Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine weitere wissenschaftliche Studie von Michael Teut kam im Jahre 2006 zum gleichen Ergebnis.
 
Eine weitere wissenschaftliche Studie von Michael Teut kam im Jahre 2006 zum gleichen Ergebnis.
  
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Version vom 1. März 2009, 17:34 Uhr

Die Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein ist ein lichtmikrokopisch-diagnostisches Verfahren der Alternativmedizin ohne bekannte Nachweise einer Eignung.

Nach Ansicht des Insektenforschers Günther Enderlein sei es möglich, eine beginnende Krebserkrankung aufgrund einer bisher nicht standardisierten, mikroskopischen Untersuchung einer kleinen Blutprobe (wenige Blutstropfen werden benötigt) zu erkennen. Eingesetzt wird dazu die Dunkelfeldmikroskopie.

In Deutschland, aber auch international, wird dieses Verfahren von einigen Ärzten und Heilpraktikern im alternativmedizinischen Bereich zur sogenannten Krebserkennung eingesetzt. Die Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein spielt in der Diagnostik der wissenschaftlichen Medizin keine Rolle, da ein Nachweis der Eignung fehlt und Studienergebnisse diese als nicht empfehlenswert erscheinen lassen.

Eine Studie aus dem Jahre 2005 an der Justus-Liebig Universität Gießen zeigte die Unbrauchbarkeit der Methode. Ihre Schlussfolgerung: „Mit der Dunkelfeldmikroskopie ist es scheinbar nicht möglich, das Vorhandensein einer Krebserkrankung sicher zu erkennen. Die Methode sollte in der klinischen Praxis nicht eingesetzt werden, bevor weitere Untersuchungen vorliegen.“

Eine weitere wissenschaftliche Studie von Michael Teut kam im Jahre 2006 zum gleichen Ergebnis.