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'''Claus Holler''' (geb. 1956, Wien) ist Krankenpfleger, Autor, Absolvent einer Fortbildung an einer Akademie für Ernährungsmedizin und seit 2005 bei ''BIO AUSTRIA'', einem Interessenverband österreichischer Biobauern, als Gesundheits- und Ernährungsexperte tätig. Bekannt geworden ist Holler durch die Verbreitung [[pseudowissenschaft]]licher Ansichten. Unter anderem behauptet er die Existenz eines [[Wassergedächtnis]]ses und befürwortet dubiose Diagnoseverfahren, insbesondere die [[Holopathie]].
 
'''Claus Holler''' (geb. 1956, Wien) ist Krankenpfleger, Autor, Absolvent einer Fortbildung an einer Akademie für Ernährungsmedizin und seit 2005 bei ''BIO AUSTRIA'', einem Interessenverband österreichischer Biobauern, als Gesundheits- und Ernährungsexperte tätig. Bekannt geworden ist Holler durch die Verbreitung [[pseudowissenschaft]]licher Ansichten. Unter anderem behauptet er die Existenz eines [[Wassergedächtnis]]ses und befürwortet dubiose Diagnoseverfahren, insbesondere die [[Holopathie]].
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Holler hat verschiedene kleinere Studien erstellt, beispielsweise im Jahr 2004 eine Untersuchung über den Einfluss von Speisesalz unterschiedlicher Marken auf die sog. Herzfrequenzvariabilität. Das Ergebnis lautet, dass ''"signifikante Unterschiede der sympatho-vagalen Balance unter dem Einfluss von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm gegenüber Vergleichssalzen (Kräutersalz Demeter und Ischler Salz) nachweisbar sind, ohne das Salz konsumieren zu müssen"'', woraus man folgern könne, ''"dass der Konsum von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm günstige Effekte auf die sympathovagale Balance bewirken."''<ref>C. Holler (2004): Sympatho-vagale kardiale Regulationstätigkeit unter dem Einfluss von Salz bei gesunden Personen. Studie am Wiener Krankenanstaltenverbund, Bereich Umweltschutz. [http://web38.venus17.plusserver.de/fileadmin/download/Studie_Wr.Krankenanstaltenverband.pdf]</ref> Mit der Aussage ''"ohne das Salz konsumieren zu müssen"'' ist gemeint, dass die Versuchspersonen das Salz nicht essen mussten, sondern lediglich ein Glasgefäß mit dem jeweiligen Salz in der Hand halten. In Hollers Phantasie funktioniert das so:
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Holler hat verschiedene kleinere Studien erstellt, beispielsweise im Jahr 2004 eine Untersuchung über den Einfluss von Speisesalz unterschiedlicher Marken auf die so genannte [[Herzfrequenzvariabilität]]. Das Ergebnis lautet, dass ''"signifikante Unterschiede der sympatho-vagalen Balance unter dem Einfluss von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm gegenüber Vergleichssalzen (Kräutersalz Demeter und Ischler Salz) nachweisbar sind, ohne das Salz konsumieren zu müssen"'', woraus man folgern könne, ''"dass der Konsum von Kräutersalz Böhm und Natursalz Böhm günstige Effekte auf die sympathovagale Balance bewirken."''<ref>C. Holler (2004): Sympatho-vagale kardiale Regulationstätigkeit unter dem Einfluss von Salz bei gesunden Personen. Studie am Wiener Krankenanstaltenverbund, Bereich Umweltschutz. [http://web38.venus17.plusserver.de/fileadmin/download/Studie_Wr.Krankenanstaltenverband.pdf]</ref> Mit der Aussage ''"ohne das Salz konsumieren zu müssen"'' ist gemeint, dass die Versuchspersonen das Salz nicht essen mussten, sondern lediglich ein Glasgefäß mit dem jeweiligen Salz in der Hand halten. In Hollers Phantasie funktioniert das so:
    
''Die Grundlage dafür bildet die Fähigkeit des Salzes, Frequenzen zu speichern, die von der Struktur der Salzmoleküle und deren Eigenschaften bestimmt werden. So wirken die NaCl Moleküle als Dipole und senden ein spezifisches elektromagnetisches Schwingungsfeld ab, da ihre Atome frei schwingen können. Durch die Winkelanordnung wird das Schwingungsverhalten der Moleküle vorbestimmt, was den Informationsgehalt prägt.''
 
''Die Grundlage dafür bildet die Fähigkeit des Salzes, Frequenzen zu speichern, die von der Struktur der Salzmoleküle und deren Eigenschaften bestimmt werden. So wirken die NaCl Moleküle als Dipole und senden ein spezifisches elektromagnetisches Schwingungsfeld ab, da ihre Atome frei schwingen können. Durch die Winkelanordnung wird das Schwingungsverhalten der Moleküle vorbestimmt, was den Informationsgehalt prägt.''
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