-Anschlag durch Thermit durchgeführt wurde, war bereits Jahre zuvor behauptet und zwischenzeitlich widerlegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.911myths.com/WTCTHERM.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nanothermitstudie wurde von der Truther-Szene begeistert gefeiert, sah man endlich einen vermeintlich wissenschaftlichen Beweis dafür dass die USA den Anschlag selbst durchgeführt hätten. Interviews mit bekannten Verschwörungstheoretikern wie [[Alex Jones]] und Vorträge von Harrit vor [[Alles Schall und Rauch]]-Anhängern waren die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiographie==&lt;br /&gt;
Harrit studierte bis 1971 Chemie und promovierte 1975 an der Universität von Kopenhagen in Mechanischer Photochemie. Er war danach ein Jahr an der Columbia Universität in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die umstrittene Nanothermit-Studie==&lt;br /&gt;
[[image:wtcstaub.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Die Harrit-Studie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley, Bradley R. Larsen. Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe. The Open Chemical Physics Journal, Volume 2, Seiten 7-31 (25), ISSN: 1874-4125, doi: 10.2174/1874412500902010007&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde am 04.04.09 in der vanity-Publikation &amp;quot;Open Chemical Physics Journal&amp;quot; veröffentlicht, angeblich ohne Wissen und Zustimmung des zuständigen editor in chief, Marie-Paule Pileni. Pileni, die später zurücktrat bedauerte die Veröffentlichung mit den Worten: &amp;#039;&amp;#039;..I cannot accept that this topic is published in my journal. The article has nothing to do with physical chemistry or chemical physics, and I could well believe that there is a political viewpoint behind its publication. If anyone had asked me, I would say that the article should never have been published in this journal. Period..&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie berichtet davon, dass &amp;#039;&amp;#039;unusual looking&amp;#039;&amp;#039; rot-graue Chips im Staub aller 4 Proben gefunden wurden, die mit Magneten aus dem Staub isoliert wurden und etwa 0,1% der Gesamtmasse ausmachten. Harrit schätzte daraufhin die Gesamtmasse dieser Chips auf 10 Tonnen. In den Chips die nach Lackfarben-Partikeln aussehen, wurde Eisen, Rost, Aluminium, Sauerstoff und Kohlenstoff nachgewiesen. Das rote Chip-Material soll Partikel von etwa 100 nm Breite enthalten, welche im Wesentlichen aus Eisenoxid und Aluminium sind. Aluminium sei hingegen in winzigen plattenförmigen Strukturen enthalten sein. Rote Chips wurden demnach als &amp;#039;&amp;#039;noch ungezündetes, hoch energetisches, thermitisches Material&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;These observations reminded us of nano-thermite fabricated at the Lawrence Livermore National Laboratory and elsewhere&amp;#039;&amp;#039; [...] &amp;#039;&amp;#039;We would like to make detailed comparisons of the red chips with known super-thermite composites, along with comparisons of the products following ignition, but there are many forms of this high-tech thermite, and this comparison must wait for a future study.&amp;#039;&amp;#039; Reaktionsprodukte aus der Thermit-Reaktion wurden jedoch nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der Proben gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine Probe soll zehn Minuten nach dem Zusammenbruch des zweiten WTC-Turms von einem Bewohner Manhattans als &amp;quot;Souvenir&amp;quot; eingesammelt worden sein, zwei am nächsten Tag, und die vierte ungefähr eine Woche später. Alle Proben hätten demnach sechs Jahre lang irgendwo unter ungeklärten Umständen aufbewahrt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften dieser „Chips“ wurden mit Hilfe der Lichtmikroskopie, Elektronenmikroskopie (SEM), Röntgenspektroskopie (XEDS) und Differentialkalorimetrie (DSC) analysiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Studienautoren wurde methodische Schwächen angelastet. Ob eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme Nanopartikel zeige, sei unsicher, da bei 20 KV Beschleunigungsspannung keine Nanopartikel nachweisbar sind. Eine &amp;quot;Röntgenspektroskopie&amp;quot; weist weder metallisches Aluminium noch Eisenoxid in ihrer strukturellen Zusammensetzung nach, sondern lediglich die Elemente an sich (genauer: die ungefähren Massenanteile der Elemente in der Probe). In welcher Verbindung die Elemente vorliegen, kann nicht bestimmt werden. Der Nachweis von Sauerstoff mit einer EDX ist problematisch. Auch der Nachweis von elementarem Aluminium mit Methylethylketon Trennungen (MEK) gilt als unsicher. Auch hätte die Differentialkalorimetrie nicht in Luft sondern unter Schutzgas ablaufen müssen. Die Frage wird nicht aufgeworfen, warum die angeblichen Al-Nanopartikel nicht schon an der Luft oxidiert sind. Bei einem Durchmesser von 100 nm müsste sich an Luft ringsherum eine passivierende Oxidschicht aufgebaut haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzanstriche und Rostschutzfarben des WTC wurden nicht zum Vergleich hinzugezogen, obwohl sie in einem NIST-Report ausführlich erwähnt werden und als grau-rote Partikel sehr wohl in Frage kommen da sie die gleichen chemischen Elemente wie die Analyse aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studienautoren==&lt;br /&gt;
[[image:StevenJones.jpg|Steven Jones|thumb]]&lt;br /&gt;
Viele der beteiligten Wissenschaftler gehören zur so genannten &amp;quot;Truther&amp;quot;-Bewegung und gelten als Anhänger der Hypothese dass der Anschlag vom 11. September 2001 ein &amp;quot;inside job&amp;quot; war. Physiker Steven E. Jones behauptet seit Jahren dass eine kontrollierte Sprengung des World Trade Center erfolgt sei. Von Jones&amp;#039; Universität sind zwei Kollegen im Team: Jeffrey Farrer und Daniel Farnsworth. Kevin R. Ryan, Gregg Roberts und James R. Gourley sind ebenfalls aus der Truther-Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Steven Jones sollen einige der Staubproben stammen, die untersucht wurden. Jones ist wie Harrit Mitglied der Vereinigung &amp;quot;Scholars for 9/11 Truth &amp;amp; Justice&amp;quot; (STJ). Der Physiker soll nach Veröffentlichung von seiner Universität in den bezahlten Ruhestand gedrängt worden sein&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.deseretnews.com/article/1,5143,650200587,00.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Autor Kevin Ryan soll von den Underwriters Laboratories gefeuert worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thermit, Thermat und Nanothermit==&lt;br /&gt;
*Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er Jahren entdeckt und 1895 patentiert. Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig durch die hohe Hitze beim Abbrand zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird. Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern. &lt;br /&gt;
*Thermat ist Thermit, welches zusätzlich Schwefel enthält.&lt;br /&gt;
*Nanothermit ist Thermit, das durch nanotechnische Methoden hergestellt sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit ist aber kein Explosivstoff und die Thermit-Entzündung benötigt extrem hohe Temperaturen von über 1500 Grad. Die volumen- oder gewichtsmäßig bezogene Energiedichte (spezifische Enthalpie) von Thermitschweißmassen ist wesentlich geringer, als diejenige von Brandstoffen, die mit Hilfe des Luftsauerstoffs verbrennen (Leichtmetalle, Phosphor, Benzine, Benzol, Napalm II). Vergleich: Thermit zum Schweißen besitzt knapp ein viertel der spezifischen Enthalpie von Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Open Chemical Physics Journal==&lt;br /&gt;
Das Blatt &amp;quot;Open Chemical Physics Journal&amp;quot; aus dem Hause &amp;quot;Bentham publishing&amp;quot; ist eine angeblich peer-reviewte Zeitschrift, die kostenlos online eingesehen werden kann. Im Eigenverständnis sieht sich die Zeitschrift als ein &amp;#039;&amp;#039;Open Access online journal which publishes research articles, reviews and letters in all areas of chemical physics&amp;#039;&amp;#039;. In Wirklichkeitkeit handelt es sich um eine Zuschusszeitschrift (&amp;quot;vanity publication&amp;quot;), die von den Autoren finanziert wird. Autoren zahlen dabei 800 USD um einen Artikel nach Wunsch veröffentlichen zu können. Zuvor sollen erst 12 Artikel in der Publikation erschienen sein. Problemlos gelang es beispielsweise einen völlig unzusammenhängenden und computergenerierten Text ohne jeglichen wissenschaftlichen Wert als Artikel im Journal unterzubringen&amp;lt;ref&amp;gt;http://screwloosechange.blogspot.com/search?q=bentham&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der englischen Zeitung &amp;quot;The Guardian&amp;quot; gelang es einen computergenerierten und unverständlichen Nonsense Artikel in der Zeitschrift problemlos zu plazieren, der Autor, der pikanterweise behauptete an einem &amp;quot;Centre for Research in Applied Phrenology (CRAP)&amp;quot; beschäftigt zu sein, wurde nur aufgefordert 800 US-Dollar zu zahlen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guardian.co.uk/education/2009/jun/18/science-editor-resigns-hoax-article&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als der Autor den Hoax offenbahrte, zog sich der Schriftleiter Bambang Parmanto von seinem Job zurück&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.newscientist.com/article/dn17288-spoof-paper-accepted-by-peerreviewed-journal.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Instrumentarisierung==&lt;br /&gt;
Das spoof-paper von Harrit et al wurde nicht wissenschaftlich weiter zitiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dänische Fernsehen interviewte Harrit zehn Minuten lang zum Thema am 11.4.09 in seiner Hauptnachrichtensendung&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=8_tf25lx_3o&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch Russia Today führte ein Interview mit Harrit, in dem dieser von hunderten Tonnen Nanothermit sprach &amp;#039;&amp;#039;..Niels Harrit: Tons! Hundreds of tons! Many, many, many tons!..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.russiatoday.com/Politics/2009-07-09/Did_nano-thermite_take_down_the_WTC.html?fullstory&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
National Geographic befasste sich mit dem Thema und wies darauf hin, dass das genannte Aluminium aus den Flugzeuge stammen könnte und ein Experiment zeigte, dass mit Thermit ein Stahlträger, der kleiner als die im WTC war, nicht durch Thermit zum Schmelzen gebracht werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt; http://channel.nationalgeographic.com/episode/9-11-science-and-conspiracy-4067#tab-conspiracy-vs-science#ixzz0OluAGzVR&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosse Beachtung und unkritische Wiedergabe des Inhaltes fand es jedoch in Kreisen der Anhänger von Verschwörungstheorien um die Anschläge vom 11. September 2001. So wurde Harrit von [[Alex Jones]] interviewt&amp;lt;ref&amp;gt;anonym.to?http://www.prisonplanet.com/the-alex-jones-show-l-i-v-e-may-1-with-niels-harrit.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=x73G2eMkBpw&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.youtube.com/watch?v=SzSxtnA7pr4&amp;amp;feature=related&amp;lt;/ref&amp;gt; und er hielt einen Vortrag vor Anhängern und Usern des [[Alles Schall und Rauch]] Blog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.newscientist.com/article/dn17288-spoof-paper-accepted-by-peerreviewed-journal.html&lt;br /&gt;
*http://www.911myths.com/WTCTHERM.pdf&lt;br /&gt;
*http://www.gulli.com/news/world-trade-center-zerst-rung-2009-05-24/&lt;br /&gt;
*http://screwloosechange.blogspot.com/search?q=bentham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[category:Verschwörungstheoretiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Diskussion:Hohlwelt&amp;diff=33309</id>
		<title>Diskussion:Hohlwelt</title>
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		<updated>2009-11-23T11:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotversuch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Experimente könne kaum 1903 gewesen sein, wenn die Publikation schon 1902 erfolgte. 1901 wäre wohl wahrscheinlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat eigentlich einer Zugriff auf die Dipl Arbeit von 2003?&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Amphibol|Amphibol]] 12:04, 23. Nov. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
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		<title>Hohlwelt</title>
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		<updated>2009-11-23T11:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:innenweltbild.png|Hohlwelt nach Rolf Keppler|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innenweltbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, geht davon aus, dass wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben. Die Kugel hat den gleichen Durchmesser wie die Erde, also rund 12.700&amp;amp;nbsp;km, und ihr Mittelpunkt ist gleichzeitig der Mittelpunkt des Universums. In einem Radius von vielleicht 1.000&amp;amp;nbsp;km um dieses Zentrum erstreckt sich die &amp;quot;Fixsternkugel&amp;quot;. Zwischen der Fixsternkugel und dem Erdboden befinden sich die Planeten und die Sonne. Etwa 3.000&amp;amp;nbsp;km über der Erdoberfläche kreist der Mond mit einem Durchmesser von lediglich 150&amp;amp;nbsp;km. Die Hohlwelttheorie ist nicht mit der [[Hohlerde]]-Theorie zu verwechseln, nach der im Inneren der Erde hochentwickelte Zivilisationen existieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
Der erste bekannt gewordene Vorschlag des Innenweltbildes stammt vom New Yorker Arzt, [[Esoterik]]er und [[Pseudowissenschaft]]ler Cyrus Teed (1839 - 1908), der sein Konzept &amp;quot;Cellular Cosmology&amp;quot; nannte. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Idee unter anderem von den deutschen Autoren Karl Neupert (&amp;#039;&amp;#039;Der Kampf gegen das kopernikanische Weltbild&amp;#039;&amp;#039;, 1928, zahlreiche weitere Titel) und Johannes Lang (&amp;#039;&amp;#039;Das neue Weltbild der Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1949) aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften des Innenweltbilds==&lt;br /&gt;
Das Innenweltbild geht von drei Axiomen aus:&lt;br /&gt;
# Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht konstant wie im herkömmlichen &amp;quot;Außenweltbild&amp;quot;, sondern nimmt zum Mittelpunkt der Weltkugel hin ab. Dort ist die Lichtgeschwindigkeit gleich Null.&lt;br /&gt;
# Alle Lichtstrahlen sind zum Zentrum der Kugel hin gekrümmt.&lt;br /&gt;
# Längen verkürzen sich umso mehr, je näher ein Körper dem Mittelpunkt der Hohlkugel kommt. Im Zentrum selbst wäre jede Länge auf Null geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Annahmen lässt sich tatsächlich (unter größeren mathematischen Mühen), eine Hohlwelt derartig konstruieren, dass diese sämtliche (strahl)optischen Eigenschaften aufweist wie ein klassisches Universum. Sämtliche Vorhersagen die das [http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild kopernikanische Weltbild] macht, lassen sich unter Annahme der oben genannten Axiome wiederholen, da es sich mathematisch lediglich um eine geometrische [http://de.wikipedia.org/wiki/Inversion_%28Geometrie%29 Inversion] des bekannten, klassischen Modells handelt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Theorie ist also in sich konsistent.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Morrow-Experiment===&lt;br /&gt;
[[image:hohlwelt03.jpg|thumb| Verlegung der Geradestreckenverleger]]&lt;br /&gt;
Als vermeintlicher Beleg für das Innenweltbild wird häufig auch ein kurioses Experiment angeführt, das der Zeitungsredakteur und Vermessungstechniker Ulysses Morrow auf Anregung Teeds 1997 durchgeführt hat. Morrow versuchte eine waagerechte und genau gerade Linie zu erzeugen und zu messen, ob diese bei immer weiterer Verlängerung ihren Abstand zur Erdoberfläche ändert. Dazu konstruierte er einige Meter große, rechtwinklige Rahmen, die er &amp;#039;&amp;#039;Rectilineator&amp;#039;&amp;#039; nannte (auf Deutsch meist &amp;quot;Geradestreckenverleger&amp;quot;). Die Rahmen wurden an einem Strand in Florida aneinander gelegt. Immer wenn drei davon in einer Reihe ausgerichtet waren, wurde der erste entfernt und zum Verlängern der Rectilineator-Kette benutzt, und so fort. Nach rund 1.000 solcher Schritte stellte Morrow eine Annäherung an die Erdoberfläche fest. Dies wurde als Beweis für eine konkave Erdoberfäche und damit für das Innenweltbild gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment ist jedoch aus zwei Gründen nicht aussagekräftig. Zum einen wurde die erforderliche Genauigkeit der Rahmen völlig falsch eingeschätzt. Schon eine Abweichung von wenigen Millionstel Grad von der perfekt rechtwinkligen Form hätte den von Morrow berichteten Effekt (oder den gegenteiligen) bewirkt. Davon abgesehen hat das Experiment einen naiven Denkfehler: Dem Innenweltbild zufolge ist sämtliche Materie und sind sogar Lichtstrahlen, eben die ganze &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;, zum Weltmittelpunkt hin gekrümmt. Es ist überhaupt nicht plausibel, dass mit Stahl und Messing beschlagene Holzrahmen davon nicht betroffen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lotversuche===&lt;br /&gt;
[[image:Tamarack1.jpg|thumb|Schematischer Aufbau des Lotversuchs]]&lt;br /&gt;
Als weiterer Beleg für die Richtigkeit der Hohlwelttheorie wird häufig der Lotversuch in der Tamarackmine angeführt. Dabei wurden zwei lange Lote in zwei Schächte von je etwa 1.300&amp;amp;nbsp;m Tiefe herabgelassen. Es wurde beobachtet, dass sich die Lote voneinander entfernen. Nach der Hohlwelttheorie, die die Schwerkraft als &amp;quot;Druckkraft&amp;quot; interpretieren muss, ist dass das zu erwartende Ergebnis. Das Experiment wurde nur einmal im Jahr 1903 durchgeführt. Eine genaue, aussagekräftige statistische Analyse der Ergebnisse kann daher nicht durchgeführt werden. Mögliche Erklärungen sind allerdings Mess- oder Übertragungsfehler der beteiligen Wissenschaftler bzw. [http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hendrik_Sch%C3%B6n Schönung] der Ergebnisse. Das Verhalten der beiden Lote kann auch durch lokale Schwankungen der Schwerkraft erklärt werden. Derartige Schwankungen entstehen durch inhomogene die Massenverteilung in der Erdkruste. Diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwereanomalie Schwereanomalien] werden in der Geophysik (Stichwort [http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie Gravimetrie]) unter anderem auch zum Aufspüren von Rohstoffen genutzt. In einer zeitgenössischen Publikation wurden Luftströmungen in den Schächten als mögliche Ursache für die Abweichungen genannt &amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal&lt;br /&gt;
 | last = McNair&lt;br /&gt;
 | first = F.W.&lt;br /&gt;
 | authorlink = &lt;br /&gt;
 | coauthors = &lt;br /&gt;
 | year = 1902&lt;br /&gt;
 | month = Juni&lt;br /&gt;
 | title = DIVERGENCE OF LONG PLUMB-LINES AT THE TAMARACK MINE&lt;br /&gt;
 | journal = Science&lt;br /&gt;
 | volume = &lt;br /&gt;
 | issue = 20. Juni&lt;br /&gt;
 | pages = 994-996 &lt;br /&gt;
 | doi = &lt;br /&gt;
 | pmid =&lt;br /&gt;
 | arxiv =&lt;br /&gt;
 | id = &lt;br /&gt;
 | url = http://www.lhup.edu/~dsimanek/hollow/mcnair.htm&lt;br /&gt;
 | format = &lt;br /&gt;
 | accessdate = &lt;br /&gt;
 | quotes = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Eine äquivalente Messung wurde im Jahr 2003 im Rahmen der Diplomarbeit von Anne Gerda Bernau an der Kochertalbrücke durchgeführt. Sie bestätigt die Hohlwelttheorie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Martinscher Lichtkrümmungsversuch===&lt;br /&gt;
[[image:Lichtkrümmung.JPG|thumb|Schematischer Aufbau des Lichtkrümmungsversuchs]]&lt;br /&gt;
Dies ist ein Experiment, mit dem die Erdkrümmung nachgewiesen werden soll. Ein Niveliergerät bei&amp;amp;nbsp;M markiert zwei Punkte in einer Entfernung von a=1&amp;amp;nbsp;km voneinander. Der Laserstrahl ist genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet. Mit modernen Geräten ist das mit einer sehr hohen Genauigkeit von etwa 0,5&amp;amp;nbsp;mm bis 3&amp;amp;nbsp;mm auf einen Kilometer möglich. Wird das Niveliergerät nun an einem der markierten Punkte wiederum genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet und auf den anderen Punkt gerichtet, so liegt der markierte Punkt entsprechend der Erdkrümmung und lokalen Gegebenheiten höher. Unklar ist, was die Hohlweltbefürworter mit diesem Experiment zeigen wollen, da auch unter den oben genannten Axiomen in einer Hohlwelt mit dem gleichen Effekt zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widerlegung unter Berücksichtigung der Argumente der Hohlweltbefürworter==&lt;br /&gt;
Wenn eine Theorie in sich stimmig ist, so muss geprüft werden, ob:&lt;br /&gt;
# neue Phänomene oder Effekte vorhergesagt werden können, und ob sich&lt;br /&gt;
# die Theorie in das Gebäude der anderen Theorien einfügen lässt.&lt;br /&gt;
1) Es lassen sich keinerlei neue Phänomene beobachten oder vorhersagen, die nicht durch die klassische Theorie ebenfalls interpretiert werden können, da es sich lediglich um eine Umformulierung handelt. Die Mathemematik wird allerdings erheblich anspruchsvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Theorie fügt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahtlos in andere Theorien ein, es kommt zu zahlreichen Widersprüchen:&lt;br /&gt;
:Eine Schwierigkeit besteht darin, zu erklären, warum die Hohlweltbewohner eine Schwerkraft erfahren, die in Richtung des Erdbodens zeigt. Ohne weitere Annahmen lässt sich die Schwerkaft nicht erklären, im Innern einer Hohlkugel herrscht Schwerelosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=h6tESoBc8vUC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=abnahme+erdbeschleunigung+tiefe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VvXuT_anOm&amp;amp;sig=UknNqZlkobcFC-f7EutL0L-kLLI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=NgOySoaeJNSe_Aax58CwDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=abnahme%20erdbeschleunigung%20tiefe&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ansatz, diese Probleme mit Trägheits- (also Schein-)kräften zu erklären, ist zum Scheitern verurteilt, da die Schwerkraft an jedem Punkt der Erde Richtung Mittelpunkt der Erde wirkt, bei Trägheitskräften sollte das nur auf einem Breiten- oder Längengrad der Fall sein.&lt;br /&gt;
Seismologische Befunde zum Aufbau von Erdmantel und Erdkern sowie kosmologische Erkenntnisse, etwa zur Ausdehnung des Weltalls, lassen sich ebenfalls nur schwer mit dem Innenweltbild in Einklang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalisch lassen sich die Strahlungseigenschaften der Sonne durch das Modell des schwarzen Strahlers beschreiben. Bei einem [http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12/umwelt_technik/09schwarz/schwarz.htm|schwarzen Strahler] handelt es sich um ein Objekt, das Wärmestrahlung abstrahlt. Das Spektrum der Strahlung ist dabei einzig und allein von der Temperatur des Körpers abhängig. Die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers ist abhängig von der Oberfläche des Strahlers, sowie von seiner Temperatur. Durch Vergleich der Spektren der Sonne und schwarzen Strahlern auf der Erde kann die Oberflächentemperatur der Sonne zweifelsfrei auf eine Temperatur von etwa 6000&amp;amp;nbsp;K [http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne]bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtenergie, die die Sonne auf die Erde abstrahlt, lässt sich ebenfalls zweifelsfrei bestimmen. Unter der vereinfachenden Annahme die Erde sei eine Scheibe, beträgt höchstens:&lt;br /&gt;
[[image:Perde.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lässt sich die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers durch das [http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz Stefan-Boltzmann-Gesetz] bestimmen:&lt;br /&gt;
[[image:Stefanboltz.JPG]]&lt;br /&gt;
Mit der Stefan-Boltzmann-Konstante [[image:Boltzmann konstante.JPG]], der Oberfläche des Strahlers&amp;amp;nbsp;A und der Temperatur&amp;amp;nbsp;T ergibt sich nach Gleichsetzen der Strahlungsleistung ein Radius von etwa 14&amp;amp;nbsp;km für die Sonne. Dadurch wird ein Zünden der Fusion im Innern der Sonne völlig unmöglich, da weder der erforderliche Druck noch die Temperatur erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.rolf-keppler.de/ Seite von Rolf Keppler, einem bekannten Hohlwelt-Befürworter]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.langw.de/ Seite eines weiteren Hohlwelt-Befürworters]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.innenweltkosmos.de/ langwierige Darstellung der Hohlwelttheorie]&lt;br /&gt;
*[http://www.spektrum.de/artikel/936506&amp;amp;_z=798888 Hohlwelttheorie in Spektrum der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/weltbilder/ Kritische Anmerkungen zur Hohlwelttheorie von Marcus Haas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
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		<title>Benutzer:Amphibol</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://cyborg.namedecoder.com/webimages/edox-AMPHIBOL.png&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mente et malleo&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
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		<title>Hohlwelt</title>
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		<updated>2009-11-19T23:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: Lotversuch Zitat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:innenweltbild.png|Hohlwelt nach Rolf Keppler|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innenweltbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, geht davon aus, dass wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben. Die Kugel hat den gleichen Durchmesser wie die Erde, also rund 12.700&amp;amp;nbsp;km, und ihr Mittelpunkt ist gleichzeitig der Mittelpunkt des Universums. In einem Radius von vielleicht 1.000&amp;amp;nbsp;km um dieses Zentrum erstreckt sich die &amp;quot;Fixsternkugel&amp;quot;. Zwischen der Fixsternkugel und dem Erdboden befinden sich die Planeten und die Sonne. Etwa 3.000&amp;amp;nbsp;km über der Erdoberfläche kreist der Mond mit einem Durchmesser von lediglich 150&amp;amp;nbsp;km. Die Hohlwelttheorie ist nicht mit der [[Hohlerde]]-Theorie zu verwechseln, nach der im Inneren der Erde hochentwickelte Zivilisationen existieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
Der erste bekannt gewordene Vorschlag des Innenweltbildes stammt vom New Yorker Arzt, [[Esoterik]]er und [[Pseudowissenschaft]]ler Cyrus Teed (1839 - 1908), der sein Konzept &amp;quot;Cellular Cosmology&amp;quot; nannte. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Idee unter anderem von den deutschen Autoren Karl Neupert (&amp;#039;&amp;#039;Der Kampf gegen das kopernikanische Weltbild&amp;#039;&amp;#039;, 1928, zahlreiche weitere Titel) und Johannes Lang (&amp;#039;&amp;#039;Das neue Weltbild der Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1949) aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften des Innenweltbilds==&lt;br /&gt;
Das Innenweltbild geht von drei Axiomen aus:&lt;br /&gt;
# Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht konstant wie im herkömmlichen &amp;quot;Außenweltbild&amp;quot;, sondern nimmt zum Mittelpunkt der Weltkugel hin ab. Dort ist die Lichtgeschwindigkeit gleich Null.&lt;br /&gt;
# Alle Lichtstrahlen sind zum Zentrum der Kugel hin gekrümmt.&lt;br /&gt;
# Längen verkürzen sich umso mehr, je näher ein Körper dem Mittelpunkt der Hohlkugel kommt. Im Zentrum selbst wäre jede Länge auf Null geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Annahmen lässt sich tatsächlich (unter größeren mathematischen Mühen), eine Hohlwelt derartig konstruieren, dass diese sämtliche (strahl)optischen Eigenschaften aufweist wie ein klassisches Universum. Sämtliche Vorhersagen die das [http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild kopernikanische Weltbild] macht, lassen sich unter Annahme der oben genannten Axiome wiederholen, da es sich mathematisch lediglich um eine geometrische [http://de.wikipedia.org/wiki/Inversion_%28Geometrie%29 Inversion] des bekannten, klassischen Modells handelt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Theorie ist also in sich konsistent.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Morrow-Experiment===&lt;br /&gt;
[[image:hohlwelt03.jpg|thumb| Verlegung der Geradestreckenverleger]]&lt;br /&gt;
Als vermeintlicher Beleg für das Innenweltbild wird häufig auch ein kurioses Experiment angeführt, das der Zeitungsredakteur und Vermessungstechniker Ulysses Morrow auf Anregung Teeds 1997 durchgeführt hat. Morrow versuchte eine waagerechte und genau gerade Linie zu erzeugen und zu messen, ob diese bei immer weiterer Verlängerung ihren Abstand zur Erdoberfläche ändert. Dazu konstruierte er einige Meter große, rechtwinklige Rahmen, die er &amp;#039;&amp;#039;Rectilineator&amp;#039;&amp;#039; nannte (auf Deutsch meist &amp;quot;Geradestreckenverleger&amp;quot;). Die Rahmen wurden an einem Strand in Florida aneinander gelegt. Immer wenn drei davon in einer Reihe ausgerichtet waren, wurde der erste entfernt und zum Verlängern der Rectilineator-Kette benutzt, und so fort. Nach rund 1.000 solcher Schritte stellte Morrow eine Annäherung an die Erdoberfläche fest. Dies wurde als Beweis für eine konkave Erdoberfäche und damit für das Innenweltbild gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment ist jedoch aus zwei Gründen nicht aussagekräftig. Zum einen wurde die erforderliche Genauigkeit der Rahmen völlig falsch eingeschätzt. Schon eine Abweichung von wenigen Millionstel Grad von der perfekt rechtwinkligen Form hätte den von Morrow berichteten Effekt (oder den gegenteiligen) bewirkt. Davon abgesehen hat das Experiment einen naiven Denkfehler: Dem Innenweltbild zufolge ist sämtliche Materie und sind sogar Lichtstrahlen, eben die ganze &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;, zum Weltmittelpunkt hin gekrümmt. Es ist überhaupt nicht plausibel, dass mit Stahl und Messing beschlagene Holzrahmen davon nicht betroffen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lotversuche===&lt;br /&gt;
[[image:Tamarack1.jpg|thumb|Schematischer Aufbau des Lotversuchs]]&lt;br /&gt;
Als weiterer Beleg für die Richtigkeit der Hohlwelttheorie wird häufig der Lotversuch in der Tamarackmine angeführt. Dabei wurden zwei lange Lote in zwei Schächte von je etwa 1.300&amp;amp;nbsp;m Tiefe herabgelassen. Es wurde beobachtet, dass sich die Lote voneinander entfernen. Nach der Hohlwelttheorie, die die Schwerkraft als &amp;quot;Druckkraft&amp;quot; interpretieren muss, ist dass das zu erwartende Ergebnis. Das Experiment wurde nur einmal im Jahr 1903 durchgeführt. Eine genaue, aussagekräftige statistische Analyse der Ergebnisse kann daher nicht durchgeführt werden. Mögliche Erklärungen sind allerdings Mess- oder Übertragungsfehler der beteiligen Wissenschaftler bzw. [http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hendrik_Sch%C3%B6n Schönung] der Ergebnisse. Das Verhalten der beiden Lote kann auch durch lokale Schwankungen der Schwerkraft erklärt werden. Derartige Schwankungen entstehen durch inhomogene die Massenverteilung in der Erdkruste. Diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwereanomalie Schwereanomalien] werden in der Geophysik (Stichwort[http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie Gravimetrie]) unter anderem auch zum Aufspüren von Rohstoffen genutzt. In einer zeitgenössischen Publikation wurden Luftströmungen in den Schächten als mögliche Ursache für die Abweichungen genannt &amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal&lt;br /&gt;
 | last = McNair&lt;br /&gt;
 | first = F.W.&lt;br /&gt;
 | authorlink = &lt;br /&gt;
 | coauthors = &lt;br /&gt;
 | year = 1902&lt;br /&gt;
 | month = Juni&lt;br /&gt;
 | title = DIVERGENCE OF LONG PLUMB-LINES AT THE TAMARACK MINE&lt;br /&gt;
 | journal = Science&lt;br /&gt;
 | volume = &lt;br /&gt;
 | issue = 20. Juni&lt;br /&gt;
 | pages = 994-996 &lt;br /&gt;
 | doi = &lt;br /&gt;
 | pmid =&lt;br /&gt;
 | arxiv =&lt;br /&gt;
 | id = &lt;br /&gt;
 | url = http://www.lhup.edu/~dsimanek/hollow/mcnair.htm&lt;br /&gt;
 | format = &lt;br /&gt;
 | accessdate = &lt;br /&gt;
 | quotes = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Eine äquivalente Messung wurde im Jahr 2003 im Rahmen der Diplomarbeit von Anne Gerda Bernau an der Kochertalbrücke durchgeführt. Sie bestätigt die Hohlwelttheorie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Martinscher Lichtkrümmungsversuch===&lt;br /&gt;
[[image:Lichtkrümmung.JPG|thumb|Schematischer Aufbau des Lichtkrümmungsversuchs]]&lt;br /&gt;
Dies ist ein Experiment, mit dem die Erdkrümmung nachgewiesen werden soll. Ein Niveliergerät bei&amp;amp;nbsp;M markiert zwei Punkte in einer Entfernung von a=1&amp;amp;nbsp;km voneinander. Der Laserstrahl ist genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet. Mit modernen Geräten ist das mit einer sehr hohen Genauigkeit von etwa 0,5&amp;amp;nbsp;mm bis 3&amp;amp;nbsp;mm auf einen Kilometer möglich. Wird das Niveliergerät nun an einem der markierten Punkte wiederum genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet und auf den anderen Punkt gerichtet, so liegt der markierte Punkt entsprechend der Erdkrümmung und lokalen Gegebenheiten höher. Unklar ist, was die Hohlweltbefürworter mit diesem Experiment zeigen wollen, da auch unter den oben genannten Axiomen in einer Hohlwelt mit dem gleichen Effekt zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widerlegung unter Berücksichtigung der Argumente der Hohlweltbefürworter==&lt;br /&gt;
Wenn eine Theorie in sich stimmig ist, so muss geprüft werden, ob:&lt;br /&gt;
# neue Phänomene oder Effekte vorhergesagt werden können, und ob sich&lt;br /&gt;
# die Theorie in das Gebäude der anderen Theorien einfügen lässt.&lt;br /&gt;
1) Es lassen sich keinerlei neue Phänomene beobachten oder vorhersagen, die nicht durch die klassische Theorie ebenfalls interpretiert werden können, da es sich lediglich um eine Umformulierung handelt. Die Mathemematik wird allerdings erheblich anspruchsvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Theorie fügt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahtlos in andere Theorien ein, es kommt zu zahlreichen Widersprüchen:&lt;br /&gt;
:Eine Schwierigkeit besteht darin, zu erklären, warum die Hohlweltbewohner eine Schwerkraft erfahren, die in Richtung des Erdbodens zeigt. Ohne weitere Annahmen lässt sich die Schwerkaft nicht erklären, im Innern einer Hohlkugel herrscht Schwerelosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=h6tESoBc8vUC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=abnahme+erdbeschleunigung+tiefe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VvXuT_anOm&amp;amp;sig=UknNqZlkobcFC-f7EutL0L-kLLI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=NgOySoaeJNSe_Aax58CwDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=abnahme%20erdbeschleunigung%20tiefe&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ansatz, diese Probleme mit Trägheits- (also Schein-)kräften zu erklären, ist zum Scheitern verurteilt, da die Schwerkraft an jedem Punkt der Erde Richtung Mittelpunkt der Erde wirkt, bei Trägheitskräften sollte das nur auf einem Breiten- oder Längengrad der Fall sein.&lt;br /&gt;
Seismologische Befunde zum Aufbau von Erdmantel und Erdkern sowie kosmologische Erkenntnisse, etwa zur Ausdehnung des Weltalls, lassen sich ebenfalls nur schwer mit dem Innenweltbild in Einklang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalisch lassen sich die Strahlungseigenschaften der Sonne durch das Modell des schwarzen Strahlers beschreiben. Bei einem [http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12/umwelt_technik/09schwarz/schwarz.htm|schwarzen Strahler] handelt es sich um ein Objekt, das Wärmestrahlung abstrahlt. Das Spektrum der Strahlung ist dabei einzig und allein von der Temperatur des Körpers abhängig. Die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers ist abhängig von der Oberfläche des Strahlers, sowie von seiner Temperatur. Durch Vergleich der Spektren der Sonne und schwarzen Strahlern auf der Erde kann die Oberflächentemperatur der Sonne zweifelsfrei auf eine Temperatur von etwa 6000&amp;amp;nbsp;K [http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne]bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtenergie, die die Sonne auf die Erde abstrahlt, lässt sich ebenfalls zweifelsfrei bestimmen. Unter der vereinfachenden Annahme die Erde sei eine Scheibe, beträgt höchstens:&lt;br /&gt;
[[image:Perde.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lässt sich die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers durch das [http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz Stefan-Boltzmann-Gesetz] bestimmen:&lt;br /&gt;
[[image:Stefanboltz.JPG]]&lt;br /&gt;
Mit der Stefan-Boltzmann-Konstante [[image:Boltzmann konstante.JPG]], der Oberfläche des Strahlers&amp;amp;nbsp;A und der Temperatur&amp;amp;nbsp;T ergibt sich nach Gleichsetzen der Strahlungsleistung ein Radius von etwa 14&amp;amp;nbsp;km für die Sonne. Dadurch wird ein Zünden der Fusion im Innern der Sonne völlig unmöglich, da weder der erforderliche Druck noch die Temperatur erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.rolf-keppler.de/ Seite von Rolf Keppler, einem bekannten Hohlwelt-Befürworter]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.langw.de/ Seite eines weiteren Hohlwelt-Befürworters]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.innenweltkosmos.de/ langwierige Darstellung der Hohlwelttheorie]&lt;br /&gt;
*[http://www.spektrum.de/artikel/936506&amp;amp;_z=798888 Hohlwelttheorie in Spektrum der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/weltbilder/ Kritische Anmerkungen zur Hohlwelttheorie von Marcus Haas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Amphibol</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: Die Seite wurde neu angelegt: mente et malleo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;mente et malleo&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
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		<title>Hohlwelt</title>
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		<updated>2009-11-19T22:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: Schwereanomalien und Gravimetrie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:innenweltbild.png|Hohlwelt nach Rolf Keppler|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innenweltbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, geht davon aus, dass wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben. Die Kugel hat den gleichen Durchmesser wie die Erde, also rund 12.700&amp;amp;nbsp;km, und ihr Mittelpunkt ist gleichzeitig der Mittelpunkt des Universums. In einem Radius von vielleicht 1.000&amp;amp;nbsp;km um dieses Zentrum erstreckt sich die &amp;quot;Fixsternkugel&amp;quot;. Zwischen der Fixsternkugel und dem Erdboden befinden sich die Planeten und die Sonne. Etwa 3.000&amp;amp;nbsp;km über der Erdoberfläche kreist der Mond mit einem Durchmesser von lediglich 150&amp;amp;nbsp;km. Die Hohlwelttheorie ist nicht mit der [[Hohlerde]]-Theorie zu verwechseln, nach der im Inneren der Erde hochentwickelte Zivilisationen existieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
Der erste bekannt gewordene Vorschlag des Innenweltbildes stammt vom New Yorker Arzt, [[Esoterik]]er und [[Pseudowissenschaft]]ler Cyrus Teed (1839 - 1908), der sein Konzept &amp;quot;Cellular Cosmology&amp;quot; nannte. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Idee unter anderem von den deutschen Autoren Karl Neupert (&amp;#039;&amp;#039;Der Kampf gegen das kopernikanische Weltbild&amp;#039;&amp;#039;, 1928, zahlreiche weitere Titel) und Johannes Lang (&amp;#039;&amp;#039;Das neue Weltbild der Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1949) aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften des Innenweltbilds==&lt;br /&gt;
Das Innenweltbild geht von drei Axiomen aus:&lt;br /&gt;
# Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht konstant wie im herkömmlichen &amp;quot;Außenweltbild&amp;quot;, sondern nimmt zum Mittelpunkt der Weltkugel hin ab. Dort ist die Lichtgeschwindigkeit gleich Null.&lt;br /&gt;
# Alle Lichtstrahlen sind zum Zentrum der Kugel hin gekrümmt.&lt;br /&gt;
# Längen verkürzen sich umso mehr, je näher ein Körper dem Mittelpunkt der Hohlkugel kommt. Im Zentrum selbst wäre jede Länge auf Null geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Annahmen lässt sich tatsächlich (unter größeren mathematischen Mühen), eine Hohlwelt derartig konstruieren, dass diese sämtliche (strahl)optischen Eigenschaften aufweist wie ein klassisches Universum. Sämtliche Vorhersagen die das [http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild kopernikanische Weltbild] macht, lassen sich unter Annahme der oben genannten Axiome wiederholen, da es sich mathematisch lediglich um eine geometrische [http://de.wikipedia.org/wiki/Inversion_%28Geometrie%29 Inversion] des bekannten, klassischen Modells handelt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Theorie ist also in sich konsistent.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Morrow-Experiment===&lt;br /&gt;
[[image:hohlwelt03.jpg|thumb| Verlegung der Geradestreckenverleger]]&lt;br /&gt;
Als vermeintlicher Beleg für das Innenweltbild wird häufig auch ein kurioses Experiment angeführt, das der Zeitungsredakteur und Vermessungstechniker Ulysses Morrow auf Anregung Teeds 1997 durchgeführt hat. Morrow versuchte eine waagerechte und genau gerade Linie zu erzeugen und zu messen, ob diese bei immer weiterer Verlängerung ihren Abstand zur Erdoberfläche ändert. Dazu konstruierte er einige Meter große, rechtwinklige Rahmen, die er &amp;#039;&amp;#039;Rectilineator&amp;#039;&amp;#039; nannte (auf Deutsch meist &amp;quot;Geradestreckenverleger&amp;quot;). Die Rahmen wurden an einem Strand in Florida aneinander gelegt. Immer wenn drei davon in einer Reihe ausgerichtet waren, wurde der erste entfernt und zum Verlängern der Rectilineator-Kette benutzt, und so fort. Nach rund 1.000 solcher Schritte stellte Morrow eine Annäherung an die Erdoberfläche fest. Dies wurde als Beweis für eine konkave Erdoberfäche und damit für das Innenweltbild gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment ist jedoch aus zwei Gründen nicht aussagekräftig. Zum einen wurde die erforderliche Genauigkeit der Rahmen völlig falsch eingeschätzt. Schon eine Abweichung von wenigen Millionstel Grad von der perfekt rechtwinkligen Form hätte den von Morrow berichteten Effekt (oder den gegenteiligen) bewirkt. Davon abgesehen hat das Experiment einen naiven Denkfehler: Dem Innenweltbild zufolge ist sämtliche Materie und sind sogar Lichtstrahlen, eben die ganze &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;, zum Weltmittelpunkt hin gekrümmt. Es ist überhaupt nicht plausibel, dass mit Stahl und Messing beschlagene Holzrahmen davon nicht betroffen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lotversuche===&lt;br /&gt;
[[image:Tamarack1.jpg|thumb|Schematischer Aufbau des Lotversuchs]]&lt;br /&gt;
Als weiterer Beleg für die Richtigkeit der Hohlwelttheorie wird häufig der Lotversuch in der Tamarackmine angeführt. Dabei wurden zwei lange Lote in zwei Schächte von je etwa 1.300&amp;amp;nbsp;m Tiefe herabgelassen. Es wurde beobachtet, dass sich die Lote voneinander entfernen. Nach der Hohlwelttheorie, die die Schwerkraft als &amp;quot;Druckkraft&amp;quot; interpretieren muss, ist dass das zu erwartende Ergebnis. Das Experiment wurde nur einmal im Jahr 1903 durchgeführt. Eine genaue, aussagekräftige statistische Analyse der Ergebnisse kann daher nicht durchgeführt werden. Mögliche Erklärungen sind allerdings Mess- oder Übertragungsfehler der beteiligen Wissenschaftler bzw. [http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hendrik_Sch%C3%B6n Schönung] der Ergebnisse. Das Verhalten der beiden Lote kann auch durch lokale Schwankungen der Schwerkraft erklärt werden. Derartige Schwankungen entstehen durch inhomogene die Massenverteilung in der Erdkruste. Diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwereanomalie Schwereanomalien] werden in der Geophysik (Stichwort[http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie Gravimetrie]) unter anderem auch zum Aufspüren von Rohstoffen genutzt&lt;br /&gt;
Eine äquivalente Messung wurde im Jahr 2003 im Rahmen der Diplomarbeit von Anne Gerda Bernau an der Kochertalbrücke durchgeführt. Sie bestätigt die Hohlwelttheorie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Martinscher Lichtkrümmungsversuch===&lt;br /&gt;
[[image:Lichtkrümmung.JPG|thumb|Schematischer Aufbau des Lichtkrümmungsversuchs]]&lt;br /&gt;
Dies ist ein Experiment, mit dem die Erdkrümmung nachgewiesen werden soll. Ein Niveliergerät bei&amp;amp;nbsp;M markiert zwei Punkte in einer Entfernung von a=1&amp;amp;nbsp;km voneinander. Der Laserstrahl ist genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet. Mit modernen Geräten ist das mit einer sehr hohen Genauigkeit von etwa 0,5&amp;amp;nbsp;mm bis 3&amp;amp;nbsp;mm auf einen Kilometer möglich. Wird das Niveliergerät nun an einem der markierten Punkte wiederum genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet und auf den anderen Punkt gerichtet, so liegt der markierte Punkt entsprechend der Erdkrümmung und lokalen Gegebenheiten höher. Unklar ist, was die Hohlweltbefürworter mit diesem Experiment zeigen wollen, da auch unter den oben genannten Axiomen in einer Hohlwelt mit dem gleichen Effekt zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widerlegung unter Berücksichtigung der Argumente der Hohlweltbefürworter==&lt;br /&gt;
Wenn eine Theorie in sich stimmig ist, so muss geprüft werden, ob:&lt;br /&gt;
# neue Phänomene oder Effekte vorhergesagt werden können, und ob sich&lt;br /&gt;
# die Theorie in das Gebäude der anderen Theorien einfügen lässt.&lt;br /&gt;
1) Es lassen sich keinerlei neue Phänomene beobachten oder vorhersagen, die nicht durch die klassische Theorie ebenfalls interpretiert werden können, da es sich lediglich um eine Umformulierung handelt. Die Mathemematik wird allerdings erheblich anspruchsvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Theorie fügt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahtlos in andere Theorien ein, es kommt zu zahlreichen Widersprüchen:&lt;br /&gt;
:Eine Schwierigkeit besteht darin, zu erklären, warum die Hohlweltbewohner eine Schwerkraft erfahren, die in Richtung des Erdbodens zeigt. Ohne weitere Annahmen lässt sich die Schwerkaft nicht erklären, im Innern einer Hohlkugel herrscht Schwerelosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=h6tESoBc8vUC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=abnahme+erdbeschleunigung+tiefe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VvXuT_anOm&amp;amp;sig=UknNqZlkobcFC-f7EutL0L-kLLI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=NgOySoaeJNSe_Aax58CwDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=abnahme%20erdbeschleunigung%20tiefe&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ansatz, diese Probleme mit Trägheits- (also Schein-)kräften zu erklären, ist zum Scheitern verurteilt, da die Schwerkraft an jedem Punkt der Erde Richtung Mittelpunkt der Erde wirkt, bei Trägheitskräften sollte das nur auf einem Breiten- oder Längengrad der Fall sein.&lt;br /&gt;
Seismologische Befunde zum Aufbau von Erdmantel und Erdkern sowie kosmologische Erkenntnisse, etwa zur Ausdehnung des Weltalls, lassen sich ebenfalls nur schwer mit dem Innenweltbild in Einklang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalisch lassen sich die Strahlungseigenschaften der Sonne durch das Modell des schwarzen Strahlers beschreiben. Bei einem [http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12/umwelt_technik/09schwarz/schwarz.htm|schwarzen Strahler] handelt es sich um ein Objekt, das Wärmestrahlung abstrahlt. Das Spektrum der Strahlung ist dabei einzig und allein von der Temperatur des Körpers abhängig. Die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers ist abhängig von der Oberfläche des Strahlers, sowie von seiner Temperatur. Durch Vergleich der Spektren der Sonne und schwarzen Strahlern auf der Erde kann die Oberflächentemperatur der Sonne zweifelsfrei auf eine Temperatur von etwa 6000&amp;amp;nbsp;K [http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne]bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtenergie, die die Sonne auf die Erde abstrahlt, lässt sich ebenfalls zweifelsfrei bestimmen. Unter der vereinfachenden Annahme die Erde sei eine Scheibe, beträgt höchstens:&lt;br /&gt;
[[image:Perde.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lässt sich die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers durch das [http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz Stefan-Boltzmann-Gesetz] bestimmen:&lt;br /&gt;
[[image:Stefanboltz.JPG]]&lt;br /&gt;
Mit der Stefan-Boltzmann-Konstante [[image:Boltzmann konstante.JPG]], der Oberfläche des Strahlers&amp;amp;nbsp;A und der Temperatur&amp;amp;nbsp;T ergibt sich nach Gleichsetzen der Strahlungsleistung ein Radius von etwa 14&amp;amp;nbsp;km für die Sonne. Dadurch wird ein Zünden der Fusion im Innern der Sonne völlig unmöglich, da weder der erforderliche Druck noch die Temperatur erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.rolf-keppler.de/ Seite von Rolf Keppler, einem bekannten Hohlwelt-Befürworter]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.langw.de/ Seite eines weiteren Hohlwelt-Befürworters]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.innenweltkosmos.de/ langwierige Darstellung der Hohlwelttheorie]&lt;br /&gt;
*[http://www.spektrum.de/artikel/936506&amp;amp;_z=798888 Hohlwelttheorie in Spektrum der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/weltbilder/ Kritische Anmerkungen zur Hohlwelttheorie von Marcus Haas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hohlwelt&amp;diff=33108</id>
		<title>Hohlwelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hohlwelt&amp;diff=33108"/>
		<updated>2009-11-19T22:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: Schwereanomalien und Gravimetrie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:innenweltbild.png|Hohlwelt nach Rolf Keppler|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innenweltbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, geht davon aus, dass wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben. Die Kugel hat den gleichen Durchmesser wie die Erde, also rund 12.700&amp;amp;nbsp;km, und ihr Mittelpunkt ist gleichzeitig der Mittelpunkt des Universums. In einem Radius von vielleicht 1.000&amp;amp;nbsp;km um dieses Zentrum erstreckt sich die &amp;quot;Fixsternkugel&amp;quot;. Zwischen der Fixsternkugel und dem Erdboden befinden sich die Planeten und die Sonne. Etwa 3.000&amp;amp;nbsp;km über der Erdoberfläche kreist der Mond mit einem Durchmesser von lediglich 150&amp;amp;nbsp;km. Die Hohlwelttheorie ist nicht mit der [[Hohlerde]]-Theorie zu verwechseln, nach der im Inneren der Erde hochentwickelte Zivilisationen existieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung==&lt;br /&gt;
Der erste bekannt gewordene Vorschlag des Innenweltbildes stammt vom New Yorker Arzt, [[Esoterik]]er und [[Pseudowissenschaft]]ler Cyrus Teed (1839 - 1908), der sein Konzept &amp;quot;Cellular Cosmology&amp;quot; nannte. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Idee unter anderem von den deutschen Autoren Karl Neupert (&amp;#039;&amp;#039;Der Kampf gegen das kopernikanische Weltbild&amp;#039;&amp;#039;, 1928, zahlreiche weitere Titel) und Johannes Lang (&amp;#039;&amp;#039;Das neue Weltbild der Hohlwelttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1949) aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften des Innenweltbilds==&lt;br /&gt;
Das Innenweltbild geht von drei Axiomen aus:&lt;br /&gt;
# Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht konstant wie im herkömmlichen &amp;quot;Außenweltbild&amp;quot;, sondern nimmt zum Mittelpunkt der Weltkugel hin ab. Dort ist die Lichtgeschwindigkeit gleich Null.&lt;br /&gt;
# Alle Lichtstrahlen sind zum Zentrum der Kugel hin gekrümmt.&lt;br /&gt;
# Längen verkürzen sich umso mehr, je näher ein Körper dem Mittelpunkt der Hohlkugel kommt. Im Zentrum selbst wäre jede Länge auf Null geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Annahmen lässt sich tatsächlich (unter größeren mathematischen Mühen), eine Hohlwelt derartig konstruieren, dass diese sämtliche (strahl)optischen Eigenschaften aufweist wie ein klassisches Universum. Sämtliche Vorhersagen die das [http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild kopernikanische Weltbild] macht, lassen sich unter Annahme der oben genannten Axiome wiederholen, da es sich mathematisch lediglich um eine geometrische [http://de.wikipedia.org/wiki/Inversion_%28Geometrie%29 Inversion] des bekannten, klassischen Modells handelt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Theorie ist also in sich konsistent.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Morrow-Experiment===&lt;br /&gt;
[[image:hohlwelt03.jpg|thumb| Verlegung der Geradestreckenverleger]]&lt;br /&gt;
Als vermeintlicher Beleg für das Innenweltbild wird häufig auch ein kurioses Experiment angeführt, das der Zeitungsredakteur und Vermessungstechniker Ulysses Morrow auf Anregung Teeds 1997 durchgeführt hat. Morrow versuchte eine waagerechte und genau gerade Linie zu erzeugen und zu messen, ob diese bei immer weiterer Verlängerung ihren Abstand zur Erdoberfläche ändert. Dazu konstruierte er einige Meter große, rechtwinklige Rahmen, die er &amp;#039;&amp;#039;Rectilineator&amp;#039;&amp;#039; nannte (auf Deutsch meist &amp;quot;Geradestreckenverleger&amp;quot;). Die Rahmen wurden an einem Strand in Florida aneinander gelegt. Immer wenn drei davon in einer Reihe ausgerichtet waren, wurde der erste entfernt und zum Verlängern der Rectilineator-Kette benutzt, und so fort. Nach rund 1.000 solcher Schritte stellte Morrow eine Annäherung an die Erdoberfläche fest. Dies wurde als Beweis für eine konkave Erdoberfäche und damit für das Innenweltbild gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment ist jedoch aus zwei Gründen nicht aussagekräftig. Zum einen wurde die erforderliche Genauigkeit der Rahmen völlig falsch eingeschätzt. Schon eine Abweichung von wenigen Millionstel Grad von der perfekt rechtwinkligen Form hätte den von Morrow berichteten Effekt (oder den gegenteiligen) bewirkt. Davon abgesehen hat das Experiment einen naiven Denkfehler: Dem Innenweltbild zufolge ist sämtliche Materie und sind sogar Lichtstrahlen, eben die ganze &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;, zum Weltmittelpunkt hin gekrümmt. Es ist überhaupt nicht plausibel, dass mit Stahl und Messing beschlagene Holzrahmen davon nicht betroffen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lotversuche===&lt;br /&gt;
[[image:Tamarack1.jpg|thumb|Schematischer Aufbau des Lotversuchs]]&lt;br /&gt;
Als weiterer Beleg für die Richtigkeit der Hohlwelttheorie wird häufig der Lotversuch in der Tamarackmine angeführt. Dabei wurden zwei lange Lote in zwei Schächte von je etwa 1.300&amp;amp;nbsp;m Tiefe herabgelassen. Es wurde beobachtet, dass sich die Lote voneinander entfernen. Nach der Hohlwelttheorie, die die Schwerkraft als &amp;quot;Druckkraft&amp;quot; interpretieren muss, ist dass das zu erwartende Ergebnis. Das Experiment wurde nur einmal im Jahr 1903 durchgeführt. Eine genaue, aussagekräftige statistische Analyse der Ergebnisse kann daher nicht durchgeführt werden. Mögliche Erklärungen sind allerdings Mess- oder Übertragungsfehler der beteiligen Wissenschaftler bzw. [http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hendrik_Sch%C3%B6n Schönung] der Ergebnisse. Das Verhalten der beiden Lote kann auch durch lokale Schwankungen der Schwerkraft erklärt werden. Derartige Schwankungen entstehen durch inhomogene die Massenverteilung in der Erdkruste. Diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwereanomalie Schwereanomalien]werden in der Geophysik (Stichwort[http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie Gravimetrie])unter anderem auch zum Aufspüren von Rohstoffen genutzt&lt;br /&gt;
Eine äquivalente Messung wurde im Jahr 2003 im Rahmen der Diplomarbeit von Anne Gerda Bernau an der Kochertalbrücke durchgeführt. Sie bestätigt die Hohlwelttheorie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Martinscher Lichtkrümmungsversuch===&lt;br /&gt;
[[image:Lichtkrümmung.JPG|thumb|Schematischer Aufbau des Lichtkrümmungsversuchs]]&lt;br /&gt;
Dies ist ein Experiment, mit dem die Erdkrümmung nachgewiesen werden soll. Ein Niveliergerät bei&amp;amp;nbsp;M markiert zwei Punkte in einer Entfernung von a=1&amp;amp;nbsp;km voneinander. Der Laserstrahl ist genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet. Mit modernen Geräten ist das mit einer sehr hohen Genauigkeit von etwa 0,5&amp;amp;nbsp;mm bis 3&amp;amp;nbsp;mm auf einen Kilometer möglich. Wird das Niveliergerät nun an einem der markierten Punkte wiederum genau tangential zur Erdoberfläche ausgerichtet und auf den anderen Punkt gerichtet, so liegt der markierte Punkt entsprechend der Erdkrümmung und lokalen Gegebenheiten höher. Unklar ist, was die Hohlweltbefürworter mit diesem Experiment zeigen wollen, da auch unter den oben genannten Axiomen in einer Hohlwelt mit dem gleichen Effekt zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widerlegung unter Berücksichtigung der Argumente der Hohlweltbefürworter==&lt;br /&gt;
Wenn eine Theorie in sich stimmig ist, so muss geprüft werden, ob:&lt;br /&gt;
# neue Phänomene oder Effekte vorhergesagt werden können, und ob sich&lt;br /&gt;
# die Theorie in das Gebäude der anderen Theorien einfügen lässt.&lt;br /&gt;
1) Es lassen sich keinerlei neue Phänomene beobachten oder vorhersagen, die nicht durch die klassische Theorie ebenfalls interpretiert werden können, da es sich lediglich um eine Umformulierung handelt. Die Mathemematik wird allerdings erheblich anspruchsvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Theorie fügt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahtlos in andere Theorien ein, es kommt zu zahlreichen Widersprüchen:&lt;br /&gt;
:Eine Schwierigkeit besteht darin, zu erklären, warum die Hohlweltbewohner eine Schwerkraft erfahren, die in Richtung des Erdbodens zeigt. Ohne weitere Annahmen lässt sich die Schwerkaft nicht erklären, im Innern einer Hohlkugel herrscht Schwerelosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;http://books.google.de/books?id=h6tESoBc8vUC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=abnahme+erdbeschleunigung+tiefe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VvXuT_anOm&amp;amp;sig=UknNqZlkobcFC-f7EutL0L-kLLI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=NgOySoaeJNSe_Aax58CwDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=abnahme%20erdbeschleunigung%20tiefe&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Ansatz, diese Probleme mit Trägheits- (also Schein-)kräften zu erklären, ist zum Scheitern verurteilt, da die Schwerkraft an jedem Punkt der Erde Richtung Mittelpunkt der Erde wirkt, bei Trägheitskräften sollte das nur auf einem Breiten- oder Längengrad der Fall sein.&lt;br /&gt;
Seismologische Befunde zum Aufbau von Erdmantel und Erdkern sowie kosmologische Erkenntnisse, etwa zur Ausdehnung des Weltalls, lassen sich ebenfalls nur schwer mit dem Innenweltbild in Einklang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalisch lassen sich die Strahlungseigenschaften der Sonne durch das Modell des schwarzen Strahlers beschreiben. Bei einem [http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12/umwelt_technik/09schwarz/schwarz.htm|schwarzen Strahler] handelt es sich um ein Objekt, das Wärmestrahlung abstrahlt. Das Spektrum der Strahlung ist dabei einzig und allein von der Temperatur des Körpers abhängig. Die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers ist abhängig von der Oberfläche des Strahlers, sowie von seiner Temperatur. Durch Vergleich der Spektren der Sonne und schwarzen Strahlern auf der Erde kann die Oberflächentemperatur der Sonne zweifelsfrei auf eine Temperatur von etwa 6000&amp;amp;nbsp;K [http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne]bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtenergie, die die Sonne auf die Erde abstrahlt, lässt sich ebenfalls zweifelsfrei bestimmen. Unter der vereinfachenden Annahme die Erde sei eine Scheibe, beträgt höchstens:&lt;br /&gt;
[[image:Perde.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lässt sich die Strahlungsleistung eines schwarzen Strahlers durch das [http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz Stefan-Boltzmann-Gesetz] bestimmen:&lt;br /&gt;
[[image:Stefanboltz.JPG]]&lt;br /&gt;
Mit der Stefan-Boltzmann-Konstante [[image:Boltzmann konstante.JPG]], der Oberfläche des Strahlers&amp;amp;nbsp;A und der Temperatur&amp;amp;nbsp;T ergibt sich nach Gleichsetzen der Strahlungsleistung ein Radius von etwa 14&amp;amp;nbsp;km für die Sonne. Dadurch wird ein Zünden der Fusion im Innern der Sonne völlig unmöglich, da weder der erforderliche Druck noch die Temperatur erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.rolf-keppler.de/ Seite von Rolf Keppler, einem bekannten Hohlwelt-Befürworter]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.langw.de/ Seite eines weiteren Hohlwelt-Befürworters]&lt;br /&gt;
*[http://anonym.to/?http://www.innenweltkosmos.de/ langwierige Darstellung der Hohlwelttheorie]&lt;br /&gt;
*[http://www.spektrum.de/artikel/936506&amp;amp;_z=798888 Hohlwelttheorie in Spektrum der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/weltbilder/ Kritische Anmerkungen zur Hohlwelttheorie von Marcus Haas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Pseudowissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserader&amp;diff=28335</id>
		<title>Wasserader</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wasserader&amp;diff=28335"/>
		<updated>2009-08-21T17:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amphibol: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anhänger der [[Radiästhesie]] sind der Meinung, mit [[Wünschelrute]]n oder anderen Werkzeugen wie [[Pendel]]n in der Lage zu sein, unterirdische, wasserführende Schichten, so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasseradern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; muten (= feststellen) zu können. Dabei gehen sie häufig davon aus, dass das [[Grundwasser]] in unterirdischen Wasserläufen, wie in Bächen oder Flüssen, verlaufe. Dies ist jedoch in Wirklichkeit nur sehr selten, nämlich in Karstgebieten, der Fall, wo natürliche Hohlräume vorliegen, die sich mit Wasser füllen können und auch unterirdische Flusssysteme bilden. Selbst hier, wo ein exaktes Wissen durch Höhlenforscher über den Verlauf des Wasserlaufes existiert, versagen die Rutengänger regelmäßig. Sie könnten sich eine wesentlich höhere Glaubwürdigkeit verschaffen, wenn sie in besiedelten Gebieten Mitteleuropas trockene Stellen ausfindig machen würden, da man fast überall auf Grundwasser trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Radiästhesie]], aber auch allgemein in der esoterisch beeinflussten Alternativmedizin wird davon ausgegangen, dass diese Wasseradern schädliche Strahlen unbekannter Art absonderten, welche eine Ursache für Krankheiten wären, oder gar durch Rutengehen o.Ä. gefunden werden können. Dafür gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis. Bezeichnend ist auch, dass Rutengänger schädliche Strahlung immer über einem Bett finden, auch wenn es gerade auf Anraten eines anderen Rutengängers schon verstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Rutengeher unter &amp;quot;Strahlen&amp;quot; verstehen, ist ebenso unbekannt. Die in der Physik bekannten elektromagnetischen und radioaktiven Strahlungen können jedenfalls mittels Radiästhesie nicht gemessen werden. Es ist die Frage, warum eine nicht messbare, unbekannte Strahlung ausgerechnet durch wasserführende Schichten entstehen und ausgerechnet nur nach oben strahlen soll. Es ist nicht bekannt, dass Rutengeher auch mal einen seitlich liegenden Hang als &amp;quot;Störungsursache&amp;quot; ausgemacht hätten. Mitursache für den &amp;quot;Wünschelruteneffekt&amp;quot;, den es tatsächlich gibt, ist vermutlich der [[Carpenter-Effekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://www.gwup.org/themen/texte/erdstrahlen/&lt;br /&gt;
*http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,gnfjmxirn4hdjfxb~cm.asp&lt;br /&gt;
*http://www.scinexx.de/dossier-detail-205-9.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[category:Radiästhesie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Amphibol</name></author>
	</entry>
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